Evaluation der Arbeitsmarktpolitik
Arbeitsmarktpolitik soll neben der Wirtschafts- und Strukturpolitik sowie der Arbeitszeit- und Lohnpolitik einen Beitrag zur Bewältigung der Arbeitslosigkeit leisten. Aber ist sie dabei auch erfolgreich und stehen die eingebrachten Mittel in einem angemessenen Verhältnis zu den erzielten Wirkungen? Die Evaluationsforschung geht der Frage nach den Beschäftigungseffekten und den sozialpolitischen Wirkungen auf individueller und gesamtwirtschaftlicher Ebene nach. Das Dossier bietet weiterführende Informationen zu Evaluationsmethoden und den Wirkungen von einzelnen Maßnahmen für verschiedene Zielgruppen.
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- Methoden und Datensatzbeschreibungen
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Typologie der Maßnahmen
- Institutionen der Arbeitsförderung
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Vermittlung und Beratung
- Prozessoptimierung
- Profiling und Case Management, Eingliederungsvereinbarung
- Unterstützung bei der Arbeitsuche
- Vermittlung durch Dritte
- Vermittlung von Beziehern von Bürgergeld, Sozialhilfe oder Arbeitslosengeld II
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- besondere Personengruppen
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- Geografischer Bezug
- Alter
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Literaturhinweis
The relative efficiency of labor market programs: Swedish experience from the 1990s (2004)
Carling, Kenneth; Richardson, Katarina;Zitatform
Carling, Kenneth & Katarina Richardson (2004): The relative efficiency of labor market programs. Swedish experience from the 1990s. In: Labour economics, Jg. 11, H. 3, S. 335-354. DOI:10.1016/j.labeco.2003.09.002
Abstract
"We estimate the relative efficiency of eight Swedish labor market programs in reducing the unemployment duration for participants, using a rich, administrative data set of all adult unemployed workers. We find that programs in which the participants obtain subsidized work experience and training provided by firms have better outcomes than classroom vocational training. The relative efficiency is similar across demographic and skill groups, and independent of the timing of the placement. A careful examination of the assignment process to programs reveals no self-selection, but substantial administrative selection. It appears to be unrelated to the outcome, however, and should not bias the results." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Halbzeitbewertung des "ESF-BA-Programm 2000-2006" (2004)
Zitatform
Deeke, Axel, Thomas Kruppe, Beate Kurtz & Petra Müller (2004): Halbzeitbewertung des "ESF-BA-Programm 2000-2006". (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 283), Nürnberg, 336 S.
Abstract
"Die aktive Arbeitsmarktpolitik des Bundes und der Länder wird, wie schon bis 1999, auch in der neuen Phase der Europäischen Strukturfonds von 2000 bis 2006 aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) ergänzt. Das Programm soll die gesetzliche Arbeitsförderung qualitativ ergänzen und ist mit ihr über die Mischfinanzierung aus ESF-Mitteln und SGB III-Mitteln verknüpft. Im Kern handelt es sich um ein zielgruppenorientiertes Programm zur Förderung der Beschäftigungsfähigkeit von Arbeitslosen und von Arbeitslosigkeit bedrohten Personen. Nach dem vom ESF vorgegebenen System der Begleitung und Bewertung der Kofianzierung der nationalen Arbeitsförderung sollen die Umsetzung und Ergebnisse des Programms in den Jahren 2000 bis 2002 im Rahmen einer sog. Halbzeitbewertung untersucht werden. Das IAB hat seinen Bericht zur Halbzeitbewertung des ESF-BA-Programms im Jahr 2003 vorgelegt. Er wird nun an dieser Stelle veröffentlicht. Nach einer einleitenden Vorstellung des konzeptionellen Ansatzes der Begleitforschung wird zunächst die bisherige Umsetzung des Programms im Zusammenspiel mit der gesetzlichen Regelförderung und im Kontext des Zielsystems des ESF in Deutschland vor dem Hintergrund der Entwicklung des Arbeitsmarktes untersucht. Im Ergebnis zeigt sich, dass das Programm - anders als das Vorläuferprogramm 'AFG-Plus' von 1995 bis 1999 - wie geplant umgesetzt wurde. Allerdings bestehen erhebliche Steuerungsprobleme, die vor allem aus der spezifischen Konstruktion der Mischfinanzierung aus dem ESF und der Regelförderung resultieren. Daraus und aufgrund der Änderungen der ergänzten gesetzlichen Arbeitsförderung ab 2003 ergeben sich Anforderungen an eine Neuschneidung des Programms für die restliche Laufzeit bis Ende 2006. Implementationsfragen und mikroanalytische Fragen zur ESF-Förderung beruflicher Weiterbildung und Trainingsmaßnahmen sowie Qualifizierung bei Kurzarbeit sind Gegenstand weiterer Berichtsteile. Zielgruppenerreichung, Maßnahmemerkmale und Förderergebnisse einschließlich Verbleib werden soweit möglich im Vergleich mit der gesetzlichen Förderung ohne ESF-Ergänzung untersucht. Abgeschlossen wird der Bericht mit einer Analyse der Zielgruppenerreichung und Förderergebnisse unter dem Aspekt der Chancengleichheit von Frauen und Männern beim Zugang und im Ergebnis der ESF-BA-Förderung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The success of job applications: a new approach to program evaluation (2004)
Zitatform
Falk, Armin, Rafael Lalive & Josef Zweimüller (2004): The success of job applications. A new approach to program evaluation. (IZA discussion paper 1100), Bonn, 19 S.
