Transformationsprozess in Ostdeutschland – Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Gesellschaft
Seit der Wiedervereinigung ist die Angleichung der Lebensverhältnisse in Ost- und Westdeutschland Leitlinie deutscher Politik. Dennoch unterscheiden sich auch viele Jahre nach dem Fall der Mauer Wirtschaft und Arbeitsmärkte in Ost und West noch immer deutlich, mit weitreichenden Konsequenzen für den gesellschaftlichen Wandel und die Lebenslagen ostdeutscher Bürgerinnen und Bürger.
Dieses Dossier präsentiert wissenschaftliche Analysen und Positionen politischer Akteure zum Strukturwandel in den Bereichen Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Bevölkerung, Gesellschaft und Bildung.
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Literaturhinweis
Transformation zwischen Markt, Staat und Drittem Sektor (1997)
Zitatform
Corsten, Michael & Helmut Voelzkow (Hrsg.) (1997): Transformation zwischen Markt, Staat und Drittem Sektor. Marburg: Metropolis-Verlag, 288 S.
Abstract
"Auf einer Tagung, die im Frühjahr 1996 in Potsdam durchgeführt wurde, sowie auf einem Sektionstreffen während des Dresdner Soziologiekongresses im Oktober 1996 wurden die Transformationsprobleme in Ostdeutschland eingehend diskutiert. Der Band enthält einige ausgewählte Beiträge dieser Veranstaltungen, die einzelne Aspekte der Transformationsproblematik im Spannungsfeld von Markt, Staat und Drittem Sektor näher beleuchten." Thematisch sind die Beiträge des Bandes nach vier Problemstellungen gruppiert. Der erste Teil enthält generelle wirtschaftssoziologische Theorieperspektiven auf den Transformationsprozeß in Deutschland und darüber hinaus in ostmitteleuropäischen Gesellschaften. Im zweiten Teil setzen sich die AutorInnen mit der Transformation der institutionellen Rahmenbedingungen des Arbeitsmarktes auseinander. Der dritte Teil untersucht den Zusammenhang zwischen Transformation, Governancestrukturen und Netzwerken. Der vierte und letzte Teil beschäftigt sich mit der Theorie des Dritten Sektors und der Entstehung des Dritten Sektors in Ostdeutschland. (IAB2)
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Literaturhinweis
Restructuring networks in post-socialism: legacies, linkages, and localities (1997)
Grabher, Gernot; Stark, David;Zitatform
Grabher, Gernot & David Stark (Hrsg.) (1997): Restructuring networks in post-socialism. Legacies, linkages, and localities. Oxford u.a.: Oxford University Press, 349 S.
Abstract
Analyse der ökonomischen und sozialen Transformation in Osteuropa aus institutioneller, entwicklungs- und organisationstheoretischer Sicht. (IAB)
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Literaturhinweis
Arbeit und Betriebe (1997)
Lutz, Burkart;Zitatform
Lutz, Burkart (1997): Arbeit und Betriebe. In: Berliner Journal für Soziologie, Jg. 7, H. 4, S. 435-443.
Abstract
"Auf dem Hintergrund vielfältiger empirischer Befunde und Analysen, auf die im Literaturverzeichnis verwiesen ist, formuliert der Aufsatz drei generelle Thesen zum Transformationsprozeß, die in deutlichem Gegensatz zu den vorherrschenden Annahmen der frühen Transformationsforschung stehen: (1) Die Strukturen und Prägungen aus der DDR-Zeit wirken auch Jahre nach der Wende noch fort; (2) die marktwirtschaftliche "Sanierung" der DDR-Wirtschaft mündete in eine möglicherweise dauerhafte industrielle Verödung ohne Ausgleich durch beschleunigte Tertiarisierung; (3) statt der vielfach erwarteten schrittweisen Verbesserung der Erwerbsperspektiven gab es nur ein schmales Zeitfenster, in dem wirklich neue Chancen verfügbar waren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Wiedervereinigung nach sechs Jahren: Erfolge, Defizite, Zukunftsperspektiven im Transformationsprozeß (1997)
Oppenländer, Karl-Heinrich;Zitatform
Oppenländer, Karl-Heinrich (Hrsg.) (1997): Wiedervereinigung nach sechs Jahren. Erfolge, Defizite, Zukunftsperspektiven im Transformationsprozeß. (Schriftenreihe des IFO-Instituts für Wirtschaftsforschung 144), Berlin u.a.: Duncker & Humblot, 617 S.
Abstract
Das Buch analysiert sechs Jahre nach der Wiedervereinigung von West- und Ostdeutschland die Erfolge und Defizite im bisher abgelaufenen Transformationsprozeß der Neuen Bundesländer. Es werden folgende Themenkomplexe behandelt:
- Von der Transformation zur Integration: Aufbau und Anpassung;
- Bewirktes und Defizite: Auf der Erfolgsstraße?
- Neuaufbau Ost: Impulse durch Westtransfers;
- Lohnpolitik: Belastung für den Arbeitsmarkt;
- Kapitalstock: Sanierung erfordert Kraftakt;
- Systemwechsel treibt Strukturwandel: Eine Analyse nach Branchen;
- Räumlicher Strukturwandel: Erhebliche Verlagerungen bei Wohnbevölkerung und Arbeitsplätzen;
- Perspektiven der ostdeutschen Wirtschaft und wirtschaftspolitische Schlußfolgerungen. (IAB2) -
Literaturhinweis
Kommunaler Institutionenwandel: Regionale Fallstudien zum ostdeutschen Transformationsprozeß (1996)
Zitatform
Berg, Frank, Martin Nagelschmidt & Hellmut Wollmann (1996): Kommunaler Institutionenwandel: Regionale Fallstudien zum ostdeutschen Transformationsprozeß. (Transformationsprozesse 12), Opladen: Leske und Budrich, 271 S.
Abstract
"Gegenstand des Buches ist die Beschreibung und Analyse der Transformation beispielhaft ausgewählter kommunaler Institutionen und Problemfelder im Zeitraum 1989/90 bis 1994/95. Im Mittelpunkt steht die Frage nach den endogenen Bedingungen, insbesondere den Qualifikationen, den Werteorientierungen der kommunalen politisch-administrativen Eliten im Prozeß der Institutionalisierung der kommunalen Selbstverwaltung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Transformation, Investitionen und Wachstum: eine theoretische Perspektive (1996)
Zitatform
Brücker, Herbert & Wolfram Schrettl (1996): Transformation, Investitionen und Wachstum. Eine theoretische Perspektive. In: Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung, Jg. 65, H. 1, S. 5-13.
Abstract
"Die Transformation der Wirtschaftsordnung ist in den Ländern Ost- und Mitteleuropas zunächst mit einem Überproportionalen Rückgang der Investitionstätigkeit verbunden gewesen. In herkömmlichen Modellen optimalen Wirtschaftswachstums (Ramsey-Cass-Koopmans) kann dieser Investitionsrückgang nur durch eine anfängliche Überakkumulation von Kapital und durch eine Verkürzung der Zeithorizonte erklärt werden. Angesichts der transformationsbedingten Entwertung der Kapitalstocks und der Ausweitung der Produktionsmöglichkeiten (Technologien) ist jedoch in den Transformationsländern von einer Unterausstattung mit Kapital auszugehen, so daß es im Rahmen des Ramsey-Modells zu einer Beschleunigung anstatt zu einem Rückgang der Investitionstätigkeit kommen mußte. Daher wird hier ein Wachstumsmodell mit konsumabhängiger Produktionsfunktion analysiert, das den Investitionsrückgang modellimmanent erklären kann. Es zeigt sich dabei auch, daß die Transformation des Wirtschaftssystems nicht zwingend zu einem Anstieg der Investitionen und des Sozialprodukts führen muß, es kann sich auch eine Armutsfalle mit einer fortschreitenden Dekapitalisierung der Volkswirtschaften ergeben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Deutsche Vereinigung, Kapitalbildung und Beschäftigung (1996)
Carlsberg, Michael;Zitatform
Carlsberg, Michael (1996): Deutsche Vereinigung, Kapitalbildung und Beschäftigung. (Wirtschaftswissenschaftliche Beiträge 119), Heidelberg: Physica-Verl., 219 S.
Abstract
"Die Monographie untersucht den Prozeß der deutschen Vereinigung im Lichte der makroökonomischen Theorie. Im Mittelpunkt stehen folgende Fragen: Wie ist die deutsche Vereinigung aus makroökonomischer Perspektive zu interpretieren? Was sind die makroökonomischen Konsequenzen der deutschen Vereinigung? Welche makroökonomischen Probleme werden durch die deutsche Vereinigung hervorgerufen? Und wie kann die Wirtschaftspolitik diese Probleme lösen? Die Arbeit ist in zwei Hauptteile gegliedert, in die neoklassische Theorie (Teil 1) und in die keynesianische Theorie (Teil 2)." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zwischenbilanz der Wiedervereinigung: Strukturwandel und Mobilität im Transformationsprozeß (1996)
Zitatform
Diewald, Martin & Karl Ulrich Mayer (Hrsg.) (1996): Zwischenbilanz der Wiedervereinigung. Strukturwandel und Mobilität im Transformationsprozeß. (Sozialstrukturanalyse 08), Opladen: Leske und Budrich, 352 S.
Abstract
"Der Transformationsprozeß in Ostdeutschland gehört gewiß nicht zu den Forschungsfeldern, in denen wenig Aktivität herrscht. Allerdings gibt es einen Mangel an genuinen Längsschnittstudien, die am ehesten dem Prozeßcharakter der Transformation gerecht werden können. Solche Studien sind umso notwendiger, als es sich bei der ostdeutschen Transformation ja keineswegs um einen bereits abgeschlossenen Vorgang, sondern um einen noch andauernden Veränderungsprozeß handelt. Die Gemeinsamkeit der in dem Band versammelten Beiträge liegt darin, daß es sich um empirische Längsschnittanalysen sozialer Ungleichheiten unter verschiedenen Aspekten handelt oder um eher theoretische Auseinandersetzungen mit dem Transformationsverlauf. Angesprochen werden dabei vor allem Erwerbschancen und Berufsverläufe (Teil 1), aber auch Veränderungen der Einkommen (Teil 2), Einstellungen und Persönlichkeitsmerkmale (Teil 3) sowie institutionelle Veränderungen als Rahmenbedingungen der beschriebenen individuellen Verläufe. Im letzten Teil dieses Sammelbandes sind Beiträge versammelt, die sich das Ziel gesetzt haben, die verschiedenen Entwicklungsstränge zu resümieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Institutionenbildung in Ostdeutschland: zwischen externer Steuerung und Eigendynamik (1996)
Zitatform
Eisen, Andreas & Hellmut Wollmann (Hrsg.) (1996): Institutionenbildung in Ostdeutschland. Zwischen externer Steuerung und Eigendynamik. (Transformationsprozesse 14), Opladen: Leske und Budrich, 422 S.
Abstract
"Der Band entstand im Ergebnis einer Tagung der KSPW-Berichtsgruppe Politische Interessenvermittlung, Kommunal- und Verwaltungspolitik (Berlin, 1995). Er umfaßt einerseits Ergebnisse empirischer Forschungsprojekte, die größtenteils im KSPW-Kontext bearbeitet wurden. Andererseits werden vergleichende Analysen zur Institutionenbildung und Ansätze zur theoretischen Verallgemeinerung der Institutionenbildung in Ostdeutschland vor dem Hintergrund einer analytischen Verknüpfung von individueller Handlungsebene und institutioneller Systemebene vorgestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Sozialer Wandel und Akteure in Ostdeutschland: empirische Befunde und theoretische Ansätze (1996)
Kollmorgen, Raj; Reißig, Rolf; Weiß, Johannes;Zitatform
(1996): Sozialer Wandel und Akteure in Ostdeutschland. Empirische Befunde und theoretische Ansätze. (Transformationsprozesse 08), Opladen: Leske und Budrich, 375 S.
Abstract
"Die Beiträge des Bandes beschäftigen sich aus unterschiedlichen diziplinären Perspektiven mit den Wandlungsprozessen in Ostdeutschland. In drei Teilen werden u.a. folgende Problemkonstellationen behandelt:
1. Östlicher Wandel, westlicher Wandel? - Modernitäten im Osten?
2. Akteure und Institutionen der Transformation: Über Transfers und Eigensinnigkeiten
3. Theoretische und methodische Herausforderungen Theorielosigkeit oder undurchsichtige Gemengelage?" (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Ökonomik der Transformation als wirtschafts- und gesellschaftspolitisches Problem: eine Einführung aus wirtschaftsanthropologischer Sicht (1996)
Schulz-Nieswandt, Frank;Zitatform
Schulz-Nieswandt, Frank (1996): Ökonomik der Transformation als wirtschafts- und gesellschaftspolitisches Problem. Eine Einführung aus wirtschaftsanthropologischer Sicht. (Sozialökonomische Schriften 09), Frankfurt am Main u.a.: Lang, 307 S.
Abstract
"Transformation wird als Wandel einer kollektiven Identität verstanden. Daher hat diese Analyse einen wirtschaftsanthropologischen Zuschnitt: Gefragt wird nach den nicht-ökonomischen Voraussetzungen ökonomischer Entwicklung. Basis ist ein institutionalistischer, teilweise institutionenökonomischer Theorieansatz (unter Beachtung von public choice-Aspekten). Empirische Befunde aus der Entwicklungsökonomie, aus der Transitions- und aus der Integrationsforschung (etwa Europas) werden herangezogen. Es interessieren somit die polity- politics- und policy-Voraussetzungen der Transformation als Suche nach einem (die Sozialordnung einschließenden) 'Wirtschaftsstil'. Als entscheidend werden die 'sozialen Kosten' begriffen. Daher interessieren räumliche und inter-personelle Disparitäten infolge des Transformationsgeschehens." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Grundprobleme der Systemtransformation aus institutionenökonomischer Perspektive (1996)
Streit, Manfred E.; Mummert, Uwe;Zitatform
Streit, Manfred E. & Uwe Mummert (1996): Grundprobleme der Systemtransformation aus institutionenökonomischer Perspektive. (Max-Planck-Institut zur Erforschung von Wirtschaftssystemen. Diskussionsbeiträge 09-96), Jena, 47 S.
Abstract
"Die Transformation der ehemals sozialistischen und planwirtschaftlich organisierten Ökonomien ist eine der größten wirtschaftspolitischen Herausforderungen der neunziger Jahre. In dieser Arbeit sollen die besonderen Probleme analysiert werden, die hierbei aus einer institutionen- und ordnungsökonomischen Perspektive bestehen. Systemtransformation bezeichnet den grundlegenden Wandel der Ordnung von Wirtschaft und Gesellschaft. Hierbei sind zwei Ordnungsebenen zu unterscheiden: Ordnung im Sinne der Gesamtheit von Institutionen welche die Handlungsmöglichkeiten der Akteure in der einen oder anderen Form beschränken, und Ordnung im Sinne von Mustern, die als Folge einer Koordination von Handlungen individueller Akteure entstehen. Es geht somit um die Unterscheidung zwischen der Wahl von Regeln und der Wahl im Rahmen von Regeln ('Choice of Rules' bzw. 'Choice within Rules') (Buchanan 1975, S. X; 1984, S. 440ff). Mit Hilfe dieser Klassifikation läßt sich die Transformationsaufgabe weiter konkretisieren: Transformation als Gestaltungsproblem zielt in erster Linie auf die Wahl von neuen Regeln und nur mittelbar auf (ökonomische) Wahlhandlungen, für die gegebene Regeln sanktionsbewehrte Beschränkungen sind. Die Wahl von Regeln ist Gegenstand politischer Willensbildungsprozesse. Obwohl sich Transformation primär auf die Wahl von Verfassungen sowie Gesetzen und Verordnungen richtet, darf nicht vernachlässigt werden, daß zwischen der Regelwahl und den ökonomischen Wahlhandlungen im Rahmen von Regeln Interdependenzen bestehen: Die Prozesse auf der Ebene der ökonomischen Wahlhandlungen wirken auch auf den politischen Willensbildungsprozeß zurück. Die Besonderheit von Transformationsprozessen besteht somit darin, daß einschneidende Veränderungen auf allen genannten Ebenen zusammentreffen und sich gegenseitig beeinflussen. Die hieraus resultierenden Probleme werden im dritten Teil analysiert. Nach einem Zwischenfazit (Teil IV) gilt die Aufmerksamkeit einem konkreten Transformationsfall, dem Beitritt der vormaligen DDR zur Bundesrepublik. Anhand der deutschen Währungsunion als einem wesentlichen Teilaspekt der Transformation Ostdeutschlands soll gezeigt werden, daß - bei allen Besonderheiten des konkreten Falls - viele der zuvor analysierten generellen Probleme der Systemtransformation auch hier von Bedeutung waren. Zunächst wird jedoch in einem ersten Schritt ein Überblick über die Grundzüge der transformationspolitischen Diskussion gegeben." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Gestaltung berufsbiographischer Diskontinuität: Bewältigungsstrategien von ostdeutschen Berufs- und Hochschulabsolventen im Transformationsprozeß (1996)
Struck-Möbbeck, Olaf; Weymann, Ansgar; Rasztar, Matthias; Sackmann, Reinhold; Wingens, Matthias;Zitatform
Struck-Möbbeck, Olaf, Matthias Rasztar, Reinhold Sackmann, Ansgar Weymann & Matthias Wingens (1996): Gestaltung berufsbiographischer Diskontinuität: Bewältigungsstrategien von ostdeutschen Berufs- und Hochschulabsolventen im Transformationsprozeß. (Sonderforschungsbereich Statuspassagen und Risikolagen im Lebensverlauf. Arbeitspapier 38), Bremen, 101 S.
Abstract
"In dem...Arbeitspapier wird zunächst der theoretische Rahmen berufsbiographischen Bewältigungshandelns präsentiert. Danach werden zentrale Frames und Ressourcen vorgestellt und die Bedeutung individueller Kontrollkompetenzen diskutiert. Im letzten Abschnitt wird die wechselvolle Dynamik des Transformationsprozesses verdeutlicht. Die Ergebnisse der Auswertung des qualitativen Mikro-Panels lassen sich in zwei Thesen zusammenfassen: Erstens, individuelles Bewältigungsverhalten ist das Produkt des Zusammenspiels von Frames, Ressourcen und Kontrollkompetenz. Der wichtigste Frame im Transformationsprozeß ist "Beschäftigungssicherheit", die wichtigste Ressource "Berufsausbildung". Zweitens, Bewältigungsverhalten ist im Transformationsprozeß keine Konstante, sondern eine dynamische Relation zwischen Frames und Ressourcen, bei der zwischen 1990 und 1993 Kontrollverluste auftraten. Aufgrund der schnellen Veränderung von Gelegenheitsstrukturen kam dem Timing bei berufsbiographischen Entscheidungen eine zentrale Weichenstellungsfunktion für berufliche Verläufe zu. Die besondere Bedeutung des in diesem Arbeitspapier vorgelegten Untersuchungsansatzes besteht in dem theoretischen und methodischen Vorgehen, die Zeitabhängigkeit der Daten systematisch in die Analyse einzubeziehen. Auf diese Weise wird der Erklärungsgehalt des im Sonderforschungsbereich vertretenen dynamischen Ansatzes einer theoretischen und empirischen Verknüpfung individueller und gesellschaftlicher Veränderungen zum Verständnis vielschichtiger und lebendiger Formen sozialen Wandels, in der vorliegenden qualitativen Studie beispielhaft veranschaulicht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Makroökonomik der deutschen Vereinigung (1995)
Zitatform
Carlberg, Michael (1995): Makroökonomik der deutschen Vereinigung. In: Jahrbuch für Wirtschaftswissenschaften, Jg. 46, H. 1, S. 12-25.
