Erwachsenenbildung und Arbeitsmarkt
Dass die Bedeutung von Bildungsaktivitäten im Erwachsenenalter gestiegen ist, ist mittlerweile unumstritten, die theoretische und empirische Forschung zum veränderten Stellenwert von Erwachsenenbildung und zu ihrer Bedeutung für Erwerbskarrieren steht dennoch erst am Anfang.
Die Infoplattform will aktuelle internationale Forschung zu Bildung jenseits der Erstausbildung und ihren Bezügen zum Arbeitsmarkt aus soziologischer und ökonomischer Perspektive präsentieren. Sie bietet eine Auswahl von Nachweisen zu theoretischen und empirischen Publikationen ab Erscheinungsjahr 2005.
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Literaturhinweis
Von Schweden lernen: Weiterbildung gering Qualifizierter im Rahmen der kommunalen Erwachsenenbildung (Komvux) (2013)
Schulte-Braucks, Philipp;Zitatform
Schulte-Braucks, Philipp (2013): Von Schweden lernen: Weiterbildung gering Qualifizierter im Rahmen der kommunalen Erwachsenenbildung (Komvux). (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Discussion papers SP 1 2013-502), Berlin, 57 S.
Abstract
"Gering Qualifizierte weisen in Deutschland eine im Vergleich zum Bevölkerungsdurchschnitt deutlich niedrigere Beschäftigungsquote und Weiterbildungsbeteiligung auf. Auch im europäischen Vergleich schneidet Deutschland im Bereich der Arbeitsmarktintegration und Weiterbildung gering Qualifizierter eher schlecht ab. Im vorliegenden Beitrag werden gängige Erklärungen für die unterdurchschnittliche Weiterbildungsbeteiligung gering Qualifizierter diskutiert, und es wird anschließend nach den institutionellen Voraussetzungen gefragt, um diese Gruppe stärker in die berufliche Weiterbildung zu integrieren. Die Untersuchung konzentriert sich dabei auf das Beispiel Schweden, das sich im europäischen Vergleich durch eine auffallend hohe Beschäftigungsquote und Weiterbildungsbeteiligung gering Qualifizierter auszeichnet. Im Zentrum steht das schwedische Arbeitsmarkt- und Weiterbildungssystem. Von besonderer Bedeutung ist dabei ein innovatives System der kommunalen Erwachsenenbildung ('Komvux'), dessen Funktionsweise und Erfolge ausführlich dargestellt und mit Zahlen belegt werden. Ausgehend von den Befunden der schwedischen Länderstudie werden schließlich mögliche Impulse und Ansatzpunkte für die deutsche Arbeitsmarkt- und Weiterbildungspolitik diskutiert. Als Lücke im deutschen institutionellen System erweist sich dabei das Fehlen einer präventiv ausgerichteten und breit angelegten Weiterbildungsförderung, die für gering Qualifizierte eine zweite Chance zum Erwerb einer beruflichen Ausbildung eröffnen würde." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Lebensverläufe im Längsschnitt: der Beitrag des Nationalen Bildungspanels für ein Monitoring des Lernens im Erwachsenenalter (2012)
Bäumer, Thomas; Maurice, Jutta von; Janik, Florian; Blossfeld, Hans-Peter;Zitatform
Bäumer, Thomas, Hans-Peter Blossfeld, Florian Janik & Jutta von Maurice (2012): Lebensverläufe im Längsschnitt. Der Beitrag des Nationalen Bildungspanels für ein Monitoring des Lernens im Erwachsenenalter. In: DIE-Zeitschrift für Erwachsenenbildung, Jg. 19, H. 4, S. 35-39.
