Springe zum Inhalt

Dossier

Transformationsprozess in Ostdeutschland – Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Gesellschaft

Seit der Wiedervereinigung ist die Angleichung der Lebensverhältnisse in Ost- und Westdeutschland Leitlinie deutscher Politik. Dennoch unterscheiden sich auch viele Jahre nach dem Fall der Mauer Wirtschaft und Arbeitsmärkte in Ost und West noch immer deutlich, mit weitreichenden Konsequenzen für den gesellschaftlichen Wandel und die Lebenslagen ostdeutscher Bürgerinnen und Bürger.
Dieses Dossier präsentiert wissenschaftliche Analysen und Positionen politischer Akteure zum Strukturwandel in den Bereichen Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Bevölkerung, Gesellschaft und Bildung.
Mit dem Filter „Autorenschaft“ können Sie auf IAB-(Mit-)Autorenschaft eingrenzen.

Zurück zur Übersicht
Ergebnisse pro Seite: 20 | 50 | 100
im Aspekt "Wohlstand, Armut"
  • Literaturhinweis

    Time and poverty in western welfare states: united Germany in perspective (2000)

    Leisering, Lutz ; Ludwig, Monika; Leibfried, Stephan; Buhr, Petra;

    Zitatform

    Leisering, Lutz & Stephan Leibfried (2000): Time and poverty in western welfare states. United Germany in perspective. Cambridge u.a.: Cambridge University Press, 379 S.

    Abstract

    Der Band gliedert sich in vier Teile: eine theoretische Grundlegung 'Sozialstaat und Lebenslauf', einen empirischen Hauptteil 'Armut im Lebensverlauf', eine Analyse des Sozialstaats im Hinblick auf Institutionen und Diskurse (einschließlich der sozialpolitischen Herausforderungen im vereinten Deutschland) sowie ein Fazit mit sozial- und gesellschaftspolitischen Perspektiven. Im ersten, theoretischen Teil wird Armut als Risiko im sozialstaatlichen Lebenslaufregime verortet. 'Lebenslauf als Politik' - damit sind die Möglichkeiten einer Politik bezeichnet, die es übernimmt, Risikolagen im Lebenslauf aktiv aufzugreifen, zu bearbeiten und für die Betroffenen lebbar und gestaltbar zu machen. Der zweite, empirische Teil enthält die quantitativen und qualitativen Analysen von Armutslagen, die den Kern der Bremer dynamischen Armutsuntersuchung ausmachen. Darin werden die 'Karrieren' von Betroffenen im einzelnen nachgezeichnet und gefragt, welche anderen Karriereverläufe es neben dem bekannten Typ der Abstiegskarriere gibt. Im dritten Teil wird nach den Strukturproblemen sozialstaatlicher Institutionen gefragt. Es wird geklärt, welche 'Armutsbilder' den sozialpolitischen Diskurs im Nachkriegsdeutschland geprägt haben. Desweiteren wird ein Überblick über die Problemlage im vereinten Deutschland gegeben - über Lebenslaufmuster und Armutsrisiken in der DDR und in den neuen Bundesländern im Zusammenhang der gesamtdeutschen Entwicklung. Im vierten Teil werden Schlußfolgerungen gezogen und die Befunde zur Armut in den umfassenderen Zusammenhang gesamtgesellschaftlichen Strukturwandels gestellt. (IAB2)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Sozialhilfeverläufe im lokalen Kontext: strukturelle und institutionelle Rahmenbedingungen in Bremen und Halle/Saale (1999)

    Schulte, Katja; Voges, Wolfgang; Stoek, Holger;

    Zitatform

    Schulte, Katja, Holger Stoek & Wolfgang Voges (1999): Sozialhilfeverläufe im lokalen Kontext. Strukturelle und institutionelle Rahmenbedingungen in Bremen und Halle/Saale. (ZeS-Arbeitspapier 99/16), Bremen, 31 S.

    Abstract

    "Bei den bisherigen Analysen zur Dauer und Kontinuität von Sozialhilfeverläufen in verschiedenen Städten wurden vornehmlich Aspekte betrachtet, die in der Person des/ der Hilfeempfangenden liegen. Strukturelle Einflüsse wurden dagegen bis auf wenige Ausnahmen nur am Rande thematisiert. Das Ziel dieses Papieres besteht in der Bereitstellung von überindividuellen Hintergrundinformationen zu Sozialhilfeverläufen in Bremen und Halle/ Saale. Hierzu werden die lokale Arbeitsmarktsituation und die jeweilige Sozialhilfepraxis detailliert untersucht und mit den vorhandenen Forschungsergebnissen verknüpft." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Armut im Landkreis Merseburg-Querfurt: Untersuchung zur aktuellen Armutsentwicklung in einem Teilgebiet der ehemaligen DDR-Chemieregion (1999)

    Stock, Lothar;

    Zitatform

    Stock, Lothar (1999): Armut im Landkreis Merseburg-Querfurt. Untersuchung zur aktuellen Armutsentwicklung in einem Teilgebiet der ehemaligen DDR-Chemieregion. Berlin: Trafo Verlag Weist, 289 S.

