Arbeitsmarktpolitik für Ältere
Die Förderung der Beschäftigung Älterer steht wieder auf der politischen Agenda. Wir benötigten angesichts des demografischen Wandels eine Arbeitsmarktpolitik, die der Arbeitskräfteknappheit in den Betrieben entgegenwirkt.
Das Themendossier geht auf die arbeitsmarkt- und beschäftigungspolitischen Aspekte der Entwicklung des Arbeitsmarktes für Ältere ein.
- Erwerbstätigkeit und Arbeitslosigkeit Älterer
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Arbeitsmarkt- und beschäftigungspolitische Maßnahmen
- Gesamtbetrachtungen
- Initiativen und Kampagnen gegen Altersdiskriminierung
- Vermittlung und Beratung, Coaching
- Arbeitsbedingungen und Gesundheitsschutz
- Qualifizierung
- Subventionierung von Beschäftigung
- Lohnersatzleistungen, Bürgergeld, Arbeitslosengeld I und II
- Berufsausstieg, Übergang in Rente
- Arbeits- und Sozialrecht
- geografischer Bezug
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Literaturhinweis
Neue Arbeit - Neues Leben: Evaluation eines Arbeitsmarktprojekts zum Einsatz von neuen Coaching- und Qualifizierungskonzepten für ältere Arbeitslose mit dem Ziel der Vermittlung in den 1. Arbeitsmarkt in der Region Ostwestfalen von Juni 2002 bis Juli 2004 (2005)
Lohmann, Bettina;Zitatform
Lohmann, Bettina (2005): Neue Arbeit - Neues Leben. Evaluation eines Arbeitsmarktprojekts zum Einsatz von neuen Coaching- und Qualifizierungskonzepten für ältere Arbeitslose mit dem Ziel der Vermittlung in den 1. Arbeitsmarkt in der Region Ostwestfalen von Juni 2002 bis Juli 2004. Bielefeld, 33 S.
Abstract
"Das Projekt 'Neue Arbeit - neues Leben' war eines von mehreren arbeitsmarktpolitischen Projekten der EQUAL-Entwicklungspartnerschaft IN.OWL (Innovationsnetzwerk für Beschäftigung in Ostwestfalen-Lippe). Die aus dem europäischen Sozialfonds geförderte Gemeinschaftsinitiative EQUAL zielt darauf ab, neue Wege zur Bekämpfung von Diskriminierung und Ungleichheit von Arbeitenden und Arbeitsuchenden auf dem Arbeitsmarkt zu erproben. Eine dieser von Diskriminierung und Ungleichheit bedrohten Gruppe sind die über 45-jährigen Arbeitslosen, deren Wiedereingliederung in den 1. Arbeitsmarkt im Verhältnis zu anderen Altersgruppen besonders problematisch ist. Zielsetzung des Projektes 'Neue Arbeit - neues Leben' war, 600 über 45-jährige Arbeitslose intensiv zu beraten, 240 dieser Personen (40 %) adäquate Maßnahmen anzubieten und letztlich 180 Personen (30 %) in den ersten Arbeitsmarkt zu vermitteln. Hierzu gab es Beraterinnen an drei Standorten, jeweils eine/r für den Kreis Gütersloh, die Stadt Bielefeld und den Kreis Lippe. Ziel war, ein speziell auf diese Altersgruppe zugeschnittenes Coaching zu entwickeln, adäquate Maßnahmen zu finden oder zu konzipieren und die Aufnahmebereitschaft des Arbeitsmarktes für die Zielgruppe zu verbessern. Eine weitere Aufgabe der Projektleitung war, die Daten der 600 Teilnehmenden zu erfassen, statistisch auszuwerten und aufgrund dieser Erkenntnisse Empfehlungen zur besseren Vermittelbarkeit von über 45-jährigen Arbeitslosen zu geben. Hierzu dient der vorliegende Bericht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Evaluation des Vermittlungsprozesses und des Vermittlungserfolges der "Offensive für Ältere". Endbericht (2005)
Reichert, Andreas; Frerichs, Frerich;Zitatform
Reichert, Andreas (2005): Evaluation des Vermittlungsprozesses und des Vermittlungserfolges der "Offensive für Ältere". Endbericht. Dortmund, 63 S.
