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Dossier

Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf Wirtschaft und Arbeitsmarkt in Deutschland

Wirtschaft und Arbeitsmarkt stehen seit der Ausbreitung des Coronavirus vor großen Herausforderungen. Zur Unterstützung von Beschäftigten und Unternehmen hatte der Bundestag im Eilverfahren u.a. einen leichteren Zugang zum Kurzarbeitergeld beschlossen. Dieses Themendossier stellt Einschätzungen aus Forschung und Politik zu den Auswirkungen der Pandemie auf den Arbeitsmarkt, die wirtschaftliche Entwicklung und notwendige Maßnahmen in Deutschland zusammen.
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im Aspekt "Auswirkungen auf Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Soziales in Deutschland"
  • Literaturhinweis

    Exportbetriebe und die Folgen der Covid-19-Pandemie: Kriseneffekte unterscheiden sich nach Zielländern der Exporte (2021)

    Kleifgen, Eva ; Stepanok, Ignat ; Roth, Duncan ;

    Zitatform

    Kleifgen, Eva, Duncan Roth & Ignat Stepanok (2021): Exportbetriebe und die Folgen der Covid-19-Pandemie: Kriseneffekte unterscheiden sich nach Zielländern der Exporte. (IAB-Kurzbericht 10/2021), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "In Deutschland hängt mehr als ein Viertel aller Arbeitsplätze vom Export ab und die Covid-19-Pandemie hat im Jahr 2020 zu einem beträchtlichen Rückgang des Exportvolumens geführt. Dennoch sind Exportbetriebe nach eigener Einschätzung im Durchschnitt nicht stärker von der Pandemie betroffen als nicht exportierende Betriebe. Allerdings gibt es in der Gruppe der Exporteure Unterschiede je nach Zielland ihrer Ausfuhren. Das zeigt eine aktuelle Betriebsbefragung des IAB zu den wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie auf exportierende Betriebe." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kleifgen, Eva ; Stepanok, Ignat ; Roth, Duncan ;
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  • Literaturhinweis

    Wer bildet sich in Pandemiezeiten beruflich weiter?: Veränderungen in der Nutzung digitaler Lernangebote während der Corona-Krise (2021)

    Kleinert, Corinna ; Vicari, Basha ; Ehlert, Martin; Zoch, Gundula ;

    Zitatform

    Kleinert, Corinna, Basha Vicari, Gundula Zoch & Martin Ehlert (2021): Wer bildet sich in Pandemiezeiten beruflich weiter? Veränderungen in der Nutzung digitaler Lernangebote während der Corona-Krise. (NEPS Corona & Bildung 07), Bamberg, 7 S.

    Abstract

    "Die COVID-19-Pandemie hat nicht nur das Lernen von Kindern verändert, sondern auch das von Erwachsenen. Das gilt vor allem für die berufliche Weiterbildung. Aber lernen Erwachsene angesichts von Kontaktbeschränkungen und ausgefallenen Präsenzkursen seither verstärkt online? Und welche Erwerbstätigen lernen dabei besonders häufig digital und wer nutzt solche Lernangebote gar nicht? Dieser Bericht zeigt anhand von Daten der Erwachsenenstudie des Nationalen Bildungspanels (NEPS), wie digitale Lernangebote in den ersten Monaten der Pandemie genutzt wurden und welche Unterschiede es dabei zwischen verschiedenen Beschäftigtengruppen gab" (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Vicari, Basha ;
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  • Literaturhinweis

    Für wen brachte Corona einen Digitalisierungsschub?: Veränderungen in der Nutzung digitaler Technologien während der COVID-19-Pandemie (2021)

    Kleinert, Corinna ; Ehlert, Martin; Bächmann, Ann-Christin ; Vicari, Basha ; Schulz, Benjamin;

    Zitatform

    Kleinert, Corinna, Ann-Christin Bächmann, Benjamin Schulz, Basha Vicari & Martin Ehlert (2021): Für wen brachte Corona einen Digitalisierungsschub? Veränderungen in der Nutzung digitaler Technologien während der COVID-19-Pandemie. (NEPS Corona & Bildung 06), Bamberg, 6 S.

    Abstract

    "Wer macht den Digitalisierungsschub durch die Corona-Pandemie mit und wer gerät möglicherweise ins Hintertreffen? Die Arbeitswelt hat sich durch die Pandemie in kurzer Zeit rasant gewandelt. Viele Jobs erfordern inzwischen den verstärkten Einsatz vernetzter digitaler Technologien. Doch ihre Nutzung hängt stark von der Art der Tätigkeit ab, vom Arbeitsort, den betrieblichen Ressourcen und von individuellen Voraussetzungen. Dieser Bericht zeigt anhand von Daten der Erwachsenenstudie des Nationalen Bildungspanels (NEPS), wie sich die Nutzung digitaler Technologien in den ersten Monaten der Pandemie entwickelte und welche Unterschiede es dabei zwischen verschiedenen Beschäftigtengruppen gibt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bächmann, Ann-Christin ; Vicari, Basha ;
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  • Literaturhinweis

    Work-related online learning during the COVID-19 pandemic in Germany (2021)

    Kleinert, Corinna ; Zoch, Gundula ; Ehlert, Martin; Vicari, Basha ;

    Zitatform

    Kleinert, Corinna, Gundula Zoch, Basha Vicari & Martin Ehlert (2021): Work-related online learning during the COVID-19 pandemic in Germany. In: Zeitschrift für Weiterbildungsforschung, Jg. 44, H. 3, S. 197-241., 2021-10-25. DOI:10.1007/s40955-021-00192-5

    Abstract

    "Die COVID-19-Pandemie hat den Zugang zu Lerngelegenheiten in Präsenz – der häufigsten Form des Lernens im Erwachsenenalter – unmöglich gemacht. Viele Betriebe haben auf Grund der wirtschaftlichen Unsicherheit ihre Weiterbildungsinvestitionen heruntergefahren. Eine Möglichkeit, diese Lücken zu füllen, ist das selbstgesteuerte Lernen über das Internet. Lernangebote über Apps oder Online-Videos sind zeitlich und räumlich flexibel verfügbar. Aber können Onlineangebote das Lernen in Präsenz insbesondere in der Arbeitswelt, die von immer stärkeren Lernanforderungen geprägt ist, ersetzen? Wir wollten wissen, ob Onlineangebote in den ersten Monaten der Pandemie verstärkt genutzt wurden, und wenn ja, zu welchem Zweck und von welchen Gruppen. Mit den Daten der Erwachsenenkohorte des Nationalen Bildungspanels (NEPS-SC6) sowie einer Zusatzerhebung, die im Mai und Juni 2020 durchgeführt wurde, können wir zeigen, dass die berufliche Nutzung von Online-Lernangeboten während der ersten Monate tatsächlich stärker war. Gleichzeitig haben sich Bildungsungleichheiten in der Nutzung solcher Angebote jedoch verstärkt. Von der Ausweitung des Online-Lernens scheinen eher Hochgebildete zu profitieren und nicht „bildungsferne“ Gruppen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Vicari, Basha ;
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  • Literaturhinweis

    Der deutsche Arbeitsmarkt in der zweiten Welle der Pandemie (2021)

    Klös, Hans-Peter; Schäfer, Holger;

    Zitatform

    Klös, Hans-Peter & Holger Schäfer (2021): Der deutsche Arbeitsmarkt in der zweiten Welle der Pandemie. (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2021,07), Köln, 3 S.

    Abstract

    "Die zweite Welle der Corona-Pandemie, die sich ab Oktober 2020 bis in das Jahr 2021 hineinzieht, wirkt sich zunehmend negativ auf den Arbeitsmarkt in Deutschland aus. Während Entlassungen noch sektoral begrenzt bleiben, fallen die Neueinstellungen wieder zunehmend deutlich hinter die Vorjahreswerte zurück." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Fachkräftereport: Ein Jahr Corona (2021)

    Koneberg, Filiz ;

    Zitatform

    Koneberg, Filiz (2021): Fachkräftereport: Ein Jahr Corona. (KOFA kompakt / Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung 2021,05), Köln, 6 S.

    Abstract

    "Der fünfte KOFA Kompakt 2021 untersucht die Fachkräftesituation ein Jahr nach dem Pandemiebeginn und den daraus bedingten Einschränkungen. In fast allen Berufsbereichen ist die Anzahl der offenen Stellen nach einem Jahr Corona-Pandemie gesunken. Dadurch entspannten sich die Fachkräfteengpässe auf dem Arbeitsmarkt vorübergehend. Eine langfristige Entspannung der Fachkräftesituation ist aber aufgrund von erwarteten Aufholeffekten nach der Krise unwahrscheinlich." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Youth in Europe: Effects of COVID-19 on their economic and social situation (2021)

    Konle-Seidl, Regina ; Picarella, Francesca;

    Zitatform

    Konle-Seidl, Regina & Francesca Picarella (2021): Youth in Europe: Effects of COVID-19 on their economic and social situation. Brüssel, 60 S. DOI:10.2861/5094

    Abstract

    "Young people are particularly affected by the COVID-19 crisis in terms of employment, education, training and mental well-being. They are generally more vulnerable to the COVID-19 crisis, as they tend to work more in sectors most affected by the pandemic such as retail, hospitality and tourism, and they are more often employed on temporary contracts, which have been worst hit by the COVID-19 pandemic. Moreover, young people were heavily affected by school closures and restrictions on training opportunities and they have also been experiencing the lowest levels of mental well-being since the outbreak of the pandemic, in particular in the social dimension loneliness, depression and social isolation. The study analyses the effects of COVID-19 on youth unemployment, inactivity, social exclusion, work-based learning and mental health. The analysis is based on quantitative indicators and qualitative information from policy documents. It discusses the probability of longer-term "scarring effects" comparing the impact of the current crisis to impacts observed during and in the aftermath of the global financial crisis in 2008/2009. Youth is one of the groups more affected by the wide reaching labour market and social impacts of the COVID-19 crisis than other age groups, due to a pandemic-specific combination of labour market challenges. Young people were particularly hit by the reduction in working hours and the increase in inactivity. A specific feature of the current crisis across all age groups is that unemployment numbers reflect only a small proportion of the jobs lost. Employment losses in 2020 translated mainly into rising inactivity rather than unemployment." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Konle-Seidl, Regina ;
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  • Literaturhinweis

    Is this crisis different? The impact of the Covid-19 crisis on the economic and social situation of young people in Europe (Series "Tracking youth joblessness during the Covid-19 crisis") (2021)

    Konle-Seidl, Regina ;

    Zitatform

    Konle-Seidl, Regina (2021): Is this crisis different? The impact of the Covid-19 crisis on the economic and social situation of young people in Europe (Series "Tracking youth joblessness during the Covid-19 crisis"). In: IAB-Forum H. 22.12.2021, o. Sz., 2021-12-21.

    Abstract

    "Wirtschaftliche Einbrüche haben für junge Menschen auf dem Arbeitsmarkt allgemein schwerwiegendere Folgen als für andere Altersgruppen. Wie wirkt sich die Covid-19-Krise diesbezüglich im Vergleich mit der globalen Finanzkrise vor einem Jahrzehnt aus? Ein genauer Blick auch auf andere europäische Länder liefert hier interessante Einblicke." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Konle-Seidl, Regina ;
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  • Literaturhinweis

    Auswirkungen der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie auf die Arbeitsmarktintegration von geflüchteten Frauen (2021)

    Kosyakova, Yuliya ;

    Zitatform

    Kosyakova, Yuliya (2021): Auswirkungen der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie auf die Arbeitsmarktintegration von geflüchteten Frauen. (Working paper / IQ-Fachstelle Einwanderung 2021,02), Berlin, 30 S.

    Abstract

    "Mit wenigen Ausnahmen wird die Diskussion um die Konsequenzen der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie für Geflüchtete selten aus einer geschlechtsspezifischen Perspektive geführt. Die sich daraus ergebenden Herausforderungen erfordern aber aus mehreren Gründen einen stärkeren Fokus auf geflüchtete Frauen: Erstens hat der Zuzug weiblicher Geflüchteter seit 2007 kontinuierlich zugenommen und zweitens sind geflüchtete Frauen eine besonders schutzbedürftige Gruppe, da bei ihnen die spezifischen Herausforderungen von Migrant*innen, Geflüchteten und Frauen aufeinandertreffen. Vor diesem Hintergrund konzentriert sich der von Yuliya Kosyakova im Auftrag der Fachstelle Einwanderung verfasste Beitrag auf geflüchtete Frauen als eine Gruppe, die in der aktuellen Situation besonders gefährdet zu sein scheint. Er zeigt die potenziellen Konsequenzen der Eindämmungsmaßnahmen auf die Arbeitsmarkintegration geflüchteter Frauen auf und unterbreitet Empfehlungen, wie den sich daraus ergebenden Herausforderungen begegnet werden sollte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kosyakova, Yuliya ;
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  • Literaturhinweis

    Mit einer Vielzahl an Erhebungen bringt das IAB Licht ins Corona-Dunkel (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2021)

    Kosyakova, Yuliya ; Pohlan, Laura ;

    Zitatform

    Kosyakova, Yuliya & Laura Pohlan (2021): Mit einer Vielzahl an Erhebungen bringt das IAB Licht ins Corona-Dunkel (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 17.11.2021 Nürnberg, o. Sz., 2021-11-15.

    Abstract

    "Die Corona-Krise hat auch die Forschung und Beratung am IAB vor immense Herausforderungen gestellt, denn damit stieg der Informationsbedarf in Politik und Praxis binnen kürzester Zeit dramatisch an. Um diesen zu befriedigen, hat das IAB in bis dato ungekanntem Umfang und in Rekordtempo bestehende Befragungen erweitert und zugleich neue Erhebungen aufgesetzt. Der Aufwand hat sich gelohnt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kosyakova, Yuliya ; Pohlan, Laura ;
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  • Literaturhinweis

    Defying the Odds: Remittances During the COVID-19 Pandemic (2021)

    Kpodar, Kangni R.; Quayyum, Saad N.; Mlachila, Montfort; Gammadigbe, Vigninou;

    Zitatform

    Kpodar, Kangni R., Montfort Mlachila, Saad N. Quayyum & Vigninou Gammadigbe (2021): Defying the Odds: Remittances During the COVID-19 Pandemic. (IMF working paper 2021,186), Washington, DC, 35 S.

    Abstract

    "This paper provides an early assessment of the dynamics and drivers of remittances during the COVID-19 pandemic, using a newly compiled monthly remittance dataset for a sample of 52 countries, of which 16 countries with bilateral remittance data. The paper documents a strong resilience in remittance flows, notwithstanding an unprecedent global recession triggered by the pandemic. Using the local projection approach to estimate the impulse response functions of remittance flows during Jan 2020-Dec 2020, the paper provides evidence that: (i) remittances responded positively to COVID-19 infection rates in migrant home countries, underscoring its role as an important automatic stabilizer; (ii) stricter containment measures have the unintended consequence of dampening remittances; and (iii) a shift from informal to formal remittance channels due to travel restrictions appears to have also played a role in the surge in formal remittances. Lastly, the size of the fiscal stimulus in host countries is positively associated with remittances as the fiscal response cushions the economic impact of the pandemic." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Gewerbliche Existenzgründungen und -aufgaben im ersten Halbjahr 2021.: Die Auswirkungen der Pandemie schwächen sich weiter ab (2021)

    Kranzusch, Peter; Kay, Rosemarie ;

    Zitatform

    Kranzusch, Peter & Rosemarie Kay (2021): Gewerbliche Existenzgründungen und -aufgaben im ersten Halbjahr 2021. Die Auswirkungen der Pandemie schwächen sich weiter ab. (IfM-Hintergrundpapier), Bonn, 17 S.

    Abstract

    "Das erste Halbjahr 2021 war weiterhin von der Coronavirus-Pandemie und den damit einhergehenden antipandemischen Maßnahmen geprägt. In einigen Branchen wie dem Gastgewerbe, dem stationären Einzelhandel mit Waren des nichttäglichen Bedarfs oder den medizinisch nicht notwendigen personennahen Dienstleistungen war die Geschäftstätigkeit über Monate gar nicht oder nur stark eingeschränkt möglich. Den Folgen dieser Einschränkungen hat die Wirtschaftspolitik mit vielfältigen Unterstützungsmaßnahmen entgegengewirkt. Als Folge von Störungen in den internationalen Lieferketten – teils ausgelöst durch die Coronavirus-Pandemie, teils bedingt durch den Tankerunfall im Suezkanal – traten im ersten Halbjahr 2021 auch erste Engpässe bei Rohstoffen und Vorprodukten auf, die vor allem das Verarbeitende und das Baugewerbe trafen" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Coronavirus and care: How the coronavirus crisis affected fathers' involvement in Germany (2021)

    Kreyenfeld, Michaela ; Zinn, Sabine ;

    Zitatform

    Kreyenfeld, Michaela & Sabine Zinn (2021): Coronavirus and care: How the coronavirus crisis affected fathers' involvement in Germany. In: Demographic Research, Jg. 44, S. 99-124. DOI:10.4054/DemRes.2021.44.4

    Abstract

    "Some have hypothesized that the coronavirus crisis may result in a retraditionalization of behaviour. This paper examines this hypothesis by analyzing how the time fathers and mothers spent with their children changed during the first lockdown in the case of Germany. Data for this investigation come from the German Socio-Economic Panel. The outcome variable is the time spent on childcare tasks. We investigate how this time changed between 2019 and spring 2020 and how these patterns differed by gender, education, and employment situation. As a method, we employ linear panel regressions where the dependent variable is the change in childcare time between the two survey years. We find that fathers and mothers expanded the time they spent on childcare to similar degrees between 2019 and spring 2020, which marks the period of the first lockdown. However, we also observe large differences by level of education. We find that men with low and medium levels of education spent more time with their children than they did before the onset of the crisis. Our study provides novel evidence on the effect of the coronavirus crisis on fathers’ involvement in childcare. Contrary to expectations based on previous research, we find that fathers expanded the time they were spending with their children during the first lockdown. While we also find that women continue to perform the bulk of childcare tasks, our results cast a positive light on the potential of paternal involvement in contemporary societies." (Author's abstract, IAB-Doku, © Max-Planck-Institut für demographische Forschung) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Corona-Pandemie drängt Selbstständige vermehrt zur Geschäftsaufgabe – Frauen stärker betroffen (2021)

    Kritikos, Alexander S. ; Graeber, Daniel ; Seebauer, Johannes;

    Zitatform

    Kritikos, Alexander S., Daniel Graeber & Johannes Seebauer (2021): Corona-Pandemie drängt Selbstständige vermehrt zur Geschäftsaufgabe – Frauen stärker betroffen. (DIW aktuell 69), Berlin, 5 S.

    Abstract

    "Die COVID-19-Pandemie führte im Jahr 2020 für viele Selbstständige zu einem negativen Einkommensschock. Wie hat sich die Pandemie im weiteren Verlauf auf die Bereitschaft ausgewirkt, in dieser Erwerbsform zu verbleiben? Während im Jahr 2019 noch rund 85 Prozent der im Vorjahr Selbstständigen weiterhin einer selbstständigen Tätigkeit nachgehen, trifft dies zu Beginn der Pandemie im Frühjahr 2020 nur noch auf rund drei Viertel zu. Zudem erhöht sich der Anteil der vormals Selbstständigen, die ihr Geschäft aufgeben und auch nicht in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung wechseln, von neun auf 15 Prozent. In den ersten beiden Monaten des Jahres 2021 stabilisiert sich für Männer die Wahrscheinlichkeit, selbständig zu bleiben, bei Frauen nimmt sie hingegen weiter ab." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    IAB-Stellenerhebung 1/2021: Betriebe sind bei Neueinstellungen weiter zurückhaltend (2021)

    Kubis, Alexander;

    Zitatform

    Kubis, Alexander (2021): IAB-Stellenerhebung 1/2021: Betriebe sind bei Neueinstellungen weiter zurückhaltend. In: IAB-Forum H. 11.05.2021 Nürnberg, o. Sz., 2021-05-10.

