Atypische Beschäftigung
Der deutsche Arbeitsmarkt wird zunehmend heterogener. Teilzeitbeschäftigung und Minijobs boomen. Ebenso haben befristete Beschäftigung und Leiharbeit an Bedeutung gewonnen und die Verbreitung von Flächentarifverträgen ist rückläufig. Diese atypischen Erwerbsformen geben Unternehmen mehr Flexibilität.
Was sind die Konsequenzen der zunehmenden Bedeutung atypischer Beschäftigungsformen für Erwerbstätige, Arbeitslose und Betriebe? Welche Bedeutung haben sie für die sozialen Sicherungssysteme, das Beschäftigungsniveau und die Durchlässigkeit des Arbeitsmarktes? Die IAB-Themendossier bietet Informationen zum Forschungsstand.
- Forschung und Ergebnisse aus dem IAB
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Atypische Beschäftigung insgesamt
- Gesamtbetrachtungen
- Erosion des Normalarbeitsverhältnisses
- Prekäre Beschäftigung
- Politik, Arbeitslosigkeitsbekämpfung
- Arbeits- und Lebenssituation atypisch Beschäftigter
- Betriebliche Aspekte atypischer Beschäftigung
- Rechtliche Aspekte atypischer Beschäftigung
- Gesundheitliche Aspekte atypischer Beschäftigung
- Beschäftigungsformen
- Qualifikationsniveau
- Alter
- geographischer Bezug
- Geschlecht
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Leiharbeit: Lohnrückstand trotz Qualifikation (06.12.2011)
Hans-Böckler-StiftungBeschreibung
Böckler Impuls 19/2011: Leiharbeitnehmer verdienen deutlich weniger als andere Beschäftigte. Nur etwa die Hälfte des Lohnabschlags lässt sich auf persönliche Faktoren wie Qualifikationsunterschiede zurückführen.
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Das Erwerbsleben und die soziale Absicherung atypisch Beschäftigter in Rheinland-Pfalz (01.12.2011)
Institut für Wirtschaft, Arbeit und KulturBaden, ChristianQuelle: Projektinformation beim IWAKBeschreibung
Atypische Beschäftigungsformen gewinnen immer mehr an Bedeutung. Dieser Befund gilt auch für Rheinland-Pfalz . Auch wenn atypische Beschäftigung nicht per se mit prekärer gleichzusetzen ist, weisen viele Untersuchungen darauf hin, dass diese Beschäftigungsformen ein hohes Prekaritätspotential bergen. Prekarität wird zumeist anhand der Indikatoren Einkommen, Beschäftigungsstabilität, soziale Sicherung und Beschäftigungsfähigkeit bestimmt (vgl. u.a. Brehmer, Seifert 2007). >> Die geplante Studie konzentriert sich auf die Frage der sozialen Absicherung und die Erwerbssituation atypisch Beschäftigter in Rheinland-Pfalz. Bei letzterer steht dabei der Erhalt (oder die Herstellung) der Beschäftigungsfähigkeit im Vordergrund. Diese wird aufgrund von Datenrestriktionen häufig anhand der Teilnahme an (betrieblichen) Aktivitäten zur beruflichen Weiterbildung gemessen. Ausgangspunkt hierfür ist die (empirisch gestützte) These, dass atypisch Beschäftigte nur unterdurchschnittlich Zugang zu betrieblich-beruflicher Weiterbildung haben und damit in Gefahr laufen, ihre Beschäftigungsfähigkeit zu verlieren bzw. der Übergang in ein Normalarbeitsverhältnis (falls gewünscht) im Zeitablauf erschwert wird.
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Atypische Beschäftigung: Unsichere Dienstleistungsarbeit (22.09.2011)
Hans-Böckler-StiftungBeschreibung
Böckler Impuls 14/2011: Unsichere Arbeitsverhältnisse haben sich gerade im Dienstleistungssektor ausgebreitet. Dass Dienstleistungs-Jobs oft prekär sind, liegt aber nicht in der Natur der Sache, sondern an fehlender Regulierung.
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Abhängig Beschäftigte in atypischen Erwerbsformen 2000-2011 (08.08.2011)
Universität Duisburg-Essen, Institut für SoziologieBeschreibung
Grafik mit Kommentierung in "Sozialpolitik aktuell" des Instituts für Soziologie der Universität Duisburg-Essen.
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Böckler-Themen: Leiharbeit (28.07.2011)
Hans-Böckler-StiftungBeschreibung
Zusammenstellung von Forschungsberichten, Artikeln, Pressemitteilungen und Grafiken zum Thema.
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Böckler-Themen: Geringfügige Beschäftigung ("Minijob") (28.07.2011)
Hans-Böckler-StiftungBeschreibung
Zusammenstellung von Forschungsberichten, Veranstaltungen, Artikeln, Pressemitteilungen und Grafiken zum Thema.
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Beschäftigungszuwachs 2010 zu großen Teilen von Zeitarbeit getragen (19.07.2011)
Statistisches BundesamtBeschreibung
Pressemitteilung Nr. 270 des Statistischen Bundesamtes vom 19.07.2011 zur Entwicklung der atypischen Beschäftigung zwischen 2008 und 2010.
