Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf Wirtschaft und Arbeitsmarkt in Deutschland
Wirtschaft und Arbeitsmarkt stehen seit der Ausbreitung des Coronavirus vor großen Herausforderungen. Zur Unterstützung von Beschäftigten und Unternehmen hatte der Bundestag im Eilverfahren u.a. einen leichteren Zugang zum Kurzarbeitergeld beschlossen. Dieses Themendossier stellt Einschätzungen aus Forschung und Politik zu den Auswirkungen der Pandemie auf den Arbeitsmarkt, die wirtschaftliche Entwicklung und notwendige Maßnahmen in Deutschland zusammen.
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Auswirkungen auf Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Soziales in Deutschland
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Literaturhinweis
Corona-Pandemie - die Folgen für die Arbeits- und die Alltagswelt (2022)
Raehlmann, Irene;Zitatform
Raehlmann, Irene (2022): Corona-Pandemie - die Folgen für die Arbeits- und die Alltagswelt. (Essentials), Wiesbaden: Springer VS, 47 S. DOI:10.1007/978-3-658-36816-6
Abstract
"Das essential thematisiert die Folgen der Corona-Pandemie für die Arbeits- und Alltagswelt. Im Kontext des aktuellen Leitbilds der Gestaltung von Arbeitsorganisationen werden folgende Bereiche der Lebenswelt behandelt: Das Homeoffice und das Homelearning sowie der Wandel der Öffentlichkeit. Das Fazit widmet sich den Folgen für das Wirtschaftssystem, den Problemen wissenschaftlicher Politikberatung, der Digitalisierung von Unterricht und Lehre sowie der Integration der Menschen, aber auch der Gesellschaft insgesamt." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Der Einfluss der Corona-Pandemie auf das Fort- und Weiterbildungsgeschehen in Rheinland-Pfalz (2022)
Scheile, York W.; Bennewitz, Emanuel;Zitatform
Scheile, York W. & Emanuel Bennewitz (2022): Der Einfluss der Corona-Pandemie auf das Fort- und Weiterbildungsgeschehen in Rheinland-Pfalz. (Steckbriefe des IAB-Betriebspanels 03/2022), Mainz, 9 S.
Abstract
"Dieser Steckbrief betrachtet auf Basis der Daten des IAB-Betriebspanels, welche Einflüsse die Corona-Pandemie in den letzten zwei Jahren auf das Fort- und Weiterbildungsgeschehen in Rheinland-Pfalz hatte. Unter den wichtigsten Veränderungen ist neben dem deutlich verringerten Anteil an Betrieben, welche die Fort- und Weiterbildung ihrer Beschäftigten förderten, auch die deutlich gesunkene Weiterbildungsquote hervorzuheben. Diese Entwicklung zeigt sich in allen betrachteten Betriebsgrößenklassen, Wirtschaftsbereichen und Beschäftigtengruppen. Unverändert ist bei der Weiterbildung der Beschäftigten dagegen die starke Fokussierung auf die Beschäftigtengruppe zur Verrichtung (hoch-)qualifizierter Tätigkeiten geblieben. Zudem wurde im Jahr 2021 die Teilnahme an Weiterbildungsmaßnahmen nach wie vor meist als Arbeitszeit angerechnet und die Finanzierung der Weiterbildungsmaßnahmen von den Betrieben übernommen. Unter den verschiedenen digitalisierten Weiterbildungsformaten, welche gerade in der Beschäftigung im Homeoffice eine wichtige Rolle spielen, kamen Webinare, virtuelle Seminarräume und digitalisierter Schulungsunterlagen am häufigsten zum Einsatz. Zudem zeichnen sich für die Betriebe digitale Weiterbildungsformate durch ihre hohe Kosteneffizienz und ihre breite Anwendbarkeit aus." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Neue Erkenntnisse zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Betriebe in Rheinland-Pfalz (2022)
Scheile, York W.; Bennewitz, Emanuel;Zitatform
Scheile, York W. & Emanuel Bennewitz (2022): Neue Erkenntnisse zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Betriebe in Rheinland-Pfalz. (Steckbriefe des IAB-Betriebspanels 01/2022), Mainz, 7 S.
Abstract
"Im direkten Vergleich zum Jahr 2020 hat sich der Anteil der durch die Corona-Pandemie negativ betroffenen Betriebe verringert. Dennoch war auch im Jahr 2021 ein erheblicher Teil aller rheinland-pfälzischen Betriebe negativ von der Corona-Pandemie betroffen. Dies gilt besonders für Kleinstbetriebe und im Speziellen für Betriebe des Hotel- und Gastronomiegewerbes. Eng mit der Corona-Pandemie verknüpft ist eine verstärkte Nutzung der Mobilarbeit. Fast ein Drittel der rheinland-pfälzischen Betriebe ermöglichte 2021 Mobilarbeit und fast ein Fünftel der Beschäftigten konnten Mobilarbeit nutzen. Knapp die Hälfte der Betriebe, die zum Befragungszeitpunkt Mobilarbeit anboten, wollten das aktuelle Niveau nach der Corona-Pandemie unverändert beibehalten und etwa ein Drittel wollte den Umfang noch erweitern. Einen signifikanten und zugleich positiven Beitrag hat die Corona-Pandemie auf die Verbreitung des Einsatzes digitaler Weiterbildungsformate geleistet. Aber auch das Ausbildungsgeschehen in Rheinland-Pfalz wurde durch die Corona-Pandemie beeinflusst. Dennoch wichen nur wenige der ausbildungsberechtigten Betriebe von ihrer ursprünglichen Planung ab und veränderten aufgrund der Corona-Pandemie ihr für das Ausbildungsjahr 2021/2022 vorgesehene Ausbildungsplatzangebot. Gleiches gilt für die Zahl der eingegangenen Bewerbungen. Im Vergleich zu der Zeit vor der Corona-Pandemie stellten anteilig die meisten Betriebe keine Änderung in der Bewerberzahl fest." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Parents under stress: Evaluating emergency childcare policies during the first COVID-19 lockdown in Germany (2022)
Zitatform
Schüller, Simone & Hannah Sinja Steinberg (2022): Parents under stress: Evaluating emergency childcare policies during the first COVID-19 lockdown in Germany. In: Labour Economics, Jg. 78, 2022-06-30. DOI:10.1016/j.labeco.2022.102217
Abstract
"What are the effects of school and daycare facility closures during the COVID-19 pandemic on parental well-being and parenting behavior? Can emergency childcare policies during a pandemic mitigate increases in parental stress and negative parenting behavior? To answer these questions, this study leverages cross-state variation in emergency childcare eligibility rules during the first COVID-19 lockdown in Germany and draws on unique data from the 2019 and 2020 waves of the German AID:A family panel. Employing a triple-differences approach we identify short- to medium-term intention-to-treat effects and find that while emergency care policies did not considerably affect parents’ life satisfaction, partnership satisfaction or mental health, they have been effective in diminishing harsh parenting behavior. We find partly gendered effects, specifically on paternal parenting behavior. Our results suggest that decreasing parental well-being likely constitutes a general effect of the pandemic, whereas the observed increase in negative and potentially harmful parenting behavior is largely directly caused by school and daycare facility closures." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2022 Elsevier B.V. All rights reserved.) ((en))
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Literaturhinweis
Coworking Spaces - Optionen für ortsflexibles Arbeiten (2022)
Zitatform
Seifert, Hartmut & Wenzel Matiaske (2022): Coworking Spaces - Optionen für ortsflexibles Arbeiten. In: L. Bellmann & W. Matiaske (Hrsg.) (2022): Sozio-Ökonomik der Corona-Krise, S. 267-282.
Abstract
"Die Corona-Krise hat sich zu einem unfreiwilligen Feld-Experiment mobiler Formen der Arbeit entwickelt und Stärken und Schwächen des Homeoffice vielfach bloßgelegt. Zwar möchten deutlich mehr Betriebe und Beschäftigte als vor der Krise die Möglichkeiten mobilen Arbeitens auch weiterhin nutzen. Jedoch erweist sich manches improvisierte Homeoffice weder in Sachen Arbeitsschutz oder Datensicherheit noch mit Blick auf die Vereinbarkeit von Arbeit, Freizeit und Familie als geeignet. Coworking Spaces (CWS) könnten als sogenannter dritter Arbeitsort die Vorteile des Homeoffice übernehmen und dessen Nachteile vermeiden. Die Kosten von Arbeitsplätzen in CWS werden möglicherweise die Kosten derjenigen im Homeoffice übersteigen. Noch liegen jedoch vergleichsweise wenige Erfahrungen und Daten zur Nutzung von CWS vor. Sicherlich wird sich aber ein marktliches Angebot von CWS im ländlichen Raum, wo die ökologischen und sozialen Vorteile aufgrund der Reduktion von Pendelfahrten besonders hoch sein könnten, kaum spontan entwickeln. Der Beitrag resümiert die Befunde der sozialwissenschaftlichen Forschung zu CWS und skizziert den weitergehenden Forschungsbedarf." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Homeoffice – aktuelle Erkenntnisse zu Produktivität und arbeitsbezogenen Wahrnehmungen (2022)
Zitatform
Süß, Stefan, Sascha Ruhle & René Schmoll (2022): Homeoffice – aktuelle Erkenntnisse zu Produktivität und arbeitsbezogenen Wahrnehmungen. In: Personal, Jg. 74, H. 4, S. 32-37.
Abstract
"Inwieweit haben sich die selbst eingeschätzte Produktivität und andere arbeitsbezogene Wahrnehmungen während der Covid-19-Pandemie verändert? Wenn möglich sollten Unternehmen Homeoffice auf freiwilliger Basis einführen und dabei individuelle Präferenzen berücksichtigen. Dies erfordert neue Kommunikations- und Führungsroutinen, eine auf Vertrauen basierende Kultur und neue Wege für den digitalen Austausch." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Haufe-Lexware)
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Literaturhinweis
The rise in telework: Impact on working conditions and regulations (2022)
Vargas Llave, Oscar; Vacas‑Soriano, Carlos; Hurley, John; Peruffo, Eleonora; Staffa, Elisa ; Botey Gaude, Laura; Adăscăliței, Dragoș ; Rodriguez Contreras, Ricardo;Zitatform
Vargas Llave, Oscar, John Hurley, Eleonora Peruffo, Ricardo Rodriguez Contreras, Dragoș Adăscăliței, Laura Botey Gaude, Elisa Staffa & Carlos Vacas‑Soriano (2022): The rise in telework: Impact on working conditions and regulations. (Eurofound research report / European Foundation for the Improvement of Living and Working Conditions), Luxemburg, 78 S. DOI:10.2806/069206
Abstract
"This report presents Eurofound’s research on telework during the COVID-19 pandemic in 2020 and 2021. It explores changes in the incidence of telework, working conditions experienced by employees working from home and changes to regulations addressing issues related to this working arrangement. The findings reveal a rapid escalation of telework triggered by the pandemic: in 2021, 2 out of 10 European employees were teleworking – a figure that most likely would not have been reached before 2027 had the pandemic not occurred. The health crisis unleashed the social and technological potential for flexibility in terms of working time and place. The impacts of telework on working conditions were initially difficult to determine because it was difficult to disentangle them from pandemic-induced factors, such as lockdowns and school closures. However, both the positive impacts, such as the contribution of telework to improving work–life balance, and the negative impacts, such as reduced social interaction and an increase in overtime worked, have become more evident. The rise in telework and an awareness of its implications for working conditions have prompted a renewed focus on regulatory frameworks, with new telework regulations passed in several EU Member States." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Germany: Working life in the COVID-19 pandemic 2021: Industrial relations and social dialogue (2022)
Vogel, Sandra; Breitenbroich, Marc;Zitatform
Vogel, Sandra & Marc Breitenbroich (2022): Germany: Working life in the COVID-19 pandemic 2021. Industrial relations and social dialogue. (Eurofound working paper), Dublin, 16 S.
Abstract
"In 2021, the pandemic still had a significant impact on working life in Germany. After a year of hardship for the German economy in 2020 with the gross domestic product (GDP) dropping by 4.6%, Germany has seen a notable recovery in 2021. In comparison to the previous year, the GDP increased by 2.7% in 2021 (Statistisches Bundesamt, 2022). The labour market also showed first signs of recovery in 2021. The unemployment rate stood at 6.3% in January 2021 (BA, 2021). This compares to 5.1% in November 2021 - which is equivalent to the pre-pandemic level (BA, 2022a). Short-time work, an important labour market tool in 2020 increased in early 2021 to 3.3 million people and has since dropped to 709,974 in October 2021 (preliminary data by the Federal Employment Agency, BA) (BA, 2022b). Economic trends in 2021 strongly correlate to the pandemic situation in 2021. On 13 December 2020, the Federal Government announced a second hard lockdown including limiting private gatherings, the closure of close contact service businesses and restaurants, bars and clubs, a work-from-home obligation and prohibiting the use of alcoholic beverages at public places (Wirtschaftswoche, 2021). While schools and children nursing centres first remained open, both were shut down on 19 January 2021 with the first lockdown extension which also included wearing FFP2 face masks or surgical masks in public places. The third wave of the pandemic started in mid-February 2021, which resulted in another lockdown extension." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Adjustments of Local Labour Markets to the COVID-19 Crisis: the Role of Digitalisation and Working-from-Home (2022)
Zitatform
Yahmed, Sarra Ben, Francesco Berlingieri & Eduard Brüll (2022): Adjustments of Local Labour Markets to the COVID-19 Crisis. The Role of Digitalisation and Working-from-Home. (ZEW discussion paper 22-031), Mannheim, 49 S.
Abstract
"Employment responses to the COVID-19 crisis differed widely across German local labour markets at the beginning of the pandemic, with differences in short-time work rates of up to 20 percentage points. We show that digital capital, and to a lesser extent working-from-home, were essential for the resilience of local labour markets. Using an empirical strategy that combines a difference-in-differences approach with propensity score weighting, we find that local exposure to digital capital reduced short-time work usage by up to 4 percentage points and the effect lasted for about 8 months. Working-from-home potential lowered short-time work rates, but only in local labour markets exposed to digital capital, and in the first four months of the pandemic when a strict lockdown was in place. Differences in unemployment rates across local labour markets were at most 2 percentage points and did not depend on digital capital or working-from-home potential." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Reduced well-being during the COVID-19 pandemic - The role of working conditions (2022)
Zitatform
Zoch, Gundula, Ann-Christin Bächmann & Basha Vicari (2022): Reduced well-being during the COVID-19 pandemic - The role of working conditions. In: Gender, work & organization, Jg. 29, H. 6, S. 1969-1990., 2021-11-03. DOI:10.1111/gwao.12777
Abstract
"The COVID-19 pandemic has had diverse impacts on the employment conditions and family responsibilities of men and women. Thus, women and men were exposed to very different roles and associated challenges, which may have affected their well-being very differently. Using data from the National Educational Panel Study and its supplementary COVID-19 web survey for Germany (May–June 2020), we investigate gender differences in the relationship between working conditions and within-changes in subjective well-being. We systematically consider the household context by distinguishing between adults with and without younger children in the household. The results from multivariate change-score regressions reveal a decline in all respondents' life satisfaction, particularly among women with and without younger children. However, the greater reduction in women's well-being cannot be linked to systematic differences in working conditions throughout the pandemic. Kitagawa–Oaxaca–Blinder counterfactual decompositions confirm this conclusion. Further analyses suggest that women's caregiving role, societal concerns, and greater loneliness partly explain the remaining gender differences in altered satisfaction. From a general perspective, our results suggest important gender differences in social life and psychological distress at the beginning of the pandemic, which are likely to become more pronounced as the crisis has unfolded." (Author's abstract, © John Wiley & Sons, Inc.) ((en))
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Literaturhinweis
Setting Europe on course for a human digital transition: New evidence from Cedefop’s second European skills and jobs survey (2022)
Zitatform
(2022): Setting Europe on course for a human digital transition. New evidence from Cedefop’s second European skills and jobs survey. (CEDEFOP reference series 123), Luxembourg, 116 S. DOI:10.2801/253954
Abstract
"Achieving a just digital and green transition is at the heart of the European Union’s policy ambitions. The COVID-19 pandemic accelerated the digital transformation, abruptly transforming the way we live, work and learn. The digital transition is all around us, but not all workers benefit equally. Many are not exposed to digital technology or are employed in low-skilled, routine and non-complex jobs. This report presents valuable evidence from Cedefop’s second European skills and jobs survey (ESJS2), covering over 46 000 adult workers in 29 European countries. It illustrates the impact of the pandemic, maps the use of different types of digital technology and reflects on their implications for changing tasks, skills needs and skill mismatches. The wealth of new evidence supports the EU’s digital and skills agendas and their ambitious targets. In this report Cedefop makes the case for placing worker wellbeing and quality jobs at the core of Europe’s digital transition." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Zentrale Befunde zu aktuellen Arbeitsmarktthemen 2021/2022 (2021)
Achatz, Juliane; Bossler, Mario ; Oberfichtner, Michael ; Matthes, Britta ; Bauer, Frank; Lietzmann, Torsten ; Bruckmeier, Kerstin ; Lehmer, Florian ; Wolff, Joachim ; Leber, Ute; Wenzig, Claudia; Lang, Julia ; Wanger, Susanne ; Kubis, Alexander; Vicari, Basha ; Kruppe, Thomas ; Trappmann, Mark ; Janssen, Simon; Seibert, Holger ; Janser, Markus ; Rauch, Angela ; Jahn, Elke ; Brücker, Herbert ; Hutter, Christian ; Zika, Gerd ; Hohendanner, Christian ; Weber, Enzo ; Gürtzgen, Nicole ; Trenkle, Simon ; Gartner, Hermann ; Reims, Nancy ; Fuchs, Johann ; Braun, Wolfgang; Fitzenberger, Bernd ; Walwei, Ulrich ; Dietz, Martin ; Ramos Lobato, Philipp; Dietrich, Hans ; Stephan, Gesine ; Dengler, Katharina ; Wiemers, Jürgen ; Dauth, Christine ;Zitatform
Achatz, Juliane, Frank Bauer, Mario Bossler, Wolfgang Braun, Kerstin Bruckmeier, Herbert Brücker, Christine Dauth, Katharina Dengler, Hans Dietrich, Martin Dietz, Bernd Fitzenberger, Johann Fuchs, Hermann Gartner, Nicole Gürtzgen, Christian Hohendanner, Christian Hutter, Elke Jahn, Markus Janser, Simon Janssen, Thomas Kruppe, Alexander Kubis, Julia Lang, Ute Leber, Florian Lehmer, Torsten Lietzmann, Michael Oberfichtner, Britta Matthes, Joachim Wolff, Claudia Wenzig, Susanne Wanger, Basha Vicari, Mark Trappmann, Holger Seibert, Angela Rauch, Gerd Zika, Enzo Weber, Simon Trenkle, Nancy Reims, Ulrich Walwei, Philipp Ramos Lobato, Gesine Stephan & Jürgen Wiemers (2021): Zentrale Befunde zu aktuellen Arbeitsmarktthemen 2021/2022. Nürnberg, 20 S.
Abstract
"Digitalisierung, Dekarbonisierung und demografischer Wandel werden den Arbeitsmarkt in den kommenden Jahren erheblich verändern. Handlungsbedarf besteht beispielsweise bei der Sicherung des Arbeitskräftebedarfs – und damit verbunden bei der Förderung der Aus- und Weiterbildung –, bei der Reform der Grundsicherung für Arbeitsuchende und bei der sozialen Absicherung von Solo-Selbständigen. Die Covid-19-Pandemie hat die Situation in mancherlei Hinsicht zusätzlich verschärft. Zu all diesen und zahlreichen weiteren wichtigen Themen fasst die IAB-Broschüre „Zentrale Befunde zu aktuellen Arbeitsmarktthemen“ die zentralen wissenschaftlichen Befunde kompakt zusammen. Sie bietet zudem Handlungsempfehlungen für die Arbeitsmarktpolitik, die aus den wissenschaftlichen Befunden abgeleitet wurden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Bossler, Mario ; Oberfichtner, Michael ; Matthes, Britta ; Bauer, Frank; Lietzmann, Torsten ; Bruckmeier, Kerstin ; Lehmer, Florian ; Wolff, Joachim ; Leber, Ute; Wenzig, Claudia; Lang, Julia ; Wanger, Susanne ; Kubis, Alexander; Vicari, Basha ; Trappmann, Mark ; Janssen, Simon; Seibert, Holger ; Janser, Markus ; Rauch, Angela ; Jahn, Elke ; Brücker, Herbert ; Hutter, Christian ; Zika, Gerd ; Hohendanner, Christian ; Weber, Enzo ; Gürtzgen, Nicole ; Trenkle, Simon ; Gartner, Hermann ; Reims, Nancy ; Braun, Wolfgang; Fitzenberger, Bernd ; Walwei, Ulrich ; Dietz, Martin ; Ramos Lobato, Philipp; Dietrich, Hans ; Stephan, Gesine ; Dengler, Katharina ; Wiemers, Jürgen ; Dauth, Christine ; -
Literaturhinweis
Homeoffice: Was wir aus der Zeit der Pandemie für die zukünftige Gestaltung von Homeoffice lernen können (2021)
Ahlers, Elke; Mierich, Sandra; Zucco, Aline;Zitatform
Ahlers, Elke, Sandra Mierich & Aline Zucco (2021): Homeoffice. Was wir aus der Zeit der Pandemie für die zukünftige Gestaltung von Homeoffice lernen können. (WSI-Report 65), Düsseldorf, 33 S.
Abstract
"Homeoffice hat sich pandemiebedingt von heute auf morgen zum Arbeitsalltag vieler Beschäftigter entwickelt. Sofern arbeitsorganisatorisch möglich, galt es in vielen Bereichen der Arbeitswelt als naheliegender Ansatz der Pandemiebewältigung. Wie aber können wir die vielfältigen Erfahrungen der Pandemie nutzen, um Homeoffice auch später als zukunftsfähiges Arbeitsarrangement einzusetzen? Die Befunde aus vier Erhebungswellen (April, Juni und November 2020 sowie Januar 2021) der HBS-Erwerbstätigenbefragung dokumentieren, wie zufrieden oder unzufrieden Arbeitnehmer:innen im Homeoffice waren, und geben Hinweise an die Hand, welche Rahmenbedingungen gutes Homeoffice stützen. Der Report zeigt, dass Homeoffice gerade dann positiv erlebt wird, wenn 1. es im Betrieb bereits Erfahrungen mit Homeoffice gibt, das heißt, dass auch schon im Vorfeld Regulierungen zur Ausstattung mit mobilen Geräten vorhanden waren und dass aus der Ferne auf interne Netze und Datenbanken zugegriffen werden kann; 2. einer Entgrenzung der Arbeitszeiten über betriebliche Regulierungen zum Homeoffice vorgebeugt wird; 3. die Arbeitsbelastungen am heimischen Arbeitsplatz erträglich sind; 4. die Wohnsituation für das Homeoffice geeignet ist. Zugleich zeigen sich aber auch die Risiken und Nachteile des Homeoffice. Diese bestehen in erster Linie in den mangelnden Kommunikationsmöglichkeiten unter den Kolleg:innen und der Gefahr von Arbeitszeitentgrenzung und Überlastung. Außerdem belegen Erfahrungen mit Betriebs- und Dienstvereinbarungen zum orts- und zeitflexiblen Arbeiten sowie die Analysen solcher Vereinbarungen durch die Hans-Böckler-Stiftung, wie Homeoffice mit Unterstützung betrieblicher Mitbestimmung gelingen kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Is Working from Home Here to Stay? A Look at 35 Million Job Ads (2021)
Zitatform
Alipour, Jean-Victor, Christina Langer & Layla O´Kane (2021): Is Working from Home Here to Stay? A Look at 35 Million Job Ads. In: CESifo forum, Jg. 22, H. 6, S. 41-46.
Abstract
"We analyze the prevalence of working from home (WfH) in Germany using more than 35 million online job advertisements from 2014 to 2021. While a WfH option was rare in job ads before the crisis, the Covid-19 shock led to an unprecedented WfH boom. At the same time, regional, occupational, and sectoral inequalities in access to WfH have decreased during the pandemic. We also document a higher demand for digital skills, teamwork, and adaptability in job ads with a WfH option. We conclude with an outlook for the future of WfH." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Abiturjahrgang 2020: Ohne Abiball zum Studium - allein am Bildschirm bricht die Lebenszufriedenheit ein (2021)
Anger, Silke ; Lerche, Adrian ; Patzina, Alexander ; Dietrich, Hans ; Sandner, Malte ; Bernhard, Sarah ; Toussaint, Carina ;Zitatform
Anger, Silke, Sarah Bernhard, Hans Dietrich, Adrian Lerche, Alexander Patzina, Malte Sandner & Carina Toussaint (2021): Abiturjahrgang 2020: Ohne Abiball zum Studium - allein am Bildschirm bricht die Lebenszufriedenheit ein. (IAB-Kurzbericht 19/2021), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"Der Abiturjahrgang 2020 war aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie von Schulschließungen kurz vor und während der Abiturprüfungen betroffen. Die letzten Prüfungsvorbereitungen fanden nicht im geplanten Umfang in der Schule, sondern im häuslichen Umfeld statt. Prüfungstermine wurden kurzfristig ausgesetzt und teils verschoben. Auf Basis der IAB-Studie „Berufliche Orientierung: Berufs- und Studienwahl“ (BerO) werden die Lebenszufriedenheit, die Bildungspläne sowie der Start in Hochschul- und Ausbildungsgänge des Abiturjahrgangs 2020 untersucht. Die Lebenszufriedenheit der Befragten ist auf einer Skala von 0 bis 10 um 0,5 gesunken. Ein solcher Einbruch ist untypisch für junge Menschen in diesem Lebensabschnitt. Er entspricht zum Beispiel dem drastischen Rückgang der Lebenszufriedenheit in Kriegsgebieten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Anger, Silke ; Lerche, Adrian ; Patzina, Alexander ; Dietrich, Hans ; Sandner, Malte ; Bernhard, Sarah ; Toussaint, Carina ;Weiterführende Informationen
- Wunsch nach Präsenzunterricht
- Bildungspläne der Abschlussklassen am Anfang ihres letzten Schuljahres für die Zeit nach dem Abitur 2020 und deren Umsetzung Ende 2020
- Betroffenheit des Abiturjahrgangs 2020 von Einschränkungen aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie im (Dualen) Studium und in der Ausbildung im Herbst/Winter 2020
- Durchschnittliche Lebenszufriedenheit des Abiturjahrgangs 2020, Ende 2020
- Einfluss der Covid-19-Pandemie auf die Entscheidung zum Bildungsweg nach dem Abitur 2020 in der ex-post Selbsteinschätzung Ende 2020
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Literaturhinweis
What If Working from Home Will Stick? Distributional and Climate Impacts for Germany (2021)
Zitatform
Bachelet, Marion, Matthias Kalkuhl & Nicolas Koch (2021): What If Working from Home Will Stick? Distributional and Climate Impacts for Germany. (IZA discussion paper 14642), Bonn, 28 S.
Abstract
"The COVID-19 pandemic created the largest experiment in working from home. We study how persistent telework may change energy and transport consumption and costs in Germany to assess the distributional and environmental implications when working from home will stick. Based on data from the German Microcensus and available classifications of working-from-home feasibility for different occupations, we calculate the change in energy consumption and travel to work when 15% of employees work full time from home. Our findings suggest that telework translates into an annual increase in heating energy expenditure of 110 euros per worker and a decrease in transport expenditure of 840 euros per worker. All income groups would gain from telework but high-income workers gain twice as much as low-income workers. The value of time saving is between 1.3 and 6 times greater than the savings from reduced travel costs and almost 9 times higher for high-income workers than low-income workers. The direct effects on CO2 emissions due to reduced car commuting amount to 4.5 millions tons of CO2, representing around 3 percent of carbon emissions in the transport sector." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
BAuA-Arbeitszeitbefragung: Vergleich 2015 - 2017 - 2019 (2021)
Zitatform
Backhaus, Nils, Anne Marit Wöhrmann & Anita Tisch (2021): BAuA-Arbeitszeitbefragung: Vergleich 2015 - 2017 - 2019. (baua: Bericht), Dortmund ; Berlin ; Dresden, 105 S. DOI:10.21934/baua:bericht20201217
Abstract
"Mit der SARS-CoV-2-Epidemie haben sich die Arbeitsbedingungen vieler Beschäftigter massiv verändert. Auch bei der Arbeitszeitgestaltung bzw. bei der Arbeit von zuhause werden bereits erste Verschiebungen berichtet. Der vorliegende Bericht fokussiert den Status Quo vor der Pandemie und gibt einen Überblick über die Gestaltung von Arbeitszeiten im Hinblick auf die Länge, Lage und Flexibilität von Arbeitszeiten im Jahr 2019. Zusätzlich wird der Aspekt der Telearbeit bzw. Homeoffice im Bericht berücksichtigt. Dabei werden die Ergebnisse der BAuA-Arbeitszeitbefragungen 2015, 2017 und 2019 zusammengetragen, um Trends und Veränderungen zu beschreiben. In einem Exkurs steht zudem das Arbeitszeitmuster von Beschäftigten in sogenannten „versorgungsrelevanten Berufen“ im Mittelpunkt. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Länge der Arbeitszeit insgesamt kaum verändert hat, wobei Teilzeitbeschäftigte über die Zeit geringfügig länger, Vollzeitbeschäftigte durchschnittlich etwas kürzer arbeiten. Besonders auffällig ist ein zunehmender Wunsch nach kürzeren Arbeitszeiten. Die Lage der Arbeitszeit, d. h. atypische Arbeitszeiten wie Schicht- und Nachtarbeit und Arbeit am Wochenende, haben sich nicht verändert. Bei der Flexibilität hingegen ist 2019 eine Zunahme der Flexibilitätsmöglichkeiten bzw. zeitlichen Handlungsspielräume der Beschäftigten zu beobachten. Im Vergleich zu 2015 hat auch die Verbreitung von Arbeitszeitkonten zugenommen. Bereits vor der SARS-CoV-2-Epidemie konnte auch ein kontinuierlicher Anstieg von Telearbeit bzw. Homeoffice über die drei Befragungszeitpunkte beobachtet werden. Die Arbeitszeitmuster der Beschäftigten in versorgungsrelevanten Berufen zeichnen sich vor allem durch ungünstige bzw. atypische Arbeitszeitlagen, hohe Anforderungen an die Flexibilität, verkürzte Ruhezeiten und wenig zeitliche Handlungsspielräume aus. Dies wird vor dem Hintergrund belastender Arbeitsbedingungen während der SARS-CoV-2-Epidemie noch einmal ausführlich diskutiert. Insgesamt zeigt sich, dass sich viele Arbeitszeitbedingungen nicht verändert haben. Eine zunehmende Zahl der Vollzeitbeschäftigten wünscht sich jedoch kürzere Arbeitszeiten. Da davon auszugehen ist, dass die SARS-CoV-2-Epidemie nachhaltige Auswirkungen auf das Arbeitszeitgeschehen in Deutschland nehmen kann, wird die BAuA-Arbeitszeitberichterstattung die Arbeitszeitgestaltung während und nach der SARS-CoV-2-Epidemie vertiefend untersuchen. Hierzu werden im vorliegenden Bericht erste Befunde und Hypothesen zu langfristigen Auswirkungen der Corona-Krise diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Telearbeit, Homeoffice und Mobiles Arbeiten: Chancen, Herausforderungen und Gestaltungsaspekte aus Sicht des Arbeitsschutzes (2021)
Zitatform
Backhaus, Nils, Anita Tisch & Beate Beermann (2021): Telearbeit, Homeoffice und Mobiles Arbeiten: Chancen, Herausforderungen und Gestaltungsaspekte aus Sicht des Arbeitsschutzes. (baua: Fokus), Dortmund, 18 S. DOI:10.21934/baua:fokus20210505
Abstract
"Die folgende Stellungnahme war Gegenstand einer Anhörung im Ausschuss für Arbeit und Soziales. Sie fasst arbeitswissenschaftlichen Erkenntnisse zu Homeoffice, Telearbeit bzw. Mobilem Arbeiten zusammen. Dabei werden rechtliche Rahmenbedingungen aber auch Chancen und Risiken erörtert. Es zeigt sich, dass die Arbeit von zuhause bzw. von "überall" den Arbeitsschutz herausfordert. Ein rechtlicher Rahmen kann eine Orientierung für gesundheitsförderliche Vereinbarungen schaffen und Risiken eindämmen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeit von zuhause in Zeiten während und nach Corona - Vor- und Nachteile aus betrieblicher Sicht (2021)
Zitatform
Backhaus, Nils, Anita Tisch, Laura Pohlan & Christian Kagerl (2021): Arbeit von zuhause in Zeiten während und nach Corona - Vor- und Nachteile aus betrieblicher Sicht. In: Arbeitsmedizin, Sozialmedizin, Umweltmedizin, Jg. 56, H. 5, S. 276-284., 2021-02-22.
Abstract
"Der Artikel gibt einen Überblick über die betriebliche Perspektive auf die Arbeit von zuhause auch nach der SARS-CoV-2-Pandemie. Dabei werden Gründe für und gegen einen Ausbau der Arbeit von zuhause gegenübergestellt. Für die Analysen wird auf die vierte Welle der Studie „Betriebe in der COVID-19-Krise“ zurückgegriffen, in der Betriebe vertiefend sowohl zu ihren Erfahrungen als auch zu ihren zukünftigen Plänen im Umgang mit der Arbeit von zuhause befragt wurden. Für die deskriptiven Analysen werden nur Betriebe berücksichtigt, in denen grundsätzlich die Möglichkeit der Arbeit von zuhause besteht (n = 1059). Die Arbeit von zuhause hat während der SARS-CoV-2-Pandemie in deutschen Betrieben an Bedeutung gewonnen. Gleichzeitig strebt die Mehrheit der Betriebe die Rückkehr zum Umfang vor der Krise an. Etwa ein Fünftel der Betriebe plant, die Arbeit von zuhause auch zukünftig auszubauen. Vor allem größere Betriebe wollen die Möglichkeiten erweitern. Unternehmen, die den Anteil an Arbeit von zuhause nach der Krise wieder reduzieren möchten, geben an, dass die Tätigkeiten der Beschäftigten in den Betrieben für die Arbeit von zuhause nicht geeignet sind. Wenn Betriebe die Arbeit von zuhause erweitern wollen, dann zielen sie am häufigsten auf eine Verbesserung der Flexibilität und Vereinbarkeit von Familie und Beruf ihrer Beschäftigten ab. Die zunehmende Arbeit von zuhause stellt den betrieblichen Arbeitsschutz vor neue Herausforderungen, und betriebliche Regelungen zur sicheren und gesunden Gestaltung der Arbeit von zuhause gewinnen an Bedeutung. Insbesondere große Unternehmen sehen eine mögliche wahrgenommene Ungleichbehandlung von Beschäftigten als zukünftiges Problem." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
COVID-19, Working from Home and the Potential Reverse Brain Drain (2021)
Bakalova, Irina; Dzyuba, Yuri; Fidrmuc, Jan; Berlinschi, Ruxanda;Zitatform
Bakalova, Irina, Ruxanda Berlinschi, Jan Fidrmuc & Yuri Dzyuba (2021): COVID-19, Working from Home and the Potential Reverse Brain Drain. (GLO discussion paper / Global Labor Organization 845), Maastricht, 14 S.
Abstract
"The COVID-19 pandemic has led to a substantial increase in the prevalence of working from home among white-collar occupations. This can have important implications for the future of the workplace and quality of life. We discuss an additional implication, which we label reverse brain drain: the possibility that white-collar migrant workers return to live in their countries of origin while continuing to work for employers in their countries of destination. We estimate the potential size of this reverse flow using data from the European Labor Force Survey. Our estimates suggest that the UK, France, Switzerland and Germany each have around half a million skilled migrants who could perform their jobs from their home countries. Most of them originate from the other EU member states: both old and new. We discuss the potential economic, social and political implications of such reverse brain drain." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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