Abstract
"Die Situation älterer Arbeitsloser in Deutschland erscheint auf den ersten Blick mehr als hoffnungslos. Differenziert man die Beschäftigungs- und Arbeitslosenquoten nach Altersgruppen, so wird schnell deutlich, dass es insbesondere die älteren Menschen sind, die in der Gruppe der 'nicht aktiv am Arbeitsmarkt teilnehmenden' erheblich überrepräsentiert sind (vgl. hierzu Kapitel 2). Und im Falle einer Reduzierung der Mitarbeiterschaft fallen noch immer zumeist zuerst die Älteren 'dem Rotstift' zum Opfer und werden aus den Betrieben entlassen. Besonders problematisch an dieser Situation ist, dass es für viele Ältere scheinbar unmöglich scheint, im Falle der Arbeitslosigkeit einen neuen Arbeitsplatz zu finden. Berichte von mehr als hundert (!) gescheiterten Bewerbungen sind keine Seltenheit. An diesem Punkt setzt die EQUAL-Entwicklungspartnerschaft 'Offensive für Ältere' an. Ihr Ziel war es, neue Konzepte der Qualifizierung und Arbeitsmarktintegration für ältere Arbeitslose zu entwickeln und zu erproben. Es wurde dabei gezielt auf eine individuelle Qualifizierung gesetzt, die neben beruflichen Grundqualifizierungen auch die psychosoziale Situation in den Blick nimmt. Den Betroffenen wurden in mehrwöchigen bis mehrmonatigen Kursen bzw. Maßnahmen berufsbildende Angebote gemacht, die sich vor allem dadurch von anderen Qualifizierungsangeboten unterschieden, dass auf die psychosoziale Stabilisierung der Teilnehmer geachtet wurde und als 'Türöffner in den Arbeitsmarkt' das Instrument des Betriebspraktikums eingesetzt wurde. Die zentrale Aufgabe der FWG e.V. innerhalb der 'Offensive für Ältere' bestand in der Evaluation des quantitativen und qualitativen Erfolgs der Qualifizierungsmaßnahmen und der Vermittlung ehemaliger Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Modellprojekte der 'Offensive für Ältere' in eine neue Beschäftigung und die diesem Vermittlungsprozess zugrundeliegenden Faktoren. Ausgehend von der Annahme, dass sich die Teilnahme an einem der Modellprojekte als hilfreich für die Vermittlung der Arbeitslosen und Sozialhilfeempfänger erweist, sollte erforscht werden, ob und welche Bedeutung die einzelnen Qualifikationsmodule, insbesondere das Praktikum, in diesem Zusammenhang hatten. Im vorliegenden Evaluationsdesign war nicht beabsichtigt, den Erfolg der Modellprojekte ausschließlich anhand ihrer Vermittlungsquoten zu beurteilen. Zu vielfältig sind die Wirkungen, die eine Teilnahme an einer Maßnahme haben kann. Im vorliegenden Evaluationsbericht geht es in weiten Teilen um eine qualitative Beschreibung. Beschrieben werden Qualität und Nutzen der Teilnahme für den ehemaligen Teilnehmer (insbesondere mit Blick auf den Arbeitsmarktzugang und die psychosoziale Dimension) sowie der Nutzen der Qualifikationsinhalte für deren Arbeitgeber. Damit grenzt sich dieser Evaluationsbericht vom Bericht der Fachhochschule Düsseldorf ab, welche die Zufriedenheit der Teilnehmer mit der Qualifikationsmaßnahme an sich untersucht hat und baut gleichzeitig darauf auf. Zu Beginn des Forschungsprozesses wurden gemeinsam mit den Modellprojekten die zentralen Fragestellungen, die die FfG e.V. mit der vorliegenden Evaluationsstudie beantworten sollte, formuliert:
-Welche Bedeutung hat die Teilnahme des ehemals Arbeitslosen für ihn selbst bzw. für dessen neuen Arbeitgeber?
-Welche besonderen biographischen Merkmale finden sich bei den Betroffenen? Bestehen Unterschiede zwischen den Geschlechtern?
Wie beurteilen die Teilnehmer die Maßnahmen im Rückblick?
-Welche Qualität hat die gefundene Arbeit?
-Wie ist die grundsätzliche Position der Arbeitgeber zu älteren Mitarbeitern?
-Was hat den Arbeitgeber im konkreten Fall zur Einstellung motiviert?
-Wie hat sich die soziale und wirtschaftliche Lage der Betroffenen verändert?" (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Beschäftigungspotenziale älterer Arbeitnehmer: Beispiele und Strategien anderen Länder (Teil 1) (2005)
Sproß, Cornelia;Zitatform
Sproß, Cornelia (2005): Beschäftigungspotenziale älterer Arbeitnehmer. Beispiele und Strategien anderen Länder (Teil 1). In: Arbeit und Beruf, Jg. 56, H. 9, S. 260-264.
Abstract
In Deutschland sind weniger ältere Arbeitnehmer beschäftigt als in anderen europäischen Ländern. Gegenüber Ländern wie Großbritannien oder Finnland weist Deutschland eine niedrigere Erwerbsquote und eine höhere Arbeitslosenquote der Altergruppe 55 bis 64 Jahre auf. Am Beispiel Großbritanniens und Finnlands wird verdeutlicht, dass eine Vielzahl von Handlungsmöglichkeiten existiert, um die Beschäftigungspotenziale älterer Arbeitnehmer zu nutzen und eine hohe Beschäftigungsbeteiligung zu ermöglichen. Nach dem Konzept der Beschäftigungsfähigkeit muss ganzheitlich vorgegangen werden, um die Beschäftigungsfähigkeit älterer Arbeitnehmer in einer sich zunehmend dynamischen Wissensgesellschaft zu erhalten und zu verbessern. Die auf politischer Ebene durchgeführten Maßnahmen in Finnland basieren auf einer integrativen Strategie, welche alle relevanten Arbeitsmarktakteure in die Entscheidungsprozesse einbezieht. In Großbritannien werden Unternehmen durch staatliche Maßnahmen und Initiativen beeinflusst und der einzelne wird durch staatliche Programme aktiviert, um einer Beschäftigung nachzugehen. Aufgrund der niedrigen Erwerbstätigenquote älterer Arbeitnehmer setzt auch die Bundesregierung Maßnahmen durch, die jedoch nicht ausreichen, das Beschäftigungspotenzial auszuschöpfen. Empfohlen wird, wie in Finnland, auf mehreren Ebenen aktiv zu sein. Gleichzeitig ist eine intensivere Betreuung älterer Arbeitsloser wir in Großbritannien wichtig. (IAB)
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Literaturhinweis
Flexicurity and HR-strategies for the older workers: a comparative appraisal of four European countries (2005)
Tros, Frank;Zitatform
Tros, Frank (2005): Flexicurity and HR-strategies for the older workers. A comparative appraisal of four European countries. (TLM.NET working paper 2005-13), Amsterdam, 22 S.
