Gender und Arbeitsmarkt
Das Themendossier "Gender und Arbeitsmarkt" bietet wissenschaftliche und politiknahe Veröffentlichungen zu den Themen Erwerbsbeteiligung von Frauen und Männern, Müttern und Vätern, Berufsrückkehrenden, Betreuung/Pflege und Arbeitsteilung in der Familie, Work-Life-Management, Determinanten der Erwerbsbeteiligung, geschlechtsspezifische Lohnunterschiede, familien- und steuerpolitische Regelungen sowie Arbeitsmarktpolitik für Frauen und Männer.
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- Erwerbsbeteiligung von Frauen
- Erwerbsbeteiligung von Männern
- Kinderbetreuung und Pflege
- Berufliche Geschlechtersegregation
- Berufsrückkehr – Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt
- Dual-Career-Couples
- Work-Life
- Geschlechtsspezifische Lohnunterschiede
- Familienpolitische Rahmenbedingungen
- Aktive/aktivierende Arbeitsmarktpolitik
- Arbeitslosigkeit und passive Arbeitsmarktpolitik
- geografischer Bezug
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Literaturhinweis
Der Arbeitsmarkt in Deutschland: Frauen und Männern am Arbeitsmarkt im Jahr 2010 (2011)
Abstract
"63 Prozent der geringfügig Beschäftigten, 46 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, ein knappes Drittel der Selbständigen und zwei von fünf unter den Beamten, Richtern und Soldaten sind weiblich.
- Frauen sind von konjunkturellen Schwankungen weniger betroffen als Männer, da sie eher in weniger konjunkturreagiblen Branchen tätig sind.
- Mehr als jede dritte Frau und 6 Prozent der Männer arbeiten Teilzeit.
- Zwischen den Arbeitsentgelten bei Männern und Frauen bestehen merkliche Unterschiede.
- Zum fünften Mal in Folge sinkt die Arbeitslosigkeit der Frauen im Vorjahresvergleich.
- 2010 gingen weniger Menschen in Arbeitslosigkeit aus vorheriger Beschäftigung zu - vor allem bei Männern.
- Die deutschen Erwerbstätigenquoten liegen über dem EU-Durchschnitt und erreichen die für 2010 angestrebten Lissabon-Ziele.
- Die Erwerbsneigung von Frauen und Männern ist deutlich höher als im europäischen Durchschnitt.
- Die Erwerbslosigkeit in Deutschland sinkt, während in vielen Ländern Europas die Krise noch nachwirkt." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Gender unemployment gaps: evidence from the new EU member states (2010)
Zitatform
Bičáková, Alena (2010): Gender unemployment gaps. Evidence from the new EU member states. (CERGE-EI working paper 410), Prag, 57 S.
Abstract
"Using EU LFS data, we analyze gender unemployment gaps in eight new EU member states - the Czech Republic, Hungary, Slovakia, Poland, the three Baltic states and Slovenia - over the last decade. While there are substantial unemployment gaps in the four central European countries and, more recently, also in Slovenia, there is no statistical difference between female and male unemployment rates in the three Baltic states. The estimated cost of having children, in terms of the higher probability of unemployment and lower unemployment to employment transition rate, is the highest in countries with the longest and most substantial drop in the labor force participation of women after childbirth. We show that country differences in family leave policies can explain much of the cross-country variation in the gender unemployment gaps." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
The economics of women, men, and work (2010)
Zitatform
Blau, Francine D., Marianne A. Ferber & Anne E. Winkler (2010): The economics of women, men, and work. Prentice Hall 428 S.
Abstract
Das Buch bietet einen umfassenden Überblick über die Stellung von Frauen und Männern auf dem Arbeitsmarkt und in der Familie. Schwerpunkte liegen auf der historischen Entwicklung und den aktuellen Trends und auf den institutionellen und politischen Rahmenbedingungen des Geschlechterverhältnisses in den USA, sowie auf Theorien zur Erklärung geschlechtsspezifischer Unterschiede. Kapitel 2 behandelt die historische Entwicklung der Geschlechterrollen, Kapitel 3 widmet sich der Familie als ökonomischer Einheit sowie der geschlechtsspezifischen Arbeitsteilung in Familien, der Verteilung von Hausarbeit zwischen den Geschlechtern und alternativen Ansätzen der Entscheidungsfindung in Familien. Kapitel 4 analysiert die Entscheidung von Individuen, wieviel Zeit für Haushalt und Erwerbsarbeit eingesetzt wird, und arbeitet die Bestimmungsfaktoren der Erwerbsbeteiligung von Männern und Frauen heraus. Kapitel 5 bietet einen Überblick über die geschlechtsspezifischen Unterschiede in Hinblick auf Beschäftigung und Löhne, in Kapitel 6 werden diese Unterschiede aus der Perspektive des Humankapitalansatzes erklärt, in Kapitel 7 dient die Diskriminierung von Frauen auf dem Arbeitsmarkt als Erklärungsansatz. In Kapitel 8 wird auf aktuelle Entwicklungen hinsichtlich der geschlechtsspezifischen Lohnunterschiede eingegangen. In Kapitel 9 auf die Trends auf dem Arbeitsmarkt: die Zunahme selbstständiger und atypischer Beschäftigung sowie auf den abnehmenden Einfluss der Gewerkschaften. Im Mittelpunkt von Kapitel 10 stehen die ökonomischen Ursachen des Wandels der Familienstrukturen, zum Beispiel des Wachsen des Anteils an Doppelverdienern und Alleinerziehenden, ökonomische Bestimmungsgründe für Eheschließungen, Scheidungen, Fertilität sowie das Zusammenleben in nicht-ehelichen Partnerschaften und homosexuellen Partnerschaften. In Kapitel 11 werden politische Maßnahmen thematisiert, die Erwerbsarbeit und Familie betreffen, insbesondere Maßnahmen zur Armutsbekämpfung sowie steuer- und familienpolitische Maßnahmen zur Vereinbarung von Beruf und Familie. Kapitel 12 vergleicht die Situation in den USA mit der in anderen Ländern: in Industrieländern, Entwicklungsländern, Ländern der früheren Sowjetunion sowie in Ländern des Mittleren Ostens und Nord Afrika. (IAB)
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Literaturhinweis
Frauen und Männer am Arbeitsmarkt in Sachsen-Anhalt (2010)
Dietrich, Ingrid; Fritzsche, Birgit;Zitatform
Dietrich, Ingrid & Birgit Fritzsche (2010): Frauen und Männer am Arbeitsmarkt in Sachsen-Anhalt. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Sachsen-Anhalt-Thüringen 01/2010), Nürnberg, 51 S.
Abstract
"Frauen stellen mit der Hälfte der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ein bedeutendes Potenzial der Wirtschaft Sachsen-Anhalts dar. Ihr Qualifikationsniveau unterscheidet sich kaum von dem der Männer. Die Integration von Frauen in den Arbeitsprozess gewinnt vor dem Hintergrund zunehmender Probleme bei der Deckung des Fachkräftebedarfs der Betriebe an Bedeutung. Obgleich die Erwerbstätigenquote der Frauen und der Männer in Sachsen-Anhalt im Jahr 2008 gegenüber den Vorjahren stieg, veränderten sich die geschlechtsspezifischen Unterschiede in der Erwerbsbeteiligung nur geringfügig. Frauen sind - im Unterschied zu Männern - hauptsächlich in Branchen und Berufen beschäftigt, die in der derzeitigen Wirtschaftskrise weniger sensibel auf konjunkturelle Veränderungen reagieren. Sie arbeiten mehrheitlich (86 Prozent) im Dienstleistungsbereich, vor allem in Büro- und kaufmännischen Berufen, Gesundheitsdienst- und Pflegeberufen, als Datenverarbeitungsfachfrauen und in Reinigungsberufen. An der Ausübung von Führungsaufgaben partizipieren Frauen in den Betrieben Sachsen-Anhalts nur unterdurchschnittlich. Sehr differenziert fallen die Arbeitszeitmuster von Frauen und Männern aus: Während etwa 32 Prozent der weiblichen Beschäftigten eine Teilzeitarbeit verrichten, sind es bei den Männern mit 6 Prozent erheblich weniger. Frauen haben ein geringeres monatliches Nettoeinkommen als Männer. Nach wie vor sind es überwiegend Männer, die sich für Berufe mit einem Tätigkeitsprofil auf den Gebieten Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) entscheiden. Mit 28 Prozent liegt der Frauenanteil an den MINT-Beschäftigten deutlich unter ihrem Anteil an der Gesamtbeschäftigung. 3 Prozent der weiblichen Beschäftigten arbeiten in einem MINT-Beruf, vor allem als Technische Sonderfachkräfte und Technikerinnen. Dagegen ist der entsprechende Anteil der männlichen Beschäftigten fast dreimal so hoch (8 Prozent). Mehr junge Frauen für ein Studium in einem der MINT-Studienfächer zu gewinnen, ist eine Voraussetzung, um den künftigen Bedarf an MINT-Akademikern zu decken. Im Wintersemester 2008/2009 war an den sachsen-anhaltischen Hochschulen mehr als ein Viertel (28 Prozent) der Studienanfänger (1. Fachsemester) in MINT-Disziplinen weiblich. Für Frauen und Männer in MINT-Berufen zeichnen sich im Allgemeinen günstige Arbeitsmarktchancen in Sachsen-Anhalt ab." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Fritzsche, Birgit; -
Literaturhinweis
Grundsicherung und Geschlecht: gleichstellungspolitische Befunde zu den Wirkungen von Hartz IV (2010)
Jaehrling, Karen ; Schmidt, Tanja ; Dittmar, Vera; Schwarzkopf, Manuela; Schierhorn, Karen; Graf, Julia; Rudolph, Clarissa; Betzelt, Sigrid; Scheele, Alexandra ; Knuth, Matthias ; Brussig, Martin ; Hieming, Bettina; Booth, Melanie; Jaehrling, Karen ; Worthmann, Georg; Karl, Ute ;Zitatform
Jaehrling, Karen & Clarissa Rudolph (Hrsg.) (2010): Grundsicherung und Geschlecht. Gleichstellungspolitische Befunde zu den Wirkungen von Hartz IV. (Arbeit - Demokratie - Geschlecht 13), Münster: Verl. Westfälisches Dampfboot, 248 S.
