Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf Wirtschaft und Arbeitsmarkt in Deutschland
Wirtschaft und Arbeitsmarkt stehen seit der Ausbreitung des Coronavirus vor großen Herausforderungen. Zur Unterstützung von Beschäftigten und Unternehmen hatte der Bundestag im Eilverfahren u.a. einen leichteren Zugang zum Kurzarbeitergeld beschlossen. Dieses Themendossier stellt Einschätzungen aus Forschung und Politik zu den Auswirkungen der Pandemie auf den Arbeitsmarkt, die wirtschaftliche Entwicklung und notwendige Maßnahmen in Deutschland zusammen.
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IAB-Infoplattform Mobiles Arbeiten
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Auswirkungen auf Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Soziales in Deutschland
- Wirtschaftliche Entwicklung und Maßnahmen
- Exit-Strategien zur Beendigung des Lockdowns
- Kurzarbeit - Regelungen und Inanspruchnahme während der Pandemie
- Homeoffice/mobiles Arbeiten
- Auswirkungen auf Betriebe
- Beschäftigung, Arbeitslosigkeit und Grundsicherung nach SGB II
- Einkommenseffekte
- Einzelne Berufe und Branchen
- Berufsausbildung/Lehrstellenmarkt
- Zukunftsszenarien: Wird die Wirtschaft nach Corona nachhaltiger?
- Soziale und gesundheitliche Aspekte
- Corona und Care
- Weiterbildung
- Konjunkturpaket zur Förderung der Wirtschaft
- Personengruppen
- Regionale Aspekte
- Internationale Arbeitsmärkte / Auswirkungen der Globalisierung
- Bundesländer
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Literaturhinweis
Covid-19 and Income Inequality: Evidence from Monthly Population Registers (2021)
Zitatform
Angelov, Nikolay & Daniel Waldenström (2021): Covid-19 and Income Inequality: Evidence from Monthly Population Registers. (CESifo working paper 9178), München, 35 S.
Abstract
"We measure the distributional impact of the COVID-19 pandemic using newly released population register data in Sweden. Monthly earnings inequality increased during the pandemic, and the key driver is income losses among low-paid individuals while middle- and high-income earners were almost unaffected. The pandemic had a larger negative impact on private-sector workers and on women. Using data on individual take-up of government COVID-19 support, we show that policy significantly dampened the inequality increase, but did not fully offset it. Annual total market income inequality, which also includes capital income and taxable transfers, shows similar patterns of increasing inequality during the pandemic." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Abiturjahrgang 2020: Ohne Abiball zum Studium - allein am Bildschirm bricht die Lebenszufriedenheit ein (2021)
Anger, Silke ; Lerche, Adrian; Patzina, Alexander ; Dietrich, Hans ; Sandner, Malte ; Bernhard, Sarah ; Toussaint, Carina ;Zitatform
Anger, Silke, Sarah Bernhard, Hans Dietrich, Adrian Lerche, Alexander Patzina, Malte Sandner & Carina Toussaint (2021): Abiturjahrgang 2020: Ohne Abiball zum Studium - allein am Bildschirm bricht die Lebenszufriedenheit ein. (IAB-Kurzbericht 19/2021), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"Der Abiturjahrgang 2020 war aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie von Schulschließungen kurz vor und während der Abiturprüfungen betroffen. Die letzten Prüfungsvorbereitungen fanden nicht im geplanten Umfang in der Schule, sondern im häuslichen Umfeld statt. Prüfungstermine wurden kurzfristig ausgesetzt und teils verschoben. Auf Basis der IAB-Studie „Berufliche Orientierung: Berufs- und Studienwahl“ (BerO) werden die Lebenszufriedenheit, die Bildungspläne sowie der Start in Hochschul- und Ausbildungsgänge des Abiturjahrgangs 2020 untersucht. Die Lebenszufriedenheit der Befragten ist auf einer Skala von 0 bis 10 um 0,5 gesunken. Ein solcher Einbruch ist untypisch für junge Menschen in diesem Lebensabschnitt. Er entspricht zum Beispiel dem drastischen Rückgang der Lebenszufriedenheit in Kriegsgebieten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Anger, Silke ; Lerche, Adrian; Patzina, Alexander ; Dietrich, Hans ; Sandner, Malte ; Bernhard, Sarah ; Toussaint, Carina ;Weiterführende Informationen
- Wunsch nach Präsenzunterricht
- Bildungspläne der Abschlussklassen am Anfang ihres letzten Schuljahres für die Zeit nach dem Abitur 2020 und deren Umsetzung Ende 2020
- Betroffenheit des Abiturjahrgangs 2020 von Einschränkungen aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie im (Dualen) Studium und in der Ausbildung im Herbst/Winter 2020
- Durchschnittliche Lebenszufriedenheit des Abiturjahrgangs 2020, Ende 2020
- Einfluss der Covid-19-Pandemie auf die Entscheidung zum Bildungsweg nach dem Abitur 2020 in der ex-post Selbsteinschätzung Ende 2020
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Literaturhinweis
Bildung: Verschärfung der Ungleichheit durch Schulschließungen vermeiden (2021)
Anger, Christina; Plünnecke, Axel;Zitatform
Anger, Christina & Axel Plünnecke (2021): Bildung: Verschärfung der Ungleichheit durch Schulschließungen vermeiden. (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2021,19), Köln, 3 S.
