Regionale Arbeitsmärkte in Deutschland
Unter den einheitlichen Rahmenbedingungen der Bundesrepublik Deutschland finden sich Regionen, die von einer tiefen Arbeitsmarktkrise betroffen sind, und andere, in denen nahezu Vollbeschäftigung herrscht. Welches sind die Ursachen dieser regionalen Disparitäten? Wie werden sich der Arbeitskräftebedarf und das Erwerbspersonenpotenzial in den Regionen zukünftig entwickeln? Welche regionalen Beschäftigungsaussichten bestehen, für Jüngere und Ältere, in Wirtschaftszweigen, in Ballungsräumen und ländlichen Gebieten? Dieser IABInfoPool erschließt Informationen zum Forschungsstand.
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Arbeitsmarktentwicklung
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Literaturhinweis
IAB-Betriebspanel Sachsen-Anhalt: Ergebnisse der dreizehnten Welle 2008 (2009)
Abstract
"Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB) führt in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Wirtschaft und Arbeit Sachsen-Anhalt seit 1996 jährlich eine Arbeitgeberbefragung in Betrieben Sachsen-Anhalts durch (IAB-Betriebspanel Sachsen-Anhalt). Im Jahre 2008 fand diese Befragung zum dreizehnten Mal statt. Ziel dieser Arbeitgeberbefragung ist es, aktuelle repräsentative Daten über die Beschäftigungsentwicklung und deren Bestimmungsgrößen in Sachsen-Anhalt zu erhalten. Für Auswertungen in Sachsen-Anhalt liegen für das Jahr 2008 Interviews von 1.034 Betrieben vor. Mit der Stichprobe wurden 1,8 Prozent der Betriebe mit 11,4 Prozent der Beschäftigten erfasst. Die befragten Betriebe repräsentieren die Grundgesamtheit von 59.080 Betrieben mit mindestens einem sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Sachsen-Anhalt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Statistisches Jahrbuch 2009 (2009)
Abstract
"Am Ende des Jahres präsentiert das Statistische Landesamt Bremen seine traditionelle Querschnittsveröffentlichung mit einer Fülle von Daten zur demografischen, wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Entwicklung im Lande Bremen: das Statistische Jahrbuch 2009. Die in 24 Kapiteln aufbereiteten Daten bilden eine Informationsgrundlage für alle, die im Lande Bremen auf der Basis von Fakten Entscheidungen treffen oder sich einfach nur informieren wollen. Die Daten werden ergänzt durch Erläuterungen zu den einzelnen Kapiteln sowie durch rund 50 Grafiken. Das Jahrbuch enthält Daten aus den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Bereichen, darunter zur Entwicklung der Bevölkerung und zu den Wahlergebnissen, zur Erwerbstätigkeit, zum Produzierenden Gewerbe, zu Handel, Tourismus und Dienstleistungen, zum Verkehr, zur Rechtspflege und zum Bildungs- und Gesundheitswesen, zu Finanzen und Steuern, zur Preisentwicklung und zur Umwelt. Abgerundet wird die Zusammenstellung durch einen Vergleich der Landesdaten mit den Daten der übrigen Bundesländer sowie der Daten der Stadt Bremen mit denjenigen der übrigen 12 größten deutschen Städte." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Regionale Beschäftigungsentwicklung der gering und mittel Qualifizierten in Niedersachsen: Bestimmungsfaktoren und Handlungsempfehlungen (2008)
Brandt, Oliver; Wullich, Rabea; Hentschel, Klaus-Jürgen; Revilla Diez, Javier ; Apelt, Christian; Varga, Eva; Böttcher, Jan; Hippe, Kai; Cordes, Alexander; Titkemeier, Nina; Diekmeyer, Monika; Antova, Alexandrina;Zitatform
Brandt, Oliver, Alexander Cordes & Javier Revilla Diez (2008): Regionale Beschäftigungsentwicklung der gering und mittel Qualifizierten in Niedersachsen. Bestimmungsfaktoren und Handlungsempfehlungen. (Forschungsberichte des NIW 35), Hannover, 288 S.
