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Dossier

PASS-Literatur

Das Panel "Arbeitsmarkt und soziale Sicherung" (PASS) ist eine jährlich stattfindende Haushaltsbefragung. Mit dem PASS baut das IAB einen Datensatz für die Arbeitsmarkt-, Sozialstaats- und Armutsforschung in Deutschland auf. Durch seine Fallzahlen und die jährliche Periodizität ist PASS eine zentrale Quelle für die Untersuchung des Arbeitsmarkts, der Armut und der Situation von SGB-II-Leistungsempfängern in Deutschland.
In diesem Themendossier finden Sie die mit PASS-Daten erstellte Forschungsliteratur, Daten- und Methodendokumentationen des PASS sowie Veröffentlichungen der methodischen Begleitforschung.
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im Aspekt "Subjektive Bewältigung"
  • Literaturhinweis

    Labour market policy and its effects on subjective well-being and reemployment stability in Europe (2014)

    Wulfgramm, Melike ;

    Zitatform

    Wulfgramm, Melike (2014): Labour market policy and its effects on subjective well-being and reemployment stability in Europe. Bremen, 143 S.; 1,86 MB.

    Abstract

    "This dissertation analyses the effects of labour market policy on subjective well-being and social inclusion of the unemployed as well as employment stability once the unemployment spell is finished. In the first research stage, the treatment effect of participation in the German work creation scheme One-Euro-Jobs on life satisfaction and perceptions of social inclusion are studied using microeconometric panel methods. It is shown that active labour market policy (ALMP) measures can moderate the social exclusion of long-term unemployed and can thus foster their subjective well-being. However, ALMP cannot fully substitute the psychosocial functions of regular employment. In the second research stage, multilevel as well duration analyses show how country differences in well-being of the unemployed and their reemployment stability can be traced back to national differences in labour market policy. Especially the generosity of unemployment benefits is strongly and positively associated with reemployment stability and subjective well-being of the unemployed in Europe." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Unemployment and willingness to accept job offers: results of a factorial survey experiment (2013)

    Abraham, Martin ; Hinz, Thomas ; Auspurg, Katrin ; Bähr, Sebastian ; Gundert, Stefanie ; Frodermann, Corinna ;

    Zitatform

    Abraham, Martin, Katrin Auspurg, Sebastian Bähr, Corinna Frodermann, Stefanie Gundert & Thomas Hinz (2013): Unemployment and willingness to accept job offers. Results of a factorial survey experiment. In: Journal for labour market research, Jg. 46, H. 4, S. 283-305., 2013-07-24. DOI:10.1007/s12651-013-0142-1

    Abstract

    "Das Zusammenführen von Arbeitssuchenden mit offenen Stellen stellt eines der grundsätzlichen Probleme des Arbeitsmarktes dar. In diesem Artikel werden die Einflüsse von Stellenmerkmalen, wie beispielsweise dem Einkommen, der Qualität des Stellenangebots und der Entfernung vom derzeitigen Wohnort auf die Bereitschaft einen neuen Job anzunehmen, untersucht. Mit Hilfe eines in der fünften Welle des Panel Arbeitsmarkt und soziale Sicherung (PASS) implementierten experimentellen Faktoriellen Survey Moduls (FSM) wurde die Stellenannahmebereitschaft erwerbstätiger und arbeitsloser Personen verglichen (ca. 20.000 Jobevaluationen von gut 4.000 Befragten). Entsprechend der theoretischen Argumente zeigte sich für arbeitslose Befragte generell eine höhere Stellenannahmewahrscheinlichkeit als für erwerbstätige Befragte. Zudem wiesen Arbeitslose eine größere Konzessionsbereitschaft hinsichtlich der Qualität der Stelle auf. Überraschenderweise ließen sich nur wenige Anzeichen für ein unterschiedliches Verhalten im Entscheidungsprozess oder in der Abwägung von Umzugskosten finden. Dies deutet darauf hin, dass interregionale Unterschiede der Arbeitslosigkeitsrate nur schwer durch eine geringere Arbeits- oder Umzugsbereitschaft von arbeitslosen Personen erklärt werden können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Occupational change and status mobility: the detrimental effects of unemployment and the loss of occupation specific human capital (2013)

    Bethmann, Arne ;

    Zitatform

    Bethmann, Arne (2013): Occupational change and status mobility. The detrimental effects of unemployment and the loss of occupation specific human capital. In: Journal for labour market research, Jg. 46, H. 4, S. 307-319., 2013-09-06. DOI:10.1007/s12651-013-0147-9

