Jugendarbeitslosigkeit
Trotz eines Rückgangs ist die EU-Jugendarbeitslosenquote nach wie vor sehr hoch. Laut EU-Kommission sind derzeit 4,5 Millionen junge Menschen (im Alter von 15 bis 24 Jahren) arbeitslos. Einem großen Teil dieser Generation droht durch fehlende Zukunftsperspektiven soziale Ausgrenzung mit weitreichenden Folgen. Mit Maßnahmen wie der Europäischen Ausbildungsallianz und Jugendgarantien der Länder soll entgegengesteuert werden.
Diese Infoplattform bietet einen Einblick in die Literatur zu den Determinanten von und Strategien gegen Jugendarbeitslosigkeit auf nationaler wie internationaler Ebene.
- Ergebnisse aus dem IAB
- Gesamtbetrachtungen
- Determinanten
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Strategien
- Aktive Arbeitsmarktprogramme
- Beschäftigungsförderung - Förderung der Beschäftigungsfähigkeit
- Maßnahmen zur Bildung und Weiterbildung
- "Assistierte Ausbildung"
- Förderung der Mobilität auf dem Arbeitsmarkt
- "Jugendgarantie" - überbetriebliches Ausbildungsangebot
- Vernetzung der Akteure - Jugendberufsagenturen
- Geografischer Bezug
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Literaturhinweis
Veränderungen der seelischen Gesundheit durch arbeitsmarktpolitische Maßnahmen: eine Analyse am Beispiel des Jugendsofortprogramms JUMP (2007)
Zitatform
Behle, Heike (2007): Veränderungen der seelischen Gesundheit durch arbeitsmarktpolitische Maßnahmen. Eine Analyse am Beispiel des Jugendsofortprogramms JUMP. (IAB-Bibliothek 308), Nürnberg, 396 S.
Abstract
"Arbeitsmarktpolitische Maßnahmen werden zumeist anhand der späteren Eingliederung ins Erwerbsleben evaluiert. Die vorgelegte Arbeit geht einen anderen Weg; die Teilnahme an einer arbeitsmarktpolitischen Maßnahme wird hier bezogen auf die Veränderung der seelischen Gesundheit der partizipierenden Jugendlichen untersucht. Jugendliche, die Problemlagen im Übergang von der Schule ins Berufsleben erleben, können einen Teufelskreis zwischen psychischen Belastungslagen und erschwerter Eingliederung in die Erwerbstätigkeit erfahren. Ein Ziel arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen wie dem Jugendsofortprogramm JUMP ist es deswegen, zur psychischen Stabilisierung der seelischen Gesundheit von Teilnehmenden beizutragen. Nach einer Diskussion der Problemlagen, die Jugendliche im Übergang erfahren können, einem Forschungsüberblick über die seelische Gesundheit und das Erwerbsleben und einer Übersicht über spezielle Förderungssysteme für Jugendliche (unter spezieller Berücksichtigung des Jugendsofortprogramms JUMP) wird das Konzept der Veränderung der seelischen Gesundheit für Jugendliche in Maßnahmen diskutiert. Chancen und Grenzen zur Verbesserung der seelischen Gesundheit Jugendlicher durch die Teilnahme an arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen werden aufgezeigt. In einem empirischen Teil wird dieser theoretische Bezugsrahmen umgesetzt. Anhand der JUMP-Eintrittskohorte 1999 wird untersucht, ob sich die seelische Gesundheit der Jugendlichen veränderte und welche Einflussfaktoren zur Veränderung beigetragen haben. Es wird dabei zwischen kurzfristiger Veränderung (direkt nach Beendigung der Maßnahme) und nachhaltiger Veränderung (ein Jahr nach Beendigung der Maßnahme) unterschieden. Bei der Mehrheit der Teilnehmenden ist ein Erhalt oder eine Stabilisierung der seelischen Gesundheit nach der Teilnahme an JUMP zu beobachten. Jugendliche in den alten Bundesländern profitieren nachhaltiger von der Teilnahme an JUMP. Dieser Befund kann durch die unterschiedliche soziale Komposition Jugendlicher beider Regionen erklärt werden. Während westdeutsche Jugendliche häufig aufgrund geringer beruflicher Qualifikation Problemlagen im Übergang erfahren, sind ostdeutsche Jugendliche oft durch den stärker verschlossenen Arbeitsmarkt von der Teilnahme am Erwerbsleben ausgeschlossen. Weitere Einflüsse, die auf die Veränderung der seelischen Gesundheit hinwirken, sind der Maßnahmetyp, der Grund der Teilnahme, der aktuelle Arbeitsmarktstatus, Veränderung in der Arbeitsorientierung sowie persönliche Merkmale, Erfahrungen am Arbeitsmarkt und weitere Veränderungen im Jugendalter. Die individuelle Zukunftssicht hat den stärksten Einfluss auf die Veränderung der seelischen Gesundheit Jugendlicher." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Une formation qualifiante differee pour les jeunes non diplomes?: un eclairage a partir du cheminement professionnel de jeunes sortis du systeme educatif en 1998 (2007)
Besses, Marie de; Verley, Elise; Cart, Benoit; Gasquet, Céline; Mouy, Philippe; Mora, Virginie;Zitatform
Besses, Marie de, Benoit Cart, Céline Gasquet, Virginie Mora, Philippe Mouy & Elise Verley (2007): Une formation qualifiante differee pour les jeunes non diplomes? Un eclairage a partir du cheminement professionnel de jeunes sortis du systeme educatif en 1998. (Centre d'Etudes et de Recherches sur les Qualifications. RELIEF 23), Marseille, 136 S.
Abstract
"Dans une Europe qui entend favoriser l'avenement d'une societe de la connaissance, environ 120 000 jeunes sortent encore chaque annee du systeme educatif francais sans diplome, soit un sur six. Loin de disparaitre, ces sorties qu'on pourrait qualifier de 'prematurees' ont eu plutot tendance a stagner depuis le milieu des annees quatre-vingt-dix. En 2004, suite a une annonce presidentielle concernant des mesures pour l'emploi des jeunes et plus precisement des 'jeunes au bord du chemin', les cabinets ministeriels ont cherche a construire une nouvelle offre de 'formation qualifiante differee' pour les jeunes sans diplome. Pour ce faire, ils ont sollicite le concours de la Direction de l'evaluation, de la prospective et de la performance et du Cereq. Ce fut le point de depart d'une etude dont les resultats sont publies dans ce nouvel ouvrage du Cereq." (Resume d'auteur, IAB-Doku) ((fr))
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Literaturhinweis
Dropping out of post-compulsory education in the UK: an analysis of determinants and outcomes (2007)
Zitatform
Bradley, Steve & Pam Lenton (2007): Dropping out of post-compulsory education in the UK. An analysis of determinants and outcomes. In: Journal of population economics, Jg. 20, H. 2, S. 299-328. DOI:10.1007/s00148-006-0110-y
Abstract
"We analyse the decision to drop out of post-compulsory education over the period 1985-1994 using data from the Youth Cohort Surveys. We show that the dropout rate declined between 1985 and 1994, in spite of the rising participation rate in education, but is still substantial. Dropping out is more or less constant over the period of study, though the risk of dropout does vary with young people's prior attainment, ethnicity, family background and the state of the labour market. The course of study has a substantial effect on the risk of dropout." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Die Bundesmodellprogramme "Entwicklung und Chancen junger Menschen in sozialen Brennpunkten" und "Lokales Kapital für soziale Zwecke" im Kontext neuer kommunalpolitischer Strategien: Endbericht der zweiten Phase der wissenschaftlichen Begleitung (2004 - 2006) (2007)
Burchardt, Susann; Förster, Heike; Harmsen, Christiane; Mögling, Tatjana; Tillmann, Frank;Zitatform
Burchardt, Susann, Heike Förster, Christiane Harmsen, Tatjana Mögling & Frank Tillmann (2007): Die Bundesmodellprogramme "Entwicklung und Chancen junger Menschen in sozialen Brennpunkten" und "Lokales Kapital für soziale Zwecke" im Kontext neuer kommunalpolitischer Strategien. Endbericht der zweiten Phase der wissenschaftlichen Begleitung (2004 - 2006). München, 238 S.
