Evaluation der Arbeitsmarktpolitik
Arbeitsmarktpolitik soll neben der Wirtschafts- und Strukturpolitik sowie der Arbeitszeit- und Lohnpolitik einen Beitrag zur Bewältigung der Arbeitslosigkeit leisten. Aber ist sie dabei auch erfolgreich und stehen die eingebrachten Mittel in einem angemessenen Verhältnis zu den erzielten Wirkungen? Die Evaluationsforschung geht der Frage nach den Beschäftigungseffekten und den sozialpolitischen Wirkungen auf individueller und gesamtwirtschaftlicher Ebene nach. Das Dossier bietet weiterführende Informationen zu Evaluationsmethoden und den Wirkungen von einzelnen Maßnahmen für verschiedene Zielgruppen.
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- Methoden und Datensatzbeschreibungen
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Typologie der Maßnahmen
- Institutionen der Arbeitsförderung
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Vermittlung und Beratung
- Prozessoptimierung
- Profiling und Case Management, Eingliederungsvereinbarung
- Unterstützung bei der Arbeitsuche
- Vermittlung durch Dritte
- Vermittlung von Beziehern von Bürgergeld, Sozialhilfe oder Arbeitslosengeld II
- Zusammenarbeit von Arbeits- und Sozialverwaltung
- Job-Center
- Personal-Service-Agentur
- Zeitarbeit
- (gemeinnützige) Arbeitnehmerüberlassung
- Vermittlungsgutscheine
- Berufsberatung
- Aus- und Weiterbildung
- Subventionierung von Beschäftigung
- Öffentlich geförderte Beschäftigung
- Transfer- und Mobilitätsmaßnahmen
- berufliche Rehabilitation
- Lohnersatzleistungen / Einkommensunterstützung
- Altersteilzeit und Vorruhestand
- Sonstiges
- Typologie der Arbeitslosen
- besondere Personengruppen
- Geschlecht
- Geografischer Bezug
- Alter
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IAB-Projekt
Jugendliche im Übergang zu Ausbildung und Beschäftigung. Begleitforschung zum Jugendsofortprogramm (JUMP) (01.01.1999 - 15.12.2007)
Dietrich, Hans;Projektbeschreibung
Die IAB-Begleitforschung zum Sofortprogramm der Bundesregierung zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit untergliedert sich in fünf Teilprojekte:
1. Mehrfachbefragung von JUMP-Teilnehmern (1999-2005)
Zwischen 1999 und 2004 wurden 5.000 Teilnehmer an JUMP-Maßnahmen in 1999 und 4.000 Teilnehmer in 2000 zu drei Zeitpunkten befragt. Eine erste Befragung fand während der Maßnahmeteilnahme statt, eine zweite unmittelbar nach Beendigung der Maßnahme und eine dritte Befragung ein Jahr nach Maßnahmeende. Dabei wurden im Rahmen von Cati-Interviews Informationen über Maßnahmezugang und -verlauf, über den Ausbildungs- und Erwerbsverlauf vor bzw. nach Maßnahmeteilnahme erfasst und um Informationen zur materiellen, sozialen und psychosozialen Situation der Jugendlichen zum jeweiligen Befragungszeitpunkt ergänzt.
Zentrale Fragestellungen beschäftigen sich mit:
- dem Ausbildungs- und Erwerbsverlauf der Jugendlichen bis zum Eintritt in das Sofortprogramm;
- den individuellen, sozialen, ausbildungs- und arbeitsmarktspezifischen Restriktionen beim Zugang zu Ausbildung und Beschäftigung;
- den Ausbildungs- und Erwerbsziele von Maßnahmeteilnehmern;
- den ausbildungs- und erwerbsbezogenen Handlungs- und Entscheidungsmustern der Maßnahmeteilnehmer und deren Veränderung im Rahmen der JUMP-Förderung;
- der Inanspruchnahme von Informationen und Beratungsangeboten zu Ausbildungs- und Berufsalternativen vor Eintritt in die und nach Abschluss der JUMP-Maßnahmen;
- der Bewertung der Beratung der Jugendlichen durch das Arbeitsamt vor Eintritt in Maßnahmen des Sofortprogramms;
- der Beurteilung der besuchten Maßnahme (inhaltlich/fachlich, persönlich, trägerspezifisch);
- den Ausbildung- und Beschäftigungsperspektiven nach Maßnahmeteilnahme;
- dem Ausbildungs- bzw. Erwerbsverlauf im ersten Jahr nach Teilnahme an der JUMP-Maßnahme.
