Menschen mit Behinderungen in Ausbildung und Beruf
Mit dem Bundesteilhabegesetz und dem Nationalen Aktionsplan 2.0 wurden 2016 zwei wichtige behindertenpolitische Vorhaben angestoßen und in den Folgejahren umgesetzt und weiterentwickelt. Damit soll im Einklang mit der UN-Behindertenrechtskonvention die Inklusion in Deutschland weiter vorangetrieben werden, indem die Selbstbestimmung und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen gestärkt werden. Mit dem schrittweisen Inkrafttreten des Bundesteilhabegesetzes erfuhren das Recht der Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen und die Eingliederungshilfe (SGB IX) weitreichende Änderungen. Wie stellt sich die Situation von behinderten Menschen auf dem Arbeitsmarkt dar? Wie lassen sich behindertengerechte Berufsleben und inklusive Arbeitswelten gestalten?
Die Infoplattform stellt zentrale Dokumente und relevante Quellenhinweise zusammen, inhaltlich strukturiert nach den Aspekten der Politik für behinderte Menschen und den diskutierten bzw. realisierten Reformanstrengungen.
- Ergebnisse und Projekte aus dem IAB
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Ausbildung, Rehabilitationsmaßnahmen
- Politik und Rechtsprechung für behinderte Menschen
- Rehabilitationseinrichtungen
- Berufsvorbereitung, Berufsberatung, Berufswahl
- Studium
- Berufsausbildung, Berufseinmündung
- Fortbildung und Umschulung
- betriebliche Rehabilitation
- Maßnahmen zur Erhaltung der Arbeitsfähigkeit
- Erfolgskontrolle, Kosten-Nutzen-Aspekte
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Arbeitsmarktsituation behinderter Menschen
- Arbeitsmarktpolitik, Inklusion, Persönliches Budget
- Beschäftigungsentwicklung
- Arbeitslosigkeit
- Beschäftigung in Werkstätten für behinderte Menschen
- Beschäftigung in alternativen Einrichtungen, Selbsthilfefirmen
- Berufliche Selbständigkeit
- Hochqualifizierte behinderte Menschen auf dem Arbeitsmarkt
- Beschäftigung im ersten Arbeitsmarkt
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Berufsleben und Arbeitswelt behinderter Menschen
- Personalpolitik, Arbeitgebereinstellungen, finanzielle Einstellungsanreize
- Eingliederungshilfe, BEM, Arbeitsassistenz, Unterstützte Beschäftigung, Arbeitsplatzsicherung
- Arbeitsbedingungen, Arbeitsplatzgestaltung, technische Arbeitshilfen, Arbeitszeit
- Berufsverlauf, Berufserfolg
- Berufsstruktur, Einzelberufe
- Arbeitszufriedenheit
- Lohn, Einkommen
- Behinderungsart
- Alter
- Geografischer Bezug
- Geschlecht
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Literaturhinweis
Sheltered employment for people with disabilities: An international appraisal with illustrations from the Spanish case (2022)
Zitatform
Malo, Miguel Ángel & Rodríguez Vanesa (2022): Sheltered employment for people with disabilities: An international appraisal with illustrations from the Spanish case. (MPRA paper / University Library of Munich 111861), München, 24 S.
