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Dossier

Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf Wirtschaft und Arbeitsmarkt in Deutschland

Wirtschaft und Arbeitsmarkt stehen seit der Ausbreitung des Coronavirus vor großen Herausforderungen. Zur Unterstützung von Beschäftigten und Unternehmen hatte der Bundestag im Eilverfahren u.a. einen leichteren Zugang zum Kurzarbeitergeld beschlossen. Dieses Themendossier stellt Einschätzungen aus Forschung und Politik zu den Auswirkungen der Pandemie auf den Arbeitsmarkt, die wirtschaftliche Entwicklung und notwendige Maßnahmen in Deutschland zusammen.
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im Aspekt "Einzelne Berufe und Branchen"
  • Literaturhinweis

    Wo sind die Kellner:innen geblieben? Reallokationen am Arbeitsmarkt in der Coronakrise (2021)

    Röttger, Christof; Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Röttger, Christof & Enzo Weber (2021): Wo sind die Kellner:innen geblieben? Reallokationen am Arbeitsmarkt in der Coronakrise. In: Ökonomenstimme H. 19.11.2021, o. Sz., 2021-11-10.

    Abstract

    "In der Corona-Krise wurde teilweise rasant Beschäftigung abgebaut, aktuell häufen sich wiederum Berichte über Schwierigkeiten bei der Neubesetzung von Stellen. In vielen Fällen kam es zu beruflichen Neueorientierungen. Die Corona-Krise war eine extrem schnelle Rezession. Rapiden Einbrüchen in den Lockdowns folgten steile Erholungen. Branchen, die lange von den Corona-Einschränkungen betroffen waren, müssen nach ihrer wohl größten Krise der Nachkriegsgeschichte mit der Aufhebung des Lockdowns das Geschäft plötzlich wieder hochfahren. So hat beispielsweise die Gastronomie in der Krise viel Beschäftigung abgebaut, und nun häufen sich die Berichte über Schwierigkeiten bei der Neubesetzung der Stellen." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Weber, Enzo ;
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  • Literaturhinweis

    Research note: The COVID-19 pandemic and its effects on scientific work in German sociology (2021)

    Sawert, Tim ; Keil, Maria ;

    Zitatform

    Sawert, Tim & Maria Keil (2021): Research note: The COVID-19 pandemic and its effects on scientific work in German sociology. In: Zeitschrift für Soziologie, Jg. 50, H. 5, S. 338-348. DOI:10.1515/zfsoz-2021-0023

    Abstract

    "Seit Beginn der COVID-19-Pandemie ist auch das wissenschaftliche Arbeiten stark von den Maßnahmen zur Eindämmung der Virusverbreitung betroffen. Mit der Schließung von Universitäten und Kindergärten mussten Wissenschaftler*innen ihre Arbeitsroutinen anpassen. Direkt nach dem Höchststand der ersten COVID-19-Welle haben wir im Mai 2020 Professor*innen und Postdoktorand*innen der Soziologie in Deutschland befragt, um herauszufinden, wie stark ihre Arbeit durch die COVID-19-Maßnahmen eingeschränkt ist. In dieser Forschungsnotiz präsentieren wir die Ergebnisse unserer Umfrage. Sie zeigen, dass sowohl die Position im soziologischen Feld als auch demographische Merkmale das Ausmaß der wahrgenommenen Einschränkungen beeinflussen. Postdoktorand*innen fühlen sich stärker eingeschränkt als Professor*innen und qualitativ forschende Soziolog*innen stärker als quantitativ forschende Soziolog*innen. Darüber hinaus erwarten insbesondere Soziologinnen und Soziolog*innen mit Kindern, dass sie weniger forschen werden." (Autorenreferat, IAB-Doku, © De Gruyter)

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  • Literaturhinweis

    Retter in der Not? Das Wiener Ausbildungsverbundmodell als Antwort auf die COVID-19-Krise (2021)

    Schmid, Kurt; Löffler, Roland;

    Zitatform

    Schmid, Kurt & Roland Löffler (2021): Retter in der Not? Das Wiener Ausbildungsverbundmodell als Antwort auf die COVID-19-Krise. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 50, H. 2, S. 25-26.

