Springe zum Inhalt

Dossier

Atypische Beschäftigung

Der deutsche Arbeitsmarkt wird zunehmend heterogener. Teilzeitbeschäftigung und Minijobs boomen. Ebenso haben befristete Beschäftigung und Leiharbeit an Bedeutung gewonnen und die Verbreitung von Flächentarifverträgen ist rückläufig. Diese atypischen Erwerbsformen geben Unternehmen mehr Flexibilität.
Was sind die Konsequenzen der zunehmenden Bedeutung atypischer Beschäftigungsformen für Erwerbstätige, Arbeitslose und Betriebe? Welche Bedeutung haben sie für die sozialen Sicherungssysteme, das Beschäftigungsniveau und die Durchlässigkeit des Arbeitsmarktes? Die IAB-Themendossier bietet Informationen zum Forschungsstand.

Zurück zur Übersicht
Ergebnisse pro Seite: 20 | 50 | 100
im Aspekt "Qualifikationsniveau"
  • Literaturhinweis

    Scheinselbständigkeit in Deutschland: Vor allem Geringqualifizierte und Berufseinsteiger gehören zu den Risikogruppen (2017)

    Dietrich, Hans ; Patzina, Alexander ;

    Zitatform

    Dietrich, Hans & Alexander Patzina (2017): Scheinselbständigkeit in Deutschland: Vor allem Geringqualifizierte und Berufseinsteiger gehören zu den Risikogruppen. (IAB-Kurzbericht 01/2017), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Das Interesse am Thema Scheinselbständigkeit und an juristischer Ratgeberliteratur zur Vermeidung von Scheinselbständigkeit in Deutschland ist groß. Die Rechtsunsicherheit scheint hier beachtlich zu sein: Bei welchen Vertragsverhältnissen ist von Scheinselbständigkeit auszugehen? Wie verbreitet ist Scheinselbständigkeit und wer ist davon betroffen? In einer aktuellen Studie zur Scheinselbständigkeit in Deutschland gehen die Autoren diesen Fragen nach. Einerseits geschieht dies in Anlehnung an die herrschende Rechtsprechung, bei der die persönliche Abhängigkeit als zentrales Abgrenzungskriterium gilt. Andererseits wird zum Vergleich ein erweiterter Ansatz verfolgt, der zusätzlich Chancen und Risiken selbständiger Betätigung berücksichtigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Dietrich, Hans ; Patzina, Alexander ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Evaluation der IHK-Pilotinitiative Zertifizierung von Teilqualifikationen: Abschlussbericht (2017)

    Grebe, Tim; Schüren, Verena; Ekert, Stefan;

    Zitatform

    Grebe, Tim, Verena Schüren & Stefan Ekert (2017): Evaluation der IHK-Pilotinitiative Zertifizierung von Teilqualifikationen. Abschlussbericht. Berlin, 49 S.

    Abstract

    "In der Pilotinitiative 'Chancen nutzen! Mit Teilqualifikationen Richtung Beruf' haben viele Industrie- und Handelskammern (IHKs) und Bildungsträger gute Erfahrungen gemacht. Das zeigt die jetzt veröffentlichte Evaluierung. Die Analyse beschreibt außerdem, was bei der anstehenden Umsetzung eines flächendeckenden Angebotes zu beachten ist.
    Die dringliche Aufgabe der Fachkräftesicherung fordert praktische und innovative Lösungen. Jenseits ihrer 'klassischen' Handlungsfelder duale Ausbildung und berufliche Fortbildung hat die IHK-Organisation deshalb 2012 eine Pilotinitiative gestartet, die geringqualifizierten Erwachsenen, für die eine Erstausbildung nicht mehr in Frage kommt, Perspektiven eröffnet. Kernpunkt ist die Erprobung von Teilqualifikationen, die über 25-Jährigen den Einstieg in eine qualifizierte berufliche Tätigkeit und den schrittweisen, nachträglichen Erwerb eines Berufsabschlusses ermöglicht. Nicht zuletzt wegen der politischen Bedeutung des Themas ließ der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) die Initiative in den Jahren 2013 bis 2016 wissenschaftlich begleiten und evaluieren.
    Der Abschlussbericht des Forschungs- und Beratungsunternehmens Interval liegt nun vor und gibt Auskunft über die Ergebnisse des Projekts. Er zeigt darüber hinaus die Erfolgsfaktoren für das Gelingen von Teilqualifikationen auf und formuliert Anforderungen an das künftige Unterstützungsangebot der IHKs." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    The rise and fall of U.S. low-skilled immigration (2017)

