Atypische Beschäftigung
Der deutsche Arbeitsmarkt wird zunehmend heterogener. Teilzeitbeschäftigung und Minijobs boomen. Ebenso haben befristete Beschäftigung und Leiharbeit an Bedeutung gewonnen und die Verbreitung von Flächentarifverträgen ist rückläufig. Diese atypischen Erwerbsformen geben Unternehmen mehr Flexibilität.
Was sind die Konsequenzen der zunehmenden Bedeutung atypischer Beschäftigungsformen für Erwerbstätige, Arbeitslose und Betriebe? Welche Bedeutung haben sie für die sozialen Sicherungssysteme, das Beschäftigungsniveau und die Durchlässigkeit des Arbeitsmarktes? Die IAB-Themendossier bietet Informationen zum Forschungsstand.
- Forschung und Ergebnisse aus dem IAB
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Atypische Beschäftigung insgesamt
- Gesamtbetrachtungen
- Erosion des Normalarbeitsverhältnisses
- Prekäre Beschäftigung
- Politik, Arbeitslosigkeitsbekämpfung
- Arbeits- und Lebenssituation atypisch Beschäftigter
- Betriebliche Aspekte atypischer Beschäftigung
- Rechtliche Aspekte atypischer Beschäftigung
- Gesundheitliche Aspekte atypischer Beschäftigung
- Beschäftigungsformen
- Qualifikationsniveau
- Alter
- geographischer Bezug
- Geschlecht
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Literaturhinweis
Marginal part-time employment in Germany: live or let die? (2019)
Zitatform
Walwei, Ulrich (2019): Marginal part-time employment in Germany: live or let die? In: IAB-Forum H. 08.08.2019, o.Sz., 2019-08-07.
Abstract
"Marginal employment, known as mini-job, is a two-edged sword. For many mini-jobber it has not been worthwhile to work longer hours up to now. This is an avoidable obstacle for securing a sustainable supply of skilled workers. At the same time, neither a continuation of the status quo nor a complete abolition of marginal employment is a proper solution. A well-thought-out reform completed in reasonable steps aiming at the improvement of the overall situation of employees, enterprises and the state budget is feasible." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Expediting youth's entry into employment whilst overlooking precariousness: Flexi-employability and disciplinary activation in Hong Kong (2019)
Zitatform
Wong, Victor & Tat Chor Au-Yeung (2019): Expediting youth's entry into employment whilst overlooking precariousness. Flexi-employability and disciplinary activation in Hong Kong. In: Social policy and administration, Jg. 53, H. 5, S. 793-809. DOI:10.1111/spol.12418
Abstract
"With an emphasis placed on supply-side interventions such as skills training and incentives enhancement, active labor market polices (ALMPs) are strongly promoted by international organizations and widely adopted across different welfare regimes to boost employment rates. This article first presents the under-examined relationship between ALMPs and employment precariousness, which has posed a challenge to the neoliberal notion of employability and activation. Youth-focused employment policies tend to speed up employment entry whilst downplaying the risk of precariousness and the importance of job quality, and thus further reinforcing the belief that engaging in precarious employment is tolerable if not inevitable. The article then examines the case of Hong Kong, which illustrates that its relatively low rate of youth unemployment may conceal the unfavorable employment conditions confronted by youth. It is argued that the service-led employment policies and short-term vocational training define the employability of young workers in terms of labor flexibilities. The coined phase of 'flexi-employability' is characterized by promoting youth's readiness for, and adaptability to, the volatilities and changing demands of the labor market. Arguably, the disciplinary approach to youth activation would only strengthen the work-first principle by enforcing young people to take up jobs available and leave welfare as soon as possible, but without thoroughly addressing the risks and insecurities generated by the labor market in undermining their well-being." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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Literaturhinweis
Leiharbeit - neue Trends und alte Probleme (2019)
Zitatform
(2019): Leiharbeit - neue Trends und alte Probleme. (Arbeitsmarkt aktuell 2019,04), Berlin, 15 S.
