Evaluation der Arbeitsmarktpolitik
Arbeitsmarktpolitik soll neben der Wirtschafts- und Strukturpolitik sowie der Arbeitszeit- und Lohnpolitik einen Beitrag zur Bewältigung der Arbeitslosigkeit leisten. Aber ist sie dabei auch erfolgreich und stehen die eingebrachten Mittel in einem angemessenen Verhältnis zu den erzielten Wirkungen? Die Evaluationsforschung geht der Frage nach den Beschäftigungseffekten und den sozialpolitischen Wirkungen auf individueller und gesamtwirtschaftlicher Ebene nach. Das Dossier bietet weiterführende Informationen zu Evaluationsmethoden und den Wirkungen von einzelnen Maßnahmen für verschiedene Zielgruppen.
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- Methoden und Datensatzbeschreibungen
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Typologie der Maßnahmen
- Institutionen der Arbeitsförderung
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Vermittlung und Beratung
- Prozessoptimierung
- Profiling und Case Management, Eingliederungsvereinbarung
- Unterstützung bei der Arbeitsuche
- Vermittlung durch Dritte
- Vermittlung von Beziehern von Bürgergeld, Sozialhilfe oder Arbeitslosengeld II
- Zusammenarbeit von Arbeits- und Sozialverwaltung
- Job-Center
- Personal-Service-Agentur
- Zeitarbeit
- (gemeinnützige) Arbeitnehmerüberlassung
- Vermittlungsgutscheine
- Berufsberatung
- Aus- und Weiterbildung
- Subventionierung von Beschäftigung
- Öffentlich geförderte Beschäftigung
- Transfer- und Mobilitätsmaßnahmen
- berufliche Rehabilitation
- Lohnersatzleistungen / Einkommensunterstützung
- Altersteilzeit und Vorruhestand
- Sonstiges
- Typologie der Arbeitslosen
- besondere Personengruppen
- Geschlecht
- Geografischer Bezug
- Alter
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Literaturhinweis
Evaluation der Maßnahmen zur Umsetzung der Vorschläge der Hartz-Kommission: Arbeitspaket 1: Wirksamkeit der Instrumente, Modul 1e: Existenzgründungen. Bericht 2005 (2005)
Wießner, Frank; Svindland, Dagmar; Hagemann, Sabine; Hess, Doris; Steinwede, Angelika; Kahle, Katrin; Steiner, Viktor; Kritikos, Alexander; Cramer, Ralph; Marwinski, Karen; Glocker, Daniela; Noll, Susanne; Baumgartner, Hans J.; Rein, Andrea; Dreiberg, Gert; Scheremet, Nicole; Caliendo, Marco ; Schneider, Bernd; Utzmann, Hilde; Sörgel, Werner;Zitatform
(2005): Evaluation der Maßnahmen zur Umsetzung der Vorschläge der Hartz-Kommission. Arbeitspaket 1: Wirksamkeit der Instrumente, Modul 1e: Existenzgründungen. Bericht 2005. Nürnberg u.a., 506 S.
Abstract
"Der Forschungsverbund IAB, DIW, GfA, infas und sinus ist im Auftrag des BMWA der Frage nachgegangen, inwieweit es gründungswilligen Arbeitslosen mit Hilfe sozialstaatlicher Förderung gelingt, den 'Milieuwechsel' von einer unselbständigen in eine selbständige Tätigkeit zu bewältigen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Evaluation von Arbeitsmarktpolitik (2004)
Bangel, Bettina; Deeke, Axel; Brinkmann, Christian;Zitatform
Bangel, Bettina, Christian Brinkmann & Axel Deeke (2004): Evaluation von Arbeitsmarktpolitik. In: R. Stockmann (Hrsg.) (2004): Evaluationsforschung : Grundlagen und ausgewählte Forschungsfelder (2., überarb. u. aktual. Aufl.) (Sozialwissenschaftliche Evaluationsforschung, 01), S. 309-341.
