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Dossier

Übergänge in Ausbildung und Beschäftigung

Wer einen Ausbildungsplatz sucht, braucht einen möglichst guten Schulabschluss. Eine abgeschlossene Berufsausbildung ist wiederum ein entscheidender Faktor für die dauerhafte Integration in den Arbeitsmarkt und in die Gesellschaft. Viele Jugendliche scheitern jedoch an den beiden Hürden Schulabschluss und Ausbildungsplatzsuche. Neben leistungsschwächeren Jugendlichen sind vor allem sozial Benachteiligte betroffen. Dieses Themendossier präsentiert mit Hinweisen auf Forschungsprojekte sowie weiteren relevanten Internetquellen wissenschaftliche Befunde und Diskussionen zur Übergangsproblematik an der 1. und 2. Schwelle sowie politischen Förderstrategien zur Verbesserung der Einmündung in Ausbildung und Beschäftigung.

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Themendossier Schul- und Ausbildungsabbruch.

Themendossier Ausbildungsstellenmarkt.

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im Aspekt "benachteiligte Jugendliche"
  • Literaturhinweis

    Parental unemployment and the transition to vocational training in Germany: interaction of household and regional sources of disadvantage (2019)

    Lindemann, Kristina ; Gangl, Markus ;

    Zitatform

    Lindemann, Kristina & Markus Gangl (2019): Parental unemployment and the transition to vocational training in Germany. Interaction of household and regional sources of disadvantage. In: European Sociological Review, Jg. 35, H. 5, S. 684-700. DOI:10.1093/esr/jcz027

    Abstract

    "We examine the impact of parental unemployment and regional labour market conditions on the probability of a successful transition from non-academic secondary schooling to vocational training in Germany, using data from the National Educational Panel Study and multilevel logistic regression models. Although widely regarded as a low-cost, low-risk and high-gain vocational path, we nevertheless find a clear negative effect of parental unemployment on adolescents' chances of entering an apprenticeship contract. We test for poorer school performance, reduced household income, reduced self-esteem and limited access to labour market information as potential mediators of the effect, and only find support for some limited impact of economic deprivation. However, we also show that in families where one parent has experienced unemployment shortly before the child's own transition from secondary schooling, students' chances of a successful transition depend much more strongly on regional labour market conditions than in families without parental experiences of unemployment. Even in a regulated transition system like Germany's, adverse labour market conditions thus reinforce the intergenerational disadvantages induced by parental unemployment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Was können Schulabgängerinnen und Schulabgänger ohne Mittleren Schulabschluss aus Übergangsmaßnahmen mitnehmen?: Entwicklungen und Übergangschancen in Ausbildung (2019)

    Menze, Laura ; Holtmann, Anne Christine ;

    Zitatform

    Menze, Laura & Anne Christine Holtmann (2019): Was können Schulabgängerinnen und Schulabgänger ohne Mittleren Schulabschluss aus Übergangsmaßnahmen mitnehmen? Entwicklungen und Übergangschancen in Ausbildung. In: Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, Jg. 22, H. 3, S. 509-533. DOI:10.1007/s11618-019-00877-1

    Abstract

    "Jugendliche ohne Mittleren Schulabschluss besuchen nach Verlassen der Schule oft Maßnahmen im Übergangsbereich des beruflichen Bildungssystems. In unserem Beitrag untersuchen wir mit Daten des Nationalen Bildungspanels, was sie aus solchen Maßnahmen für ihren weiteren Bildungsweg mitnehmen können. Wir betrachten Entwicklungen in drei Bereichen: Nachholen von Schulabschlüssen, Sammeln von betrieblichen Erfahrungen und Entwicklung des Bewerbungsverhaltens auf Ausbildungsplätze. Wir untersuchen zum einen, wer unter den Schulabgängerinnen und -abgängern ohne Mittleren Schulabschluss in Übergangsmaßnahmen Fortschritte in diesen drei Bereichen macht, und zum anderen, ob die Teilnehmenden dadurch ihre Ausbildungschancen nach Maßnahmenende verbessern können. Unsere Ergebnisse bestätigen, dass alle drei Entwicklungen den Ausbildungszugang erleichtern können. Die Jugendlichen nutzen die Teilnahme an Übergangsmaßnahmen jedoch auf unterschiedliche Weise: Während jene mit vergleichsweise günstigen Ausgangsbedingungen häufiger Schulabschlüsse nachholen, sammeln jene mit schlechteren Ausgangsbedingungen eher betriebliche Erfahrungen und verbessern ihr Bewerbungsverhalten." (Autorenreferat, © Springer-Verlag)

