Menschen mit Behinderungen in Ausbildung und Beruf
Mit dem Bundesteilhabegesetz und dem Nationalen Aktionsplan 2.0 wurden 2016 zwei wichtige behindertenpolitische Vorhaben angestoßen und in den Folgejahren umgesetzt und weiterentwickelt. Damit soll im Einklang mit der UN-Behindertenrechtskonvention die Inklusion in Deutschland weiter vorangetrieben werden, indem die Selbstbestimmung und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen gestärkt werden. Mit dem schrittweisen Inkrafttreten des Bundesteilhabegesetzes erfuhren das Recht der Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen und die Eingliederungshilfe (SGB IX) weitreichende Änderungen. Wie stellt sich die Situation von behinderten Menschen auf dem Arbeitsmarkt dar? Wie lassen sich behindertengerechte Berufsleben und inklusive Arbeitswelten gestalten?
Die Infoplattform stellt zentrale Dokumente und relevante Quellenhinweise zusammen, inhaltlich strukturiert nach den Aspekten der Politik für behinderte Menschen und den diskutierten bzw. realisierten Reformanstrengungen.
- Ergebnisse und Projekte aus dem IAB
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Ausbildung, Rehabilitationsmaßnahmen
- Politik und Rechtsprechung für behinderte Menschen
- Rehabilitationseinrichtungen
- Berufsvorbereitung, Berufsberatung, Berufswahl
- Studium
- Berufsausbildung, Berufseinmündung
- Fortbildung und Umschulung
- betriebliche Rehabilitation
- Maßnahmen zur Erhaltung der Arbeitsfähigkeit
- Erfolgskontrolle, Kosten-Nutzen-Aspekte
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Arbeitsmarktsituation behinderter Menschen
- Arbeitsmarktpolitik, Inklusion, Persönliches Budget
- Beschäftigungsentwicklung
- Arbeitslosigkeit
- Beschäftigung in Werkstätten für behinderte Menschen
- Beschäftigung in alternativen Einrichtungen, Selbsthilfefirmen
- Berufliche Selbständigkeit
- Hochqualifizierte behinderte Menschen auf dem Arbeitsmarkt
- Beschäftigung im ersten Arbeitsmarkt
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Berufsleben und Arbeitswelt behinderter Menschen
- Personalpolitik, Arbeitgebereinstellungen, finanzielle Einstellungsanreize
- Eingliederungshilfe, BEM, Arbeitsassistenz, Unterstützte Beschäftigung, Arbeitsplatzsicherung
- Arbeitsbedingungen, Arbeitsplatzgestaltung, technische Arbeitshilfen, Arbeitszeit
- Berufsverlauf, Berufserfolg
- Berufsstruktur, Einzelberufe
- Arbeitszufriedenheit
- Lohn, Einkommen
- Behinderungsart
- Alter
- Geografischer Bezug
- Geschlecht
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Literaturhinweis
Budget für Arbeit: Forschungsprojekt im Auftrag des Intergrationsamtes des Landschaftsverbandes Rheinland (2015)
Nebe, Katja; Waldenburger, Natalie; Hengels, Simone; Beyer, Christoph;Zitatform
Nebe, Katja & Natalie Waldenburger (2015): Budget für Arbeit. Forschungsprojekt im Auftrag des Intergrationsamtes des Landschaftsverbandes Rheinland. Köln, 197 S.
Abstract
"Um mehr Menschen den Übergang von der Schule und von der Werkstatt für behinderte Menschen auf den allgemeinen Arbeitsmarkt möglich zu machen, haben sich in den letzten Jahren in einer Reihe von Bundesländern Lösungsansätze entwickelt, die unter dem Stichwort 'Budget für Arbeit' zusammengefasst werden.
Auch der LVR hat seine Leistungen der Eingliederungshilfe und des Integrationsamtes im Bereich Arbeit und Beschäftigung in einem 'LVR-Budget für Arbeit' gebündelt, mit dem er Übergänge fördert und die beteiligten Akteure besser untereinander vernetzt.
Im Jahr 2013 hat das LVR-Integrationsamt die Universität Halle/Wittenberg mit der Durchführung eines Forschungsprojektes zum 'Budget für Arbeit' beauftragt.