Abstract
"This paper argues that a synergy exists between flexibility and security regarding the older workers in the labour market. There are several options to combine some forms of flexibility and some forms of security. It is worthwhile to analyse these options in the implementation of the European strategy to encourage the labour market activity of the workers aged 55+. A more or less deliberate strategy to enhance both flexibility and security is called 'flexicurity'. From the flexicurity point of view, this paper analyses the policies regarding the older workers in Belgium, Denmark, Germany and The Netherlands. The early exit arrangements, creating income security and external flexibility for companies, are under reform in almost all EU-countries. In this context, it is interesting to find out whether new combinations of flexibility and security, which are focussing more on employment participation, are being created. In the policy discourses there seem to appear new interconnections between internal flexibility and job and work security. Nevertheless, this article shows differences in the degree in which policies interfere. It also deals with continuing traditions in the balance and types of flexibility and security in the four countries. In the Danish labour market, the specific interconnection of (external numerical) flexibility and (employment and income) security is beneficial for the employment participation of the older workers. Nevertheless, this is not the result of a deliberate policy. The Dutch arrangements in collective agreements and - to a lesser extent the Belgian facilities on the national level - seem to be most integrative in combining flexibility in work organisations with employment and security for the older workers. In Germany, the early retirement practice appears to be more difficult to change into new forms of flexibility and security. Further, this paper presents a follow-up research project on the policies for older workers on the firm level. The background question is whether and how HRM are influenced by the policyshifts on the more central levels. The firm has its own autonomous dynamics and the well-rooted practises of 'early exit' and the rather passive attitude towards the senior employees seems hard to change. Furthermore, this project has to fill in the lack of knowledge about the extent in which companies create more autonomous strategies to combine forms of flexibility and security among the older workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Ageing and employment policies: United States (2005)
Zitatform
(2005): Ageing and employment policies. United States. (Ageing and employment policies), Paris, 193 S. DOI:10.1787/9789264009608-en
Abstract
"In some respects, the United States is better placed than many other OECD countries to cope with population ageing. First, its population is projected to age less rapidly over the next half century than in most OECD countries. Second public expenditure an old-age pensions is quite low by OECD standards and is expected to increase only modestly over the next half century relative to GDP. Third, labour market outcomes for older people in the United States are generally better than in many OECD countries. For instance, over two-thirds of all Americans aged 50-64 are working - which places the United States in the top third of OECD countries - and, while only about one-fifth of Americans aged 65-74 are working, this is still well above the OECD average. And, last but not least, life expectancy and health outcomes more generally are expected to continue to improve over the coming decades, opening up greater opportunities for older Americans to both extend their working lives and enjoy more years of retirement." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Ageing and employment policies: Germany (2005)
Zitatform
(2005): Ageing and employment policies. Germany. (Ageing and employment policies), Paris, 167 S. DOI:10.1787/9789264012745-en
Abstract
"Today, many older Germans stop working well before reaching the statutory retirement age of 65. As a result, only two out of five people in Germany between the ages of 55 and 64 are employed, well below the ratio in most other OECD countries. By comparison, about three out of five people in this age group are still active in Britain and the US and more than 70% in Sweden.
Unless this situation changes, Germany could face labour shortages, slowing economic growth and worsening public finances, the OECD report warns. The problem is especially acute in the former East German states, where birth rates are lower and many younger, skilled workers have emigrated to take advantage of job opportunities in western Germany.
The report on Germany outlines barriers to the employment of older workers and gives policy recommendations for action to overcome them, aimed at both the German government, employers, trade unions and older workers themselves.
While a lot has been done in recent years to encourage older workers to carry on working, it is important that the new government keeps up the momentum of reform. Specifically, the OECD recommends that Germany should:
- raise the retirement age in line with rising life expectancy. While the OECD welcomes the incoming government's plans to raise the retirement age in the long term to 67, it says action may be needed earlier than in 2008, as currently planned.
- introduce job-search requirements for all, irrespective of age. Incentives to retire before the official retirement age or to withdraw from the labour market by taking advantage of disability pensions or unemployment benefits combined with exemptions from job-search requirements should be removed. Early retirement schemes for the long-term unemployed should be phased out faster. Every person registered as unemployed should be required to look for a job.
