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Dossier

Fluchtmigrantinnen und -migranten – Bildung und Arbeitsmarkt

Auf der Flucht vor Krieg und politischer Verfolgung verlassen viele Menschen ihr Heimatland und suchen Schutz und neue Perspektiven in Deutschland und beantragen Asyl. Die Beteiligung am Arbeitsmarkt wird häufig als Schlüssel für die gesellschaftliche Integration der Fluchtmigrantinnen und -migranten gesehen. Welche Qualifikationen bringen die Menschen mit, welche arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen sind hilfreich? Wie gehen die einzelnen Bundesländer damit um, welche Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft und die Sozialsysteme sind zu erwarten, wie sieht die Situation in anderen Ländern aus?
Dieses Themendossier stellt wissenschaftliche Erkenntnisse zum Thema zusammen und ermöglicht den Zugang zu weiterführenden Informationen sowie zu Positionen der politischen Akteure.
Literatur zur besonderen Situation der Geflüchteten aus der Ukraine finden Sie im Themendossier Auswirkungen des Krieges gegen die Ukraine auf Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Fluchtmigration in Deutschland

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im Aspekt "Quellen mit Unterscheidung nach Herkunftsregion"
  • Literaturhinweis

    Geflüchtete Menschen in Deutschland: Warum sie kommen, was sie mitbringen und welche Erfahrungen sie machen (2016)

    Brücker, Herbert ; Mangold, Ulrike; Kunert, Astrid; Schupp, Jürgen ; Fendel, Tanja ; Siegert, Manuel ;

    Zitatform

    Brücker, Herbert, Tanja Fendel, Astrid Kunert, Ulrike Mangold, Jürgen Schupp & Manuel Siegert (2016): Geflüchtete Menschen in Deutschland: Warum sie kommen, was sie mitbringen und welche Erfahrungen sie machen. (IAB-Kurzbericht 15/2016), Nürnberg, 12 S.

    Abstract

    "Das IAB hat gemeinsam mit dem Forschungszentrum Migration, Integration und Asyl des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF-FZ) und dem Sozio-oekonomischen Panel (SOEP) am DIW Berlin eine breit angelegte Untersuchung über geflüchtete Menschen in Deutschland durchführt. Im Rahmen dieser Studie wurden 123 Flüchtlinge in Deutschland und 26 Experten aus der Flüchtlingsarbeit befragt. Ziel dieser qualitativen Studie ist es, vertiefte Einblicke in die Lebenslagen, Erfahrungen, Einstellungen und Erwartungen von geflüchteten Menschen in Deutschland zu gewinnen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Brücker, Herbert ; Fendel, Tanja ;
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  • Literaturhinweis

    Migration und Flucht: wirtschaftliche Aspekte - regionale Hot Spots - Dynamiken - Lösungsansätze (2016)

    Jäggi, Christian J.;

    Zitatform

    Jäggi, Christian J. (2016): Migration und Flucht. Wirtschaftliche Aspekte - regionale Hot Spots - Dynamiken - Lösungsansätze. Wiesbaden: Springer, 148 S. DOI:10.1007/978-3-658-13147-0

    Abstract

    "Dieses Fachbuch ordnet die hochaktuelle Fluchtthematik in größere theoretische Zusammenhänge ein. Dabei werden die wichtigsten globalen Fluchtbewegungen und Migrationsrouten und regionale Hot Spots skizziert, und zwar aus europäischer und insbesondere aus schweizerischer Sicht. Für Migration und Flucht gibt es ökonomische Ursachen, aber auch Krieg, Gewalt und Naturkatastrophen führen dazu, dass eine wachsende Zahl von Menschen ihre Heimat verlässt. Neben Fragen des Überlebens sind oft auch der Wunsch nach einem besseren Leben die Motivation dazu. Im Gegensatz zu früheren Darstellungen der Migrationsforschung geht der Schweizer Autor Christian J. Jäggi nicht von linearen Migrationsverläufen, sondern von gleichzeitigen, bilokalen Lebensformen aus. Die ökonomischen Implikationen von Migration und Flucht sowohl für die Migranten als auch für die Herkunfts- und für die Einwanderungsländer werden dargestellt. Zudem werden internationale und globale Strategien und Lösungsansätze analysiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Beschäftigungsspuren der Flüchtlings- und Erwerbsmigration am deutschen Arbeitsmarkt: der Beitrag verschiedener Herkunftsländer zur Fachkräftesicherung in Deutschland (2016)

    Koppel, Oliver;

    Zitatform

    Koppel, Oliver (2016): Beschäftigungsspuren der Flüchtlings- und Erwerbsmigration am deutschen Arbeitsmarkt. Der Beitrag verschiedener Herkunftsländer zur Fachkräftesicherung in Deutschland. (IW-Report / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2016,05), Köln, 19 S.

    Abstract

    "Die vorliegende Studie analysiert, in wieweit Zuwanderung aus den typischen Flüchtlingsnationen (Afghanistan, Eritrea, Irak, Syrien) bereits erste Spuren am deutschen Arbeitsmarkt hinterlassen hat, und vergleicht die Ergebnisse mit dem Beitrag anderen Herkunftsländer zur hiesigen Fachkräftesicherung." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Understanding transit asylum migration: evidence from Serbia (2016)

    Lukic, Vesna;

    Zitatform

    Lukic, Vesna (2016): Understanding transit asylum migration. Evidence from Serbia. In: International migration, Jg. 54, H. 4, S. 31-43. DOI:10.1111/imig.12237

    Abstract

    "Due to its geographic location and borders along the European Union (EU), in recent years, the Republic of Serbia has faced an increased number of irregular migrants from third-world countries claiming asylum on their way into a western EU member state. Some of these migrants stay for a while in asylum centres in Serbia to rest or renew contacts. In order to explore the main socio-demographic features of the study population, their migration history and intentions, a questionnaire-based research was conducted in Banja Koviljaca asylum centre. The results also give insights into the underlying question 'how' and the role of social networks in migration. Most of asylum seekers are unmarried males at peak working age, from countries affected by war and political turmoil. The results indicate this is a transit migration where, besides fleeing to safety, economic status and migration networks have a significant impact on migration flows." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Krisenregion Mena: wie demografische Veränderungen die Entwicklung im Nahen Osten und Nordafrika beeinflussen und was das für Europa bedeutet (2016)

    Müller, Ruth; Sievert, Stephan; Klingholz, Reiner;

    Zitatform

    Müller, Ruth, Stephan Sievert & Reiner Klingholz (2016): Krisenregion Mena. Wie demografische Veränderungen die Entwicklung im Nahen Osten und Nordafrika beeinflussen und was das für Europa bedeutet. Berlin, 97 S.

    Abstract

    "Weltweit bedeuten hohe Zahlen an jungen Erwerbsfähigen ein politisches und soziales Risiko. Dieses reduziert sich allerdings, wenn diese Menschen eine bessere Qualifikation erlangen und so zu einer höheren Wertschöpfung der Volkswirtschaften beitragen. Diese Zusammenhänge gelten jedoch nicht für die Mena-Region. Dort gelingt es kaum, die wachsende Zahl an besser Ausgebildeten in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Der Region fehlt es an einem praxisnahen Bildungssystem und an Privatunternehmen, welche ausreichend Arbeitsplätze schaffen könnten. Zudem bleiben viele Frauen trotz guter Qualifikation ohne Beschäftigung. In der Folge wächst die Zahl der Menschen im Erwerbsalter deutlich schneller als die Zahl der Arbeitsplätze. Dadurch setzt sich das gegenüber der EU bestehende Wirtschafts- und Einkommensgefälle in die Zukunft fort, die Gefahr sozialer Konflikte bleibt hoch und viele Menschen werden auch künftig versuchen, in Europa ein besseres Leben zu finden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Asylantragsteller in Deutschland im ersten Halbjahr 2016: Sozialstruktur, Qualifikationsniveau und Berufstätigkeit (2016)

    Neske, Matthias; Rich, Anna-Katharina;

    Zitatform

    Neske, Matthias & Anna-Katharina Rich (2016): Asylantragsteller in Deutschland im ersten Halbjahr 2016. Sozialstruktur, Qualifikationsniveau und Berufstätigkeit. (BAMF-Kurzanalyse 2016,04), Nürnberg, 11 S.