Abstract
"In this paper, we suggest a novel approach to program evaluation that allows identification of the causal effect of a training program on the likelihood of being invited to a job interview under weak assumptions. The idea is to measure the program-effects by pre- and posttreatment data that are very close in time for the same individual. Our approach provides useful information on both, average effects of the program as well as information on potential differences in the effects of the program by type of vacancy or by individual." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Trainingsmaßnahmen im ESF-BA-Programm und in der gesetzlichen Regelförderung nach dem SGB III (2004)
Kurtz, Beate;Zitatform
Kurtz, Beate (2004): Trainingsmaßnahmen im ESF-BA-Programm und in der gesetzlichen Regelförderung nach dem SGB III. In: A. Deeke, T. Kruppe, B. Kurtz & P. Müller (2004): Halbzeitbewertung des "ESF-BA-Programm 2000-2006" (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 283), S. 207-264.
Abstract
Das ESF-BA-Programm 2000-2006 kombiniert Mittel des Europäischen Sozialfonds (ESF) mit der individuellen Arbeitsförderung nach dem Sozialgesetzbuch III durch die Bundesanstalt für Arbeit. Der Beitrag befasst sich mit den bisher weniger bekannten Trainingsmaßnahmen, bei denen es sich um ein Instrument handelt, das mit einer relativ kurzen Maßnahmedauer und vergleichsweise geringen Kosten arbeitet. Seit 1999 wird ein deutlicher Anstieg bei diesen Maßnahmen beobachtet, wobei die Verbleibsquoten bei betrieblichen Trainingsmaßnahmen mit 68 Prozent deutlich höher als bei Maßnahmen der Träger ausfallen. Da die Abbrecherquote bei dieser Art der Förderung vergleichsweise niedrig ist, wird vorgeschlagen, Teile der beruflichen Weiterbildung durch Trainingsmaßnahmen in Form von modulartigen Qualifizierungsbausteinen zu ersetzen. Insbesondere wäre dies bei berufsbezogenen, berufsübergreifenden oder berufspraktischen Weiterbildungen oder bei Übungseinrichtungen zu empfehlen, weniger bei Abschlüssen für einen anerkannten Ausbildungsberuf. (IAB)
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Literaturhinweis
Geschlechtsspezifische Analyse von Zugang und Verbleib: der Beitrag des ESF-BA-Programms zum Querschnittsziel "Förderung der Chancengleichheit von Männern und Frauen" (2004)
Kurtz, Beate; Müller, Petra;Zitatform
Kurtz, Beate & Petra Müller (2004): Geschlechtsspezifische Analyse von Zugang und Verbleib. Der Beitrag des ESF-BA-Programms zum Querschnittsziel "Förderung der Chancengleichheit von Männern und Frauen". In: A. Deeke, T. Kruppe, B. Kurtz & P. Müller (2004): Halbzeitbewertung des "ESF-BA-Programm 2000-2006" (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 283), S. 293-334.
Abstract
Das ESF-BA-Programm 2000-2006 kombiniert Mittel des Europäischen Sozialfonds (ESF) mit der individuellen Arbeitsförderung nach dem Sozialgesetzbuch III durch die Bundesanstalt für Arbeit. Der Beitrag befasst sich mit Frauen als Zielgruppe der Förderungsmaßnahmen. Es wird festgestellt, dass Frauen in hohem Maße von den Maßnahmen erreicht werden, wobei der Schwerpunkt bei den ergänzenden Leistungen zur Qualifizierung liegt, und dort insbesondere bei den Leistungen, die sich an Nichtleistungsbezieherinnen wenden. Handlungsbedarf besteht dagegen bei den Existenzgründerinnen, die unterrepräsentiert waren. Inwieweit Frauen im Hinblick auf die dauerhafte Rückkehr in ein ungefördertes Beschäftigungsverhältnis oder in eine selbständige Tätigkeit von der Teilnahme an den Maßnahmen profitieren, lässt sich derzeit noch nicht beurteilen. Dieser Frage wird mit Hilfe von Befragungen weiter nachgegangen. (IAB)
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Literaturhinweis
Employment effects of early interventions on job search programs (2004)
Zitatform
Weber, Andrea & Helmut Hofer (2004): Employment effects of early interventions on job search programs. (IZA discussion paper 1076), Bonn, 10 S.
