Menschen mit Behinderungen in Ausbildung und Beruf
Mit dem Bundesteilhabegesetz und dem Nationalen Aktionsplan 2.0 wurden 2016 zwei wichtige behindertenpolitische Vorhaben angestoßen und in den Folgejahren umgesetzt und weiterentwickelt. Damit soll im Einklang mit der UN-Behindertenrechtskonvention die Inklusion in Deutschland weiter vorangetrieben werden, indem die Selbstbestimmung und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen gestärkt werden. Mit dem schrittweisen Inkrafttreten des Bundesteilhabegesetzes erfuhren das Recht der Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen und die Eingliederungshilfe (SGB IX) weitreichende Änderungen. Wie stellt sich die Situation von behinderten Menschen auf dem Arbeitsmarkt dar? Wie lassen sich behindertengerechte Berufsleben und inklusive Arbeitswelten gestalten?
Die Infoplattform stellt zentrale Dokumente und relevante Quellenhinweise zusammen, inhaltlich strukturiert nach den Aspekten der Politik für behinderte Menschen und den diskutierten bzw. realisierten Reformanstrengungen.
- Ergebnisse und Projekte aus dem IAB
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Ausbildung, Rehabilitationsmaßnahmen
- Politik und Rechtsprechung für behinderte Menschen
- Rehabilitationseinrichtungen
- Berufsvorbereitung, Berufsberatung, Berufswahl
- Studium
- Berufsausbildung, Berufseinmündung
- Fortbildung und Umschulung
- betriebliche Rehabilitation
- Maßnahmen zur Erhaltung der Arbeitsfähigkeit
- Erfolgskontrolle, Kosten-Nutzen-Aspekte
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Arbeitsmarktsituation behinderter Menschen
- Arbeitsmarktpolitik, Inklusion, Persönliches Budget
- Beschäftigungsentwicklung
- Arbeitslosigkeit
- Beschäftigung in Werkstätten für behinderte Menschen
- Beschäftigung in alternativen Einrichtungen, Selbsthilfefirmen
- Berufliche Selbständigkeit
- Hochqualifizierte behinderte Menschen auf dem Arbeitsmarkt
- Beschäftigung im ersten Arbeitsmarkt
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Berufsleben und Arbeitswelt behinderter Menschen
- Personalpolitik, Arbeitgebereinstellungen, finanzielle Einstellungsanreize
- Eingliederungshilfe, BEM, Arbeitsassistenz, Unterstützte Beschäftigung, Arbeitsplatzsicherung
- Arbeitsbedingungen, Arbeitsplatzgestaltung, technische Arbeitshilfen, Arbeitszeit
- Berufsverlauf, Berufserfolg
- Berufsstruktur, Einzelberufe
- Arbeitszufriedenheit
- Lohn, Einkommen
- Behinderungsart
- Alter
- Geografischer Bezug
- Geschlecht
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Literaturhinweis
Unterstützte Beschäftigung – Kommunikationswege zum Arbeitsplatz (2022)
Zitatform
Abend, Sonja (2022): Unterstützte Beschäftigung – Kommunikationswege zum Arbeitsplatz. [Stuttgart], 13 S.
Abstract
"Im Verlauf der Unterstützen Beschäftigung muss der Teilnehmende mit unterschiedlichen Personen an unterschiedlichen Orten unterschiedliche Inhalte kommunizieren, damit die Unterstützte Beschäftigung den gewünschten Erfolg der dauerhaften beruflichen Eingliederung hat. Die weiteren Ausführungen zum Thema Kommunikation beziehen sich auf Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung. Im Fokus stehen hierbei junge Erwachsene, die nach Beendigung der schulischen Laufbahn mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt geistige Entwicklung im Rahmen der Unterstützten Beschäftigung am allgemeinen Arbeitsmarkt integriert werden sollen bzw. wollen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
KI.ASSIST: Assistenzdienste und Künstliche Intelligenz für Menschen mit Schwerbehinderung in der beruflichen Rehabilitation: Expertise zu den inklusions-bezogenen rechtlichen Rahmenbedingungen bei der Anwendung (2022)
Busch, Dörte; Kohte, Wolfhard; Rabe-Rosendahl, Cathleen;Zitatform
Busch, Dörte, Cathleen Rabe-Rosendahl & Wolfhard Kohte (2022): KI.ASSIST: Assistenzdienste und Künstliche Intelligenz für Menschen mit Schwerbehinderung in der beruflichen Rehabilitation. Expertise zu den inklusions-bezogenen rechtlichen Rahmenbedingungen bei der Anwendung. Berlin, 43 S.
Abstract
"Technische Entwicklungen im Bereich digitaler Assistenzsysteme und Künstlicher Intelligenz unterliegen einer hohen Dynamik, deren Potenziale im Kontext der Unterstützung von Aktivitäten und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen bisher nur in einem geringen Maße ausgeschöpft sind. Speziell für den Bereich der beruflichen Rehabilitation und Teilhabe bietet deren Anwendung eine große Chance, diese Zielgruppe an Lern- und Arbeitsorten individuell zu begleiten und die Inklusion im Arbeitsleben voranzutreiben. Grundlegende Fragen zu Ethik, Verantwortung, Datenschutz und Selbstbestimmung sind dabei in Bezug auf Menschen mit Behinderungen kaum diskutiert und es bedarf eines tiefergehenden gesellschaftlichen und fachlichen Diskurses. Im KI.ASSIST-Projekt werden folgende Ziele verfolgt: - Analyse und Bewertung von Technologien auf Basis künstlicher Intelligenz als Elemente von soziotechnischen Lern- und Arbeitskontexten für schwerbehinderte Menschen in der beruflichen Rehabilitation; - Konzeption und praktische Erprobung explorativer Umsetzungsszenarien in Form von Lern- und Experimentierräumen in verschiedenen Settings der beruflichen Rehabilitation und mit verschiedenen Zielgruppen; - Erstellung von Handlungsempfehlungen für die Unterstützung der digitalen Transformation im Feld der beruflichen Rehabilitation, v.a. mit Blick auf Gestaltungs- und Veränderungsprozesse ausgelöst durch die Einführung von KI-basierten Technologien; - Einrichtung einer Dialogplattform mit unterschiedlichen Partizipations- und Kommunikationsformaten; -Bündelung des gesellschaftlichen Diskurses um Inklusion und Chancen wie Risiken neuer Technologien auf Basis künstlicher Intelligenz für und mit Menschen mit Behinderungen" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Mögen mich die anderen und ermutigen sie mich, ich selbst zu sein? Eine Propensity-Score-Analyse zum Effekt dauerhafter gesundheitlicher Beeinträchtigungen auf das arbeitsbezogene Inklusionserleben (2022)
Zitatform
Chakraverty, Veronika, Heinz Zimmer & Mathilde Niehaus (2022): Mögen mich die anderen und ermutigen sie mich, ich selbst zu sein? Eine Propensity-Score-Analyse zum Effekt dauerhafter gesundheitlicher Beeinträchtigungen auf das arbeitsbezogene Inklusionserleben. In: Die Rehabilitation, Jg. 62, H. 2, S. 94-103. DOI:10.1055/a-1907-3585
Abstract
"Ziel: Unsere Studie untersuchte den Effekt dauerhafter gesundheitlicher Beeinträchtigungen auf das arbeitsbezogene Inklusionserleben. Methodik: Über einen Online-Fragenbogen erfassten wir dazu das Inklusionserleben Arbeitnehmender (1807 mit und 540 ohne Beeinträchtigungen) und identifizierten durch Propensity-Score-Matching passende Paare. Ergebnisse: Arbeitnehmende mit Beeinträchtigungen gaben ein geringeres Inklusionserleben an als ihre gematchten Paare ohne Beeinträchtigungen, jedoch nur dann, wenn sie ihre Arbeitstätigkeit als stark eingeschränkt oder ihre Beeinträchtigung als stark stigmatisiert erlebten. Einschränkungen und Stigmata erwiesen sich dabei als voneinander unabhängige negative Prädiktoren für das Inklusionserleben. Schlussfolgerung: Unsere Ergebnisse legen einen Bedarf an Maßnahmen zur Verbesserung des arbeitsbezogenen Inklusionserlebens von Menschen mit dauerhaften gesundheitlichen Beeinträchtigungen nahe. Solche Maßnahmen sollten sowohl auf die Optimierung von Arbeitsplatzanpassungen als auch auf die Änderung leistungsbezogener sozialer Normen in Organisationen und stereotyper Vorannahmen über Arbeitnehmende mit dauerhaften gesundheitlichen Beeinträchtigungen abzielen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Autistic adults' views and experiences of requesting and receiving workplace adjustments in the UK (2022)
Davies, Jade ; Remington, Anna ; Livesey, Adam; Heasman, Brett ; Pellicano, Elizabeth ; Walker, Amy ;Zitatform
Davies, Jade, Brett Heasman, Adam Livesey, Amy Walker, Elizabeth Pellicano & Anna Remington (2022): Autistic adults' views and experiences of requesting and receiving workplace adjustments in the UK. In: PLoS ONE, Jg. 17, H. 8. DOI:10.1371/journal.pone.0272420
Abstract
"This article examines 181 autistic adults’ views toward, and experiences of, requesting and receiving workplace adjustments in the UK. Using an online survey, we collected both qualitative and quantitative data relating to individuals’ experiences. While the majority of participants perceived workplace adjustments to be important, many were not receiving them. Analysis of open-ended text responses highlighted specific challenges that autistic people face in requesting and receiving adjustments. Specifically, participants felt the onus fell on them to (1) identify their need for adjustments; (2) establish the specific adjustments that would be beneficial and (3) request adjustments from their employer. Yet, they reported struggling with this process. Participants also highlighted a range of social and organisational barriers to the successful implementation of workplace adjustments. Unsurprisingly, the lack of successfully implemented adjustments had far-reaching impacts on participants’ wellbeing as well as the choices they made about their future employment. These findings highlight the need for employers to take a more active role in the identification and implementation of workplace adjustments, as well as a need for more understanding and inclusive working environments that truly allow autistic employees to thrive in the workplace." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Hohe betriebliche Unterstützung der Menschen mit Behinderungen (2022)
Decker, Mareike; Flüter-Hoffmann, Christiane; Modler, Wiebke;Zitatform
Decker, Mareike, Christiane Flüter-Hoffmann & Wiebke Modler (2022): Hohe betriebliche Unterstützung der Menschen mit Behinderungen. (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2022,66), Köln, 3 S.
Abstract
"Barrierefreie Arbeitsplätze sowie organisatorische und personelle Unterstützung von Menschen mit Behinderungen am Arbeitsplatz sind eine wichtige Voraussetzung für die erfolgreiche betriebliche Inklusion. Dass dies häufig in den Unternehmen gelingt, zeigt der kürzlich veröffentlichte Abschlussbericht der Bundesregierung zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ressourcen von beruflich erfolgreichen Frauen: eine qualitative Studie zu Frauen mit und ohne Behinderung (2022)
Ehrig, Heike; Krumpholz, Doris;Zitatform
Ehrig, Heike & Doris Krumpholz (2022): Ressourcen von beruflich erfolgreichen Frauen. Eine qualitative Studie zu Frauen mit und ohne Behinderung. Münster: Waxmann Verlag, 356 S.
Abstract
"Die Unterrepräsentanz von berufstätigen Frauen in ranghohen Positionen ist nach wie vor ein Thema in Gesellschaft und Politik. In Wissenschaft und Forschung war der Fokus bisher eher darauf gerichtet, was Frauen an beruflichem Erfolg hindert, wo etwa strukturelle Barrieren oder persönliche Faktoren einen Einfluss haben. Dieser bislang eher defizitorientierte Blick auf gut qualifizierte und erfolgsmotivierte Frauen vernachlässigte die Frage nach den Ressourcen und Kompetenzen von Frauen, die beruflich erfolgreich geworden sind. Dabei wurde die Frage nach Erfolgsfaktoren von Frauen mit Behinderung überhaupt nicht gestellt. In dieser Untersuchung mit qualitativen Interviews wird nach den Ressourcen von Frauen mit und ohne Behinderung gefragt und ihre Kompetenzen, Strategien und die Relevanz von sozialen Beziehungen werden ermittelt. Was bedeutet es für Frauen mit und ohne Behinderung, beruflich erfolgreich zu sein? Über welche Kompetenzen verfügen sie? Wie gestalten sie soziale Beziehungen und welche Strategien wenden sie an? Welche Empfehlungen geben sie anderen Frauen und Arbeitgeber*innen bzw. Organisationen? Dieses Buch will neben dem Beitrag zur Forschung auch hilfreiche Anregungen geben für Interessenvertretungen wie Gleichstellungsbeauftragte, Diversity-Beauftragte, Schwerbehindertenvertrauensleute und Personalrätinnen. Darüber hinaus können auch Führungskräfte, Erwachsenenbildner*innen und Pädagog*innen profitieren." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis bei der Deutschen Nationalbibliothek -
Literaturhinweis
Inklusive Übergänge von der Schule in Ausbildung und Beruf (2022)
Zitatform
Fasching, Helga & Lena Tanzer (2022): Inklusive Übergänge von der Schule in Ausbildung und Beruf. (Inklusive Schule), Stuttgart: W. Kohlhammer, 197 S.
Abstract
"Der Band befasst sich mit der Gestaltung von inklusiven Übergängen von der Schule in Ausbildung und Beruf. Inklusion umfasst eine fundierte Berufsorientierung, chancengerechten Zugang zum Ausbildungssystem sowie nachhaltige Partizipation am Allgemeinen Arbeitsmarkt. Die Begleitung und Unterstützung von Jugendlichen mit Behinderung stehen dabei im Fokus. Der Band führt in ausgewählte Handlungsfelder und Konzepte ein und diskutiert Theorien und Begriffe unter Inklusions- und Diversitätsgesichtspunkten." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis vom Verlag -
Literaturhinweis
The total compensation gap, wage gap and benefit gap between workers with and without a disability (2022)
Zitatform
Hallock, Kevin F., Xin Jin & Michael Waldman (2022): The total compensation gap, wage gap and benefit gap between workers with and without a disability. In: BJIR, Jg. 60, H. 1, S. 3-31. DOI:10.1111/bjir.12607
Abstract
"The wage gap between workers with and without a disability has been widely documented. However, wages and salaries account for less than 70% of the total hourly cost of compensation for an average U.S. worker. In this study, we construct a measure of total compensation by linking the American Community Survey to a restricted‐access version of the Employer Cost for Employee Compensation database, which contains detailed benefit measures for the years 2008–2014. After controlling for selection into full‐time employment and other observed characteristics, we find that the percentage total compensation gap between full‐time male workers with and without a disability is substantially larger than the percentage wage and salary gap. The opposite pattern is observed for full‐time female workers. Our results suggest that considering only wage and salary may mask the true gaps in total compensation from employment. We also document a persistent benefits gap between workers with and without a disability. We discuss possible explanatory factors for the observed patterns in total compensation and benefit gaps." (Author's abstract, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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Literaturhinweis
Beschäftigung von Menschen mit Schwerbehinderungen: Betrieben liegen oftmals zu wenige passende Bewerbungen vor (2022)
Zitatform
Hiesinger, Karolin & Alexander Kubis (2022): Beschäftigung von Menschen mit Schwerbehinderungen: Betrieben liegen oftmals zu wenige passende Bewerbungen vor. (IAB-Kurzbericht 11/2022), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2211
Abstract
"Arbeitgeber mit mindestens 20 Arbeitsplätzen sind verpflichtet, auf wenigstens 5 Prozent ihrer Arbeitsplätze Menschen mit Schwerbehinderungen zu beschäftigen. Bei Unterschreiten dieser Quote ist eine Ausgleichsabgabe fällig, die 2019 laut Statistik der Bundesagentur für Arbeit rund 61 Prozent der betroffenen Arbeitgeber entrichten mussten. Auf Basis der IAB-Stellenerhebung werden die Erfahrungen von Betrieben mit Menschen mit Schwerbehinderungen untersucht und das Autorenteam geht der Frage nach, warum viele Betriebe die Schwerbehindertenquote nicht erfüllen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
- Beschäftigten die Betriebe in den letzten drei Jahren Menschen mit Schwerbehinderungen?
- Betriebliche Einschätzung von Menschen mit Schwerbehinderungen im Vergleich zu Menschen ohne Schwerbehinderungen
- Erwerbsquote* und Erwerbslosenquote** bei Menschen mit und ohne Behinderungen in Prozent, 2013, 2017 und 2019
- Betriebliche Einschätzung der Wirkung von Menschen mit Schwerbehinderungen auf das unmittelbare Arbeitsumfeld
- Ein Interview mit der Autorin, dem Autor finden Sie im IAB-Forum.
- Betriebliche Gründe für die Ausgleichsabgabe
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Literaturhinweis
Cost of Inclusion? Intended and Non-intended Effects of the Employment Quota for Workers with Disabilities (2022)
Zitatform
Hiesinger, Karolin (2022): Cost of Inclusion? Intended and Non-intended Effects of the Employment Quota for Workers with Disabilities. In: Verein für Socialpolitik (Hrsg.) (2022): Big Data in Economics. Beiträge zur Jahrestagung des Vereins für Socialpolitik 2022.
Abstract
"This paper analyzes whether financial disincentives affect firm demand for disabled workers. In Germany, firms must pay a noncompliance fine if they do not meet their legal quota for disabled workers. I exploit a threshold in this quota: Firms with fewer than 40 employees are required to employ one disabled worker, whereas firms with 40 or more employees must employ two disabled workers. Using administrative firm data, my results suggest that firms respond partially to the threshold and employ 0.388 more disabled workers when they are located just above the threshold. The effect remains positive after correcting for bunching behavior." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
To Include or Not to Include? Firm Employment Decisions with Respect to the German Disabled Worker Quota (2022)
Zitatform
Hiesinger, Karolin (2022): To Include or Not to Include? Firm Employment Decisions with Respect to the German Disabled Worker Quota. (IAB-Discussion Paper 25/2022), Nürnberg, 61 S. DOI:10.48720/IAB.DP.2225
Abstract
"In Deutschland müssen Unternehmen eine Ausgleichsabgabe zahlen, wenn sie die gesetzliche Quote zur Beschäftigung von Menschen mit Schwerbehinderungen nicht erfüllen. Im vorliegenden Papier wird untersucht, inwieweit die Ausgleichsabgabe die Arbeitsnachfrage von Unternehmen beeinflusst. Dabei nutze ich eine Schwellenwertregelung innerhalb der Schwerbehindertenquote: Unternehmen mit mindestens 20, aber weniger als 40 Beschäftigte müssen mindestens eine Person mit Schwerbehinderung beschäftigen, Unternehmen mit mindestens 40, aber weniger als 60 Beschäftigte müssen mindestens zwei Menschen mit Schwerbehinderungen beschäftigen. Mit Hilfe administrativer Unternehmensdaten schätze ich den Schwellenwerteffekt auf die Anzahl der Personen mit Schwerbehinderungen im Unternehmen. Meine Ergebnisse zeigen, dass Unternehmen zum Teil auf die Regelung reagieren und im Durchschnitt 0,388 mehr Personen mit Schwerbehinderungen beschäftigen, wenn sie sich knapp oberhalb des Schwellenwertes befinden. Dieser Effekt bleibt auch dann positiv, wenn berücksichtigt wird, dass manche Unternehmen bewusst unterhalb der Schwelle bleiben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Working from home and disabled people's employment outcomes (2022)
Zitatform
Hoque, Kim & Nick Bacon (2022): Working from home and disabled people's employment outcomes. In: BJIR, Jg. 60, H. 1, S. 32-56. DOI:10.1111/bjir.12645
Abstract
"This paper assesses disabled employees’ likelihood of working from home relative to non-disabled employees, and the implications of doing so for their experiences of work. Analysing British nationally representative data, the findings suggest that disabled employees are less likely to work from home than non-disabled employees, given they are disproportionately excluded from the higher-paying and/or managerial roles in which working from home is more widely available. In addition, organizations in which working from home is more commonplace do not employ a higher proportion of disabled people. The results also confirm disabled employees report poorer experiences of work than non-disabled employees regarding job control, job-related mental health, job satisfaction and work–life balance. Although working from home is positively associated with these outcomes (except for work–life balance) for both disabled and non-disabled employees, there is very little evidence it is associated with smaller disability gaps in these outcomes. Therefore, our analysis questions the potential for working from home to reduce disability disadvantage within organizations, and highlights the need for more substantial action to address the barriers to employment that disabled people encounter." (Author's abstract, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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Literaturhinweis
Wiedereinstieg mit Hindernissen – die Teilhabe von Frauen* mit Behinderung oder chronischer Erkrankung an Arbeit (2022)
Zitatform
Jungwirth, Ingrid & Marziyeh Bakhshizadeh (2022): Wiedereinstieg mit Hindernissen – die Teilhabe von Frauen* mit Behinderung oder chronischer Erkrankung an Arbeit. In: Gender, Jg. 14, H. 2, S. 118-133. DOI:10.3224/gender.v14i2.09
Abstract
"Dieser Beitrag untersucht den Wiedereinstieg von Frauen* mit Behinderung oder chronischer Erkrankung nach einer Unterbrechung als zentralen Übergang in der beruflichen Laufbahn in Zusammenhang mit dem gesamten Berufs- und Lebensverlauf. Die weit unterdurchschnittliche Teilhabe von Frauen* mit Behinderung an Erwerbsarbeit weist auf die Relevanz weitergehender Erkenntnisse hin. Wir verbinden das soziale Modell von Behinderung aus den Disability Studies mit einem geschlechtersoziologischen Ansatz der Soziologie des Lebenslaufs. Mit einem erweiterten Begriff von Arbeit, der Care-Arbeit und Arbeit, die mit einer Behinderung erforderlich wird, einbezieht, analysieren wir, wie sich Familienzyklus und Behinderungszyklus auf die berufliche Laufbahn auswirken. Mit diesem erweiterten Arbeitsbegriff können wir in der Pilotstudie auf der Grundlage von qualitativen Expert*inneninterviews in Beratungsstellen in einer ländlichen Region zeigen, dass u. a. fehlende Kapazitäten und Ressourcen sowie kumulative Benachteiligungen aufgrund von Geschlecht und Behinderung zu Berufsunterbrechungen bei Frauen* mit Behinderung führten. Weitere Forschung zu den Erfahrungen von Frauen* mit Behinderung selbst sollte sich Bildungsungleichheiten sowie Differenzen aufgrund von Behinderung und Alter widmen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Wir müssen Betriebe und Menschen mit Schwerbehinderungen besser zusammenbringen: (Interview mit Karolin Hiesinger und Alexander Kubis) (2022)
Zitatform
Keitel, Christiane; Alexander Kubis & Karolin Hiesinger (interviewte Person) (2022): Wir müssen Betriebe und Menschen mit Schwerbehinderungen besser zusammenbringen. (Interview mit Karolin Hiesinger und Alexander Kubis). In: IAB-Forum H. 24.05.2022 Nürnberg. DOI:10.48720/IAB.FOO.20220524.01
Abstract
"Arbeitgeber mit mindestens 20 Arbeitsplätzen sind verpflichtet, auf wenigstens fünf Prozent ihrer Arbeitsplätze Menschen mit Schwerbehinderungen zu beschäftigen. Andernfalls müssen sie eine Ausgleichsabgabe bezahlen. Ein aktueller IAB-Kurzbericht untersucht die Erfahrungen der Betriebe mit Menschen mit Schwerbehinderungen und geht der Frage nach, warum viele Betriebe die Schwerbehindertenquote nicht erfüllen. Die Redaktion des IAB-Forum hat dazu bei Karolin Hiesinger und Alexander Kubis nachgefragt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The role of human resource practices for including persons with disabilities in the workforce: a systematic literature review (2022)
Zitatform
Schloemer-Jarvis, Aileen, Benjamin Bader & Stephan A. Boehm (2022): The role of human resource practices for including persons with disabilities in the workforce: a systematic literature review. In: The International Journal of Human Resource Management, Jg. 33, H. 1, S. 45-98. DOI:10.1080/09585192.2021.1996433
Abstract
"Organizations are increasingly aware that a better vocational inclusion of persons with disabilities (PWD) is in their self-interest for reasons such as a shortage of skilled labor, an increasing prevalence of disability in their aging workforces, and changed societal attitudes and laws regarding the promotion of diversity and equity in the workplace. Human resource (HR) practices have been identified as a primary enabler of inclusion, yet research on disability-related HR Management is scattered across disciplines. To provide an evidence-based analysis and integration, this article systematically reviews the literature on HR management in the context of employing persons with disabilities, using the high-performance work practices ‘selection and staffing’, ‘training and development’, ‘(performance) appraisal, promotion, and career management’ and ‘compensation and benefits’ as an organizing framework. We systematically reviewed and summarized the key findings of 74 empirical studies conducted from 1990 through 2020. Most studies focused on selection and staffing practices, providing strong evidence that standardization and structure reduce bias in the appraisal of PWD and related employment decisions. Research regarding appropriate HR practices that allow to utilize, develop and reward PWDs’ potential, in contrast, is still in its infancy." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Exploring Opportunities and Risks in Decision Support Technologies for Social Workers: An Empirical Study in the Field of Disabled People’s Services (2022)
Zitatform
Schneider, Diana, Angelika Maier, Philipp Cimiano & Udo Seelmeyer (2022): Exploring Opportunities and Risks in Decision Support Technologies for Social Workers. An Empirical Study in the Field of Disabled People’s Services. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 71, H. 6-7, S. 489-511. DOI:10.3790/sfo.71.6-7.489
Abstract
"Dieser Artikel untersucht, wie Fachkräfte der Leistungserbringer in der Teilhabeplanung durch Entscheidungsunterstützungssysteme (DSSs) unterstützt werden können. Da DSSs in Deutschland noch nicht etabliert sind, werten wir Interviews mit Fachkräften danach aus, welche Erwartungen und Befürchtungen gegenüber DSSs bestehen, und wie diese in die berufliche Praxis integriert werden können. Unsere Ergebnisse erlauben drei Schlussfolgerungen: 1) DSSs, welche die Entwicklung von Klient*innen visualisieren, wird ein großes Potential zugeschrieben, Entscheidungen zu unterstützen; 2) zukünftig müssen integrative Konzepte partizipativer Entscheidungsfindung entwickelt werden, damit partizipative Entscheidungsprozesse nicht durch die Integration von DSSs unterminiert werden; 3) technische und professionelle Zuverlässigkeit dürfen nicht verwechselt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Evaluation of a supported education and employment program for adolescents and young adults with mental health problems: A study protocol of the StAB project (2022)
Zitatform
Schniedermann, Ina, Lorenz B. Dehn, Sabrina Micheel, Thomas Beblo & Martin Driessen (2022): Evaluation of a supported education and employment program for adolescents and young adults with mental health problems. A study protocol of the StAB project. In: PLoS ONE, Jg. 17, H. 7. DOI:10.1371/journal.pone.0271803
Abstract
"The majority of mental illnesses begins in childhood, adolescence and young adulthood before the age of 25. The transition from adolescence to adulthood is a particularly vulnerable time for adolescents with mental illness, affecting psychosocial functioning and participation in work life. Therefore, they need—in contrast to classic standard vocational interventions—a long-term, holistic and individually oriented vocational rehabilitation program. With the innovative model project "Start in education and employment (StAB)”, adolescents and young adults with mental illnesses are to be supported with regard to their vocational perspectives and participation by a new type of individualized, holistic, long-term job coaching. It follows the Individual Placement and Support (IPS) concept, as a manualized form of the Supported Employment Approach and is based on the "first place–then train" principle. In order to evaluate the effectiveness and feasibility of the StAB program, a double-centre prospective single arm evaluation study in a mixed-methods design will be conducted. The focus is on quantitative research analysing pre-post-effects of the StAB intervention in a two-year observational study. Young people between 15 and 25 years with a psychiatric diagnosis who are currently in receipt of means-tested benefits or are entitled to them will be recruited. The study will take place in two major cities in the north-western part of Germany, Bielefeld and Dortmund. We expect to contribute to gain more empirical data about the implementation of Supported Employment and Education to severely mentally ill adolescents and young adults in German settings. Moreover, these results may also provide the scientific foundation for future measures focusing the improvement of vocational rehabilitation for young people with mental illness. The study was registered in the German Clinical Trials Register (DRKS00027576) on March 10, 2022." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Abschlussbericht Repräsentativbefragung zur Teilhabe von Menschen mit Behinderung (2022)
Steinwede, Jacob [Proj.Ltr.]; Harand, Julia; Solga, Heike ; Schachler, Viviane; Fiedler, Maurice; Fiedler, Maurice; Schäfers, Markus ; Leinert, Johannes; König, Christian ; Kleudgen, Martin; Heisig, Jan Paul ;Zitatform
Steinwede, Jacob [Proj.Ltr.] (2022): Abschlussbericht Repräsentativbefragung zur Teilhabe von Menschen mit Behinderung. (Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht 598), Berlin, 235 S., Anhang.
Abstract
"Die „Repräsentativbefragung zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen“ (kurz: Teilhabebefragung) untersucht die Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigungen und Behinderungen in unterschiedlichen Lebensbereichen. Im empirischen Vergleich zu Menschen ohne Beeinträchtigung erschließen sich Besonderheiten und spezifische Probleme der Lebenslagen von Menschen mit Beeinträchtigungen und Behinderungen. Die Teilhabebefragung erfasst sowohl Personen in Privathaushalten als auch Bewohnerinnen und Bewohner in Wohneinrichtungen für Menschen mit Behinderungen sowie Alten- und Pflegeeinrichtungen. Der Abschlussbericht legt dazu sein empirisch orientiertes Konzept zur Messung von Beeinträchtigung und Behinderung unter der Prämisse internationaler Vergleichbarkeit dar. Auf dieser Grundlage stellt der Bericht zentrale Ergebnisse der umfangreichen Befragungen von Menschen mit und ohne Behinderungen vor." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Occupational Participation of Persons with Disabilities: Perceptions and Empirical Evidence (2022)
Weller, Sabrina Inez ; Beblo, Miriam; Rausch-Berhie, Friederike; Samray, David; Bublitz, Elisabeth ; Jäger, Julian ;Zitatform
Weller, Sabrina Inez, Elisabeth Bublitz, David Samray, Julian Jäger, Friederike Rausch-Berhie & Miriam Beblo (2022): Occupational Participation of Persons with Disabilities: Perceptions and Empirical Evidence. (BIBB-Report 2022,02), Leverkusen, 18 S.
Abstract
"The quality of employment of workers with disabilities differs from that of workers without disabilities only for a few selected indicators. This is shown by analyses based on a follow-up survey of the BIBB/BAuA Employment Survey (ETB) 2018. The follow-up survey also includes a survey experiment on the perception of the situation of people with disabilities on the labour market. A significant proportion of respondents misperceive the gap in labour force participation between people with and without disabilities. Employed persons with disabilities assess the labour market integration of persons with disabilities to be worse when they are informed about the actual gap in labour market participation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Ähnliche Treffer
deutsche Fassung erschienen als: BIBB-Report -
Literaturhinweis
Berufliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung durch digitale Technologien (2022)
Zitatform
Weller, Sabrina Inez & Friederike Rausch-Berhie (2022): Berufliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung durch digitale Technologien. In: S. Schumann, S. Seeber & S. Abele (Hrsg.) (2022): Digitale Transformation in der Berufsbildung, Bielefeld, wbv S. 103-121.
Abstract
"In diesem Beitrag wurde auf Basis quantitativer Betriebsdaten untersucht, inwiefern die zunehmende Digitalisierung für die betriebliche Ausbildung von Menschen mit Behinderung inklusionshemmend oder -fördernd ist (digital divide). Die deskriptiven Ergebnisse weisen auf einen positiven Zusammenhang zwischen dem Digitalisierungsgrad eines Betriebes und der Ausbildung von Menschen mit Schwerbehinderung hin: Je besser die digitale Ausstattung des Betriebs, desto wahrscheinlicher ist es, dass Menschen mit Schwerbehinderung ausgebildet werden. In hoch digitalisierten Ausbildungsbetrieben kommen auch häufiger inklusionsfördernde Technologien wie behinderungskompensierende Technologien sowie barrierefreie Software und Lernmedien zum Einsatz. Die Mittelwertvergleiche bestätigen diese Zusammenhänge: Die Inklusionsorientierung von Ausbildungsbetrieben (insbesondere Ausbildungsbetriebe mit Azubis mit Schwerbehinderung) steigt mit zunehmendem Digitalisierungsgrad. Somit kann eine Verbesserung der digitalen Ausstattung der Betriebe die Ausbildungschancen und -möglichkeiten von Menschen mit Behinderung positiv beeinflussen. Die Ergebnisse des Beitrags sind mit einigen Grenzen und Limitationen verbunden. Das BIBB-Qualifizierungspanel 2020 stellt eine Momentaufnahme der Inklusionsbereitschaft deutscher Betriebe dar. Die Befragung wurde größtenteils bei Personalverantwortlichen und Geschäftsführenden durchgeführt. Es ist davon auszugehen, dass einige Antworten zum sensiblen Thema „Behinderung“ auf soziale Erwünschtheit zurückzuführen sind. Angaben zu digitalen Technologien können auf Schätzungen beruhen. Zudem erlaubt die relativ geringe Fallzahl von Betrieben, die Menschen mit Schwerbehinderung beschäftigen, leider keine detaillierten (multivariaten) Analysen, die Aufschluss über interessante Zusammenhänge geben könnten. Die Auswertungen beziehen sich auf Betriebe, die Menschen mit Behinderung im Rahmen des dualen Ausbildungssystems ausbilden. Die Situation in anderen Ausbildungsformen, die von Menschen mit Behinderung gewählt werden können (z. B. „Behindertenberufe“ nach § 66 BBiG/§ 42 m HwO 7.233), sind nicht Bestandteil der Untersuchung. Vor allem die Situation im Berufsbildungsbereich kann nicht abgebildet werden. Zudem ist keine Differenzierung nach Art der Behinderung anhand der Daten möglich. Gerade für realistische Handlungsempfehlungen wäre es dabei sehr wichtig, für verschiedene Beeinträchtigungsformen adäquate Anknüpfungspunkte anhand geeigneter Daten zu erarbeiten." (Textauszug, IAB-Doku)
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