Abstract
"Die zunehmende Bedeutung von Evaluation hat die Diskussion um Möglichkeiten und Grenzen der Evaluierung von Arbeitsmarktprogrammen in Wissenschaft und Praxis neu belebt und seitens der politikberatenden Arbeitsmarktforschung eine Reflexion über die Rolle und Weiterentwicklung von Evaluationskonzepten angeregt. In dem Beitrag werden zunächst die zentralen Diskussionslinien der Debatte anhand des Spannungsfeldes zwischen traditionellen Evaluationskonzepten einerseits und dem Ansatz der zielorientierten Evaluation andererseits nachgezeichnet (Kapitel 1.2). Konzepte zur Evaluierung von Arbeitsmarktprogrammen, ihre konkreten Zielvorgaben, Fragestellungen und Verfahrensweisen lassen sich ferner nicht allgemeingültig bestimmen. Sie müssen vielmehr auf die Kontextbedingungen und die Erfordernisse der verschiedenen Nutzergruppen rückbezogen werden. Auch wenn es durchaus Fragestellungen von allgemeiner Relevanz gibt, werden Konzepte zur Erfolgsbewertung von Programmen je nach Adressatenkreis sei es etwa die Europäische Union, der Bund, ein einzelnes Bundesland oder aber ein Projektträger der Arbeitsförderung unterschiedlich akzentuiert sein. Dies wird bei der Entwicklung und Diskussion von Evaluationskonzepten und ihrer methodisch-empirischen Herangehensweise oftmals nur unzureichend berücksichtigt. Der Beitrag fragt daher aus verschiedenen Perspektiven der Bundesebene (Kapitel 2), der Landesebene (Kapitel 3) sowie aus europäischer Sicht (Kapitel 4) nach den Konzepten, Möglichkeiten, Grenzen und Entwicklungsperspektiven der Evaluation von Arbeitsmarktprogrammen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Gender Mainstreaming in der mikroökonomischen Evaluation arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen (2004)
Zitatform
Beblo, Miriam & Elke Wolf (2004): Gender Mainstreaming in der mikroökonomischen Evaluation arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 53, H. 10, S. 253-258.
Abstract
"Die Geschlechterperspektive wird in der Evaluationsforschung zur Arbeitsmarktpolitik bisher eher selten eingenommen. Dabei können arbeitsmarktpolitische Reformen unterschiedliche Auswirkungen auf die Lebenssituationen von Frauen und Männern haben, auch wenn sie augenscheinlich geschlechtsneutral konzipiert sind. Wir propagieren einen Ansatz zur mikroökonometrischen Evaluierung von Arbeitsmarktpolitik unter Berücksichtigung des Gender Mainstreaming, bei dem das Evaluationsdesign aus der Geschlechterperspektive entwickelt werden soll. Mit Hilfe mikroökonometrischer Evaluationsmethoden, bei denen die Effekte einer Maßnahme auf Basis eines Vergleichs von Programm- und Kontrollgruppen ermittelt werden, können somit geschlechterdifferenzierende Auswirkungen identifiziert werden. Dieses Vorgehen stellt allerdings hohe Ansprüche an die Datenverfügbarkeit und -qualität." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Evaluating the dynamic employment effects of training programs in East Germany using conditional difference-in-differences (2004)
Zitatform
Bergemann, Annette, Bernd Fitzenberger & Stefan Speckesser (2004): Evaluating the dynamic employment effects of training programs in East Germany using conditional difference-in-differences. (ZEW discussion paper 2004-41), Mannheim, 67 S.
Abstract
"This paper evaluates the effects of Public Sponsored Training in East Germany in the context of reiterated treatments. Selection bias based on observed characteristics is corrected for by applying kernel matching based on the propensity score. We control for further selection and the presence of Ashenfelter's Dip before the program with conditional difference-in-differences estimators. Training as a first treatment shows insignificant effects on the transition rates. The effect of program sequences and the incremental effect of a second program on the reemployment probability are insignificant. However, the incremental effect on the probability to remain employed is slightly positive." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Verbleibsquote ein Controlling-Indikator für den Eingliederungserfolg von ABM!? (2004)
Zitatform
Caliendo, Marco & Elke J. Jahn (2004): Verbleibsquote ein Controlling-Indikator für den Eingliederungserfolg von ABM!? (Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, Discussion Paper), Frankfurt am Main, 21 S.