- improve the employability of older workers. Training programmes for older workers, especially for the low and medium-skilled, are urgently needed in order to help older workers who lose their jobs to find new employment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
Alterung und Beschäftigungspolitik: Deutschland (2005)
Zitatform
(2005): Alterung und Beschäftigungspolitik. Deutschland. (Ageing and employment policies), Paris, 187 S. DOI:10.1787/9789264014060-de
Abstract
"Angesichts der rasch fortschreitenden Bevölkerungsalterung und des Trends zum vorzeitigen Arbeitsmarktrückzug muss für bessere Beschäftigungsmöglichkeiten für ältere Menschen gesorgt werden. Über die Notwendigkeit einer Reform der Rentensysteme und der Vorruhestandsregelungen wurde bereits viel gesagt, die bisherigen Maßnahmen sind jedoch u.U. unzureichend, um die Beschäftigungsquoten der älteren Arbeitskräfte deutlich anzuheben oder das Risiko künftiger Arbeitskräfteverknappungen einzudämmen. Regierungen ebenso wie Unternehmen werden aktive Maßnahmen ergreifen müssen, um die Lohnfindungsmechanismen auf eine alternde Erwerbsbevölkerung abzustimmen, um zu verhindern, dass andere Sozialtransfersysteme als alternative Wege in die Frührente genutzt werden, um Altersdiskriminierung zu bekämpfen und um die Arbeitsplatzkompetenzen und Arbeitsbedingungen der älteren Arbeitskräfte zu verbessern. Außerdem müssen die älteren Arbeitskräfte selbst ihre Einstellung zu einem längeren Verbleib im Erwerbsleben und zur Aneignung neuer Kompetenzen ändern. Es ist nur wenig darüber bekannt, was die Länder in diesem Bereich unternehmen bzw. unternehmen sollten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Vieillissement et politiques d'emploi: France (2005)
Zitatform
(2005): Vieillissement et politiques d'emploi. France. (Ageing and employment policies), Paris, 171 S. DOI:10.1787/9789264008878-en
Abstract
"In the face of rapid population ageing and the trend towards early retirement, there is a need to promote better employment opportunities for older people. Much has been said about the need for reform of old-age pensions and early retirement schemes but this may not be sufficient to raise employment rates for older people significantly or to reduce the future risk of labour shortages. Both governments and firms will need to take active measures to adapt wage-setting practices to ageing workforces, to address the extent to which other welfare schemes act as pathways to early retirement, to tackle age discrimination and to improve the job skills and working conditions of older workers. In addition, older workers will need to change their own attitudes towards working longer and acquiring new skills. In France, an overall strategy is needed: 1. Better mobilising the players on the ground; 2. Promoting employment for older people and offering them greater choice when they take retirement; 3.Removing obstacles to continuing employment and recruitment after the age of 50; 4. Promoting the employability of workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Vermittlungsgutscheine als neues Instrument der Arbeitsmarktpolitik: eine erste Analyse (2004)
Zitatform
Beckmann, Michael, Julia Deimel & Bernd Schauenberg (2004): Vermittlungsgutscheine als neues Instrument der Arbeitsmarktpolitik. Eine erste Analyse. In: Perspektiven der Wirtschaftspolitik, Jg. 5, H. 2, S. 127-137.
Abstract
Der Artikel gibt einen ersten Überblick über die Vermittlungsgutscheine als neues Instrument der Arbeitsmarktpolitik. Ziel ist die stärkere Privatisierung der Arbeitsvermittlung durch Einbindung privater Arbeitsvermittler in die Vermittlung der Arbeitslosen. Die Funktion privater Arbeitsvermittler als Intermediäre wird analysiert, und es wird diskutiert, wie sie auf dieses neue Instrument reagieren. Für die private Vermittlung schwer vermittelbarer Problemgruppen - wie ältere Arbeitnehmer, Langzeitarbeitslose und gering Qualifzierte - gibt es für die privaten Arbeitsvermittler kaum Anzreize, weil die Vermittlungsaufwendungen zu hoch sind. Hinzu kommt, dass diese Problemgruppen aufgrund divergierender Qualifikations- und Anforderungsprofile von Arbeitsanbietern und -nachfragern schwer vermittelbar sind. Diese strukturellen Probleme werden durch Vermittlungsgutscheine jedoch nicht gelöst. Eine Verringerung der Arbeitslosigkeit durch verstärkte private Vermittlung durch Vermittlungsgutscheine ist nicht zu erwarten. (IAB)
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Literaturhinweis
Abschlussbericht der Fachhochschule Düsseldorf im Rahmen der EQUAL-Entwicklungspartnerschaft "Offensive für Ältere" (2004)
Bleck, Christian;Zitatform
Bleck, Christian (2004): Abschlussbericht der Fachhochschule Düsseldorf im Rahmen der EQUAL-Entwicklungspartnerschaft "Offensive für Ältere". Düsseldorf, 250 S.
