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Dossier

Female breadwinner – Erwerbsentscheidungen von Frauen im Haushaltskontext

Nach wie vor ist die ungleiche Verteilung von Erwerbs- und Familienarbeit zwischen den Partnern der Regelfall. Traditionelle familiäre Arrangements werden dabei durch institutionelle Rahmenbedingungen bevorzugt. Die Folge ist, dass Frauen immer noch beruflich zurückstecken - auch wenn sie den Hauptteil des Haushaltseinkommens erarbeiten und damit die Rolle der Familienernährerin übernehmen.
Dieses Themendossier widmet sich den Bedingungen und Auswirkungen der Erwerbsentscheidung von Frauen sowie empirischen Studien, die sich mit der Arbeitsteilung der Partner im Haushaltskontext befassen.
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im Aspekt "Kulturelle Faktoren"
  • Literaturhinweis

    Warum Frauen nicht arbeiten können und Männer das Geld verdienen: Studie über gleiche Chancen für Frauen und Männer in den ländlichen Räumen Bayerns in den Themen Erwerbsarbeit, Familienarbeit und Freiwilligenarbeit. Projektbericht (2011)

    Auweck, Fritz; Magel, Holger; Lichtenauer, Kathrin; Wankiewicz, Heidrun; Bosse, Claudia; Fechter, Christian; Braun, Ulrike ; Merfort, Sebastian;

    Zitatform

    Auweck, Fritz, Claudia Bosse, Ulrike Braun, Christian Fechter, Kathrin Lichtenauer, Sebastian Merfort & Heidrun Wankiewicz (2011): Warum Frauen nicht arbeiten können und Männer das Geld verdienen. Studie über gleiche Chancen für Frauen und Männer in den ländlichen Räumen Bayerns in den Themen Erwerbsarbeit, Familienarbeit und Freiwilligenarbeit. Projektbericht. München, 60 S.

    Abstract

    "Darauf hinzuwirken, allen Frauen und Männern mit oder ohne Kindern, alleinerziehend, in Ehe oder Partnerschaft lebend die Möglichkeit zu geben, ihre Form des Lebenswegs frei zu wählen und zu gestalten, ist eine selbstverständliche Prämisse der heutigen Gesellschaft. Doch inwieweit wird dies bereits umgesetzt? Können Frauen und Männer ihre Lebensentwürfe verwirklichen? Wie weit sind wir heute und was kann und muss getan werden, um Frauen und Männern eine chancengerechte Zukunft zu ermöglichen? In einer sich wandelnden Gesellschaft mit neuen Formen des Zusammenlebens, mit verschiedensten Formen von Familie und mit sich verändernden Arbeitsmärkten entstehen neue Ansprüche, Bedürfnisse und Verpflichtungen. Traditionelle Familienbilder existieren neben Familien mit dem Wunsch beider Partner, berufstätig zu sein, Arbeitnehmer sehen sich neuen Ansprüchen an Flexibilität gegenübergestellt, Kommunen sind mit der Aufgabe, ausreichend Betreuungsangebote bereitzustellen konfrontiert, Arbeitgeber müssen die Abwesenheit und den beruflichen Wiedereinstieg von Arbeitnehmern für Erziehungs- und Pflegezeiten gestalten, eine zunehmende Zahl Alleinerziehender ist auf Unterstützungsangebote angewiesen, um Beruf und Kindererziehung vereinbaren zu können. Welchen Herausforderungen müssen sich die Landkreise, Städte und Gemeinden Bayerns stellen? Wie können die Kommunen dazu beitragen, chancengerechte Rahmenbedingungen zu schaffen? Was können Unternehmen tun, um geeignete Arbeitskräfte zu gewinnen und im Betrieb zu halten? Welchen Beitrag kann die Bürgergesellschaft leisten, um Frauen und Männern ein chancengerechtes Leben in ihrer Gemeinde, in ihrer Stadt zu ermöglichen? Diese Fragen greift die vorliegende Studie auf und betrachtet die Thematik insbesondere vor dem Hintergrund der Lebenswelt des ländlichen Raumes in Bayern. Es gibt eine Reihe von Informationsmöglichkeiten, wissenschaftlichen Arbeiten und weiteren Veröffentlichungen, die sich mit der Chancengerechtigkeit von Frauen und Männern beschäftigen. Jedoch wird hier kaum zwischen den Lebenswelten Stadt bzw. Großstadt im Ballungsraum und Stadt oder Gemeinde im ländlichen Raum unterschieden. Bestehen Unterschiede in Bezug auf die Chancengerechtigkeit für Frauen und Männer in Verdichtungsräumen und im ländlichen Raum? Braucht es spezifische Angebote für den ländlichen Raum? Im Rahmen dieser Studie wird gezeigt, wie sich die Lebenssituation und gesellschaftliche Teilhabe von Frauen und Männern gestaltet und welche Unterschiede bestehen. Es werden die für ein Mehr an Chancengerechtigkeit für Frauen und Männer strategisch bedeutsamsten Themenfelder beschrieben und Handlungsoptionen benannt, die aufgegriffen werden sollten und zu mehr Chancengerechtigkeit führen. Die aus Gutachtersicht wichtigsten Schritte sind in Strategien gebündelt aufgeführt. Die Studie besteht aus drei Teilen, dem vorliegenden Bericht, den 'Indikatoren zur Chancengerechtigkeit' und den 'Handlungsoptionen zur Chancengerechtigkeit'." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    With a little help from abroad: The effect of low-skilled immigration on the female labour supply (2011)

