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Dossier

Arbeitszufriedenheit

Zufriedene Mitarbeiter*innen sind produktiver, seltener krank und verursachen geringere Sozialkosten. Arbeitszufriedenheit hat aber nicht nur Vorteile für Betriebe. Das Wohlbefinden am Arbeitsplatz ist auch ein wichtiger Indikator für die Qualität der Arbeit selbst. Doch was ist überhaupt Arbeitszufriedenheit? Wie wird sie gemessen? Welche Faktoren und Prozesse fördern, welche schränken sie ein?

Das Thema Arbeitszufriedenheit steht seit Jahrzehnten im Mittelpunkt kritischer wissenschaftlicher Auseinandersetzungen. Die Infoplattform gibt einen Überblick über aktuelle Arbeiten und ausgewählte ältere Publikationen zu theoretischen Ansätzen und empirischen Resultaten der Arbeitszufriedenheitsforschung.

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im Aspekt "Arbeitsplatzmerkmale"
  • Literaturhinweis

    Befragung von Betrieben und Beschäftigten: Mehr Zufriedenheit und Engagement in Betrieben mit guter Personalpolitik (2016)

    Wolter, Stefanie ; Broszeit, Sandra; Frodermann, Corinna ; Bellmann, Lutz ; Grunau, Philipp ;

    Zitatform

    Wolter, Stefanie, Sandra Broszeit, Corinna Frodermann, Philipp Grunau & Lutz Bellmann (2016): Befragung von Betrieben und Beschäftigten: Mehr Zufriedenheit und Engagement in Betrieben mit guter Personalpolitik. (IAB-Kurzbericht 16/2016), Nürnberg, 6 S.

    Abstract

    "Betriebe in Deutschland sind angesichts der Konkurrenz um Fachkräfte zunehmend herausgefordert, ihren Beschäftigten ein hohes Maß an guten Arbeitsbedingungen zu bieten. Die wahrgenommene Arbeitsqualität ist ein Zeichen von Arbeitgeberattraktivität und hängt stark mit guter Personalführung zusammen. In dem Kurzbericht wird unter anderem die Verbreitung von Arbeitsbelastungen wie starker Termindruck, Informationsflut, unangenehme Umgebungsbedingungen und körperliche Anstrengungen am Arbeitsplatz untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass Betriebe, die Personalpolitik klug einsetzen, engagiertere und zufriedenere Beschäftigte haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The relationship between employment quality and work-related well-being in the European Labor Force (2015)

    Aerden, Karen van ; Vanroelen, Christophe ; Moors, Guy; Levecque, Katia ;

    Zitatform

    Aerden, Karen van, Guy Moors, Katia Levecque & Christophe Vanroelen (2015): The relationship between employment quality and work-related well-being in the European Labor Force. In: Journal of vocational behavior, Jg. 86, H. February, S. 66-76. DOI:10.1016/j.jvb.2014.11.001

    Abstract

    "In this article, data from the 2005 European Working Conditions Survey are used to examine the relationship between contemporary employment arrangements and the work-related well-being of European employees. By means of a Latent Class Cluster Analysis, several features of the employment conditions and relations characterizing jobs are combined in a typology of five employment arrangements: SER-like, instrumental, precarious unsustainable, precarious intensive and portfolio jobs. These job types show clear relationships with separate indicators of job satisfaction, perceived safety climate and the ability to stay in employment, as well as with an overall indicator for work-related well-being. The findings from this multifaceted approach towards employment quality raise questions about the long-term sustainability of highly flexible and de-standardized employment arrangements." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Challenge demands, hindrance demands and psychological need satisfaction: their influence on employee engagement and emotional exhaustion (2015)

    Albrecht, Simon L. ;

    Zitatform

    Albrecht, Simon L. (2015): Challenge demands, hindrance demands and psychological need satisfaction. Their influence on employee engagement and emotional exhaustion. In: Journal of personnel psychology, Jg. 14, H. 2, S. 70-79. DOI:10.1027/1866-5888/a000122