Abstract
"Der Abschlussbericht präsentiert die Ergebnisse des Evaluationsvorhabens der Forschungsstelle DIFA der Fachhochschule Düsseldorf, das im Rahmen der EQUAL-Entwicklungspartnerschaft 'Offensive für Ältere' durchgeführt wurde. Hierfür wird im ersten Kapitel mit einer Vorstellung der Hintergründe, Ziele und Inhalte der 'Offensive für Ältere' begonnen. Dies beinhaltet eine Beschreibung der europäischen Gemeinschaftsinitiative EQUAL, eine kurze Darstellung der Situation Älterer auf dem Arbeitsmarkt sowie eine allgemeine Darstellung des Projektvorhabens der 'Offensive für Ältere'. Da die Förderangebote für ältere Arbeitslose, die in sieben verschiedenen Modellprojekten der 'Offensive für Ältere' durchgeführt werden, hierbei das eigentliche innovative Element auf praktischer Ebene darstellen, werden diese im zweiten Kapitel nochmals gesondert vorgestellt. Anschließend folgt die 'Basisanalyse der Zielgruppe'. Hierbei handelt es sich um eine Literaturanalyse zur Zielgruppe der älteren Arbeitslosen, die den Fokus auf die Lebenssituation bzw. psychosoziale Lage der Zielgruppe richtet. Anhand eines theoretischen Modells werden beispielhaft verschiedene Umstände und Faktoren geschildert, welche die Situation älterer Arbeitsloser bedingen (können) und daraus Erkenntnisse für die Arbeit in Förderangeboten mit der Zielgruppe abgeleitet. Das vierte Kapitel beinhaltet die Ergebnisse der ExpertInneninterviews zur Akquise der TeilnehmerInnen, die in einem Arbeitsamt, einem Sozialamt und einem Jobcenter sowie in den sieben Modellprojekten durchgeführt wurden. Neben der grundsätzlichen Erörterung der Akquiseabläufe werden hierbei einerseits die Berücksichtigung des gleichstellungspolitischen Prinzips des Gender Mainstreaming sowie andererseits die Berücksichtigung von MigrantInnen bzw. deren spezifische Belange und Sichtweisen schwerpunktmäßig beleuchtet. Der zentrale und umfangreichste Baustein unserer Untersuchung stellt die quantitative Befragung der TeilnehmerInnen dar. Hier wurde die subjektive Wahrnehmung und Beurteilung der Förderangebote aus Sicht der TeilnehmerInnen erhoben. Die Ergebnisse der Befragung werden im fünften Kapitel vorgestellt. Das sechste Kapitel behandelt die qualitative Befragung von TeilnehmerInnen, die ein Förderangebot vorzeitig verlassen haben. In der Auswertung der Interviews mit den von uns so genannten 'Drop-Outs' werden die Gründe und Umstände des Abbruchs erläutert. Mit dem Resümée der wichtigsten Ergebnisse endet dieser Abschlussbericht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitsmarktlage Älterer und Beschäftigungspotentiale für Ältere: Endbericht des Teilprojektes "Lebensqualität im Alter - ein Arbeitsfeld für ältere Arbeitslose?" im Rahmen der EQUAL-Entwicklungspartnerschaft "Offensive für Ältere" (2004)
Dahlbeck, Elke; Cirkel, Michael;Zitatform
Dahlbeck, Elke & Michael Cirkel (2004): Arbeitsmarktlage Älterer und Beschäftigungspotentiale für Ältere. Endbericht des Teilprojektes "Lebensqualität im Alter - ein Arbeitsfeld für ältere Arbeitslose?" im Rahmen der EQUAL-Entwicklungspartnerschaft "Offensive für Ältere". Gelsenkirchen, 63 S.
Abstract
"In einem ersten Schritt erfolgt eine detaillierte deskriptive Analyse der Arbeitsmarkt- und Beschäftigungssituation Älterer (Kapitel 2). Neben der Beschreibung bestimmter Strukturmerkmale älterer Arbeitsloser wird ein Einblick in den Entwicklungsverlauf sowie der Dauer von Altersarbeitslosigkeit und der Art der aufgebrachten Leistungen gegeben (Abschnitt 2.2). Anhand der Beschäftigtenentwicklung in den einzelnen Wirtschaftsbranchen werden die wichtigsten Wachstumsbranchen herausgefiltert (Abschnitt 2.3). Im dritten Kapitel werden die für die Teilhabe Älterer am Erwerbsleben relevanten Rahmen- und Ausgangsbedingungen näher beleuchtet. Es wird der Frage nachgegangen, inwiefern die oftmals beschriebenen starren gesetzlichen und tariflichen Regelungen die Wiedereingliederung Älterer behindern (Abschnitt 3.1). Zudem werden die Leistungsvoraussetzungen Älterer erläutert (Abschnitt 3.2), um später mögliche Tätigkeitsfelder, bei denen die spezifischen Kompetenzen Älterer benötigt werden, aufzuschlüsseln. Eine weitere wichtige Kennziffer für eine mögliche Rückkehr ins Berufsleben ist die Einstellungsbereitschaft der potentiellen Arbeitgeber gegenüber Älteren. Dieser Frage nach dem Altersbild von Unternehmern wird in Abschnitt 3.3 nachgegangen. In Abschnitt 3.4 werden die sich aus den vorherigen Abschnitten herauskristallisierenden Tätigkeitsfelder und Funktionsbereiche für Ältere skizziert. Im vierten Kapitel werden mögliche Beschäftigungspotentiale verschiedener Branchen näher beschrieben. Das Hauptaugenmerk wird dabei auf die Seniorenwirtschaft gerichtet, aber auch andere Wachstumsbereiche - wie die Gesundheitswirtschaft, das Ingenieurwesen oder aber der Call-Center-Bereich bieten mögliche Beschäftigungsfelder für Ältere. Neben der Erörterung bereits erfolgreich durchgeführter Fallbeispiele werden Ideen und Anregungen für weitere Beschäftigungsfelder gegeben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Mehr Beschäftigung für Ältere: Lehren aus dem Ausland (2004)
Funk, Lothar;Zitatform
Funk, Lothar (2004): Mehr Beschäftigung für Ältere. Lehren aus dem Ausland. (IW-Positionen 08), Köln, S. 1-64.