Abstract
"Das Nationale Bildungspanel (National Educational Panel Study - NEPS) betrachtet das Lernen im Erwachsenenalter aus der Perspektive der lebenslaufbezogenen Längsschnittforschung. Der Beitrag beschreibt die Anlage und methodische Herangehensweise des NEPS unter besonderer Berücksichtigung der Erwachsenenkohorte. Hier werden Bildungs- und Erwerbsverläufe sowie die damit einhergehende Kompetenzentwicklung über den Lebensverlauf von Erwachsenen im erwerbsfähigen Alter untersucht. Insgesamt werden im NEPS rund 60.000 Zielpersonen befragt, davon über 11.000 in der Erwachsenenkohorte. Die ersten Daten stehen der Fachöffentlichkeit bereits zur Verfügung und können mit Blick auf Determinanten der Weiterbildungsteilnahme oder das Timing von Weiterbildung im Lebensverlauf analysiert werden. Sie können daneben aber auch für Studien zur Verbreitung der unterschiedlichen Weiterbildungsformen, zur ihrer Teilnehmerstruktur sowie zu Kursinhalten und -qualität herangezogen werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Effects of welfare reform on education acquisition of adult women (2012)
Zitatform
Dave, Dhaval M., Hope Corman & Nancy E. Reichman (2012): Effects of welfare reform on education acquisition of adult women. In: Journal of labor research, Jg. 33, H. 2, S. 251-282. DOI:10.1007/s12122-012-9130-4
Abstract
"Education beyond traditional ages for schooling is an important source of human capital acquisition among adult women. Welfare reform, which began in the early 1990s and culminated in the passage of the Personal Responsibility and Work Opportunity Reconciliation Act in 1996, promoted work rather than education acquisition for this group. Exploiting variation in welfare reform across states and over time and using relevant comparison groups, we undertake a comprehensive study of the effects of welfare reform on adult women's education acquisition. We first estimate effects of welfare reform on high school drop-out of teenage girls, both to improve upon past research on this issue and to explore compositional changes that may be relevant for our primary analyses of the effects of welfare reform on education acquisition among adult women. We find that welfare reform significantly reduced the probability that teens from disadvantaged families dropped out of high school, by about 15%.We then estimate the effects of welfare reform on adult women's school enrollment and conduct numerous specification checks, investigate compositional selection and policy endogeneity, explore lagged effects, stratify by TANF work incentives and education policies, consider alternative comparison groups, and explore the mediating role of work. We find robust and convincing evidence that welfare reform significantly decreased the probability of college enrollment among adult women at risk of welfare receipt, by at least 20%. It also appears to have decreased the probability of high school enrollment among this group, on the same order of magnitude. Future research is needed to determine the extent to which this behavioral change translates to future economic outcomes." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Was kann Erwachsenenbildung leisten?: die Benefits von Erwachsenenbildung - Ansatz, Erfassung und Perspektiven (2012)
Kil, Monika; Thöne-Geyer, Bettina; Motschilnig, Ricarda;Zitatform
Kil, Monika, Ricarda Motschilnig & Bettina Thöne-Geyer (2012): Was kann Erwachsenenbildung leisten? Die Benefits von Erwachsenenbildung - Ansatz, Erfassung und Perspektiven. In: Der pädagogische Blick, Jg. 20, H. 3, S. 164-175. DOI:10.3262/PB1203164
Abstract
"Ziel der Wider-Benefits-Forschung ist es, die Komplexität des Nutzens bzw. der Wirkung von Lern- und Bildungsanstrengungen des Einzelnen in Bezug auf Veränderungen zu erfassen, die sich sowohl auf der individuellen als auch auf der gesellschaftlichen Ebene ergeben können. Die zentrale Frage lautet: 'What changes are affected by learning interventions?' (vgl. Schuller/Desjardins 2010, S. 229). Die Erforschung der Wider Benefits of Learning ist relativ neu. Vorreiter sind hier insbesondere England mit dem Centre for Research on the Wider Benefits of Learning (WBL) und dem Institute of Education (IOE) der Universität London. Außerdem werden die Arbeiten der OECD und das ihr angegliederte Forschungsinstitut Centre for Educational Research and Innovation (CERI) berücksichtigt und nicht zuletzt Jyri Manninen von der Eastern University of Finnland. Ziel dieses Beitrages ist es, diesen Forschungsansatz zusammenzufassend darzustellen, für eine deutschsprachige Verbreitung zu sorgen und für eine vergleichende europäische Untersuchung nutzbar werden zu lassen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The impact of formal adult education on the likelihood of being employed: A comparative overview (2012)
Kilpi-Jakonen, Elina ; Kosyakova, Yuliya ; Vono de Vilhena, Daniela; Blossfeld, Hans-Peter; Stenberg, Anders ;Zitatform
Kilpi-Jakonen, Elina, Daniela Vono de Vilhena, Yuliya Kosyakova, Anders Stenberg & Hans-Peter Blossfeld (2012): The impact of formal adult education on the likelihood of being employed. A comparative overview. In: Studies of transition states and societies, Jg. 4, H. 1, S. 48-68., 2012-06-18.
Abstract
"This article aims to map formal adult education in terms of the determinants of educational upgrading later in life, relating these back to social inequalities from a comparative perspective, and to labour market outcomes following participation, particularly the probability of being employed. It relies on a longitudinal analysis of data from the United Kingdom, Spain, Sweden and Russia. Results show that educational upgrading at mature ages has the potential for reducing social inequalities in all the countries analysed. Upgraders tend to come from a medium to low education background in Russia and the UK but from the tertiary educated in Spain and Sweden. Labour market marginalisation increases the chance of upgrading particularly in Sweden. Upgrading tends to increase employment opportunities, though these are in some cases conditional on being employed whilst studying. This is specifically the case for Russia and for men in the UK. We also found important country-specific gender differences in the effect of upgrading on employment opportunities, according to which women benefit more than men in the UK and Sweden. We conclude with some suggestions about the institutional effects that produce differences between countries." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
wbmonitor Umfrage 2011: Weiterbildungsanbieter im demografischen Wandel: zentrale Ergebnisse im Überblick (2012)
Koscheck, Stefan; Schade, Hans-Joachim;Zitatform
Koscheck, Stefan & Hans-Joachim Schade (2012): wbmonitor Umfrage 2011: Weiterbildungsanbieter im demografischen Wandel. Zentrale Ergebnisse im Überblick. Bonn, 15 S.
Abstract
Wie sich der demografische Wandel auf Weiterbildungsanbieter auswirkt und welche zukünftigen Veränderungen sie erwarten, stand im Mittelpunkt der wbmonitor Umfrage 2011. Die Anbieter sehen in demografieorientierten Angeboten für Betriebe einen Zukunftsmarkt. Hierzu gehören Angebote zur Qualifizierung für altersgerechtes Arbeiten im Betrieb, zum Transfer des Erfahrungswissens ausscheidender Mitarbeiter oder zur Bewältigung des demografischen Wandels in Betrieben generell. Der Beitrag enthält weiterhin Aussagen zum Wirtschaftsklima in der Weiterbildung, welches sich 2011 stabilisiert hat. Um der regional uneinheitlichen demografischen Entwicklung Rechnung zu tragen, werden die Ergebnisse der wbmonitor Umfrage 2011 differenziert dargestellt für Anbieter in Regionen mit abnehmender, konstanter sowie wachsender Bevölkerung. Im Hinblick auf die Weiterbildungsteilnahme wird festgestellt, dass neben den Älteren die geringqualifizierten Arbeitslosen die einzige Personengruppe sind, bei denen Anbieter von einer deutlichen Teilnahmesteigerung an beruflicher Weiterbildung berichten, und zwar unabhängig von der regionalen demografischen Entwicklung. In der allgemeinen Weiterbildung berichtet ein noch höherer Anteil der Anbieter von einem Zuwachs an älteren Teilnehmenden als in der beruflichen Weiterbildung, und zwar in allen Regionaltypen. (IAB)
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Literaturhinweis
The impact of an adult education voucher program: evidence from a randomized field experiment (2012)
Zitatform
Schwerdt, Guido, Dolores Messer, Ludger Wößmann & Stefan C. Wolter (2012): The impact of an adult education voucher program. Evidence from a randomized field experiment. In: Journal of Public Economics, Jg. 96, H. 7/8, S. 569-583. DOI:10.1016/j.jpubeco.2012.03.001
Abstract
"Lifelong learning is often promoted in aging societies, but little is known about its returns or governments' ability to advance it. This paper evaluates the effects of a large-scale randomized field experiment issuing vouchers for adult education in Switzerland. We find no significant average effects of the voucher program on earnings, employment, and subsequent education 1 year after treatment. But effects are heterogeneous: low-educated individuals are most likely to profit from adult education, but least likely to use the voucher. In addition, the public voucher program appears to crowd out firm-financed training. The findings cast doubt on the effectiveness of untargeted voucher programs in promoting labor market outcomes through adult education." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Can adult education delay retirement from the labour market? (2012)
Zitatform