    Abstract

    "The job demands-resources (JD-R) model provides a well-validated account of how job resources and job demands influence wank engagement, burnout, and their constituent dimensions. The present study aimed to extend previous research by including challenge demands not widely examined in the context of the JD-R. Furthermore, and extending self-determination theory, the research also aimed to investigate the potential mediating effects that employees' need satisfaction as regards their need for autonomy, need for belongingness, need for competence, and need for achievement, as components of a higher order needs construct, may have on the relationships between job demands and engagement. Structural equations modeling across two independent samples generally supported the proposed relationships. Further research opportunities, practical implications, and study limitations are discussed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Die große Mehrzahl der Beschäftigten in Deutschland ist mit ihrer Arbeit zufrieden (2015)

    Brenke, Karl;

    Zitatform

    Brenke, Karl (2015): Die große Mehrzahl der Beschäftigten in Deutschland ist mit ihrer Arbeit zufrieden. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 82, H. 32/33, S. 715-722.

    Abstract

    "Die allermeisten Erwerbstätigen bewerten ihre berufliche Tätigkeit positiv; nur jeder Achte ist mit ihr unzufrieden. An diesem Bild hat sich in den vergangenen 20 Jahren nichts verändert. Es zeigen sich kaum Unterschiede im Ausmaß der Zufriedenheit zwischen den Geschlechtern, zwischen den Beschäftigten in Westdeutschland und Ostdeutschland sowie zwischen den verschiedenen Altersgruppen. Auch die Höhe der Entlohnung sowie die Art der ausgeübten Tätigkeit haben keinen starken Einfluss auf die Zufriedenheit mit dem Job. Bei der Bewertung einer beruflichen Tätigkeit spielen nicht nur deren Eigenschaften eine Rolle, sondern auch die Einschätzungen der Beschäftigten darüber, was der Job ihnen bieten sollte. Dem entsprechend wird die Arbeitszufriedenheit erheblich von Gefühlen und persönlichen Eigenheiten beeinflusst. Unzufrieden mit ihrer Arbeit sind relativ häufig Personen, die oft ängstlich oder ärgerlich sind, die sich vergleichsweise selten glücklich fühlen und die weniger optimistisch in die Zukunft schauen. Personen, die mit ihrer Arbeit unzufrieden sind, neigen häufiger zum Jobwechsel, und dadurch steigt in vielen Fällen die Zufriedenheit. Es gibt aber auch nicht wenige Personen, die an ihrer Stelle festhalten, und dennoch im Laufe der Zeit zufriedener werden. Vermutlich arrangieren sie sich mit den Gegebenheiten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Non-standard "contingent" employment and job satisfaction: a panel data analysis (2015)

    Buddelmeyer, Hielke; Wooden, Mark ; McVicar, Duncan ;

    Zitatform

    Buddelmeyer, Hielke, Duncan McVicar & Mark Wooden (2015): Non-standard "contingent" employment and job satisfaction. A panel data analysis. In: Industrial relations, Jg. 54, H. 2, S. 256-275. DOI:10.1111/irel.12090

    Abstract

    "Contingent forms of employment are usually associated with low-quality jobs and, by inference, jobs that workers find relatively unsatisfying. This assumption is tested using data from a representative household panel survey covering a country (Australia) with a high incidence of nonstandard employment. Results from the estimation of ordered logit regression models reveal that among males, both casual employees and labor-hire (agency) workers (but not fixed-term contract workers) report noticeably lower levels of job satisfaction, though this association diminishes with job tenure. Negative effects for women are mainly restricted to labor-hire workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Do changes in regulation affect temporary agency workers' job satisfaction? (2015)

    Busk, Henna ; Jahn, Elke J. ; Singer, Christine;

    Zitatform

    Busk, Henna, Elke J. Jahn & Christine Singer (2015): Do changes in regulation affect temporary agency workers' job satisfaction? (IAB-Discussion Paper 08/2015), Nürnberg, 28 S.