2. Eine Befragung von mehrfach benachteiligten JUMP-Maßnahmeteilnehmern (1999-2002)
Siebzig mehrfach benachteiligte Teilnehmer an Maßnahmen des Sofortprogramms wurden mittels qualitativer Interviews vertieft befragt. Die ausgewählten Jugendlichen weisen aufgrund einer Kumulation vermittlungshemmender Merkmale besondere Schwierigkeiten bei ihrem Weg in Ausbildung und Beschäftigung auf.
3. Evaluierung vor Ort (1999-2002)
Eine qualitative Studie beschäftigt sich mit der Umsetzung des Sofortprogramms in zehn ausgewählten Arbeitsamtsbezirken und befragt Vertreter aus Arbeitsämtern, von Maßnahmeträgern, aus Betrieben sowie Sozial- und Wirtschaftsexperten bei Kommunen und Verbänden. Das Sofortprogramm wird dabei vielfach als Anstoß zu einer verbesserten Kooperation und Vernetzung bewertet; offen muss jedoch noch bleiben, welche Wirkungen aus diesen neuen Kooperationsformen resultieren.
4. Bekanntheitsgrad und Bewertung von JUMP in der Bevölkerung (1999-2001)
Im Rahmen allgemeiner Bevölkerungsumfragen wurde mehrfach der Bekanntheitsgrad des Sofortprogramms ermittelt. Dabei wurde deutlich, dass insbesondere bei der eigentlichen Zielgruppe - den jugendlichen Arbeitslosen - das Programm trotz intensiver Bewerbung in den Medien am wenigsten bekannt war. Weiterhin wurde deutlich, dass dem Abbau der Jugendarbeitslosigkeit eine hohe Priorität zugemessen wurde, unabhängig davon ob das Programm selbst bekannt war oder nicht.
5. JUMP-Maßnahme-Teilnehmer-Datenbank (1999-2005)
Auf Basis der Prozessdaten der BA zum Jugendsofortprogramm wurde eine Maßnahmeteilnehmer-Datenbank aufgebaut, die für alle Teilnehmer an Maßnahmen des Jugendsofortprogramms eine vollständige JUMP-Maßnahmehistorie beinhaltet.Beteiligte aus dem IAB
Dietrich, Hans; -
IAB-Projekt
Begleitforschung zu Eingliederungsbilanzen. Determinanten des Eingliederungserfolges (01.10.1998 - 30.09.2003)
Blien, Uwe;Projektbeschreibung
Ziel ist die Identifikation der Einflußfaktoren, die die Wirksamkeit der Arbeitsmarktpolitik auf den regionalen Arbeitsmärkten bestimmen. Darauf aufbauend werden die Determinanten der Wiedereingliederung Arbeitsloser analysiert.
Eine vergleichende Betrachtung der Abgänge aus Arbeitslosigkeit in den jeweiligen Arbeitsmarktregionen ist nur möglich, sofern die sozio-ökonomischen Rahmenbedingungen hinreichend Berücksichtigung finden.
Grundlage für die Untersuchung sind die ab Mitte 1999 von den Arbeitsämtern zu veröffentlichenden Eingliederungsbilanzen (vgl. § 11 SGB III). -
IAB-Projekt
Möglichkeiten und Grenzen der Substitution von Überstunden durch befristete Beschäftigung - Evaluation eines Modellversuchs (01.10.1998 - 30.11.2004)
Teriet, Bernhard;Projektbeschreibung
Anknüpfend am Ziel "Verzicht auf Überstunden/Mehrarbeit - stattdessen befristete Beschäftigung von bislang arbeitslosen Arbeitnehmern" entwickelte das Arbeitsamt Neuwied ein Konzept, in dem es als Katalysator aktiv wurde und 1. Vorbehalte auf Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite abbaute; 2. die Elemente des Modells in Vorteile für Arbeitgeber und Arbeitnehmer übersetzte; 3. einen "Pool" paßgenau ausgewählter Arbeitsloser mit hoher Leistungsfähigkeit und geringer Einarbeitungsnotwendigkeit zur gezielten Vermittlung bildete und 4. einen flankierenden finanziellen Stimulus für Arbeitgeber, die am Modell aktiv mitwirken, konzipierte. Hauptziele des Projektes sind:
1. Darstellung von Abläufen des Modellversuchs unter Berücksichtigung der Strukturen von Betrieben, Arbeitsplätzen und Beschäftigten