    Hanson, Gordon ; McIntosh, Craig; Liu, Chen ;

    Zitatform

    Hanson, Gordon, Chen Liu & Craig McIntosh (2017): The rise and fall of U.S. low-skilled immigration. In: Brookings Papers on Economic Activity H. Spring, S. 83-168.

    Abstract

    "From the 1970s to the early 2000s, the United States experienced an epochal wave of low-skilled immigration. Since the Great Recession, however, U.S. borders have become a far less active place when it comes to the net arrival of foreign workers. The number of undocumented immigrants has declined in absolute terms, while the overall population of low-skilled, foreign-born workers has remained stable. We examine how the scale and composition of low-skilled immigration in the United States have evolved over time, and how relative income growth and demographic shifts in the Western Hemisphere have contributed to the recent immigration slowdown. Because major source countries for U.S. immigration are now seeing and will continue to see weak growth of the labor supply relative to the United States, future immigration rates of young, low-skilled workers appear unlikely to rebound, whether or not U.S. immigration policies tighten further." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Finanzielle Anreize für Umschulungen: Erkenntnisse aus einem Modellprojekt (2017)

    Lang, Julia ; Osiander, Christopher ;

    Zitatform

    Lang, Julia & Christopher Osiander (2017): Finanzielle Anreize für Umschulungen. Erkenntnisse aus einem Modellprojekt. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 66, H. 9, S. 569-591., 2017-02-03. DOI:10.3790/sfo.66.9.569

    Abstract

    "Weiterbildung und Qualifizierung sind wichtige Bestandteile der deutschen Arbeitsmarktpolitik und vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und möglicher Fachkräfteengpässe von großer Bedeutung. Geringqualifizierte Arbeitslose für eine berufsqualifizierende Umschulung zu gewinnen ist in der Praxis allerdings oft eine Herausforderung. Der vorliegende Beitrag beschäftigt sich daher mit einem Modellprojekt in Thüringen, in dessen Rahmen geringqualifizierte Arbeitslose, die eine Umschulung beginnen, bei erfolgreichem Verlauf dieser Maßnahme finanzielle Prämien erhalten. Wir analysieren, welche Eigenschaften Arbeitslose in diesem Modellprojekt aufweisen und welche Lehren man aus dem Design des Modellversuchs für die wissenschaftliche Evaluation ziehen kann. Insbesondere wären höhere Fallzahlen und eine stärker an den Voraussetzungen für Evaluationsstudien orientierte Ausgestaltung wünschenswert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Lang, Julia ; Osiander, Christopher ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Berufsbildung für Geringqualifizierte: Barrieren und Erträge (2017)

    Matthes, Britta ; Schöpf, Nicolas; Heisler, Dietmar ; Sandal, Cüneyt; Severing, Eckart; Röben, Peter; Fischer, Martin; Reutter, Gerhard; Seyda, Susanne; Middendorf, Lena; Flake, Regina; Malin, Lydia ; Zisenis, Dieter; Kunzendorf, Martina; Dauser, Dominique; Klein, Rosemarie; Schöpper-Grabe, Sigrid; Klein, Helmut E.;

    Zitatform

    Matthes, Britta & Eckart Severing (Hrsg.) (2017): Berufsbildung für Geringqualifizierte. Barrieren und Erträge. (Berichte zur beruflichen Bildung), Bonn: Bertelsmann, 154 S.

