Arbeitszeit: Verlängern? Verkürzen? Flexibilisieren?
Verkürzung, Verlängerung oder Flexibilisierung der Arbeitszeit stehen immer wieder im Zentrum der Debatten. Was wünschen sich Unternehmen und Beschäftigte? Wie kann Arbeitszeitpolitik die Schaffung neuer Arbeitsplätze und die Sicherung vorhandener Arbeitsplätze unterstützen?
Dieses Themendossier bietet Publikationen zur Entwicklung der Arbeitszeiten in Deutschland auch im internationalen Vergleich, zur betrieblichen Gestaltung der Arbeitszeit und zu den Arbeitszeitwünschen der Beschäftigten.
Publikationen zur kontroversen Debatte um die Einführung der Vier-Tage-Woche finden Sie in unserem Themendossier Vier-Tage-Woche – Arbeitszeitmodell der Zukunft?
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Literaturhinweis
What hampers part-time work?: an empirical analysis of wages, hours restrictions and employment from a Dutch-German perspective (2003)
Zitatform
Wolf, Elke (2003): What hampers part-time work? An empirical analysis of wages, hours restrictions and employment from a Dutch-German perspective. (ZEW economic studies 18), Heidelberg u.a.: Physica-Verl., 174 S.
Abstract
Mit Daten des deutschen Sozio-oekonomischen Panels der Jahre 1994 und 1998 sowie eines niederländischen Panels zum Arbeitskräfteangebot des Jahres 1994 werden in dem Band die Bedingungen für Arbeitsplätze mit kürzeren Arbeitszeiten untersucht und das Potenzial für eine Erhöhung der Teilzeitarbeit errechnet. Hierzu werden zunächst die Lohnunterschiede zwischen Teil- und Vollzeitbeschäftigten in Deutschland und den Niederlanden betrachtet und dann die Konsequenzen der Lohnlücke deutscher Teilzeitarbeitnehmer für die Arbeitsangebotsentscheidung von Frauen geschätzt. Anschließend wird gefragt, welche Effekte eine Lockerung von Arbeitszeitrestriktionen auf die Verteilung der Arbeitsstunden in Deutschland hätten. (IAB)
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Literaturhinweis
Operating hours in Europe: state-of-the-art-report on operating hours research in France, Germany, the Netherlands, Portugal, Spain, the United Kingdom, Sweden and the USA (2002)
Bauer, Frank; Sieglen, Georg; Groß, Hermann;Zitatform
(2002): Operating hours in Europe. State-of-the-art-report on operating hours research in France, Germany, the Netherlands, Portugal, Spain, the United Kingdom, Sweden and the USA. (Berichte des ISO 66), Köln, 341 S.
Abstract
"Lange und flexible Betriebszeiten gelten als Indikatoren für die Wettbewerbsfähigkeit und Standortqualität der Wirtschaft. Die Art und Weise der Betriebs- und Arbeitszeitorganisation entscheidet auch über Umfang, Struktur und Form der Beschäftigung. Bislang sind im Rahmen der Europäischen Union drei Betriebszeitstudien (1989, 1994 und 1999) durchgeführt worden, die an den Kriterien der Repräsentativität und Vergleichbarkeit orientiert waren. Diese Untersuchungen weisen jedoch eine Reihe von methodischen und inhaltlichen Problemen auf, die sowohl die Vergleichbarkeit als auch die Zuverlässigkeit der Ergebnisse in Frage stellen. Ziel des internationalen Projektvorhabens EUCOWE ist es daher, durch eine repräsentative Betriebsbefragung in allen Wirtschaftsbereichen und Betriebsgrößenklassen in sechs europäischen Ländern (ergänzt durch Sekundäranalysen in Schweden und den USA) auf einer methodologisch zuverlässigen, die Kriterien der Repräsentativität und internationalen Vergleichbarkeit erfüllenden Grundlage den Zusammenhang von Betriebs- und Arbeitszeitmanagement und deren Auswirkungen auf Beschäftigung zu erforschen. Im Rahmen dieser auf die Gewinnung wichtiger Grundinformationen ausgelegten international vergleichenden Betriebsbefragung sollen noch folgende