Abstract
"We investigate the dependence of the program effect on varying entry times for a low cost job-search assistance program in Austria. The Austrian targeting policy is to admit every unemployed to a job-search program before the fourth month. The program effect is measured by a shift in the transition rate into employment upon program entry, using the timing-of-events method. Our findings are that the program effect is positive and does not vary significantly for program entries during the first year of unemployment, but it drops drastically thereafter" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Are job search programs a promising tool?: a microeconometric evaluation for Austria (2004)
Zitatform
Weber, Andrea & Helmut Hofer (2004): Are job search programs a promising tool? A microeconometric evaluation for Austria. (IZA discussion paper 1075), Bonn, 32 S.
Abstract
"In Austria job search programs were introduced on a large scale in 1999. These programs aim at activating unemployed at an early stage and bringing them back to work by training job search related skills. We evaluate the impact of active labour market programs in Austria on individual unemployment durations, and allow program effects to vary between job search programs and formal training programs. We use the timing-of-events method which estimates the program effect as a shift in the transition rate from unemployment to jobs at the moment of program entry. We find that participation in job search programs significantly reduces unemployment durations, whereas formal training programs have a negative effect on unemployment durations." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Kurzfrist-Förderung: Es blüht was im Verborgenen (2003)
Kurtz, Beate;Zitatform
Kurtz, Beate (2003): Kurzfrist-Förderung: Es blüht was im Verborgenen. In: IAB-Materialien H. 1, S. 13-14.
Abstract
Trainingsmaßnahmen sind ein Instrument der aktiven Arbeitsmarktpolitik. Sie umfassen z.B. Eignungsfeststellungen, Unterstützung der Selbstsuche und Vermittlung, Überprüfung der Arbeitsbereitschaft und Arbeitsfähigkeit. Seit ihrer Einführung als Regelinstrument sind die Zugangszahlen in solche Maßnahmen sprunghaft gestiegen. Im Rahmen der IAB-Begleitforschung zum ESF-BA-Programm wurden 173 Fachkräften zu diesen Maßnahmen befragt. (IAB)
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Literaturhinweis
Trainingsmaßnahmen: was verbirgt sich dahinter? (2003)
Kurtz, Beate;Zitatform
Kurtz, Beate (2003): Trainingsmaßnahmen. Was verbirgt sich dahinter? (IAB-Werkstattbericht 08/2003), Nürnberg, 36 S.
Abstract
Trainingsmaßnahmen sind ein Instrument der aktiven Arbeitsmarktpolitik. Sie umfassen z.B. Eignungsfeststellungen, Unterstützung der Selbstsuche und Vermittlung, Überprüfung der Arbeitsbereitschaft und Arbeitsfähigkeit. In dem Beitrag wird zunächst das Instrument kurz beschrieben und die Entwicklung der Förderzahlen und der Ausgaben für Trainingsmaßnahmen überblicksartig dargestellt. Als Informationsbasis dienen hierbei Daten der Geschäftsstatistik der Bundesanstalt für Arbeit. Im Anschluss daran wird zum einen untersucht, wie das Instrument ausgestaltet ist. Zum anderen wird der Frage nachgegangen, ob es zwischen den regulär geförderten und den durch den Europäischen Sozialfonds geförderten Teilnehmern an Trainingsmaßnahmen Unterschiede gibt, die über die unterschiedlichen Fördervoraussetzungen hinausgehen. Hierzu wurde eine explorative Studie in zehn ausgewählten Arbeitsämtern durchgeführt, deren Ergebnisse vorgestellt werden. (IAB2)
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Literaturhinweis
Wege zur Chancengleichheit - weiter geht's mit Job-AQTIV: Chancengleichheit von Frauen und Männern am Arbeitsplatz (2002)
Holst, Elke; Parsch-Haertel, Ingrid; Peters, Anke; Mirtschin, Ilona; Knapp, Ulla; Wenner, Ulrike; Tischer, Ute; Minks, Karl-Heinz;Zitatform
Holst, Elke, Ulla Knapp, Karl-Heinz Minks, Anke Peters, Ulrike Wenner, Ute Tischer, Ingrid Parsch-Haertel & Ilona Mirtschin (2002): Wege zur Chancengleichheit - weiter geht's mit Job-AQTIV. Chancengleichheit von Frauen und Männern am Arbeitsplatz. In: Informationen für die Beratungs- und Vermittlungsdienste der Bundesanstalt für Arbeit H. 13, S. 1103-1230.