    Abstract

    "Bildungsangebote, mit denen Geringqualifizierte das Lernen wieder lernen und gleichzeitig den Übergang in den Beruf bewältigen, sind ein zentrales Thema dieses Sammelbandes. Nach einer Einführung in die Lebenssituation und Potenziale An- und Ungelernter stellen die Autor:innen in ihren Beiträgen Modellprojekte vor, in denen Grundbildung mit berufsfachlicher Ausbildung kombiniert wird. Der zweite Themenstrang befasst sich mit der Validierung nonformal oder informell erworbener beruflicher Kompetenzen. Durch neue Konzepte und Bewertungskriterien soll der berufliche Einstieg von der Bindung an formal erworbene und zertifizierte Bildungsabschlüsse entkoppelt werden." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Matthes, Britta ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Anforderungen an Helferjobs (2017)

    Schöpper-Grabe, Sigrid; Vahlhaus, Isabel;

    Zitatform

    Schöpper-Grabe, Sigrid & Isabel Vahlhaus (2017): Anforderungen an Helferjobs. (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 83), Köln, 3 S.

    Abstract

    "Bei der Suche nach Beschäftigten für den Helferbereich setzen Personalverantwortliche auch in Zeiten zunehmender Digitalisierung neben fachlichem Know-how vor allem auf klassische Arbeitstugenden und Deutschkenntnisse. Das zeigen die Ergebnisse einer Online-Stellenanalyse des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) Köln." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Bildungsarmut und Ausbildungslosigkeit in der Bildungs- und Wissensgesellschaft (2017)

    Solga, Heike ;

    Zitatform

    Solga, Heike (2017): Bildungsarmut und Ausbildungslosigkeit in der Bildungs- und Wissensgesellschaft. In: R. Becker (Hrsg.) (2017): Lehrbuch der Bildungssoziologie, S. 443-485. DOI:10.1007/978-3-658-15272-7_14

    Abstract

    "In Deutschland verlässt auch heute jede zehnte Schulabgängerin bzw. jeder zehnte Schulabgänger die Schule ohne einen Hauptschulabschluss. In den 1960er Jahren war es noch jede Fünfte bzw. jeder Fünfte. Darüber hinaus sind heute mehr als 1,3 Mio. junge Erwachsene bzw. rund 15 % der 20- bis 29-Jährigen ohne abgeschlossene Berufsausbildung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Validierung nicht formalen und informellen Lernens in Europa (2017)

    Villalba-Garcia, Ernesto;

    Zitatform

    Villalba-Garcia, Ernesto (2017): Validierung nicht formalen und informellen Lernens in Europa. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 46, H. 6, S. 6-10.

    Abstract

    "Die Validierung nicht formalen und informellen Lernens ist ein wichtiges politisches Steuerungsinstrument, das die Durchlässigkeit der Bildungssysteme und ihre Anpassung an den Wandel der Qualifikationsnachfrage fördert. Durch die Anerkennung von nicht formal oder informell erworbenen Kompetenzen wird insbesondere von sozialer Ausgrenzung bedrohten Gruppen ein Einstieg in das formale Bildungssystem bzw. ein Zugang zu qualifizierten Tätigkeiten auf dem Arbeitsmarkt ermöglicht. Das Europäische Verzeichnis liefert einen Überblick über den Stand der Validierung in den europäischen Ländern. Im Beitrag werden ausgewählte Ergebnisse vorgestellt." (Autorenreferat)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Investing in skills pays off: The economic and social cost of low-skilled adults in the EU (2017)

    Zitatform

    (2017): Investing in skills pays off. The economic and social cost of low-skilled adults in the EU. (CEDEFOP research paper 60), Thessaloniki, 166 S. DOI:10.2801/23250

    Abstract

    "This Cedefop study seeks to provide a comprehensive and robust evidence base on low-skilled adults in the European Union. It analyses trends in low skills among adults as well as characteristics, determinants and risks of being low-skilled. The study also provides an estimation of the individual and social value in monetary terms of a faster increase in the general level of skills in Member States compared to the current trend. Fully appreciating the benefits of updating the skills of individuals through adult and lifelong learning is essential to strengthening the rationale for public intervention in this area and to designing and implementing effective policies tailored to this particular target group." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    ESF-Bundesprogramm zur Eingliederung langzeitarbeitsloser Leistungsberechtigter: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage und Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 18/12287) (2017)

    Zitatform

    (2017): ESF-Bundesprogramm zur Eingliederung langzeitarbeitsloser Leistungsberechtigter. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage und Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 18/12287). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/12486 (24.05.2017)), 5 S.