Spezialthemen (teil s mit den aus der Primärerhebung gewonnenen Daten, teils mithilfe von Sekundäranalysen) mitbearbeitet werden. - Das 'Service-Paradox'; - Der Flexibilitätskonflikt; - Defensive und offensive Strategien der Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen; - Beschäftigungspolitik kleiner und mittlerer Firmen; - Globale, europäische, nationale oder sektorale Konkurrenz; - Betriebszeitmanagement, Flexibilität von Arbeitszeiten und das soziale Leben. Der Bericht stellt die Bestandsaufnahme zur Datenlage dar, die auf einem ersten Projekttreffen im Februar/März 2002 erarbeitet wurden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Konvergenz der Arbeitszeitwünsche in Westeuropa: Konturen eines neuen Arbeitszeitstandards (2002)
Bosch, Gerhard; Wagner, Alexandra;Zitatform
Bosch, Gerhard & Alexandra Wagner (2002): Konvergenz der Arbeitszeitwünsche in Westeuropa. Konturen eines neuen Arbeitszeitstandards. (IAT-Report 2002-01), Gelsenkirchen, 9 S.
Abstract
Im Rahmen einer umfangreichen Erhebung über die Erwerbswünsche der Zukunft, die im zweiten Halbjahr 1998 in den 15 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union und Norwegen durchgeführt wurde, wurden 12600 Erwerbstätige und 17900 zurzeit nicht Erwerbstätige zu ihren Arbeitszeitwünschen befragt. Die Ergebnisse zeigen, dass durchschnittlich kürzere Arbeitszeiten gewünscht als derzeit praktiziert werden. Die Arbeitszeitwünsche liegen innerhalb der Länder und auch zwischen den Ländern enger beieinander als die tatsächlichen Arbeitszeiten. Bei einer Realisierung der Arbeitszeitwünsche würde die Grenze zwischen Voll- und Teilzeitarbeit fließend, und die Arbeitszeitunterschiede zwischen Männern und Frauen würden geringer. Kurze Teilzeit und überlange Arbeitszeiten würden kaum noch auftreten. In Paarhaushalten würden bei annähernd gleichen Gesamtarbeitszeiten beider Partner Frauen einen größeren Anteil der bezahlten Arbeit leisten als bisher. Abschließend werden auf der Grundlage der erhobenen Wünsche Herausforderungen für die europäische Arbeitszeitpolitik beschrieben. (IAB2)
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Literaturhinweis
Active strategies for older workers in the European Union (2002)
Jepsen, Maria; Foden, David; Hutsebaut, Martin;Zitatform
Jepsen, Maria, David Foden & Martin Hutsebaut (Hrsg.) (2002): Active strategies for older workers in the European Union. Brüssel: ETUI, 523 S.
Abstract
Beschrieben wird, wie in den neun EU-Ländern Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Italien, Schweden und den Niederlanden die Sozialpartner und Regierungen mit Erfolg oder Misserfolg versucht haben, die Beschäftigungsrate älterer Arbeitnehmer zu erhöhen. Dabei sind in den unterschiedlichen Ländern unterschiedliche Wege in den Bereichen Beschäftigung, Ausbildung, soziale Sicherheit und Steuerpolitik beschritten worden. Die aktuellen Politikansätze werden evaluiert und daraus Vorschläge für zukünftige Maßnahmen abgeleitet. Zu den diskutierten Reformen gehört die Entwicklung von diversen Ruhestandsmodellen, wie z.B. Vorruhestand und Altersteilzeit. Die EU-Regierungen sehen sich mit wachsender Arbeitsknappheit in verschiedenen Wirtschaftszweigen konfrontiert. Ein frühzeitiger Ausschluss Älterer vom Arbeitsmarkt verstärkt diese Ungleichgewichte. Daher ist auch für den Erhalt des Wohlfahrtsstaates die Lösung dieses Problems von nachhaltiger Bedeutung. (IAB)
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Literaturhinweis
Organisation of work and working times in IT (2002)
Zitatform
Plantenga, Janneke & Chantal Remery (2002): Organisation of work and working times in IT. In: Transfer, Jg. 8, H. 3, S. 467-478.