Abstract
"Der qualifikatorische Strukturwandel in Westdeutschland findet nicht in allen Regionen im gleichen Tempo statt. Dabei muss eine wissensorientierte Regionalentwicklung nicht gleichbedeutend mit sinkenden Beschäftigungschancen für gering Qualifizierte sein. Mit dieser Ausgangsthese hat das NIW in einer Studie, die vom Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr sowie vom Europäischen Sozialfonds finanziert wurde, die Erklärungsfaktoren für die regionale Beschäftigungsentwicklung gering und mittel Qualifizierter untersucht. Das NIW hat dazu eine Klassifikation von Berufen in 5 Klassen entwickelt, die eine angemessenere Differenzierung nach Qualifikation als die eindimensionale Messung über den Berufsabschluss ermöglicht. Erst dadurch wird eine Polarisierung der Erwerbstätigen sichtbar. Neben dem Wachstum wissensintensiver Berufe entwickeln sich zwischen 1998 und 2004 also auch die Berufe mit den geringsten Anforderungen leicht positiv. In diesem Zeitraum sinkt vor allem die Erwerbstätigkeit in Berufen, die oftmals eine Lehrausbildung voraussetzen. Der Unterschied ist zum Teil auf die gestiegene Inanspruchnahme der geringfügigen Beschäftigung zurückzuführen, zum Teil aber auch auf einen geringeren Einfluss technologischer Veränderungen. Auch in regionaler Gliederung zeigt der qualifikatorische Strukturwandel viele Gesichter. So zeigt sich in Niedersachsen auf Kreisebene ein erhebliches West-Ost-Gefälle. Dabei wird die Nachfrage weniger durch die Branchenstruktur geprägt, sondern in besonderem Maße durch systematische regionale Eigenheiten, die über allein strukturelle Erklärungen hinausgehen. Auch die für Westdeutschland beobachtete räumliche (funktionale) Arbeitsteilung zwischen verdichteten Regionen, die eher die Beschäftigung hoch Qualifizierter fördert, und ländlichen Regionen, in denen gering Qualifizierte noch relativ stabil nachgefragt werden, erklärt die Unterschiede nicht vollständig. Eine regionale Spezialisierung kann einerseits Perspektiven für die Beschäftigung gering Qualifizierter bieten, allerdings sind damit auch gewisse Risiken für die langfristige Entwicklung verbunden. Dies ist auch das Ergebnis aus den Fallstudien, in denen speziell der Frage nach den regionalen Einflussfaktoren nachgegangen wurde. Mit Hilfe von Betriebsbefragungen, Expertengesprächen und Workshops konnte neben Spezialisierungsvorteilen die Bedeutung von vielfältigen regionalen Kooperationsbeziehungen identifiziert werden. Eine gemeinsame Produktentwicklung sowie die ausgeprägte Verbundenheit mit der Region - nicht zuletzt der größeren Familienbetriebe - stellen wesentliche Bestandteile eines langfristigen Erfolgsrezeptes dar. Dennoch lassen sich allerorten mangelnde Qualifizierungsanstrengungen insbesondere bei gering Qualifizierten beobachten. Die niedrige betriebliche Weiterbildungsintensität ist dabei nicht auf ein unzureichendes Förderangebot zurückzuführen. Für eine bessere Wirkung dieser Programme ist aber eine direktere Ansprache der Beschäftigten in weiterbildungsschwachen Berufen erforderlich. Dafür müssen intensiver als bisher Akteure vor Ort eingebunden werden. So können berufliche Schulen in Kooperation mit anderen Bildungsanbietern neue Angebote entwickeln und ihre Absolventen regelmäßig über das lokale Weiterbildungsangebot informieren. Die Entwicklung umfassender regionaler Bildungsstrategien ist erforderlich, um die Voraussetzungen für Lebenslanges Lernen problemadäquat und präventiv zu verbessern. Die Bundesländer sollten die Regionalisierung der Bildung durch eine Verbesserung kommunaler Handlungsspielräume, den Aufbau lokaler Kapazitäten und die Entwicklung eines Monitoring- und Qualitätssicherungssystems aktiv fördern und begleiten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Frauen und Männer am Ausbildungs- und Arbeitsmarkt in Hessen: Genderbericht Hessen 2007 (2008)
Zitatform
Burkert, Carola, Alfred Garloff & Peter Schaade (2008): Frauen und Männer am Ausbildungs- und Arbeitsmarkt in Hessen. Genderbericht Hessen 2007. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Hessen 01/2008), Nürnberg, 30 S.
Abstract
"Der Bericht beleuchtet die Situation der Frauen am hessischen Ausbildungs- und Arbeitsmarkt für das Jahr 2007, wie er sich in Daten aus der Statistik der Bundesagentur für Arbeit für Beschäftigung, Erwerbstätigkeit, Arbeitslosigkeit und Teilnahme an aktiven arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen widerspiegelt. Weitere Datenquellen der BA, eigene Daten, wie das IAB-Betriebspanel, aber auch Daten von anderen Datenproduzenten, wie bspw. Daten des statistischen Bundesamtes und der Gründerinnenagentur wurden zugrunde gelegt.
Im Hinblick auf die Ausbildungssituation von jungen Frauen zeigt sich zunächst, dass weibliche Schulabgänger im Durchschnitt ein höheres Qualifikationsniveau erreichen als ihre männlichen Gegenüber. Sie absolvieren häufiger die Realschule und besitzen häufiger die Hochschulreife. Insgesamt muss für junge Frauen bei der Berufswahl eine stärkere Konzentration konstatiert werden. Ihre Berufswahl auf bestimmte wenige Berufe erklärt auch, warum sie häufiger in schulischer Vollzeitausbildung, im Gegensatz zum dualen System, zu finden sind.