    Abstract

    "Die sogenannten 'SoKo'-Daten ('Soziale Komponente') werden während der Asylerstantragstellung vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) auf freiwilliger Basis erhoben und geben u. a. einen groben Überblick über die Qualifikationsstruktur der Schutzsuchenden. In dieser Kurzanalyse wird das erste Halbjahr 2016 betrachtet. Die vierte BAMF-Kurzanalyse zeigt erstmals auf, wie die Schulbildung von Befragten in einzelnen Tätigkeitsbereichen ist. Demnach haben Personen, die zuletzt als Ingenieur, Lehrkraft oder im medizinischen Bereich gearbeitet haben, durchschnittlich die beste Bildung, wandern aber auch in geringeren Zahlen zu als Personen anderer Tätigkeitsbereiche. Rund 60 Prozent der Personen, die zuletzt in der Landwirtschaft gearbeitet haben, haben maximal eine Grundschulbildung. Der Frauenanteil unter den Antragstellenden ist im Vergleich zum Jahr 2015 gestiegen. Besonders unter Asylerstantragstellenden aus Syrien wuchs der Frauenanteil um fast 10 Prozentpunkte an. Aber auch unter den irakischen und afghanischen Antragstellenden befanden sich im ersten Halbjahr 2016 deutlich mehr Frauen als noch im Vorjahr. Fast 40 Prozent der Befragten hatten entweder eine Hochschul- oder Gymnasialbildung, wobei erneut Antragstellenden aus Syrien und dem Iran die beste Bildung hatten. Ungefähr 30 Prozent hatten maximal eine Grundschulbildung. Diese Werte entsprechen in etwa denen des Vorjahres." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Inklusion in der Berufsbildung sozial benachteiligter ZuwandererInnen: Überlegungen am Beispiel eines geplanten Modellprojekts zur Altenpflegeausbildung älterer afrikanischer ZuwandererInnen mit Fluchtgeschichte in der Städte-Region Aachen (2016)

    Rosenberg, Joachim;

    Zitatform

    Rosenberg, Joachim (2016): Inklusion in der Berufsbildung sozial benachteiligter ZuwandererInnen. Überlegungen am Beispiel eines geplanten Modellprojekts zur Altenpflegeausbildung älterer afrikanischer ZuwandererInnen mit Fluchtgeschichte in der Städte-Region Aachen. In: Zeitschrift für Diversitätsforschung und -management, Jg. 1, H. 1, S. 33-60.

    Abstract

    "Seit längerem engagiert sich der Autor im Team eines sozialen Hilfenetzwerks afrikanischer Diaspora-Gemeinden in der Städte-Region Aachen. Vor diesem Hintergrund entstand die Idee, ein inklusives Modell zur Altenpflege-Ausbildung für afrikanische Zuwanderer/-innen im mittleren Alter zu entwickeln. Es sind Menschen, die seit ihrer Flucht bereits 15 bis 20 Jahre in Deutschland leben. Sie haben einen hohen Schulabschluss aus ihrem Herkunftsland, aber trotz vielfältiger Info-, Beratungs-, Test- und Qualifizierungsmaßnahmen durch Arbeitsagentur und Jobcenter sind sie bis heute arbeitslos oder üben gering qualifizierte Jobs bei ergänzendem Hartz IV aus. Der Beitrag erörtert diesen Umstand als Sonder- und zugleich Beispiel-Fall von Behinderung gesellschaftlicher Teilhabe mit Blick auf angemessene berufliche Ausbildung und qualifizierte Arbeit. In Auseinandersetzung mit Ansätzen der Forschung zur Deutung der sozialen Implikationen von Zuwanderung versucht der Beitrag am Beispiel der Altenpflegeausbildung Folgendes aufzuzeigen: Viele Zuwanderer/-innen, denen derzeit keine Eignung zur Ausbildung zuerkannt wird, könnten heute eine höherwertige Berufsqualifikation starten, wenn ihre attestierte Nicht-Eignung als Ensemble spezifischer Barrieren identifiziert würde, die nach dem Inklusionsgebot abgebaut werden können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Neu in Deutschland: sozio-demografische Merkmale von Zuwanderern aus Kriegs- und Krisenländern (2016)

    Sauer, Lenore ; Ette, Andreas ; Stedtfeld, Susanne; Dorbritz, Jürgen;

    Zitatform

    Sauer, Lenore, Jürgen Dorbritz, Andreas Ette & Susanne Stedtfeld (2016): Neu in Deutschland. Sozio-demografische Merkmale von Zuwanderern aus Kriegs- und Krisenländern. In: Bevölkerungsforschung aktuell, Jg. 37, H. 2, S. 2-12.

    Abstract

    "Welche sozio-demografischen und -ökonomischen Merkmale kennzeichnen die neu zugewanderten Personen der Staaten, aus denen in den vergangenen Jahren viele Schutzsuchende nach Deutschland gekommen sind? Wer sind diese Menschen? Diese Fragen stehen im Fokus des Beitrags, der sich auf der Basis von Daten des Mikrozensus 2014 den Variablen Alter und Geschlecht, Haushalte und Lebensformen, der Qualifikationsstruktur sowie der Entwicklung der Erwerbstätigkeit von Neuzuwanderern unter anderem im Vergleich zu Deutschen widmet. Für die Analysen wurden Personen aus acht Staaten (Eritrea, Nigeria, Somalia, Afghanistan, Pakistan sowie Iran, Irak und Syrien) ausgewählt, die in den vergangenen Jahren bei den Asylerstanträgen zu den jeweils 10 stärksten Herkunftsländern zählten. Die Auswertungen zu den Geschlechterverteilungen bestätigen im Unterschied zur deutschen Bevölkerung weitgehend einen höheren Anteil an Männern sowohl bei den Neuzuwanderern aus den Kriegs- und Krisenstaaten Asiens und Afrikas als auch bei den weiteren Neuzuwanderern. Erhebliche Unterschiede zeigen sich auch bei den Haushaltsstrukturen sowie den Lebensformen. Insgesamt bestätigt sich zunächst das Bild der mehrheitlich jungen, allein nach Deutschland reisenden Männer. Dies ist allerdings nur eine Seite der Fluchtmigration." (Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    The economic impact of Syrian refugees on host countries: quasi-experimental evidence from Turkey (2016)

    Tumen, Semih ;

    Zitatform

    Tumen, Semih (2016): The economic impact of Syrian refugees on host countries. Quasi-experimental evidence from Turkey. In: The American economic review, Jg. 106, H. 5, S. 456-460. DOI:10.1257/aer.p20161065

    Abstract

    "The Syrian Conflict generated forced immigration from northern Syria to southeastern Turkey. Arrival of refugees resembles a natural experiment, which offers good opportunities to study the economic impact of immigration. I study three main outcomes: labor markets, consumer prices, and housing rents. I document moderate employment losses among native informal workers, which suggests that they are partly substituted by refugees. Prices of the items produced in informal labor intensive sectors declined due to labor cost advantages generated by refugee inflows. Finally, refugee inflows increased the rents of higher quality housing units, while there is no effect on lower quality units." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Asylberechtigte und anerkannte Flüchtlinge in Deutschland: Qualifikationsstruktur, Arbeitsmarktbeteiligung und Zukunftsorientierungen (2016)

    Worbs, Susanne; Bund, Eva;

    Zitatform

    Worbs, Susanne & Eva Bund (2016): Asylberechtigte und anerkannte Flüchtlinge in Deutschland. Qualifikationsstruktur, Arbeitsmarktbeteiligung und Zukunftsorientierungen. (BAMF-Kurzanalyse 2016,01), Nürnberg, 11 S.

    Abstract

    "Die erste BAMF-Kurzanalyse beschäftigt sich mit den soziodemographischen Merkmalen, der Qualifikationsstruktur, der Arbeitsmarktbeteiligung sowie den Zukunftsorientierungen und Wünschen von Asylberechtigten und anerkannten Flüchtlingen in Deutschland." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Asyl - und dann? Die Lebenssituation von Asylberechtigten und anerkannten Flüchtlingen in Deutschland: BAMF-Flüchtlingsstudie 2014 (2016)

    Worbs, Susanne; Bund, Eva; Böhm, Axel;

    Zitatform

    Worbs, Susanne, Eva Bund & Axel Böhm (2016): Asyl - und dann? Die Lebenssituation von Asylberechtigten und anerkannten Flüchtlingen in Deutschland. BAMF-Flüchtlingsstudie 2014. (Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Forschungsbericht 28), Nürnberg, 390 S.

    Abstract

    "Die BAMF-Flüchtlingsstudie 2014 beschäftigt sich mit Asylberechtigten (nach Art. 16a GG) und anerkannten Flüchtlingen (nach § 3 Abs. 1 AsylG) aus Afghanistan, Eritrea, dem Irak, Iran, Sri Lanka und Syrien. Diese sechs Herkunftsländer haben das Asylzugangsgeschehen der letzten zehn Jahre in Deutschland maßgeblich geprägt. Die befragten Personen sind zwischen 18 und 69 Jahre alt und haben zwischen 2008 und 2012 ihren Status im Asylverfahren zuerkannt bekommen.
    Die Untersuchung erlaubt damit Aussagen über die mittlerweile große und weiter wachsende Gruppe von Menschen mit dauerhafter Bleibeperspektive, die sich bereits einige Jahre in Deutschland aufhalten. Aus der erstmaligen systematischen Erfassung ihrer Lebenssituation im Rahmen der BAMF-Flüchtlingsstudie 2014 lassen sich wichtige Schlussfolgerungen für die aktuelle und künftige Integrationspolitik ableiten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    "Wir wussten, dass sie in Kabul keine Zukunft hatten": Fluchtentscheidungen afghanischer Familien (2016)

    Abstract

    "In Afghanistan entscheiden sich jeden Tag Menschen zur Flucht. Viele fliehen innerhalb des Landes oder in die Nachbarstaaten Pakistan und Iran, immer mehr Menschen machen sich aber auch auf den Weg nach Europa. 2015 kamen laut Europäischer Kommission 213.000 afghanische Flüchtlinge nach Europa. Damit bilden sie nach den SyrerInnen die zweitgrößte Flüchtlingsgruppe in der EU.
    Die Flucht nach Europa ist für viele afghanische Familien keine isolierte Einzelentscheidung, sondern lediglich das aktuelle Kapitel in einer jahrzehntelangen Migrationsbiografie. Seit mehr als dreißig Jahren lösen Regimewechsel und Kriege, staatliche Fragilität und ökonomische Perspektivlosigkeit immer wieder massive Flucht- und Abwanderungsbewegungen aus.
    Die vorliegende Studie erforscht, was Familien in Afghanistan dazu bewegt, ein Familienmitglied auf die Flucht nach Europa zu schicken bzw. gehen zu lassen. Die Studie, die auf qualitativen Interviews basiert, trägt illustrativen Charakter und widmet sich der Kontextualisierung von Fluchtentscheidungen. Die befragten Familien geben Auskunft darüber, warum sie Europa als Ziel der Flucht gewählt haben, wie die Flucht vorbereitet wurde und welche persönlichen und gesellschaftlichen Auslöser hinter der Entscheidung stehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Migrationsprofil Westbalkan: Ursachen, Herausforderungen und Lösungsansätze (2015)

    Alscher, Stefan; Obergfell, Johannes; Roos, Stefanie Ricarda;

    Zitatform

    Alscher, Stefan, Johannes Obergfell & Stefanie Ricarda Roos (2015): Migrationsprofil Westbalkan. Ursachen, Herausforderungen und Lösungsansätze. (Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Working paper 63), Nürnberg, 92 S.

    Abstract

    "Die Region des Westlichen Balkans als wichtiger Teil Europas ist durch unterschiedliche Migrationsprozesse und eine Vielzahl daraus resultierender Herausforderungen geprägt. Ziel der vorliegenden Studie des Forschungszentrums Migration, Integration und Asyl des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) ist es, diese sich wandelnden Migrationsprozesse in und aus den Ländern des Westlichen Balkans und der Region als solcher wie auch die daraus resultierenden migrationspolitischen Herausforderungen und bestehende Lösungsansätze darzustellen." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Migranten im deutschen Arbeitsmarkt: Löhne, Arbeitslosigkeit, Erwerbsquoten (2015)

    Battisti, Michele ; Felbermayr, Gabriel ;

    Zitatform

    Battisti, Michele & Gabriel Felbermayr (2015): Migranten im deutschen Arbeitsmarkt. Löhne, Arbeitslosigkeit, Erwerbsquoten. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 68, H. 20, S. 39-47.

    Abstract

    "Zahlen aus türkischen Flüchtlingslagern legen nahe, dass fast 50% der Flüchtlinge aus Syrien nicht über grundlegende Bildungskenntnisse verfügen dürften. Gleichzeitig wissen wir aus einer Analyse des deutschen Sozio-oekonomischen Panels, dass fast 50% der in den letzten fünf Jahren aus Ländern außerhalb des westlichen Kulturkreises zugewanderten Menschen im Alter von 25 bis 55 Jahren im Jahr 2013 einen Stundenlohn unter dem damaligen Äquivalent des heutigen Mindestlohns von 8,50 Euro pro Stunde verdienten. Für Einheimische betrug der Anteil 12%. Die Arbeitslosenquote lag bei dieser Gruppe von Einwanderern mit 12,5% um ganze 7 Prozentpunkte höher als bei Einheimischen. 43% der 25- bis 55-Jährigen hatten kein Arbeitseinkommen (Einheimische: 16%). Diese Zahlen belegen, dass der Mindestlohn sehr wahrscheinlich ein Hindernis für die erfolgreiche Integration der in diesen Monaten ankommenden Flüchtlinge in den deutschen Arbeitsmarkt darstellen wird. Eine Reform ist dringend geboten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ausweitung sicherer Herkunftsstaaten: Folgen für die Zahl der Asylanträge (2015)

