Niedriglohnarbeitsmarkt
Der Ausbau des Niedriglohnsektors sollte Ende der 1990er Jahre die hohe Arbeitslosigkeit reduzieren. Als Niedriglohn gilt ein Arbeitsentgelt, das trotz Vollzeitbeschäftigung keine angemessene Existenzsicherung gewährleistet – die OECD definiert den ihn als einen Bruttolohn, der unterhalb von zwei Dritteln des nationalen Medianbruttolohns aller Vollzeitbeschäftigten liegt. Betroffen von Niedriglöhnen sind überdurchschnittlich häufig Personen ohne beruflichen Abschluss, jüngere Erwerbstätige und Frauen.
Bietet der Niedriglohnsektor eine Chance zum Einstieg in den Arbeitsmarkt oder ist er eine Sackgasse? Das IAB-Themendossier erschließt Informationen zum Forschungsstand.
Mit dem Filter „Autorenschaft“ können Sie auf IAB-(Mit-)Autorenschaft eingrenzen.
- Theorie
- Politik und Maßnahmen
- Arbeitsmarkt- und Lohnentwicklung
- Arbeitswelt, Personalpolitik
- Personengruppen
- Wirtschaftszweige
- Geschlecht
- geografischer Bezug
- Alter
-
Externer Link
Armut unterhalb der Alg II-Grenze
Hans-Böckler-StiftungBecker, Irene, Dr.Quelle: Projektinformation bei der Hans-Böckler-StiftungBeschreibung
Ein Schwerpunkt der gegenwärtigen sozialpolitischen Auseinandersetzungen ist die Gestaltung der Sicherung des soziokulturellen Existenzminimums. Die Diskussion wird begleitet von Verlautbarungen über eine angebliche "Kostenexplosion" bei der Grundsicherung für Arbeitsuchende und Unterstellungen verbreiteten Leistungsmissbrauchs, ohne dass bisher auf relevante empirische Informationen zum Niedrigeinkommensbereich zurückgegriffen werden konnte. Von daher werden die auf relative Armutsgrenzen (50% des arithmetischen Mittels oder 60% des Medians der Nettoäquivalenzeinkommen) bezogenen vorliegenden Studien über Armut in Deutschland um eine Analyse von Armut "nach gesetzlicher Lesart" - d. h. der Bevölkerung unterhalb des gesetzlich definierten minimalen Lebensstandards - ergänzt. Mit dieser Bestandsaufnahme soll ein Beitrag zur sachlichen Interpretation der faktischen Entwicklung der Zahl der Leistungsempfänger geleistet werden.>> Das zentrale Anliegen des Projekts ist die Ermittlung von Größe und Struktur der Bevölkerung in Deutschland mit Einkommen unterhalb des soziokulturellen Existenzminimums. Dieses Minimum ergibt sich aus den Vorschriften des SGB II bzw. SGB XII zur Bemessung des mit Alg II und Sozialgeld bzw. mit Hilfe zum Lebensunterhalt zu sichernden Bedarfs. Es kennzeichnet damit eine Armutsgrenze "nach gesetzlicher Lesart". In welchem Ausmaß diese Armutsgrenze unterschritten wird bzw. im Falle von Leistungsbezug ohne die Grundsicherungsleistung unterschritten werden würde, wird auf der Basis von repräsentativen Mikrodaten ermittelt. Neben der Abschätzung der Bedürftigkeit insgesamt wird der Frage nach gruppenspezifischen Betroffenheiten nachgegangen. Wesentliche Aspekte sind die Erwerbsbeteiligung - inwieweit also Arbeitslosigkeit oder niedrige Erwerbseinkommen zu Hilfebedürftigkeit führen, wobei nach Männern und Frauen differenziert wird - sowie der Haushaltstyp und die Bedürftigkeit von Kindern. >> Insgesamt erweisen sich etwa 10 Mio. Personen der
-
Externer Link
Working poor (project within the EU network of excellence "Reconciling Work and Welfare in European Societies -RECWOWE-")
Universität Hamburg, Centrum für Globalisierung und GovernanceQuelle: Projektinformation in SOFIS -
Externer Link
"Working Poor"-Familien in Deutschland * Armutslagen, Alltagsbewältigung und Ansatzpunkte für familienpolitische Unterstützung
Deutsches Jugendinstitut
Aspekt auswählen:
Aspekt zurücksetzen
- Theorie
- Politik und Maßnahmen
- Arbeitsmarkt- und Lohnentwicklung
- Arbeitswelt, Personalpolitik
- Personengruppen
- Wirtschaftszweige
- Geschlecht
- geografischer Bezug
- Alter