Abstract
"Dieses Buch ist das Ergebnis der zweiten Phase wissenschaftlichen Begleitung des Bundesprogramms 'Entwicklung und Chancen junger Menschen in sozialen Brennpunkten', das seit 1999 in den Stadtteilen mit besonderem Entwicklungsbedarf gefördert wurde. Das jugend- und jugendpolitische Programm 'Entwicklung und Chancen junger Menschen in sozialen Brennpunkten' (E&C) ist vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) mit der Zielsetzung ins Leben gerufen worden, vor allem die über den Kinder- und Jugendplan (KJP) des Bundes geförderten Träger der Kinder- und Jugendhilfe zu motivieren, sich verstärkt in benachteiligten städtischen Gebieten und strukturschwachen ländlichen Regionen zu engagieren. Neue Ansätze und Maßnahmen für Kinder und Jugendliche in problembelasteten Gebieten sollen erprobt und mit anderen in den Stadtteilen tätigen Institutionen abgestimmt werden. Durch eine direkte Kopplung mit dem Bund-Länder-Programm 'Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf - die soziale Stadt' wurden dabei zugleich sozialräumliche Aspekte der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen stärker in den Mittelpunkt gerückt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Moderne Dienstleistungen und Integrationsangebote für Jugendliche oder neue Unübersichtlichkeit, Doppelstrukturen und Warteschleifen?: ein Überblick über die Situation von Jugendlichen im SGB II (2007)
Zitatform
Dietrich, Hans (2007): Moderne Dienstleistungen und Integrationsangebote für Jugendliche oder neue Unübersichtlichkeit, Doppelstrukturen und Warteschleifen? Ein Überblick über die Situation von Jugendlichen im SGB II. In: I. Kolf (Red.) & S. Gensler (Mitarb.) (2007): Jugendarbeitslosigkeit : Jugendliche und Hartz IV: Was macht das Fördern?, S. 7-9, 32-41.
Abstract
Dargestellt wird die Ausbildungs- und Arbeitsmarktsituation von SGB II-Jugendlichen im Zusammenhang mit der Lage auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt Jugendlicher insgesamt. Diese ist gekennzeichnet durch eine Stagnation der Bildungsexpansion seit Mitte der 1980er Jahre, einen Anteil von 9 Prozent aller Jugendlichen, die das Schulsystem ohne Abschluss verlassen sowie von 20 Prozent "kompetenzarmen" Jugendlichen mit elementaren Lese-, Rechtschreib- und Rechenmängeln (PISA-Studie). Die Schüler sind unzureichend über Arbeitsmarkt und Beruf informiert, und es fehlt eine systematische Debatte über geringer qualifizierte Jugendliche. Es folgen Befunde zur Struktur arbeitsloser Jugendlicher nach SGB II: Zurzeit sind ca. 1 Mio. Jugendliche im SGB II-Rechtskreis. Davon sind zwei Drittel nicht arbeitslos gemeldet. Diese Jugendlichen haben häufig keinen Schulabschluss, keine Berufsausbildung, sind Migranten und haben keine Berufserfahrung. Fazit: "Der Übergang von der Schule in Ausbildung und Beschäftigung gestaltet sich insbesondere für leistungsschwächere Jugendliche zunehmend schwieriger. Gleichzeitig wächst die Notwendigkeit berufliche Abschlüsse zu erwerben, auch wenn berufliche Abschlüsse immer weniger hinreichend sind, um den Übergang in Beschäftigung zu garantieren. In hohem Umfang wird versucht, kritische Übergänge maßnahmebasiert abzufedern; vielfach wird dabei der Weg in Ausbildung oder Beschäftigung verlängert. Daraus ergeben sich mehrere Perspektiven: den Anteil der Schulabgänger ohne Abschluss bzw. mit unzureichenden Kompetenzen deutlich reduzieren; für Jugendliche ausreichend Ausbildungsangebote bereitstellen; dazu ist auch über Alternativen zum dualen System nachzudenken; das Beschäftigungsangebot für Jugendliche erhöhen; das Maßnahmeangebot auf seine Wirksamkeit überprüfen und Maßnahmen gezielt einsetzen." (IAB2)
Weiterführende Informationen
Hier finden Sie den Volltext des Sammelwerkes. -
Literaturhinweis
Les sept premières années de vie active des jeunes non diplômés: la place des mesures publiques pour l'emploi (2007)
Gasquet, Céline; Roux, Valérie;Zitatform
Gasquet, Céline & Valérie Roux (2007): Les sept premières années de vie active des jeunes non diplômés. La place des mesures publiques pour l'emploi. In: Economie et Statistique H. 400, S. 17-43.
