Atypische Beschäftigung
Der deutsche Arbeitsmarkt wird zunehmend heterogener. Teilzeitbeschäftigung und Minijobs boomen. Ebenso haben befristete Beschäftigung und Leiharbeit an Bedeutung gewonnen und die Verbreitung von Flächentarifverträgen ist rückläufig. Diese atypischen Erwerbsformen geben Unternehmen mehr Flexibilität.
Was sind die Konsequenzen der zunehmenden Bedeutung atypischer Beschäftigungsformen für Erwerbstätige, Arbeitslose und Betriebe? Welche Bedeutung haben sie für die sozialen Sicherungssysteme, das Beschäftigungsniveau und die Durchlässigkeit des Arbeitsmarktes? Die IAB-Themendossier bietet Informationen zum Forschungsstand.
- Forschung und Ergebnisse aus dem IAB
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Atypische Beschäftigung insgesamt
- Gesamtbetrachtungen
- Erosion des Normalarbeitsverhältnisses
- Prekäre Beschäftigung
- Politik, Arbeitslosigkeitsbekämpfung
- Arbeits- und Lebenssituation atypisch Beschäftigter
- Betriebliche Aspekte atypischer Beschäftigung
- Rechtliche Aspekte atypischer Beschäftigung
- Gesundheitliche Aspekte atypischer Beschäftigung
- Beschäftigungsformen
- Qualifikationsniveau
- Alter
- geographischer Bezug
- Geschlecht
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Literaturhinweis
Der hinkende Vergleich (2019)
Siemann, Christiane;Zitatform
Siemann, Christiane (2019): Der hinkende Vergleich. In: Personalwirtschaft, Jg. 46, H. 6, S. 40-43.
Abstract
"Die Entgelte von Zeitarbeitnehmern und Stammangestellten weisen regelmäßig einen großen Pay Gap auf, hat die Bundesagentur für Arbeit (BA) in ihrer jährlichen Analyse ermittelt. Welche Ursachen gibt es dafür?" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Bilanz zwei Jahre nach der Reform der Leiharbeit: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 19/9311) (2019)
Zitatform
(2019): Bilanz zwei Jahre nach der Reform der Leiharbeit. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 19/9311). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/9779 (29.04.2019)), 10 S.
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Literaturhinweis
Auswirkungen und Evaluierung des Gesetzes zur Änderung der Arbeitnehmerüberlassung: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der FDP (Drucksache 19/11214) (2019)
Zitatform
(2019): Auswirkungen und Evaluierung des Gesetzes zur Änderung der Arbeitnehmerüberlassung. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der FDP (Drucksache 19/11214). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/11667 (15.07.2019)), 10 S.
Abstract
Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der Fraktion der FDP zum Thema Auswirkungen und Evaluierung des Gesetzes zur Änderung der Arbeitnehmerüberlassung. (IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Leiharbeit - Struktur, Entlohnung und Vermittlungstätigkeit: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 19/8156) (2019)
Zitatform
(2019): Leiharbeit - Struktur, Entlohnung und Vermittlungstätigkeit. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 19/8156). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/8686 (22.03.2019)), 22 S.
Abstract
Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zu Struktur und Entlohnung der Leiharbeit in Deutschland 2016-2018 und zur Vermittlungstätigkeit der Bundesagentur für Arbeit unter dem Aspekt der Leiharbeit. (IAB)
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Literaturhinweis
Mindestlöhne - Kontrollen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit im Jahr (2019)
Zitatform
(2019): Mindestlöhne - Kontrollen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit im Jahr. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/8830 (29.03.2019)), 53 S.
Abstract
Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zu Mindestlöhnen und Kontrollen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit im Jahr 2018. (IAB)
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Literaturhinweis
Leiharbeit - neue Trends und alte Probleme (2019)
Zitatform
(2019): Leiharbeit - neue Trends und alte Probleme. (Arbeitsmarkt aktuell 2019,04), Berlin, 15 S.
