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Dossier

Fluchtmigrantinnen und -migranten – Bildung und Arbeitsmarkt

Auf der Flucht vor Krieg und politischer Verfolgung verlassen viele Menschen ihr Heimatland und suchen Schutz und neue Perspektiven in Deutschland und beantragen Asyl. Die Beteiligung am Arbeitsmarkt wird häufig als Schlüssel für die gesellschaftliche Integration der Fluchtmigrantinnen und -migranten gesehen. Welche Qualifikationen bringen die Menschen mit, welche arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen sind hilfreich? Wie gehen die einzelnen Bundesländer damit um, welche Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft und die Sozialsysteme sind zu erwarten, wie sieht die Situation in anderen Ländern aus?
Dieses Themendossier stellt wissenschaftliche Erkenntnisse zum Thema zusammen und ermöglicht den Zugang zu weiterführenden Informationen sowie zu Positionen der politischen Akteure.
Literatur zur besonderen Situation der Geflüchteten aus der Ukraine finden Sie im Themendossier Auswirkungen des Krieges gegen die Ukraine auf Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Fluchtmigration in Deutschland

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im Aspekt "Quellen mit Altersbezug"
  • Literaturhinweis

    Maßnahmen der Bundesregierung zur Unterstützung nicht mehr schulpflichtiger Geflüchteter bei der Bildungsteilhabe im Jahr 2016: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 18/6955) (2015)

    Zitatform

    (2015): Maßnahmen der Bundesregierung zur Unterstützung nicht mehr schulpflichtiger Geflüchteter bei der Bildungsteilhabe im Jahr 2016. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 18/6955). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/7138 (21.12.2015)), 9 S.

    Abstract

    "Bildungsangebote für nicht mehr schulpflichtige Geflüchtete unter 25 Jahren: Maßnahmen einzelner Bundesministerien, Schulpflicht junger erwachsener Flüchtlinge, Angebote der Länder zum Erreichen eines Schulabschlusses; aufenthalts- und sozialrechtliche Hürden betr. BAföG, Berufsausbildungsbeihilfe, Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen (BvB) sowie ausbildungsbegleitende Hilfen, Förderlücken; Eigenbeteiligung an Kosten der Integrationskurse sowie der berufsbezogenen Sprachförderung (insgesamt 11 Einzelfragen)" (Dokumentations- und Informationssystem Bundestag und Bundesrat - DIP)

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  • Literaturhinweis

    Situation unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge in Deutschland: Antwort der Bundesregierung auf die Große Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 18/2999) (2015)

    Zitatform

    (2015): Situation unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge in Deutschland. Antwort der Bundesregierung auf die Große Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 18/2999). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/5564 (15.07.2015)), 137 S.

    Abstract

    "Die Bundesrepublik Deutschland verzeichnet derzeit nicht nur einen erheblichen Anstieg der Asylbewerberzahlen. Unter den Menschen, die zu uns kommen, sind auch immer mehr ausländische Kinder und Jugendliche, die ohne Personensorgeberechtigte nach Deutschland einreisen und hier weder mit einem Personensorgeberechtigten noch einem anderen Erziehungsberechtigten zusammenkommen. Daher bringt die Bundesregierung den Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der Unterbringung, Versorgung und Betreuung ausländischer Kinder und Jugendlicher auf den Weg. Damit verfolgt sie das Ziel, den tatsächlichen Bedürfnissen von Kindern und Jugendlichen, die unbegleitet nach Deutschland einreisen, weiterhin bestmöglich gerecht zu werden. Bund und Länder erarbeiten zudem eine Übergangslösung für die Zeit, bis das Gesetz in Kraft tritt. Die Große Anfrage auf Bundestagsdrucksache 18/2999 umfasst zahlreiche rechtliche Aspekte und praktische Fragestellungen, die solche Kinder und Jugendlichen betreffen. Dabei geht es insbesondere um das Aufenthalts- und Asylrecht, aber auch um kinder- und jugendhilferechtliche Fragen wie die Inobhutnahme durch das Jugendamt, um die Unterbringung sowie um Fragen zu europarechtlichen Entwicklungen im Bereich des Schutzes von unbegleiteten Minderjährigen." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Policies, practices and data on unaccompanied minors in the EU Member States and Norway: synthesis report (2015)

    Abstract

    "Dieser EMN-Synthesebericht fasst die Ergebnisse von nationalen EMN-Studien aus 27 Ländern zu dem Thema 'Politiken, Praktiken und Daten über Unbegleitete Minderjährige in den EU-Mitgliedsstaaten und Norwegen' zusammen. Der deutsche Beitrag ist als Studie unter dem Titel 'Unbegleitete Minderjährige in Deutschland' erschienen. Der EMN-Synthesebericht liegt nur in Englisch vor" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ein schwerer Weg in den deutschen Arbeitsmarkt: zum Übergang Schule - Beruf von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen (2014)

    Becker, Julia;

    Zitatform

    Becker, Julia (2014): Ein schwerer Weg in den deutschen Arbeitsmarkt: zum Übergang Schule - Beruf von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen. In: Migration und Soziale Arbeit, Jg. 36, H. 4, S. 336-342. DOI:10.3262/MIG1404336

    Abstract

    "In den vergangenen Jahren ist eine zahlenmäßige Steigerung der nach Deutschland einreisenden unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge zu beobachten. Die jungen Menschen stehen nach teilweise lebensgefährlicher Flucht unter extremer sozialer, ökonomischer und psychischer Belastung und vor einer ungewissen Zukunft. Im Folgenden soll zunächst anhand eines Fallbeispiels die Beratung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen (UMF) im Rahmen eines Netzwerkes erläutert werden. Danach werden die rechtlichen Probleme, die sich bei ihrer Arbeitsmarktintegration, ergeben, skizziert. Abschließend wird auf die Notwendigkeit einer funktionierenden Netzwerkarbeit eingegangen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zur Situation junger Flüchtlinge in Beruflichen Schulen in Hessen am Beispiel von EIBE (2014)

    Böhme, Horst;

    Zitatform

    Böhme, Horst (2014): Zur Situation junger Flüchtlinge in Beruflichen Schulen in Hessen am Beispiel von EIBE. In: Berufsbildung, Jg. 68, H. 145, S. 16-17.

    Abstract

    "Der Artikel beschäftigt sich mit den Grundsätzen der Beschulung von Schülern nichtdeutscher Herkunft in Hessen. Speziell die Gruppe unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge zwischen 15 und 18 Jahren nimmt ständig zu und erfordert verstärkt pädagogische Anstrengungen." (Autorenreferat, BIBB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zwischen den Welten: unbegleitete minderjährige Flüchtlinge zwischen Jugendhilfe- und Ausländerrecht (2014)

    Espenhorst, Niels;

    Zitatform

    Espenhorst, Niels (2014): Zwischen den Welten. Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge zwischen Jugendhilfe- und Ausländerrecht. In: Soziale Arbeit, Jg. 63, H. 10/11, S. 395-401.

    Abstract

    "Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge wurden in den letzten Jahren nach und nach in die Jugendhilfe integriert. Hierdurch entstanden Konflikte, weil sich die Jugendhilfe mit einer neuen Zielgruppe auseinandersetzen muss und zudem zunehmend in Kontakt mit dem Asyl- und Aufenthaltsrecht kommt. Der Umgang mit den jungen Flüchtlingen offenbart dabei auch die Schwächen der deutschen Flüchtlingspolitik." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Begleitete Flüchtlingskinder in Deutschland: Einblicke in den Forschungsstand (2014)

    Johansson, Susanne;

    Zitatform

    Johansson, Susanne (2014): Begleitete Flüchtlingskinder in Deutschland. Einblicke in den Forschungsstand. In: DJI-Impulse H. 1, S. 25-30.

    Abstract

    "Die Datenlage zur Lebenssituation von Flüchtlingskindern in Deutschland ist unbefriedigend. Forschungsbedarf besteht vor allem bei den Themen materielle und gesundheitliche Versorgung, frühe Betreuung und (Aus-)Bildung sowie Freizeit - mit dem Ziel, die Unterstützung von jungen Flüchtlingen passgenauer zu gestalten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    "Das ist für uns schon ein Experiment" - Erfahrungen von Ausbilderinnen und Ausbildern mit jungen Flüchtlingen in der dualen Ausbildung (2014)

    Meyer, Frauke ;

    Zitatform

    Meyer, Frauke (2014): "Das ist für uns schon ein Experiment" - Erfahrungen von Ausbilderinnen und Ausbildern mit jungen Flüchtlingen in der dualen Ausbildung. Hamburg, 110 S.

    Abstract

    "Junge Flüchtlinge haben es auf dem deutschen Ausbildungsmarkt nicht leicht. Das gilt vor allem dann, wenn sie erst seit kurzem in der BRD leben und ihr Aufenthaltsstatus unsicher ist. Häufig müssen die Jugendlichen nach nur ein- oder zweijährigem Schulbesuch eine Ausbildung beginnen, also zu einem Zeitpunkt, an dem sie den Deutscherwerb gerade begonnen haben. Trotz dieser Hürden bilden zahlreiche Betriebe in Hamburg auch jugendliche Flüchtlinge aus. In acht Unternehmen wurden für die vorliegende Studie insgesamt zehn Ausbilder/innen zu ihren Erfahrungen mit jugendlichen Flüchtlingen in der dualen Ausbildung befragt. Insbesondere interessierte uns, wie Ausbilder/innen das fachliche Wissen im Betrieb vermitteln und wie sie junge Flüchtlinge und deren Lebenslagen in der Ausbildung wahrnehmen. Während die Art und Weise der betrieblichen Wissensvermittlung Aufschluss über die im Betrieb anfallenden Anforderungen an die Auszubildenden gibt, zeigt sich in den Schilderungen zum bisherigen Ausbildungsverlauf und zu den wahrgenommenen Lebenslagen, inwiefern junge Flüchtlinge entgegen aller Schwierigkeiten in Ausbildungen des dualen Systems bestehen können. Der vorliegende Text ist in sechs Teile gegliedert. Zunächst wird ein Überblick zu den befragten Personen und Betriebe gegeben (2). Sodann wird das methodische Vorgehen bei der Interviewauswertung beschrieben (3). Der vierte Abschnitt widmet sich unter sechs thematischen Aspekten den Perspektiven der befragten Ausbilder/innen auf jugendliche Flüchtlinge in der dualen Ausbildung: ihren individuellen Didaktiken (4.1), den betrieblichen Lernangeboten (4.2), den berufsschulischen Anforderungen (4.3), dem Zusammenhang von Ausbildung und den Lebenslagen der jungen Flüchtlinge (4.4), ihren Wahrnehmungen von Motivation und Engagement junger Flüchtlinge für die Ausbildung (4.5) und schließlich den Wünschen und Ideen zur Optimierung der Unterstützungsangebote für junge Flüchtlinge in der dualen Ausbildung (4.6). Der fünfte Abschnitt fasst die gefundenen Ergebnisse zusammen. Im sechsten Abschnitt werden Empfehlungen für unterstützende Angebote für jugendliche Flüchtlinge in der Ausbildung formuliert." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Jugendliche in unsicheren Aufenthaltsverhältnissen im Übergang Schule-Beruf (2014)

    Müller, Doreen; Nägele, Barbara; Petermann, Fanny;

    Zitatform

    Müller, Doreen, Barbara Nägele & Fanny Petermann (2014): Jugendliche in unsicheren Aufenthaltsverhältnissen im Übergang Schule-Beruf. 114 S.

    Abstract

    "Die Gruppe der Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Migrationshintergrund zeichnet sich durch große Heterogenität aus. Ein wichtiger Aspekt, der in der Bildungsforschung bislang überwiegend unberücksichtigt blieb, ist der Aufenthaltsstatus. Zwar wurde wiederholt kritisiert, dass Jugendliche in unsicheren Aufenthaltsverhältnissen - wie Asylantragsteller/innen, Geduldete und Menschen ohne regulären Aufenthaltsstatus - in diesem Kontext eine besonders benachteiligte Gruppe darstellen, eine systematische Analyse der Problemlagen und eine empirische Fundierung stehen bislang jedoch noch aus. Dabei sind Bildung und Aufenthaltsrecht gerade für junge Menschen in unsicheren Aufenthaltsverhältnissen sehr eng verknüpft: Einerseits behindert eine unsichere Aufenthaltsperspektive oftmals den Zugang zu Bildungs- und Ausbildungswegen, andererseits sind Bildung und Ausbildung oft die Schlüssel zu einem längerfristigen Aufenthaltsrecht.
    Vor dem Hintergrund dieser Dynamik skizziert die vorliegende Studie die rechtlichen Entwicklungen und illustriert insbesondere die Folgen der rechtlichen Rahmenbedingungen anhand der Erfahrungen von betroffenen Jugendlichen und jungen Erwachsenen und anderen Akteuren, die in diesem Feld wirken. Ziel ist es, die Schwierigkeiten und Hürden aber auch Erfolge in den (Aus)Bildungsverläufen von Jugendlichen in unsicheren Aufenthaltsverhältnissen zu untersuchen und dabei die Perspektive der betroffenen Jugendlichen in den Mittelpunkt zu stellen. Im Zentrum der Studie steht der Übergang von der Schule in Ausbildung bzw. Beruf von Jugendlichen mit Duldung oder Gestattung. Mit der über Einzelfälle hinausgehenden Dokumentation und Analyse der Situation von Jugendlichen in unsicheren Aufenthaltsverhältnissen betritt die Studie Neuland in der Bildungsforschung." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Unbegleitete Minderjährige in Deutschland: Fokus-Studie der deutschen nationalen Kontaktstelle für das Europäische Migrationsnetzwerk (EMN) (2014)

    Müller, Andreas ;

    Zitatform

    Müller, Andreas (2014): Unbegleitete Minderjährige in Deutschland. Fokus-Studie der deutschen nationalen Kontaktstelle für das Europäische Migrationsnetzwerk (EMN). (Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Working paper 60), Nürnberg, 60 S.

    Abstract

    "Minderjährige Drittstaatsangehörige, die ohne Begleitung ihrer Eltern nach Deutschland einreisen und sich hier aufhalten, stellen eine besonders schutzbedürftige Gruppe dar, unabhängig davon, ob ein Schutzgesuch gestellt wird. Sie reisen in der Regel illegal nach Deutschland ein und werden bei einem Aufgriff durch die Behörden durch das Jugendamt in Obhut genommen, falls keine Zurückschiebung an der Grenze erfolgt. Um eine Bleibeperspektive zu erhalten, steht ihnen zum einen der Weg über das Asylverfahren offen. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) verfügt über speziell geschulte Sonderbeauftrage für unbegleitete Minderjährige, die eine kindgerechte Anhörung im Asylverfahren gewährleisten sollen und bei der Entscheidung über den Asylantrag kindspezifische Aspekte berücksichtigen. Zum anderen stellen ihnen die Ausländerbehörden - unter den entsprechenden Voraussetzungen - in der Regel eine Duldung aus, die in einen längerfristigen Aufenthalt münden kann, wenn sie sich in die Lebensrealität in Deutschland einfügen können und beispielsweise eine Schul- oder Berufsausbildung abschließen. Hierzu verfügt die Jugendhilfe über eine Vielzahl möglicher Unterstützungsleistungen. In der praktischen Umsetzung ergibt sich jedoch ein Spannungsfeld zwischen Jugendhilferecht und Aufenthaltsrecht. Die Leistungen der Jugendhilfe sind aber nicht auf diejenigen unbegleiteten Minderjährigen beschränkt, die keinen Asylantrag stellen. In den Fällen, in denen Unterstützung durch die Jugendhilfe erfolgt, kann es oftmals auch bei einer Ablehnung des Schutzgesuchs zu einer Bleibeperspektive über den Eintritt der Volljährigkeit hinaus kommen. Werden unbegleitete Minderjährige dennoch ausreisepflichtig, genießen sie einen besonderen Schutz bei Inhaftierung und Abschiebung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Regional ungleiche Teilhabe: geduldete Fluchtmigranten und duale Ausbildung in Deutschland (2014)

    Schreyer, Franziska; Bauer, Angela;

    Zitatform

    Schreyer, Franziska & Angela Bauer (2014): Regional ungleiche Teilhabe. Geduldete Fluchtmigranten und duale Ausbildung in Deutschland. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 63, H. 11, S. 285-292., 2014-09-30. DOI:10.3790/sfo.63.11.285

    Abstract

    "In Deutschland vollzieht sich ein Politikwechsel: die Öffnung des Arbeitsmarktes für bislang ausgegrenzte Flüchtlingsgruppen. Dies gilt auch für junge Migranten, die aufenthaltsrechtlich nur geduldet und in der Hierarchie der civic stratification weit unten sind. Seit 2009 können sie leichter eine betriebliche Ausbildung aufnehmen. Rechtlich wurden Hürden abgebaut, die finanzielle Förderung verbessert und Perspektiven eröffnet: Mit Ausbildung und qualifizierter Beschäftigung können sie ggf. in Deutschland bleiben. Ausländerbehörden und Arbeitsagenturen setzen den Politikwechsel vor Ort aber unterschiedlich um. In manchen Regionen wird der Zugang zu Ausbildung so eher geöffnet, in anderen bleibt er eher verschlossen. Die rechtlich beschränkte Mobilität von Geduldeten behindert ihre Integration in Ausbildung zusätzlich. Sie haben so regional ungleiche Chancen, in der civic stratification aufzusteigen und sich eine Lebensperspektive aufzubauen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Schreyer, Franziska;
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  • Literaturhinweis

    Berufliche Perspektiven für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge und Asylsuchende: Erfahrungen aus der Hamburger Netzwerkarbeit (2013)

    Gag, Maren;

    Zitatform

    Gag, Maren (2013): Berufliche Perspektiven für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge und Asylsuchende. Erfahrungen aus der Hamburger Netzwerkarbeit. In: Unsere Jugend. Die Zeitschrift für Studium und Praxis der Sozialpädagogik, Jg. 65, H. 4, S. 154-164. DOI:10.2378/uj2013.art15d

    Abstract

    "Noch immer sind Flüchtlinge und Asylsuchende nicht regelhaft in integrationspolitische Maßnahmen von Kommunen und Ländern einbezogen. Aufgrund erheblicher Restriktionen in der Asylgesetzgebung sind sie in hohem Maße diskriminiert. Vor allem für minderjährige unbegleitete Flüchtlinge sind die Lebenslagen dramatisch, weil ihnen erschwert wird, ihre Bildungsrechte wahrzunehmen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Deutschland: rechtliche Vorgaben und deren Umsetzung (2013)

    Schmieglitz, Stephan; Beißwenger, Martin; Tießler-Marenda, Elke; Mohr, Tobias; Irmler, Dorothea;

    Zitatform

    Schmieglitz, Stephan (2013): Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Deutschland. Rechtliche Vorgaben und deren Umsetzung. Freiburg im Breisgau: Lambertus, 261 S.

    Abstract

    "Unbegleitete Minderjährige sind unter 18-Jährige, die ohne ihre Eltern oder Erziehungsberechtigten außerhalb ihres Herkunftslandes Schutz vor Verfolgung suchen. Das vorliegende Arbeitsbuch stellt die rechtliche Situation dieser Kinder und Jugendlichen dar." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Betreuung unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge als transnational orientierter Hilfekontext (2013)

    Schäfer, Arne;

    Zitatform

    Schäfer, Arne (2013): Die Betreuung unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge als transnational orientierter Hilfekontext. In: Sozialmagazin. Die Zeitschrift für soziale Arbeit, Jg. 38, H. 9-10, S. 62-71.

    Abstract

    "Der Beitrag setzt sich mit der Frage auseinander, wie Erziehungshilfesettings gestaltet sein müssen, damit sie den transnationalen Dimensionen der Lebenswelten von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen gerecht werden können. Junge Flüchtlinge werden als Akteure aufgefasst, deren Handlungsmächtigkeit durch repressive Gesetze und Vorschriften eingeschränkt wird. Empirische Studien zeigen, dass die Jugendlichen häufig über transnationale Netzwerke verfügen, die ihnen bei der Lebensbewältigung helfen können. Aus diesen Erkenntnissen werden Schlussfolgerungen für die Erziehungshilfe gezogen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Sozialleistungen für Kinder und Jugendliche ohne deutschen Pass (2012)

    Wapler, Friederike;

    Zitatform

    Wapler, Friederike (2012): Sozialleistungen für Kinder und Jugendliche ohne deutschen Pass. In: Recht der Jugend und des Bildungswesens H. 2, S. 219-235.

    Abstract

    "Einen umfassenden Überblick über die Sozialleistungen für ausländische Kinder und Jugendliche, die in Deutschland leben, gibt der Beitrag von Friederike Wapler. Inhaltlich ist bei Sozialleistungen zu unterscheiden nach Familienleistungen (z. B. Kindergeld), Leistungen zur Sicherung des Existenzminimums (z. B. Sozialhilfe) und Bildungsleistungen (z. B. Leistungen des Bildungsaufhalten, in Hinblick auf den Sozialleistungsbezug mit Deutschen gleichbehandelt werden. Differenzierungen bestehen je nach Sozialleistung in Hinblick auf Asylbewerber, geduldete Personen, Flüchtlinge, deren Aufenthalt nur als vorübergehend angesehen wird (z. B. Bürgerkriegsflüchtlinge), in den ersten Jahren des Aufenthaltes, Studierende und nur befristet erwerbstätige Arbeitsmigranten (z. B. Saisonarbeiter). Entsprechend der Grundthese des Beitrages sind diese Differenzierungen nahezu durchgängig verfassungsrechtlich, aber völkerrechtlich (KRK) fragwürdig." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Hohenheimer Tage zum Ausländerrecht 2010 (2011)

    Barwig, Klaus; Beichel-Benedetti, Stephan; Kanalan, Ibrahim; Kopp, Karl; Brinkmann, Gisbert; Lämmermann, Falk; Altmaier, Peter; Lindenbauer, Michael; Bergmann, Jan; Lochbihler, Barbara; Dienelt, Klaus; Löhr, Tillmann; Gerdsmeier, Katrin; Lübbe-Wolff, Gertrude; Gutmann, Rolf; Lüke, Monika; Hein, Christopher; Maier-Borst, Michael; Huber, Bertold; Stadler, Max; Allenberg, Nele; Classen, Georg; Marx, Reinhard; Groenendijk, Kees; Middelbeck, Paul; Bender, Dominik; Özdemir, Cem; Hailbronner, Kay; Pelzer, Marei; Duchrow, Julia; Protz, Claudia;

    Zitatform

    Barwig, Klaus, Stephan Beichel-Benedetti & Gisbert Brinkmann (Hrsg.) (2011): Hohenheimer Tage zum Ausländerrecht 2010. (Schriften zum Migrationsrecht 04), Baden-Baden: Nomos, 345 S.

    Abstract

    "Der Sammelband dokumentiert die Vorträge der Hohenheimer Tage zum Ausländerrecht 2010. Die einzelnen Beiträge beschäftigen sich mit aktuellen Entwicklungen des Migrationsrechts, mit der Soysal-Entscheidung des EuGH und mit dem Dublin-System als Teil des europäischen Integrationsprozesses." (Autorenreferat, IAB-Doku)
    I. Migrationsrecht als politische Aufgabe
    Gertrude Lübbe-Wolff: Homogenes Volk - Über Homogenitätspostulate und Integration (19-30);
    Max Stadler: Integration durch Recht (31-36);
    Peter Altmaier: Vom nationalen Ausländerrecht zum europäischen Migrationsrecht (37-45);
    Christopher Hein: Europäische Zuwanderungspolitik - bleibt die Humanität auf der Strecke? (46-50);
    Gisbert Brinkmann: Entwicklung der europäischen Migrationspolitik und des europäischen Migrationsrecht (51-64);
    Cem Özdemir: Migrationsrecht als Einwanderrecht - fortdauernde Utopie (65-69);
    II. Migrationsrechtliche Entwicklungen
    Jan Bergmann: Aufenthaltserlaubnis auf Grund von "Verwurzelung" (71-80);
    Falk Lämmermann: Einbürgerung - aktuelle Entwicklungen und Perspektiven (81-94);
    Rolf Gutmann: Familiennachzug und Sprachkenntnisse (95-108);
    Rolf Gutmann: Keine Krähe hackt sich selbst ein Auge aus - Unrecht im Ausländerrecht (109-119);
    Michael Maier-Borst: Entwicklungen beim Aufenthalt zum Zweck der Erwerbstätigkeit (120-128);
    Paul Middelbeck: Gesetzliche Altfallregelung - Stand der Umsetzung und Anschlussregelung (129-132);
    Claudia Protz: Neuere Entwicklungen im Ausweisungsrecht (133-148);
    Nele Allenberg: Schulbesuch von Kindern und Jugendlichen in der aufenthaltsrechtlichen Illegalität (149-162);
    Katrin Gerdsmeier: Gesundheitsversorgung statusloser Ausländer (163-186);
    III. Der EuGH und der Fall Soysal - die Dynamik der europäischen Marktfreiheiten im Streit
    Kay Hailbronner: Das Soysal-Urteil im rechtspolitischen und juristischen Diskurs (187-192);
    Klaus Dienelt: Das Soysal-Urteil im rechtspolitischen und juristischen Diskurs (193-204);
    Kees Groenendijk: Soysal und die Visumspolitik der europäischen Staaten gegenüber der Türkei und die Bedeutung der EuGH-Rechtssprechung für Bürger anderer Drittstaaten (205-217);
    IV. Das Dublin-System im Härtetest - inidvidueller Rechtsschutz kontra Prinzip des gegenseitigen Vertrauens
    Dominik Bender: Das Dublin-System als Teil des europäischen Integrationsprozesses - ein historischer Abriss (219-230);
    Berthold Huber: Verfahrens- und materiell-rechtliche Fragen zu einem Anspruch auf Ausübung des Selbsteintrittsrechts nach Art. 3 Abs. 2 der Dublin II-Verordnung am Beispiel des Falles P. (231-247);
    Reinhard Marx: Die Überstellung nach der Verordnung (EG) Nr. 343/2003 (Dublin II) vor dem Bundesverfassungsgericht (248-261);
    V. Herausforderungen des Flüchtlingsrechts - zwischen Abschottung und Humanität
    Michael Lindenbauer: Das Gemeinsame Europäische Asylsystem - eine Bestandsaufnahme (263-268);
    Barbara Lochbihler: Europäische Migrationspolitik - Bewertungen aus parlamentarischer Sicht (269-274);
    Julia Duchrow, Monika Lüke: Ist Europa für Flüchtlinge noch erreichbar? Die Flüchtlingssituation auf dem Mittelmeer (275-289);
    Karl Kopp: Schutzschirm für unbegleitete Flüchtlingskinder in Europa (290-299);
    Tillmann Löhr: Der Flüchtlingsbegriff im Lichte der Kinderrechtskonvention (300-320);
    Georg Classen, Ibrahim Kanalan: Verfassungsmäßigkeit des Asylbewerberleistungsgesetzes (321-337);
    Marei Pelzer: Unterbringung von Asylsuchenden in Lagern und das Sachleistungsprinzip des AsylbLG (338-345).

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  • Literaturhinweis

    Bildung für alle Kinder?: statuslose Kinder in Deutschland und ihr Menschenrecht auf Bildung (2011)

    Haude, Christin;

    Zitatform

    Haude, Christin (2011): Bildung für alle Kinder? Statuslose Kinder in Deutschland und ihr Menschenrecht auf Bildung. Hamburg: Diplomica Verlag, 127 S.

    Abstract

    "Die Bildungspolitik in Deutschland ist ein Dauerthema. Neben den nationalen Studien und Berichten wie die ersten Bildungsberichte (Konsortium Bildungsberichterstattung 2006, Autorengruppe Bildungsbericht 2008) werden auch durch internationale Vergleichsstudien wie den PISA-Studien oder im Bologna-Prozess Mängel im deutschen Bildungswesen in den öffentlichen Fokus gerückt. Der gerechte Zugang zu Bildung ist dabei ein wichtiges Thema, welcher nicht zuletzt im Zusammenhang des Besuches des UN-Sonderberichterstatters zum Recht auf Bildung beanstandet wurde. Die Verwirklichung des Menschenrechts auf Bildung sowie die Schaffung der rechtlichen Rahmenbedingungen zum Schutz und zur Förderung der Menschenrechte von asylsuchenden und statuslosen Kindern wurden hierbei als belangvolle Angelegenheit wahrgenommen. Mit der Frage nach der Verwirklichung des Menschenrechts auf Bildung bei statuslosen Kindern wird in diesem Buch die Umsetzung des Teilhaberechts zur öffentlichen Schulbildung auf der rechtlichen und diskursiven Ebene sowie auf der Handlungsebene betrachtet. Neben der Darstellung der Hindernisse beim Besuch von öffentlichen Schulen, der innerstaatlichen Umsetzung des Rechts auf Bildung im Grundgesetz und in den Landesverfassungen sowie Landeschulgesetzen wird das wünschenswerte Handeln bezüglich der von Deutschland unterzeichneten völkerrechtlichen Konventionen und weitere Forderungen angeführt. Weiterhin werden die Fragestellungen erörtert, ob sich ein Recht auf Beschulung aus einer völkerrechtlichen Norm ableiten lässt und inwiefern Ausgangssituationen wirkungsvolles Handeln zur Umsetzung des Rechts auf Bildung von statuslosen Kindern (unter menschenrechtlichen Gesichtspunkten) erschweren bzw. erleichtern. Die von der Bundesrepublik Deutschland ratifizierten völkerrechtlichen Abkommen formulieren einen rechtlichen Rahmen und verpflichten desgleichen zu einer Bemühung der Umsetzung. Diese Bemühungspflichten werden im vorliegenden Buch verstärkt mit den zwei Themenbereichen Vorbehaltserklärung zur Kinderrechtskonvention sowie Übermittlungspflicht kontrastiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ausgrenzung statt Ausbildung: die Situation junger Flüchtlinge im deutschen Bildungssystem (2011)

    Studnitz, Stefanie;

    Zitatform

    Studnitz, Stefanie (2011): Ausgrenzung statt Ausbildung. Die Situation junger Flüchtlinge im deutschen Bildungssystem. In: Migration und Soziale Arbeit, Jg. 33, H. 2, S. 130-136. DOI:10.3262/MIG1102130

    Abstract

    "Junge Flüchtlinge tauchen in der bildungspolitischen Debatte bisher kaum auf. Dabei unterliegen gerade sie zahlreichen Zugangsbeschränkungen zu Schule und Ausbildung. Rechtliche Restriktionen und institutionelle Hürden erschweren ihre Inklusion ins Bildungssystem massiv. Der Staat kommt seinem Bildungs- und Erziehungsauftrag gegenüber diesen Kindern und Jugendlichen nur in sehr eingeschränktem Maße nach und wälzt die Verantwortung, Lösungen zu finden, auf die Betroffenen selbst ab." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ungleiche Rechte, ungleiche Chancen: Bildungserfolg von Migrantenkindern hängt auch vom Rechtsstatus ab (2011)

    Söhn, Janina ;

    Zitatform

    Söhn, Janina (2011): Ungleiche Rechte, ungleiche Chancen. Bildungserfolg von Migrantenkindern hängt auch vom Rechtsstatus ab. (WZBrief Bildung 14), Berlin, 6 S.

    Abstract

    In dem Beitrag wird untersucht, wie sich der Rechtsstatus und die Staatsangehörigkeit ausländischer Kinder auf ihre Bildungschancen auswirkt. Beim Vergleich der Schulabschlüsse von Kindern aus unterschiedlichen Arten ausländischer Familien - EU-Bürger, Drittstaatsangehörige, Asylsuchende und Flüchtlinge mit Duldung sowie Aussiedler - zeigen sich deutliche Unterschiede. 'Der rechtliche Status von Migrantenkindern hat Einfluss auf ihre Bildungschancen. Kinder von Aussiedlern schaffen häufiger einen Realschulabschluss als andere Zuwandererkinder. Die rechtliche Gleichstellung mit einheimischen Deutschen, gezielte Sprachförderung sowie der familiäre Hintergrund bringen ihnen Vorteile.' Es wird für eine systematische Integrationspolitik plädiert, die auch Kinder von Asylsuchenden und geduldeten Flüchtlingen mit einbezieht. 'Die Schulpflicht für alle Kinder unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus steht in Deutschland noch aus.' (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Kindeswohl oder Ausgrenzung?: Flüchtlingskinder in Deutschland nach der Rücknahme der Vorbehalte (2010)

    Kauffmann, Heiko; Kopp, Karl; Heinhold, Hubert; Iskenius, Ernst-Ludwig; Heiber, Florentine; Jordan, Silke; Cremer, Hendrik; Wirtgen, Waltraud; Eisenberg, Winfried; Schulz, Nina; Riedelsheimer, Albert; Schilder, Klaus; Kothen, Andrea; Pelzer, Marie; Dünnweller, Barbara; Krappmann, Lothar;

    Zitatform

    Kauffmann, Heiko & Albert Riedelsheimer (Hrsg.) (2010): Kindeswohl oder Ausgrenzung? Flüchtlingskinder in Deutschland nach der Rücknahme der Vorbehalte. Karlsruhe: Von Loeper Literaturverlag, 280 S.

    Abstract

    "Seit über 18 Jahren ist die UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland geltendes Recht. Doch der bei der Ratifikation festgeschriebene Vorbehalt wird erst jetzt zurückgenommen. Vor diesem Hintergrund ziehen die Autoren des Bandes eine Bilanz der 'schier unendlichen Geschichte politischen Versagens, nicht eingelöster Versprechen und des nachlässigen Umgangs mit internationalem Recht'. Das Buch beleuchtet die politischen, rechtlichen und sozialen Rahmenbedingungen und reflektiert nationale und internationale Entwicklungen im Umgang mit dieser besonders gefährdeten Gruppe von Flüchtlingen. Viele Beiträge dokumentieren die unternommenen Anstrengungen zur Verbesserung der Situation und skizzieren die noch zu überwindenden Barrieren. Denn auch nach der Rücknahme der Vorbehaltserklärung muss für die Einhaltung der Kinderrechte gekämpft werden. Aktuell bezieht dieser Band die notwendigen Schritte ein, die jetzt eingeleitet werden müssen, damit die Rücknahme der Vorbehalte auch in der Praxis ankommt und die Kinderrechte verwirklicht werden." (Textauszug, IAB-Doku)
    Heiko Kauffmann, Albert Riedelsheimer: Ein Schutzschirm für Flüchtlingskinder - Vorwort der Herausgeber (7-12);
    Herta Däubler-Gmelin: Geleitwort (13-16);
    Heiko Kauffmann: Deutsche Vorbehalte gegen Flüchtlingskinder: - das Ende einer schier unendlichen Geschichte politischen Versagens? (17-47);
    Lothar Krappmann: Der Ausschuss der Vereinten Nationen für die Rechte des Kindes und die Kinderflüchtlinge in Europa (48-59);
    Hubert Heinhold: Nach Rücknahme der Vorbehalte - was muss im Bereich des Asyl- und Ausländerrechts verändert werden? (60-74);
    Hendrik Cremer: Staatliche Verpflichtungen aus der UN-KRK gegenüber ausländischen Kindern - Defizite in der Umsetzung hinsichtlich unbegleiteter Flüchtlingskinder (75-84);
    Barbara Dünnweller: Erfolg für die Kinderrechte: die UN-KRK bekommt ein Individualbeschwerderecht (85-94);
    Albert Riedelsheimer: Inobhutnahme und Clearingverfahren als zentrale Instrumente zur Verwirklichung des Kindeswohls von unbegleiteten Minderjährigen (95-104);
    Silke Jordan: Der "Karlsruher Wandel" - ein ermutigendes Beispiel zur Umsetzung der Rechte von UMF in Baden-Württemberg (105-109);
    Waltraud Wirtgen, Ernst-Ludwig Iskenius, Winfried Eisenberg: Wunden, die nicht verheilen - Kinderflüchtlinge in Deutschland -Leben unter Vorbehalt (110-125);
    Florentine Heiber: Fiktive Altersbestimmungen (126-140);
    Andrea Kothen: Wie Kinder im Abseits aufwachsen (141-146);
    Marei Pelzer: Unhaltbare Zustände - Minderjährige in Haft (147-158);
    Nina Schulz: "Deutsche Besonderheit" Asyl: Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge haben es besonders schwer. Der Fall des 16-jährigen Amir aus Ägypten (159-162);
    Karl Kopp: Odyssee durch Europa (163-176);
    Klaus Schilder: Schutzschirm für Flüchtlingskinder (177-194).

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