Abstract
"Im Jahre 1998 verließen 116 000 Jugendliche die Ausbildungsstätten ohne Abschluss. Aufgrund des generellen Anstiegs des Ausbildungsniveaus haben diese Jugendlichen mehr Schwierigkeiten als die anderen, eine Beschäftigung zu finden. Jedem dritten Jugendlichen gelingt es dennoch, sich rasch und dauerhaft ins Erwerbsleben zu integrieren. Bei den anderen dauert die Eingliederung länger: weit über die ersten drei Jahre ab Eintritt in den Arbeitsmarkt hinaus. Diese Jugendlichen, die ein Ausbildungsdefizit haben und mit der Konkurrenz ihrer besser ausgebildeten Altersgenossen oder den Vorbehalten der Arbeitgeber konfrontiert sind, nehmen dann oftmals die für sie bestimmten beschäftigungspolitischen Maßnahmen in Anspruch. Mehr als vier Jugendliche ohne Abschluss von zehn profitierten so in den ersten sieben Jahren ihres Erwerbslebens von einer Ausbildung oder einer ABM-Maßnahme; und für 16% der Jugendlichen ohne Abschluss war diese Erfahrung der ersten Jahre am Arbeitsmarkt sogar sehr strukturierend. Mehr als in der Vergangenheit werden solche öffentlichern Maßnahmen mehrere Jahre lang nach Verlassen der Ausbildungsstätten in Anspruch genommen. Sie decken äußerst unterschiedliche Situationen ab. Insbesondere sind sie nicht unbedingt im Zusammenhang mit einem Prekariat zu sehen, da mehr als jeder vierte Jugendliche, der solche Maßnahmen nutzte, eine relativ stabile Berufslaufbahn kennt. Allerdings gehen solche Maßnahmen in vier von zehn Fällen mit befristeten Arbeitsverträgen oder Arbeitslosigkeit einher; in jedem zehnten Fall betreffen sie die Erwerbslosigkeit." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Schulabbrüche und Ausbildungslosigkeit: Strategien und Methoden zur Prävention (2007)
Hofmann-Lun, Irene; Richter, Ulrike; Michel, Andrea; Schreiber, Elke;Zitatform
Hofmann-Lun, Irene, Andrea Michel, Ulrike Richter & Elke Schreiber (2007): Schulabbrüche und Ausbildungslosigkeit. Strategien und Methoden zur Prävention. (Übergänge in Arbeit 08), München: Verlag Deutsches Jugendinstitut, 252 S.
Abstract
"Warum gehen Kinder und Jugendliche trotz Schulpflicht nicht zur Schule? Was bedeutet die Abwesenheit von der Schule für das Gelingen der Schulbildung? Wie kann einem Ausstieg aus der Schule präventiv begegnet werden? Wie kann (tatsächlich oder vermeintlich) schulmüden Jugendlichen der Abschluss der Schule und der Übergang in Ausbildung gelingen? Wie können Jugendliche, die von der Schule nicht mehr erreicht werden, wieder für systematisches Lernen gewonnen werden? An vielen Orten in Deutschland haben Schulen und Träger der Jugendsozialarbeit begonnen, Antworten auf diese Fragen zu suchen. Gefördert aus Länderprogrammen, durch Stiftungen und besorgte Kommunen wurden vielfältige Experimente durchgeführt und dabei Methoden und Strategien entwickelt und erprobt, die darauf zielen, die Bedingungen für das Lernen in der Schule und an anderen Lernorten und die Lebensumstände von Kindern und Jugendlichen so zu verbessern, dass ihre Schulkarrieren zum Erfolg führen und Grundlagen für den Einstieg in die Erwerbsarbeit gelegt werden. Das Deutsche Jugendinstitut hat diese Ergebnisse und Erfahrungen ausgewertet und fasst sie in diesem Buch zusammen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Hoffnungslos arbeitslos? Psychosoziale Auswirkungen von Arbeitslosigkeit auf Schulabgänger (2007)
Häfke, Andreas;Zitatform
Häfke, Andreas (2007): Hoffnungslos arbeitslos? Psychosoziale Auswirkungen von Arbeitslosigkeit auf Schulabgänger. Marburg: Tectum Verlag, 120 S.
Abstract
"Seit vielen Jahren fehlen Lehrstellen. Nicht einmal rechnerisch sind es genug, um die aktuelle Nachfrage zu decken. Tatsächlich konkurrieren die Suchenden mit Älteren aus höheren Jahrgängen, die im zweiten, dritten oder vierten Jahr nach dem Schulabschluss auf ihre Chance hoffen. Das Berufsleben vieler Jugendlicher beginnt so mit einer Sackgasse. Von der Schule rutschen sie ohne Puffer in die Arbeitslosigkeit. Ein Desaster nicht nur für die Volkswirtschaft. Auch die Betroffenen selbst werden dadurch demotiviert, an den Rand gedrängt. Sozialverbände und Gewerkschaften befürchten psychische Störungen. Aber: Lassen diese sich tatsächlich nachweisen? Der Autor ging dieser Frage mit einer teilstandardisierten Stichprobenerhebung über ein Jahr lang nach. 385 Jugendliche mit bzw. ohne Ausbildungsplatz füllten seinen Fragebogen aus. Glück im Unglück: Markante Unterschiede zur Vergleichsgruppe blieben bei den Teilnehmern ohne Lehrstelle aus. Enttäuschungen am Beginn ihres Arbeitslebens stecken Heranwachsende offenbar überraschend unbeschadet weg. Das verbessert ihre Aussichten, wenn sich später doch ein Einstieg bietet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Children of the post-communist transition: Age at the time of the parents' job loss and dropping out of secondary school (2007)
Kertesi, Gabor; Kezdi, Gabor;Zitatform
Kertesi, Gabor & Gabor Kezdi (2007): Children of the post-communist transition: Age at the time of the parents' job loss and dropping out of secondary school. In: The B.E. Journal of Economic Analysis and Policy, Jg. 7, H. 2, S. 1-27. DOI:10.2202/1935-1682.1824
Abstract
"Using data on children whose parents lost their jobs during the post-communist transition of Hungary, we address the causal effect of unexpected long-term unemployment of parents on their children's educational achievement. We estimate the effect of the children's age at the time of their parents' job loss on their probability of dropping out of secondary school (an event that follows the parents' job loss by many years). The treatment is an additional year reared in a family with regularly employed parents, which can be interpreted as additional human capital investment. We provide bounding estimates to the causal effect. The estimated bounds are tight, they show a substantial effect, and the effect is significantly stronger for preschool age children than for older ones." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Dropout, school performance, and working while in school (2007)
Zitatform
Montmarquette, Claude, Nathalie Viennot-Briot & Marcel Dagnais (2007): Dropout, school performance, and working while in school. In: The Review of Economics and Statistics, Jg. 89, H. 4, S. 752-760. DOI:10.1162/rest.89.4.752
Abstract
"We develop an econometric model where the determinants of working while in school, academic performance, and the decision to drop out are set in the context of two types of high school students: those who prefer schooling and those who are more likely to join the labor market. The likelihood function of this model with heterogeneous preferences for schooling is composed of 48 individual contributions of a standard quadrivariate normal function. Exploiting a unique Canadian microdata set of high school students and school dropouts, we show that being a female student, attending a private school, and living with educated parents are linked to having a strong preference for schooling over the labor market. We also find that working fewer than fifteen hours per week while in school is not necessarily detrimental to success in school. Our results indicate that the decision to drop out is affected by the legal age to access the labor market, high minimum wages, and low unemployment rates. Several policies that aim at reducing the number of high school dropouts are identified." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Zwischen Schule und Beruf: Dilemmata einer europäisch vergleichenden Übergangsforschung (2007)
Zitatform
Niemeyer, Beatrix (2007): Zwischen Schule und Beruf: Dilemmata einer europäisch vergleichenden Übergangsforschung. In: Europäische Zeitschrift für Berufsbildung H. 41, S. 132-154.
Abstract
"Vor dem Erfahrungshintergrund der Koordination mehrerer EU-Forschungsprojekte zur Verbesserung des Übergangs von der Schule in die Berufsausbildung von Jugendlichen mit schlechten Startchancen thematisiert der Beitrag Probleme der Vergleichbarkeit von Fördermaßnahmen in Europa und die handlungspraktische Relevanz vergleichender EU-Forschung. Im ersten Teil werden die Dilemmata einer solchen europäisch vergleichenden Übergangsforschung dargelegt und ein Überblick über den Forschungsstand gegeben. Daran anschließend werden im Rekurs auf Wohlfahrtsregime- und Jugendforschung die Determinanten der Übergangsgestaltung modellhaft zusammengestellt. Es wird skizziert, unter welchen Bedingungen dieses Modell handlungsleitende Erträge für eine veränderte pädagogische Praxis liefern kann. Diese Überlegungen werden durch die Erträge des Leonardo-Projektes "Transnational evaluation of social and professional re-integration programmes for young people" exemplarisch illustriert. Abschließend werden Fragen für die weitere Forschung und Förderpolitik formuliert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Jugendliche auf dem Arbeitsmarkt: eine Analyse von Beständen und Bewegungen (2007)
Zitatform
Rothe, Thomas & Stefanie Tinter (2007): Jugendliche auf dem Arbeitsmarkt. Eine Analyse von Beständen und Bewegungen. (IAB-Forschungsbericht 04/2007), Nürnberg, 56 S.
Abstract
"Jugendliche sind auf dem Weg ins Erwerbsleben mit einer Reihe von Arbeitsmarktübergängen konfrontiert. Der Arbeitsmarkt für Jugendliche ist durch zahlreiche Arbeitslosigkeitsphasen mit vergleichsweise kurzen Dauern und einer Vielzahl arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen geprägt. Um die Auswirkungen von Arbeitslosigkeit für die betroffenen Jugendlichen sowie für die gesamte Gesellschaft möglichst gering zu halten, lässt sich an den Arbeitsmarktübergängen ansetzen. Wie hohe und tendenziell steigende Arbeitslosenquoten und Maßzahlen zur Betroffenheit belegen, bereiten diese Übergänge vielen Jugendlichen Schwierigkeiten. Andererseits bieten Arbeitsmarktübergänge nicht nur Risiken, sondern auch Chancen, die es zu nutzen gilt. Eine vergleichende Analyse der Bestände und Bewegungen auf dem Arbeitsmarkt zeigt für Jugendliche eine wesentlich höhere Arbeitslosendynamik und eine bedeutend geringere Beschäftigungsstabilität als unter den übrigen Erwerbspersonen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Jugendarbeitslosigkeit und psychisches Wohlbefinden (2007)
Zitatform
Schels, Brigitte (2007): Jugendarbeitslosigkeit und psychisches Wohlbefinden. (IAB-Forschungsbericht 13/2007), Nürnberg, 51 S.
Abstract
"Der Beitrag betrachtet das psychische Wohlbefinden und die Erwerbssituation junger Menschen von 15 bis 24 Jahren in Deutschland, die bereits einmal arbeitslos waren. Im Fokus stehen die Auswirkungen von Arbeitslosigkeit im Zusammenhang mit der finanziellen Situation. Obwohl es bereits mehrere Studien in anderen Ländern zur Arbeitslosigkeit Jüngerer und ihrem psychischen Wohlbefinden gibt, wurde dies in Deutschland bislang selten thematisiert. Datenbasis der Untersuchung ist die deutsche Teilstichprobe der europäischen Vergleichsstudie 'Übergänge aus Jugendarbeitslosigkeit'. Die befragten Jugendlichen waren im Jahr 1998 für mindestens 90 Tage arbeitslos registriert und wurden zu zwei Zeitpunkten befragt. Auf dieser Grundlage betrachtet der Beitrag zum einen den Einfluss der aktuellen Lebenslage auf das psychische Wohlbefinden und zum anderen die Zusammenhänge zwischen dem weiteren Erwerbsverlauf der Jugendlichen und der Veränderung ihres psychischen Wohlbefindens. Wie sich zeigt, sind ein erfolgreicher Einstieg in das Erwerbsleben und eine zufriedenstellende finanzielle Situation zentral für das psychische Wohlbefinden der Jugendlichen. Erwerbstätigkeit hat allerdings für junge Frauen eine andere Bedeutung als für junge Männer: Während für die jungen Frauen der Einkommenserwerb im Vordergrund steht, steigt das Wohlbefinden der jungen Männer mit Aufnahme einer Erwerbstätigkeit unabhängig von finanziellen Faktoren. Dies verweist auf die konstitutive Rolle der Erwerbsarbeit auch jenseits finanzieller Aspekte für ein gelungenes Erwachsenwerden der Männer." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland und Schweden: die berufliche Bildung unter Reformdruck (2007)
Abstract
"Die Quote der Jugendarbeitslosigkeit liegt in Europa im Durchschnitt doppelt so hoch wie die der über 25-jährigen und beträgt ca. 18 Prozent. Auch Schweden und Deutschland haben eine hohe Jugendarbeitslosigkeit zu verzeichnen. Ihre Systeme der Berufsbildung unterscheiden sich grundsätzlich: Während Deutschland noch immer auf das traditionelle Modell der dualen Bildung setzt, findet die Berufsausbildung in Schweden an staatlichen Schulen statt. Unser duales Ausbildungssystem genießt in Schweden Vorbildcharakter, kann aber mittlerweile weniger als 50 Prozent der Jugendlichen aufnehmen. Schweden steht Modell für ein weitgehend egalitäres Ausbildungssystem. In beiden Ländern steht das Bildungssystem unter Reformdruck. Die Systeme der beruflichen Bildung müssen auf die hohe Jugendarbeitslosigkeit reagieren. Mit dem Ziel, Impulse für eine Reformdebatte zur Modernisierung beruflicher Ausbildungssysteme zu geben, haben die Friedrich-Ebert-Stiftung und die schwedische Botschaft im September 2007 den Fachdialog 'Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland und Schweden - Die berufliche Bildung unter Reformdruck' organisiert. Die vorliegende Publikation fasst die auf diesem deutsch-schwedischen Fachdialog gehaltenen Beiträge und Diskussionen zusammen. Sie werden damit anderen Fachleuten zugänglich gemacht." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Welche Arbeit nutzt der Jugend?: Sachstand und Entwicklungsbedarf der öffentlich geförderten Beschäftigung für Jugendliche. Bundesweite Arbeitstagung für Fach- und Leitungskräfte der Jugendsozialarbeit und Beschäftigungsförderung, Fach- und Leitungskräfte aus den ARGEn, optierenden Kommunen und Jugendämtern, 18. September 2007, Frankfurt am Main (2007)
Abstract
Der Bericht dokumentiert die Beiträge der ersten Arbeitstagung des neu gegründeten Kooperationsverbundes Jugendsozialarbeit. Schwerpunkt dieser Tagung war die Situation der benachteiligten Jugendlichen, die von den Arbeitsgemeinschaften und Optionskommunen betreut werden und von ihnen ein Angebot der öffentlich geförderten Beschäftigung erhalten. Insbesondere ging es um den erfolgreichen Einsatz von Arbeitsgelegenheiten für Jugendliche.
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Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit durch Qualifizierung: Programm zur Eingliederung in die Berufs- und Arbeitswelt (EIBOE) (2006)
Berthold, Heinrich;Zitatform
Berthold, Heinrich (2006): Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit durch Qualifizierung: Programm zur Eingliederung in die Berufs- und Arbeitswelt (EIBOE). In: Wirtschaft und Berufserziehung, Jg. 58, H. 3, S. 19-21.
Abstract
Das 'Programm zur Eingliederung in die Berufs- und Arbeitswelt' (EIBE), das seit August 2000 im Auftrag des Hessischen Kultusministeriums durchgeführt und vom Europäischen Sozialfonds gefördert wird, zielt darauf ab, die Zielgruppe der zwischen fünfzehn und neunzehn Jahre alten Jugendlichen, die am Hauptschulabschluss scheitern, in einem umfassenden Sinne zu qualifizieren. Diese Gruppe der Jugendlichen, die größtenteils aus Migrantenfamilien stammen und starke Defizite im sprachlichen, kognitiven und sozialen Bereich sowie erhebliche Lernhemmnisse aufweisen, umfasst in Hessen seit Beginn der neunziger Jahre mehr als zwanzig Prozent der Hauptschüler. Der Beitrag erläutert das EIBE-Förderkonzept, das sich an sechs Zielsetzungen orientiert: Verzahnung von Theorie und Praxis, Orientierung an betrieblichen Abläufen, praxisbezogene Vermittlung von Basis- und Fachkompetenzen, Profilierung im Rahmen betrieblicher Praktika, sozialpädagogische Betreuung und Beratung sowie Stärkung des Selbstbewusstseins der Jugendlichen durch öffentliche Anerkennung. Der Erfolg des Programms lässt sich daran ablesen, dass viele EIBE-Schüler beruflich schneller und besser Fuß fassen können als Jugendliche, die auf Anhieb ihren Hauptschulabschluss erlangt haben. Jugendliche, die an dieser Fördermaßnahme teilgenommen haben, sind besonders gut für die Arbeitswelt und das Arbeitsleben gerüstet und zudem in der Lage, angemessen über ihre beruflichen Erfahrungen zu kommunizieren. Seit Beginn der auf eine Laufzeit von sieben Jahren angelegten Maßnahme haben bereits knapp 20.000 Schülerinnen und Schüler EIBE-Klassen besucht. (IAB)
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Literaturhinweis
Education subsidies and school drop-out rates (2006)
Zitatform
Dearden, Lorraine, Carl Emmerson, Christine Frayne & Costas Meghir (2006): Education subsidies and school drop-out rates. (CEE discussion paper 53), London, 43 S.
Abstract
In Großbritannien ist die Zahl derjenigen, die im Alter von 16 Jahren die Schule abbrechen und damit auf weiterführende Qualifikationen verzichten, im Vergleich zu den meisten entwickelten Industrieländern sehr hoch. Der Beitrag untersucht die Auswirkungen eines Beihilfeprogramms für Kinder und Jugendliche, die die Schule zwei Jahre über das schulpflichtige Alter hinaus besuchen wollen (Education Maintenance Allowance - EMA). