Digitale Arbeitswelt – Chancen und Herausforderungen für Beschäftigte und Arbeitsmarkt
Der digitale Wandel der Arbeitswelt gilt als eine der großen Herausforderungen für Wirtschaft und Gesellschaft. Wie arbeiten wir in Zukunft? Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung und die Nutzung Künstlicher Intelligenz auf Beschäftigung und Arbeitsmarkt? Welche Qualifikationen werden künftig benötigt? Wie verändern sich Tätigkeiten und Berufe? Welche arbeits- und sozialrechtlichen Konsequenzen ergeben sich daraus?
Dieses Themendossier dokumentiert Forschungsergebnisse zum Thema in den verschiedenen Wirtschaftsbereichen und Regionen.
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Literaturhinweis
Autonomy at work in the gig economy: Analysing work status, work content and working conditions of independent professionals (2019)
Zitatform
Pichault, François & Tui McKeown (2019): Autonomy at work in the gig economy. Analysing work status, work content and working conditions of independent professionals. In: New Technology, Work and Employment, Jg. 34, H. 1, S. 59-72. DOI:10.1111/ntwe.12132
Abstract
"This paper offers a critical perspective on the debate surrounding autonomy at work for a specific category of non-standard workers: independent professionals. The increasing numbers now working this way as well as their spread into all sectors, industries and occupations, mean that their work arrangements can no longer be dismissed as non-standard or atypical. Defining them by what they are not is quite simply no longer an option. Our paper examines the various components intertwined behind the taken-for-granted concept of autonomy. Drawing on debates from the legal through to the sociological and HR literatures, we identify three underlying dimensions to autonomy. When combined, they provide the basis for an analytical matrix that may assist policy makers, practitioners and individual workers to understand the challenges and opportunities linked to new ways of working." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
On-demand digital economy: Can experience ensure work and income security for microtask workers? (2019)
Zitatform
Rani, Uma & Marianne Furrer (2019): On-demand digital economy: Can experience ensure work and income security for microtask workers? In: Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik, Jg. 239, H. 3, S. 565-597. DOI:10.1515/jbnst-2018-0019
Abstract
"Digital labour platforms have been increasingly gaining popularity over the past decade. In particular, there has been much debate about workers' motivations and working conditions on microtask platforms. There exists little evidence on whether dependence on digital microtask platforms provides workers with work and income security in the long term and whether it provides opportunities for skill development. This paper explores the extent to which the seemingly flexible platform work ensures work and income security and provides opportunities for skill development for workers with different levels of experience, based on novel survey data collected on five globally operating microtask platforms and in-depth interviews with workers. The findings show that despite high financial dependence on this work, returns to experience on the platform are meagre in terms of earnings, and highly experienced workers face the same risks as new entrants with regard to discrimination, high work intensity, lack of autonomy and control over work, and social protection. There is also a skills gap between the nature of tasks available on these microtask platforms and the workers' education levels. Finally, experience does not ensure that workers have the opportunities to undertake complex and challenging tasks, and the possibilities to develop their skills and improve career prospects are limited." (Author's abstract, © De Gruyter) ((en))
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Literaturhinweis
Beschäftigungsverhältnis oder "Neue Selbständigkeit"? (2019)
Ruland, Franz;Zitatform
Ruland, Franz (2019): Beschäftigungsverhältnis oder "Neue Selbständigkeit"? In: Neue Zeitschrift für Sozialrecht, Jg. 28, H. 18, S. 618-693.
