Regionale Arbeitsmärkte in Deutschland
Unter den einheitlichen Rahmenbedingungen der Bundesrepublik Deutschland finden sich Regionen, die von einer tiefen Arbeitsmarktkrise betroffen sind, und andere, in denen nahezu Vollbeschäftigung herrscht. Welches sind die Ursachen dieser regionalen Disparitäten? Wie werden sich der Arbeitskräftebedarf und das Erwerbspersonenpotenzial in den Regionen zukünftig entwickeln? Welche regionalen Beschäftigungsaussichten bestehen, für Jüngere und Ältere, in Wirtschaftszweigen, in Ballungsräumen und ländlichen Gebieten? Dieser IABInfoPool erschließt Informationen zum Forschungsstand.
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Arbeitsmarktentwicklung
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Literaturhinweis
Die Gesundheitswirtschaft als regionaler Beschäftigungsmotor (2015)
Bogai, Dieter; Weyh, Antje; Bogai, Dieter; Böhme, Stefan; Thiele, Günter; Wiethölter, Doris; Sieglen, Georg; Sujata, Uwe; Schaade, Peter; Thiele, Günter; Pilger, Carmen; Wiethölter, Doris; Kotte, Volker; Carstensen, Jeanette; Baumann, Doris; Jahn, Daniel;Zitatform
Bogai, Dieter, Günter Thiele & Doris Wiethölter (Hrsg.) (2015): Die Gesundheitswirtschaft als regionaler Beschäftigungsmotor. (IAB-Bibliothek 355), Bielefeld: Bertelsmann, 461 S. DOI:10.3278/300887w
Abstract
"In diesem Band wird die Gesundheitswirtschaft in ihrer regionalen beschäftigungspolitischen Bedeutung untersucht. Der einleitende Beitrag skizziert die Besonderheiten des Marktes für Gesundheitsleistungen, institutionelle Grundstrukturen des deutschen Gesundheitssystems und Bewertungsprobleme von Gesundheitsleistungen. Die Aufwertung der Gesundheitswirtschaft vom Kostenfaktor zur wachstumsstarken Querschnittsbranche wird verdeutlicht, die durch die verschiedenen Elemente der gesundheitsökonomischen Gesamtrechnung konkretisiert wird. Schließlich werden Hypothesen zur räumlichen Verteilung gesundheitswirtschaftlicher Aktivitäten diskutiert.
Den Hauptteil dieses Sammelbands bilden empirische Analysen zur Beschäftigung in der Gesundheitswirtschaft nach dem Schichtenmodell, das die Gesundheitswirtschaft in einen Kernbereich (dem klassischen Gesundheitswesen), den Handel und die medizinische Industrie differenziert. Ein Eingangsbeitrag ermittelt die Bedeutung der Gesundheitswirtschaft in den Kreisen und Bundesländern Deutschlands sowie einzelne sektorale und berufliche Beschäftigungsentwicklungen. Die Beschäftigungsentwicklung in den verschiedenen Teilbereichen der Gesundheitswirtschaft bezieht sich auf den Zeitraum von 2008 bis 2013, da differenziertere Informationen nach den Wirtschaftszweigen erst ab 2008 vorliegen. Neben Strukturmerkmalen der Beschäftigten wie Alter und Geschlecht werden die unterschiedlichen Beschäftigungsformen der sozialversicherungspflichtigen Teilzeit- und Vollzeitbeschäftigung, geringfügige Beschäftigung und Leiharbeit in ausgewählten Gesundheitsberufen untersucht. Einen weiteren Schwerpunkt bilden die Qualifikation und betrieblichen Anforderungsniveaus der Beschäftigten in der Gesundheitswirtschaft. Ein wesentlicher Aspekt einer Arbeitsmarktanalyse der Gesundheitswirtschaft sind die Entgelte der Beschäftigten nach betrieblichem Anforderungsniveau. Aufgrund des hohen Frauenanteils in den Gesundheitsberufen sind die Entgeltdifferenzen zwischen Frauen und Männern von besonderem Interesse. Nach einer flächendeckenden Analyse für alle Bundesländer schließen sich Berichte für ausgewählte Bundesländer an. Dies sind von den alten Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig- Holstein sowie von den neuen Bundesländern Berlin, Brandenburg, Mecklenburg- Vorpommern und Sachsen. Diese Berichte ergänzen die Beschäftigungsanalyse teilweise durch weitere Aspekte des Arbeitsmarktes.