Abstract
"Immer mehr Leiharbeiter und Leiharbeiterinnen werden in reguläre Beschäftigungsverhältnisse übernommen: Eine positive Entwicklung, die aus einer aktuellen DGB-Analyse hervorgeht. Sie zeigt aber auch: Leiharbeit bleibt eine prekäre Beschäftigung. Das Risiko, arbeitslos zu werden, ist sechsmal höher als bei allen anderen Beschäftigungsformen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Bereinigter Pay Gap von Leiharbeitnehmern (2019)
Zitatform
(2019): Bereinigter Pay Gap von Leiharbeitnehmern. (Grundlagen: Methodenbericht / Bundesagentur für Arbeit), Nürnberg, 42 S.
Abstract
"Der einfache Vergleich der mittleren Bruttomonatsentgelte (Median) der sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten in der Zeitarbeit mit denen außerhalb der Zeitarbeit zeigt für das Jahr 2017 einen Unterschied von 1.392 Euro - mit 1.868 Euro in der Zeitarbeit gegenüber 3.260 Euro außerhalb der Zeitarbeit. Dabei wird verdeckt, dass sich die Merkmalsstrukturen bei Leiharbeitnehmern deutlich von denen bei Nichtleiharbeitnehmern unterscheiden. So sind Leiharbeitnehmer beispielsweise viel häufiger in Helferberufen tätig als Nichtleiharbeitnehmer. Und Helfer werden im Allgemeinen deutlich unterdurchschnittlich entlohnt. Die Beschäftigten in der Arbeitnehmerüberlassung unterscheiden sich auch noch hinsichtlich weiterer Merkmale von den übrigen Beschäftigten. Dazu zählen hauptsächlich das Alter, die Staatsangehörigkeit, die berufliche Tätigkeit und die Beschäftigungsdauer beim Verleihbetrieb.
Im vorliegenden Bericht wird ein Modell zur Bereinigung des Entgeltunterschieds (Pay Gap) für Leiharbeitnehmer vorgestellt, bei dem die abweichende Zusammensetzung dieser Beschäftigten bzw. die unterschiedlichen Tätigkeiten dieser Beschäftigten berücksichtigt sind. Würden Leiharbeitnehmer in Bezug auf das Anforderungsniveau (Helfer, Fachkraft, Spezialist und Experte) und andere Merkmale die gleichen Strukturen wie Nichtleiharbeitnehmer aufweisen, so würde das Medianentgelt der Leiharbeitnehmer bei 2.630 Euro liegen. Mit der Bereinigung können 761 Euro (2.630 Euro - 1.868 Euro; Abweichung rechnerisch bedingt) oder 55 Prozent des ursprünglichen Pay Gaps von 1.392 Euro durch die besonderen Strukturen der Beschäftigten in der Arbeitnehmerüberlassung erklärt werden. Es verbleibt ein unerklärter Teil des Pay Gaps von 630 Euro oder 45 Prozent.
Mögliche Gründe für die Erklärung der Restgröße könnten neben einer geringeren Entlohnung von Leiharbeitnehmern auch die Dauer der Beschäftigung im Entleihunternehmen und die Dauer oder Stabilität der individuellen Erwerbsbiografie sein. Zudem kann es weitere, nicht beobachtete bzw. nicht in der Beschäftigungsstatistik vorhandene individuelle Merkmale der Beschäftigten wie spezifische Berufskenntnisse und Kompetenzen geben, die Teile der Restgröße erklären könnten. Diese rechnerisch ermittelte Restgröße des Entgeltunterschieds sagt jedoch nichts darüber aus, ob das Equal-Pay-Gebot des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG) eingehalten wird oder nicht." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Worker representation and temporary employment in Germany: the deployment and extent of fixed-term contracts and temporary agency work (2018)
Zitatform
Addison, John T., Paulino Teixeira, Philipp Grunau & Lutz Bellmann (2018): Worker representation and temporary employment in Germany. The deployment and extent of fixed-term contracts and temporary agency work. (IZA discussion paper 11378), Bonn, 48 S.