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400-Euro-Mini-Jobs / Geringfügige Beschäftigung (19.07.2011)
Bundesministerium für Arbeit und SozialesBeschreibung
Website des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zu den Neuregelungen seit 2003 und ab Juli 2006.
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Leiharbeit in Deutschland und Europa (13.07.2011)
Deutscher GewerkschaftsbundBeschreibung
Dossier des Deutschen Gewerkschaftsbunds vom 13.07.2011.
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Zeitarbeit: Aufschwunghelfer auf Zeit (02.06.2011)
Institut der deutschen Wirtschaft KölnBeschreibung
iwd Nr. 22 vom 02.06.2011: Die deutsche Wirtschaft wäre im Jahr 2010 deutlich langsamer aus der Krise gekommen, hätten Unternehmen nicht auf Zeitarbeitnehmer zurückgreifen können.
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Saisonarbeit leicht gemacht - Vermittlung und Beschäftigung von Saisonarbeitnehmern (30.05.2011)
Bundesministerium für Arbeit und SozialesBeschreibung
Die Broschüre der Bundesagentur für Arbeit richtet sich an Arbeitgeber, die Saisonarbeitskräfte beschäftigen möchten.
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Generation Praktikum (05.05.2011)
Die ZeitBeschreibung
DIE ZEIT 31.03.2005 Nr.14: Früher sollten Praktikanten bloß Erfahrungen für ihr künftiges Berufsleben sammeln. Heute werden sie als billige Arbeitskräfte eingesetzt
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Zeitarbeit: Gute Gründe gegen Equal Pay (28.04.2011)
Institut der deutschen Wirtschaft KölnBeschreibung
iwd Nr. 17 vom 28.04.2011: Die Gewerkschaften fordern zum 1. Mai erneut, dass Zeitarbeitnehmer schon ab dem ersten Tag ihres Einsatzes bezahlt werden sollen wie die Stammkräfte im Entleihbetrieb. Es gibt jedoch stichhaltige Gründe gegen ein solches Equal-Pay-Prinzip.
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Merkblatt für Arbeitgeber zur Vermittlung und Beschäftigung ausländischer Saisonarbeitnehmer und Schaustellergehilfen (25.03.2011)
Bundesagentur für ArbeitBeschreibung
Informationen der Bundesagentur für Arbeit (Stand 25.03.2011).
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Atypische Jobs verfehlen Brückenfunktion (15.03.2011)
Hans-Böckler-StiftungBeschreibung
Böckler Impuls 04/2011: Leiharbeit, Minijob & Co. nehmen stark zu, sind meist aber keine Zwischenstation auf dem Weg in gut bezahlte, sichere Beschäftigung. Häufig enden sie wieder mit Arbeitslosigkeit.
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Leiharbeit in Sachsen: Daten, Informationen, Hintergründe (14.03.2011)
Deutscher GewerkschaftsbundBeschreibung
Informationen vom DGB-Bezirk Sachsen
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Zwischen Selbständigkeit, Fremdbestimmung und Flexibilität: Zur Bedeutung von Werkverträgen in der Arbeitswelt (01.01.2011)
Institut für Angewandte WirtschaftsforschungKoch, Andreas, Dr.Quelle: Projektinformation des IAWBeschreibung
Die zunehmende Öffnung von Arbeitsmärkten, der steigende internationale Wettbewerb und damit verbunden die wachsenden Flexibilisierungsanforderungen an Betriebe haben zu einem strukturellen Wandel der Arbeitsmärkte geführt. Verschiedene Studien und Daten zeigen, dass in den letzten Jahren steigende Anteile von Beschäftigungsverhältnissen und Tätigkeiten außerhalb des regulären Arbeitsmarktes als so genannte "atypische Beschäftigung" organisiert werden. Neben bereits seit längerem "etablierten" atypischen Beschäftigungsformen wie befristeter Beschäftigung, Teilzeitbeschäftigung oder Leiharbeit ist die Auslagerung von Tätigkeiten an Subunternehmen mittels Werkverträgen ein relativ neues und daher noch wenig erforschtes Phänomen. Hauptmotive der Unternehmen, die Werkverträge vergeben, sind Flexibilitätssteigerungen und Kostensenkungen. Die Arbeitnehmer, die für die Werkvertragnehmer tätig sind, arbeiten hingegen häufig außerhalb tariflicher Regelungen und haben folglich mit Lohneinbußen und Abstrichen ihrer sozialen Absicherung zu rechnen. Während andere Formen atypischer Beschäftigung als weitgehend gut erforscht gelten, wurde der Bedeutung und Dynamik von Werkverträgen bisher weniger Beachtung geschenkt. Ziel dieses Projekts ist es daher, auf der Basis einer Literatur- und Dokumentenanalyse einen Überblick zu diesem Thema zu erarbeiten. Inhaltlich wird das Thema aus Sicht von Betrieben, Beschäftigten und institutionellen Akteuren in Deutschland beleuchtet. Aus den Ergebnissen werden potenzielle Handlungsfelder für politische und institutionelle Akteure abgeleitet und weiterer Forschungsbedarf aufgezeigt.