Abstract
"Der Beitrag untersucht die Organisation der Arbeit und der Arbeitszeit im Bereich der Informationstechnologien. Er beruht auf Fallstudien, die in fünf europäischen Ländern (Dänemark, Deutschland, Finnland, den Niederlanden und Großbritannien) durchgeführt wurden. Auf den ersten Blick scheinen die Organisationsformen der Arbeit und der Arbeitszeit durchaus traditionell zu sein. Allerdings zeigen sich auch Beispiele neuer Organisationsformen. Die bestimmenden Faktoren in dieser Hinsicht sind u.a. die Art der erbrachten Dienstleistung, die Eigenschaften der Belegschaft und die Flexibilitätserfordernisse." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Changing labour market in Europe: the role of institutions and policies (2001)
Auer, Peter;Zitatform
Auer, Peter (Hrsg.) (2001): Changing labour market in Europe. The role of institutions and policies. Geneva, 254 S.
Abstract
"Drawing on the experience of four small European economies (Austria, Denmark, Ireland and the Netherlands), this book analyses four important policy areas in terms of their potential contribution to employment success: macroeconomics, working time, equal opportunities and industrial relations. This book examines how macroeconomic policy provides the necessary framework for any labour market and does much to determine overall employment and unemployment. A prominent share of what is commonly called labour market flexibility is provided by policies on working time, a topic which the book discusses throughly. It also addresses the question of the employment effect of working time reductions. Equality of opportunity in the labour market is highlighted, and the study discusses the institutional conditions for high and increasing participation of women in the labour market. It shows that a gender-balanced labour market is pivotal for achieving high overall employment rates, which are crucial indicators of full employment. The social dialogue between workers' and employers' organizations and the government is covered, and the book shows how the dialogue within the system of industrial relations can be an effective instrument of labour market governance." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Weniger Arbeit - Arbeit für alle? (2001)
Becker, Uwe; Plantenga, Janneke; Priewe, Jan; Bell, Dietmar; Reiners, Norbert; Heitkötter, Martina; Ruh, Hans; Hof, Bernd; Scheid, Jens Mittelsten; Lorenz, Günther; Schilling, Gabriele; Auer, Peter; Stolz-Willig, Brigitte; Henneberger, Fred; Trinczek, Rainer; Mückenberger, Ulrich; Wiedemeyer, Michael; Horz, Kurt; Gallouj, Camal;Zitatform
Becker, Uwe (Hrsg.) (2001): Weniger Arbeit - Arbeit für alle? Marburg: Schüren, 276 S.
Abstract
Die Beiträge des Bandes sind aus einer Tagung hervorgegangen, die die Facetten der gegenwärtigen Diskussion über die Zukunft der Arbeit interdisziplinär behandelt hat. Die thematische Auswahl berücksichtigt beschäftigungs- und arbeitsmarktpolitische, lebensweltliche und sozialethische Aspekte. Neben wissenschaftlichen Beiträgen stehen Projekt- und Initiativpräsentationen, die Einblicke in regionale und lokale Handlungsansätze bieten. Darüber hinaus beleuchten einige Artikel Aspekte der arbeitsmarktpolitischen Strategien anderer europäischer Länder.