Abstract
"Die Änderungen, die durch die Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe zum SGB II erfolgten, sind vielfältig. Nach fünf Jahren 'Hartz IV' und einer Reihe von Studien und Evaluationen zur Umsetzung des SGB II in die Praxis können erste Ergebnisse und Erkenntnisse dieser Neu-Konzeption der Arbeitsmarktpolitik zusammengeführt werden. Dabei wird sichtbar, dass die Bewertung der Ergebnisse aufgrund von ambivalenten Folgen und Wirkungen insbesondere aus gleichstellungspolitischer Perspektive eine besondere Herausforderung darstellt, der in der vorliegenden Publikation eingehend nachgegangen wird. Fluchtpunkt der Analyse ist die Perspektive einer geschlechtergerechten und geschlechterdemokratischen Gesellschaft, deren Verwirklichung sicherlich mehr als nur einer Integration von Gleichstellungsaspekten bzw. eines Gender Mainstreaming bedarf." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Uncertainties in female employment careers and the postponement of parenthood in Germany (2010)
Zitatform
Kreyenfeld, Michaela (2010): Uncertainties in female employment careers and the postponement of parenthood in Germany. In: European Sociological Review, Jg. 26, H. 3, S. 351-366. DOI:10.1093/esr/jcp026
Abstract
"This article investigates whether uncertainties in female employment careers result in a postponement of family formation. Data for this analysis come from the German Socio-Economic Panel, which provides longitudinal information on economic uncertainty and fertility for the period 1984 - 2006. We employ objective measures of uncertainty (unemployment) as well as subjective measures (whether the respondent is worried about her economic situation, whether she is worried about the security of her job). We find little evidence that uncertainties in female employment careers generally lead to a postponement of parenthood. Hence, the relationship between economic uncertainty and first birth varies by level of education. While more highly educated women postpone parenthood when subject to employment uncertainties, those with low levels of education often respond to these situations by becoming mothers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Lebensmuster in der Erwerbslosigkeit: eine empirische Untersuchung weiblicher Karrieren und Lebenswelten. Teil I (2010)
Kunzl, Christine;Zitatform
Kunzl, Christine (2010): Lebensmuster in der Erwerbslosigkeit. Eine empirische Untersuchung weiblicher Karrieren und Lebenswelten. Teil I. (SOCIALIA 107.1), Hamburg: Kovac, 624 S.; 577 S.
Abstract
"Die empirische Untersuchung erhellt die subjektiven Lebenswirklichkeiten von Frauen mit unterschiedlichen (berufs)biografischen Hintergründen und Verweildauern in der Erwerbslosigkeit. Ihre alltägliche Lebensbewältigung - in ökonomischer und sozialer, räumlicher und zeitlicher Hinsicht - steht dabei ebenso im Vordergrund wie die Veränderungen im Selbstbild, in der Verhaltensausrichtung, in den Einstellungen und Werthaltungen gegenüber Erwerbstätigkeit und Erwerbslosigkeit.
Als Fazit der Folgestudie zur Lebenswirklichkeit erwerbsloser Frauen ergibt sich, dass es weder die typisch weibliche Karriere in der Erwerbslosigkeit noch das zwangsläufige Bewältigungsverhalten von erwerbslosen Frauen gibt. So wenig wie Frauen eine homogene Gruppe mit identischen Wertausrichtungen, -orientierungen und Lebenslagen bilden, so wenig bilden erwerbslose Frauen eine Gesamtheit mit uniformen Lebenswirklichkeiten und Bewältigungsstrategien.
Die zu konstatierenden pluralen Lebensausrichtungen erwerbsloser Frauen, welche von alternativlos am arbeitsmarktlichen Wiedereinstieg orientierten über die auf dem schattenwirtschaftlichen oder grauen Arbeitsmarkt anzusiedelnden bis hin zu denjenigen reichen, welche auf die traditionellen weiblichen Rollen oder die resignative (arbeits)weltliche Abwendung abzielen, lassen hingegen Folgendes offenbar werden: erwerbslose Frauen befinden sich in einem strukturellen Spannungsverhältnis, das sowohl durch die individuelle ökonomische Lage, die selbst auferlegten als auch zugewiesenen familiären und sonstigen Aufgabenstellungen, die vorhandene Erwerbsbindung und Arbeitsorientierung wie auch die Arbeitsmarktsituation und die sozial- und wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen konstituiert wird." (Textauszug, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Does providing childcare to unemployed affect unemployment duration? (2010)
Zitatform
Vikman, Ulrika (2010): Does providing childcare to unemployed affect unemployment duration? (Institute for Labour Market Policy Evaluation. Working paper 2010,05), Uppsala, 38 S.