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Geförderte Selbstständigkeit aus Arbeitslosigkeit in Deutschland: Ausgangslage - subjektive Wahrnehmungen - Perspektiven (01.01.2011)
Institut Arbeit und Wirtschaft an der Universität BremenRosenthal, PeerQuelle: Projektinformation beim IAWBeschreibung
Die Arbeitswelt befindet sich in einem fundamentalen Wandel. Während das "Normalarbeitsverhältnis" an Bedeutung verliert, finden prekäre und risikoreiche Beschäftigungsformen immer weiter Verbreitung. Hierzu sind auch Unternehmens- und Existenzgründungen zu zählen, die in den letzten Jahren ebenfalls einen massiven Bedeutungszuwachs erfahren haben.>> Zwar gelten Unternehmensgründungen auch als Jobmotor, die den strukturellen Wirtschaftswandel sowie das Wirtschaftswachstum in einer Region fördern. Allerdings erfolgen mittlerweile rund 50% aller Vollerwerbsgründungen aus der Arbeitslosigkeit heraus, wobei in den letzten Jahren auch die Gründungen von Solo-Selbstständigen und "unfreiwillig Selbstständigen" überproportional angestiegen sind. Gründungswillige Arbeitslose werden von der Bundesagentur für Arbeit mit dem Gründungszuschuss oder durch die Grundsicherungsträger mit dem Einstiegsgeld finanziell gefördert. Die Wirkungen dieser Gründungsförderungsinstrumente sind zwar relativ gut erforscht, aber über das situative Bewusstsein und die Motivationslagen der Geförderten ist wenig bekannt.>> Vor diesem Hintergrund geht das beantragte Projekt der Frage nach, wie geförderte Selbstständige ihre derzeitige Arbeits- und Lebenssituation sowie ihre soziale Absicherung subjektiv wahrnehmen. Auf Basis einer empirischen Erhebung sollen im Verlauf des Projekts spezifische Problemlagen identifiziert und entsprechende Reformbedarfe formuliert werden.
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Neue Unternehmen und der Wandel der Erwerbsarbeit - Wie junge Unternehmen zur Veränderung von Arbeitsformen, Arbeitsorganisation und Arbeitszeiten beitragen (01.01.2011)
Institut für Angewandte WirtschaftsforschungKoch, Andreas, Dr.Beschreibung
Die Erwerbsarbeit unterliegt grundlegenden Veränderungen. Wichtigstes Beispiel ist die Erosion des Normalarbeitsverhältnisses zugunsten verschiedener Beschäftigungsformen, die unter dem Begriff "atypisch" zusammengefasst werden (z.B. Teilzeit, geringfügige und befristete Beschäftigung, Leiharbeit). Neben Veränderungen der Erwerbstätigenstruktur lassen sich aber auch eine steigende individuelle Verantwortung für die Organisation der eigenen Tätigkeit sowie die Veränderung unternehmensinterner Strukturen beobachten. Diese Veränderungen betreffen jedoch keineswegs alle Beschäftigtengruppen gleichermaßen und über ihre grundlegenden Mechanismen, v.a. an der Schnittstelle Betrieb - Beschäftigte, ist bislang nur wenig bekannt.>> Der Wandel der Erwerbsarbeit stellt somit Arbeitgeber und -nehmer vor neue Herausforderungen. Besonderes Augenmerk erfahren in diesem Projekt junge Unternehmen. Sie gelten als innovativ, ihr Auftreten auf dem Markt fordert etablierte Anbieter heraus. Sie sind ein wesentlicher Bestandteil der Erneuerung der Wirtschaft, ihr langfristiger Beitrag zum wirtschaftlichen und technologischen Wandel ist nicht zu unterschätzen. Gleichzeitig fragen junge Unternehmen tendenziell andere Gruppen von Beschäftigten (z.B. höher qualifizierte und flexiblere Beschäftigte) nach als etablierte Unternehmen. Welchen Beitrag also leisten sie zum Wandel der Beschäftigungsstruktur?>> Dieses Forschungsvorhaben stellt somit die Frage,>> - ob und wie sich die Erwerbsarbeit in neu gegründeten Unternehmen von derjenigen in etablierten Unternehmen unterscheidet,>> - welchen Beitrag junge Unternehmen zum Wandel der Erwerbsarbeit leisten bzw. welche Rolle neue Formen der Erwerbsarbeit gerade in jungen Unternehmen spielen und >> - welche Gestaltungsspielräume und -grenzen in diesem Bereich für relevante politische Akteure bestehen.>> Neben der Analyse der Beschäftigungsqualität (z.B. Umfang und Flexibilität von Arbeitsverhältnissen) auf der betrieblichen Ebene wird
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Minijobs: Ländlich, westlich, weiblich (06.12.2010)
Hans-Böckler-StiftungBeschreibung
Böckler Impuls 19/2010: Minijobs sind vor allem in der westdeutschen Provinz weit verbreitet. In manchen Regionen werden vier von zehn Arbeitsplätzen an Frauen auf 400-Euro-Basis vergeben - und das oft zu niedrigen Stundenlöhnen.
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