    Abstract

    "Der Landkreis Merseburg-Querfurt, im Süden Sachsen-Anhalts gelegen und zu DDR-Zeiten geprägt durch die beiden großen Chemiekombinate Leuna und Buna einerseits sowie durch zahlreiche Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaften andererseits, hat mit der 'Wende' einen tiefgreifenden Strukturbruch erfahren, in dessen Ergebnis ein Großteil der Bevölkerung mit dem bis dahin unbekannten Phänomen 'Arbeitslosigkeit' konfrontiert wurde. Obwohl das Gebiet, als zukünftige 'Wachstumsregion im Osten' deklariert, in jeder Phase seit der 'Wende' eine überproportionale Förderung mit beschäftigungspolitischen Maßnahmen der Bundesanstalt für Arbeit erfahren hat, ist auch hier in den zurückliegenden Jahren eine Verschärfung der Armutsproblematik zu verzeichnen." Der Band zeichnet die Armutsentwicklung im Landkreis Merseburg-Querfurt bis 1995 in den drei zentralen Bereichen Arbeit/Arbeitslosigkeit, Wohnen/Wohnungslosigkeit und Einkommen/Sozialhilfebezug auf der Grundlage der amtlichen Statistik, ergänzt um Interviews, nach und gibt Empfehlungen vor allem für eine aktive Sozialpolitik sowie eine adäquate soziale Infrastruktur. (IAB 2)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Dynamik rationaler Bildungsentscheidungen im Familien- und Haushaltskontext: eine empirische Untersuchung zum Bildungserfolg von ostdeutschen Jugendlichen in Armut (1998)

    Becker, Rolf ;

    Zitatform

    Becker, Rolf (1998): Dynamik rationaler Bildungsentscheidungen im Familien- und Haushaltskontext. Eine empirische Untersuchung zum Bildungserfolg von ostdeutschen Jugendlichen in Armut. In: Zeitschrift für Familienforschung, Jg. 10., H. 3, S. 5-28.

    Abstract

    "In der Studie wird der Frage nachgegangen, welche Auswirkungen Einkommensverluste und Armut auf den Bildungserfolg von ostdeutschen Jugendlichen haben. Aus einer lebensverlaufs- und handlungstheoretischen Perspektive wird ein dynamisches Mehrebenen-Modell entwickelt, um die Bedingungen und Kontexteffekte für rationale Bildungsentscheidungen aufzuzeigen. Demnach führt sozio-ökonomische Deprivation zu suboptimalen, risikoaversen Entscheidungen zugunsten kürzerer Schullaufbahnen und frühen Schulabschlüssen. Eltern mit einer ausreichenden Ausstattung mit ökonomischen und nicht-ökonomischen Ressourcen können jedoch ungünstige Auswirkungen von Arbeitslosigkeit und Armut verarbeiten und ihre Präferenzen für maximale Humankapitalinvestitionen aufrechterhalten. Für die empirischen Analysen werden Daten des Sozio-ökonomischen Panels (SOEP) herangezogen. Es bestätigte sich, daß ökonomisch benachteiligte, insbesondere arme Schüler auch beim Bildungserfolg benachteiligt sind. Familien können ökonomisch bedingte Nachteile in der Bildungskarriere ihrer Kinder teilweise durch die Mobilisierung ihres kulturellen und sozialen Kapitals ausgleichen. In Ostdeutschland bestehen Tendenzen für eine intergenerationale Transmission von Arbeitslosigkeits- und Armutsrisiken infolge mißlungener Schulausbildung von deprivierten Kindern und Jugendlichen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Armutsforschung und Sozialberichterstattung in den neuen Bundesländern (1998)

    Lutz, Ronald ; Zeng, Matthias;

    Zitatform

    Lutz, Ronald & Matthias Zeng (Hrsg.) (1998): Armutsforschung und Sozialberichterstattung in den neuen Bundesländern. Opladen: Leske und Budrich, 323 S.

    Abstract

    "Der Band will eine Zwischenbilanz bisheriger Armutsforschung und Sozialberichterstattung in den neuen Bundesländern liefern; dabei entsteht eine Momentaufnahme ostdeutscher Entwicklungen und soziaiwissenschaftlicher sowie sozialpolitischer Reaktionen.
    Die Transformationsprozesse, wie sie nach 1990 auf dem Gebiet der ehemaligen DDR eingesetzt haben, führten für die dort Lebenden zu drastischen Brüchen in allen Bereichen des Lebens. Das Zerbrechen der realsozialistischen Industrie mit der damit verbundenen Welle der Arbeitslosigkeit, dem Umbau von Verwaltungsstrukturen mit Entlassungen und Umsetzungen von ehemaligen Mitarbeitern, führten zu Verunsicherungen, zu einem Kulturschock für die Bevölkerung der neuen Bundesländer. Ein Resultat dieser Entwicklung ist eine zunehmende Verarmung und Ausgrenzung ganzer Bevölkerungsteile. Der Band will das Bild dieser neuen Armut vor dem Hintergrund der Transformationsprozesse etwas genauer abbilden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Soziale Benachteiligung in Mecklenburg-Vorpommern: Bezug von Sozialhilfe (Hilfe zum Lebensunterhalt): Struktur, Entwicklungstendenzen, kommunalpolitischer Handlungsbedarf (1997)

    Ferchland, Rainer; Reimann, Andrea;

    Zitatform

    Ferchland, Rainer & Andrea Reimann (1997): Soziale Benachteiligung in Mecklenburg-Vorpommern: Bezug von Sozialhilfe (Hilfe zum Lebensunterhalt). Struktur, Entwicklungstendenzen, kommunalpolitischer Handlungsbedarf. (Studien des Instituts für Sozialdatenanalyse 31), Berlin: Trafo-Verlag Weist, 154 S.

    Abstract

    Die Untersuchung zur sozialen Benachteiligung in Mecklenburg-Vorpommern konzentriert sich auf Sozialhilfeempfänger, konkret auf Empfänger von laufender Hilfe zum Lebensunterhalt außerhalb von Einrichtungen. Sie basiert auf der Sozialhilfestatistik 1994 sowie auf Analysen im Stadtkreis Neubrandenburg und im Landkreis Müritz auf der Basis von Interviews. Im Ergebnis werden Sozialhilfebezug sowie -beziehende differenziert analysiert, Besonderheiten des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern bzw. von Land- gegenüber Stadtkreisen sowie kommunalpolitischer Handlungsbedarf aufgezeigt. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Wohlstand für alle? (1997)

    Glatzer, Wolfgang; Kleinhenz, Gerhard;

    Zitatform

    Glatzer, Wolfgang & Gerhard Kleinhenz (Hrsg.) (1997): Wohlstand für alle? (Beiträge zu den Berichten zum sozialen und politischen Wandel in Ostdeutschland 02.1), Opladen: Leske und Budrich, 416 S.

    Abstract

    Der Band präsentiert Ergebnisse aus der dritten Forschungs- und Förderphase (1994-1996) der Kommission für die Erforschung des sozialen und politischen Wandels in den neuen Bundesländern (KSPW). Diese Förderphase machte den Transformationsprozess zur zentralen Aufgabe der Kommissionstätigkeit. Die Berichtgruppe II "Soziale Ungleichheit und Sozialpolitik" hat zu dieser Thematik Studien in Auftrag gegeben, die in drei Expertisenbänden herausgegeben wurden. In diesem Band "Wohlstand für alle?", der acht Expertisen enthält, geht es um folgende Themen: Einkommensverteilung, Verteilungswirkungen von Arbeitslosigkeit, regionale Verteilung von Wohlstand, Konsumentwicklung, Geldvermögen, Haus- und Grundvermögen, Produktivvermögen sowie soziale Ungleichheit. (IAB2)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Ungleichheit und Sozialpolitik in den neuen Bundesländern (1997)

    Hauser, Richard;

    Zitatform

    Hauser, Richard (1997): Ungleichheit und Sozialpolitik in den neuen Bundesländern. In: Berliner Journal für Soziologie, Jg. 7, H. 4, S. 469-474.

    Abstract

    "Der Beitrag stellt die Hauptergebnisse des Berichts der Arbeitsgruppe II der KSPW zum Thema 'Ungleichheit und Sozialpolitik' dar. Ausgehend von der methodischen Feststellung, daß die Wirkungen des Systemswechsels von den Effekten der Wiedervereinigung im Prinzip zu trennen sind, werden die hauptsächlichen Systemunterschiede auf dem Gebiet der Soziapolitik aufgezählt und dann die aus der Übertragung des westdeutschen Systems resultierenden Änderungen skizziert. Einleitend wird die als Basis der Sozialpolitik dienende wirtschaftliche Entwicklung kurz gewürdigt. Einerseits zeigt sich dabei, daß es einen beträchtlichen Anstieg des Lebensstandards gab; andererseits wird erkennbar, daß der Aufholprozeß noch eine Generation dauern dürfte und daß daher noch auf lange Sicht hohe West-Ost-Transfers nötig sein werden. Eine Analyse der Einkommensverteilung zeigt, daß die Ungleichheit im Osten noch geringer ist als im Westen, aber deutlich zunimmt, während bei der Vermögensverteilung die größere Ungleichheit vor allem bei Grundbesitz im Osten herrscht. Dagegen hat sich in den neuen Bundesländern für die bereits im Ruhestand befindlichen älteren Bürger eine besonders große Verbesserung ergeben. Bei einer Analyse der subjektiven Einschätzungen zeigt sich im Osten immer noch eine deutlich geringere Zufriedenheit mit der jeweiligen Lebenslage." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Marktverhalten, Verschuldung und Überschuldung privater Haushalte in den neuen Bundesländern (1997)

    Korczak, Dieter; Ostermann, Birte; Salih, Amina; Maas, Jörg; Leitner, Monika;

    Zitatform

    Korczak, Dieter (1997): Marktverhalten, Verschuldung und Überschuldung privater Haushalte in den neuen Bundesländern. (Schriftenreihe des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend 145), Stuttgart u.a.: Kohlhammer, 452 S.

    Abstract

    "Ziel des Gutachtens ist es, einen zu der Situation in den alten Bundesländern vergleichbaren Überblick über die Verschuldungs- und Überschuldungssituation sowie die Art und Weise der Schuldnerberatung in den neuen Bundesländern zu liefern. Auch werden die Reaktionsweisen der ostdeutschen Bevölkerung auf das Kredit- und Konsumangebot nach der Wende analysiert. Die Ergebnisse des Gutachtens bauen auf Primärerhebungen des Instituts für Grundlagen- und Programmforschung sowie auf Sekundäranalysen der Untersuchungen anderer Institutionen auf. Fazit: Das Marktverhalten der privaten Haushalte in Ostdeutschland zeigt, daß sie ihre konsumtiven Nachholbedürfnisse gedeckt und sich dabei insgesamt gesehen in der marktwirtschaftlichen Ordnung sehr kontrolliert verhalten haben. Jeder zweite Haushalt spart, jeder zweite Haushalt hat infolge einer hohen Kaufbereitschaft bei günstigen Finanzierungsangeboten laufende Kreditverpflichtungen. Auslöser von Überschuldung sind insbesondere Arbeitslosigkeit, Probleme bei der Haushaltsführung und bei der Einschätzung der eigenen Zahlungsfähigkeit, Erfahrungsdefizite im Umgang mit Kredit- und Warenangeboten, Niedrigeinkommen, Bildungsdefizite und gleichgültiges Verhalten gegenüber Schulden. Lernprozesse im Umgang mit der Marktwirtschaft sind nach wie vor erforderlich. Die Schuldnerberatung in Ostdeutschland bedarf einer besseren Stellenabsicherung und einer weitergehenden Professionalisierung. Überschuldung kann erfolgversprechend über präventive Maßnahmen eingedämmt werden." (IZ-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Fünf Jahre danach: Zur Entwicklung von Arbeitsmarkt und Sozialstruktur im vereinten Deutschland (1996)

    Andreß, Hans-Jürgen ;

    Zitatform

    Andreß, Hans-Jürgen (Hrsg.) (1996): Fünf Jahre danach: Zur Entwicklung von Arbeitsmarkt und Sozialstruktur im vereinten Deutschland. (Gesellschaften im Wandel 04), Berlin u.a.: De Gruyter, 335 S.

    Abstract

    "Der Sammelband dokumentiert empirische Forschungsergebnisse zu den Veränderungen von Sozialstruktur und Arbeitsmarkt in Ostdeutschland fünf Jahre nach der Wiedervereinigung. Parallelen und Differenzen zu den Verhältnissen in Westdeutschland werden anhand von sechs Themenschwerpunkten herausgearbeitet:
    - Konstanz und Wandel der Sozialstruktur,
    - Arbeitsangebot und Erwerbsbeteiligung im Haushaltskontext,
    - Arbeitslosigkeit,
    - Einkommensverteilung und materielle Versorgung,
    - Milieus und Stimmungen auf dem Lande,
    - Abbau und Sicherung von Arbeitsplätzen in Industrie, Handel und Dienstleistungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Umbruchsarmut in den neuen Bundesländern (1996)

    Haupt, Hanna; Schubert, Ursula;

    Zitatform

    Haupt, Hanna & Ursula Schubert (1996): Umbruchsarmut in den neuen Bundesländern. In: Umbruch. Beiträge zur sozialen Transformation H. 12, S. 1-190.

    Abstract

    "Anknüpfend an den 'Ersten Armutsbericht des DGB, der Hans-Böckler-Stiftung und des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes' wird die objektive und subjektive Dimension von Arbeitslosen, Alleinerziehenden und Wohnungslosen in den neuen Bundesländern untersucht. Dabei wurden sowohl aus Experten- als auch aus Betroffenensicht jeweils die Ursachen- und Problemkonstellationen von Armut der jeweiligen Gruppen, das Erleben und Verarbeiten der Armutslage, die Akzeptanz und Wirksamkeit vorhandener Hilfeangebote analysiert. Insbesondere wurden die Zusammenhänge zwischen dem gesellschaftlichen Umbruch in Ostdeutschland und dem Verlauf von Armutsentwicklungen aufgedeckt. Armut Mitte der 90er Jahre in Ostdeutchland resultiert neben der aus DDR-Zeiten überkommenen Armut vor allem aus dem gesellschaftlichen Umbruch und den mit diesem verbundenen strukturellen Krisenentwicklungen und wird zur 'Normalität' des Lebens auch in den neuen Bundesländern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Im Osten nichts Neues? Sozialhilfeverläufe in Ost- und Westdeutschland im Vergleich (1996)

    Rentzsch, Doris; Buhr, Petra;

    Zitatform

    Rentzsch, Doris & Petra Buhr (1996): Im Osten nichts Neues? Sozialhilfeverläufe in Ost- und Westdeutschland im Vergleich. (Sonderforschungsbereich Statuspassagen und Risikolagen im Lebensverlauf. Arbeitspapier 41), Bremen, 27 S.

    Abstract

    "Ergebnisse der neueren dynamischen Armutsforschung, und hier insbesondere des Teilprojekts 'Sozialhilfekarrieren' im Sonderforschungsbereich 186 haben gezeigt, dass es im unteren Bereich der Einkommensskala ein höheres Maß an Fluktuation gibt als gemeinhin angenommen. ... In dem Arbeitspapier geht es um die Frage, ob der Befund verzeitlichter und sozial entgrenzter Armut grundsätzlich auch für den Osten Deutschlands gilt, oder ob dort - etwa wegen der angespannteren Arbeitsmarktsituation - andere, nämlich verfestigtere Strukturen anzutreffen sind. Dazu werden erstmals systematisch Sozialhilfeverläufe im Osten und Westen Deutschlands - sprich Ergebnisse des Bremer und des Halleschen Projekts - gegenübergestellt. Das vielleicht überraschendste Ergebnis des Ost-West-Vergleichs ist, dass auch im Osten Kurzzeitbezug von Sozialhilfe das vorherrschende Muster ist. Allerdings gibt es auch einige deutliche Unterschiede, insbesondere was die möglichen Wege aus der Sozialhilfe angeht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Wohlfahrtsentwicklung im vereinten Deutschland: Sozialstruktur, sozialer Wandel und Lebensqualität (1996)

    Zapf, Wolfgang; Habich, Roland;

    Zitatform

    (1996): Wohlfahrtsentwicklung im vereinten Deutschland. Sozialstruktur, sozialer Wandel und Lebensqualität. Berlin: Edition Sigma, 382 S.

    Abstract

    "Dieser Band verfolgt zwei Ziele. Zum einen will er die Projekte der Abteilung Sozialstruktur und Sozialberichterstattung am WZB darstellen und die wichtigsten Ergebnisse zusammenfassen. Zum anderen will er die Wohlfahrtsentwicklung in Ost- und Westdeutschland untersuchen und bewerten - das zentrale Thema, auf das alle Projekte in den letzten Jahren ausgerichtet waren. Im Einführungskapitel werden die theoretischen Bezüge, Forschungsbezüge und Datenbasen dieser Untersuchungen erläutert. Gegliedert ist das Buch in fünf größere Abschnitte; sie zeigen die Themenschwerpunkte an, denen die Beiträge zugeordnet sind. Der erste Abschnitt, Sozialstruktureller Wandel und Lebensqualität, bietet zwei Überblicksdarstellungen und ein theoretisches Modell an. Kapitel 2 behandelt den Wandel der sozialen Schichtung und die damit verbundenen Mobilitätsprozesse in Ost- und Westdeutschland seit 1990, insbesondere unter dem Gesichtspunkt der Angleichung von Ost und West und der Veränderung der sozialen Ungleichheit. In Kapitel 3 wird die Entwicklung der objektiven Lebensbedingungen und des subjektiven Wohlbefindens in Ost- und Westdeutschland untersucht, und zwar die materiellen, die persönlichen und die öffentlichen Lebensbereiche, Lebenszufriedenheit und Zukunftserwartungen sowie Probleme der "inneren Einheit" und wechselseitigen Wahrnehmung. In Kapitel 4 werden unterschiedliche Erklärungen des subjektiven Wohlbefindens (Lebenszufriedenheit, Sorgen usw.) diskutiert. Es wird ein Modell vorgestellt, in dem die objektiven Lebensbedingungen über die "Filter" Vergleichsprozesse und Wichtigkeiten auf das subjektive Wohlbefinden einwirken. Im zweiten Abschnitt, Soziale Gruppen, Problemgruppen, wechselt die Perspektive von der Gesamtbevölkerung auf ausgewählte Sozialkategorien bzw. soziale Gruppen. In Kapitel 5 über die Lage von Frauen zwischen Familie und Beruf zeigen sich besonders deutliche Ost-West-Unterschiede und erhebliche Veränderungen zwischen älteren und jüngeren Altersgruppen. In Kapitel 6 werden die objektiven Lebensbedingungen und das subjektive Wohlbefinden der älteren Bevölkerung im Ost-West-Vergleich und im Vergleich aufeinanderfolgender Altersgruppen untersucht und bewertet. Kapitel 7 untersucht die Wohlfahrtsentwicklung der ausländischen Bevölkerung am Beispiel der Arbeitsmigranten, und zwar im Zeitverlauf 1984-1993. Zusätzlich werden erste Ergebnisse über die Lage von Aussiedlern mitgeteilt. Kapitel 8 greift eine gesellschaftspolitische Polemik auf - die These von der Zwei-Drittel-Gesellschaft - und weist sie zurück mit Analysen der Kumulation und Stabilität von Problemlagen, insbesondere des Verlaufs von Armut. Es ergibt sich ein "dynamischeres Bild" prekärer sozialer Lagen. Im dritten Abschnitt, Lebensformen und Lebensstile, werden zwei innovative Betrachtungsweisen der Sozialstruktur vorgestellt und auf die Wohlfahrtsentwicklung in Ost- und Westdeutschland bezogen. Kapitel 9 untersucht Zeitverlauf und Ost-West-Differenzen unterschiedlicher "Lebensformen", d.h. unterschiedlicher haushalts- und lebensphasenspezifischer Formen des Zusammenlebens und der Erwerbsbeteiligung, auch anhand der Frage nach steigender Individualisierung und Pluralisierung. In Kapitel 10 werden die quantitativ wichtigsten Lebensstiltypen für Ost- und Westdeutschland mittels Indikatoren des interaktiven, expressiven und evaluativen Verhaltens konstruiert, gemessen und verglichen. Der vierte Abschnitt, Ostdeutsche Veränderungen, behandelt ausgewählte Probleme der Wohlfahrtsentwicklung in Ostdeutschland im Vergleich zur Situation in der DDR; dazu werden die DDR-Verhältnisse nachgezeichnet. In Kapitel 11 geht es um die soziale Lage der Privathaushalte und ihre Möglichkeiten zu einer aktiven Gestaltung der Wohlfahrtsentwicklung. In Kapitel 12 und 13 werden die Wohnungsversorgung und die politische und soziale Beteiligung untersucht, wobei im Wohnungsbereich eher Kontinuitäten, im Partizipationsbereich massive Einbrüche und Veränderungen zu erklären sind. Der fünfte Abschnitt, Die deutsche Transformation im Vergleich, versucht eine zusammenfassende Bewertung der deutsch-deutschen Transformation: im Kapitel 14 durch einen Vergleich mit zehn osteuropäischen Gesellschaften und im Schlußkapitel mit einer Bilanz von Belastungen und Verbesserungen sowie ebenfalls einem kurzen internationalen Vergleich. Die deutsche Transformation erscheint hierbei als ein besonders günstiger und sich stabilisierender Sonderfall. In einem Postskriptum werden jüngste Daten zur Wohlfahrtsentwicklung in Ost- und Westdeutschland vom Dezember 1995 vorgestellt. Dabei zeigt sich eine steigende Diskrepanz zwischen der überwiegend positiven Bewertung der persönlichen Lebensumstände und den sich verschlechternden generellen Zufriedenheiten und Zukunftseinschätzungen. Dieser Befund kann als Übergang in eine Phase offener Probleme der "weitergehenden Modernisierung" gedeutet werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Ostdeutschland fünf Jahre nach der Einheit: Rückgang der Erwerbsbeteiligung scheint gestoppt, Einkommen gleichen sich weiter an, Armut stagniert (1995)

    Krause, Peter ;

    Zitatform

    Krause, Peter (1995): Ostdeutschland fünf Jahre nach der Einheit: Rückgang der Erwerbsbeteiligung scheint gestoppt, Einkommen gleichen sich weiter an, Armut stagniert. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 62, H. 50, S. 863-869.

    Abstract

    "Mit dem Bericht setzt das DIW die vor zwei Jahren begonnene Berichterstattung zur Entwicklung von Erwerbsbeteiligung, Einkommen und Armut in Ostdeutschland fort. Datenbasis ist das Sozio-ökonomische Panel. Der seit 1990 zu beobachtende Rückgang der Erwerbsbeteiligung hat sich 1995 nicht fortgesetzt. Die verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte haben sich weiter an die Durchschnittswerte in Westdeutschland angenähert. Die Armutsraten stagnieren und liegen in Ost- und Westdeutschland inzwischen gleichermaßen bei 11 vH." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Die Einkommen in Ostdeutschland steigen weiter: auch die Einkommensarmut nimmt wieder zu (1994)

    Krause, Peter ;

    Zitatform

    Krause, Peter (1994): Die Einkommen in Ostdeutschland steigen weiter. Auch die Einkommensarmut nimmt wieder zu. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 61, H. 51/52, S. 867-872.

    Abstract

    Mit dem Bericht wird die 1993 begonnene Berichterstattung zur Armutsentwicklung in Ostdeutschland fortgesetzt. "Definiert man Armut anhand der Einkommensverteilung in Ostdeutschland, so ergeben sich wieder steigende Armutsraten. Wird die Armut in Ostdeutschland hingegen am Durchschnittseinkommen in Westdeutschland gemessen, so zeigen sich aufgrund der Reduzierung des Wohlstandsgefälles zunächst stark und jetzt langsam sinkende Armutsraten. Die Armutsentwicklung erfolgt vor dem Hintergrund kontinuierlich steigender Durchschnittseinkommen bei einer starken Reduzierung der Erwerbsbeteiligung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Armut durch Arbeitslosigkeit: Sozialer Wandel und Verarmungsrisiken in den neuen Bundesländern (1994)

    Priller, Eckhard;

    Zitatform

    Priller, Eckhard (1994): Armut durch Arbeitslosigkeit: Sozialer Wandel und Verarmungsrisiken in den neuen Bundesländern. In: Beschäftigungsobservatorium Ostdeutschland H. 12, S. 3-6.

    Abstract

    "Der Umbau der ostdeutschen Wirtschaft geht mit sozialen Differenzierungsprozessen und zunehmender Armutsgefährdung für einen Teil der ostdeutschen Bevölkerung einher. Die Annäherung der Durchschnittseinkommen an das westdeutsche Niveau und das westdeutsche Sozialstaatssystem haben allerdings verhindert, daß Armut zu einem ähnlich gravierenden Problem geworden ist wie in anderen postsozialistischen Ländern. Langzeitarbeitslosigkeit und Einschränkungen arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen lassen jedoch befürchten, daß sich in den neuen Bundesländern eine insbesondere durch Arbeitslosigkeit geprägte Armutspopulation analog zum westdeutschen Muster herausbildet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Veränderungen der Struktur und der sozialen Lage Ostdeutscher Haushalte nach 1990 (1993)

    Berger, Horst; Schultz, Annett; Hinrichs, Wilhelm; Priller, Eckhard;

    Zitatform

    Berger, Horst, Wilhelm Hinrichs, Eckhard Priller & Annett Schultz (1993): Veränderungen der Struktur und der sozialen Lage Ostdeutscher Haushalte nach 1990. (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, Arbeitsgruppe Sozialberichterstattung. Papers 93-105), Berlin, 111 S.

    Abstract

    "Die Studie befaßt sich mit den Veränderungen der sozialen Lage der ostdeutschen Privathaushalte seit 1990. Auf der Grundlage von Daten des Sozioökonomischen Panels (SOEP-Ost) und der amtlichen Statistik werden Wandlungen in der Struktur der Privathaushalte und in den wesentlichen Dimensionen ihrer sozialen Lage - Erwerbssituation, Einkommen/Verbrauch und Wohnsituation analysiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Arbeitslosigkeit und Armutsentwicklung in Berlin-Köpenick: Ergebnisse einer Befragung (1993)

    Bothin, Gabriele; Wunsch, Regina;

    Zitatform

    Bothin, Gabriele & Regina Wunsch (1993): Arbeitslosigkeit und Armutsentwicklung in Berlin-Köpenick. Ergebnisse einer Befragung. In: Soziale Arbeit, Jg. 42, H. 11, S. 373-378.

    Abstract

    "Im Rahmen des Forschungsprojekts 'Leben in Armut in Ost-Berlin' wurden mit Hilfe empirischer Untersuchungen vor allem aus Arbeitslosigkeit resultierende Sozialhilfebedürftigkeit und Armut sowie die Befindlichkeit davon Betroffener analysiert. Dabei geht es insbesondere um die sozialen Auswirkungen des gegenwärtig verlaufenden Transformationsprozesses auf objektive und subjektive Lebenslagen in den Bereichen Einkommen, Sozialbeziehungen, Wohnen, Gesundheit. Es wurden Erkenntnisse zu Lebenssituationen, mentalen Haltungen und Bewältigungsstrategien von Sozialhilfempfängern und relativ Armen im Erwerbsalter gewonnen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Lebenslageforschung und Sozialberichterstattung in den neuen Bundesländern (1993)

    Hanesch, Walter;

    Zitatform

    (1993): Lebenslageforschung und Sozialberichterstattung in den neuen Bundesländern. (Hans-Böckler-Stiftung. Graue Reihe. N.F. 60), Düsseldorf, 176 S.

    Abstract

    "Durch den rapiden sozialen Wandel in den neuen Bundesländern ist der Bedarf an einer theoretisch fundierten und methodisch qualifizierten Armuts- und Sozialberichterstattung dringender denn je. Der Band diskutiert den Stand der Lebenslageforschung und Sozialberichterstattung in der Bundesrepublik und präsentiert erste empirische Ergebnisse zu Armut und Unterversorgung in den neuen Bundesländern sowohl auf der Grundlage des Sozioökonomischen Panels als auch mit Hilfe qualitativer Verfahren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Die Auswirkungen der hohen Unterbeschäftigung in Ostdeutschland auf die personelle Einkommensverteilung (1993)

    Hauser, Richard; Wagner, Gert; Frick, Joachim; Müller, Klaus;

    Zitatform

    Hauser, Richard, Klaus Müller, Joachim Frick & Gert Wagner (1993): Die Auswirkungen der hohen Unterbeschäftigung in Ostdeutschland auf die personelle Einkommensverteilung. (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, Arbeitsgruppe Sozialberichterstattung. Papers 93-103), Berlin, 29 S.

    Abstract

    "In der Studie wird der Einfluß der Arbeitslosigkeit auf die personelle Einkommensverteilung in der ehemaligen DDR und in den neuen Bundesländern in der wichtigen Übergangsphase zwischen Juni 1990, d.h. kurz vor der Währungsunion, und dem Frühjahr 1992 analysiert. Als Datenbasis dienen drei Wellen des Sozio-ökonomischen Panels (SOEP), die für die Bevölkerung der ehemaligen DDR erhoben wurden. Die Analyse stützt sich sowohl auf einen Vergleich von drei Querschnitten als auch auf eine Längsschnittbetrachtung. Im Gegensatz zu anderen Studien werden hier Einkommen und Arbeitslosigkeit jeweils im Haushaltszusammenhang, d.h. unter Berücksichtigung der indirekt betroffenen Haushaltsmitglieder, betrachtet.
    Die Ungleichheit der personellen Einkommensverteilung unter der Bevölkerung der ehemaligen DDR - gemessen am Nettoäquivalenzeinkommen - nahm in der Betrachtungsperiode deutlich zu. 'Westpendler' und 'Westumzieher' tragen zur Verstärkung der Ungleichheit bei. Etwa 40,1 % der Bevölkerung der ehemaligen DDR waren in dieser Drei-Jahres-Periode direkt oder indirekt, zeitweise oder dauerhaft, von Arbeitslosigkeit i.e.S. betroffen. Die sozialen Absicherungsmaßnahmen für Arbeitslose i.e.S. und Arbeitslose i.w.S. reichten nicht aus, um alle direkt Betroffenen und ihre Familienmitglieder vor einem Absinken in ihrer relativen Einkommensposition zu bewahren. Neben den bei weitem überwiegenden Abstiegen kommen aber auch Aufstiege vor. Insgesamt gesehen fällt die Gruppe der Arbeitslosen zurück." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen

Aspekt auswählen:

Aspekt zurücksetzen