Abstract
"Die coronabedingten Schulschließungen führen bei vielen Schülerinnen und Schülern zu Lernverlusten. Um diese adäquat beheben zu können, sollten bei Wiederaufnahme des Schulunterrichts zügig Lernstandserhebungen durchgeführt werden. Auf dieser Basis könnten zielgerichtete Fördermaßnahmen konzipiert werden. Dafür sind rund 1,5 Mrd. Euro zur Verfügung zu stellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Distanzunterricht in der Covid-19-Pandemie: Wer häufig Kontakt zu seiner Lehrkraft hat, lernt mehr für die Schule (2021)
Anger, Silke ; Peter, Frauke ; Margaryan, Shushanik ; Schubert, Andreas; Leschnig, Lisa; Siedler, Thomas ; Hörl, Tobias; Sandner, Malte ; Christoph, Bernhard ;Zitatform
Anger, Silke, Bernhard Christoph, Tobias Hörl, Lisa Leschnig, Shushanik Margaryan, Frauke Peter, Malte Sandner, Andreas Schubert & Thomas Siedler (2021): Distanzunterricht in der Covid-19-Pandemie: Wer häufig Kontakt zu seiner Lehrkraft hat, lernt mehr für die Schule. In: IAB-Forum H. 08.12.2021 Nürnberg, o. Sz., 2021-12-07.
Abstract
"Seit Ausbruch der Covid-19-Pandemie hat sich der Schulalltag für viele Kinder und Jugendliche stark verändert. Durch die Schulschließungen zur Eindämmung der Pandemie wurde Distanzlernen im Frühjahr 2020 und auch im Schuljahr 2020/2021 zu einer neuen Normalität. Im Rahmen der Studie „Corona und Du“ hat das IAB für Kinder und Jugendliche erhoben, wie der Distanzunterricht umgesetzt wurde und wie sich dieser auf die Kontakthäufigkeit zu den Lehrkräften und auf die Lernzeit der Schülerinnen und Schüler ausgewirkt hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Wie geht es einkommensschwächeren Familien in der Coronakrise? (2021)
Zitatform
Arold, Benjamin, Vera Freundl, Katia Werkmeister & Larissa Zierow (2021): Wie geht es einkommensschwächeren Familien in der Coronakrise? In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 74, H. 6, S. 46-49.
Abstract
"In einer Online-Befragung unter 2 216 Eltern im November 2020 wurde erfasst, wie es einkommensschwächeren Familien mit Kindern in Deutschland während der Coronakrise erging. Ein Drittel der Befragten gab an, dass das Geld am Ende des Monats häufiger knapp ist als vor der Pandemie. Diese finanzielle Lage wirkt sich auch auf das Konsumverhalten der Familien aus: Knapp die Hälfte der Befragten (47%) leistet sich in der Coronakrise weniger als zuvor." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
How Does Exposure to COVID-19 Influence Health and Income Inequality Aversion? (2021)
Asaria, Miqdad; Cowell, Frank A.; Costa-Font, Joan;Zitatform
Asaria, Miqdad, Joan Costa-Font & Frank A. Cowell (2021): How Does Exposure to COVID-19 Influence Health and Income Inequality Aversion? (IZA discussion paper 14103), Bonn, 47 S.