    Abstract

    "Diese Studie untersucht den Einfluss einer Reform des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes, die die Vorschriften im Zeitarbeitssektor deutlich lockerte. Wir isolieren den kausalen Effekt dieser Reform, indem wir umfangreiche Befragungsdaten nutzen und einen Differenz-von-Differenzen-Schätzer mit einem Matching-Ansatz verknüpfen. Es zeigt sich, dass die Gesetzesänderung zu einem Rückgang der Arbeitszufriedenheit von Leiharbeitern führte, während die Arbeitszufriedenheit von regulär Beschäftigten unverändert blieb. Weitere Analysen zeigen, dass der negative Effekt auf die Arbeitszufriedenheit von Leiharbeitern sowohl auf einen Rückgang der Löhne sowie eine erhöhte wahrgenommene Arbeitsplatzunsicherheit zurückgeführt werden kann. Diese Ergebnisse bleiben auch bei alternativen Modellspezifizierungen und Placebotests robust." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Jahn, Elke J. ; Singer, Christine;
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  • Literaturhinweis

    Job satisfaction, age and tenure: a generalized dynamic random effects model (2015)

    Chaudhuri, Kausik ; Reilly, Kevin T.; Spencer, David A. ;

    Zitatform

    Chaudhuri, Kausik, Kevin T. Reilly & David A. Spencer (2015): Job satisfaction, age and tenure. A generalized dynamic random effects model. In: Economics letters, Jg. 130, H. May, S. 13-16. DOI:10.1016/j.econlet.2015.02.017

    Abstract

    "This paper examines the effects of age and tenure on job satisfaction. We estimate a generalized dynamic random effects ordered probit model using the British Household Panel Survey. Contrary to previous literature, we find that age has no significant impact on job satisfaction for females, and a limited impact for males who report higher levels of job satisfaction. We also find that tenure shares a non-monotonic relationship with job satisfaction for females. For males, the same result is found only at higher levels of job satisfaction. Our results suggest that age and tenure effects on job satisfaction vary with gender." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Sinnvolle Arbeit ist identitätsstiftend: zur Bedeutung der sozialen Identifikation als Wirkmechanismus zwischen Bedeutsamkeit der Aufgabe und Arbeitseinstellungen (2015)

    Dick, Rolf van ; Stegmann, Sebastian ;

    Zitatform

    Dick, Rolf van & Sebastian Stegmann (2015): Sinnvolle Arbeit ist identitätsstiftend. Zur Bedeutung der sozialen Identifikation als Wirkmechanismus zwischen Bedeutsamkeit der Aufgabe und Arbeitseinstellungen. In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 24, H. 1/2, S. 49-65. DOI:10.1515/arbeit-2016-0005

    Abstract

    "Die arbeitspsychologische Forschung der letzten Jahrzehnte belegt, dass sinnvolle Arbeit, im Sinne von subjektiv wahrgenommener Wichtigkeit oder Bedeutsamkeit der eigenen Arbeit, positive Effekte auf die Arbeitenden hat. Wir postulieren, dass die Identifikation mit dem Unternehmen einen wichtigen Wirkmechanismus darstellt, der erklärt, warum sich die Wahrnehmung von sinnvoller Arbeit positiv auf Einstellungen und Verhaltensweisen auswirkt. In Reanalysen von drei Datensätzen aus Studien in unterschiedlichen Bereichen zeigen wir, dass die Wahrnehmung von Bedeutsamkeit, vermittelt über die organisationale Identifikation, positive Effekte auf Arbeitszufriedenheit, Burnout, Organizational Citizenship Behavior, psychosomatische Beschwerden und Kündigungsabsichten hat." (Autorenreferat, © De Gruyter)

