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Dossier

Transformationsprozess in Ostdeutschland – Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Gesellschaft

Seit der Wiedervereinigung ist die Angleichung der Lebensverhältnisse in Ost- und Westdeutschland Leitlinie deutscher Politik. Dennoch unterscheiden sich auch viele Jahre nach dem Fall der Mauer Wirtschaft und Arbeitsmärkte in Ost und West noch immer deutlich, mit weitreichenden Konsequenzen für den gesellschaftlichen Wandel und die Lebenslagen ostdeutscher Bürgerinnen und Bürger.
Dieses Dossier präsentiert wissenschaftliche Analysen und Positionen politischer Akteure zum Strukturwandel in den Bereichen Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Bevölkerung, Gesellschaft und Bildung.
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im Aspekt "Produktivität"
  • Literaturhinweis

    Lohnsteigerungen keine "Produktivitätspeitsche": eine Untersuchung für das Verarbeitende Gewerbe in Ostdeutschland (2003)

    Lehmann, Harald;

    Zitatform

    Lehmann, Harald (2003): Lohnsteigerungen keine "Produktivitätspeitsche". Eine Untersuchung für das Verarbeitende Gewerbe in Ostdeutschland. In: Wirtschaft im Wandel, Jg. 9, H. 1, S. 22-26.

    Abstract

    "Die Bedeutung der Lohnentwicklung für das gesamtwirtschaftliche Wachstum und die Beschäftigung in Ostdeutschland wird sehr unterschiedlich diskutiert. Jenseits der üblichen Argumentation für oder gegen Lohnzurückhaltung findet sich die These, dass hohe Lohnsteigerungen einen direkten produktivitätstreibenden Impuls darstellen können. Mit der Untersuchung wird diese spezifische Fragestellung aufgegriffen. Die Nutzung repräsentativer Betriebspaneldaten der Jahre 1998 bis 2000 erlaubt es, grundsätzlich neue Untersuchungswege auf mikroökonomischer Ebene zu beschreiten. Im Ergebnis findet obige These für die Mehrzahl der Betriebe keine Bestätigung. Für bestimmte Betriebe ist sogar ein negativer Einfluss von Lohnsteigerungen auf die Produktivitätsentwicklung und sonstige betriebliche Kennzahlen festzustellen. Die Befunde sprechen daher für eine 'maßvolle' und betrieblich differenzierte Lohnpolitik." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Produktivitätsanpassung in Ostdeutschland: Bestandsaufnahme und Ansatzpunkte einer Erklärung (2003)

    Smolny, Werner;

    Zitatform

    Smolny, Werner (2003): Produktivitätsanpassung in Ostdeutschland. Bestandsaufnahme und Ansatzpunkte einer Erklärung. In: Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik, Jg. 223, H. 2, S. 239-254. DOI:10.1515/jbnst-2003-0209

    Abstract

    Untersucht werden mögliche Ursachen für die schwache Produktivitätsentwicklung in Ostdeutschland. Nach einer Bestandsaufnahme der wirtschaftlichen Entwicklung seit 1990 wird der Beitrag der Wachstumstheorie zum Verständnis des Anpassungsprozesse untersucht. Zentrale Argumente für die Erklärung des Produktionsrückstands sind zum einen der Zusammenbruch der Nachfrage aufgrund der geringen Wettbewerbsfähigkeit der ostdeutschen Wirtschaft, zum anderen die geringe Produktivität der Investitionen aufgrund der erheblichen Subventionen. Weiterhin ist die Qualifikation der Arbeitskräfte immer noch unzureichend an die Erfordernisse des Arbeitsmarktes angepasst. Der Beitrag schließt mit einem Ausblick auf weiteren Forschungsbedarf und diskutiert Perspektiven für die Wirtschaftspolitik. Dringend erforderlich sind mikro- und makroökonomische Studien, in denen die Wirksamkeit der wirtschaftspolitischen Maßnahmen evaluiert wird. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Die ostdeutschen Betriebe in der internationalen Arbeitsteilung (2002)

    Bellmann, Lutz ;

    Zitatform

    (2002): Die ostdeutschen Betriebe in der internationalen Arbeitsteilung. (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 263), Nürnberg, 116 S.

