Niedriglohnarbeitsmarkt
Der Ausbau des Niedriglohnsektors sollte Ende der 1990er Jahre die hohe Arbeitslosigkeit reduzieren. Als Niedriglohn gilt ein Arbeitsentgelt, das trotz Vollzeitbeschäftigung keine angemessene Existenzsicherung gewährleistet – die OECD definiert den ihn als einen Bruttolohn, der unterhalb von zwei Dritteln des nationalen Medianbruttolohns aller Vollzeitbeschäftigten liegt. Betroffen von Niedriglöhnen sind überdurchschnittlich häufig Personen ohne beruflichen Abschluss, jüngere Erwerbstätige und Frauen.
Bietet der Niedriglohnsektor eine Chance zum Einstieg in den Arbeitsmarkt oder ist er eine Sackgasse? Das IAB-Themendossier erschließt Informationen zum Forschungsstand.
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Literaturhinweis
Gering qualifizierte Gründer - als ICH-AG erfolgreich? (2010)
Zitatform
Grgic, Mariana (2010): Gering qualifizierte Gründer - als ICH-AG erfolgreich? In: H.- G. Soeffner (Hrsg.) (2010): Unsichere Zeiten: Herausforderungen gesellschaftlicher Transformationen : Verhandlungen des 34. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Jena 2008, S. 1-12.
Abstract
"Die Einführung des Existenzgründungszuschusses (§4211, SGB III) im Rahmen der so genannten 'Hartz-Reformen' als sozialstaatliche Gründungsförderung am 01.01.2003 führte zu einem regelrechten 'Gründungsboom' unter Arbeitslosen und zu einer Belebung des Gründungsgeschehens. Bis zur Abschaffung des Förderinstruments 'ICH-AG', wie es gemeinhin bezeichnet wurde, zum 01.07.2006 wurden rund 400.00 ehemals Arbeitslose beim Aufbau einer selbständigen Existenz unterstüzt. Dabei betrug der Förderbetrag im ersten Jahr der Selbständigkeit 600 Euro monatlich und sank von 360 Euro im zweiten Jahr auf 240 Euro im letzten Jahr der Förderung (§4211, SGB III). Durch den Rechtsanspruch auf Förderung, der ICH-AG-Gründern bis November 2004 gewährt wurde, und als Ergebnis eines Selektionseffekts in Zusammenhang mit dem bestehenden Förderinstrument Überbrückungsgeld (§57 (1), SGB III) ergab sich eine interessante Verteilung der ICH-AG-Gründer hinsichtlich ihrer Qualifikation: Beinahe ein Viertel der ICH-AG-Gründer hat nie einen Beruf erlernt und sich trotzdem für die berufliche Selbständigkeit entschieden. Gleichzeitig steigen die beruflichen Anforderungen mit Beginn der Selbständigkeit und neue Kompetenzen werden notwendig (Fehling et al. 2001: 102). Ziel dieser Arbeit ist es zu untersuchen, ob gering qualifizierte Existenzgründer - eine in der Gründungsforschung bisher kaum beachtete Personengruppe - trotz ihrer Defizite in der Humankapitalausstattung als Selbständige auf dem Arbeitsmarkt bestehen können. Dies erfolgt auf Basis der 'Stichprobe der Integrierten Erwerbsbiografien' des Institutes für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), anhand derer Einflussfaktoren auf den Verbleib in Förderung identifiziert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Analyse des Arbeitsmarktes für Alleinerziehende 2009 (2010)
Grimm, Christoph; Renner, Konrad;Zitatform
(2010): Analyse des Arbeitsmarktes für Alleinerziehende 2009. (Analytikreport der Statistik), Nürnberg, 52 S.
Abstract
Der Analytikreport beschreibt die Situation von Alleinerziehenden am Arbeitsmarkt hinsichtlich Bevölkerungsdaten, Beteiligung am Erwerbsleben, Stellenangebote, Arbeitslosigkeit, Grundsicherung und Arbeitsmarktpolitik. (IAB)
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Literaturhinweis
Grundsicherung für Arbeitsuchende: Erwerbstätige Arbeitslosengeld II-Bezieher: Begriff, Messung, Struktur und Entwicklung (2010)
Hartmann, Michael;Zitatform
Hartmann, Michael (2010): Grundsicherung für Arbeitsuchende: Erwerbstätige Arbeitslosengeld II-Bezieher. Begriff, Messung, Struktur und Entwicklung. (Bericht der Statistik der BA), Nürnberg, 60 S.
Abstract
"Erwerbstätige Arbeitslosengeld II-Bezieher werden definiert als erwerbsfähige Hilfebedürftige, die Leistungen aus der Grundsicherung für Arbeitsuchende und gleichzeitig Brutto-Einkommen aus abhängiger oder selbständiger Erwerbstätigkeit beziehen. Im Dezember 2008 verdienten rund 1,316 Mio oder 27,4 Prozent aller erwerbsfähigen Hilfebedürftigen Einkommen aus Erwerbstätigkeit, davon 1,222 Mio oder 25,5 Prozent in abhängiger und 100.000 oder 2,1 Prozent in selbständiger Erwerbstätigkeit. Über eine integrierte Auswertung mit der Beschäftigungsstatistik können u.a. Informationen über Art und Arbeitszeit der abhängigen Beschäftigungsverhältnisse gewonnen werden. ...
Erwerbstätige Arbeitslosengeld II-Bezieher mit höheren Erwerbseinkommen beenden ihre Hilfebedürftigkeit schneller als Arbeitslosengeld II-Bezieher mit niedrigen oder ohne Erwerbseinkommen. Der Anteil der Langzeitbezieher mit mehr als drei Jahren Leistungsbezug am Bestand ist bei erwerbstätigen Arbeitslosengeld II-Beziehern mit höheren Erwerbseinkommen niedriger als bei Arbeitslosengeld II-Beziehern mit niedrigen oder ohne Erwerbseinkommen.
Die Zahl der erwerbstätigen Arbeitslosengeld II-Bezieher ist von Januar 2005 bis Ende 2007 stark und danach nur noch leicht gestiegen. Dabei war die Entwicklung in den Beschäftigungsformen ab 2007 unterschiedlich: Während Selbständigkeit und Teilzeitbeschäftigung weitere Zuwächse verzeichneten, war die sozialversicherungspflichtige Vollzeitbeschäftigung schon 2007 stagnierend und zuletzt rückläufig. In der Grundsicherung üben deutlich mehr Hilfebedürftige eine Erwerbstätigkeit aus als in der alten Arbeitslosen- und Sozialhilfe.
Bedarfsgemeinschaften können mit ihrem Erwerbseinkommen ihr Haushaltsbudget deutlich erhöhen. Das Haushaltsbudget setzt sich zusammen aus dem verfügbaren eigenen Einkommen und den Geldleistungen aus der Grundsicherung. Bedarfsgemeinschaften mit Erwerbseinkommen erreichen ein Haushaltsbudget das im Durchschnitt um 200 Euro über dem rechnerischen Bedarf liegt. Der Differenzbetrag reicht von durchschnittlich 153 Euro bei Single-Bedarfsgemeinschaften bis zu durchschnittlich 281 Euro bei Paarbedarfsgemeinschaften mit volljährigen Kindern." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
Ergänzende Regionaltabellen -
Literaturhinweis
How effective are different approaches aiming to increase employment retention and advancement?: final impacts for twelve models. The Employment Retention and Advancement Project (2010)
Hendra, Richard; Williams, Sonya; Martinson, Karin; Lundquist, Erika; Dillman, Keri-Nicole; Hill, Aaron; Hamilton, Gayle; Wavelet, Melissa;Zitatform
Hendra, Richard, Keri-Nicole Dillman, Gayle Hamilton, Erika Lundquist, Karin Martinson & Melissa Wavelet (2010): How effective are different approaches aiming to increase employment retention and advancement? Final impacts for twelve models. The Employment Retention and Advancement Project. Washington, D.C., 540 S.
Abstract
"Research completed since the 1980s has yielded substantial knowledge about how to help welfare recipients and other low-income individuals prepare for and find jobs. Many participants in these successful job preparation and placement programs, however, ended up in unstable, low-paying jobs, and little was known about how to effectively help them keep employment and advance in their jobs. The national Employment Retention and Advancement (ERA) project sought to fill this knowledge gap, by examining over a dozen innovative and diverse employment retention and advancement models developed by states and localities for different target groups, to determine whether effective strategies could be identified.
Using a random assignment research design, the ERA project tested the effectiveness of programs that attempted to promote steady work and career advancement for current and former welfare recipients and other low-wage workers, most of whom were single mothers. The programs -- generally supported by existing public funding, not special demonstration grants -- reflected state and local choices regarding target populations, goals, ways of providing services, and staffing. The ERA project is being conducted by MDRC, under contract to the Administration for Children and Families (ACF) in the U.S. Department of Health and Human Services, with additional funding from the U.S. Department of Labor. This report presents the final effectiveness findings, or impacts, for 12 of the 16 ERA programs, and it also summarizes how the 12 programs were implemented and individuals' levels of participation in program services." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
The employment effects of low-wage subsidies (2010)
Zitatform
Huttunen, Kristiina, Jukka Pirttilä & Roope Uusitalo (2010): The employment effects of low-wage subsidies. (IZA discussion paper 4931), Bonn, 34 S.
Abstract
"Low-wage subsidies are often proposed as a solution to the unemployment problem among the low skilled. Yet the empirical evidence on the effects of low-wage subsidies is surprisingly scarce. This paper examines the employment effects of a Finnish payroll tax subsidy scheme, which is targeted at the employers of older, full-time, low-wage workers. The system's clear eligibility criteria open up an opportunity for a reliable estimation of the causal impacts of the subsidy, using a difference-in-difference-in-differences approach. Our results indicate that the subsidy system had no effects on the employment rate. However, it appears to have increased the probability of part-time workers obtaining full-time employment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Grundsicherung und Geschlecht: gleichstellungspolitische Befunde zu den Wirkungen von Hartz IV (2010)
Jaehrling, Karen ; Schmidt, Tanja ; Dittmar, Vera; Schwarzkopf, Manuela; Schierhorn, Karen; Graf, Julia; Rudolph, Clarissa; Betzelt, Sigrid; Scheele, Alexandra ; Knuth, Matthias ; Brussig, Martin ; Hieming, Bettina; Booth, Melanie; Jaehrling, Karen ; Worthmann, Georg; Karl, Ute ;Zitatform
Jaehrling, Karen & Clarissa Rudolph (Hrsg.) (2010): Grundsicherung und Geschlecht. Gleichstellungspolitische Befunde zu den Wirkungen von Hartz IV. (Arbeit - Demokratie - Geschlecht 13), Münster: Verl. Westfälisches Dampfboot, 248 S.
Abstract
"Die Änderungen, die durch die Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe zum SGB II erfolgten, sind vielfältig. Nach fünf Jahren 'Hartz IV' und einer Reihe von Studien und Evaluationen zur Umsetzung des SGB II in die Praxis können erste Ergebnisse und Erkenntnisse dieser Neu-Konzeption der Arbeitsmarktpolitik zusammengeführt werden. Dabei wird sichtbar, dass die Bewertung der Ergebnisse aufgrund von ambivalenten Folgen und Wirkungen insbesondere aus gleichstellungspolitischer Perspektive eine besondere Herausforderung darstellt, der in der vorliegenden Publikation eingehend nachgegangen wird. Fluchtpunkt der Analyse ist die Perspektive einer geschlechtergerechten und geschlechterdemokratischen Gesellschaft, deren Verwirklichung sicherlich mehr als nur einer Integration von Gleichstellungsaspekten bzw. eines Gender Mainstreaming bedarf." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Beschäftigungszuschuss im SGB II: Ein neues Instrument als Ultima Ratio (2010)
Zitatform
Koch, Susanne, Michael Kvasnicka & Joachim Wolff (2010): Beschäftigungszuschuss im SGB II: Ein neues Instrument als Ultima Ratio. (IAB-Kurzbericht 02/2010), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"Mit dem Beschäftigungszuschuss (BEZ) nach § 16e SGB II wurde im Jahr 2007 erstmals in der aktiven Arbeitsmarktpolitik ein Instrument für Langzeitarbeitslose eingeführt, das die unbefristete Förderung einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung vorsieht. Daher kommt der Teilnehmerauswahl hier noch mehr als bei anderen arbeitsmarktpolitischen Instrumenten eine besondere Bedeutung zu. Das IAB hat gemeinsam mit Kooperationspartnern im Auftrag des BMAS untersucht, welche Personen bis Ende 2008 für die Förderung mit dem BEZ ausgewählt wurden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
- Tätigkeitsfelder bei der Förderung mit Beschäftigungszuschuss
- Tätigkeitsfelder bei der Förderung mit Beschäftigungszuschuss (nur bei Maßnahmeträgern) im Vergleich zu denen bei Arbeitsgelegenheiten (Ein-Euro-Jobs)
- Zugänge in die Förderphase des Beschäftigungszuschusses - Oktober 2007 bis September 2009
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Literaturhinweis
Who benefits from the Earned Income Tax Credit?: incidence among recipients, coworkers and firms (2010)
Zitatform
Leigh, Andrew (2010): Who benefits from the Earned Income Tax Credit? Incidence among recipients, coworkers and firms. (IZA discussion paper 4960), Bonn, 45 S.