Abstract
"Immer mehr Leiharbeiter und Leiharbeiterinnen werden in reguläre Beschäftigungsverhältnisse übernommen: Eine positive Entwicklung, die aus einer aktuellen DGB-Analyse hervorgeht. Sie zeigt aber auch: Leiharbeit bleibt eine prekäre Beschäftigung. Das Risiko, arbeitslos zu werden, ist sechsmal höher als bei allen anderen Beschäftigungsformen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Auswirkungen und Evaluierung des Gesetzes zur Änderung der Arbeitnehmerüberlassung: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der FDP (Drucksache 19/11214) (2019)
Zitatform
(2019): Auswirkungen und Evaluierung des Gesetzes zur Änderung der Arbeitnehmerüberlassung. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der FDP (Drucksache 19/11214). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/11667 (15.07.2019)), 10 S.
Abstract
Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der Fraktion der FDP zum Thema Auswirkungen und Evaluierung des Gesetzes zur Änderung der Arbeitnehmerüberlassung. (IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitsbedingungen in der Systemgastronomie: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/13243) (2019)
Zitatform
(2019): Arbeitsbedingungen in der Systemgastronomie. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/13243). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/14087 (16.10.2019)), 32 S.
Abstract
Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der FDP-Fraktion zu Arbeitsbedingungen in der Systemgastronomie. (IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zentrale Befunde zu aktuellen Arbeitsmarktthemen (2018)
Althoff, Jörg; Moczall, Andreas; Möller, Joachim; Anger, Silke ; Osiander, Christopher ; Bossler, Mario ; Rauch, Angela ; Brücker, Herbert ; Reichelt, Malte ; Dummert, Sandra ; Reims, Nancy ; Gürtzgen, Nicole ; Rhein, Thomas; Hohendanner, Christian ; Rothe, Thomas ; Kaufmann, Klara; Schwengler, Barbara; Kruppe, Thomas ; Seibert, Holger; Kupka, Peter ; Sirries, Steffen; Ramos Lobato, Philipp; Sperber, Carina; Matthes, Britta ; Stüber, Heiko ; Bauer, Frank; Sujata, Uwe; Dietrich, Hans ; Vallizadeh, Ehsan ; Haller, Peter; Vicari, Basha ; Konle-Seidl, Regina ; Walwei, Ulrich ; Lietzmann, Torsten ; Weber, Enzo ; Kubis, Alexander; Ludewig, Oliver ; Fuchs, Johann ; Bruckmeier, Kerstin ; Jahn, Elke ; Zika, Gerd ; Wolff, Joachim;Zitatform
Althoff, Jörg, Silke Anger, Frank Bauer, Mario Bossler, Kerstin Bruckmeier, Herbert Brücker, Hans Dietrich, Sandra Dummert, Johann Fuchs, Nicole Gürtzgen, Peter Haller, Christian Hohendanner, Elke Jahn, Klara Kaufmann, Regina Konle-Seidl, Thomas Kruppe, Alexander Kubis, Peter Kupka, Torsten Lietzmann, Philipp Ramos Lobato, Oliver Ludewig, Britta Matthes, Andreas Moczall, Joachim Möller, Christopher Osiander, Angela Rauch, Malte Reichelt, Nancy Reims, Thomas Rhein, Thomas Rothe, Barbara Schwengler, Holger Seibert, Steffen Sirries, Carina Sperber, Heiko Stüber, Uwe Sujata, Ehsan Vallizadeh, Basha Vicari, Ulrich Walwei, Enzo Weber, Gerd Zika & Joachim Wolff (2018): Zentrale Befunde zu aktuellen Arbeitsmarktthemen. Nürnberg, 43 S.
Abstract
"Die hiesige Arbeitsmarktentwicklung ist nicht nur im Zeitvergleich bemerkenswert. Aus einer international vergleichenden Perspektive zeigt sich ebenfalls eine beachtliche Erfolgsgeschichte. Gleichwohl bestehen auch Schwachstellen und Risiken. So ist die Vererbung von schlechten Bildungs- und Arbeitsmarktchancen hierzulande stark ausgeprägt. Und als exportorientierte Volkswirtschaft kann sich Deutschland nicht von internationalen politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen abkoppeln.
Die deutsche Arbeitsmarktpolitik steht zudem aus anderen Gründen vor großen Herausforderungen. Insbesondere gilt es, die Arbeit in der digitalisierten Welt zu gestalten, die Langzeitarbeitslosigkeit weiter abzubauen, die Aufstiegsmobilität zu verbessern, den Fachkräftebedarf zu sichern und Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten zu fördern.
In der neu aufgelegten und erweiterten IAB-Broschüre 'Zentrale Befunde zu aktuellen Arbeitsmarktthemen' werden Ergebnisse aus der Forschungsarbeit des IAB zusammengefasst. Neben einer Standortbestimmung für den deutschen Arbeitsmarkt auch im internationalen Kontext gibt sie einen Überblick zu den Themen Struktur der Beschäftigung, Fachkräftesicherung, Arbeitslosigkeit und Leistungsbezug, Bildung und Beruf sowie zu arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen." (Autorenreferat, IAB-Doku)Beteiligte aus dem IAB
Moczall, Andreas; Möller, Joachim; Anger, Silke ; Osiander, Christopher ; Bossler, Mario ; Rauch, Angela ; Brücker, Herbert ; Reichelt, Malte ; Dummert, Sandra ; Reims, Nancy ; Gürtzgen, Nicole ; Hohendanner, Christian ; Schwengler, Barbara; Seibert, Holger; Ramos Lobato, Philipp; Sperber, Carina; Matthes, Britta ; Bauer, Frank; Sujata, Uwe; Dietrich, Hans ; Vicari, Basha ; Konle-Seidl, Regina ; Walwei, Ulrich ; Lietzmann, Torsten ; Weber, Enzo ; Kubis, Alexander; Ludewig, Oliver ; Bruckmeier, Kerstin ; Jahn, Elke ; Zika, Gerd ; Wolff, Joachim; -
Literaturhinweis
Midijob-Reform entlastet Geringverdienende, vor allem teilzeiterwerbstätige Frauen (2018)
Bach, Stefan; Buslei, Hermann; Harnisch, Michelle;Zitatform
Bach, Stefan, Hermann Buslei & Michelle Harnisch (2018): Midijob-Reform entlastet Geringverdienende, vor allem teilzeiterwerbstätige Frauen. (DIW aktuell 16), Berlin, 8 S.
Abstract
"Die geplante Midijob-Reform entlastet die Begünstigten um durchschnittlich 17 Euro im Monat. Sie kostet die Sozialversicherungen jährliche Beitragsausfälle von etwa 400 Millionen Euro, einschließlich Mehreinnahmen bei der Einkommensteuer entstehen staatliche Mindereinnahmen von insgesamt rund 300 Millionen Euro. Die Reform entlastet überwiegend untere und mittlere Einkommen. Ein Drittel des Entlastungsvolumens entfällt auf die obere Hälfte der erwerbstätigen Bevölkerung, da die Midijob-Entlastung keine Bedürftigkeitsprüfung oder Zusammenveranlagung im Haushaltszusammenhang vorsieht. Insoweit ist die Reform nicht zielgerichtet auf die Entlastung von Haushalten mit niedrigen Einkommen zugeschnitten. Sie fördert zumeist Teilzeitarbeit, die weitgehend von Frauen geleistet wird. Ein Drittel des Entlastungsvolumens entfällt auf Frauen mit Kindern unter 18 Jahren. Inwieweit durch die Reform bestehende Anreize zur Teilzeit- statt Vollzeittätigkeit verstärkt werden, ist eine empirische Frage, die hier nicht untersucht wurde. Eine Ausweitung der Teilzeitarbeit hätte negative Konsequenzen für die aktuellen Einkommen sowie für die Alterssicherung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Can job search assistance improve the labour market integration of refugees? evidence from a field experiment (2018)
Zitatform
Battisti, Michele, Yvonne Giesing & Nadzeya Laurentsyeva (2018): Can job search assistance improve the labour market integration of refugees? evidence from a field experiment. (CESifo working paper 7292), München, 31 S.
Abstract
"We conducted a field experiment to evaluate the impact of job-search assistance on the employment of recently arrived refugees in Germany. The treatment group received jobmatching support: an NGO identified suitable vacancies and sent the refugees' CVs to employers. Results of follow-up phone surveys show a positive and significant treatment effect of 13 percentage points on employment after twelve months. These effects are concentrated among low-educated refugees and those facing uncertainty about their residence status. These individuals might not search effectively, lack access to alternative support programmes, and may be disregarded by employers due to perceived higher hiring costs." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Ähnliche Treffer
auch erschienen in: Labour economics, 61 (2019), Art. 101745 -
Literaturhinweis
Zur Regulierung von flexiblen Arbeitszeiten: Öffentliche Anhörung des Ausschusses für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landtags Nordrhein-Westfalen am 2. Mai 2018 (2018)
Bauer, Frank;Zitatform
Bauer, Frank (2018): Zur Regulierung von flexiblen Arbeitszeiten. Öffentliche Anhörung des Ausschusses für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landtags Nordrhein-Westfalen am 2. Mai 2018. (IAB-Stellungnahme 07/2018), Nürnberg, 22 S.
Abstract
"Die vorliegende IAB-Stellungnahme befasst sich mit dem Antrag 'Gute Arbeitszeiten sichern - Schutzrechte der Beschäftigten stärken - Die Digitalisierung der Arbeitswelt gestalten!' (Landtagsdrucksache 17/1665) der SPD-Fraktion im nordrhein-westfälischen Landtag vom 9. Januar 2018. Darin werden das Arbeitszeitgesetz (ArbZG) von 1994 und seine Funktion bei der Regulierung von flexiblen Arbeitszeiten diskutiert. Das IAB äußert sich zu dem Antrag auf der Grundlage von Forschungsergebnissen. Zunächst erfolgt ein kurzer Überblick über die Verbreitung von ausgewählten Formen derjenigen Arbeitszeiten, die vom Kriterium des 'Normalarbeitstags' abweichen, sowohl aus der methodischen Perspektive von repräsentativen Beschäftigten als auch aus der methodischen Perspektive von repräsentativen Betriebsbefragungen. Ein ergänzender Exkurs befasst sich mit Untersuchungen, die sich mit Veränderungen des Arbeitseinsatzes durch die flächendeckende Verbreitung von Kommunikationsmedien beschäftigen. Anschließend geht das IAB in der vorliegenden Stellungnahme auf empirische Untersuchungen ein, die analysieren, ob flexible Arbeitszeiten eher beschäftigtenorientiert oder eher betriebsorientiert eingesetzt werden. Abschließend wird vor dem Hintergrund der erörterten Forschungsergebnisse die Frage behandelt, ob das ArbZG aktuell als reformbedürftig zu betrachten ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Bauer, Frank; -
Literaturhinweis
Zu den Auswirkungen der Reformen von befristeter Beschäftigung und Zeitarbeit sowie möglichem Reformbedarf bei der Arbeitszeitregulierung (2018)
Bauer, Frank; Wolter, Stefanie ; Haller, Peter; Hohendanner, Christian ; Buch, Tanja; Jahn, Elke ; Weber, Enzo ;Zitatform
Bauer, Frank, Tanja Buch, Peter Haller, Christian Hohendanner, Elke Jahn, Enzo Weber & Stefanie Wolter (2018): Zu den Auswirkungen der Reformen von befristeter Beschäftigung und Zeitarbeit sowie möglichem Reformbedarf bei der Arbeitszeitregulierung. (IAB-Stellungnahme 13/2018), Nürnberg, 16 S.
Abstract
"Zur Vorbereitung des Jahresgutachtens des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung wird das IAB seit mehreren Jahren um seine Expertise zu verschiedenen Aspekten des Arbeitsmarktes gebeten. Im Vorfeld des aktuellen Jahresgutachtens 2018/19 betraf dies unter anderem die Auswirkungen der Reform des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes sowie der im Koalitionsvertrag der Bundesregierung vereinbarten Reform des Befristungsrechts und einen möglichen Reformbedarf beim Arbeitszeitgesetz. Im Herbst 2018 äußerte sich das IAB zum einen zu den Auswirkungen einer Beschränkung von Befristungen durch die unter anderem vorgesehene Quotenregelung bei sachgrundlosen Befristungen sowie durch die Begrenzung von Befristungsdauern und -ketten. Zum anderen befasste sich das IAB mit den Auswirkungen der zum 1. April 2017 in Kraft getretenen Reform des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes. Es sieht als eine der wesentlichen Änderungen nach neun Monaten eine gleiche Entlohnung von Leiharbeitnehmerinnen und -arbeitnehmern wie vergleichbare Stammmitarbeiter im Entleihbetrieb vor sowie eine Festlegung der Überlassungshöchstdauer auf 18 Monate bei demselben Entleiher. Schließlich äußerte sich das IAB zum Bedarf einer Modernisierung des deutschen Arbeitszeitgesetzes und ging dabei auch darauf ein, ob und inwieweit Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aufgrund von modernen Kommunikationsmedien auch außerhalb ihrer regulären Arbeitszeiten arbeitsbezogen erreichbar sind. Die Erkenntnisse zu diesen drei Themenkomplexe werden in der vorliegenden Stellungnahme zusammengefasst." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Bauer, Frank; Wolter, Stefanie ; Hohendanner, Christian ; Buch, Tanja; Jahn, Elke ; Weber, Enzo ; -
Literaturhinweis
The role of employment interruptions and part-time work for the rise in wage inequality (2018)
Zitatform
Biewen, Martin, Bernd Fitzenberger & Jakob de Lazzer (2018): The role of employment interruptions and part-time work for the rise in wage inequality. In: IZA journal of labor economics, Jg. 7, S. 1-34. DOI:10.1186/s40172-018-0070-y
Abstract
"The incidence of employment interruptions and temporary part-time work has grown strongly among full-time workers, yet little is known about the impact on wage inequality. This is the first study showing that such episodes play a substantial role for the rise in inequality of full-time wages, considering the case of Germany. While there are also strong composition effects of education for males and of age and experience for females, changes in industry and occupation explain fairly little of the inequality rise. Extending the analysis to total employment reveals substantial negative selection into part-time work." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Geringfügige Beschäftigung aus der Perspektive von Beschäftigten und Betrieben sowie Verteilungs- und Arbeitsmarktwirkungen einer Ausweitung: Öffentliche Anhörung von Sachverständigen vor dem Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestages am 26. November 2018 (2018)
Zitatform
Bruckmeier, Kerstin, Torsten Lietzmann, Jannek Mühlhan & Jens Stegmaier (2018): Geringfügige Beschäftigung aus der Perspektive von Beschäftigten und Betrieben sowie Verteilungs- und Arbeitsmarktwirkungen einer Ausweitung. Öffentliche Anhörung von Sachverständigen vor dem Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestages am 26. November 2018. (IAB-Stellungnahme 16/2018), Nürnberg, 17 S.
Abstract
"Das IAB äußert sich in dieser Stellungnahme zum Gesetzentwurf der FDP-Bundestagsfraktion zur Dynamisierung der Verdienstgrenzen der geringfügigen Beschäftigung (Bundestagsdrucksache 19/4764). Der Entwurf sieht vor, die bisherigen starren Verdienstgrenzen für geringfügige Beschäftigungsverhältnisse ('Minijobs') und Beschäftigungsverhältnisse in der Gleitzone ('Midijobs') durch eine Kopplung an die Entwicklung des allgemeinen gesetzlichen Mindestlohns automatisch zu dynamisieren. Die Verdienstgrenze bei geringfügiger Beschäftigung soll auf das 60-fache und das Gleitzonenende für Midijobs auf das 145-fache des allgemeinen gesetzlichen Mindestlohns festgelegt werden. Das IAB geht in seiner Stellungnahme auf die Entwicklung und Struktur der geringfügigen Beschäftigung sowie auf die Motive zur Ausübung geringfügiger Beschäftigung, die Situation geringfügig Beschäftigter und die vorliegenden wissenschaftlichen Erkenntnisse zu den Effekten einer geringfügigen Beschäftigung auf den Übergang in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung ('Brückeneffekte') ein. Die direkten Verteilungswirkungen, die sich aus einer Dynamisierung der Entgeltgrenzen ergeben, werden anschließend zusammen mit den zu erwartenden Auswirkungen auf das Arbeitsangebot diskutiert. Abschließend werden Erkenntnisse zu geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen aus betrieblicher Perspektive dargestellt. Aus Sicht des IAB ist eine Dynamisierung der Entgeltgrenzen kein geeignetes Mittel, um Personen am unteren Einkommensrand besser zu stellen. Eine Reform geringfügiger Beschäftigung sollte nicht in Richtung einer Ausweitung, wie mit dem Gesetzesvorschlag der FDP-Bundestagsfraktion intendiert, sondern in Richtung einer schrittweisen Eingrenzung gehen. Dabei müssten die Regelungen im Rahmen einer umfassenderen Reform künftig im Wesentlichen darauf ausgerichtet werden, dass sich geringfügige Beschäftigung allein auf solche Personen konzentriert, für die eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung tendenziell nicht in Frage kommt wie Schüler, Studierende und Rentner. Zudem müssten Rahmenbedingungen geschaffen werden, um Lohnsteigerungen oder Arbeitszeitausweitungen innerhalb der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung realisieren zu können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Temporary agency workers stepping into a permanent position: social skills matter (2018)
Zitatform
Galais, Nathalie & Klaus Moser (2018): Temporary agency workers stepping into a permanent position. Social skills matter. In: Employee relations, Jg. 40, H. 1, S. 124-138. DOI:10.1108/ER-08-2016-0158
Abstract
"Purpose
Temporary agency work (TAW) has increased enormously in recent decades. Most temporary agency workers are pushed involuntarily into this work arrangement and prefer permanent work arrangements. Therefore, the motive to find a permanent job through TAW is predominant for the majority of temporary agency workers. However, little is known about what helps in obtaining a permanent job in a client organization. The purpose of this paper is to examine the role of social skills by simultaneously considering the human capital aspects and motivational background of the individuals for transition success.
Design/methodology/approach
The paper is based on a questionnaire study of 151 temporary agency workers with two measurement points. The questionnaires were first administered at the very beginning of their work as a temp (and again five months later).
Findings
The findings show that the social skills of temporary agency workers in contrast to various aspects of human capital and motives for temping had a significant impact on becoming a permanent worker in a client organization.
Research limitations/implications
The generalizability of the finding that social skills help temporary agency workers to find a permanent job in a client organization may be restricted due to the particularities of the work setting in the clerical sector. The incidences as well as the determinants of transition success may depend on the industry sector because of the respective assignment characteristics as well as the clients' reasons of using temporary agency workers. Future research should investigate more thoroughly the role of assignment characteristics for the experiences of the workers.
Practical implications
Social skills seem to play a crucial role for transition success in TAW. Qualification measures should therefore include the training of interpersonal behavior. It would be desirable when the involved organizations would assume responsibility in this respect. Furthermore, policy makers should provide adequate training formats since they promote TAW as a stepping stone opportunity for unemployed people.
Originality/value
This paper suggests that career mobility in the context of flexible work arrangements may be driven by more informal processes of social integration into the existing permanent team. While TAW is seen as a temporary solution in Germany, this study focuses on the individual determinants of transition success of temporary agency workers that is still rare in studies on the topic." (Author's abstract, © Emerald Group) ((en)) -
Literaturhinweis
The political consequences of outsider labour market status in the United States: a micro-level study (2018)
Zitatform
Gelepithis, Margarita & Anne-Marie Jeannet (2018): The political consequences of outsider labour market status in the United States. A micro-level study. In: Social policy and administration, Jg. 52, H. 5, S. 1019-1042. DOI:10.1111/spol.12277
Abstract
"This article contributes to recent research that seeks to understand the political consequences of 'outsider' labour market status. There is an emerging consensus that labour market outsiders have systematically different policy preferences and display systematically different political behaviour to securely employed 'insiders' in Europe. Yet the political consequences of outsider status in the USA are less clear. They may be expected to differ from those that have been documented in the European context, because: (1) the USA is characterized by low employment protection of insiders; and (2) there is evidence that Americans are more reluctant than Europeans to hold governments responsible for personal economic hardship. We therefore use the General Social Survey to examine how outsider labour market status is related to voting behaviour and to social policy preferences in the USA. We find that the concept of 'labour market outsider' - as conventionally operationalized - holds little explanatory power in the American context. Disaggregating the outsider category, our results suggest that the political consequences of outsider labour market status may be contingent on individual beliefs about government responsibility." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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Literaturhinweis
Arbeit auf Abruf, Rufbereitschaft und Bereitschaftsdienst: Wenn die Arbeit ruft (2018)
Zitatform
Hank, Eva & Jens Stegmaier (2018): Arbeit auf Abruf, Rufbereitschaft und Bereitschaftsdienst: Wenn die Arbeit ruft. (IAB-Kurzbericht 14/2018), Nürnberg, 11 S.