    Abstract

    "Der Einfluss von Wechseln des Berufsfeldes auf den sozioökonomischen Status nach Ende der Arbeitslosigkeit wurde in der Literatur bisher wenig berücksichtigt. Wegen des möglichen Verlustes von berufsspezifischem Humankapital wird vermutet, dass dieser Effekt negativ ist. Dies erscheint besonders wahrscheinlich, wenn das betroffene Individuum über spezifisches Humankapital in Form von Berufsbildung verfügt. Mit Hilfe des Panels 'Arbeitsmarkt und Soziale Sicherung' (PASS) wurden die Berufswechsel von arbeitslosen Individuen beim Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt untersucht. Im Vergleich mit Berufswechseln aus Erwerbstätigkeit haben Wechsel in der Arbeitslosengruppe einen stärkeren, negativen Effekt auf die Differenz im sozioökonomischen Status zwischen dem letzten und dem aktuellen Job. Der International Socio-Economic Index (ISEI) wurde dabei als Statusmaß verwendet. Für Arbeitslose ohne berufliche Bildung wurden keine signifikanten Effekte gefunden, wohingegen solche mit Berufsbildung deutliche Statusverluste hinnehmen mussten. Zusammenfassend scheint sich der Verlust von berufsspezifischem Humankapital durch den Wechsel des Berufes negativ auf die sozioökonomische Situation von arbeitslosen Personen nach der Wiederbeschäftigung auszuwirken. Dies sollte berücksichtigt werden, wenn im Rahmen von arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen ein erhöhter Druck auf die Arbeitslosen ausgeübt wird ihren Beruf zu wechseln, um schneller wieder in Arbeit zu kommen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Aufstocker im SGB II: Steinig und lang - der Weg aus dem Leistungsbezug (2013)

    Bruckmeier, Kerstin ; Eggs, Johannes; Himsel, Carina; Walwei, Ulrich ; Trappmann, Mark ;

    Zitatform

    Bruckmeier, Kerstin, Johannes Eggs, Carina Himsel, Mark Trappmann & Ulrich Walwei (2013): Aufstocker im SGB II: Steinig und lang - der Weg aus dem Leistungsbezug. (IAB-Kurzbericht 14/2013), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Trotz der europäischen Schuldenkrise ist der deutsche Arbeitsmarkt bis zuletzt stabil geblieben. Die Erwerbstätigkeit legt immer noch zu und der Anstieg der Arbeitslosigkeit hält sich in engen Grenzen. Mit der deutlich verbesserten Arbeitsmarktlage hat auch die Zahl der Personen abgenommen, die Leistungen der Grundsicherung beziehen. Trotzdem gibt es viele Menschen, die gleichzeitig Erwerbseinkommen und Transferleistungen erhalten, die sogenannten Aufstocker. Hier wird untersucht, warum es für sie schwer ist, den Leistungsbezug zu beenden, und wo es Ansatzpunkte gibt, die Aufstockern einen Ausstieg aus der Grundsicherung erleichtern können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Poverty and the social participation of young people: an analysis of poverty-related withdrawal mechanisms (2013)

    Damelang, Andreas ; Kloß, Georgi;

    Zitatform

    Damelang, Andreas & Georgi Kloß (2013): Poverty and the social participation of young people. An analysis of poverty-related withdrawal mechanisms. In: Journal for labour market research, Jg. 46, H. 4, S. 321-333., 2013-09-06. DOI:10.1007/s12651-013-0148-8

    Abstract

    "Ziel des Aufsatzes ist es, armutsspezifische Rückzugsmechanismen von Kindern und Jugendlichen zu analysieren. Eine geringere soziale Teilhabe in außerschulischen Organisationen reduziert die Möglichkeiten informellen Lernens und mindert infolgedessen Lebenschancen. Aus der Armutsforschung ist bekannt, dass finanzielle Restriktionen und ein sozialer Rückzug aufgrund von Schamgefühlen in geringeren Teilhabequoten münden. Indem wir kostenpflichtige von beitragsfreien Freizeitangeboten unterscheiden, kann zwischen beiden Mechanismen diskriminiert werden. Die empirische Querschnittsstudie auf Basis des Panels für Arbeitsmarkt und Soziale Sicherung (PASS) gibt eindeutige Hinweise darauf, dass vor allem ökonomische Knappheit und in viel geringerem Maße ein sozialer Rückzug verringerte Teilhabechancen erklären. Die Befunde deuten zudem darauf hin, dass soziale Deprivation sich erst bei verstetigter Armut niederschlägt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Das Faktorielle Survey-Modul zur Stellenannahmebereitschaft im PASS: 5. Erhebungswelle (2011) (2013)

    Frodermann, Corinna ; Abraham, Martin ; Bethmann, Arne ; Auspurg, Katrin ; Hinz, Thomas ; Gundert, Stefanie ; Bähr, Sebastian ;

    Zitatform

    Frodermann, Corinna, Katrin Auspurg, Thomas Hinz, Sebastian Bähr, Martin Abraham, Stefanie Gundert & Arne Bethmann (2013): Das Faktorielle Survey-Modul zur Stellenannahmebereitschaft im PASS. 5. Erhebungswelle (2011). (FDZ-Methodenreport 05/2013 (de)), Nürnberg, 44 S.