Abstract
"This study examines the potential impact of works councils and unions on the deployment of fixed-term contracts and agency temps. We report inter al. that works councils are associated with a higher number of temporary agency workers when demand volatility is high while the opposite holds for fixed-term contracts. These disparities likely reflect differences in function, with agency work being more directed toward the protection of a shrinking core and fixed-term contacts being as much a port of entry as a buffer stock. We are also able to identify the number of new hires with a fixed-term contract as well as the number of FTC conversions (into regular employment) and renewals, the correlates of which flows are broadly consistent with the stock data." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Temporary work agencies: triangular disorganization or multilevel regulation? (2018)
Zitatform
Alsos, Kristin & Claire Evans (2018): Temporary work agencies. Triangular disorganization or multilevel regulation? In: European journal of industrial relations, Jg. 24, H. 4, S. 391-407. DOI:10.1177/0959680118790819
Abstract
"In this article, we compare the evolution of industrial relations and collective wage regulation arrangements in the temporary agency industries of Sweden, Germany, Norway and the UK. Within a framework of institutionalization and institutional change, we examine how the strategic choices made by key actors, principally employers, confronted by market deregulation, EU enlargement and EU-level regulation, have affected the form and strength of collective regulation. We draw conclusions on the extent to which existing national institutional structures have been transferred to the industry, transformed or subjected to incremental change." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Zentrale Befunde zu aktuellen Arbeitsmarktthemen (2018)
Althoff, Jörg; Moczall, Andreas; Möller, Joachim; Anger, Silke ; Osiander, Christopher ; Bossler, Mario ; Rauch, Angela ; Brücker, Herbert ; Reichelt, Malte ; Dummert, Sandra ; Reims, Nancy ; Gürtzgen, Nicole ; Rhein, Thomas; Hohendanner, Christian ; Rothe, Thomas ; Kaufmann, Klara; Schwengler, Barbara ; Kruppe, Thomas ; Seibert, Holger ; Kupka, Peter ; Sirries, Steffen; Ramos Lobato, Philipp ; Sperber, Carina; Matthes, Britta ; Stüber, Heiko ; Bauer, Frank; Sujata, Uwe; Dietrich, Hans ; Vallizadeh, Ehsan ; Haller, Peter; Vicari, Basha ; Konle-Seidl, Regina ; Walwei, Ulrich ; Lietzmann, Torsten ; Weber, Enzo ; Kubis, Alexander; Ludewig, Oliver ; Fuchs, Johann ; Bruckmeier, Kerstin ; Jahn, Elke ; Zika, Gerd ; Wolff, Joachim ;Zitatform
Althoff, Jörg, Silke Anger, Frank Bauer, Mario Bossler, Kerstin Bruckmeier, Herbert Brücker, Hans Dietrich, Sandra Dummert, Johann Fuchs, Nicole Gürtzgen, Peter Haller, Christian Hohendanner, Elke Jahn, Klara Kaufmann, Regina Konle-Seidl, Thomas Kruppe, Alexander Kubis, Peter Kupka, Torsten Lietzmann, Philipp Ramos Lobato, Oliver Ludewig, Britta Matthes, Andreas Moczall, Joachim Möller, Christopher Osiander, Angela Rauch, Malte Reichelt, Nancy Reims, Thomas Rhein, Thomas Rothe, Barbara Schwengler, Holger Seibert, Steffen Sirries, Carina Sperber, Heiko Stüber, Uwe Sujata, Ehsan Vallizadeh, Basha Vicari, Ulrich Walwei, Enzo Weber, Gerd Zika & Joachim Wolff (2018): Zentrale Befunde zu aktuellen Arbeitsmarktthemen. Nürnberg, 43 S.
Abstract
"Die hiesige Arbeitsmarktentwicklung ist nicht nur im Zeitvergleich bemerkenswert. Aus einer international vergleichenden Perspektive zeigt sich ebenfalls eine beachtliche Erfolgsgeschichte. Gleichwohl bestehen auch Schwachstellen und Risiken. So ist die Vererbung von schlechten Bildungs- und Arbeitsmarktchancen hierzulande stark ausgeprägt. Und als exportorientierte Volkswirtschaft kann sich Deutschland nicht von internationalen politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen abkoppeln.
Die deutsche Arbeitsmarktpolitik steht zudem aus anderen Gründen vor großen Herausforderungen. Insbesondere gilt es, die Arbeit in der digitalisierten Welt zu gestalten, die Langzeitarbeitslosigkeit weiter abzubauen, die Aufstiegsmobilität zu verbessern, den Fachkräftebedarf zu sichern und Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten zu fördern.