    Abstract

    "Gastronomie und Hotellerie sind durch die COVID-19-Krise wirtschaftlich schwer angeschlagen. Entsprechend herausfordernd ist es, die betriebliche Ausbildung in diesem Bereich weiterhin zu gewährleisten und künftig abzusichern. In Wien haben die Sozialpartner ein Ausbildungsverbundmodell entwickelt, das Lehrbetrieben die Fortsetzung der Ausbildung für eine bestimmte Zeit ohne Kosten ermöglicht. Das im Beitrag vorgestellte Pilotprojekt könnte Vorbild für ein branchenübergreifendes und überregionales Regelmodell sein. Potenziale werden abschließend skizziert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Applaus ist nicht genug. Gesellschaftliche Anerkennung systemrelevanter Berufe (2021)

    Schrenker, Annekatrin ; Schrenker, Markus; Samtleben, Claire ;

    Zitatform

    Schrenker, Annekatrin, Claire Samtleben & Markus Schrenker (2021): Applaus ist nicht genug. Gesellschaftliche Anerkennung systemrelevanter Berufe. In: Aus Politik und Zeitgeschichte, Jg. 71, H. 13/15, S. 12-18.

    Abstract

    "Systemrelevante Berufe sichern die Grundversorgung in der Corona-Krise. Viele dieser Berufe haben ein geringes Ansehen und sind schlecht bezahlt. Eine Besserstellung erfordert eine höhere Zahlungsbereitschaft für primäre Dienstleistungen sowie politisches Eingreifen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Beschäftigungsentwicklung von Helfertätigkeiten: Starker Einbruch in der Corona-Krise (2021)

    Seibert, Holger; Schwengler, Barbara; Wiethölter, Doris;

    Zitatform

    Seibert, Holger, Doris Wiethölter & Barbara Schwengler (2021): Beschäftigungsentwicklung von Helfertätigkeiten: Starker Einbruch in der Corona-Krise. (IAB-Kurzbericht 16/2021), Nürnberg, 11 S.

    Abstract

    "Geringqualifizierte weisen ein besonders hohes Arbeitslosigkeitsrisiko auf. Dennoch bietet der deutsche Arbeitsmarkt diesem Personenkreis Beschäftigungschancen auf einfachen Helfer- und Anlerntätigkeiten. In den Jahren unmittelbar vor der Corona-Krise hatte sich die Beschäftigung auf Helferniveau sehr positiv entwickelt. Die Folgen der Covid-19-Pandemie verdeutlichen aber, wie anfällig dieses Segment für kurzfristige Nachfrageschwankungen ist. Der Kurzbericht zeigt, in welchen Berufsgruppen, Branchen und Regionen Helfertätigkeiten besonders verbreitet sind und von welchen Personen sie überwiegend ausgeübt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Befristete Einstellungen: Die Folgen von Corona (2021)

    Seils, Eric; Emmler, Helge;

    Zitatform

    Seils, Eric & Helge Emmler (2021): Befristete Einstellungen. Die Folgen von Corona. (WSI Policy Brief / Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut 54), Düsseldorf, 11 S.

    Abstract

    "Der Anteil befristeter Neuanstellungen ist Anfang der 2000er Jahre deutlich auf gut vierzig Prozent angestiegen. Erst in jüngerer Zeit wurden wieder vermehrt unbefristete Beschäftigungsverhältnisse begonnen. Die Auswirkungen der Corona-Epidemie haben jedoch seit der zweiten Märzhälfte 2020 die Situation am Arbeitsmarkt grundlegend verändert. Vor diesem Hintergrund werden im vorliegenden Papier die folgenden Fragen behandelt: Welche Auswirkungen hat die Corona-Epidemie auf (befristete) Neuanstellungen? Wer wird befristet eingestellt? Wo wird befristet eingestellt? Zunächst soll jedoch auf verschiedene amtliche Datenquellen zu befristeten Neuanstellungen eingegangen werden." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Auswirkungen der Covid-19-Krise auf den Arbeitsmarkt in Nordrhein-Westfalen (2021)

    Sieglen, Georg; Carl, Birgit; Roth, Duncan ;

    Zitatform

    Sieglen, Georg, Duncan Roth & Birgit Carl (2021): Auswirkungen der Covid-19-Krise auf den Arbeitsmarkt in Nordrhein-Westfalen. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nordrhein-Westfalen 01/2021), Nürnberg, 67 S.