Abstract
"How are hourly wages affected by the Earned Income Tax Credit? Using variation in state EITC supplements, I find that a 10 percent increase in the generosity of the EITC is associated with a 5 percent fall in the wages of high school dropouts and a 2 percent fall in the wages of those with only a high school diploma, while having no effect on the wages of college graduates. Given the large increase in labor supply induced by the EITC, this is consistent with most reasonable estimates of the elasticity of labor demand. Although workers with children receive a much larger EITC than childless workers, and the effect of the credit on labor force participation is larger for those with children, the hourly wages of both groups are similarly affected by an EITC increase. As a check on this strategy, I also use federal variation in the EITC across gender-age-education groups, and find that those demographic groups that received the largest EITC increases also experienced a drop in their hourly wages, relative to other groups." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Les politiques d'allégements ont-elles un effet sur la mobilité salariale des travailleurs à bas salaires? (2010)
Lhommeau, Bertrand; Rémy, Véronique;Zitatform
Lhommeau, Bertrand & Véronique Rémy (2010): Les politiques d'allégements ont-elles un effet sur la mobilité salariale des travailleurs à bas salaires? In: Economie et Statistique H. 429/430, S. 21-49.
Abstract
"In diesem Artikel werden die Auswirkungen der Senkung der Sozialbeiträge der Arbeitgeber auf die Lohnpolitik der Unternehmen in Bezug auf die Arbeitnehmer des Niedriglohnsektors beschrieben. Ein theoretischer Ansatz anhand eines Modells der Datenverknüpfung legt den Schluss nahe, dass sich die Entlastungen auf die Quote der Lohnsteigerung in zweifacher Hinsicht auswirken. Zum einen nehmen die durchschnittlichen Arbeitskosten ab und der damit verbundene Gewinn für die Unternehmen kann zum Teil für die Beschleunigung des Lohnanstiegs verwendet werden. Zum anderen steigen die Grenzkosten der Arbeit aufgrund der Degression der Entlastungen, was die Kosten einer Erhöhung des Bruttolohns gleichermaßen verteuert. Diese theoretischen Schlussfolgerungen werden mit der Schätzung eines Modells mit fixen Effekten verglichen, mit dem die Determinanten der Quote der Lohnsteigerung im Niedriglohnsektor (Monatslohn von 1,3-mal dem gesetzlichen Mindestlohn) untersucht werden. Durchgeführt wird diese Schätzung anhand eines Panels von Personen, die mindestens drei Jahre im gleichen Unternehmen beschäftigt waren, wobei diese Personen in einem Zeitraum von zwanzig Jahren betrachtet werden. Die Schätzung bestätigt das Vorhandensein von zwei gegensätzlichen Effekten und ermöglicht deren Isolierung : Der negative Effekt der Progression der Grenzkosten auf die Lohnmobilität der Arbeitnehmer des Niedriglohnsektors ist größer. Dieser negative Effekt ist weniger ausgeprägt, wenn in die Definition des Begriffs Niedriglohn der Lohn in Höhe von 1,8-mal dem gesetzlichen Mindestlohn einbezogen wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Paths to advancement for single parents: the Employment Retention and Advancement Project (2010)
Miller, Cynthia; Deitch, Victoria; Hill, Aaron;Zitatform
Miller, Cynthia, Victoria Deitch & Aaron Hill (2010): Paths to advancement for single parents. The Employment Retention and Advancement Project. New York, NY, 84 S.