Abstract
"We study whether exposure to COVID-19 has affected individual aversion to health and income inequality in the UK, Italy, and Germany, as well as the effect of personal shocks on employment (redundancies, government replacement salary and unemployment), income and health directly linked to COVID-19. We find that conditioned on risk aversion and relevant covariates (income, education, demographics), individuals who have experienced either a health or an financial shock during the COVID-19 pandemic, exhibit lower inequality aversion in terms of health and income, compared to those who have not experienced these shocks. Comparing levels of health and income inequality aversion in the UK between the years 2016 and 2020 we find a significant increase in inequality aversion from 2016 to 2020 in both health (17.3%) and income domains (8.8%). However, our difference-in-differences (DiD) for treatment (risk) groups defined in terms of age, region and personal exposure to health and income shocks in 2020 compared to 2016, does not indicate any additional difference in inequality aversion. The exception being individuals who are both in a high-risk age group and at the same time also experienced a health shock in 2020 compared to 2016, which are significantly more inequality averse in both health and income domains." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Tracking the impact of COVID-19 on economic inequality at high frequency (2021)
Aspachs, Oriol; Reynal-Querol, Marta; Montalvo, Jose G. ; Mestres, Josep ; Graziano, Alberto ; Durante, Ruben ;Zitatform
Aspachs, Oriol, Ruben Durante, Alberto Graziano, Josep Mestres, Marta Reynal-Querol & Jose G. Montalvo (2021): Tracking the impact of COVID-19 on economic inequality at high frequency. In: PLoS ONE, Jg. 16, H. 3. DOI:10.1371/journal.pone.0249121
Abstract
"Pandemics have historically had a significant impact on economic inequality. However, official inequality statistics are only available at low frequency and with considerable delay, which challenges policymakers in their objective to mitigate inequality and fine-tune public policies. We show that using data from bank records it is possible to measure economic inequality at high frequency. The approach proposed in this paper allows measuring, timely and accurately, the impact on inequality of fast-unfolding crises, like the COVID-19 pandemic. Applying this approach to data from a representative sample of over three million residents of Spain we find that, absent government intervention, inequality would have increased by almost 30% in just one month. The granularity of the data allows analyzing with great detail the sources of the increases in inequality. In the Spanish case we find that it is primarily driven by job losses and wage cuts experienced by low-wage earners. Government support, in particular extended unemployment insurance and benefits for furloughed workers, were generally effective at mitigating the increase in inequality, though less so among young people and foreign-born workers. Therefore, our approach provides knowledge on the evolution of inequality at high frequency, the effectiveness of public policies in mitigating the increase of inequality and the subgroups of the population most affected by the changes in inequality. This information is fundamental to fine-tune public policies on the wake of a fast-moving pandemic like the COVID-19." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Berufe und Covid-19-Pandemie: Wie hoch ist das berufsspezifische Ansteckungsrisiko? (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2021)
Zitatform
Bauer, Anja, Katharina Dengler, Britta Matthes, Roland Jucknewitz & Anja Schramm (2021): Berufe und Covid-19-Pandemie: Wie hoch ist das berufsspezifische Ansteckungsrisiko? (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 21.09.2021 Nürnberg.
Abstract
"Da das Risiko, sich mit dem SARS-CoV-2-Virus zu infizieren, je nach Beruf sehr unterschiedlich ist, sind berufs- und tätigkeitsspezifische Arbeitsschutzmaßnahmen erforderlich. Das IAB hat daher einen Index entwickelt, um das bei der Ausübung eines Berufes bestehende Ansteckungsrisiko quantifizieren zu können. Eine gemeinsame Analyse mit der AOK Bayern verdeutlicht dessen Aussagekraft in der aktuellen Pandemie." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Datenlage zur Pandemie: Stellungnahme des IAB für das Fachgespräch des Parlamentarischen Begleitgremiums Covid-19-Pandemie des Landtags Nordrhein-Westfalen am 16. November 2021 (2021)
Bauer, Frank; Sieglen, Georg;Zitatform
Bauer, Frank & Georg Sieglen (2021): Datenlage zur Pandemie. Stellungnahme des IAB für das Fachgespräch des Parlamentarischen Begleitgremiums Covid-19-Pandemie des Landtags Nordrhein-Westfalen am 16. November 2021. (IAB-Stellungnahme 10/2021), Nürnberg, 21 S.