    Abstract

    "Im ersten Quartal 2021 gab es bundesweit 1,13 Millionen offene Stellen auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Gegenüber dem Vorjahresniveau vom ersten Quartal 2020 stieg die Zahl der offenen Stellen damit um 42.000. Das entspricht einer Steigerung von rund vier Prozent. Gegenüber dem vierten Quartal 2020 sank die Zahl der offenen Stellen um 56.000 oder knapp fünf Prozent. Das geht aus der IAB-Stellenerhebung hervor, einer regelmäßigen Betriebsbefragung des IAB." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kubis, Alexander;
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  • Literaturhinweis

    Einbruch am Arbeitsmarkt ging zulasten von Helfertätigkeiten ( Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt" ) (2021)

    Kubis, Alexander; Popp, Martin ;

    Zitatform

    Kubis, Alexander & Martin Popp (2021): Einbruch am Arbeitsmarkt ging zulasten von Helfertätigkeiten ( Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt" ). In: IAB-Forum H. 10.06.2021, o. Sz., 2021-06-08.

    Abstract

    "Die Zahl der Beschäftigten sowie der offenen Stellen im Helfer- und Fachkräftebereich ist im Pandemie-Jahr 2020 deutlich zurückgegangen. Die Nachfrage nach Arbeitskräften, deren gesuchte Qualifikation den beruflichen Anforderungsniveaus „Spezialist“ oder „Experte“ entspricht, erweist sich demgegenüber bislang als relativ robust." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kubis, Alexander; Popp, Martin ;
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  • Literaturhinweis

    Warum Arbeitgeber Kurzarbeit nutzen (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2021)

    Kuhn, Moritz ; Stegmaier, Jens ; Gleiser, Patrick ; Hensgen, Sophie ; Umkehrer, Matthias ; Kagerl, Christian ; Manovskii, Iourii; Kleifgen, Eva ; Roth, Duncan ; Leber, Ute; Bellmann, Lutz ; Moritz, Michael ; Schierholz, Malte ; Pohlan, Laura ;

    Zitatform

    Kuhn, Moritz, Iourii Manovskii, Lutz Bellmann, Patrick Gleiser, Sophie Hensgen, Christian Kagerl, Eva Kleifgen, Ute Leber, Michael Moritz, Laura Pohlan, Duncan Roth, Malte Schierholz, Jens Stegmaier & Matthias Umkehrer (2021): Warum Arbeitgeber Kurzarbeit nutzen (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 13.09.2021 Nürnberg.

    Abstract

    "Für den Einsatz von Kurzarbeit gibt es aus Arbeitgebersicht unterschiedliche Gründe. Neben der Personalbindung geht es den Betrieben vor allem darum, ihre Arbeitsprozesse aufrechtzuerhalten und ihre Liquidität in der Krise zu sichern. Das Motiv, die wirtschaftlichen Einbußen solidarisch unter den Beschäftigten zu verteilen, spielt demgegenüber erwartungsgemäß eine etwas geringere, aber keineswegs unbedeutende Rolle." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Wirtschaft im Schatten der Corona-Pandemie: Erste Ergebnisse zur gesamtwirtschaftlichen Lage im Jahr 2020 (2021)

    Kuhn, Michael ; Schwarz, Norbert; Kuntze, Peter; Luh, Thomas; Seeger, Daniel; Bolleyer, Rita; Janz, Christian; Schmidt, Pascal; Grütz, Jens; Adler, Walther;

    Zitatform

    Kuhn, Michael, Walther Adler, Rita Bolleyer, Jens Grütz, Christian Janz, Peter Kuntze, Thomas Luh, Pascal Schmidt, Norbert Schwarz & Daniel Seeger (2021): Die Wirtschaft im Schatten der Corona-Pandemie. Erste Ergebnisse zur gesamtwirtschaftlichen Lage im Jahr 2020. In: Wirtschaft und Statistik H. 1, S. 34-48.

    Abstract

    "Dieser Artikel gibt einen frühen Überblick über die wichtigsten Entwicklungen in der deutschen Wirtschaft im Jahr 2020 unter dem Eindruck der Corona-Pandemie. Das Bruttoinlandsprodukt ist im Jahr 2020 nach ersten vorläufigen Ergebnissen um 5,0 % zurückgegangen. Die deutsche Wirtschaft ist somit nach einer zehnjährigen Wachstumsphase in eine tiefe Rezession geraten, ähnlich wie zuletzt während der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009. Dabei war die Entwicklung in den einzelnen Quartalen sehr unterschiedlich; sie stand jeweils in engem Zusammenhang mit den Maßnahmen, die zur Eindämmung der Pandemie ergriffen wurden." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Statistisches Bundesamt, Wiesbaden)

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  • Literaturhinweis

    Economic disturbances in the COVID-19 crisis and their gendered impact on unpaid activities in Germany and Italy (2021)

    Kulic, Nevena ; Dotti Sani, Giulia M. ; Bellani, Luna ; Strauss, Susanne ;

    Zitatform

    Kulic, Nevena, Giulia M. Dotti Sani, Susanne Strauss & Luna Bellani (2021): Economic disturbances in the COVID-19 crisis and their gendered impact on unpaid activities in Germany and Italy. In: European Societies, Jg. 23, H. sup1, S. S400-S416. DOI:10.1080/14616696.2020.1828974

    Abstract

    "This article investigates whether changes in women’s and men’s contributions to household income in Germany and Italy during the COVID-19 pandemic are associated with changes in unpaid work. The current health crisis represents a unique opportunity to explore these topics, because the restrictive measures imposed during the lockdown are likely to have generated an unexpected shock to both domestic work and individual ability to contribute to household income. Using data from two novel datasets collected in Germany and Italy during the pandemic, this article shows that changes to both contribution to household income and unpaid activities during the crisis have been gendered, affecting women more negatively than men. In addition, we suggest that economic disturbances during the pandemic are associated with gendered changes in unpaid work that seem to be driven by changes in bargaining power in both countries. Our results also show some support for enhanced traditionalization of domestic life among German couples during the crisis, as predicted by gender display theories, albeit only regarding childcare." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Arbeitszeiten während der Corona-Pandemie: Wachsende Unterschiede zwischen Frauen und Männern: IAQ-Arbeitszeitmonitor (2021)

    Kümmerling, Angelika; Schmieja, Vanessa;

    Zitatform

    Kümmerling, Angelika & Vanessa Schmieja (2021): Arbeitszeiten während der Corona-Pandemie: Wachsende Unterschiede zwischen Frauen und Männern. IAQ-Arbeitszeitmonitor. (IAQ-Report 2021-07), Duisburg ; Essen, 18 S. DOI:10.17185/duepublico/74819

    Abstract

    "2020 betrugen die Arbeitszeiten abhängig Vollzeitbeschäftigter 39,9 Stunden und lagen damit 0,7 Stunden niedriger als 2010. Die im Krisenjahr 2020 beobachteten Arbeitszeitrückgänge gegenüber dem Vorjahr sind außergewöhnlich hoch. Die Corona-Pandemie wirkt sich geschlechtsspezifisch auf die Arbeitszeiten aus. Die Arbeitszeiten vollzeitbeschäftigter Frauen sind stärker gesunken als die vollzeitbeschäftigter Männer. In der Folge hat sich die Arbeitszeitdifferenz zwischen Männern und Frauen seit 2013 das erste Mal wieder erhöht. In Krisenzeiten, so zeigen die Daten, besteht die Gefahr, dass Frauen und Mütter wie selbstverständlich und auf Kosten von Rentenansprüchen, beruflicher Weiterbildung und Karriereoptionen in alte Rollenbilder zurückgedrängt werden. Daten des Labour Force Survey zeigen, dass im Jahr vor der Krise rund die Hälfte der Beschäftigten überwiegend fremdbestimmte Arbeitszeiten hatte. Frauen können seltener verschiedene Formen der Arbeitszeitflexibilisierung selbstbestimmt nutzen als Männer." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The Pandemic State of Care: Care Familialism and Care Nationalism in the COVID-19-Crisis : The Case of Germany (2021)

    Laufenberg, Mike; Schultz, Susanne;

    Zitatform

    Laufenberg, Mike & Susanne Schultz (2021): The Pandemic State of Care. Care Familialism and Care Nationalism in the COVID-19-Crisis : The Case of Germany. In: Historical Social Research, Jg. 46, H. 4, S. 72-99. DOI:10.12759/hsr.46.2021.4.72-99

    Abstract

    "In the COVID-19 pandemic the (nuclear) family, and the private household that is assumed to contain it, receives an enormous revaluation across different welfare regimes. At the same time the notion of a nationally formed welfare state that protects "its" vulnerable national population is re-enacted as a central care entity. From an intersectional and transnational perspective, the article coins the concepts of "care familialism" and "care nationalism" to analyse both the conditions of inequality and the exclusionary effects of these intertwined formations of "home" in the wake of the pandemic state crisis management in Germany. The article presents central dimensions of German care familialism and care nationalism to demonstrate how - and which - hierarchies of care/carelessness are systematically established and deepened within the current state of pandemic policies - from the neglect of those who cannot retreat to a "safe home" to the necropolitics of tightened border regimes and carelessness towards those who are recruited to provide care as live-in or illegalised domestic workers. Against an often-unquestioned methodological familialism and methodological nationalism in current care debates, a research agenda is proposed, which methodologically and conceptually decentres the family and the nation as the dominant formations through which care relations are institutionalised." (Author's abstract, IAB-Doku, © GESIS) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Geschäftsentwicklung und -politik in hessischen Betrieben: IAB-Betriebspanel Report Hessen 2020 (2021)

    Lauxen, Oliver; Larsen, Christa; Demireva, Lora;

    Zitatform

    Lauxen, Oliver, Lora Demireva & Christa Larsen (2021): Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Geschäftsentwicklung und -politik in hessischen Betrieben. IAB-Betriebspanel Report Hessen 2020. (IAB-Betriebspanel Hessen), Frankfurt am Main, 21 S.

    Abstract

    "Im vorliegenden Report stehen die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf das Geschäftsvolumen und die Geschäftsentwicklung in hessischen Betrieben im Fokus. Dafür kann auf die Angaben von rund 1.000 Betrieben zurückgegriffen werden. Je nach Datenverfügbarkeit wird zudem nach Wirtschaftszweigen und Betriebsgrößen differenziert. Bei den Themen des vorliegenden Reports sind allerdings – anders als üblich – kaum längere Zeitreihen möglich, da es sich bei den meisten ausgewerteten Fragen nicht um Standard-, sondern um Sonderfragen handelt, die nicht jedes Jahr Bestandteil des Erhebungsbogens sind. Im ersten Kapitel geht es darum, zu zeigen, welche Betriebe in Hessen in welcher Art und Weise von der Corona-Pandemie und den Eindämmungsmaßnahmen betroffen sind. Im zweiten Kapitel steht die Anpassung von Produkten, Dienstleistungen und Prozessen im Vordergrund und im dritten Kapitel Auswirkungen auf die Ertragslage. Im vierten Kapitel geht es schließlich um die Inanspruchnahme finanzieller Hilfen. Der Report schließt mit einem zusammenfassenden Resümee im fünften Kapitel" (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Auswirkungen der Coronakrise auf den Arbeitsmarkt: experimentelle Statistiken aus Daten von Online-Jobportalen (2021)

    Lazzer, Jakob de; Rengers, Martina;

    Zitatform

    Lazzer, Jakob de & Martina Rengers (2021): Auswirkungen der Coronakrise auf den Arbeitsmarkt: experimentelle Statistiken aus Daten von Online-Jobportalen. In: Wirtschaft und Statistik, Jg. 73, H. 3, S. 71-88.

    Abstract

    "Die Coronakrise hat den Bedarf an schnell verfügbaren Daten zur Beschreibung der aktuellen wirtschaftlichen Lage stark ansteigen lassen. Dazu zählen auch Informationen zu kurzfristigen Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt. Das Statistische Bundesamt befasst sich bereits seit einiger Zeit damit, aus Online-Stellenanzeigen Indikatoren zur kurzfristigen Arbeitsmarktberichterstattung zu entwickeln und veröffentlicht diese zunächst als experimentelle Statistiken (EXDAT). Der Artikel beschreibt diesen Analyseprozess, prüft die Qualität der so erhobenen Daten und stellt einen monatlichen Index zur (konjunkturellen) Entwicklung von Online-Stellenanzeigen vor." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Statistisches Bundesamt, Wiesbaden)

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  • Literaturhinweis

    Betriebliche Ausbildung in Deutschland: Unbesetzte Ausbildungsplätze und vorzeitig gelöste Verträge erschweren Fachkräftesicherung (2021)

    Leber, Ute; Schwengler, Barbara ;

    Zitatform

    Leber, Ute & Barbara Schwengler (2021): Betriebliche Ausbildung in Deutschland: Unbesetzte Ausbildungsplätze und vorzeitig gelöste Verträge erschweren Fachkräftesicherung. (IAB-Kurzbericht 03/2021), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Der deutsche Ausbildungsmarkt ist seit geraumer Zeit durch Passungsprobleme gekennzeichnet: Nicht wenige Jugendliche finden keine Lehrstelle und zugleich klagt eine beträchtliche Zahl an Betrieben über unbesetzte Ausbildungsplätze. Hinzu kommt, dass ein Teil der Ausbildungsverträge vorzeitig gelöst wird. Dies kann die Möglichkeiten der Betriebe, ihren Fachkräftebedarf längerfristig zu sichern, einschränken. Die Autorinnen untersuchen, wie viele und welche Betriebe mit diesen Schwierigkeiten konfrontiert sind und mit welchen Maßnahmen sie darauf reagieren. Die Analysen beziehen sich auf das Ausbildungsjahr 2018/2019 und beruhen auf einer Betriebsbefragung im Jahr 2019, also unmittelbar vor Beginn der Covid-19-Pandemie. Die beschriebenen Probleme bestehen aber unabhängig von der aktuellen Krise und werden auch nach deren Überwindung eine Herausforderung für die Betriebe bleiben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Leber, Ute; Schwengler, Barbara ;
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  • Literaturhinweis

    Soziale Isolation im Homeoffice im Kontext der COVID-19-Pandemie: Hinweise für die Gestaltung von Homeoffice im Hinblick auf soziale Bedürfnisse (2021)

    Lengen, Julia Christine ; Mache, Stefanie ; Kordsmeyer, Ann-Christin ; Rohwer, Elisabeth ; Harth, Volker;

    Zitatform

    Lengen, Julia Christine, Ann-Christin Kordsmeyer, Elisabeth Rohwer, Volker Harth & Stefanie Mache (2021): Soziale Isolation im Homeoffice im Kontext der COVID-19-Pandemie. Hinweise für die Gestaltung von Homeoffice im Hinblick auf soziale Bedürfnisse. In: Zentralblatt für Arbeitsmedizin, Arbeitsschutz und Ergonomie, Jg. 71, H. 2, S. 63-68. DOI:10.1007/s40664-020-00410-w

    Abstract

    "In der von Kontaktbeschränkungen geprägten Hochphase der COVID-19-Pandemie ermöglichen viele Unternehmen ihren Beschäftigten aus Gründen des Infektionsschutzes das Arbeiten aus dem Homeoffice. In dieser Literaturübersicht wird der Frage nachgegangen, wie Arbeit im Homeoffice und somit die digitale Zusammenarbeit in Teams möglichst gesundheitsfördernd und sozialer Isolation vorbeugend gestaltet werden kann. Die bestehende arbeitspsychologische Forschung benennt als Grundvoraussetzung für Zusammenarbeit von ortsunabhängigen Teams angemessene, bestenfalls angereicherte, Informations- und Kommunikationsmedien, begleitet von ausreichend und verständlicher technischer Unterstützung. Auch eine stetige, sozial unterstützende Kommunikation innerhalb der Teams und mit der Führungskraft sowie gesundheitsfördernde Führung haben einen positiven Einfluss auf die psychische Gesundheit der Beschäftigten. Ergänzend werden individuelle (digitale) Gesundheitsförderungsmaßnahmen und flexible Arbeitszeiten empfohlen. Diese aus der Literatur abgeleiteten multifaktoriellen Maßnahmenansätze werden Betrieben mit Beschäftigten im Homeoffice vorgeschlagen, um die arbeitsbezogenen, gesundheitsgefährdenden Auswirkungen der Krise – vor allem hinsichtlich sozialer Isolation – abzumildern und die Gesundheit ihrer Beschäftigten zu fördern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Nachhaltigkeit der Wirtschaftspolitik in der Corona-Krise: Lehren aus dem Neuen Magischen Viereck (2021)

    Lindner, Fabian ; Dullien, Sebastian ;

    Zitatform

    Lindner, Fabian & Sebastian Dullien (2021): Nachhaltigkeit der Wirtschaftspolitik in der Corona-Krise. Lehren aus dem Neuen Magischen Viereck. (IMK Report 165), Düsseldorf, 22 S.

    Abstract

    "Die Corona-Pandemie hat 2020 zu einem der stärksten Einbrüche der Wirtschaftsleistung seit dem Zweiten Weltkrieg geführt. Sie droht, Armut und Ungleichheit zu erhöhen. Auch die Staatsfinanzen sind durch die Krise in Mitleidenschaft geraten. Gleichzeitig ist der Ausstoß von Treibhausgasen stark gesunken, so dass die Ziele der Bundesregierung zur Treibhausgasreduktion 2020 leicht übererfüllt wurden. Damit konnten im Corona-Jahr nur wenige Ziele des Neuen Magischen Vierecks der Wirtschaftspolitik (NMV) eingehalten werden. Mit diesem werden wichtige Aspekte nachhaltiger Politik gemessen. Die Wirtschaftspolitik hat aber versucht, die negativen Auswirkungen der Krise auf die Ziele des NMV so gering wie möglich zu halten. Mit Konjunkturpaketen und der Ausweitung der Kurzarbeit hat sie es geschafft, die verfügbaren Einkommen zu stabilisieren und Einkommensverluste sowie Arbeitslosigkeit so gering wie möglich zu halten. Das hat zwar die staatlichen Schulden erhöht, aber in einem sehr viel geringeren Maße als noch in der Finanzkrise von 2008/09. Der Rückgang der Treibhausgasemissionen dürfte zwar nicht nachhaltig sein. Aber die Bundesregierung versucht mit ihrem Klimaschutzplan 2030 und ökologischen Maßnahmen im Konjunkturprogramm, den Klimaschutz mittel- und langfristig zu stärken." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Anhaltender Shutdown führt zu leichtem Anstieg der Kurzarbeit in Deutschland (2021)

    Link, Sebastian ; Sauer, Stefan ;

    Zitatform

    Link, Sebastian & Stefan Sauer (2021): Anhaltender Shutdown führt zu leichtem Anstieg der Kurzarbeit in Deutschland. In: ifo Schnelldienst digital, Jg. 2, H. 7, S. 1-5.

