Digitale Arbeitswelt – Chancen und Herausforderungen für Beschäftigte und Arbeitsmarkt
Der digitale Wandel der Arbeitswelt gilt als eine der großen Herausforderungen für Wirtschaft und Gesellschaft. Wie arbeiten wir in Zukunft? Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung und die Nutzung Künstlicher Intelligenz auf Beschäftigung und Arbeitsmarkt? Welche Qualifikationen werden künftig benötigt? Wie verändern sich Tätigkeiten und Berufe? Welche arbeits- und sozialrechtlichen Konsequenzen ergeben sich daraus?
Dieses Themendossier dokumentiert Forschungsergebnisse zum Thema in den verschiedenen Wirtschaftsbereichen und Regionen.
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Literaturhinweis
Digitaler Stress im Arbeitsleben und das Auftreten von Burnout: Vorstellung eines Forschungsmodells und eines zugehörigen Erhebungsinstrumentes (2021)
Komorowski, Tim;Zitatform
Komorowski, Tim (2021): Digitaler Stress im Arbeitsleben und das Auftreten von Burnout. Vorstellung eines Forschungsmodells und eines zugehörigen Erhebungsinstrumentes. (BIBB discussion paper), Bonn, 32 S.
Abstract
"Im Zuge der Digitalisierung vollzieht sich eine zunehmende Durchdringung von betrieblichen Arbeitsprozessen mit Informations- und Kommunikationstechnologien (ICT; Information and Communication Technologies). Obwohl die Digitalisierung verschiedenste Vorteile mit sich bringt, ist der Einsatz von Digitalen Technologien für Erwerbstätige oftmals auch mit psychischem Stress verbunden. Aufbauend auf einem systematischen Review von empirischen Untersuchungen zum Thema Technostress, Persönlichkeit und den Folgen von Technostress (Im Druck; Komorowski & Vieten, 2021) wird in diesem BIBB Discussion Paper ein Forschungskonzept zur empirischen Untersuchung des Zusammenhangs von Digitalem Stress und Burnout vorgestellt. Dieses Konzept umfasst (1) ein empirisch prüfbares Forschungsmodell (2) ein Erhebungsinstrument sowie dessen Implementierung als Online-Fragebogen und (3) ein Vorgehen zur Erhebung von Befragungsdaten über eine internetgestützte Erwerbsarbeitsplattform (Cloud-Working-Plattform). Im Rahmen des vorgestellten Forschungsmodells wird angenommen, dass der Zusammenhang von Digitalem Stress und Burnout sowohl durch Faktoren auf der individuellen als auch auf der interpersonellen Ebene moderiert wird. Die verwendeten Konzepte und theoretischen Modelle stammen größtenteils aus der Arbeits- und Organisationspsychologie sowie der psychologischen Stressforschung. Das vorgestellte Befragungsinstrument greift auf bestehende psychometrisch abgesicherte Verfahren und Konzepte zurück und umfasst darüber hinaus auch neukonzipierte Items. Unter Verwendung der Software LimeSurvey wurde das Befragungsinstrument als Online-Fragebogen implementiert und steht in seiner finalisierten Form zum Einsatz bereit. Zur Rekrutierung von Erwerbstätigen für Online-Befragungen wird auf die Möglichkeiten des Einsatzes von Erwerbsarbeitsplattformen eingegangen und abschließend ein Resümee gezogen." (BIBB-Autorenreferat)" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Digitalisierung und Basisarbeit: Einfache Tätigkeiten sind manchmal nur schwer automatisierbar (2021)
Zitatform
Matthes, Britta & Carola Burkert (2021): Digitalisierung und Basisarbeit. Einfache Tätigkeiten sind manchmal nur schwer automatisierbar. In: André Große-Jäger, Renate Hauser, Oliver Lauenstein, Jana May-Schmidt, Matthias Merfert, Franziska Stiegler & Bruno Zwingmann (Hrsg.) (2021): Basisarbeit. Mittendrin und außen vor, S. 146-165, 2021-09-15.