Abstract
"This article presents an updated review of the employment policy of sheltered employment for people with disabilities. We review the international literature, focusing on the European Union and especially on Spain, because of the great importance of sheltered employment centres in this country. Studies have increasingly questioned sheltered employment's ability to promote labour market integration, mainly compared with supported employment. However, we lack clear causal evidence, as these arguments are largely based on descriptive evidence. In addition, sheltered employment centres have shifted to focus on people with physical disabilities rather than those with mental and cognitive disabilities, which was the predominant focus until the 2000s" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Das Budget für Arbeit : Eine explorative Studie zur Umsetzung von § 61 SGB IX in Berlin: Forschungsbericht (2022)
Mattern, Lea; Peters, Ulrike; Wansing, Gudrun; Rambausek-Haß, Tonia;Zitatform
Mattern, Lea, Tonia Rambausek-Haß, Gudrun Wansing & Ulrike Peters (2022): Das Budget für Arbeit : Eine explorative Studie zur Umsetzung von § 61 SGB IX in Berlin. Forschungsbericht. Berlin, 161 S. DOI:10.18452/25039
Abstract
"Die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) trat in Deutschland am 26. März 2009 in Kraft. Trotz der dort verankerten Verpflichtung der Vertragsstaaten, einen offenen, integrativen und für Menschen mit Behinderungen zugänglichen Arbeitsmarkt und ein ebensolches Arbeitsumfeld zu gewährleisten (Art. 27 UN-BRK), steigt die Anzahl der in Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) Beschäftigten seitdem an. Nach Ansicht der Bundesregierung spielen WfbM nach wie vor eine wichtige Rolle für die Teilhabe am Arbeitsleben. Der UN-Ausschuss für die Rechte von Menschen mit Behinderungen kritisierte Deutschland jedoch dafür, dass WfbM den Übergang auf den allgemeinen Arbeitsmarkt bislang nur unzureichend fördern. Um Übergänge zu fördern, wurde das Budget für Arbeit (BfA) am 01.01.2018 bundesweit eingeführt. Die Nutzer:innenzahlen liegen weit unter den Erwartungen der Bundesregierung. Die vorliegende Studie untersucht die förderlichen und hemmenden Faktoren, die die Inanspruchnahme des Budgets für Arbeit bedingen. Für diese explorativ-qualitative Studie wurden Ende 2019 fünf Fokusgruppen und zwei problemzentrierte Einzelinterviews mit insgesamt 42 Interviewteilnehmenden durchgeführt. Befragte waren Leistungsberechtigte, Budgetnehmende, Arbeitgeber, Unterstützende sowie Leistungsträger. Die transkribierten Interviews wurden mittels qualitativer Inhaltsanalyse in MAXQDA ausgewertet. Bei einem Großteil der Befragten, vor allem bei den Leistungsberechtigten, herrscht ein geringer Informationsstand zum BfA. Sie haben Zweifel an ihrer eigenen Leistungsfähigkeit und befürchten im Vergleich zur Beschäftigung in der WfbM Nachteile hinsichtlich der sozialen Sicherung und Renteneinbußen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Diese und weitere Faktoren hemmen die Inanspruchnahme. Praktika auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt, die Anleitung und Begleitung sowie die Aussicht auf eine unbürokratische Rückkehr in die WfbM können Übergänge im Rahmen des Budgets für Arbeit erleichtern." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Disabled People Working in the Disability Sector: Occupational Segregation or Personal Fulfilment? (2022)
Zitatform
Revillard, Anne (2022): Disabled People Working in the Disability Sector: Occupational Segregation or Personal Fulfilment? In: Work, Employment and Society, Jg. 36, H. 5, S. 875-892. DOI:10.1177/09500170221080401
Abstract
"This article explores variations in job quality for young workers by analysing six employers across three industrial sectors of Greater Manchester, an English city-region. Four aspects of job quality are examined because of their centrality in shaping how youth labour-power is deployed in the labour process: technological utilisation, work-rate, autonomy and discretion, and opportunities for training and career progression. Primary data were collected from 30 semi-structured interviews with business owners, managers, young workers and from workplace observations. Findings reveal job quality is high in advanced manufacturing and creative and digital sectors, but low in business services. Job quality is shaped by the nature of commodity production and accompanying labour process. Development or degradation of young workers in the labour process depends largely on the requirements of the employer, as few countervailing pressures exist. Training provision improves job quality, but demand-side interventions are required to generate sustainable good jobs for young workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Disability and Academic Careers: Using the Social Relational Model to Reveal the Role of Human Resource Management Practices in Creating Disability (2022)
Zitatform
Sang, Katherine, Thomas Calvard & Jennifer Remnant (2022): Disability and Academic Careers: Using the Social Relational Model to Reveal the Role of Human Resource Management Practices in Creating Disability. In: Work, Employment and Society, Jg. 36, H. 4, S. 722-740. DOI:10.1177/0950017021993737
Abstract
"Disabled people continue to face a variety of significant barriers to full participation and inclusion in work and employment. However, their experiences remain only sparsely discussed in relation to human resource management (HRM) practices and employment contexts. The current study contributes to this gap in understanding by drawing together relevant work connecting HRM practices, diversity management and disability studies to examine the experiences of a sample of 75 disabled academics in the UK. Through the social relational model of disability, HRM practices socially construct disability in the workplace. Interview and email data from disabled academics in the UK are drawn upon to illustrate how organisational practices and policies, while intended to ‘accommodate’ disabled people, inadvertently construct and shape disability for people with impairments or chronic health conditions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Berufliche Bildungsgänge in Werkstätten für behinderte Menschen: Analysen und Perspektiven (2022)
Zitatform
Stein, Roland & Hans-Walter Kranert (2022): Berufliche Bildungsgänge in Werkstätten für behinderte Menschen. Analysen und Perspektiven. In: M. Friese & D. Münk (Hrsg.) (2022): Berufliche Rehabilitation, S. 14-16.
