Berufswahl
Was will ich werden? Welche Ausbildung, welches Studium passt zu mir und bietet langfristig sichere Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt? Die Wahl eines Berufes gehört zu den wichtigen biographischen Weichenstellungen, auch wenn sie heute keine Festlegung für ein ganzes (Berufs-)leben mehr darstellt. Sie hat Auswirkungen auf die spätere ökonomische Sicherheit, den sozialen Status und auf Chancen zur Entfaltung der Persönlichkeit.
Dieses Themendossier bietet eine Auswahl von Literatur- und Forschungsprojektnachweisen zur Berufswahlforschung in Deutschland und anderen Ländern. Sie gibt einen Überblick über theoretische Ansätze und empirische Befunde zur Erklärung des Berufswahlverhaltens, zu Motiven der Berufswahl bei besonderen Personengruppen sowie zu Bestimmungsgründen und Einflussfaktoren bei der Entscheidungsfindung.
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Literaturhinweis
Risky earnings, taxation and entrepreneurial choice: A microeconometric model for Germany (2007)
Zitatform
Fossen, Frank M. (2007): Risky earnings, taxation and entrepreneurial choice. A microeconometric model for Germany. (DIW-Diskussionspapiere 705), Berlin, 39 S.
Abstract
"Which role do individual income prospects play in the decision to be an entrepreneur rather than an employee? In a model of occupational choice, higher expected after-tax earnings attract people to self-employment, while more risky net earnings deter risk-averse individuals. In this paper I analyse the expected value and variance of income in self-employment and dependent employment empirically, accounting for selection. Based on this analysis, structural models of self-employment entry and exit under risk are estimated, which include a standard risk aversion parameter. The model predicts that the German income tax reduction of 2000 induced smaller exit rates out of self-employment for men and smaller entry rates for women." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Occupational choice, educational attainment, and fertility (2007)
Zitatform
Kimura, Masako & Daishin Yasui (2007): Occupational choice, educational attainment, and fertility. In: Economics Letters, Jg. 94, H. 2, S. 228-234. DOI:10.1016/j.econlet.2006.06.035
Abstract
"This paper develops an overlapping generations model that incorporates occupational (educational) choices and fertility decisions. We explain the fertility decline as the result of the popularization of higher education in association with capital accumulation. This model also exhibits the possibility of multiple equilibria." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
An economic analysis of identity and career choice (2007)
Zitatform
Knoth Humlum, Maria, Kristin J. Kleinjans & Helena Skyt Nielsen (2007): An economic analysis of identity and career choice. (IZA discussion paper 3120), Bonn, 36 S.
Abstract
"Standard economic models which focus on pecuniary payoffs cannot explain why there are highly able individuals who choose careers with low pecuniary returns. Therefore, financial incentives are unlikely to be effective in influencing career choices of these individuals. Based on Akerlof and Kranton (2000), we consider a model of career choice and identity where individuals derive non-pecuniary identity payoffs. Using factor analysis on a range of attitude questions, we find two factors related to identity (career orientation and social orientation), which are important for educational choices. The implication is that policymakers and institutions of higher education need to focus on identity related issues rather than just improved financial incentives if they aim at attracting the high ability youth to occupations with excess demand for labor." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Der Studien- und Berufswahlprozess: zur subjektiven Rekonstruktion einer biografischen Entscheidung (2007)
Oram, Melanie;Zitatform
Oram, Melanie (2007): Der Studien- und Berufswahlprozess. Zur subjektiven Rekonstruktion einer biografischen Entscheidung. Marburg: Tectum Verlag, 253 S.