Abstract
"Von 100 Einwohnern im Alter von 55 bis 64 Jahren waren in Deutschland im Jahr 2002 nur noch 38,4 Prozent beschäftigt. Das sind deutlich weniger als vor dreißig Jahren, als noch fast 50 Prozent erwerbstätig waren. Die Entwicklung in einer Reihe von Ländern zeigt, dass es möglich ist, höhere Erwerbstätigenquoten Älterer zu erreichen. Ausgehend von einem teilweise ähnlich geringen Niveau wie in Deutschland steigerten sie in wenigen Jahren die Erwerbstätigkeit Älterer erheblich. Hieraus lassen sich wesentliche Bedingungen für mehr Beschäftigung Älterer ableiten: Erstens könnten die Rentensysteme so gestaltet werden, dass ein vorzeitiges Ausscheiden aus dem Erwerbsleben weniger leicht und finanziell unattraktiv für Arbeitnehmer und Arbeitgeber ist. Zweitens verhilft ein geringer Regelungsgrad bei den Arbeitsverhältnissen zu einer hohen Erwerbstätigkeit aller und vor allem auch Älterer. Drittens würden höhere Investitionen in das vorhandene Humankapital auch über das 45. Lebensjahr hinaus erheblich dazu beitragen, die Beschäftigungsfähigkeit Älterer zu verbessern." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Employment opportunities for older wokers: a comparison of selected OECD countries (2004)
Funk, Lothar;Zitatform
Funk, Lothar (2004): Employment opportunities for older wokers. A comparison of selected OECD countries. In: CESifo DICE report, Jg. 2, H. 2, S. 22-33.
Abstract
Es werden die Anteile der Beschäftigten im Alter zwischen 55 und 64 Jahren für verschiedenen Länder gegenübergestellt und für den Zeitraum 1970 bis 2002 verglichen. Erfolgreiche Länder mir einem Anteil über 50 Prozent sind Schweden, Schweiz, USA, Dänemark und Großbritannien, während Irland, Finnland und die Niederlande zwar darunter liegen, aber in den letzten Jahren stark aufgeholt haben. Deutschland liegt mit nur 38,4 Prozent Beschäftigung Älterer für 2002 nach wie vor an letzter Stelle. Als Einflussfaktoren für höhere Beschäftigungsquoten älterer Arbeitnehmer werden diskutiert: Möglichst weitgehende Deregulierung des Arbeitsmarktes; Anhebung des Ruhestandsalters durch Verringerung entsprechender finanzieller Anreize; Höhere Investitionen in Humankapital; Umstellungen der Arbeitszeitregelungen und Arbeitsorganisation. (IAB)
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Literaturhinweis
Eins zu Eins?: eine Zwischenbilanz der Hartz-Reformen am Arbeitsmarkt (2004)
Zitatform
Jann, Werner & Günther Schmid (Hrsg.) (2004): Eins zu Eins? Eine Zwischenbilanz der Hartz-Reformen am Arbeitsmarkt. (Modernisierung des öffentlichen Sektors 25), Berlin: Edition Sigma, 112 S.