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  • Literaturhinweis

    Sinn braucht ein Fundament: Überlegungen zur Struktur der Anerkennung (2015)

    Fischer, Ute;

    Zitatform

    Fischer, Ute (2015): Sinn braucht ein Fundament. Überlegungen zur Struktur der Anerkennung. In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 24, H. 1/2, S. 87-104. DOI:10.1515/arbeit-2016-0007

    Abstract

    "Sinn ist auf mehreren Ebenen konstituiert: im subjektiven Sinnerleben innerhalb des Arbeitsvollzugs, in gesellschaftlich verankerten objektiven Handlungsstrukturen sowie als normativer Ausdruck anerkannter Formen der Existenzsicherung, wie sie in der Sozialpolitik Niederschlag finden. Zwischen Sinn und Anerkennung herrscht nicht immer Übereinstimmung. Der Beitrag beleuchtet daher insbesondere die Beziehungen zwischen den drei Ebenen und stellt Inkohärenzen heraus an Stellen, wo Sinnvolles keine Anerkennung findet. Ausgehend davon wird der Vorschlag des Bedingungslosen Grundeinkommens auf sein kohärentes Potenzial hin untersucht." (Autorenreferat, © De Gruyter)

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  • Literaturhinweis

    Bedeutung der Arbeit: Ergebnisse der Befragung (2015)

    Gaspar, Claudia; Bartels, Marc; Hollmann, Detlef; Kebbedies, Sarah;

    Zitatform

    Gaspar, Claudia & Detlef Hollmann (2015): Bedeutung der Arbeit. Ergebnisse der Befragung. Gütersloh, 16 S.

    Abstract

    "Unsere Arbeitswelt befindet sich im Wandel. Megatrends wie der Demografische Wandel, Digitalisierung, der zunehmende globale Wettbewerb, Individualisierung sowie neue Kommunikations- und Produktionsprozesse sind nicht nur eine Herausforderung für die Gesellschaft insgesamt, sondern wirken sich auch unmittelbar auf unsere Arbeitswelt aus. Doch wie sehen die deutschen Erwerbstätigen die Berufswelt und welchen Stellenwert nimmt Arbeit in ihrem Leben ein?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Control in flexible working arrangements: when freedom becomes duty (2015)

    Gerdenitsch, Cornelia ; Korunka, Christian ; Kubicek, Bettina ;

    Zitatform

    Gerdenitsch, Cornelia, Bettina Kubicek & Christian Korunka (2015): Control in flexible working arrangements. When freedom becomes duty. In: Journal of personnel psychology, Jg. 14, H. 2, S. 61-69. DOI:10.1027/1866-5888/a000121

    Abstract

    "Supported by media technologies, today's employees can increasingly decide when and where to work. The present study examines positive and negative aspects of this temporal and spatial flexibility, and the perceptions of control in these situations based an propositions of self-determination theory. Using an exploratory approach we conducted semi-structured interviews with 45 working digital natives. Participants described positive and negative situations separately for temporal and spatial flexibility, and rated the extent to which they felt autonomous and externally controlled. Situation appraised positively were best described by decision latitude, while negatively evaluated ones were best described by work-nonwork conflict. Positive situations were perceived as autonomous rather than externally controlled; negative situations were rated as autonomously and externally controlled to a similar extent." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsqualität aus der Sicht von jungen Beschäftigten: 6. Sonderauswertung zum DGB-Index Gute Arbeit (2015)

    Gerdes, Johann; Wagner, Alexandra;

    Zitatform

    Gerdes, Johann & Alexandra Wagner (2015): Arbeitsqualität aus der Sicht von jungen Beschäftigten. 6. Sonderauswertung zum DGB-Index Gute Arbeit. Berlin, 35 S.