    Abstract

    "In diesem Bericht werden verschiedene Aspekte der bisherigen Folgen der Covid-19-Pandemie auf den Arbeitsmarkt in Nordrhein-Westfalen analysiert. Dazu werden relevante Umfrageergebnisse herangezogen, vor allem aber Daten der Statistik der Bundesagentur für Arbeit. Je nach Datenverfügbarkeit beziehen sich die Analysezeiträume auf die Zeit zwischen April und Dezember 2020. Neben Veränderungen der Beschäftigungsbestände sowie der offenen Stellen und der Bezieher von konjunkturellem Kurzarbeitergeld werden vor allem Übergänge zwischen abhängiger Beschäftigung und Arbeitslosigkeit in den Blick genommen. Zur Einschätzung der Auswirkungen der Corona-Krise wird ein sogenannter Corona-Effekt ermittelt, der die Unterschiede der Zu- und Abgänge in bzw. aus Arbeitslosigkeit zu den entsprechenden Vorjahresmonatswerten abbildet. So können auch Vergleiche nach Branchen und Personengruppen durchgeführt werden. Um einer regional sehr unterschiedlichen Betroffenheit durch die Krise gerecht zu werden, erfolgt die Betrachtung nicht nur auf Landes-, sondern auch auf Kreisebene. Analysiert werden dabei die regional unterschiedlichen Verläufe des Corona-Effekts. Zusätzlich stellt der Bericht relevante Daten zur veränderten Situation auf dem Ausbildungsmarkt in Nordrhein-Westfalen dar." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Sieglen, Georg; Carl, Birgit; Roth, Duncan ;
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  • Literaturhinweis

    Erwerbsformen in Krisenzeiten: Was folgt aus Corona? (2021)

    Walwei, Ulrich ;

    Zitatform

    Walwei, Ulrich (2021): Erwerbsformen in Krisenzeiten: Was folgt aus Corona? In: WSI-Mitteilungen, Jg. 74, H. 2, S. 151-159., 2021-02-10. DOI:10.5771/0342-300X-2021-2-151

    Abstract

    "Wirtschaftliche Krisen betreffen Sektoren und Beschäftigte in unterschiedlicher Weise. Während frühere Krisen eher die Produktion in Mitleidenschaft gezogen haben, schlägt die Corona-Krise darüber hinaus mit Vehemenz bei Dienstleistungsbereichen zu. Der Beitrag setzt sich damit auseinander, wie sich dies auf die Zahl und die Verteilung verschiedener Erwerbsformen niederschlagen könnte und was daraus arbeitsmarkt- und sozialpolitisch folgt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Walwei, Ulrich ;
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  • Literaturhinweis

    Warum die Corona-Krise atypisch Beschäftigte besonders stark trifft (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2021)

    Walwei, Ulrich ; Giehl, Daniel; Sperber, Carina;

    Zitatform

    Walwei, Ulrich, Carina Sperber & Daniel Giehl (2021): Warum die Corona-Krise atypisch Beschäftigte besonders stark trifft (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 05.05.2021, o. Sz.

    Abstract

    "Anders als die Finanzkrise 2008/2009 trifft die Corona-Krise Menschen in atypischen Erwerbsformen wie Solo-Selbstständigkeit und Minijobs besonders hart. Sie arbeiten nicht nur überproportional häufig in krisengebeutelten Wirtschaftszweigen wie der Gastronomie oder der Kultur- und Freizeitbranche. Sie sind im Regelfall auch deutlich schlechter sozial abgesichert als regulär Beschäftigte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Walwei, Ulrich ; Sperber, Carina;
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  • Literaturhinweis

    Soziale Sicherung: Vorwärts nach Corona!: Kommentar (2021)

    Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Weber, Enzo (2021): Soziale Sicherung: Vorwärts nach Corona! Kommentar. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 74, H. 2, S. 86., 2021-01-06. DOI:10.5771/0342-300X-2021-2-86

    Abstract

    "Die Corona-Krise führt den Wert sozialer Sicherung dramatisch vor Augen. Während sozialversicherungspflichtig Beschäftigte durch den Anspruch auf Kurzarbeitergeld bzw. Arbeitslosengeld abgesichert sind, ist das vor allem bei Selbstständigen und Minijobbern nicht der Fall. Deshalb sollte die soziale Sicherung auf eine breitere Basis gestellt werden. Eine umfassende soziale Absicherung zeigt ihren Nutzen dabei nicht erst im Krisenfalle, sondern bietet Rückhalt und Perspektive für eine nachhaltige und zuversichtliche Erwerbsentwicklung. Auch würde so sichergestellt, dass das Lohnniveau am Arbeitsmarkt die Kosten der sozialen Sicherung einbezieht. Eine generelle Regelung bietet also große Vorteile, während im individuellen Kalkül üblicherweise hauptsächlich Kosten im Vordergrund stehen." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Weber, Enzo ;
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  • Literaturhinweis