Die Erwerbstätigkeit der Frauen steigt im Jahresvergleich gegenüber 2006 deutlich an. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung indessen nimmt von Juni 2006 bis Juni 2007 nur leicht zu. Außerdem geht der Anstieg in der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung bei Frauen ausschließlich auf einen Anstieg in der Teilzeitbeschäftigung zurück, während die Vollzeitbeschäftigung im selben Zeitraum sogar leicht rückläufig ist.
Die Arbeitslosigkeit ist bei Frauen etwas höher als bei Männern. Sie ist sowohl bei Frauen wie bei Männern deutlich zurückgegangen. Insbesondere bei jungen Frauen ist der Rückgang der Arbeitslosigkeit überdurchschnittlich ausgeprägt. In Beschäftigungsförderungsmaßnahmen sind Frauen unterrepräsentiert, während sie in der beruflichen Weiterbildung überrepräsentiert sind und überdurchschnittliche Ergebnisse erzielen. Frauen in Arbeitslosigkeit erhalten durch ihre Erwerbshistorie begründet durchschnittlich einen geringeren Betrag an Arbeitslosengeld (ALG I) als Männer. Jedoch ist der Abstand im Vergleich zum Vorjahreszeitpunkt (Dez. 2006) leicht rückläufig. Verursacht wird dieser Rückgang durch eine Abnahme der Leistungsbezugshöhe von Männern.
Schließlich wurde der Bereich der Betriebsführung unter dem Geschlechteraspekt auf der Basis von repräsentativen Unternehmensbefragungsdaten untersucht. Die sog. 'gläserne Decke' existiert für Frauen auch in Hessen. Je höher die Führungsebene, desto geringer ist der Frauenanteil. Indessen ist die Situation von Frauen in Kleinst- und Kleinbetrieben erfreulicher als in größeren Betrieben; sie stellen dort einen höheren Anteil auf den oberen Führungsebenen." (Textauszug, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
IAB-Betriebspanel - Beschäftigungstrends in Nordrhein-Westfalen: Auswertung der nordrhein-westfälischen Stichprobe der Betriebsbefragung 2007 (2008)
Frei, Marek; Dahms, Vera; Wahse, Jürgen;Zitatform
Frei, Marek, Vera Dahms & Jürgen Wahse (2008): IAB-Betriebspanel - Beschäftigungstrends in Nordrhein-Westfalen. Auswertung der nordrhein-westfälischen Stichprobe der Betriebsbefragung 2007. Düsseldorf, 61 S.
Abstract
Für das IAB-Betriebspanel Nordrhein-Westfalen 2007 konnten Interviews mit Vertretern von insgesamt 1.500 Betrieben ausgewertet werden. Diese Betriebe sind repräsentativ für die Gesamtheit der rund 400 Tsd. Betriebe in Nordrhein-Westfalen mit mindestens einem sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. Der Bericht enthält Angaben zu folgenden Themen: 1. Personalbewegungen und Fachkräftebedarf; 2. Ausbildungsbeteiligung und Übernahmesituation; 3. Betriebliche Weiterbildung; 4. Entwicklung von flexiblen Beschäftigungsverhältnissen; 5. Betriebliche Innovationsaktivitäten; 6. Tarifbindung, Interessenvertretung und Öffnungsklauseln; 7. Wirtschaftliche Situation der Unternehmen. Die Ergebnisse belegen, dass sich der Aufwärtstrend der nordrhein-westfälischen Wirtschaft fortgesetzt hat. Es haben deutlich mehr Betriebe als in den Vorjahren Personal eingestellt, die Zahl der Beschäftigten ist weiter gestiegen. Mit der wachsenden Arbeitskräftenachfrage nahmen zugleich die Probleme bei der Besetzung von offenen Stellen zu. Mehrere tausend Stellen für Fachkräfte konnten nicht besetzt werden. Diesem Mangel werden steigende Aus- und Weiterbildungsaktivitäten entgegengesetzt. In vielen Bereichen der Wirtschaft führten die gestiegenen Einstellungsaktivitäten zu einer weiteren Zunahme flexibler Beschäftigungsverhältnisse. Zahlreiche Beschäftigte erhielten lediglich einen befristeten Arbeitsvertrag oder eine Stelle mit reduzierter Stundenzahl und entsprechend geringeren Verdienstmöglichkeiten. Zahlreiche Betriebe nutzen Leiharbeit. Ein bedeutender Teil der gestiegenen Arbeitskräftenachfrage, insbesondere im Dienstleistungssektor, wird somit durch die Ausweitung flexibler, vom so genannten Normalarbeitsverhältnis abweichenden Beschäftigungsformen gedeckt. (IAB)
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Literaturhinweis
Im Fokus: Wanderungsverhalten der Ostdeutschen (2008)
Zitatform
Kubis, Alexander & Lutz Schneider (2008): Im Fokus: Wanderungsverhalten der Ostdeutschen. In: Wirtschaft im Wandel, Jg. 14, H. 4, S. 128-131.
Abstract
Ostdeutschlands Wanderungsbilanz gegenüber den westlichen Bundesländern weist nach wie vor deutlich negative Werte aus. Auch wenn die Entwicklung in den letzten Jahren spürbar hinter den Nettoverlusten der Zeit der Grenzöffnung sowie der zweiten Abwanderungswelle um 2001 zurückbleibt, verlassen per saldo jährlich ca. 50 000 Menschen die östlichen Länder. Insgesamt beträgt der ostdeutsche Nettoverlust seit 1989 1,74 Millionen Menschen. Die Wanderungsbilanz wird vornehmlich durch das Migrationsverhalten der jungen Erwachsenen geprägt, sowohl durch Fortzüge der 18- bis 25- jährigen Bildungswanderer als auch der 25- bis 30-jährigen Berufswanderer. 45 Prozent der Fortziehenden rekrutieren sich seit 1991 aus diesen beiden Altersgruppen. Die jungen ostdeutschen Frauen sind dabei noch mobiler als die jungen Männer. Trotz dieser allgemeinen Trends gibt es innerhalb Ostdeutschlands auch regionale Unterschiede in den Wanderungsentwicklungen auf der Ebene der Bundesländer sowie auf kleinräumiger Ebene der Landkreise und kreisfreien Städte. (IAB)
Beteiligte aus dem IAB
Kubis, Alexander; -
Literaturhinweis
Prognose der Erwerbspersonenzahl in Deutschland, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern bis 2030 (2008)
Kühntopf, Stephan; Tivig, Thusnelda;Zitatform
Kühntopf, Stephan & Thusnelda Tivig (2008): Prognose der Erwerbspersonenzahl in Deutschland, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern bis 2030. (Thünen-series of applied economic theory. Working paper 91), Rostock, 16 S.
Abstract
"Der Demografische Wandel in Deutschland und Europa führt zu einer veränderten Nachfrage nach Infrastrukturdienstleistungen. Für einige Bereiche wie den Verkehr ist dabei die Entwicklung der Erwerbspersonenzahl von Bedeutung. Eine regional stark unterschiedliche demografische Entwicklung und Erwerbsbeteiligung impliziert eine ungleiche Veränderung der Zahl und Struktur der Erwerbspersonen. In dieser Arbeit wird als Input für Infrastrukturmodelle eine Prognose der Erwerbspersonenzahl in Deutschland sowie zwei Modellregionen Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern vorgestellt, welche sich in ihrer Entwicklung deutlich unterscheiden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Pendlerbericht Berlin-Brandenburg 2007: Arbeitskräftemobilität von Frauen und Männern (2008)
Wiethölter, Doris; Wesling, Mirko;Zitatform
Wiethölter, Doris & Mirko Wesling (2008): Pendlerbericht Berlin-Brandenburg 2007. Arbeitskräftemobilität von Frauen und Männern. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Berlin-Brandenburg 02/2008), Nürnberg, 61 S.
Abstract
"Der Mobilitätszuwachs bei den Arbeitskräften in Berlin-Brandenburg setzt sich weiter fort. Die Hauptgründe für diese zunehmende Mobilität liegen in der Überwindung von regionalen Arbeitsmarktdisparitäten und in Wohnortpräferenzen. Schwerpunkt dieses Berichtes ist die Untersuchung des Arbeitspendelns in der Region Berlin-Brandenburg. Hierfür werden die Pendlerströme mithilfe der Beschäftigtenstatistik der Bundesagentur für Arbeit quantifiziert und diverse Charakteristiken wie beispielsweise die Herkunfts- bzw. Zielregionen, die Qualifikation oder der Tätigkeitsbereich (Wirtschaftszweig) der Pendler näher betrachtet. Eine geschlechterspezifische Differenzierung macht es darüber hinaus möglich, die Ähnlichkeiten bzw. Unterschiede bezüglich des Mobilitätsverhaltens von Männern und Frauen aufzuzeigen. Da das Arbeitspendeln in Berlin und Brandenburg, unter anderem bedingt durch den Suburbanisierungsprozess, in einem hohen Maße zwischen diesen beiden Bundesländern stattfindet, wird dieses zunächst gesondert dargestellt. Im Anschluss daran folgt eine Analyse der überregionalen Pendlerverflechtungen Berlin-Brandenburgs." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Wiethölter, Doris; -
Literaturhinweis
Wie hoch ist die Unterbeschäftigung in Ost- und Westdeutschland?: Arbeitsplatzausstattung und Arbeitsplatzlücke nach Geschlechtern in Ost- und Westdeutschland (2007)
Zitatform
Brautzsch, Hans-Ulrich, Johann Fuchs & Cornelia Lang (2007): Wie hoch ist die Unterbeschäftigung in Ost- und Westdeutschland? Arbeitsplatzausstattung und Arbeitsplatzlücke nach Geschlechtern in Ost- und Westdeutschland. In: Wirtschaftspolitische Blätter, Jg. 54, H. 2, S. 375-394.
Abstract
"In dem Aufsatz werden Umfang und Struktur der vorhandenen Arbeitsplätze nach Geschlechtern in Ost- und Westdeutschland analysiert, das geschlechtsspezifische Ausmaß der Arbeitplatzlücke in beiden Großregionen bestimmt sowie die Ursachen für die - gemessen an Westdeutschland - höhere Arbeitsplatzlücke in Ostdeutschland untersucht. Die Analyse zeigt, dass die Arbeitsplatzausstattung in Ostdeutschland fast genau so hoch ist wie in Westdeutschland; bei den Frauen liegt sie sogar darüber. Dennoch ist die Diskrepanz zwischen dem Arbeitsangebot und der Nachfrage bei den ostdeutschen Frauen und Männern erheblich größer. Dies ist zum einen auf strukturelle Ursachen zurück zu führen, namentlich auf die 'nachholende' Tertiarisierung und den Verlust von männertypischen Arbeitsplätzen im Produzierenden Gewerbe. Zum anderen führt die höhere Erwerbsneigung der Frauen zu einer deutlich größeren Arbeitsplatzlücke bei den ostdeutschen Frauen. Da diese Ursachen sich als persistent erwiesen haben, ist auch mittelfristig mit einem höheren Mangel an Arbeit in Ostdeutschland zu rechnen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Pendelbereitschaft von Arbeitnehmern in Deutschland (2007)
Zitatform
Eckey, Hans-Friedrich, Reinhold Kosfeld & Matthias Türck (2007): Pendelbereitschaft von Arbeitnehmern in Deutschland. In: Raumforschung und Raumordnung, Jg. 65, H. 1, S. 5-14.
Abstract
"Eine Analyse des Pendlerverhaltens ist angesichts der in vielen deutschen Regionen angespannten Arbeitsmarktlage von hoher Aktualität. Dennoch liegen für Gesamtdeutschland keine neueren Untersuchungen zu dieser Thematik vor. Mit Hilfe von Daten der Bundesagentur für Arbeit für alle sozialversicherungspflichtig Beschäftigten werden Gravitationsmodelle geschätzt. Die Berechnungen weisen die Pendelneigung der Beschäftigten insgesamt sowie soziodemographischer Untergruppen aus. Festzustellen ist, dass Männer bei zunehmender Distanz eher zum Pendeln bereit sind als Frauen, Deutsche eine höhere Pendelneigung besitzen als Ausländer und Arbeiter eine höhere als Angestellte. Eine lokale Analyse zeigt, dass bei ostdeutschen Regionen ein überdurchschnittlicher Pendelwiderstand zu verzeichnen ist, der mit tendenziell unattraktiveren Arbeitsplätzen erklärt werden kann. Bei wirtschaftlich prosperierenden Metropolen in Westdeutschland sind Arbeitnehmer auch bereit, längere Fahrtzeiten in Kauf zu nehmen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Einflussfaktoren auf das Erwerbspersonenpotenzial: Demografie und Erwerbsverhalten in Ost- und Westdeutschland (2007)
Zitatform
Fuchs, Johann & Doris Söhnlein (2007): Einflussfaktoren auf das Erwerbspersonenpotenzial. Demografie und Erwerbsverhalten in Ost- und Westdeutschland. (IAB-Discussion Paper 12/2007), Nürnberg, 39 S.
Abstract
"Die Arbeit untersucht, von welchen Faktoren das künftige Erwerbspersonenpotenzial in Ost und West beeinflusst wird. Im Mittelpunkt der Untersuchung steht die Rolle, die der Demografie in diesem Prozess zukommt. Dazu wird die gesamte Veränderung in die Haupteinflussfaktoren natürliche Bevölkerungsbewegung, Wanderungen und Erwerbsverhalten zerlegt. Die nach Ost und West getrennte Dekomposition führt zu dem erwarteten Ergebnis, dass es vor allem die Demografie ist, die das Erwerbspersonenpotenzial sinken lässt, wobei die heutige Altersstruktur einen wichtigen Teil dazu beiträgt. Höhere Erwerbsquoten bremsen diesen Trend, können ihn aber nicht aufhalten. Auch eine im langfristigen Durchschnitt hohe Zuwanderung kann den Rückgang des Erwerbspersonenpotenzials nicht stoppen. Einige Ergebnisse sind vor allem für Ostdeutschland spezifisch. So ist der Einfluss der Demografie im Osten stärker und setzt zudem früher ein. Auch die Entwicklungslinien bei der Erwerbsbeteiligung sind in Ost und West unterschiedlich. Deshalb ist eine entsprechend differenzierte Betrachtung sehr nützlich. Nachdem die gegebene Altersstruktur nicht mehr veränderbar ist und ein deutlicher Abbau des Geburtendefizits erst sehr langfristig wirkt, muss davon ausgegangen werden, dass der Rückgang des Erwerbspersonenpotenzials über einen sehr langen Zeitraum kaum mehr aufzuhalten ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Soziale Unterstützung in Partnerschaften: individuelle Beschäftigungschancen und -risiken im ostdeutschen Transformationsprozess unter Berücksichtigung des Partnerschaftskontextes (2007)
Höhne, Anke;Zitatform
Höhne, Anke (2007): Soziale Unterstützung in Partnerschaften. Individuelle Beschäftigungschancen und -risiken im ostdeutschen Transformationsprozess unter Berücksichtigung des Partnerschaftskontextes. Berlin: Logos-Verl., 390 S.
Abstract
"Der 1989 einsetzende gesellschaftliche Umbruch in Ostdeutschland wirkte sich in hohem Maße auf die Lebensbereiche Erwerbstätigkeit und Familie aus. In der Untersuchung wird der Frage nachgegangen, ob und wie sich die bisher in ostdeutschen Partnerschaften gelebten Arrangements der doppelten Erwerbseinbindung der Partner unter dem Druck gesellschaftlichen Wandels verändert haben. Die Arbeit untersucht, wie Arbeitsmarktmobilität durch partnerschaftliche Unterstützung beeinflusst wird und welche partnerschaftlichen Mechanismen dafür ursächlich verantwortlich sind. Hierfür wird das Konzept sozialer Unterstützung auf Partnerschaften angewendet und die Bedeutsamkeit emotionaler, zeitlicher, kultureller, finanzieller und informationeller Unterstützung für ausgewählte Erwerbschancen und -risiken untersucht. Mit den Daten der Ostdeutschen Lebensverlaufsstudie untersucht das Buch für den Zeitraum 1989-1996 die Entwicklung der Erwerbsverläufe von ostdeutschen Paaren in einer Phase gesellschaftlichen Umbruchs. Die Studie kann zeigen, dass trotz der deutlichen Ausdifferenzierung der Erwerbsmuster in ostdeutschen Partnerschaften die Erwerbseinbindung beider Partner das vorherrschende Lebensmodell bleibt. Die Bedeutung partnerschaftlicher Unterstützungsleistungen für die Überwindung erwerbsbezogener Risiken differiert nach Arbeitsmarktereignissen, Geschlecht und Unterstützungsdimensionen. Die Bedeutung des Partners und seiner Ressourcen ist äußerst vielschichtig und ambivalent. Zu den wichtigsten Ergebnissen der Untersuchung zählt, dass auch in der Ausnahmesituation des ostdeutschen Transformationsprozesses Interdependenzen zwischen den Erwerbsverläufen der Partner bestehen und individuelle Erwerbsverläufe nicht nur durch die eigene arbeitsmarktrelevante Ressourcenausstattung und die wirtschaftsstrukturellen Rahmenbedingungen beeinflusst werden, sondern auch durch soziale Unterstützungsleistungen, die durch den Partner bereitgestellt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Frauen - Männer - Räume: Geschlechterunterschiede in den regionalen Lebensverhältnissen (2007)
Meyer, Katrin; Ammann, Iris; Demuth, Nina; Bergmann, Eckhard; Switala, Jessica; Milbert, Antonia; Schmitt, Maria;Zitatform
(2007): Frauen - Männer - Räume. Geschlechterunterschiede in den regionalen Lebensverhältnissen. (Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung. Berichte 26), Bonn, 200 S.
Abstract
"Mit der Genderfrage im Gepäck begibt sich dieser Bericht auf eine Reise durch Deutschland, genauer: durch typische Lebensräume oder Raumtypen in Deutschland. Die zentrale Fragestellung der Untersuchung lautet: Unterscheiden sich die Lebensbedingungen von Frauen und Männern etwa in verstädterten Gebieten und auf dem Land, in Ost und West, und haben die jeweiligen räumlichen Bedingungen damit zu tun? Untersucht werden die räumlichen und geschlechtstypischen Unterschiede in den (Lebens-)Bereichen Bevölkerung, (Aus-)Bildung, Erwerbstätigkeit, Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Verkehr/Mobilität und Wohnen. Mädchen sind besser in der Schule und im Studium, aber Männer machen die Karriere. Frauen wohnen häufiger zur Miete und Männer häufiger im Eigentum. Zur Arbeit und zum Einkaufen nutzen Männer häufiger den PKW, Frauen fahren mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder gehen zu Fuß. Die Analyse sollte hier aber noch nicht enden. Denn es zeigt sich, dass dort, wo das Angebot an Bus und Bahn gering ist, Frauen stärker von der Alltagsmobilität ausgeschlossen werden und zwar in den Vorstädten, im suburbanen Raum noch mehr, als auf dem Land. Eine nähere Betrachtung offenbart vielfältige regionale Unterschiede in den Lebensverhältnissen von Frauen und Männern. In den norddeutschen Landkreisen etwa ist die Schulbeteiligung der Mädchen gegenüber der der Jungen höher als in Süddeutschland. Auch bei der Besetzung hochqualifizierter Arbeitsplätze zum Beispiel zeigen sich regionale Geschlechterunterschiede. Sie werden nicht nur häufiger durch Männer besetzt, sondern das Ungleichgewicht ist in den Ballungsräumen und in den Stadt- und Landkreisen Baden-Württembergs besonders ausgeprägt. In 80% der untersuchten Merkmale ergaben sich deutliche Unterschiede in der Lebenssituation von Frauen und Männern in West und Ost bzw. in Kernstädten, Umlandkreisen und ländlichen Kreisen. Das zeigt nicht nur die Aktualität der Untersuchungen, sondern auch, dass hier gemeinsame Anstrengungen von Raumentwicklungspolitik und anderen Fachpolitiken gefragt sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Hier finden Sie die Kurzfassung -
Literaturhinweis
Wage inequality, reservation wages and labor market participation: testing the implications of a search-theoretical model with regional data (2007)
Zitatform
Möller, Joachim & Alisher Aldashev (2007): Wage inequality, reservation wages and labor market participation. Testing the implications of a search-theoretical model with regional data. In: International Regional Science Review, Jg. 30, H. 2, S. 120-151. DOI:10.1177/0160017606298431
Abstract
Untersucht werden die regionalen Unterschiede geschlechtsspezifischer Erwerbsquoten. Ein suchtheoretisches Modell mit intertemporalem Optimierungsverhalten von Akteuren legt nahe, dass ein höheres Lohnniveau in einer Region die Erwerbsbeteiligung fördert, wohingegen sich höhere Arbeitslosigkeit entmutigend auf Arbeitskräfte auswirkt. Dieses Standardmodell wird von den Autoren erweitert, indem zwei Werte für die Lohndispersion eingeführt werden, jeweils für die Löhne unter und über dem Median. Die Ergebnisse zeigen, dass die Lohnspreizung im unteren Bereich der Lohnverteilung den Wert der Arbeitssuche und die Erwerbsquoten senkt. Das Gegenteil ist der Fall für den oberen Bereich der Lohnverteilung. Die Implikationen des Modells werden mit Verfahren der räumlichen Ökonometrie getestet. (IAB)
Beteiligte aus dem IAB
Möller, Joachim; -
Literaturhinweis
Arbeitsmarkt 2006: Arbeitsmarktanalyse für Deutschland, West- und Ostdeutschland (2007)
Zitatform
(2007): Arbeitsmarkt 2006. Arbeitsmarktanalyse für Deutschland, West- und Ostdeutschland. In: Amtliche Nachrichten der Bundesagentur für Arbeit, Jg. 55, H. Sonderheft Arbeitsmarkt, S. 1-218.
Abstract
Nach einem Überblick über den Arbeitsmarkt in Deutschland im Jahr 2006 wird im Hauptteil auf das Arbeitskräfteangebot, die Arbeitskräftenachfrage, die Arbeitslosigkeit und Ausgleichsprozesse auf dem Arbeitsmarkt eingegangen. Danach folgen Informationen zu den arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen und ein Tabellen-Anhang. (IAB)
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Literaturhinweis
Sozialversicherungspflichtige Beschäftigung und Erwerbstätigkeit: Entwicklung und Struktur 2000-2007 (2007)
Abstract
"In Deutschland stieg das Erwerbspersonenpotenzial seit 1990 geringfügig bis heute an und lag 2006 bei 44,5 Mio. Um 7 Prozent oder von 1,53 Mio auf 1,42 Mio ging die Stille Reserve von 2000 bis 2006 zurück. Die Zahl der Erwerbstätigen ist zwischen Januar 2000 und Januar 2006 um fast 550.000 von 38,9 Mio auf 39,4 Mio gestiegen. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung ist von Juni 2000 bis Juni 2006 um 5 Prozent auf 26,4 Mio Beschäftigte gesunken. Seit 2006 wächst die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung wieder. Im März 2007 waren 2,4 Prozent oder 618.000 Personen mehr sozialversicherungspflichtig beschäftigt als noch im März 2006. Der Anteil der im Dienstleistungsbereich Beschäftigten erhöhte sich von 2000 auf 2006 von 63,0% auf 66,6%. Von 2000 bis 2006 stieg die Zahl der Teilzeitbeschäftigten um 15 Prozent oder gut 600.000 Personen auf 4,53 Mio an. 6,75 Millionen Personen waren im Juni 2006 geringfügig beschäftigt. Zwei Drittel (64 Prozent) aller Minijobs werden von Frauen ausgeübt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Erwerbstätigkeit im Lebenslauf (2006)
Zitatform
Bogai, Dieter & Franziska Hirschenauer (2006): Erwerbstätigkeit im Lebenslauf. In: H. Faßmann, B. Klagge & P. Meusburger (Hrsg.) (2006): Nationalatlas Bundesrepublik Deutschland : Band 7: Arbeit und Lebensstandard, S. 30-33.
