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Dossier

Menschen mit Behinderungen in Ausbildung und Beruf

Mit dem Bundesteilhabegesetz und dem Nationalen Aktionsplan 2.0 wurden 2016 zwei wichtige behindertenpolitische Vorhaben angestoßen und in den Folgejahren umgesetzt und weiterentwickelt. Damit soll im Einklang mit der UN-Behindertenrechtskonvention die Inklusion in Deutschland weiter vorangetrieben werden, indem die Selbstbestimmung und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen gestärkt werden. Mit dem schrittweisen Inkrafttreten des Bundesteilhabegesetzes erfuhren das Recht der Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen und die Eingliederungshilfe (SGB IX) weitreichende Änderungen. Wie stellt sich die Situation von behinderten Menschen auf dem Arbeitsmarkt dar? Wie lassen sich behindertengerechte Berufsleben und inklusive Arbeitswelten gestalten?
Die Infoplattform stellt zentrale Dokumente und relevante Quellenhinweise zusammen, inhaltlich strukturiert nach den Aspekten der Politik für behinderte Menschen und den diskutierten bzw. realisierten Reformanstrengungen.

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im Aspekt "Politik und Rechtsprechung für behinderte Menschen"
  • Literaturhinweis

    Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen: Zehn Jahre Sozialgesetzbuch IX : eine kritische Bestandsaufnahme der Umsetzung (2011)

    Fuchs, Harry;

    Zitatform

    Fuchs, Harry (2011): Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen. Zehn Jahre Sozialgesetzbuch IX : eine kritische Bestandsaufnahme der Umsetzung. In: Soziale Sicherheit, Jg. 60, H. 6/7, S. 205-213.

    Abstract

    "Am 1. Juli 2011 sind zehn Jahre seit dem Inkrafttreten des SGB IX - Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen vergangen. Es fasst - auf der Basis einer einstimmig verabschiedeten Entschließung des Deutschen Bundestages aus dem Jahr 2000 - das zuvor in einer Vielzahl von Gesetzen und Verordnungen zergliederte Behindertenrecht in einem Sozialgesetzbuch zusammen. Kernziele des SGB IX waren u. a., die Divergenz und Unübersichtlichkeit des Rehabilitationsrechts zu beenden und eine einheitliche Praxis bei der Rehabilitation und Behindertenpolitik im gegliederten Sozialsystem mit unterschiedlichen Reha-Trägern zu erreichen. Wie sieht es - zehn Jahren nach dem Start des SGB IX - mit der Umsetzung seiner wichtigsten Ziele aus? Das wird im Folgenden beleuchtet. Es zeigt sich: Die Vollzugsdefizite sind enorm." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Endbericht "Vorstudie zur Neukonzeption des Behindertenberichtes" (2011)

    Hornberg, Claudia ; Sellach, Brigitte; Schröttle, Monika; Degener, Theresia;

    Zitatform

    Hornberg, Claudia & Monika Schröttle (2011): Endbericht "Vorstudie zur Neukonzeption des Behindertenberichtes". (Forschungsbericht Sozialforschung / Bundesministerium für Arbeit und Soziales 408), Berlin, 210 S.

    Abstract

    "Ziel der Vorstudie zur Neukonzeption des Behindertenberichtes im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) ist die Sichtung und Bewertung der nationalen und internationalen Datenlage zur Lebenssituation von Menschen mit Behinderungen, die die Grundlage zur Umsetzung von politischen Maßnahmen darstellt. Zusätzlich gilt es entlang der Handlungsfelder des Nationalen Aktionsplanes (NAP) zwei bis fünf Indikatoren zur Messung von Fortschritten in der Behindertenpolitik zu entwickeln. Ein weiteres Anliegen ist die Ausarbeitung eines Konzeptes für einen neuen Indikatoren gestützten Behindertenbericht, einschließlich einer Kostenabschätzung sowie die Erarbeitung einer Organisationsstruktur für die Erstellung des Berichtes." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Humanität beruflicher Teilhabe im Zeichen der Inklusion: was ist "Gute Arbeit" für Menschen mit Behinderungen? (2011)

    Kubek, Vanessa;

    Zitatform

    Kubek, Vanessa (2011): Humanität beruflicher Teilhabe im Zeichen der Inklusion. Was ist "Gute Arbeit" für Menschen mit Behinderungen? In: Zeitschrift für Arbeitswissenschaft, Jg. 65, H. 4, S. 277-284.