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Literaturhinweis
Neue Wege in der Arbeitszeitpolitik: Lebensarbeitszeit und neue Arbeitsorganisation (2001)
Boulin, Jean-Yves; Liceras, Dolores; Hoffmann, Reiner; Nätti, Jouko ; Burg, Jeke van den; Passchier, Catelene; Fagan, Colette ; Reissert, Bernd; Hutsebaut, Martin; Schmid, Herman; Delsen, Lei ; Schuller, Tom; Boulin, Jean-Yves; Hoffmann, Reiner;Zitatform
Boulin, Jean-Yves & Reiner Hoffmann (Hrsg.) (2001): Neue Wege in der Arbeitszeitpolitik. Lebensarbeitszeit und neue Arbeitsorganisation. Münster: Verlag Westfälisches Dampfboot, 196 S.
Abstract
Der Band enthält die Beiträge einer Konferenz, bei der die Frage nach neuen Wegen in der Arbeitszeitpolitik von Akademikern und Gewerkschafter aus ganz Europa diskutiert und versucht wurde, ein Gesamtkonzept der Lebensarbeitszeit zu entwickeln.
1. Jean-Yves Boulin, Reiner Hoffmann: Lebensarbeitszeit - Die Konzeptionalisierung von Arbeitszeit über die gesamte Erwerbsbiografie;
2. Colette Fagan: Entwicklung eines Konzepts der Lebensarbeitszeit: Die mögliche Rolle der Teilzeitarbeit;
3. Dolores Liceras: Teilzeitarbeit in Spanien;
4. Ieke van den Burg, Catelene Passchier: Teilzeitarbeit in den Niederlanden;
5. Herman Schmid: Beurlaubungs- und Einstiegsmodelle für den Arbeitsmarkt als strategische Instrumente der Lebensplanung;
6. Jouko Nätti: Arbeitsmarktpolitik und Regelungen für bezahlten Urlaub: Belgien, Dänemark und Finnland:;
7. Tom Schuller: Bildungsurlaub und seine Bedeutung für die Arbeitszeitpolitik;
8. Lei Delsen, Martin Hutsebaut, Bernd Reissert: Vom vorzeitigen zum gleitenden Übergang in den Ruhestand in der Europäischen Union. (IAB2) -
Literaturhinweis
Teilzeitplus - ein Instrument zur Förderung von Betrieben und Beschäftigten im europäischen Vergleich: neue Handlungsspielräume für kleine und mittlere Unternehmen und ihre Beschäftigten durch präventive Arbeitsmarktpolitik (2001)
Degen, Christel;Zitatform
Degen, Christel (2001): Teilzeitplus - ein Instrument zur Förderung von Betrieben und Beschäftigten im europäischen Vergleich. Neue Handlungsspielräume für kleine und mittlere Unternehmen und ihre Beschäftigten durch präventive Arbeitsmarktpolitik. (Veröffentlichungsreihe der Querschnittsgruppe Arbeit & Ökologie beim Präsidenten des Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung 01-506), Berlin, 37 S.