    Sorgearbeit und Qualifizierung in der Wissenschaft in Zeiten von Corona: Einblicke in qualitative Forschung zu Juniorprofessuren (2021)

    Wegrzyn, Eva; Öztas, Süheda; Alberg, Yvonne; Yilmaz, Beyza; Altenstädter, Lara ;

    Zitatform

    Wegrzyn, Eva, Lara Altenstädter, Yvonne Alberg, Süheda Öztas & Beyza Yilmaz (2021): Sorgearbeit und Qualifizierung in der Wissenschaft in Zeiten von Corona. Einblicke in qualitative Forschung zu Juniorprofessuren. In: Femina Politica, Jg. 30, H. 2, S. 193-197. DOI:10.3224/feminapolitica.v30i2.20

    Abstract

    "Die in diesem Beitrag vorgestellten Ergebnisse des Lehrforschungsprojektes ergänzen die in Altenstädter, Klammer und Wegrzyn (2021) referierte, noch begrenzte, Datenlage in der rekonstruktiven Sozialforschung zum Verhältnis zwischen Corona-Pandemie, Gender, Care und Karrieren an Hochschulen. Im Rahmen dieses Beitrags konnte nur überblicksartig in die Problematik eingeführt werden. Eine komparative Fallanalyse in Hinblick auf das Geschlecht der Interviewpartner*innen und die innerpartnerschaftlichen Aushandlungsprozesse wird die Nuancen in Geschlechtergleichheit und Ungleichheit stärker in den Blick nehmen." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Young and Hungry? Employment Levels for Young People During Spring 2021 (2021)

    Winters, John V. ;

    Zitatform

    Winters, John V. (2021): Young and Hungry? Employment Levels for Young People During Spring 2021. (IZA discussion paper 14508), Bonn, 8 S.

    Abstract

    "This article examines employment rates for persons in their teens and early 20s during April and May 2021 compared to April and May 2019. Employment rates for teens are significantly higher in Spring 2021 than in Spring 2019. However, individuals ages 20-24 experienced significantly lower employment rates in Spring 2021 than in Spring 2019. Differing employment patterns for these two age groups are unlikely to reflect childcare issues or lingering COVID-19 concerns. Restaurant employment rates suggest that weak labor demand is likely not the predominant factor. One plausible explanation is that teenagers are less influenced by generous unemployment insurance benefits." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Langfristige Folgen der Covid-19-Pandemie für Wirtschaft, Branchen und Berufe (2021)

    Wolter, Marc Ingo; Schneemann, Christian ; Weber, Enzo ; Maier, Tobias ; Steeg, Stefanie; Zika, Gerd ; Mönnig, Anke;

    Zitatform

    Wolter, Marc Ingo, Anke Mönnig, Tobias Maier, Christian Schneemann, Stefanie Steeg, Enzo Weber & Gerd Zika (2021): Langfristige Folgen der Covid-19-Pandemie für Wirtschaft, Branchen und Berufe. (IAB-Forschungsbericht 02/2021), Nürnberg, 36 S.