    Abstract

    Im wirtschaftlichen Aufholprozess muss Ostdeutschland seine wirtschaftliche Basis ausbauen und (noch) vorhandene Strukturdefizite verringern. Unternehmen aus dem Ausland, die in den ostdeutschen Bundesländern neue Märkte suchen und günstige Investitionsbedingungen vorfinden, sind dafür sehr wichtig. Der Zugang zu ausländischen Märkten ist darüber hinaus für viele Betriebe Ostdeutschlands entscheidendes Kriterium für ihre Wettbewerbsfähigkeit. Auf der Tagung - das 4. Forschungstreffen der Projektgruppe "IAB-Betriebspanel" - am 26. Juni 2001 in Magdeburg wurden verschiedene Beiträge zur Bedeutung und den Einfluss auslandskontrollierter und exportierender Betriebe in Ostdeutschland präsentiert. In den Tagungsband wurden insgesamt 5 Beiträge aufgenommen. Das inhaltliche Spektrum reicht dabei von einer Darstellung der Bedeutung der Exportaktivitäten ostdeutscher Betriebe, über den Vergleich der Beschäftigungsentwicklung auslandskontrollierter und exportierender Betriebe mit anderen Betrieben Ostdeutschlands bis zur Analyse der Produktivität auslandskontrollierter Betriebe im Vergleich zu Betrieben im inländischen Besitz. (IAB2)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ;
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  • Literaturhinweis

    Aktive und passive Sanierung im Wachstumsprozess ostdeutscher Regionen (2002)

    Bode, Eckhardt ;

    Zitatform

    Bode, Eckhardt (2002): Aktive und passive Sanierung im Wachstumsprozess ostdeutscher Regionen. In: Die Weltwirtschaft H. 4, S. 362-382.

    Abstract

    Die Arbeit untersucht, "in welchen Regionen die Einkommens- und Produktivitätsentwicklung vergleichsweise günstig verlief, und welche Regionen nicht mit der bundesdurchschnittlichen Entwicklung Schritt halten konnten. Besonderes Augenmerk wird dabei auch der Frage geschenkt, wo die beobachteten Einkommens- und Produktivitätssteigerungen eher ein Ausdruck wirtschaftlicher Stärke sind, und wo sie wirtschaftliche Schwächen vermuten lassen. Sie sind im Allgemeinen ein Ausdruck wirtschaftlicher Stärke, wenn überproportionales Wachstum der Produktivität bzw. des Pro-Kopf-Einkommens mit einer Zunahme der Beschäftigung bzw. der Bevölkerung einhergeht. Geht das Wachstum aber mit abnehmender Beschäftigung einher, oder wandern Teile der Bevölkerung ab, so kann sich hinter dem Wachstum durchaus eine krisenhafte Entwicklung verbergen. Der letztgenannte Fall wird in der Arbeit als 'passive Sanierung' bezeichnet, wobei der Begriff weniger im Sinne einer wirtschaftspolitischen Strategie als vielmehr im Sinne eines regionalen Entwicklungsmusters verstanden wird. 'Aktive Sanierung' bezeichnet entsprechend eine regionale Wirtschaftsentwicklung, in deren Zuge die Zahl der Arbeitsplätze bzw. Einwohner im Wachstumsprozess ansteigt. Die Untersuchung ist eine Aktualisierung der in DIW / IAB / IfW / IWH / ZEW (Fortschrittsbericht wirtschaftswissenschaftlicher Institute über die Entwicklung in Ostdeutschland) vorgenommenen Konvergenzanalyse. Sie basiert auf den jüngst veröffentlichten Daten der öffentlichen Statistik zur Bruttowertschöpfung und Erwerbstätigkeit auf Kreisebene (Statistisches Landesamt BadenWürttemberg 2002), die revidierte Zahlen für die neunziger Jahre und erstmals auch Informationen für 2000 enthalten. Die frühere Untersuchung war auf Schätzungen für das Jahr 2000 angewiesen, die sich in einigen Fällen als nicht sonderlich zuverlässig erwiesen haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Fortschritte beim Aufbau Ost: Fortschrittsbericht über die wirtschaftliche Entwicklung in Ostdeutschland (2002)

    Brenke, Karl; Eickelpasch, Alexander; Vesper, Dieter;

    Zitatform

    Brenke, Karl, Alexander Eickelpasch & Dieter Vesper (2002): Fortschritte beim Aufbau Ost. Fortschrittsbericht über die wirtschaftliche Entwicklung in Ostdeutschland. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 69, H. 25, S. 393-416.

    Abstract

    Das Bundesministerium der Finanzen hat fünf wirtschaftswissenschaftliche Forschungsinstitute beauftragt, in jährlichen "Fortschrittsberichten Ostdeutschland" die wirtschaftliche Situation in den neuen Bundesländern zu begutachten. Der Beitrag ist eine gestraffte Fassung des ersten gemeinsamen Berichts. Er zeigt, dass die wirtschaftliche Lage in Ostdeutschland nach wie vor unbefriedigend ist. "Das gesamtwirtschaftliche Wachstum bleibt seit einigen Jahren hinter dem in Westdeutschland zurück. Allerdings zeigen sich mit Blick auf die einzelnen Sektoren sehr unterschiedliche Entwicklungen. Besorgnis erregend ist die auf hohem Niveau verharrende Unterbeschäftigung. Sie verstellt bei vielen den Blick für die unbestreitbare Erfolge, die seit Anfang der 90er Jahre zu verzeichnen sind: bei der Erneuerung der Infrastruktur, dem Aufbau einer wettbewerbsfähigen Unternehmensbasis sowie - und nicht zuletzt - bei der Verbesserung der materiellen Lebensverhältnisse der Menschen." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Zwischen Abkopplung und Aufholen - das schwache ostdeutsche Wachstumspotenzial (2002)

    Priewe, Jan;

    Zitatform

    Priewe, Jan (2002): Zwischen Abkopplung und Aufholen - das schwache ostdeutsche Wachstumspotenzial. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 55, H. 12, S. 706-713.

    Abstract

    "Seit etwa 1997 stagniert die Angleichung Ostdeutschlands an Westdeutschland bei zentralen Indikatoren. Entscheidend ist dabei das Bruttoinlandsprodukt je Einwohner. Während hier seit 1997 knapp 62 % des westdeutschen Wertes erreicht wurden, passt sich die ostdeutsche Arbeitsproduktivität weiter an. Kritisiert wird die weit verbreitete These, dass es sich lediglich um eine Stockungsphase handele, hervorgerufen durch die notwendige Schrumpfung der Überproduktion in der Bauwirtschaft. Trotz der günstigen Entwicklung der ostdeutschen Industrie in den letzten Jahren deutet wenig darauf, dass die grundlegenden Strukturschwächen in den nächsten Jahren überwunden werden. Auch aus theoretischen Gründen ist eine regionale Konvergenz aufgrund von Marktmechanismen keineswegs zu erwarten. Daher sollte über eine veränderte wirtschaftspolitische Konzeption nachgedacht werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Aufholprozess in Ostdeutschland kommt nur schleppend voran: öffentliche Förderung bleibt weiterhin unverzichtbar. Ergebnisse des IAB-Betriebspanels Ost 2001 (2002)

    Schäfer, Reinhard; Wahse, Jürgen;

    Zitatform

    Schäfer, Reinhard & Jürgen Wahse (2002): Aufholprozess in Ostdeutschland kommt nur schleppend voran. Öffentliche Förderung bleibt weiterhin unverzichtbar. Ergebnisse des IAB-Betriebspanels Ost 2001. (IAB-Werkstattbericht 07/2002), Nürnberg, 150 S.

    Abstract

    Seit 1993 baut das IAB ein Betriebspanel auf, mit dessen Hilfe Daten über die Beschäftigungsentwicklung und deren Bestimmungsgrößen erhoben werden, um damit differenzierte Informationen über die Nachfrageseite des Arbeitsmarktes gewinnen zu können. 1996 ist dieses Panel auf Ostdeutschland ausgeweitet worden. Die sechste Welle von 2001 erbrachte verwertbare Interviews von 5688 Betrieben. Die Ergebnisse zeigen einen Beschäftigungsrückgang zwischen Juni 2000 und Juni 2001 um 80 Tsd. Auch für das folgende Jahr wird mit einer negativen Veränderung des Beschäftigungsniveaus gerechnet. Dagegen weisen die Erwartungen der Betriebe für die nächsten fünf Jahre deutlich bessere Werte auf. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Wie erfolgreich sind Kooperationen?: neue Ergebnisse zur Kooperationspraxis in Ostdeutschland (2001)

    Brussig, Martin ; Dreher, Carsten;

    Zitatform

    Brussig, Martin & Carsten Dreher (2001): Wie erfolgreich sind Kooperationen? Neue Ergebnisse zur Kooperationspraxis in Ostdeutschland. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 54, H. 9, S. 566-572.

    Abstract

    "Der Beitrag diskutiert die Kooperationsaktivitäten und ihre Effekte für die Leistungsfähigkeit von Betrieben in den neuen Bundesländern. Hintergrund sind die theoretischen Erwartungen über die leistungssteigernden Wirkungen von Kooperationen sowie die verbreiteten Einschätzungen zu Kooperationsbarrieren in den neuen Bundesländern; beides führt zu einer aktiven wirtschaftspolitischen Unterstützung von Kooperationen. Entgegen verbreiteten Erwartungen sind Kooperationen zwischen ostdeutschen Betrieben keine Seltenheit, und kooperierende Unternehmen sind nicht durchgängig leistungsfähiger als nicht-kooperierende Betriebe. Offenbar, so die Schlußfolgerung, ist zu wenig darüber bekannt, unter welchen Bedingungen sich die leistungssteigernden Effekte zwischenbetrieblicher Kooperationen einstellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    From reunification to economic integration: productivity and the labor market in Eastern Germany (2001)

    Burda, Michael C. ; Hunt, Jennifer;

    Zitatform

    Burda, Michael C. & Jennifer Hunt (2001): From reunification to economic integration. Productivity and the labor market in Eastern Germany. In: Brookings Papers on Economic Activity H. 2, S. 1-92.

    Abstract

    "The analysis of this paper focuses on two issues: the first is the dramatic slowdown in productivity growth in eastern Germany since the early 1990s, and the second is the dysfunctional nature of its labor market - why unemployment, or more precisely the underutilization of labor, is so high. Our original analysis has three core components. We construct measures of capital stocks in each of the eastern German states and proceed to estimate total factor productivity (TFP) in both eastern and western states. We then use microeconometric evidence to assess the sources of poor employment and unemployment performance in the east. Finally, we assess the mobility of labor in an empirical study of migration paterns in unified Germany. We identify TFP, rather than the quantity or the quality of inputs, as the key to understanding the slowdown in convergence in output per worker. From available microdata we observe that the east-west productivity gap is now constant across skill levels, leading us to speculate that poor infrastructure and lack of business skills in the east, rather than lack of capital, explain the gap. We then seek the inefficiencies behind the low employment rate, which is associated with a smaller capital stock and lower output than would be consistent with full convergence. The wage structure is surprisingly similar in east and west, suggesting that the breakdown in the industrial relations system adopted upon reunification is allowing more flexibility in the labor market. We believe, however, that wages in the east are still too high. Our analysis of migration flows within Germany suggests that high wages have kept easterners at home, despite the related rise in unemployment. We conclude with policy recommendations." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Zur wirtschaftlichen Lage und Entwicklung des ostdeutschen Baugewerbes: eine betriebsbezogene empirische Analyse anhand der IWH-Bauumfragen und des IAB-Betriebspanels (2001)

    Loose, Brigitte;

    Zitatform

    Loose, Brigitte (2001): Zur wirtschaftlichen Lage und Entwicklung des ostdeutschen Baugewerbes. Eine betriebsbezogene empirische Analyse anhand der IWH-Bauumfragen und des IAB-Betriebspanels. (Institut für Wirtschaftsforschung Halle. Diskussionspapiere 136), Halle, 77 S.

    Abstract

    Basierend auf IWH-Bauumfragen und auf Daten des IAB-Betriebspanels wird die wirtschaftliche Lage und Entwicklung des ostdeutschen Baugewerbes untersucht. Als Kennziffern der Wettbewerbsfähigkeit werden die Produktivität auf der Basis der Wertschöpfung sowie die von den Unternehmen selbst bewertete Ertragslage herangezogen. Zur gesamtwirtschaftlichen Bewertung der Wettbewerbsfähigkeit des ostdeutschen Baugewerbes werden vergleichende Betrachtungen zu Westdeutschland angestellt, die betriebsbezogenen Untersuchungen gehen der differenzierten Wettbewerbsfähigkeit innerhalb des ostdeutschen Baugewerbes und deren Zusammenhang mit anderen betrieblichen Größen nach. Die in den Subsektoren Bauhaupt- und Ausbaugewerbe existierenden Unterschiede werden berücksichtigt. Es wird deutlich, dass hinsichtlich der wirtschaftlichen Lage im Jahr 2000 und 2001 auf breiter Front die Skepsis überwiegt. Verantwortlich dafür ist neben der zurückhaltenden Produktionserwartungen vor allem die angespannte Situation bei den Preisen, der Liquidität und den Erträgen. Ein positiver Zusammenhang lässt sich für die Nutzbarmachung des vorhandenen Qualifikationspotenzials der Beschäftigten und zur Innovationsfähigkeit der Betriebe nachweisen. Zugleich bestätigt sich, dass die Managementkompetenz auch in multivariater Hinsicht eine wichtige Rolle spielt. Betriebe in westdeutschen oder ausländischem Eigentum und die stärker industriell ausgerichteten Betriebe des Bauhauptgewerbes zeichnen sich durch ein höheres Produktionsniveau aus. Im Bauhauptgewerbe spielen auch der technische Stand der Anlagen, Maßnahmen zur Erhöhung des Qualifikationspotentials und die Wettbewerbsintensität eine signifikante Rolle. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Produktivitätsunterschiede und Konvergenz von Wirtschaftsräumen: das Beispiel der neuen Länder: Gutachten (2001)

    Ragnitz, Joachim; Beer, Siegfried; Müller, Ralf; Komar, Walter; Rothfels, Jacqueline; Müller, Gerald; Wölfl, Anita;

    Zitatform

    (2001): Produktivitätsunterschiede und Konvergenz von Wirtschaftsräumen: das Beispiel der neuen Länder. Gutachten. (Institut für Wirtschaftsforschung Halle. Sonderheft 2001,03), Halle, 332 S.

    Abstract

    "Seit langem beschäftigt sich das IWH mit der Frage, warum die Arbeitsproduktivität in den neuen Ländern der amtlichen Statistik zufolge nur bei 67% des westdeutschen Niveaus liegt. Ist das niedrige Produktivitätsniveau - wie in der Öffentlichkeit vielfach vermutet - allein Reflex einer ungenügenden statistischen Erfassung der Wirtschaftsleistung in den neuen Ländern? Oder verbergen sich dahinter einfach Strukturunterschiede zwischen Ostdeutschland und Westdeutschland, wie zum Beispiel ein in den neuen Ländern vergleichsweise hoher Anteil von kleinen und mittleren Betrieben, die üblicherweise mit nur geringer Produktivität wirtschaften. Oder haben diejenigen Ökonomen recht, die das niedrige Produktivitätsniveau auf Ausstattungsunterschiede bei wichtigen Produktionsfaktoren (Humankapital, Sachkapital, technologisches Wissen) und Schwierigkeiten ostdeutscher Unternehmen an den Absatzmärkten zurückzuführen suchen? Von den Antworten hängt es ab, wie die weiteren Konvergenzaussichten der ostdeutschen Wirtschaft einzuschätzen sind, und welche politischen Maßnahmen zu ergreifen sind, um den Aufbauprozess in den neuen Ländern grösseren Schwung zu geben. In diesem Themenkreis bewegt sich das Gutachten. Es werden wesentliche Determinanten der Produktivitätslücke analysiert, die Aussichten auf deren Abbau thematisiert und wirtschaftspolitische Schlussfolgerungen gezogen. Besonders hervorzuheben ist, dass hier erstmals eine systematische Darstellung der Ursachen des Produktivitätsrückstands-Ost vorgelegt wird. Dabei werden teilweise neue Ergebnisse erzielt, die wesentlich dazu beitragen können, die Diskussion um die Produktivitätslücke-Ost auf eine sachlichere Basis zu stellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Produktivitätsrückstand der ostdeutschen Wirtschaft: eine zusammenfassende Bewertung (2001)

    Ragnitz, Joachim;

    Zitatform

    Ragnitz, Joachim (2001): Produktivitätsrückstand der ostdeutschen Wirtschaft. Eine zusammenfassende Bewertung. In: Wirtschaft im Wandel, Jg. 7, H. 7/8, S. 181-189.

    Abstract

    "Zehn Jahre nach der deutschen Vereinigung erreicht die Wirtschaft in Ostdeutschland im Durchschnitt erst ein Niveau der Arbeitsproduktivität, das bei zwei Dritteln des entsprechenden westdeutschen Wertes liegt. Nach erheblichen Produktivitätssteigerungen in der ersten Phase des Umstrukturierungsprozesses ist in der zweiten Hälfte der neunziger Jahre eine weitere Konvergenz der Arbeitsproduktivitäten kaum noch festzustellen. Da die Produktivität als Schlüsselgröße für die weitere Einkommensentwicklung, für die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und den Transferbedarf der neuen Länder gelten kann, ist die Frage nach den Ursachen des Produktivitätsrückstands von unmittelbarem - auch wirtschaftspolitischem - Interesse. Im Rahmen einer umfassenden Untersuchung hat das Institut für Wirtschaftsforschung Halle deshalb die Gründe für die Produktivitätslücke zwischen Onst- und Westdeutschland näher analysiert und Schlussfolgerungen für den weiteren Konvergenzprozess der ostdeutschen Wirtschaft abgeleitet. In dem Artikel werden die wichtigsten Ergebnisse dieser Studie vorgestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Beschäftigung, Fachkräfte und Produktivität - Differenzierte Problemlagen auf dem ostdeutschen Arbeitsmarkt: Ergebnisse der fünften Welle des IAB-Betriebspanels Ost 2000 (2001)

    Schäfer, Reinhard; Wahse, Jürgen;

    Zitatform

    Schäfer, Reinhard & Jürgen Wahse (2001): Beschäftigung, Fachkräfte und Produktivität - Differenzierte Problemlagen auf dem ostdeutschen Arbeitsmarkt. Ergebnisse der fünften Welle des IAB-Betriebspanels Ost 2000. (IAB-Werkstattbericht 08/2001), Nürnberg, 121 S.

    Abstract

    Seit 1993 baut das IAB ein Betriebspanel auf, mit dessen Hilfe Daten über die Beschäftigungsentwicklung und deren Bestimmungsgrößen erhoben werden, um damit differenzierte Informationen über die Nachfrageseite des Arbeitsmarktes gewinnen zu können. 1996 ist dieses Panel auf Ostdeutschland ausgeweitet worden. Die fünfte Welle von 2000 erbrachte verwertbare Interviews von 5515 Betrieben. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Beschäftigungslage zwischen Juni 1999 und Juni 2000 in Ostdeutschland stabilisiert hat. Allerdings ist diese Entwicklung im Wesentlichen durch die Steigerung der geringfügigen Beschäftigung um 12 Prozent erreicht worden. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Netzwerkaktivitäten und die Produktivitätslücke Ostdeutschlands: die Rolle von Agglomerationsvorteilen (2001)

    Wölfl, Anita; Ragnitz, Joachim;

    Zitatform

    Wölfl, Anita & Joachim Ragnitz (2001): Netzwerkaktivitäten und die Produktivitätslücke Ostdeutschlands. Die Rolle von Agglomerationsvorteilen. In: Wirtschaft im Wandel, Jg. 7, H. 13, S. 315-319.

    Abstract

    "In der öffentlichen Diskussion wird in jüngerer Zeit verstärkt auf die Bedeutung von Unternehmensnetzwerken für die Leistungskraft der Wirtschaft in einer Region hingewiesen. Ein Indiz für die Herausbildung derartiger Netzwerke ist der Grad der räumlichen Ballung (Agglomeration) von Unternehmen gleicher oder miteinander verflochtener Branchen. Der diesbezüglich noch geringe Spezialisierungsgrad ostdeutscher Regionen ist ein Hinweis darauf, dass sich hier solche Netzwerkstrukturen noch nicht in gleichem Maße wie in Westdeutschland etabliert haben. Nur in einzelnen Regionen zeigen sich bislang Anzeichen für derartige regionale Agglomerationen. Der 'kritische' Konzentrationsgrad, von dem an - wie Ergebnisse für Westdeutschland zeigen - Netzwerke zu einer hohen Produktivität beitragen, wurde jedoch noch nicht erreicht. Dies spricht dafür, dass die Produktivitätsunterschiede zwischen den neuen und den alten Ländern auch auf unzureichende Netzwerkaktivitäten zurückzuführen sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Catching-up of East German labour productivity in the 1990s (2000)

    Barrell, Ray ; Velde, Dirk Willem te;

    Zitatform

    Barrell, Ray & Dirk Willem te Velde (2000): Catching-up of East German labour productivity in the 1990s. In: German economic review, Jg. 1, H. 3, S. 271-297.

    Abstract

    Die Autoren analysieren, inwieweit sich die Arbeitsproduktivität in Ostdeutschland inzwischen an die westdeutsche angenähert hat, und untersucht die Determinanten der Entwicklung. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Die unvollendete Transformation: Ostdeutschlands Wirtschaft zehn Jahre nach Einführung der D-Mark (2000)

    Pohl, Rüdiger;

    Zitatform

    Pohl, Rüdiger (2000): Die unvollendete Transformation: Ostdeutschlands Wirtschaft zehn Jahre nach Einführung der D-Mark. In: Wirtschaft im Wandel, Jg. 6, H. 8, S. 223-239.

    Abstract

    "Mit Blick auf den strukturellen Erneuerungsprozess, der marktorientiert verläuft, befindet sich Ostdeutschland auf einem guten Weg. Gleichwohl ist der Aufholprozess ins Stocken geraten. "Aufholprozess" beschreibt die allmähliche Angleichung des in Ostdeutschland erwirtschafteten Einkommens an das westdeutsche Niveau. Maßstab dafür ist die nominale Produktivität (Bruttoinlandsprodukt in jeweiligen Preisen je Erwerbstätigenstunde). Im Jahr 2000 erreicht Ostdeutschland etwa 60 Prozent des westdeutschen Wertes. Simulationsrechnungen des IWH lassen erwarten, dass die Produktivität bis zum Jahre 2010 auf 65 Prozent des westdeutschen Wertes steigen könnte - mehr als heute, aber immer noch weit ab von 100 Prozent. (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Produktivitätsunterschiede und Konvergenz von Wirtschaftsräumen: das Beispiel der neuen Länder (2000)

    Ragnitz, Joachim;

    Zitatform

    Ragnitz, Joachim (2000): Produktivitätsunterschiede und Konvergenz von Wirtschaftsräumen. Das Beispiel der neuen Länder. In: RWI-Mitteilungen, Jg. 51, H. 3/4, S. 219-232.

    Abstract

    "Der Beitrag behandelt die Frage, worauf die im Vergleich zu Westdeutschland geringe Arbeitsproduktivität in der ostdeutschen Wirtschaft zurückzuführen ist. Es wird gezeigt, dass hierfür insbesondere wirtschaftsstrukturelle Unterschiede (Sektorstruktur, Betriebsgrößenstruktur) zwischen neuen und alten Bundesländern, eine niedrige Ausstattung mit komplementären Produktionsfaktoren (Sachkapital, Infrastruktur) und geringe Preissetzungsspielräume ostdeutscher Unternehmen verantwortlich gemacht werden können. Da diese Determinanten sich wirtschaftspolitischer Beeinflussung weitgehend entziehen, wird es aufgrund von Marktprozessen nur allmählich zu einer Angleichung der Produktivitäten an das westdeutsche Niveau kommen können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Analyse betrieblicher Produktivitätsunterschiede mit den Daten des IAB-Betriebspanels (1999)

    Bellmann, Lutz ; Brussig, Martin ;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz & Martin Brussig (1999): Analyse betrieblicher Produktivitätsunterschiede mit den Daten des IAB-Betriebspanels. In: E. Wiedemann, C. Brinkmann, E. Spitznagel & U. Walwei (Hrsg.) (1999): Die arbeitsmarkt- und beschäftigungspolitische Herausforderung in Ostdeutschland : Workshop der Bundesanstalt für Arbeit am 14./15. Oktober 1998 in Magdeburg (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 223), S. 63-72.