Abstract
"Between 2000 and 2003, the Employment Retention and Advancement (ERA) project identified and implemented a diverse set of innovative models designed to promote employment stability and wage or earnings progression among low-income individuals, mostly current or former welfare recipients. While the main objective of ERA was to test a range of program approaches, the data collected as part of the evaluation provide an important opportunity to look in depth at the work experiences over a three-year period of the more than 27,000 single parents targeted by the programs. As single parents - most of whom were current or former welfare recipients - many of them faced considerable barriers to work and advancement.
This report augments the ERA project's experimental findings by examining the work, education, and training experiences of single parents targeted by the programs studied. Specifically, these analyses identify the single parents in the study who advanced, and it compares their experiences with the experiences of parents who did not advance. Although the analyses are descriptive only and cannot be used to identify the exact causes of advancement, examining the characteristics of single parents who advance and the pathways by which they do so can inform the design of the next generation of retention and advancement programs." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
Reform der Hinzuverdienstregeln in der Grundsicherung: kein Entkommen aus der Transferfalle (2010)
Zitatform
Peichl, Andreas, Hilmar Schneider & Sebastian Siegloch (2010): Reform der Hinzuverdienstregeln in der Grundsicherung. Kein Entkommen aus der Transferfalle. (IZA Standpunkte 26), Bonn, 14 S.
Abstract
"Das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes zur Höhe der Regelsätze in der Grundsicherung hat in Deutschland eine breite öffentliche Diskussion über Arbeitsanreize im Niedriglohnbereich ausgelöst. Der BDA und das IW haben in diesem Zusammenhang einen Vorschlag in die Diskussion eingebracht, der zum Ziel hat, die bisherige Förderung von Kleinstjobs zu überwinden. Die FDP hat diesen Vorschlag aufgegriffen und propagiert nun ihrerseits zwei mögliche Varianten. Wir untersuchen die potenziellen Beschäftigungseffekte dieser Vorschläge und ergänzen sie in einem zweiten Schritt jeweils um eine Arbeitszeitbedingung. Diese soll etwaige Mitnahmeeffekte verhindern, die durch die großzügigere Ausgestaltung der Hinzuverdienstregeln insbesondere für Zweitverdiener entstehen könnten. Unsere Simulationsergebnisse zeigen die bekannten Probleme von Kombilohnreformen: Ohne Arbeitszeitbedingung führen die vorgeschlagenen Änderungen der Hinzuverdienstregelung zwar tendenziell dazu, dass es für Aufstocker mäßig attraktiver wird, ihre Arbeitszeit auszuweiten, so dass insgesamt mehr gearbeitet wird als im Status Quo. Doch je attraktiver die Anrechnungsregeln ausgestaltet werden, desto stärker wird der Staatshaushalt belastet. Zum einen wächst die Bedeutung von Mitnahmeeffekten, zum anderen schränken bei großzügigeren Hinzuverdienstmöglichkeiten tendenziell vor allem Zweitverdiener ihre Arbeitszeit ein, um von den Anrechnungsregeln zu profitieren. Die Transferabhängigkeit wird nicht überwunden, sondern sogar noch verstärkt. Mit einer Stundenrestriktion ließen sich solche Effekte einschränken, so dass wesentlich günstigere Arbeitsmarktwirkungen und damit zusätzlich deutlich geringere fiskalische Kosten erzielbar wären. Die praktische Umsetzung dürfte dennoch schwierig sein, da Arbeitszeitbedingungen in der Praxis leicht unterlaufen werden können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Can altering the structure of financial support payments aid work retention amongst lone parents?: qualitative evaluation of the In Work Retention Pilot (2010)
Ray, Kathryn; Bertram, Christine; Davidson, Rosemary; Durante, Lucia;Zitatform
Ray, Kathryn, Christine Bertram, Rosemary Davidson & Lucia Durante (2010): Can altering the structure of financial support payments aid work retention amongst lone parents? Qualitative evaluation of the In Work Retention Pilot. (Great Britain, Department of Work and Pensions. Research report 708), London, 104 S.
Abstract
"Wage supplementations in the form of temporary 'in-work credits' have been introduced in recent years for a number of claimant groups entering work, to encourage enhanced work entry and retention rates. For lone parents, the In Work Credit was piloted from April 2004 and then rolled out nationally in April 2008. It is a wage supplement paid at £40 a week (£60 in London) for 12 months to eligible lone parents moving in to work. From July 2008 to June 2010, a variant on this, the In Work Retention Pilot (IWRP), was trialled in two Jobcentre Plus districts. The IWRP was intended to test the effectiveness of using In Work Credit payments as an aid to job retention and progression, by changing the payment structure of the credits and offering additional advisory support on retention and advancement.
This report presents findings from a qualitative evaluation of the IWRP, examining the delivery of the pilot and the views of lone parents and Jobcentre Plus staff on: the distinctive IWRP payment structure; the retention and progression challenges facing lone parents and the support received; and whether and how the IWRP made a difference to work behaviour and decisions. The study is based on interviews, focus groups and observations with Jobcentre Plus delivery staff and participating lone parents." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
Supporting lone parents' journey off benefits and into work: a qualitative evaluation of the role of In Work Credit (2010)
Sims, Lorraine; Casebourne, Jo; Bell, Laurie; Davies, Malen;Zitatform
Sims, Lorraine, Jo Casebourne, Laurie Bell & Malen Davies (2010): Supporting lone parents' journey off benefits and into work. A qualitative evaluation of the role of In Work Credit. (Great Britain, Department of Work and Pensions. Research report 712), London, 91 S.
Abstract
"In Work Credit (IWC) is a non-taxable weekly payment of £40 (£60 in London districts). It is paid for a maximum of 52 weeks to lone parents moving into paid employment of 16 hours per week or more, who have had a period of 12 months or more on out-of-work benefits. The policy intent of IWC is to increase lone parent employment rates by encouraging more lone parents to look for work and to move from benefits into work, as well as to contribute to the Government's target of reducing child poverty. Since it was rolled out nationally in April 2008, 118,100 individuals have received IWC (April 2008 to the end of March 2010. Source: Department for Work and Pensions (DWP)).
The Centre for Economic and Social Inclusion was commissioned by the DWP to carry out a qualitative evaluation of the delivery of IWC since national roll-out, investigate the effect on retention after the end of IWC and examine differences between those who completed their claim and those who did not. In addition, the research examined the wider impact of being in work on lone parents and their children." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
Wage subsidies, work incentives, and the reform of the Austrian welfare system (2010)
Steiner, Viktor; Wakolbinger, Florian;Zitatform
Steiner, Viktor & Florian Wakolbinger (2010): Wage subsidies, work incentives, and the reform of the Austrian welfare system. (IZA discussion paper 5191), Bonn, 26 S.
Abstract
"We analyze the labor supply and income effects of a needs-based minimum benefit system ('Bedarfsorientierte Mindestsicherung') to be introduced in Austria by the end of this/beginning of next year. The aim of this reform is to reduce poverty as well as increasing employment rates of recipients of social assistance. On the basis of a behavioral microsimulation model we show that this new system will slightly increase incomes for the poorest households and slightly reduce labor supply due to the generous allowances for marginal employment under the current and the planned regulations of unemployment assistance. As an alternative, we analyze a reform proposal which reduces financial incentives for marginal employment not covered by social security, and rewards working longer hours by a wage subsidy. Although this alternative reform would yield modest positive labor supply effects, a relatively large number of households would suffer income losses." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Employer wage subsidies and wages in Germany: empirical evidence from individual data (2010)
Zitatform
Stephan, Gesine (2010): Employer wage subsidies and wages in Germany. Empirical evidence from individual data. In: Zeitschrift für ArbeitsmarktForschung, Jg. 43, H. 1, S. 53-71. DOI:10.1007/s12651-010-0029-3
Abstract
"Eingliederungszuschüsse sind zeitlich befristete Lohnkostenzuschüsse, die Arbeitgeber bei der Einstellung von Personen mit eingeschränkter Vermittelbarkeit erhalten können. Dieser Beitrag nutzt Prozessdaten der Bundesagentur für Arbeit, um die Arbeitsentgelte von Personen, die mit einem solchen Eingliederungszuschuss gefördert wurden, mit denen ähnlicher, aber ungefördert eingestellter Personen zu vergleichen. Die Ergebnisse zeigen, dass geförderte Beschäftigungsverhältnisse kurzfristig im Mittel weder mit höheren noch mit geringeren Tagesentgelten einhergehen. Da geförderte Personen jedoch in der Folgezeit mit höherer Wahrscheinlichkeit beschäftigt sind als vergleichbare ungeförderte Personen, fallen ihre kumulierten Arbeitsentgelte über einen längeren Zeitraum betrachtet höher aus." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Warum Frauen von einem gesetzlichen Mindestlohn besonders profitieren würden (2010)
Zitatform
Weinkopf, Claudia (2010): Warum Frauen von einem gesetzlichen Mindestlohn besonders profitieren würden. In: Femina politica, Jg. 19, H. 2, S. 112-115.
Abstract
Die Autorin diskutiert die Forderung nach einem gesetzlichen Mindestlohn in Deutschland als Konsequenz aus der großen Lohnungleichheit von Frauen und Männern und dem hohen Anteil von Frauen im Niedriglohnsektor. Ein Mindestlohn könnte sowohl Armut trotz Erwerbstätigkeit vermindern und zu einer eigenständigen Existenzsicherung von Frauen beitragen, er verhindert darüber hinaus auch Lohndumping incl. das dadurch nötige Aufstocken. (IAB)
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Literaturhinweis
Eingliederungsorientierte Arbeitsmarktpolitik in Deutschland (2010)
Zielkowski, Frank;Zitatform
Zielkowski, Frank (2010): Eingliederungsorientierte Arbeitsmarktpolitik in Deutschland. Nürnberg, 292 S.
Abstract
"Die Arbeitsmarktpolitik in Deutschland ist seit Jahren vorrangig auf die schnelle Wiedereingliederung von Arbeitslosen unter besonderer Berücksichtigung sog. Problemgruppen ausgerichtet. Dabei stellt sich die Frage, welche Maßnahmen wie gut geeignet sind, dieses Ziel mikro- und makroökonomisch zu erreichen. Vor diesem Hintergrund werden zunächst empirische Daten beschrieben, die auf eine sehr ungleiche Verteilung von Arbeitslosigkeit über verschiedene Personengruppen hinweg hindeuten, wenngleich sich diese Verteilung nicht schlüssig mit Hilfe der gängigen theoretischen Erklärungsansätze begründen lässt. Anschließend werden die wichtigsten Ziele und Instrumente der deutschen Arbeitsmarktpolitik vorgestellt. Den Hauptteil dieser Arbeit bildet die Analyse bestehender mikroökonomischer Evaluationsstudien, die im Wesentlichen zu folgenden Ergebnissen führt: (1) Diejenigen arbeitsmarktpolitischen Instrumente, die auf eine direkte Erwerbstätigkeit am ersten Arbeitsmarkt abzielen, stellen eine aussichtsreichere Strategie für die Geförderten dar als jene Instrumente, die zunächst den 'Umweg' über einen staatlich bezuschussten zweiten Arbeitsmarkt beschreiten. (2) Die vorgestellten Studien weisen bei der Teilnehmerauswahl eine eindeutige Tendenz zur Positivselektion aus dem Kreis der potenziellen Teilnehmer auf. (3) Die untersuchten Instrumente erweisen sich in aller Regel selbst dann nicht als kosteneffizient, wenn die Eingliederungswirkungen positiv sind. Abschließend werden die gesamtwirtschaftlichen Beschäftigungseffekte arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen sowohl mit Hilfe eines theoretischen Analyserahmens als auch anhand einer Evaluationsstudie vorgestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Der Arbeitsmarkt in Deutschland: Alleinerziehende im SGB II (2010)
Abstract
"Für alleinerziehende Eltern stellt es eine große Herausforderung dar, einer Erwerbstätigkeit nachzugehen, die den Bedarf für die ganze Familie deckt. Die Grundsicherung übernimmt daher für 645.000 Ein-Eltern-Bedarfsgemeinschaften eine wichtige Funktion in der Sicherung des Lebensunterhalts. Die Broschüre der Bundesagentur für Arbeit - Arbeitsmarktberichterstattung bietet weiterführende Informationen.