Abstract
"Das Begleitgremium Covid-19-Pandemie, ein Unterausschuss des Ausschusses für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landestags Nordrhein-Westfalens, hat den Auftrag, aktuelle sowie künftige gesundheitliche, soziale und wirtschaftliche Folgen der Bewältigung und der Eindämmung der Covid-19-Pandemie zu behandeln. Im Rahmen eines Fachgesprächs am 16. November 2021 wurde das IAB unter dem Titel „Datenlage – Bereich Arbeit – Wirtschaft“ um eine Stellungnahme gebeten. Für Fragen aus dem umfangreichen Fragenkatalog, zu denen relevante Erkenntnisse insbesondere auf der Grundlage von Umfragen und Analysen aus dem IAB vorliegen, geben die folgenden Antworten einen zusammenfassenden Überblick über relevante Studienergebnisse." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Flexibilisierung von Beschäftigungsverhältnissen: IAB-Betriebspanel Report Hessen 2020 (2021)
Behr, Dominik; Larsen, Christa; Lauxen, Oliver;Zitatform
Behr, Dominik, Oliver Lauxen & Christa Larsen (2021): Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Flexibilisierung von Beschäftigungsverhältnissen. IAB-Betriebspanel Report Hessen 2020. (IAB-Betriebspanel Hessen), Frankfurt am Main, 20 S.
Abstract
"Die vier Reporte zum IAB-Betriebspanel 2020 nehmen die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die hessischen Betriebe in den Blick. Der erste Report richtete seinen Fokus auf Geschäftspolitik und Geschäftsentwicklung. Der zweite Report beschäftigte sich mit den Pandemiefolgen auf Aus- und Weiterbildung. Im dritten Report lag der Fokus auf Veränderungen in der Personalpolitik und den Personalbewegungen in hessischen Betrieben. Im vorliegenden vierten Report geht es um die Flexibilisierung von Beschäftigungsverhältnissen infolge der Pandemie. Stand der Erhebungen ist der Zeitraum Juli bis November 2020. Auf Grundlage der Betriebsbefragung können die Verbreitung atypischer Beschäftigungsformen und Formen der zeitlichen und örtlichen Flexibilisierung von Arbeit untersucht werden. Je nach Datenverfügbarkeit wird dabei nach Wirtschaftszweigen, Betriebsgröße und der – nach eigenen Angaben der Betriebe – wirtschaftlichen Betroffenheit durch die Pandemie differenziert." (Textauszug, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Infografik -
Literaturhinweis
Viele Betriebe unterstützen die Impfungen gegen Covid-19 (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2021)
Bellmann, Lutz ; Kleifgen, Eva ; Leber, Ute; Moritz, Michael ; Hensgen, Sophie ; Pohlan, Laura ; Gleiser, Patrick ; Umkehrer, Matthias; Kagerl, Christian ; Stegmaier, Jens ; Roth, Duncan ; Schierholz, Malte ;Zitatform
Bellmann, Lutz, Patrick Gleiser, Sophie Hensgen, Christian Kagerl, Eva Kleifgen, Ute Leber, Michael Moritz, Laura Pohlan, Duncan Roth, Malte Schierholz, Jens Stegmaier & Matthias Umkehrer (2021): Viele Betriebe unterstützen die Impfungen gegen Covid-19 (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 06.09.2021 Nürnberg, 2021-08-30.
Abstract
"Um das Infektionsrisiko am Arbeitsplatz zu verringern, setzen Betriebe in Deutschland verschiedene Maßnahmen ein. Seit dem 7. Juni 2021 können sie ihren Beschäftigten auch betriebsärztliche Impfungen anbieten. Die IAB-Befragung „Betriebe in der Covid-19 Krise“ zeigt, dass sich die Betriebe durchaus rege an der Impfkampagne beteiligt haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Bellmann, Lutz ; Kleifgen, Eva ; Leber, Ute; Moritz, Michael ; Hensgen, Sophie ; Pohlan, Laura ; Umkehrer, Matthias; Kagerl, Christian ; Stegmaier, Jens ; Roth, Duncan ; -
Literaturhinweis
Die Mehrzahl der Betriebe hat schon vor der Corona-Krise Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf angeboten (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2021)
Bellmann, Lutz ; Kleifgen, Eva ; Umkehrer, Matthias; Stegmaier, Jens ; Gleiser, Patrick ; Roth, Duncan ; Kagerl, Christian ; Moritz, Michael ; Hensgen, Sophie ; Möller, Iris ; Kohaut, Susanne; Leber, Ute;Zitatform
Bellmann, Lutz, Patrick Gleiser, Sophie Hensgen, Christian Kagerl, Eva Kleifgen, Susanne Kohaut, Ute Leber, Iris Möller, Michael Moritz, Duncan Roth, Jens Stegmaier & Matthias Umkehrer (2021): Die Mehrzahl der Betriebe hat schon vor der Corona-Krise Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf angeboten (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 26.11.2021 Nürnberg, 2021-11-25.