    Abstract

    "Die Zahl der Beschäftigten in Kurzarbeit in Deutschland dürfte nach Schätzung des ifo Instituts im Februar leicht auf 2,8 Millionen Personen gestiegen sein, nachdem sie im Januar bei schätzungsweise 2,7 Millionen Personen gelegen war. Damit dürfte der Anteil der Kurzarbeiter an der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung bei 8,5% liegen (Januar 2021: 8,1%). Allein durch Kurzarbeit ist das Arbeitsvolumen aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Februar schätzungsweise um 4,8% geringer ausgefallen als üblich. Der Anstieg der Kurzarbeit war vor allem auf die vom Lockdown betroffenen Wirtschaftsbereiche im Handel und dem Dienstleistungssektor zurückzuführen. Allein im Gastgewerbe dürften derzeit mehr als 600 000 Beschäftigte in Kurzarbeit sein. Im Verarbeitenden Gewerbe ist aufgrund der robusten Industriekonjunktur dagegen ein gegenläufiger Trend mit einer erneuten Abnahme der Kurzarbeit zu erkennen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Job loss and COVID-19: do remote work, automation and tasks at work matter? (2021)

    Livanos, Ilias; Ravanos, Panagiotis ;

    Zitatform

    Livanos, Ilias & Panagiotis Ravanos (2021): Job loss and COVID-19. Do remote work, automation and tasks at work matter? (CEDEFOP working paper series 2021,4), Thessaloniki, 41 S. DOI:10.2801/00455

    Abstract

    "The COVID-19 pandemic is expected to have adverse and non-uniform impacts on future employment prospects for different job positions in the EU. We investigate two possible determinants of the variation of future employment loss due to the pandemic: the potential of a job to be carried out ‘from home’ and the risk of being substituted by automation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Recht auf mobile Arbeit: Warum wir es brauchen, was es regeln muss (2021)

    Lott, Yvonne ; Zucco, Aline; Ahlers, Elke; Wenckebach, Johanna;

    Zitatform

    Lott, Yvonne, Elke Ahlers, Johanna Wenckebach & Aline Zucco (2021): Recht auf mobile Arbeit. Warum wir es brauchen, was es regeln muss. (WSI Policy Brief / Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut 55), Düsseldorf, 29 S.

    Abstract

    "Braucht es ein Recht auf mobile Arbeit? Empirische Studien, sowohl nationale als auch internationale, machen deutlich: Ja. Der vorliegende Policy Brief gibt einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand, der zeigt: Ein Recht auf mobile Arbeit kann unter anderem zu mehr sozialer Gerechtigkeit, zu einer besseren Work-Life-Balance, zu einer besseren Vereinbarkeit von Beruf und Sorgearbeit und zu einer besseren Gesundheit bei mobiler Arbeit sowie zum sozial-ökologischen Umbau der Arbeitswelt beitragen. Zudem erläutert der Policy Brief, wie ein Recht auf mobile Arbeit ausgestaltet sein sollte. So sind zusätzlich zu einem individuellen Rechtsanspruch auf mobile Arbeit auch flankierende Maßnahmen und Rahmenbedingungen auf staatlicher und betrieblicher Ebene und insbesondere eine rechtliche Stärkung der Mitbestimmung notwendig." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Folgen der COVID-19-Krise auf die kurz-, mittel- und langfristigen Beschäftigungs- und Entlohnungschancen nach Berufen (2021)

    Maier, Tobias ; Zika, Gerd ; Mönnig, Anke;

    Zitatform

    Maier, Tobias, Anke Mönnig & Gerd Zika (2021): Folgen der COVID-19-Krise auf die kurz-, mittel- und langfristigen Beschäftigungs- und Entlohnungschancen nach Berufen. In: Wirtschafts- und Sozialstatistisches Archiv, Jg. 15, H. 2, S. 107-138., 2021-05-21. DOI:10.1007/s11943-021-00284-1

    Abstract

    "Dieser Beitrag stellt das Modellsystem QINFORGE vor. Es ist durch die Berücksichtigung beruflicher Mobilitätsprozesse in der Lage, Anpassungsreaktionen zwischen Arbeitsangebot und -bedarf auf beruflicher Ebene in der kurzen und langen Frist aufzuzeigen. Das Modell wird genutzt, um die Auswirkungen der COVID-19-Krise auf die Beschäftigungs- und Entlohnungschancen in Berufen zu verdeutlichen. Hierfür werden zwei Szenarien miteinander vergleichen: Ein „kontrafaktisches Szenario“ schreibt langfristige Verhaltensweisen und Trends ausgehend vom Jahr 2019 fort. Die „Basisprojektion“ versucht hingegen, die Konjunktur in der kurzen Frist auf Branchenebene mit abzubilden. Hierdurch werden modellendogen Verhaltensänderungen auf Berufsebene angeregt." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer-Verlag)

    Beteiligte aus dem IAB

    Zika, Gerd ;
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  • Literaturhinweis

    Markiert die COVID-19-Krise einen Wendepunkt auf dem Ausbildungsmarkt?: Ein Ausblick auf die mögliche Entwicklung neuer Ausbildungsverträge bis 2030 (2021)

    Maier, Tobias ;

    Zitatform

    Maier, Tobias (2021): Markiert die COVID-19-Krise einen Wendepunkt auf dem Ausbildungsmarkt? Ein Ausblick auf die mögliche Entwicklung neuer Ausbildungsverträge bis 2030. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 50, H. 2, S. 20-24.

    Abstract

    "Im Zusammenhang mit der COVID-19-Krise ging die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge im Jahr 2020 im Vergleich zum Vorjahr um 57.600 Neuverträge zurück und erreichte damit den niedrigsten Wert seit 1975. Der Beitrag zeigt auf, dass der Einbruch nur deshalb so stark ausfiel, weil in den drei Jahren zuvor erstaunlich viele Jugendliche – insbesondere mit (Fach-)Hochschulreife – eine betriebliche Ausbildung aufnahmen. Das niedrige Niveau an Ausbildungsverträgen war aus demografischer Sicht vorhersehbar. Für die Zukunft stellt sich die Frage, ob die Einmündungsquoten der Jugendlichen auf dem niedrigen Niveau von 2020 verweilen und was dies langfristig für die Fachkräftesicherung bedeutet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Auswirkungen der "Corona-Krise" auf die duale Berufsausbildung: Risiken, Konsequenzen und Handlungsnotwendigkeiten (2021)

    Maier, Tobias ;

    Zitatform

    Maier, Tobias (2021): Auswirkungen der "Corona-Krise" auf die duale Berufsausbildung. Risiken, Konsequenzen und Handlungsnotwendigkeiten. (BIBB-Preprint), Bonn, 18 S.

    Abstract

    "Dieses Preprint verfolgt vier Ziele: Erstens wird mit einem Blick in die Vergangenheit aufgezeigt, welche Konsequenzen für den dualen Ausbildungsmarkt durch wirtschaftliche Einbrüche zu erwarten sind. Zweitens werden anhand von Annahmen zur möglichen wirtschaftlichen Entwicklung Szenarien zu Ausbildungsstellenangebot und -nachfrage zum Stichtag 30.09.2020 erstellt. Drittens wird dargelegt, welche Ausbildungsberufe und welche Schulabgängergruppen die Corona-Krise vorwiegend betreffen wird und viertens werden aus den vorangegangenen Überlegungen Handlungsmöglichkeiten für die Politik abgeleitet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Regionale Arbeitsmärkte im Corona-Jahr 2020: Resiliente prosperierende Standorte und zunehmende Disparitäten (2021)

    Margarian, Anne ;

    Zitatform

    Margarian, Anne (2021): Regionale Arbeitsmärkte im Corona-Jahr 2020: Resiliente prosperierende Standorte und zunehmende Disparitäten. (Thünen Working Paper 171), Braunschweig, 28 S.

    Abstract

    "Die durch das Covid-19-Virus hervorgerufene „Corona-Krise“ hat im Jahr 2020 zu Verwerfungen auf vielen Arbeitsmärkten geführt und möglicherweise bereits bestehende soziale Ungleichheiten verstärkt. Die vorliegende Studie fragt, inwiefern verschiedene Regionen und Regionstypen von den Arbeitsmarkteffekten der Corona-Krise unterschiedlich betroffen sind. Anhand verschiedener deskriptiver Analysen auf Kreisebene wird der Einfluss der siedlungsstrukturellen Lage, der Wirtschaftsstruktur und der Einkommenskraft von Standorten auf die „Corona-Effekte“ am Arbeitsmarkt untersucht. Zentrale Indikatoren für die kurz- und mittelfristige Dynamik sind der Anteil der Kurzarbeit sowie die Veränderungen im Jahr 2020 gegenüber 2019 in den kumulierten Zu- und Abgängen in und aus Arbeitslosigkeit, in denselben Zu- und Abgängen im Dezember („Ausgleichseffekt“) und in der Arbeitslosenquote. Es kann gezeigt werden, dass vor allem Standorte ohne anfängliche strukturelle Probleme relativ gut durch das Corona-Jahr 2020 gekommen sind. Die Gefahr ist allerdings groß, dass sich im Zuge der Corona-Krise gerade in den Agglomerationsräumen die Ungleichheit zwischen Personen und Personengruppen innerhalb der Arbeitsmärkte weiter und nachhaltig verstärkt. Die Corona-Krise könnte nach den Ergebnissen außerdem dazu beitragen, zumindest mittelfristig auch die Disparitäten zwischen siedlungsstrukturell vergleichbaren Standorten zu erhöhen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Contact-Intensity, Collapsing Entertainment Sector and Wage Inequality: A Finite Change Model of Covid-19 Impact (2021)

    Marjit, Sugata ; Das, Gouranga Gopal;

    Zitatform

    Marjit, Sugata & Gouranga Gopal Das (2021): Contact-Intensity, Collapsing Entertainment Sector and Wage Inequality. A Finite Change Model of Covid-19 Impact. (CESifo working paper 9311), München, 7 S.

    Abstract

    "In a general equilibrium model with online, entertainment and informal sectors employing skill, unskilled, and capital, we show that Covid-19 could cause polarization pushing contact-intensive entertainment industry on the brink of collapse while other two survive. Dual roles of factor-intensity and contact-intensity contribute to such finite changes, triggering inter-skill wage inequality." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Regional economic impact of Covid-19: the role of sectoral structure and trade linkages (2021)

    Meinen, Philipp; Serafini, Roberta ; Papagalli, Ottavia;

    Zitatform

    Meinen, Philipp, Roberta Serafini & Ottavia Papagalli (2021): Regional economic impact of Covid-19: the role of sectoral structure and trade linkages. (European Central Bank. Working paper series 2528), Frankfurt am Main, 22 S.

    Abstract

    "The paper provides an ex-post analysis of the determinants of within-country regional heterogeneity of the labour market impact of COVID-19. By focussing on the first wave of the pandemic in the four largest euro area economies, it finds that the propagation of the economic impact across regions cannot be explained by the spread of infections only. Instead, a region's economic structure is a significant driver of the observed heterogeneity. Moreover, our results suggest that a region's trade relations, both within and across countries, represent a relevant indirect channel through which COVID-19 related disruptions affect regional economic activity. In this regard, the analysis depicts vulnerabilities arising from potential disruptions of the highly integrated EU supply chains." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Homeoffice-Boom im Zuge der Corona-Pandemie: Welche Potenziale zeichnen sich langfristig für akademisch und beruflich Qualifizierte ab? (2021)

    Mergener, Alexandra ; Winnige, Stefan;

    Zitatform

    Mergener, Alexandra & Stefan Winnige (2021): Homeoffice-Boom im Zuge der Corona-Pandemie. Welche Potenziale zeichnen sich langfristig für akademisch und beruflich Qualifizierte ab? In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 50, H. 2, S. 27-31.

    Abstract

    "Während der Corona-Pandemie ist das Arbeiten im Homeoffice für einen großen Teil der Erwerbstätigen zum Regelmodell geworden. Welche Entwicklung ist im weiteren Verlauf zu erwarten? Dieser Frage geht der Beitrag anhand von Daten der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2018 sowie anhand von Auswertungen von Stellenanzeigen aus dem Jahr 2020 nach. Erläutert wird, in welchen Berufsgruppen sich langfristige Veränderungen für beruflich und akademisch Qualifizierte abzeichnen könnten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    KfW-Start-up-Report 2021: Corona-Krise belastet Zahl der Start-ups - VC-affine Start-ups aber nur wenig betroffen (2021)

    Metzger, Georg;

    Zitatform

    Metzger, Georg (2021): KfW-Start-up-Report 2021. Corona-Krise belastet Zahl der Start-ups - VC-affine Start-ups aber nur wenig betroffen. (KfW-Start-up-Report ...), Frankfurt am Main, 7 S.

    Abstract

    "Der Bestand an innovations- oder wachstumsorientierten jungen Unternehmen in Deutschland hat durch die Corona-Krise gelitten. Im Jahr 2020 ging die Zahl der Start-ups auf 47.000 zurück, nach 70.000 im Jahr 2019. Die deutlich geringere Zahl an Gründungen konnte offensichtlich die in diesem Segment typischerweise hohe Zahl der Schließungen nicht kompensieren. Im Vergleich zum Rückgang der Start-ups insgesamt blieb die Zahl der Venture Capital-affinen Start-ups mit 8.600 (2019: 9.400) dagegen erstaunlich stabil. Bei Start-ups sind im langjährigen Durchschnitt 20 % der Gründungspersonen Frauen. Das ist nur etwa halb so häufig wie im Gründungsgeschehen insgesamt. Davon ausgehend sinkt der Anteil von Gründerinnen sukzessive, je mehr Start-up-Merkmale in die Betrachtung einbezogen werden. Hierfür spielen geschlechterstereotype Verhaltensweisen eine Rolle. Die Weichenstellung hin zu mehr Start-up-Gründerinnen liegt also bereits weit vor der Gründung. Es braucht aber auch mehr erfolgreiche Rollenvorbilder. Hier hilft mehr Diversität im Venture Capital-Ökosystem, die den Zugang von Gründerinnen zu Venture Capital (VC) verbessert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    KfW-Gründungsmonitor 2021: Gründungstätigkeit 2020 mit Licht und Schatten: Corona-Krise bringt Tiefpunkt im Vollerwerb, birgt für viele aber auch Chancen (2021)

    Metzger, Georg;

    Zitatform

    Metzger, Georg (2021): KfW-Gründungsmonitor 2021. Gründungstätigkeit 2020 mit Licht und Schatten: Corona-Krise bringt Tiefpunkt im Vollerwerb, birgt für viele aber auch Chancen. (KfW-Gründungsmonitor), Frankfurt am Main, 15 S.

    Abstract

    "Aufgrund des Ausbruchs der Corona-Krise ist die Gründungstätigkeit in Deutschland 2020 zurückgegangen. Die Zahl der Existenzgründungen ist auf 537.000 gesunken. Voll- und Nebenerwerb waren davon gleichermaßen betroffen. Die Zahl der Nebenerwerbsgründungen fiel auf 336.000, die Zahl der Vollerwerbsgründungen rutschte auf 201.000 ab und somit auf einen neuerlichen Tiefpunkt." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Living with reduced income: An analysis of household financial vulnerability under COVID-19 (2021)

    Midões, Catarina; Seré, Mateo;

    Zitatform

    Midões, Catarina & Mateo Seré (2021): Living with reduced income: An analysis of household financial vulnerability under COVID-19. In: Covid economics H. 63, S. 73-97.

    Abstract

    "The COVID-19 crisis has led to substantial reductions in earnings. We propose a new measure of financial vulnerability, computable through survey data, to determine whether households can withstand a certain income shock for a defined period of time. Using data from the ECB Household Finance and Consumption Survey (HFCS) we analyse preexisting financial vulnerability in seven EU countries. We find that income support is essential for many families: 47.2 million individuals, out of the 243 million considered, cannot afford three months of food and housing expenses without privately earned income. Differences across countries are stark, and those born outside of the EU are especially vulnerable. Through a tax-benefit microsimulation exercise, we then derive household net income when employees are laid-off and awarded the COVID-19 employment protection benefits enacted in the different countries. Our findings suggest that the COVID-19 employment protection schemes awarded are extremely effective in reducing the number of vulnerable individuals. The relative importance of rent and mortgage suspensions in alleviating vulnerability is highly country dependent." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Wie fühlen sich Studierende und Berufstätige Sozialer Arbeit in der COVID-19-Pandemie?: Eine explorative Online-Befragung (2021)

    Misamer, Melanie; Helmbrecht, Helene; Belz, Michael; Signerski-Krieger, Jörg;

    Zitatform

    Misamer, Melanie, Helene Helmbrecht, Jörg Signerski-Krieger & Michael Belz (2021): Wie fühlen sich Studierende und Berufstätige Sozialer Arbeit in der COVID-19-Pandemie? Eine explorative Online-Befragung. In: Soziale Arbeit, Jg. 70, H. 12, S. 442-450.

    Abstract

    "Es wurden 696 Studierende und Berufstätige Sozialer Arbeit befragt, wie sie sich bezogen auf die COVID-19-Pandemie fühlten. Insgesamt schilderten die Teilnehmenden mehr negative als positive Gefühle. Studierende nannten häufiger „Einsamkeit“ als Berufstätige. Negative Gefühle waren mit geringerem Kohärenzgefühl und geringerer internaler Kontrollüberzeugung während des zweiten „Lockdown“ in Deutschland assoziiert. Mögliche Folgen und die Notwendigkeit von Interventionsmaßnahmen werden diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen)

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    Berufs- und branchenbezogene Analyse des COVID-19-Risikos in Deutschland (2021)

    Möhner, M.; Wolik, A.;

    Zitatform

    Möhner, M. & A. Wolik (2021): Berufs- und branchenbezogene Analyse des COVID-19-Risikos in Deutschland. In: Arbeitsmedizin, Sozialmedizin, Umweltmedizin, Jg. 56, H. 1, S. 30-34.