Abstract
"This paper examines if the probability of leaving unemployed changes for unemployed parents with young children when childcare is available. To investigate this, I use the heterogeneity among Swedish municipalities before the implementation of a 2001 Swedish childcare reform making it mandatory for municipalities to offer childcare to unemployed parents for at least 15 hours per week. In the study difference-in-differences and difference-in-difference-in-differences methods are used. The results indicate a positive effect on the probability of leaving unemployment for mothers when childcare is available, but no effect is found for fathers. For mothers, some heterogeneous effects are also found, with a greater effect on the probability of leaving unemployment for work when childcare is available for mothers with only compulsory schooling or university education and mothers with two children." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Chancengleichheit beim Zugang zu Beratung, Vermittlung und Eingliederungsleistungen?: Kommentar zu den Vorträgen von Karen Jaehrling und Manuela Schwarzkopf (2009)
Achatz, Juliane;Zitatform
Achatz, Juliane (2009): Chancengleichheit beim Zugang zu Beratung, Vermittlung und Eingliederungsleistungen? Kommentar zu den Vorträgen von Karen Jaehrling und Manuela Schwarzkopf. In: S. Betzelt, J. Lange & U. Rust (Hrsg.) (2009): Wer wird "aktiviert" - und warum (nicht)? : erste Erkenntnisse zur Realisierung der gleichstellungspolitischen Ziele des SGB II (Loccumer Protokolle, 2008,79), S. 159-164.
Abstract
"In dem Kommentar möchte ich auf einige ausgewählte Befunde eingehen, die als Aktivierungsdefizite interpretiert wurden, die mit der Geschlechtszugehörigkeit und der familiären Konstellation in Zusammenhang stehen. Insbesondere geht es um die Frage, ob Unterschiede in der Einbeziehung von Frauen und Männern auf Ungleichbehandlungen hinweisen, bzw. ob Eingliederungsangebote geeignet sind, bestehende Arbeitsmarktnachteile von Frauen auszugleichen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeit: Perspektiven und Diagnosen der Geschlechterforschung (2009)
Aulenbacher, Brigitte ; Krüger, Helga; Krüger, Petra; Jacobsen, Heike; Völker, Susanne ; Becker-Schmidt, Regina; Wetterer, Angelika; Goldmann, Monika; Kutzner, Edelgard; Henninger, Annette; Lenz, Ilse; Holtgrewe, Ursula ; Nickel, Hildegard Maria; Geissler, Birgit; Riegraf, Birgit; Hofbauer, Johanna ; Rudolph, Clarissa; Gottschall, Karin ; Scholz, Sylka ; Wimbauer, Christine ; Teubner, Ulrike;Zitatform
Aulenbacher, Brigitte & Angelika Wetterer (Hrsg.) (2009): Arbeit: Perspektiven und Diagnosen der Geschlechterforschung. (Forum Frauen- und Geschlechterforschung 25), Münster: Verl. Westfälisches Dampfboot, 309 S.
Abstract
"'Doing gender while doing work' - aus dieser Sichtweise heraus wird nicht nur die Arbeitsteilung zwischen den Geschlechtern reorganisiert und legitimiert, sondern zugleich die binäre und asymmetrische Struktur der Geschlechterklassifikation selbst hervorgebracht und reproduziert. Gleichzeitig konzentriert sich eine Reihe von Ansätzen im Gender-Kontext mit der Organisation von Arbeit sowie ihrer Bedeutung für die Verfasstheit und Entwicklung vergangener und gegenwärtiger Gesellschaft. Doch die Kategorie Arbeit wurde von der Geschlechterforschung oftmals nur unter dem Primat der Erwerbsarbeit analysiert. Zeit also, nicht nur den bisherigen Stand zu bilanzieren, sondern auch neue Einflüsse und Kategorien einzubeziehen. Klassische Themen wie 'Arbeit und Liebe' oder 'Arbeit und Technik' finden so ebenso Berücksichtigung wie Haushaltsarbeit, bürgerschaftliches Engagement oder auch Prekarisierung und (inter)nationale Verwerfungen in den Arbeitsverhältnissen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Wer wird "aktiviert" - und warum (nicht)?: erste Erkenntnisse zur Realisierung der gleichstellungspolitischen Ziele des SGB II (2009)
Betzelt, Sigrid; Lünnemann, Gisela; Becker, Irene; Oertel, Martina; Jaehrling, Karen ; Lange, Joachim; Brand, Ortrun; Achatz, Juliane; Kaps, Petra; Grimm, Nathalie; Lenhart, Karin; Dörr, Karin; Schwarzkopf, Manuela; Barthelheimer, Peter; Schmidt, Tanja ; Rust, Ursula; Schlote, Kathrin; Hofmann, Bernd; Rudolph, Clarissa;Zitatform
Betzelt, Sigrid, Joachim Lange & Ursula Rust (Hrsg.) (2009): Wer wird "aktiviert" - und warum (nicht)? Erste Erkenntnisse zur Realisierung der gleichstellungspolitischen Ziele des SGB II. (Loccumer Protokolle 2008,79), Loccum, 264 S.
Abstract
Im Rahmen des interdisziplinären Forschungsprojekts 'Individualisierung von Leistungen des SGB II unter Berücksichtigung von Unterhaltspflichten' fand in der Evangelischen Akademie Loccum im September ein sozialwissenschaftlicher Workshop statt, in dem empirische Ergebnisse aus Forschungsprojekten zur Umsetzung der gleichstellungspolitischen Ziele des SGB II und der gesetzlichen Wirkungsforschung zum Zweiten Sozialgesetzbuch (SGB II 'Grundsicherung für Arbeitssuchende') vorgestellt und diskutiert wurden. Das SGB II mit seiner Aktivierungsstrategie des 'Förderns und Forderns' folgt in seinem programmatischen Anspruch der Norm der universellen Erwerbsbürgerschaft für Frauen und Männer gemäß dem 'adult worker model'. Dabei ist laut Gesetz die Gleichstellung von Frauen und Männern als durchgängiges Prinzip zu verfolgen. Nach diesem Gleichstellungsgebot sind alle Leistungen darauf auszurichten, dass geschlechtsspezifischen Nachteilen entgegen gewirkt und familienspezifische Lebensverhältnisse berücksichtigt werden. Dieser programmatische Anspruch wird überprüft. Dabei werden die widersprüchlichen Leitbilder - Individualisierung vs. Familisierung - im SGB II herausgearbeitet. Eine der zentralen Fragestellungen des Workshops war, wie sich die inkonsistenten Leitbilder und Prinzipien des SGB II in Verbindung mit der unzureichenden Institutionalisierung der gleichstellungspolitischen Ziele in der Praxis auswirken. Erste Evaluationsergebnisse deuten darauf hin, dass Frauen und Männer, Mütter und Väter, keineswegs gleichermaßen 'aktiviert' und die gleichstellungspolitischen Ziele bisher nur sehr unzureichend realisiert werden. Vor diesem Hintergrund wurden auf dem Workshop rechtliche Vorschläge zur geschlechtergerechteren Ausgestaltung der Arbeitsförderung entwickelt. (IAB)
Beteiligte aus dem IAB
Oertel, Martina; -
Literaturhinweis
Gender mainstreaming in employment policies in Germany (2009)
Botsch, Elisabeth; Maier, Friederike;Zitatform
Botsch, Elisabeth & Friederike Maier (2009): Gender mainstreaming in employment policies in Germany. (Discussion papers des Harriet Taylor Mill-Instituts für Ökonomie und Geschlechterforschung der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin 12), Berlin, 56 S.
Abstract
"Gender mainstreaming as a principle of designing, implementing and evaluating policies according to their impact on men and women and their lives is one of the leading principles of EU policies. All national governments agreed on this principle but only a few countries really developed a gender mainstreaming approach. The paper is an attempt to describe the development of employment policies in Germany since mid 2000 and to analyze its gender impact - as far as possible. It shows that most elements of the far reaching reforms of labour market regulations which came into force since 2005 do have a negative impact on women's employment position, especially regarding the wages and employment conditions. The German government - although committed to the overall principle - did not hesitate to implement its policies although the negative impact could be foreseen. The paper covers the period till 2008, the recent developments since the beginning of the economic crisis are not included." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Aktivierung, Erwerbstätigkeit und Teilhabe: vier Jahre Grundsicherung für Arbeitsuchende (2009)
Zitatform
Koch, Susanne, Peter Kupka & Joß Steinke (2009): Aktivierung, Erwerbstätigkeit und Teilhabe. Vier Jahre Grundsicherung für Arbeitsuchende. (IAB-Bibliothek 315), Bielefeld: Bertelsmann, 354 S. DOI:10.3278/300656w
Abstract
"Dreieinhalb Jahre nach Einführung des SGB II und dem anschließenden Aufbau der SGB-II-Forschung am IAB werden mit diesem Buch erstmals die Befunde aus dieser Forschung zusammengefasst. Der gesetzliche Auftrag an das IAB ist umfassend angelegt: Es sollte untersucht werden, ob durch eine 'positive' Aktivierung der Betroffenen deren Teilhabe am Erwerbsleben und damit auch deren gesellschaftliche Teilhabe gefördert wird. Damit wurde die Evaluation im Verhältnis zur früheren Wirkungsforschung um wesentliche Dimensionen erweitert.
Die Darstellung folgt einer Prozessperspektive: Was geschieht mit Leistungsbeziehern im System der Grundsicherung? Wie kommt man ins System (und wer kommt hinein), wie werden die materiellen Leistungsfragen geklärt, was bedeutet Aktivierung, wie wirken die unterschiedlichen Instrumente, wer verlässt schließlich das System und wer bleibt dauerhaft im Leistungsbezug? Aus dieser Perspektive interessiert zunächst, welche Veränderungen gegenüber dem alten System aus Arbeitslosen- und Sozialhilfe in der 'Stunde Null' zu beobachten waren: Wer sind die Verlierer, wer die Gewinner der Reform? Die Entwicklung der materiellen Lage der Betroffenen wird mithilfe unterschiedlicher Ansätze und Konzepte untersucht. Daran knüpft sich die Frage, ob Aktivierung und Betreuung den Ausstieg aus dem SGB II - insbesondere hin zu eigenständiger Existenzsicherung durch Erwerbsarbeit - befördern. Dabei geht es nicht nur um Aktivierungsdefizite der Betroffenen, sondern auch um die Probleme des Aktivierungsprozesses selbst. Die anschließende Analyse der individuellen Wirkungen arbeitsmarktpolitischer Interventionen im SGB II bestätigt bekannte Tendenzen: Betriebsnahe Instrumente schneiden besonders gut ab, öffentlich geförderte Beschäftigung hat ihre Tücken. Einige Erkenntnisse sind jedoch neu, etwa die Tatsache, dass die Instrumente aus dem SGB III auch im SGB II zu wirken scheinen. Die Analysen zu Jugendlichen, zur beruflichen Rehabilitation und zu Älteren im SGB II durchbrechen die Prozesslogik und sind in einem eigenen Kapitel zusammengefasst. Sie werden ergänzt durch Befunde zu Migranten und Frauen, zu denen das IAB aber nicht schwerpunktmäßig geforscht hat. Hier gibt es andere Studien, die das Bundesministerium für Arbeit und Soziales in Auftrag gegeben hatte. Abschließend werden Befunde zu den Wirkungen des SGB II auf den Arbeitmarkt insgesamt und zum Anteil der Reform am Rückgang der Arbeitslosigkeit präsentiert.