    Abstract

    "Einen sicheren Arbeitsplatz haben, sich mit eigenen Ideen einbringen und einer sinnvollen Aufgabe nachgehen: So wünschen sich junge Menschen ihren Job. Die Realität sieht oft anders aus: Viele arbeiten befristet, machen regelmäßig Überstunden und stehen stark unter Druck. Das zeigt eine repräsentative Studie zur Arbeitsqualität bei jungen Menschen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Beschäftigungsstruktur und Zufriedenheit von Zeitarbeitnehmern in Deutschland (2015)

    Grund, Christian ; Minten, Axel; Martin, Johannes;

    Zitatform

    Grund, Christian, Johannes Martin & Axel Minten (2015): Beschäftigungsstruktur und Zufriedenheit von Zeitarbeitnehmern in Deutschland. In: Schmalenbachs Zeitschrift für betriebswirtschaftliche Forschung, Jg. 67, H. 2, S. 138-169.

    Abstract

    "Auf Basis von Daten des Deutschen Sozio-Ökonomischen Panels der Jahre 2001 bis 2012 untersuchen wir Determinanten einer Zeitarbeitsbeschäftigung sowie möglicher Erklärungsansätze für Unterschiede in der Arbeits- und Lebenszufriedenheit zwischen Arbeitnehmern in Zeitarbeit im Vergleich zu Normalbeschäftigten und zu arbeitslosen Personen. Unsere Ergebnisse zeigen, dass frühere Zeiten von Arbeitslosigkeit die Wahrscheinlichkeit einer Zeitarbeitsbeschäftigung deutlich steigern. Zudem führen Zeitarbeitnehmer eher Tätigkeiten aus, für die sie nicht passend qualifiziert sind. Die niedrigere Arbeitszufriedenheit von Zeitarbeitern im Vergleich zu Normalbeschäftigten lässt sich vor allem auf Unterschiede in individuellen Merkmalen und auf eine als deutlich stärker empfundene Arbeitsplatzunsicherheit zurückführen, während ihre Lebenszufriedenheit auch unter Berücksichtigung dieser Faktoren signifikant geringer ist. Jedoch äußern Zeitarbeitnehmer eine deutlich höhere Lebenszufriedenheit als arbeitslose Personen. Eine explizite Analyse der Übergänge zwischen den Beschäftigungsstatus bestätigt diese Ergebnisse" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Workplace job satisfaction in Britain: evidence from linked employer-employee data (2015)

    Haile, Getinet Astatike ;

    Zitatform

    Haile, Getinet Astatike (2015): Workplace job satisfaction in Britain. Evidence from linked employer-employee data. In: Labour, Jg. 29, H. 3, S. 225-242. DOI:10.1111/labr.12054

    Abstract

    "The paper examines the nature of workplace job satisfaction in Britain using an 'overall' and domain-specific job satisfaction outcomes from linked employer - employee data. A measure of aggregate job satisfaction alone might mask domain-specific differences in satisfaction, something the combined approach in this paper addresses. As well as controlling for a rich set of correlates on employees and their workplaces, the paper deploys alternative empirical models that account for employee- and workplace-level unobserved heterogeneity. The paper reports interesting results on the link between job satisfaction and observed as well as unobserved characteristics of employees and their workplaces." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Bewältigung von Stress in einer vernetzten Arbeitswelt: Befunde aus der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung (2015)

    Hammermann, Andrea; Stettes, Oliver;

    Zitatform

    Hammermann, Andrea & Oliver Stettes (2015): Bewältigung von Stress in einer vernetzten Arbeitswelt. Befunde aus der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung. In: IW-Trends, Jg. 42, H. 2, S. 113-135. DOI:10.2373/1864-810X.15-02-07