In der neu aufgelegten und erweiterten IAB-Broschüre 'Zentrale Befunde zu aktuellen Arbeitsmarktthemen' werden Ergebnisse aus der Forschungsarbeit des IAB zusammengefasst. Neben einer Standortbestimmung für den deutschen Arbeitsmarkt auch im internationalen Kontext gibt sie einen Überblick zu den Themen Struktur der Beschäftigung, Fachkräftesicherung, Arbeitslosigkeit und Leistungsbezug, Bildung und Beruf sowie zu arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen." (Autorenreferat, IAB-Doku)Beteiligte aus dem IAB
Moczall, Andreas; Möller, Joachim; Anger, Silke ; Osiander, Christopher ; Bossler, Mario ; Rauch, Angela ; Brücker, Herbert ; Dummert, Sandra ; Reims, Nancy ; Gürtzgen, Nicole ; Hohendanner, Christian ; Schwengler, Barbara ; Seibert, Holger ; Ramos Lobato, Philipp ; Sperber, Carina; Matthes, Britta ; Bauer, Frank; Sujata, Uwe; Dietrich, Hans ; Vicari, Basha ; Konle-Seidl, Regina ; Walwei, Ulrich ; Lietzmann, Torsten ; Weber, Enzo ; Kubis, Alexander; Ludewig, Oliver ; Bruckmeier, Kerstin ; Jahn, Elke ; Zika, Gerd ; Wolff, Joachim ; -
Literaturhinweis
Zwischen zwei Arenen: Betriebliche Mitbestimmung bei Leiharbeit und Werkverträgen (2018)
Barlen, Vivien;Zitatform
Barlen, Vivien (2018): Zwischen zwei Arenen. Betriebliche Mitbestimmung bei Leiharbeit und Werkverträgen. Wiesbaden: Springer VS, 272 S. DOI:10.1007/978-3-658-20575-1
Abstract
"Vivien Barlen beleuchtet die Teilhabe an betrieblicher Mitbestimmung als eine Dimension von Prekarität aus der Perspektive von Leih- und Werkvertragsarbeitnehmern und -nehmerinnen. Anhand problemzentrierter Leitfadeninterviews untersucht sie die Konfrontation der Beschäftigten mit zwei Mitbestimmungsarenen, nämlich im Einsatz- und Entsendebetrieb. Sie zeigt auf, wie Leih- und Werkvertragsarbeitnehmer/-innen ihre Mitbestimmungssituation bewerten und mit ihr umgehen. Ebenso wird analysiert, welche strukturellen und individuellen Bedingungen die Beschäftigtenperspektive beeinflussen. Die Studie bietet zugleich Anknüpfungspunkte für die Diskussion um gesetzliche Reformbedarfe und die (künftigen) Handlungsspielräume der Akteure der betrieblichen Mitbestimmung." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zu den Auswirkungen der Reformen von befristeter Beschäftigung und Zeitarbeit sowie möglichem Reformbedarf bei der Arbeitszeitregulierung (2018)
Bauer, Frank; Wolter, Stefanie ; Haller, Peter; Hohendanner, Christian ; Buch, Tanja ; Jahn, Elke ; Weber, Enzo ;Zitatform
Bauer, Frank, Tanja Buch, Peter Haller, Christian Hohendanner, Elke Jahn, Enzo Weber & Stefanie Wolter (2018): Zu den Auswirkungen der Reformen von befristeter Beschäftigung und Zeitarbeit sowie möglichem Reformbedarf bei der Arbeitszeitregulierung. (IAB-Stellungnahme 13/2018), Nürnberg, 16 S.