Abstract
"Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) bieten Arbeit und Beschäftigung. Im Zuge der Etablierung eines Berufsbildungsbereiches sowie der Bestrebungen zu stärkerer Durchlässigkeit der WfbM ergeben sich Fragen der Strukturierung dieses Bereichs sowie auch der vorgehaltenen Bildungsgänge. Aus dem hier einschlägigen Forschungsprojekt EvaBi heraus wird dies diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Abschlussbericht Repräsentativbefragung zur Teilhabe von Menschen mit Behinderung (2022)
Steinwede, Jacob [Proj.Ltr.]; Harand, Julia; Solga, Heike ; Schachler, Viviane; Fiedler, Maurice; Fiedler, Maurice; Schäfers, Markus ; Leinert, Johannes; König, Christian ; Kleudgen, Martin; Heisig, Jan Paul ;Zitatform
Steinwede, Jacob [Proj.Ltr.] (2022): Abschlussbericht Repräsentativbefragung zur Teilhabe von Menschen mit Behinderung. (Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht 598), Berlin, 235 S., Anhang.
Abstract
"Die „Repräsentativbefragung zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen“ (kurz: Teilhabebefragung) untersucht die Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigungen und Behinderungen in unterschiedlichen Lebensbereichen. Im empirischen Vergleich zu Menschen ohne Beeinträchtigung erschließen sich Besonderheiten und spezifische Probleme der Lebenslagen von Menschen mit Beeinträchtigungen und Behinderungen. Die Teilhabebefragung erfasst sowohl Personen in Privathaushalten als auch Bewohnerinnen und Bewohner in Wohneinrichtungen für Menschen mit Behinderungen sowie Alten- und Pflegeeinrichtungen. Der Abschlussbericht legt dazu sein empirisch orientiertes Konzept zur Messung von Beeinträchtigung und Behinderung unter der Prämisse internationaler Vergleichbarkeit dar. Auf dieser Grundlage stellt der Bericht zentrale Ergebnisse der umfangreichen Befragungen von Menschen mit und ohne Behinderungen vor." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Teilhabe am Arbeitsleben aus Subjektperspektive: Eine explorative Untersuchung im Kontext der Werkstätten für behinderte Menschen (2022)
Teismann, Malte;Zitatform
Teismann, Malte (2022): Teilhabe am Arbeitsleben aus Subjektperspektive. Eine explorative Untersuchung im Kontext der Werkstätten für behinderte Menschen. Berlin, 263 S. DOI:10.18452/24768
Abstract
"Die Dissertation analysiert in einer explorativen Untersuchung die Konstitution von Teilhabe aus Subjektperspektive im Kontext der Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM). Durch die Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) und der Einführung des neuen Bundesteilhabegesetzes rücken das Individuum und seine gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe in den Vordergrund. Für viele Menschen mit Behinderung findet die gesellschaftliche Teilhabe jedoch in Einrichtungen der Eingliederungshilfe statt. Im Bereich der Teilhabe am Arbeitsleben wird dies unter anderem durch WfbM erfüllt, die im Jahr 2020 circa 315.000 Menschen mit Behinderungen eine Beschäftigung bot. Dies ist insofern problematisch, als dass die Zahlen auch nach der Ratifizierung der UN-BRK darauf hindeuten, dass immer mehr Menschen ihre Teilhabe außerhalb des allgemeinen Arbeitsmarktes sichern. In einem