Abstract
"Auf dem Arbeitsmarkt entwickeln sich ständig, auch weil das Internet sie möglich macht, neue Arbeitsbeziehungen. Wir haben es mit 'Freelancern', einer 'on-demand-economy' oder 'Crowdworkern' zu tun. Sie beschäftigen auch das Sozialrecht, weil es dabei auch um Versuche geht, mit neuen Formen der Selbständigkeit Sozialabgaben zu umgehen, und daher zu fragen ist, in welchen der Fälle tatsächlich Selbständigkeit gegeben ist und in welchen doch eine abhängige und damit versicherungspflichtige Beschäftigung vorliegt. Die Antwort fällt nicht leicht, weil die Fälle sehr unterschiedlich sind. Der folgende Beitrag versucht es auch mit Hilfe der inzwischen sehr zahlreichen Rechtsprechung dennoch." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Digital by default? A qualitative study of exclusion in digitalised welfare (2019)
Zitatform
Schou, Jannick & Anja Svejgaard Pors (2019): Digital by default? A qualitative study of exclusion in digitalised welfare. In: Social policy and administration, Jg. 53, H. 3, S. 464-477. DOI:10.1111/spol.12470
Abstract
"Digitalisation reforms have become increasingly pervasive across European welfare agencies and public sector institutions. As welfare provision becomes premised on the use of digital technologies, often in the form of 'self-service' solutions, new demands are imposed on citizens, including already disadvantaged groups. Although existing research has showcased how digitalisation often reproduces existing lines of stratification, little to no work has been conducted on such processes in the context of welfare provision and public administration. Through a study of citizen service centres in Denmark, based on ethnographic observations and qualitative interviews, this article analyses the new exclusionary mechanisms that emerge at the frontline of the digital agenda. The article argues that digitalised welfare agencies simultaneously sustain existing lines of social stratification and enhance these by producing new forms of digital exclusion. Taken together, the article contributes with new knowledge on the impact of digitalisation policies and their exclusionary consequences for disadvantaged citizens." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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Literaturhinweis
Lücken in der Alterssicherung von Plattformarbeitern und Selbstständigen: ein Vergleich (2019)
Schulz-Weidner, Wolfgang; Wölfle, Ilka;Zitatform
Schulz-Weidner, Wolfgang & Ilka Wölfle (2019): Lücken in der Alterssicherung von Plattformarbeitern und Selbstständigen. Ein Vergleich. In: Deutsche Rentenversicherung, Jg. 74, H. 4, S. 399-413.
Abstract
"Arbeit über digitale Plattformen stellt die historisch gewachsenen Sozialschutzsysteme vor Herausforderungen. Dies gilt gleichermaßen für lokal gebundene Arbeit wie zum Beispiel Liefer- und Transportdienste als auch für rein online verrichtete Arbeit. Die Einordnung unter die vorhandenen arbeits- und sozialrechtlichen Kategorien bereitet Rechtsanwendern immer wieder Probleme und bietet Anlass zu ausgreifenden fach-und rechtswissenschaftlichen Diskussionen. Steht die Einordnung als Arbeitnehmer, Selbstständiger oder in einen dritten Status erst einmal fest, stellt sich die Frage nach den sozialversicherungsrechtlichen Folgen, hier: der Pflichtversicherung in einem gesetzlichen Alterssicherungssystem. Ein Blick ins Ausland wird zeigen, dass die Lösungsansätze durchaus unterschiedlich sind. Da Plattformarbeiter meistens als Selbstständige behandelt werden, rückt daher die Behandlung selbstständiger Erwerbsarbeit in den Fokus. Dabei fällt auf, dass die Selbstständigen im Vergleich zu Deutschland zunächst einmal umfassender von der gesetzlichen Rentenversicherung abgedeckt sind. Auf den zweiten Blick aber wird sich zeigen, dass aufgrund vielfältiger Ausweich- und Gestaltungsmöglichkeiten speziell im Fall selbstständiger Arbeit in der Praxis erhebliche Deckungslücken zu vermuten sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Gute Arbeit in der Transformation: Über eingreifende Politik im digitalisierten Kapitalismus (2019)
Urban, Hans-Jürgen;Zitatform
Urban, Hans-Jürgen (2019): Gute Arbeit in der Transformation. Über eingreifende Politik im digitalisierten Kapitalismus. Hamburg: VSA Verlag, 261 S.
Abstract
"Im Feld der Arbeit finden rasante Umbruchprozesse statt - angestoßen durch global vernetzte Wertschöpfungsketten, die Digitalisierungsprozesse einer Smart Factory, aber auch die dringenden Erfordernisse umweltschonender Produktion und Konsumtion. Damit wird Arbeitspolitik zu einer Schlüsselressource gewerkschaftlicher Strategien.