Abstract
"Als die 'Kommission moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt' - bekannt als 'Hartz-Kommission' - ihren Abschlußbericht vorlegte, versprach Bundeskanzler Schröder, die 13 Module des Berichts eins zu eins umzusetzen. Opposition und große Teile der Öffentlichkeit standen und stehen den Kommissionsvorschlägen allerdings sehr kritisch gegenüber. Während die einen beklagen, sie würden nur verwässert oder gar nicht umgesetzt, bestreiten andere ihren Sinn und Zweck. Der Band - herausgegeben von zwei Wissenschaftlern, die der Kommission selbst angehörten - liefert nun eine erste Zwischenbilanz zur Debatte um die und zur Implementation der Reformen. Zwar ist es für Aussagen über mittel- und langfristige Wirkungen noch zu früh und bei einzelnen Modulen ist offenbar, daß die Erwartungen zu hoch gesteckt waren. Dennoch hat die Kommission nach Ansicht der Beiträger zum ersten Mal ein kohärentes Gesamtkonzept für einen modernen und flexiblen Arbeitsmarkt vorgelegt, eine klare Agenda für die Reformdiskussion vorgegeben und eine nachhaltige Reformbewegung in Gang gesetzt. Die Verfasser argumentieren, daß die Konzepte weiter zu entwickeln und laufend mit den Erfahrungen des Umsetzungsprozesses anzureichern oder zu korrigieren sind. Insofern ist ein Lernprozeß im Geiste des Gesamtkonzepts wichtiger als eine mechanistische Eins-zu-eins-Umsetzung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Inhaltsverzeichnis: Werner Jann und Günther Schmid: Die Hartz-Reformen am Arbeitsmarkt: Eine Zwischenbilanz (7-18); Frank Oschmiansky: Reform der Arbeitsvermittlung (19-37); Bastian Jantz: Zusammenführung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe (38-50); Frank Oschmiansky: Bekämpfung von Schwarzarbeit (51-62); Simon Vaut: Umbau der BA (63-75); Frank Oschmiansky: Weitere wichtige Bausteine (76-91). -
Literaturhinweis
Wege aus der Arbeitslosigkeit: der Trygghetsrad in Schweden (2004)
Sunter, Sabine; Darius, Elisabeth; Sundin, Jolit;Zitatform
Sunter, Sabine, Elisabeth Darius & Jolit Sundin (2004): Wege aus der Arbeitslosigkeit. Der Trygghetsrad in Schweden. In: Personalführung, Jg. 37, H. 7, S. 48-51.
Abstract
Der Trygghetsrad (TRR, Trygghet = Sicherheit) ist eine Stiftung, die vor 30 Jahren mit dem Ziel gegründet wurde, gekündigten Mitarbeitern bei der Neuorientierung zu helfen. Die von den Arbeitgebern und den Gewerkschaften getragene Einrichtung bietet Leistungen, die weit über die normaler Outplacement-Dienstleister hinausgehen. In der letzten Dekade hat der TRR 155.000 Klienten aus 20.000 Unternehmen betreut, 60000 Personen erhielten finanzielle Unterstützung. Die Einrichtung wirbt ferner mit folgenden Zahlen: 43 Prozent der Klienten, die eine neue Anstellung fanden, war über 50 Jahre alt; 89 Prozent fanden einen dauerhaften Job; 85 Prozent fanden eine vergleichbare oder bessere Position als im vorherigen Job. (IAB)
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Literaturhinweis
Ageing and employment policies: Norway (2004)
Zitatform
(2004): Ageing and employment policies. Norway. (Ageing and employment policies), Paris, 124 S. DOI:10.1787/9789264020467-en
Abstract
Während im Jahr 2000 ein Siebtel der norwegischen Bevölkerung 65 Jahre alt oder älter ist, wird voraussichtlich im Jahr 2050 ein Viertel der Bevölkerung 65 Jahre alt oder älter sein. Vor dem Hintergrund dieses demographischen Wandels wird die Arbeitsmarktsituation älterer Arbeitnehmer in Norwegen untersucht. Die hohe Erwerbsbeteiliung älterer Arbeitnehmer und die geringe Arbeitslosigkeit sollen auch in Zukunft erhalten werden. Anreize sollen die Inaktivität unter älteren Menschen reduzieren. Die derzeitigen Systeme der Alters-, Invaliditäts- und Arbeitslosensicherung sind sowohl großzügig als auch leicht zugänglich und werden deshalb oft in Anspruch genommen. Eine Reform der sozialen Sicherung soll die Anreize, eine soziale Sicherung in Anspruch zu nehmen, senken. Gleichzeitig sollen mehr Anzeize zur Erhöhung der Erwerbsbeteiligung älterer Arbeitnehmer geschaffen werden. Entsprechende politische Initiativen zur Beschäftigungsförderung älterer Arbeitnehmer setzen sowohl bei der Einstellungspraxis der Unternehmen als auch bei der der Weiterbildung und Vermittlung älterer Arbeitnehmer an. (IAB)
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Literaturhinweis
Ageing and employment policies: Japan (2004)
Zitatform
(2004): Ageing and employment policies. Japan. (Ageing and employment policies), Paris, 144 S. DOI:10.1787/9789264106475-en
Abstract