    Abstract

    "Die Corona-Pandemie hat die Lebenswirklichkeit großer Teile der Bevölkerung verändert. Viele dieser Veränderungen werden nach einer erfolgreichen Überwindung der Krise aller Wahrscheinlichkeit nach wieder rückabgewickelt werden. Die BIBB-IAB Qualifikations- und Berufsprojektionen (QuBe-Projekt.de) schreiben diese langfristigen Trends bis zum Jahr 2040 in einer Basisprojektion fort. Je länger die Pandemie anhält, desto wahrscheinlicher wird es jedoch, dass (zwangsweise) eingeübte Verhaltensweisen, Produktionsweisen und Arbeitsweisen in der Krise auch nach dieser beibehalten werden. Damit steht die ökonomische Entwicklung in Deutschland möglicherweise vor einem Umbruch, der auch noch weitere, bislang nicht erforschte Veränderungen auslösen kann. Mit diesem Forschungsbericht wird diesen möglichen langfristigen Veränderungen nachgegangen und ihre Wirkungen auf Wirtschaft, Branchen und Berufe aufgezeigt. Die in diesem Forschungsbericht getroffenen Annahmen führen in der mittleren Frist zu einem geringeren, aber in der langen Frist zu einem leicht höheren Bruttoinlandsprodukt als in der QuBe-Basisprojektion. Sowohl der Arbeitskräftebedarf als auch das Arbeitskräfteangebot sind über den gesamten Projektionszeitraum niedriger. Der Arbeitskräftebedarf wird im Jahr 2025 rund 200.000 Erwerbstätige (2040: -210.000) unter der QuBe-Basisprojektion liegen. Den größten Rückgang wird es beim Arbeitskräfteangebot im Jahr 2026 mit etwa –110.000 Personen geben (2040: -30.000). Hinsichtlich der Arbeitskräftebedarfe nach Branchen-Berufs-Kombinationen im Jahr 2040 zeigt sich, dass in der QuBe-Basisprojektion rund 320.000 Arbeitsplätze existieren, die im Post-Corona-Szenario nicht mehr vorhanden sind. Auf der anderen Seite wird es im Jahr 2040 im Post-Corona-Szenario etwa 100.000 Arbeitsplätze geben, die in der QuBe-Basisprojektion nicht entstehen würden. Auf der Branchenebene sind es vor allem die Unternehmensdienstleister und das Gastgewerbe, die einen geringeren Arbeitskräftebedarf haben werden. Umgekehrt sind es die IT-Dienstleister, häuslichen Dienste, Heime und Sozialwesen sowie die öffentliche Verwaltung, die einen höheren Bedarf haben werden. Auf beruflicher Ebene werden die Berufsbereiche Kaufmännische Dienstleistungen, Warenhandel, Vertrieb, Hotel und Tourismus sowie Verkehr, Logistik, Schutz und Sicherheit infolge der getroffenen Annahmen die stärksten Rückgänge an Arbeitsplätzen verzeichnen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Schneemann, Christian ; Weber, Enzo ; Zika, Gerd ;
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  • Literaturhinweis

    The Differential Impact of COVID-19 on the Work Conditions of Women and Men Academics during the Lockdown (2021)

    Yildirim, T. Murat ; Eslen-Ziya, Hande;

    Zitatform

    Yildirim, T. Murat & Hande Eslen-Ziya (2021): The Differential Impact of COVID-19 on the Work Conditions of Women and Men Academics during the Lockdown. In: Gender, work & organization, Jg. 28, H. S1, S. 243-249. DOI:10.1111/gwao.12529

    Abstract

    "That the COVID-19 pandemic has affected the work conditions of large segments of the society is in no doubt. A growing body of journalistic accounts raised the possibility that the lockdown caused by the pandemic affects women and men in different ways, due mostly to the traditionally gendered division of labor in the society. We attempt to test this oft-cited argument by conducting an original survey with nearly 200 academics. Specifically, we explore the extent to which the effect of the lockdown on child-care, housework and home-office environment varies across women and men. Our results show that a number of factors are associated with the effect of the lockdown on the work conditions of academics at home, including gender, having children, perceived threat from COVID-19, and satisfaction with work environment. We also show that having children disproportionately affects women in terms of the amount of housework during the lockdown." (Author's abstract, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Die langfristigen Folgen von Covid-19, Demografie und Strukturwandel für die Bundesländer: Detaillierte Bundeslands-Ergebnisse der 6. Welle der BIBB-IAB-Qualifikations- und Berufsprojektionen (2021)

    Zika, Gerd ; Kalinowski, Michael; Hummel, Markus; Maier, Tobias ; Wolter, Marc Ingo; Schneemann, Christian ; Steeg, Stefanie; Bernardt, Florian; Mönnig, Anke;

    Zitatform

    Zika, Gerd, Christian Schneemann, Markus Hummel, Florian Bernardt, Michael Kalinowski, Tobias Maier, Anke Mönnig, Stefanie Steeg & Marc Ingo Wolter (2021): Die langfristigen Folgen von Covid-19, Demografie und Strukturwandel für die Bundesländer. Detaillierte Bundeslands-Ergebnisse der 6. Welle der BIBB-IAB-Qualifikations- und Berufsprojektionen. (IAB-Forschungsbericht 01/2021), Nürnberg, 340 S.