Auf einen Blick:
- 41 Prozent aller Alleinerziehenden-Haushalte in Deutschland waren im Jahr 2009 auf Leistungen aus der Grundsicherung angewiesen.
- Im Jahr 2009 lebten 53 Prozent der Kinder, die Leistungen nach dem SGB II erhielten, in Alleinerziehenden-Bedarfsgemeinschaften.
- Rund 60 Prozent der alleinerziehenden Frauen waren 2009 erwerbstätig, 42 Prozent davon in Vollzeit.
Im Jahr 2009 wurden 88 Prozent der arbeitslosen Alleinerziehenden im Rechtskreis SGB II und lediglich 12 Prozent im SGB III betreut.
- Fast ein Drittel der erwerbsfähigen hilfebedürftigen Alleinerziehenden ging einer Erwerbsarbeit nach.
- 6 Prozent der hilfebedürftigen Alleinerziehenden arbeiteten in Vollzeit. Das war ein Prozentpunkt weniger als unter den erwerbsfähigen Hilfebedürftigen insgesamt.
- Erwerbsfähige alleinerziehende Hilfebedürftige waren doppelt so häufig in Teilzeit beschäftigt, wie die erwerbsfähigen Hilfebedürftigen insgesamt.
- Der Arbeitgeberservice der BA unterstützt die Akquise 'familienfreundlicher' Arbeitsplätze und wirbt bei den Personalverantwortlichen für die Einstellung von Alleinerziehenden." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Hartz IV - weil der Lohn nicht reicht (2010)
Zitatform
(2010): Hartz IV - weil der Lohn nicht reicht. (Arbeitsmarkt aktuell 2010,02), Berlin, 8 S.
Abstract
"Die Zahl der arbeitslosen Hartz IV-Empfänger hat sich von 2,827 Mio. im September 2005 auf 2,206 Mio. im September 2009 und damit um rd. 620.000 bzw. um 22 Prozent verringert. Zugleich erhöhte sich die Zahl der erwerbstätigen Hartz IV-Empfänger von 951.000 auf 1,366 Mio. im Herbst 2009. Dies sind gut 400.000 bzw. 43,6 Prozent mehr als vier Jahre zuvor. Auf zehn Arbeitslose im Hartz IV-System kommen rechnerisch bereits sechs Hartz IV-Empfänger, die erwerbstätig sind, davon aber nicht leben können. ... Der Niedriglohnbereich wächst immer weiter. Arbeitslose nehmen immer öfter Arbeit zu miserablen Löhnen und Arbeitsbedingungen weit unter ihrem Qualifikationsniveau an, weil sie dies wegen der Verschärfung der Zumutbarkeitsregeln müssen. Die Löhne liegen häufig unter Tarif. ... Die Unternehmen bestätigen denn auch, "dass sich Bewerber häufiger als früher auch um inadäquate Arbeitsplätze bemühen." Die Konzessionsbereitschaft Arbeitsloser sei sowohl im Hinblick auf die Lohnhöhe, die Arbeitsbedingungen und das Qualifikationsniveau gestiegen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Optimal income taxation of lone mothers: an empirical comparison of the UK and Germany (2009)
Zitatform
Blundell, Richard, Mike Brewer, Peter Haan & Andrew Shephard (2009): Optimal income taxation of lone mothers. An empirical comparison of the UK and Germany. In: The economic journal, Jg. 119, H. 535, S. F101-F121. DOI:10.1111/j.1468-0297.2008.02261.x
Abstract
"Optimal tax rules are used to evaluate the optimality of taxation for lone mothers in Germany and Britain. The theoretical model is combined with elasticities derived from the structural estimation of lone mothers' labour supply. For both countries we do not find that in-work credits with marginal tax rates are optimal. However we show that when the government has a low taste for redistribution, out-of-work transfers and transfer for the working poor are very similar, implying very low marginal tax rates. Further, the current tax and transfer systems in both countries are shown to be optimal only if governments have a much higher welfare value for income received by the non-workers than the working poor." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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