Die Ergebnisse wurden in einem Forschungsbericht zusammengefasst und am 28. November 2014 in Köln vorgestellt.
Mit dem Forschungsbericht stellt das LVR-Integrationsamt einen Vergleich zwischen den verschiedenen Modellen in den Bundesländern an und beleuchtet die rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Teilhabe von Menschen mit wesentlichen Behinderungen am Arbeitsmarkt: Gutachten im Auftrag der Abteilung Wirtschafts- und Sozialpolitik der Friedrich-Ebert-Stiftung (2015)
Ritz, Hans-Günther;Zitatform
Ritz, Hans-Günther (2015): Teilhabe von Menschen mit wesentlichen Behinderungen am Arbeitsmarkt. Gutachten im Auftrag der Abteilung Wirtschafts- und Sozialpolitik der Friedrich-Ebert-Stiftung. (WISO Diskurs), Bonn, 79 S.
Abstract
Die Studie stellt die aktuelle Beschäftigungssituation von Menschen mit wesentlichen Behinderungen dar und beleuchtet das Spektrum an Teilhabemöglichkeiten an Arbeit. Darüber hinaus werden Perspektiven und Alternativvorschläge für bessere Teilhabemöglichkeiten für Menschen mit wesentlichen Behinderungen aufgezeigt. Die Expertise zeigt, dass heute Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) eine zentrale Bedeutung für die Teilhabe von Menschen mit schweren Behinderungen haben. Die Studie beleuchtet außerdem die sozialrechtlichen Bedingungen für die Teilhabe an Arbeit. Für das wichtigste Hemmnis hält der Autor die sozialhilferechtlichen Regelungen, die den Einsatz von Einkommen und Vermögen z.B. für behinderungsbedingt notwendige Leistungen im Wohnbereich verlangen. Dieser sozialhilferechtliche Rückgriff führt zu dauerhafter Armut wegen der Behinderung. Abschließend werden einige der in den vergangenen Jahren entwickelten Alternativen zu den WfbM vorstellt, wie z.B. Integrationsprojekte oder die Unterstützte Beschäftigung. (IAB)
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Literaturhinweis
Career development of young adult cancer survivors: a conceptual framework (2015)
Zitatform
Strauser, David R., Ashleigh Jones, Cung-Yi Chiu, Tim Tansey & Fong Chan (2015): Career development of young adult cancer survivors. A conceptual framework. In: Journal of Vocational Rehabilitation, Jg. 42, H. 2, S. 167-176. DOI:10.3233/JVR-150733
Abstract
"Research with young adult cancer survivors has found that they are often lacking appropriate career development skills. As a result, they are often disconnected with the labor market and deal low levels of career readiness, low career self-efficacy, and higher rates of under and unemployment. The purpose of this article is to describe a multi-domain model that provides a framework for conceptualizing the career development of young adult cancer survivors. This study utilized a comprehensive review of the literature to develop a theoretical based conceptual model.
The model emphasizes the interaction of contextual and career development domains to improve participation in the areas of work, society, community, and home. A brief discussion of potential implications regarding research, service and policy are offered with the overall goal of conceptualizing career development as a public health intervention for young adult cancer survivors and other young adults with chronic health conditions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
Inanspruchnahme begleitender Hilfen im Arbeitsleben von hörgeschädigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in Nordrhein-Westfalen (2015)
Weber, A.; Kaul, T.; Schlenker-Schulte, C.; Menzel, F.; Niehaus, M.; Weber, U.;Zitatform
Weber, A., F. Menzel, U. Weber, M. Niehaus, T. Kaul & C. Schlenker-Schulte (2015): Inanspruchnahme begleitender Hilfen im Arbeitsleben von hörgeschädigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in Nordrhein-Westfalen. In: Das Gesundheitswesen, Jg. 77, H. 8/9, S. 565-569.
Abstract
Ziel der Studie: Begleitende Hilfen am Arbeitsplatz sind ein wichtiger Faktor für die Teilhabe von Menschen mit einer Hörschädigung am Arbeitsleben. Im folgenden Beitrag werden die Ergebnisse aus der GINKO-Studie (Gesetzeswirkungen bei der beruflichen Integration schwerhöriger, ertaubter und gehörloser Menschen durch Kommunikation und Organisation; Projektförderung: BMAS) vor dem Hintergrund eines Gutachtens der Universität zu Köln (Auftraggeber: MAIS) reflektiert, um so einen umfassenden Blick auf die berufliche Lage von Menschen mit einer Hörschädigung in NRW zu erhalten. Im Mittelpunkt steht bei der Zusammenführung der beiden Studien die Frage, wie die Ergebnisse der GINKO-Studie für NRW durch das Gutachten der Universität zu Köln erklärt werden können.
Methodik: In der in Kooperation mit dem Deutschen Schwerhörigenbund e.V. und dem Deutschen Gehörlosen Bund e.V. durchgeführten GINKO-Studie wurden erwerbstätige Betroffene mit einem standardisierten Fragebogen, der auch online mit Gebärdensprachfilmen zur Verfügung stand, schriftlich zu ihrer Situation am Arbeitsplatz befragt. In der NRW-Studie wurde partizipativ die Versorgungslage schwerhöriger, gehörloser und taubblinder Menschen über Interviews bewertet und die Versorgungssituation über amtliche Statistiken analysiert.
Ergebnisse: Die Ergebnisse der bundesweiten GINKO-Studie zeigen, dass die befragten hörgeschädigten Menschen in NRW tendenziell die gesetzlich vorgesehenen begleitenden Hilfen im Arbeitsleben häufiger in Anspruch nehmen als hörgeschädigte Menschen im restlichen Deutschland. Statistisch lassen sich Unterschiede für die Bereiche "Erhaltung und Erweiterung der beruflichen Kenntnisse und Fertigkeiten" und "Psychosoziale Hilfen bei behinderungsbedingt auftretenden Konflikten" nachweisen.
Schlussfolgerung: Eine Ursache für die tendenziell positivere Bewertung der Befragten in NRW könnte durch die besondere Angebotsstruktur begründet sein. Diese Ergebnisse in NRW dürfen aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass auch in vielen Bereichen in NRW die hörgeschädigtengerechte Gestaltung des Arbeitsplatzes für einen Großteil der Befragten (noch) nicht realisiert ist und auch begleitende Hilfen offensichtlich noch nicht alle Betroffenen erreicht haben. -
Literaturhinweis
Return to Work - Arbeit für alle: Grundlagen der beruflichen Reintegration (2015)
Zitatform
Weber, Andreas, Ludger Peschkes & Wout de Boer (Hrsg.) (2015): Return to Work - Arbeit für alle. Grundlagen der beruflichen Reintegration. Stuttgart: Gentner, 863 S.
Abstract
"Der demografische Wandel führt zu Fachkräftemangel, verlängerter Lebensarbeitszeit und veränderten sozialpolitischen Rahmenbedingungen. Politik und Wissenschaft begegnen dieser Entwicklung vor allem mit einem verstärkten Engagement in arbeitsweltbezogener Primärprävention (u.a. Betriebliche Gesundheitsförderung/ Betriebliches Gesundheitsmanagement) und Sekundärprävention (individuelle Früherkennung von Krankheiten, arbeitsmedizinische Vorsorge).
Tertiärprävention im Sinne einer integrationsorientierten beruflichen Rehabilitation, international auch als Return to work bezeichnet, ist dagegen derzeit ein eher noch kleines Handlungsfeld, dem allerdings großes Zukunftspotential zukommt.
Trotz Verstärkung primär- und sekundärpräventiver Aktivitäten wird es auch künftig nicht gelingen, alle Arbeitnehmer bis in den 'Ü60 Bereich' in voller Gesundheit im Erwerbsprozess zu halten. Die Primärprävention steht unverändert vor der Herausforderung der Erreichung von Zielgruppen.
Wenn 'Arbeiten bis 67' nicht nur ein Rentenkürzungsprogramm bleiben soll, bedeutet dies, dass (chronisch) Kranke in der Arbeitswelt nicht diskriminiert oder ausgegliedert, sondern 'mitgenommen' werden müssen. Eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung, die das vorliegende Fachbuch systematisch analysiert, Instrumente beschreibt und Lösungen anbietet." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
Hier finden Sie das Inhaltsverzeichnis. -
Literaturhinweis
Gewerkschaftliche Anforderungen an ein Bundesteilhabegesetz (2015)
Zitatform
(2015): Gewerkschaftliche Anforderungen an ein Bundesteilhabegesetz. (Arbeitsmarkt aktuell 2015,07), Berlin, 10 S.
Abstract
"Die Reform der Eingliederungshilfe für behinderte Menschen ist ein wichtiges Vorhaben der Bundesregierung. Der DGB begrüßt ausdrücklich das geplante so genannte Bundesteilhabegesetz. Damit das Gesetz Menschen mit Behinderung wirksam hilft, muss es aus Sicht des DGB diverse Anforderungen erfüllen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Andere Zuständigkeiten - andere Netze?: eine vergleichende Analyse der Eingliederungshilfe (2014)
Ahles, Lisa;Zitatform
Ahles, Lisa (2014): Andere Zuständigkeiten - andere Netze? Eine vergleichende Analyse der Eingliederungshilfe. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 63, H. 8, S. 215-220. DOI:10.3790/sfo.63.8.215
Abstract
"Die Eingliederungshilfe ist ein zentraler sozialrechtlicher Bedingungsfaktor der deutschen Behindertenhilfe. Als Teil des sozialen Fürsorgesystems ist sie exemplarisch für die Bedeutung der kommunalen Selbstverwaltung in der Sozialpolitik. In systematisierender Absicht zeichnet der Beitrag eine Landkarte institutioneller Zuständigkeiten in der Eingliederungshilfe im Ländervergleich. Er kommt zu dem Ergebnis, dass bei heterogener Ausgestaltung der Zuständigkeiten Konvergenz im Hinblick auf einen einheitlichen Steuerungs- und Gewährleistungsauftrag für ambulante und stationäre Leistungen zu beobachten ist. Dezentralisierung geht mit neuen Vernetzungspunkten und einer Pluralisierung der Hilfeplanverfahren einher, die gleichwertigen Verfahren und Hilfen entgegenstehen können, zugleich aber Raum für lokale Formen der Hilfe in ambulant vernetzten Settings schaffen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Factors associated with occupational disability classification (2014)
Zitatform
Angelov, Nikolay & Marcus Eliason (2014): Factors associated with occupational disability classification. (Working papers / Institute for Evaluation of Labour Market and Education Policy 2014,25), Uppsala, 28 S.
Abstract
"Sweden has a long tradition of labour market policies explicitly targeting job seekers with disabilities, ranging from in-work aids to subsidized employments, aiming at strengthening their position at the labour market. To ascertain that these programs are limited to the needy they are constrained to those job seekers that are classified as occupationally disabled by the Public Employment Service. In this study we have investigated the determinants of being classified as occupationally disabled by the PES. Similar to the studies on disability retirement and self-reported disability we find that men were more likely to be classified as disabled and also that higher age and various measures of socio-economic disadvantages were associated with a higher likelihood. Rather naturally, also all measures indicating poor health were associated with an increased likelihood of being classified as occupationally disabled. A final point is that over the time period under study it became increasingly likely to be classified as occupationally disabled and especially to receive a code related to mental, socio-medical, and learning disabilities." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Diversity (Management-)Diskurse in Organisationen: Behinderung als "Grenzfall"? (2014)
Zitatform
Dobusch, Laura (2014): Diversity (Management-)Diskurse in Organisationen. Behinderung als "Grenzfall"? In: Soziale Probleme, Jg. 25, H. 2, S. 268-285.
Abstract
"Der Artikel untersucht wie in Organisationen, die sich selbst als aktiv im Bereich des Diversity Management beschreiben, das Thema Behinderung verhandelt wird. Dadurch soll eine empirisch geerdete Einsicht in das Inklusions-/ Exklusionspotenzial von (diskursiven) Praktiken des Diversity Management gewonnen werden. Es zeigt sich, dass vor allem defizitorientierte Vorstellungen von Menschen mit Behinderungen fortgeschrieben werden und der Diversity (Management)-Diskurs nicht transformativ, sondern adaptiv wirkt. Die Betonung adäquater Leistungserbringung als entscheidendes Kriterium für Organisationseintritt und Fortkommen führt zu einer partiellen Inklusion jener Gruppen, bei denen eine entsprechende Übereinstimmung zwischen Leistungserwartung und -erbringung möglich erscheint (= Menschen mit physischen/sinnesbezogenen Beeinträchtigungen). Menschen mit kognitiven und/oder psychosozialen Beeinträchtigungen hingegen werden auch im Rahmen von Diversity Management als ein ,Zuviel der Differenz' ausgeschlossen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Long-term effectiveness of supported employment: 5-year follow-up of a randomized controlled trial (2014)
Zitatform
Hoffmann, Holger, Dorothea Jäckel, Sybille Glauser, Kim T. Mueser & Zeno Kupper (2014): Long-term effectiveness of supported employment. 5-year follow-up of a randomized controlled trial. In: The American Journal of Psychiatry, Jg. 171, H. 11, S. 1183-1190. DOI:10.1176/appi.ajp.2014.13070857
Abstract
"Objective:
The individual placement and support model of supported employment has been shown to be more effective than other vocational approaches in improving competitive work over 1 - 2 years in persons with severe mental illness. The authors evaluated the longer-term effects of the model compared with traditional vocational rehabilitation over 5 years.
Method:
A randomized controlled trial compared supported employment to traditional vocational rehabilitation in 100 unemployed persons with severe mental illness. Competitive work and hospital admissions were tracked for 5 years, and interviews were conducted at 2 and 5 years to assess recovery attitudes and quality of life. A cost-benefit analysis compared program and total treatment costs to earnings from competitive employment.
Results:
The beneficial effects of supported employment on work at 2 years were sustained over the 5-year follow-up period. Participants in supported employment were more likely to obtain competitive work than those in traditional vocational rehabilitation (65% compared with 33%), worked more hours and weeks, earned more wages, and had longer job tenures. Reliance on supported employment services for retaining competitive work decreased from 2 years to 5 years for participants in supported employment. Participants were also significantly less likely to be hospitalized, had fewer psychiatric hospital admissions, and spent fewer days in the hospital. The social return on investment was higher for supported employment participants, whether calculated as the ratio of work earnings to vocational program costs or of work earnings to total vocational program and mental health treatment costs.
Conclusions:
The results demonstrate that the greater effectiveness of supported employment in improving competitive work outcomes is sustained beyond 2 years and suggest that supported employment programs contribute to reduced hospitalizations and produce a higher social return on investment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
Zugang zum Allgemeinen Arbeitsmarkt für Menschen mit Behinderungen: Bestandsaufnahme und Ergebnisse einer Expertise im Auftrag der Anti-Diskriminierungsstelle des Bundes (2014)
Kardorff, Ernst von; Ohlbrecht, Heike;Zitatform
Kardorff, Ernst von & Heike Ohlbrecht (2014): Zugang zum Allgemeinen Arbeitsmarkt für Menschen mit Behinderungen. Bestandsaufnahme und Ergebnisse einer Expertise im Auftrag der Anti-Diskriminierungsstelle des Bundes. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 28, H. 3, S. 267-287.
Abstract
"Auf dem Hintergrund des Forschungsstandes zum Zugang (schwer-) behinderter Menschen zum Allgemeinen Arbeitsmarkt sowie aktueller Programme zur Förderung der Arbeitsmarktinklusion im Kontext der UN-Behindertenrechtskonvention werden die zentralen Ergebnisse einer auf qualitativen Erhebungen beruhenden Expertise dargestellt, die im Auftrag der Antidiskriminierungsstelle des Bundes zum Themenjahr 2073 'Selbstbestimmt dabei. Immer' erstellt wurde. Dabei lag der Schwerpunkt auf dem Zusammenspiel zwischen sozialpsychologischen (Vorurteile, Interaktionsprobleme), verfahrensbedingten und strukturellen Barrieren, die einer Teilhabe (schwer-) behinderter Arbeitssuchender und Arbeitnehmer/innen am Arbeitsleben entgegenstehen. Befragt wurden dabei Unternehmen unterschiedlicher Größe und mit unterschiedlicher Erfüllung der Beschäftigungsquote, Fachkräfte des Vermittlungssystems sowie arbeitssuchende und beschäftigte Menschen mit Behinderungen, Am Schluss des Beitrags finden sich aus den Ergebnissen abgeleitete Empfehlungen für die Politik, für Unternehmen, Fachkräfte und die betroffenen Menschen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Inklusion und Qualifikation (2014)
Kossow, Gerd; Stöckle-Schowan, Bettina;Zitatform
Kossow, Gerd & Bettina Stöckle-Schowan (2014): Inklusion und Qualifikation. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 28, H. 3, S. 242-266.
Abstract
"Der Artikel befasst sich vor dem Hintergrund der gegenwärtigen deutschen Diskussion um inklusive Bildung mit der Frage, wie ein entsprechendes Oualifikationssystem gestaltet werden kann. Ausgangspunkt ist dabei der Prozess der Entwicklung der europäischen und deutschen Oualifikationsrahmen. Weder der Diskurs über Inklusion noch der über die Entwicklung des Oualifikationssystems nimmt Bezug auf den jeweilig anderen. Notwendig wäre, im Rahmen der Qualifizierung lnklusion nicht nur als Prozessqualität zu verstehen, die durch die Gemeinsamkeit von Bildungsprozessen definiert ist, sondern auch als Ergebnisqualität, die sich an gelingender Teilhabe am Arbeitsleben misst. Entsprechend müssten Strukturen entwickelt werden, die so viel lnklusion wie möglich im Oualifikationsprozess zugleich aber auch eine spätere Teilhabe am gesellschaftlichen und Arbeitsleben ermöglichen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
"Zappelphilipp" und "Hans-Guck-in-die-Luft". Trotz Aufmerksamkeitsstörung ins Berufsleben (2014)
Krawetz, Nora; Liebisch, Marion;Zitatform
Krawetz, Nora & Marion Liebisch (2014): "Zappelphilipp" und "Hans-Guck-in-die-Luft". Trotz Aufmerksamkeitsstörung ins Berufsleben. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 28, H. 2, S. 128-134.
Abstract
"Seit Jahren nehmen auch die Teilnehmer mit AD(H)S in den Berufsbildungswerken zu. Sie in Gesellschaft und Beruf zu integrieren, kann gelingen durch das Zusammenwirken eines multimodalen Behandlungskonzepts, welches das psychiatrische Setting um eine spezifische ADHS -- Gruppe ergänzt. Die Selbststeuerung des eigenen Verhaltens und der Transfer des Erlernten an den Ausbildungsplatz stellen wichtige Pfeiler zum Erreichen des Behandlungszieles dar. Diese Aspekte, das Angebot einer Nachsorgegruppe sowie die Netzwerkstrukturen eines Berufsbildungswerks dienen der langfristigen Sicherung von Behandlungserfolg." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Coaching disadvantaged young people: evidence from firm level data (2014)
Zitatform
Mohrenweiser, Jens & Friedhelm Pfeiffer (2014): Coaching disadvantaged young people. Evidence from firm level data. (ZEW discussion paper 2014-054), Mannheim, 24 S.
Abstract
"In Germany, apprenticeship training firms currently face a shrinking number of qualified school-leavers because of smaller birth cohorts and an increasing proportion of school leavers aiming for higher education. This paper investigates whether a programme that supports firms to train disadvantaged youth can reduce recruiting difficulties in apprentice training firms. Based on unique firm-level data from the metal and electronic industry in Ba-den-Württemberg from 2010 to 2013, we apply instrumental variable and difference-in-difference estimations and find no significant short-term causal impact of the programme." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Berufliche Bewältigungsstrategien und 'Behinderung': Undoing Disability am Beispiel hochqualifizierter Menschen mit einer Hörschädigung (2014)
Popescu-Willigmann, Silvester;Zitatform
Popescu-Willigmann, Silvester (2014): Berufliche Bewältigungsstrategien und 'Behinderung'. Undoing Disability am Beispiel hochqualifizierter Menschen mit einer Hörschädigung. Wiesbaden: Springer VS, 224 S. DOI:10.1007/978-3-658-03990-5
Abstract
"Normalisierungs- und Normierungspraxen der Mehrheitsgesellschaft schließen Menschen mit zugeschriebener Behinderung von der gleichberechtigten Teilhabe am Erwerbsleben aus. Der Autor geht von einer kulturellen Genese behindernd wirkender sozialer Praktiken aus und rekonstruiert aus dieser Perspektive die Laufbahnen hochqualifizierter, beruflich erfolgreicher Menschen mit einer signifikanten Hörschädigung. Der Autor entwickelt ein Modell ihres 'Kampfes um (berufliche) Anerkennung', in dessen Zentrum Bewältigungsstrategien stehen. Das Buch bietet Anknüpfungspunkte für weitere Forschung sowie Anregungen für Betroffene und die organisierte Selbsthilfe." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis -
Literaturhinweis
Workplace care: a sensible form of support to convalescents from occupational injuries or diseases (2014)
Taddicken, Markus;Zitatform
Taddicken, Markus (2014): Workplace care: a sensible form of support to convalescents from occupational injuries or diseases. In: International Journal of Disability Management, Jg. 9, S. 1-1. DOI:10.1017/idm.2014.28
Abstract
"In order to ensure the success of medical and occupational rehabilitation, the BGW - the occupational insurer - offers its clients to accompany them at the workplace. This aims at transferring the working methods, which the rehabilitant has acquired during rehabilitation and are therefore partly new to him, into operational practice and at verifying their fitness for practical applicability. Apart from that, this shall facilitate to identify factors jeopardizing reintegration and to beneficially influence them, if possible. Work is resumed with the approval by the client in question and their employer, accompanied by a specialized workplace attendant. Depending on the severity of the health impairment and on the prevailing contextual factors, such care is provided on an hourly or daily basis for one or up to several weeks. Thereby, the workplace attendant refers the client to the most reasonable and gentle mode of working that is possible. Moreover, the workplace attendant takes care of potential difficulties arising during the stage of resuming employment, in order to work out strategies early on for ensuring the success of rehabilitation and for transferring such strategies to operational practice, jointly with all parties involved, including the BGW rehab managers. The potential need for qualification, following the motto of 'Occupational placement comes before qualification', is thereby identified at an early stage and in a purposeful way. Principal Experience and Summary: Workplace care facilitates highly practice-oriented reintegration; Difficulties in the reintegration process are identified at an early stage; Workplace accompaniment gears prevention very effectively to rehabilitation. Clients as well as employers perceive such support provided by the BGW as being sensible and helpful." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Anders und doch Gleich. Junge Menschen mit Autismus zwischen Ausbildung und Arbeitswelt (2014)
Wegner, Renate;Zitatform
Wegner, Renate (2014): Anders und doch Gleich. Junge Menschen mit Autismus zwischen Ausbildung und Arbeitswelt. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 28, H. 2, S. 120-127.
Abstract
"Eine größer werdende Anzahl von Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit autistischen Symptomen in ihren Begabungen zu fördern und sozial schwieriges Verhalten zu mindern, ist eine Herausforderung für unsere Gesellschaft und ihre Institutionen. Im folgenden Beitrag wird dargelegt, wie man sich dieser Aufgabe an einem Berufsbildungswerk konzeptuell stellen kann: durch ein multiprofessionelles Team werden am Einzelfall orientierte Behandlungen und ein spezifisches einjähriges Gruppentraining angeboten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Integration schwerbehinderter Menschen auf dem Arbeitsmarkt: gute Beispiele aus den Landkreisen (2014)
Zitatform
(2014): Integration schwerbehinderter Menschen auf dem Arbeitsmarkt. Gute Beispiele aus den Landkreisen. (Veröffentlichungen des Vereins für Geschichte der Deutschen Landkreise 124), Berlin, 24 S.
Abstract
"Die Broschüre enthält eine Reihe von Beispielen, wie die Arbeitsmarktintegration von schwerbehinderten Menschen, die Arbeitslosengeld II beziehen, in den Landkreisen umgesetzt wird. Die Beispiele reichen von der Bildung spezialisierter Teams im Jobcenter über Konzepte zur Stabilisierung der Beschäftigungsfähigkeit und Qualifikation bis hin zur verstärkten Sensibilisierung und Förderung der Einstellungsbereitschaft bei Arbeitgebern." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Potenziale von Menschen mit Behinderung erkennen, fördern und einsetzen: das ganzheitliche Personalmanagement der Bundesagentur für Arbeit (Nürnberg) (2013)
Behrens, Beatrix; Kühn, Michael;Zitatform
Behrens, Beatrix & Michael Kühn (2013): Potenziale von Menschen mit Behinderung erkennen, fördern und einsetzen. Das ganzheitliche Personalmanagement der Bundesagentur für Arbeit (Nürnberg). In: S. Böhm, M. K. Baumgärtner & D. J. G. Dwertmann (Hrsg.) (2013): Berufliche Inklusion von Menschen mit Behinderung : Best Practices aus dem ersten Arbeitsmarkt, S. 169-181.
Abstract
"Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat als Unterzeichnerin der deutschen Charta der Vielfalt im Rahmen ihres demografiesensiblen Personalmanagements mit dem Aufbau eines professionellen Diversity-Managements einen strategischen und integrativen Ansatz zur Förderung von Chancengleichheit entwickelt. Ein wichtiges Handlungsfeld ist hierbei - mit jahrzehntelanger Tradition - die Förderung von Menschen mit Behinderung. Beginnend mit der Rekrutierung fördert die BA die vielfältigen und unterschiedlichen Kompetenzen im Rahmen ihres Talentmanagements. Vielfältige Maßnahmen und Instrumente ermöglichen ein auf den individuellen Bedarf zugeschnittenes behinderungs- und alternsgerechtes Arbeiten und Lernen. Dreh- und Angelpunkt ist ein systematischer Leistungs- und Entwicklungsdialog zwischen Führungskraft und Mitarbeiter/-in. Hier wird die individuelle Entwicklung abgestimmt, aber auch die Gestaltung der Qualität der Arbeitsbeziehung und behinderungsspezifische Themen bis hin zum Einsatz technischer Hilfsmittel offen angesprochen. Berücksichtigt wird auch die individuelle Berufs- und Lebensplanung. Die Förderung der Beschäftigungsfähigkeit über Kompetenzentwicklung einerseits und einer auf Prävention ausgerichteten Gesundheitsförderung andererseits, sind zentrale Handlungsfelder eines modernen Personalmanagements. Die BA verbindet mit ihrer Personalpolitik auch die Erwartung, die Arbeitgeberattraktivität für künftige Nachwuchs- und Fachkräfte (auch mit schwerer Behinderung) zu steigern; im Zeichen demografischer und gesellschaftlicher Entwicklungen ein entscheidender Vorteil." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Berufliche Inklusion von Menschen mit Behinderung: Best Practices aus dem ersten Arbeitsmarkt (2013)
Zitatform
Böhm, Stephan, Miriam K. Baumgärtner & David J.G. Dwertmann (Hrsg.) (2013): Berufliche Inklusion von Menschen mit Behinderung. Best Practices aus dem ersten Arbeitsmarkt. Berlin: Springer, 373 S. DOI:10.1007/978-3-642-34784-9
Abstract
"Die berufliche Inklusion von Menschen mit Behinderung ist ein zentrales, jedoch noch zu wenig beachtetes Thema des Personalmanagements. Das vorliegende Buch stellt Best-Practice-Beispiele aus dem ersten Arbeitsmarkt vor. Es entstand am Center for Disability and Integration der Universität St. Gallen (CDI-HSG). Inspiriert durch den 'Com(mitment) To Act(ion)'-Wettbewerb werden verschiedenste Unternehmensbeispiele zentralen Handlungsfeldern des Personalmanagements zugeordnet. Hierdurch sollen Führungskräften und Personalverantwortlichen geeignete Konzepte an die Hand gegeben werden, um die Inklusion von Menschen mit Behinderung aktiv voran zu treiben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
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