Abstract
"Die anhaltend hohe Arbeitslosigkeit hat zu neuen Ansätzen in der Arbeitsmarkt- und Strukturpolitik geführt. 'Teilzeitplus' ist ein Instrument zur Förderung von Unternehmen, Beschäftigten und Kommunen, welches auf Klein- und Mittelbetriebe in Krisensituationen zielt. Dabei wurde eine komplexe Mehrfachstrategie entwickelt: Zum einen erfolgt eine Unternehmensberatung, die Wege aus der Krise aufzeigt. Gleichzeitig werden potentiell von Entlassung bedrohte bzw. bereits unmittelbar vor Entlassung stehende Mitarbeiter/innen durch plusArbeit in andere Tätigkeitsfelder vermittelt. Dies erfolgt nach professioneller Beratung und in Absprache mit den Betroffenen. Durch die bei Einführung von Teilzeitplus erforderliche Kommunikation zwischen Unternehmensleitung und Beschäftigten wird ein Reorganisationsprozess angestoßen, der die Flexibilität und Leistungsfähigkeit der Betriebe deutlich erhöht. Mittels der Vermittlung in plusArbeit werden die Unternehmen für eine gewisse Phase der Umorientierung entlastet. Die bisherigen Erfahrungen des im Rahmen von ADAPT entwickelten Modellprojekts 'combishare' in Berlin zeigen, dass ein großer Teil der Arbeitsplätze infolge dieser Strategien erhalten werden konnte. Die hier vorliegende Analyse ist der Versuch einer Einordnung des Instruments 'Teilzeitplus' in den europäischen Kontext. Zu diesem Zweck wurden Ansätze in europäischen Ländern untersucht, in denen - beispielsweise im Bereich der Weiterbildung oder der Arbeitszeit - bereits Erfahrungen mit ähnlichen präventiven arbeitsmarktpolitischen Instrumenten vorliegen. Es zeigt sich, das die komplexe Strategie von 'Teilzeitplus' in dieser Form neu ist. Durch die Kombination verschiedener Ansätze wie Unternehmensberatung, reale Entlastung des Unternehmens von Lohnkosten in Krisensituationen (Pufferfunktion) sowie plusArbeit ist Teilzeitplus nach den bisherigen Erfahrungen besonders geeignet für Regionen und Branchen, die sich in Umstrukturierungsprozessen befinden und in denen die Unternehmen nicht in der Lage sind, Beschäftigung auszubauen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Fabriken mit langem Atem: der Wandel der betrieblichen Arbeitszeitorganisation in der europäischen Automobilindustrie (2001)
Lehndorff, Steffen;Zitatform
Lehndorff, Steffen (2001): Fabriken mit langem Atem. Der Wandel der betrieblichen Arbeitszeitorganisation in der europäischen Automobilindustrie. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 54, H. 6, S. 373-383.
Abstract
"In dem Bericht wrden die Ergebnisse einer Erhebung zur betrieblichen Arbeitszeitorganisation in der europäischen Automobilindustrie vorgestellt. Auf der Basis von Angaben aus 39 Automobilfabriken in elf Ländern werden die Dauer der Arbeits- und Betriebszeiten sowie die Organisation der Schichtsysteme im Stichjahr 1998 verglichen sowie Veränderungen gegenüber dem Beginn der 90er Jahre analysiert. Die wichtigsten Veränderungen sind der Trend zum Dreischichtbetrieb in der Automobilproduktion sowie darüber hinaus zur regelmäßigen Einbeziehung des Wochenendes vor allem in den automatisierten Bereichen der Komponentenfertigung. Die Flexibilisierung der Schichtsysteme ist in Deutschland, dem Land mit den kürzesten Arbeitszeiten in der europäischen Autobomilindustrie, am weitesten vorangeschritten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Women's employment in a comparative perspective (2001)
Zitatform
Lippe, Tanja van der & Liset van Dijk (Hrsg.) (2001): Women's employment in a comparative perspective. (Sociology and economics), New York: Aldine de Gruyter, 281 S.
Abstract
"Labor market patterns in Western Europe and the United States in the latter twentieth century, and particularly in the past twenty-five years, have shown a striking resemblance in the overall increase in women's employment. Despite this fact, there are also large differences in women's position among those countries. Moreover, East European countries differ considerably from Western countries. A cross-national comparison over time - one that compares women's employment in different institutional settings - is still lacking. That is the issue taken up in this volume, which contains comparative studies written by authors from the United States, Hungary, Germany, and the Netherlands. Three different perspectives are used. The first is the macro approach, which provides a thorough, focused understanding of the influence of the institutional context on women's work. The second perspective, the micro approach, gives insight into the employment behaviour of individual women within a certain context. Finally, the combined macro-micro approach makes clear the extent to which differences in women's work can be ascribed to differences in their institutional context or to their individual characteristics. Implicitly, the book also addresses the methodological question, which of these approaches is best suited for comparative studies of this kind?" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Flexible employment practices in Europe: country versus culture (2001)
Zitatform
Raghuram, Sumita, Manuel London & Henrik Holt Larsen (2001): Flexible employment practices in Europe. Country versus culture. In: The international journal of human resource management, Jg. 12, H. 5, S. 738-753.