    Abstract

    "Das System der beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderungen befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. In der politischen Diskussion dominierende Schlagworte wie Personenorientierung, Wirkungsorientierung oder Selbstbestimmung wurden bislang jedoch nicht ausreichend präzisiert. Maßgeblich ist die Frage nach der Qualität der Leistung zur beruflichen Rehabilitation. Wodurch zeichnet sich humane berufliche Teilhabe aus? Das arbeitswissenschaftliche Verständnis von humaner Arbeit bietet hierbei wichtige Anknüpfungspunkte. Nicht zuletzt macht jedoch die im Zuge der Ratifizierung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen angestoßene Diskussion um 'inklusive Arbeitswelten' eine kritische Reflexion und Erweiterung des bisherigen Verständnisses humaner Arbeit erforderlich.
    Die den hier beschriebenen Forschungsarbeiten zu Grunde liegende Frage nach der Humanität beruflicher Teilhabe ist einerseits von besonders aktueller Bedeutung: Das System der Eingliederungshilfe wird - insbesondere seitens der Politik - derzeit stark dichotom bewertet. Eine wissenschaftliche Grundlage zur Bewertung von Arbeitsplätzen von Menschen mit Behinderungen fehlt. Gleichzeitig ist die Forschungsfrage jedoch auch von systemischer Bedeutung: Seit Jahren ist die normative Diskussion um die Zukunft der Eingliederungshilfe von Schlagworten wie Inklusion, Selbstbestimmung, Personenzentrierung etc. beherrscht, ohne dass diese bislang für die konkrete Praxis beruflicher Teilhabe entsprechend operationalisiert wurden. An dieser Forschungslücke setzen die im Folgenden vorgestellten Arbeiten an." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Nationaler Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention: Materialien zur öffentlichen Anhörung von Sachverständigen in Berlin am 17. Oktober 2011. Zusammenstellung der schriftlichen Stellungnahmen (2011)

    Zitatform

    (2011): Nationaler Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. Materialien zur öffentlichen Anhörung von Sachverständigen in Berlin am 17. Oktober 2011. Zusammenstellung der schriftlichen Stellungnahmen. (Deutscher Bundestag, Ausschuss für Arbeit und Soziales. Ausschussdrucksache 17(11)597 v. 14.10.2011), 191 S.

    Abstract

    Die Bundesregierung muss sich noch konsequenter als bisher für die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention einsetzen und ihren Nationalen Aktionsplan (NAP) diesbezüglich konkretisieren. Dies forderte die Mehrheit der Sachverständigen in der Öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Arbeit und Soziales, in der der Nationale Aktionsplan im Zentrum der Diskussion stand.
    Mit dem Plan will die Bundesregierung nach eigenen Angaben einen Prozess anstoßen, um in den kommenden zehn Jahren die Idee der Inklusion, also das selbstbestimmte, gemeinsame Leben von Menschen mit und ohne Behinderungen, im gesellschaftlichen Alltag zu verankern. Er dokumentiert sämtliche Maßnahmen der Bundesregierung zur Entwicklung einer inklusiven Gesellschaft - insgesamt 213 Projekte aus verschiedensten Lebensbereichen.
    Stellungnahmen eingeladener Verbände und Einzelsachverständiger:
    Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände; Deutscher Caritasverband; Deutscher Behindertenrat; Forum selbstbestimmter Assistenz behinderter Menschen e. V.; Deutsche Vereinigung für Rehabilitation e. V.; Prof. Dr. Theresia Degener; Prof. Dr. Reinhard Burtscher; Dr. Thomas Kalisch; Prof. Franz-Josef Düwell; Karl Finke Dr. Sigrid Arnade; Jürgen Dürrschmidt; Prof. Dr. Felix Welti; Petra Hilbert; Claudia Tietz. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Übereinkommen der Vereinten Nationen über Rechte von Menschen mit Behinderungen: erster Staatenbericht der Bundesrepublik Deutschland (2011)

    Abstract

    "Das Bundeskabinett hat am 3. August 2011 den Ersten Staatenbericht der Bundesrepublik Deutschland zur Umsetzung der Behindertenrechtskonvention beschlossen. Er enthält eine Bestandsaufnahme der Lebenssituation von Menschen mit Behinderungen in Deutschland sowie Maßnahmen, die die Bundesregierung, Länder und andere Institutionen zur Umsetzung der Behindertenrechtskonvention ergriffen haben bzw. noch ergreifen werden. Er enthält auch die Eindrücke der Zivilgesellschaft, insbesondere der Verbände der Menschen mit Behinderungen, zur Umsetzung der Behindertenrechtskonvention und greift Maßnahmen des NAP zur Klärung von Probleme und zur Überwindung von Defiziten auf. Der Staatenbericht wird nach englischer Übersetzung zusammen mit einer Kurzfassung des Aktionsplans der Bundesregierung dem Generalsekretär der Vereinten Nationen vorgelegt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Politik für Menschen mit Behinderung und zum Entschädigungsrecht in der EU, USA und Japan: ein Überblick 2011 (2011)

    Abstract

    "Mit der Ratifizierung des Übereinkommens der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen ist dieses Abkommen seit dem 26. März 2009 auch für Deutschland verbindlich. Die Bundesregierung will die Impulse, die durch das Übereinkommen in unserem Land spürbar sind, aufnehmen und die deutsche Politik für Menschen mit Behinderungen weiter vorantreiben.
    Da auch andere Staaten das VN-Übereinkommen ratifiziert haben und eine erfolgreiche Behindertenpolitik umsetzen, soll in dieser Publikation diese Politik aller EU-Staaten und der Vertragsstaaten USA und Japan dargestellt werden, damit so die Zahlen und Fakten zur Lage behinderter Menschen und die Behindertenpolitik des jeweiligen Landes besser bekannt werden und verglichen werden können. Außerdem wird dargestellt, welche Maßnahmen andere Staaten in ihrer Behindertenpolitik ergriffen haben, um aus diesem Wissen Verbesserungspotenziale für die deutsche Politik zu Gunsten behinderter Menschen zu erkennen.
    Aus diesem Grund sind die Regierungen der oben genannten Länder über die deutschen Botschaften um Hilfe gebeten worden, den Fragebogen zum Thema Behinderung zu beantworten. Neben diesem Fragebogen erfolgte eine weitere Abfrage zu Fragen aus dem Bereich des Sozialen Entschädigungsrechts einschließlich des Gewaltopferrechts." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    World report on disability 2011 (2011)

    Abstract

    "The first ever World report on disability, produced jointly by WHO and the World Bank, suggests that more than a billion people in the world today experience disability.
    People with disabilities have generally poorer health, lower education achievements, fewer economic opportunities and higher rates of poverty than people without disabilities. This is largely due to the lack of services available to them and the many obstacles they face in their everyday lives. The report provides the best available evidence about what works to overcome barriers to health care, rehabilitation, education, employment, and support services, and to create the environments which will enable people with disabilities to flourish. The report ends with a concrete set of recommended actions for governments and their partners.
    This pioneering World report on disability will make a significant contribution to implementation of the Convention on the Rights of Persons with Disabilities. At the intersection of public health, human rights and development, the report is set to become a 'must have' resource for policy-makers, service providers, professionals, and advocates for people with disabilities and their families." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    United States employment disability discrimination charges: implications for disability management practice (2010)

    Bruyère, Susanne M.; Bjelland, Melissa; Coduti, Wendy; Schrader, Sarah von ;

    Zitatform

    Bruyère, Susanne M., Sarah von Schrader, Wendy Coduti & Melissa Bjelland (2010): United States employment disability discrimination charges. Implications for disability management practice. In: International Journal of Disability Management, Jg. 5, H. 2, S. 48-58. DOI:10.1375/jdmr.5.2.48

    Abstract

    "It is 20 years since the passage of the Americans With Disabilities Act, yet employment and economic inequities continue for people with disabilities. The purpose of this article is to inform and encourage disability management leading practices to contribute toward reducing these disparities. The approach is an examination of where in the employment process applicants and incumbent employees perceive employment disability discrimination, leading to the filing of charges against an employer. Employment disability discrimination claims filed by individuals over 15 years (1993 - 2007) with the United States (US) Equal Employment Opportunity Commission or state and local Fair Employment Practice Agencies are studied. The authors analyse employment discrimination charges by year, basis (i.e., protected class characteristics, such as disability, age, or race), issue (i.e., actions of the employer, such as discharge, hiring, or harassment), employer characteristics (i.e, size of business and industry sector), and joint filings under Title VII of the Civil Rights Act (gender, race/ethnicity, and religious discrimination) and the Age Discrimination in Employment Act (ADEA). Special attention is paid to where in the employment process people with specific impairments are perceiving discrimination. Implications of these research findings for the practice and administration of disability management and employer policies are discussed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Konzept und Gesetz "Unterstützte Beschäftigung": eine Standortbestimmung (2010)

    Bungart, Jörg;

    Zitatform

    Bungart, Jörg (2010): Konzept und Gesetz "Unterstützte Beschäftigung". Eine Standortbestimmung. In: Impulse H. 52, S. 6-13.

    Abstract

    "Nach langjährigen positiven Erfahrungen einiger Anbieter mit dem Konzept Unterstützte Beschäftigung wurde Ende 2008 das Gesetz zur Einführung 'Unterstützter Beschäftigung' verabschiedet (§ 38a SGB IX). Seit dem ist zwischen Konzept und Gesetz zu unterscheiden. Inhalte und Prinzipien des Konzepts Unterstützte Beschäftigung können in Zukunft über das Gesetz hinaus zur Weiterentwicklung der Teilhabemöglichkeiten für Menschen mit Behinderung beitragen. Daneben gilt es, die Umsetzung des § 38a SGB IX kritisch zu begleiten, um die Qualität der Maßnahme zu optimieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Geschichte der Behindertenpolitik in der Bundesrepublik aus Sicht der Disability History (2010)

    Bösl, Elsbeth;

    Zitatform

    Bösl, Elsbeth (2010): Die Geschichte der Behindertenpolitik in der Bundesrepublik aus Sicht der Disability History. In: Aus Politik und Zeitgeschichte H. 23, S. 6-12.

    Abstract

    "Von der Warte der kulturalistisch orientierten Disability History aus werden die Herstellung von Behinderung im Gesellschaftssystem der Bundesrepublik und die Formierung der Behindertenpolitik untersucht. So lassen sich die hinter Behinderung stehenden Prozesse der Kategorisierung und ihre Wurzeln aufzeigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Perceptions of the effect of public policy on employment opportunities for individuals who are deaf or hard of hearing (2010)

    Houston, Kyle; Lammers, H. Bruce; Svorny, Shirley;

    Zitatform

    Houston, Kyle, H. Bruce Lammers & Shirley Svorny (2010): Perceptions of the effect of public policy on employment opportunities for individuals who are deaf or hard of hearing. In: Journal of Disability Policy Studies, Jg. 21, H. 1, S. 9-21. DOI:10.1177/1044207309357428

    Abstract

    Researchers have been unable to draw conclusions about labor market conditions for people who are deaf or hard of hearing because surveys of individuals with disabilities do not sufficiently sample these groups. The authors conducted a national survey of vocational rehabilitation counselors and others who provide services to individuals who are deaf or hard of hearing. Respondents were asked their views about changes in labor market opportunities, job tenure, and the employment effects of Americans With Disabilities Act (ADA) requirements, state antidiscrimination laws, and increased benefits under Social Security Disability Insurance (SSDI) and Supplemental Security Income (SSI). In general, the respondents reported an improvement in labor market opportunities. However, a substantial number agreed that ADA requirements and increased benefits under SSDI and SSI have resulted in a drop in employment, particularly for workers who are deaf and lack postsecondary education.

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  • Literaturhinweis

    Report on the social inclusion and social protection of disabled people in European countries: Germany (2010)

    Lingnau, Kathrin; Waldschmidt, Anne ;

    Zitatform

    Lingnau, Kathrin & Anne Waldschmidt (2010): Report on the social inclusion and social protection of disabled people in European countries. Germany. 20 S.

    Abstract

    "The Academic Network of European Disability experts (ANED) was established by the European Commission in 2008 to provide scientific support and advice for its disability policy Unit. The purpose of the report is to review national implementation of the open method of coordination in Social inclusion and social protection, and is particular the National Strategic Reports of member states from a disability equality perspective, and to provide the Commission with useful evidence in supporting disability policy mainstreaming.
    Conclusions: As the main focus of German disability policy lies on labour market integration, other aspects of social protection and social inclusion tend to be neglected. However, in recent years there have been some positive developments towards a more comprehensive approach. Considering the history and the traditions of German disability policy, there is a positive change towards more self-determination, participation and social inclusion - even though a very slow change compared to the developments in other European counties." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Reformschritte zur Vernetzung von Werkstätten für behinderte Menschen und allgemeinem Arbeitsmarkt (2010)

    Wendt, Sabine;

    Zitatform

    Wendt, Sabine (2010): Reformschritte zur Vernetzung von Werkstätten für behinderte Menschen und allgemeinem Arbeitsmarkt. In: Die Rehabilitation, Jg. 49, H. 1, S. 38-47. DOI:10.1055/s-0029-1246144

    Abstract

    "Nur 0,16% der behinderten Beschäftigten gelingt der Übergang aus einer Werkstatt für behinderte Menschen auf den allgemeinen Arbeitsmarkt. Gleichzeitig steigt die Zahl der Werkstattbeschäftigten stärker an als erwartet. Dies belegt ein Forschungsbericht über die Entwicklung der Zugangszahlen zu Werkstätten für behinderte Menschen, der Handlungsempfehlungen für eine bessere Praxis des Übergangs gibt. Der Anstieg der Aufnahmen von Sonderschulabgängern um 18% könnte danach vermindert werden, wenn die Kooperation von Sonderschulen und Betrieben des allgemeinen Arbeitmarktes durch Schulpraktika und Berufswegekonferenzen verbessert würde. Seit 2009 gibt es als Alternative zur Werkstattaufnahme für geeignete behinderte Jugendliche die Möglichkeit, mit einer unterstützten Beschäftigung bis zu drei Jahren in Betrieben des allgemeinen Arbeitsmarktes für ein Arbeitsverhältnis qualifiziert zu werden. Die Mehrheit der Werkstattaufnahmen betrifft inzwischen seelisch behinderte Menschen, von denen aber über 30% die Werkstatt wieder verlassen. Für sie bieten 'virtuelle Werkstätten' als Verleih-Betriebe für den allgemeinen Arbeitsmarkt oder Zuverdienstfirmen eine bessere Wiedereingliederung in den allgemeinen Arbeitsmarkt. Das Persönliche Budget für Arbeit als Länder-Modellprojekt ermöglicht den Transfer einer persönlichen Begleitung aus der Werkstatt auf den allgemeinen Arbeitsmarkt. Seit 2007 arbeitet die Konferenz der Arbeits- und Sozialminister der Länder an einem Konzept zur Reform der Rechtsgrundlagen der Eingliederungshilfe für behinderte Menschen, die in Zukunft personenzentriert ausgerichtet sein soll. Ganz oben auf der Agenda steht die Beseitigung von Rechtsbarrieren für den verbesserten Übergang von der Werkstatt für behinderte Menschen auf den allgemeinen Arbeitsmarkt. Auch der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge hat sich aktiv mit Vorschlägen an dieser Reformdiskussion beteiligt, die vom Gesetzgeber der 17. Legislaturperiode des Deutschen Bundestages umgesetzt werden soll." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben: arbeitsrechtliche und sozialrechtliche Ansprüche und Verfahren (2010)

    Winkler, Björn;

    Zitatform

    Winkler, Björn (2010): Die Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben. Arbeitsrechtliche und sozialrechtliche Ansprüche und Verfahren. (Sozialrecht und Sozialpolitik in Europa 11), Berlin: LIT, 345 S.

    Abstract

    "Der Gesetzgeber hat mit dem Sozialgesetzbuch - Neuntes Buch (SGB IX) und weiteren Regelungen wirkungsvolle Instrumente zur Ermöglichung gleichberechtigter Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben und am Leben in der Gesellschaft geschaffen. Der Autor beleuchtet, wie dieses teils öffentlich-rechtlich, teils privatrechtlich geprägte Geflecht von materiellem Recht und Verfahrensvorschriften ineinander greift und wirkt. Im Mittelpunkt der Betrachtungen steht dabei das Beschäftigungsverhältnis der Betroffenen im ersten Arbeitsmarkt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Teilhabe in Zeiten verschärfter Ausgrenzung?: kritische Beiträge zur Inklusionsdebatte (2010)

    Wittig-Koppe, Holger; Bremer, Fritz; Prins, Sibylle; Hansen, Hartwig; Schiedeck, Jürgen; Görres, Birgit; Stahlmann, Martin; Kardorff, Ernst von; Steinhart, Ingmar; Lob-Hüdepohl, Andreas; Theunissen, Georg; Bremer, Fritz; Wunder, Michael; Landhäußer, Sandra; Zechert, Christian; Kal, Doortje; Lüpke, Klaus von;

    Zitatform

    Wittig-Koppe, Holger, Fritz Bremer & Hartwig Hansen (Hrsg.) (2010): Teilhabe in Zeiten verschärfter Ausgrenzung? Kritische Beiträge zur Inklusionsdebatte. Neumünster: Paranus, 177 S.

    Abstract

    "Die derzeitige Debatte um Inklusion hat durch die 'UN-Konvention zu den Rechten von Menschen mit Behinderung' Fahrt aufgenommen. Dieses Buch ist eine erste kritische Bestandsaufnahme der Debatte und will zur weiteren Diskussion anregen. Die Autorinnen und Autoren greifen das Paradigma Inklusion auf, verweisen auf erkennbare Gefahren und stellen zugleich zukunftsweisende Fragen."(Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Europäische Strategie zugunsten von Menschen mit Behinderungen 2010-2020: erneuertes Engagement für ein barrierefreies Europa. Mitteilung der Kommission an das Europäische Parlament, den Rat, den Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss und den Ausschuss der Regionen (2010)

    Abstract

    "Mit dieser Strategie soll das gesamte Potenzial der EU-Charta der Grundrechte, des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union und des VN-Übereinkommens ausgeschöpft sowie die Europa-2020-Strategie und ihre Instrumente voll genutzt werden. Die Strategie setzt einen Prozess in Gang, durch den für Menschen mit Behinderungen neue Möglichkeiten eröffnet werden, damit sie uneingeschränkt und gleichberechtigt mit anderen an der Gesellschaft teilhaben können. Angesichts der alternden Bevölkerung in Europa werden die Maßnahmen konkrete Auswirkungen auf die Lebensqualität eines wachsenden Teils der Bürger/innen haben. Die EU-Institutionen und die Mitgliedstaaten sind aufgerufen, im Rahmen dieser Strategie zusammenzuarbeiten, um ein barrierefreies Europa für alle zu schaffen." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Materialien - Zusammenstellung der schriftlichen Stellungnahmen zur öffentlichen Anhörung von Sachverständigen in Berlin am 3. Mai 2010 zum Bericht der Bundesregierung über die Lage behinderter Menschen und die Entwicklung ihrer Teilhabe (Drucksache 16/13829) (2010)

    Zitatform

    (2010): Materialien - Zusammenstellung der schriftlichen Stellungnahmen zur öffentlichen Anhörung von Sachverständigen in Berlin am 3. Mai 2010 zum Bericht der Bundesregierung über die Lage behinderter Menschen und die Entwicklung ihrer Teilhabe (Drucksache 16/13829). (Deutscher Bundestag, Ausschuss für Arbeit und Soziales. Ausschussdrucksache 17(11)128 v. 27.04.2010), 43 S.

    Abstract

    Die Materialien zur öffentlichen Anhörung von Sachverständigen in Berlin am 3. Mai 2010 zum Bericht der Bundesregierung über die Lage behinderter Menschen und die Entwicklung ihrer Teilhabe enthalten (1) eine Mitteilung über die Tagesordnung, (2) eine Liste der eingeladenen Sachverständigen sowie (3) die Stellungnahmen folgender Verbände und Einzelsachverständiger: Bundesagentur für Arbeit (BA), Bundesarbeitsgemeinschaft der überörtlichen Träger der Sozialhilfe (BAGüS), Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB), Deutsches Studentenwerk, Deutscher Caritasverband, Sozialverband Deutschland (SoVD), Bundesvereinigung der Landesarbeitsgemeinschaften der Werkstatträte e.V., Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V., Aktion Psychisch Kranke, Weibernetz e.V., Dr. Richard Auernheimer, Badenheim. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Mehr Wissen - mehr Teilhabe: Internetportal zur Verbesserung der Informationssituation von mehrfachbehinderten hörgeschädigten Menschen (2010)

    Zitatform

    (2010): Mehr Wissen - mehr Teilhabe. Internetportal zur Verbesserung der Informationssituation von mehrfachbehinderten hörgeschädigten Menschen. In: Hörgeschädigtenpädagogik, Jg. 64, H. 2, S. 50-60.

    Abstract

    "An der Pädagogischen Hochschule Heidelberg läuft ein vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördertes Projekt mit dem Titel 'Hörgeschädigt-Plus, Information für gehörlose und schwerhörige Menschen mit zusätzlichem Handicap', das in Kooperation mit dem Forschungsinstitut Technologie und Behinderung der Evangelischen Stiftung Volmarstein in Wetter durchgeführt wird Mehrfachbehinderte hörgeschädigte Menschen können sich in einem Internetportal barrierefrei informieren über die vielfältigen Möglichkeiten vor allem der beruflichen Teilhabe - von den Angeboten in Förderstätten bis zum Studium oder zur Selbstständigkeit. Eine erste Evaluation der Serverstatistiken zeigt, dass das Projekt bei den Zielgruppen angekommen ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Stellungnahme der wissenschaftlichen Fachgruppe RehaFutur zur Zukunft der beruflichen Rehabilitation in Deutschland (2009)

    Ellger-Rüttgardt, Sieglind; Wittwer, Ulrich; Riedel, Hans-Peter; Karbe, Hans; Schian, Hans-Martin; Niehaus, Mathilde ; Schröder, Helmut ; Rauch, Angela ; Schmidt, Christof; Spijkers, Wilhelmus; Schott, Thomas;

    Zitatform

    Ellger-Rüttgardt, Sieglind, Hans Karbe, Mathilde Niehaus, Angela Rauch, Hans-Peter Riedel, Hans-Martin Schian, Christof Schmidt, Thomas Schott, Helmut Schröder, Wilhelmus Spijkers & Ulrich Wittwer (2009): Stellungnahme der wissenschaftlichen Fachgruppe RehaFutur zur Zukunft der beruflichen Rehabilitation in Deutschland. (Forschungsbericht Sozialforschung / Bundesministerium für Arbeit und Soziales 393), Bonn, 231 S.

    Abstract

    Die Deutsche Akademie für Rehabilitation und die wissenschaftliche Fachgruppe RehaFutur haben vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) im September 2007 den Auftrag erhalten, Vorschläge für die mittel- und langfristige Entwicklung der beruflichen Rehabilitation erwachsener Menschen mit Behinderungen zu erarbeiten, um auf dieser Basis die zukünftige Rolle der Leistungsberechtigten, Leistungserbringer und Leistungsträger der beruflichen Rehabilitation zu beschreiben. Ein Leitbild für die Entwicklung der beruflichen Rehabilitation erwachsener behinderter Menschen wird skizziert: 'Eine zukunftsfähige berufliche Rehabilitation zeichnet sich inhaltlich dadurch aus, dass sie die Selbstbestimmung und Selbstverantwortung der Menschen mit Behinderung gezielt fördert und deren eigenständige Lebensgestaltung stärkt, die gesellschaftliche Teilhabe durch inklusive Strukturen gewährleistet und die Teilhabe am Arbeitsleben durch nachhaltige Bildung mit ganzheitlicher Entwicklung der fachlichen und personalen Kompetenz, ausgerichtet auf die individuellen Ressourcen und Potenziale, ermöglicht und durch systematische Vernetzungen mit Unternehmen absichert.' Vor diesem Hintergrund werden acht Handlungsfelder für eine zukunftsfähige berufliche Rehabilitation herausgearbeitet: 1. die Förderung von Selbstbestimmung und Selbstverantwortung der Leistungsberechtigten; 2. die Verbesserung des Bekanntheitsgrades, die Stärkung der Akzeptanz und die Erleichterung des Zugangs; 3. die Etablierung und flächendeckende Einführung unabhängiger Berufs-, Bildungs- und Lebensberatung; 4. die Orientierung am System der beruflichen Bildung; 5. die Realisierung systematischer Vernetzungen mit der Arbeitswelt; 6. die Individualisierung und Flexibilisierung beruflicher Rehabilitation; 7. die Steuerung von Gesamtprozessen; 8. Qualitätssicherung und Stärkung der Entwicklungsfähigkeit. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Rauch, Angela ;
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  • Literaturhinweis

    Defining disability: effects of disability concepts on research outcomes (2009)

    Grönvik, Lars;

    Zitatform

    Grönvik, Lars (2009): Defining disability. Effects of disability concepts on research outcomes. In: International Journal of Social Research Methodology, Jg. 12, H. 1, S. 1-18. DOI:10.1080/13645570701621977

    Abstract

    "This article presents analyses of how different definitions of disability affect the outcomes of studies of disabled people's living conditions. Three different definitions of disability are compared using six rather common variables: gender, age, living arrangements, education, labour market participation and income. Selected definitions of disability are administrative definitions, a subjective definition and a functional definition. Analyses were conducted using compilations of several databases in Sweden. Recurrent differences between administrative definitions, on the one hand, and functional and subjective definitions, on the other, are found in relation to educational and labour force variables. People defined by an administrative definition are more likely to be younger and single than the people defined by the other two definitions. More research on the impact of disability definitions is needed. However, a first step in resolving this question would be to improve the methodological awareness of disability researchers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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