    Abstract

    "COVID-19-Fälle bei Beschäftigten im Gesundheits- und Pflegedienst, die infolge der Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit einer gegenüber der allgemeinen Bevölkerung wesentlich erhöhten Infektionsgefahr ausgesetzt sind, können als Berufskrankheit (BK) anerkannt werden. Es stellt sich jedoch die Frage, ob nicht auch in anderen als den in der BK 3101 genannten Berufsgruppen erhöhte Infektionsrisiken bestehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Is the Recession a "Shecession"?: Gender Inequality in the Employment Effects of the COVID-19 Pandemic in Germany (2021)

    Möhring, Katja ; Reifenscheid, Maximiliane ; Weiland, Andreas ;

    Zitatform

    Möhring, Katja, Maximiliane Reifenscheid & Andreas Weiland (2021): Is the Recession a "Shecession"? Gender Inequality in the Employment Effects of the COVID-19 Pandemic in Germany. (SocArXiv papers), 41 S. DOI:10.31235/osf.io/tzma5

    Abstract

    "This paper evaluates gender inequality in employment risks during the first and the second wave of the COVID-19 pandemic in Germany. We use individual-level panel data collected weekly between 20 March and 9 July 2020, and again in January 2021, to examine the risks of short-time work, job loss and unpaid furlough, as well as having to work on-site by means of growth curve modelling. The results reveal gender inequality in employment risks and gendered use of governmental support schemes. During the early phase of the pandemic, women had a higher probability of being temporarily exempted from work, but a lower probability of being in short-time work and receiving the associated state benefits. Compared to men, women also continuously had a higher probability of working on-site rather that from home. Consequently, women’s employment during the pandemic is more polarized between job loss or working on-site with the associated infection risk. Gender inequalities are rooted in the long-term gendered dualization of the German labour market with the low-wage sector and marginal employment being female dominated. The results call for close monitoring of long-term gendered effects of the pandemic recession and an adjustment of governmental crisis measures to the requirements of the female workforce." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The COVID-19 pandemic and subjective well-being: longitudinal evidence on satisfaction with work and family (2021)

    Möhring, Katja ; Blom, Annelies G. ; Reifenscheid, Maximiliane ; Cornesse, Carina ; Wenz, Alexander ; Friedel, Sabine ; Rettig, Tobias ; Naumann, Elias ; Krieger, Ulrich ;

    Zitatform

    Möhring, Katja, Elias Naumann, Maximiliane Reifenscheid, Alexander Wenz, Tobias Rettig, Ulrich Krieger, Sabine Friedel, Carina Cornesse & Annelies G. Blom (2021): The COVID-19 pandemic and subjective well-being: longitudinal evidence on satisfaction with work and family. In: European Societies, Jg. 23, H. sup1, S. S601-S617. DOI:10.1080/14616696.2020.1833066

    Abstract

    "This paper provides a timely evaluation of whether the main COVID-19 lockdown policies – remote work, short-time work and closure of schools and childcare – have an immediate effect on the German population in terms of changes in satisfaction with work and family life. Relying on individual level panel data collected before and during the lockdown, we examine (1) how family satisfaction and work satisfaction of individuals have changed over the lockdown period, and (2) how lockdown-driven changes in the labour market situation (i.e. working remotely and being sent on short-time work) have affected satisfactions. We apply first-difference regressions for mothers, fathers, and persons without children. Our results show a general decrease in family satisfaction. We also find an overall decline in work satisfaction which is most pronounced for mothers and those without children who have to switch to short-time work. In contrast, fathers' well-being is less affected negatively and their family satisfaction even increased after changing to short-time work. We conclude that while the lockdown circumstances generally have a negative effect on the satisfaction with work and family of individuals in Germany, effects differ between childless persons, mothers, and fathers with the latter being least negatively affected." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Homeoffice - Fluch und Segen im Corona-Krisenmanagement: Führungskräfte-Radar 2020: Corona-Spezial (2021)

    Möllering, Guido; Schuster, Sabrina; Spilker, Martin;

    Zitatform

    Möllering, Guido, Sabrina Schuster & Martin Spilker (2021): Homeoffice - Fluch und Segen im Corona-Krisenmanagement. Führungskräfte-Radar 2020: Corona-Spezial. Gütersloh, 12 S.

    Abstract

    "Gute Noten für das Krisenmanagement ihrer Unternehmen durch die Führungskräfte. Sie agieren auf einer stabilen Vertrauensbasis. Ihre Führungsarbeit wird wertgeschätzt und auch die Produktivität der Mitarbeitenden im Homeoffice gibt keinen Grund zur Klage. Alles im grünen Bereich? Mitnichten. Nach dem ersten Lockdown sorgen sich Führungskräfte nun um die Stabilität der Unternehmenskultur in Zeiten von Corona. Defizite an sozialen Kontakten und der Mangel an informellen Austauschmöglichkeiten fördern eine emotionale Entkopplung. Führung steht daher in Krisenzeiten vor besonderen Herausforderungen, zeigt der Führungskräfte-Radar 2020/2021 der Bertelsmann Stiftung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    KfW-ifo-Fachkräftebarometer: Juni 2021: Fachkräftemangel nimmt trotz Lockdown zu – weitere Engpässe stehen bevor (2021)

    Müller, Martin ;

    Zitatform

    Müller, Martin (2021): KfW-ifo-Fachkräftebarometer: Juni 2021: Fachkräftemangel nimmt trotz Lockdown zu – weitere Engpässe stehen bevor. Frankfurt am Main, 4 S.

    Abstract

    "Im 2. Quartal nimmt der Fachkräftemangel weiter deutlich zu. Das zeigen die Erhebungen zum aktuellen KfW-ifo-Fachkräftebarometer. Ein Viertel aller Unternehmen sieht seine Geschäftstätigkeit durch Fachkräftemangel behindert, mehr als doppelt so viele wie vor einem Jahr. Der Fachkräftemangel wird in den nächsten Jahren ohne weiteres Gegensteuern zu einem gravierenden Wachstumshemmnis werden. Deutschland braucht daher eine Strategie zur Fachkräftesicherung für die Nach-Coronazeit. Um die Knappheit erfolgreich einzudämmen, sind eine höhere Erwerbsbeteiligung der Bevölkerung, eine verbesserte Qualifikation von Erwerbstätigen und eine Stärkung des Wachstums der Arbeitsproduktivität durch günstigere Rahmenbedingungen für Investitionen, Innovationen und Digitalisierung sowie der Abbau der Defizite in der digitalen und wirtschaftsnahen Infrastruktur erforderlich." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Unternehmensinsolvenzen seit Ausbruch der Pandemie (2021)

    Müller, Steffen ;

    Zitatform

    Müller, Steffen (2021): Unternehmensinsolvenzen seit Ausbruch der Pandemie. In: Wirtschaft im Wandel, Jg. 27, H. 2, S. 35-38.

    Abstract

    "Die Insolvenzzahlen sind trotz Corona-Krise stark gesunken. Aufgrund zahlreicher Großinsolvenzen wie etwa von Esprit, Hallhuber oder Wirecard war das Jahr 2020 bezogen auf die Zahl der betroffenen Beschäftigten trotzdem ein schwieriges Jahr. Eine Insolvenzwelle mit vielen gefährdeten Jobs ab Sommer 2021 ist aufgrund staatlicher Unterstützungsmaßnahmen und abwartendem Verhalten der Unternehmen eher unwahrscheinlich. Soweit es die Pandemielage zulässt, sollten Stützungsmaßnahmen bereits im Jahr 2021 auf den Prüfstand, um eine „Zombifizierung“ der Wirtschaft zu verhindern." (Autorenreferat, IAB-Doku)" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Wer war seit März 2020 besonders stark von Ausbildungsplatzabsagen und -kündigungen betroffen?: Deskriptive Analysen auf Basis der BA/BIBB-Bewerberbefragung 2020 (2021)

    Neuber-Pohl, Caroline ; Schuss, Eric ; Christ, Alexander ; Eberhard, Verena; Heinecke, Marcel;

    Zitatform

    Neuber-Pohl, Caroline, Alexander Christ, Verena Eberhard, Marcel Heinecke & Eric Schuss (2021): Wer war seit März 2020 besonders stark von Ausbildungsplatzabsagen und -kündigungen betroffen? Deskriptive Analysen auf Basis der BA/BIBB-Bewerberbefragung 2020. (BIBB-Preprint), Bonn, 14 S.

    Abstract

    "Der vorliegende Beitrag liefert erste Ergebnisse darüber, wie vielen der bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) gemeldeten Ausbildungsstellenbewerberinnen und -bewerber seit März 2020 eine festzugesagte Ausbildungsstelle abgesagt oder gekündigt wurde. Betroffen sind 9,1% der Ausbildungsbewerberinnen und -bewerber. Ein Großteil von ihnen wollte die Stelle zu Beginn des Ausbildungsjahres 2020/2021 neu antreten. Mehr als die Hälfte der Betroffenen geht jedoch nicht von einem coronabedingten Kündigungsgrund aus. Die Absagen und Kündigungen haben womöglich weitreichende Konsequenzen: Da insbesondere Bewerberinnen und Bewerber mit schlechteren Zugangschancen betroffen sind (mit Migrationshintergrund, Ältere, jene mit maximal Hauptschulabschluss und Altbewerberinnen und -bewerber), können Absagen und Kündigungen bestehende Ungleichheiten in den Zugangschancen am Ausbildungsstellenmarkt noch weiter verstärken. Nur etwa ein Drittel der Bewerberinnen und Bewerber, die eine Absage oder Kündigung erhalten hatten, konnten zum Ausbildungsjahr 2020/2021 noch in einen anderen vollqualifizierenden Bildungsgang wechseln. Da die meisten Bewerberinnen und Bewerber mit Absage oder Kündigung nach wie vor an einer betrieblichen Ausbildung interessiert sind, ist eine passende Unterstützung notwendig, damit diese Ausbildungswünsche realisiert werden können und diese Jugendlichen nicht aus dem Bildungssystem fallen. Aber auch unter denen, die erfolgreich (wieder) in eine betriebliche Ausbildung einmünden konnten, könnte sich für die kommenden Jahren ein zusätzlicher Unterstützungsbedarf abzeichnen, da sie seltener als andere Auszubildende in ihrem Wunsch-beruf ausgebildet werden und häufiger glauben, dass sie ihre aktuelle Ausbildungsstelle verlieren könnten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Wie blicken ausbildungsinteressierte Jugendliche angesichts der Corona-Pandemie in die berufliche Zukunft?: Deskriptive Analysen auf Basis der BA/BIBB-Bewerberbefragung 2020 (2021)

    Neuber-Pohl, Caroline ; Eberhard, Verena; Schuss, Eric ; Heinecke, Marcel; Christ, Alexander ;

    Zitatform

    Neuber-Pohl, Caroline, Eric Schuss, Alexander Christ, Verena Eberhard & Marcel Heinecke (2021): Wie blicken ausbildungsinteressierte Jugendliche angesichts der Corona-Pandemie in die berufliche Zukunft? Deskriptive Analysen auf Basis der BA/BIBB-Bewerberbefragung 2020. (BIBB-Preprint), Bonn, 26 S.

    Abstract

    "Die Corona-Pandemie und die Maßnahmen zur Eindämmung dieser haben erhebliche Unsicherheiten bei den Jugendlichen erzeugt, die sich um eine Ausbildungsstelle bemühen. Um die durch die Corona-Pandemie hervorgerufenen beruflichen Zukunftssorgen der Jugendlichen zu erfassen, wurde die BA/BIBB-Bewerberbefragung 2020 aufgelegt. Dabei wurden zwischen November 2020 und Januar 2021 7.125 Personen befragt, die bei der Bundesagentur für Arbeit als ausbildungsinteressiert registriert sind. Die Analysen zeigen, dass etwa ein Drittel der Befragten sich Sorgen um die eigene berufliche Zukunft macht und ebenso viele davon ausgehen, dass sich die Übernahmechancen nach Ende der Ausbildung durch die Corona-Pandemie verschlechtern. Zudem glaubt ein Viertel der Befragten, dass es in Zukunft schwieriger sein wird, mit einer abgeschlossenen Ausbildung Arbeit zu finden. Dabei machen sich Personen mit Migrations- oder Fluchthintergrund und Personen, die maximal einen Hauptschulabschluss vorweisen können, häufiger Sorgen um die berufliche Zukunft. Der erfolgreiche Übergang in berufsqualifizierende Bildung hat einen erheblichen Einfluss auf den Grad der Besorgnis. Ausbildungsinteressierte, die in eine Ausbildung oder ein Studium münden konnten, machen sich weniger Sorgen um ihre berufliche Zukunft als Personen, die noch keine Ausbildung und kein Studium begonnen haben. Die Einschätzung der beruflichen Zukunft orientiert sich jedoch nicht nur an der persönlichen Situation, sondern auch an den institutionellen und wirtschaftlichen Gegebenheiten. So sind die Zukunftssorgen in Berufen größer, bei denen die Ausbildungsmarktlage weniger ausgeglichen ist und die stärker von der Corona-Pandemie und den Maßnahmen zur Eindämmung dieser betroffen sind. Dies trifft z. B. auf die nicht-medizinischen Gesundheits- und Körperpflegeberufe sowie die Tourismus-, Hotel- und Gaststättenberufe zu. Dabei stellt sich hieraus die Frage, ob und inwiefern ausbildungsinteressierte Jugendliche dadurch ihre Berufswahl und ihr Mobilitätsverhalten zukünftig anpassen und was dies wiederum für den deutschen und den regionalen Ausbildungsmarkt bedeutet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Wie beeinflusst die Corona-Krise die Ausbildung aus Sicht der Auszubildenden?: Deskriptive Analysen auf Basis der BA/BIBB-Bewerberbefragung 2020 (2021)

    Neuber-Pohl, Caroline ; Christ, Alexander ; Eberhard, Verena; Heinecke, Marcel; Schuss, Eric ;

    Zitatform

    Neuber-Pohl, Caroline, Alexander Christ, Verena Eberhard, Marcel Heinecke & Eric Schuss (2021): Wie beeinflusst die Corona-Krise die Ausbildung aus Sicht der Auszubildenden? Deskriptive Analysen auf Basis der BA/BIBB-Bewerberbefragung 2020. (BIBB-Preprint), Bonn, 18 S.

    Abstract

    "Die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die betriebliche Ausbildung sind vielfältig. Dieser Beitrag liefert erste Hinweise, inwiefern sich die betriebliche Ausbildung aus Sicht von Auszubildendendurch die Corona-Pandemie verändert hat. Als Datenlage dient die BA/BIBB-Bewerberbefragung, eine repräsentative Befragung von Jugendlichen, die im Vermittlungsjahr 2019/2020 bei der Bundesagentur für Arbeit als Ausbildungsstellenbewerber/-innen gemeldet waren. 39 % befanden sich zum Befragungszeitpunkt in einer betrieblichen Ausbildung. Für sie wird untersucht, ob sie Veränderungen in den Arbeitsweisen im Ausbildungsberuf, der Ausbildungsqualität und der erwarteten Ausbildungsdauer wahrnehmen. Insgesamt denken 42,8% der Auszubildenden, dass sich durch die Corona-Krise die Arbeitsweisen in ihrem Beruf verändern. Während dies nicht zwingend negativ bewertet wird, geben jedoch 23,1% der Befragten an, dass ihre Ausbildungsqualität durch die Corona-Krise leidet und 7,8% befürchten, dass sich ihre Ausbildungsdauer verlängern könnte. Somit nimmt ein nicht zu vernachlässigbarer Teil der betrieblichen Auszubildenden negative Folgen der Corona-Krise für ihren Ausbildungsverlauf wahr. Allerdings zeigen sich deutlich Unterschiede zwischen den Ausbildungsberufen, da diese unterschiedlich stark von den Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie betroffen waren. So nehmen Auszubildende in den „Tourismus-, Hotel- und Gaststättenberufen“ nehmen am häufigsten Einbußen der Ausbildungsqualität wahr und erwarten am häufigsten, dass ihre Ausbildungszeit sich verlängert. Der Beitrag zeigt weiterhin, dass Auszubildende, die coronabedingte Veränderungen wahrnehmen, häufiger mit ihrer Ausbildung unzufrieden sind und eine höhere Abbruchintention haben. So könnten coronabedingte Ausbildungsveränderungen langfristige Folgen für die Fachkräftesicherung haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Gegenfinanzierung des Netto-Grundeinkommens in Zeiten schuldenfinanzierter Hilfsmaßnahmen während der Corona-Krise (2021)

    Neumärker, Bernhard; Yalcin, Burhan; Yalcin, Sema; Blum, Bianca;

    Zitatform

    Neumärker, Bernhard, Bianca Blum, Burhan Yalcin & Sema Yalcin (2021): Die Gegenfinanzierung des Netto-Grundeinkommens in Zeiten schuldenfinanzierter Hilfsmaßnahmen während der Corona-Krise. (FRIBIS discussion paper series 2021,1 DE), Freiburg, 43 S.

    Abstract

    "Die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona Pandemie haben unter anderem massive Verdienstausfälle zur Folge. Viele Menschen geraten daher neben der akuten Gesundheitskrise zunehmend auch in eine Einkommenskrise. Dauerhafte existenzbedrohende Unsicherheit bleibt für zu viele trotz der zahlreichen Hilfspakete. Der Grundsatz der Bedarfsbezogenheit und dafür zu ermittelnder Bedürftigkeit für die Zurverfügungstellung von Hilfe erweist sich als dabei unzureichend. In der jetzigen Krise sind maßnahmenbedingt vor allem Erwerbseinkommen betroffen. Dies führt zu einer asymmetrischen Verteilung der kriseninduzierten Lasten und somit zu einer asymmetrischen Risiko- und Lastenverteilung zwischen leistungsbezogenen und leistungslosen Einkommen, was der Umverteilung zugunsten der Kapitalerträge verschärft Vorschub leistet. Das Modell des Netto-Grundeinkommens (NGE) zeigt eine Möglichkeit, in der Krise zu einer Lösung dieser Probleme zu kommen. Jede erwachsene Person in Deutschland erhält während der Krisenzeit ein monatliches bedingungsloses Grundeinkommen von z.B. € 550 (in diesem Ansatz gerechnet). Ergänzt wird dieser Betrag durch das Aussetzen von Miet-, Pacht-, Tilgungs- und Zinsverpflichtungen während dieses Zeitraumes des Einkommensausfalls. Der an jede Person ausgezahlte Geldbetrag ist der Netto-Anteil des Krisen- Grundeinkommens. Die Einsparungen der Haushalte durch das Aussetzen von Miet-, Pacht-, Tilgungs- und Zinszahlungen ergeben das Brutto. Nach der Krise kann das NGE mit steigender wirtschaftlicher Dynamik zu einem vollen partizipativen BGE in Höhe von € 1.200 bis € 1.500 angehoben werden. Im Gleichschritt damit sind Miet-, Pacht- und Kapitaldienste wieder in voller Vertragshöhe zu leisten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Inequality revisited: An international comparison with a special focus on the case of Germany (2021)

    Niehues, Judith; Stockhausen, Maximilian ;

    Zitatform

    Niehues, Judith & Maximilian Stockhausen (2021): Inequality revisited: An international comparison with a special focus on the case of Germany. (IW-Report / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2021,18), Köln, 50 S.

    Abstract

    "While global extreme poverty and global income inequality have decreased over the last decades before the Corona pandemic, inequality within many industrialized countries has increased. In Germany, net income inequality has increased after the German reunification, but since 2005 there has merely been no change in the distribution of net incomes. A similar picture can be drawn for the development of net wealth, which is generally more unequally distributed than net income. Since the end of the financial crisis, the level of net wealth inequality hast remained almost unchanged. In the last decade, both income and wealth have remarkably increased on average across all income and wealth groups. This development was accompanied by a rising share of labour income reaching levels of the 1990s again. Unfortunately, the Corona pandemic has put a temporary end to the positive income development, and it is not clear so far, what the long-run consequences of the Corona pandemic will be. In the short-run, it is especially a threat to the very poor in developing countries and it is a large challenge in the fight against global extreme poverty." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Workers' well-being in the context of the first year of the COVID-19 pandemic (2021)

    Nieuwenhuis, Rense ; Yerkes, Mara A. ;

    Zitatform

    Nieuwenhuis, Rense & Mara A. Yerkes (2021): Workers' well-being in the context of the first year of the COVID-19 pandemic. In: Community, work & family, Jg. 24, H. 2, S. 226-235. DOI:10.1080/13668803.2021.1880049

    Abstract

    "In this Voices article, we use emerging evidence to reflect on the consequences of Covid-19 for various aspects of workers' wellbeing. This brief review emphasises how COVID-19 exacerbates existing, well-understood inequalities, along the intersections of community, work, and family. Workers on the periphery of the labour market, including non-standard workers and the self-employed, but also women and low-paid workers, are experiencing significant losses in relation to work, working hours and/or wages. Even once the pandemic is contained, its impact will continue to be felt by many communities, workers, and families for months and years to come." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Unequal tensions: the effects of the coronavirus pandemic in light of subjective health and social inequality dimensions in Germany (2021)

    Ohlbrecht, Heike; Jellen, Josephine;

    Zitatform

    Ohlbrecht, Heike & Josephine Jellen (2021): Unequal tensions: the effects of the coronavirus pandemic in light of subjective health and social inequality dimensions in Germany. In: European Societies, Jg. 23, H. sup1, S. S905-S922. DOI:10.1080/14616696.2020.1852440

    Abstract

    "An online survey was conducted in Germany during the lockdown period to assess its psycho-social consequences. A convenience sample N = 2009 (comparable representation of former GDR and West Germany, 71% females) took part in the survey. The results show a negative impact of the corona pandemic on subjective well-being, health and life satisfaction. We also found a lower sense of security and an increase in anxiety. Additional strains follow a social gradient: Most apparent are negative effects on people with low educational background whose general life satisfaction particularly decreased and gender-specific differences in coping with everyday life challenges, this involves in particular mothers, who have to organise childcare and home schooling more often than fathers. Again, while parents generally felt constrained by social consequences of the pandemic, mothers were particularly affected, feeling more often exhausted, nervous and insecure than fathers. However, the crisis had some positives, too: the experience of stress and exhaustion was reduced; the crisis also revealed resources, such as adaptability in dealing with the changed time situation and new opportunities for self-care. The results illustrate that in this time of crisis, the family can be both a place of resilience and retreat as well as a stress factor." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Längeres Arbeitslosengeld in der Krise? Covid-19 und die angemessene maximale Bezugsdauer (2021)

    Osiander, Christopher ; Senghaas, Monika ; Struck, Olaf ; Stephan, Gesine ;

    Zitatform

    Osiander, Christopher, Monika Senghaas, Gesine Stephan & Olaf Struck (2021): Längeres Arbeitslosengeld in der Krise? Covid-19 und die angemessene maximale Bezugsdauer. In: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Jg. 73, H. 3, S. 419-448., 2021-10-27. DOI:10.1007/s11577-021-00806-3

    Abstract

    "Dieser Beitrag untersucht die Frage, welche Bezugsdauern des Arbeitslosengeldes für welche Personengruppen als angemessen betrachtet werden und ob sich diese Einschätzungen während der Covid-19-Pandemie verändert haben. Längere Bezugsdauern können die Einkommenssituation der Betroffenen stabilisieren und die Suche nach einer qualifikationsadäquaten oder besser entlohnten Stelle unterstützen. Längere Zahlungen mindern aber auch den Druck zur Arbeitsaufnahme, wodurch die Dauer der Arbeitslosigkeit zunimmt. Verändern Menschen Abwägungen zwischen individuellem Bedarf, Leistung und gesellschaftlicher Effizienz in der gesundheitlichen und ökonomischen Krise? Wir untersuchen mithilfe von Daten aus Onlinebefragungen im November 2019 und in der Krise im Mai 2020, welche Bezugsdauern (zumeist) Erwerbstätige für angemessen erachten. Dazu wurden den Teilnehmenden Vignetten mit Beschreibungen hypothetischer Arbeitsloser vorgelegt, deren Charakteristika zufällig variieren. Die Ergebnisse zeigen, dass dieselben Befragten vor und während der Krise sehr ähnliche Bezugsdauern für angemessen halten. Dabei beziehen sie bei der Bemessung der Bezugsdauer für Arbeitslose neben Beitragsprinzipien auch Kriterien der Bedürftigkeit mit ein. So beeinflussen Merkmale wie etwa das Alter der Arbeitslosen, ihr eigenes (Nicht‑)Verschulden, ihre Lebensleistungen oder die Länge ihrer Beitragszahlungen das Urteil, welche Dauer des Leistungsbezugs als angemessen angesehen wird." (Autorenreferat, © 2021 Springer Nature Switzerland)

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  • Literaturhinweis

    Temporary layoffs, short-time work and COVID-19: the case of a dual labour market (2021)

    Osuna, Victoria; García-Pérez, José Ignacio;

    Zitatform

    Osuna, Victoria & José Ignacio García-Pérez (2021): Temporary layoffs, short-time work and COVID-19: the case of a dual labour market. (Working papers series / Universidad Pablo de Olavide, Department of Economics 2021.11), Sevilla, 23 S.

    Abstract

    "This paper examines the type of short-time work schemes implemented in Spain to preserve jobs and worker's incomes during the COVID-19 crisis. These policies have typically involved some degree of subsidization of payroll taxes for firms and also subsidies to workers. For this purpose, we simulate the impact of the COVID-19 crisis in 2020 on labor market outcomes. The steady-state results show that the availability of short-time work schemes and temporary layoffs does not necessarily prevent a large increase in unemployment and job destruction. The effects of these measures depend on the degree of subsidization of payroll taxes and on the design of the policy. The heavily subsidized short-time work schemes provide incentives to preserve workers on payroll working very few hours that would not have been employed in the benchmark situation, generating deadweight costs and inefficiencies. The transition exercise shows that a scenario with a moderate degree of subsidization of payroll taxes, and where the subsidy is independent of the reduction in hours worked, is the least harmful for both welfare and fiscal deficit. However, this is not the scenario that maximizes the number of jobs preserved. A more generous short-time work scheme, similar to the one implemented in the first year of the pandemic, accomplishes that goal instead. The drawbacks, though, are fiscal sustainability and deadweight costs. The winners and losers exercise shows that more than 50% of the workers are hit negatively in terms of average income and very few workers are better off after this shock: less than 3% in the scenarios which heavily subsidizes short-time work as a result of this generous work sharing strategy. The category that experiences the strongest distributional changes is the one composed of unemployed workers. In the heavily subsidized short-time work scenarios they are the ones who improve more in terms of the proportion of workers affected and also in terms of the average increase" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Systemrelevante Berufe und das Potenzial für Homeoffice: Eine geschlechtsspezifische Bestandsaufnahme für Rheinland-Pfalz (2021)

    Otto, Anne ; Stabler, Jochen; Fuchs, Michaela ; Wydra-Somaggio, Gabriele ;

    Zitatform

    Otto, Anne, Michaela Fuchs, Gabriele Wydra-Somaggio & Jochen Stabler (2021): Systemrelevante Berufe und das Potenzial für Homeoffice: Eine geschlechtsspezifische Bestandsaufnahme für Rheinland-Pfalz. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Rheinland-Pfalz-Saarland 02/2021), Nürnberg, 56 S.

    Abstract

    "Frauen sind von der Corona-Krise weitaus stärker betroffen als dies in der letzten großen Krise, der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009, der Fall war. Unter anderem sind sie stärker in den systemrelevanten Berufen vertreten, also denjenigen Berufen, die als unverzichtbar für das Funktionieren der Gesellschaft und die Aufrechterhaltung der kritischen Infrastruktur gelten. Gleichzeitig aber haben sie in einem größeren Maße als Männer die Möglichkeit, zumindest zeitweise von zu Hause zu arbeiten und damit den Vorgaben des Arbeitsschutzes und der sozialen Distanzierung nachzukommen. Vor diesem Hintergrund unterzieht die vorliegende Analyse die Arbeitsmarktsituation von Frauen und Männern in den systemrelevanten Berufen sowie deren Homeoffice-Potenziale in Rheinland-Pfalz einer umfassenden Bestandsaufnahme. In Rheinland-Pfalz arbeitet rund ein Drittel aller sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten in den systemrelevanten Berufen. Diese werden überwiegend von Frauen ausgeübt und umfassen neben Produktionsberufen hauptsächlich ein breites Spektrum von verschiedenen Dienstleistungsberufen. Die vorliegende Studie zeichnet ein sehr differenziertes Bild der systemrelevanten Berufe, in denen Frauen vielfach von einer ungünstigeren Arbeitsmarktsituation betroffen sind als Männer. In einigen Berufen jedoch ist die Situation der Frauen ähnlich oder sogar besser als die der Männer. Frauen arbeiten in frauendominierten Berufen vorwiegend in Teilzeit, während Männer hauptsächlich eine Vollzeittätigkeit ausüben. In der Gesundheits- und Krankenpflege sind Frauen zwar mit komplexeren beruflichen Inhalten als Männer befasst. In vielen der anderen systemrelevanten Berufe üben jedoch Männer anspruchsvollere Tätigkeiten aus. Somit weisen sie in vielen systemrelevanten Berufen eine stärkere Spezialisierung und anspruchsvollere und komplexere Tätigkeitsniveaus auf. Dieser Befund steht auch in Zusammenhang damit, dass Männer ebenso in vielen systemrelevanten Berufen höher entlohnt werden als Frauen. Aber dennoch verdienen Frauen in den systemrelevanten Berufen insgesamt etwas besser als Männer. Der Grund hierfür ist, dass Frauen sich insgesamt stärker auf die besser entlohnten systemrelevanten Berufe (z. B. Pharmazie, Verwaltung, Medizinisches Laboratorium) konzentrieren, wogegen Männer weitaus häufiger in den Berufen (z. B. Objekt- und Personenschutz, Fahrzeugführung im Straßenverkehr) mit niedrigeren Löhnen arbeiten. Außerdem sind Frauen in den meisten systemrelevanten Berufen seltener von Arbeitslosigkeit betroffen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Systemrelevante Berufe und das Potenzial für Homeoffice: Eine geschlechtsspezifische Bestandsaufnahme für das Saarland (2021)

    Otto, Anne ; Fuchs, Michaela ; Stabler, Jochen;

    Zitatform

    Otto, Anne, Michaela Fuchs & Jochen Stabler (2021): Systemrelevante Berufe und das Potenzial für Homeoffice: Eine geschlechtsspezifische Bestandsaufnahme für das Saarland. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Rheinland-Pfalz-Saarland 01/2021), Nürnberg, 56 S.

    Abstract

    "Frauen sind von der Corona-Krise weitaus stärker betroffen, als dies in früheren Krisen der Fall war. Unter anderem sind sie stärker in systemrelevanten Berufen vertreten, also denjenigen Berufen, die als unverzichtbar für das Funktionieren der Gesellschaft und die Aufrechterhaltung der kritischen Infrastruktur gelten. Gleichzeitig aber haben sie in einem größeren Maße als Männer die Möglichkeit, zumindest zeitweise von zu Hause zu arbeiten und damit den Vorgaben des Arbeitsschutzes und der sozialen Distanzierung nachzukommen. Vor diesem Hintergrund unterzieht die vorliegende Analyse die Arbeitsmarktsituation von Frauen und Männern in den systemrelevanten Berufen sowie deren Homeoffice-Potenziale im Saarland einer umfassenden Bestandsaufnahme. Im Saarland arbeitet rund ein Drittel aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in den systemrelevanten Berufen. Diese werden überwiegend von Frauen ausgeübt und umfassen neben Produktionsberufen hauptsächlich ein breites Spektrum von verschiedenen Dienstleistungsberufen. Die Studie zeichnet ein sehr differenziertes Bild der systemrelevanten Berufe, in denen Frauen vielfach eine ungünstigere Arbeitsmarktsituation als Männer aufweisen. In einigen Berufen jedoch ist die Situation der Frauen ähnlich oder sogar besser als die der Männer. Frauen arbeiten in frauendominierten Berufen vorwiegend in Teilzeit, während Männer hauptsächlich eine Vollzeittätigkeit ausüben. In der Gesundheits- und Krankenpflege, in der Verwaltung und Humanmedizin stimmen beide Geschlechter weitgehend in den ausgeübten Tätigkeitsniveaus überein. Hingegen haben sich die Männer in den meisten anderen systemrelevanten Berufen auf komplexere Aufgaben spezialisiert. Dies trifft sowohl auf Berufe zu, in denen einfache Helfertätigkeiten dominieren, als auch auf solche, die durch Aufgaben für Fachkräfte geprägt werden. Die Ausübung komplexerer Tätigkeiten geht mit einer besseren Bezahlung einher. Die stärkere Spezialisierung von Männern auf komplexere Tätigkeiten innerhalb der meisten systemrelevanten Berufe steht daher auch in Zusammenhang damit, dass sie in vielen dieser Berufe höher entlohnt werden als Frauen. Aber dennoch verdienen Frauen in den systemrelevanten Berufen insgesamt etwas besser als Männer. Der Grund hierfür ist, dass Frauen sich insgesamt stärker auf die besser entlohnten systemrelevanten Berufen (z. B. Pharmazie, Verwaltung, Medizinisches Laboratorium) konzentrieren, wogegen Männer weitaus häufiger in den Berufen (z. B. Objekt- und Personenschutz, Fahrzeugführung im Straßenverkehr) mit niedrigeren Löhnen arbeiten. Außerdem sind Frauen in den meisten systemrelevanten Berufen seltener von Arbeitslosigkeit betroffen. Im Saarland kann theoretisch etwas mehr als die Hälfte der Beschäftigten zumindest zeitweise im Homeoffice arbeiten. Hierbei haben Frauen ein wesentlich höheres Homeoffice-Potenzial als Männer. Diese Diskrepanz beruht hauptsächlich auf der geschlechtsspezifischen Berufssegregation und hiermit verbundenen unterschiedlichen Tätigkeitsstrukturen. Außerdem prägt ein Stadt-Land-Gefälle die Zugangsmöglichkeiten für mobiles Arbeiten. Hier hätten Frauen aufgrund ihrer stärker auf städtischen Arbeitsmärkten nachgefragten Tätigkeiten (z. B. in Unternehmensführung und Verwaltung) theoretisch einen besseren Zugang zum Homeoffice als Männer. In systemrelevanten Berufen gibt es nur ein geringes Homeoffice-Potenzial, da vielfach die physische Präsenz am Arbeitsplatz erforderlich ist. Demgegenüber bieten Arbeitsplätze mit komplexeren Arbeitsinhalten wie bei Spezialisten und Experten einen besseren Zugang zu Homeoffice. Die Rahmenbedingungen sollten künftig verbessert werden, um die stärkere Betroffenheit von Frauen in der aktuellen Krise (z.B. höheres Infektionsrisiko in systemrelevanten Pflege- und Gesundheitsberufen, höhere Belastung durch Sorgearbeit) in kommenden Krisen zu verringern, aber auch auf lange Sicht zu verbessern. Es bestehen u. a. Ansatzpunkte bei einer besseren finanziellen Entschädigung für Lohnausfälle der Eltern bei Kita- und Schulschließungen, bessere Voraussetzungen für die ausgewogenere Aufteilung von Erwerbs- und Sorgearbeit zwischen Partnern, ein Ausbau der Betreuungsinfrastruktur sowie eine höhere Entlohnung in systemrelevanten Berufen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Otto, Anne ; Fuchs, Michaela ; Stabler, Jochen;
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  • Literaturhinweis

    Covid-19: emerging needs for unemployed and economically inactive individuals (2021)

    Paterson-Young, Claire ;

    Zitatform

    Paterson-Young, Claire (2021): Covid-19: emerging needs for unemployed and economically inactive individuals. In: Community, work & family, Jg. 24, H. 5, S. 507-511. DOI:10.1080/13668803.2021.1931032

    Abstract

    "This Voices article presents emerging findings from research investigating the consequences of Covid-19 on individuals engaged on employability programmes in the United Kingdom. It outlines the challenges presented by ‘lockdown’ restrictions, as introduced to reduce the spread of Covid-19, on the delivery of employability programmes. Individuals engaged on such programmes experience a wealth of needs that have been compounded by Covid-19, resulting in new, emerging needs relating to personal wellbeing, social isolation, and confidence. Without effective and innovative support, individuals experiencing unemployment and economic inactivity will undoubtedly experience increased inequality; this inequality impacts on family, with individuals experiencing isolation from such, which in turn reduces wellbeing and stimuli, and indeed work, with Covid-19 compounding challenges in securing employment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Europäische Wirtschaftspolitik in der COVID-19-Krise. Zwischen Rettungspaketen und Maßnahmen zur Konjunkturbelebung (2021)

    Pekanov, Atanas;

    Zitatform

    Pekanov, Atanas (2021): Europäische Wirtschaftspolitik in der COVID-19-Krise. Zwischen Rettungspaketen und Maßnahmen zur Konjunkturbelebung. In: Monatsberichte / WIFO, Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung, Jg. 94, H. 3, S. 193-203.

    Abstract

    "Im Jahr 2020 war in sämtlichen EU-Mitgliedsländern ein tiefer und abrupter Einbruch der Wirtschaftsleistung zu verzeichnen. Als Reaktion darauf wurden diverse Hilfspakete verabschiedet, die die betroffenen privaten Haushalte und Unternehmen während der Krisenmonate unterstützen sollten. Eine aktive Fiskal- und Geldpolitik verhinderte eine noch tiefere Rezession. Die bisher ergriffenen Fiskalmaßnahmen dienen vorrangig dazu, die Krisenfolgen für Unternehmen und privaten Haushalte abzumildern, setzen jedoch wenig zusätzliche Impulse zur Konjunkturbelebung. Mit einer stimulierenden Wirkung von Fiskalmaßnahmen ist erst dann zu rechnen, wenn die COVID-19-Pandemie überwunden wurde. Für einen nachhaltigen Aufschwung bedarf es daher weiterhin einer expansiven Fiskalpolitik." (Autorenreferat, IAB-Doku, © WIFO - Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung)

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  • Literaturhinweis

    The Zero Covid strategy protects people and economies more effectively (2021)

    Philippe, Cécile; Marques, Nicolas;

    Zitatform

    Philippe, Cécile & Nicolas Marques (2021): The Zero Covid strategy protects people and economies more effectively. Paris ; Brüssel, 26 S.

    Abstract

    "In an original analysis, the Institut économique Molinari compares the G10 countries to three OECD countries that have implemented an elimination strategy (Australia and New Zealand) or something similar (South Korea). After a Covid-19 fight lasting more than 12 months, the data show the value of the elimination strategy and contradict the idea, widespread in France, that it was necessary to choose between protecting the economy and protecting public health on the grounds that these two goals were in conflict. At this stage, experience shows the elimination strategy (Zero Covid) to be more effective in both health and economic terms than the mitigation strategy applied in many countries." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Juggling work and childcare during COVID-19 : how EU Member States supported working families in 2020 : European platform for investing in children : fourth annual thematic report (2021)

    Picken, Natalie; Feyerabend, Katrin; Brown, Elena Rosa; Galimberti, Silvia; Kunertova, Linda;

    Zitatform

    Picken, Natalie, Katrin Feyerabend, Linda Kunertova, Silvia Galimberti & Elena Rosa Brown (2021): Juggling work and childcare during COVID-19 : how EU Member States supported working families in 2020 : European platform for investing in children : fourth annual thematic report. Brüssel, 64 S. DOI:10.2767/557994

    Abstract

    "This report outlines existing evidence about the experiences of working parents and families in Europe during the COVID-19 outbreaks in 2020 and reviews the policies set out by 10 selected EU Member States (MSs) in response to these challenges. Since its outbreak in Europe at the start of 2020, COVID-19 has significantly affected the lives of all EU citizens, including children and their families. With widespread closure of early childhood education and care (ECEC) settings and schools, working parents faced particular social and economic consequences through the need to balance work with increased childcare. This report by the European Platform for Investing in Children (EPIC) aims to explore policies introduced by 10 MSs that aimed to support working parents in light of COVID-19 in 2020. The report explores policies and practices that were established or adapted in order to support families with working parents during COVID-19 and takes stock of their common features and impact. The 10 EU MSs reviewed in more detail in this report are Austria, Cyprus, Czechia, France, Germany, Greece, Ireland, Italy, Slovakia and Sweden." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Der grenzüberschreitende Arbeitsmarkt der Großregion: Der Einfluss der Covid-19-Pandemie (2021)

    Pigeron-Piroth, Isabelle; Nienaber, Birte ; Dörrenbächer, H. Peter ; Funk, Ines; Belkacem, Rachid;

    Zitatform

    Pigeron-Piroth, Isabelle, Ines Funk, Birte Nienaber, H. Peter Dörrenbächer & Rachid Belkacem (2021): Der grenzüberschreitende Arbeitsmarkt der Großregion. Der Einfluss der Covid-19-Pandemie. In: Informationen zur Raumentwicklung, Jg. 48, H. 2, S. 74-85.

    Abstract

    "Während der erste Welle der Pandemie im Frühjahr 2020 wurde die grenzüberschreitende Mobilität in der Großregion (Saarland, Lothringen, Luxemburg, Rheinland-Pfalz, Wallonien) massiv beschränkt. Seit Beginn der zweiten Welle der Pandemie im Herbst 2020 stehen die Grenzen erneut im Fokus der öffentlichen Debatte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Informationen für Studium und Beruf: Existenzgründung in Zeiten der Covid-19-Pandemie: Auswirkungen auf die Gründerszene und Fördermöglichkeiten (2021)

    Plum, Bernhard;

    Zitatform

    Plum, Bernhard (2021): Informationen für Studium und Beruf: Existenzgründung in Zeiten der Covid-19-Pandemie. Auswirkungen auf die Gründerszene und Fördermöglichkeiten. In: Wirtschaftswissenschaftliches Studium, Jg. 50, H. 6, S. 58-62. DOI:10.15358/0340-1650-2021-6-58

    Abstract

    "Die Covid-19-Pandemie hat Deutschland fest im Griff. Seit dem ersten Lockdown im März 2020 führte sie in Deutschland zu einer Rezession, wie sie lange nicht mehr beobachtet wurde. Betroffen hiervon sind nicht nur etablierte Unternehmen, sondern auch die meisten Start-Ups. Der deutsche Staat hat hierauf reagiert, indem er verschiedene Förderprogramme aufgelegt hat, die speziell den Existenzgründern helfen sollen, die Krise zu überwinden und trotz aller Widrigkeiten ihren Wachstumskurs fortsetzen zu können." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Verlag Franz Vahlen )

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  • Literaturhinweis

    Haushalt ist Frauensache? Familienleben vor und während der Corona-Pandemie: Ergebnisse aus repräsentativen und qualitativen Befragungen (2021)

    Pokorny, Sabine;

    Zitatform

    Pokorny, Sabine (2021): Haushalt ist Frauensache? Familienleben vor und während der Corona-Pandemie. Ergebnisse aus repräsentativen und qualitativen Befragungen. Berlin, 114 S.

    Abstract

    "Durch die Corona-Pandemie hat sich der Alltag der Menschen in Deutschland verändert. Vor allem Familien standen durch die zeitweise Schließung von Kitas und Schulen vor der Herausforderung, Kinderbetreuung, Homeschooling und Arbeit zu vereinen. Schnell wurde während der ersten Welle diskutiert, ob dabei vor allem Frauen die Last der Kinderbetreuung tragen und die Stellung von Frauen in der Gesellschaft um Jahre oder gar Jahrzehnte zurückgeworfen werde. Um von einer Retraditionalisierung der Rollenverteilung zu sprechen, müsste es aber erst einmal eine nicht traditionelle Rollenteilung gegeben haben. Die vorliegende Untersuchung zeigt jedoch, dass das mitnichten der Fall ist. Die Studie untersucht Rollenbilder und die Aufgabenteilung in Partnerschaften vor der Pandemie und analysiert, wie sich die Aufgabenteilung in der Pandemie verändert hat und welchen Belastungen Familien ausgesetzt sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Longitudinal Changes in Life Satisfaction and Mental Health in Emerging Adulthood During the COVID-19 Pandemic: Risk and Protective Factors (2021)

    Preetz, Richard ; Filser, Andreas ; Baalmann, Tim ; Feldhaus, Michael ; Brömmelhaus, Ana ;

    Zitatform

    Preetz, Richard, Andreas Filser, Ana Brömmelhaus, Tim Baalmann & Michael Feldhaus (2021): Longitudinal Changes in Life Satisfaction and Mental Health in Emerging Adulthood During the COVID-19 Pandemic. Risk and Protective Factors. In: Emerging Adulthood, Jg. 9, H. 5, S. 602-617., 2021-07-26. DOI:10.1177/21676968211042109

    Abstract

    "The COVID-19 pandemic has disrupted emerging adults’ daily routines due to social distancing, stay-at-home orders, and public and educational facilities’ closure. This article uses longitudinal panel data from Germany (N = 625) to explore how the COVID-19 pandemic affects emerging adults’ mental health and life satisfaction. Specifically, we investigate risk and protective factors for within-person changes in life satisfaction and mental health using change score models. Our analysis reveals three main findings. First, we find a significant decline in emerging adults’ life satisfaction and mental health compared to pre-pandemic levels. Second, results show heterogeneity in life satisfaction and mental health trajectories. Third, limited peer contacts, financial strain, and returning to the parental home act as risk factors for longitudinal changes. Social integration, having an intimate partner, and self-efficacy act as protective factors. We discuss the implications of our findings for the consequences of the pandemic for emerging adults." (Author's abstract, © 2021 Society for the Study of Emerging Adulthood and SAGE Publishing) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Filser, Andreas ;
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  • Literaturhinweis

    COVID-19 and its economic impact on women and women's poverty: Insights from 5 European Countries : study, requested by the FEMM committe (2021)

    Profeta, Paola ; Caló, Ximena; Occhiuzzi, Roberto;

    Zitatform

    Profeta, Paola, Ximena Caló & Roberto Occhiuzzi (2021): COVID-19 and its economic impact on women and women's poverty. Insights from 5 European Countries : study, requested by the FEMM committe. Brüssel, 58 S. DOI:10.2861/895019

    Abstract

    "This in-depth, case-analytical overview, commissioned by the European Parliament’s Policy Department for Citizens’ Rights and Constitutional Affairs at the request of the FEMM Committee, examines the impact of the COVID-19 crisis on a representative sample of member states with the aim of alimenting policy recommendations for the COVID-19 recovery period to ensure that the gains of the past years in the matter of gender equality are not overridden by the short-term negative effects of the measures implemented to combat the COVID-19 sanitary crisis." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Creative labour in the era of Covid‑19: the case of freelancers (2021)

    Pulignano, Valeria ; Muszyński, Karol ; Vermeerbergen, Lander ; Riemann, Me-Linh ; Domecka, Markieta ;

    Zitatform

    Pulignano, Valeria, Markieta Domecka, Karol Muszyński, Lander Vermeerbergen & Me-Linh Riemann (2021): Creative labour in the era of Covid‑19. The case of freelancers. (Working paper / European Trade Union Institute 2021.02), Brussels, 29 S.

    Abstract

    "This working paper identifies some key areas of policy intervention for advancing socially sustainable and fair solutions for freelancers working in the creative industries, who are among those have suffered the most from the economic fallout of the Covid-19 pandemic. In particular, we focus on those who work entirely on their own account, without employees (i.e. the ‘solo self-employed’), and who undertake project- or task-based work on a fixed-term basis. While demand for some services (e.g. ICT services, software development, digital communication, media, medical translation and audiobooks) has grown, due to their digital nature or essentiality in the post-Covid reality, other types of creative work have suffered due to increased competition, decreased demand, or because they were entirely put on hold due to the pandemic. National government policy measures aimed at cushioning the impact of Covid-19 on workers’ livelihoods proved necessary but insufficient to guarantee long-term protection. This is because the eligibility criteria for such support measures exclude many freelancers in the creative industries. Moreover, those who have been guaranteed access to national government support are often confronted with the complexity and length of the administrative proceedings which accompany the implementation of these measures. Finally, career development and employability are vulnerable areas for freelancers due to there being a lack of (or insufficient) national funds dedicated to these areas." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Short-time work in Germany: Employment bridge in the coronavirus crisis (2021)

    Pusch, Toralf ; Seifert, Hartmut;

    Zitatform

    Pusch, Toralf & Hartmut Seifert (2021): Short-time work in Germany. Employment bridge in the coronavirus crisis. In: SINAPPSI, Jg. 11, H. 1, S. 36-49.

    Abstract

    "In the coronavirus pandemic, short-time work has been one of the key instruments for stabilising employment in Germany. There has also been a considerable degree of policy experimentation, making the use of short-time work much more attractive. Changes include extension of the payment period, top-ups of the allowance after certain durations, easier access to the scheme and financial incentives for employers. The aim of our contribution is to give an overview of how short-time work in Germany has shaped the degree of furlough and has helped to preserve employment during the current crisis." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Kombination von Kurzarbeit und Qualifizierung - ein gutes Konzept mit mäßigem Erfolg (2021)

    Pusch, Toralf ; Seifert, Hartmut;

    Zitatform

    Pusch, Toralf & Hartmut Seifert (2021): Kombination von Kurzarbeit und Qualifizierung - ein gutes Konzept mit mäßigem Erfolg. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 101, H. 8, S. 660-662. DOI:10.1007/s10273-021-2988-0

    Abstract

    "Kurzarbeitergeld (KUG) bewährt sich in der aktuellen Krise, bedrohte Beschäftigungsverhältnisse zu sichern und Arbeitslosigkeit zu verhindern (Herzog-Stein et al., 2021). Als weniger erfolgreich ist dagegen der Einsatz von KUG in wachstums- bzw. strukturpolitischer Hinsicht zu bewerten. Nur zurückhaltend wird die freigewordene Zeit für berufliche Qualifizierung genutzt; die günstige Gelegenheit, die Qualifikationsstruktur der Beschäftigten an die durch den digitalen, ökologischen und demografischen Strukturwandel ausgelösten Bedarfe anzupassen, wird verpasst. Dabei besteht reichlicher Bedarf, den gesamtwirtschaftlichen Humankapitalstock aufzubessern, wie die OECD (2021) erst kürzlich offengelegt hat." (Textauszug, IAB-Doku, © 2021 Elsevier)

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  • Literaturhinweis

    Kurzarbeit - Mehr als eine Beschäftigungsbrücke (2021)

    Pusch, Toralf ; Seifert, Hartmut;

    Zitatform

    Pusch, Toralf & Hartmut Seifert (2021): Kurzarbeit - Mehr als eine Beschäftigungsbrücke. (WSI Policy Brief / Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut 53), Düsseldorf, 13 S.

    Abstract

    "Der Einsatz von Kurzarbeit in der Corona-Pandemie unterscheidet sich in mehrfacher Hinsicht von dem in vorangegangenen Krisen. In quantitativer Hinsicht übertrifft das Ausmaß bei Weitem frühere Vergleichswerte. In struktureller Hinsicht erstreckt sich der Einsatz stärker auf Teile des Dienstleistungssektors, in besonderem Maße auf das Gastgewerbe, auch Frauen sind stärker betroffen. Unter qualitativen Gesichtspunkten ist das Kurzarbeitergeld besser ausgestattet als früher, es erhöht sich ab dem vierten Monat auf 70 bzw. 77% und ab dem siebten Monat auf 80 bzw. 87% des ausgefallenen Nettoentgelts. Ohne den massiven Einsatz von Kurzarbeit wäre die Arbeitslosigkeit weitaus drastischer gestiegen. Schätzungen der Bundesagentur für Arbeit beziffern die jahresdurchschnittliche Zahl der Kurzarbeiter*innen für 2020 auf 2,9 Mio. oder 8,7 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. Der durchschnittliche Arbeitszeitausfall wird mit etwa 38% angegeben, er entspricht einem Beschäftigungsäquivalent bzw. einer vermiedenen Arbeitslosenzahl von etwa 1,1 Mio. Neben Kurzarbeit tragen weitere Formen der Arbeitszeitanpassung zur Stabilisierung der Beschäftigung bei, die hier aber nicht betrachtet werden sollen." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Stabilisierende Wirkungen durch Kurzarbeit (2021)

    Pusch, Toralf ; Seifert, Hartmut;

    Zitatform

    Pusch, Toralf & Hartmut Seifert (2021): Stabilisierende Wirkungen durch Kurzarbeit. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 101, H. 2, S. 99-105. DOI:10.1007/s10273-021-2850-4

    Abstract

    "In der Corona-Pandemie werden durch Kurzarbeit und weitere Hilfsmaßnahmen ganze Branchen stabilisiert. Dies gilt insbesondere für die stark betroffene Gastronomie. Kurzarbeit sichert bedrohte Arbeitsverhältnisse und dämpft Einkommenseinbußen, die bei Verlust des Arbeitsplatzes eintreten würden. Eine wesentliche Rolle spielen aufstockende Leistungen, die Kurzarbeiter:innen in tarifgebundenen Betrieben häufiger erhalten." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer-Verlag)

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  • Literaturhinweis

    IAB-Betriebspanel Sachsen-Anhalt: Ergebnisse der 25. Welle 2020 (2021)

    Putzing, Monika; Prick, Simone; Frei, Marek;

    Zitatform

    Putzing, Monika, Marek Frei & Simone Prick (2021): IAB-Betriebspanel Sachsen-Anhalt. Ergebnisse der 25. Welle 2020. Magdeburg, 109 S.

    Abstract

    "Die Befragung, deren Ergebnisse im vorliegenden Bericht präsentiert werden, wurde schwerpunktmäßig im dritten Quartal des Jahres 2020 durchgeführt und im November 2020 abgeschlossen. Die Daten spiegeln somit den Stand nach dem Ausbruch des Coronavirus in Deutschland wider. Mit der Befragung von Betrieben wird vorrangig die Nachfrageseite des Arbeitsmarktes repräsentiert. Die mit dem IAB-Betriebspanel gewonnenen Ergebnisse ergänzen damit die verfügbaren, eher angebotsseitig ausgerichteten Statistiken (z. B. Beschäftigtenstatistik der Bundesagentur für Arbeit). Die empirischen Daten des IAB-Betriebspanels verbessern zudem wesentlich die Informationsbasis, die von amtlichen statistischen Daten geboten wird, da die Grundgesamtheit des IAB-Betriebspanels alle Betriebe umfasst, die mindestens eine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte bzw. einen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten haben. Damit ist die Befragung wesentlich breiter angelegt als andere betriebsbezogene Datenquellen, die sich vielfach nur auf ausgewählte Bereiche der Wirtschaft oder auf Betriebe ab einer bestimmten Größe beschränken. Ein weiterer Vorteil dieser bundesweit durchgeführten Arbeitgeberbefragung besteht darin, dass in allen Bundesländern dasselbe Fragenprogramm und dieselben Auswertungsverfahren verwendet werden. Infolgedessen können regional vergleichende Analysen durchgeführt werden, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen dem hier betrachteten Bundesland Sachsen-Anhalt einerseits sowie Ost- und Westdeutschland andererseits aufzuzeigen." (Textauszug, IAB-Doku)

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    Belastung von Eltern mit Kindern im Schulalter während verschiedener Phasen der COVID-19-Pandemie in Deutschland:: Eine Analyse der COVID-19-Snapshot-Monitoring-(COSMO‑)Daten (2021)

    Rabe, Julia Elisabeth; Bramesfeld, Anke; Coenen, Michaela ; De Bock, Freia ; Jung-Sievers, Caroline ; Merkel, Christina; Voss, Stephan ; von Rüden, Ursula; Schillok, Hannah;

    Zitatform

    Rabe, Julia Elisabeth, Hannah Schillok, Christina Merkel, Stephan Voss, Michaela Coenen, Freia De Bock, Ursula von Rüden, Anke Bramesfeld & Caroline Jung-Sievers (2021): Belastung von Eltern mit Kindern im Schulalter während verschiedener Phasen der COVID-19-Pandemie in Deutschland:. Eine Analyse der COVID-19-Snapshot-Monitoring-(COSMO‑)Daten. In: Bundesgesundheitsblatt, Gesundheitsforschung, Gesundheitsschutz, Jg. 64, H. 12, S. 1500-1511. DOI:10.1007/s00103-021-03453-3

    Abstract

    "Hintergrund: Eltern stehen während der COVID-19-Pandemie vor einer Vielzahl persönlicher Herausforderungen, während sie gleichzeitig mit schulbezogenen Maßnahmen zur Pandemieeindämmung konfrontiert werden. Zielsetzung: Dieser Beitrag fokussiert auf die Belastung von Eltern mit Kindern im Schulalter über verschiedene Phasen der COVID-19-Pandemie in Deutschland und identifiziert besonders vulnerable Subgruppen. Methoden: Die COSMO-Studie ist eine repetitive Querschnittsstudie zur Erfassung der psychosozialen Lage der Bevölkerung in Deutschland während der Pandemie, mit einer Stichprobengröße von ca. n = 1000 Befragten pro Erhebungswelle. COSMO-Daten zur allgemeinen und elternspezifischen Belastung wurden von März 2020 bis Januar 2021 quantitativ analysiert. Ergebnisse: Während der ersten COVID-19-Welle waren Eltern mit Kindern im Schulalter – verglichen mit der allgemeinen Studienpopulation – signifikant stärker belastet. Die Belastung nahm jedoch von März/April bis Juni 2020 deutlich ab. Während der zweiten COVID-19-Welle im Januar 2021 war die Belastung über alle Gruppen hinweg homogen hoch. Folgende Faktoren waren mit einer höheren Belastung assoziiert: Alleinerziehendenstatus, niedriges Haushaltseinkommen, eine chronische Erkrankung, eine COVID-19-Infektion sowie ein Migrationshintergrund; wobei diese Faktoren nicht über alle Erhebungswellen hinweg signifikant waren. Mütter gaben an, stärker von elternspezifischen Belastungen betroffen zu sein als Väter. Schlussfolgerung: Schulbasierte Maßnahmen zur Infektionskontrolle müssen sorgfältig gegen die Auswirkungen auf die elterliche Belastung mit nachfolgenden negativen Auswirkungen auf das Familiensystem abgewogen werden." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer-Verlag)

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    Altersvorsorge nach Corona: damit müssen die kommenden Rentnergenerationen rechnen (2021)

    Raffelhüschen, Bernd;

    Zitatform

    Raffelhüschen, Bernd (2021): Altersvorsorge nach Corona. Damit müssen die kommenden Rentnergenerationen rechnen. (Diskussionsbeiträge / Forschungszentrum Generationenverträge 74), Freiburg, 20 S.

    Abstract

    "Von Epidemiologie und Ökonomie] Soviel scheint jedenfalls sicher: Das Jahr 2020 wird in vielerlei Hinsicht Rekorde schreiben. Folgt man den medialen und politischen Äußerungen, so wird es wohl in die Geschichtsbücher eingehen als das Jahr der schwersten Pandemie seit der "Spanischen Grippe" in den Jahren 1918 bis 1920. Statistisch bestätigt sich dieser weit verbreitete Eindruck allerdings zumindest gegenwärtig nicht: Damals starben in Deutschland nach den vorliegenden Schätzungen weit mehr als über 400.000 Menschen - also über vierzigmal so viele wie heute an Covid-19 verstorben sind (Stand Oktober 2020). Die Dimensionen sind mithin nicht vergleichbar. Aber wahrscheinlich ist die Dimension auch deshalb eine andere geblieben, weil die Politik im Gegensatz zu den Zeiten nach dem ersten Weltkrieg handlungsfähiger war in dem Bemühen, das Infektionsgeschehen einzudämmen und zugleich das gegenwärtige Gesundheitssystem natürlich ebenso weitaus handlungsfähiger war als in jenen Tagen. Insgesamt wurde Deutschland bisher weitaus weniger stark getroffen als beispielsweise Italien oder Spanien. Und dies, obwohl die Bundesregierung hinsichtlich der Isolationsmaßnahmen und des ökonomischen Lockdowns deutlich moderatere Wege eingeschlagen hat als viele andere Länder der westlichen Welt. Sicher ist aber auch, dass weltweit - unabhängig vom Grad der verhängten Isolationsmaßnahmen - die wirtschaftlichen Aktivitäten durch den Ausfall der globalisierten Wertschöpfungsketten zwischenzeitlich quasi zum Stillstand gekommen sind. Dadurch bricht das Jahr 2020 zumindest aus ökonomischer Perspektive wirklich alle Rekorde: Fest steht, dass durch die internationalen Corona-Maßnahmen der stärkste Konjunktureinbruch seit dem schwarzen Freitag des Jahres 1929 zu verzeichnen ist." (Textauszug, IAB-Doku)

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    Corona-Lockdown und Mobilität (2021)

    Ragnitz, Joachim;

    Zitatform

    Ragnitz, Joachim (2021): Corona-Lockdown und Mobilität. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 74, H. 3, S. 46-50.

    Abstract

    "Wesentlicher Bestandteil der politischen Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus in Deutschland ist die Vermeidung von Kontakten. Im zweiten Lockdown ab Anfang November 2020 hat die Mobilität insbesondere mit der weitgehenden Schließung von Einzelhandelsgeschäften und vermehrter Nutzung von Homeoffice deutlich abgenommen, wobei offen bleibt, ob dies auf die behördlichen Schließungsanordnungen oder auf Verhaltensänderungen der Bürger zurückgeht. Ein statistischer Zusammenhang zwischen Zahl der Reisen und Infektionsgeschehen ist dagegen nicht festzustellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The impact of COVID-19 on gender inequality in the labor market and gender-role attitudes (2021)

    Reichelt, Malte ; Makovi, Kinga ; Sargsyan, Anahit ;

    Zitatform

    Reichelt, Malte, Kinga Makovi & Anahit Sargsyan (2021): The impact of COVID-19 on gender inequality in the labor market and gender-role attitudes. In: European Societies, Jg. 23, H. sup1, S. S228-S245., 2020-09-09. DOI:10.1080/14616696.2020.1823010

    Abstract

    "COVID-19 and ensuing changes in mobility have altered employment relations for millions of people across the globe. Emerging evidence shows that women may be more severely affected by this change. The pandemic, however, may have an impact beyond the immediate restructuring of employment and shift gender-role attitudes within households as a result of changes in the division of household labor. We analyze a representative sample of respondents in the U.S., Germany, and Singapore and show that transitions to unemployment, reductions in working hours and transitions to working from home have been more frequent for women than for men – although not to the same extent across the three countries. We also demonstrate that among couples who had been employed at the start of the pandemic, men express more egalitarian gender-role attitudes if they became unemployed but their partners remained employed, while women express more traditional attitudes if they became unemployed and their partners remained employed. These results indicate that gender-role attitudes might adapt to the lived realities. The long-term consequences will depend on how both men and women experience further shifts in their employment relations as economies recover." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Frühe Hilfen aus der Distanz - Chancen und Herausforderungen bei der Unterstützung psychosozial belasteter Familien in der COVID-19-Pandemie (2021)

    Renner, Ilona; Staa, Juliane van; Neumann, Anna ; Paul, Mechthild; Sinß, Frank;

    Zitatform

    Renner, Ilona, Juliane van Staa, Anna Neumann, Frank Sinß & Mechthild Paul (2021): Frühe Hilfen aus der Distanz - Chancen und Herausforderungen bei der Unterstützung psychosozial belasteter Familien in der COVID-19-Pandemie. In: Bundesgesundheitsblatt, Gesundheitsforschung, Gesundheitsschutz, Jg. 64, H. 12, S. 1603-1610. DOI:10.1007/s00103-021-03450-6

    Abstract

    "Kontaktbeschränkende Maßnahmen waren zur Eindämmung des SARS-CoV-2-Infektionsgeschehens ab Frühjahr 2020 in Deutschland notwendig. Jedoch stellten sie Familien, insbesondere Familien in Belastungslagen, vor besondere Herausforderungen. Der Beitrag geht der Frage nach, inwieweit sich die Coronapandemie bis zum Mai 2021 auf die Lebenssituation der Familien ausgewirkt hat und wie eine längerfristige Betreuung im Kontext der Frühen Hilfen fortgeführt werden konnte. Die Analysen basieren hauptsächlich auf einer qualitativen Studie mit psychosozial belasteten Müttern von jungen Kindern, 2 Befragungen von Gesundheitsfachkräften, die Familien in den Frühen Hilfen längerfristig unterstützen, sowie einer Befragung von kommunalen Akteuren, die für die Steuerung und Umsetzung der Frühen Hilfen in den Kommunen verantwortlich sind. Psychosozial belastete Familien erleben existenzielle Ängste und eine generelle Überforderung in der Pandemie. Innerfamiliale Konflikte scheinen zuzunehmen. Die längerfristige Unterstützung durch die Frühen Hilfen wurde vom persönlichen Kontakt im häuslichen Umfeld vorrangig in die Distanz verlagert. Obwohl im Verlauf der Pandemie viele Fachkräfte wieder zum ursprünglichen Versorgungskonzept zurückkehrten, werden Elemente der "Hilfe auf Distanz" weiterhin ergänzend eingesetzt. Aufgrund der pandemiebedingten zusätzlichen Belastungen der Familien, die in den Frühen Hilfen begleitet werden, war die Fortführung der Unterstützung noch wichtiger als ohnehin schon. Die Formate einer "Hilfe auf Distanz", die in der Pandemie notgedrungen erprobt wurden, könnten das Potenzial haben, die Hilfeleistungen der Gesundheitsfachkräfte in den Frühen Hilfen zu ergänzen und so zu einem Qualitätsentwicklungsschub beizutragen." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer-Verlag)

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  • Literaturhinweis

    Krise - Wandel - Aufbruch: Ergebnisse der Beschäftigtenbefragung 2021 (2021)

    Rennert, Dirk; Richter, Matthias; Kliner, Karin;

    Zitatform

    Rennert, Dirk, Matthias Richter & Karin Kliner (2021): Krise - Wandel - Aufbruch: Ergebnisse der Beschäftigtenbefragung 2021. In: F. Knieps, H. Pfaff (Hrsg.) (2021): Krise - Wandel - Aufbruch : Zahlen, Daten, Fakten : mit Gastbeiträgen aus Wissenschaft, Politik und Praxis : BKK Gesundheitsreport 2021, S. 59-81.

    Abstract

    "Im Juni 2021 - fast genau ein Jahr nach der Umfrage für den BKK Gesundheitsreport 2020 - wurden im Auftrag des BKK Dachverbands im Rahmen einer Online-Umfrage wiederum insgesamt 3.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte zu verschiedenen Aspekten ihrer Gesundheit und Arbeit sowie zu den kurz- und langfristigen Auswirkungen und Folgen der Coronavirus-Pandemie durch das Marktforschungsinstitut Kantar befragt. Um abschätzen zu können, welche Veränderungen innerhalb des letzten Jahres stattgefunden haben, werden die Ergebnisse aus der Umfrage 2021, soweit möglich, denen der Umfrage 2020 vergleichend gegenübergestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Home sweet home (2021)

    Reusch, Jürgen;

    Zitatform

    Reusch, Jürgen (2021): Home sweet home. In: Gute Arbeit, Jg. 33, H. 6, S. 21-24.

    Abstract

    "Homeoffice kann Beschäftigte in der Pandemie vor Ansteckung schützen. Es etabliert sich aber auch als dauerhafte Arbeitsform der Zukunft. Da tun sich zahlreiche Probleme auf." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Gesundes hybrides Arbeiten im New Normal (2021)

    Ricci, Claudia ; Piele, Alexander; Piele, Christian;

    Zitatform

    Ricci, Claudia, Alexander Piele & Christian Piele (2021): Gesundes hybrides Arbeiten im New Normal. In: F. Knieps, H. Pfaff (Hrsg.) (2021): Krise - Wandel - Aufbruch : Zahlen, Daten, Fakten : mit Gastbeiträgen aus Wissenschaft, Politik und Praxis : BKK Gesundheitsreport 2021, S. 239-245.

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  • Literaturhinweis

    DGB Verteilungsbericht 2021: Ungleichheit in Zeiten von Corona (2021)

    Riedel, Robby;

    Zitatform

    (2021): DGB Verteilungsbericht 2021: Ungleichheit in Zeiten von Corona. (DGB-Verteilungsbericht ...), Berlin, 96 S.

    Abstract

    "Die Krise trifft alle, aber nicht alle gleichermaßen: Das ist das zentrale Ergebnis des neuen DGB-Verteilungsberichts. Während vor allem ärmere Haushalte die Hauptlast tragen und oft erhebliche finanzielle Einbußen hinnehmen müssen, können viele Superreiche trotz oder gerade wegen Corona ihr Vermögen vermehren. Damit wird die Pandemie zu einem Brennglas für ökonomische Ungleichheit." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Trajectories of Mental Distress Among US Adults During the COVID-19 Pandemic (2021)

    Riehm, Kira E. ; Stuart, Elizabeth A. ; Bennett, Daniel ; Johnson, Renee M.; Thrul, Johannes ; Fallin, M. Daniele ; Holingue, Calliope ; Smail, Emily J.; Kreuter, Frauke ; Veldhuis, Cindy B. ; McGinty, Emma E.; Kapteyn, Arie ; Kalb, Luther G. ;

    Zitatform

    Riehm, Kira E., Calliope Holingue, Emily J. Smail, Arie Kapteyn, Daniel Bennett, Johannes Thrul, Frauke Kreuter, Emma E. McGinty, Luther G. Kalb, Cindy B. Veldhuis, Renee M. Johnson, M. Daniele Fallin & Elizabeth A. Stuart (2021): Trajectories of Mental Distress Among US Adults During the COVID-19 Pandemic. In: Annals of behavioral medicine, Jg. 55, H. 2, S. 93-102., 2020-12-22. DOI:10.1093/abm/kaaa126

    Abstract

    "Cross-sectional studies have found that the coronavirus disease 2019 (COVID-19) pandemic has negatively affected population-level mental health. Longitudinal studies are necessary to examine trajectories of change in mental health over time and identify sociodemographic groups at risk for persistent distress. To examine the trajectories of mental distress between March 10 and August 4, 2020, a key period during the COVID-19 pandemic. Participants included 6,901 adults from the nationally representative Understanding America Study, surveyed at baseline between March 10 and 31, 2020, with nine follow-up assessments between April 1 and August 4, 2020. Mixed-effects logistic regression was used to examine the association between date and self-reported mental distress (measured with the four-item Patient Health Questionnaire) among U.S. adults overall and among sociodemographic subgroups defined by sex, age, race/ethnicity, household structure, federal poverty line, and census region. Compared to March 11, the odds of mental distress among U.S. adults overall were 1.84 (95% confidence interval [CI] = 1.65–2.07) times higher on April 1 and 1.92 (95% CI = 1.62–2.28) times higher on May 1; by August 1, the odds of mental distress had returned to levels comparable to March 11 (odds ratio [OR] = 0.80, 95% CI = 0.66–0.96). Females experienced a sharper increase in mental distress between March and May compared to males (females: OR = 2.29, 95% CI = 1.85–2.82; males: OR = 1.53, 95% CI = 1.15–2.02). These findings highlight the trajectory of mental health symptoms during an unprecedented pandemic, including the identification of populations at risk for sustained mental distress." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    The Impact of Telework and Closure of Educational and Childcare Facilities on Working People During COVID-19 (2021)

    Rieth, Michèle ; Hagemann, Vera ;

    Zitatform

    Rieth, Michèle & Vera Hagemann (2021): The Impact of Telework and Closure of Educational and Childcare Facilities on Working People During COVID-19. In: Zeitschrift für Arbeits- und Organisationspsychologie, Jg. 65, H. 4, S. 202-214. DOI:10.1026/0932-4089/a000370

    Abstract

    "Diese Studie untersucht die Auswirkungen der Telearbeit und der Schließung von Bildungs- und Kinderbetreuungseinrichtungen auf Beschäftigte während der COVID-19 Pandemie. Personen im und ohne Home-Office sowie Personen im Home-Office mit und ohne Kinder zu Hause werden verglichen. Via Online-Umfrage wurden Daten von 465 Beschäftigten in Deutschland gesammelt. Personen, die nicht von zu Hause aus arbeiten, erleben mehr Stress, mehr negative und weniger positive Affekte, weniger Lebenszufriedenheit, weniger Vertrauen in die Regierung und einen geringeren Kontrollverlust über den Karriereerfolg als diejenigen, die von Zuhause aus arbeiten. In Anlehnung an die Theorie der Ressourcenerhaltung kann Home-Office als Ressourcengewinn angesehen werden und stellt gemäß der Selbstregulationstheorie eine Möglichkeit dar, mit den pandemischen Herausforderungen umzugehen. Das Home-Office scheint jedoch nur dann von Vorteil zu sein, wenn die Arbeitsbedingungen zu Hause förderlich sind. Andernfalls wird es als Ressourcenbedrohung oder -verlust empfunden, insbesondere bei gleichzeitiger Anwesenheit der Kinder zu Hause." (Autorenreferat, IAB-Doku, © 2021 Hogrefe Verlag)

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    Unsicherheit im Wandel : Das Paritätische Jahresgutachten 2021 (2021)

    Rock, Joachim; Werner, Lukas;

    Zitatform

    Rock, Joachim & Lukas Werner (2021): Unsicherheit im Wandel : Das Paritätische Jahresgutachten 2021. (Paritätisches Jahresgutachten 7), Berlin, 42 S.

    Abstract

    "Das Jahresgutachten ist wie folgt strukturiert. Im zweiten Kapitel schließt sich der empirische Berichtsteil an. Er widmet sich, wie bereits skizziert, der Frage, ob und inwiefern es der Bundesregierung gelingt, die Voraussetzungen zu schaffen, die sie selbst als wesentlich für die Stärkung des sozialen Zusammenhalts einordnet und zu denen sie sich in ihrer Nachhaltigkeitsstrategie selbst verpflichtet hat. Das daran anschließende dritte Kapitel enthält eine Übersicht mit besonders relevanten Gesetzen, die einen relevanten Einfluss auf die Entwicklung des sozialen Zusammenhalts haben. Das Gutachten schließt mit einer zusammenfassenden Schlussbetrachtung, in der mit Bezug auf die wesentlichen empirischen Ergebnisse politische Handlungsbedarfe für die künftige Bundesregierung abgeleitet werden, um den sozialen Zusammenhalt in Deutschland zu wahren und zu stärken." (Textauszug, IAB-Doku)

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    Gender division of housework during the COVID-19 pandemic: Temporary shocks or durable change? (2021)

    Rodríguez Sánchez, Alejandra ; Harkness, Susan ; Fasang, Anette;

    Zitatform

    Rodríguez Sánchez, Alejandra, Anette Fasang & Susan Harkness (2021): Gender division of housework during the COVID-19 pandemic: Temporary shocks or durable change? In: Demographic Research, Jg. 45, S. 1297-1316. DOI:10.4054/DemRes.2021.45.43

    Abstract

    "Background: First evidence shows that lockdown and confinement measures were associated with a more egalitarian gender division of housework in the United Kingdom. However, we know little about how the gender division of housework adjusted in different phases of the pandemic. Objective: We ask: (1) How did the gender division of housework change with the first national lockdown in March 2020? (2) Did observed changes persist when the lockdown measures were lifted or did couples revert to the gender division of housework observed before lockdown? Methods: We describe changes in the share of housework done by women before, during, and after the first lockdown using data from the Understanding Society COVID-19 study and employing fixed effects regression for couples with pre-school or school age children and couples without children living at home. Results: The lockdown measures affected the gender division of housework with differential effects by the age of the youngest child in the household. After the initial shock, couples with younger children and couples with school-age children reverted to their pre-pandemic gender division of housework. However, couples without children living at home sustained a more equal share of housework. Conclusions: Like other shocks to the division of labor, couples tend to adapt to new circumstances, sustaining previous patterns of within household inequality. Initial signs of increasing gender equality at the start of the pandemic had already started to vanish for some by September 2020. Contribution: We show the effects of lockdown depend on couples’ life course stage at the time of the shock." (Author's abstract, IAB-Doku, © Max-Planck-Institut für demographische Forschung) ((en))

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    Der Effekt von Covid-19: Eine Geschlechter- und Migrationsperspektive auf die Beschäftigungsstruktur in Deutschland (2021)

    Rude, Britta;

    Zitatform

    Rude, Britta (2021): Der Effekt von Covid-19: Eine Geschlechter- und Migrationsperspektive auf die Beschäftigungsstruktur in Deutschland. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 74, H. 1, S. 49-52.

    Abstract

    "Aufgrund der Beschäftigungsstruktur von Frauen sowie von Migrant*innen und Geflüchteten sind diese Gruppen in stärkerem Maße von den negativen Effekten der Pandemie betroffen als andere. Der Frauenanteil beträgt im Gesundheits- und Sozialwesen 73%. Dieser Sektor ist auch einer der Hauptarbeitgeber für Migrant*innen in Deutschland. Geflüchtete, die zwischen 2013 und 2016 in Deutschland angekommen sind, waren 2018 hauptsächlich im durch die Pandemie stark betroffenen Verarbeitenden Gewerbe und dem Gastgewerbe sowie der Gastronomie beschäftigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Kleinbetriebliche Wirtschaftsstruktur - ein regionaler Resilienzfaktor in der Corona-Krise? (2021)

    Runst, Petrik ; Thomä, Jörg ; Haverkamp, Katarzyna; Proeger, Till ;

    Zitatform

    Runst, Petrik, Jörg Thomä, Katarzyna Haverkamp & Till Proeger (2021): Kleinbetriebliche Wirtschaftsstruktur - ein regionaler Resilienzfaktor in der Corona-Krise? In: Wirtschaftsdienst, Jg. 101, H. 1, S. 40-45. DOI:10.1007/s10273-021-2823-7

    Abstract

    "Regionalspezifische Wirtschaftsstrukturen haben einen Einfluss auf die Resilienz von Regionen in konjunkturellen Krisenzeiten. Noch unklar ist in diesem Zusammenhang die relative Bedeutung kleinerer Unternehmen. Haben sie hinsichtlich der Arbeitslosigkeitsentwicklung in der Corona-Pandemie als Stabilisator oder als Krisenverstärker gewirkt? Unsere Ergebnisse zeigen, dass ländliche und durch die Handwerkswirtschaft geprägte Regionen konjunkturell weniger von den negativen Arbeitsmarktfolgen der Krise betroffen waren. Als zentraler Befund zeigt sich, dass Kreise mit kleinbetrieblicheren Wirtschaftsstrukturen eine höhere Resilienz als Kreise mit großbetrieblicherer Struktur aufweisen." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer-Verlag)

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    Die Post-Covid-19-Wirtschaft: Welche unerwarteten Spuren hinterlässt die Krise in Branchen, Regionen und Strukturen: Zur Diskussion gestellt (2021)

    Röhl, Klaus-Heiner; Reck, Fabian; Wollmershäuser, Timo; Haucap, Justus ; Felden, Birgit; Fidrmuc, Jarko ; Walwei, Ulrich ; Horky, Florian; Reichle, Philipp; Ragnitz, Joachim;

    Zitatform

    Röhl, Klaus-Heiner, Joachim Ragnitz, Ulrich Walwei, Timo Wollmershäuser, Justus Haucap, Jarko Fidrmuc, Florian Horky, Philipp Reichle, Fabian Reck & Birgit Felden (2021): Die Post-Covid-19-Wirtschaft: Welche unerwarteten Spuren hinterlässt die Krise in Branchen, Regionen und Strukturen. Zur Diskussion gestellt. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 74, H. 3, S. 3-25.

    Abstract

    "Klaus-Heiner Röhl, Institut der deutschen Wirtschaft, sieht die Möglichkeit einer „Zombifizierung“ mancher Branchen, die, neben einer anhaltenden Investitionsschwäche, zu einem Hindernis des Aufschwungs werden könnte. Je länger der Lockdown und die Beeinträchtigungen andauern, desto eher seien nachhaltige Strukturschäden für die Wirtschaft zu erwarten. Joachim Ragnitz, ifo Niederlassung Dresden, sieht gegenwärtig wenig Anlass zu der Befürchtung, dass die Corona-Pandemie die regionalen Disparitäten in Deutschland verschärfen könnte. Insoweit bestehe auch kein Grund, über die zweifellos notwendigen Maßnahmen zur Unterstützung besonders betroffener Unternehmen und Branchen hinaus, die regionale Wirtschaftsförderung entsprechend zu modifizieren. Ulrich Walwei, Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, erläutert, warum, Kurzarbeit auch in der noch andauernden Coronakrise ein effektives Instrument zur Stabilisierung von Arbeitsplätzen ist und ein ansonsten drohendes Abgleiten in eine sich selbst verstärkende Abwärtsspirale verhindert. Mit einer sich verbessernden wirtschaftlichen Lage sollte die großzügige Gewährung von Kurzarbeit aber Zug um Zug zurückgefahren werden. Timo Wollmershäuser, ifo Institut, zeigt, dass die staatlichen Maßnahmen eine Corona-Insolvenzwelle bremsen. Neben der Aussetzung der Pflicht zur Anmeldung einer Insolvenz haben vor allem die Sofort- und Überbrückungshilfen des Bundes und der Länder dazu beigetragen. Dies gehe aus Schätzungen hervor, die auf historischen Zusammenhängen zwischen Konjunktur, Unternehmensgewinnen und Insolvenzgeschehen beruhen. Justus Haucap, Universität Düsseldorf, befürchtet, erwartet, dass ein Strukturwandel im Handel zu einer Verödung von Innenstädten in kleinen und mittleren Städten führen könnte: Nicht nur im stationären Fachhandel, sondern auch in vielen anderen Bereichen der Wirtschaft, insbesondere bei kundennahen Dienstleistungen wie in der Gastronomie, im Tourismus, bei Anbietern von Kultur- und Freizeitangeboten oder im Eventbereich seien die Einbrüche im Lockdown massiv. Jarko Fidrmuc, Florian Horky, Philipp Reichle und Fabian Reck, Zeppelin Universität Friedrichshafen, untersuchen die Auswirkungen der Coronakrise auf die Sharing Economy, die aufgrund ihres impliziten sozialen Charakters hart getroffen wird. So ist der Umsatz von Airbnb im März 2020 um nahezu zwei Drittel eingebrochen. Auch Anbieter im Bereich Carsharing erfahren durch die Covid-19-Pandemie Beschränkungen. Aber lokale Tourismusangebote und innovative Mobilitätslösungen könnten zur Kontrolle der Pandemie beitragen. Beide Aspekte bieten somit auch Chancen für die Sharing Economy. Birgit Felden, Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin, sieht für den Mittelstand Risiken, aber auch Chancen durch die Coronakrise. Zu den Verlierern dürften vor allem neben dem Tourismus, der Gastronomie und den Kinos auch Automobilzulieferer und der Einzelhandel gehören, typische mittelständische Familienunternehmen also, die nicht selten ihr gesamtes Geschäftsmodell hinterfragen müssten. Auf der anderen Seite habe der erste Shutdown hat zu einem wahren Digitalisierungsschub geführt, der sich auch nach Corona halten werde." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Walwei, Ulrich ;
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    Wo sind die Kellner:innen geblieben? Reallokationen am Arbeitsmarkt in der Coronakrise (2021)

    Röttger, Christof; Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Röttger, Christof & Enzo Weber (2021): Wo sind die Kellner:innen geblieben? Reallokationen am Arbeitsmarkt in der Coronakrise. In: Ökonomenstimme H. 19.11.2021, o. Sz., 2021-11-10.

    Abstract

    "In der Corona-Krise wurde teilweise rasant Beschäftigung abgebaut, aktuell häufen sich wiederum Berichte über Schwierigkeiten bei der Neubesetzung von Stellen. In vielen Fällen kam es zu beruflichen Neueorientierungen. Die Corona-Krise war eine extrem schnelle Rezession. Rapiden Einbrüchen in den Lockdowns folgten steile Erholungen. Branchen, die lange von den Corona-Einschränkungen betroffen waren, müssen nach ihrer wohl größten Krise der Nachkriegsgeschichte mit der Aufhebung des Lockdowns das Geschäft plötzlich wieder hochfahren. So hat beispielsweise die Gastronomie in der Krise viel Beschäftigung abgebaut, und nun häufen sich die Berichte über Schwierigkeiten bei der Neubesetzung der Stellen." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Weber, Enzo ;
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  • Literaturhinweis

    Verändertes Pendelverhalten durch mehr Homeoffice?: Mögliche Auswirkungen infolge der Corona-Pandemie (2021)

    Rüger, Heiko ; Stawarz, Nico ; Jaszlovsky, Vinzent; Skora, Thomas ;

    Zitatform

    Rüger, Heiko, Nico Stawarz, Thomas Skora & Vinzent Jaszlovsky (2021): Verändertes Pendelverhalten durch mehr Homeoffice? Mögliche Auswirkungen infolge der Corona-Pandemie. In: Bevölkerungsforschung aktuell, Jg. 42, H. 1, S. 3-7.

    Abstract

    "Mit dem Beginn der COVID-19-Pandemie im Jahr 2020 ist Homeoffice ins Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit gerückt, da Arbeiten zu Hause als eine wichtige Strategie zur Begrenzung der sozialen Kontakte angesehen wird. Dies hat zu einem sprunghaften Anstieg der Zahl der Homeoffice-Nutzenden im Jahr 2020 geführt. So arbeiteten in der Phase verstärkter Kontaktbeschränkungen im Frühjahr gut 35 Prozent der Erwerbstätigen in Deutschland vollständig oder teilweise im Homeoffice. Dies ist fast eine Verdreifachung im Vergleich zum Jahr 2019, in welchem knapp 13 Prozent der Erwerbstätigen vollständig oder teilweise im Homeoffice arbeiteten. Der Beitrag befasst sich vor diesem Hintergrund mit den potenziellen längerfristigen Auswirkungen einer verstärkten Nutzung von Homeoffice auf die Pendelmobilität. So stellt sich etwa die Frage, ob mehr Homeoffice zur Verringerung des Pendlerverkehrs und des Verkehrsaufkommens führt, wie häufig angenommen wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The COVID-19 Pandemic, Well-Being, and Transitions to Post-secondary Education (2021)

    Sandner, Malte ; Bernhard, Sarah ; Dietrich, Hans ; Anger, Silke ; Patzina, Alexander ;

    Zitatform

    Sandner, Malte, Alexander Patzina, Silke Anger, Sarah Bernhard & Hans Dietrich (2021): The COVID-19 Pandemic, Well-Being, and Transitions to Post-secondary Education. (IZA discussion paper 14797), Bonn, 37 S.

    Abstract

    "Wir untersuchen den Zusammenhang zwischen der Covid-19-Pandemie und dem Wohlbefinden von Abiturienten und Abiturientinnen. Über den Verlauf der Covid-19-Pandemie verschlechterte sich das Wohlbefinden der jungen Erwachsenen deutlich. Insbesondere die starke Verschlechterung der psychischen Gesundheit geht mit veränderten (Aus-)Bildungsentscheidungen und Karriereplänen einher. Damit zeigen wir hier erstmalig die nachhaltigen, negativen Effekte der Covid-19-Pandemie auf die Bildungsentscheidungen und Karrierepläne junger Menschen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    The COVID-19 pandemic, well-being, and transitions to post-secondary education (2021)

    Sandner, Malte ; Bernhard, Sarah ; Anger, Silke ; Dietrich, Hans ; Patzina, Alexander ;

    Zitatform

    Sandner, Malte, Alexander Patzina, Silke Anger, Sarah Bernhard & Hans Dietrich (2021): The COVID-19 pandemic, well-being, and transitions to post-secondary education. (IAB-Discussion Paper 18/2021), Nürnberg, 33 S.

    Abstract

    "Wir untersuchen den Zusammenhang zwischen der Covid-19-Pandemie und dem Wohlbefinden von Abiturienten und Abiturientinnen. Über den Verlauf der Covid-19-Pandemie verschlechterte sich das Wohlbefinden der jungen Erwachsenen deutlich. Insbesondere die starke Verschlechterung der psychischen Gesundheit geht mit veränderten (Aus-)Bildungsentscheidungen und Karriereplänen einher. Damit zeigen wir hier erstmalig die nachhaltigen, negativen Effekte der Covid-19-Pandemie auf die Bildungsentscheidungen und Karrierepläne junger Menschen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Research note: The COVID-19 pandemic and its effects on scientific work in German sociology (2021)

    Sawert, Tim ; Keil, Maria ;

    Zitatform

    Sawert, Tim & Maria Keil (2021): Research note: The COVID-19 pandemic and its effects on scientific work in German sociology. In: Zeitschrift für Soziologie, Jg. 50, H. 5, S. 338-348. DOI:10.1515/zfsoz-2021-0023

    Abstract

    "Seit Beginn der COVID-19-Pandemie ist auch das wissenschaftliche Arbeiten stark von den Maßnahmen zur Eindämmung der Virusverbreitung betroffen. Mit der Schließung von Universitäten und Kindergärten mussten Wissenschaftler*innen ihre Arbeitsroutinen anpassen. Direkt nach dem Höchststand der ersten COVID-19-Welle haben wir im Mai 2020 Professor*innen und Postdoktorand*innen der Soziologie in Deutschland befragt, um herauszufinden, wie stark ihre Arbeit durch die COVID-19-Maßnahmen eingeschränkt ist. In dieser Forschungsnotiz präsentieren wir die Ergebnisse unserer Umfrage. Sie zeigen, dass sowohl die Position im soziologischen Feld als auch demographische Merkmale das Ausmaß der wahrgenommenen Einschränkungen beeinflussen. Postdoktorand*innen fühlen sich stärker eingeschränkt als Professor*innen und qualitativ forschende Soziolog*innen stärker als quantitativ forschende Soziolog*innen. Darüber hinaus erwarten insbesondere Soziologinnen und Soziolog*innen mit Kindern, dass sie weniger forschen werden." (Autorenreferat, IAB-Doku, © De Gruyter)

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  • Literaturhinweis

    Der Sozialstaat kann gestärkt aus der Pandemie hervorgehen (2021)

    Scheele, Detlef;

    Zitatform

    Scheele, Detlef (2021): Der Sozialstaat kann gestärkt aus der Pandemie hervorgehen. In: Nachrichtendienst des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge, Jg. 101, H. 7, S. 345-348.

    Abstract

    "Während der COVID-19-Pandemie wurden die schlimmsten Härten von mehr als 200.000 Menschen durch die Grundsicherung für Arbeitsuchende abgemildert. Vor welche Herausforderungen das Grundsicherungssystem nach der Krise steht und wo es Weiterentwicklungsbedarf gibt, erläutert Detlef Scheele, Vorsitzender des Vorstandes der Bundesagentur für Arbeit, in einem Gastbeitrag." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    A less objectionable greed? Work-life conflict and unjust pay during a pandemic (2021)

    Schiemann, Scott; Narisada, Atsushi ;

    Zitatform

    Schiemann, Scott & Atsushi Narisada (2021): A less objectionable greed? Work-life conflict and unjust pay during a pandemic. In: Research in Social Stratification and Mobility, Jg. 71. DOI:10.1016/j.rssm.2020.100564

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  • Literaturhinweis

    Mitarbeiterorientierung und Engagement in schwierigen Zeiten: Eine Beschäftigtenbefragung zum Verhalten der Arbeitgeber während der Coronapandemie (2021)

    Schilcher, Christian; Hollmann, Detlef;

    Zitatform

    Schilcher, Christian & Detlef Hollmann (2021): Mitarbeiterorientierung und Engagement in schwierigen Zeiten. Eine Beschäftigtenbefragung zum Verhalten der Arbeitgeber während der Coronapandemie. Gütersloh, 16 S. DOI:10.11586/2021013

    Abstract

    "Die vorliegende Veröffentlichung beleuchtet Fragen der Verantwortung und des Engagements von Unternehmen während der Coronapandemie. Im Rahmen einer Befragung wurde ermittelt, wie zufrieden Arbeitnehmer:innen mit ihren Arbeitgebern während der Krise bisher sind und was die Unternehmen zu ihrer Unterstützung getan haben. Zudem wurde danach gefragt, wie Arbeitnehmer:innen das gesellschaftliche Engagement ihrer Arbeitgeber während der Coronapandemie einschätzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Nürnberger Gespräche: Droht nach Corona eine dauerhafte Erosion der dualen Ausbildung? (2021)

    Schludi, Martin; Kaltwasser, Lena;

    Zitatform

    Schludi, Martin & Lena Kaltwasser (2021): Nürnberger Gespräche: Droht nach Corona eine dauerhafte Erosion der dualen Ausbildung? In: IAB-Forum H. 02.12.2021 Nürnberg, o. Sz., 2021-12-01.

    Abstract

    "Das duale Ausbildungssystem, einst Aushängeschild der deutschen Wirtschaft, steckt in der Krise. Schon vor Corona drohte eine schleichende Auszehrung des Systems, denn immer weniger Jugendliche machen eine betriebliche Ausbildung. Über die vielfältigen Ursachen und mögliche Lösungsansätze diskutierte eine hochkarätig besetzte Expertenrunde im Rahmen der Nürnberger Gespräche, die diesmal als hybride Veranstaltung stattfanden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Schludi, Martin;
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  • Literaturhinweis

    Kurzarbeit im Korsett der Versicherungslogik: Es ist Zeit, die "Bazooka" neu zu justieren: Gastbeitrag (2021)

    Schmid, Günther;

    Zitatform

    Schmid, Günther (2021): Kurzarbeit im Korsett der Versicherungslogik: Es ist Zeit, die "Bazooka" neu zu justieren. Gastbeitrag. In: IAB-Forum H. 12.10.2021 Nürnberg, 2021-10-11.

    Abstract

    "Kurzarbeit hat in wirtschaftlichen Krisen wesentlich dazu beigetragen, die Konjunktur zu stabilisieren und Arbeitsplätze zu sichern. Gleichwohl weist sie in ihrer bisherigen Ausgestaltung Schwachstellen auf. So ist die allzu strikte Orientierung an der Versicherungslogik insbesondere unter Verteilungsgesichtspunkten problematisch. Auch bei der Bewältigung des Strukturwandels erweist sich Kurzarbeit als ambivalent." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Retter in der Not? Das Wiener Ausbildungsverbundmodell als Antwort auf die COVID-19-Krise (2021)

    Schmid, Kurt; Löffler, Roland;

    Zitatform

    Schmid, Kurt & Roland Löffler (2021): Retter in der Not? Das Wiener Ausbildungsverbundmodell als Antwort auf die COVID-19-Krise. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 50, H. 2, S. 25-26.

    Abstract

    "Gastronomie und Hotellerie sind durch die COVID-19-Krise wirtschaftlich schwer angeschlagen. Entsprechend herausfordernd ist es, die betriebliche Ausbildung in diesem Bereich weiterhin zu gewährleisten und künftig abzusichern. In Wien haben die Sozialpartner ein Ausbildungsverbundmodell entwickelt, das Lehrbetrieben die Fortsetzung der Ausbildung für eine bestimmte Zeit ohne Kosten ermöglicht. Das im Beitrag vorgestellte Pilotprojekt könnte Vorbild für ein branchenübergreifendes und überregionales Regelmodell sein. Potenziale werden abschließend skizziert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Mehr Gleichstellung im Beruf, mehr Partnerschaftlichkeit im Privaten: Frauen- und Männerbefragung zu Fragen der Gleichstellung : eine Studie von Kantar Public im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) (2021)

    Schmid, Sophia; Sartorius, Oliver;

    Zitatform

    Schmid, Sophia & Oliver Sartorius (2021): Mehr Gleichstellung im Beruf, mehr Partnerschaftlichkeit im Privaten. Frauen- und Männerbefragung zu Fragen der Gleichstellung : eine Studie von Kantar Public im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ). Berlin, 50 S.

    Abstract

    "95 Prozent der Männer und Frauen in Deutschland bewerten Gleichstellungspolitik für eine gerechte und demokratische Gesellschaft als wichtig. Die große Mehrheit (80 Prozent) verbindet mit der Gleichstellung von Frauen und Männern etwas Positives. Dies und mehr geht aus einer aktuellen repräsentativen Befragung von Kantar Public Deutschland im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zu Fragen der Gleichstellung hervor, deren Ergebnisse jetzt veröffentlicht wurden. Die Vorteile der Gleichstellung für Frauen werden vor allem in den Bereichen Lohngleichheit und Berufswahl frei von Rollenbildern gesehen. Aber auch Entlastung bei der Familienarbeit, mehr Zeit für Beruf und Karriere sowie bessere Chancen auf Frauen in Führungspositionen werden von mindestens zwei Dritteln als positive Aspekte wahrgenommen. Die Vorteile der Gleichstellung für Männer werden vor allem darin gesehen, dass sie mehr Zeit für Familie und Kinder gewinnen könnten. Eine Mehrheit sieht zudem weniger Druck, die Rolle des Versorgers einnehmen zu müssen sowie – ähnlich wie bei Frauen – eine Berufswahl unabhängig von Rollenbildern. Mehr als drei Viertel der Befragten sind zudem überzeugt, dass eine bessere Gleichstellung zu Verbesserungen in Politik und Wirtschaft führen würde. Eine deutliche Mehrheit (63 Prozent) spricht sich für eine verbindliche Frauenquote aus, um die Dominanz von Männern in Führungspositionen zu vermindern. Aus Sicht der Befragten gibt es aber noch viel zu tun, um das gesellschaftliche Ideal der Gleichstellung von Frauen und Männern zu erreichen: so stimmen nur 14 Prozent der Aussage zu, dass Gleichstellungspolitik schon alles erreicht habe. In Bezug auf die Ausrichtung von Gleichstellungspolitik besteht weitgehender Konsens, dass die Bedürfnisse von Männern genauso wie die von Frauen berücksichtigt werden müssen. Damit einher geht die Hoffnung von 90 Prozent der Befragten, dass Jungen und Mädchen sich in Zukunft frei von Geschlechterstereotypen entfalten können. Die Corona-Krise halten nur wenige für eine Chance für die Gleichstellung von Frauen und Männern (36 Prozent). Im Rahmen der KANTAR-Befragung „Mehr Gleichstellung im Beruf, mehr Partnerschaftlichkeit im Privaten“ wurden 1.000 Computergestützte Telefon-Interviews (CATI) durchgeführt. Dabei wurde die deutschsprachige Bevölkerung ab 18 Jahren in Deutschland, repräsentativ für die gesamte Republik befragt. Es erfolgte eine faktorielle Gewichtung nach soziodemografischen Merkmalen (Alter, Geschlecht, Bildung, Region). Befragungszeitraum war der 17. bis 30. November 2020." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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