    Barone, Guglielmo; Mocetti, Sauro ;

    Zitatform

    Barone, Guglielmo & Sauro Mocetti (2011): With a little help from abroad: The effect of low-skilled immigration on the female labour supply. In: Labour economics, Jg. 18, H. 5, S. 664-675. DOI:10.1016/j.labeco.2011.01.010

    Abstract

    "We examine whether and how the inflow of female immigrants who specialize in household production affects the labour supply of Italian women. To identify the causal effect, we exploit the family reunification motives and network effects (i.e., the tendency of newly arriving female immigrants to settle in places where males of the same country already live) which is used as an instrument for the geographical distribution of female foreign workers. We find that when the number of immigrants who provide household services is higher, native Italian women spend more time at work (intensive margin) without affecting their labour force participation (extensive margin). This impact is concentrated on highly skilled women whose time has a higher opportunity cost. These results also hold after a battery of robustness checks. We present some further evidence that is also consistent with the idea that the impact works through substitution in household work rather than complementarities in the production sector. Finally, we show that immigration arises as a substitute to publicly provided welfare services, although this phenomenon raises concerns regarding the fairness and sustainability of this private and informal welfare model." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Child care availability, quality and affordability: are local problems related to labour supply? (2011)

    Breunig, Robert ; Weiss, Andrew; Mercante, Joseph; Yamauchi, Chikako ; Gong, Xiaodong ;

    Zitatform

    Breunig, Robert, Andrew Weiss, Chikako Yamauchi, Xiaodong Gong & Joseph Mercante (2011): Child care availability, quality and affordability: are local problems related to labour supply? In: The Economic Record, Jg. 87, H. 276, S. 109-124. DOI:10.1111/j.1475-4932.2010.00707.x

    Abstract

    "We examine whether responses to survey questions about child care availability, quality and cost, aggregated at the local geographical level, have any explanatory power in models of partnered female and lone parent labour supply. We find evidence that partnered women and lone parents who live in areas with more reports of lack of availability, low quality or costly child care work fewer hours and are less likely to work than women in areas with fewer reported difficulties with child care." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Low-skilled immigration and the labor supply of highly skilled women (2011)

    Cortés, Patricia ; Tessada, José;

    Zitatform

    Cortés, Patricia & José Tessada (2011): Low-skilled immigration and the labor supply of highly skilled women. In: American Economic Journal. Applied Economics, Jg. 3, H. 3, S. 88-123. DOI:10.1257/app.3.3.88

    Abstract

    "Low-skilled immigrants represent a significant fraction of employment in services that are close substitutes of household production. This paper studies whether the increased supply of low-skilled immigrants has led high-skilled women, who have the highest opportunity cost of time, to change their time-use decisions. Exploiting cross-city variation in immigrant concentration, we find that low-skilled immigration increases average hours of market work and the probability of working long hours of women at the top quartile of the wage distribution. Consistently, we find that women in this group decrease the time they spend in household work and increase expenditures on housekeeping services." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Do changing institutional settings matter?: educational attainment and family related employment interruptions in Germany (2011)

    Drasch, Katrin ;

    Zitatform

    Drasch, Katrin (2011): Do changing institutional settings matter? Educational attainment and family related employment interruptions in Germany. (IAB-Discussion Paper 13/2011), Nürnberg, 33 S.