Abstract
"Die Studien- und Berufswahl ist für Jugendliche eine erste wesentliche Orientierungs- und Entscheidungsleistung. Konfrontiert mit einem diffusen Bildungssystem, einer unsicheren Arbeitswelt und weitestgehend entstandardisierten Lebensläufen, haben sie nicht nur die Freiheit, sondern auch den Zwang, ihre erste biografische Gelenkstelle eigenverantwortlich zu gestalten. Wie erleben und bewältigen Schulabsolventen diese Entscheidungsphase? Die Autroin konzipiert die Studien- und Berufswahl als biografische Entscheidung. Deren Verlauf und Logik stehen eher in lebensgeschichtlichem Zusammenhang, als dass sie rationalem Kalkül folgen. Damit trägt die Autorin der Entdeckung des subjektiven Faktors in den Sozialwissenschaften Rechnung und widerspricht in Teilen den Ergebnissen der Berufswahlforschung. Die Berufsfindung, so zeigt dieses Buch, wird nicht durch eine objektiv-sachlich vorgegebene Realität bestimmt. Sie ist als subjektive Interpretationsleistung zu verstehen, bei der die Akteure versuchen, innere Gewordenheiten und äußere Gegebenheiten in Übereinstimmung zu bringen. Im Unterschied zu geläufigen theoretischen Abbildungen von Studien- und Berufswahlprozessen rekonstruiert die Autorin den Übergang von der Schule in den Beruf aus der Perspektive der Akteure. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse stellen bisherige Konzepte der Berufsberatung infrage." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Vom Traumberuf zum realistischen Berufswunsch: Analyse der Entwicklung von Berufswünschen im Schulalter (2007)
Schmude, Corinna;Zitatform
Schmude, Corinna (2007): Vom Traumberuf zum realistischen Berufswunsch. Analyse der Entwicklung von Berufswünschen im Schulalter. In: Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik, Jg. 103, H. 3, S. 467-471.
Abstract
"Der Beitrag informiert über ein Forschungsprojekt, in dem die Entwicklung von Berufswünschen von Klasse 5 bis 9 untersucht wird. Die Studie basiert auf den Längsschnittprojekten NOVARA (Noten- oder Verbalbeurteilungen - Akzeptanz, Realisierung, Auswirkungen), SABA (Schulische Adaptation und Bildungsaspiration) und AIDA (Adaptation in der Adoleszenz). Ziel der Studie ist erstens die empirische Verifizierung der Berufswahltheorie nach GOTTFREDSON und zweitens die Identifikation von ,Risikogruppen' hinsichtlich der Bewältigung der Entwicklungsaufgabe ,Berufswahl'. Es werden Ergebnisse berichtet zu: a) den zehn beliebtesten Berufen, b) der Stabilität von Berufswünschen, c) ersten qualitativen Befunden zur Herausbildung realisierbarer Berufswünsche." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Berufswahlprozess: Wie sich Jugendliche auf ihren Beruf vorbereiten (2006)
Zitatform
Herzog, Walter, Markus P. Neuenschwandner & Evelyne Wannack (2006): Berufswahlprozess: Wie sich Jugendliche auf ihren Beruf vorbereiten. (Prisma 02), Bern: Haupt, 223 S.
Abstract
"Mit der Berufswahl stellen Jugendliche wichtige Weichen für ihre berufliche Zukunft. In diesem Buch wird ein Phasenmodell entwickelt, welches erklärt, wie Übergänge in die Ausbildung zustande kommen und der Eintritt ins Erwerbsleben vorbereitet wird. Eine Besonderheit des Ansatzes liegt darin, dass die Situation am Ende der obligatorischen Schule mit anderen Optionen, wie zum Beispiel der Aufnahme eines Hochschulstudiums nach Abschluss des Gymnasiums, verglichen wird. Das Buch gibt einen Einblick in die Vielfalt an Erwartungen und Entscheidungen, vor der sich junge Menschen bei der Berufswahl gestellt sehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Tax effects, search unemployment, and the choice of educational type (2005)
Zitatform
Alstadsaeter, Annette, Ann-Sofie Kolm & Birthe Larsen (2005): Tax effects, search unemployment, and the choice of educational type. (CESifo working paper 1622), München, 30 S.
Abstract
"This paper examines the effect of taxes on the individuals' choices of educational direction, and thus on the economy's skill composition. A proportional labour income tax induces too many workers with high innate ability to choose an educational type with high consumption value and low effort costs. This increases the skill mismatch and aggregate unemployment in the economy. The government can correct for this distortion by use of differentiated tuition fees or tax rates." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
The potential impact of global changes in work for career theory and practice (2005)
Amundson, Norman;Zitatform
Amundson, Norman (2005): The potential impact of global changes in work for career theory and practice. In: International Journal for Educational and Vocational Guidance, Jg. 5, H. 2, S. 91-99. DOI:10.1007/s10775-005-8787-0
Abstract
"Dieser Artikel stellt eine Analyse der aktuellen Theorie und Praxis zur Karriereplanung rund um den Globus vor. Er beschreibt kurz wesentliche Veränderungen, die sich auf das Arbeitsleben auswirken und beschreibt, wie diese Veränderungen in Theorie und Praxis der Berufsberatung Innovationen ausgelöst haben. Solche Innovationen und hervortretende Entwicklungen in der Theorie der Berufswahl umfassen den Konstruktivismus, die Systemtheorie, die Aktionstheorie, sowie eine ganze Reihe fragmentarischer theoretischer Entwicklungen, die die Bedeutung des paradoxen Denkens betonen. In der Praxis der Berufsberatung sind einige der neueren Entwicklungen eine stärkere Betonung der aktiven Klientenbeteiligung, der verstärkte Einsatz holistischer Methoden, ein ausgedehnterer Beratungsfokus, und eine verstärkte Betonung der Beratungseffizienz. Diese Veränderungen stellen für die Beratungsforscher und - praktiker sowohl neue Gelegenheiten als auch neue Herausforderungen dar." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Berufs- und Laufbahnberatung: Beitrag einer systemischen Perspektive (2005)
Balz, Hans-Jürgen;Zitatform
Balz, Hans-Jürgen (2005): Berufs- und Laufbahnberatung. Beitrag einer systemischen Perspektive. In: Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik, Jg. 101, H. 3, S. 379-395.