Abstract
Die Teilnahme am Erwerbsleben ist sowohl für den Einzelnen als auch für die Gesellschaft von großer Bedeutung. Empirisch erfasst wird der Umfang der gesellschaftlichen Erwerbstätigkeit mit Hilfe der Erwerbstätigenquote ergänzt durch Erwerbspersonenquote und Arbeitslosenanteil. Auf dieser Basis liefert der Beitrag Daten für eine vergleichende Bestandsaufnahme sozialversicherungspflichtiger Erwerbstätigkeit, Arbeitslosigkeit und Erwerbsbeteiligung für das Jahr 2003 in den alten und neuen Ländern der Bundesrepublik Deutschland, aufgeteilt jeweils nach Männern und Frauen. Bei der Männer- und Frauenerwerbstätigkeit wird zusätzlich nach Lebensalter differenziert. Die Höhe der Gesamterwerbstätigenquote wird weniger durch die Erwerbsbereitschaft der Erwerbsfähigen limitiert als vielmehr durch den Umfang des Arbeitsplatzangebots. Die Ergebnisse der jüngsten IAB-Projektionen lassen erwarten, dass die Erwerbstätigkeit in Deutschland bis 2010 nur sehr zögerlich ansteigen wird. Während in Westdeutschland ein geringer Zuwachs der Erwerbstätigkeit erwartet wird, wird für Ostdeutschland mit einem weiteren Rückgang gerechnet. (IAB)
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Literaturhinweis
Arbeitsplatzausstattung und "Arbeitsplatzlücke" nach Geschlechtern in Ost- und Westdeutschland (2006)
Zitatform
Brautzsch, Hans-Ulrich, Johann Fuchs & Cornelia Lang (2006): Arbeitsplatzausstattung und "Arbeitsplatzlücke" nach Geschlechtern in Ost- und Westdeutschland. (IWH-Diskussionspapiere 2006,09), Halle, 26 S.
Abstract
"In dem Aufsatz werden (a) Umfang und Struktur der vorhandenen Arbeitsplätze nach Geschlechtern in Ost- und Westdeutschland, (b) das geschlechtsspezifische Ausmaß der 'Arbeitplatzlücke' in beiden Großregionen sowie (c) die Ursachen für die - gemessen an Westdeutschland - höhere 'Arbeitsplatzlücke' in Ostdeutschland auf der Grundlage von Daten der Regionalen Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen und der Bundesagentur für Arbeit untersucht. Die Analyse zeigt, dass im Jahr 2003 die 'Arbeitsplatzausstattung' je 1000 Erwerbsfähigen in Ostdeutschland fast genau so hoch war wie in Westdeutschland. Bei den Frauen lag sie sogar über dem westdeutschen Vergleichswert. Dennoch ist die Diskrepanz zwischen dem Arbeitsangebot und der Nachfrage bei den ostdeutschen Frauen und Männern erheblich größer. Dies ist zum einen auf strukturelle Ursachen und zum anderen auf die höhere Erwerbsneigung der ostdeutschen Frauen zurückzuführen, die insbesondere durch das tradierte Verhaltensmuster nach Erwerbsarbeit sowie die geringeren Haushaltseinkommen in Ostdeutschland bedingt ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Reemployment rates over the life course: is there still hope after late career job loss? (2006)
Zitatform
Frosch, Katharina (2006): Reemployment rates over the life course. Is there still hope after late career job loss? (Thünen-series of applied economic theory. Working paper 64), Rostock, 37 S.
Abstract
"The labor market situation for elderly job searchers is more difficult than for their younger counterparts. To identify patterns in the reemployment of the elderly, we analyze the employment histories of about 113.000 male job searchers in West-Germany. The analysis is based on a hazard rate model with piecewise constant intensities. We focus on age-specific reemployment rates. Individual characteristics, labor market indicators as well as the influence of the previous employment history on reemployment are accounted for. As expected, reemployment rates decline with age. Between 1975 and 1995, the negative impact of age on reemployment chances increases significantly. The obsolescence of human capital seems to play a decisive role for reemployment, especially for engineering occupations: From age 50 on, the negative age effect is significantly stronger than for other occupations." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Die altersselektive Abwanderung aus Ostdeutschland (2006)
Mai, Ralf;Zitatform
Mai, Ralf (2006): Die altersselektive Abwanderung aus Ostdeutschland. In: Raumforschung und Raumordnung, Jg. 64, H. 5, S. 355-369.
Abstract
"Der Beitrag analysiert die Abwanderung von Ost- nach Westdeutschland zwischen 1991 und 2004 - mit Schwerpunkt auf ihrer Altersselektivität, also ihrer altersspezifisch differenzierten Struktur nach Richtung und Stärke. Nach einem Überblick über die Ost-West-Wanderungen wird deren Altersselektivität hinsichtlich ihrer zeitlichen, geschlechtsspezifischen und räumlichen Differenzierung untersucht. Eine demographische Modellrechnung der altersselektiven Abwanderungseffekte in den ostdeutschen Ländern schließt die Analyse ab." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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