qualitativen Forschungsprojekt wurden sieben Beschäftigte einer WfbM in beruflichen Veränderungsprozessen begleitet. In einer qualitativen Längsschnittstudie wurde die subjektive Ebene von Teilhabe im Sinne der Grounded Theory erforscht, um herauszufinden, welche Möglichkeitsräume der Teilhabe am Arbeitsleben im Kontext der WfbM sichtbar werden und wie Teilhabe aus Subjektperspektive konstituiert ist. Die Ergebnisse der Studie verdeutlichen, dass Teilhabe in der WfbM auf mehreren unterschiedlichen Hierarchieebenen ermöglicht werden kann. Was Individuen als erstrebenswerte Teilhabemöglichkeiten empfinden, ist von ihrem Bewertungsrahmen abhängig. Deutlich wird, dass sich Teilhabe auch in separativen Settings, wie der WfbM einstellen kann, sofern dies kohärent mit den eigenen Teilhabezielen vereinbar ist. Teilhabe aus Subjektperspektive ist dann ein individuell reflektierter Zustand, der sich über ein Gefühl der Passung zwischen dem individuellen Teilhabeziel, den dahinterliegenden Vorstellungen und den realen Bedingungen der wahrgenommenen Möglichkeiten verwirklicht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Selbstbestimmung und Teilhabe mit dem Persönlichen Budget. Ein Stolperweg mit Hürden und Barrieren für Menschen mit Behinderungen (2022)
Thielicke, Angelika;Zitatform
Thielicke, Angelika (2022): Selbstbestimmung und Teilhabe mit dem Persönlichen Budget. Ein Stolperweg mit Hürden und Barrieren für Menschen mit Behinderungen. In: Impulse H. 95, S. 6-11.
Abstract
"Das Persönliche Budget nach § 29 SGB IX kann für Menschen mit Behinderungen ein Mehr an Selbstbestimmung bedeuten. In diesem Sinne wurde das Instrument auch vom Gesetzgeber ausgestaltet. In der Praxis ist die Umsetzung des Budgets aber oftmals von anderen Faktoren abhängig. In diesem Beitrag werden Barrieren aufgezeigt, denen Menschen mit Behinderungen im Rahmen des persönlichen Budgets begegnen. Dabei geht sie beispielhaft auf die Leistungen zur sozialen Teilhabe ein und beleuchtet die Situation im Arbeitsbereich einer WfbM nach § 58 SGB IX." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Werkstätten für behinderte Menschen – Inklusionshemmnis oder Weg zur Teilhabe?: Eine Auseinandersetzung von Michael Weber (2022)
Zitatform
Weber, Michael (2022): Werkstätten für behinderte Menschen – Inklusionshemmnis oder Weg zur Teilhabe? Eine Auseinandersetzung von Michael Weber. (Soziale Arbeit kontrovers 27), Freiburg: Lambertus, 59 S.
Abstract
"Das System der Werkstätten für behinderte Menschen in Deutschland steht seit Jahren in der Kritik. Attestiert werden unangemessene Entlohnung, schlechte Übergangsquoten auf den ersten Arbeitsmarkt und sogar Gewaltanwendung. Der Hauptvorwurf lautet: Werkstätten befördern Exklusion, nicht Inklusion. Der Autor setzt sich anhand des Konzepts der „umstrittenen Organisationen“ von Wolfgang Seibel mit dieser Kritik auseinander und zeigt auf, wie die Werkstätten dennoch zu einer gelingenden Teilhabe beitragen können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Mehr Teilhabe durch das Teilhabestärkungsgesetz? (2022)
Weiland, Belinda;Zitatform
Weiland, Belinda (2022): Mehr Teilhabe durch das Teilhabestärkungsgesetz? In: Gute Arbeit, Jg. 34, H. 5, S. 36-39.