Abstract
"Fragen der Arbeitszeit und ihrer Flexibilität werden seit einiger Zeit wieder vermehrt diskutiert. Während Arbeitgeber die Bedeutung eines flexiblen Personaleinsatzes für die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen betonen, hebt die Arbeitnehmerseite hervor, dass die Kontrolle über flexible Arbeitszeitmodelle nicht einseitig bei den Arbeitgebern liegen darf. In diesem Zusammenhang rückte Arbeit auf Abruf - bei der Arbeitgeber und Arbeitnehmer lediglich die Dauer, nicht aber die Lage der Arbeitszeit vereinbaren - in den Fokus der Diskussion. In dem Kurzbericht wird zunächst die Verbreitung unterschiedlicher Formen von 'Rufarbeit' untersucht: Arbeit auf Abruf, Rufbereitschaft und Bereitschaftsdienst. Der Fokus liegt dann auf den Determinanten und möglichen Folgen dieser Arbeitsformen und abschließend werden aktuelle Änderungsvorhaben der Bundesregierung betrachtet, die Arbeit auf Abruf in ihren Koalitionsvertrag aufgenommen hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
- Anteil der Beschäftigten in Rufarbeit nach Berufssegmenten
- Anteil der Beschäftigten in Rufarbeit nach Branche
- Anteil der Beschäftigten in Rufarbeit nach Beschäftigtenstatus
- Anteil der Beschäftigten in Rufarbeit nach Existenz eines Betriebsrats
- Anteil der Beschäftigten in Rufarbeit nach Unternehmensgröße
- Anteil der Beschäftigten in Rufarbeit nach Tarifbindung des Unternehmens
- Anteil der Beschäftigten in Rufarbeit
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Literaturhinweis
Reform der befristeten Beschäftigung im Koalitionsvertrag: Reichweite, Risiken und Alternativen (2018)
Zitatform
Hohendanner, Christian (2018): Reform der befristeten Beschäftigung im Koalitionsvertrag: Reichweite, Risiken und Alternativen. (IAB-Kurzbericht 16/2018), Nürnberg, 12 S.
Abstract
"Befristete Arbeitsverträge haben im Jahr 2017 mit 8,3 Prozent der Beschäftigten einen neuen Höchststand erreicht. Zugleich sind die Übernahmechancen in unbefristete Beschäftigung seit 2009 kontinuierlich gestiegen. Die Bundesregierung plant nun eine Reform, um Zahl und Dauer der Befristungen zu beschränken. Es ist jedoch offen, ob die im Koalitionsvertrag geplanten Vorhaben im Hinblick auf die Beschäftigungsmöglichkeiten der Betroffenen zielführend sind. Daher sollten mögliche Alternativen geprüft werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitsbedingungen von Leiharbeitnehmern im Fokus: Ergebnisse aus der BAuA-Arbeitszeitbefragung (2018)
Zitatform
Hünefeld, Lena & Susanne Gerstenberg (2018): Arbeitsbedingungen von Leiharbeitnehmern im Fokus. Ergebnisse aus der BAuA-Arbeitszeitbefragung. (baua: Fokus), Dortmund, 18 S. DOI:10.21934/baua:fokus20180109
Abstract
"Leiharbeit gehört in Deutschland mit zu den am schnellsten wachsenden Beschäftigungsformen. Während die körperlichen und umgebungsbezogenen Arbeitsbedingungen von Leiharbeitnehmern bereits intensiv betrachtet wurden, liegen derzeit wenige Studien vor, die sich mit ihren psychischen Arbeitsbedingungen beschäftigen. In diesem Beitrag wird auf die Verbreitung von Leiharbeit in Deutschland eingegangen. Auf Basis der Daten aus der BAuA-Arbeitszeitbefragung 2015 werden sowohl physisch-physikalische und technische als auch psychische Arbeitsbedingungen von Leiharbeitnehmern sowie ihre Gesundheit und Zufriedenheit untersucht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Precarious work (2018)
Kalleberg, Arne L.; Vallas, Stephen P.;Zitatform
Kalleberg, Arne L. & Stephen P. Vallas (Hrsg.) (2018): Precarious work. (Research in the sociology of work 31), Bingley: Emerald, 466 S.