Abstract
"Bei der Diskussion über die möglichen Folgen der fortschreitenden Digitalisierung nimmt man üblicherweise an, dass, je einfacher eine Tätigkeit ist, sie umso leichter durch Maschinen ersetzt werden kann. Man könnte also davon ausgehen, dass Basisarbeit - definiert als Arbeit, für deren Erledigung typischerweise keine Ausbildung erforderlich ist - potenziell stärker automatisiert werden könnte. Dabei wird jedoch vergessen, dass gerade einfache Tätigkeiten häufig nur schwer zu automatisieren sind. Hinzu kommt, dass - selbst wenn Tätigkeiten potenziell automatisiert werden könnten - nicht unbedingt und sofort automatisiert wird. Insbesondere gilt, wenn eine Maschine teurer ist als die menschliche Arbeit, um Produkte oder Dienstleistungen in der gleichen Qualität und Menge herzustellen, es sich für die Unternehmen nicht lohnt, zu substituieren. Das sollte vor allem Konsequenzen für die Basisarbeit haben. Darüber hinaus können durch die Digitalisierung auch neue Arbeitsplätze in der Basisarbeit entstehen, vor allem, weil einfache Arbeit durch Unterstützung digitaler Assistenzsysteme produktiver werden kann oder weil bei einer Automatisierung häufig weiterhin einfache Aufgaben von Menschenhand erledigt werden müssen, wie beispielsweise zur Beseitigung eines Staus in einer Maschine. Vor diesem Hintergrund untersucht dieser Beitrag, welche Folgen die Digitalisierung für die Basisarbeit hat." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Work related ICT use and work intensity: The role of mobile devices (2021)
Zitatform
Meyer, Sophie-Charlotte & Lena Hünefeld (2021): Work related ICT use and work intensity: The role of mobile devices. In: Soziale Welt, Jg. 72, H. 4, S. 453-482. DOI:10.5771/0038-6073-2021-4-453
Abstract
"Der Beitrag untersucht, inwiefern die berufliche IKT-Nutzung mit verschiedenen Dimensionen von Arbeitsintensität zusammenhängt, d.h. Zeitdruck, Multitasking und Unterbrechungen sowie die Anzahl geleisteter Überstunden als Indikator für die Arbeitsextensivierung. Für die IKT-Nutzung unterscheiden wir verschiedene Arbeitsmittel anhand der mit ihnen verbundenen Flexibilitätsmöglichkeiten: Nutzung von Desktop-PC, Laptop und Smartphone/Tablet. Darüber hinaus wird untersucht, welche Rolle weitere technologiebezogene Variablen an der Schnittstelle zwischen Technologie, Organisation und Mensch in Bezug auf Arbeitsintensität spielen oder den Zusammenhang zwischen IKT-Nutzung und Arbeitsintensität sogar (teilweise) erklären können. Die Analysen basieren auf der Befragung "Digitalisierung und Wandel der Beschäftigung (DiWaBe)" 2019. Die OLS-Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Nutzung eines Smartphones/Tablets mit einer signifikant höheren Arbeitsintensität und Arbeitszeitverlängerung zusammenhängt, unabhängig vom betrachteten Indikator. Im Gegensatz dazu finden wir keine Hinweise darauf, dass die Arbeit mit einem Laptop mit einer höheren Arbeitsintensität einhergeht. Dies deutet darauf hin, dass die Mobilität der Technologie von entscheidender Bedeutung ist. Weitere Analysen zeigen, dass insbesondere Informationsflut und technologiebedingte Störungen stark mit der Arbeitsintensität zusammenhängen. Keine der zusätzlich untersuchten Variablen scheint jedoch ein ausschlaggebender Faktor dafür zu sein, warum die arbeitsbezogene Nutzung mobiler Technologien in Zusammenhang mit der Arbeitsintensität steht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Who experiences subjective job insecurity due to digital transformation in Germany? (2021)
Zitatform
Müller, Nora, Nico Stawarz & Alexandra Wicht (2021): Who experiences subjective job insecurity due to digital transformation in Germany? In: Soziale Welt, Jg. 72, H. 4, S. 384-414. DOI:10.5771/0038-6073-2021-4-384
Abstract
"In vielen Ländern geht die Digitalisierung mit tiefgreifenden Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt einher, darunter eine Polarisierung von Beschäftigung und Löhnen sowie ein Rückgang des Beschäftigungswachstums. Über die individuellen Folgen der Digitalisierung ist wenig bekannt, insbesondere im Hinblick auf die unterschiedliche Betroffenheit sozialer Gruppen. In dieser Studie untersuchen wir die Relevanz der Digitalisierung, gemessen durch das aufgabenspezifische Substitutionspotenzial von Berufen, für die subjektive Arbeitsplatzunsicherheit von Individuen. Unser Fokus liegt auf Unterschieden zwischen Individuen mit verschiedenen soziodemografischen und subjektiv-affektiven Merkmalen. Für die empirischen Analysen verwenden wir Querschnittsdaten von Erwerbstätigen aus dem Sozio-oekonomischen Panel (SOEP) von 2013. In Übereinstimmung mit der bisherigen Forschung zeigen unsere linearen Regressionsmodelle, dass Personen in Berufen mit hohem Substitutionspotenzial höhere Werte von subjektiver Arbeitsplatzunsicherheit berichten als Personen in Berufen mit niedrigem Substitutionspotenzial. Unsere Moderationsanalysen zeigen, dass die positive Korrelation zwischen hohem Substitutionspotenzial und subjektiver Arbeitsplatzunsicherheit nur bestimmte soziale Gruppen betrifft: ältere Arbeitnehmer*innen (46-55 Jahre), Arbeitnehmer*innen mit mittlerer und geringer Bildung und Arbeitnehmer*innen mit einem hohen Grad an Neurotizismus. Hinter dem positiven Zusammenhang zwischen Digitalisierung und subjektiver Arbeitsplatzunsicherheit verbergen sich also soziale Ungleichheiten im Ausmaß der individuellen Betroffenheit durch den digitalen Wandel." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The impact of automation and artificial intelligence on worker well-being (2021)
