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Dossier

Transformationsprozess in Ostdeutschland – Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Gesellschaft

Seit der Wiedervereinigung ist die Angleichung der Lebensverhältnisse in Ost- und Westdeutschland Leitlinie deutscher Politik. Dennoch unterscheiden sich auch viele Jahre nach dem Fall der Mauer Wirtschaft und Arbeitsmärkte in Ost und West noch immer deutlich, mit weitreichenden Konsequenzen für den gesellschaftlichen Wandel und die Lebenslagen ostdeutscher Bürgerinnen und Bürger.
Dieses Dossier präsentiert wissenschaftliche Analysen und Positionen politischer Akteure zum Strukturwandel in den Bereichen Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Bevölkerung, Gesellschaft und Bildung.
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im Aspekt "sozialer Wandel"
  • Literaturhinweis

    Sozialer Wandel und Akteure in Ostdeutschland: empirische Befunde und theoretische Ansätze (1996)

    Kollmorgen, Raj; Reißig, Rolf; Weiß, Johannes;

    Zitatform

    (1996): Sozialer Wandel und Akteure in Ostdeutschland. Empirische Befunde und theoretische Ansätze. (Transformationsprozesse 08), Opladen: Leske und Budrich, 375 S.

    Abstract

    "Die Beiträge des Bandes beschäftigen sich aus unterschiedlichen diziplinären Perspektiven mit den Wandlungsprozessen in Ostdeutschland. In drei Teilen werden u.a. folgende Problemkonstellationen behandelt:
    1. Östlicher Wandel, westlicher Wandel? - Modernitäten im Osten?
    2. Akteure und Institutionen der Transformation: Über Transfers und Eigensinnigkeiten
    3. Theoretische und methodische Herausforderungen Theorielosigkeit oder undurchsichtige Gemengelage?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Krise der Arbeit - Krise der Identität? Institutionelle Umbrüche der Erwerbsarbeit und subjektive Erfahrungsprozesse in den neuen Bundesländern (1996)

    Krömmelbein, Silvia;

    Zitatform

    Krömmelbein, Silvia (1996): Krise der Arbeit - Krise der Identität? Institutionelle Umbrüche der Erwerbsarbeit und subjektive Erfahrungsprozesse in den neuen Bundesländern. Berlin: Edition Sigma, 230 S.

    Abstract

    "Der institutionelle Umbruch des politischen und ökonomischen Systems in den neuen Bundesländern hat auch den Charakter der Erwerbsarbeit grundlegend verändert. Inwieweit wird dadurch - auch vor dem Hintergrund der allgemeinen 'Krise der Arbeitsgesellschaft' - die Identität der Menschen berührt? Die Autorin wendet sich dieser Frage in einer qualitativen Untersuchung subjektiver Erfahrungsprozesse in unterschiedlichen Kontexten von Erwerbsarbeit zu (Arbeitsmarkt, Einkommen und Lebensstil, Betrieb, Kommunikation). Sie belegt, daß der Umbruch in Abhängigkeit von bisherigen Selbst- und Lebensentwürfen erfahren wird, in denen sich ein je spezifisches Verhältnis zu gesellschaftlichen Insitutionen im allgemeinen manifestiert. Diese institutionellen Verortungsmuster - die Autorin typisiert gesellschaftspolitische, subkulturelle und alltagszentrierte Muster - erweisen sich als über den Umbruch hinaus stabil. Sie gewährleisten trotz zahlreicher Veränderungen von Interpretations- und Handlungskontexten eine biographische Kontinuität in der institutionellen Selbstverortung, die vielfach vor Identitätskrisen bewahrt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Sozialreport 1995: Daten und Fakten zur sozialen Lage in den neuen Bundesländern (1996)

    Winkler, Gunnar;

    Zitatform

    (1996): Sozialreport 1995. Daten und Fakten zur sozialen Lage in den neuen Bundesländern. Berlin, 382 S.

    Abstract

    Auf der Grundlage zugänglicher Materialien der statistischen Landesämter, Einzeluntersuchungen der Mitarbeiter des Sozialwissenschaftlichen Forschungszentrums Berlin-Brandenburg e.V. und wissenschaftlicher Einrichtungen, die sich mit vergleichbaren Themen beschäftigen, informiert der Sozialreport 1995 über die Entwicklung sozialer Lagen und Befindlichkeiten in den neuen Bundesländern. Der Report umfaßt die Bereiche:
    - Bevölkerung und Bevölkerungsentwicklung,
    - Einkommen,
    - Verbrauch,
    - Gesundheit,
    - Familie und
    - gesellschaftliche Mitwirkung.
    (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Wohlfahrtsentwicklung im vereinten Deutschland: Sozialstruktur, sozialer Wandel und Lebensqualität (1996)

    Zapf, Wolfgang; Habich, Roland;

    Zitatform

    (1996): Wohlfahrtsentwicklung im vereinten Deutschland. Sozialstruktur, sozialer Wandel und Lebensqualität. Berlin: Edition Sigma, 382 S.

    Abstract

    "Dieser Band verfolgt zwei Ziele. Zum einen will er die Projekte der Abteilung Sozialstruktur und Sozialberichterstattung am WZB darstellen und die wichtigsten Ergebnisse zusammenfassen. Zum anderen will er die Wohlfahrtsentwicklung in Ost- und Westdeutschland untersuchen und bewerten - das zentrale Thema, auf das alle Projekte in den letzten Jahren ausgerichtet waren. Im Einführungskapitel werden die theoretischen Bezüge, Forschungsbezüge und Datenbasen dieser Untersuchungen erläutert. Gegliedert ist das Buch in fünf größere Abschnitte; sie zeigen die Themenschwerpunkte an, denen die Beiträge zugeordnet sind. Der erste Abschnitt, Sozialstruktureller Wandel und Lebensqualität, bietet zwei Überblicksdarstellungen und ein theoretisches Modell an. Kapitel 2 behandelt den Wandel der sozialen Schichtung und die damit verbundenen Mobilitätsprozesse in Ost- und Westdeutschland seit 1990, insbesondere unter dem Gesichtspunkt der Angleichung von Ost und West und der Veränderung der sozialen Ungleichheit. In Kapitel 3 wird die Entwicklung der objektiven Lebensbedingungen und des subjektiven Wohlbefindens in Ost- und Westdeutschland untersucht, und zwar die materiellen, die persönlichen und die öffentlichen Lebensbereiche, Lebenszufriedenheit und Zukunftserwartungen sowie Probleme der "inneren Einheit" und wechselseitigen Wahrnehmung. In Kapitel 4 werden unterschiedliche Erklärungen des subjektiven Wohlbefindens (Lebenszufriedenheit, Sorgen usw.) diskutiert. Es wird ein Modell vorgestellt, in dem die objektiven Lebensbedingungen über die "Filter" Vergleichsprozesse und Wichtigkeiten auf das subjektive Wohlbefinden einwirken. Im zweiten Abschnitt, Soziale Gruppen, Problemgruppen, wechselt die Perspektive von der Gesamtbevölkerung auf ausgewählte Sozialkategorien bzw. soziale Gruppen. In Kapitel 5 über die Lage von Frauen zwischen Familie und Beruf zeigen sich besonders deutliche Ost-West-Unterschiede und erhebliche Veränderungen zwischen älteren und jüngeren Altersgruppen. In Kapitel 6 werden die objektiven Lebensbedingungen und das subjektive Wohlbefinden der älteren Bevölkerung im Ost-West-Vergleich und im Vergleich aufeinanderfolgender Altersgruppen untersucht und bewertet. Kapitel 7 untersucht die Wohlfahrtsentwicklung der ausländischen Bevölkerung am Beispiel der Arbeitsmigranten, und zwar im Zeitverlauf 1984-1993. Zusätzlich werden erste Ergebnisse über die Lage von Aussiedlern mitgeteilt. Kapitel 8 greift eine gesellschaftspolitische Polemik auf - die These von der Zwei-Drittel-Gesellschaft - und weist sie zurück mit Analysen der Kumulation und Stabilität von Problemlagen, insbesondere des Verlaufs von Armut. Es ergibt sich ein "dynamischeres Bild" prekärer sozialer Lagen. Im dritten Abschnitt, Lebensformen und Lebensstile, werden zwei innovative Betrachtungsweisen der Sozialstruktur vorgestellt und auf die Wohlfahrtsentwicklung in Ost- und Westdeutschland bezogen. Kapitel 9 untersucht Zeitverlauf und Ost-West-Differenzen unterschiedlicher "Lebensformen", d.h. unterschiedlicher haushalts- und lebensphasenspezifischer Formen des Zusammenlebens und der Erwerbsbeteiligung, auch anhand der Frage nach steigender Individualisierung und Pluralisierung. In Kapitel 10 werden die quantitativ wichtigsten Lebensstiltypen für Ost- und Westdeutschland mittels Indikatoren des interaktiven, expressiven und evaluativen Verhaltens konstruiert, gemessen und verglichen. Der vierte Abschnitt, Ostdeutsche Veränderungen, behandelt ausgewählte Probleme der Wohlfahrtsentwicklung in Ostdeutschland im Vergleich zur Situation in der DDR; dazu werden die DDR-Verhältnisse nachgezeichnet. In Kapitel 11 geht es um die soziale Lage der Privathaushalte und ihre Möglichkeiten zu einer aktiven Gestaltung der Wohlfahrtsentwicklung. In Kapitel 12 und 13 werden die Wohnungsversorgung und die politische und soziale Beteiligung untersucht, wobei im Wohnungsbereich eher Kontinuitäten, im Partizipationsbereich massive Einbrüche und Veränderungen zu erklären sind. Der fünfte Abschnitt, Die deutsche Transformation im Vergleich, versucht eine zusammenfassende Bewertung der deutsch-deutschen Transformation: im Kapitel 14 durch einen Vergleich mit zehn osteuropäischen Gesellschaften und im Schlußkapitel mit einer Bilanz von Belastungen und Verbesserungen sowie ebenfalls einem kurzen internationalen Vergleich. Die deutsche Transformation erscheint hierbei als ein besonders günstiger und sich stabilisierender Sonderfall. In einem Postskriptum werden jüngste Daten zur Wohlfahrtsentwicklung in Ost- und Westdeutschland vom Dezember 1995 vorgestellt. Dabei zeigt sich eine steigende Diskrepanz zwischen der überwiegend positiven Bewertung der persönlichen Lebensumstände und den sich verschlechternden generellen Zufriedenheiten und Zukunftseinschätzungen. Dieser Befund kann als Übergang in eine Phase offener Probleme der "weitergehenden Modernisierung" gedeutet werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Entwicklungsperspektiven von Arbeit im Transformationsprozeß (1995)

    Lutz, Burkart; Schröder, Harry;

    Zitatform

    Lutz, Burkart & Harry Schröder (Hrsg.) (1995): Entwicklungsperspektiven von Arbeit im Transformationsprozeß. München u.a.: Hampp, 379 S.

    Abstract

    "Der Sonderforschungsbereich 333 der Universität München fragt nach neuen Entwicklungen im Feld gesellschaftlicher Arbeit, die er in der doppelten und komplementären Perspektive des arbeitenden Subjekts und institutionell-organisatorischer Strukturen untersucht. Da der tiefgreifende soziale Wandel im Gefolge der deutschen Einigung zentrale Bedeutung für sein Forschungsthema zu gewinnen versprach, bezog der Sonderforschungsbereich bereits 1990/91 in enger Kooperation mit ostdeutschen Wissenschaftlern die Veränderungen in den Neuen Bundesländern in sein Untersuchungsprogramm ein. Hierbei erwiesen sich die seit den späten 80er Jahren von den 'Münchnern' entwickelten Konzepte als sehr gutes Instrument zur Beschreibung und Analyse der Transformationsprozesse. Der Band eröffentlicht Beiträge der ostdeutschen Partner aus dieser gemeinsamen Forschungsarbeit. Stichworte sind: Milieuspezifische Muster alltäglicher Lebensführung; Identitätsentwicklung als Selbstorganisationsprozeß; innovatives Handeln von Pflegepersonal; das Berufsschicksal der Fachschulingenieure; Berufsintegration von Hochschulabgängern; Rationalisierungspfade ostdeutscher Betriebe und die Restrukturierung der industriellen Automobilzulieferer." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Chancen und Risiken im Lebenslauf: Beiträge zum gesellschaftlichen Wandel in Ostdeutschland (1995)

    Sydow, Hubert; Schlegel, Uta; Helmke, Andreas;

    Zitatform

    Sydow, Hubert, Uta Schlegel & Andreas Helmke (Hrsg.) (1995): Chancen und Risiken im Lebenslauf: Beiträge zum gesellschaftlichen Wandel in Ostdeutschland. (Transformationsprozesse), Berlin: Akademie Verlag, 282 S.

    Abstract

    Der Band faßt Ergebnisse der ersten Projektförderphase der Kommission für die Erforschung des sozialen und politischen Wandels in den neuen Bundesländern e.V. (KSPW) zusammen. Die Beiträge befassen sich in drei Kapiteln u.a.:
    1. mit den Lebenslagen, Lebensentwürfen und Wertorientierungen von Jugendlichen
    2. mit den Lebenslagen von Frauen, insbesondere mit der Bewältigung von Arbeitslosigkeit und der Anpassung an veränderte soziale Strukturen
    3. mit Vermittlungen zwischen gesellschaftlichen Veränderungen und individuellen Reaktionen, z.B. bei den sogenannten "jungen Alten" und im Hinblick auf psychosoziale Gesundheitsrisiken. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Wirtschaftliche und soziale Lebensverhältnisse in Ostdeutschland: Indikatorensammlung, erstellt im Auftrag des Nachrichtenmagazins DER SPIEGEL (1995)

    Zitatform

    (1995): Wirtschaftliche und soziale Lebensverhältnisse in Ostdeutschland. Indikatorensammlung, erstellt im Auftrag des Nachrichtenmagazins DER SPIEGEL. (Institut für Wirtschaftsforschung Halle. Sonderheft 1995,02), Halle, 136 S.

    Abstract

    "Im Auftrag des Nachrichtenmagazins Der Spiegel hat das Institut für Wirtschaftsforschung Halle aus einer Vielzahl unterschiedlicher Quellen (111) Indikatoren zusammengestellt und ausgewertet, die den nach der deutschen Einheit einsetzenden Prozeß der Anpassung der Lebensumstände beschreiben. Die einzelnen Indikatoren sind in 19 Kapiteln zusammengefaßt, die den allgemeinen Bereichen 'Bevölkerung und Arbeitsmarkt', 'Einkommen und Verbrauch', 'Materielle und soziale Infrastruktur' und 'Allgemeine wirtschaftliche Rahmenbedingungen' zugeordnet werden können. In allen Bereichen sind deutliche Veränderungen gegenüber der Situation des Jahres 1990 festzustellen, die in aller Regel auf eine Annäherung an westdeutsche Muster zielen. In vielem gibt es fünf Jahre nach der Einheit jedoch noch deutliche Unterschiede zwischen Ost und West, die über das Ausmaß ähnlicher Differenzen zwischen westdeutschen Regionen hinausgehen. Dies zeigt, daß der Transformationsprozeß in Wirtschaft und Gesellschaft noch nicht als abgeschlossen gelten kann. Vorgesehen ist deshalb, die relevanten Entwicklungen auch künftig zu beobachten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Wir sind auf den ganzen Menschen aus und können ihn nicht finden: Bedingungen von Lebensentwürfen bei Frauen in den neuen Bundesländern (1994)

    Bertram, Barbara; Bütow, Birgit;

    Zitatform

    Bertram, Barbara & Birgit Bütow (1994): Wir sind auf den ganzen Menschen aus und können ihn nicht finden. Bedingungen von Lebensentwürfen bei Frauen in den neuen Bundesländern. In: P. Beckmann & G. Engelbrech (Hrsg.) (1994): Arbeitsmarkt für Frauen 2000 - Ein Schritt vor oder ein Schritt zurück? Kompendium zur Erwerbstätigkeit von Frauen (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 179), S. 646-669.

    Abstract

    Im ersten Teil des Aufsatzes thematisieren die Autorinnen zum einen die ihres Erachtens mangelhafte Auseinandersetzung mit den methodologischen und theoretischen Konzepten zur Analyse des sozialen Wandels in den neuen Bundesländern. Zum anderen fordern sie eine kritische Überprüfung der westlichen feministischen Forschung im Hinblick auf ihre Übertragbarkeit auf ostdeutsche "Frauenwirklichkeiten". Der zweite Teil enthält eine empirische Bestandsaufnahme der Lebenskonzepte von Frauen in den neuen Bundesländern. Abschließend wird gefragt, an welchen Problemlagen frauenpolitisch angeknüpft werden kann. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Transformation und Identität: Aspekte, Erfahrungen, Tendenzen (1994)

    Haenschke, Barbara;

    Zitatform

    Haenschke, Barbara (1994): Transformation und Identität. Aspekte, Erfahrungen, Tendenzen. (QUEM-report 24), Berlin, 88 S.

    Abstract

    Der Bericht widmet sich dem Anliegen, den Begriff Identität neu zu hinterfragen und auf seine Brauchbarkeit zur Beschreibung der ablaufenden Transformationsprozesse in Ostdeutschland hin zu überprüfen. "Er untersucht in erster Näherung die Auswirkungen der Transformation in Deutschland auf Identität und auf Arbeit. Dabei sind Identität und Arbeit eingebunden in die Rahmenbedingungen der politischen, ökonomischen und sozioökologischen Transformation." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Sozialreport 1994: Daten und Fakten zur sozialen Lage in den neuen Bundesländern (1994)

    Kurz-Scherf, Ingrid; Winkler, Gunnar;

    Zitatform

    Kurz-Scherf, Ingrid & Gunnar Winkler (Hrsg.) (1994): Sozialreport 1994. Daten und Fakten zur sozialen Lage in den neuen Bundesländern. Berlin, 367 S.

    Abstract

    "Der Sozialreport 1994 informiert über die Entwicklung sozialer Lagen und Befindlichkeiten in den neuen Bundesländern. Statistische Daten und jährliche empirische Untersuchungen seit 1990 machen den Sozialreport zu einem unverzichtbaren Instrument der Information über die neuen Bundesländer. Das Spektrum umfaßt Einkommensentwicklung und Verbrauchsstrukturen, Arbeitsmarktprobleme, Wohnen, Gesundheit, Bevölkerungsentwicklung, Aspekte der demokratischen Mitwirkung u.a. Der Sozialreport richtet sich an sozial und politisch Engagierte, an Sozialwissenschaftler, Politiker, an Parteien, Verbände und Verwaltungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Armut durch Arbeitslosigkeit: Sozialer Wandel und Verarmungsrisiken in den neuen Bundesländern (1994)

    Priller, Eckhard;

    Zitatform

    Priller, Eckhard (1994): Armut durch Arbeitslosigkeit: Sozialer Wandel und Verarmungsrisiken in den neuen Bundesländern. In: Beschäftigungsobservatorium Ostdeutschland H. 12, S. 3-6.

    Abstract

    "Der Umbau der ostdeutschen Wirtschaft geht mit sozialen Differenzierungsprozessen und zunehmender Armutsgefährdung für einen Teil der ostdeutschen Bevölkerung einher. Die Annäherung der Durchschnittseinkommen an das westdeutsche Niveau und das westdeutsche Sozialstaatssystem haben allerdings verhindert, daß Armut zu einem ähnlich gravierenden Problem geworden ist wie in anderen postsozialistischen Ländern. Langzeitarbeitslosigkeit und Einschränkungen arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen lassen jedoch befürchten, daß sich in den neuen Bundesländern eine insbesondere durch Arbeitslosigkeit geprägte Armutspopulation analog zum westdeutschen Muster herausbildet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Psychologische Aspekte des sozio-politischen Wandels in Ostdeutschland (1994)

    Trommsdorff, Gisela;

    Zitatform

    Trommsdorff, Gisela (Hrsg.) (1994): Psychologische Aspekte des sozio-politischen Wandels in Ostdeutschland. (Gesellschaften im Wandel 02), Berlin u.a.: De Gruyter, 252 S.

    Abstract

    Die Beiträge des auf Anregung der Kommission für die Erforschung des sozialen und politischen Wandels in den neuen Bundesländern entstandenen Bandes gehen auf Vorträge des 38. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Psychologie 1992 zurück. Sie gruppieren sich um folgende Themen: Theoretische Ansätze zu Analysen psychologischer Aspekte von Transformationsprozessen; Entwicklungs- und sozialpsychologische Aspekte der Transformationprozesse: Lebensspannenperspektive (Werthaltung und Erziehungsziele, Kontroll- und Zukunftsorientierungen, Aspekte sozialer Interaktion); Einstellungen, Verhalten und berufsrelevante Eigenschaften im wirtschaftlichen Umbruch. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Veränderungen der Struktur und der sozialen Lage Ostdeutscher Haushalte nach 1990 (1993)

    Berger, Horst; Schultz, Annett; Hinrichs, Wilhelm; Priller, Eckhard;

    Zitatform

    Berger, Horst, Wilhelm Hinrichs, Eckhard Priller & Annett Schultz (1993): Veränderungen der Struktur und der sozialen Lage Ostdeutscher Haushalte nach 1990. (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, Arbeitsgruppe Sozialberichterstattung. Papers 93-105), Berlin, 111 S.

    Abstract

    "Die Studie befaßt sich mit den Veränderungen der sozialen Lage der ostdeutschen Privathaushalte seit 1990. Auf der Grundlage von Daten des Sozioökonomischen Panels (SOEP-Ost) und der amtlichen Statistik werden Wandlungen in der Struktur der Privathaushalte und in den wesentlichen Dimensionen ihrer sozialen Lage - Erwerbssituation, Einkommen/Verbrauch und Wohnsituation analysiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Sozialstrukturelle Umbruchsdynamiken: Anpassungen und dynamische Differenzierungen in Ostdeutschland (1993)

    Berger, Peter A.;

    Zitatform

    Berger, Peter A. (1993): Sozialstrukturelle Umbruchsdynamiken. Anpassungen und dynamische Differenzierungen in Ostdeutschland. In: Prokla. Zeitschrift für kritische Sozialwissenschaft, Jg. 23, H. 2, S. 205-230.