Abstract
"Als Controlling-Indikator für den kausalen Wiedereingliederungseffekt arbeitsmarktpolitischer Instrumente ist die Verbleibsquote seit langem heftiger Kritik ausgesetzt. Dennoch ist sie bislang die einzige, kurzfristig verfügbare Kennziffer, die steuerungsrelevante Informationen liefern kann. Ein Vergleich der auf Basis von Matching-Verfahren gewonnenen Netto-Effekte für ABM mit der Verbleibsquote zeigt, dass Verbleibsquoten von über 50 % mit negativen Netto-Effekten verbunden sein können. Allerdings ist die Verbleibsquote eng mit dem Netto-Effekt korreliert. Wir nutzen diesen Zusammenhang, um Verbleibsquoten zu simulieren, die notwendig sind, damit mit positiven Netto-Effekten bei ABM gerechnet werden kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Verbleibsquote ein Controlling-Indikator für den Eingliederungserfolg von ABM!? (2004)
Zitatform
Caliendo, Marco & Elke J. Jahn (2004): Verbleibsquote ein Controlling-Indikator für den Eingliederungserfolg von ABM!? In: Zeitschrift für Evaluation H. 1, S. 51-69.
Abstract
"Als Controlling-Indikator für den kausalen Wiedereingliederungseffekt arbeitsmarktpolitischer Instrumente ist die Verbleibsquote seit langem heftiger Kritik ausgesetzt. Dennoch ist sie bislang die einzige, kurzfristig verfügbare Kennziffer, die steuerungsrelevante Informationen liefern kann. Ein Vergleich der auf Basis von Matching-Verfahren gewonnenen Netto-Effekte für ABM mit der Verbleibsquote zeigt, dass Verbleibsquoten von über 50 % mit negativen Netto-Effekten verbunden sein können. Allerdings ist die Verbleibsquote eng mit dem Netto-Effekt korreliert. Wir nutzen diesen Zusammenhang, um Verbleibsquoten zu simulieren, die notwendig sind, damit mit positiven Netto-Effekten bei ABM gerechnet werden kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Evaluation der Eingliederungseffekte von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen in reguläre Beschäftigung für Teilnehmer in Deutschland (2004)
Zitatform
Caliendo, Marco, Reinhard Hujer & Stephan L. Thomsen (2004): Evaluation der Eingliederungseffekte von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen in reguläre Beschäftigung für Teilnehmer in Deutschland. (ZEW discussion paper 2004-46), Mannheim, 35 S.
Abstract
"In der Studie werden die Wirkungen von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen (ABM) in Deutschland auf die individuellen Eingliederungswahrscheinlichkeiten der Teilnehmer in reguläre Beschäftigung evaluiert. Für die Untersuchung wird ein umfangreicher und informativer Datensatz aus den Datenquellen der Bundesagentur für Arbeit (BA) verwendet, der es ermöglicht, die Wirkungen der Programme differenziert nach individuellen Unterschieden der Teilnehmer und mit Berücksichtigung der heterogenen Arbeitsmarktstruktur zu untersuchen. Der Datensatz enthält Informationen zu allen Teilnehmern in ABM, die ihre Maßnahmen im Februar 2000 begonnen haben, und zu einer Kontrollgruppe von Nichtteilnehmern, die im Januar 2000 arbeitslos waren und im Februar 2000 nicht in die Programme eingetreten sind. Mit Hilfe der Informationen der Beschäftigtenstatistik ist es hierbei erstmals möglich, den Abgang in reguläre Beschäftigung auf Grundlage administrativer Daten zu untersuchen. Der vorliegende Verbleibszeitraum reicht bis Dezember 2002. Unter Verwendung von Matching-Methoden auf dem Ansatz potenzieller Ergebnisse werden die Effekte von ABM mit regionaler Unterscheidung und für besondere Problem- und Zielgruppen des Arbeitsmarktes geschätzt. Die Ergebnisse zeigen zwar deutliche Unterschiede in den Effekten für Subgruppen, insgesamt weisen die empirischen Befunde jedoch darauf hin, dass das Ziel der Eingliederung in reguläre ungeförderte Beschäftigung durch ABM weitgehend nicht realisiert werden konnte." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zur Evaluierung der Förderung regionaler Innovationsnetzwerke: Ansatz und Erfahrungen am Beispiel des InnoRegio-Programms (2004)
Eickelpasch, Alexander; Pfeiffer, Ingo; Pfirrmann, Oliver;Zitatform
Eickelpasch, Alexander, Ingo Pfeiffer & Oliver Pfirrmann (2004): Zur Evaluierung der Förderung regionaler Innovationsnetzwerke. Ansatz und Erfahrungen am Beispiel des InnoRegio-Programms. In: Zeitschrift für Evaluation H. 2, S. 181-198.