Insgesamt zeigt sich bei der Antwort auf die Frage, ob das SGB II durch Aktivierung gesellschaftliche Teilhabe fördert, ein gemischtes Bild. Die Grundtendenz scheint jedoch - alles in allem - positiv." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
E-Book Open Access -
Literaturhinweis
Ökonomie der Geschlechterdifferenz: zur Persistenz von gender gaps (2009)
Kreimer, Margareta;Zitatform
Kreimer, Margareta (2009): Ökonomie der Geschlechterdifferenz. Zur Persistenz von gender gaps. Wiesbaden: VS, Verl. für Sozialwissenschaften, 406 S.
Abstract
"Die Arbeit beinhaltet eine mit empirischen Arbeiten zur österreichischen Situation unterlegte Analyse ökonomisch relevanter Geschlechterdifferenzen (=Gender Gap) sowie deren Veränderungsmöglichkeiten aus einer ökonomisch-feministischen Perspektive. Ausgangspunkt und Problemstellung des Buches bilden die Existenz und Dauerhaftigkeit des Gender Gap, d.h. die Geschlechterdifferenz und der darin festgehaltene Aspekt der Diskriminierung. Nach einer empirischen Darstellung wesentlicher Ausprägungen des Gender Gap für Österreich wird für eine Reihe von Teilaspekten (Beschäftigung, Einkommen, Berufskarriere, Arbeitszeit, Betreuung) gezeigt, wie diese Ungleichheit reproduziert wird, wie die zugrunde liegende Problematik ökonomisch-theoretisch untersucht wird und in einer erweiterten Perspektive untersucht werden kann, und wie Gleichstellungspolitik Gestaltungsspielräume eröffnen und nutzen kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Kinder, Karriere, Kompromisse - wie der Nachwuchs die Arbeitsmarktpartizipation und Karrierechancen von Müttern beeinflusst (2009)
Zitatform
Kubis, Alexander, Lutz Schneider & Marco Sunder (2009): Kinder, Karriere, Kompromisse - wie der Nachwuchs die Arbeitsmarktpartizipation und Karrierechancen von Müttern beeinflusst. In: Wirtschaft im Wandel, Jg. 15, H. 11, S. 462-471.
Abstract
"Aus demographischer Sicht steuert der deutsche Arbeitsmarkt in den kommenden zwei Jahrzehnten auf eine beachtliche Herausforderung zu: Große Geburtskohorten erreichen demnächst das Rentenalter, und die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter schrumpft. In der politischen Diskussion wird - als ein möglicher Ansatzpunkt - auf die Erwerbstätigkeit der Frauen abgestellt, um die damit verbundenen Probleme zu beheben. Einerseits soll deren Erwerbstätigkeit gesteigert, andererseits jedoch das eigentliche Problem - der Geburtenrückgang - dadurch nicht noch weiter verschärft werden. Der vorliegende Beitrag beschreibt auf Basis des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) mögliche Abschläge in der beruflichen Karriere von Müttern gegenüber kinderlosen Frauen. Hierzu wird einerseits der Erwerbsumfang und andererseits der realisierte Lohn bzw. das berufliche Prestige der ausgeübten Tätigkeit analysiert, wobei zwischen Ost- und Westdeutschland unterschieden wird. Infolge der Geburt eines Kindes sinkt die Arbeitsmarktpartizipation der Mutter deutlich, wobei sie in Ostdeutschland innerhalb kurzer Zeit wieder das vorherige Niveau erreicht. Im Unterschied dazu steigt die Erwerbsneigung in Westdeutschland langsamer an und verbleibt auf einem langfristig niedrigeren Niveau. Hinzu kommt hier eine höhere Neigung zur Beschäftigung in Teilzeit, während der realisierte Erwerbsumfang in Ostdeutschland aufgrund des höheren Arbeitslosigkeitsrisikos hinter der Partizipationsneigung zurückbleibt. Im Vergleich zu Frauen ohne Kinder erzielen Mütter in Westdeutschland geringere Löhne. Unter Berücksichtigung unbeobachteter Heterogenität zeigen sich moderate Lohnabschläge auch für ostdeutsche Mütter. Im Hinblick auf berufliches Prestige lässt sich lediglich für Frauen in Westdeutschland ein negativer Zusammenhang mit der Kinderzahl finden. Die Befunde lassen in der Gesamtschau unterschiedlich starke Effekte von Kindern auf den Karrierepfad zwischen den betrachteten Regionen sichtbar werden. Hierbei könnte die reichlichere Ausstattung mit Kindertagesstättenplätzen in Ostdeutschland eine Rolle spielen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Kubis, Alexander; -
Literaturhinweis
Frauen und Männer am Arbeitsmarkt 1997 bis 2007: empirische Befunde aus dem Gleichstellungsmonitoring des AMS Österreich - Auswertungen für Österreich und vier ausgewählte Bundesländer (2009)
Lehner, Ursula;Zitatform
Lehner, Ursula (2009): Frauen und Männer am Arbeitsmarkt 1997 bis 2007. Empirische Befunde aus dem Gleichstellungsmonitoring des AMS Österreich - Auswertungen für Österreich und vier ausgewählte Bundesländer. (AMS-Info 127), S. 1-3.
Abstract
Der AMS (Arbeitsmarktservice Österreich) unterstützt die Anstrengungen von arbeitslosen Frauen und Männern, erneut eine Beschäftigung aufzunehmen. Dabei geht es im Sinne der Zielarchitektur des Arbeitsmarktservice auch darum, die Gleichstellung von Frauen und Männern am österreichischen Arbeitsmarkt zu fördern. Diesem Zweck dient das Monitoringsystems GM-Syndex, das es ermöglicht, genaue Analysen zur Positionierung von Frauen und Männern im Hinblick auf ihre Arbeitsmarktbeteiligung zu erstellen. Die Beobachtungsstruktur des Monitoringsystems bildet arbeitsmarktpolitische Zusammenhänge auf der Grundlage von 20 Basisindikatoren ab. Diese lassen sich folgenden Funktionsbereichen zuordnen: a) den Chancen, am Erwerbsleben teilzunehmen, b) der Positionierung im Beschäftigungssystem, c) den mit Arbeitslosigkeit verbundenen Risiken und d) dem bei aktiver Erwerbsarbeit erzielbaren Einkommen. Der Beitrag erläutert die Erhebungs- und Berechnungsmethoden des Monitoringsystems und gibt einen Überblick über die Entwicklung der Geschlechterverhältnisse am Arbeitsmarkt in den Bundesländern Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark und Österreich allgemein von 1997 bis 2007. Tabellarisch aufgeschlüsselt wird die Entwicklung der geschlechtsspezifischen Unterschiede am Arbeitsmarkt insgesamt, bei den Erwerbschancen, der Beschäftigung, der Arbeitslosigkeit und den Einkommen. (IAB)
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Literaturhinweis
Towards a framework for assessing family policies in the EU (2009)
Zitatform
Lohmann, Henning, Frauke H. Peter, Tine Rostgaard & Stephen P. Jenkins (2009): Towards a framework for assessing family policies in the EU. (OECD social, employment and migration working papers 88), Paris, 94 S. DOI:10.1787/223883627348
Abstract
"This report presents the results of a first attempt to create a framework for assessing the performance of national family policies. The report is part of a joint EU and OECD project, which aims to help the EU Government Expert Group on Demographic Issues in evaluating national family policies. The idea behind the framework is that it allows individual countries to compare their overall performance in the area of family policies with the performance of other countries. The main focus of the report is policies for families with smaller children. The framework provides a set of cross-nationally comparable indicators on contexts, policy measures, and outcomes, organised on a systematic basis. The policy measure indicators presented in the report cover leave schemes, early childhood education and care, family benefits and workplace policies. The indicators build upon, interalia, previous work by the OECD in various studies on family-friendly policies that were carried out on a cross-national basis using different sets of indicators. Most of these indicators are today available in the OECD Family Database. Wherever the OECD Family Database contains indicators for the majority of EU member states and OECD countries, these data have been used in the present study. Otherwise, data from other cross-national databases have been included. Each indicator in the framework is presented as a single-standing indicator in the general absence of scientific consensus on different aggregation weights. In the report no explicit ranking of countries has been attempted, instead the relative position of countries has been illustrated with the help of standard deviation scores. In the last part of the report the linkages between policy aims and the various context, outcome and policy measures are indicated, which help construct 'score cards'. This 'score card-approach' is illustrated for three countries: Denmark, Germany and the United Kingdom. The report offers tools for assessment that may be developed further, and should offer an approach to using the OECD Family Database, acknowledging this unique data source for cross-country comparisons in the field of family policy." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Fünf Jahre SGB II: Eine IAB-Bilanz - Der Arbeitsmarkt hat profitiert (2009)
Zitatform
Möller, Joachim, Ulrich Walwei, Susanne Koch, Peter Kupka & Joß Steinke (2009): Fünf Jahre SGB II: Eine IAB-Bilanz - Der Arbeitsmarkt hat profitiert. (IAB-Kurzbericht 29/2009), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"Bereits vor einem Jahr hatte das IAB eine vorläufige Bilanz der Forschungen zum Sozialgesetzbuch II gezogen. Die Grundtendenz der Einschätzungen war positiv, auch wenn bei der Frage, ob das SGB II die Teilhabe am Erwerbsleben durch Aktivierung zu fördern vermag, ein gemischtes Bild gezeichnet wurde. Zum fünften Jahrestag von 'Hartz IV' - in der Öffentlichkeit ein Synonym für dieses Gesetz - präsentiert das IAB nun neue Befunde, die vor allem Aufschluss darüber geben, wer unter welchen Bedingungen den Ausstieg aus dem Leistungsbezug schafft bzw. woran dieser scheitert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
- Langzeitbezug von SGB-II-Leistungen im Juli 2008
- Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen in Aufstockerhaushalten
- Verbleib im SGB-II-Leistungsbezug nach Typ der Bedarfsgemeinschaft
- SGB-II-Leistungsbezieher, die ein Vermittlungsangebot erhalten haben
- Zusammenhang zwischen offenen Stellen und Arbeitslosigkeit
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Literaturhinweis
Analyse des Arbeitsmarktes für Frauen und Männer (2009)
Wagner, Anja;Zitatform
(2009): Analyse des Arbeitsmarktes für Frauen und Männer. (Analytikreport der Statistik), Nürnberg, 59 S.