Stenberg, Anders, Xavier de Luna & Olle Westerlund (2012): Can adult education delay retirement from the labour market? In: Journal of population economics, Jg. 25, H. 2, S. 677-696. DOI:10.1007/s00148-010-0350-8
Abstract
"We examine whether adult education delays retirement to potentially increase labour force participation among the elderly, a mechanism suggested in the OECD strategy for 'active ageing' and the 'Lisbon strategy' of the EU. Using register data from Sweden, we analyse transcripts from adult education for the period 1979-2004 and annual earnings 1982 - 2004. We match samples of treated individuals, in adult education 1986 - 1989, and untreated on the propensity score. The timing of exit from the workforce is assessed by non-parametric estimation of survival rates in the labour force. The results indicate no effects of adult education on the timing of retirement." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Literacy, numeracy and problem solving in technology-rich environments: framework for the OECD survey of adult skills (2012)
Abstract
"A basic level of literacy and numeracy is essential for full participation in modern societies. While very few people in most of the advanced countries could be regarded as illiterate or innumerate, recent studies have shown that there are, in fact, significant numbers of people with poor skills, and that low levels of skills are associated with lower wages and greater chances of unemployment and disengagement from the labour market. At the same time, technological changes, particularly the increasing presence of information and communication technologies in all areas of life, have led to a growing demand for higher-level cognitive skills that involve understanding, interpreting, analysing and communicating complex information. In this context, policy makers need the most comprehensive and up-to-date information if they want to ensure that the supply of skills in the labour force matches labour-market demand. The Programme for the International Assessment of Adult Competencies (PIAAC), an international assessment of adult skills managed by the OECD, will be central in providing that information. Implemented by 25 countries in Europe, the Americas and Asia, PIAAC is compiling one of the richest sources of data regarding the skills that adults use in their work, home and communities, and related information, including family background, education, employment, income, civic participation and health. Results from the data, which are being collected from August 2011 to March 2012, will be available at the end of 2013. This report maps the development of the Programme, from determining what should be measured, to defining the meaning of PIAAC's three core domains, 'literacy', 'numeracy' and 'problem solving in technology-rich environments', to designing assessment tasks and determining how those tasks will be interpreted. It summarises the draft frameworks, developed by dedicated experts, for each of the assessment domains, and includes examples of the items and stimuli used to measure proficiency in the three domains. In essence, it provides an overview and a look at the underpinnings of PIAAC." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Adult volunteering: Learning for life: the Grundtvig programme's contribution to the European Year of Volunteering 2011 (2012)
Abstract
"The Grundtvig programme is the part of the EU's larger Lifelong Learning Programme dedicated to nonvocational adult education. It focuses on the teaching and study needs of those in adult education, alternative education, and non-formal and informal learning settings, as well as the organisations delivering these services. Grundtvig aims to:
enhance the professional development of trainers, teachers and other staff in adult education;
improve the quality of adult education provision;
boost the attractiveness and accessibility of adult learning opportunities; and
put into practice systems for recognising the outcomes of non-formal and informal learning." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
Erwachsenenbildung - Weiterbildung (2011)
Zitatform
Fuhr, Thomas, Philipp Gonon & Christiane Hof (Hrsg.) (2011): Erwachsenenbildung - Weiterbildung. (Handbuch der Erziehungswissenschaft. Studienausgabe 04), Paderborn: Schöningh, 547 S.