2. Ermittlung der wichtigsten Bestimmungsfaktoren erfolgreicher und nicht erfolgreicher Substitutionsprozesse.
3. Untersuchung der Stabilität von Ergebnissen der Substitutionsprozesse, insbesondere der begründeten Beschäftigungsverhältnisse.
4. Prüfung auf Übertragbarkeit bzw. erfolgsorientierte Ausgestaltung. -
IAB-Projekt
Begleitforschung zu den Zuschüssen zu Sozialplanmaßnahmen nach §§254ff. des Sozialgesetzbuches III (01.09.1998 - 01.08.2000)
Brinkmann, Christian;Projektbeschreibung
Seit Januar 1998 können mit dem neuen Instrument der "Zuschüsse zu Sozialplanmaßnahmen" nach §§ 254ff. SGB III Maßnahmen der aktiven, auf Wiedereingliederung in neue Beschäftigung gerichteten Arbeitsförderung durchgeführt werden, die im Falle von Betriebsänderungen mit Personalabbau unmittelbar vor oder nach dem Verlust des Arbeitsplatzes einsetzen. Diese Maßnahmen werden gemeinsam finanziert von der Bundesanstalt für Arbeit und von Betrieben, Dienststellen und Einrichtungen, die ihren Personalstand im Rahmen eines Sozialplans oder einer sozialplanähnlichen Vereinbarung reduzieren. Dadurch soll die bisherige, auf Abfindungen und vorzeitige Übergänge in den Ruhestand gerichtete Sozialplanpraxis umgelenkt werden in Richtung auf eine beschäftigungswirksame Nutzung von Sozialplanmitteln. Zuständig für die Förderung sind die Landesarbeitsämter.
Die Inanspruchnahme des neuen Instruments ist im Jahre 1998 eher langsam angelaufen. Verstärktes Interesse der Betriebe und Betriebsräte war mit dem zunächst geplanten Auslaufen der Übergangsfrist für die Anrechnung von Abfindungen auf das Arbeitslosengeld zu erwarten. Der Gesetzgeber hat allerdings zwischenzeitlich den alten Rechtszustand wieder hergestellt. Ein gewisser Druck in Richtung auf eine Veränderung der Sozialplanpraxis wird durch die schrittweise Abschaffung der vorgezogenen Altersrente wegen Arbeitslosigkeit entstehen.
Aufgabe des Projekts ist die wissenschaftliche Begleitung der Einführung und betrieblichen Nutzung des neuen Instruments. Zentrale Fragestellungen hierbei sind
-Inanspruchnahme der Förderung nach strukturellen Merkmalen der Betriebe und geförderten Personen
-Implementationsprozeß im Verhältnis von Betrieben und Landesarbeitsämtern
-Veränderung der Inhalte von Sozialplänen mit und ohne Förderung unter den veränderten Rahmenbedingungen
-Veränderung der Verhandlungslogik und -struktur bei der Vereinbarung von Sozialplänen, die gefördert werden sollen
-veränderte Verteilung der Kosten von Personalabbau zwischen Betrieben und Haushalt der BA
-Inhalt, Methodik und Organisation der geförderten Maßnahmen
-Inanspruchnahme und Akzeptanz der Maßnahmen durch die vom Personalabbau Betroffenen
-Verbleib der geförderten Personen. -
IAB-Projekt
Einzelbetriebliche Erfolgskontrolle für regionale Fördermaßnahmen (Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur) (01.03.1998 - 01.01.2002)
Bellmann, Lutz; Koller, Martin;Projektbeschreibung
1. Die Weiterentwicklung wissenschaftlich und fachlich belastbarer und politisch vermittelbarer Kontrollrnechanismen für die Erfolgskontrolle bei der Förderung der gewerblichen Wirtschaft aus der Gemeinschaftsaufgabe äVerbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" GA ist Ziel des Gutachtens "Einzelbetriebliche Erfolgskontrolle". Derzeit wird in diesem Auftragsgutachten (von Bund und Ländern) ein Ansatz erarbeitet, bei dem die Angaben aus der Bewilligungsstatistik mit Dateien zur Beschäftigtenstatistik abgeglichen werden. Außerdem werden, z.T. durch aufwendige Call-Aktionen, auch externe Adressen- und Telephonregister genutzt. Bei erfolgreicher Identifikation (Matching) können schließlich in den speziell entwickelten Datenbanken eindeutige betriebliche Verlaufsangaben gewonnen werden, z.B. zu Umfang und Struktur des Beschäftigungsvolumens oder zur Struktur und Entwicklung der Löhne, Lohnsummen oder Sozialversicherungsbeiträgen (fiskalischer Refinanzierungsaspekt). Damit sind erfolgreiche und weniger erfolgreiche Förderfälle unterscheidbar. Die Bewertung muss im regionalen Kontext erfolgen, d.h. nicht nur im Hinblick auf Branchen und Betriebgrößenklassen, sondern vor allem im Vergleich von Fördergebiet und nicht Fördergebiet, von geförderten und nicht geförderten Betrieben und im Vergleich von unterschiedlich prosperierendem Umfeld in den Regionen. Die Ergebnisse werden in anonymisierter Form aufbereitet. Gleichwohl wird damit die Basis für ein künftiges gleitendes Monitoring zum einzelbetrieblichen Fördererfolg gelegt. Empirisch ist die Identifizierung der Betriebe dennoch mit erheblichem Aufwand verbunden; nach gegenwärtigem Stand konnten in der Datenbank der BA bislang etwa die Hälfte der GA- geförderten Betriebe zweifelsfrei wiedergefunden werden. 2. Außerdem wurden mit dem IAB-Betriebspanel (einer Erhebung bei 8.000 Betrieben) detaillierte Fragen zu betriebswirtschaftlichen Kenngrößen gestellt (z.B. Umsatz, Investition, Geschäftserwartung, Innovation, Kräftebedarf etc.). Trotz des relativ großen Panel-Umfangs ist die Zahl der dabei getroffenen geförderten Betriebe verhältnismäßig klein. Repräsentative Angaben zu solch komplexen Fragen erfordern ein eigenes Förderpanel. Die wichtigsten Ergebnisse der deskriptiven Analyse: Bei den GA-geförderten Betrieben in Westdeutschland konnte rund jeder zweite seine Beschäftigung erhöhen. Bei den nicht geförderten Betrieben war der Anteil derjenigen mit positiver Beschäftigungsentwicklung jeweils vergleichsweise geringer. Auch die Beschäftigungserwartungen waren bei geförderten Betrieben etwas optimistischer. Der Anteil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten liegt in GA-geförderten Betrieben mit 99 % weitaus höher als in allen Betrieben. GA-Betriebe sind mit durchschnittlich 155 (Ost) bzw. 171 (West) Beschäftigten deutlich größer als nicht geförderte Betriebe (19 bzw. 40 Beschäftigte). Zu berücksichtigen ist, dass hier jeweils die Mediane angegeben sind. Die Investitionen pro Beschäftigten sind um das Sechsfache (West) bzw. das Fünfzehnfache (Ost) höher als bei nicht geförderten Betrieben. Die Investitionsplanungen bzw. Erwartungen zwischen westdeutschen geförderten und nicht geförderten Betrieben gleichen sich an; die Planungen ostdeutscher GA-Betriebe sind im Vergleich zu nicht geförderten Betrieben wesentlich höher. Insgesamt ist der Anteil derjenigen Unternehmen, die eine Zunahme ihrer Investitionstätigkeit planen, in beiden Teilen Deutschlands bei den GA-Betrieben größer als bei den nicht geförderten Betrieben. Die Entwicklung von Umsatz, Geschäftsvolumen und Bruttolohn- und Gehaltssumme verlief in GA-Betrieben (Ost und West) besser als in nicht geförderten Betrieben. Rund jeder zweiter GA-Betrieb verzeichnete bei diesen Kennzahlen Zunahmen, während dies bei den nicht geförderten Betrieben nur 41 % (West) bzw. 34 % (Ost) waren.
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IAB-Projekt
Selektivität und Eingliederungserfolg betriebsbezogener Einstellungshilfen (01.10.1997 - 31.12.2005)
Jaenichen, Ursula;Projektbeschreibung
Das Projekt soll dazu beitragen, das bestehende Informationsdefizit hinsichtlich der Wirksamkeit betrieblicher Einstellungshilfen abzumildern. Bislang existieren nur wenige mikroökonometrische Untersuchungen zu den Wirkungen von Lohnkostenzuschüssen auf individuelle Beschäftigungschancen. Das Projekt verwendet einen Vergleichsgruppenansatz: die Förderwirkung wird durch Kontrastierung der nach Förderung beobachteten Arbeitsmarktergebnisse der jeweiligen Gruppe geförderter Personen mit den Ergebnissen einer mit Matching-Verfahren ausgewählten Gruppe nicht geförderter Personen geschätzt. Zur Ermittlung üblicherweise nicht verfügbarer Personenmerkmale wurde eine Zusatzbefragung bei den Fachkräften der Arbeitsvermittlung durchgeführt.
Beteiligte aus dem IAB
Jaenichen, Ursula; -
IAB-Projekt
Betriebsbezogene Einstellungshilfen und betriebliches Einstellungsverhalten (01.10.1997 - 01.06.2001)
Projektbeschreibung
Auf der Grundlage einer repräsentativen Befragung von ca. 3000 Betrieben, die von Januar bis April 1999 geförderte Arbeitnehmer (Eingliederungszuschuss, Einstellungszuschuss bei Neugründungen, Eingliederungsvertrag, Beschäftigungshilfen für Langzeitarbeitslose, Strukturanpassungsmassnahmen Ost für Wirtschaftsunternehmen, ESF-BA-Eingliederungsbeihilfe) eingestellt haben, werden die entscheidungsrelevanten Faktoren des Betriebes zur Einstellung arbeitsloser Bewerberlnnen ermittelt und eine Einschätzung des Förderinstrumentes am konkreten Förderfall vorgenommen (Zielgruppenerreichung und Akzeptanz des Instrumentes). Zur Abschätzung des Massnahmeerfolges wird der Einsatz und der Verbleib der Geförderten im Betrieb untersucht. Zusammen mit einem Strukturvergleich von geförderten und nicht geförderten Betrieben werden die Analysen Aussagen zur Wirkung von Lohnsubventionen auf die Einstellung von Zielgruppen der Arbeitsmarktpolitik bei unterschiedlichen Förderkonditionen und unterschiedlichen betrieblichen Rahmenbedingungen zulassen. Auftragnehmer des Projektes ist Infratest Burke Sozialforschung München.
Beteiligte aus dem IAB
Jaenichen, Ursula; -
IAB-Projekt
Das IAB-Betriebspanel (01.07.1997 - 31.12.9999)
Bellmann, Lutz; Oberfichtner, Michael;Projektbeschreibung
Das IAB-Betriebspanel ist eine seit 1993 jährlich wiederholte Panelbefragung von Betriebseinheiten. Seit 1996 enthält der Datensatz auch Betriebe aus den neuen Bundesländern und Ost-Berlin. Grundgesamtheit der repräsentativen Stichprobe sind alle Betriebe mit mindestens einem sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten. Die Ziehung der Zufallsstichprobe erfolgte auf Grundlage einer Betriebsdatei, die aus der Beschäftigtenstatistik der Bundesagentur für Arbeit generiert wurde, über 20 Branchen (bis 1999: 16 Branchen, ab 2005: 17 Branchen) und 10 Betriebsgrößenklassen. Das Sample enthält derzeit fast 16.000 Fälle (rund 10.000 für Westdeutschland und fast 6000 für Ostdeutschland). Die Feldarbeit wird in persönlichen Interviews bei den Betrieben von TNS Infratest Sozialforschung durchgeführt. Die Erstellung des Fragebogens und die Organisation der Datenerhebung erfolgt in Zusammenarbeit mit Länderministerien, SÖSTRA-Berlin und weiteren Forschungsinstituten. Erhoben werden mit dieser Befragung Niveau, Struktur und kurz- bis mittelfristige Beschäftigungserwartungen, wirtschaftliche Determinanten wie Umsatz, Erträge, Investitionen, Löhne, technischer Stand, Innovationen und organisatorische Änderungen, Arbeitszeitmuster, Entkoppelung von Betriebszeiten, Arbeitszeitflexibilitäten, Aus- und Weiterbildung, offene Stellen und Arbeitskräftenachfrage über alle Branchen und Betriebsgrößenklassen. Hinzu kommen jährlich wechselnde Themenschwerpunkte.
Beteiligte aus dem IAB
Bellmann, Lutz; Kohaut, Susanne; Leber, Ute; Möller, Iris; Schwengler, Barbara; Grau, Katrin; Oberfichtner, Michael; -
IAB-Projekt
Die regionale Mittelverteilung für die aktive Arbeitsförderung (01.06.1997 - 31.12.2005)
Blien, Uwe;Projektbeschreibung
Das Projekt befaßt sich mit der zweckmäßigen Umsetzung und statistisch-technischen Optimierung der gesetzlichen Vorgaben zur regionalen Verteilung der Mittel für die aktive Arbeitsmarktpolitik. Dabei wird ein Schlüssel für die Mittelzuweisung zu Grunde gelegt, der wesentlich auf einem Arbeitsmarktindikator beruht. Dieser ist aus mehreren Teilindikatoren zusammengesetzt, die durch geeignete Methoden kombiniert werden. Dadurch gibt er ein zutreffendes Bild der Disparitäten auf regionalen Arbeitsmärkten. In regelmäßigen Abständen wird das Verfahren zur Mittelverteilung überprüft und bei Bedarf optimiert.
Beteiligte aus dem IAB
Hirschenauer, Franziska; -
IAB-Projekt
Arbeitsplatzeffekte gemeinnütziger Arbeitnehmerüberlassungen in Rheinland-Pfalz - Evaluation und wissenschaftliche Begleitung (01.09.1996 - 01.12.1998)
Brinkmann, Christian;Projektbeschreibung
Gesellschaften zur Gemeinnützigen Arbeitnehmerüberlassung sollen Arbeitslosen die Wiedereingliederung in den ersten Arbeitsmarkt erleichtern. Die Gesellschaften stellen Arbeitslose bei sich ein, um sie sodann an Unternehmen mit Personalbedarf gegen Entgelt zu verleihen. Im Idealfall wird der Leiharbeitnehmer vom entleihenden Unternehmen übernommen und somit wieder in den ersten Arbeitsmarkt integriert. Das Projekt befaßt sich mit der Frage, ob arbeitslose Menschen, die an Gemeinnütziger Arbeitnehmerüberlassung teilgenommen haben, schneller wieder in den ersten Arbeitsmarkt zurückfinden, als dies ohne eine Teilnahme möglich gewesen wäre.
Diese Fragestellung wird anhand von Datenmaterial beantwortet, das aus zwei Quellen stammt. Zum einen wurden bei acht rheinland-pfälzischen Überlassungsgesellschaften Informationen über deren Leiharbeitnehmer erhoben. Zum anderen stellte die Bundesanstalt für Arbeit Abzüge aus den bei den relevanten Arbeitsämtern angelegten Dateien zur computerunterstützten Arbeitsvermittlung ("coArb") zur Verfügung.
Mit Hilfe der coArb-Daten wird mit der "Matching-Methode" eine Kontrollgruppe von Arbeitslosen ausgewählt, die hinsichtlich ihrer sozio-ökonomischen Struktur und Arbeitsmarktgeschichte der Leiharbeitnehmergruppe möglichst ähnlich ist. Der ökonometrische Vergleich des Wiedereingliederungserfolgs zeigt Unterschiede zwischen Leiharbeitnehmern und Kontrollgruppe auf. In der kurzen Frist (bis zu 5 Monaten nach Ende des Aufenthalts in der Gesellschaft) weisen die Leiharbeitnehmer ein bis zu 13 Prozentpunkte besseres Vermittlungsergebnis auf. Das Ergebnis hält statistischen Tests stand.
Aus methodischer Sicht zeigt die Arbeit, daß die - für Evaluationen der aktiven Arbeitsmarktpolitik noch vergleichsweise wenig genutzte - Matching-Methode in Verbindung mit einer hohen Datenqualität sehr differenzierte und aussagekräftige Ergebnisse hervorbringen kann. -
IAB-Projekt
Förderung der Aufnahme einer selbständigen Tätigkeit nach § 57 SGB III (vormals § 55a AFG) (Überbrückungsgeld): Strukturen, individuelle Erträge, Arbeitsmarktentwicklungen (01.05.1995 - 01.12.2000)
Wießner, Frank;Projektbeschreibung
a) Ermittlung von Strukturdaten über Geförderte und Tätigkeitsfelder
b) Entwicklung von Erfolgsindikatoren (Dauerhaftigkeit der Existenzgründung, Sicherung des Lebensunterhalts, Beschäftigung von Arbeitnehmern, Zusatzeffekte am Arbeitsmarkt und Gewinnung von Informationen zum Erfolg
c) Untersuchung des Stellenwerts der Förderung im Entscheidungsprozeß und im Gesamtzusammenhang der öffentlichen Förderung von Existenzgründungen. -
IAB-Projekt
Brückenfunktion strukturverbessernder ABM, unter Einbeziehung des § 249h AFG, Verknüpfung von ABM bzw. Maßnahmen nach § 249h AFG mit Maßnahmen zur Wirtschaftsförderung (01.10.1991 - 01.06.1996)
Projektbeschreibung
Analyse von Mega-ABM an Hand der ABM-Anträge und Beratungsunterlagen (Maßnehmefelder, Anschlußperspektiven, Kosten, Finanzierung). Verknüpfung von ABM und § 249h AFG mit Maßnahmen der Struktur- und Regionalpolitik. Komplementär-, Mitnahme- und Analyse von Verdrängungseffekten im Rahmen von Kosten-Nutzen-Analysen. Fragen der Rekrutierung und Entlohnung in ABM und § 249h AFG. Wechselwirkung Primär- und Sekundärarbeitsmarkt Erarbeitung von verallgemeinerbaren Vorschlägen zur Verbesserung des Einsatzes von AB-Maßnahmen und § 249h AFG Maßnehmen.
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IAB-Projekt
Analyse von Wirkungen der Allgemeinen Maßnahmen zur Arbeitsbeschaffung (ABM) in den neuen Bundesländern (01.07.1991 - 01.12.1992)
Spitznagel, Eugen;Projektbeschreibung
Gegenstand der Untersuchung sind
-direkte und indirekte Beschäftigungs- und Entlastungswirkungen
-Struktur der geförderten Personen
-Einsatzfelder von ABM und Verzahnung mit anderen Maßnahmen
-Engagement verschiedener Trägergruppen
-Kosten- und Finanzierungsstruktur
-Ausführung von ABM durch private Unternehmen (Regie/Vergabe)
-Laufzeiten
-Perspektiven nach Abschluß der Maßnahme -
IAB-Projekt
IAB-Stellenerhebung (01.07.1989 - 31.12.9999)
Dietz, Martin; Kubis, Alexander; Warning, Anja; Warning, Anja; Magvas, Emil; Spitznagel, Eugen; Warning, Anja; Kubis, Alexander; Rebien, Martina; Gürtzgen, Nicole;Projektbeschreibung
Die Stellenerhebung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) liefert quartalsweise repräsentative Daten über Anzahl und Struktur der offenen Stellen, die aus anderen Quellen nicht verfügbar und deshalb einmalig sind. Die regelmäßigen Befragungen einer repräsentativen Auswahl von Betrieben und Verwaltungen richten sich an Personalverantwortliche bzw. Geschäftsführer mit Personalverantwortung. Sie begannen 1989 in Westdeutschland mit einem schriftlichen Fragebogen und werden seitdem einmal jährlich – jeweils im vierten Quartal – als Querschnittsbefragung wiederholt, seit 1992 auch in Ostdeutschland. Repräsentative Daten über offene Stellen werden sehr kurzfristig – maximal sechs Wochen nach Quartalsende – für alle Wirtschaftsbereiche publiziert. Mit ihren jährlich verfügbaren Daten zum Verlauf von Stellenbesetzungsprozessen, zum Beispiel mit Informationen über die Such- und Besetzungswege einschließlich des Einschaltungsgrads der Arbeitsvermittlung, Informationen über die Suchzeiten und die Gründe für Schwierigkeiten bei Stellenbesetzungen, ermöglicht die Erhebung sowohl aktuelle Analysen als auch die Beobachtung von Veränderungen im Zeitverlauf.
Beteiligte aus dem IAB
Dietz, Martin; Kubis, Alexander; Moczall, Andreas; Warning, Anja; Müller, Anne; Warning, Anja; Kubis, Alexander; Warning, Anja; Warning, Anja; Kubis, Alexander; Bossler, Mario; Lochner, Benjamin; Gürtzgen, Nicole; Gürtzgen, Nicole; Gartner, Hermann; Pohlan, Laura; Börschlein, Erik-Benjamin; Lochner, Benjamin; Popp, Martin; Kubis, Alexander; Kovalenko, Tim; Pirralha, André; Meinel, Tana; -
IAB-Projekt
Analyse von Wirkungen der Allgemeinen Maßnahmen zur Arbeitsbeschaffung (ABM) (01.08.1985 - 01.01.1993)
Spitznagel, Eugen;Projektbeschreibung
Ausgehend von der Diskussionslage bei ABM soll dieses Projekt die Grundlagen verbessern für die Beurteilung des arbeitsmarktpolitischen Erfolgs von ABM, gemessen an den im AFG und in der ABM-Anordnung gesetzten Zielen und die Empfehlung lohnender Expansionsfelder für ABM unter Berücksichtigung von arbeitsmarktpolitischen, finanzwirtschaftlichen und Bedarfsgesichtspunkten. Es sollen u.a. Kosten, Finanzierungs- und Aufgabenstrukturen, Trägerschaft, Beschäftigungseffekte, Zielgruppenorientierung von ABM sowie der Verbleib von ABM Teilnehmern nach Abschluß der Maßnahme ermittelt werden.
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IAB-Projekt
Umfang, Struktur und Entwicklung der gesamtfiskalischen Kosten der Arbeitslosigkeit (01.01.1983 - 31.12.9999)
Spitznagel, Eugen; Weber, Enzo;Projektbeschreibung
Im Projekt werden die gesamtfiskalischen Kosten der Arbeitslosigkeit ermittelt und analysiert. Dazu werden sowohl Ausgaben als auch Mindereinnahmen betrachtet, die durch Arbeitslosigkeit bedingt sind. Einbezogen werden die Haushalte der Bundesagentur für Arbeit, der weiteren Sozialversicherungen sowie von Bund, Ländern und Gemeinden.
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IAB-Projekt
Untersuchungen zur beruflichen Qualifizierung bei Rehabilitanden (01.01.1978 - 01.01.2003)
Rauch, Angela;Projektbeschreibung
Fortsetzung der erstmals 1975 als Totalerhebung durchgeführten Untersuchung über den Verlauf und Erfolg der beruflichen Umschulung bei Rehabilitanden in modifizierter Form.
Beteiligte aus dem IAB
Rauch, Angela;
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Typologie der Maßnahmen
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Vermittlung und Beratung
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- Profiling und Case Management, Eingliederungsvereinbarung
- Unterstützung bei der Arbeitsuche
- Vermittlung durch Dritte
- Vermittlung von Beziehern von Bürgergeld, Sozialhilfe oder Arbeitslosengeld II
- Zusammenarbeit von Arbeits- und Sozialverwaltung
- Job-Center
- Personal-Service-Agentur
- Zeitarbeit
- (gemeinnützige) Arbeitnehmerüberlassung
- Vermittlungsgutscheine
- Berufsberatung
- Aus- und Weiterbildung
- Subventionierung von Beschäftigung
- Öffentlich geförderte Beschäftigung
- Transfer- und Mobilitätsmaßnahmen
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