    Abstract

    "In Welle 5 der IAB-Panelstudie 'Arbeitsmarkt und soziale Sicherung' (PASS) wurde ein Faktorielles Survey-Modul implementiert, das speziell darauf abzielt, Einflussfaktoren auf berufliche Mobilitätsentscheidungen untersuchen zu können. Knapp 5.000 Befragten wurden in dem Modul jeweils fünf hypothetische, meist überregionale Stellenangebote (Vignetten) präsentiert, die sie in Bezug auf ihre Attraktivität sowie die Wahrscheinlichkeit, die Stelle anzunehmen und dafür an den neuen Arbeitsort umzuziehen, bewerten sollten. In den Stellenangeboten wurden bis zu neun Dimensionen experimentell variiert. Als experimentelles Design hat das Modul den großen Vorteil, unabhängige Schätzungen der Einflussfaktoren, wie etwa dem angebotenen Gehalt oder Aufstiegschancen, zu ermöglichen. Es wird die in realen Arbeitsmarktdaten immer gegebene Selektivität von Arbeitsangeboten (bestimmte Gruppen wie Erwerbstätige oder Arbeitslose erhalten unterschiedlich attraktive Angebote) durch die randomisierte Zuteilung zu den Befragten aufgehoben. Zudem gelten Faktorielle Surveys als weniger abstrakte Beurteilungsaufgabe, was gerade für die Antwortbereitschaft der im PASS überrepräsentierten Befragten mit geringem Bildungshintergrund ein weiterer Vorteil der Methode ist. Der vorliegende FDZ-Methodenbericht gibt einen Überblick über das methodische Design sowie die Qualität und Struktur der Daten. Zunächst werden das konkrete Frageformat und die experimentellen Varianten in den Vignetten beschrieben (Abschnitt 2). Hier finden sich auch Angaben zur Auswahl der Vignetten. Es folgen Erläuterungen zum Befragungsmodus, der Stichprobe, sowie zu einigen praktischen und technischen Details der Umsetzung der Befragung (Abschnitt 3). Daran anschließend werden erste deskriptive Auswertungen zu den realisierten Daten präsentiert, die insbesondere auch ausführliche Übersichten zu den Fallzahlen beinhalten (Abschnitt 4). Zudem werden Hinweise auf mögliche methodische Probleme (etwa Verständnisschwierigkeiten der Befragten oder Item-Non-Response) adressiert (Abschnitt 5). Abschließend folgen eine Beschreibung der vorliegenden Datenformate und erste Empfehlungen für Auswertungsmethoden (Abschnitt 6)." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Stigma consciousness among the unemployed and prejudices against them: development of two scales for the 7th wave of the panel study "Labour Market and Social Security (PASS)" (2013)

    Gurr, Thomas; Jungbauer-Gans, Monika ;

    Zitatform

    Gurr, Thomas & Monika Jungbauer-Gans (2013): Stigma consciousness among the unemployed and prejudices against them: development of two scales for the 7th wave of the panel study "Labour Market and Social Security (PASS)". In: Journal for labour market research, Jg. 46, H. 4, S. 335-351., 2013-08-27. DOI:10.1007/s12651-013-0144-z

    Abstract

    "In diesem Beitrag werden Skalen zur Messung von Stigmatisierungsbewusstsein bei Arbeitslosen und zu Vorurteilen gegenüber Arbeitslosen entwickelt. In der Einleitung wird die Relevanz dieser beiden Skalen begründet. Die theoretische Begründung der Skalenentwicklung beinhaltet Definitionen von Stigmatisierungsprozessen, einen Überblick über den Forschungsstand zu den Auswirkungen von Stigmatisierung für Individuen und die möglichen Ursachen von Stigmatisierungsprozessen. Die Argumentation basiert auf Überlegungen zur Bedeutung von Erwerbsarbeit im Leben von Menschen. Wie die Stigmatisierungs- und Vorurteilsskalen entwickelt werden, ist der Gegenstand des Hauptteils des Beitrags. Mit Daten aus dem Pretest wird die endgültige Fassung der Skalen herausgearbeitet. Wir schließen mit einer zusammenfassenden Darstellung der theoretischen Betrachtungen und einigen Vorschlägen zu möglichen Forschungsfragen, die mit diesen Skalen untersucht werden könnten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Life satisfaction and labor market status (2013)

    Sieger, Philip;

    Zitatform

    Sieger, Philip (2013): Life satisfaction and labor market status. Frankfurt am Main, 75 S.