    Abstract

    "Im Mai 2015 startete das 'ESF-Bundesprogramm zur Eingliederung langzeitarbeitsloser Leistungsberechtigter'. Das Programm umfasst Lohnkostenzuschüsse, durch die 33 000 Langzeitarbeitslose den Sprung in den ersten Arbeitsmarkt schaffen sollen. Adressaten des Programms sind (i. d. R. über 35-jährige) Langzeitarbeitslose, die mindestens seit zwei Jahren ohne Job sind, über keinen verwertbaren Berufsabschluss verfügen und vermutlich mit einer anderen Förderung nicht in Arbeit gebracht werden können. Vorgesehen ist ein begleitendes Coaching. Intensiv geförderten Langzeitarbeitslosen, die weitere Teilnahmevoraussetzungen erfüllen müssen, werden höhere Lohnkostenzuschüsse über einen längeren Zeitraum gewährt. Gefördert werden außerdem Arbeitsplatz-Akquisiteure bei den Jobcentern. Durch eine Änderung der Programm-Richtlinie wurde im Februar 2016 die förderfähige Zielgruppe erweitert. Mit einer weiteren Richtlinienänderung wurde Ende Januar 2017 zum zweiten Mal die Zielgruppe des Programms vergrößert und darüber hinaus die Eintrittsphase in das Programm von Ende Juli 2017 bis zum Jahresende 2017 verlängert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Equal but inequitable: who benefits from gender-neutral tenure clock stopping policies? (2016)

    Antecol, Heather; Stearns, Jenna; Bedard, Kelly ;

    Zitatform

    Antecol, Heather, Kelly Bedard & Jenna Stearns (2016): Equal but inequitable. Who benefits from gender-neutral tenure clock stopping policies? (IZA discussion paper 9904), Bonn, 41 S.

    Abstract

    "Many skilled professional occupations are characterized by an early period of intensive skill accumulation and career establishment. Examples include law firm associates, surgical residents, and untenured faculty at research-intensive universities. High female exit rates are sometimes blamed on the inability of new mothers to survive the sustained negative productivity shock associated with childbearing and early childrearing in these environments. Gender-neutral family policies have been adopted in some professions in an attempt to 'level the playing field.' The gender-neutral tenure clock stopping policies adopted by the majority of research-intensive universities in the United States in recent decades are an excellent example. But to date, there is no empirical evidence showing that these policies help women. Using a unique data set on the universe of assistant professor hires at top-50 economics departments from 1985-2004, we show that the adoption of gender-neutral tenure clock stopping policies substantially reduced female tenure rates while substantially increasing male tenure rates." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Human capital or signaling?: Differences in skills distributions and the labor market disadvantage of less-educated adults across 21 countries (2016)

    Heisig, Jan Paul ; Gesthuizen, Maurice ; Solga, Heike ;

    Zitatform

    Heisig, Jan Paul, Maurice Gesthuizen & Heike Solga (2016): Human capital or signaling? Differences in skills distributions and the labor market disadvantage of less-educated adults across 21 countries. (SocArXiv Papers), 43 S. DOI:10.31235/osf.io/wc4s9

    Abstract

    "Less-educated adults bear the highest risk of labor market marginalization in all advanced economies, but the extent of their disadvantage differs considerably across countries. Exploiting unique data on the actual skills of adults from PIAAC 2011/12, we examine two prominent explanations for this cross-country variation. Human capital theory suggests that the marginalization of less-educated individuals reflects a lack of skills. The signaling explanation emphasizes the role of educational credentials as easy-to-observe proxies for skills and productivity. It suggests that the skills distribution of educational groups can affect their labor market position beyond any individual-level effect of skills by influencing the signaling value or “skills transparency” of educational credentials. Applying a two-step regression approach to a sample of 48,033 adults in 21 countries, we find support for both explanations. Consistent with human capital theory, literacy and numeracy skills are positively related to occupational status at the individual level and partly account for cross-national differences in the labor market disadvantage of less-educated adults. Yet, cross-country variation remains considerable even after controlling for skills and further key observables. Consistent with the signaling account, country-level regressions show that the remaining variation is related to two direct measures of skills transparency: the aggregate skills differential between less- and intermediate-educated adults and the internal homogeneity of these groups. We also find that the labor market disadvantage of less-educated adults increases with the vocational orientation of secondary education, presumably reflecting individual- and aggregate-level effects of occupation-specific skills, which were not assessed in PIAAC." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktchancen von gering Qualifizierten (2016)