    Abstract

    "Jeder zweite Beschäftigte erlebt hierzulande häufig starken Termin- und Leistungsdruck. Auf digitalen Arbeitsplätzen, an denen mit dem Internet und vernetzt mit Kollegen und Geschäftspartnern gearbeitet wird, sind es sogar sechs von zehn. Grund zur Sorge, die Digitalisierung würde verstärkt gesundheitliche Risiken bergen, besteht allerdings wenig, wie eine Analyse auf Basis der BIBB/ BAuA-Erwerbstätigenbefragung zeigt. Beschäftigte empfinden Anforderungen wie Termin- und Leistungsdruck nicht zwingend als belastend. Insbesondere Personen, die vernetzt und mit dem Internet arbeiten, haben größere Handlungsspielräume, erleben mehr soziale Unterstützung und erfahren mehr Anerkennung - drei Faktoren, die den Umgang mit unterschiedlichen psychischen Anforderungen am Arbeitsplatz unterstützen können. So lässt sich lediglich bei 4 Prozent aller Beschäftigten in Deutschland ein erhöhtes Belastungsrisiko ausmachen, weil bei einer vernetzten, internetbasierten Tätigkeit eine Dys-Balance zwischen starkem Termin- und Leistungsdruck und fehlenden Handlungsspielräumen besteht. Dagegen sind rund 95 Prozent der Arbeitnehmer auf Internetarbeitsplätzen mit ihrem Job zufrieden, wenn sie ihre Arbeit eigenständig planen können. Handlungsbedarf beim gesetzlichen Arbeitsschutz lässt sich aus der Befragung nicht ableiten. Eine effektive und effiziente Personalarbeit sollte aber im Blick haben, wie die Beschäftigten die Bedingungen an ihrem Arbeitsplatz erleben und bewerten. Die Digitalisierung der Arbeitswelt bietet hier mehr Chancen als Risiken." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Does self-employment really raise job satisfaction?: adaptation and anticipation effects on self-employment and general job changes (2015)

    Hanglberger, Dominik; Merz, Joachim;

    Zitatform

    Hanglberger, Dominik & Joachim Merz (2015): Does self-employment really raise job satisfaction? Adaptation and anticipation effects on self-employment and general job changes. In: Journal for labour market research, Jg. 48, H. 4, S. 287-303., 2015-04-01. DOI:10.1007/s12651-015-0175-8

    Abstract

    "Zahlreiche empirische Analysen, auf Querschnittsdaten oder Paneldaten basierend, kamen zu dem Ergebnis, dass Selbständige ein höheres Niveau an Arbeitszufriedenheit erreichen als abhängig Beschäftigte. In unserem Beitrag untersuchen wir, ob dieses empirische Ergebnis möglicherweise auf die Vernachlässigung von Antizipations- und Adaptionseffekten zurückgeführt werden kann. Um den Sachverhalt empirisch zu überprüfen, spezifizieren wir fixed-effects Regressionsmodelle, die auch Antizipation und Adaption der Arbeitszufriedenheit vor einem Wechsel aus abhängiger Beschäftigung in Selbständigkeit und allgemein bei einem Arbeitsplatzwechsel berücksichtigen. Grundlage für unsere Analyse ist das Sozio-oekonomische Panel (SOEP) der Jahre 1984 - 2009. Im Gegensatz zur existierenden Literatur findet sich keine positive Langzeitwirkung der Selbständigkeit, wenn Antizipation und Adaption berücksichtigt werden. Werden Antizipation und Adaption bei Arbeitsplatzwechsel im Allgemeinen berücksichtigt, so reduziert sich der Effekt der Selbständigkeit auf die Arbeitszufriedenheit um ca. zwei Drittel. In Modellen, die Antizipation und Adaption an Selbständigkeit und Arbeitsplatzwechsel berücksichtigen, zeigt sich lediglich für die ersten drei Jahre der Selbständigkeit eine höhere Arbeitszufriedenheit. Der positive Effekt der Selbständigkeit nimmt in der Folge jedoch ab und ist für Personen, die 4 oder mehr Jahre selbständig sind, nicht mehr signifikant. Die Ergebnisse verdeutlichen damit, dass bisherige Studien die positive Wirkung der Selbständigkeit auf die Arbeitszufriedenheit zumindest deutlich überschätzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Don't worry, be flexible? Job satisfaction among flexible workers (2015)

    Jahn, Elke ;

    Zitatform

    Jahn, Elke (2015): Don't worry, be flexible? Job satisfaction among flexible workers. In: Australian Journal of Labour Economics, Jg. 18, H. 2, S. 147-168., 2015-06-01.