Abstract
"Der beschleunigte Wandel der Berufswelt und das Ausmaß von Ausbildungsabbrüche stellen neue Fragen an Berufs- und Laufbahnberatung. In diesem Zusammenhang zeigt der vorliegende Beitrag Aspekte Systemischen Denkens in ihrer Relevanz für die Beschreibung und Erklärung von Berufswahlprozessen auf. Ausgangspunkt der Bedeutungsgebung für Berufe ist dabei eine vom Kind und dem Jugendlichen zu erbringenden Differenzierungs- und Integrationsleistung. Für die erfolgreiche berufliche Integration muß darüber hinaus soziale Anschlussfähigkeit und der im betrieblichen Kontext notwendige Verständigungs- und Aushandlungsprozeß mitgedacht werden. Ausgehend von einer Kritik an der Kongruenztheorie von Holland (1966; 1973, 1985; 1997) werden Modellannahmen systemischen Denkens und in der Kontext- und Ressourcenorierung auch praktische Implikationen für ein erweitertes Verständnis von Berufs- und Laufbahnberatung vorgestellt. Die Diskussion von Hemmnissen für eine Nutzung dieses Ansatzes in der praktischen Berufs- und Laufbahnberatung beschließen den Beitrag." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Berufswahl als erfahrungsbasierte Entscheidungshandlung im Kontext (2005)
Bäumer, Thomas;Zitatform
Bäumer, Thomas (2005): Berufswahl als erfahrungsbasierte Entscheidungshandlung im Kontext. 350 S.
Abstract
"Auf Grundlage von handlungstheoretischen Modellvorstellungen wird ein Schichtenmodell des Entschlussaktes 'Berufswahl' entwickelt, das chronologische und diachronische sowie prozessuale und strukturelle Perspektiven verbindet. Vier ineinander eingebettete Schichten werden differenziert: Hintergrundvariablen (etwa schulische Umwelt, Geschlecht, sozioökonomischer Status) Lernerfahrungen (Explorationen, Selektionen, Widerfahrnisse; Menschen, Medien, Ereignisse; Alternativen, Wissen, Bewertung), Entscheidungsgrundlagen (Interessen, Kompetenzüberzeugungen, berufliche Werte; berufliche Optionen; Entscheidungsstile), Entscheidung (kurzfristige und langfristige Ziele, Entscheidungsstatus, Bewertung der Entscheidung). Zur Überprüfung des Modells wird ein umfangreicher Datensatz einer Stichprobe von insgesamt 504 Schülerinnen und Schülern der Abschlussklassen von Hauptschule, Realschule und Gymnasium sowie der achten bis zehnten Hauptschulklasse analysiert. Das Schichtenmodell konnte in seinem grundlegenden Aufbau bestätigt werden. Insbesondere erwies sich die entwickelte Taxonomie von Lernerfahrungen, zu der bislang keine vergleichbare Konzeption vorlag, als effiziente Vorlage für weitere Forschungsarbeiten. Tradierte, aber auch aktuelle Erwartungen hinsichtlich der Rolle des Geschlechts für berufliche Entscheidungen werden kritisch diskutiert. Die Bedeutung der schulischen Umwelt für berufswahlrelevante Lernerfahrungen und für die Ausgestaltung des beruflichen Entschlusses wird herausgearbeitet. Abschließend werden Forschungsdesiderata sowie Empfehlungen für die Beratungs- und Unterrichtspraxis abgeleitet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Understanding career chance (2005)
Chen, Charles P.;Zitatform
Chen, Charles P. (2005): Understanding career chance. In: International Journal for Educational and Vocational Guidance, Jg. 5, H. 3, S. 251-270.
Abstract
"Dieser Artikel stellt eine Begründung für die Berücksichtigung und Einbeziehung des Konstrukts des Zufalls in die individuelle Entwicklung der Berufslaufbahn. Die Bedeutung des Zufalls wird aus einer soziologischen Perspektive der Arbeit entworfen, sowie auf der Basis theoretischer Lehrsätze, die auf der Berufs- und Berufswahlpsychologie gründen. Der Artikel argumentiert, dass die Anwendung menschlicher Kontrolle in den beruflichen Aspekten des Lebens ernsthaft den Zufallsfaktor berücksichtigen sollte, der oft in Lebenserfahrungen auftritt. Das Phänomen des Zufalls im Arbeitsleben wird diskutiert, und es werden Überlegungen und Methoden herausgearbeitet, das Konstrukt des Zufalls in den Berufswahlprozess einzubeziehen; angeregt werden auch Schlussfolgerungen für den Berufswahlunterricht und die Berufsberatung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Bildungsentscheidungen und Unsicherheit: soziologische Aspekte eines vielschichtigen Zusammenhangs (2005)
Zitatform
Hillmert, Steffen (2005): Bildungsentscheidungen und Unsicherheit. Soziologische Aspekte eines vielschichtigen Zusammenhangs. In: Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, Jg. 8, H. 2, S. 173-186.
Abstract
"In gesellschaftlichen wie sozialwissenschaftlichen Diskussionen rücken Phänomene der Unsicherheit zunehmend ins Blickfeld, auch in Bezug auf das Bildungsverhalten. Allerdings ist das Themenfeld Unsicherheit sehr heterogen. Der vorliegende Beitrag liefert einen Überblick über ausgewählte soziologische Zusammenhänge mit Unsicherheiten im Rahmen von Bildungsprozessen und -entscheidungen. Hierfür wird zunächst auf Grundelemente theoretischer Modelle der Bildungsentscheidung zurückgegriffen, die zur schematischen Erklärung sozialer Unterschiede im Bildungsverhalten verwendet worden sind. Daran anknüpfend werden Erweiterungen diskutiert, mit deren Hilfe die Bedeutung gesellschaftlicher Unsicherheiten für Bildungsverläufe besser erfasst werden kann. Diese Erweiterungen betreffen insbesondere die Rolle von Institutionen, die dynamische Erfassung von Lebensverläufen und Entscheidungsprozessen und die empirische Analyse des konkreten Entscheidungsverhaltens" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Absichten zur Gründung eines Unternehmens bei Studierenden (2005)
Jacob, Kerstin; Richter, Peter G.;Zitatform
Jacob, Kerstin & Peter G. Richter (2005): Absichten zur Gründung eines Unternehmens bei Studierenden. In: Wirtschaftspsychologie, Jg. 7, H. 2, S. 51-70.
Abstract
"Im Rahmen einer erweiterten Theorie des geplanten Verhaltens ist es möglich, die Absichten zur Unternehmensgründung bei Studierenden mit einer Varianzaufklärung bis zu 65% zu beschreiben. Vor diesem Hintergrund wurde das Instrument zur Messung der Motivation zur Existenzgründung bei Studierenden (IMMES) entwickelt, welches sich als hinreichend reliabel und valide erweist. Mit Hilfe dieses Verfahrens wurden die Determinanten für die Gründungsabsichten verschiedener Jahrgänge von Studierenden untersucht. Drei Interventionsstudien dienten der Analyse von Veränderungsmöglichkeiten der Gründungsabsichten im Lern- und Sozialisationsprozess während des Studiums. Ausgewählte Ergebnisse werden vorgestellt und diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Rolle der Eltern für die Berufsorientierung von Jugendlichen (2005)
Zitatform
Kracke, Bärbel & Peter Noack (2005): Die Rolle der Eltern für die Berufsorientierung von Jugendlichen. In: B. Schuster (Hrsg.) (2005): Entwicklung in sozialen Beziehungen, S. 169-193.
Abstract
"Das Ziel dieses Beitrags ist, die aktive berufsbezogene Informationssuche der Jugendlichen, die ihnen ermöglicht, eine gute Passung zwischen ihren eigenen Interessen und Fähigkeiten und den Gegebenheiten der Berufswelt herzustellen, in den Mittelpunkt zu stellen und zu betrachten, inwieweit Eltern die Entwicklung dieses Verhaltens beeinflussen." (Textauszug, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Psychologisches und soziales Geschlecht: Zum Kontextbezug von Interessenentwicklung in Schule und Hochschule (2005)
Metz-Göckel, Sigrid;Zitatform
Metz-Göckel, Sigrid (2005): Psychologisches und soziales Geschlecht. Zum Kontextbezug von Interessenentwicklung in Schule und Hochschule. In: Zeitschrift für Frauenforschung und Geschlechterstudien, Jg. 23, H. 1/2, S. 63-77.
Abstract
"Im Folgenden möchte ich zunächst die Kontextabhängigkeiten von Interessenentwicklungen genauer untersuchen, weil die Kontexteinflüsse ein Gegengewicht zur genetischen Prägung bilden. Ich konzentriere mich dabei auf die Natur- und Ingenieurwissenschaften und greife eine Differenzierung zum Kontextbezug der Interessenentwicklung aus der neueren Forschungsliteratur auf. Diese unterscheidet zwischen dem biologischen und psychologischen Geschlecht. Diese Unterscheidung verbinde ich mit sozialkonstruktivistischen Vorstellungen vom sozialen Geschlecht. Biologisches, psychologisches und soziales Geschlecht repräsentieren drei wissenschaftliche Zugänge, die eine Person in sich vereint und kontextbezogen aktiviert. Befunde zur Diskrepanz zwischen Geschlechterstereotypisierungen und Selbsteinschätzungen der Schüler/innen sowie unterschiedliche Studienfachwahlen können auf diesem theoretischen Hintergrund plausibilisiert und die interaktive Herstellung des sozialen Geschlechts nachvollzogen werden. Im zweiten Teil mache ich einige Anmerkungen zu differenziellen Studien- und Fachkulturen als Kontextvariable und beziehe mich auf einige Reformexperimente mit geschlechtshomogenen Studiensituationen. In diesem Zusammenhang erhält auch die Debatte zu koedukativen und monoedukativen Lernsettings neue Aspekte." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Entscheidungstheoretische Aspekte der Ausbildungs- und Berufswahl von Jugendlichen: eine empirische Untersuchung zur Rolle unterschiedlicher Entscheidungsstile für den subjektiven Erfolg bei der Ausbildungs- und Berufswahl (2005)
Schreiber, Marc;Zitatform
Schreiber, Marc (2005): Entscheidungstheoretische Aspekte der Ausbildungs- und Berufswahl von Jugendlichen. Eine empirische Untersuchung zur Rolle unterschiedlicher Entscheidungsstile für den subjektiven Erfolg bei der Ausbildungs- und Berufswahl. Göttingen: Cuvillier, 136 S.
Abstract
"Die Untersuchung hat zum Ziel, den komplexen Prozess der Ausbildungs- und Berufswahl von Jugendlichen mit Hilfe der Entscheidungstheorie abzubilden und aufzuzeigen, was für Herangehensweisen zu einer erfolgreichen Ausbildungs- und Berufswahl führen. Der Entscheidungsprozess wird anhand der Konstrukte Entscheidungsstil und Entscheidungsregel abgebildet. Entscheidungsstile beschreiben die generelle Herangehensweise an die Ausbildungs- und Berufswahl. Der Autor unterscheidet zwischen vier verschiedenen Entscheidungsstilen, nämlich zwischen dem Entscheidungsstil Erfahrungen sammeln, dem vermeidenden, dem intuitiven Entscheidungsstil und dem Entscheidungsstil mehrere Möglichkeiten prüfen. Entscheidungsregeln bezeichnen die Art und Weise, wie zwischen zwei oder mehreren Möglichkeiten entschieden wird. Als Indikatoren einer erfolgreichen Ausbildungs- und Berufswahl werden die Zufriedenheit mit der aktuellen Tätigkeit und die Interessenkongruenz beigezogen. Anhand eines Strukturgleichungsmodells wird aufgezeigt, dass sowohl der Entscheidungsstil Erfahrungen sammeln als auch der intuitive Entscheidungsstil einen positiven Einfluss auf eine erfolgreiche Ausbildungs- und Berufswahl hat. Daraus können konkrete Vorschläge für die Praxis der Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung abgeleitet werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Educational development and labour markets: the case of higher education in Germany, 1820-1941 (2004)
Diebolt, Claude; El Murr, Bachir;Zitatform
Diebolt, Claude & Bachir El Murr (2004): Educational development and labour markets. The case of higher education in Germany, 1820-1941. In: Quality and Quantity. International Journal of Methodology, Jg. 38, H. 2, S. 127-145.