Abstract
Die Statistik der Bundesagentur für Arbeit liefert einen Überblick über den Arbeitsmarkt für Frauen und Männer. Im einzelnen enthalten die monatlich aktualisierten Tabellen Daten zu folgenden Themen: Rahmendaten zum Arbeitskräfteangebot von Frauen und Männern in Deutschland; sozialversicherungspflichtig Beschäftigte nach Geschlecht; Beschäftigungsquoten von Frauen und Männern; sozialversicherungspflichtig beschäftigte Frauen und Männer nach Strukturmerkmalen in Deutschland; die Entwicklung der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung von Frauen und Männern nach Strukturmerkmalen; geringfügig entlohnte Beschäftigte am Arbeitsort nach Geschlecht; arbeitslose Frauen und Männer; Arbeitslosigkeit von Frauen und Männern nach Strukturmerkmalen; Arbeitslosenquoten von Frauen und Männern; Arbeitslosenbestand von Frauen und Männern nach Rechtskreisen SGB II und SGB III; die Entwicklung der Arbeitslosigkeit von Frauen und Männern nach Bundesländern; Zugang, Abgang und Dauer der Arbeitslosigkeit von Frauen und Männern in Arbeitslosigkeit in Kreisen mit vollständigen Daten; Beteiligung von Frauen an wichtigen aktiven arbeitsmarktpolitischen Instrumenten in Deutschland (Bestand); Beteiligung von Frauen an wichtigen aktiven arbeitsmarktpolitischen Instrumenten in Deutschland (Zugang). Die einzelnen Tabellen werden jeweils graphisch zu Schaubildern aufbereitet und mit einem Analyseteil und methodischen Hinweisen erläutert. (IAB)
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Literaturhinweis
Einstellungen und Lebensbedingungen von Familien 2009 (2009)
Zitatform
(2009): Einstellungen und Lebensbedingungen von Familien 2009. (Monitor Familienforschung), Berlin, 32 S.
Abstract
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat 2009 im zweiten Jahr in Folge das Institut für Demoskopie Allensbach mit einer repräsentativen Bevölkerungsumfrage zum Thema 'Einstellungen und Lebensbedingungen der Familien' beauftragt. Bei der Befragung im April 2009 lagen die Schwerpunkte auf den Fragen, wie stark Familien von der aktuellen Wirtschaftskrise betroffen sind, wie sie damit zurechtkommen und wie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf eingeschätzt wird. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Bewertung familienpolitischer Maßnahmen. Die Ergebnisse der Befragung zeigen, dass der Zusammenhalt innerhalb der Familien konstant hoch bleibt. Drei Viertel aller Befragten schätzen ihre Familiensituation positiv ein, von den Eltern mit Kindern unter 18 wird dieser Wert noch übertroffen. Etwa drei Viertel der Bevölkerung vertrauen auf die Hilfe der Familie in schwierigen Lebenslagen, bei den Eltern mit minderjährigen Kindern sind es sogar 80 Prozent. Das Zutrauen in die Familie ist wesentlich größer als das in den Staat oder andere Institutionen. Knapp 40 Prozent der Erwerbstätigen berichten von Auswirkungen der Wirtschaftskrise in ihrem Betrieb. Besonders stark betroffen sind Väter mit kleineren Kindern. Hinsichtlich der Vereinbarkeit von Familie und Beruf und der Familienfreundlichkeit von Betrieben wird ein deutlicher Handlungsbedarf festgestellt. Die Wertschätzung in der Bevölkerung für wichtige finanzielle staatliche Leistungen für Familien ist ungebrochen hoch. Das Anfang 2007 neu eingeführte Elterngeld halten mehr als drei Viertel der Bevölkerung in Deutschland für eine gute Regelung. In der aktuellen Regelung verlängert sich das Elterngeld um zwei Monate, wenn diese der Partner in Anspruch nimmt - eine Regelung, die es vor allem jungen Vätern ermöglichen soll, Zeit mit ihren Kindern zu verbringen. Auch diese Partnermonate werden überwiegend positiv in der Bevölkerung wie auch in Unternehmen bewertet. (IAB)
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