    Abstract

    "This paper investigates whether workers in flexible employment relationships show lower job satisfaction than workers with permanent job contracts. Our results show that looking only at the formal job security provided by the contract may lead to misleading conclusions about job satisfaction. We find, using longitudinal data for Germany, that it is not the formal job security provided by the contractual agreement but rather the perceived job security that matters for job satisfaction. Moreover, our results indicate that workers value job characteristics in similar ways across fundamentally different types of job contracts." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Jahn, Elke ;
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  • Literaturhinweis

    Reciprocity and workers' tastes for representation (2015)

    Jirjahn, Uwe ; Lange, Vanessa;

    Zitatform

    Jirjahn, Uwe & Vanessa Lange (2015): Reciprocity and workers' tastes for representation. In: Journal of labor research, Jg. 36, H. 2, S. 188-209. DOI:10.1007/s12122-015-9198-8

    Abstract

    "Using unique survey data from the German Socio-Economic Panel, this study examines the influence of reciprocal inclinations on workers' sorting into codetermined firms. Employees with strong negative reciprocal inclinations are more likely to work in firms with a works council while employees with strong positive reciprocal inclinations are less likely to work in such firms. However, the results also show striking gender differences in the relationship between reciprocity and taste for representation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    What field experiments have and have not taught us about managing workers (2015)

    Levitt, Steven D.; Neckermann, Susanne;

    Zitatform

    Levitt, Steven D. & Susanne Neckermann (2015): What field experiments have and have not taught us about managing workers. In: Oxford review of economic policy, Jg. 30, H. 4, S. 639-657. DOI:10.1093/oxrep/grv003

    Abstract

    "This paper reviews the field experimental evidence on firm - employee relationships. There is strong evidence that output rises in response to financial incentives, but more mixed support for worker reciprocity in response to employer generosity. Non-financial approaches, such as worker recognition or adding 'meaning' to mundane tasks, can also increase output. Social relations are central to how firms function and have been shown to have an important impact on the design of incentive schemes. What we do not know, however, far exceeds that which we have learned. A broad swathe of important topics, including recruiting, worker promotion, and training, are virtually untouched thus far by field experiments." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Change-oriented behavior : a meta-analysis of individual and job design predictors (2015)

    Marinova, Sophia V.; Peng, Chunyan; Chiaburu, Dan; Lorinkovac, Natalia; Dyne, Linn Van;

    Zitatform

    Marinova, Sophia V., Chunyan Peng, Natalia Lorinkovac, Linn Van Dyne & Dan Chiaburu (2015): Change-oriented behavior : a meta-analysis of individual and job design predictors. In: Journal of vocational behavior, Jg. 88, H. June, S. 104-120. DOI:10.1016/j.jvb.2015.02.006

    Abstract

    "We propose and meta-analytically test a theoretical model of individual and job-based predictors of change-oriented behaviors. Meta-analytic tests (106 effect sizes, N= 28,402) demonstrate that employee's proactive personality is a stronger predictor of change-oriented behavior than the five-factor model (FFM) personality traits of openness and extraversion. Also, enriched job characteristics (autonomy, complexity, and task significance) are more important in predicting change-oriented behavior, than un-enriched job characteristics (routinization and formalization). Finally, we establish work engagement as a mediator that provides an explanation for how and why proactive personality and enriched job characteristics predict change-oriented behavior. We provide both theoretical and empirical integration of the literature with practical implications for managing change-oriented behaviors, which are increasingly recognized as important to both organizational effectiveness and employee career management." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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