Zitatform
Nazareno, Luísa & Daniel S. Schiff (2021): The impact of automation and artificial intelligence on worker well-being. In: Technology in Society, Jg. 67. DOI:10.1016/j.techsoc.2021.101679
Abstract
"Discourse surrounding the future of work often treats technological substitution of workers as a cause for concern, but complementarity as a good. However, while automation and artificial intelligence may improve productivity or wages for those who remain employed, they may also have mixed or negative impacts on worker well-being. This study considers five hypothetical channels through which automation may impact worker well-being: influencing worker freedom, sense of meaning, cognitive load, external monitoring, and insecurity. We apply a measure of automation risk to a set of 402 occupations to assess whether automation predicts impacts on worker well-being along the dimensions of job satisfaction, stress, health, and insecurity. Findings based on a 2002–2018 dataset from the General Social Survey reveal that workers facing automation risk appear to experience less stress, but also worse health, and minimal or negative impacts on job satisfaction. These impacts are more concentrated on workers facing the highest levels of automation risk. This article encourages new research directions by revealing important heterogeneous effects of technological complementarity. We recommend that firms, policymakers, and researchers not conceive of technological complementarity as a uniform good, and instead direct more attention to mixed well-being impacts of automation and artificial intelligence on workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Editorial: Job quality in digitalized work environments (2021)
Zitatform
Reimann, Mareike & Anita Tisch (2021): Editorial: Job quality in digitalized work environments. In: Soziale Welt, Jg. 72, H. 4, S. 373-383. DOI:10.5771/0038-6073-2021-4-373
Abstract
"Angesichts der rapiden Digitalisierung der Arbeitswelt diskutiert das vorliegende Editorial mögliche Zusammenhänge mit Arbeits- und Beschäftigtenqualität und zeigt auf, welche Faktoren der Arbeits- und Beschäftigungsqualität bislang vorrangig betrachtet wurden. Zudem ordnet es die Beiträge des Sonderheftes in den Diskurs ein und gibt Hinweise auf mögliche weitere Forschungsfragen. Dabei vertreten wir die Position, dass Digitalisierung nicht alle Beschäftigtengruppen gleichermaßen trifft und auch in verschiedenen (Arbeits-)Kontexten mit unterschiedlichen Folgen einhergehen kann. Wir freuen uns über die zunehmende Aufmerksamkeit, die dem Themenfeld in der empirischen Sozialforschung entgegengebracht wird. Einmal mehr zeigen die Beiträge des Sonderhefts, dass die Digitalisierung kein feststehendes Konstrukt darstellt und viele unterschiedliche Facetten beinhaltet. Deshalb plädieren wir mit unserem Beitrag dafür, die empirische Analyse des Zusammenhangs zwischen der Digitalisierung und Arbeits- sowie Beschäftigungsqualität auch zukünftig auszubauen, Studien sofern möglich in den Längsschnitt zu überführen, neue Phänomene zu erfassen und in den Diskurs einzuordnen sowie mögliche Moderatoren stärker zu berücksichtigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Digitalisierung und Arbeitsqualität in der Transportlogistik: Qualitative Befunde aus Deutschland (2021)
Zitatform
Schneider, Pauline, Franziska Ganesch, Klaus Schmierl & Olaf Struck (2021): Digitalisierung und Arbeitsqualität in der Transportlogistik. Qualitative Befunde aus Deutschland. In: Soziale Welt, Jg. 72, H. 4, S. 483-513. DOI:10.5771/0038-6073-2021-4-483
Abstract
"Der Beitrag fokussiert die Entwicklung der Digitalisierung in der Transportlogistik mit den drei Teilbranchen System- und Kontraktverkehr, Komplett- und Teilladungsverkehr und Kurier-, Express- und Paketdienste. Er analysiert die Auswirkungen des breiten Einsatzes digitaler Technik auf die Arbeitsqualität von Berufskraftfahrer*innen und Kurierdienstfahrer*innen. Grundlage der Analyse sind 35 Interviews mit Logistikexpert*innen in Technikunternehmen, Weiterbildungseinrichtungen und Verbänden und mit Beschäftigten und Entscheidungsträger*innen im Rahmen von zwei Betriebsfallstudien. Unsere Ergebnisse verdeutlichen: Digitale Technik und ihr organisatorischer Einsatz können Arbeit derart vereinfachen, dass Unternehmen zunehmend auf geringqualifizierte Beschäftigte zurückgreifen können. Zugleich rationalisiert und verdichtet digitale Technik Arbeitsprozesse, kann psychische und physische Beanspruchung teilweise aber auch vermeiden. Entscheidend für die Entwicklung der Arbeitsqualität unter Digitalisierungseinsatz ist die jeweilige Gestaltung der Technik, ihre organisatorische Einbettung und die betriebliche Personalpolitik." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Basisarbeit: Beschäftigungsentwicklung und Beschäftigtengruppen (2021)
Seibert, Holger; Schwengler, Barbara; Wiethölter, Doris;Zitatform
Seibert, Holger, Barbara Schwengler & Doris Wiethölter (2021): Basisarbeit: Beschäftigungsentwicklung und Beschäftigtengruppen. In: André Große-Jäger, Renate Hauser, Oliver Lauenstein, Jana May-Schmidt, Matthias Merfert, Franziska Stiegler & Bruno Zwingmann (Hrsg.) (2021): Basisarbeit. Mittendrin und außen vor, S. 88-109, 2021-08-31.
