Digitale Arbeitswelt – Chancen und Herausforderungen für Beschäftigte und Arbeitsmarkt
Der digitale Wandel der Arbeitswelt gilt als eine der großen Herausforderungen für Wirtschaft und Gesellschaft. Wie arbeiten wir in Zukunft? Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung und die Nutzung Künstlicher Intelligenz auf Beschäftigung und Arbeitsmarkt? Welche Qualifikationen werden künftig benötigt? Wie verändern sich Tätigkeiten und Berufe? Welche arbeits- und sozialrechtlichen Konsequenzen ergeben sich daraus?
Dieses Themendossier dokumentiert Forschungsergebnisse zum Thema in den verschiedenen Wirtschaftsbereichen und Regionen.
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Literaturhinweis
Szenarien digitalisierter Einfacharbeit: Konzeptionelle Überlegungen und empirische Befunde aus Produktion und Logistik (2019)
Zitatform
Hirsch-Kreinsen, Hartmut, Peter Ittermann & Jonathan Falkenberg (Hrsg.) (2019): Szenarien digitalisierter Einfacharbeit. Konzeptionelle Überlegungen und empirische Befunde aus Produktion und Logistik. Baden-Baden: Nomos, 238 S. DOI:10.5771/9783845298092
Abstract
In der Debatte um die Digitalisierung von Arbeit werden oft weitreichende Jobverluste in Segmenten einfacher und geringqualifizierter Arbeit erwartet. Zwar wurden ähnliche Entwicklungen auch schon bei früheren Automatisierungswellen befürchtet, jedoch sind sie allenfalls nur teilweise eingetreten. Die aktuelle Verbreitungsdynamik digitaler Technologien wirft diese Frage erneut auf. Der Band fragt daher nach den Entwicklungsperspektiven von Einfacharbeit infolge des beschleunigten Einsatzes digitaler Technologien, vor allem in Produktion und Logistik. Auf der Basis empirischer Forschungsergebnisse wird gezeigt, dass Einfacharbeit durch Digitalisierung keineswegs verschwindet, sich jedoch strukturell deutlich verändern wird. Die möglichen Veränderungstrends von Einfacharbeit werden in vier Szenarien zusammengefasst: Automatisierung und Substitution, digitale Optimierung und Taylorisierung, Upgrading und Adaptivität sowie strukturkonservative Stabilisierung.
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Literaturhinweis
Entwerten neue Technologien bisheriges Berufswissen? Lehren aus einer empirischen Fallstudie (2019)
Zitatform
Janssen, Simon (2019): Entwerten neue Technologien bisheriges Berufswissen? Lehren aus einer empirischen Fallstudie. In: IAB-Forum H. 07.03.2019, o.Sz., 2019-02-28.
Abstract
"Dass neue Technologien alte verdrängen, ist kein Novum. Doch was passiert mit Beschäftigten, die noch in alten Technologien ausgebildet wurden und Konkurrenz durch Berufseinsteiger bekommen, deren technologisches Wissen up to date ist? Eine Fallstudie aus der Metallindustrie liefert dazu interessante Aufschlüsse." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Robots at work: Automatable and non automatable jobs (2019)
Zitatform
Josten, Cecily & Grace Lordan (2019): Robots at work: Automatable and non automatable jobs. (IZA discussion paper 12520), Bonn, 33 S.
Abstract
"This study builds on Autor and Dorn's (2013) classification of automatable work at the three-digit occupation code level to identify additional jobs that will be automatable in the next decade by drawing on patent data. Based on this new classification the study provides estimates of the share of jobs that expected to be automatable in the EU and across 25 individual countries. The study highlights that aspects of 47% of jobs will be automatable over the next decade, with 35% of all jobs being fully automatable. It also provides some evidence that 'thinking' and 'people' skills will become increasingly important for the fourth industrial revolution. The study puts emphasis on the fact that these estimates are based on static models. Assuming that some of the rents from labor technology will filter back into the economy it is expected that other occupations will expand in number as people consume more goods and services." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Zusammenhang von Industrie 4.0 und Rückverlagerungen ausländischer Produktionsaktivitäten nach Deutschland (2019)
Kinkel, Steffen;Zitatform
Kinkel, Steffen (2019): Zusammenhang von Industrie 4.0 und Rückverlagerungen ausländischer Produktionsaktivitäten nach Deutschland. (FGW-Studie Digitalisierung von Arbeit 20), Düsseldorf, 65 S.
Abstract
"Diese Studie präsentiert einen kritischen und reflektierten Stand der Forschung zum Zusammenhang zwischen der zunehmenden digitalen Vernetzung der Produktion (Industrie 4.0) und Strategien der Internationalisierung der Produktion, insbesondere Produktionsverlagerungen ins Ausland und Rückverlagerungen der Produktion an den deutschen Standort. Dazu wird zunächst analysiert, welche Trends und Entwicklungen sich derzeit bei der Verlagerung von Produktionsaktivitäten der deutschen Industrie ins Ausland und der Rückverlagerung nach Deutschland sowie bei der digitalen Vernetzung von Produktionsprozessen in der deutschen Industrie zeigen. Wo es die Datenlage zulässt, wird ein spezifischer Blick auf NRW gerichtet. Zudem wird der Stand möglicher Arbeitsplatzeffekte durch Rückverlagerungen von Produktionsaktivitäten reflektiert. Der Beitrag schließt mit politischen Handlungsempfehlungen für eine mögliche Unterstützung von Rückverlagerungen und Aktivitäten zur digitalen Vernetzung der Produktion (Industrie 4.0) am Produktionsstandort Deutschland." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Industrielle Einfacharbeit, Geschlecht und Digitalisierung: Eine explorative Studie (2019)
Kutzner, Edelgard; Schnier, Victoria; Kaun, Lena;Zitatform
Kutzner, Edelgard & Victoria Schnier (2019): Industrielle Einfacharbeit, Geschlecht und Digitalisierung. Eine explorative Studie. (FGW-Studie Digitalisierung von Arbeit 15), Düsseldorf, V, 105 S.
Abstract
"In der vorliegenden Studie wurde der Zusammenhang von industrieller Einfacharbeit, Geschlecht und Digitalisierung untersucht. Das explorativ angelegte Vorgehen umfasste die quantitative und qualitative Analyse der industriellen Einfacharbeit aus einer Geschlechterperspektive. Die zentralen Ergebnisse lassen darauf schließen, dass Industrie 4.0 in den untersuchten Betrieben noch gar nicht angekommen ist. Frauen scheinen in dieser Phase der Digitalisierung einerseits als eine Art Flexibilitätspotenzial oder auch als 'Lückenbüßerinnen' in der technischen Entwicklung zu dienen. Andererseits bestehen in diesen Suchprozessen der Arbeits- und Technikgestaltung gute Chancen, Einfluss auf die anstehenden Digitalisierungsprozesse zu nehmen. Die Ergebnisse der Studie sollen den Blick für mögliche Interventionen öffnen. Sie geben Hinweise auf Aushandlungspotenziale, mögliche Grenzen und erste Ansätze in Richtung einer geschlechtergerechten Arbeit 4.0." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
QuaTOQ - Qualität der Arbeit, Beschäftigung und Beschäftigungsfähigkeit im Wechselspiel von Technologie, Organisation und Qualifikation: Branchenbericht: Chemie- und Pharmaindustrie (2019)
Priesack, Kai; Apt, Wenke; Glock, Gina; Goluchowicz, Kerstin; Bovenschulte, Marc;Zitatform
Priesack, Kai, Wenke Apt, Gina Glock, Kerstin Goluchowicz & Marc Bovenschulte (2019): QuaTOQ - Qualität der Arbeit, Beschäftigung und Beschäftigungsfähigkeit im Wechselspiel von Technologie, Organisation und Qualifikation. Branchenbericht: Chemie- und Pharmaindustrie. (Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht 522/4), Berlin, 91 S.
Abstract
"Das vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) geförderte Forschungsprojekt QuaTOQ (Qualität der Arbeit, Beschäftigung und Beschäftigungsfähigkeit im Wechselspiel von Technologie, Organisation und Qualifikation) untersucht branchenbezogen zukünftige Arbeitsformen und -inhalte vor dem Hintergrund einer weiterhin zunehmenden Technisierung, vor allem aber Digitalisierung und analysiert quantitativ wie qualitativ Fragen der Beschäftigungs- und Innovationsfähigkeit in Abhängigkeit von Technologie, Organisation und Qualifikation. Dieser Bericht untersucht die Chemie- und Pharmaindustrie." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Crowdproduktion von Trainingsdaten: Zur Rolle von Online-Arbeit beim Trainieren autonomer Fahrzeuge (2019)
Schmidt, Florian Alexander;Zitatform
Schmidt, Florian Alexander (2019): Crowdproduktion von Trainingsdaten. Zur Rolle von Online-Arbeit beim Trainieren autonomer Fahrzeuge. (Hans-Böckler-Stiftung. Study 417), Düsseldorf, 68 S.
Abstract
"Seit 2017 gibt es einen sprunghaften Anstieg in der Nachfrage nach hochpräzisen Trainingsdaten für die Automobilindustrie. Ohne diese Daten ist das ehrgeizige Ziel des autonomen Fahrens nicht zu erreichen. Um den selbstlernenden Algorithmen die Steuerung der selbstlenkenden Fahrzeuge anvertrauen zu können, braucht es viel menschliche Handarbeit, die von Crowdworker_innen auf der ganzen Welt erledigt wird. Sie bringen den Maschinen das Hören und Sehen bei, während sich die Crowdsourcing-Industrie rasant verändert, um den neuen Qualitätsanforderungen gerecht zu werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Jobkiller und Jobcreator?: Welchen Einfluss hat die Digitalisierung auf unseren Arbeitsmarkt und die Wirtschaft? (2019)
Zitatform
Schneemann, Christian & Gerd Zika (2019): Jobkiller und Jobcreator? Welchen Einfluss hat die Digitalisierung auf unseren Arbeitsmarkt und die Wirtschaft? In: Informationen zur Raumentwicklung, Jg. 46, H. 6, S. 22-35.
Abstract
"Dieser Beitrag zeigt, wie sich Industrie-4.0-Technologien, E-Commerce und E-Government und der damit einhergehende beschleunigte Strukturwandel auf Qualifikationen, Berufe, Branchen und die gesamtwirtschaftliche Entwicklung auswirken können. Als Industrie 4.0 gilt dabei die interaktive Vernetzung der analogen Produktion mit der digitalen Welt. Die Projektion „Digitalisierte Arbeitswelt“ baut auf den Qualifikations- und Berufsprojektionen (QuBe-Projekt; qube-projekt.de) auf. Diese werden seit 2007 in einem Kooperationsprojekt des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) und des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB) in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung mbH (GWS) betrieben und fortwährend weiterentwickelt. Das QuBe-Projektteam veröffentlicht seit 2010 in einem zweijährigen Turnus eine QuBe-Basisprojektion (Maier et al. 2018), die eine mittelfristige (5–10 Jahre im Voraus) und langfristige (ca. 15–20 Jahre im Voraus) Betrachtung des Arbeitsmarktes ermöglicht. Im Jahr 2018 wurde demnach die 5. Welle der Projektionen publiziert. Besonderes Merkmal der QuBe-Basisprojektion ist die Annahme, dass die beobachteten und empirisch nachweisbaren Trends und Verhaltensweisen auch in der Zukunft Bestand haben werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Zukunft der Vierten Industriellen Revolution: wie wir den digitalen Wandel gestalten (2019)
Schwab, Klaus; Davis, Nicholas;Zitatform
Schwab, Klaus & Nicholas Davis (2019): Die Zukunft der Vierten Industriellen Revolution. Wie wir den digitalen Wandel gestalten. München: Deutsche Verlags-Anstalt, 397 S.
Abstract
"Wir stecken mitten in der Vierten Industriellen Revolution, und sie wird alles verändern: wie unsere Wirtschaft funktioniert, wie wir miteinander umgehen, was es bedeutet, Mensch zu sein. In seinem neuen Buch skizziert der Vorsitzende des Weltwirtschaftsforums Klaus Schwab die wichtigsten Trends der neuen Technologien, die die Vierte Industrielle Revolution ausmachen und entscheidend für die Zukunft der Menschheit sein werden. Er legt dar, wie wir die daraus entstehenden Chancen bestmöglich für uns nutzen können und wie Bürger, Organisationen und Regierungen konkret handeln sollten, damit eine nachhaltige und auf die Teilhabe aller ausgerichtete Zukunft gelingen kann. (Verlagsangaben, IAB-Doku)"
Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis bei der Deutschen Nationalbibliothek -
Literaturhinweis
Industrie 4.0: Risiken und Chancen für die Berufsbildung (2019)
Zitatform
Spöttl, Georg & Lars Windelband (Hrsg.) (2019): Industrie 4.0. Risiken und Chancen für die Berufsbildung. (Berufsbildung, Arbeit und Innovation 52), Bielefeld: Bertelsmann, 333 S. DOI:10.3278/6004606aw
Abstract
"Wie müssen Rollen, Anforderungen und Qualifizierung der Facharbeit gestaltet werden, um den Kompetenzanforderungen von Industrie 4.0 gerecht zu werden? In der zweiten, überarbeiteten Auflage des Bandes diskutieren die Autorinnen und Autoren die Konsequenzen neuer Produktions- und Arbeitskonzepte für Arbeitsgestaltung, Kompetenzentwicklung und Berufsbilder. Die Autorinnen und Autoren aus Forschung und Industrie, von Sozialpartnern und Bildungsanbietern, präsentieren Vorschläge zur Veränderung der Facharbeiterqualifizierungen und Ideen zur Gestaltung der betrieblichen Weiterbildung sowie Modelle zur Kompetenzentwicklung. Basis aller Vorschläge ist die betriebliche Nähe und Gestaltungsoffenheit von Aus- und Weiterbildung in Verbindung mit moderner Beruflichkeit und neuen Berufsbildern. Neu sind Ansätze zur Künstlichen Intelligenz (KI), zum Berufe-Screening sowie zu Standards und Schnittstellen in Industrie-4.0-Kontexten. Der Sammelband verknüpft Forschungs- und Praxisperspektiven, nennt Anforderungen und zeigt Gestaltungsrichtungen für qualitäts- sowie anwendungsorientierte Berufsbildung in Industrie und Handwerk 4.0 auf." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Wirtschaft 4.0 und die Folgen für Arbeitsmarkt und Bildung (2019)
Zitatform
Weber, Enzo, Robert Helmrich, Marc Ingo Wolter & Gerd Zika (2019): Wirtschaft 4.0 und die Folgen für Arbeitsmarkt und Bildung. In: R. Dobischat, B. Käpplinger, G. Molzberger & D. Münk (Hrsg.) (2019): Bildung 2.1 für Arbeit 4.0?, S. 63-83. DOI:10.1007/978-3-658-23373-0_4
Abstract
"Der Einsatz neuer Technologien, die eine interaktive Vernetzung zwischen Produkt, Maschine und Arbeitskraft, aber auch eine horizontale (zwischen Unternehmen, Zulieferern und Kunden) und vertikale Integration (zwischen den Einheiten innerhalb des Betriebs) ermöglichen, wird als Chance für den industriellen Sektor gesehen. Hier werden die Ergebnisse einer Studie vorgestellt, die die Wirkungen der 4.0-Digitalisierung auf Wirtschaft und Arbeitsmarkt in einem umfassenden Szenario analysiert. Hierbei wird der Blickwinkel gegenüber der 'Industrie 4.0'-Vorgängerstudie geweitet und die Umsetzung einer 'Wirtschaft 4.0' inklusive der Digitalisierung im Dienstleistungssektor betrachtet." (Autorenreferat, © Springer)
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Literaturhinweis
Ämter ohne Aktenordner? E-Government & Gute Arbeit in der digitalisierten Verwaltung (2019)
Zanker, Claus;Zitatform
Zanker, Claus (2019): Ämter ohne Aktenordner? E-Government & Gute Arbeit in der digitalisierten Verwaltung. (WISO Diskurs 2019,06), Bonn, 32 S.
Abstract
"Die Digitalisierung bringt für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes eine große Menge an Veränderungen mit sich. Die Art der Arbeit, die dadurch entstehenden Belastungen und die Qualifikationsanforderungen befinden sich im Wandel. Während bereits ausgiebig darüber diskutiert wird, welche Jobprofile beispielsweise in der Industrie bald der Vergangenheit angehören könnten, ist diese Debatte für den öffentlichen Dienst aber noch relativ jung. Wird die menschenleere Fabrik oft als Schreckensszenario für drohende Massenarbeitslosigkeit ins Feld geführt, so scheint die vollautomatisierte Verwaltung mehr als eine Verheißung, denn als Dystopie wahrgenommen zu werden. Die vorliegende Studie, die von der Friedrich-Ebert-Stiftung und der Gewerkschaft ver.di gemeinsam beauftragt wurde, stößt in diese Lücke. Auf Grundlage der Trends und Entwicklungen, die bei der Digitalisierung in der öffentlichen Verwaltung zu beobachten sind, stellt sie die Beschäftigten dieses Bereiches des öffentlichen Dienstes ins Zentrum der Betrachtung. Drei Fallbeispiele zeigen ganz konkret auf, welche Auswirkungen die zunehmende Digitalisierung auf die Arbeit im öffentlichen Dienst bereits heute hat. Neben der Qualität geht die Studie auch auf die Frage der Quantität von Beschäftigung ein und analysiert die Rationalisierungspotenziale durch den vermehrten Einsatz digitaler Technologien." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung für die digitalisierte Arbeit: das System DYNAMIK 4.0 (2018)
Zitatform
Anger, P., A. Müller, S. Süß, D. Lehr, A. Buchner & N. Dragano (2018): Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung für die digitalisierte Arbeit: das System DYNAMIK 4.0. In: Arbeitsmedizin, Sozialmedizin, Umweltmedizin, Jg. 53, H. 11, S. 718-722.
Abstract
"Tiefgreifende Änderungen der Arbeitsweisen durch den Einsatz digitaler Technik in der Produktion ('Smart Factory', 'Industrie 4.0') und vielen anderen Branchen erfordern neue Herangehensweisen an die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen (GBpsych). Das vom BMBF geförderte Verbundforschungsprojekt 'DYNAMIK 4.0' soll dafür die Grundlagen schaffen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Open Access -
Literaturhinweis
Is automation labor share-displacing?: Productivity growth, employment, and the labor share (2018)
Autor, David; Salomons, Anna;Zitatform
Autor, David & Anna Salomons (2018): Is automation labor share-displacing? Productivity growth, employment, and the labor share. In: Brookings Papers on Economic Activity H. Spring, S. 1-87.
Abstract
"Is automation a labor-displacing force? This possibility is both an age-old concern and at the heart of a new theoretical literature considering how labor immiseration may result from a wave of 'brilliant machines,' which is in part motivated by declining labor shares in many developed countries. Comprehensive evidence on this labor-displacing channel is at present limited. Using the recent model of Acemoglu and Restrepo (2018b) as an analytical frame, we first outline the various channels through which automation impacts labor┐s share of output. We then turn to empirically estimating the employment and labor share impacts of productivity growth - an omnibus measure of technological change - using data on 28 industries for 18 OECD countries since 1970. Our main findings are that although automation - whether measured by Total Factor Productivity growth or instrumented by foreign patent flows or robot adoption - has not been employment-displacing, it has reduced labor's share in value-added. We disentangle the channels through which these impacts occur, including: own-industry effects, cross-industry input-output linkages, and final demand effects accruing through the contribution of each industry's productivity growth to aggregate incomes. Our estimates indicate that the labor share-displacing effects of productivity growth, which were essentially absent in the 1970s, have become more pronounced over time, and are most substantial in the 2000s. This finding is consistent with automation having become in recent decades less labor-augmenting and more labor-displacing." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Ähnliche Treffer
auch erschienen als: NBER working paper , 24871 -
Literaturhinweis
Industrie 4.0 und europäische Innovationspolitik: große Pläne, kleine Schritte (2018)
Buhr, Daniel; Stehnken, Thomas;Zitatform
Buhr, Daniel & Thomas Stehnken (2018): Industrie 4.0 und europäische Innovationspolitik. Große Pläne, kleine Schritte. (WISO Diskurs 2018,06), Bonn, 28 S.
Abstract
"Die Autoren befassen sich mit den innovationspolitischen Schwerpunkten der EU-Kommission und einzelner Mitgliedstaaten. Sie klären, über welche Steuerungskraft die europäische Ebene im Zusammenhang mit der Industrie 4.0 verfügt und wo noch konkreter Handlungsbedarf besteht. Das Ergebnis ihrer Analyse: Trotz entsprechender Bestrebungen fehlt es derzeit vor allem an einer strategischen Ausrichtung der europäischen Innovationspolitik. Stattdessen konzentrieren sich die Programme der EU-Kommission und der Mitgliedstaaten einseitig auf Technologieförderung, Wettbewerbsverbesserung für die Industrie und Produktinnovationen. Gesellschaftspolitisch relevante Aspekte der Digitalisierung - wie etwa die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeitswelt und auf den sozialen Zusammenhalt - berücksichtigen sie kaum. Innovationspolitische Chancen aber bleiben so ungenutzt. Das wirtschaftliche und soziale Gefälle zwischen den Mitgliedstaaten droht weiter auseinanderzudriften. Die Autoren geben abschließend konkrete Empfehlungen - unter den Stichworten mehr (soziale) Innovation, mehr Europa und mehr Koordination und orientiert an der Idee eines inklusiven Wachstums." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
From lean production to industrie 4.0.: more autonomy for employees? (2018)
Zitatform
Butollo, Florian, Ulrich Jürgens & Martin Krzywdzinski (2018): From lean production to industrie 4.0. More autonomy for employees? (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Discussion papers SP 3 2018-303), Berlin, 22 S.
Abstract
"Der Beitrag untersucht das Verhältnis von Lean Production und Industrie 4.0 in Bezug auf die Frage der Autonomie im Arbeitsprozess. Im Unterschied zu der häufig in der Diskussion über Industrie 4.0 vorgebrachten Behauptung, dass sich die Dispositionsspielräume der Beschäftigten vergrößern würden, sehen wir in den bisherigen Umsetzungskonzeptionen eine Tendenz zur stärkeren Standardisierung und Fremdsteuerung von Arbeit. Dies steht durchaus in Kontinuität zu Konzepten der Lean Production, wohingegen die in den letzteren enthaltenen beteiligungsorientierten Elemente einer stärkeren Einbindung des Shopfloors in Entscheidungs- und Verbesserungsprozesse in Industrie-4.0-Ansätzen geringe Aufmerksamkeit erhalten. Dieses Argument wird anhand der Analyse von Praxisbeispielen aus drei relevanten Feldern (digitale Assistenzsysteme, datenbasiertes Prozessmanagement, modulare Montage) entwickelt. In den Schlussfolgerungen wird darüber hinaus auf die Frage eingegangen, inwieweit das Konzept der Autonomie angesichts der bereits heute erreichten Interdependenz in Produktionsprozessen als Kriterium für die Bewertung von Industrie-4.0-Konzepten geeignet ist bzw. weiterentwickelt werden sollte." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Beschäftigungswirkungen der Fahrzeugdigitalisierung: Wirkungen der Digitalisierung und Fahrzeugautomatisierung auf Wertschöpfung und Beschäftigung (2018)
Cacilo, Andrej; Haag, Michael;Zitatform
Cacilo, Andrej & Michael Haag (2018): Beschäftigungswirkungen der Fahrzeugdigitalisierung. Wirkungen der Digitalisierung und Fahrzeugautomatisierung auf Wertschöpfung und Beschäftigung. (Hans-Böckler-Stiftung. Study 406), Düsseldorf, 108 S.
Abstract
"In der vorliegenden Studie werden Beschäftigungs- und Wertschöpfungseffekte der Digitalisierung und Fahrzeugautomatisierung für die Automobilindustrie am Standort Deutschland in qualitativer und quantitativer Hinsicht untersucht. Betrachtet werden die drei Wirkfelder automatisierte Fahrzeuge, vernetztes Fahren und Mobility-as-a-Service (MaaS). Automatisierung und Digitalisierung haben bis zum Jahr 2030 einen ambivalenten, nicht linearen Effekt auf Wertschöpfung und Beschäftigung am Automobilstandort Deutschland besitzen: Während Automatisierung und Vernetzung zunächst den Beschäftigungsbedarf erhöhen, könnte der globale Serienbetrieb autonomer MaaS-Systeme eine Wende zum Negativen für den Automobilmarkt darstellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Robots worldwide: The impact of automation on employment and trade (2018)
Zitatform
Carbonero, Francesco, Ekkehard Ernst & Enzo Weber (2018): Robots worldwide: The impact of automation on employment and trade. (ILO Research Department working paper 36), Genf, 14 S.
Abstract
"The impact of robots on employment and trade is a highly discussed topic in the academic and public debates. Particularly, there are concerns that automation may threat jobs in emerging countries given the erosion of the labour cost advantage. We provide evidence on the effects of robots on worldwide employment, including emerging economies. To instrument the use of robots, we introduce an index of technical progress, defined as the ability of robots to carry out different tasks. Robots turn out to have a statistically significant negative impact on worldwide employment. While it is small in developed countries, for emerging economies it amounts to -14% between 2005 and 2014. Furthermore, we assess cross-country effects, finding that robots in developed countries decrease off-shoring just as employment in emerging economies." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Industrial robotics and the global organisation of production (2018)
Zitatform
De Backer, Koen, Timothy Destefano, Carlo Menon & Jung Ran Suh (2018): Industrial robotics and the global organisation of production. (OECD science, technology and industry working papers 2018,03), Paris, 44 S. DOI:10.1787/dd98ff58-en
Abstract
"Increased robot use, fuelled by price declines and the increased dexterity of these machines, is expected to affect existing/future production technologies and the organisation of production within GVCs. In order to safeguard their competitiveness in an increasingly digitalised global economy, governments across OECD and emerging economies are implementing a range of policy measures/programmes to support the investment in and use of robotics. This paper assesses the extent to which robotics impact the organisation of production through offshoring and backshoring. The results indicate that the use of industrial robots in developed economies appears to be slowing the offshoring rates, although it is not yet prompting firms to bring jobs back home. However, the effect is very recent, especially in labour-intensive sectors, and not yet apparent in developing countries. The findings suggest the rate of global value chain expansion may be slower than in the past." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Digitalisierung und Industrie 4.0: Technologischer Wandel und individuelle Weiterentwicklung (2018)
Zitatform
Deckert, Ronald (2018): Digitalisierung und Industrie 4.0. Technologischer Wandel und individuelle Weiterentwicklung. (Essentials), Wiesbaden: Springer, 45 S. DOI:10.1007/978-3-658-23847-6
Abstract
"Dieses essential liefert komprimiertes Überblickswissen rund um Digitalisierung und Industrie 4.0. Es zeigt ausgewählte Zusammenhänge mit großen gesellschaftlichen Herausforderungen auf, benennt technisch und weniger technisch geprägte Anforderungen an uns Menschen und gibt Überlegungen zu persönlicher Entwicklung und Entfaltung in der Gemeinschaft als Konsequenz. Abrundend werden vielfältige Anknüpfungspunkte zu weiteren Offline- und Online-Quellen angeboten.
Der Inhalt:
- Digitalisierung
- Vernetzung von belebter und unbelebter Materie
- Künstliche Intelligenz
- Gesellschaft und Arbeiten 4.0
- Vernetztes Lernen
- Individuelle Entwicklung und Entfaltung" (Verlagsangaben, © Springer-Verlag)
Aspekt auswählen:
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