    Abstract

    "In dem Beitrag werden zunächst Tendenzen der Annäherung der ostdeutschen an die westdeutsche Sozialstruktur beschrieben. Dabei wird auch gezeigt, daß eine Ost-West-Annäherung für den Osten gleichzeitig neue Differenzierungen mit sich bringt, die sich vor allem an der Geschlechterlinie festmachen. Dem folgen einige Hinweise auf Ost-West-Differenzen, die mit der Dynamik der Anpassungsprozesse selbst, also mit der unterschiedlichen Intensität von Arbeitsmarktfunktionen einerseits, mit der Häufung von Abstiegsprozessen in Ostdeutschland andererseits verknüpft werden können. Ein weiterer Argumentationsschritt wird dann allerdings davor warnen, schon jetzt, also noch mitten im Umbruchprozeß, die Bevölkerung der Fünf Neuen Länder in 'Gewinner' und 'Verlierer' zu sortieren: Gerade in solchen Phasen rapiden Strukturwandels müssen die ersten 'Opfer' nicht immer auch Opfer bleiben, und keineswegs werden die 'Letzten' durchgängig die 'Ersten' sein. Vor dem Hintergrund der Massenhaftigkeit und Geschwindigkeit von individuellen Bewegungen in sich selbst schnell verändernden Strukturen werden schließlich noch einige Überlegungen zu den subjektiven Konsequenzen, zu den Enttäuschungen und Verunsicherungen, die sich mit dem sozialstrukturellen Umbruch verbinden, angeboten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Bundesrepublik Deutschland 2000-2005-2010: die Entwicklung von Wirtschaft und Gesellschaft in der Bundesrepublik Deutschland und den Bundesländern bis 2010 (1993)

    Franzen, Detlef; Schlesinger, Michael; Wolff, Heimfrid; Rommerskirchen, Stefan; Hofer, Peter; Schulz, Birgit; Masuhr, Klaus P.;

    Zitatform

    (1993): Die Bundesrepublik Deutschland 2000-2005-2010. Die Entwicklung von Wirtschaft und Gesellschaft in der Bundesrepublik Deutschland und den Bundesländern bis 2010. (Deutschland Report 01), Basel, 325 S.

    Abstract

    "Der Prognos Deutschland Report Nr. 1 bietet zum ersten Mal eine Gesamtschau über die langfristige wirtschaftliche, demographische und gesellschaftliche Entwicklung Deutschlands. Im Textteil des Reports werden die wichtigsten Problemfelder analysiert und Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt. Hervorzuheben sind hier - stichwortartig - die wachsende internationale Konkurrenz, die demographische Entwicklung, die Entwicklung am Arbeitsmarkt, die Sicherung der sozialen Systeme, das Energie- und Umweltproblem, die ungebremste Verkehrsentwicklung und - im Zentrum der Diskussion in Deutschland: die Probleme der deutschen Vereinigung. Die Daten sind u.a. regional und sektoral disaggregiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Sozialer Umbruch in Ostdeutschland (1993)

    Geißler, Rainer;

    Zitatform

    Geißler, Rainer (Hrsg.) (1993): Sozialer Umbruch in Ostdeutschland. (Sozialstrukturanalyse 02), Opladen: Leske und Budrich, 252 S.

    Abstract

    Der Band dokumentiert die Beiträge, die auf der Jahrestagung der DSG-Sektion "Soziale Ungleichheit und Sozialstrukturanalyse" Ende Januar 1992 in der Gustav-Heinemann-Akademie in Freudenberg gehalten wurden. Die Beiträge skizzieren allgemeine Entwicklungstendenzen des sozialen Umbruchs, vermitteln Einblicke in Teilbereiche dieses Umbruchs auf der Basis von repräsentativen Daten oder Spezialstudien und analysieren die Veränderungen der Lebensbedingungen bei drei sozioökonomischen Gruppen: den Selbständigen, den Bauern und der Arbeiterschaft. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Lebenslageforschung und Sozialberichterstattung in den neuen Bundesländern (1993)

    Hanesch, Walter;

    Zitatform

    (1993): Lebenslageforschung und Sozialberichterstattung in den neuen Bundesländern. (Hans-Böckler-Stiftung. Graue Reihe. N.F. 60), Düsseldorf, 176 S.

    Abstract

    "Durch den rapiden sozialen Wandel in den neuen Bundesländern ist der Bedarf an einer theoretisch fundierten und methodisch qualifizierten Armuts- und Sozialberichterstattung dringender denn je. Der Band diskutiert den Stand der Lebenslageforschung und Sozialberichterstattung in der Bundesrepublik und präsentiert erste empirische Ergebnisse zu Armut und Unterversorgung in den neuen Bundesländern sowohl auf der Grundlage des Sozioökonomischen Panels als auch mit Hilfe qualitativer Verfahren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Gesellschaftliche Disparitäten und alltägliche Lebensführung (1993)

    Kudera, Werner;

    Zitatform

    Kudera, Werner (1993): Gesellschaftliche Disparitäten und alltägliche Lebensführung. In: Mitteilungen. Sonderforschungsbereich 333 H. 5, S. 123-132.

    Abstract

    Der Autor skizziert zunächst sein Konzept sozialer Lebensführung als ein elementares soziales System. Anschließend illustriert er anhand von zwei empirischen Beispielen, "wie gegenwärtig die sozialstrukturellen Umbrüche in den Neuen Bundesländern im Rahmen individueller Lebensführung verarbeitet werden." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Soziale Lage, soziale Risiken und ihre Bewältigung in den neuen Bundesländern (1993)

    Müller-Hartmann, Irene;

    Zitatform

    Müller-Hartmann, Irene (1993): Soziale Lage, soziale Risiken und ihre Bewältigung in den neuen Bundesländern. In: Berliner Journal für Soziologie, Jg. 3, H. 3, S. 303-317.

    Abstract

    "12 Kurzstudien, die 1992 im Auftrag der Kommission für die Erforschung des sozialen und politischen Wandels in den neuen Bundesländern (KSPW) angefertigt wurden, thematisieren neben zunehmender sozialer Ungleichheit in den Lebenslagen der ostdeutschen Bevölkerung hauptsächlich die individuelle Verarbeitung des gesellschaftlichen Wandels und die Bewältigung sozialer Risiken. Wesentliche Ergebnisse dieser Untersuchungen sollen hier vorgestellt werden. Die Palette der Themen reicht von den Problemen Arbeitsloser und der Vorruheständler über die soziale Lage der Rentner bis hin zur Situation alleinerziehender Sozialhilfeempfänger, vom bürgerschaftlich-sozialen Engagement im Transformationsprozeß bis zu den Gefährdungen durch Drogen. Im besonderen werden hier drei Phänomene behandelt: die für den Osten Deutschlands neu erfahrene Massenarbeitslosigkeit, die Konstitution einer quantitativ relevanten Gruppe von Vorruheständlern sowie die Situation der Altersrentner". (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die volkseigene Revolution (1993)

    Opp, Karl-Dieter; Voß, Peter; Gern, Christiane;

    Zitatform

    Opp, Karl-Dieter & Peter Voß (1993): Die volkseigene Revolution. Stuttgart: Klett, 397 S.

    Abstract

    "Warum konnte es in der DDR im Jahre 1989 zu einer Revolution kommen?" Diese Frage zu beantworten, ist Ziel des Buches. Die Autoren nutzen dazu theoriegeleitete empirische Untersuchungen (Repräsentativerhebung 1990 in Leipzig, Befragung oppositioneller Gruppen, umstrukturierte Interviews, Dokumentenanalyse). Theoretisch greifen sie den "rational choise" Ansatz auf und verfolgen bei ihrer Erklärung der Revolution einerseits das Ziel, das Verhalten der einzelnen Bürger zu erklären und andererseits herauszufinden, welche Faktoren für die Entstehnung der Revolution von Bedeutung waren. Daneben werden auch die Ereignisse dargestellt, die erklärt werden sollen, sowie über die Erklärung der Revolution in der DDR hinausgehende Fragen der Sozialwissenschaften zur Erklärung von Revolutionen behandelt. (IAB)

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