Ältere im Betrieb
Die zunehmende Alterung und die abnehmende Zahl der Erwerbspersonen sowie die Anhebung des Rentenalters bleiben nicht ohne Auswirkungen auf die Betriebe. Es ist eine alter(n)ssensible Personalpolitik gefordert, die sich der verändernden Altersstruktur im Betrieb stellt. Die Infoplattform bietet zum Thema Ältere im Betrieb Literaturhinweise, Volltexte und Informationen über Forschungsprojekte. Es werden die Positionen der Politik, der Verbände und Betriebe sowie die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema deutlich.
In dieser Infoplattform sind erstmals alle Literaturhinweise - neben der Themeneinordnung - dem Punkt "wissenschaftliche Literatur" oder "politik-/praxisbezogene Literatur" zugeordnet. "Wissenschaftliche Literatur" beinhaltet Veröffentlichungen in SSCI-Journals, referierten Zeitschriften, wissenschaftlichen Veröffentlichungsreihen und Discussion Papers. "Politik/Praxis" bezieht sich auf die aktuelle politische Diskussion bzw. auf betriebs-praktische Hinweise zum Thema Ältere im Betrieb.
- Wissenschaft / Politik und Praxis
- Ergebnisse aus dem IAB
- Arbeitsmarktsituation Älterer
- Auswirkungen des demografischen Wandels
- betriebliche Personalpraxis vs. alter(n)ssensible Personalpolitik
- Berufsausstieg und Übergang in Rente
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Literaturhinweis
Coping with demographic change in job markets: how age diversity management contributes to organisational performance (2015)
Bieling, Gisela; Stock, Ruth Maria; Dorozalla, Florian;Zitatform
Bieling, Gisela, Ruth Maria Stock & Florian Dorozalla (2015): Coping with demographic change in job markets. How age diversity management contributes to organisational performance. In: Zeitschrift für Personalforschung, Jg. 29, H. 1, S. 5-30. DOI:10.1688/ZfP-2015-01-Bieling
Abstract
"Demographic shifts are altering job markets in developed countries. A steady increase in the average age of employees and a decline in the number of young, qualified workers have intensified the war for talent, resulting in highly competitive and dynamic job markets. Using resource dependence theory, this study investigates how organisations respond to such challenges. An investigation of a sample of 153 German companies provides support for the hypotheses that HR managers implement age diversity management in both appraisal and compensation practices as a response to competitive job markets which, in turn, contributes to organisational performance." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Die betriebliche Altersversorgung als Gegenstand der Sozialpolitik: Stand der Dinge und Weiterentwicklung (2015)
Zitatform
Blank, Florian (2015): Die betriebliche Altersversorgung als Gegenstand der Sozialpolitik. Stand der Dinge und Weiterentwicklung. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 64, H. 8, S. 184-189. DOI:10.3790/sfo.64.8.184
Abstract
"Die betriebliche Altersversorgung (bAV) spielt seit der Rentenreform von 2001 eine neue Rolle im deutschen System der Alterssicherung - ihre Regulierung und Nutzung folgt nun nicht mehr nur personalpolitischen Kalkülen, sondern auch einem sozialpolitischen Auftrag. Der Beitrag nimmt diese neue Rolle zum Ausgangspunkt und nimmt eine Bestandsaufnahme der sogenannten 'zweiten Säule' des Sicherungssystems vor. Dabei werden insbesondere empirische Erkenntnisse zu Verbreitung, Nutzungsbedingungen und Sicherungslücken behandelt sowie Probleme der Weiterentwicklung der bAV aus sozialpolitischer Perspektive diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Joint retirement of couples: evidence from a natural experiment (2015)
Zitatform
Bloemen, Hans, Stefan Hochguertel & Jochem Zweerink (2015): Joint retirement of couples. Evidence from a natural experiment. (IZA discussion paper 8861), Bonn, 31 S.
Abstract
"We estimate and explain the impact of early retirement of husbands on their wives' probability to retire within one year, using administrative micro panel data that cover the whole Dutch population. We employ an instrumental variable approach in which the retirement choice of husbands is instrumented with eligibility rules for generous early retirement benefits that were temporarily and unexpectedly available to them. We find that early retirement opportunities of husbands increased the wives' probability to retire by 24.6 percentage points. This is a strong, and robust effect. Partly, wives respond to husbands' choices at ages when they are themselves likely eligible for early retirement programs." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Erwerbsbeteiligung und Erwerbsintensität Älterer in Deutschland vor und nach dem Renteneintritt (2015)
Börsch-Supan, Axel; Bucher-Koenen, Tabea; Goll, Nicolas; Kluth, Sebastian; Hanemann, Felizia;Zitatform
Börsch-Supan, Axel, Tabea Bucher-Koenen, Sebastian Kluth, Felizia Hanemann & Nicolas Goll (2015): Erwerbsbeteiligung und Erwerbsintensität Älterer in Deutschland vor und nach dem Renteneintritt. (MEA discussion papers / Munich Center for the Economics of Aging 2015,04), München, 30 S.
Abstract
"Dieses Papier untersucht die Erwerbsneigung im Rentenalter in Deutschland sowohl von Personen, die ihr Rentenalter noch nicht erreicht haben, als auch von Individuen, die sich bereits im Ruhestand befinden und ein Alterseinkommen beziehen.
Der als flexibel gedachte Ausstieg vor Erreichen der Regelaltersgrenze ist recht populär, findet aber mit über 400.000 Inanspruchnahmen zurzeit fast ausschließlich in Form der Altersteilzeit statt und diese wiederum zu 90% im Blockmodell. Teilrente nutzen dagegen lediglich 1.600 Personen. Ein gradueller Übergang in den Ruhestand findet also im Wesentlichen nur auf dem Papier statt. Die Kombination von Erwerbs- und Renteneinkommen nach Erreichen der Regelaltersgrenze ist hingegen trotz großer Flexibilität recht unpopulär. Dies mag vor allem an den starren Regelungen vor der Regelaltersgrenze liegen, da einmal getroffene Entscheidungen, in diesem Altersfenster aus dem Erwerbsleben auszuscheiden, in aller Regel nicht revidiert werden.
Um ein genaueres Bild darüber zu erhalten, wer welche Flexibilisierungsmöglichkeiten wählt, werten wir die am MEA koordinierten Datensätze SHARE und SAVE aus. Bei großer Heterogenität dominieren tendenziell persönliche Gründe die rein finanziellen Motive für eine Erwerbstätigkeit im Ruhestand." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Vor- und Nachteile höherer Flexibilität als Instrument zur Erhöhung der Beschäftigung Älterer (2015)
Zitatform
Börsch-Supan, Axel, Tabea Bucher-Koenen, Sebastian Kluth, Marlene Haupt & Nicolas Goll (2015): Vor- und Nachteile höherer Flexibilität als Instrument zur Erhöhung der Beschäftigung Älterer. (MEA discussion papers / Munich Center for the Economics of Aging 2015,06), München, 43 S.
Abstract
"Dieses Papier beschäftigt sich mit der aktuellen gesetzlichen Ausgestaltung und der tatsächlichen Umsetzung flexibler Übergänge in den Ruhestand in Deutschland, sowie den derzeit diskutierten Reformmodellen für mehr Flexibilität. Es zeigt sich, dass es bereits eine Reihe von Maßnahmen gibt, die einen flexiblen Übergang vom Erwerbs- ins Arbeitsleben ermöglichen. Die Kernfrage ist daher: Wie würde sich eine weitere Flexibilisierung in Deutschland auswirken? Das Hauptergebnis unserer Analyse ist, dass es de facto unmöglich ist bei den in Deutschland bestehenden Zu- und Abschlägen ein Modell eines flexiblen Renteneintritts vor dem normalen Rentenalter zu konstruieren, das keine Frühverrentungsanreize beinhaltet. Will man das Arbeitsvolumen älterer Menschen erhöhen, darf man nicht gleichzeitig die derzeit bestehenden Anreize für eine frühe Verrentung durch ein flexibles (Teil-) Renteneintrittsalter für derzeit voll Arbeitende stärken. Dies würde insgesamt zu einer Reduzierung des Arbeitsvolumens Älterer führen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Untersuchung von Arbeit, Gesundheit und Erwerbsteilhabe in Zeiten älter werdender Belegschaften in Deutschland (2015)
Zitatform
Ebener, Melanie & Hans-Martin Hasselhorn (2015): Untersuchung von Arbeit, Gesundheit und Erwerbsteilhabe in Zeiten älter werdender Belegschaften in Deutschland. In: Das Gesundheitswesen, Jg. 77, H. 4, S. 245-246. DOI:10.1055/s-0034-1398557
Abstract
"Künftig werden Beschäftige in Deutschland länger erwerbstätig sein müssen als bisher. Das lidA-Denkmodell visualisiert Determinanten der Erwerbsteilhabe und identifiziert Charakteristika des Erwerbsausstiegs: Komplexität, Prozesshaftigkeit, Individualität und Struktureller Rahmen. Auf dieser konzeptionellen Grundlage untersucht die lidA-Studie ('leben in der Arbeit', www.lida-studie.de) Langzeiteffekte der Arbeit auf Gesundheit und Erwerbsteilhabe in einer älter werdenden Erwerbsbevölkerung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Dynamisierung von Alterseinkommen - Chancen und Risiken eines neuen Mischungsverhältnisses staatlicher, betrieblicher und privater Alterssicherung - (Income Dynamics in Old Age - IDA): Endbericht an das Forschungsnetzwerk Alterssicherung (FNA) der Deutschen Rentenversicherung Bund (2015)
Zitatform
Fachinger, Uwe, Harald Künemund, Katharina Unger, Hellen Koch, Winfried Schmähl & Elma Laguna (2015): Die Dynamisierung von Alterseinkommen - Chancen und Risiken eines neuen Mischungsverhältnisses staatlicher, betrieblicher und privater Alterssicherung - (Income Dynamics in Old Age - IDA). Endbericht an das Forschungsnetzwerk Alterssicherung (FNA) der Deutschen Rentenversicherung Bund. (DRV-Schriften 104), Berlin, 82 S.
Abstract
"Vor dem Hintergrund des demografischen und erwerbsstrukturellen Wandels und den damit verbundenen Finanzierungsproblemen der gesetzlichen Alterssicherungssysteme ist in Deutschland ein Paradigmenwechsel vollzogen worden, wobei den ergänzenden Systemen der betrieblichen und insbesondere der privaten Altersvorsorge eine stärkere Bedeutung zugewiesen wurde. Die Gewährleistung des Niveaus der materiellen Absicherung im Alter hängt in der Folge von dem Zusammenspiel dieser drei Schichten des Alterssicherungssystems ab. Grundsätzlich ist damit zwar keine neue Situation entstanden, da sich die Alterseinkünfte auch bisher für einen Teil der ehemals Erwerbstätigen beispielsweise aus Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung (GRV) sowie der betrieblichen und privaten Altersvorsorge zusammensetzten. Es ist bislang aber unbekannt, ob und inwieweit das Leistungsniveau dieser 'Mischungen' im Zeitablauf bei unterschiedlichen Anpassungen der Teilleistungen aufrechterhalten werden kann. Während im Zentrum der Diskussion die Erstberechnung der Leistungen beim Übergang in die nachberufliche Phase stand, wurde die Entwicklung während des weiteren Leistungsbezuges nahezu vollständig 'übersehen'. Aus sozial- und verteilungspolitischer Sicht ist dies problematisch, da sich die Teilsysteme der Alterssicherung nicht nur bei der Erstberechnung der Leistungen, sondern auch bei der Dynamisierung der einmal zuerkannten Leistungen unterscheiden. Da die Leistungen nicht aufeinander abgestimmt sind, ändert sich die materielle Situation in der Nacherwerbsphase im Vergleich zum Zeitpunkt des Erstbezuges. Es ist daher unklar, inwiefern die sogenannte 'Rentenlücke', die sich nicht nur durch das niedrigere Rentenniveau beim Rentenzugang ergibt, sondern sich während der Rentenbezugsphase infolge der Reduzierung des allgemeinen Rentenniveaus sukzessive vergrößert, in der Nacherwerbsphase durch die Anpassungen der Leistungen aus der betrieblichen und privaten Altersvorsorge ausgeglichen wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Der Einfluss der sozialen Sicherungssysteme auf die Beschäftigungsquote Älterer in traditionellen Wohlfahrtsstaaten (2015)
Famira-Mühlberger, Ulrike; Huemer, Ulrike; Mayrhuber, Christine;Zitatform
Famira-Mühlberger, Ulrike, Ulrike Huemer & Christine Mayrhuber (2015): Der Einfluss der sozialen Sicherungssysteme auf die Beschäftigungsquote Älterer in traditionellen Wohlfahrtsstaaten. (WIFO working papers 499), Wien, 29 S.
Abstract
"Die Beschäftigungsquoten Älterer unterscheiden sich deutlich in den EU-Ländern. Dieser Beitrag vergleicht die Auswirkungen von institutionellen Strukturen in den Bereichen Arbeitslosenversicherung, Erwerbsminderung und Alterssicherung auf die Beschäftigungsquote der 55- bis 64-Jährigen in vier europäischen Wohlfahrtsstaaten: Deutschland, Österreich, Schweden und Niederlande. Die institutionelle Ausgestaltung der sozialen Sicherungssysteme hat demnach großen Einfluss auf die Beschäftigungsquoten Älterer. Dies führt zu einer Verzerrung der üblicherweise verwendeten Arbeitsmarktindikatoren und erschwert deren Vergleichbarkeit." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Nothing ventured, nothing gained!: how and under which conditions employers provide employability-enhancing practices to their older workers (2015)
Zitatform
Fleischmann, Maria, Ferry Koster & Joop Schippers (2015): Nothing ventured, nothing gained! How and under which conditions employers provide employability-enhancing practices to their older workers. In: The International Journal of Human Resource Management, Jg. 26, H. 22, S. 2908-2925. DOI:10.1080/09585192.2015.1004100
Abstract
"Employability-enhancing practices usually refer to training or courses, but also practices directed towards older workers to sustain their work capability can be embraced by this term. In the context of an ageing population and workforce, older workers' labour market participation gains an increasingly important role. Therefore, the importance of employability-enhancing practices is noted as a solution to sustain their employment. In this study, we focus on employer-provided employability practices for older workers. We answer the following research question: which practices do employers use to enhance their older workers' employability and under which conditions are these practices adopted. Analyses on Dutch corporate data (N = 860) show that employers mainly provide employability-enhancing practices that are easily implemented and not expensive. This finding replicates prior research and clarifies that job redesign should be considered as a possibility to keep older workers in the labour market. Furthermore, our study shows that both organizational and labour market characteristics affect employers' decisions whether to provide employability-enhancing practices for their older workers. This suggests that policy measures might be necessary to assimilate investments in employability-enhancing practices across organizations." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Demografischer Wandel in der Erwerbsarbeit: Risiken und Potentiale alternder Belegschaften (2015)
Frerichs, Frerich;Zitatform
Frerichs, Frerich (2015): Demografischer Wandel in der Erwerbsarbeit. Risiken und Potentiale alternder Belegschaften. In: Journal for labour market research, Jg. 48, H. 3, S. 203-216. DOI:10.1007/s12651-014-0171-4
Abstract
"Der Beitrag analysiert vor dem Hintergrund des demografischen Wandels in der Erwerbsarbeit, welche Herausforderungen sich für eine produktive Nutzung alternder Belegschaften und die Förderung der Arbeitsfähigkeit älterer Arbeitnehmer im Betrieb stellen. Hierzu wird vor allem der Einfluss der Arbeitsbedingungen auf die Entwicklung der altersspezifischen Leistungsfähigkeit in den drei zentralen Feldern der Gesundheit, der Qualifikation und der Motivation herausgearbeitet. Die gegebenen Risiken und Chancen in der Entwicklung der Leistungsfähigkeit werden erklärend eingebunden in betriebliche Strategien der Humanressourcennutzung im Sinne von Produktionsregimen. Als handlungsleitend für eine Verbesserung der Leistungsfähigkeit wird ein System des Alternsmanagements dargestellt, das zum einen erwerbsbiografisch ausgerichtet ist und zum anderen eine integrative Betrachtungsweise der zentralen Handlungsfelder in der Arbeits- und Laufbahngestaltung, der Gesundheitsförderung und der betrieblichen Weiterbildung anstrebt. Im Ausblick wird deutlich gemacht, dass zur Umsetzung dieses Handlungsansatzes nicht nur die betrieblichen Rahmenbedingungen stärker berücksichtigt werden müssen, sondern auch die akteursbezogene Perspektive - z. B. in Form tarifvertraglicher Aushandlungsprozesse - gestärkt werden muss." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Seniority wages and the role of firms in retirement (2015)
Zitatform
Frimmel, Wolfgang, Thomas Horvath, Mario Schnalzenberger & Rudolf Winter-Ebmer (2015): Seniority wages and the role of firms in retirement. (IZA discussion paper 9192), Bonn, 30 S.
Abstract
"In general, retirement is seen as a pure labor supply phenomenon, but firms can have strong incentives to send expensive older workers into retirement. Based on the seniority wage model developed by Lazear (1979), we discuss steep seniority wage profiles as incentives for firms to dismiss older workers before retirement. Conditional on individual retirement incentives, e.g., social security wealth or health status, the steepness of the wage profile will have different incentives for workers as compared to firms when it comes to the retirement date. Using an instrumental variable approach to account for selection of workers in our firms and for reverse causality, we find that firms with higher labor costs for older workers are associated with lower job exit age." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Impacts of the availability of old-age benefits on exits from the labour market (2015)
Zitatform
Gałecka-Burdziak, Ewa & Marek Góra (2015): Impacts of the availability of old-age benefits on exits from the labour market. (IZA discussion paper 9014), Bonn, 22 S.
Abstract
"Given human longevity, fertility, health and social developments, workers become inactive relatively early throughout Europe. This partially stems from older workers being pushed out of the labour market and from personal motivation to prefer benefits to wages. We focus on this latter effect and analyse whether workers would have stayed active had they not been tempted by the availability of the old-age benefits. We focus on Poland, a country severely experiencing the problem of population ageing. In 2013 persons 50+ accounted for 37% of the total population. Although they enjoy a relatively low unemployment rate, their participation and employment rates are very low: 34% and 32%, respectively. We analyse whether this is due to the discouraged worker effect. We identify the cyclical properties of activity and discouraged worker rates, and estimate a set of logistic regressions to identify the determinants of the exits from the labour market. Cyclical analysis indicates that the added worker effect prevails over the discouraged worker effect. The discouraged worker effect appears with a delay of a few quarters. The process is asymmetric for females. Workers often permanently leave the market. The availability of old-age benefits increases the probability of outflow from unemployment to inactivity, as do unemployment rate changes. If old-age benefits become the main source of income for the worker within the 1 year interval, they are 8 to 20 times more likely to leave the workforce compared to those who receive either unemployment benefits or social welfare benefits." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Understanding employment participation of older workers: creating a knowledge base for future labour market challenges (2015)
Hasselhorn, Hans-Martin; Apt, Wenke;Zitatform
Hasselhorn, Hans-Martin & Wenke Apt (Hrsg.) (2015): Understanding employment participation of older workers. Creating a knowledge base for future labour market challenges. Berlin, 118 S.
Abstract
"In allen Ländern Europas steigt die durchschnittliche Lebenserwartung und der Anteil älterer Menschen nimmt deutlich zu. Obwohl dieser demografische Wandel mit einer allgemeinen Verbesserung der Gesundheit einhergeht, erreicht nur eine Minderheit älterer Arbeitnehmer das gesetzliche Renteneintrittsalter im Beruf.
Die Europäische Programm-Initiative 'More Years, Better Lives' (JPI MYBL) hat zur Beantwortung der Frage 'Warum arbeiten manche Menschen im höheren Erwerbsalter und andere nicht?' eine Gruppe von 46 Wissenschaftlern aus 11 Ländern beauftragt, hierzu den aktuellen Forschungsbedarf zu identifizieren. Damit sollte anstehenden Forschungsförderungsaktivitäten zugearbeitet werden. Dieser Bericht legt die wichtigsten Ergebnisse vor.
Die interdisziplinäre JPI UEP Arbeitsgruppe hat das umfassende 'lidA-Denkmodell' zur Analyse der Einflussfaktoren für einen frühen Rückzug aus dem Arbeitsmarkt beziehungsweise bei verlängerter Erwerbstätigkeit genutzt. Basierend darauf wurde der Forschungsstand bestimmt und der Forschungsbedarf abgeleitet.
Zielgruppen dieses Berichtes sind demnach Forscher, Forschungsförderer sowie Entscheidungsträger in der Sozial- und Arbeitsmarktpolitik, die sich mit Teilhabe älterer Arbeitnehmer am Arbeitsmarkt beschäftigen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Health, work capacity and retirement in Sweden (2015)
Zitatform
Johansson, Per, Lisa Laun & Mårten Palme (2015): Health, work capacity and retirement in Sweden. (Working papers / Institute for Evaluation of Labour Market and Education Policy 2015,29), Uppsala, 29 S.
Abstract
"Following an era of a development towards earlier retirement, there has been a reversed trend to later exit from the labor market in Sweden since the late 1990s. We investigate whether or not there are potentials, with respect to health and work capacity of the population, for extending this trend further. We use two different methods. First, the Milligan and Wise (2012) method, which calculates how much people would participate in the labor force at a constant mortality rate. Second, the Cutler et al. (2012) method, which asks how much people would participate in the labor force if they would work as much as the age group 50-54 at a particular level of health. We also provide evidence on the development of self-assessed health and health inequality in the Swedish population." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Work capacity and longer working lives in Belgium (2015)
Zitatform
Jousten, Alain & Mathieu Lefebvre (2015): Work capacity and longer working lives in Belgium. (IZA discussion paper 9032), Bonn, 28 S.
Abstract
"We explore the link between health indicators and employment rates of the population aged 55 or more. Our focus lies on work capacity as a key determinant of employment. Using cohort mortality information as a proxy for overall health outcomes, we establish a substantial untapped work capacity in the population 55+. Similar results are obtained when relying on individual-level objective and subjective health and socioeconomic parameters as predictors." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Training opportunities for older workers in the Netherlands: a vignette study (2015)
Zitatform
Karpinska, Kasia, Kène Henkens, Joop Schippers & Mo Wang (2015): Training opportunities for older workers in the Netherlands. A vignette study. In: Research in Social Stratification and Mobility, Jg. 41, H. September, S. 105-114. DOI:10.1016/j.rssm.2015.03.002
Abstract
"Demographic changes and labor market challenges highlight the importance of lifelong learning and development for all employees. The current study analyzes the factors that may influence managers' propensity to offer older workers different kinds of training (specific or general). To investigate this question, a vignette study among 153 managers in Dutch organizations was conducted. Managers were randomly assigned into one of the four experimental conditions that involve a decision regarding specific or general training (aimed at internal or external mobility). The results suggest that managers perceive training incidences as a tool to increase productivity of older workers who perform well and are highly motivated, and far less as a tool to increase productivity of workers who need updating their human capital. The implication of these results is discussed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Would people behave differently if they better understood social security?: evidence from a field experiment (2015)
Liebman, Jeffrey B.; Luttmer, Erzo F. P.;Zitatform
Liebman, Jeffrey B. & Erzo F. P. Luttmer (2015): Would people behave differently if they better understood social security? Evidence from a field experiment. In: American Economic Journal. Economic Policy, Jg. 7, H. 1, S. 275-299. DOI:10.1257/pol.20120081
Abstract
"This paper presents the results of a randomized field experiment that provided information about key Social Security features to older workers. The experiment was designed to examine whether it is possible to affect individual behavior using a relatively inexpensive informational intervention about the provisions of a public program and to explore the mechanisms underlying the behavior change. We find that our relatively mild intervention (sending an informational brochure and an invitation to a web-tutorial) increased labor force participation one year later by 4 percentage points relative to the control group mean of 74 percent." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Die dritte Säule in der Alterssicherung: brauchen wir eine Neubewertung nach der Finanz- und Wirtschaftskrise? Deutschland im europäischen Vergleich. (2015)
Zitatform
Meyer, Traute (2015): Die dritte Säule in der Alterssicherung. Brauchen wir eine Neubewertung nach der Finanz- und Wirtschaftskrise? Deutschland im europäischen Vergleich. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 64, H. 8, S. 189-195. DOI:10.3790/sfo.64.8.189
Abstract
"Die dritte Säule galt in der vergleichenden Sozialpolitikforschung schon vor der Finanz- und Wirtschaftskrise als ungeeignetes Instrument: Eigenverantwortlichkeit führt zu Sicherungslücken und das individualisierte Investitionsrisiko ist zu hoch. Die dritte Säule ist deshalb in europäischen Ländern auch nach Kürzungen für die soziale Sicherheit der Bevölkerung unwichtig. Sowohl die Bismarck-Länder, die sich auf die erste Säule stützen, als auch die Beveridge-Staaten, wo erste und zweite Säule entwickelt sind, verlassen sich nicht auf Selbstverantwortung, sondern garantieren einen großen Teil der Rente gesetzlich oder durch andere kollektive Regelungen. Deutschland bildet hier eine Ausnahme, dadurch werden besonders Geringverdiener hohen Risiken ausgesetzt. Weitere Reformen sind deshalb nötig." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Training access, reciprocity, and expected retirement age (2015)
Zitatform
Montizaan, Raymond, Andries de Grip & Didier Fouarge (2015): Training access, reciprocity, and expected retirement age. (IZA discussion paper 8862), Bonn, 43 S.
Abstract
"This paper investigates whether employers can induce employees to postpone retirement by offering access to training courses that maintain job proficiency. We use unique, matched employer - employee surveys for the Dutch public sector, which include detailed information on a wide range of HR practices applied in the organization, as well as the expected retirement age of its employees. We find that training policies, as reported by employers, are significantly positively related to employee expected retirement age, irrespective of whether employees actually participate in training. We show that this positive relationship is driven by employees' positive reciprocal inclinations, indicating that provision of training may serve as a tool to motivate older employees in their job and consequently to retire later. The provision of training access may therefore complement existing pension reforms in many industrialized countries that aim to increase labor-force participation of older workers. Robustness analyses indicate that the relationship between offering training access and expected age of retirement is unlikely to be driven by reverse causality, self-selection, or the presence of other organizational characteristics." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Is it harder for older workers to find jobs?: new and improved evidence from a field experiment (2015)
Zitatform
Neumark, David, Ian Burn & Patrick Button (2015): Is it harder for older workers to find jobs? New and improved evidence from a field experiment. (NBER working paper 21669), Cambrige, Mass., 87 S. DOI:10.3386/w21669
Abstract
"We design and implement a large-scale field experiment - a resume correspondence study - to address a number of potential limitations of existing field experiments testing for age discrimination, which may bias their results. One limitation that may bias these studies towards finding discrimination is the practice of giving older and younger applicants similar experience in the job to which they are applying, to make them 'otherwise comparable.' The second limitation arises because greater unobserved differences in human capital investment of older applicants may bias existing field experiments against finding age discrimination. We also study ages closer to retirement than in past studies, and use a richer set of job profiles for older workers to test for differences associated with transitions to less demanding jobs ('bridge jobs') at older ages. Based on evidence from over 40,000 job applications, we find robust evidence of age discrimination in hiring against older women. But we find that there is considerably less evidence of age discrimination against men after correcting for the potential biases this study addresses." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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