    Abstract

    "In this paper I analyze the relationship between unemployment and life satisfaction. Using a panel data set covering the years 2007 to 2011, I estimate the effect of different labor market statuses on self-reported life satisfaction. The survey design of the data set deliberately oversamples unemployed and low income households such that precise estimates for these groups are possible. The complex survey design is taken into consideration when computing descriptive statistics and calculating standard errors. I extensively control for potential confounders as age, marital status, health, education,, household income, number of children and social contact to mitigate the problem of omitted variables. I estimate the relationship by OLS, ordered logit and first differences controlling for individual heterogeneity. The results of the different estimation techniques coincide for the most relevant variables, especially unemployment, which is associated with a 0.7 point drop in life satisfaction." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Inklusive Gesellschaft - Teilhabe in Deutschland: soziale Teilhabe von Menschen in prekären Lebenslagen (2013)

    Sthamer, Evelyn; Brülle, Jan ; Opitz, Lena;

    Zitatform

    Sthamer, Evelyn, Jan Brülle & Lena Opitz (2013): Inklusive Gesellschaft - Teilhabe in Deutschland. Soziale Teilhabe von Menschen in prekären Lebenslagen. (ISS-aktuell 19/2013), Frankfurt am Main, 88 S.

    Abstract

    "Folgende Fragen werden im Rahmen der vorliegenden Forschungsarbeit untersucht: Inwieweit haben Menschen im SGB-II-Bezug und in prekären Lebenslagen noch das Gefühl, dazuzugehören? Wie wirkt sich die Zugehörigkeit zum SGB-II-Rechtskreis auf ihre Teilhabe- und Beteiligungschancen aus? Welche Faktoren verbessern das soziale Teilhabeempfinden von Menschen im SGB-II-Bezug?
    Der Bericht gliedert sich wie folgt: Zunächst wird diese Studie in den Gesamtkontext des Projektes eingeordnet, um dann auf die theoretischen und empirischen Grundlagen zu den Einflüssen von SGB-II-Bezug, Einkommensarmut und Arbeitslosigkeit auf die soziale Teilhabe einzugehen (Kapitel 2). Danach wird die Situation in Deutschland beschrieben und aufgezeigt, welche Unterschiede zwischen den beiden Konzepten 'Einkommensarmut' und 'SGBII-Bezug' bestehen (Kapitel 3). Den zweiten Teil des Berichtes bildet die empirisch quantitative Untersuchung über soziale Teilhabe in prekären Lebenslagen. Dabei werden einleitend die zugrunde liegenden Daten, das Panels 'Arbeitsmarkt und soziale Sicherung' (PASS) und die Operationalisierung der Daten beschrieben, um anschließend auf die Stichprobenbeschreibung einzugehen (Kapitel 4). Es folgt die Darstellung der empirischen Datenauswertung im Quer- und Längsschnitt. Die Analyse beginnt dabei mit Beschreibungen von Zusammenhängen und Verläufen (Kapitel 5). Schließlich folgt eine Sequenzanalyse, um verschiedene Verlaufstypen in prekären Lebenslagen zu identifizieren und zu beschreiben (Kapitel 6). Den bivariaten Analysen im Quer- und Längsschnitt (Kapitel 7) schließen sich komplexe multivariate Analysen an (Kapitel 8). In Kapitel 9 wird die Gruppe der SGB-II-Leistungsbezieher/innen näher in den Blick genommen und die Frage untersucht, welche Faktoren sich auf ihr subjektives Teilhabeempfinden auswirken. Abschließend werden zentrale Ergebnisse der Untersuchung zusammenfassend erläutert sowie Handlungsempfehlungen für Sozialpolitik und für die Praxis abgeleitet (Kapitel 10)." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Übergänge am Arbeitsmarkt und Qualität von Beschäftigung (2012)

    Achatz, Juliane; Buch, Tanja; Trappmann, Mark ; Bruckmeier, Kerstin ; Schels, Brigitte ; Burkert, Carola ; Niebuhr, Annekatrin ; Dietz, Martin; Matthes, Britta ; Ziegler, Kerstin ; Lehmer, Florian ; Walwei, Ulrich ; Koller, Lena ; Dietrich, Hans ; Kleinert, Corinna ; Wapler, Rüdiger; Jahn, Elke ; Garloff, Alfred ; Hohendanner, Christian ; Gundert, Stefanie ; Hell, Stefan;

    Zitatform

    Achatz, Juliane, Kerstin Bruckmeier, Tanja Buch, Carola Burkert, Hans Dietrich, Martin Dietz, Alfred Garloff, Stefanie Gundert, Stefan Hell, Christian Hohendanner, Elke Jahn, Corinna Kleinert, Lena Koller, Florian Lehmer, Britta Matthes, Annekatrin Niebuhr, Brigitte Schels, Mark Trappmann, Ulrich Walwei, Rüdiger Wapler & Kerstin Ziegler (2012): Übergänge am Arbeitsmarkt und Qualität von Beschäftigung. In: H. Brücker, S. Klinger, J. Möller & U. Walwei (Hrsg.) (2012): Handbuch Arbeitsmarkt 2013 : Analysen, Daten, Fakten (IAB-Bibliothek, 334), S. 141-203, 2012-07-16. DOI:10.3278/300776W141

    Abstract

    "Mit der positiven Entwicklung am Arbeitsmarkt haben Politik und Öffentlichkeit ihren Blick von der lange vorherrschenden Debatte um die Bekämpfung der Massenarbeitslosigkeit zusehends auf die Qualität der Arbeit gerichtet. Denn parallel zur günstigeren Arbeitsmarktentwicklung hat sich die Polarisierung des deutschen Arbeitsmarktes verschärft: Die Spreizung des Lohngefüges hat sich deutlich verstärkt, 'atypische' Beschäftigungsverhältnisse wie Leiharbeit, befristete Beschäftigung, Teilzeit- und Mini-Jobs haben stark an Bedeutung gewonnen. Auch wenn diese Beschäftigungsformen nicht unerheblich zum Abbau der Arbeitslosigkeit beigetragen haben, entsprechen sie in puncto Bezahlung, Arbeitszeit, Kündigungsschutz und Sozialversicherungspflicht nur bedingt den üblichen Standards einer unbefristeten Vollzeitbeschäftigung. Die Autorinnen und Autoren dieses Kapitels analysieren die Entwicklung atypischer Beschäftigungsverhältnisse in den vergangenen Jahren und gehen der Frage nach, inwieweit diese Erwerbsformen eine Brücke in stabile und existenzsichernde Beschäftigung bilden.
    Um Arbeitslosigkeit frühzeitig und möglichst nachhaltig zu vermeiden, so ein zentrales Ergebnis dieses Kapitels, ist die Qualität der Beschäftigung zu Beginn der Erwerbskarriere von entscheidender Bedeutung. Denn der Einstieg in den Arbeitsmarkt bestimmt maßgeblich die Chancen und Risiken im weiteren Erwerbsverlauf. Generell scheint, dass ein Ausbildungsabschluss immer mehr zur Mindestvoraussetzung für ein Normalarbeitsverhältnis wird. Beim Vergleich atypischer Erwerbsformen zeigt sich, dass die Aussichten, in reguläre Beschäftigung einzumünden, für befristete Arbeitnehmer deutlich besser stehen als für Leiharbeitnehmer. Gerade für Personen, die ALG II beziehen oder bezogen haben, so ein weiterer Befund aus diesem Kapitel, kann atypische Beschäftigung zur sozialen Integration und zum Erhalt beruflicher Kompetenzen beitragen. Sie führt allerdings nicht notwendigerweise dazu, dass Betroffene auch ihren gesamten Lebensunterhalt dauerhaft aus Erwerbsarbeit bestreiten können. Vielmehr prägen heterogene Erwerbsformen und häufige Statuswechsel die Erwerbsverläufe dieser Teilgruppe." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Lebensstandard und Deprivation im Alter in Deutschland: Stand und Entwicklungsperspektiven (2012)

    Andreß, Hans-Jürgen ; Hörstermann, Katharina;

    Zitatform

    Andreß, Hans-Jürgen & Katharina Hörstermann (2012): Lebensstandard und Deprivation im Alter in Deutschland. Stand und Entwicklungsperspektiven. In: Zeitschrift für Sozialreform, Jg. 58, H. 2, S. 209-234. DOI:10.1515/zsr-2012-0206

    Abstract

    "Der Beitrag resümiert bisherige Forschungsergebnisse über Einkommen, Rentenansprache und Armutsrisiken der jetzigen Seniorengeneration, um daraus Hypothesen über den Lebensstandard der Älteren abzuleiten. Durch einen Vergleich dreier Seniorengenerationen mit der erwerbsfähigen Bevölkerung wird untersucht, ob sich Ältere und Jüngere in ihren Einschätzungen des notwendigen Lebensstandards unterscheiden und welchen Lebensstandard sich die ältere Bevölkerung leisten kann. Ferner ist von Interesse, ob es Gruppen von Seniorinnen und Senioren gibt, die nur über einen unzureichenden Lebensstandard verfügen, und schließlich, ob bei jüngeren Seniorengenerationen angesichts der Veränderungen in den sozial- und arbeitsmarktpolitischen Rahmenbedingungen eine Absenkung des Lebensstandards zu beobachten ist. Dabei zeigt sich, dass die ältere Bevölkerung gegenwärtig insgesamt eher über einen überdurchschnittlichen Lebensstandard verfügt. In der Zukunft wird aber auch unter den Älteren der Anteil derjenigen zunehmen, die sich eine Mehrzahl von Dingen des notwendigen Lebensstandards nicht leisten können. Das gilt im besonderen Maße für alleinstehende Personen im unteren Einkommensbereich." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Entscheidungsverhalten von Paaren in materiell prekären Lagen über größere Anschaffungen und die Freizeitgestaltung (2012)

    Berngruber, Anne ; Bethmann, Arne ;

    Zitatform

    Berngruber, Anne & Arne Bethmann (2012): Entscheidungsverhalten von Paaren in materiell prekären Lagen über größere Anschaffungen und die Freizeitgestaltung. In: Zeitschrift für Familienforschung, Jg. 24, H. 3, S. 319-343., 2012-07-18.

    Abstract

    "Der Artikel analysiert die Aussagen von Paaren zur Verteilung der Entscheidungsmacht innerhalb der Partnerschaft. Mit den Daten der zweiten Welle der Panelbefragung 'Arbeitsmarkt und soziale Sicherung' wird insbesondere die Machtverteilung bei Paaren in materiell prekären Lagen untersucht, die wir über den Arbeitslosengeld-II-Bezug (ALG II, ugs. 'Hartz IV') definieren. Über größere Anschaffungen entscheidet in prekären Lagen eher die Frau alleine. Die Freizeitgestaltung wird dagegen bei diesen Paaren seltener alleine von der Frau bestimmt. In multinomialen, logistischen Regressionsmodellen zeigt sich, dass für die Verteilung der Entscheidungsmacht bei den ALG-II-Paaren z.T. andere Einflussfaktoren maßgeblich sind als bei Paaren ohne Bezug. Die ökonomischen Ressourcen, die die beiden Partner in die Partnerschaft einbringen, haben im Wesentlichen nur für Paare ohne ALG-II-Bezug Bedeutung. Eine modernere Geschlechterrolleinstellung ist unseren Analysen nach in beiden Gruppen häufiger mit einem egalitären Entscheidungsverhalten bzgl. größerer Anschaffungen verknüpft. Bei Entscheidungen über die Freizeitgestaltung ist dieser Einfluss wiederum nur bei den Nicht-Beziehern zu finden. Daneben zeigen sich weitere Faktoren, die die Verteilung der Entscheidungsmacht beeinflussen. Auffällig ist z.B. das egalitärere Entscheidungsverhalten von Personen mit niedriger Bildung im ALG-II-Bezug." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Grundsicherung und Arbeitsmotivation: Single-Mutter sucht passenden Job (2012)

    Beste, Jonas ; Lietzmann, Torsten ;

    Zitatform

    Beste, Jonas & Torsten Lietzmann (2012): Grundsicherung und Arbeitsmotivation: Single-Mutter sucht passenden Job. In: IAB-Forum H. 1, S. 46-51., 2012-06-20. DOI:10.3278/IFO1201W046

    Abstract

    "40 Prozent aller Alleinerziehenden beziehen Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende. Der Grund hierfür liegt keineswegs in einer fehlenden Arbeitsmarktorientierung. Denn alleinerziehende Mütter im Leistungsbezug sind häufiger als Mütter mit Partner erwerbstätig. Sie suchen häufiger als diese aktiv nach Arbeit und sind mehrheitlich zu Abstrichen bei der Aufnahme einer neuen Beschäftigung bereit, sofern diese nicht zu Lasten ihrer Kinder gehen. Der Sprung aus der Grundsicherung scheitert weniger an ihrer Arbeitsmotivation, als vielmehr daran, dass sie alleine Kinderbetreuung und Haushalt organisieren und finanzieren müssen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Beste, Jonas ; Lietzmann, Torsten ;
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  • Literaturhinweis

    Governance des Einkommensmix: Geringfügige Beschäftigung im ALG-II-Bezug (2012)

    Dingeldey, Irene ; Wagner, Alexandra; Sopp, Peter;

    Zitatform

    Dingeldey, Irene, Peter Sopp & Alexandra Wagner (2012): Governance des Einkommensmix: Geringfügige Beschäftigung im ALG-II-Bezug. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 65, H. 1, S. 32-40. DOI:10.5771/0342-300X-2012-1-32

    Abstract

    "Ein wachsender Anteil der ALG-II-Beziehenden übt einen Minijob aus. Der Beitrag liefert eine Analyse der Erwerbs- und Lebenssituation dieser Personengruppe mit Daten des Panels 'Arbeitsmarkt und soziale Sicherung' (PASS). Es wird gezeigt, dass Minijobber im SGB II im Vergleich zu geringfügig Beschäftigten ohne aufstockenden ALG-II-Bezug niedrigere Verdienste (monatlich wie auch pro Stunde) sowie längere Arbeitszeiten haben und damit einer spezifischen Lohndiskriminierung unterliegen. Die Daten legen nahe, dass Minijobs nur für einen relativ kleinen Teil der Betroffenen eine 'Brückenfunktion' hin zu Existenz sichernden Beschäftigungsverhältnissen haben und letztlich aus dem Transferbezug herausführen. Minijobs scheinen längerfristig eher von ALG-II-Beziehenden mit geringen (subjektiven) Ausstiegschancen aus dem Transferbezug ausgeübt zu werden, um die finanzielle Situation der Bedarfsgemeinschaft zu verbessern. Die Betroffenen fühlen sich stark depriviert und von gesellschaftlicher Teilhabe ausgeschlossen. Reformvorschläge sollten daher weniger auf die 'Anreizfunktion' der Freibetragsgrenzen zielen als vielmehr auf eine Verbesserung von Qualifikation, um den Übergang in reguläre Beschäftigung zu fördern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Bildung und Arbeitsmarktintegration: die Bedeutung von Armut, Bildungsherkunft und Arbeitsmarktintegration der Eltern für die Lebenslage von Kindern und Jugendlichen (2012)

    Fehr, Sonja; Dittmann, Jörg;

    Zitatform

    Fehr, Sonja & Jörg Dittmann (2012): Bildung und Arbeitsmarktintegration. Die Bedeutung von Armut, Bildungsherkunft und Arbeitsmarktintegration der Eltern für die Lebenslage von Kindern und Jugendlichen. In: A. Grimm & J. Lange (Hrsg.) (2012): Kein Nachwuchs für Hartz IV! : Bildung für Kinder an den Schnittstellen von SGB II, SGB VIII und Schulpolitik (Loccumer Protokolle, 2011,70), S. 7-29.

    Abstract

    "In diesem Beitrag soll es darum gehen, einen Überblick in Ausschnitten über den Einfluss von Armutserfahrungen in der Kindheit und Jugend auf die Lebenschancen von Heranwachsenden zu bieten. Aus einer Lebensverlaufperspektive soll herausgefunden werden, welche Übergänge im Bildungssystem folgenreich sind. Der Schwerpunkt liegt auf der Bedeutung von Armutslagen für die Bildungsbeteiligung von Kindern und Jugendlichen. Als arm wird gesehen, wer öffentliche Leistungen in Form von Hartz IV in Anspruch nimmt. Es wird die Lebens- und Bildungssituation von Kindern unter 15 Jahren und von 15-25-Jährigen, deren Haushalte Arbeitslosengeld II (Alg II) beziehen, mit der von Altersgenossen, deren Haushalte keine Leistungen nach dem SGB II beziehen, verglichen. Dabei wird das Augenmerk auf Ausschnitte im Lebensverlauf gelegt, die neuralgische Punkte der individuellen Bildungskarrieren darstellen: Den Übergang von der Grundschule zur Sekundarschule, die Sekundarschulzeit, erworbene Bildungszertifikate, dem Übergang von der Schule ins Erwerbsleben und dem Austritt aus dem Arbeitslosengeld-II-Bezug." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Same but different: work values in Germany (2011)

    Hohenleitner, Ingrid; Tolciu, Andreia;

    Zitatform

    Hohenleitner, Ingrid & Andreia Tolciu (2011): Same but different: work values in Germany. In: Hamburg review of social sciences, Jg. 5, H. 3, S. 1-25.

    Abstract

    "Vor dem Hintergrund der aktuellen Sozialstaatsdebatte und aufgrund des Mangels an Studien, die neben finanziellen Arbeitsanreizen auch nicht-monetäre Arbeitsmotive einbeziehen, wird in diesem Beitrag untersucht, ob, in welcher Form und mit welcher Ausprägung unterschiedliche Bevölkerungsgruppen Arbeit wertschätzen. In der nach Erwerbsstatus differenzierten Analyse wird ein besonderer Schwerpunkt auf Erwerbslose und ALG-II-Empfänger gelegt. Die Ergebnisse zeigen, dass es neben erheblichen Unterschieden in den Arbeitseinstellungen verschiedener Erwerbsgruppen, auch immer noch eine signifikante Ost-West Diskrepanz hinsichtlich der Arbeitsmotivation gibt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Kinder und Arbeitsmarktintegration der Eltern - und die Rolle der Kinderbetreuung (2011)

    Lietzmann, Torsten ; Tagung der Evangelischen Akademie Loccum "Die Schnittstellen von SGB II und SGB VIII Kinderbetreuungund Arbeitsmarktintegration als Win-Win-Situation" vom 14. bis 15. April 2011. Workshop im Rahmen des Dialogprojektes "Bund und Kommunen in der Umsetzung von 'Hartz IV'", ;

    Zitatform

    Lietzmann, Torsten (2011): Kinder und Arbeitsmarktintegration der Eltern - und die Rolle der Kinderbetreuung. In: J. Lange (Hrsg.) (2011): Die Schnittstellen von SGB II und SGB VIII : Kinderbetreuung und Arbeitsmarktintegration als Win-Win-Situation (Loccumer Protokolle, 2011,18), S. 9-29.

    Abstract

    "In dem Beitrag soll gezeigt werden, welche Relevanz die Erwerbstätigkeit von Müttern für die finanzielle Situation von Familien und Kindern besitzt (Abschnitt 2). Darauf aufbauend wird beschrieben, von welchen Faktoren eine Erwerbstätigkeit der Mutter (Abschnitt 3) abhängt und was die Bedürftigkeit von Müttern laut dem SGB II bestimmt (Abschnitt 4). Dabei wird die Kinderbetreuung in zwei Aspekten berücksichtigt: zum Einen als Kinderbetreuungsaufwand, der im Haushalt zu leisten ist. Dieser setzt sich aus dem Alter des jüngsten Kindes und der Anzahl der Kinder zusammen. Es wird geprüft, wie dieser Betreuungsaufwand die Bedürftigkeit und die Wahrscheinlichkeit, dass eine Mutter erwerbstätig ist, beeinflusst. Zum anderen werden die bisherigen Erkenntnisse erörtert, wie die Verfügbarkeit öffentlicher Kinderbetreuung auf die beiden betrachteten Aspekte (Erwerbstätigkeit und Transferleistungsbezug) wirkt (Abschnitt 5) und wer die noch knappen Betreuungsplätze in Deutschland in Anspruch nehmen kann (Abschnitt 6)." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Lietzmann, Torsten ;