Abstract
Die Autoren vergleichen die Personalpraxis von Unternehmen aus 14 Ländern zu flexibler Beschäftigung. (IAB)
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Literaturhinweis
Beschäftigungswirksame Arbeitszeitmodelle (2001)
Ulich, Eberhard;Zitatform
Ulich, Eberhard (Hrsg.) (2001): Beschäftigungswirksame Arbeitszeitmodelle. (Mensch, Technik, Organisation 29), Zürich: Vdf Hochschulverlag, 376 S.
Abstract
"Das Buch beschäftigt sich mit Arbeitszeitmodellen, deren Ziel es ist, die Entlassung von Beschäftigten zu vermeiden bzw. zusätzliche Einstellungen zu ermöglichen. Beispiele aus Deutschland, Dänemark, Frankreich sowie aus der Schweiz und den Niederlanden belegen mögliche positive Beschäftigungswirkungen verschiedener Modelle und zeigen gleichzeitig, dass dies auch mit positiven Auswirkungen auf andere Lebensbereiche verbunden sein kann. In diesem Zusammenhang spielt auch die Teilbarkeit von Führungsaufgaben, die in mehreren Beiträgen behandelt wird, eine bedeutsame Rolle. Interessant ist schliesslich, dass solche beschäftigungswirksamen Arbeitszeitmodelle im Sinne eines Personalmarketing inzwischen auch dazu benutzt werden, attraktivere Arbeitsbedingungen zu schaffen." Inhalt: Eberhard Ulich: Arbeitszeit und Beschäftigung - Vergangenheit und mögliche Zukunft (5-21); Marinanne Resch: Kürzen arbeiten - anders leben? (23-40); Kerstin Jürgerns: Volkswagen - Exportschlager in Sachen Arbeitszeit? (41-63); Axel Kohfeldt, Hubert Resch, Helmut Spitzley: Beschäftigungsbrücken zwischen Alt und Jung als Positiv-Summen-Spiel (65-74); Johannes Stange: Teilzeit, damit Arbeitslose Arbeit finden (75-85); Sandra Peter, Nathalie Portmann, Eberhard Ulich: Beschäftigungswirksame Arbeitszeitmodelle - Evaluation des Solidaritätsmodells bei der Post (87-107); Mirko Degener: Beschäftigungswirksame Arbeitszeitgestaltung mit Weiterbildungskomponente in einem schweizerischen Unternehmen der Baubranche (109-127); Sandra Peter, Oliver Strohm: Beschäftigungswirksame Arbeitszeitmodelle - Erfahrungen aus dem Gesundheitsbereich (129-164); Herrad Höcker: Arbeitsumverteilung, Qualifizierung, Organisaitonsentwicklung und Jobrotation in Dänemark (165-211); Uwe Becker: Ein liberal-korporatistisches Musterland? Beschäftigungs- und Sozialstaatsentwicklung in den Niederlanden (213-250); Heinz Schüpach, Martina Zölch, Katrin Soll: Arbeitszeitverkürzung und Arbeitszeitgestaltung - Gesetzliche Rahmenbedingungen und betriebliche Projekte in Frankreich (251-285); Jürg Baillod: Teilzeitarbeit und Job Sharing in Führungspositionen (287-330); Frauke Melchers, Martina Zölch: Fühjrungskräfte in Teilzeitarbeit: Beweggründe, Arbeitsorganisation, Kommunikation (331-351): Nathalie Portmann, Corina Stofer: Topsharing in Schweizer Institutionen (353-376). (IAB2)
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Literaturhinweis
Von den Nachbarn lernen: beschäftigungswirksame Arbeitszeitpolitik in Europa. Dokumentation der gemeinsamen Tagung "Von den Nachbarn lernen" des Instituts zur Erforschung sozialer Chancen und des Instituts Arbeit und Technik am 1. März 2001 in Köln (2001)
Zitatform
(2001): Von den Nachbarn lernen. Beschäftigungswirksame Arbeitszeitpolitik in Europa. Dokumentation der gemeinsamen Tagung "Von den Nachbarn lernen" des Instituts zur Erforschung sozialer Chancen und des Instituts Arbeit und Technik am 1. März 2001 in Köln. (Institut zur Erforschung sozialer Chancen. Bericht 62), Köln, 121 S.
