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Dossier

Fluchtmigrantinnen und -migranten – Bildung und Arbeitsmarkt

Auf der Flucht vor Krieg und politischer Verfolgung verlassen viele Menschen ihr Heimatland und suchen Schutz und neue Perspektiven in Deutschland und beantragen Asyl. Die Beteiligung am Arbeitsmarkt wird häufig als Schlüssel für die gesellschaftliche Integration der Fluchtmigrantinnen und -migranten gesehen. Welche Qualifikationen bringen die Menschen mit, welche arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen sind hilfreich? Wie gehen die einzelnen Bundesländer damit um, welche Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft und die Sozialsysteme sind zu erwarten, wie sieht die Situation in anderen Ländern aus?
Dieses Themendossier stellt wissenschaftliche Erkenntnisse zum Thema zusammen und ermöglicht den Zugang zu weiterführenden Informationen sowie zu Positionen der politischen Akteure.
Literatur zur besonderen Situation der Geflüchteten aus der Ukraine finden Sie im Themendossier Auswirkungen des Krieges gegen die Ukraine auf Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Fluchtmigration in Deutschland

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im Aspekt "Arbeitsmarkteffekte der Flüchtlingszuwanderung"
  • Literaturhinweis

    Szenarien zur Prognose von Flüchtlingseffekten auf die Arbeitslosigkeit (2015)

    Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Weber, Enzo (2015): Szenarien zur Prognose von Flüchtlingseffekten auf die Arbeitslosigkeit. (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Aktuelle Berichte 15/2015), Nürnberg, 3 S.

    Abstract

    "In der Herbstprognose des IAB wird der Effekt der seit Jahresmitte 2015 deutlich erhöhten Flüchtlingszuwanderung auf die jahresdurchschnittliche Arbeitslosigkeit 2016 auf +130.000 Personen geschätzt. In diesem Dokument werden Szenariorechnungen auf Basis des Flüchtlingsmodells des IAB vorgestellt. Dabei geht es um eine Variation des Umfangs der Zuwanderung, der Beschäftigungschancen und der Dauer der Asylverfahren. Zudem werden umfassendere Szenarien als obere und untere Grenze berechnet. Für 2016 ergeben sich Flüchtlingseffekte auf die Arbeitslosigkeit von 200.000 bzw. 70.000 Personen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Weber, Enzo ;
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  • Literaturhinweis

    Regionale Unterschiede bei Arbeitslosigkeit und Hartz-IV-Bezug von Ausländern und Flüchtlingen (2015)

    Zitatform

    (2015): Regionale Unterschiede bei Arbeitslosigkeit und Hartz-IV-Bezug von Ausländern und Flüchtlingen. (Arbeitsmarkt aktuell 2015,11), Berlin, 13 S.

    Abstract

    "Die gesellschaftliche und soziale Integration von Menschen mit Migrationshintergrund ist längst noch nicht so weit fortgeschritten wie notwendig. Hier geborene oder länger lebende Menschen mit ausländischem Pass oder einer anderen Muttersprache haben es weit schwerer, auf dem Arbeitsmarkt eine Ausbildung oder Beschäftigung zu finden. Die Gründe hierfür sind vielfältig: Sie werden seltener zu Vorstellungsgesprächen eingeladen, sie begegnen Vorbehalten oder Diskriminierung. Junge Menschen mit Migrationshintergrund, die hier geboren und aufgewachsen sind, finden beispielsweise auch dann seltener eine betriebliche Ausbildung, wenn der Schulabschluss gleich gut ist. Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion soll das Arbeitslosigkeits- und Armutsrisiko von Ausländern insgesamt sowie von Flüchtlingen nachzuzeichnen versucht und regionale Unterschiede aufgezeigt werden; aufbauend sollen einige Empfehlungen gegeben werden, wie alte Fehler vermieden und Geflüchtete möglichst gut in den Arbeitsmarkt integriert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die gegenwärtige Flüchtlingszuwanderung - Unterstellte Auswirkungen auf Arbeitsmarkt und öffentliche Finanzen (2015)

    Zitatform

    (2015): Die gegenwärtige Flüchtlingszuwanderung - Unterstellte Auswirkungen auf Arbeitsmarkt und öffentliche Finanzen. In: Monatsbericht der Deutschen Bundesbank, Jg. 67, H. 12, S. 26-30.

    Abstract

    "Die gegenwärtige Zuwanderung von Flüchtlingen nach Deutschland ist in erster Linie vor dem Hintergrund der Notlage der Asylsuchenden in ihren Herkunftsländern zu sehen. Gleichwohl ergeben sich aus der aktuellen Flüchtlingszuwanderung auch Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung, insbesondere den Arbeitsmarkt und die Staatsfi nanzen. Im Folgenden wird erläutert, welche Annahmen über diese Zuwanderung in der Projektion getroffen und welche ökonomischen Konsequenzen erwartet werden. Damit soll die Interpretation der Vorausschätzungen er leichtert und der besonders großen Ungewissheit hinsichtlich der zukünftigen Höhe und Struktur der Flüchtlingszuwanderung und ihrer Auswirkungen auf Beschäftigung, Löhne, Wirtschaftswachstum sowie die Staatshaushalte Rechnung getragen werden." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Receiving countries' perspectives: The case of Sweden (2014)

    Gerdes, Christer; Wadensjö, Eskil ;

    Zitatform

    Gerdes, Christer & Eskil Wadensjö (2014): Receiving countries' perspectives: The case of Sweden. (IZA discussion paper 8408), Bonn, 24 S.

    Abstract

    "Sweden has made its labour market more open for labour immigration since the mid1990s: becoming member of the common labour market of EES/EU in 1994, no transitional rules introduced at the enlargement of European Union in 2004 and 2007, and opening up for labour migration from non-EES/EU countries in December 2008. The changes have led to increased labour immigration. The labour immigration expanded for example after the enlargement in 2004 but not so much as in for example the United Kingdom and Ireland. Other forms of immigration have been more important. On the other hand, the migration has been rather stable in the years after the crisis in 2008. The main explanation is most likely that the recession in Sweden was only for one year, 2009, and that it was concentrated to some parts of the manufacturing industry where few migrant workers were employed. If the present EMU crisis is spreading to Sweden the result may of course be different." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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