Abstract
"This volume presents original theory and research on precarious work in various parts of the world, identifying its social, political and economic origins, its manifestations in the USA, Europe, Asia, and the Global South, and its consequences for personal and family life.
In the past quarter century, the nature of paid employment has undergone a dramatic change due to globalization, rapid technological change, the decline of the power of workers in favor of employers, and the spread of neoliberalism. Jobs have become far more insecure and uncertain, with workers bearing the risks of employment as opposed to employers or the government. This trend towards precarious work has engulfed virtually all advanced capitalist nations, but unevenly so, while countries in the Global South continue to experience precarious conditions of work.
This title examines theories of precarious work; cross-national variations in its features; racial and gender differences in exposure to precarious work; and the policy alternatives that might protect workers from undue risk. The chapters utilize a variety of methods, both quantitative statistical analyses and careful qualitative case studies. This volume will be a valuable resource that constitutes required reading for scholars, activists, labor leaders, and policy makers concerned with the future of work under contemporary capitalism." (Publisher information, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
Prekäre Gleichstellung: Geschlechtergerechtigkeit, soziale Ungleichheit und unsichere Arbeitsverhältnisse in der Wissenschaft (2018)
Laufenberg, Mike; Erlemann, Martina; Norkus, Maria; Petschick, Grit;Zitatform
Laufenberg, Mike, Martina Erlemann, Maria Norkus & Grit Petschick (Hrsg.) (2018): Prekäre Gleichstellung. Geschlechtergerechtigkeit, soziale Ungleichheit und unsichere Arbeitsverhältnisse in der Wissenschaft. Wiesbaden: Springer VS, 307 S. DOI:10.1007/978-3-658-11631-6
Abstract
"Der vorliegende Band nimmt Wechselbeziehungen zwischen Gleichstellungspolitiken, strukturellen Diskriminierungsformen und prekären Arbeitsverhältnissen in der neoliberalen Hochschule in den Blick.
Die Arbeits- und Lebenssituation von Wissenschaftler_innen hat sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten tief greifend verändert. Die fortschreitende Ökonomisierung von Hochschulen und anderen Wissenschaftsorganisationen hat zu einer Zuspitzung von Wettbewerb und Konkurrenz geführt, die sich auch auf die Arbeits- und Wissenschaftskultur auswirkt. Insbesondere der akademische Mittelbau ist von einer verschärften Prekarisierung wissenschaftlicher Arbeitsverhältnisse und Laufbahnen betroffen. Zeitgleich lässt sich eine verstärkte Institutionalisierung von Gleichstellungs- und Diversitypolitiken in der Wissenschaft beobachten. Doch während an den hiesigen Universitäten heute mehr Frauen als je zuvor studieren, promovieren und wissenschaftliche Laufbahnen einschlagen, wirken strukturelle gruppenbezogene Benachteiligungen und Diskriminierungsformen fort. Die Ökonomisierung und Prekarisierung wissenschaftlicher Arbeit sowie die Thematisierung von Geschlechterungleichheit, institutionellem Rassismus und sozialer Selektivität in der Wissenschaft haben in den vergangenen Jahren als Einzelphänomene Aufmerksamkeit erfahren, wurden bislang jedoch nur selten systematisch in Bezug zueinander untersucht." (Verlagsangaben, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Who takes care of non-standard career paths? The role of labour market intermediaries (2018)
Zitatform
Lorquet, Nadége, Jean-François Orianne & François Pichault (2018): Who takes care of non-standard career paths? The role of labour market intermediaries. In: European journal of industrial relations, Jg. 24, H. 3, S. 279-295. DOI:10.1177/0959680117740425
Abstract
"As flexible career paths become more common in European labour markets, how to combine the flexibility required by non-standard work with new patterns of security is the focus of political debate. Some European Union (EU) countries have launched radical labour market reforms, while in others such reforms remain limited. This paves the way for bottom-up solutions developed by private and non-profit labour market intermediaries in order to support the job transitions of non-standard workers. We map these initiatives through a multidimensional grid and explore the extent to which they contribute to renewed regulation of modern labour markets. We outline two ideal-typical approaches. The first extends internal labour markets to triangular employment relationships by considering workers as 'quasi-employees'. The second involves more disruptive solutions by treating non-standard workers as 'quasi-self-employed'." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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