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  • Literaturhinweis

    Relevante Kriterien zur Ausbildungsreife benachteiligter Jugendlicher (2018)

    Breitenbach, Erwin; Endrikat, Kirsten; Weiland, Katharina;

    Zitatform

    Breitenbach, Erwin, Kirsten Endrikat & Katharina Weiland (2018): Relevante Kriterien zur Ausbildungsreife benachteiligter Jugendlicher. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 32, H. 1, S. 10-23.

    Abstract

    "In diesem Artikel werden die Ergebnisse einer Studie vorgestellt, in der untersucht wurde, welche Kriterien sich für die Einschätzung der Ausbildungsreife von benachteiligten Jugendlichen als relevant erweisen. Zur Beantwortung der Frage wurden die umfangreichen Daten von zwei Jahrgängen der reha-spezifischen Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme am Theodor-Schäfer-Berufsbildungswerk (TSBW) in Husum herangezogen. Die Befunde der empirischen Analysen können die zentrale Relevanz von sogenannten Soft Skills, nämlich sozialen, personalen und methodischen Kompetenzen zur Vorhersage der Ausbildungsreife belegen. Hard Skills spielen dazu interessanter Weise eine eher zu vernachlässigende Rolle." (Autorenreferat, © Lambertus-Verlag)

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  • Literaturhinweis

    Bloß keine Lücke im Lebenslauf: Institutionelle Interventionen und Ausgrenzungsrisiken im Übergang in Arbeit aus der Perspektive junger Erwachsener (2018)

    Figlestahler, Carmen;

    Zitatform

    Figlestahler, Carmen (2018): Bloß keine Lücke im Lebenslauf. Institutionelle Interventionen und Ausgrenzungsrisiken im Übergang in Arbeit aus der Perspektive junger Erwachsener. (Soziale Probleme - Soziale Kontrolle), Weinheim: Beltz Juventa, 210 S.

    Abstract

    "Junge Erwachsene mit brüchigen Übergängen in Arbeit werden einerseits als aktive Subjekte adressiert, die sich eigenverantwortlich um Ausbildung und Beschäftigung bemühen sollen. Gleichzeitig wird versucht, ihr Handeln durch verschiedene institutionelle Interventionen zu steuern, denn Diskontinuitäten im Übergang in Arbeit gelten als soziales Problem. Aufbauend auf Interviews mit jungen Erwachsenen betrachtet die Studie Fragen sozialer Ausgrenzung mit einem besonderen Fokus auf die institutionelle Bearbeitung sozialer Probleme, deren gesellschaftliche Verfasstheit sowie ihre subjektive Aneignung." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Ausbildungsverlierer?: Fallstudien zu Entkopplungsprozessen von Jugendlichen beim Übergang in das Erwerbsleben (2018)

    Fuchs, Philipp ; Kutzner, Stefan; Gellermann, Jan F. C.;

    Zitatform

    Fuchs, Philipp, Jan F. C. Gellermann & Stefan Kutzner (2018): Die Ausbildungsverlierer? Fallstudien zu Entkopplungsprozessen von Jugendlichen beim Übergang in das Erwerbsleben. Weinheim: Beltz Juventa, 165 S.

    Abstract

    "Obwohl sich die Anzahl der nicht besetzten Lehrstellen in Deutschland auf einem historischen Höchststand befindet, scheitern gleichzeitig viele Jugendliche am Übergang von der Schule ins Erwerbsleben. Ist die Ausbildungs- und Arbeitssuche dauerhaft erfolglos, kann man von Entkopplung sprechen. Warum gelingt in diesen Fällen der Übergang in das Erwerbsleben nicht? Wie lassen sich die Entwicklungen von 'entkoppelten Jugendlichen' aus einer Milieu-, Biografie- und Sozialisationsperspektive erklären? Diesen Fragen gehen die Autoren auf der Basis einer qualitativen Längsschnittuntersuchung nach, in der sie ein festes Sample von Heranwachsenden über zwei Jahre mehrfach interviewten." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Gellermann, Jan F. C.;
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  • Literaturhinweis

    Ability matters: Effects of youth labor-market opportunities on long-term labor-market outcomes (2018)

    Haaland, Venke Furre;

    Zitatform

    Haaland, Venke Furre (2018): Ability matters: Effects of youth labor-market opportunities on long-term labor-market outcomes. In: The Scandinavian journal of economics, Jg. 120, H. 3, S. 794-825. DOI:10.1111/sjoe.12248

    Abstract

    "Utilizing registry data from cognitive ability tests for all Norwegian males born between 1962 and 1973, I study whether labor-market conditions at the age of graduation have differential effects on earnings and employment for different ability groups. I find that low-ability males are more vulnerable to local business cycles at the expected time of labor-market entry. In particular, I demonstrate that low-ability males suffer larger long-term earnings losses than the rest of the population." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Persistent disadvantages or new opportunities?: the role of agency and structural constraints for low-achieving adolescents' school-to-work transitions (2018)

    Holtmann, Anne Christine ; Solga, Heike ; Menze, Laura ;

    Zitatform

    Holtmann, Anne Christine, Laura Menze & Heike Solga (2018): Persistent disadvantages or new opportunities? The role of agency and structural constraints for low-achieving adolescents' school-to-work transitions. In: Journal of youth and adolescence, Jg. 46, H. 10, S. 2091-2113. DOI:10.1007/s10964-017-0719-z

    Abstract

    "School leavers with low educational attainment face great difficulties in their school-to-work transitions. They are, however, quite heterogeneous in terms of their personal and social resources. These within-group differences may influence who shows initiative during the school-to-work transition period and thereby helps employers recognize their learning potential at labor market entry. Yet this recognition also depends on the ways employers select applicants, which may prevent them from discovering such within-group differences. We therefore investigate the interplay between agency and its constraints, that is, whether higher cognitive and noncognitive skills and more parental resources provide low-achieving school leavers with new opportunities in the school-to-work transition period or whether their low school attainment causes the persistency of their disadvantages. We use panel data from the German National Educational Panel Study (NEPS), which started in grade 9. The NEPS also includes school leavers from special-needs schools. Our sample consists of 3417 low-achieving adolescents (42% female), defined as adolescents who leave school with no or only a lower secondary school-leaving certificate. Their average school-leaving age is 16 to 17 years. Our key findings are that the transition period opens up new opportunities only for those low-achieving adolescents with better vocational orientation and higher career aspirations, leading them to make stronger application efforts. The success of youth's initiative varies considerably by school-leaving certificate and school type but not by competences, noncognitive characteristics, and parental background. Thus, the label of 'having low qualifications' is a major obstacle in this transition period - especially for the least educated subgroup. Their poor school attainment strongly disadvantages them when accessing the required training to become economically independent and hence in their general transition to adulthood. Our results are also of interest internationally, because participation in firm-based training programs functions as the entry labor market in Germany. Thus, similar explanations may apply to low-achieving adolescents' difficulties in finding a job." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Unentdeckte Kompetenzen: Jugendliche ohne Mittleren Schulabschluss finden schwer einen Ausbildungsplatz (2018)

    Holtmann, Anne Christine ; Solga, Heike ; Menze, Laura ;

    Zitatform

    Holtmann, Anne Christine, Laura Menze & Heike Solga (2018): Unentdeckte Kompetenzen. Jugendliche ohne Mittleren Schulabschluss finden schwer einen Ausbildungsplatz. (WZBrief Bildung 36), Berlin, 7 S.

    Abstract

    "Nur die Hälfte der Jugendlichen, die höchstens einen Hauptschulabschluss haben, schafft den direkten Übergang in eine Ausbildung.
    Weder kognitive Fähigkeiten noch soziale Kompetenzen erhöhen die Übergangschancen dieser Jugendlichen.
    Solange vor allem Noten und Abschlüsse zählen, ist der Blick der Betriebe auf individuelle Stärken verstellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ressourcenorientierte Förderung von jungen Menschen in Übergangsmaßnahmen: Entwicklung einer prototypischen Fördermaßnahme für vulnerable Jugendliche und junge Erwachsene (2018)

    Schropp, Helen;

    Zitatform

    Schropp, Helen (2018): Ressourcenorientierte Förderung von jungen Menschen in Übergangsmaßnahmen. Entwicklung einer prototypischen Fördermaßnahme für vulnerable Jugendliche und junge Erwachsene. (IAB-Discussion Paper 05/2018), Nürnberg, 64 S.

    Abstract

    "Der Beitrag stellt die zentralen Erkenntnisse eines Forschungsvorhabens zur Entwicklung einer prototypischen Fördermaßnahme für vulnerable Jugendliche und junge Erwachsene dar. Zielgruppe der Maßnahme sind junge Menschen, denen der Übergang von der Schule in den Beruf zunächst nicht gelungen ist, und die infolgedessen an Maßnahmen des Übergangssystems teilnehmen. Basierend auf einem ressourcenorientierten Paradigma wird folgenden Fragen nachgegangen: Welche Ressourcen erscheinen in Hinblick auf die spezifischen Bedürfnisse und Problemlagen der Jugendlichen und jungen Erwachsenen als besonders förderwürdig? Wie lassen sich diese Ressourcen im Rahmen eines didaktischen Prototyps zielführend und kontextsensitiv fördern? Der Beitrag beschreibt zunächst, wie sich eine prototypische Maßnahme exemplarisch umsetzen lässt. Er entwickelt dann generalisierte Gestaltungshinweise, die als Richtlinie und Orientierung für interessierte Dritte dienen können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Jugendliche in prekären Lebenslagen im Übergang zum Beruf: Biographische Zugänge zu Lebenswelten und Bildungsprozessen (2018)

    Templin, Ute;

    Zitatform

    Templin, Ute (2018): Jugendliche in prekären Lebenslagen im Übergang zum Beruf. Biographische Zugänge zu Lebenswelten und Bildungsprozessen. Berlin: Logos, 328 S.

    Abstract

    "Mit welchen Schwierigkeiten Jugendliche aus prekären Lebenslagen auf ihrem Weg von der Arbeitslosigkeit in eine Ausbildung bzw. in einen Beruf zu kämpfen haben, dieser Frage geht Ute Templin auf der Basis von Lebensgeschichten von jungen Menschen nach, die 2002 im Alter von 15 bis 18 Jahren an einer betrieblichen Grundausbildungsmaßnahme teilgenommen haben.
    Ute Templin, die die halbjährige Maßnahme mit ursprünglich 17 TeilnehmerInnen geleitet hat, befragte sieben von ihnen acht Jahre später im Rahmen eines Ehemaligentreffens. Die theoretischen Perspektiven Pierre Bourdieus auf soziale Ungleichheiten und ihre Reproduktion mittels des Habitus werden hierbei genutzt, um die Auswirkungen prekärer Lebenslagen der untersuchten Jugendlichen auf ihren weiteren Bildungs- und Lebensweg zu analysieren. Hermeneutische Zugänge und reflexive Analysen ermöglichen Einblicke in jugendliche Lebenswelten und individuelle Problemlagen. Die Statuspassagen-Theorie und Konzepte der Übergangsforschung dienen dazu, den Übergang vom schulischen in das berufliche Feld auch als Transitionsprozess zu fassen. Die empirische Studie von Ute Templin lässt sich im Feld der Übergangsforschung, der Forschungen zur Reproduktion sozialer Ungleichheit sowie Biographie- und Lebensweltforschung in der Erziehungswissenschaft verorten." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Bedeutung institutioneller Kontexte für die Entwicklung berufsfachlicher Kompetenzen: ein Beitrag zur Funktionalität des Übergangssystems (2017)

    Atik, Didem; Nickolaus, Reinhold;

    Zitatform

    Atik, Didem & Reinhold Nickolaus (2017): Die Bedeutung institutioneller Kontexte für die Entwicklung berufsfachlicher Kompetenzen. Ein Beitrag zur Funktionalität des Übergangssystems. In: Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik, Jg. 113, H. 2, S. 202-227.

    Abstract

    "Im vorliegenden Beitrag wird zunächst ein Vergleich, bezogen auf die sozialen Kompositionen, die kognitiven Voraussetzungen sowie die berufsfachlichen Eingangsvoraussetzungen bei Jugendlichen aus unterschiedlichen institutionellen Kontexten des Übergangssystems und der beruflichen Grundbildung vorgenommen. Zusätzlich werden unter Nutzung eines Matchingverfahrens Jugendliche mit identischen Eingangsvoraussetzungen im berufsfachlichen Vorwissen aus der vollqualifizierenden Ausbildung (BFS) und der berufsvorbereitenden Schulform (BEJ) bezogen auf die berufsfachliche Kompetenzentwicklung verglichen. Bemerkenswert ist, dass sich die Jugendlichen, die in das BEJ einmünden, trotz vergleichbarer Eingangspotentiale zu den Jugendlichen aus der BFS, sowohl in den Basiskompetenzen als auch in den berufsfachlichen Kompetenzen ungünstiger entwickeln. In den Erklärungsmodellen für die Fachkompetenzentwicklung kommt dem berufsfachlichen Vorwissen, der Schulformzugehörigkeit und den kognitiven Eingangsvoraussetzungen die höchste prädiktive Kraft zu." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Legitimation von Aktivierung und social investment und die Pathologisierung jugendlicher Subjektivität: Ausbildungspolitik und Beschäftigungsförderung für 'benachteiligte' Jugendliche in der Krise (2017)

    Atzmüller, Roland; Knecht, Alban ;

    Zitatform

    Atzmüller, Roland & Alban Knecht (2017): Die Legitimation von Aktivierung und social investment und die Pathologisierung jugendlicher Subjektivität. Ausbildungspolitik und Beschäftigungsförderung für 'benachteiligte' Jugendliche in der Krise. In: B. Aulenbacher, M. Dammayr, K. Dörre, W. Menz, B. Riegraf & H. Wolf (Hrsg.) (2017): Leistung und Gerechtigkeit : das umstrittene Versprechen des Kapitalismus, S. 118-154.

    Abstract

    "Jugendliche befinden sich aus Perspektive der wohlfahrtsstaatlichen Apparate qua ihrer Position in den gesellschaftlich institutionalisierten Lebensverläufen im Übergang zum erwachsenen, als voll rationalitätsfähig angenommenen Subjekt. Die auf diesen Lebensabschnitt bezogenen wohlfahrtsstaatlichen Aktivitäten versuchen die Herausbildung eines erwachsenen und 'reifen' Subjekts, dessen Handlungen als rational eingeschätzt werden und von dem rationales Verhalten erwartet werden kann, entlang folgender Dimensionen zu organisieren. Einerseits geht es um die (Aus-)Bildung und Erarbeitung von nicht zuletzt beruflich relevanten Fähigkeiten und Kompetenzen, die den zukünftigen Erwachsenen befähigen sollen, mit den Anforderungen des Erwerbslebens effektiv und effizient umzugehen. Diese wohlfahrtsstaatlich organisierten Sozialisationsprozesse bleiben aber nicht auf die Ausbildung fachlich-technischer Qualifikationen beschränkt, sondern beziehen sich andererseits auch auf die Entwicklung von Einstellungen, Verhaltensweisen und sogenannten ,Sekundärtugenden', die für die Integration nicht nur in die sozialen Beziehungen der Betriebe, sondern auch in andere gesellschaftliche Bereiche als notwendig erachtet werden. Aus Perspektive wohlfahrtsstaatlicher Institutionen werden diese Entwicklungsanforderungen zu einem Problem, wenn Jugendliche in der Übergangsphase von der Schule in Ausbildung und Erwerbsleben in Schwierigkeiten geraten, sodass es nicht zu einem dauerhaften Eintritt in eine Erwerbsbiografie kommt, da sie keine Lehrstelle erhalten und/oder gefährdet sind, dauerhaft arbeitslos zu werden." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Über Ausbildung in Arbeit? Verläufe gering gebildeter Jugendlicher (2017)

    Baas, Meike; Philipps, Veronika ;