Abstract
Das Handbuch zeichnet ein umfassendes Bild von Erwachsenenbildung und Weiterbildung. Behandelt werden theoretische, metatheoretische und historische Aspekte, das Umfeld und institutionelle Faktoren, Ziele und Inhalt, Management und Didaktik sowie Professionalität, Ethik und Methoden der Bildungsforschung.
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Vocational education and training is good for you: the social benefits of VET for individuals (2011)
Lettmayr, Christian F.; Riihimäki, Tarja;Zitatform
Lettmayr, Christian F. & Tarja Riihimäki (2011): Vocational education and training is good for you. The social benefits of VET for individuals. (CEDEFOP research paper 17), Thessaloniki, 107 S. DOI:10.2801/91710
Abstract
"This report investigates the social benefits of initial and continuing vocational education and training (VET) for individuals in Europe. Drawing on data from the European Community household panel, results show that initial VET is associated with positive changes in social outcomes for individuals. These social outcomes are mediated by the institutional setting in which VET takes place. Health benefits were mainly found in egalitarian contexts such as in Finland and Sweden, whereas benefits in terms of civic participation were mainly found in systems that reward participation in civil society, such as in Germany and Denmark. The benefits of continuing VET were found in systems known for their political efforts to improve training and working conditions in the workplace, such as in Scandinavian countries. Overall, the social benefits of VET for individuals materialise in all countries but their nature will change according to the institutional factors supporting the formation of certain types of benefit." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
European strategies in lifelong learning: A critical introduction (2011)
Lima, Licínio C.; Guimarães, Paula;Zitatform
Lima, Licínio C. & Paula Guimarães (2011): European strategies in lifelong learning. A critical introduction. (Study guides in adult education), Opladen: Budrich, 165 S.
Abstract
"Lifelong learning and education is a key concept for the development of adult education as an area of practice and theoretical consideration. In recent decades, meanwhile, the idea of lifelong education and learning has been central to the guidance of various international organisations of many countries.
Lifelong learning is currently widely accepted in terms of its benefits, thus the meanings it can contain are rarely questioned. This book proposes three models for analysing public adult education policies, the democratic-emancipatory model, the modernisation and state control model, and the human resources management model. The models guide the critical discussion on EU policies for the adult education and training sector. This analysis also contains references to national adult education policies. The book further describes the proposals presented by UNESCO since the 1970s with respect to lifelong education and lifelong learning. The underlying purpose of this approach is to identify and interpret other meanings the idea may contain today. This option is intended to help students and other readers who may be interested in questioning current views on a priority issue in contemporary public policies." (Publisher information, IAB-Doku) ((en))Weiterführende Informationen
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Effects of adult education vouchers on the labor market: evidence from a randomized field experiment (2011)
Zitatform
Schwerdt, Guido, Dolores Messer, Ludger Wößmann & Stefan C. Wolter (2011): Effects of adult education vouchers on the labor market. Evidence from a randomized field experiment. (CESifo working paper 3331), München, 35 S.
Abstract
"Lifelong learning is often promoted in ageing societies, but little is known about its returns or governments' ability to advance it. This paper evaluates the effects of a large-scale randomized field experiment issuing vouchers for adult education in Switzerland. We find no significant average effects of voucher-induced adult education on earnings, employment, and subsequent education one year after treatment. But effects are heterogeneous: Low-education individuals are most likely to profit from adult education, but least likely to use the voucher. The findings cast doubt on the effectiveness of existing untargeted voucher programs in promoting labor market outcomes through adult education." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Vocational education and training at higher qualification levels (2011)
Zitatform
(2011): Vocational education and training at higher qualification levels. (CEDEFOP research paper 15), Thessaloniki, 150 S. DOI:10.2801/88674
Abstract
"The European policy agenda within the Copenhagen and the Bologna processes calls for an increase in qualification levels of the working population. The European qualifications framework and the European credit system for vocational education and training operate at all qualifications levels. What are the characteristics of vocational training offers for higher qualifications? What is the nature of those qualifications? Which governance patterns are in place?
This research paper seeks to identify offers across boundaries of wellestablished education and training sectors (VET and HE) and for overcoming the institutional divide. It deals with scientific discussions on academisation and vocationalism, reviews definitions in use and discusses current developments and understanding in policy and practice. Deliberate choice was made to analyse VET at higher qualification levels in 13 European countries and six case studies in different fields. This illustrates diversity and sustainability in provision of qualifications. The evidence gathered is a starting point for defining further steps in policy, practice and research." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
Make further vocational training pay: possibilities and limits of promoting transitions by Public Employment Services (PES) (2010)
Zitatform
Konle-Seidl, Regina (2010): Make further vocational training pay. Possibilities and limits of promoting transitions by Public Employment Services (PES). (IAB-Discussion Paper 18/2010), Nürnberg, 31 S.
Abstract
"Die geringe Teilnahme geringqualifizierter Arbeitnehmer in beruflichen Weiterbildungsmaßnahmen sowie der relative hohe Anteil Jugendlicher ohne Berufsabschluss stellen große Herausforderungen für die deutsche Arbeitsmarktpolitik dar. Pilot-Programme der Bundesagentur für Arbeit (BA) zur Verbesserung des Übergangs von der Schule in den Beruf sowie berufsbegleitende Weiterbildungsmaßnahmen für geringqualifizierte und ältere Arbeitnehmer werden vor dem Hintergrund des Konzeptes der 'Übergangsarbeitsmärkte' (Transitional Labour Markets/TLM) analysiert. Bisherige Evaluationsergebnisse der BA-Pilotprogramme sind vielversprechend. Grundsätzlich stellt sich jedoch die Frage, ob die Institutionalisierung lebenslangen Lernens im Rahmen des Ausbaus der Arbeitslosenversicherung in eine Erwerbstätigenversicherung - eine prominente Empfehlung des TLM-Ansatzes - eine erfolgversprechende Politikstrategie sein kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Evaluation der Nachhaltigkeit beruflicher Weiterbildung im Rahmen des ESF-BA-Programms: eine Wirkungsanalyse auf der Grundlage von Befragungen der Teilnehmenden und Vergleichsgruppen (2009)
Baas, Meike; Deeke, Axel;Zitatform
Baas, Meike & Axel Deeke (2009): Evaluation der Nachhaltigkeit beruflicher Weiterbildung im Rahmen des ESF-BA-Programms. Eine Wirkungsanalyse auf der Grundlage von Befragungen der Teilnehmenden und Vergleichsgruppen. (IAB-Forschungsbericht 02/2009), Nürnberg, 53 S.
Abstract
"Für die Evaluation der Förderung der beruflichen Weiterbildung (FbW) von Arbeitslosen ist nicht nur wichtig, ob es anschließend mehr oder weniger Übergänge in Beschäftigung gibt, sondern auch, welche Qualität diese Beschäftigungsverhältnisse haben. Hier wird deshalb eine Wirkungsanalyse der ergänzend zum SGB III vom Europäischen Sozialfonds unterstützten FbW (ESF-Unterhaltsgeld, allgemeinbildende Maßnahmebausteine) unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit der Beschäftigungseffekte vorgestellt. Erfolgsmaßstab ist zunächst die Aufnahme einer ungeförderten sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung, die länger als ein halbes Jahr andauert, und im zweiten Schritt einer Beschäftigung, die länger als ein Jahr andauert. Es werden zwei Vergleichsgruppen herangezogen: (1) arbeitslose Nichteilnehmer/innen und (2) Teilnehmer/innen an Weiterbildungsmaßnahmen, die allein im Rahmen des SGB III gefördert wurden, also keine ergänzende ESF-Hilfe erhielten.
Die Untersuchung bezieht sich auf ESF-geförderte Teilnehmer/innen an beruflicher Weiterbildung der Jahre 2000 bis 2002. Datengrundlage sind Längsschnittdaten aus Panel-Befragungen (2003/2004 und 2006) der ESF-Geförderten (Vollerhebung in jedem zweiten Arbeitsamtsbezirk) und der Vergleichspersonen, die durch ein exaktes Vormatching der Stichproben mit Prozessdaten ermittelt wurden. Die Wirkungsanalyse mit ihrem Beobachtungszeitraum von bis zu sechs Jahren erfolgte mit ereignisanalytischen Verfahren (Kaplan-Meier-Schätzer und Cox-Regressionen).
Im Ergebnis zeigt sich, dass die ESF-unterstützte Weiterbildung im Vergleich zur Nichtteilnahme mittel- und langfristig die Übergangswahrscheinlichkeit in ein nachhaltiges Beschäftigungsverhältnis erhöht hat. Die ESF-geförderten Teilnehmer/innen waren auf dem Arbeitsmarkt darin erfolgreicher als die nichtteilnehmenden Arbeitslosen. Im Vergleich zur gesetzlichen Regelförderung hat sich der added value des ESF in der Einbeziehung von Arbeitslosen erwiesen, die ohne das ESF Unterhaltsgeld wohl nicht oder nur unter erschwerten Bedingungen teilgenommen hätten. Die mit ESF-Unterstützung zusätzlich einbezogenen Personen hatten unter dem Aspekt nachhaltiger Beschäftigung betrachtet mit gleichem Erfolg teilgenommen, wie die allein im Rahmen des SGB III Geförderten." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Active labor market policy effects in a dynamic setting (2009)
Zitatform
Crépon, Bruno, Marc Ferracci, Gregory Jolivet & Gerard J. van den Berg (2009): Active labor market policy effects in a dynamic setting. (Institute for Labour Market Policy Evaluation. Working paper 2009,01), Uppsala, 16 S.
Abstract
"This paper implements a method to identify and estimate treatment effects in a dynamic setting where treatments may occur at any point in time. By relating the standard matching approach to the timing-of-events approach, it demonstrates that effects of the treatment on the treated at a given date can be identified even though non-treated may be treated later in time. The approach builds on a 'no anticipation' assumption and the assumption of conditional independence between the duration until treatment and the counterfactual durations until exit. To illustrate the approach, the paper studies the effect of training for unemployed workers in France, using a rich register data set. Training has little impact on unemployment duration. The contamination of the standard matching estimator due to later entries into treatment is large if the treatment probability is high." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
A nonexperimental evaluation of training programmes: regional evidence for Spain (2009)
Cueto, Begona; Mato, F. Javier;Zitatform
Cueto, Begona & F. Javier Mato (2009): A nonexperimental evaluation of training programmes. Regional evidence for Spain. In: The annals of regional science, Jg. 43, H. 2, S. 415-433. DOI:10.1007/s00168-008-0214-2
Abstract
"This research analyses a training programme for the unemployed funded by the European Union in a Spanish 'Objective 1' region. It utilizes propensity score with a rich database, allowing to compare one training group and two control groups. Training increases employment probabilities in about 8-9%. A significant creaming effect appears indicating that selection into training may be more important than training contents. It is suggested that creaming may be related to the regional character of the policy and the way training is provided. Also, a locking-in effect of trainees is shown that it may be decreasing labour mobility. These results suggest that regional management of training for the unemployed does not contribute to the integration of the national labour market in Spain." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Evaluation der Förderung beruflicher Weiterbildung im Rahmen des ESF-BA-Programms: Wirkungsanalyse auf der Grundlage von Befragungen von Teilnehmenden und Vergleichsgruppen (2009)
Deeke, Axel; Hess, Doris; Cramer, Ralph; Baas, Meike; Gilberg, Reiner;Zitatform
Deeke, Axel, Ralph Cramer, Reiner Gilberg & Doris Hess (2009): Evaluation der Förderung beruflicher Weiterbildung im Rahmen des ESF-BA-Programms. Wirkungsanalyse auf der Grundlage von Befragungen von Teilnehmenden und Vergleichsgruppen. (IAB-Forschungsbericht 01/2009), Nürnberg, 210 S.
Abstract
"Von Anfang 2000 bis zum Herbst 2008 wurde die SGB III-Förderung der beruflichen Weiterbildung von Arbeitslosen (FbW) aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) ergänzt. Von 116.000 Förderfällen entfielen rund 80 Prozent auf die Jahre 2000 bis 2002. Für die Teilnehmer/innen dieser drei Jahre wird in diesem Bericht eine Wirkungsanalyse vorgestellt. Erfolgsmaßstab nach der Teilnahme ist erstens die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit überhaupt und zweitens der Übergang in ungeförderte sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. Als Vergleichsgruppen werden arbeitslose Nichteilnehmer/innen herangezogen sowie Teilnehmer/innen ohne ergänzende ESF-Hilfen. Soweit möglich wurden dabei auch getrennte Analysen für Subgruppen durchgeführt (West/Ost, Nichtleistungsbezieher/innen des SGB III, Männer/Frauen und in einem Exkurs gesondert Migranten mit und ohne zusätzliche Sprachförderung). Empirische Grundlage sind die Längsschnittdaten aus repräsentativen Panel-Befragungen (2003/2004 und 2006) der ESF-geförderten Teilnehmer/innen und der Vergleichsgruppen, wobei die Stichproben der Vergleichspersonen mit einem exakten Vormatching mit Prozessdaten gezogen wurden. Durchgängig wurden für die Analysen ereignisanalytische Verfahren angewendet (nur zum Teil auch Propensity Score Matching, mit dem nur Statuswahrscheinlichkeiten, aber keine Übergangswahrscheinlichkeiten ermittelt werden können). Zunächst wurden die Übergangsraten für den maximalen Beobachtungszeitraum von sechs Jahren verglichen (Kaplan-Meier-Schätzer). Anschließend wurde der Teilnahmeeffekt modellbasiert bei Kontrolle weiterer Einflussfaktoren (u.a. personelle Merkmale, regionale und Maßnahmeheterogenität, Arbeitsuchverhalten) geschätzt (Cox-Regression). Weil die Analyse im Unterschied zu den ersten Untersuchungen der Begleitforschung jetzt mit den Längsschnittdaten aus den Befragungen und mit differenzierteren Analyseverfahren erfolgen konnte, sind die bisher vorläufigen Befunde nun überholt. Anders als zuvor kann hier als übergreifendes Ergebnis ein eindeutig positiver Befund zum individuellen Nutzen der ergänzenden ESF-Förderung festgehalten werden. Im Vergleich zu nichtteilnehmenden Arbeitslosen waren die ESF-geförderten Teilnehmer/innen (insbesondere in Westdeutschland und die Nichtleistungsbezieher/innen) in mittlerer und längerer Frist betrachtet auf dem Arbeitsmarkt erfolgreicher. Auch im Vergleich zur beruflichen Weiterbildung ohne ESF-Unterstützung sprechen die Befunde für eine positive Bilanz." (Autorenreferat, IAB-Doku)