    Abstract

    "Vielfach wird in ihrer niedrigen Produktivität eine wesentliche Ursache dafür gesehen, daß ostdeutsche Unternehmen nicht expandieren und folglich zur Entlastung des ostdeutschen Arbeitsmarktes wenig beitragen. In der Studie wird auf Grundlage des IAB-Betriebspanels 1997 die Produktivität ostdeutscher Betriebe im Vergleich zu der westdeutscher Betriebe untersucht. Es konnte gezeigt werden, daß im Verarbeitenden Gewerbe ein sich verbreitender Produktivitätsrückstand ostdeutscher Betriebe in Höhe von 43% besteht. Ursächlich dafür sind die unzureichende Marktposition und sogenannte 'weiche Faktoren', wie die betriebliche Organisation und die Einbindung in das Gesamtunternehmen. Weniger bedeutsam sind die Modernität der technischen Ausstattung des Betriebes, die formale Qualifikationsstruktur der Beschäftigten und die Auslastung der betrieblichen Produktionskapazität." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ;
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  • Literaturhinweis

    Innovationen und Produktivitätswachstum ostdeutscher Betriebe 1992-1995 (1999)

    Falk, Martin ; Pfeiffer, Friedhelm ;

    Zitatform

    Falk, Martin & Friedhelm Pfeiffer (1999): Innovationen und Produktivitätswachstum ostdeutscher Betriebe 1992-1995. In: L. Bellmann, S. Kohaut & M. Lahner (Hrsg.) (1999): Zur Entwicklung von Lohn und Beschäftigung auf der Basis von Betriebs- und Unternehmensdateien (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 220), S. 77-98.

    Abstract

    "Die Studie untersucht die Determinanten der Produktivitätsentwicklung ostdeutscher Unternehmen mit den Daten des Mannheimer Innovationspanels für den Zeitraum 1992-95. Innovationen und die Zugehörigkeit zu einer Unternehmensgruppe beeinflussen das Wachstum der totalen Faktorproduktivität positiv. Unternehmen, die im Zeitraum 1990-92 bzw. 1991-93 sowohl Produkt- als auch Prozeßinnovationen durchgeführt haben, konnten in der Periode 1992-94 gegenüber Nichtinnovatoren einen Produktivitätsvorsprung von 4% bis 7% jährlich erzielen. Für Unternehmen, die zu einem Unternehmensverbund zählen, betrug der Produktivitätsfortschritt im gleichen Zeitraum zwischen 6% und 8%. Dagegen hängt die Produktivitätsentwicklung im Zeitraum 1994/95 nicht von der Zugehörigkeit zu einem Unternehmensverbund - und mit Ausnahme der Prozeßinnovationen - auch nicht von Innovationen ab. Die Resultate sind robust hinsichtlich der verwendeten Schätzverfahren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Entwicklung von Betrieben und Beschäftigung in den neuen Bundesländern: Ergebnisse der dritten Welle des IAB-Betriebspanels Ost (Betriebsbefragung) (1999)

    Schäfer, Reinhard; Wahse, Jürgen;

    Zitatform

    Schäfer, Reinhard & Jürgen Wahse (1999): Entwicklung von Betrieben und Beschäftigung in den neuen Bundesländern. Ergebnisse der dritten Welle des IAB-Betriebspanels Ost (Betriebsbefragung). (IAB-Werkstattbericht 04/1999), Nürnberg, 99 S.

    Abstract

    Seit 1993 baut das IAB ein Betriebspanel auf, mit dessen Hilfe Daten über die Beschäftigungsentwicklung und deren Bestimmungsgrößen erhoben werden, um damit differenzierte Informationen über die Nachfrageseite des Arbeitsmarktes gewinnen zu können. 1996 ist dieses Panel auf Ostdeutschland ausgeweitet worden. Die dritte Welle von 1998 erbrachte verwertbare Interviews von ca. 4900 Betrieben mit knapp 800.000 Beschäftigten. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Beschäftigungslage zwischen Juni 1997 und Juni 1998 stabilisiert hat. Freie Stellen gibt es für qualifizierte Tätigkeiten, vor allem in kleineren Betrieben und Neugründungen. Die Innovationsbereitschaft der ostdeutschen Betriebe ist hoch. Das Investitionsvolumen ist zwischen 1995 und 1998 zurückgegangen. Die ostdeutsche Produktivitätslücke hat sich verfestigt. (IAB)

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