Abstract
"Das Budget für Ausbildung wurde zum 1.1.2020 als Sozialleistung eingeführt. Durch das Teilhabestärkungsgesetz wurde der Kreis der Anspruchsberechtigten ausgeweitet. Was das bringen kann, erörtert dieser Beitrag." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Occupational Participation of Persons with Disabilities: Perceptions and Empirical Evidence (2022)
Weller, Sabrina Inez ; Beblo, Miriam; Rausch-Berhie, Friederike; Samray, David; Bublitz, Elisabeth ; Jäger, Julian ;Zitatform
Weller, Sabrina Inez, Elisabeth Bublitz, David Samray, Julian Jäger, Friederike Rausch-Berhie & Miriam Beblo (2022): Occupational Participation of Persons with Disabilities: Perceptions and Empirical Evidence. (BIBB-Report 2022,02), Leverkusen, 18 S.
Abstract
"The quality of employment of workers with disabilities differs from that of workers without disabilities only for a few selected indicators. This is shown by analyses based on a follow-up survey of the BIBB/BAuA Employment Survey (ETB) 2018. The follow-up survey also includes a survey experiment on the perception of the situation of people with disabilities on the labour market. A significant proportion of respondents misperceive the gap in labour force participation between people with and without disabilities. Employed persons with disabilities assess the labour market integration of persons with disabilities to be worse when they are informed about the actual gap in labour market participation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Ähnliche Treffer
deutsche Fassung erschienen als: BIBB-Report -
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Social Networks and Disability: Access to and Stabilization of Integration into the Primary Labor Market (2022)
Zitatform
Zapfel, Stefan, Nancy Reims & Mathilde Niehaus (2022): Social Networks and Disability: Access to and Stabilization of Integration into the Primary Labor Market. In: A. Klärner, M. Gamper, S. Keim-Klärner, I. Moor, H. v. d. Lippe & N. Vonneilich (Hrsg.) (2022): Social Networks and Health Inequalities, S. 273-290, 2021-09-15. DOI:10.1007/978-3-030-97722-1_15
Abstract
"Social science research and official statistics repeatedly point to the poor employment prospects of people with disabilities compared to those without disabilities (Eichhorst et al., 2010, p. 7; WHO, 2011, p. 237; Engels et al., 2017, p. 166 ff.; von Kardorff et al., 2013, p. 7 ff.; Pfaff, 2012, p. 235 ff.; Rauch, 2005, p. 28 ff.). People with disabilities are therefore also less likely to benefit from the manifest and latent functions of employment (Jahoda, 1983). The manifest functions include financial resources and access to the social security system. The latent functions encompass, for example, predefined time structures, the existence of common goals, social and professional prestige, the possibility to perform an activity experienced as meaningful, and the establishment and maintenance of social contacts. Deficits in access to the latent functions of employment are one of the main factors that explain the generally poorer health status of the unemployed (Batinic et al., 2010; Jahoda, 1982)." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer) ((en))
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The Economic Status of People with Disabilities and Their Families since the Great Recession (2021)
Zitatform
Bengali, Leila, Mary C. Daly, Olivia Lofton & Robert G. Valletta (2021): The Economic Status of People with Disabilities and Their Families since the Great Recession. (IZA discussion paper 14165), Bonn, 29 S.
Abstract
"People with disabilities face substantial barriers to sustained employment and stable, adequate income. We assess how they and their families fared during the long economic expansion that followed the Great Recession of 2007-09, using data from the monthly Current Population Survey (CPS) and the March CPS annual income supplement. We find that the expansion bolstered the well-being of people with disabilities and in particular their relative labor market engagement. We also find that applications and awards for federal disability benefits fell during the expansion. On balance, our results suggest that sustained economic growth can bolster the labor market engagement of people with disabilities and potentially reduce their reliance on disability benefits." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Employer Engagement in Promoting the Labour-Market Participation of Jobseekers with Disabilities. An Employer Perspective (2021)
Zitatform
Berkel, Rik van (2021): Employer Engagement in Promoting the Labour-Market Participation of Jobseekers with Disabilities. An Employer Perspective. In: Social Policy and Society, Jg. 20, H. 4, S. 533-547. DOI:10.1017/S147474642000038X
Abstract
"This article contributes to the literature on engaging employers in activation policies. It focuses on a specific policy aimed at promoting the labour-market participation of people with disabilities. Unlike many activation policies, this policy recognises that the engagement of employers and the human resource management practices in their organisations are crucial factors for the policy’s success. The article reports on a study among employers participating in this policy. It focuses on the challenges employers experience in placing people with disabilities in their organisations, and on the public support they expect in dealing with these challenges. The article concludes that as promoting the labour-market participation of groups remote from the labour market requires social policy interventions as well as interventions in organisational human resource management, it poses challenges for policy makers, agencies providing employment services, and employers and their organisations." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Die Corona-Pandemie und Teilhabe am Arbeitsleben von Menschen mit Behinderungen (2021)
Buschmann-Steinhage, Rolf;Zitatform
Buschmann-Steinhage, Rolf (2021): Die Corona-Pandemie und Teilhabe am Arbeitsleben von Menschen mit Behinderungen. In: Die Berufliche Rehabilitation, Jg. 35, H. 2, S. 6-15.