    Abstract

    "Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) und das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) erstellen in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung (GWS) seit 2010 im zweijährigen Turnus eine Basisprojektion zur langfristigen Entwicklung des Arbeitskräftebedarfs und -angebots nach Qualifikationen und Berufen (www.QuBe-Projekt.de). Die QuBe-Basisprojektion gibt die Arbeitsmarktentwicklung wieder, wenn bestehende Trends und Verhaltensweisen im Bildungssystem und in der Ökonomie beibehalten werden. Künftige Schocks und/ oder Trendbrüche (z. B. „Wirtschaft 4.0“ oder Änderung des Mobilitätsverhaltens) werden in Form von Alternativszenarien analysiert und betrachtet. Da sich in der aktualisierten Datenbasis ein starker Anstieg des Online-Handels sowie an Neuzulassungen von rein elektrisch betriebenen Kraftfahrzeugen erkennen lässt, werden diese Entwicklungen auch in der QuBe-Basisprojektion berücksichtigt. Zum anderen sind auch die kurzfristigen Effekte der Anfang des Jahres 2020 in Deutschland ausgebrochenen Covid 19-Pandemie Bestandteil der QuBe-Basisprojektion – sich daraus eventuell ergebende mittel- und langfristige Verhaltensänderungen seitens der Unternehmen und/oder der Individuen dagegen nicht. Ebenso berücksichtigt werden die im Konjunkturpaket der Bundesregierung vom 03.06.2020 beschlossenen Maßnahmen (Wolter u. a., 2020) sowie das Klimapaket vom 16.12.2019 (Mönnig u. a., 2020). Die im Zuge der Covid-19-Pandemie auftretenden Verunsicherungen und die fehlenden Finanzierungsmöglichkeiten der Unternehmen führen zu einer geringeren Investitionsneigung und einem schrumpfenden Welthandel. Zusätzlich kommen durch Produktionsstopps und Schließungen noch zerrissene Lieferketten hinzu. Die Schließungen haben starke negative Wirkungen auf den Konsum der privaten Haushalte. Ausgebliebene Reisetätigkeiten und die geringeren Konsummöglichkeiten auf Grund geringeren Einkommens (Kurzarbeit) tragen überdies zum Rückgang der Wirtschaftsleistung bei. Insgesamt zeigt sich, dass aufgrund des Shutdowns und des damit verbundenen Wirtschaftseinbruchs das reale Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2020 im Vergleich mit einem „kontrafaktischen Szenario“, das eine Welt ohne die Covid 19-Pandemie darstellt, um 8,4 Prozent niedriger ausfällt (Maier u. a., 2020). Inwieweit sich mittel- und langfristige pandemiebedingte Verhaltensveränderungen auf die künftige Entwicklung für Wirtschaft und Arbeitsmarkt auswirken könnten, wird aktuell untersucht und möglichst zeitnah publiziert. In der langen Frist haben die zentralen Befunde der vorherigen Projektion nach Bundesländern bis zum Jahr 2035 (vgl. Zika u. a. 2020) weiterhin Bestand, da die langfristigen Folgen der Covid 19-Pandemie von den Folgen der demografischen Entwicklung überlagert werden. Allerdings ist damit zu rechnen, dass infolge der Covid 19-Pandemie der seit Jahren beobachtete Strukturwandel weg vom Produzierenden Gewerbe hin zu den Dienstleistungen beschleunigt werden dürfte. Davon dürften hauptsächlich die IT-Branche, aber auch das Gesundheitswesen sowie das Heim- und Sozialwesen besonders profitieren. Vergleichende Ergebnisse auf der Ebene der Bundesländer werden im IAB-Kurzbericht 1|2021 vorgestellt. Die mit diesem Bericht vorgestellten Ergebnisse für die einzelnen Bundesländer stellen somit eine Ergänzung und Vertiefung des Kurzberichts dar." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

    Siehe auch IAB-Kurzbericht 01/2021
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  • Literaturhinweis

    Researching Gender Inequalities in Academic Labour during the COVID-19 Pandemic: Avoiding Common Problems and Asking Different Questions (2021)

    do Mar Pereira, Maria ;

    Zitatform

    do Mar Pereira, Maria (2021): Researching Gender Inequalities in Academic Labour during the COVID-19 Pandemic: Avoiding Common Problems and Asking Different Questions. In: Gender, work & organization, Jg. 28, H. S2, S. 498-509. DOI:10.1111/gwao.12618