    Zitatform

    Baas, Meike & Veronika Philipps (2017): Über Ausbildung in Arbeit? Verläufe gering gebildeter Jugendlicher. In: Forschungsverbund Sozioökonomische Berichterstattung (Hrsg.) (2017): Berichterstattung zur sozioökonomischen Entwicklung in Deutschland : Exklusive Teilhabe - ungenutzte Chancen. Dritter Bericht, S. 1-36. DOI:10.3278/6004498w012

    Abstract

    "Insbesondere in Deutschland ist eine berufliche oder akademische Erstausbildung zentral für den gelingenden Berufseinstieg und die stabile Arbeitsmarktintegration. Hier werden typische Muster von Ausbildungs- und Erwerbsverläufen über einen Zeitraum von zehn Jahren nach dem Verlassen der Schule historisch vergleichend untersucht. Die Ergebnisse auf Basis des Nationalen Bildungspanels zeigen eine Zunahme an befristeten Beschäftigungsverläufen sowie Verläufen, die eine Exklusion vom Ausbildungs- bzw. Arbeitsmarkt darstellen, für die Gruppe der Jugendlichen mit höchstens Hauptschulabschluss oder mit mittlerem Abschluss. Zudem wächst die Bedeutung des Schulabschlusses für die Wahrscheinlichkeit, einen Exklusionsverlauf anstelle eines integrativen Ausbildungs- und Erwerbsverlaufs aufzuweisen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ausbildung zum Beruf: Internationaler Vergleich der berufsförmigen Ausbildungskonzepte für benachteiligte Jugendliche (2017)

    Becker, Matthias ; Kammermann, Marlise ; Spöttl, Georg; Balzer, Lars ;

    Zitatform

    Becker, Matthias, Marlise Kammermann, Georg Spöttl & Lars Balzer (Hrsg.) (2017): Ausbildung zum Beruf. Internationaler Vergleich der berufsförmigen Ausbildungskonzepte für benachteiligte Jugendliche. (Berufliche Bildung in Forschung, Schule und Arbeitswelt 15), Frankfurt am Main: Lang, 306 S. DOI:10.3726/978-3-653-06625-8

    Abstract

    "Eine Ausbildung zum Beruf ist meist die Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Berufsbiografie. Für Jugendliche werden jedoch auch oft Ausbildungsangebote geschaffen, die sich zwar an Berufskriterien orientieren, jedoch nicht immer zu gesellschaftlich anerkannten Berufsabschlüssen führen. Unter anderem werden zeitlich verkürzte Formen der Berufsausbildung entwickelt, um bestimmten Zielgruppen den Berufseinstieg zu erleichtern oder Beschäftigungsfelder mit geringeren Qualifikationsanforderungen zu erschließen. Der Band stellt empirische Untersuchungen und theoretische Diskussionen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zu verkürzten Berufsausbildungen vor, um Wirkungen und Effekte der Konzeptionen zu erschließen und zu bewerten. Die Buchbeiträge gehen insbesondere der Frage nach, welche Formen der Berufsausbildung als Ausbildung zum Beruf angesehen werden können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    A decomposition of local labour-market conditions and their relevance for inequalities in transitions to vocational training (2017)

    Hillmert, Steffen ; Weßling, Katarina ; Hartung, Andreas ;

    Zitatform

    Hillmert, Steffen, Andreas Hartung & Katarina Weßling (2017): A decomposition of local labour-market conditions and their relevance for inequalities in transitions to vocational training. In: European Sociological Review, Jg. 33, H. 4, S. 534-550. DOI:10.1093/esr/jcx057

    Abstract

    "We investigate to what extent individual transitions to vocational training in Germany have been affected by local labour-market conditions. A statistical decomposition approach is developed and applied, allowing for a systematic differentiation between long-term change, short-term fluctuations, and structural regional differences in labour-market conditions. To study individual-level consequences for transitions to vocational training, regionalized labour-market data are merged with longitudinal data from the National Educational Panel Study, and multivariate transition-rate models are fitted. The results indicate that structural differences between regions have had significant effects on the transition behaviour of school leavers, whereas temporary crises have been of only minor relevance. Moreover, different groups have been affected to different degrees by varying labour-market conditions. We also highlight the usefulness of our decomposition approach for a broader set of applications." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Übergangschancen benachteiligter Hauptschülerinnen und Hauptschüler unter den Bedingungen des demografischen Wandels (2017)

    Kohlrausch, Bettina;

    Zitatform

    Kohlrausch, Bettina (2017): Übergangschancen benachteiligter Hauptschülerinnen und Hauptschüler unter den Bedingungen des demografischen Wandels. In: E. Schlemmer, A. Lange & L. Kuld (Hrsg.) (2017): Handbuch Jugend im demografischen Wandel : Konsequenzen für Familie, Bildung und Arbeit, S. 386-400.