In diesem Buch werden die zentralen Handlungsfelder beleuchtet: die Restrukturierung der Unternehmen unter dem Druck der Finanzmärkte, die psychischen Belastungen einer entgrenzten Arbeitswelt, die verschiedenen Gesichter prekärer Arbeit, die demografischen Herausforderungen, die Rationalisierungsschübe in der Industrie 4.0, die Herausforderungen einer neuen Leistungs- und Arbeitszeitpolitik, die Ökologie der Arbeit.
Die zentrale Frage lautet: Wie können die betrieblichen und gesellschaftlichen Machtverhältnisse so gedreht werden, dass Gute Arbeit gestärkt wird? Hans-Jürgen Urbans Antwort lautet: Es bedarf eines neuen Anlaufs der Demokratisierung der Wirtschaft. Das ist weit mehr als erweiterte Mitbestimmung in Großbetrieben - es geht um gezielte Einflussnahme auf Investitionen, Produktentscheidungen, Standortplanungen in sozialem, gesellschaftlichem und umweltpolitischem Interesse." (Verlagsangaben, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis bei der Deutschen Nationalbibliothek -
Literaturhinweis
Ein Konzept für Digitale Soziale Sicherung in der Plattformarbeit (2019)
Zitatform
Weber, Enzo (2019): Ein Konzept für Digitale Soziale Sicherung in der Plattformarbeit. In: Deutsche Rentenversicherung, Jg. 74, H. 3, S. 247-258., 2019-08-01.
Abstract
"Die soziale Absicherung in der Plattformarbeit weist gravierende Lücken auf. Die 'Digitale Soziale Sicherung' (DSS) zeigt ein Konzept auf, wie Sozialversicherung auch in einem sehr kurzfristig agierenden, (teilweise) international integrierten Markt organisiert werden kann. Dabei wird in die Plattformen ein digitaler Mechanismus implementiert, der mit jeder Beendigung eines Jobs automatisch einen bestimmten Prozentsatz des vereinbarten Entgelts als Sozialbeitrag abführt. Indem der DSS-Mechanismus an der Plattform ansetzt, wird ein effektives digitales Quellenabzugsverfahren für Plattformarbeit ermöglicht. Die nationale Sozialversicherung behält dabei ihre Souveränität und Flexibilität. Optimalerweise sollten sich aber möglichst viele Staaten beteiligen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Digitale Soziale Sicherung: Entwurf eines Konzepts für das 21. Jahrhundert (2019)
Zitatform
Weber, Enzo (2019): Digitale Soziale Sicherung: Entwurf eines Konzepts für das 21. Jahrhundert. (Hans-Böckler-Stiftung. Working paper Forschungsförderung 137), Düsseldorf, 27 S.
Abstract
"Die Forschungsstelle "Arbeit der Zukunft" in der Hans-Böckler-Stiftung veröffentlicht hier eine überarbeitete Darstellung des Modells der Digitalen Sozialen Sicherung (DSS) von Enzo Weber. Das Modell bietet eine Lösung für das Problem gravierender Lücken in der sozialen Absicherung von Plattformarbeiter/innen. Es sieht vor, dass digitale Plattformen überall auf der Welt einen bestimmten Prozentsatz des vereinbarten Entgelts auf das internationale DSS-Konto des Plattformarbeiters/der Plattformarbeiterin überweisen. Die dort angesammelten Ansprüche werden dann regelmäßig in die zuständige nationale Sozialversicherung übertragen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
English version Hans-Böckler-Stiftung. Working paper Forschungsförderung , 138 -
Literaturhinweis
Still seeking coordination? Assessing German employers' interests in the digitalized social market economy (2019)
Weckwerth, Jan; Weishaupt, Timo;Zitatform
Weckwerth, Jan & Timo Weishaupt (2019): Still seeking coordination? Assessing German employers' interests in the digitalized social market economy. In: Zeitschrift für Sozialreform, Jg. 65, H. 3, S. 333-363. DOI:10.1515/zsr-2019-0013
Abstract
"Do German employers in metal and electrical (M+E) sector still want to support core institutions of a coordinated market economy, and are capable of doing so? Based on evidence collected in a series of expert interviews conducted in 2017 and 2018 with employers' associations, we argue that social partnership, collective bargaining, and strategic coordination via organizations are still part of the preferred modus operandi of these employers. Moreover, we argue that new forms of associational membership that enable firm-based, yet often collective, solutions, which have stabilized rather than eroded the organizational capacity of employers' associations. As such, we provide supportive evidence for several core premises associated with the Varieties of Capitalism approach. Yet we also identify trends toward more flexibilization, decentralization, and systemic volatility in this system, as many small and medium-sized enterprises, especially in East Germany, remain without any associational membership." (Author's abstract, © De Gruyter) ((en))
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Literaturhinweis
Digital social security: How does it work?: An interview with Professor Enzo Weber (Videointerview) (2019)
Zitatform
Winters, Jutta; Enzo Weber (interviewte Person) (2019): Digital social security: How does it work? An interview with Professor Enzo Weber (Videointerview). In: IAB-Forum H. 13.06.2019, o. Sz., 2019-06-07.
Abstract
"Professor Enzo Weber talks in this video interview about his concept of Digital Social Security. He describes the cornerstones of Digital Social Security, whether or not an international agreement on this concept is feasible, and what practical first steps need to be undertaken to put this theoretical approach into practice." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Networked but commodified: The (dis)embeddedness of digital labour in the gig economy (2019)
Zitatform
Wood, Alex J., Mark Graham, Vili Lehdonvirta & Isis Hjorth (2019): Networked but commodified: The (dis)embeddedness of digital labour in the gig economy. In: Sociology, Jg. 53, H. 5, S. 931-950. DOI:10.1177/0038038519828906
Abstract
Der Beitrag untersucht die (Nicht-)Einbettung digitaler Arbeit in der Plattformökonomie. Er nutzt Interviews und Daten aus Befragungen, um zu zeigen, wie Plattformarbeitnehmer in Südostasien und in Afrika südlich der Sahara durch einen Prozess der Kommodifizierung von einem System der sozialen Sicherung normativ ausgeschlossen sind. Geschuldet dem Fehlen jeglicher Regulierung oder Garantien von Arbeitnehmerrechten setzt eine solche normative Nicht-Einbettung die Arbeitnehmer den Wechselfällen des externen Arbeitsmarkts aus. Durch die Beschränkung des Zugangs zu Leistungen der Gesundheitsversorgung stellt es ebenso eine Gefährdung der sozialen Reproduktion dar und verlangt vom Arbeitnehmer ein Einlassen auf ein signifikantes Ausmaß unbezahlter Arbeit. Der Beitrag zeigt aber auch die Einbettung dieser Arbeitnehmer in ein interpersonales Netzwerk des Vertrauens, das ein Erledigen der Arbeit trotz des naturgemäß geringen Grades an Vertrauen in der Plattformökonomie gewährleistet. Indem man die beiden Konzepte der normativen (Nicht-)Einbettung und der Netzwerk-Einbettung zusammenbringt, verbindet man die beiden Seiten von Karl Polanyis Denkweise und demonstriert den Wert eines integrierten Verständnisses des wirtschaftssoziologischen Theorems der Einbettung, will man die Prozesse der derzeitigen Transformation der Wirtschaft verstehen. (IAB)
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Impact of the Digital Transformation on EU labour markets: Report of the High-Level Expert Group (2019)
Abstract
"An overview of the report is presented in the graph on page 15. Going left to right, the figure shows interconnected 'trends': digitalisation, globalisation, the rising diversity of work arrangements and aging workforce. These trends have 'implications' for labour markets. They include rising inequality, changing business models, job displacement, workers' skill depreciation and rising skill gaps. There are 'challenges' for policymakers from the implications. At the level of workers and human resource policies, these challenges mainly relate to workers' skills to keep people employable in the future. At the level of businesses and labour relations, the challenge is to provide decent work by creating high-quality jobs and safeguarding worker well-being and a healthy work-life balance. Finally, at the most aggregate level of markets and their institutions, the challenge is to build a more inclusive society by preventing economic and social polarisation in labour markets. The figure further shows 'policies' with specific innovative policy recommendations that result from these challenges2. Our policy recommendations are structured under three main categories: 'a skilled work-force'; 'new labour relations' and 'a new social contract'." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The race between machine and man: implications of technology for growth, factor shares and employment (2018)
Zitatform
Acemoglu, Daron & Pascual Restrepo (2018): The race between machine and man. Implications of technology for growth, factor shares and employment. (NBER working paper 22252), Cambrige, Mass., 87 S. DOI:10.3386/w22252
Abstract
"We examine the concerns that new technologies will render labor redundant in a framework in which tasks previously performed by labor can be automated and new versions of existing tasks, in which labor has a comparative advantage, can be created. In a static version where capital is fixed and technology is exogenous, automation reduces employment and the labor share, and may even reduce wages, while the creation of new tasks has the opposite effects. Our full model endogenizes capital accumulation and the direction of research towards automation and the creation of new tasks. If the long-run rental rate of capital relative to the wage is sufficiently low, the long-run equilibrium involves automation of all tasks. Otherwise, there exists a stable balanced growth path in which the two types of innovations go hand-in-hand. Stability is a consequence of the fact that automation reduces the cost of producing using labor, and thus discourages further automation and encourages the creation of new tasks. In an extension with heterogeneous skills, we show that inequality increases during transitions driven both by faster automation and introduction of new tasks, and characterize the conditions under which inequality is increasing or stable in the long run." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Forderungen der Betriebsräte für die Arbeitswelt 4.0 (2018)
Ahlers, Elke;Zitatform
Ahlers, Elke (2018): Forderungen der Betriebsräte für die Arbeitswelt 4.0. (WSI Policy Brief / Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut 20), Düsseldorf, 11 S.
Abstract
"Die Arbeitswelt ist von zahlreichen verflochtenen Veränderungen gekennzeichnet. Intensiver globaler Wettbewerb, Digitalisierung in Industrie und Dienstleistung sowie der schon lange diskutierte sektorale Wandel von der Industrie- zur Dienstleistungs- oder Wissensgesellschaft führen zu neuen Geschäftsmodellen und einer veränderten Arbeitsorganisation. Es wandeln sich daher auch Anforderungen an Organisationen und Beschäftigte, beispielsweise an die zeitliche Flexibilität und die Selbstorganisation. Dies beobachten auch Betriebsräte, die oftmals an der Gestaltung guter Arbeits-bedingungen beteiligt sind und die dafür ihre langjährige praktische Expertise einbringen. Aus den Befunden der repräsentativen WSI-Betriebsrätebefragung wird deutlich, dass Betriebsräte eigene Forderungen an die Gestaltung der Arbeitswelt 4.0 stellen. So halten es 70% der Betriebsräte für dringend notwendig, den hohen Arbeitsdruck unter den Beschäftigten zu verringern. Dazu sollten die Personaldecken in den Betrieben so aufgestockt werden, dass Beschäftigte ihre Arbeit auch bewältigen können, ohne mittelfristig ihre Gesundheit zu riskieren. Zu wenig Personal gibt es in erster Linie im Dienstleistungssektor, allen voran in Krankenhäusern. Der Personalmangel korrespondiert hier oft mit schlechten Arbeitsbedingungen und ungerechter Bezahlung. Der hohe Arbeits- und Leistungsdruck lässt sich aber auch über eine bessere und stärkere Umsetzung von Gefährdungsbeurteilungen erzielen. Hier fordern Betriebsräte mehr Engagement von den Arbeitgebern." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Digitalisierung: Dienstleistungsarbeit im Visier: Was bedeutet Digitalisierung für Tätigkeiten im Bereich von Wissensarbeit und Dienstleistungen? (2018)
Ahlers, Elke; Maschke, Manuela; Schulze Buschoff, Karin; Schildmann, Christina; Berk, Beatrice van; Schietinger, Marc;Zitatform
Ahlers, Elke, Beatrice van Berk, Manuela Maschke, Marc Schietinger, Christina Schildmann & Karin Schulze Buschoff (2018): Digitalisierung: Dienstleistungsarbeit im Visier. Was bedeutet Digitalisierung für Tätigkeiten im Bereich von Wissensarbeit und Dienstleistungen? (Hans-Böckler-Stiftung. Arbeitspapier 312), Düsseldorf, 49 S.
Abstract
"Digitalisierung schreitet auch in produktionsfernen indirekten Bereichen der Industrie und in Dienstleistungsbranchen voran. Dies gilt für unternehmensbezogene Dienstleistungen ebenso wie für Handel, Banken, Versicherung und Logistik. In dem Report wird eine erste Analyse über die Phänomene und Folgen der Digitalisierung von Dienstleistungsarbeit erarbeitet: Wie verschieben sich die Grenzen zwischen Handarbeit und Kopfarbeit, zwischen Industrie und Dienstleistung (Stichwort: Smart Services)? Wie unterschiedlich wirkt sich Digitalisierung in verschiedenen Branchen aus? Wie verändert Digitalisierung die Formen der Beschäftigung im Dienstleistungssektor? Und natürlich: Was sind die Felder der Gestaltung von Arbeit, und wie können die Interessenvertretungen der Beschäftigten diesen Strukturwandel mitgestalten?" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Digitale Verwertungsformen in der Kultur- und Kreativwirtschaft und ihre Auswirkungen auf die Künstlersozialversicherung: Endbericht (2018)
Arndt, Olaf; Lausen, Matthias; Sperling, Florian; Bartuli, Roman;Zitatform
Arndt, Olaf, Roman Bartuli, Matthias Lausen & Florian Sperling (2018): Digitale Verwertungsformen in der Kultur- und Kreativwirtschaft und ihre Auswirkungen auf die Künstlersozialversicherung. Endbericht. (Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht 521), Berlin, 166 S.
Abstract
"Die Digitalisierung verändert die Arbeitswelt von Kreativen und Kulturschaffenden. Viele Kreativschaffende setzen heute schon auf digitale Vertriebswege. Es entstehen ständig neue Geschäftsmodelle, Wertschöpfungsketten und Kooperationen der Akteure. Es gibt jedoch große Unterschiede in Tempo und Ausmaß. Inhalteanbieter wandeln sich zu Technologieanbietern und umgekehrt. Inhalte und Technik rücken immer näher zusammen. Musik, Filme, Spiele, Literatur und journalistische Inhalte oder Produkte im Designbereich werden zunehmend im weltweiten Netz hergestellt, konsumiert und kommerziell verwertet. Vor diesem Hintergrund geht das Forschungsprojekt der Frage nach, wie die Wertschöpfungsleistungen von Urhebern, Darstellern, Verwertern, Plattformen und sonstigen intermediären Vermittlern in Zukunft entlang der digitalen Strukturen zu bewerten sein werden. Ziel dieser Untersuchung ist es daher, einen systematischen Überblick zu Formen der digitalen Verwertung zu geben. Darauf aufbauend gilt es, die Wirkungen der Digitalisierung auf die Teilmärkte der Kreativwirtschaft in Deutschland aufzuzeigen. Hierzu wird im Kern eine Literaturanalyse durchgeführt. Sie konzentriert sich auf diejenigen Teilbranchen, in denen die Entwicklung bereits stark vorangeschritten ist. Daher werden insbesondere die Teilmärkte Buch, Presse, Musik, Film, Games, Design und Werbung untersucht. In einem zweiten Schritt wird untersucht, welche Konsequenzen aus der Digitalisierung für die Abgabepflicht nach dem Künstlersozialversicherungsgesetz resultieren und wie der Gesetzgeber ggf. hierauf reagieren kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Sicherung der Leistungsbedingungen von (Solo-)Selbständigen, Crowdworkern und anderen Plattformbeschäftigten (2018)
Bayreuther, Frank;Zitatform
Bayreuther, Frank (2018): Sicherung der Leistungsbedingungen von (Solo-)Selbständigen, Crowdworkern und anderen Plattformbeschäftigten. (HSI-Schriftenreihe / Hugo Sinzheimer Institut für Arbeitsrecht 26), Frankfurt am Main, 127 S.
Abstract
"Im Rahmen der aktuellen Diskussion zur sozialen Absicherung von Solo-Selbständigen hat Prof. Frank Bayreuther (Universität Passau) für das BMAS das vorliegende Gutachten verfasst.
Der Autor setzt sich in dem Gutachten ausführlich mit den unterschiedlichen Konzepten auseinander, die auf individualrechtlicher Ebene das Schutzniveau von Solo-Selbständigen erhöhen können. Auch wenn ein Schutz dieser Personengruppe nicht einfach umzusetzen ist, stehen einer gesetzgeberischen Intervention keine grundlegenden rechtlichen Bedenken im Wege. Ein besonderes Augenmerk richtet der Autor auch auf kollektive Verfahren zur Regelung von Entgelt- und Leistungsbedingungen unter Einbeziehung von Gewerkschaften. In diesem Zusammenhang wird u.a. für eine Ausweitung von § 12a TVG plädiert." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Digitalisierung politisch gestalten: mehr. besser. anders. für eine soziale Innovationspolitik (2018)
Buhr, Daniel; Gold, Stewart; Kohler, Harald; Dietzel, Nikolas;Zitatform
Buhr, Daniel, Nikolas Dietzel, Stewart Gold & Harald Kohler (2018): Digitalisierung politisch gestalten. Mehr. besser. anders. für eine soziale Innovationspolitik. (WISO Diskurs 2018,09), Bonn, 34 S.
Abstract
"Ohne Innovationen werden wir die großen gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit nicht meistern können. Klimawandel, wachsende Ressourcenknappheit, eine global wie innergesellschaftlich ungleiche Verteilung von Arbeit, Bildung, Nahrung oder Gesundheitsversorgung - es sind Lösungen gefragt, um das Leben von Milliarden Menschen weltweit zu verbessern. Auch in Deutschland. Hier, wie in vielen anderen Ländern, konzentrieren sich die politisch Verantwortlichen seit vielen Jahrzehnten bei der Entwicklung von Lösungsstrategien vor allem auf den technischen Fortschritt. So werden auch in Deutschland Jahr für Jahr viele Milliarden Euro Steuermittel an Hochschulen und Universitäten, Forschungsinstituten und in der freien Wirtschaft in die Entwicklung von Technik gesteckt. Mit Erfolg, was die Patentstatistiken eindrucksvoll zu belegen scheinen. Doch ein Patent ist zunächst nur die rechtliche Absicherung einer Erfindung. Was diese zumeist technische Entwicklung jedoch für die Menschen bedeutet, wie also das 'Internet der Dinge', 'Blockchains', 'Smart Grids', 'Künstliche Intelligenz' und '3-D-Druck' unseren Alltag und das Berufsleben verändern, wurde in der Vergangenheit von der Innovationspolitik nicht sehr intensiv in den Blick genommen. Das ist ein Fehler. Denn der Erfolg einer technischen Innovation bemisst sich am Grad ihrer Marktdurchdringung. Damit kommt der Nachfrageseite, also auch den Nutzer_innen und Anwender_innen, eine entscheidende Funktion im Innovationsprozess zu. Die Menschen entscheiden über den Erfolg einer Innovation mit - und eben nicht allein das Angebot an sich. Damit stellen sich bei jeder Entwicklung grundlegende Fragen: Wo liegen Bedürfnisse und Bedarfe? Wie werden neue Technologien benutzt? Welche neuen Dienstleistungen und Fertigkeiten werden verlangt? Wie verändert sich beispielsweise durch Digitalisierung unser Verhalten, und welche Auswirkungen hat dies auf Prozesse, Organisationen, Strukturen und Systeme? Eine zukunftsweisende Innovationspolitik hat dies in den Blick zu nehmen. Die vorliegende Studie zeigt jedoch, dass sich diese Entwicklung in den Haushaltsmitteln sowohl des Bundes als auch der Bundesländer nur ansatzweise finden lässt. Was die Haushaltsmittelrecherchen zeigen, ist, dass die Länder nicht nur in der Höhe der Ausgaben variieren, sondern auch bei der Verwendung der Haushaltsmittel. So weisen die Innovationsförderausgaben in den untersuchten Ländern sowie des Bundes für die drei definierten Kategorien - soziale Innovationsförderung, Digitalisierung und digitale Infrastruktur, Forschungsund Innovationsförderung - zwei Schwerpunktsetzungen auf. Während ein Teil der Bundesländer (z. B. Bayern und Baden- Württemberg) seine Innovationspolitik mit Blick auf die Digitalisierung vor allem über den - möglichst flächendeckenden - Ausbau eines (schnellen) Netzes versucht, verfolgen andere Bundesländer (z. B. NRW, Berlin, Sachsen) sowie der Bund durchaus einen breiteren Förderansatz. Letztlich ist jedoch ein überzeugendes systemisches Verständnis von Innovationspolitik mit einer missionsorientierten Koordination des Politikfeldes weder im Bund noch in den Bundesländern zu finden. Im Gegenteil: Die Entwicklungen der Ausgabenverteilungen weisen auf einen Trend hin, der wieder stärker auf eine Förderung technisch-orientierter Innovationen hinausläuft. Im Schnitt werden gerade mal zehn Prozent der untersuchten Haushaltsmittel für die Förderung sozialer Innovationen eingesetzt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Wettbewerbs- und regulierungspolitische Herausforderungen der Digitalisierung: auf dem Weg zu einer "Sozialen Marktwirtschaft 4.0" (2018)
Zitatform
Böheim, Michael, Werner Hölzl & Agnes Kügler (2018): Wettbewerbs- und regulierungspolitische Herausforderungen der Digitalisierung. Auf dem Weg zu einer "Sozialen Marktwirtschaft 4.0". In: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung. Monatsberichte, Jg. 91, H. 12, S. 871-880.
Abstract
"Die Digitalisierung verändert und schafft neue Märkte. Im Vergleich zu traditionellen Märkten zeichnen sich digitale Märkte durch einen höheren Grad an Transparenz und Produktdifferenzierung aus. Durch eine Reduktion von Transaktions- und Suchkosten und über höhere Transparenz und eine stärkere Marktselektion werden Oligopolisierung und Monopolisierungstendenzen begünstigt. Insbesondere in Plattformmärkten konnten sich aufgrund von Skalen- und Netzwerkeffekten marktbeherrschende Unternehmen etablieren. Die nachhaltige Absicherung der sozialen Marktwirtschaft bei gleichzeitiger Nutzung der Chancen der Digitalisierung bedarf einer kritischen Auseinandersetzung mit den Triebkräften des digitalen Kapitalismus. Der Schlüssel dafür liegt in einer Rückbesinnung auf den 'Markenkern' der sozialen Marktwirtschaft und damit einhergehend auf die Entwicklung einer entsprechend den digitalen Herausforderungen rekalibrierten Wettbewerbs- und Regulierungspolitik. Ziel muss es sein, die Bestreitbarkeit der digitalen Märkte zu gewährleisten und damit einen funktionsfähigen marktwirtschaftlichen Wettbewerb nachhaltig abzusichern." (Autorenreferat, © WIFO - Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung)
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Literaturhinweis
Access to social security for digital platform workers in Germany and in Russia: A comparative study (2018)
Chesalina, Olga;Zitatform
Chesalina, Olga (2018): Access to social security for digital platform workers in Germany and in Russia. A comparative study. In: Spanish Labour Law and Employment Relations Journal, Jg. 7, H. 1-2, S. 17-28. DOI:10.20318/sllerj.2018.4433
Abstract
"A common feature of platform work in Germany and Russia is that in both countries the new forms of employment can usually only be classified as self-employed work in the form of 'solo self-employment', despite the fact that platforms use direct and indirect control mechanisms indicating a personal or at least an economic dependency of the digital workers on the platforms. The difference is that, in Germany, as the main rule, self-employed persons are not obligatorily insured in the state pesion insurance scheme, whereas in Russia, unlike Germany, the state pension insurance scheme is mandatory for all self-employed persons.
Considering the different legal frameworks in Germany and in Russia, the article analyses various reform proposals aiming at tackling the above-mentioned challenges for the social security systems, and looks for adequate responses to ensure access to social security for digital platform workers. In particular, the following questions are investigated: Is it sufficient to subsume digital work under the existing employment categories? Could it be an appropriate solution for the access of digital workers to social security to introduce a new employment category only in social law?" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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