    Abstract

    "Auf Basis von Analysen mit Querschnittdaten wurde festgestellt, dass sich die Arbeitsmarktpartizipation von Frauen in Westdeutschland nach deren Bildungsgrad unterscheidet. In diesem Papier untersuche ich einen potentiellen, zugrundeliegenden Mechanismus: den Wiedereintritt von Müttern in den Arbeitsmarkt nach einer Inaktivitätsphase. Ich argumentiere, dass neben gesellschaftlichen Veränderungen die Reformen in der Gesetzgebung zu Erziehungszeiten für die bildungsspezifische Ungleichheitsentwicklung verantwortlich sein könnten. Die Ableitung der Hypothesen erfolgt aus der Humankapitaltheorie und der Arbeitsangebotstheorie. Hier wird eine rationale Handlungsweise der Frauen unterstellt. Mittels retrospektiver Lebensverlaufsdaten der IAB-ALWA Studie wird festgestellt, dass Frauen mit unterschiedlichem Bildungsniveau auch unter Berücksichtigung des Bildungsniveaus des Partners unterschiedliche Wiedereinstiegsmuster aufweisen. Schließlich spielen Regelungen zu Erziehungszeiten eine entscheidende Rolle für den Wiedereinstieg. Zudem gibt es Anzeichen für eine bildungsspezifische Polarisierung des Wiedereinstiegsverhaltens nach dem Jahr 2000." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Schulergänzende Betreuung für Kinder: Status Quo und Beschäftigungswirkung. Expertise für die Geschäftsstelle des Zukunftsrats Familie (2011)

    Eichhorst, Werner; Tobsch, Verena; Marx, Paul ;

    Zitatform

    Eichhorst, Werner, Paul Marx & Verena Tobsch (2011): Schulergänzende Betreuung für Kinder. Status Quo und Beschäftigungswirkung. Expertise für die Geschäftsstelle des Zukunftsrats Familie. (IZA research report 37), Bonn, 71 S.

    Abstract

    "Die vorliegende Studie zeigt, dass eine ausgebaute Mittags- und Nachmittagsbetreuung mit höherer Erwerbstätigkeit und längeren Arbeitszeiten der Mütter einhergeht. Die ganztägige Betreuung von Schulkindern ist damit ein wichtiger Baustein für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Schulische und schulergänzende Ganztagsangebote vor allem im Grundschulalter sind erforderlich, um eine durchgängige Betreuung und damit kontinuierliche Erwerbsverläufe der Mütter zu erreichen. Dies verkürzt Erwerbsunterbrechungen und verhindert Einbußen beim Einkommen und die Entwertung von beruflich nutzbaren Qualifikationen. Der Ausbau der Ganztagsschulen ist deshalb nicht nur bildungspolitisch richtig, sondern auch unter dem Aspekt einer verstärkten Arbeitsmarktintegration von Müttern. Damit kann auch der Fachkräftemangel gelindert werden. Unsere Abschätzung des zusätzlichen Arbeitsangebots bei einer verlässlichen Mittags- und Nachmittagsbetreuung von Schulkindern zeigt vor allem Wirkungen auf bislang nicht erwerbstätige Mütter. Weniger bedeutend sind die marginalen Wirkungen auf die Arbeitszeit von bereits beschäftigten Müttern. Die Effekte sind überwiegend auf Westdeutschland beschränkt, wo die Betreuungssituation wesentlich stärker eingeschränkt ist als in Ostdeutschland." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Kurzfassung
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  • Literaturhinweis

    Fertility, female labor supply, and family policy (2011)

    Fehr, Hans; Ujhelyiova, Daniela;

    Zitatform

    Fehr, Hans & Daniela Ujhelyiova (2011): Fertility, female labor supply, and family policy. (CESifo working paper 3455), München, 28 S.