Abstract
Der Autor beschreibt zunächst die deutsche Vereinigung als makroökonomischen Schock und fragt dann nach der geeigneten Politik um die einigungsbedingte Arbeitslosigkeit zu überwinden. Mit Hilfe von Diagrammen zeigt er die theoretischen Wirkungen verschiedener Strategien und empfiehlt abschließend eine zurückhaltende Lohnpolitik, eine expansive Geldpolitik, eine Abwertung, die Verbesserung der Infrastruktur sowie die Kontrolle des Budgetdefizits. "Die tatsächlich verfolgte Politik in den ersten Jahren nach der Vereinigung ist gekennzeichnet durch hohe Lohnforderungen, eine monetäre Kontraktion, eine Aufwertung und explodierende Staatsschulden. Das ist mehr oder weniger das Gegenteil der gewünschten Politik. Die einigungsbedingte Arbeitslosigkeit wird dadurch noch verstärkt." (IAB2)
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Literaturhinweis
Zwischenbilanz: Die neue Bundesrepublik fünf Jahre nach dem Ende des Kommunismus (1995)
Glaeßner, Gert-Joachim;Zitatform
Glaeßner, Gert-Joachim (1995): Zwischenbilanz: Die neue Bundesrepublik fünf Jahre nach dem Ende des Kommunismus. In: Deutschland-Archiv, Jg. 28, H. 1, S. 10-20.
Abstract
Der Autor kommt zu dem Schluß: "Wir haben es in Deutschland noch immer mit zwei Teilgesellschaften in einem vereinigten Staatsgebilde zu tun." Nicht nur ökonomische und soziale Unterschiede zwischen Ost und West trennen die beiden Teilgesellschaften; es haben sich zwei unterschiedliche politische Kulturen verfestigt. Dies wirkt sich aus auf die Akzeptanz der politischen Ordnung, der Gesellschaftsordnung, auf politische Partizipation, normative Identifizierung, Legitimität und Loyalität. "Eine Verankerung demokratischer Wertorientierung dauert Zeit." (IAB2)
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Literaturhinweis
Transformationsprobleme in Ostdeutschland: Arbeit, Bildung, Sozialpolitik (1995)
Krüger, Heinz-Hermann; Thomas, Sven; Kühnel, Martin;Zitatform
Krüger, Heinz-Hermann, Martin Kühnel & Sven Thomas (Hrsg.) (1995): Transformationsprobleme in Ostdeutschland. Arbeit, Bildung, Sozialpolitik. Opladen: Leske und Budrich, 217 S.
Abstract
Der Band bietet eine Sammlung von Studien zu wichtigen Politikfeldern des ostdeutschen Transformationsprozesses. Die inhaltlichen Schwerpunkte sind Bildung, Arbeit und soziale Lebenslagen. (IAB2)
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Literaturhinweis
Zu Möglichkeiten und Grenzen komparativer Transformationsforschung: am Fall der Übergangsökonomien (1995)
Nikolajew, Vadim;Zitatform
Nikolajew, Vadim (1995): Zu Möglichkeiten und Grenzen komparativer Transformationsforschung. Am Fall der Übergangsökonomien. In: BISS-public H. 17, S. 55-62.
Abstract
Ausgehend vom gegenwärtigen Stand der komparativen Transformationsforschung zeigt der Autor Ordnungs- und Systematisierungsprinzipien für die Bewertung der Transformationsprozesse in den Reformländern auf und kommt zu dem Schluß, daß die Möglichkeiten und Grenzen komparativer Transformationsforschung flexibel sind. (IAB)
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Literaturhinweis
Wirtschaftliche und soziale Einheit Deutschlands: eine Bilanz (1995)
Nolte, Dirk; Sitte, Ralf; Wagner, Alexandra;Zitatform
Nolte, Dirk, Ralf Sitte & Alexandra Wagner (Hrsg.) (1995): Wirtschaftliche und soziale Einheit Deutschlands. Eine Bilanz. Köln: Bund-Verl., 429 S.
Abstract
Auf der Grundlage des Sonderforschungsprojekts "Herstellung der wirtschaftlichen und sozialen Einheit Deutschlands" im ehemaligen Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut (WSI) des DGB stellen 16 Beiträge, die die ökonomischen sozialen und gewerkschaftspolitischen Aspekte beleuchten, den bisherigen Strukturwandel im Einigungsprozeß dar. Teil 1 befaßt sich mit der Wirtschaftspolitik der Vereinigung, Teil 2 geht auf die Entwicklung der öffentlichen Finanzen und privaten Einkommen ein, Teil 3 erörtert Arbeitsmarkt und Sozialpolitik im Zuge der Einheit, Teil 4 analysiert die Situation der Gewerkschaften in den neuen Ländern. (IAB)
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Literaturhinweis
Herausforderung Ostdeutschland: Fünf Jahre Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion (1995)
Pohl, Rüdiger;Zitatform
Pohl, Rüdiger (Hrsg.) (1995): Herausforderung Ostdeutschland: Fünf Jahre Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion. Berlin: Analytica Verlagsges., 454 S.
Abstract
"Die ostdeutsche Wirtschaft hat in den fünf Jahren seit der deutsch-deutschen Währungsunion ein neues Profil gewonnen. Die Transformation zu einer funktionierenden Marktwirtschaft ist in vollem Gange. Die strukturelle Erneuerung schreitet durch die Anstrengungen von Unternehmen und Arbeitnehmern, aber auch dank staatlicher Förderung voran. Freilich ist noch viel zu tun. Ostdeutschland bleibt weiterhin eine große Herausforderung für die Wirtschaft und Politik. Das Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) zieht mit diesem Sammelband eine Zwischenbilanz der wirtschaftlichen Entwicklung in Ostdeutschland. In 28 Beiträgen wird ein weiter Bogen von der Ausgangssituation über die gesamtwirtschaftliche Entwicklung, die regionalen Differenzierungen bis hin zu den Perspektiven der ostdeutschen Wirtschaft gezogen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Transformationsforschung zum (ost-)deutschen Sonderfall: Blockaden und Chancen theoretischer Innovation (1995)
Reissig, Rolf;Zitatform
Reissig, Rolf (1995): Transformationsforschung zum (ost-)deutschen Sonderfall. Blockaden und Chancen theoretischer Innovation. In: Soziologische Revue, Jg. 18, H. 2, S. 147-153.
Abstract
Der Beitrag zieht eine erste Zwischenbilanz der Transformationsforschung zum Zusammenschluß der beiden deutschen Staaten. Seine Überlegungen beschäftigen sich mit
-den konzeptionellen Defiziten der empirischen Transformationsforschung
-theoretischen Implikationen der Transformationsforschung
-der Brauchbarkeit vorhandener Sozialtheorien zu Erklärungen der heutigen Transformationsphänomene
-Chancen für eine vergleichende Transformationsforschung und
-dem Paradigmenwechsel in der Transformationsforschung. (IAB)
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