    Abstract

    "As the COVID‐19 pandemic unfolds, a growing body of international literature is analysing the effects of the pandemic on academic labour and, specifically, on gender inequalities in academia. In that literature, much attention has been devoted to comparing the unequal impacts of COVID‐19 on the research activities of women and men, with studies demonstrating that women's research productivity has been disproportionately disrupted, in ways that are likely to have detrimental effects in the short‐ and long‐term. In this paper, I discuss that emerging literature on gender inequalities in pandemic academic productivity. I reflect on the questions asked, the issues centred and the assumptions made within this literature, devoting particular attention to how authors conceptualise academic labour and productivity, on the one hand, and gender, on the other. I show that this literature makes major contributions to exposing old and new gender inequalities in academia, but argue that it also risks reproducing some problematic assumptions about gender and about academic work. Discussing those assumptions and their effects, I identify some important questions for us to consider as we expand this literature and deepen our understanding of the complex gendered effects of COVID‐19 on academic labour." (Author's abstract, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Deutsche Wirtschaft noch nicht immun gegen COVID-19: Ausblick erneut eingetrübt (2021)

    Zitatform

    (2021): Deutsche Wirtschaft noch nicht immun gegen COVID-19. Ausblick erneut eingetrübt. In: Konjunktur aktuell, Jg. 9, H. 4, S. 99-140.

    Abstract

    "Ende 2021 belastet eine neue Infektionswelle die wirtschaftliche Aktivität in Europa. Die Stimmung im Dienstleistungsbereich ist im Herbst weltweit gestiegen, doch das Verarbeitende Gewerbe leidet weiter überall unter Knappheiten. Im Sommerhalbjahr 2022 gewinnt die Weltkonjunktur wieder etwas an Schwung, aber der ungewisse Fortgang der Pandemie bleibt ein Risiko. Pandemiewelle und Lieferengpässe lassen auch die deutsche Wirtschaft im Winter stagnieren. Der private Konsum wird ab Frühjahr deutlich zulegen, und die Konjunktur wird wieder kräftig in Schwung kommen. Das BIP wird 2022 um 3,5% zunehmen, nach 2,7% im Jahr 2021. Die Inflation dürfte nur langsam zurückgehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Rebuilding Europe: The cultural and creative economy before and after the COVID-19 crisis (2021)

    Abstract

    "The European Grouping of Societies of Authors and Composers (GESAC) commissioned EY teams to produce a report on the state of the cultural and creative industries (CCIs) in Europe. What was their economic situation before the COVID-19 crisis? What impact has the crisis had on activity and employment? And what are the main priorities for the sector to protect itself from the most serious consequences, to recover growth and enhance its value in the European economy? This study follows a report of the same type, entitled Creating Growth, published in December 2014.GESAC has brought together numerous partners representing the CCIs, in order to reflect the diversity and collective strength of this economy." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Aktuelle Entwicklungen der Leiharbeit: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion Die LINKE (Drucksache 19/26203) (2021)

    Zitatform

    (2021): Aktuelle Entwicklungen der Leiharbeit. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion Die LINKE (Drucksache 19/26203). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19(27003) (25.02.2021)), 72 S.

    Abstract

    Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der FDP-Fraktion zu aktuellen Entwicklungen in der Leiharbeit u.a. mit Statistiken zum Anteil an sozialversicherungspflichtig beschäftigten Leiharbeitnehmer:innen nach Berufsabschluss und Anforderungsniveau sowie mit Statistiken der Bundesagentur für Arbeit zur angezeigten Kurzarbeit in der Branche der Arbeitnehmerüberlassungen. (ÍAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Aktueller Stand gemeldeter Insolvenzen und Maßnahmen der Bundesregierung: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der FDP (Drucksache 19/26765) (2021)

    Zitatform

    (2021): Aktueller Stand gemeldeter Insolvenzen und Maßnahmen der Bundesregierung. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der FDP (Drucksache 19/26765). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19(27225) (03.03.2021)), 7 S.

    Abstract

    Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der FDP-Fraktion zum aktuellen Stand gemeldeter Insolvenzen und Maßnahmen der Bundesregierung u.a. mit der Anzahl an gemeldeten Unternehmensinsolvenzen sowie davon betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Zeitraum von Januar bis November 2020 sowie mit einer Auflistung von Maßnahmen, wie den Überbrückungshilfen I und II sowie dem erleichterten Zugang zu Kurzarbeitergeld, zur Abwendung von Insolvenzen. (IAB-Doku)

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