Abstract
Das Sonderheft der ibv über "Chancengleichheit von Frauen und Männern am Arbeitsmarkt" enthält Dokumente und kürzere und längere Beiträge zu den Themen Arbeits- und Ausbildungsmarkt, Arbeitsförderung, Beschäftigungspolitik unter dem Gesichtspunkt der Situation von Frauen und der Gleichstellung der Geschlechter. Aus dem Inhalt:
-Beschäftigungspolitische Leitlinien der Europäischen Union 2002. Beschluss des Rates vom 18. Februar 2002.
-Beschäftigungspolitik in Deutschland - Chance zur Verbesserung. Auszug aus den Empfehlungen des Rates der EU zur Durchführung der Beschäftigungspolitik der Mitgliedstaaten vom 18. Februar 2002.
-"Frauenförderung in den Wechseljahren - vom kreativen Lippenbekenntnis zum klaren Leistungsnachweis im Sinne des Gender Mainstreaming" (Ulrike Wenner)
-Ziel: Gleichstellung von Frauen und Männern am Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. Aktuelle gesetzliche und geschäftspolitische Vorgaben und deren Bedeutung für die Umsetzung in den Arbeitsämtern (Ute Tischer)
-Auswirkungen der neuen Förderquote Frauen. Auswertung des Job-AQTIV-Gesetzes in Bezug auf die Änderung des § 8 Abs. 2 SGB III (Ingrid Parsch-Haertel)
-Frauen - Arbeitslosigkeit und aktive Arbeitsförderung im Jahr 2001. Ein erster Kurzbericht (Ilona Mirtschin, Ute Tischler)
-Junge Frauen auf dem Ausbildungsmarkt. Situation - Maßnahmen - Forderungen
-"Auf dem Weg zur Geschlechterdemokratie" - Stand und Perspektiven (Elke Holst)
-Arbeitslosigkeit und (Frauen-)Erwerbsangebot - Eine andere Sicht des Beschäftigungsproblems (Ulla Knapp)
-Auf der Suche nach zusätzlicher Beschäftigung. Institut Arbeit und Technik rät zur Förderung von Pools und Agenturen im Bereich haushaltsbezogener Dienstleistungen
-Ingenieurinnen und Naturwissenschaftlerinnen - neue Chancen zwischen Industrie- und Dienstleistungsgesellschaft. Ergebnisse einer Längsschnittuntersuchung zur beruflichen Integration von Frauen aus technischen und naturwissenschaftlichen Studiengängen (Karl-Heinz Minks)
-Frauenerwerbstätigkeit. Auszüge aus der IAB-Literaturdatenbank (Anke Peters). (IAB2) -
Literaturhinweis
Differential effects of Swedish active labour market progrmmes for unemployment adults during the 1990s (2002)
Zitatform
Sianesi, Barbara (2002): Differential effects of Swedish active labour market progrmmes for unemployment adults during the 1990s. (Institute for Labour Market Policy Evaluation. Working paper 2002,05), Uppsala, 52 S.
Abstract
"The paper evaluates the differential performance of the six main types of Swedish programmes that were available to adult unemployed workers entitled to unemployment benefits in the 1990s: labour market training, workplace introduction, work experience placement, relief work, trainee replacement and employment subsidies. On the basis of a large and particularly rich administrative dataset, propensity score multiple-treatment matching methods are applied to investigate the differential performance of the programmes both relative to one another and vis-à-vis more intense job search in open unemployment. Outcomes being assessed are short- and long-term employment rates as well as the probability of collecting unemployment benefits over time. Compared to waiting longer in open unemployment, all the programmes initially reduce their participants' employment probability in the short term (lock-in effect). Positive findings on more long term employment prospects are confined to job subsidies alone. Participation in trainee replacement makes no difference to deputies' subsequent labour market outcomes. Individuals joining any of the remaining programmes later display either the same (workplace introduction) or lower employment rates coupled with a higher benefit collection probability than if they had searched further as openly unemployed. A likely factor behind these disappointing results is the use of such types of programmes simply as a way to re-qualify for unemployment benefits. As to the pair-wise comparison of the six programmes, the central finding is again that the more similar a programme is to a regular job, the higher the programme's benefits to its participants, with employment subsidies by far the best performer, followed by trainee replacement. Several macroeconomic studies have however documented large and negative displacement and dead-weight effects for exactly these types of programme, which highlights the difficult trade-off faced by labour market policy." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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