Gegenstand des abschließenden Beitrags ist die Qualität der Arbeitsbedingungen in den Pflegeberufen. Ausgehend von einer Diskussion der Qualitätskriterien und der besonderen Merkmale der Pflegetätigkeit werden Studienergebnisse zu den Arbeitsbedingungen in der Kranken- und Altenpflege diskutiert und Vorschläge zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten gemacht." (Autorenreferat, IAB-Doku)Beteiligte aus dem IAB
Weyh, Antje; Böhme, Stefan; Wiethölter, Doris; Sieglen, Georg; Sujata, Uwe; Wiethölter, Doris; Kotte, Volker; Carstensen, Jeanette; Baumann, Doris; Jahn, Daniel;Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Löhne in der Kranken- und Altenpflege: Regionale Unterschiede sind beträchtlich (2015)
Bogai, Dieter; Seibert, Holger; Wiethölter, Doris;Zitatform
Bogai, Dieter, Holger Seibert & Doris Wiethölter (2015): Löhne in der Kranken- und Altenpflege: Regionale Unterschiede sind beträchtlich. In: IAB-Forum H. 2, S. 108-115., 2015-12-01. DOI:10.3278/IFO1502W108
Abstract
"In der professionellen Altenpflege fehlen Fachkräfte. Dies liegt zum einen an den Arbeitsbedingungen, zum anderen an der Entlohnung. Allerdings sind die Lohnunterschiede je nach Art des Pflegeberufs und je nach Region erheblich. Dies zeigt eine aktuelle Studie des IAB im Auftrag des Pflegebevollmächtigten der Bundesregierung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Gesundheitswirtschaft als regionaler Beschäftigungsträger: Besonderheiten des Gesundheitsmarktes und beschäftigungspolitischer Paradigmenwechsel (2015)
Bogai, Dieter;Zitatform
Bogai, Dieter (2015): Die Gesundheitswirtschaft als regionaler Beschäftigungsträger: Besonderheiten des Gesundheitsmarktes und beschäftigungspolitischer Paradigmenwechsel. In: D. Bogai, G. Thiele & D. Wiethölter (Hrsg.) (2015): Die Gesundheitswirtschaft als regionaler Beschäftigungsmotor (IAB-Bibliothek, 355), S. 11-41, 2015-09-04.
Abstract
"Bevor wir uns im folgenden Beitrag den empirischen Befunden zur Beschäftigung zuwenden, sollen die besonderen Merkmale der Gesundheitswirtschaft erörtert werden, die sie von anderen Märkten unterscheiden. Sie begründen die Vorteilhaftigkeit einer Krankenversicherung einerseits, zeigen aber auch aufgrund von Informationsasymmetrien zwischen den Leistungserbringern und Patienten staatliche Regulierungsnotwendigkeiten auf. Anschließend werden die Grundzüge des deutschen Gesundheitssystems skizziert, die bei der ökonomischen Bewertung der (steigenden) Gesundheitsausgaben und der auf ihr fußenden Ansätzen zur Integration in den Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen zu berücksichtigen sind. Die Abbildung von Gesundheitsaktivitäten in ökonomischen Kategorien und deren statistische Identifikation ist auf einen Paradigmenwandel in der politischen Wahrnehmung vom beschäftigungspolitisch ungeliebten Kostenfaktor zur Zukunftsbranche mit erheblichen Wachstums- und Beschäftigungspotenzialen zurückzuführen. Damit verbunden ist eine umfassendere Betrachtung des Untersuchungsgegenstands, der die Grenzen des klassischen Gesundheitswesens durchbricht und das vielschichtige Gebilde der mit zahlreichen Wirtschaftsbereichen verflochtenen Gesundheitsökonomie zu umreißen versucht, dessen statistischen Abbildung vor einigen Jahren fertig gestellt wurde (Frie et al. 2011). Abschließend werden in diesem Beitrag die Erklärungsansätze diskutiert, die sich auf eine unterschiedliche regionale Verteilung gesundheitswirtschaftlicher Aktivitäten im Bereich der allgemeinen Gesundheitsversorgung und der Herstellung medizinischer und pharmazeutischer Produkte beziehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Potenzialnutzung in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen: eine Analyse von Angebot und Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt (2015)
Zitatform
Fritzsche, Birgit, Michaela Fuchs, Anja Katrin Orth, Uwe Sujata & Antje Weyh (2015): Potenzialnutzung in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Eine Analyse von Angebot und Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Sachsen 01/2015), Nürnberg, 49 S.
Abstract
"Auf den Arbeitsmärkten in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen hat in den letzten Jahren eine Kehrtwende stattgefunden. Nachdem die Arbeitslosigkeit über Jahre hinweg angestiegen und die Beschäftigung gesunken war, drehte sich diese Entwicklung um 2005 in ihr Gegenteil. Angesichts des spürbaren demografischen Wandels wird nun immer öfter das Szenario eines Fachkräftemangels diskutiert. Dementsprechend berichten die Betriebe in den drei Bundesländern über zunehmende Probleme, ihre offenen Stellen passend zu besetzen. Einer stetig steigenden Zahl an Stellen, die immer schwieriger oder teilweise gar nicht besetzt werden können, steht aber eine immer noch recht hohe Zahl von Arbeitslosen gegenüber. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, ob und in welchem Ausmaß in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen spezifische Hemmnisse auf der Stellen- und/oder der Bewerberseite existieren, die einer umfassend(er)en Potenzialnutzung entgegen stehen.