    Abstract

    "The present paper develops a general equilibrium model with overlapping generations and endogenous fertility in order to analyze the interaction between public policy and household labor supply and fertility decisions. The model's benchmark equilibrium reflects the current family policy consisting of joint taxation of married couples, monetary transfers and in-kind benefits which reduce the time cost of children. Then we simulate alternative reforms of the tax and the child benefit system and analyze the long-run impact on fertility and female labor supply. Our simulations indicate three central results: First, policies which simply increase the family budget either via higher transfers (direct or in-kind) or via family splitting increase fertility but reduce female employment. Second, increasing tax revenues due to the introduction of individual taxation would increase female employment but reduce fertility. Third, revenue neutral policies such as a reform of the benefit structure or a move towards individual taxation combined with an increase in in-kind benefits may achieve both goals and therefore yield significant welfare gains." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    How does the stork delegate work?: Childbearing and the gender division of paid and unpaid labour (2011)

    Frenette, Marc;

    Zitatform

    Frenette, Marc (2011): How does the stork delegate work? Childbearing and the gender division of paid and unpaid labour. In: Journal of population economics, Jg. 24, H. 3, S. 895-910. DOI:10.1007/s00148-010-0307-y

    Abstract

    "I estimate the relationship between fertility and the allocation of paid and unpaid labour among couples, accounting for the potentially endogenous nature of fertility with two instruments. Additional children lead to a reduction in paid hours and to an even larger increase in unpaid hours among mothers. An increase in fertility also leads to a decline in the proportion of mothers working and of mothers working full-time in paid employment. In contrast, additional children are not related to paternal paid hours, although there is evidence of a small increase in unpaid hours spent on childcare." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The effect of housework on wages in Germany: no impact at all (2011)

    Hirsch, Boris ; Konietzko, Thorsten;

    Zitatform

    Hirsch, Boris & Thorsten Konietzko (2011): The effect of housework on wages in Germany. No impact at all. (Universität Erlangen, Nürnberg, Lehrstuhl für Arbeitsmarkt- und Regionalpolitik. Diskussionspapiere 74), Nürnberg, 26 S.

    Abstract

    "Auf Grundlage zweier deutscher Datensätze, des Sozio-oekonomischen Panels und der Zeitbudgeterhebung, untersucht dieser Beitrag den Einfluss der für Hausarbeit aufgewandten Zeit auf die Löhne. Im Gegensatz zum Gros der internationalen Forschungsliteratur findet sich kein negativer Effekt der Hausarbeit auf die Löhne. Dieses Ergebnis zeigt sich in West- wie Ostdeutschland sowohl für Frauen und Männer, für verheiratete Individuen und Singles als auch für Teilzeit- und Vollzeitbeschäftigte. Unsere Ergebnisse ändern sich zudem nicht, wenn wir verschiedene Formen von Hausarbeit unterscheiden oder die Endogenität der geleisteten Hausarbeit in den Lohnregressionen mithilfe von Instrumentvariablenschätzungen berücksichtigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Wandel von Erwerbsbeteiligung westdeutscher Frauen nach der Erstgeburt: ein Vergleich der zwischen 1936 und 1965 geborenen Kohorten (2011)

    Kelle, Nadiya ;

    Zitatform

    Kelle, Nadiya (2011): Wandel von Erwerbsbeteiligung westdeutscher Frauen nach der Erstgeburt. Ein Vergleich der zwischen 1936 und 1965 geborenen Kohorten. (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 406), Berlin, 69 S.

    Abstract

    "Noch in der frühen Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts dominierte das so genannte Ernährermodell, sodass die Frau nach der Heirat sowie Geburt des ersten Kindes in der Regel hauptverantwortlich für die Kindererziehung sowie Haushaltshaltung war, während der Mann sich auf die Erwerbsarbeit konzentrierte. Der Erwerbsausstieg der Mütter war dabei grundsätzlich einer dauerhaften Natur: Die Erwerbsbeteiligung verheirateter Frauen galt gesellschaftlich eher als unüblich, sodass die Frauen häufig aus eher unterprivilegierten Verhältnissen ihre Erwerbsbeteiligung fortsetzten oder zumindest ihre Teilnahme am Erwerbsleben als Zuverdienst zum Familieneinkommen begründeten.
    Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, wie sich die Erwerbsbeteiligung westdeutscher Frauen nach der Geburt ihres ersten Kindes gewandelt hat. Um den Wandel abzubilden, werden drei Kohorten (1936-1945, 1946-1955 und 1956-1965) miteinander verglichen. Zum einen stellt sich dabei die Frage, wie sich die Erwerbsbiografien ändern und welche Muster sich über die Zeit hinweg ergeben. Zum anderen werden relevante Faktoren ausgemacht und über die Zeit hinweg verglichen, die für die nachkindliche Erwerbsbeteiligung verantwortlich sind. Im Rahmen der empirischen Analyse lassen sich feste Erwerbsmuster der Mütter ausmachen, wobei sich diese über die Zeit hinweg in ihrer Bedeutung wandeln, sodass beispielsweise die Teilzeitbeteiligung nach der Erstgeburt zunimmt. Weiterhin ändert sich der Faktoreneinfluss, wobei die Heirat und soziale Lage im Wandel für die nachkindliche Erwerbstätigkeit der Frauen an Bedeutung verlieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Intra-household work timing: the effect on joint activities and the demand for child care (2011)

    Klaveren, Chris van ; Maassen van den Brink, Henriette; Praag, Bernard van;

    Zitatform

    Klaveren, Chris van, Henriette Maassen van den Brink & Bernard van Praag (2011): Intra-household work timing. The effect on joint activities and the demand for child care. (IZA discussion paper 5636), Bonn, 31 S.

    Abstract

    "This study examines if couples time their work hours and how this work timing influences child care demand and the time that spouses jointly spend on leisure, household chores and child care. By using a innovative matching strategy, this studies identifies the timing of work hours that cannot be explained by factors other than the partners' potential to communicate on the timing of their work. The main findings are that couples with children create less overlap in their work times and this effect is more pronounced the younger the children. We find evidence for a togetherness preference of spouses, but only for childless couples. Work timing also influences the joint time that is spent on household chores, but the effect is small. Finally, work timing behavior affects the demand for informal child care, but not the demand for formal child care." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Flexible Familienernährerinnen: Prekarität im Lebenszusammenhang ostdeutscher Frauen? (2011)

    Klenner, Christina; Pfahl, Svenja; Drauschke, Petra; Menke, Katrin ; Weeber, Sonja;

    Zitatform

    Klenner, Christina, Katrin Menke & Svenja Pfahl (2011): Flexible Familienernährerinnen. Prekarität im Lebenszusammenhang ostdeutscher Frauen? Düsseldorf, 476 S.

    Abstract

    "Veränderungen in den Geschlechterverhältnissen und in der gesellschaftlichen Stellung der Frau vollziehen sich zeitgleich mit einem Umbruch in der Sphäre der Erwerbsarbeit sowie Wandlungsprozessen in der sozialen Sicherung. Indem wir in diesem Projekt die Arbeitssituation, Vereinbarkeitsarrangements und Lebensführung von Familienernährerinnen untersuchen, thematisieren wir Phänomene, die am Schnittpunkt des Wandels in den Geschlechterverhältnissen, in der Erwerbsarbeit und in der Sozialpolitik liegen. Die Erosion des männlichen Familienernährermodells ist bereits seit Jahren in der wissenschaftlichen Diskussion.
    Drei zentrale Fragenkomplexe stehen im Mittelpunkt des Projektes:
    - Erstens untersuchen wir, durch welche Faktoren Familienernährerinnen-Konstellationen zustande kommen und in welchen sozialen Lagen Familienernährerinnen-Haushalte leben.
    - Zweitens wird erforscht, inwieweit sich Geschlechterarrangements auf der Paarebene verändern. Analysiert wird, wie Fürsorgearbeit unter Bedingungen des Umbruchs in der Erwerbsarbeit erbracht wird, und ob sich widersprüchliche Öffnungen bestehender Geschlechterhierarchisierungen in Familien mit weiblichen Familienernährerinnen zeigen.
    - Drittens fragen wir danach, ob und wie sich bei Familienernährerinnen und ihren Familien Prekarisierungstendenzen im Lebenszusammenhang zeigen, zu welchen Belastungen dies führt und welche Praktiken die Subjekte im Umgang mit den Bedingungen entwickeln.
    Kapitel 2 fragt nach Umfang und Ursachen des Phänomens Familienernährerinnen auf Basis der quantitativen Analyse des Sozioökonomischen Panels. Anschließend wird das methodische Konzept der qualitativen Studie vorgestellt (Kap. 3). Das Sample der befragten Interviewpartnerinnen wird näher charakterisiert. Im Kapitel 4 wird analysiert, wie die befragten Frauen zu Familienernährerinnen wurden und welches Selbstverständnis ihrer Rolle sie haben. Fünf Muster der Genese von Familienernährerinnen-Haushalten werden hier vorgestellt. Im Kapitel 5 wird die Aufteilung der Hausarbeit und der Kinderbetreuung in den Familienernährerinnen-Familien mit einem männlichen Partner analysiert. Gefragt wird anschließend im Kapitel 6, wie sich die Aushandlungsmacht innerhalb der Partnerschaft bei den Befragten darstellt. Im Kapitel 7 werden die verschiedenen Typisierungen zusammengeführt und die empirisch gefundene Typologie von Familienernährerinnen vorgestellt. Im Kapitel 8 werden Beanspruchungen, Gesundheit und Belastungen der Befragten analysiert. Kapitel 9 zeigt an fünf Fällen beispielhaft Prekarisierungstendenzen im Lebenszusammenhang der Befragten auf. Im Kapitel 10 werden Handlungsstrategien der Familienernährerinnen vorgestellt: Welche Ressourcen mobilisieren sie, um Prekarisierungstendenzen zu begegnen? Auch die Wünsche der Frauen in Ostdeutschland, die an der Studie teilgenommen haben, werden hier behandelt. Oftmals nahmen die Familienernährerinnen an der Befragung mit der Motivation teil, dass sich etwas an ihren Lebensbedingungen ändern möge. Im Kapitel 11 wird aus der gesamten Analyse Handlungsbedarf in verschiedenen Politikfeldern sowie bezüglich der betrieblichen Arbeitsbedingungen abgeleitet. Abschließend wird ein Fazit der Untersuchung gezogen. Wir geben einen Ausblick auf offene Forschungsfragen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Does informal eldercare impede women's employment?: the case of European welfare states (2011)

    Kotsadam, Andreas ;

    Zitatform

    Kotsadam, Andreas (2011): Does informal eldercare impede women's employment? The case of European welfare states. In: Feminist economics, Jg. 17, H. 2, S. 121-144. DOI:10.1080/13545701.2010.543384

    Abstract

    "European states vary in eldercare policies and in gendered norms of family care, and this study uses these variations to gain insight into the importance of macrolevel factors for the work - care relationship. Using advanced panel data methods on European Community Household Panel (ECHP) data for 1994-2001, this study finds women's employment to be negatively associated with informal caregiving to the elderly across the European Union. For the countries included in the study, the effects of informal caregiving seem to be more negative in Southern Europe, less negative in Nordic countries, and in between these extremes in Central Europe. This study explains that since eldercare is a choice in countries with more formal care and less pronounced gendered care norms, the weaker impact of eldercare on women's employment in these countries has to do with the lesser degree of coercion in the caring decision." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    'We both need to work': maternal employment, childcare and health care in Britain and the USA (2011)

    Lyonette, Clare ; Kaufman, Gayle ; Crompton, Rosemary;

    Zitatform

    Lyonette, Clare, Gayle Kaufman & Rosemary Crompton (2011): 'We both need to work': maternal employment, childcare and health care in Britain and the USA. In: Work, employment and society, Jg. 25, H. 1, S. 34-50. DOI:10.1177/0950017010389243

    Abstract

    "Both Britain and the USA are described as market-oriented or 'liberal' welfare regimes. However, there are important variations within these two countries: although both have high rates of maternal employment, part-time work is much more common in the UK than in the USA, where dual-earner (full-time) couples are the norm. Part-time employment can help to ease work-family conflict for women, while simultaneously contributing to the household income. However, part-time work is limited in its economic benefits, is also career limiting, and, in the USA, it generally comes without health insurance. While most of the current research regarding maternal employment decisions focuses on women, this research involves interviews with 83 British and American fathers, to better understand the complexity of such decision-making. Men's attitudes and experiences are examined in detail, focusing on the need for two incomes, the importance of paid health care and childcare costs and the potential role of part-time work." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Couple's relative labor supply in intermarriage (2011)

    Nottmeyer, Olga;

    Zitatform

    Nottmeyer, Olga (2011): Couple's relative labor supply in intermarriage. (IZA discussion paper 5567), Bonn, 32 S.

    Abstract

    "In this paper the hypothesis that partnerships between immigrants and natives are less specialized - in the sense that spouses provide similar working hours per weekday - than those between immigrants is tested. The empirical analysis relies on panel data using a two-limit random effects tobit framework to identify determinants of a gender-neutral specialization index. Results indicate that for immigrants intermarriage is indeed related to less specialization as is better education and smaller diversion in education between spouses. In contrast, children living in the household, as well as being Muslim or Islamic, lead to greater specialization. Intermarried immigrants specialize less presumably due to smaller comparative advantages resulting from positive assortative mating by education and different bargaining positions within the household. Natives, on the other hand, show different patterns: for them the likelihood to specialize increases with intermarriage. This might also results from differences in bargaining strength or be due to adaptation to immigrants' expected behavior." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Differences in women's employment patterns and family policies: eastern and western Germany (2011)

    Pfau-Effinger, Birgit ; Smidt, Maike;

    Zitatform

    Pfau-Effinger, Birgit & Maike Smidt (2011): Differences in women's employment patterns and family policies. Eastern and western Germany. In: Community, work & family, Jg. 14, H. 2, S. 217-232. DOI:10.1080/13668803.2011.571401

    Abstract

    "Mit ihrem Verhalten reagieren die Individuen nicht einfach auf Anreize und Restriktionen der Familienpolitik. Der Einfluss der Politiken auf das Verhalten wird insbesondere durch kulturelle Faktoren und weiter auch durch soziale, ökonomische und institutionelle Faktoren modifiziert. Deutschland eignet sich in besonderer Weise dazu, den Zusammenhang von Familienpolitiken, Kultur, Frauenerwerbstätigkeit und Praktiken der Kinderbetreuung zu analysieren. Obwohl Ost- und Westdeutschland seit zwei Jahrzehnten unter dem Einfluss derselben Familienpolitik des deutschen Wohlfahrtsstaates stehen, unterscheiden sie sich erheblich im Hinblick auf die Erwerbsbeteiligung der Mütter kleiner Kinder und die Muster der Kinderbetreuung. Frauen nutzen die Optionen der Familienpolitik in Ost- und Westdeutschland jeweils unterschiedlicher Weise. Dies lässt sich, so das Argument, vor allem mit Differenzen in den vorherrschenden kulturellen Leitbilder zur Familie erklären und damit, wie diese mit institutionellen und ökonomischen Faktoren in zwei unterschiedlichen Entwicklungspfaden interagieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    A panel data analysis of racial/ethnic differences in married women's labor supply (2011)

    Troske, Kenneth R.; Voicu, Alexandru;

    Zitatform

    Troske, Kenneth R. & Alexandru Voicu (2011): A panel data analysis of racial/ethnic differences in married women's labor supply. (IZA discussion paper 5729), Bonn, 31 S., Anhang.

    Abstract

    "We study differences in life-cycle labor supply among white, black, and Hispanic women, focusing on the interaction between race/ethnicity, education, and fertility. We use panel data that capture women's labor market and fertility histories and an econometric model that accounts for the endogeneity of labor market and fertility decisions, the heterogeneity of the effects of children and their correlation with the fertility decisions, and the correlation of sequential labor market decisions. Our results show an intricate connection between race/ethnicity, education, and fertility as determinants of women's life-cycle labor supply. For all levels of education, white women have fewer children, have the first birth later in life, and space subsequent births more closely together. The level of labor market involvement before the first birth is highest for white women and lowest for Hispanic women, but children reverse the relationship between race/ethnicity and level of labor market involvement. The negative effects of children are largest for white women and smallest for Hispanic women, and as a result, among women with two children, black and Hispanic women work more than white women. Racial/ethnic differences in fertility decisions, pre-natal labor supply, and labor supply responsiveness to children decline with the level education. Educational differences contribute to the racial/ethnic differentials in labor supply. White women have the highest levels of education and Hispanic women have the lowest levels of education. Other things equal, women with higher education have fewer children, have the first birth later in life, space subsequent births more closely together, work more before the birth of the first child, but face larger negative effects of children on their level of labor market involvement." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Neue Wege - gleiche Chancen: Gleichstellung von Frauen und Männern im Lebensverlauf: Gutachten der Sachverständigenkommission an das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend für den Ersten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung (2011)

    Abstract

    "Die Sachverständigenkommission liefert mit ihrem Gutachten zum ersten Mal eine umfassende Bestandsaufnahme der Gleichstellung in Deutschland. Die Analyse umfasst die Schwerpunkte Lebensverläufe, rechtlich verankerte Rollenbilder, Bildung, Erwerbsarbeit, Zeitverwendung und soziale Sicherung von Frauen und Männern im Alter. Die Kommission gibt darüber hinaus zahlreiche konkrete Empfehlungen für eine zukunftsweisende Gleichstellungspolitik.
    Das Bundesministerium hatte 2008 die interdisziplinär zusammengesetzte Kommission beauftragt, Gleichstellung in Deutschland zu analysieren, Zukunftsfelder für eine innovative Gleichstellungspolitik zu identifizieren und Handlungsempfehlungen zu formulieren. Das nun vorgelegte Gutachten bildet die Grundlage für den ersten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung, der im Frühjahr/Sommer 2011 verabschiedet werden soll." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

    Factsheets
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  • Literaturhinweis

    Gender cultures and the division of labour in contemporary Europe: a cross-national perspective (2010)

    Aboim, Sofia ;

    Zitatform

    Aboim, Sofia (2010): Gender cultures and the division of labour in contemporary Europe. A cross-national perspective. In: The sociological review, Jg. 58, H. 2, S. 171-196. DOI:10.1111/j.1467-954X.2010.01899.x

    Abstract

    "Drawing on the vast literature concerned with the cultural aspects of gender, this article explores the ways in which individuals living in different national contexts value the ideal of a dual earner/dual carer couple at the expense of the male breadwinner model. Via a comparison of fifteen European countries included in the Family and Gender Roles module of the 2002 International Social Survey Programme (ISSP), three attitudinal patterns were identified: the unequal sharing that portrays a male breadwinner norm, the familistic unequal that also endorses a gender-segregated arrangement though with a greater wish for men's involvement in housework and childcare, and the dual earner/dual carer model, which, despite covering nearly 40 per cent of respondents, is very unequally distributed across countries. It is proposed that societal gender cultures are of major importance to an understanding of cross-national variations in attitudes and their relationship with the real forms of gender division of labour. The connection between couples' attitudes and practices is thus examined in order to assess the extent to which support for the dual earner/dual carer model encourages couples to engage in more equal sharing of paid and unpaid work. Findings reveal the importance of the normative dimension insofar as the impact of attitudes on practices seems to depend on the historical pathways of gender cultures and the ways in which they underpin welfare policies and female employment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Verschenkte Potenziale?: Lebensverläufe nichterwerbstätiger Frauen (2010)

    Allmendinger, Jutta; Hennig, Marina ; Ebach, Mareike; Stuth, Stefan ;

    Zitatform

    Allmendinger, Jutta (2010): Verschenkte Potenziale? Lebensverläufe nichterwerbstätiger Frauen. Frankfurt am Main: Campus-Verl., 198 S.

    Abstract

    "Beruf und Familie, das geht in Deutschland offenbar noch immer nicht zusammen. Denn 5,6 Millionen Frauen unter 60 Jahren sind nicht erwerbstätig - das sind 28 Prozent. Damit bleibt ein riesiges Potenzial an Wissen und Erfahrung für den Arbeitsmarkt ungenutzt. Den Ursachen dafür gehen die Autorinnen auf den Grund und präsentiert dabei eine Vielzahl überraschender Fakten und Einsichten. So führt sie vor Augen, wie stark nach wie vor das Bild vom Mann als Ernährer der Familie in den Köpfen verankert ist. In persönlichen Porträts von Frauen veranschaulicht sie außerdem die Vielfalt an Wünschen, Lebenswegen, und Problemen, die zur Nichterwerbstätigkeit führen. Ihr Plädoyer ist eindeutig: Der Staat täte gut daran, typische Hindernisse für den Wiedereinstieg zu beseitigen und den Frauen aktive Hilfe anzubieten. Denn sie werden als qualifizierte Arbeitskräfte gebraucht und haben das Recht auf Teilhabe." (Textauszug, IAB-Doku)

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