    Kalina, Thorsten; Weinkopf, Claudia ;

    Zitatform

    Kalina, Thorsten & Claudia Weinkopf (2016): Arbeitsmarktchancen von gering Qualifizierten. (IAQ-Report 2016-03), Duisburg, 19 S. DOI:10.17185/duepublico/45737

    Abstract

    "- Die schlechten Chancen von gering Qualifizierten auf dem deutschen Arbeitsmarkt werden häufig angeführt, um Forderungen nach Ausnahmen vom gesetzlichen Mindestlohn zu rechtfertigen oder dessen Erhöhung ab Anfang 2017 auszusetzen. Alternativ oder ergänzend wird auch gefordert, die Ausnahmeregelung für Langzeitarbeitslose vom Mindestlohn von sechs Monaten auf zwölf Monate zu verlängern.
    - Unberücksichtigt bleibt dabei, dass von den Beschäftigten mit Stundenlöhnen unter 8,50 EURO nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes in den Jahren 2014 und 2015 jeweils nur deutlich weniger als ein Drittel formal gering qualifiziert war. Die große Mehrheit der Beschäftigten mit Stundenlöhnen unterhalb des gesetzlichen Mindestlohns verfügte über eine abgeschlossene Berufsausbildung oder sogar einen akademischen Abschluss.
    - Auch die Beschäftigungschancen von formal gering Qualifizierten haben sich keineswegs so ungünstig entwickelt, wie mitunter angenommen wird. Die Arbeitslosigkeit ist leicht rückläufig und es gab zuletzt durchaus Branchen und Tätigkeitsbereiche, in denen formal gering Qualifizierte teils deutliche Beschäftigungszuwächse zu verzeichnen hatten.
    - Vor dem Hintergrund zunehmender Probleme bei der Besetzung offener Stellen müssen Unternehmen neue Wege gehen, um ihren Personalbedarf auch künftig decken zu können. Neben einer deutlichen Ausweitung von abschlussbezogenen Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen seitens der Unternehmen und der öffentlich geförderten Arbeitsmarktpolitik sollten besondere Anstrengungen darauf gerichtet werden, die Aufstiegsmobilität von unterwertig Beschäftigten gezielt zu fördern, um mehr Einstiegspositionen für gering Qualifizierte und Langzeitarbeitslose zu erschließen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Are there returns to experience at low-skill jobs?: evidence from single mothers in the United States over the 1990s (2016)

    Looney, Adam ; Manoli, Day;

    Zitatform

    Looney, Adam & Day Manoli (2016): Are there returns to experience at low-skill jobs? Evidence from single mothers in the United States over the 1990s. (Upjohn Institute working paper 255), Kalamazoo, Mich., 55 S. DOI:10.17848/wp16-255

    Abstract

    "Policy changes in the United States in the 1990s resulted in sizable increases in employment rates of single mothers. We show that this increase led to a large and abrupt increase in work experience for single mothers with young children. We then examine the economic return to this increase in experience for affected single mothers. Despite the increases in experience, single mothers' real wages and employment have remained relatively unchanged. The empirical analysis suggests that an additional year of experience increases single mothers' wage rates by less than 2 percent, a percentage lower than previous estimates in the literature." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Die Weiterbildungsbeteiligung von Geringqualifizierten im internationalen Vergleich: eine Mehrebenenanalyse (2016)

    Martin, Andreas ; Rüber, Ina Elisabeth;

    Zitatform

    Martin, Andreas & Ina Elisabeth Rüber (2016): Die Weiterbildungsbeteiligung von Geringqualifizierten im internationalen Vergleich. Eine Mehrebenenanalyse. In: Zeitschrift für Weiterbildungsforschung - Report, Jg. 39, H. 2, S. 149-169. DOI:10.1007/s40955-016-0060-2