Abstract
"Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) verfolgt mit seinem Programm InnoRegio einen neuen Ansatz der Innovationsförderung. Um die Innovationspotentiale in ausgewählten ostdeutschen Regionen zu stärken, wurde der Zusammenschluss regionaler Unternehmen und wissenschaftlicher Einrichtungen zu Innovationsnetzwerken (InnoRegios) angeregt, die eine Förderung für spezielle Innovationsvorhaben erhalten. Der Förderzeitraum umfasst die Jahre 2000 bis 2006. Für das Programm stehen insgesamt 255 Mill. Euro zur Verfügung. In diesem Beitrag werden das Programm, insbesondere aber Ziel und Ansatz seiner wissenschaftlichen Begleitung vorgestellt. Die wissenschaftliche Begleitung soll die Umsetzung der Förderung beobachten und die Eignung des Förderansatzes bewerten. Diese Aufgabe wird unter Bezug auf die Erkenntnisse aus verschiedenen Gebieten der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften von einem interdisziplinär zusammengesetzten Team umgesetzt. Damit hat nicht nur das InnoRegio-Programm selbst, sondern auch die Begleitforschung Modellcharakter: Verfahren zur Evaluierung der Netzwerkförderung sind erst in Ansätzen entwickelt, und eine einheitliche Basis der Analyse und Bewertung aus dem Blickwinkel der unterschiedlichen Disziplinen rnuss erst noch herausgebildet werden. Als Konsequenz der Prozessabläufe dieses Förderprogramms lag der Schwerpunkt der Begleitforschung bisher auf den Prozessen der Netzwerkbildung. Die wesentliche Frage, welche Rolle die Vernetzung im Innovationsprozess spielt und welche ökonomische Wirkung sie entfaltet, kann erst in der Endphase der Forschung untersucht werden. Die bisher vorliegenden empirischen Befunde aus dem Blickwinkel der beteiligten Disziplinen - Ökonomie, Organisationspsychologie, Soziologie und Politologie - illustrieren denn auch mehr die Komplexität des Förderansatzes, als dass sie bereits die Fragen nach der Eignung des Instruments beantworten. Hauptziel dieses Beitrages ist es daher, die Diskussion über Methoden der Evaluierung von Netzwerken und ihrer Förderung anzustoßen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
A conceptual framework for the evaluation of comprehensive labor market policy reforms in Germany (2004)
Zitatform
Fertig, Michael & Jochen Kluve (2004): A conceptual framework for the evaluation of comprehensive labor market policy reforms in Germany. (RWI discussion papers 13), Essen, 32 S.
Abstract
Die Autoren stellen ein Konzept zur mittel- und längerfristigen Bewertung der Auswirkungen sowie der Effektivität und Effizienz der Umsetzung der Vorschläge der Hartz-Kommission zur Arbeitsmarktpolitik in Deutschland vor. Die Erläuterung des Evaluationskonzepts wird ergänzt durch eine Diskussion konzeptueller und praktischer Evaluationsprobleme; die benötigten Daten und ihre Verfügbarkeit werden beschrieben. Neben der Analyse der Effektivität und der Analyse der Effizienz wird auch die Implementierung und die konkrete Umsetzung des Evaluationskonzeptes für die einzelnen Maßnahmen bzw. Reformkomponenten auf der Mikro-und Makrobebene skizziert. Das vorgestelle Konzept ist nicht nur direkt einsetzbar, sondern auch ausbaubar für zukünftige Analysen. (IAB)
Ähnliche Treffer
auch erschienen als: IZA discussion paper, 1099 -
Literaturhinweis
A conceptual framework for the evaluation of comprehensive labor market policy reforms in Germany (2004)
Zitatform
Fertig, Michael & Jochen Kluve (2004): A conceptual framework for the evaluation of comprehensive labor market policy reforms in Germany. (IZA discussion paper 1099), Bonn, 30 S.