Abstract
"Zur Vorbereitung des Jahresgutachtens des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung wird das IAB seit mehreren Jahren um seine Expertise zu verschiedenen Aspekten des Arbeitsmarktes gebeten. Im Vorfeld des aktuellen Jahresgutachtens 2018/19 betraf dies unter anderem die Auswirkungen der Reform des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes sowie der im Koalitionsvertrag der Bundesregierung vereinbarten Reform des Befristungsrechts und einen möglichen Reformbedarf beim Arbeitszeitgesetz. Im Herbst 2018 äußerte sich das IAB zum einen zu den Auswirkungen einer Beschränkung von Befristungen durch die unter anderem vorgesehene Quotenregelung bei sachgrundlosen Befristungen sowie durch die Begrenzung von Befristungsdauern und -ketten. Zum anderen befasste sich das IAB mit den Auswirkungen der zum 1. April 2017 in Kraft getretenen Reform des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes. Es sieht als eine der wesentlichen Änderungen nach neun Monaten eine gleiche Entlohnung von Leiharbeitnehmerinnen und -arbeitnehmern wie vergleichbare Stammmitarbeiter im Entleihbetrieb vor sowie eine Festlegung der Überlassungshöchstdauer auf 18 Monate bei demselben Entleiher. Schließlich äußerte sich das IAB zum Bedarf einer Modernisierung des deutschen Arbeitszeitgesetzes und ging dabei auch darauf ein, ob und inwieweit Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aufgrund von modernen Kommunikationsmedien auch außerhalb ihrer regulären Arbeitszeiten arbeitsbezogen erreichbar sind. Die Erkenntnisse zu diesen drei Themenkomplexe werden in der vorliegenden Stellungnahme zusammengefasst." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Bauer, Frank; Wolter, Stefanie ; Hohendanner, Christian ; Buch, Tanja ; Jahn, Elke ; Weber, Enzo ; -
Literaturhinweis
Die Digitalisierung bewegt die Zeitarbeitsbranche (2018)
Zitatform
Bellmann, Lutz (2018): Die Digitalisierung bewegt die Zeitarbeitsbranche. In: IAB-Forum H. 08.06.2018, o. Sz., 2018-06-06.
Abstract
"Zum mittlerweile siebten Mal lud das IAB zum interdisziplinären 'Forum Zeitarbeit' ein. Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft und Praxis trafen sich in Nürnberg, um aktuelle Fragen rund um die Zeitarbeitsbranche zu diskutieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Wage effects of labour market entry via temporary work agency employment: Evidence from German apprenticeship graduates (2018)
Zitatform
Buch, Tanja & Annekatrin Niebuhr (2018): Wage effects of labour market entry via temporary work agency employment. Evidence from German apprenticeship graduates. In: International journal of manpower, Jg. 39, H. 7, S. 937-953., 2017-11-07. DOI:10.1108/IJM-04-2017-0077
Abstract
"The purpose of this paper is to investigate whether labour market entry via temporary work has any (persistent) effects on labour market outcomes.
Using unique data on several cohorts of graduates from the German apprenticeship system, the authors interpret labour market entry via temporary work agency (TWA) work as a treatment and apply propensity score matching and the control function approach to investigate corresponding effects.
The results indicate a pronounced wage gap but no significant wage disadvantage in the medium term for graduates who switch to regular employment. Nevertheless, approximately 30 per cent of the graduates do not manage to leave the temporary help sector and, as a result, suffer persistent wage penalties.
The numerous studies that investigate the consequences of TWA work on individual labour market performance have not considered the specific situation of young workers after graduation. The rapidly increasing percentage of TWA jobs and the above average share of young workers among temporary workers call for corresponding evidence." (Author's abstract, © Emerald Group) ((en)) -
Literaturhinweis
Temporary agency workers stepping into a permanent position: social skills matter (2018)
Zitatform
Galais, Nathalie & Klaus Moser (2018): Temporary agency workers stepping into a permanent position. Social skills matter. In: Employee relations, Jg. 40, H. 1, S. 124-138. DOI:10.1108/ER-08-2016-0158
Abstract
"Purpose
Temporary agency work (TAW) has increased enormously in recent decades. Most temporary agency workers are pushed involuntarily into this work arrangement and prefer permanent work arrangements. Therefore, the motive to find a permanent job through TAW is predominant for the majority of temporary agency workers. However, little is known about what helps in obtaining a permanent job in a client organization. The purpose of this paper is to examine the role of social skills by simultaneously considering the human capital aspects and motivational background of the individuals for transition success.
Design/methodology/approach
The paper is based on a questionnaire study of 151 temporary agency workers with two measurement points. The questionnaires were first administered at the very beginning of their work as a temp (and again five months later).
Findings
The findings show that the social skills of temporary agency workers in contrast to various aspects of human capital and motives for temping had a significant impact on becoming a permanent worker in a client organization.
Research limitations/implications
The generalizability of the finding that social skills help temporary agency workers to find a permanent job in a client organization may be restricted due to the particularities of the work setting in the clerical sector. The incidences as well as the determinants of transition success may depend on the industry sector because of the respective assignment characteristics as well as the clients' reasons of using temporary agency workers. Future research should investigate more thoroughly the role of assignment characteristics for the experiences of the workers.
Practical implications
Social skills seem to play a crucial role for transition success in TAW. Qualification measures should therefore include the training of interpersonal behavior. It would be desirable when the involved organizations would assume responsibility in this respect. Furthermore, policy makers should provide adequate training formats since they promote TAW as a stepping stone opportunity for unemployed people.
Originality/value
This paper suggests that career mobility in the context of flexible work arrangements may be driven by more informal processes of social integration into the existing permanent team. While TAW is seen as a temporary solution in Germany, this study focuses on the individual determinants of transition success of temporary agency workers that is still rare in studies on the topic." (Author's abstract, © Emerald Group) ((en)) -
Literaturhinweis
Arbeitsbedingungen von Leiharbeitnehmern im Fokus: Ergebnisse aus der BAuA-Arbeitszeitbefragung (2018)
Zitatform
Hünefeld, Lena & Susanne Gerstenberg (2018): Arbeitsbedingungen von Leiharbeitnehmern im Fokus. Ergebnisse aus der BAuA-Arbeitszeitbefragung. (baua: Fokus), Dortmund, 18 S. DOI:10.21934/baua:fokus20180109
Abstract
"Leiharbeit gehört in Deutschland mit zu den am schnellsten wachsenden Beschäftigungsformen. Während die körperlichen und umgebungsbezogenen Arbeitsbedingungen von Leiharbeitnehmern bereits intensiv betrachtet wurden, liegen derzeit wenige Studien vor, die sich mit ihren psychischen Arbeitsbedingungen beschäftigen. In diesem Beitrag wird auf die Verbreitung von Leiharbeit in Deutschland eingegangen. Auf Basis der Daten aus der BAuA-Arbeitszeitbefragung 2015 werden sowohl physisch-physikalische und technische als auch psychische Arbeitsbedingungen von Leiharbeitnehmern sowie ihre Gesundheit und Zufriedenheit untersucht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Unhappy with well-being research in the temporary work context: mapping review and research agenda (2018)
Zitatform
Imhof, Susanne & Maike Andresen (2018): Unhappy with well-being research in the temporary work context. Mapping review and research agenda. In: The international journal of human resource management, Jg. 29, H. 1, S. 127-164. DOI:10.1080/09585192.2017.1384395
Abstract
"While temporary workers' specific employment circumstances strongly suggest negative consequences for their well-being, research on temporary workers' well-being shows serious inconsistencies. To identify possible reasons, we provide an overview of previous well-being research in the temporary work context. The mapping review shows that inconsistencies are caused both by the use of the umbrella term temporary work to describe a wider range of employment forms with divergent characteristics and the use of the buzzword well-being for various well-being indicators. In addition, the portfolio of employment-specific antecedents used is insufficient to gain a comprehensive view of temporary workers' well-being situation. Based on these findings, we propose an agenda for future well-being research in the temporary work context. A first key implication is that analyses considering country-specific circumstances and employment-specific characteristics of particular atypical employment situations are needed. Secondly, a more comprehensive portfolio of employment-specific and individual antecedents would help with gaining deeper insights into temporary workers' well-being situation. In addition, effects of well-being on attitudinal and behavioral outcomes should be analyzed to demonstrate the return on investment of organizations' well-being enhancing activities. Finally, well-being oriented HR practices and their implementation in the temporary work context are part of the proposed research agenda." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
The cyclicality of the stepping-stone effect of temporary agency employment (2018)
Zitatform
Jahn, Elke J. & Michael Rosholm (2018): The cyclicality of the stepping-stone effect of temporary agency employment. (IZA discussion paper 11377), Bonn, 40 S.
Abstract
"This paper investigates whether the stepping-stone effect of temporary agency employment varies over the business cycle. Using German administrative data for the period 1985-2012 and an estimation framework based on the timing-of-events model, we estimate in-treatment and post-treatment effects and their relationship to the aggregate unemployment rate. We find evidence of a strong lock-in effect of agency employment, particularly in tight labor markets. This suggests that firms do not use agency employment as a screening device when unemployment is low. Moreover, the positive post-treatment effect is noticeably larger in periods of high unemployment, indicating that workers might be activating networks they established while in treatment. We further document that the matching quality in terms of earnings improves for those leaving unemployment directly from agency employment. This gain is higher when unemployment is low." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Regulating casual employment in Australia (2018)
Zitatform
Markey, Raymond & Joseph McIvor (2018): Regulating casual employment in Australia. In: The journal of industrial relations, Jg. 60, H. 5, S. 593-618. DOI:10.1177/0022185618778084
Abstract
"The rise of precarious and non-standard working arrangements has received substantial attention in recent times. In Australia precarious work has been particularly associated with the phenomenon of casual work, defined as employment without the leave benefits provided by the National Employment Standards. Casual employment status is at the employers' discretion. It may be long term and involve short shifts of less than 4 hours. In the recent Modern Awards Review by the Australian Fair Work Commission, the Australian Council of Trade Unions submitted proposals to limit employers' ability to unilaterally determine the employment relationship and to reduce the degree of precariousness associated with casual employment. The Australian Council of Trade Unions sought the right for long-term casuals to convert to permanent employment and to extend minimum hours for shifts. This article surveys the evidence, primary and secondary, regarding the extent and nature of Australian casual employment, including its impact on flexibility, earnings security and productivity. In this context, we explore the implications of the Australian Council of Trade Unions claims and Fair Work Commission decision, and present data from a survey of casual employees regarding employment preferences. Whilst some employees prefer casual status, we find that many would benefit from protective regulations, and that most casuals support such regulation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
IAB-Betriebspanel Sachsen-Anhalt: Ergebnisse der 22. Welle 2017 (2018)
Putzing, Monika; Frei, Marek; Brumm, Angela; Prick, Simone; Kriwoluzky, Silke;Zitatform
Putzing, Monika, Marek Frei, Silke Kriwoluzky, Simone Prick & Angela Brumm (2018): IAB-Betriebspanel Sachsen-Anhalt. Ergebnisse der 22. Welle 2017. Magdeburg, 115 S.
Abstract
Das Land Sachsen-Anhalt beteiligt sich seit 1996 jährlich an der Arbeitgeberbefragung, die das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB) durchführt (IAB-Betriebspanel). Im Jahr 2017 fand diese Befragung zum 22. Mal statt. Für Auswertungen liegen Befragungsdaten von 1,8 % aller Betriebe des Landes Sachsen-Anhalt vor, die etwa 56,7 Tsd. Betriebe und 7,9 % aller Beschäftigten repräsentieren.;
Die Ergebnisse: Die Beschäftigung nimmt weiter zu und die Beschäftigungserwartungen sind positiv. Die Beschäftigungschancen sind stark an formale Qualifikation gebunden. Der demografische Wandel ist spürbarer als in Westdeutschland. Die relative Bedeutung von Mini-Jobs, Befristungen und Leiharbeit bleibt stabil und ihre absolute Zahl aber steigt weiter. Der Fachkräftebedarf ist ungebrochen hoch und Besetzungsprobleme nehmen zu. Erste Betriebe machen Erfahrungen mit der Beschäftigung Geflüchteter. Beschäftigungschancen für Geflüchtete finden sich vor allem auf Einfacharbeitsplätzen. Die Ausbildungsbeteiligung der Betriebe ist wieder gestiegen und die Besetzungsprobleme verschärfen sich. Es waren noch nie so viele Beschäftigte in Weiterbildung. Die Mehrheit der Betriebe nutzt Hochgeschwindigkeits-Internetanschluss. Digitale Basistechnologien sind in den Betrieben die Regel. Es besteht ein großes Gefälle zwischen den Betriebsgrößenklassen bei der Technologienutzung. Jeder 10. Betrieb weist einen hohen Digitalisierungsgrad auf. Es bestehen vielfältige Auswirkungen des Einsatzes digitaler Technologien auf die Belegschaft. Die Tarifbindung schwächt sich 2017 wieder ab. Der Lohnzuwachs führt kaum zu weiterer Angleichung der Löhne an Westniveau. Wichtige Wirtschaftskennziffern liegen unter dem westdeutschen Niveau. (IAB)
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