Abstract
"Die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) hat im Herbst 2020 in einer Online-Umfrage verschiedene Akteure zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen befragt. Thema dieses Beitrags sind die Teilhabe am Arbeitsleben sowie die berufliche Rehabilitation. Als Grundlage dienen vor allem die Antworten von Betroffenen und von Leistungserbringern der beruflichen Rehabilitation. Es geht um Homeoffice und Digitalisierung, Menschen mit Behinderungen als Risikogruppe, Beschäftigtenvertretungen und die Dienste und Einrichtungen für die Teilhabe am Arbeitsleben (und deren Mitarbeiter*innen) sowie den Arbeitsmarkt für Menschen mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Lambertus-Verlag)
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Literaturhinweis
Teilhabe stärken von Menschen mit Behinderungen: VdK-Stellungnahme zum Gesetzentwurf (2021)
Czennia, Dorothee;Zitatform
Czennia, Dorothee (2021): Teilhabe stärken von Menschen mit Behinderungen. VdK-Stellungnahme zum Gesetzentwurf. In: Sozialrecht + Praxis, Jg. 31, H. 4, S. 207-220.
Abstract
"Stellungnahme des Sozialverbands VdK Deutschland e.V. vom 15. Januar 2021 zum Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Teilhabe von Menschen mit Behinderungen (Teilhabestärkungsgesetz)" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Übergang zwischen Schule und Beruf neu denken: Für ein inklusives Ausbildungssystem aus menschenrechtlicher Perspektive (2021)
Enggruber, Ruth; Oehme, Andreas; Tillmann, Frank; Neises, Frank; Schröer, Wolfgang; Palleit, Leander;Zitatform
Enggruber, Ruth, Frank Neises, Andreas Oehme, Leander Palleit, Wolfgang Schröer & Frank Tillmann (2021): Übergang zwischen Schule und Beruf neu denken: Für ein inklusives Ausbildungssystem aus menschenrechtlicher Perspektive. Berlin ; Bonn ; Düsseldorf ; Halle ; Hildesheim, 48 S.
Abstract
"In den letzten Jahren wurden durch menschenrechtliche Konventionen – wie bspw. das Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen der Vereinten Nationen, der sogenannten UN-Behindertenrechtskonvention und deren Ratifizierung – einschlägige Rechtsnormen geschaffen, welche teils weitreichende Reformbedarfe des deutschen Ausbildungssystems deutlich werden lassen. Der Fokus der vom Paritätischen Gesamtverband beauftragten Expertise richtet sich auf die Wechselverhältnisse zwischen den aktuellen Herausforderungen im Jugendalter in der Zeit zwischen Schule und Beruf und dem institutionellen Gefüge in diesem Lebensalter. Sie geht der Fragestellung nach, welche Implikationen aus menschenrechtlicher Perspektive für eine inklusive Ausgestaltung des deutschen Berufsausbildungssystems unter Berücksichtigung aktueller empirischer Befunde zum Übergang Schule-Beruf erwachsen. Im Überblick auf den Aufbau der Expertise dienen die ersten beiden Kapitel der konzeptionellen Rahmung der beschrittenen Argumentation, indem zunächst aus den relevanten Konventionen menschenrechtlich ableitbare Kriterien der Bewertung des derzeitigen, an den allgemeinbildenden Schulbesuch anschließende Bildungssystem herausgearbeitet werden. Dem schließen sich Überlegungen zur Rolle der Jugendsozialarbeit als kompensatorisches oder nachteilsausgleichendes Unterstützungssystem an. Die beiden folgenden Kapitel widmen sich der Darstellung aktueller Entwicklungen sowie bestehender Ungleichheiten am Übergang Schule-Beruf aus Sicht der Jugend- und der Berufsbildungsforschung. Abschließend werden zentrale Anforderungen an eine Umgestaltung der institutionellen Arrangements beruflicher Bildung und der begleitenden Unterstützungssysteme hin zu einem inklusiven Ausbildungssystem formuliert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Sehbehinderung und Arbeit: Rekonfigurationen im digitalen Kapitalismus (2021)
Fischer-Tahir, Andrea;Zitatform
Fischer-Tahir, Andrea (2021): Sehbehinderung und Arbeit. Rekonfigurationen im digitalen Kapitalismus. (Gesellschaft der Unterschiede 68), Bielefeld: Transcript Verlag, 310 S.
Abstract
"Eine Inklusion, die auf bedarfsgerechte Teilhabe am Niedriglohnsektor abzielt, steht im Kontrast zu den sozialen Interessen von Menschen mit Behinderung auf der Suche nach guter Arbeit. Andrea Fischer-Tahir setzt die Themen Behinderung, Digitalisierung und Arbeit in Bezug zueinander, ermittelt den Gebrauchswert assistiver Technologie und spürt den Rekonfigurationen von Lebensentwürfen nach. Anhand von Interviews und Fokusgruppen untersucht sie aus der Perspektive kritischer Sozialtheorie Möglichkeiten und Grenzen des digitalen Kapitalismus für Sehbehinderte und rekonstruiert Erfahrungen von Exklusion im beruflichen Feld sowie Machtverhältnisse in Inklusionsmaßnahmen." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Erst platzieren, dann qualifizieren: Wie sich die Integration psychisch kranker Menschen in Beschäftigung verbessern lässt (Serie "Psychisch Erkrankte im SGB II: Situation und Betreuung") (2021)
Zitatform
Gühne, Uta & Steffi G. Riedel-Heller (2021): Erst platzieren, dann qualifizieren: Wie sich die Integration psychisch kranker Menschen in Beschäftigung verbessern lässt (Serie "Psychisch Erkrankte im SGB II: Situation und Betreuung"). In: IAB-Forum H. 06.12.2021 Nürnberg, 2021-12-02.
Abstract
"Menschen mit einer chronischen und schweren psychischen Erkrankung gelingt nur selten eine nachhaltige Integration in den allgemeinen Arbeitsmarkt, obwohl für die Wiedereingliederung in Beschäftigung unterschiedliche Ansätze und Instrumente zur Verfügung stehen. Unter den verschiedenen Ansätzen hat sich insbesondere das Konzept des „Supported Employments“, also der "Unterstützten Beschäftigung", als erfolgreich herauskristallisiert. Es zielt darauf ab, Betroffene möglichst schnell auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu platzieren und zugleich intensiv zu begleiten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Disability and labor market outcomes: Disability is associated with labor market disadvantage; evidence points to this being a causal relationship (2021)
Zitatform
Jones, Melanie (2021): Disability and labor market outcomes. Disability is associated with labor market disadvantage; evidence points to this being a causal relationship. (IZA world of labor 253), Bonn, 11 S. DOI:10.15185/izawol.253.v2
Abstract
"Die Häufigkeit gesundheitlicher Einschränkungen und damit verbundener Arbeitsmarktnachteile erfordert eine politische Antwort, die soziale und ökonomische Negativeffekte reduziert. Die richtigen Politikansätze zu finden, wird neben Messproblemen dadurch erschwert, dass zwischen Diskriminierung und dem Einfluss von Behinderungen auf Arbeitspräferenzen und -produktivität oft nur schwer differenziert werden kann. Die Erkenntnis, dass die Arbeitsmarktwirkungen von gesundheitlichen Einschränkungen je nach ihrer Art, Schwere und Dauer anders zu beurteilen sind, kann dabei helfen, zielgerichtetere Unterstützungsangebote und Anreize für eingeschränkt Erwerbsfähige zu schaffen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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