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Dossier

FDZ-Literatur / FDZ Literature

Die FDZ-Literaturdatenbank umfasst neben Datensatzbeschreibungen und Methodenberichten die zahlreichen Forschungsarbeiten, die auf Basis der am FDZ angebotenen Daten entstanden sind. Hier finden Sie aktuell laufende Projekte von FDZ-Nutzenden.
Darüber hinaus stehen die Literaturdatenbank zum IAB-Betriebspanel sowie die Literaturdatenbank zum PASS zur Verfügung.

Apart from dataset descriptions and methodology reports, the FDZ literature database contains numerous research papers written on the basis of the data provided by the FDZ. Here you can find currently ungoing research projects of FDZ users.
In addition, literature databases on the IAB Establishment Panel and the Panel Study Labour Market and Social Security (PASS) are available for research.

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im Aspekt "IAB-BAMF-SOEP Befragung von Geflüchteten"
  • Literaturhinweis

    Schulterschluss oder Sackgasse – gelingt Europa eine wirksame Asyl- und Integrationspolitik? (2023)

    Aksoy, Cevat Giray ; Poutvaara, Panu ; Schikora, Felicitas;

    Zitatform

    Aksoy, Cevat Giray, Panu Poutvaara & Felicitas Schikora (2023): Schulterschluss oder Sackgasse – gelingt Europa eine wirksame Asyl- und Integrationspolitik? In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 10, H. 76, S. 3-28.

    Abstract

    "Der jüngste Asylkompromiss der Europäischen Union verabschiedet sich vom Dublin-System und sieht eine gleichmäßigere Verteilung der Geflüchteten in der gesamten EU vor. Parallel werden Abkommen mit Ländern wie Tunesien geschlossen, um die Migrationsbewegungen bereits außerhalb der EU zu beeinflussen. Aber lösen diese Abkommen die aktuellen Probleme? Und was passiert in den EU-Ländern, wenn die Geflüchteten da sind? In Deutschland sehen sich Kommunen an ihren Belastungsgrenzen. Die administrativen Prozesse verlaufen zu kompliziert und zu langwierig. Die Integration in den Arbeitsmarkt – wo möglich – verläuft teils schleppender als in anderen EU-Ländern. Dabei zeigen Studien, dass die Erwerbsbeteiligung ein wichtiger Schritt für die Integration ist. Wie kann die Integrationspolitik also verbessert werden?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Entwicklung der Arbeitsmarktintegration seit Ankunft in Deutschland: Erwerbstätigkeit und Löhne von Geflüchteten steigen deutlich (2023)

    Brücker, Herbert ; Kosyakova, Yuliya ; Vallizadeh, Ehsan ; Jaschke, Philipp ;

    Zitatform

    Brücker, Herbert, Philipp Jaschke, Yuliya Kosyakova & Ehsan Vallizadeh (2023): Entwicklung der Arbeitsmarktintegration seit Ankunft in Deutschland: Erwerbstätigkeit und Löhne von Geflüchteten steigen deutlich. (IAB-Kurzbericht 13/2023), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2313

    Abstract

    "Zum Jahresende 2022 lebten in Deutschland (die seit Beginn des russischen Angriffskriegs geflohenen ukrainischen Staatsangehörigen nicht mitgezählt) knapp 2,2 Millionen Menschen, die als Schutzsuchende gekommen sind. Die große Mehrheit hat anerkannte Schutzansprüche und beabsichtigt, in Deutschland zu bleiben. Die erfolgreiche Integration dieser Schutzsuchenden ist von hoher Relevanz für Arbeitsmarkt, Sozialstaat, Gesellschaft und Politik. Es wird untersucht, wie sich Arbeitsmarktintegration, Leistungsbezug und Bildungserwerb der bis 2019 zugezogenen Schutzsuchenden entwickelt haben, um Schlussfolgerungen für die weiteren Erwerbsverläufe dieser Gruppe und auch der später zugezogenen Geflüchteten zu ziehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Tabellensammlung zur IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten, Befragungsjahr 2021: Stand: 27.07.2023 (2023)

    Brücker, Herbert ; Vallizadeh, Ehsan ; Kosyakova, Yuliya ; Jaschke, Philipp ;

    Zitatform

    Brücker, Herbert, Philipp Jaschke, Yuliya Kosyakova & Ehsan Vallizadeh (2023): Tabellensammlung zur IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten, Befragungsjahr 2021. Stand: 27.07.2023. (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Aktuelle Daten und Indikatoren), Nürnberg, 11 Tab., 2 Abb.

    Abstract

    "Zum Jahresende 2022 lebten in Deutschland (die seit Beginn des russischen Angriffskriegs geflohenen ukrainischen Staatsangehörigen nicht mitgezählt) knapp 2,2 Millionen Menschen, die als Schutzsuchende gekommen sind. Die große Mehrheit hat anerkannte Schutzansprüche und beabsichtigt, in Deutschland zu bleiben. Die erfolgreiche Integration dieser Schutzsuchenden ist von hoher Relevanz für Arbeitsmarkt, Sozialstaat, Gesellschaft und Politik. Es wird untersucht, wie sich Arbeitsmarktintegration, Leistungsbezug und Bildungserwerb der bis 2019 zugezogenen Schutzsuchenden entwickelt haben, um Schlussfolgerungen für die weiteren Erwerbsverläufe dieser Gruppe und auch der später zugezogenen Geflüchteten zu ziehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Lokaler Arbeitsmarkt beeinflusst die Berufschancen von Geflüchteten (2023)

    Bürmann, Marvin ; Tsolak, Dorian ; Goebel, Jan ; Kühne, Simon ;

    Zitatform

    Bürmann, Marvin, Dorian Tsolak, Jan Goebel & Simon Kühne (2023): Lokaler Arbeitsmarkt beeinflusst die Berufschancen von Geflüchteten. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 90, H. 30/31, S. 413-421. DOI:10.18723/diw_wb:2023-30-1

    Abstract

    "Geflüchtete in Deutschland müssen etliche Hürden überwinden, um eine Anstellung zu finden. Ein Grund dafür ist die Verteilung der Geflüchteten nach dem Königsteiner Schlüssel, der die Arbeitsmarktsituation in den Kreisen und Städten nicht berücksichtigt. Dieser Wochenbericht betrachtet die Rolle der lokalen Arbeitsmarktsituation für die Erwerbsaussichten von Geflüchteten mit ausländischer Berufserfahrung und einer Wohnsitzauflage. Die gute Nachricht lautet: Mehr Menschen, die zwischen 2013 und 2016 nach Deutschland geflüchtet sind, haben zwischen 2017 und 2019 eine Erwerbstätigkeit gefunden. Dabei nahm aber der Anteil derjenigen ab, die in dem Beruf arbeiten, den sie zuvor in ihrem Herkunftsland ausgeübt haben. Die Analysen verdeutlichen, dass insbesondere die lokalen Arbeitslosenquoten einen signifikanten Einfluss auf die Beschäftigungsaussichten haben. Bei hoher Arbeitslosigkeit sind sowohl die generellen Erwerbschancen als auch die Chancen auf eine Wiederbeschäftigung in dem vorherigen Beruf geringer. Die Ergebnisse legen nahe, dass eine gezieltere Verteilung von Geflüchteten unter Berücksichtigung der Aufnahmefähigkeit lokaler Arbeitsmärkte nicht nur einen positiven Einfluss auf die Integration in den Arbeitsmarkt, sondern auch einen positiven Einfluss auf die Fortführung ihrer früheren Beschäftigungen haben dürfte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Gendered Implications of Restricted Residence Obligation Policies on Refugees’ Employment in Germany (2023)

    Cardozo, Adriana ; Kosyakova, Yuliya ; Yurdakul, Aslihan;

    Zitatform

    Cardozo, Adriana, Yuliya Kosyakova & Aslihan Yurdakul (2023): Gendered Implications of Restricted Residence Obligation Policies on Refugees’ Employment in Germany. (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 1203), Berlin, 35 S.

    Abstract

    "This paper investigates the gender-specific impact of settlement policies on the labor market integration of refugees in Germany, utilizing a gender-specific approach. Analyzing data from the IAB- BAMF-SOEP Refugees Survey (2016-2020) through a pooled logit model with an intention-to-treat design, we explore how restrictive residency obligation policies, in conjunction with local conditions in the assigned County - such as local labor market conditions and ethnic enclaves – influence outcomes. Results reveal that female refugees experience reduced employment prospects, independent of mobility restrictions, while the residency obligation policy bears a significant negative impact on employed male refugees. In turn, the impact of analyzed local labor market characteristics and linguistic enclaves on employment probability remains consistent across gender and residency obligation. Our results highlight the multidimensional nature of refugees’ labor market integration and underscore the significance of gender-sensitive approaches." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Kosyakova, Yuliya ;
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  • Literaturhinweis

    Erwerbschancen geflüchteter Frauen in Deutschland verbessern sich trotz ungünstiger Ausgangslage (2023)

    Cardozo Silva, Adriana;

    Zitatform

    Cardozo Silva, Adriana (2023): Erwerbschancen geflüchteter Frauen in Deutschland verbessern sich trotz ungünstiger Ausgangslage. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 90, H. 19, S. 217-225. DOI:10.18723/diw_wb:2023-19-1

    Abstract

    "Die Mehrheit der geflüchteten Frauen, die zwischen 2013 und 2019 und damit auch zum Höhepunkt der Fluchtmigration 2015 nach Deutschland kamen, ist nicht erwerbstätig. Auf Grundlage von Daten aus der IAB-BAMF-SOEP-Geflüchteten-Befragung sucht diese Studie nach Erklärungen für die begrenzte Erwerbsbeteiligung von Frauen mit Fluchthintergrund. Die Ergebnisse zeigen, dass eine Kombination aus niedrigem Bildungsniveau im Vergleich zur deutschen Bevölkerung, langsamen Fortschritten beim Spracherwerb und traditionellen Rollen bei der Aufteilung von bezahlter und unbezahlter Arbeit innerhalb der Familie Hemmnisse für die Arbeitsmarktintegration der Frauen darstellen. Dennoch hat sich der Anteil der geflüchteten Frauen, die einer bezahlten Beschäftigung nachgehen, verdoppelt. Darüber hinaus halbierte sich der Anteil der Frauen mit geringen Deutschkenntnissen. Gleichzeitig nahm der Anteil der Frauen mit mittleren oder guten Sprachkenntnissen zu. Der Anteil junger geflüchteter Frauen, die an Bildungsprogrammen teilnahmen, verdreifachte sich. Dies zeigt, dass die Integration von geflüchteten Frauen in den Arbeitsmarkt voranschreitet. Daher wird dringend der Ausbau bestehender Integrationsmaßnahmen, die speziell auf Frauen zugeschnitten sind, empfohlen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Betreuungsgeld – familienpolitische Leistung oder Hindernis bei der Arbeitsmarktintegration? (2023)

    Fendel, Tanja ; Jochimsen, Beate ;

    Zitatform

    Fendel, Tanja & Beate Jochimsen (2023): Betreuungsgeld – familienpolitische Leistung oder Hindernis bei der Arbeitsmarktintegration? In: Wirtschaftsdienst, Jg. 103, H. 5, S. 309-313., 2023-05-10. DOI:10.2478/wd-2023-0096

    Abstract

    "Deutschland steuert seit einigen Jahren auf einen gravierenden Arbeits- und Fachkräftemangel zu. Dabei gibt es nach wie vor erhebliche geschlechtsspezifische Unterschiede bei der Erwerbsbeteiligung. Die Bemühungen, die Erwerbsbeteiligung von Frauen zu steigern, spielen eine zentrale Rolle. Dennoch gab es von 2013 bis 2015 in Deutschland ein bundesweites Betreuungsgeld für Eltern, die keine öffentliche Kinderbetreuung für Kinder im Alter von einem oder zwei Jahren in Anspruch nahmen. Auch nach 2015 gab es ein Betreuungsgeld oder vergleichbare Leistungen in mehreren Bundesländern. Es stellt sich die Frage, welchen Einfluss ein Betreuungsgeld auf die Erwerbsbeteiligung von Müttern hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Fendel, Tanja ;
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  • Literaturhinweis

    Couples' housework division among immigrants and natives – the role of women's economic resources (2023)

    Fendel, Tanja ; Kosyakova, Yuliya ;

    Zitatform

    Fendel, Tanja & Yuliya Kosyakova (2023): Couples' housework division among immigrants and natives – the role of women's economic resources. In: Journal of Ethnic and Migration Studies, Jg. 49, H. 17, S. 4288-4312., 2022-12-16. DOI:10.1080/1369183X.2022.2161495

    Abstract

    "Previous literature has intensively examined gender differences in housework hours among couples. However, analyses on immigrant couples are rare, despite the highly uneven division of their household labor. By testing competing theoretical explanations, this study focused on the impact of immigrant wives’ labor market integration on couples’ division of housework time. Using longitudinal representative data for Germany from 1995–2019, we applied fixed effects estimations to examine the effect of immigrant and native-born wives’ income and labor market entry on the housework time of both wives and husbands. Immigrant wives barely adjusted their housework times due to relative or absolute income changes, which can be explained by immigrant couples’ traditional orientation together with their lower social and labor market integration. Among native-born wives, increasing housework time with increasing relative income – a behavior also possibly determined by traditional gender values – was observed only when they earned more than 60 percent of the couples’ total income. Furthermore, the high gender differences in housework time gave immigrant husbands flexibility to respond to their wives’ labor market integration, as proposed by the relative resources perspective." (Author's abstract, IAB-Doku, © Taylor & Francis) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Fendel, Tanja ; Kosyakova, Yuliya ;
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  • Literaturhinweis

    Institutionelle Rahmenbedingungen sind für die Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten von großer Bedeutung (2023)

    Fendel, Tanja ; Vallizadeh, Ehsan ; Kosyakova, Yuliya ;

    Zitatform

    Fendel, Tanja, Yuliya Kosyakova & Ehsan Vallizadeh (2023): Institutionelle Rahmenbedingungen sind für die Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten von großer Bedeutung. In: IAB-Forum H. 26.10.2023. DOI:10.48720/IAB.FOO.20231026.01

    Abstract

    "Die Integration in den deutschen Arbeitsmarkt wird Geflüchteten unter anderem durch institutionelle Hürden erschwert. Weil ukrainische Geflüchtete im Gegensatz zu anderen Geflüchteten kein Asylverfahren durchlaufen müssen, deutlich seltener in Gemeinschaftsunterkünften untergebracht sind und direkt in die Förderstruktur der Jobcenter integriert wurden, haben sie insgesamt günstigere institutionelle Voraussetzungen. Da ein Großteil der ukrainischen geflüchteten Frauen Betreuungspflichten haben, müssen allerdings auch sie zahlreiche, wenn auch andere Barrieren, überwinden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Fendel, Tanja ; Kosyakova, Yuliya ;
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  • Literaturhinweis

    Gender-Gap bei der unbefristeten Niederlassung Geflüchteter: Frauen erfüllen seltener die Voraussetzungen als Männer (2023)

    Fendel, Tanja ; Schreyer, Franziska;

    Zitatform

    Fendel, Tanja & Franziska Schreyer (2023): Gender-Gap bei der unbefristeten Niederlassung Geflüchteter: Frauen erfüllen seltener die Voraussetzungen als Männer. In: IAB-Forum H. 12.01.2023 Nürnberg. DOI:10.48720/IAB.FOO.20230112.01

    Abstract

    "Mit dem 2016 in Kraft getretenen Integrationsgesetz wurden die Voraussetzungen für eine unbefristete Niederlassungserlaubnis erweitert. Asylberechtigte und anerkannte Flüchtlinge müssen seither unter anderem Sprachkompetenz in Deutsch nachweisen und ihren Lebensunterhalt weitgehend eigenständig sichern. Empirische Befunde deuten darauf hin, dass dies insbesondere für Mütter und unverheiratete Frauen nachteilig ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Fendel, Tanja ; Schreyer, Franziska;
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  • Literaturhinweis

    Refugee Belonging: How Values and Value Consensus Between Refugees and German Citizens Are Associated with Feeling Welcome and Spending Time Together (2023)

    Fuchs, Lukas M. ; von Scheve, Christian ;

    Zitatform

    Fuchs, Lukas M. & Christian von Scheve (2023): Refugee Belonging: How Values and Value Consensus Between Refugees and German Citizens Are Associated with Feeling Welcome and Spending Time Together. In: International migration review, Jg. 57, H. 3, S. 948-978. DOI:10.1177/01979183221131555

    Abstract

    "This article expands on the discussion of social and cultural factors for refugees' feelings of belonging in the receiving society and assesses democratic, civic, and moral values as predictors of belonging. On the one hand, existing research considers shared values between refugees and the receiving society as hallmarks of integration. From this perspective, shared values (or value consensus) are considered predictors of refugees' feelings of belonging and the formation of social bonds with host-country citizens. On the other hand, values are seen as part of refugees' cultural capital. From this perspective, liberal and civic value contents, in particular, may promote feelings of belonging, irrespective of whether these values are widely shared with citizens of the host society. This article investigates these contrasting hypotheses, using data from a representative panel of refugees in Germany. Results show that refugees holding liberal democratic values are more likely to experience feelings of welcome in the receiving society. When operationalizing belonging also in terms of refugees spending time with host-country citizens, shared democratic and secular values become more important. Finally, this article suggests that the effect of value consensus on refugees' feelings of welcome is mediated by how much time refugees spend with host-country citizens members. Taken together, our findings emphasize that in the context of international migration, values are important hallmarks of social integration, although this should not be reduced to popular calls for shared values between immigrants and host-country citizens." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Auch bei Geflüchteten: Aufteilung von unbezahlter Sorgearbeit variiert stark mit Erwerbstätigkeit der Frau (2023)

    Gauer, Miriam;

    Zitatform

    Gauer, Miriam (2023): Auch bei Geflüchteten: Aufteilung von unbezahlter Sorgearbeit variiert stark mit Erwerbstätigkeit der Frau. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 90, H. 48, S. 671-679. DOI:10.18723/diw_wb:2023-48-3

    Abstract

    "Die Frage, wie sich Frauen und Männer in Partnerschaften die unbezahlte Sorgearbeit aufteilen, entscheidet mit über die Gleichberechtigung der Geschlechter. Eine große Rolle spielt in diesem Zusammenhang die Erwerbstätigkeit von Frauen. Vor diesem Hintergrund analysiert dieser Bericht mit einem Fokus auf Paare, die in den Jahren 2013 bis 2020 – meist 2015 und 2016 – nach Deutschland geflüchtet sind, die Aufteilung von Tätigkeiten wie Hausarbeit und Kinderbetreuung in Abhängigkeit verschiedener Erwerbskonstellationen. Auf Basis des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) werden geflüchtete Paare sowie solche mit und ohne Migrationshintergrund miteinander verglichen. Demnach verringert sich insbesondere bei geflüchteten Paaren der Gender Care Gap, wenn sowohl der Mann als auch die Frau erwerbstätig sind. Ist die Frau gleich viele Stunden erwerbstätig wie der Mann oder sogar mehr und hat sie eine höhere berufliche Positionierung, trägt dies ebenfalls dazu bei, den Gender Care Gap zu reduzieren. Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung gezielter Weiterbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen zur Integration geflüchteter Frauen auf dem Arbeitsmarkt. Entsprechende Angebote sollte die Politik aufrechterhalten und weiterentwickeln" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Social integration of Syrian refugees and their intention to stay in Germany (2023)

    Hannafi, Cyrine ; Marouani, Mohamed Ali ;

    Zitatform

    Hannafi, Cyrine & Mohamed Ali Marouani (2023): Social integration of Syrian refugees and their intention to stay in Germany. In: Journal of Population Economics, Jg. 36, H. 2, S. 581-607. DOI:10.1007/s00148-022-00913-1

    Abstract

    "In this study, we investigate the determinants of social integration of Syrian refugees and the impact of social integration on refugees' decision to stay in Germany, using the 2016 IAB-BAMF-SOEP Refugee Survey. Our econometric strategy is based on the estimation of a simultaneous equation model for social integration, economic integration, and the decision to stay, handling endogeneity issues through an instrumental variables strategy. Our first contribution is to show that economic integration has an impact on social integration for low- and medium-educated refugees only. Furthermore, language proficiency, having a child in Germany, refugee accommodation, and the number of acquaintances from other countries have a positive impact on social integration, while age has the opposite effect. Our second main result is that social integration affects the intention to stay in Germany, whereas economic integration does not. Moreover, education, English proficiency, and the number of daughters in Germany have a negative impact on the intention to stay." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Quantitative Forschung (2023)

    Harder, Niklas ; Gundacker, Lidwina ;

    Zitatform

    Harder, Niklas & Lidwina Gundacker (2023): Quantitative Forschung. In: T. Scharrer, B. Glorius, J. O. Kleist & M. Berlinghoff (Hrsg.) (2023): Flucht- und Flüchtlingsforschung. Handbuch für Wissenschaft und Studium, S. 177-182.

    Abstract

    "Die quantitative Geflüchtetenforschung will, wie andere Forschungsbereiche, die auf statistischen Methoden basieren, durch die Analyse von Stichproben Verallgemeinerungen auf eine bestimmte Grundgesamtheit erarbeiten. In der Geflüchtetenforschung stellen sich dabei in der Definition der Grundgesamtheit, der Stichprobenziehung und Datenerhebung im Feld spezifische Probleme. Dieser Beitrag beleuchtet diese Herausforderungen und bietet damit einerseits eine Hilfestellung für geplante Datenerhebungen und andererseits ein Gerüst zur Einordnung und Bewertung bestehender quantitativer Geflüchtetenforschung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Gundacker, Lidwina ;
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  • Literaturhinweis

    Mental health and well-being in the first year of the COVID-19 pandemic among different population subgroups: evidence from representative longitudinal data in Germany (2023)

    Jaschke, Philipp ; Bajbouj, Malek ; Goßner, Laura ; Jacobsen, Jannes ; Walther, Lena ; Ta, Thi-Minh-Tam; Kuche, Coline; Hahn, Eric ; Kosyakova, Yuliya ; Hans, Silke;

    Zitatform

    Jaschke, Philipp, Yuliya Kosyakova, Coline Kuche, Lena Walther, Laura Goßner, Jannes Jacobsen, Thi-Minh-Tam Ta, Eric Hahn, Silke Hans & Malek Bajbouj (2023): Mental health and well-being in the first year of the COVID-19 pandemic among different population subgroups: evidence from representative longitudinal data in Germany. In: BMJ open, Jg. 13, S. 1-54., 2023-05-19. DOI:10.1136/bmjopen-2022-071331

    Abstract

    "Objectives: To examine potential deteriorations in mental health and well-being in the first COVID-19 pandemic year compared with the previous decade focusing on the following vulnerable subgroups in Germany: women with minor children in the household, those living without a partner, younger and older adults, those in a precarious labour market situation, immigrants and refugees, and those with pre-existing physical or mental health risks. Design: Analyses of secondary longitudinal survey data using cluster-robust pooled ordinary least squares models. Participants: More than 20 000 individuals (aged 16+ years) in Germany. Primary and secondary outcome measures: Mental Component Summary Scale (MCS) of the 12-item ShortForm Health Survey measuring mental health-related quality of life, single item on life satisfaction (LS). Results: We find a decline in the average MCS in the 2020 survey that is not particularly striking in the overall time course, still resulting in a mean score below those of all preceding waves since 2010. We find no change in LS from 2019 to 2020 against the background of a general upward trend. Regarding vulnerability factors, only the results on age and parenthood are partially in line with our expectations. In 2020, LS declined among the youngest adults; MCS declined among mothers (and women and men without children) but not fathers. Unlike respective comparison groups, refugees, those unemployed before the pandemic and those with pre-existing mental health risks experienced no MCS declines in 2020, whereas persons living without a partner, the eldest, and those with pre-existing health risks exhibited continued increases in LS. Conclusions: There is no evidence for substantial breakdowns in mental health or subjective well-being in the first pandemic year in the German population or its subgroups, particularly when considering developments of the previous decade. Since the majority of hypothesised vulnerable groups to pandemic stressors showed more stable MCS and LS, our results warrant further study." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))© BMJ Publishing Group) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Greater local supply of language courses improves refugees’ labor market integration (2023)

    Kanas, Agnieszka ; Kosyakova, Yuliya ;

    Zitatform

    Kanas, Agnieszka & Yuliya Kosyakova (2023): Greater local supply of language courses improves refugees’ labor market integration. In: European Societies, Jg. 25, H. 1, S. 1-36., 2022-06-28. DOI:10.1080/14616696.2022.2096915

    Abstract

    "Utilizing the German residential allocation and residency obligation policies, which can be regarded as a natural experiment, we investigate the causal effect of the local supply of language courses on refugees' labor market integration. By restricting refugees’ initial and post-arrival regional mobility, these policies allow us to circumvent the potential problems of initial and post-arrival residential selection. Moreover, we examine the intermediary outcomes – language proficiency, language course completion and certification, and contacts with natives – through which the local opportunity structure of language courses shape refugees’ economic integration. Our results reveal that the local supply of language courses positively affects refugees’ employment probability, and this effect persists over the duration of stay. We further find that greater supply of language courses in the assigned county increases probability of learning the German language, completing the course and receiving language certificates. From a policy perspective, our findings imply that the local provision of language courses should be considered in refugees’ residential allocation to facilitate immigrants' integration. This is because limited access to such courses can delay host country language learning, language certificate obtainment, and labor market entry, thus slowing the integration of recently arrived immigrants." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2022 Informa UK Limited) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Kosyakova, Yuliya ;
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  • Literaturhinweis

    Syrians of today, Germans of tomorrow: the effect of initial placement on the political interest of Syrian refugees in Germany (2023)

    Kassam, Kamal ; Becker, Maria ;

    Zitatform

    Kassam, Kamal & Maria Becker (2023): Syrians of today, Germans of tomorrow: the effect of initial placement on the political interest of Syrian refugees in Germany. In: Frontiers in Political Science, Jg. 5, 2023-03-28. DOI:10.3389/fpos.2023.1100446

    Abstract

    "Syrian nationals are not only the largest refugee group in Germany but also the third largest group of foreigners living in Germany. The naturalization trend among this group has been very pronounced in the last two years and is expected to increase sharply in the coming years. However, little is known about their political interest in German politics. Given the importance of “political interest” as an indicator of social integration and future active citizenship, this paper examines the extent to which Syrian refugees are interested in German politics and how local conditions at the time of arrival influence refugees' interest in German politics. We focus on three dimensions of the neighborhood context theory (social networks, economic situation, and political environment) in combination with traditional political participation theory. The empirical strategy relies on the exogenous allocation of refugees across federal states, which can be used to identify the effect of local characteristics on refugees' political interest. We use in our analysis a nationally representative sample in Germany (IAB-BAMF-SOEP-Refugee-Sample). Our findings suggest that ethnic social networks play a significant role in boosting newly arrived refugees' interest in German politics. Moreover, a higher unemployment rate among the foreign population is associated with an increase in political interest among Syrian refugees. We also confirm that a high political interest among the native population in Germany leads to a higher political interest among Syrian refugees. These results show that more attention needs to be paid to the integration of Syrian refugees and underline the need to reassess the efficiency of the distribution policy for Syrian refugees." (Author's abstract, IAB-Doku, © Frontiers) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Kassam, Kamal ;
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  • Literaturhinweis

    Gender employment gap at arrival and its dynamics: The case of refugees in Germany (2023)

    Kosyakova, Yuliya ; Hartmann, Jörg ; Salikutluk, Zerrin ;

    Zitatform

    Kosyakova, Yuliya, Zerrin Salikutluk & Jörg Hartmann (2023): Gender employment gap at arrival and its dynamics: The case of refugees in Germany. In: Research in Social Stratification and Mobility, Jg. 87, 2023-08-27. DOI:10.1016/j.rssm.2023.100842