Abstract
Die Autoren stellen ein Konzept zur mittel- und längerfristigen Bewertung der Auswirkungen sowie der Effektivität und Effizienz der Umsetzung der Vorschläge der Hartz-Kommission zur Arbeitsmarktpolitik in Deutschland vor. Die Erläuterung des Evaluationskonzepts wird ergänzt durch eine Diskussion konzeptueller und praktischer Evaluationsprobleme; die benötigten Daten und ihre Verfügbarkeit werden beschrieben. Neben der Analyse der Effektivität und der Analyse der Effizienz wird auch die Implementierung und die konkrete Umsetzung des Evaluationskonzeptes für die einzelnen Maßnahmen bzw. Reformkomponenten auf der Mikro-und Makrobebene skizziert. Das vorgestelle Konzept ist nicht nur direkt einsetzbar, sondern auch ausbaubar für zukünftige Analysen. (IAB)
Ähnliche Treffer
auch erschienen als: RWI-discussion papers , 13 -
Literaturhinweis
Hartz-Gesetze: methodische Ansätze zu einer Evaluierung (2004)
Hagen, Tobias ; Wolf, Elke ; Hujer, Reinhard; Wunderlich, Gaby; Jacobebbinghaus, Peter; Biewen, Martin ; Winterhager, Henrik; Spermann, Alexander; Boockmann, Bernhard; Fitzenberger, Bernd ; Arntz, Melanie ; Gürtzgen, Nicole ; Pfeiffer, Friedhelm ; Beblo, Miriam; Weber, Andrea ; Ammermüller, Andreas; Wilke, Ralf A. ;Zitatform
Hagen, Tobias & Alexander Spermann (2004): Hartz-Gesetze. Methodische Ansätze zu einer Evaluierung. (ZEW-Wirtschaftsanalysen 74), Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft, 246 S.
Abstract
"Noch nie wurden im Bereich der Arbeitsmarktpolitik so umfassende Reformen auf den Weg gebracht wie mit den Hartz-Gesetzen. Sie sollen dazu beitragen, die Arbeitslosigkeitsdauer durch eine verbesserte Arbeitsvermittlung zu verringern. Für den Gesetzgeber, aber auch für die Gesellschaft insgesamt, ist es essentiell zu erfahren, in welchem Maße die gesetzten Ziele erreicht werden. Eine Evaluierung kann diese Frage beantworten. Der Band enthält ein methodisches Konzept für eine umfassende Evaluation der neuen Instrumente der Hartz-Gesetze. Zunächst werden methodische Ansätze zu einer Evaluation auf leicht verständlichem Niveau diskutiert. Diese beziehen sich sowohl auf die mikroökonomische Ebene als auch auf die aggregierte Ebene: Es kann ermittelt werden, wie sich die arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen auf einzelne Personen und Betriebe auswirken, aber auch, welche Konsequenzen sie für eine Branche oder die Gesamtwirtschaft haben. Darüber hinaus werden auch Ansätze für eine Bewertung geschlechtsspezifischer Probleme am Arbeitsmarkt dargestellt (Gender-Mainstreaming). Ein weiterer Schwerpunkt sind die für die Evaluationsforschung nutzbaren Datensätze. Im zweiten Teil des Bandes werden konkrete Evaluationsstrategien für einzelne Reformen und Instrumente vorgeschlagen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ökonometrische Evaluation der aktiven Arbeitsmarktpolitik in Ostdeutschland auf Basis von Regionaldaten: grundlegende Probleme und Ergebnisse dreier Ansätze (2004)
Zitatform
Hagen, Tobias (2004): Ökonometrische Evaluation der aktiven Arbeitsmarktpolitik in Ostdeutschland auf Basis von Regionaldaten. Grundlegende Probleme und Ergebnisse dreier Ansätze. In: Zeitschrift für Evaluation H. 2, S. 241-263.
