Transformationsprozess in Ostdeutschland – Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Gesellschaft
Seit der Wiedervereinigung ist die Angleichung der Lebensverhältnisse in Ost- und Westdeutschland Leitlinie deutscher Politik. Dennoch unterscheiden sich auch viele Jahre nach dem Fall der Mauer Wirtschaft und Arbeitsmärkte in Ost und West noch immer deutlich, mit weitreichenden Konsequenzen für den gesellschaftlichen Wandel und die Lebenslagen ostdeutscher Bürgerinnen und Bürger.
Dieses Dossier präsentiert wissenschaftliche Analysen und Positionen politischer Akteure zum Strukturwandel in den Bereichen Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Bevölkerung, Gesellschaft und Bildung.
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Literaturhinweis
Zur Lage der Automobil- und Zulieferindustrie in den neuen Bundesländern (1992)
Döhl, Volker;Zitatform
Döhl, Volker (1992): Zur Lage der Automobil- und Zulieferindustrie in den neuen Bundesländern. In: Mitteilungen. Sonderforschungsbereich 333 H. 4, S. 67-94.
Abstract
"Die Lage der Automobil- und Zulieferindustrie in den neuen Bundesländern wurde und wird bestimmt durch folgende Entwicklungen:
1. durch die weitgehende Zerschlagung der Struktur der Automobilindustrie in der ehemaligen DDR und die einsetzenden Prozesse der sukzessiven "Landnahme" der Standorte der ostdeutschen Automobilproduktion durch westdeutsche Automobilkonzerne, 2. durch den damit verbundenen Zusammenbruch der bestehenden Beziehungen zwischen den Automobilendherstellern ("Finalisten") und ihren Zulieferbetrieben, der beschleunigt wurde durch die Auflösung der Kombinate und die Versuche, die in ihnen zusammengefaßten Einzelbetriebe (VEB) in eigenständig am Markt operierende Wirtschaftseinheiten zu überführen und
3. durch die veränderten Zulieferstrategien der westdeutschen Automobilproduzenten und den daraus resultierenden neuen Anforderungen an die Zulieferbetriebe und deren Durchschlagen auf (potentielle) Zulieferbetriebe der neuen Bundesländer." (Autorenreferat) -
Literaturhinweis
Strukturwandel, Fertigungstiefe und Ausgründungspotentiale im ostdeutschen Schiffsbau (1992)
Eisbach, Joachim; Heseler, Heiner;Zitatform
Eisbach, Joachim & Heiner Heseler (1992): Strukturwandel, Fertigungstiefe und Ausgründungspotentiale im ostdeutschen Schiffsbau. Eschborn, 102 S.
Abstract
Die Werften an der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns sind von dem fundamentalen Strukturwandel in Ostdeutschland in besonderer Weise betroffen. Die hohe Fertigungstiefe erweist sich im Vergleich zu den übrigen deutschen Werften eher als ein Wettbewerbsnachteil als ein Vorteil. "Bei dem anstehenden und notwendigen Entflechtungsprozeß ist es im Hinblick auf die Erhaltung einer möglichst großen Anzahl von wettbewerbsfähigen Arbeitsplätzen wichtig zu wissen, welche Betriebe oder Betriebsteile mit welchen Produkten, Anlagen und Konzepten Aussichten haben, selbständig am Markt operieren zu können. Die Überlegungen der DMS, welche der im Kombinatsverbund durchgeführten Produktionen aufgegeben werden müssen, um einen wettbewerbsfähigen Kern im Schiffbau Ostdeutschlands erhalten zu können, werden in der hier präsentierten Studie ergänzt um Überlegungen, wie die Entflechtung vorzunehmen ist, um einer möglichst großen Anzahl daraus entstehender Betriebe eine Überlebenschance zu bieten." (IAB2)
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Literaturhinweis
Arbeitsmarktfolgen der Restrukturierung des ostdeutschen Schiffbaus (1992)
Heseler, Heiner; Warich, Bert; Löser, Heike;Zitatform
Heseler, Heiner, Heike Löser & Bert Warich (1992): Arbeitsmarktfolgen der Restrukturierung des ostdeutschen Schiffbaus. (Kommission für die Erforschung des Sozialen und Politischen Wandels in den Neuen Bundesländern. Graue Reihe 220), Halle, 68 S.
Abstract
"Der Transformationsprozess des ostdeutschen Schiffbaus vom Kombinat in der zentralistischen Planwirtschaft der DDR zur Aktiengesellschaft im Eigentum der Treuhandanstalt bis hin zum beginnenden Privatisierungsprozess ist Gegenstand der Studie. Sie basiert auf vielen Expertengesprächen mit Management, Betriebsräten und Beschäftigten der DMS AG, die zwischen Juni und Oktober 1992, vornehmlich in Rostock, durchgeführt wurden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Transformation des ostdeutschen Schiffbaus: Restrukturierung, Privatisierung, Arbeitsmarktfolgen 1990-92 (1992)
Heseler, Heiner; Löser, Heike;Zitatform
Heseler, Heiner & Heike Löser (1992): Die Transformation des ostdeutschen Schiffbaus. Restrukturierung, Privatisierung, Arbeitsmarktfolgen 1990-92. Bremen u.a., 82 S.
Abstract
"Der Transformationsprozeß des ostdeutschen Schiffbaus vom Kombinat in der zentralistischen Planwirtschaft der DDR zur Aktiengesellschaft im Eigentum der Treuhandanstalt bis zur beginnenden Privatisierung ist das Thema der Studie. Die Untersuchung dokumentiert und analysiert einen laufenden Prozeß der Neuorientierung, Anpassung und Strategieentwicklung einer Branche und von Unternehmen, die das industrielle Rückgrat des Nordens der früheren DDR waren und denen auf den neuentstandenen Arbeitsmärkten der ostdeutschen Küstenregion eine überragende Rolle zukam und noch immer zukommt. Sie basiert auf vielen Expertengesprächen mit Managern, Betriebsräten und Beschäftigten, die zwischen Juni und Oktober 1992, meistens in Rostock, geführt wurden. Darüber hinaus wurde die einschlägige Fachpresse ausgewertet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Modernisierungsrisiken im ostdeutschen Maschinenbau (1992)
Hirsch-Kreinsen, Hartmut;Zitatform
Hirsch-Kreinsen, Hartmut (1992): Modernisierungsrisiken im ostdeutschen Maschinenbau. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 45, H. 5, S. 293-300.
Abstract
"Die aktuellen Rationalisierungsstrategien im ostdeutschen Maschinenbau umfassen vorrangig kurzfristig und betriebswirtschaftlich-quantitativ orientierte Maßnahmen, die sich auf das 'Überleben' der Betriebe richten. In arbeitsorganisatorischer und personalwirtschaftlicher Hinsicht haben diese kurzfristigen Sanierungsmaßnahmen faktisch und ungeplant einen strukturkonservierenden Effekt. Damit verbinden sich ganz erhebliche Risiken, die längerfristig den Bestand vieler, bis jetzt erhaltender Betriebe gefährden können. Diese Risiken könnten jedoch verringert werden, wenn versucht würde, innovative Konzepte der Arbeitsorganisation und des Personaleinsatzes, wie sie in Westdeutschland diskutiert werden, für die Sanierung ostdeutscher Betriebe nutzbar zu machen." (Autorenreferat)
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Literaturhinweis
Der ostdeutsche Werkzeugmaschinenbau auf dem Weg zur Marktwirtschaft (1992)
Hübner, Werner;Zitatform
Hübner, Werner (1992): Der ostdeutsche Werkzeugmaschinenbau auf dem Weg zur Marktwirtschaft. (Schriften zur beruflich-betrieblichen Weiterbildung in den neuen Ländern 06), Schwerin, 31 S.
Abstract
Ausgehend von der volkswirtschaftlichen Stellung des ostdeutschen Werkzeugmaschinenbaus und den strukturellen Unterschieden bei den deutschen Werkzeugmaschinenbranchen untersucht der Beitrag die Richtungen des Strukturwandels im ostdeutschen Werkzeugmaschinenbau. Dabei wird sowohl der Stand der Privatisierung betrachtet als auch die Entwicklung der Unternehmens- und Beschäftigtenstrukturen untersucht. (IAB)
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Literaturhinweis
Modernisierung der ostdeutschen Automobilindustrie: Chancen und Risiken für die Beschäftigten (1992)
Mickler, Otfried; Walker, Bettina;Zitatform
Mickler, Otfried & Bettina Walker (1992): Modernisierung der ostdeutschen Automobilindustrie. Chancen und Risiken für die Beschäftigten. In: Mitteilungen. Soziologisches Forschungsinstitut, Göttingen H. 19, S. 50-60.
Abstract
Die AutorInnen geben einen Überblick über die Entwicklung der Automobilindustrie in der DDR, ihre Situation im Transformationsprozeß hinsichtlich der Anpassung der übernahmefähigen und "Abwicklung" der veralteten Unternehmensstrukturen (inclusive des Personals) und über Realisierungschancen und -risiken der Modernisierungsstrategien (z.B. Lean Management). (IAB)
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Literaturhinweis
Probleme der Privatisierung und Strukturanpassung der Industrie in den Neuen Bundesländern: Analyse und Lösungsansätze - untersucht in der metallverarbeitenden Industrie Ost-Berlins, Untersuchungszeitraum II/92 (1992)
Steinberg, Norbert; Pieper, Christine; Gohlke, Günter; Höffner, Hans-Jürgen;Zitatform
Steinberg, Norbert, Hans-Jürgen Höffner, Günter Gohlke & Christine Pieper (1992): Probleme der Privatisierung und Strukturanpassung der Industrie in den Neuen Bundesländern. Analyse und Lösungsansätze - untersucht in der metallverarbeitenden Industrie Ost-Berlins, Untersuchungszeitraum II/92. Berlin, 36 S., Anhang.
Abstract
"Die Analyse hat das Ziel, einen konzentrierten Überblick über die ökonomische Situation neugegründeter, vorwiegend industrieller Unternehmen, die Wettbewerbsfähigkeit ihres Produktions- und Leistungsprogramms sowie über den Stand umweltorientierten Wirtschaftens, einschließlich der ökologischen Verträglichkeit ihrer Erzeugnisse und Technologien zu geben. Die vorgestellten Ergebnisse zu diesen Problemkreisen beruhen auf einer Befragung von insgesamt 101 Unternehmen des Maschinenbaus, der metallverarbeitenden Industrie und der Elektrotechnik/Elektronik im Ostteil Berlins. Die Konzentration auf diesen Erfassungsbereich erfolgte vorrangig aus folgenden Gründen:
Zum einen bilden nach allgemeiner Auffassung Niveau und Entwicklung der industriellen Produktion und hier insbesondere des untersuchten Bereiches einen wichtigen Indikator für die ökonomische Situation der Wirtschaft eines Landes. Zum anderen hat dieser Bereich für die Wirtschaft Berlins sowie seines näheren Umlandes traditionell immer eine entscheidende Bedeutung gehabt." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Gesamtwirtschaftliche und unternehmerische Anpassungsprozesse in Ostdeutschland: sechster Bericht (1992)
Zitatform
(1992): Gesamtwirtschaftliche und unternehmerische Anpassungsprozesse in Ostdeutschland. Sechster Bericht. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 59, H. 39, S. 467-492.
Abstract
Im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums werden die wirtschaftlichen Anpassungsprozesse in Ostdeutschland untersucht und periodische Berichte geliefert. Das zentrale Thema des sechsten Berichts sind die Lage und die Perspektiven der ostdeutschen Industrie. Es werden erste Ergebnisse einer Befragung vorgestellt, die das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung im Sommer 1992 bei rund 2500 Unternehmen durchgeführt hat. Diese zeigen, daß die Industrie nach wie vor in einer schwierigen Lage ist. In der Bauwirtschaft und in den meisten Dienstleistungsbetrieben sind die strukturellen Anpassungsprozesse dagegen gut vorangekommen. Auf dem Arbeitsmarkt setzt sich der Arbeitsplatzabbau fort. (IAB)
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Literaturhinweis
Textilstandort Ostdeutschland: Zukunftsperspektiven für die Textil- und Bekleidungsindustrie in den neuen Bundesländern: eine Tagung der Friedrich-Ebert-Stiftung am 16. Oktober 1992 in Cottbus/Brandenburg (1992)
Zitatform
(1992): Textilstandort Ostdeutschland: Zukunftsperspektiven für die Textil- und Bekleidungsindustrie in den neuen Bundesländern. Eine Tagung der Friedrich-Ebert-Stiftung am 16. Oktober 1992 in Cottbus/Brandenburg. (Wirtschaftspolitische Diskurse 39), Bonn, 38 S.
Abstract
Die Broschüre dokumentiert eine Fachtagung der Friedrich-Ebert-Stiftung, in deren Mittelpunkt der Erhalt der Kernbereiche der Textil- und Bekleidungsindustrie Ostdeutschlands stand. "Von den einstmals 300.000 Arbeitsplätzen in der ostdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie waren bis Mitte 1992 noch rund 55.000 vorhanden - bei weiter fortschreitendem Stellenabbau. Vertreter der Textil und Bekleidungsindustrie, der Treuhandanstalt, der Gewerkschaft Textil und Bekleidung, aus Politik und Wissenschaft diskutierten Lösungswege, wie die rasante Talfahrt dieses traditionsreichen Wirtschaftszweiges zu stoppen sei." (IAB2)
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Literaturhinweis
Gesamtwirtschaftliche und unternehmerische Anpassungsprozesse in Ostdeutschland: siebter Bericht (1992)
Zitatform
(1992): Gesamtwirtschaftliche und unternehmerische Anpassungsprozesse in Ostdeutschland. Siebter Bericht. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 59, H. 52, S. 709-738.
Abstract
Im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums werden die wirtschaftlichen Anpassungsprozesse in Ostdeutschland untersucht und periodische Berichte geliefert. Schwerpunkt des siebten Berichts sind die Lage und die Perspektiven der ostdeutschen Industriebetriebe. Hierzu werden weitere Ergebnisse einer DIW-Umfrage vom Sommer 1992 vorgestellt. Außerdem wird die Umstrukturierung der Bauwirtschaft, der freien Berufe und der öffentlichen Verwaltung behandelt. Es wird festgestellt, daß die Lage auf dem ostdeutschen Arbeitsmarkt unverändert düster ist und von einem sich selbst tragenden Aufbauprozeß noch keine Rede sein kann. (IAB)
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Literaturhinweis
Arbeitsplatzsicherung und neue Beschäftigung an den Standorten der ostdeutschen Eisen- und Stahlindustrie: Beschäftigungsgesellschaften und regionale Innovation (1991)
Bethke, Thomas; Duchene, Bruno; Hennig, Klaus-Peter; Wilke, Peter; Harmes-Liedtke, Ulrich; Linert, Steffi;Zitatform
(1991): Arbeitsplatzsicherung und neue Beschäftigung an den Standorten der ostdeutschen Eisen- und Stahlindustrie. Beschäftigungsgesellschaften und regionale Innovation. Henningsdorf u.a., 67 S.
Abstract
"Die Broschüre analysiert und dokumentiert Aktivitäten an Stahlstandorten der neuen Bundesländer, eine kurzfristig abfedernde und mittelfristig stabilisierende wirtschaftliche Struktur aufzubauen. Im Mittelpunkt stehen dabei direkte beschäftigungswirksame Maßnahmen, die aber einzuordnen sind in eine Strategiedebatte für die Stahl- und Eisenindustrie Ostdeutschlands. Zentrale Fragen sind:
- Wie kann der notwendige Beschäftigungsabbau sozialverträglich erfolgen?
- Welche Beschäftigungsalternativen gibt es für die 'freigesetzten' Arbeitnehmer?
- Welche Sanierungsstrategien gibt es für die ostdeutsche Stahlindustrie?
- Wie sind strukturpolitische Maßnahmen zu initiieren bzw. zu beeinflussen?" (Autorenreferat) -
Literaturhinweis
Die Textil- und Bekleidungsindustrie der neuen Bundesländer im Umbruch (1991)
Breitenacher, Michael; Haase, Dirk; Adler, Ulrich; Brander, Sylvia;Zitatform
Breitenacher, Michael, Ulrich Adler, Sylvia Brander & Dirk Haase (1991): Die Textil- und Bekleidungsindustrie der neuen Bundesländer im Umbruch. (Ifo-Studien zur Industriewirtschaft 41), München, 204 S.
Abstract
Ausgehend von der großen Bedeutung der Textil- und Bekleidungsindustrie der ehemaligen DDR für den Arbeitsmarkt (1989 fast 320.000 Beschäftigte) geht die Studie folgenden Fragen nach:
- Auswirkungen der Wirtschafts-, Währungs- und Sozialunion auf Strukturen, Technik und Unternehmensorganisation dieser Branche;
- Kooperationsmöglichkeiten zwischen west- und ostdeutschen Textil- und Bekleidungsunternehmen;
- Analyse der Wettbewerbsposition der Textil- und Bekleidungsindustrie der ehemaligen DDR und Beurteilung künftiger Wettbewerbschancen (national und international). (IAB2) -
Literaturhinweis
Großer Anpassungsbedarf der Textil- und Bekleidungsindustrie in den neuen Bundesländern (1991)
Breitenacher, Michael;Zitatform
Breitenacher, Michael (1991): Großer Anpassungsbedarf der Textil- und Bekleidungsindustrie in den neuen Bundesländern. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 44, H. 22, S. 8-13.
Abstract
"Die Ablösung der sozialistischen Planwirtschaft durch die soziale Marktwirtschaft hat die Textil- und Bekleidungsindustrie der ehemaligen DDR vor erhebliche Anpassungsschwierigkeiten gestellt. Wegen ihrer großen Bedeutung für die Beschäftigung hat das Bundesministerium für Wirtschaft das ifo Institut im vergangenen Jahr beauftragt, die Textil- und Bekleidungsindustrie in der ehemaligen DDR zu analysieren, und zwar im Hinblick auf Strukturen, Technik und Unternehmensorganisation, Kooperationsmöglichkeiten zwischen ost- und westdeutschen Unternehmen sowie die internationale Wettbewerbsposition. Die Untersuchung, die zusammen mit Wissenschaftlern und Praktikern aus der ehemaligen DDR durchgeführt wurde, ergab, daß die Umstrukturierung der ostdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie der Mehrheit der ursprünglich 318 000 Beschäftigten (1989) den Arbeitsplatz kosten wird. Bis Ende 1991 könnte ihre Zahl auf 80 000 bis 100 000 sinken. Angesichts der starken regionalen Konzentration insbesondere der Textilindustrie stellt sich der Wirtschaftspolitik die Aufgabe, den Regionen bei der Schaffung alternativer Arbeitsplätze behilflich zu sein." (Autorenreferat)
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Literaturhinweis
Probleme der Konsolidierung der Stahlindustrie in den neuen Bundesländern (1991)
Bömer, Hermann;Zitatform
Bömer, Hermann (1991): Probleme der Konsolidierung der Stahlindustrie in den neuen Bundesländern. In: Memo-Forum H. 18, S. 73-82.
Abstract
Der Beitrag thematisiert die Strukturprobleme der ostdeutschen Stahlindustrie nach der Vereinigung. Dabei wird zunächst die Ausgangslage dargestellt, wobei auch Beschäftigtenzahlen für DDR-Zeiten herangezogen werden. Anschließend wird auf die Sanierungskonzepte der Treuhandanstalt, der Westkonzerne sowie der Wirtschaftsvereinigung Stahl eingegangen. Kurz wird auch die Konsolidierung durch zeitlich befristete Marktsicherungsmaßnahmen (Quotenkartelle) erörtert. Zum Abschluß werden sozialpolitische Aspekte der Lohnentwicklung und eines sozialverträglichen Belegschaftsabbaus (Beschäftigungsgesellschaften u.a.) behandelt. (IAB)
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Literaturhinweis
Der maritime Sektor im Umbruch: wirtschaftsstrukturelle und beschäftigungspolitische Vorschläge für Rostock (1990)
Heseler, Heiner; Hickel, Rudolf;Zitatform
Heseler, Heiner & Rudolf Hickel (1990): Der maritime Sektor im Umbruch. Wirtschaftsstrukturelle und beschäftigungspolitische Vorschläge für Rostock. (PIW-Studien 06), Bremen, 97 S.
Abstract
Die Studie "gibt zum einen Anhaltspunkte für die dringend erforderliche Umprofilierung der bisherigen Produktionsschwerpunkte der maritimen Wirtschaft. Zum anderen werden die Instrumente zum sozial- und umweltverträglichen Um- und Ausbau im Wirtschaftsraum Rostock dargelegt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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