Abstract
"Bei der Diskussion über die möglichen Folgen der fortschreitenden Digitalisierung nimmt man üblicherweise an, dass, je einfacher eine Tätigkeit ist, sie umso leichter durch Maschinen ersetzt werden kann. Man könnte also davon ausgehen, dass Basisarbeit - definiert als Arbeit, für deren Erledigung typischerweise keine Ausbildung erforderlich ist - potenziell stärker automatisiert werden könnte. Dabei wird jedoch vergessen, dass gerade einfache Tätigkeiten häufig nur schwer zu automatisieren sind. Hinzu kommt, dass - selbst wenn Tätigkeiten potenziell automatisiert werden könnten - nicht unbedingt und sofort automatisiert wird. Insbesondere gilt, wenn eine Maschine teurer ist als die menschliche Arbeit, um Produkte oder Dienstleistungen in der gleichen Qualität und Menge herzustellen, es sich für die Unternehmen nicht lohnt, zu substituieren. Das sollte vor allem Konsequenzen für die Basisarbeit haben. Darüber hinaus können durch die Digitalisierung auch neue Arbeitsplätze in der Basisarbeit entstehen, vor allem, weil einfache Arbeit durch Unterstützung digitaler Assistenzsysteme produktiver werden kann oder weil bei einer Automatisierung häufig weiterhin einfache Aufgaben von Menschenhand erledigt werden müssen, wie beispielsweise zur Beseitigung eines Staus in einer Maschine. Vor diesem Hintergrund untersucht dieser Beitrag, welche Folgen die Digitalisierung für die Basisarbeit hat." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Making algorithms safe for workers: occupational risks associated with work managed by artificial intelligence (2021)
Todolí-Signes, Adrián;Zitatform
Todolí-Signes, Adrián (2021): Making algorithms safe for workers: occupational risks associated with work managed by artificial intelligence. In: Transfer, Jg. 27, H. 4, S. 433-452. DOI:10.1177/10242589211035040
Abstract
"Immer mehr Unternehmen setzen auf künstliche Intelligenz zur Verbesserung des Arbeitsmanagements. Die vorliegende Studie untersucht, welche Gesundheitsgefahren mit diesen neuen Formen des technologischen Managements verbunden sind. Berufsbedingte Risiken lassen sich verringern, wenn sie bei der Programmierung von Algorithmen bereits berücksichtigt werden. Die Studie bestätigt die Annahme, dass Algorithmen richtig programmiert werden müssen, um diese beruflichen Risiken zu minimieren. Genauso wie Aufsichtspersonen in Risikoprävention geschult werden müssen, damit sie ihre Arbeit ausführen können, muss ein Algorithmus so programmiert werden, dass er berufsbedingte Risiken abwägen kann. Ist der Algorithmus nicht dazu in der Lage, ist dafür zu sorgen, dass er nicht direkt zur Anleitung von Arbeitskräften eingesetzt wird. Der Algorithmus muss alle (bekannten) Faktoren einschätzen können, die für die Arbeitssicherheit und die Gesundheit von Arbeitskräften ein Risiko darstellen können. Es erscheint deshalb erforderlich, bei der Programmierung von Algorithmen eine obligatorische Risikoeinschätzung durch Fachleute vornehmen zu lassen, damit alle bisher festgestellten Risiken berücksichtigt werden können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Dritter Gleichstellungsbericht der Bundesregierung: Digitalisierung geschlechtergerecht gestalten (2021)
Zitatform
(2021): Dritter Gleichstellungsbericht der Bundesregierung. Digitalisierung geschlechtergerecht gestalten. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen Dritter 19/30750 (10.06.2021)), Berlin, 195 S.
Abstract
"Die Bundesregierung legt laut Beschluss des Deutschen Bundestages in jeder Legislaturperiode einen Bericht zur Gleichstellung von Frauen und Männern vor. Kernstück jedes Gleichstellungsberichts ist – neben der Stellungnahme der Bundesregierung sowie der Bilanzierung des vorangegangenen Berichts – das Gutachten, das jeweils eine unabhängige Sachverständigenkommission erstellt. Die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Franziska Giffey, beauftragte am 5. April 2019 uns als Kommission mit der Erstellung des vorliegenden Gutachtens zum Dritten Gleichstellungsbericht. Dem Berichtsauftrag zufolge sollte das Gutachten folgende Leitfrage bearbeiten: „Welche Weichenstellungen sind erforderlich, um die Entwicklungen in der digitalen Wirtschaft so zu gestalten, dass Frauen und Männer gleiche Verwirklichungschancen haben?“ Ziel des Gutachtens, so der Berichtsauftrag, war es, ausgehend von aktuellen Erkenntnissen Handlungsschritte und -empfehlungen zur Leitfrage aufzuzeigen. Diese sollten so formuliert werden, dass sie einen konkreten Umsetzungsprozess und ein Monitoring unterstützen." (Textauszug)
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Literaturhinweis
Working from home: From invisibility to decent work (2021)
Abstract
"Those working from home, whose number has greatly increased due to the spread of the COVID-19 pandemic, need better protection, says the International Labour Organization (ILO) in a new report. Since homeworking occurs in the private sphere it is often “invisible”. In low- and middle-income countries for instance, almost all home-based workers (90 per cent) work informally. They are usually worse off than those who work outside the home, even in higher-skilled professions. Homeworkers earn on average 13 per cent less in the United Kingdom; 22 per cent less in the United States of America; 25 per cent less in South Africa and about 50 per cent in Argentina, India and Mexico. Homeworkers also face greater safety and health risks and have less access to training than non-home-based workers, which can affect their career prospects." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Artificial intelligence and the future of the digital work-oriented society: An outline for a holistic Technology impact assessment (2020)
Albrecht, Thorben; Kellermann, Christian;Zitatform
Albrecht, Thorben & Christian Kellermann (2020): Artificial intelligence and the future of the digital work-oriented society. An outline for a holistic Technology impact assessment. [Bratislava], 14 S.
Abstract
"In this paper we would like to determine the main dimensions of a work-focused assessment of progressive digital technologies in general (and specifically of AI) as they are used in the digital work-oriented society. The goal is to define the necessity and scope of activities required for a comprehensive technology impact assessment. The first dimension includes the technology itself and its technical and economic potential. AI is part of digitisation processes, and the two of them are hard to Therefore, will first look at the development of AI and the technological limitations of its applicability in order to make the issue more tangible for further analyses in the labour context. The second dimension is the workplace itself. How is AI used in particular situations and what labour-related, political, and organisational changes does it affect? The third dimension is macroeconomic: will the automation potential lead to technological unemployment, or will AI bring about growth and employment for all and at a higher level? Or will it heighten the polarisation that the first waves of automation and digitisation have already set in motion? In our view, these three dimensions are fundamental for the continuation of the technology impact assessment in the course of ongoing digitisation, and they can guide areas of politilitical action which will be elaborated on the last section." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Erwerbsarbeit, Geschlecht und Entgrenzung: Auswirkungen von Digitalisierung und Flexibilisierung auf Geschlechterverhältnisse und Gesundheit: Expertise für den Dritten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung (2020)
Brück, Carsten; Gümbel, Michael;Zitatform
Brück, Carsten & Michael Gümbel (2020): Erwerbsarbeit, Geschlecht und Entgrenzung: Auswirkungen von Digitalisierung und Flexibilisierung auf Geschlechterverhältnisse und Gesundheit. Expertise für den Dritten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung. (Dritter Gleichstellungsbericht der Bundesregierung), Berlin, 60 S.
Abstract
"Erwerbsarbeit befindet sich in einem grundlegenden Wandel. Einerseits werden dabei Kontinuitäten der letzten Jahrzehnte fortgesetzt, andererseits führen gravierende technologische und gesellschaftliche Innovationen zur Einschätzung, dass wir mit „Arbeit 4.0“ in eine grundlegend neue Stufe der Entwicklung eintreten. Prägend dafür ist einerseits eine zunehmende Digitalisierung von Arbeitsprozessen durch neue Informations- und Kommunikationstechniken, andererseits lässt sich eine erhebliche Flexibilisierung von Strukturelementen der Arbeit wie Zeit, Raum und Vertragsverhältnis beobachten. Beides zusammen bedeutet, dass bisher vertraute Grenzen fluide werden und verschwinden oder neu verortet werden, so dass die Entwicklung zusammengenommen auch mit dem Begriff der Entgrenzung beschrieben werden kann. Die Expertise beleuchtet, welche Folgen diese Entwicklungen für die Geschlechterverhältnisse in Betrieben und in der Gesellschaft – insbesondere unter Berücksichtigung der Gesundheit der Menschen – absehbar sind und wie diese gestaltet werden können und sollten. Dabei werden unterschiedliche Beispiele für Digitalisierung und entgrenzte Arbeit anhand von Szenarien konkretisiert. Das Instrumentarium des Arbeitsschutzes, insbesondere Gefährdungsbeurteilungen, wird unter Berücksichtigung der Gender-Perspektive dargestellt. Deutlich wird, dass es von der Gestaltung der Rahmenbedingungen von Digitalisierung abhängt, ob Potenziale oder Hindernisse für die Gleichstellung stärker wirken." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Digitalisierung im Arbeitsalltag von Beschäftigten: Konsequenzen für Tätigkeiten, Verhalten und Arbeitsbedingungen: Sonderbericht (2020)
Bömer, Miriam; Steffes, Susanne; Saar, Xenia;Zitatform
Bömer, Miriam, Xenia Saar & Susanne Steffes (2020): Digitalisierung im Arbeitsalltag von Beschäftigten: Konsequenzen für Tätigkeiten, Verhalten und Arbeitsbedingungen. Sonderbericht. (Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht 555), Berlin, 33 S.
Abstract
"In diesem Sonderbericht werden der Stand und die Dynamik der Digitalisierung und deren Wirkung, Konsequenzen und Hürden aus Sicht der Beschäftigten in deutschen Betrieben mit über 50 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten untersucht. Es zeigt sich, dass Informations- und Kommunikationstechnologien im Arbeitsalltag der Beschäftigten bereits sehr weit verbreitet sind, während Maschinen und Produktionsmittel größtenteils von darauf spezialisierten Beschäftigten genutzt werden. Bezüglich der Tätigkeiten zeigt sich eine heterogene Ausübung über die Funktionsbereiche, aber auch eine größere Selektion der Beschäftigten nach ihrem Hintergrund. Insgesamt 69 Prozent der Beschäftigten geben an, dass in den letzten Jahren eine Technologie an ihrem Arbeitsplatz neu eingeführt wurde, die ihren Arbeitsalltag verändert hat. Beschäftigte passen sich vor allem durch Weiterbildung und Ausweitung von Kompetenzen an diese Neuerungen in ihrem Arbeitsumfeld an. In Bezug auf die Wirkung der Technologien für die Arbeitsergebnisse und subjektiven Produktivitätsgewinne geben zwar 39 Prozent der Beschäftigten an, dass sie bessere Ergebnisse erzeugen können, jedoch widersprechen dem auch 32 Prozent." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Digitalisierung – Arbeit – Gesundheit. Zwischenergebnisse aus dem Projekt Arbeit und Gesundheit in der Arbeitswelt 4.0 (2020)
Carls, Kristin; Gehrken, Hinrich; Thamm, Lukas; Kuhlmann, Martin;Zitatform
Carls, Kristin, Hinrich Gehrken, Martin Kuhlmann & Lukas Thamm (2020): Digitalisierung – Arbeit – Gesundheit. Zwischenergebnisse aus dem Projekt Arbeit und Gesundheit in der Arbeitswelt 4.0. (SOFI-Arbeitspapier 19), Göttingen, 164 S.
Abstract
"Unter der Überschrift Digitalisierung – Arbeit- Gesundheit werden erste Ergebnisse eines in Kooperation mit der AOK Niedersachsen durchgeführten, breit angelegten Forschungsprojekts vorgestellt. Das Projekt basiert auf betrieblichen Intensivfallstudien mit einem Mix aus qualitativen (Arbeitsanalysen, Expertengespräche, Beschäftigteninterviews) und quantitativen Erhebungen (fallbezogene Beschäftigtenbefragungen). Zentrale Befunde der Studie sind, zum einen, dass Digitalisierung in den Betrieben eine große Rolle spielt, sich bislang aber eher als inkrementeller Prozess vollzieht und dass zum anderen, teilweise in Abhängigkeit von Branchen und Tätigkeitsfeldern, in den Betrieben unterschiedliche Digitalisierungsansätze verfolgt werden und dabei unterschiedliche Niveaus der Mitgestaltung durch Beschäftigte anzutreffen sind. Auch aus diesem Grund ist bei den Arbeitswirkungen der Digitalisierung ein hohes Maß an Heterogenität zu beobachten. Außerdem wird den beiden, in den bisherigen Debatten über Digitalisierung und Arbeit wenig beleuchteten Fragen nachgegangen, wie Digitalisierung von den Beschäftigten wahrgenommen und eingeschätzt wird und welche Entwicklungen sich bezogen auf den Zusammenhang von Arbeit und Gesundheit beobachten lassen. Hier zeigt sich, dass belastende Arbeitsumgebungen und steigende Leistungsanforderungen nach wie vor eine große Rolle spielen, im Zuge von Digitalisierung keineswegs verschwinden, sondern teilweise sogar zunehmen. Das Ausmaß von arbeits- und technikbezogenen Mitgestaltungsmöglichkeiten der Beschäftigten erweist sich dabei als wichtiger Einflussfaktor: arbeitssituativ, gesundheitsbezogen sowie mit Blick auf soziale Anerkennung, erfahrene Wertschätzung und den Aneignungsmöglichkeiten der Beschäftigten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
When robots do (not) enhance job quality: The role of innovation regimes (2020)
Zitatform
Damiani, Mirella, Fabrizio Pompei & Alfred Kleinknecht (2020): When robots do (not) enhance job quality: The role of innovation regimes. (MPRA paper / University Library of Munich 103059), München, 24 S.
Abstract
"Whether robots have a positive or negative impact on job quality and wages depends on the dominant innovation regime in an industry. In an innovation regime with a high cumulativeness of knowledge, i.e. if accumulation of (tacit) knowledge from experience (embodied by workers) is important for innovation, robots enhance the probability that workers will get permanent (other than temporary) contracts and they earn higher wages. The opposite holds for industries with a low-cumulativeness regime when innovation depends mainly on general (and generally available) knowledge. Our results emerge from multi-level estimates of two countries (Italy and Germany), combining sectoral data on robot use with person-level data on properties of workers. Our results imply that previous studies tended to find weak effects of robotization as they did not control for innovation regimes. An implication for European industrial policy is that the hiring of more flexible personnel (and shorter job tenures) that has become popular in the period of supply-side economics is likely to have a negative impact on the productive use of robot technology in industries with a high cumulativeness of knowledge, and less so in low-cumulativeness industries. Unqualified pleas for labour market deregulation can have a problematic impact on technology and should be reconsidered." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Impact of the Digitization in the Industry Sector on Work, Employment, and Health (2020)
Zitatform
Diebig, Mathias, Andreas Müller & Peter Angerer (2020): Impact of the Digitization in the Industry Sector on Work, Employment, and Health. In: Theorell, T. (ed.) (2020): Handbook of Socioeconomic Determinants of Occupational Health, Cham, Springer S. 305-319.
Abstract
"Digital innovations are expected to fundamentally change the way how products are designed and produced. With that, a change of the whole working environment for organizations as well as employees is expected. This change may yield to positive effects for employees’ health such as a reduction of physically demanding work, but it may also yield to an increase of psychosocial stressors. This chapter focuses on the possible influence of digitization in the industry sector on different aspects of work. Work- and health-related correlates of digitization will be considered on three different levels of analysis. On the macro-level implications and consequences of digitization for the labor market will be discussed. On the meso-level implications for organizations in the industrial sector will be outlined, and on the micro-level implications for individuals will be described. These implications on the micro-level focus on the three main themes (1) on-screen control activities, (2) human-robot interaction, and (3) monitoring of work performance and their relation to health." (Author's abstract, © 2020 Springer) ((en))
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Inhaltsverzeichnis des Sammelwerks -
Literaturhinweis
Zwischen Flexibilität und Unsicherheit: Erfahrungen von Frauen in der Plattformökonomie: Expertise für den Dritten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung (2020)
Fritsch, Katrin; Schwichow, Helene von;Zitatform
Fritsch, Katrin & Helene von Schwichow (2020): Zwischen Flexibilität und Unsicherheit: Erfahrungen von Frauen in der Plattformökonomie. Expertise für den Dritten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung. (Dritter Gleichstellungsbericht der Bundesregierung), Berlin, 62 S.
Abstract
"Die Plattformökonomie wächst und entwickelt sich zu einem zunehmend relevanten Arbeitsmarkt in Deutschland. Sie verspricht neue Möglichkeiten wie Offenheit, Flexibilität und Gleichheit für Arbeiter*innen. Für Frauen, die häufiger Sorgearbeit leisten, wirken die Arbeitsangebote, die eine Vereinbarkeit von Familie und Beruf versprechen, besonders interessant. Gleichzeitig zeichnet sich in der Forschung ab, dass Plattformarbeit Probleme wie etwa Prekarisierung und Diskriminierung fortschreibt. Frauen sind auf dem deutschen Arbeitsmarkt ganz besonders von prekären Arbeitsbedingungen und Altersarmut betroffen, weil sie mehrheitlich in Teilzeit beschäftigt sind und geringere Renten beziehen. Welche Rolle spielt also die Plattformökonomie im Hinblick auf Gleichstellung? Und welche Erfahrungen machen Frauen tatsächlich bei der Arbeit auf Plattformen? Diese Expertise untersucht anhand von qualitativen, semi-strukturierten Interviews die Erfahrungen, die Plattformarbeiter*innen auf den Plattformen Airbnb, Helpling, 99designs und Textbroker machen. Ziel der Expertise ist es, tiefere Einblicke in die Lebenswelten von Plattformarbeiter*innen zu gewinnen und sie aus intersektionaler Perspektive zu interpretieren. Mit Hilfe einer thematischen Netzwerkanalyse zeigt sich, dass Frauen Plattformarbeit als flexibel, unsicher, intransparent und vereinzelnd erfahren. Zusätzlich stellt sich heraus, dass Plattformarbeiter* innen häufig unbezahlte, unsichtbare Arbeit leisten und sich Gender-Stereotype wie etwa die Frau als “gründliche Putzkraft” oder die Frau als “herzliche Gastgeberin” fortziehen oder sogar verstärken. Darauf basierend leitet diese Expertise Handlungsempfehlungen im Hinblick auf Gleichstellung und die Förderung fairer Arbeitsbedingungen ab." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Belastungsfaktoren der digitalen Arbeit: Eine beispielhafte Darstellung der Faktoren, die digitalen Stress hervorrufen (2020)
Gimpel, Henner ; Berger, Michelle; Urbach, Nils; Kreilos, Mathias; Regal, Christian; Derra, Nicholas Daniel; Becker, Julia;Zitatform
Gimpel, Henner, Michelle Berger, Christian Regal, Nils Urbach, Mathias Kreilos, Julia Becker & Nicholas Daniel Derra (2020): Belastungsfaktoren der digitalen Arbeit. Eine beispielhafte Darstellung der Faktoren, die digitalen Stress hervorrufen. Augsburg, 27 S.
Abstract
"Die schnell voranschreitende Durchdringung des Arbeitslebens mit digitalen Technologien und Medien bringt viele Chancen, aber auch substanzielle Risiken und Nachteile mit sich. Es treten umfangreiche Änderungen im Belastungs- und Beanspruchungsprofil von Erwerbstätigen auf. Die potenzielle Folge: digitaler Stress. Die Studie „Gesund digital arbeiten?!“ des Forschungsprojekts „PräDiTec – Prävention für sicheres und gesundes Arbeiten mit digitalen Technologien“, gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Programm „Innovation für die Produktion, Dienstleistung und Arbeit von morgen“ (Fördernummer O2L16D030), untersucht mittels einer groß angelegten Befragung von über 5.000 Erwerbstätigen die Verbreitung von digitalem Stress, dessen Einflussfaktoren und dessen Folgen in Deutschland. In der Studie konnten bei der Arbeit mit digitalen Medien und Technologien mindestens zwölf verschiedene Belastungsfaktoren identifiziert werden. Diese Broschüre soll ein tieferes Verständnis über diese Belastungsfaktoren geben. Jeder Belastungsfaktor wird definiert und mit einem Beispielsszenario veranschaulicht. Anschließend werden Lösungsvorschläge aufgezeigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
QuaTOQ – Qualität der Arbeit, Beschäftigung und Beschäftigungsfähigkeit im Wechselspiel von Technologie, Organisation und Qualifikation: Branchenbericht: Verlags- und Medienwirtschaft (2020)
Glock, Gina; Peters, Robert; Goluchowicz, Kerstin; Apt, Wenke; Strach, Heike; Bovenschulte, Marc;Zitatform
Glock, Gina, Kerstin Goluchowicz, Robert Peters, Heike Strach, Marc Bovenschulte & Wenke Apt (2020): QuaTOQ – Qualität der Arbeit, Beschäftigung und Beschäftigungsfähigkeit im Wechselspiel von Technologie, Organisation und Qualifikation. Branchenbericht: Verlags- und Medienwirtschaft. (Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht 522/7), Berlin, 81 S.
Abstract
"Der Branchenbericht: Verlags- und Medienwirtschaft“ analysiert den strukturellen Wandel des Verlags- und Medienwesens in Deutschland unter besonderer Berücksichtigung des Einflusses der Digitalisierung auf die Anwendung digitaler Technologien, arbeitsorganisatorische Veränderungen sowie neue Qualifikations- und Kompetenzbedarfe. Der zugrunde liegende Methodenmix ermöglicht einen Brückenschlag zwischen dem Status quo und der zukünftigen Entwicklung der Branche bis zum Jahr 2030. Diese Vorausschau dient als Basis zur Formulierung von Gestaltungsoptionen für Branchen- und Politikakteure." (Textauszug, IAB-Doku)
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- Arbeitsformen, Arbeitszeit und Gesundheit
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