Abstract
"Der Beitrag stellt die Notwendigkeit der ökonometrischen Evaluation von aktiver Arbeitsmarktpolitik (AAMP) mittels Regionaldaten ausgehend von der Diskussion der nicht intendierten Wirkungen dar, veranschaulicht grundsätzliche methodische Probleme und zeigt anhand der Evaluation umfangreicher Maßnahmen der AAMP in Ostdeutschland mögliche empirische Ansätze auf Die Evaluation umfasst dabei die Arbeitsmarkteffekte von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen (ABM), Strukturanpassungsmaßnahmen (SAM) sowie der geförderten beruflichen Weiterbildung (FbW) und basiert auf Arbeitsamtsbezirksdaten sowie Kreisdaten. Bei den gewählten Ansätzen handelt es sich um (1) eine erweiterte Matching-Funktion, mit der die Effekte AAMP auf die Matching-Effizienz geschätzt werden, (2) eine Beveridge-Kurve, mit der die Effekte auf die regionale Unterbeschäftigung ermittelt werden, sowie (3) eine (dynamische) Arbeitsnachfrage. Die Schätzergebnisse weisen darauf hin, dass die ostdeutsche Arbeitsmarktsituation durch die untersuchten Maßnahmen nicht verbessert wurde." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Some reflections on the use of administrative data to estimate the net impacts of workforce programs in Washington State (2004)
Hollenbeck, Kevin;Zitatform
Hollenbeck, Kevin (2004): Some reflections on the use of administrative data to estimate the net impacts of workforce programs in Washington State. (Upjohn Institute staff working paper 2004-109), Kalamazoo, 17 S.
Abstract
"The purpose of this paper is to reflect on the results, methodology, and processes used in a series of net labor market impact studies done for the State of Washington over the past six years. All of the studies relied on administrative data and used a technique referred to as quasiexperimental evaluation. The program interventions were the federal- and state-funded workforce development programs The paper sets out eight 'reflections' for analysts and policy makers to consider. These reflections identify lessons learned and uncertainties or issues that need more consideration and scrutiny." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Using administrative data for workforce development program evaluation (2004)
Hollenbeck, Kevin;Zitatform
Hollenbeck, Kevin (2004): Using administrative data for workforce development program evaluation. (Upjohn Institute staff working paper 2004-103), Kalamazoo, 63 S.
Abstract
"This paper addresses the question of whether administrative data that are collected for performance monitoring purposes can be used for program evaluation. It argues that under certain circumstances, such data can be used. In particular, data from the state of Washington are used to examine the effectiveness of services provided to adults under the Workforce Investment Act (WIA). The general theme of an emerging literature on techniques for nonexperimental evaluations of social programs is that many different techniques have appropriate asymptotic properties. A contribution of this paper is to examine the sensitivity of net impact estimators to various estimation techniques. Virtually all of the techniques yielded estimates of positive labor market impacts for both men and women. Men had earnings gains on the order of 10 percent that resulted mainly from increased employment rates. Women had larger estimated earnings gains-on the order of 20 to 25 percent-that emanated from increased employment and increased wages or hours. A second purpose of the paper was to provide principles that policymakers and program administrators should apply when considering evaluation results." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Der neue Forschungsbereich "Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik" am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit (BA) stellt sich vor (2004)
Zitatform
Jaenichen, Ursula, Gesine Stephan & Frank Wießner (2004): Der neue Forschungsbereich "Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik" am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit (BA) stellt sich vor. In: Zeitschrift für Evaluation H. 2, S. 297-310.
Abstract
Die Erfolgskontrolle arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen und Programme gehört zu den Hauptaufgaben des am IAB neu etablierten Forschungsbereiches 'Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik'. Die Rolle der Evaluation arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen für die Politikberatung wird diskutiert. Es folgt eine theoretische Systematisierung der Effekte von Arbeitsmarktpolitik sowie eine Darstellung der eingesetzten Methoden der Evaluation. Hierzu zählt in erster Linie die Begleitforschung, bei der es darum geht, schon während der Laufzeit eines Programms dessen Akzeptanz, Wirkung und Wirksamkeit vor dem Hintergrund kontinuierlicher Verbesserung zu untersuchen. Die letztlich interessierende Frage bei der Evaluation einer Maßnahme ist, ob sich die individuellen Beschäftigungschancen durch die Maßnahmenteilnahme verändert haben. Im Anschluss wird die Tradition der Wirkungsforschung am IAB skizziert, um schließlich das Forschungsprogramm des Bereichs sowie dessen Perspektiven darzustellen. Adressaten der Forschung sind sowohl die Wissenschaft als auch die Politik und die interessierte Öffentlichkeit. Vor dem Hintergrund sozialwissenschaftlicher und ökonomischer Theorieansätze werden im Bereich sowohl quantitativ als auch qualitativ ausgerichtete Studien konzipiert und durchgeführt. Gegenwärtiger Arbeitsschwerpunkt ist die Evaluation bedeutender Standardinstrumente der Arbeitsförderung nach dem SGB III (ABM, Förderung beruflicher Weiterbildung und Lohnkostenzuschüsse). Von besonderem Interesse ist derzeit die Evaluation von Revormvorhaben und bereits implementierten innovativen Instrumenten, wie z.B. die Personal-Service-Agenturen. Für die zukünftige Arbeit des Forschungsbereichs wird vor allem die Evaluation des neuen SGB II und von Hartz IV von Bedeutung sein. (IAB)
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Literaturhinweis
Multivariate Analysen zur Zielerreichung des Mainzer Modells (2004)
Zitatform
Krug, Gerhard & Helmut Rudolph (2004): Multivariate Analysen zur Zielerreichung des Mainzer Modells. In: T. Gewiese, J. Hartmann, G. Krug & H. Rudolph (2004): Das Mainzer Modell aus Sicht der Arbeitnehmer und Betriebe : Befunde aus der Begleitforschung, Berlin, S. 140-174.
Abstract
Um das Mainzer Modell beurteilen zu können, wurden durch die Zuschüsse Geförderte und eine Vergleichsgruppe von Ungeförderten zu der Veränderung ihrer Einkommensposition durch die Arbeitsaufnahme und zu ihren neuen Arbeitsbedingungen befragt. Die vorliegenden Analysen befassen sich im ersten Teil mit der Selektivität der Vergleichsgruppe. In dem Maße nämlich, in dem die Vergleichsgruppe in ihrer Zusammensetzung systematisch von den Teilnehmern des Mainzer Modells abweicht, kommt man zu unterschiedlichen, eventuell nicht gerechtfertigten Bewertungen des Fördererfolges. Deshalb müssen die Unterschiede zwischen Teilnehmern und Vergleichspersonen sichtbar gemacht und in den statistischen Analysen zur Zielerreichung des Mainzer Modells im zweiten Teil der Analyse nachträglich kontrolliert werden."Als Resümee zur Zielerreichung kann festgehalten werden, dass das Mainzer Modell die Arbeitsmarktchancen der Teilnehmer nach dem Ende der geförderten Beschäftigung nicht statistisch signifikant beeinflusst. Stattdessen ist entscheidend, auf welche Art das Beschäftigungsverhältnis endete. Arbeitgeberkündigungen und abgelaufene Arbeitsverträge legen dabei eher den Übergang in die Arbeitslosigkeit nahe als Arbeitnehmerkündigungen." (IAB2)
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Literaturhinweis
Early indication of program performance: The case of a Swedish temporary employment program (2004)
Zitatform
Larsson, Laura & Oskar Nordström Skans (2004): Early indication of program performance: The case of a Swedish temporary employment program. (Institute for Labour Market Policy Evaluation. Working paper 2004,07), Uppsala, 21 S.
Abstract
"This paper proposes an application of standard evaluation techniques to obtain an early indication of the efficiency of a social program. An explicit distinction is made between participation and treatment since non-participants in many cases can find treatment outside of the program. By estimating the amount of treatment participants would have received if there had been no program it is possible to derive the net treatment provided by the program as soon as the first participants have entered the program. Using propensity score matching to study substitutes in the recently implemented Swedish 'Career Break' pilot program we obtain three main results: First, the selection into the program favours participants that would have received treatment even without the program. Second, the net treatment provided by the program is on average only about half of the expected program length. Third, a simulation shows how the net treatment could be increased by a simple change in the eligibility criteria." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Evaluation von Mini- und Midijobs sowie Arbeitslosengeld II: methodische Grundprobleme und Lösungsansätze (2004)
Zitatform
Michaelis, Jochen & Alexander Spermann (2004): Evaluation von Mini- und Midijobs sowie Arbeitslosengeld II. Methodische Grundprobleme und Lösungsansätze. (Universität Kassel, Fachbereich Wirtschaftswissenschaften. Volkswirtschaftliche Diskussionsbeiträge 61/04), Kassel, 22 S.
Abstract
"Die Hartz-Gesetze I-IV zielen insbesondere auf die Verkürzung der Dauer der Arbeitslosigkeit durch vermehrte Abgänge aus Arbeitslosigkeit ab. Bereits wenige Monate nach Einführung der Hartz-Instrumente wurde über Erfolge und Misserfolge in der Politik und Öffentlichkeit berichtet - in der Regel auf der Basis absoluter und relativer Zahlen. In diesem Beitrag werden exemplarisch am Beispiel der Mini- und Midijobs sowie des Arbeitslosengeldes II die Probleme der Evaluation und Lösungsansätze auf der Mikro- und Makroebene verdeutlicht. Es zeigt sich, dass eine Erfolgsbeurteilung immer den Bezug zu einer Kontrollgruppe benötigt - ansonsten ist keine Aussage zum Erfolg einer Maßnahme möglich. Da diese dem internationalen Standard entsprechende Evaluationskultur in Deutschland unterentwickelt ist, wird eine Gesetzesinitiative formuliert, die u.a. einen jährlichen Evaluationsbericht an das Parlament beinhaltet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitsmarktpolitik bei endogenen Matching-Funktionen (2004)
Zitatform
Neugart, Michael (2004): Arbeitsmarktpolitik bei endogenen Matching-Funktionen. In: G. Schmid, M. Gangl & P. Kupka (Hrsg.) (2004): Arbeitsmarktpolitik und Strukturwandel : empirische Analysen (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 286), S. 97-106.
Abstract
"Makroökonomische Evaluationen von Arbeitsmarktpolitik greifen in der Regel auf Matching-Funktionen als wichtigem Modellbestandteil zurück. Die Matching-Funktion bezieht neu geschaffene Arbeitsplätze - eine Stromgröße - auf offene Stellen und Arbeitssuchende - beides Bestandsvariablen. In den meisten Studien wird angenommen, dass der Matching-Prozess durch arbeitsmarktpolitische Maßnahmen nicht beeinflusst wird, also exogen ist, und dass die Matching-Funktion bestimmte Eigenschaften erfüllt, die mit einer Cobb-Douglas Funktion abgebildet werden können. Der Beitrag zeigt, dass beide Annahmen fragwürdig sind. Es wird mit Hilfe eines 'Agent-based-computational' Modells ein Arbeitsmarkt programmiert, der die Eigenschaften des Matching-Prozesses nicht vorgibt. Vielmehr ergeben sie sich aus dem Zusammenspiel der Akteure auf der Mikroebene. Die Simulationsergebnisse zeigen, dass die Eigenschaften des Matchings sich mit arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen verändern können, die Matching-Funktion also endogen ist. Auch die Annahme einer Cobb-Douglas-Funktion kann nicht bestätigt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Leaving unemployment for self-employment: an empirical study (2004)
Reize, Frank;Zitatform
Reize, Frank (2004): Leaving unemployment for self-employment. An empirical study. (ZEW economic studies 25), Heidelberg u.a.: Physica-Verl., 241 S.
Abstract
"The book presents an analysis of the transition from unemployment to self-employment and its subsidisation with the so-called "bridging allowance" in Germany. On the basis of econometric models, the determinants and the success of self-employment among former unemployed are estimated at the individual as well as at the firm level. By comparing different groups of the formerly unemployed, it becomes evident that self-employment is one successful route out of unemployment, as self-employment proves to be more stable than paid-employment. Therefore, the bridging allowance reaches its aim of regaining stable employment for the unemployed. However, this programme fails to create additional employment in the newly founded firms." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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