Verglichen mit anderen OECD-Ländern hat Japan hat eine der ältesten Bevölkerungen. Mehr als ein Drittel der japanischen Bevölkerung wird im Jahre 2050 vermutlich 65 Jahre alt oder älter sein. Vor dem Hintergrund dieses demographischen Wandels wird die Arbeitsmarktsituation älterer Arbeitnehmer in Japan untersucht. Auf der Seite des Arbeitskräfteangebots müssen Barrieren für die Erwerbsbeteiliung älterer Menschen beseitigt werden. In Hinblick auf die Arbeitskräftenachfrage nach älteren Abeitskräften müssen Anreize zur Beschäftigung geschaffen werden. Die Struktur des Rentenversicherungssystems und anderer Arrangements sozialer Sicherung werden vorgestellt, und ihre Auswirkung auf die Arbeits- und Ruhestandsentscheidungen älterer Arbeitnehmer werden diskutiert. In Hinblick auf Beschäftigungsförderung älterer Arbeitnehmer werden Weiterbildung, Förderungsprogramme, die Schaffung altersgerechter Arbeitsplätze und die Vermittlung älterer Arbeitnehmer eine zentrale Rolle spielen. (IAB)
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Literaturhinweis
Ageing and employment policies: United Kingdom (2004)
Zitatform
(2004): Ageing and employment policies. United Kingdom. (Ageing and employment policies), Paris, 150 S. DOI:10.1787/9789264016231-en
Abstract
Wie in vielen OECD-Ländern steigt auch in Großbritannien die Lebenserwartung, während die Fertilität einem historischen Tief entgegen geht. Im Jahre 2050 wird der Bevölkerungsanteil der über 65-Jährigen von heute 27 auf 47 Prozent steigen. Das Arbeitskräftepotential wird für die nächsten 50 Jahre mehr oder weniger stagnieren, wenn nicht der Anteil der Älteren am Arbeitsmarkt erhöht werden kann. Auf diesem Hintergrund werden die notwendigen Reformen auf den Gebieten Sozialversicherungssystem, Rentenversicherung, Arbeitsanreize für ältere Arbeitnehmer, Senkung der Arbeitskosten sowie Ausbildung für ältere Arbeitnehmer dargestellt und entsprechende Empfehlungen gegeben. Eine besondere Bedeutung kommt dabei dem Abbau von Diskriminierungen älterer Beschäftigter zu sowie einer stärkeren Realisierung flexibler Arbeitsmöglichkeiten für diesen Personenkreis. (IAB)
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Literaturhinweis
Ageing and employment policies: Italy (2004)
Zitatform
(2004): Ageing and employment policies. Italy. (Ageing and employment policies), Paris, 129 S. DOI:10.1787/9789264017047-en
Abstract
Die Bevölkerungen Italiens ist eine der ältesten in der OECD: 30 Prozent der italienischen Bevölkerung war im Jahre 2000 65 Jahre alt oder älter, im Jahre 2050 werden es vermutlich doppelt so viele sein. Vor dem Hintergrund dieses demographischen Wandels wird die Arbeitsmarktsituation älterer Arbeitnehmer in Italien untersucht. Die Erwerbsquote älterer Arbeitnehmer liegt mit 56 Prozent für Männer und 27 Prozent für Frauen unter dem OECD-Durchschnitt. Auf der Seite des Arbeitskräfteangebots müssen Barrieren für die Erwerbsbeteiliung älterer Menschen beseitigt werden; in Hinblick auf die Arbeitskräftenachfrage muss die Beschäftigungsfähigkeit älterer Abeitskräfte gefördert werden. Anzeize zur Erhöhung der Erwerbsbeteiligung älterer Arbeitnehmer sollen mit ihrer sozialer Sicherung kombiniert werden. Ein zentrale Rolle spielen dabei die Rentenreformen der 1990er Jahre. (IAB)
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Literaturhinweis
Ageing and employment policies: Finland (2004)
Zitatform
(2004): Ageing and employment policies. Finland. (Ageing and employment policies), Paris, 126 S. DOI:10.1787/9789264020313-en
Abstract
Der finnische Bevölkerung über 65 Jahren wird von 15 Prozent im Jahre 2000 auf 25 Prozent im Jahre 2025 steigen und 2050 28 Prozent erreichen. Damit altert die finnische Bevölkerung schneller als in anderen OECD-Ländern. Vor dem Hintergrund dieses demographischen Wandels wird die Arbeitsmarktsituation älterer Arbeitnehmer untersucht. Auffällig ist der Geschlechterunterschied in Hinblick auf die Erwerbsbeteiligung: sie liegt bei Frauen über 50 Jahren deutliche höher als bei Männern. Neben der Erhöhung der Erwerbsbeteilung älterer Männer ist die Reduzierung von Arbeitslosigkeit und Inaktivität durch Anreize ein weiteres Ziel. Die Struktur des Sozialversicherungssystems, vor allem der Arbeitslosenversicherung und des Rentenssystems, und Daten zu Erwerbsunfähigkeits- und Frührenten sowie Vorruhestand werden vorgestellt. Politisches Ziel in Finnland ist es, die Anreize, eine soziale Sicherung in Anspruch zu nehmen, zu senken und gleichzeitig mehr Anzeize zur Erhöhung der Erwerbsbeteiligung älterer Arbeitnehmer zu schaffen. Entsprechende politische Initiativen zur Beschäftigungsförderung älterer Arbeitnehmer setzen sowohl bei der Einstellungspraxis der Unternehmen als auch bei der der Weiterbildung und Vermittlung älterer Arbeitnehmer an. (IAB)
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- Erwerbstätigkeit und Arbeitslosigkeit Älterer
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Arbeitsmarkt- und beschäftigungspolitische Maßnahmen
- Gesamtbetrachtungen
- Initiativen und Kampagnen gegen Altersdiskriminierung
- Vermittlung und Beratung, Coaching
- Arbeitsbedingungen und Gesundheitsschutz
- Qualifizierung
- Subventionierung von Beschäftigung
- Lohnersatzleistungen, Bürgergeld, Arbeitslosengeld I und II
- Berufsausstieg, Übergang in Rente
- Arbeits- und Sozialrecht
- geografischer Bezug