Die vorliegende Studie hat eine vergleichende Analyse der Strukturen und Entwicklungen am Arbeitsmarkt in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zum Inhalt. Von speziellem Interesse ist hierbei, wie die drei Bundesländer sich sowohl im Vergleich zum ostdeutschen Durchschnitt als auch im Vergleich untereinander positionieren. Hierfür werden die spezifischen Stärken und Schwächen auf dem Arbeitsmarkt anhand einer Gegenüberstellung verschiedener Indikatoren zum Arbeitsangebot und zur Arbeitsnachfrage herausgearbeitet. Als Fazit lässt sich festhalten, dass in Sachsen-Anhalt das verfügbare Potenzial auf dem Arbeitsmarkt im Vergleich zu Sachsen und Thüringen rein rechnerisch am höchsten ist. Bei genauerer Betrachtung der Arbeitslosen wird aber auch deutlich, dass ein recht hoher Anteil aus verschiedenen Gründen eher als arbeitsmarktfern einzustufen ist. In Sachsen und Thüringen haben sich sowohl Angebot als auch Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt günstiger als in Sachsen-Anhalt entwickelt. In bestimmten Berufen und Regionen sind in Zukunft Fachkräfteengpässe nicht mehr auszuschließen. Die Struktur und damit auch die Herausforderungen auf dem Arbeitsmarkt unterschieden sich damit ganz wesentlich zwischen Sachsen und Thüringen auf der einen Seite und Sachsen-Anhalt auf der anderen Seite. Dementsprechend müssen sie auch auf unterschiedlichen Wegen angegangen werden." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Potenzialnutzung in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen: eine Analyse von Angebot und Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt (2015)
Zitatform
Fritzsche, Birgit, Michaela Fuchs, Anja Katrin Orth, Uwe Sujata & Antje Weyh (2015): Potenzialnutzung in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Eine Analyse von Angebot und Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Sachsen-Anhalt-Thüringen 01/2015), Nürnberg, 49 S.
Abstract
"Auf den Arbeitsmärkten in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen hat in den letzten Jahren eine Kehrtwende stattgefunden. Nachdem die Arbeitslosigkeit über Jahre hinweg angestiegen und die Beschäftigung gesunken war, drehte sich diese Entwicklung um 2005 in ihr Gegenteil. Angesichts des spürbaren demografischen Wandels wird nun immer öfter das Szenario eines Fachkräftemangels diskutiert. Dementsprechend berichten die Betriebe in den drei Bundesländern über zunehmende Probleme, ihre offenen Stellen passend zu besetzen. Einer stetig steigenden Zahl an Stellen, die immer schwieriger oder teilweise gar nicht besetzt werden können, steht aber eine immer noch recht hohe Zahl von Arbeitslosen gegenüber. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, ob und in welchem Ausmaß in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen spezifische Hemmnisse auf der Stellen- und/oder der Bewerberseite existieren, die einer umfassend(er)en Potenzialnutzung entgegen stehen.
Die vorliegende Studie hat eine vergleichende Analyse der Strukturen und Entwicklungen am Arbeitsmarkt in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zum Inhalt. Von speziellem Interesse ist hierbei, wie die drei Bundesländer sich sowohl im Vergleich zum ostdeutschen Durchschnitt als auch im Vergleich untereinander positionieren. Hierfür werden die spezifischen Stärken und Schwächen auf dem Arbeitsmarkt anhand einer Gegenüberstellung verschiedener Indikatoren zum Arbeitsangebot und zur Arbeitsnachfrage herausgearbeitet. Als Fazit lässt sich festhalten, dass in Sachsen-Anhalt das verfügbare Potenzial auf dem Arbeitsmarkt im Vergleich zu Sachsen und Thüringen rein rechnerisch am höchsten ist. Bei genauerer Betrachtung der Arbeitslosen wird aber auch deutlich, dass ein recht hoher Anteil aus verschiedenen Gründen eher als arbeitsmarktfern einzustufen ist. In Sachsen und Thüringen haben sich sowohl Angebot als auch Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt günstiger als in Sachsen-Anhalt entwickelt. In bestimmten Berufen und Regionen sind in Zukunft Fachkräfteengpässe nicht mehr auszuschließen. Die Struktur und damit auch die Herausforderungen auf dem Arbeitsmarkt unterschieden sich damit ganz wesentlich zwischen Sachsen und Thüringen auf der einen Seite und Sachsen-Anhalt auf der anderen Seite. Dementsprechend müssen sie auch auf unterschiedlichen Wegen angegangen werden." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Gesundheitswirtschaft in Schleswig-Holstein (2015)
Kotte, Volker;Zitatform
Kotte, Volker (2015): Gesundheitswirtschaft in Schleswig-Holstein. In: D. Bogai, G. Thiele & D. Wiethölter (Hrsg.) (2015): Die Gesundheitswirtschaft als regionaler Beschäftigungsmotor (IAB-Bibliothek, 355), S. 405-437, 2015-09-04.
Abstract
"Der folgende Beitrag leitet mit einigen Fakten über siedlungsstrukturelle, wirtschaftliche und demografische Besonderheiten des Bundeslandes Schleswig- Holstein ein, die den besonderen Stellenwert der Gesundheitswirtschaft in Schleswig-Holstein verdeutlichen. Im Zentrum der Regionalstudie steht die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung in der Gesundheitswirtschaft, die neben dem Kernbereich und den zwei Erweiterungsbereichen auch den dritten Erweiterungsbereich der Krankenversicherungen und öffentlichen Verwaltung umfasst. In einer regionalen Analyse wird gezeigt, welches Gewicht für die Beschäftigung die verschiedenen Bereiche der Gesundheitswirtschaft in den Kreisen Schleswig-Holsteins haben. Strukturmerkmale der Beschäftigten in der schleswig-holsteinischen Gesundheitswirtschaft wie Geschlecht, Alter, Qualifikation und Nationalität werden untersucht. Weitere Analysen richten sich auf die Beschäftigungsentwicklung nach Berufen und die Bedeutung der geringfügig entlohnten Beschäftigten. Ein wichtiger Aspekt für die Attraktivität der Berufe sind die erzielten Entgelte, wobei die Lohnunterschiede in den Gesundheitsberufen aufgezeigt werden. Abschließend werden anhand einer Längsschnittbetrachtung die Berufsverläufe von Beschäftigten mit Gesundheitsberufen untersucht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Kotte, Volker;Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Gesundheitswirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern (2015)
Kotte, Volker;Zitatform
Kotte, Volker (2015): Gesundheitswirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern. In: D. Bogai, G. Thiele & D. Wiethölter (Hrsg.) (2015): Die Gesundheitswirtschaft als regionaler Beschäftigungsmotor (IAB-Bibliothek, 355), S. 303-335, 2015-09-04.