Abstract
"For over a century and a half, there have been cyclical phases of saturation and shortage in the numbers of students enrolled at German and Prussian universities. Starting from this observations, this article constructs a neoclassical glutting theory. A two-fold hypothesis is put forward. Firstly, the behaviour of students in their choice of curriculum depends on the expected rewards. Indeed, the allocation of students to the various faculties depends on the comparative yields of the latter in terms of expected earnings and job availability in the corresponding professional sectors. Thus, the rewards expected by a student are represented by the earnings on the labour market at a given moment and that he or she considers to be sustainable in time. Secondly, an attraction phenomenon may appear for certain curricula when a shortage occurs in different professional sectors. Once the shortage has been made up, the demand effect continues as a result of delay in the perception of the situation by young people. This may gradually lead to comparative over-production of qualified university leavers. This unbalanced situation diverts new cohorts of students to other sectors of education and may cause a new shortage, finally resulting in a cyclical movement modulated according to job availability." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Some cornerstones in the development of a contextual action theory of career and counselling (2004)
Zitatform
Valach, Ladislav & Richard A. Young (2004): Some cornerstones in the development of a contextual action theory of career and counselling. In: International Journal for Educational and Vocational Guidance, Jg. 4, H. 1, S. 61-81.
Abstract
"In this article we review several issues that contribute to the contextual action theory of career and counselling. This theory is based on the notion that career is constructed through the intentional goal-directed actions of persons and that counselling is a process that involves both action and career. The development of this theory has relied on several critical discussions, including vocation as relationship, hermeneutics and phenomenology, methodological diversity, interpretation and narrative, action theory, emotional processes, joint career development projects, the qualitative action-project method, including the self-confrontation interview, contextualizing career counselling, social constructionism and family projects. When considered together, these issues contribute to a substantial and integrated view of career and counselling." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Entscheidungen in der individualisierten Gesellschaft: eine empirische Untersuchung zur Berufswahl in der fortgeschrittenen Moderne (2003)
Dimbath, Oliver;Zitatform
Dimbath, Oliver (2003): Entscheidungen in der individualisierten Gesellschaft. Eine empirische Untersuchung zur Berufswahl in der fortgeschrittenen Moderne. Wiesbaden: Westdeutscher Verlag, 313 S.
Abstract
"Wie kann die Entscheidung für oder gegen einen Beruf angesichts wachsender Unübersichtlichkeit überhaupt noch getroffen werden? Wie bewältigen berufliche Erstentscheider(innen) diese (noch immer) zentrale Weichenstellung im Lebenslauf? Das Buch entfaltet einen sozialphänomenologisch inspirierten soziologischen Entscheidungsbegriff und bietet damit eine Grundlage für die subjektorientierte Untersuchung von Individualisierungsprozessen in der fortgeschrittenen Moderne. Es entwirft neben einer auf seine Fragestellung zugeschnittenen Interviewform eine Typik von Entscheidungsprozessverläufen und bietet einen Einblick in die Problematik der Berufswahl an der ersten Schwelle einer möglichen Einmündung junger Menschen ins Erwerbsleben. Aus dem Inhalt:
'Entscheidung' in der soziologischen Forschung - Gesellschaftliche Modernisierung und die Veränderung der Rahmenbedingungen für Entscheidungen - Entscheidungsbegriff in der Berufswahltheorie - Methoden der empirischen Sozialforschung zur Untersuchung von Berufswahlentscheidungen - Optionenvielfalt und Optionenmanagement - Verlaufsaspekte der Berufswahlentscheidung in einer individualisierten Gesellschaft." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Entrepreneurship (2003)
Lazear, Edward;Zitatform
Lazear, Edward (2003): Entrepreneurship. (IZA discussion paper 760), Bonn, 56 S.
Abstract
"The theory proposed below is that entrepreneurs are jacks-of-all-trades who may not excel in any one skill, but are competent in many. A coherent model of the choice to become an entrepreneur is presented. The primary implication is that individuals with balanced skills are more likely than others to become entrepreneurs. The model provides implications for the proportion of entrepreneurs by occupation, by income and yields a number of predictions for the distribution of income by entrepreneurial status. Using a data set of Stanford alumni, the predictions are tested and found to hold. In particular, by far the most important determinant of entrepreneurship is having background in a large number of different roles. Further, income distribution predictions, e.g., that there are a disproportionate number of entrepreneurs in the upper tail of the distribution, are borne out." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