    Abstract

    "Weiterbildung steht zunehmend im Fokus bildungspolitischer Steuerungsansprüche auf nationaler sowie supra- und internationaler Ebene. International-vergleichende Large-Scale-Assessments wie PIAAC haben die öffentliche Aufmerksamkeit für die Erwachsenen- und Weiterbildung weiter gesteigert und dabei auch die Geringqualifizierten fokussiert. Der Beitrag analysiert anhand von Mehrebenenmodellen die Relevanz nationaler Kontexte für die Weiterbildungsbeteiligung insgesamt und von Geringqualifizierten insbesondere. Unter Benutzung der Daten des European Labour Force Survey aus dem Jahr 2013 wird gezeigt, dass die Höhe nationaler Bildungsausgaben einen positiven Einfluss auf die individuelle Teilnahme an Weiterbildung hat und die Benachteiligung Geringqualifizierter bei höheren Bildungsausgaben geringer ist." (Autorenreferat, © W. Bertelsmann Verlag)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Bürgerschaftliches Engagement von Niedriggebildeten im hohen Erwachsenenalter.: Aktuelle Befunde aus dem Freiwilligensurvey 2014 (2016)

    Micheel, Frank ; Wehr, Dominik;

    Zitatform

    Micheel, Frank & Dominik Wehr (2016): Bürgerschaftliches Engagement von Niedriggebildeten im hohen Erwachsenenalter. Aktuelle Befunde aus dem Freiwilligensurvey 2014. In: Bevölkerungsforschung aktuell, Jg. 37, H. 6, S. 2-8.

    Abstract

    "Der vorliegende Beitrag beschäftigt sich mit der Frage, wie sich das bürgerschaftliche Engagement im hohen Erwachsenenalter innerhalb der Gruppe der (formal) Niedriggebildeten verteilt und welche individuellen und strukturellen Merkmale dieses Phänomen erklären können. Diese Analyse geschieht vor dem Hintergrund, dass von dieser Gruppe wichtige Potenziale bzgl. eines bürgerschaftlichen Engagements vermutet werden können, allerdings fehlen darüber genauere quantitative Betrachtungen. Im Einzelnen möchten wir erfahren, ob es sich bei dieser Gruppe im Zusammenhang mit dem bürgerschaftlichen Engagement eher um eine homogene Gruppe handelt oder ob sich differenzierende Faktoren hinsichtlich individueller Ressourcen und Gelegenheitsstrukturen beobachten lassen. Abschließend werden die Befunde im Kontext einer engagementfördernden Politik eingeordnet." (Textauszug)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Die Arbeitsmarktsituation formal Geringqualifizierter in Deutschland: Folgen, Ursachen und Politikimplikationen einer veränderten Nachfrage nach einfacher Arbeit (2016)

    Rukwid, Ralf;

    Zitatform

    Rukwid, Ralf (2016): Die Arbeitsmarktsituation formal Geringqualifizierter in Deutschland. Folgen, Ursachen und Politikimplikationen einer veränderten Nachfrage nach einfacher Arbeit. Hohenheim: Kommunikations-, Informations- und Medienzentrum der Universität Hohenheim, 437 S.

    Abstract

    "Die vorliegende Arbeit strebt eine umfassende Untersuchung der Arbeitsmarktsituation von gering qualifizierten Personen in Deutschland an. Analysiert werden die aktuellen Erwerbschancen und Einkommensperspektiven der Geringqualifizierten sowie die historischen Entwicklungstrends und die damit verbundenen Einflussfaktoren. Zudem erfolgt eine ausführliche Diskussion der politischen Handlungsvorschläge zur verbesserten Integration der Un- und Angelernten in den deutschen Arbeitsmarkt. Bevor in Kapitel 1.3 Aufbau und Struktur der Arbeit näher erläutert werden, soll im Folgenden zunächst definiert werden, was im Kontext der nachfolgenden Analysen unter geringer Bildung bzw. Qualifikation zu verstehen ist. Nach einer entsprechenden Begriffsklärung in Kapitel 1.1 gibt Kapitel 1.2 zudem einen kurzen Einblick in die übergeordnete ökonomische Debatte um unzureichende Bildung in Deutschland, bei der neben den Arbeitsmarktaspekten insbesondere wachstumstheoretische bzw. wachstumspolitische Überlegungen im Vordergrund stehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Income advantages of poorly qualified immigrant minorities: why school dropouts of Turkish origin earn more in Germany (2016)