Abstract
"Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaft gehört aufgrund dünner Besiedlung, peripherer Lage und geringer industrieller Basis nicht zu den leistungsstärksten in Deutschland. Andererseits begünstigen die naturräumlichen Vorzüge des Bundeslands den Tourismus und die Ansiedlung von Gesundheitseinrichtungen. Beginnend mit einigen Fakten zur Siedlungsstruktur und wirtschaftlichen und demografischen Besonderheiten, werden die räumlichen Schwerpunkte von Kernbereich und drei Erweiterungsbereichen der Gesundheitswirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern untersucht. Den Schwerpunkt bildet die regionale Entwicklung der Beschäftigung im vergangenen Jahrzehnt differenziert nach den Teilbereichen der Gesundheitswirtschaft und nach Vollzeit und Teilzeit. Ergänzt wird die Beschäftigungsanalyse durch die Strukturmerkmale der Beschäftigten und die wichtigsten Gesundheitsberufe. Abschließend werden zwei Aspekte der Attraktivität von Gesundheitsberufen in Mecklenburg-Vorpommern untersucht, nämlich die Berufstreue und die Entlohnung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
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Literaturhinweis
Die Entwicklung des Arbeitskräftebedarfs nach Bundesländern und Regionen bis 2030 (2015)
Mönnig, Anke; Wolter, Marc Ingo;Zitatform
Mönnig, Anke & Marc Ingo Wolter (2015): Die Entwicklung des Arbeitskräftebedarfs nach Bundesländern und Regionen bis 2030. In: G. Zika & T. Maier (Hrsg.) (2015): Qualifikation und Beruf in Deutschlands Regionen bis 2030 : Konzepte, Methoden und Ergebnisse der BIBB-IAB-Projektionen (IAB-Bibliothek, 353), S. 69-112, 2015-03-19.
Abstract
"Die Entwicklung der Bedarfsseite des Arbeitsmarktes ist in den Ländern und Regionen von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und regionalen spezifischen Indikatoren geprägt. Die Demografie ist ein wesentlicher Einflussfaktor. Bisher stehen sich Angebot und Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt in den Regionen - anders als auf der Bundesebene - unbeeinflusst gegenüber. Abgesehen von möglichen Veränderungen von Zuwanderungen aus Deutschland (Binnenwanderung) oder aus dem Ausland ist auch zu prüfen, in wie weit die Nachfrageseite von der demografischen Entwicklung profitiert. Steigende Anteile an den gesamtdeutschen Haushalts- und Bevölkerungszahlen beeinflussen bereits jetzt schon die Entwicklung der Regionen positiv. Auf der Angebotsseite sollten komparative Kostenvorteile hinzukommen: Steigende Anteile an Erwerbspersonenzahlen des Bundes könnten sich in relativ langsameren Lohnsteigerungen niederschlagen. Geringere Lohnkostensteigerungen sind die Folge. Ein Standort mit anteilig zunehmender Bevölkerung würde also doppelt profitieren: von einer erstarkenden Nachfrage und einer verbesserten Wettbewerbsfähigkeit." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Berufsfeld- und Qualifikationsentwicklungen in Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland (HeRPSl) (2015)
Zitatform
Mönnig, Anke, Philip Ulrich, Marc Ingo Wolter & Gerd Zika (2015): Berufsfeld- und Qualifikationsentwicklungen in Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland (HeRPSl). In: Bundesinstitut für Berufsbildung, Deutsches Jugendinstitut, Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Nürnberg & Universität Basel (Hrsg.) (2015): Chancen und Risiken aus der demografischen Entwicklung für die Berufsbildung in den Regionen, S. 221-242, 2014-09-08.
Abstract
"Das QuBe-Projekt, das unter der gemeinsamen Leitung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) und des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung (GWS) und dem Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik (FIT) durchgeführt wird, gibt einen Überblick über die voraussichtliche Entwicklung des gesamtdeutschen Arbeitsmarktes bis zum Jahre 2030. Um der Bedeutung regionaler Disparitäten gerecht zu werden, wurde in einem ersten Schritt eine Pilotstudie für die Modellregion Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland (HeRPSl) angefertigt. Ziel dieser Pilotstudie war es, die Machbarkeit wissenschaftlich seriöser regionalisierter Bedarfsprojektionen und deren Konsistenz mit dem Gesamtergebnis zu prüfen. Darüber hinaus sollte die realisierbare berufliche und qualifikatorische Disaggregationstiefe auf regionaler Ebene ermittelt werden. Der vorliegende Beitrag fasst die Ergebnisse der Pilotstudie zusammen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Gesundheitswirtschaft in Baden-Württemberg (2015)
Pilger, Carmen; Jahn, Daniel;Zitatform
Pilger, Carmen & Daniel Jahn (2015): Gesundheitswirtschaft in Baden-Württemberg. In: D. Bogai, G. Thiele & D. Wiethölter (Hrsg.) (2015): Die Gesundheitswirtschaft als regionaler Beschäftigungsmotor (IAB-Bibliothek, 355), S. 141-185, 2015-09-04.
Abstract
"Im folgenden Beitrag werden einleitend siedlungsstrukturelle, wirtschaftliche und demografische Besonderheiten des stark industrialisierten Bundeslandes Baden- Württemberg dargestellt. In demografischer Hinsicht auffällig sind eine hohe Lebenserwartung der Bevölkerung, ein relativ hoher Ausländeranteil und ein Männerüberschuss in einigen Regionen. In der Gesundheitswirtschaft sind einige Standorte mit hoher internationaler Bedeutung in Baden-Württemberg lokalisiert. Im Zentrum der Regionalstudie steht die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung in der Gesundheitswirtschaft, die neben dem Kernbereich und den zwei Erweiterungsbereichen auch den dritten Erweiterungsbereich der Krankenversicherungen und öffentlichen Verwaltung umfasst. Die unterschiedliche regionale Bedeutung der verschiedenen Bereiche der Gesundheitswirtschaft für die Beschäftigung wird auf Ebene der Kreise verdeutlicht. Strukturmerkmale der Beschäftigten in der Gesundheitswirtschaft wie Geschlecht, Alter, Qualifikation und Nationalität werden untersucht. Weitere Analysen richten sich auf die Beschäftigungsentwicklung nach Berufen sowie die Bedeutung der geringfügig entlohnten Beschäftigten. Anschließend werden anhand einer Längsschnittbetrachtung die Berufsverläufe der Beschäftigten in der Gesundheitswirtschaft untersucht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Jahn, Daniel;Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Der zukünftige Bedarf an Pflegefachkräften im Bereich Altenpflege: Berechnungen für die Bundesländer bis zum Jahr 2030 (2015)
Pohl, Carsten;Zitatform
Pohl, Carsten (2015): Der zukünftige Bedarf an Pflegefachkräften im Bereich Altenpflege: Berechnungen für die Bundesländer bis zum Jahr 2030. In: Bundesinstitut für Berufsbildung, Deutsches Jugendinstitut, Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Nürnberg & Universität Basel (Hrsg.) (2015): Chancen und Risiken aus der demografischen Entwicklung für die Berufsbildung in den Regionen, S. 171-186.
Abstract
"Aufgrund regionaler Unterschiede im demografischen Wandel einerseits und in der Verteilung der Pflegebedürftigen auf die einzelnen Pflegearrangements andererseits wird sich auch der Pflegearbeitsmarkt regional heterogen entwickeln. Ziel dieses Beitrags ist es , unter Verwendung von Modellrechnungen den möglichen Bedarf an Pflegefachkräften in den ambulanten Pflegediensten und in den stationären Einrichtungen bis zum Jahr 2030 für die einzelnen Bundesländer darzustellen. Insgesamt könnte sich die Zahl der Pflegefachkräfte im Bereich Pflege und Betreuung von derzeit 243.000 Vollzeitäquivalenten je nach Variante auf 329.000 (Basisszenario) bzw. auf 406.000 (Alternativszenario) im Jahr 2030 erhöhen. Der unterschiedliche Bedarf zwischen beiden Szenarien ist auf das jeweils angenommene Engagement der pflegenden Angehörigen zurückzuführen. Der Ausbau der familiären (informellen) Pflege impliziert einen weniger starken Anstieg des professionellen Fachkräftebedarfs und somit letzten Endes auch in den Kosten für die Erbringung formeller Pflegedienstleistungen. Vor diesem Hintergrund ist die Absicht im Koalitionsvertrag zu verstehen, die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf zu verbessern. Ob diese Maßnahmen zum Erfolg führen, kann zum gegenwärtigen Zeitpunkt aufgrund fehlender empirischer Evidenz allerdings nicht beantwortet werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Gesundheitswirtschaft in Sachsen (2015)
Sujata, Uwe; Weyh, Antje;Zitatform
Sujata, Uwe & Antje Weyh (2015): Gesundheitswirtschaft in Sachsen. In: D. Bogai, G. Thiele & D. Wiethölter (Hrsg.) (2015): Die Gesundheitswirtschaft als regionaler Beschäftigungsmotor (IAB-Bibliothek, 355), S. 375-403, 2015-09-04.
Abstract
"Im folgenden Beitrag werden einleitend siedlungsstrukturelle und wirtschaftliche Besonderheiten des Bundeslandes Sachsen dargestellt. Wesentliche Bedeutung für die Gesundheitswirtschaft hat der demografische Wandel, dessen künftige Entwicklung in Sachsen skizziert wird. Als Einstieg in den sächsischen Arbeitsmarkt für Gesundheitsberufe wird die Entwicklung der Ausbildung von Medizinern und Auszubildenden der Gesundheitsfachberufe in ihren Größenordnungen beleuchtet. Im Zentrum steht die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung in der Gesundheitswirtschaft, die neben dem Kernbereich und den zwei Erweiterungsbereichen auch den dritten Erweiterungsbereich der Krankenversicherungen und öffentlichen Verwaltung umfasst. Eine regionale Bundeslandanalyse zeigt auf, welche Bedeutung die verschiedenen Bereiche der Gesundheitswirtschaft für die Beschäftigung auf Ebene der Kreise haben. Die Beschäftigungsentwicklung nach Berufen und die Strukturmerkmale der Beschäftigten in der Gesundheitswirtschaft wie Geschlecht, Alter und Teilzeitarbeit werden untersucht. Der Sächsische Arbeitsmarkt für Gesundheitsberufe wird anhand der Entwicklung von Arbeitslosigkeit, offenen Stellen und Vakanzzeiten analysiert. Abschließend wird die Attraktivität von Gesundheitsberufen anhand von Personalfluktuation und Entgeltstrukturen bewertet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Gesundheitswirtschaft in Berlin und Brandenburg (2015)
Wiethölter, Doris; Bogai, Dieter; Carstensen, Jeanette;Zitatform
Wiethölter, Doris, Jeanette Carstensen & Dieter Bogai (2015): Gesundheitswirtschaft in Berlin und Brandenburg. In: D. Bogai, G. Thiele & D. Wiethölter (Hrsg.) (2015): Die Gesundheitswirtschaft als regionaler Beschäftigungsmotor (IAB-Bibliothek, 355), S. 213-269, 2015-09-04.
Abstract
"Im folgenden Beitrag werden einleitend siedlungsstrukturelle, wirtschaftliche und demografische Besonderheiten der beiden Bundesländer Berlin und Brandenburg dargestellt. Im Zentrum der Regionalstudie steht die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung in der Gesundheitswirtschaft, die neben dem Kernbereich zwei Erweiterungsbereiche umfasst. Die unterschiedliche regionale Bedeutung der verschiedenen Bereiche der Gesundheitswirtschaft für die Beschäftigung wird auf Ebene der Kreise verdeutlicht. Strukturmerkmale der Beschäftigten in der Gesundheitswirtschaft wie Geschlecht, Alter, Qualifikation und Nationalität werden untersucht. Weitere Analysen richten sich auf die Beschäftigungsentwicklung nach Berufen sowie die Bedeutung der geringfügig entlohnten Beschäftigten. Anschließend werden anhand einer Längsschnittbetrachtung die Berufsverläufe der Beschäftigten in der Gesundheitswirtschaft untersucht. Zum Abschluss werden die Entgelte in ausgewählten Berufen der Gesundheitswirtschaft untersucht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Entwicklung von Arbeitskräfteangebot und -bedarf bis 2030 in sechs Regionen (2015)
Zitatform
Zika, Gerd, Tobias Maier, Markus Hummel & Robert Helmrich (2015): Entwicklung von Arbeitskräfteangebot und -bedarf bis 2030 in sechs Regionen. In: G. Zika & T. Maier (Hrsg.) (2015): Qualifikation und Beruf in Deutschlands Regionen bis 2030 : Konzepte, Methoden und Ergebnisse der BIBB-IAB-Projektionen (IAB-Bibliothek, 353), S. 9-68, 2015-03-19.
Abstract
"In diesem Beitrag wurden die ersten Ergebnisse der regionalspezifischen BIBB/IAB-Qualifikations- und Berufsfeldprojektionen vorgestellt. Unter Berücksichtigung regionaler Unterschiede wurden in einer hybriden Modellierung die Ergebnisse der dritten Welle des QuBe-Projektes (Maier et al. 2014a) nach sechs Regionen differenziert erläutert. Der Fokus wurde auf eine Gegenüberstellung von Angebot und Bedarf nach Berufen gelegt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zielerreichung der Allianz für Fachkräfte Baden-Württemberg (2014)
Zitatform
Hamann, Silke & Rüdiger Wapler (2014): Zielerreichung der Allianz für Fachkräfte Baden-Württemberg. (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Aktuelle Berichte), Nürnberg, 11 S.
Abstract
"Der demografische Wandel wird deutschlandweit und auch in Baden-Württemberg zu einem Rückgang der Einwohnerzahlen und der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter führen. Nach den Berechnungen des Statistischen Landesamtes wird die Zahl der 15- bis 64-Jährigen zwischen dem Jahr 2010 und dem Jahr 2030 um über 11 Prozent sinken. Das bedeutet, dass das Angebot an Arbeitskräften in Baden-Württemberg zukünftig vermutlich erheblich kleiner ausfallen wird. Für die leistungsstarke baden-württembergische Wirtschaft mit ihren innovativen Unternehmen ist die Fachkräftesicherung angesichts der sich abzeichnenden demografischen Veränderungen daher von entscheidender Bedeutung für die Aufrechterhaltung ihrer Wettbewerbsfähigkeit und für ihren wirtschaftlichen Erfolg. Derzeit zeichnet sich in einigen Regionen und Berufen bereits eine deutliche Verknappung des Fachkräfteangebotes ab." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Wachstumspotenziale und ökonomische Performance des baden-württembergischen Dienstleistungssektors: eine Analyse auf der Basis von Mikrodaten (2014)
Zitatform
Krumm, Raimund & Jochen Späth (2014): Wachstumspotenziale und ökonomische Performance des baden-württembergischen Dienstleistungssektors. Eine Analyse auf der Basis von Mikrodaten. (IAW Policy Reports 12), Tübingen, 115 S.
Abstract
"Mit der vorliegenden Studie des Instituts für Angewandte Wirtschaftsforschung (IAW) liegt erstmals eine Untersuchung zu verschiedenen Bereichen des baden-württembergischen Dienstleistungssektors vor, die sich auf Mikrodaten (Daten der Unternehmensebene) stützt. Mit dem betreffenden Datensatz, dem AFiD-Panel Dienstleistungen, konnten die entsprechenden Dienstleistungsbranchen - darunter die besonders dynamischen 'Unternehmensbezogenen Dienstleistungen' - sehr viel detaillierter untersucht werden als bisher. Neben der Aufdeckung des Ausmaßes der zwischenbetrieblichen Heterogenität auf der Ebene der Branchen wurde mit Hilfe diverser Regressionsanalysen aufgezeigt, welchen Einfluss Wertschöpfungszuwächse oder Lohnerhöhungen auf die Beschäftigungsentwicklung bei Unternehmensdienstleistern, in der Logistikbranche oder in der Branche Nachrichtenübermittlung hatten. Unter den im vorliegenden Rahmen ausgewerteten Indikatoren befinden sich neben der Arbeitsproduktivität, der Investitionsintensität und der Wertschöpfungstiefe vor allem auch Kennziffern zum Export. Informationen zu Umfang und Entwicklung der Exporttätigkeit von Dienstleistungsbranchen sind vor allem deshalb von besonderem Interesse, da hierzu auf der Ebene der Bundesländer kaum Daten verfügbar sind - und dies, obwohl gerade der Bereich der Dienstleistungsexporte als zentrales Wachstumsfeld angesehen wird. Interessant ist auch, dass neben Exportkennziffern gleichzeitig Auswertungen zu Lohnstückkosten und zur Produktivität vorliegen, und damit zu Kenngrößen, welche die Wettbewerbsfähigkeit der Dienstleistungsunternehmen auf dem Weltmarkt maßgeblich mitbestimmen. Dies ist vor allem insofern interessant, weil sich die diesbezüglichen Berechnungen nicht allein auf die baden-württembergischen Dienstleistungsbranchen beschränken; so wurden zu Vergleichszwecken auch die betreffenden bundesdeutschen Branchen in die Analyse mit einbezogen. Letztendlich bleibt zu hoffen, dass der hier zugrunde gelegte Mikrodatensatz auch weiterhin für eine entsprechende Nutzung zur Verfügung steht, um mehr 'Licht ins Dunkel' des Dienstleistungssektors zu bringen. Dies gilt nicht zuletzt für den Bereich der Wissensintensiven Dienstleistungen, von denen der vorliegende Datensatz wesentliche Teile abbildet - so etwa die Nachrichtenübermittlung, die Datenverarbeitung, den Bereich Forschung und Entwicklung, die Architektur und Ingenieurbüros sowie den Bereich Unternehmensberatung. Auf der Grundlage zukünftiger Untersuchungen wird sich nicht zuletzt zeigen, ob der Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg, wie schon heute bei den Exporten des Verarbeitenden Gewerbes, zukünftig auch bei der Exporttätigkeit des Dienstleistungssektors eine führende Rolle in Deutschland einnehmen wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Industry space and skill-relatedness of economic activities: comparative case studies of three eastern German automotive regions (2014)
Zitatform
Otto, Anne & Antje Weyh (2014): Industry space and skill-relatedness of economic activities. Comparative case studies of three eastern German automotive regions. (IAB-Forschungsbericht 08/2014), Nürnberg, 48 S.
Abstract
"Die Resilienz einer regionalen Ökonomie hängt maßgeblich davon ab, inwiefern relevantes spezifisches Humankapital zwischen deren Wirtschaftsaktivitäten wieder verwertet werden kann. Zu diesem Zweck wird das Instrumentarium Industry Space, das sich auf die Ähnlichkeiten in der Nutzung von Humankapital bzw. Skill-Relatedness zwischen Branchen stützt, zur Beschreibung der Wissensbasis zwischen den vorhandenen Wirtschaftszweigen einer Region sowie zur Analyse von dessen Wachstumsperspektiven und Resilienz vorgestellt. Beim Industry Space handelt es sich um ein Netzwerk von Branchen, die skill-related sind. Das Instrumentartium Industry Space wird im Rahmen von drei vergleichenden Fallstudien der ostdeutschen Automobilregionen Südwestsachsen (SWS), Eisenach (EIS) und Leipzig (LEI) eingesetzt für den Zeitraum 1999 bis 2008. Zum einen wird mit Hilfe des Industry Space die zwischen den regionalen Wirtschaftsaktivitäten vorhandene Wissensbasis in jeder Automobilregion dargestellt. Zum anderen wird die Einbettung der Automobilhersteller und der Automobilzulieferindustrie durch deren skillrelatedness mit anderen Wirtschaftszweigen jeder Regionen detailliert aufgezeigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Wirtschaftsstandort NRW 2030: aktivieren, stärken, ausbauen (2014)
Seidel, Axel; Pivac, Ante;Zitatform
(2014): Wirtschaftsstandort NRW 2030. Aktivieren, stärken, ausbauen. Basel, 40 S.
Abstract
"Nordrhein-Westfalen wird sich in den kommenden Jahren und Jahrzehnten zentralen Herausforderungen wie der demografischen Entwicklung, der Globalisierung und dem gesellschaftlichen und technologischen Wandel stellenmüssen. Der Umgang mit diesen Herausforderungen wird maßgeblich die langfristige wirtschaftliche und gesellschaftliche Perspektive des Bundeslandesprägen.
Unser Ziel ist es daher, eine konsistente und realistische Zukunftssicht für Nordrhein-Westfalen zu erarbeiten, die eine Basis für die strategische Planung der Landesregierung und der Ministerien bilden kann. Die vorliegende Arbeit soll die Chancen und Handlungsoptionen für Nordrhein-Westfalen aufzeigen. Wie erreichen wir das?" (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Berufsausbildung oder Studium: welche Arbeitskräfte braucht Sachsen in Zukunft? (2014)
Sujata, Uwe; Wesling, Mirko; Weyh, Antje;Zitatform
Sujata, Uwe, Mirko Wesling & Antje Weyh (2014): Berufsausbildung oder Studium. Welche Arbeitskräfte braucht Sachsen in Zukunft? (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Sachsen 01/2014), Nürnberg, 46 S.
Abstract
"Vor dem Hintergrund der projizierten Entwicklungen hinsichtlich Demografie, allgemeinbildender Schulabschlüsse und Wirtschaftsstruktur diskutiert dieser Beitrag wie sich die berufliche und akademische Bildung in Sachsen darstellt. Vergleichsmaßstab ist dabei nicht der (unsichere) zukünftige Trend, sondern der Status Quo u. a. im Abgleich mit der Situation in den anderen Bundesländern. Es werden mögliche Handlungsfelder für Arbeitsmarktakteure identifiziert und für den Einzelnen einige Entscheidungshilfen mit Blick auf die Frage 'Berufsausbildung oder Studium' herausgearbeitet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Attraktivität der Standorte Hessen und Rheinland-Pfalz für (junge) Fachkräfte (2013)
Zitatform
Burkert, Carola, Alfred Garloff, Stefan Hell, Anne Otto & Peter Schaade (2013): Attraktivität der Standorte Hessen und Rheinland-Pfalz für (junge) Fachkräfte. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Hessen 02/2013), Nürnberg, 53 S.
Abstract
"Der Vergleich der wirtschaftlichen und arbeitsmarktbezogenen Rahmenbedingungen zwischen den beiden Ländern Hessen und Rheinland-Pfalz zeigt, dass beide Bundesländer gute Voraussetzungen im interregionalen Wettbewerb um die Attrahierung von jungen Fachkräften haben.
Hessens Wirtschaft ist geprägt durch das Rhein-Main-Gebiet, das einen starken Dienstleistungsschwerpunkt und einen hohen Anteil an Akademikern aufweist. Finanz- und Versicherungsdienstleister sowie Unternehmensdienstleister sind ebenso wie der Bereich Verkehr und Lagerei im Hinblick auf die Wirtschaftsleistung von überdurchschnittlicher Bedeutung. Trotz dieser Dienstleistungsorientierung ist Hessen schlechter durch die Krise 2009 gekommen, die ansonsten stärker das Produzierende Gewerbe betroffen hatte, und hat sich bis heute davon nicht ganz erholt. Ein Kennzeichen für die besondere Attraktivität von Hessen für Fachkräfte ist der stark positive Pendlersaldo dieses Landes. Hierzu tragen auch viele Rheinland-Pfälzer, die in dieses Land zum Arbeiten fahren, bei. Unter den jungen Fachkräften, die in Hessen eine Berufsausbildung absolvieren, verbleibt ein hoher Anteil in den ersten Jahren nach dem Berufseinstieg im Land selbst. Dieser Anteil ist etwas höher als in Rheinland- Pfalz.
Rheinland-Pfalz hat eine stärkere Orientierung auf das Verarbeitende Gewerbe und die wirtschaftlichen Aktivitäten sind stärker dezentral über das Bundesland verteilt. In Rheinland- Pfalz wird über ein Drittel der Bruttowertschöpfung im Produzierenden Gewerbe erwirtschaftet. Die Chemische Industrie spielt dabei, wie auch in Hessen, eine wichtige Rolle. Trotz seinem Schwerpunkt im Produzierenden Gewerbe kam Rheinland-Pfalz besser als Hessen durch die Wirtschaftskrise von 2009. Auffällig ist bei den Dienstleistungen eine Orientierung auf den öffentlichen Bereich. Insgesamt ist Rheinland-Pfalz etwas stärker ländlich geprägt und entsprechend spielt die Landwirtschaft und darin der Weinbau eine wichtigere Rolle als in Hessen. Rheinland-Pfalz hat wegen seiner traditionell hohen Auspendlerquote einen stark negativen Pendlersaldo. Zu Hessen hat Rheinland-Pfalz die engste Pendlerverflechtung unter allen Ländern. In Rheinland-Pfalz verbleibt ebenso ein hoher Anteil der dort ausgebildeten jungen Fachkräfte in den ersten Jahren nach dem Berufseinstieg im Land selbst." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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