Abstract
"Erwerbstätige mit Kindern oder pflegebedürftigen Angehörigen sind einer Doppelbelastung ausgesetzt. Die Covid-19-Pandemie hat diese Belastungen zum Teil erheblich verstärkt. Gleichzeitig unterstützen insbesondere größere Betriebe ihre Beschäftigten dabei, Beruf und Familie miteinander zu vereinbaren, am häufigsten in Form einer flexiblen Gestaltung der Arbeitszeit." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Bellmann, Lutz ; Kleifgen, Eva ; Umkehrer, Matthias; Stegmaier, Jens ; Roth, Duncan ; Kagerl, Christian ; Moritz, Michael ; Hensgen, Sophie ; Möller, Iris ; Kohaut, Susanne; Leber, Ute; -
Literaturhinweis
Generationencheck 2021: Aktualisierung vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie: Daten, Methodik und zentrale Annahmen (2021)
Berger, Johannes; Kochskämper, Susanna; Strohner, Ludwig;Zitatform
Berger, Johannes, Susanna Kochskämper & Ludwig Strohner (2021): Generationencheck 2021: Aktualisierung vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie. Daten, Methodik und zentrale Annahmen. (IW-Report / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2021,20), Köln, 12 S.
Abstract
"Das Modell „Generationencheck“ basiert auf der Methodik von Generationenkontenmodellen. Es dient der Analyse langfristiger Auswirkungen der Gesetzgebung und der politischen Rahmenbedingungen, um so gegebenenfalls Handlungsbedarf zu erkennen und abzuleiten. Generationenkontenmodelle sind in der Regel nicht Prognosemodellen gleichzusetzen. Auch der Generationencheck basiert auf Annahmen über zukünftige Trends." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The inequality virus: Bringing together a world torn apart by coronavirus through a fair, just and sustainable economy (2021)
Berkhout, Esmé; Alejo Vázquez Pimentel, Diego; Lawson, Max; Galasso, Nick; Taneja, Anjela; Morales, Pablo Andrés Rivero;Zitatform
Berkhout, Esmé, Nick Galasso, Max Lawson, Pablo Andrés Rivero Morales, Anjela Taneja & Diego Alejo Vázquez Pimentel (2021): The inequality virus. Bringing together a world torn apart by coronavirus through a fair, just and sustainable economy. (Oxfam briefing paper), Oxford, 82 S. DOI:10.21201/2021.6409
Abstract
"Die Diagnosen von Organisationen wie dem Internationalen Währungsfonds (IWF), der Weltbank und der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) sind eindeutig und beklemmend: Übereinstimmend äußern sie Besorgnis darüber, dass die Corona-Pandemie Ungleichheit und Armut weltweit verstärken wird – mit zutiefst schädlichen sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen. Der IWF weist darauf hin, dass die jüngsten Epidemien wie H1N1 (Schweinegrippe) und das Zika-Virus das Ungleichheitsniveau in den betroffenen Ländern um 1,3 Prozent erhöht haben. Die Auswirkungen von Corona dürften weitaus größer sein, da die Pandemie weitreichende Einschränkungen erforderlich macht. In der Tat stellt die Corona-Pandemie eine Zäsur in der Geschichte der Menschheit dar: Erstmals seitdem Ungleichheit statistisch erfasst wird, droht sie in praktisch allen Ländern zur gleichen Zeit anzusteigen. Diese Befürchtung wird durch eine von Oxfam durchgeführte Umfrage unter 295 Wirtschaftswissenschaftler*innen aus 79 Ländern gestützt, darunter führende Ökonom*innen wie Jayati Ghosh, Jeffrey Sachs und Gabriel Zucman. 87 Prozent der Befragten erwarten, dass die Einkommensungleichheit in ihrem Land als Folge der Pandemie zunehmen oder stark zunehmen wird. Mehr als die Hälfte aller Befragten ist der Ansicht, dass die Ungleichheit zwischen den Geschlechtern wahrscheinlich oder sehr wahrscheinlich zunehmen wird und mehr als zwei Drittel gehen davon aus, dass die Ungleichheit zwischen Weißen und Black, Indigenous und People of Color (BIPoC) zunehmen wird. Besonders alarmierend ist, dass zwei Drittel der Ökonom*innen meinen, ihre Regierung habe keine Strategie zur Bekämpfung der Ungleichheit." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Remote Working and Mental Health during the First Wave of COVID-19 Pandemic (2021)
Zitatform
Bertoni, Marco, Danilo Cavapozzi, Giacomo Pasini & Caterina Pavese (2021): Remote Working and Mental Health during the First Wave of COVID-19 Pandemic. (IZA discussion paper 14773), Bonn, 26 S.