    Abstract

    "Für Schulabgängerinnen und Schulabgänger, die 'nur' über einen Hauptschulabschluss verfügen, stellt sich der Übergang in eine berufliche Ausbildung zunehmend schwieriger dar. Ein großer Teil von ihnen mündet nach dem Verlassen der Schule zunächst in Maßnahmen des Übergangssystems. Es scheint als hätten Hauptschüler/-innen den härter werdenden Wettbewerb um zunehmend knappe Ausbildungsplätze in vielen Fällen bereits verloren. Auf der anderen Seite sind die Folgen des demografischen Wandels bereits heute auf dem Ausbildungsmarkt zu spüren. Ausbildungsplätze bleiben unbesetzt und die wachsende Sorge um einen Mangel an Facharbeitern prägt die öffentlichen Debatten. Ist es daher nur eine Frage der Zeit bis auch Hauptschüler/-innen vom demografischen Wandel profitieren werden?" (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Hauptschülerinnen und Hauptschüler auf dem Weg zur vollqualifizierenden Ausbildung in der Erziehung und der Altenpflege: eine explorative Vorstudie (2017)

    Lichtwardt, Nina Theresa;

    Zitatform

    Lichtwardt, Nina Theresa (2017): Hauptschülerinnen und Hauptschüler auf dem Weg zur vollqualifizierenden Ausbildung in der Erziehung und der Altenpflege. Eine explorative Vorstudie. (Hans-Böckler-Stiftung. Working paper Forschungsförderung 031), Düsseldorf, 30 S.

    Abstract

    "Eine Ausbildung in der Altenpflegehilfe und in der Kinderpflege kann für junge Menschen mit Hauptschulabschluss ein Sprungbrett in eine vollqualifizierende Ausbildung sein. Expertinnen und Experten sowie die Auszubildenden selbst geben in diesem Working Paper Auskunft darüber, unter welchen Rahmenbedingungen und mit welchen Fördermaßnahmen es gelingen kann, dass Hauptschülerinnen und -schülern nach dem erfolgreichen Abschluss einer Ausbildung in der Kinderpflege oder Altenpflegehilfe vorbereitet und motiviert sind, sich zur Fachkraft in der Erziehung oder Altenpflege weiterzubilden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Angebote und Strukturen der Jugendberufshilfe: Eine Forschungsübersicht. Expertise (2017)

    Mairhofer, Andreas;

    Zitatform

    Mairhofer, Andreas (2017): Angebote und Strukturen der Jugendberufshilfe. Eine Forschungsübersicht. Expertise. München, 114 S.

    Abstract

    "Das Deutsche Jugendinstitut (DJI) hat eine Forschungsübersicht über die Leistungen und Strukturen der Jugendberufshilfe veröffentlicht. Das Praxisfeld ist angesichts vielfältiger Probleme junger Menschen beim Übergang individual-biografisch, wie auch gesellschaftlich hoch relevant. Das DJI stellt fest, dass zu den Strukturen und Angeboten der Jugendberufshilfe als Element der kommunalen Infrastruktur der Kinder- und Jugendhilfe keine umfassenden und aktuellen empirischen Daten verfügbar sind. Vor diesem Hintergrund wurde im Rahmen des DJI-Projektes 'Jugendhilfe und sozialer Wandel - Leistungen und Strukturen' das (spärliche) empirische Wissen zur Grundkonfiguration - also zu den Strukturen, Angeboten, Akteuren, Finanzierungsformen und dem Personal - der Jugendberufshilfe sowie zu aktuellen Tendenzen des Feldes zusammengetragen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Labour market marginalisation subsequent to suicide attempt in young migrants and native Swedes (2017)

    Niederkrotenthaler, T.; Wang, M.; Mittendorfer-Rutz, E.; Gould, M.; Wilcox, H.; Helgesson, M.;

    Zitatform

    Niederkrotenthaler, T., M. Wang, M. Helgesson, H. Wilcox, M. Gould & E. Mittendorfer-Rutz (2017): Labour market marginalisation subsequent to suicide attempt in young migrants and native Swedes. In: Social Psychiatry + Psychiatric Epidemiology, Jg. 52, H. 5, S. 549-558. DOI:10.1007/s00127-017-1344-6

    Abstract

    "This study aimed to compare young individuals who differed in terms of birth region and history of suicide attempt regarding socio-demographic and healthcare factors, and with regard to their risks of subsequent unemployment, sickness absence and disability pension.
    Prospective cohort study based on register linkage of 2,801,558 Swedish residents, aged 16 - 40 years in 2004, without disability pension and with known birth country, followed up 2005 - 2011. Suicide attempters treated in inpatient care during 2002 - 2004 (N?=?9149) were compared to the general population of the same age without attempt 1987 - 2011 (N?=?2,792,409). Hazard ratios (HR) and 95% confidence intervals (CIs) for long-term unemployment (>180 days), sickness absence (>90 days), and disability pension were calculated with Cox regression, adjusted for several risk markers.
    Compared to Swedish natives with suicide attempt, migrants of non-Western origin with attempt received less specialised mental healthcare. Distinct differences between native Swedes and migrants were present for the three labour market outcomes, but differences between migrant subgroups were inconsistent. As compared to native Swedes without attempts, non-European migrants with suicide attempt had adjusted HRs and CIs for subsequent unemployment 2.8 (2.5 - 3.1), sickness absence 2.0 (1.7 - 2.3) and disability pension 2.2 (1.8 - 2.6). Respective estimates for natives with suicide attempt were 2.0 (1.9 - 2.1); 2.7 (2.6 - 2.9) and 3.4 (3.2 - 3.6), respectively.
    Migrant suicide attempters receive less specialised mental health care before their attempt than native Swedes, and their marginalization patterns are different. Healthcare and policy makers need to take the differential risk profile for migrant and native populations into account." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Der vergessene Teil der Generation Y. Haben sich auch die Zukunftserwartungen benachteiligter Jugendlicher verändert? (2017)

    Ratschinski, Günter;

    Zitatform

    Ratschinski, Günter (2017): Der vergessene Teil der Generation Y. Haben sich auch die Zukunftserwartungen benachteiligter Jugendlicher verändert? In: Berufs- und Wirtschaftspädagogik - online H. H. Spezial 15, S. 1-10.

    Abstract

    "Arnulf Bojanowski hat das Übergangssystem als Sozialisationsinstanz definiert und gefragt, ob es den Jugendlichen in ihrer Entwicklungsphase gerecht wird. Ist die Entwicklungsoffenheit des Moratoriums gegeben? Liegen strukturelle oder individuelle Problemlagen vor, wenn der Einstieg in die Ausbildung nicht gelingt? Was bewirken Ausgrenzungen und das Vorenthalten von 'Beruflichkeit'? Wie werden Urteile der Unreife, der Unvollkommenheit aufgenommen? Arnulfs Position war klar. Er hat immer Partei für die Jugendlichen ergriffen und versucht, das System und die Rahmenbedingungen zu verändern, die ihre Entfaltung behindern. Er hat Prekarisierung angeprangert und die Vergabepraxis der Maßnahmen an die Träger. Und er hat die Kumulation von Benachteiligungen im sozialen Umfeld der 'Benachteiligten' ausgemacht, die es ihnen schwermacht, als 'Egotaktiker' zeitgemäßen Anforderungen 'neoliberaler Lebensmuster' gerecht zu werden. In diesem Beitrag sollen anhand von Ergebnissen der Jugend- und Adoleszenz-Forschung die Veränderungen der Sozialisationskontexte von Jugend beschrieben werden und es soll der Frage nachgegangen werden, inwieweit sich diese Kontexte für Jugendliche mit verschiedenen Berufs- und Arbeitsstatus unterscheiden." (Textauszug, IAB-Doku)

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