    Abstract

    "In recent years, refugee women’s experiences have received considerable attention in the academic discourse on immigrant labor market integration. Taking a dynamic perspective, we investigate gender differences in the labor market integration of refugees who arrived in Germany between 2013 and 2019. We examine refugees' trajectories in the early post-arrival period and explore a number of conditions that have been proposed to influence gendered labor market outcomes. Using panel data from the IAB-BAMF-SOEP Refugee Sample, we find initially narrow gender differences among refugees that gradually widen over time. While initial differences in human capital and care responsibilities contribute significantly to the gender gap in employment in the first year after arrival, our study shows that the gap widens primarily due to refugee women experiencing lower returns to their human and social capital and health, as well as bearing a heavier burden of childcare responsibilities. These findings highlight the compounded disadvantages that refugee women face in the host country due to their limited ability to fully utilize their labor market resources, coupled with their primary responsibility for childcare. Moreover, our findings suggest that existing theoretical explanations in the literature are insufficient to fully explain the barriers refugee women face when entering the labor market." (Author's abstract, IAB-Doku, © Elsevier) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Kosyakova, Yuliya ;
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  • Literaturhinweis

    Gender gap dynamics among refugees and recent immigrants: Different start, similar patterns? (2023)

    Kosyakova, Yuliya ; Salikutluk, Zerrin ;

    Zitatform

    Kosyakova, Yuliya & Zerrin Salikutluk (2023): Gender gap dynamics among refugees and recent immigrants: Different start, similar patterns? (IAB-Discussion Paper 11/2023), Nürnberg, 63 S. DOI:10.48720/IAB.DP.2311

    Abstract

    "In den letzten Jahren hat die Arbeitsmarktintegration von Migrantinnen in der Migrationsliteratur viel Aufmerksamkeit erfahren. Wir betrachten geschlechtsspezifische Unterschiede bei der Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten und anderen neuzugewanderten Personen, die innerhalb eines ähnlichen Zeitraums nach Deutschland gekommen sind, aus einer dynamischen Perspektive. Wir vergleichen ihre Verläufe in der frühen Phase nach ihrer Ankunft und untersuchen eine Reihe von Bedingungen, von denen angenommen wird, dass sie für geschlechtsspezifische Arbeitsmarktergebnisse relevant sind. Unter Verwendung von zwei Panel-Datenquellen, die kürzlich angekommene Geflüchtete (die IAB-BAMF-SOEP-Flüchtlingsstichprobe) und andere Zuwandernde (die IAB-SOEP-Migrationsstichprobe) in Deutschland umfassen, stellen wir die Dynamik und Ursachen der geschlechtsspezifischen Unterschiede in der Beschäftigung von Geflüchteten und anderen Zugewanderten gegenüber. Die Ergebnisse zeigen, dass anfängliche geschlechtsspezifische Unterschiede bei Geflüchteten gering sind und sich im Laufe der Zeit vergrößern, während sich das Muster bei anderen Zugewanderten umkehrt. Die anfänglich benachteiligte Position von weiblichen Geflüchteten bleibt jedoch auch fünf Jahre nach ihrer Ankunft bestehen. Darüber hinaus deuten unsere Ergebnisse darauf hin, dass die in der Literatur vorgeschlagenen Erklärungen die Herausforderungen, denen weibliche Geflüchtete und andere Zuwandernde beim Einstieg in den Arbeitsmarkt gegenüberstehen, nicht vollständig erklären können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kosyakova, Yuliya ;
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  • Literaturhinweis

    Gender gap dynamics among refugees and recent immigrants: different start, similar patterns? (2023)

    Kosyakova, Yuliya ; Salikutluk, Zerrin ;

    Zitatform

    Kosyakova, Yuliya & Zerrin Salikutluk (2023): Gender gap dynamics among refugees and recent immigrants: different start, similar patterns? (BIM working paper / Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung 01), 60 S. DOI:10.18452/27241

    Abstract

    "In the last years, the labor market integration of immigrant women has received much attention in the migration literature. We examine gender differences in labor market integration among refugees and other new immigrants who came to Germany during a similar period from a dynamic perspective. Using two panel data sources, which include recently arrived refugees (the IAB-BAMF-SOEP Sample of Refugees) and other immigrants (the IAB-SOEP Migration Sample) in Germany, we compare the dynamics and sources of employment gender gap among refugees and other immigrants. The results uncover narrow initial gender differences among refugees that grow over time and a reversed pattern among other immigrants. However, female refugees’ initial disadvantaged starting position maintains five years after arrival. Furthermore, our findings indicate that the explanations offered in the literature cannot fully explain the hurdles female refugees and other immigrants face when entering the labor market." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Kosyakova, Yuliya ;
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