    Braun, Sebastian ; Franke, Richard ;

    Zitatform

    Braun, Sebastian & Richard Franke (2015): Ausweitung sicherer Herkunftsstaaten. Folgen für die Zahl der Asylanträge. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 95, H. 11, S. 752-757. DOI:10.1007/s10273-015-1898-4

    Abstract

    "Die Zahl der Flüchtlinge ist 2015 drastisch gestiegen und stellt Deutschland vor große Herausforderungen. Erleichterung erhofft man sich dadurch, dass nun auch Albanien, Kosovo und Montenegro auf die Liste der sicheren Herkunftsstaaten gesetzt wurden - wie dies vor einem Jahr für Serbien, Bosnien-Herzegowina und Mazedonien geschah. Ob die Klassifizierung einen deutlichen Einfluss auf die Zahl der gestellten Asylanträge hat, wird von den Autoren untersucht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The impact of Syrian refugees on natives' labor market outcomes in Turkey: evidence from a quasi-experimental design (2015)

    Ceritoglu, Evren; Gurcihan Yunculer, H. Burcu; Torun, Huzeyfe; Tumen, Semih ;

    Zitatform

    Ceritoglu, Evren, H. Burcu Gurcihan Yunculer, Huzeyfe Torun & Semih Tumen (2015): The impact of Syrian refugees on natives' labor market outcomes in Turkey. Evidence from a quasi-experimental design. (IZA discussion paper 9348), Bonn, 47 S.

    Abstract

    "Civil war in Syria, which started in March 2011, has led to a massive wave of forced immigration from the Northern Syria to the South-eastern regions of Turkey. This paper exploits this natural experiment to estimate the impact of Syrian refugees on the labor market outcomes of natives in Turkey. Using a difference-in-differences strategy, we find that immigration has considerably affected the employment outcomes of natives, while its impact on wage outcomes has been negligible. We document notable employment losses among informal workers as a consequence of refugee inflows. The majority of those who lost their informal jobs have either left the labor force or remained unemployed. Overall, unemployment rates have increased, while labor force participation, informal employment, and job finding rates have declined among natives. Disadvantaged groups - i.e., females, younger workers, and less-educated workers - have been affected the worst. The prevalence of informal employment in the Turkish labor markets has amplified the negative impact of Syrian refugee inflows on natives' labor market outcomes." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Jenseits von Lampedusa: Flucht und Migration im Nahen Osten und Nordafrika (2015)

    Eikenberg, Felix; Vogt, Achim; Abbass, Merin; Wehler-Schöck, Anja; Berriane, Johara; Ahi, Yasemin; Stolleis, Friederike; Birke, Kristina; Puschra, Werner; Blaschke, Axel;

    Zitatform

    (2015): Jenseits von Lampedusa. Flucht und Migration im Nahen Osten und Nordafrika. Berlin, 23 S.

    Abstract

    "- Die meisten der nach Europa kommenden Flüchtlinge waren bereits in den Staaten des Nahen Ostens und Nordafrikas auf der Flucht oder haben diese auf ihrem Weg nach Europa durchquert. Diese Publikation untersucht, wie einige ausgewählte Staaten der Region mit Migrations- und Flüchtlingsfragen sowie den aktuellen Herausforderungen umgehen.
    - Insbesondere die Nachbarstaaten Syriens haben bemerkenswert hohe Zahlen von Syrer_innen aufgenommen. Dies führt zu einer hohen Belastung, zumal die internationale Unterstützung unzureichend ist. Auf gesellschaftlicher Ebene wird bei der Aufnahme der zahlreichen syrischen Flüchtlinge Beachtliches geleistet.
    - In ihrem Bestreben, die Anzahl der neueinreisenden Flüchtlinge nach Europa zu reduzieren, ist die EU auf die Kooperation der nahöstlichen und nordafrikanischen Ursprungs- und Transitländer angewiesen. Diese Situation nutzen einige Staaten der Region, um ihr Image und ihre Verhandlungspositionen gegenüber der EU zu verbessern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Flucht und Migration: Debattenbeiträge aus den Ländern des Westbalkans (2015)

    Henkel, Felix; Hoppe, Bert;

    Zitatform

    Henkel, Felix & Bert Hoppe (Hrsg.) (2015): Flucht und Migration. Debattenbeiträge aus den Ländern des Westbalkans. Berlin, 23 S.

    Abstract

    "Die aktuelle Flüchtlingswelle aus dem Nahen Osten stellt Europa vor große Probleme, und so wird in Politik und Öffentlichkeit gefordert, wenigstens die Haltung gegenüber der zweiten großen Gruppe von Asylbewerbern zu verschärfen - den sogenannten Armutsflüchtlingen vom Westbalkan. Es sind jedoch keineswegs bloß Armut und wirtschaftliche Stagnation, die die Menschen ins Ausland treiben: Insbesondere die Roma im Alltag werden immer noch massiv diskriminiert und sehen für sich daher keinerlei Perspektive, viele Menschen verlassen ihre Heimat, weil sie dort die Hoffnung auf funktionierende staatliche Institutionen verloren haben und angesichts der allgegenwärtigen Korruption resignieren. Eine Politik, die allein auf die stärkere Sicherung der EU-Außengrenzen setzt, greift zu kurz: Wenn in den Staaten Südosteuropas eine größere Anzahl an Kriegsflüchtlingen stranden sollten und gleichzeitig verstärkt 'Armutsmigranten' dorthin abgeschoben werden, wird dies zu erheblichen Spannungen führen. Auch bislang 'sichere Herkunftsländer' könnten so erneut instabil werden. Um die möglichen Folgen der europäischen Politik besser abschätzen zu können, ist es wichtig, sich intensiver mit den Ursachen der Migration vom Westbalkan zu beschäftigen. In sechs Beiträgen schildern Auslandsmitarbeiter der Friedrich-Ebert-Stiftung und einheimische Experten die Hintergründe der Migrationsbewegung vom Westbalkan - und geben Anregungen für innovative Lösungsansätz" (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Kosovo - winning its independence but losing its people?: recent evidence on emigration intentions and preparedness to migrate (2015)

    Ivlevs, Artjoms ; King, Roswitha M.;

    Zitatform

    Ivlevs, Artjoms & Roswitha M. King (2015): Kosovo - winning its independence but losing its people? Recent evidence on emigration intentions and preparedness to migrate. In: International migration, Jg. 53, H. 5, S. 84-103. DOI:10.1111/j.1468-2435.2011.00716.x

    Abstract

    "Kosovo declared its independence from Serbia in February 2008, but substantial proportions of its population are expressing their lack of confidence by preparing to emigrate. In this paper, we present evidence from a customized post-independence survey (1,367 face-to face interviews) on emigration intentions in Kosovo, carried out in June 2008. Thirty per cent of the respondents from the Albanian-speaking majority have taken concrete steps to move abroad, and emigration intentions have again risen to their pre-independence peak. Strikingly, it is the better educated and those with higher incomes that are more likely to exit. Ethnic Serbs (the largest minority group) are less likely to emigrate than Kosovo's ethnic majority." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Tradable refugee-admission quotas, matching and the new European agenda for migration (2015)

    Moraga, Jesús Fernández-Huertas; Rapoport, Hillel ;

    Zitatform

    Moraga, Jesús Fernández-Huertas & Hillel Rapoport (2015): Tradable refugee-admission quotas, matching and the new European agenda for migration. In: IZA journal of European Labor Studies, Jg. 4, S. 1-13. DOI:10.1186/s40174-015-0045-y

    Abstract

    "The Syrian Civil War gave rise to the largest refugee flight reaching Europe since the Yugoslavian wars in the 1990s. The crisis evidenced the deficiencies of the European Union Asylum Policy, which struggled both to offer solutions to Syrian refugees and to efficiently allocate costs across Member States. We draw on previous theoretical work to simulate how a system of tradable refugee-admission quotas coupled with a matching mechanism assigning refugees to their preferred destinations and destinations to their preferred types of refugees would give more flexibility to Member States while respecting refugee rights and preferences." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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