Abstract
"We use longitudinal data from the SHARE survey to estimate the causal effect of remote working during the COVID-19 pandemic on mental health of senior Europeans. We face endogeneity concerns both for the probability of being employed during the pandemic and for the choice of different work arrangements conditional on employment. Our research design overcomes these issues by exploiting variation in the technical feasibility of remote working across occupations and in the legal restrictions to in-presence work across sectors. We estimate heterogeneous effects of remote working on mental health: we find negative effects for respondents with children at home and for those living in countries with low restrictions or low excess death rates due to the pandemic. On the other hand, the effect is positive for men and for respondents with no co-residing children." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Verteilungswirkungen des Kinderbonus und der temporären Mehrwertsteuersenkung im Jahr 2020 (2021)
Zitatform
Blömer, Maximilian, Przemyslaw Brandt, Martin Mosler & Andreas Peichl (2021): Verteilungswirkungen des Kinderbonus und der temporären Mehrwertsteuersenkung im Jahr 2020. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 74, H. 2, S. 45-50.
Abstract
"Das im Sommer 2020 beschlossene Konjunkturprogramm beinhaltete Steuersenkungen, staatliche Transfers und Subventionen. In diesem Artikel werden die Verteilungswirkungen und die Auswirkungen des Kinderbonus und der temporären Senkung der Umsatzsteuersätze auf den Konsum untersucht. Für die Abschätzung der Verteilungswirkungen wurde auf das ifo-Mikrosimulationsmodell zurückgegriffen. Durch den Kinderbonus werden die durchschnittlichen Haushaltseinkommen und Konsumausgaben gegenüber einem Ausgangsszenario ohne Reformmaßnahmen erhöht. Die Reformmaßnahmen tragen auch zu einer Verbesserung der Ungleichheits- und Armutsmaße bei. Insbesondere werden Familien mit geringeren und mittleren Einkommen, die besonders durch die Coronakrise belastet waren und werden, relativ bessergestellt. Eine hälftige Weitergabe der Mehrwertsteuersenkung steigert darüber hinaus den durchschnittlichen Konsum um 0,4% pro Haushalt im Jahr 2020 im Vergleich zum Ausgangsszenario ohne Reformmaßnahmen. In Kombination mit dem Kinderbonus dürfte die Konsumsteigerung bei durchschnittlich 0,6% pro Haushalt liegen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Neither Backlash nor Convergence: Dynamics of Intracouple Childcare Division after the First Covid-19 Lockdown and Subsequent Reopening in Germany (2021)
Zitatform
Boll, Christina, Dana Müller & Simone Schüller (2021): Neither Backlash nor Convergence: Dynamics of Intracouple Childcare Division after the First Covid-19 Lockdown and Subsequent Reopening in Germany. (CESifo working paper 9091), München, 37 S.
Abstract
"Using unique monthly panel data from the Institute for Employment Research (IAB) covering the immediate postlockdown period from June to August 2020, we investigate the opposing claims of widening/closing the gender gap in parental childcare during the COVID-19 pandemic in Germany. We contribute to the current literature by analyzing the medium-term dynamics of couples' childcare division and by considering the prepandemic division rather than providing merely snapshots during lockdown. Our results suggest a slight shift toward a more egalitarian division in June that, however, faded out in subsequent months. Starting from a fairly “traditional” prepandemic childcare division, the lockdown stimulus was not nearly strong enough to level the playing field. A subgroup analysis differentiating between parents' individual lockdown-specific work arrangements shows that the drivers of the observed shift were mothers who worked more than 20 hours a week and for whom remote work was not possible. Fathers' work arrangement instead did not play a significant role. We conclude that the shift emerged out of necessity rather than opportunity, which makes it likely to fade once the necessity vanishes, thereby catapulting parents back to their initial childcare arrangements." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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auch erschienen (möglw. abweichend) als: IZA discussion paper -
Literaturhinweis
Arbeitssituation und Belastungsempfinden im Kontext der Corona-Pandemie im Juni 2021: Kurzexpertise im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (2021)
Zitatform
Bonin, Holger & Ulf Rinne (2021): Arbeitssituation und Belastungsempfinden im Kontext der Corona-Pandemie im Juni 2021. Kurzexpertise im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. (IZA research report 120 570/6), Bonn, 53 S.
Abstract
"Diese Expertise ermittelt ein aktuelles repräsentatives Lagebild zur Arbeitssituation der abhängig Beschäftigten in Deutschland unter den Bedingungen der Corona-Pandemie im Juni 2021. Die aktuelle Untersuchung führt vergleichbare Querschnittserhebungen zur Arbeitssituation fort, die Mitte Februar, Mitte März, im Zeitraum von Ende März bis Anfang April, Mitte April sowie Mitte Mai durchgeführt wurden. Inhaltliche Schwerpunkte sind die Verbreitung von Homeoffice, der Fortschritt der Corona-Schutzimpfungen bei den Beschäftigten, die Verbreitung von Corona-Tests und deren Nutzung, Arbeitsschutzmaßnahmen und deren weitere Perspektiven, das von den Beschäftigten empfundene Ansteckungsrisiko am Arbeitsplatz sowie ihr allgemeines Belastungsempfinden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitssituation und Belastungsempfinden im Kontext der Corona-Pandemie im Juli 2021: Kurzexpertise im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (2021)
Zitatform
Bonin, Holger & Ulf Rinne (2021): Arbeitssituation und Belastungsempfinden im Kontext der Corona-Pandemie im Juli 2021. Kurzexpertise im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. (IZA research report 121 570/7), Bonn, 61 S.
Abstract
"Diese Expertise ermittelt ein aktuelles repräsentatives Lagebild zur Arbeitssituation der abhängig Beschäftigten in Deutschland unter den Bedingungen der Corona-Pandemie im Juli 2021. Die aktuelle Untersuchung führt vergleichbare Querschnittserhebungen zur Arbeitssituation fort, die seit Mitte Februar 2021 durchgeführt wurden. Inhaltliche Schwerpunkte sind die Verbreitung von Homeoffice, die Arbeitsplatz-Ausstattung im Homeoffice, neue Arbeitsplatz-Konzepte, der Fortschritt der Corona-Schutzimpfungen bei den Beschäftigten, die Verbreitung von Corona-Tests und deren Nutzung, Arbeitsschutzmaßnahmen, das von den Beschäftigten empfundene Ansteckungsrisiko am Arbeitsplatz sowie ihr allgemeines Belastungsempfinden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitssituation und Belastungsempfinden im Kontext der Corona-Pandemie im September 2021: Kurzexpertise im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (2021)
Zitatform
Bonin, Holger, Annabelle Krause-Pilatus & Ulf Rinne (2021): Arbeitssituation und Belastungsempfinden im Kontext der Corona-Pandemie im September 2021. Kurzexpertise im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. (Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht 125 570/9), Bonn, 66 S.
Abstract
"Der vorliegende Forschungsbericht stellt die Ergebnisse einer repräsentativen Befragung von abhängig Beschäftigten im September 2021 vor. Eine der Auswirkungen der Corona-Pandemie ist, dass sich die Arbeitssituation für viele Beschäftigte spürbar verändert hat. Vor diesem Hintergrund ermittelte diese Forschungsreihe Lagebilder der Arbeitssituation der abhängig Beschäftigten von Februar bis September 2021. Inhaltliche Schwerpunkte waren die Verbreitung von Homeoffice, die Veränderungen der Arbeitssituation durch die Corona-Arbeitsschutzverordnung, Corona-Test und Impfangebote im Arbeitskontext, das von den Beschäftigten empfundene Ansteckungsrisiko am Arbeitsplatz sowie ihr allgemeines Belastungsempfinden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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