Abstract
"Das nordrhein-westfälische Ministerium für Arbeit und Soziales, Qualifikation und Technologie (MASQT) hat die 'Landesinitiative Moderne Arbeitszeiten' ins Leben gerufen. Dabei sollten auch die Ziele und Erfahrungen in der Arbeitszeitpolitik in den an Nordrhein-Westfalen angrenzenden Nachbarländern einbezogen werden. Deshalb lud das MASQT am 1. März 2001 zu einer Tagung unter dem Motto: 'Von den Nachbarn lernen - Beschäftigungswirksame Arbeitszeitpolitik in Europa' ein. Expertinnen und Experten aus Frankreich, Belgien, den Niederlanden und Dänemark informierten über die jeweiligen Kernkonzepte und Leitbilder der Arbeitszeitpolitik, wobei folgende Gesichtspunkte im Vordergrund standen: a) die Beschäftigungswirksamkeit verschiedener Konzepte der Arbeitszeitgestaltung, b) die Sozialverträglichkeit von Maßnahmen der Arbeitszeitgestaltung und c) beschäftigungswirksame Koppelungen von Arbeitszeit- und Qualifizierungspolitik. Die jeweiligen Darstellungen der Politik und Praxis wurden von vier deutschen Arbeitszeitexperten kommentiert. Von hohem Interesse und Informationswert erwies sich im Erfahrungsaustausch in Dänemark die Qualifizierungspolitik, insbesondere die Jobrotation; in Belgien die beschäftigungssichernden, staatlich subventionierten Arbeitszeitverkürzungen; in Frankreich die gesetzliche Arbeitszeitverkürzung auf 35-Stunden und die daraus folgenden Beschäftigungseffekte; und in den Niederlanden die massive Ausweitung der Teilzeitarbeit und deren Effekte auf das Einkommen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Intervention publique et negociation collective: le cas de la reduction du temps de travail en Europe (2000)
Zitatform
Cette, Gilbert (2000): Intervention publique et negociation collective. Le cas de la reduction du temps de travail en Europe. In: Futuribles H. 250, S. 35-39.
Abstract
Der Autor analysiert in einem Vergleich zwischen den EU-Ländern Deutschland, Dänemark, Belgien, Italien und Niederlande die jeweilige Bedeutung von staatlicher Intervention und Tarifverhandlungen für die Arbeitszeitverkürzung. Es stellt sich heraus, dass sich die beiden Strömungen nicht widersprechen, sondern eng verzahnt sein können. (IAB)
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Literaturhinweis
Changing times: work and leisure in postindustrial society (2000)
Zitatform
Gershuny, Jonathan (2000): Changing times. Work and leisure in postindustrial society. Oxford u.a.: Oxford University Press, 304 S.
Abstract
"Time allocation, whether considered at the level of the individual or of the society, is a major focus of public concern. Yet there is surprisingly little substantive evidence of how individuals and societies spend their time, and of how this has changed in the developed world over the recent past. The book brings together, for the first time, data gathered in some forty national scale 'time-diary' studies, from twenty countries, and covering the last third of the twentieth century. It examines the newly emerging political economy of time, in the light of new estimates of how time is actually spent, and of how this has changed, in the developed world." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Partial retirement and pension policy in industrialized countries (2000)
Zitatform
Latulippe, Denis & John Turner (2000): Partial retirement and pension policy in industrialized countries. In: International Labour Review, Jg. 139, H. 2, S. 179-195.
Abstract
Die Autoren diskutieren Auswirkungen und Vor- und Nachteile der Altersteilzeit in Industrieländern und geben einen knappen Überblick über die einschlägigen Regelungen in acht Ländern (Deutschland, Frankreich, Belgien, Niederlande, Japan, USA, Norwegen, Schweden). (IAB)
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Literaturhinweis
Die Arbeits- und Betriebszeiten in der europäischen Automobilindustrie (2000)
Lehndorff, Steffen;Zitatform
Lehndorff, Steffen (2000): Die Arbeits- und Betriebszeiten in der europäischen Automobilindustrie. (Graue Reihe des Instituts Arbeit und Technik 2000-13), Gelsenkirchen, 59 S.
Abstract
"In dem Bericht werden die Ergebnisse einer Erhebung zur betrieblichen Arbeitszeitorganisation in der europäischen Automobilindustrie vorgestellt. Auf der Basis von Angaben aus 39 Automobilfabriken in elf Ländern werden die Dauer der Arbeits- und Betriebszeiten sowie die Organisation der Schichtsysteme im Stichjahr 1998 verglichen sowie Veränderungen gegenüber dem Beginn der 90er Jahre analysiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Working-time changes: social integration through transitional labour markets (2000)
Zitatform
(2000): Working-time changes. Social integration through transitional labour markets. (Labour markets and employment policy), Cheltenham u.a.: Elgar, 369 S.
Abstract
In den letzten zwanzig Jahren hat die Arbeitslosigkeit und die Arbeitszeitflexibilität in Europa zugenommen, wobei die Flexibilisierung der Arbeitszeit zu zwiespältigen Bewertungen geführt hat. Beim Konzept der "Transitional Labour Markets" steht die Analyse der Faktoren und politischen Strategien zur Verhinderung von Massenarbeitslosigkeit durch Flexibilisierung von Arbeitsorganisation und Arbeitszeit im Mittelpunkt. Das analytische Konzept der "Transitional Labour Markets" wird mit seinen theoretischen und methodologischen Grundlagen vorgestellt. Die Beiträge in dem Sammelwerk gruppieren sich um die Fragen, ob Arbeitszeitflexibilität ein Mittel zur Erhöhung der Erwerbsquote ist, ob Arbeitszeitflexibilität Arbeitslosigkeit verhindern kann, und um die Frage der Durchlässigkeit zwischen Normalarbeitsverhältnis und peripherer Beschäftigung. Auf der Grundlage von Längsschnitten und qualitativen Fallstudien wird der Arbeitsmarktwandel in Spanien, Schweden, Irland, Großbritannien, Deutschland, Frankreich und den Niederlanden diskutiert. Außerdem wird der Wandel des britischen und des deutschen Bankensektors sowie des britischen, französischen und niederländischen Gesundheitswesens untersucht. (IAB)
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Literaturhinweis
Loosening hours constraints on the supply of labor: what if Germans had a Dutch labor market? (2000)
Zitatform
Wolf, Elke (2000): Loosening hours constraints on the supply of labor. What if Germans had a Dutch labor market? (ZEW discussion paper 2000-54), Mannheim, 42 S.
Abstract
Die Autorin geht der Frage nach, welcher Spielraum in Deutschland zur Umverteilung von Arbeitszeit besteht. Sie simuliert dabei die Bedingungen des flexibleren niederländischen Arbeitsmarktes und überträgt sie auf Deutschland. Es zeigt sich, daß in Deutschland ein Potenzial für mehr Arbeitsumverteilung besteht. (IAB)
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