    Weiterführende Informationen

    Hier finden Sie ergänzende Informationen.
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  • Literaturhinweis

    Subjektive Auswirkungen aktivierender Arbeitsmarktpolitik: Ein-Euro-Jobs als sozialintegrative Maßnahme? (2011)

    Wulfgramm, Melike ;

    Zitatform

    Wulfgramm, Melike (2011): Subjektive Auswirkungen aktivierender Arbeitsmarktpolitik. Ein-Euro-Jobs als sozialintegrative Maßnahme? In: Zeitschrift für Sozialreform, Jg. 57, H. 2, S. 175-197. DOI:10.1515/zsr-2011-0204

    Abstract

    "Neben den objektiv messbaren Folgen für die finanzielle Situation der Betroffenen geht Arbeitslosigkeit mit gravierenden psychosozialen Auswirkungen einher. So sinken die Lebenszufriedenheit sowie der soziale Status, und gesellschaftliche Ausgrenzungsprozesse finden statt. Diese Studie geht der Frage nach, inwiefern arbeitsmarktpolitische Aktivierungsprogramme diesen Prozessen entgegenwirken und sozialintegrative und psychosoziale Funktionen von Arbeit erfüllen können. Während die untersuchten Ein-Euro-Jobs das gesellschaftliche Teilhabegefühl der Teilnehmer erhöhen, ändern sie nichts an der niedrigen sozialen Stellung der befragten Hartz-IV-Empfänger. Der Lebenszufriedenheitseffekt der Maßnahmeteilnahme ist zwar positiv, bleibt aber deutlich hinter dem Effekt regulärer Beschäftigung zurück." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Can activating labour market policy offset the detrimental life satisfaction effect of unemployment? (2011)

    Wulfgramm, Melike ;

    Zitatform

    Wulfgramm, Melike (2011): Can activating labour market policy offset the detrimental life satisfaction effect of unemployment? In: Socio-economic review, Jg. 9, H. 3, S. 477-501. DOI:10.1093/ser/mwr006

    Abstract

    "Unemployment has persistently been found to severely decrease the life satisfaction of individuals. Even after income and other socioeconomic characteristics are controlled for, the employment status remains an important determinant of happiness, pointing to non-pecuniary functions of work. But what effect does labour market policy have? Can the psychosocial functions of work be fulfilled by activation measures, offsetting the detrimental life satisfaction effect of unemployment? Analysing panel data, this paper shows that the biggest German activation programme 'One-Euro-Job' is connected to a level of life satisfaction that is significantly higher than the one of respective unemployed welfare benefit recipients. This effect is especially strong if participants perceive the measure to match their personal skills and to increase their future employment chances, but vanishes if participants perceive it as degrading. In total, satisfaction scores of participants do not match the level of the regularly employed. In contrast to these pronounced differences in cross-sectional analyses, longitudinal models show similar effects but are less statistically robust, pointing to certain selection biases." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The relation between life satisfaction and the material situation: a re-evaluation using alternative measures (2010)

    Christoph, Bernhard ;

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    Christoph, Bernhard (2010): The relation between life satisfaction and the material situation. A re-evaluation using alternative measures. In: Social indicators research, Jg. 98, H. 3, S. 475-499. DOI:10.1007/s11205-009-9552-4

    Abstract

    Eines der überraschendsten Forschungsergebnisse ist der schwache Zusammenhang zwischen der materiellen Situation eines Individuums und seinem subjektiven Wohlbefinden. In jüngster Zeit wurde deshalb verstärkt danach gefragt, ob das Einkommen als Indikator für die materielle Situation ausreichend ist. Vor diesem Hintergrund wird gezeigt, dass unter Einbeziehung alternativer Maße für die materielle Situation der Zusammenhang zwischen der materiellen Situation und subjektiven Wohlbefinden wohl doch stärker ausfällt. Der Autor gibt einen Überblick über verschiedene Ansätze zur Messung der materiellen Situation und schlägt die Anwendung eines sogenannten Deprivations-Ansatzes aus der Armutsforschung vor. Er argumentiert, dass sich dieser besser als Einkommen oder Vermögen zur Analyse des genannten Zusammenhangs eignet. Diese Hypothese wird anhand von drei verschiedenen deutschen Datensätzen überprüft. Es zeigt sich, dass in allen Fällen Deprivations-Maße besser zur Erklärung von Unterschieden im subjektiven Wohlbefinden geeignet sind. Da beide Ansätze unterschiedliche Aspekte der materiellen Situation aufzeigen, wird eine Kombination beider Ansätze als Alternative vorgeschlagen. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Christoph, Bernhard ;
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