    Schaeffer, Merlin ; Teney, Céline ; Höhne, Jutta;

    Zitatform

    Schaeffer, Merlin, Jutta Höhne & Céline Teney (2016): Income advantages of poorly qualified immigrant minorities. Why school dropouts of Turkish origin earn more in Germany. In: European Sociological Review, Jg. 32, H. 1, S. 93-107. DOI:10.1093/esr/jcv091

    Abstract

    "We investigate an often overlooked implication of the signalling model of statistical discrimination: if immigrant minorities' educational qualifications carry less signalling power, poorly qualified minority members should experience positive statistical discrimination. We argue that the lower signalling power stems from disadvantages associated with insufficient language skills and lack of supportive parental resources, which prevent minority students from achieving those educational qualifications that would reflect their high motivation and ambition. Yet, if education counts less, so does its lack. Using data from the German Microcensus, we compare log hourly personal income of 1.5th and 2nd generation Spätaussiedler and persons of Turkish origin with that of native Germans. Using (semi-parametric) generalized additive models, we find solid support for our claim that poorly qualified persons of Turkish origin experience income advantages; they frequently work in jobs for which they are under-qualified. Once different frequencies of over- and under-education are taken into account, no ethnic differences in educational returns remain. Our results extend to other comparable immigrant groups in Germany." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Qualifikationsspezifische Arbeitslosenquoten (2016)

    Söhnlein, Doris ; Weber, Brigitte; Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Söhnlein, Doris, Brigitte Weber & Enzo Weber (2016): Qualifikationsspezifische Arbeitslosenquoten. (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Aktuelle Daten und Indikatoren), Nürnberg, 6 S.

    Abstract

    "Die Arbeitslosigkeit in Deutschland ist 2015 im zweiten Jahr in Folge gesunken. Die Gesamtquote nach Qualifikationen hat mit 6,6 Prozent den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung erreicht. Da der Berechnung dieser Quote eine andere Datenbasis zugrunde liegt, weicht sie von der amtlichen Quote geringfügig ab.
    Je niedriger die Qualifikation, desto höher ist das Arbeitsmarktrisiko. Personen ohne Berufsabschluss sind deshalb von Arbeitslosigkeit besonders betroffen. In dieser Gruppe ist mehr als jeder Fünfte ohne Arbeit. Im Vorjahresvergleich hat ihre Quote im Gegensatz zu den anderen Qualifikationsgruppen zugenommen.
    Die Perspektive für Akademiker bleibt gut. Die Arbeitslosenquote liegt auf niedrigem Niveau (2,4%). Weiter verbessert hat sich die Beschäftigungssituation auch für Personen mit einer beruflichen Ausbildung (4,6%).
    Deutliche Unterschiede bestehen im Niveau der Quoten zwischen Ost- und Westdeutschland, aber der Osten hat den Rückstand weiter verringert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Söhnlein, Doris ; Weber, Enzo ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Der Arbeitsmarkt in Deutschland: Zeitarbeit - Aktuelle Entwicklungen, Januar 2016 (2016)

    Abstract

    "Beschäftigungsentwicklung und Arbeitskräftenachfrage in der Zeitarbeit sind weiterhin tendenziell aufwärtsgerichtet. Die Zeitarbeit stellt eine Beschäftigungsperspektive für Arbeitslose, von Arbeitslosigkeit bedrohte Arbeitnehmer, Berufseinsteiger oder Berufsrückkehrer dar: Sieben von zehn der neu begründeten Leiharbeitsverhältnisse wurden mit Personen geschlossen, die unmittelbar zuvor nicht beschäftigt waren. Gleichzeitig ist das Risiko, aus sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung heraus arbeitslos zu werden, in der Zeitarbeit überdurchschnittlich hoch." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen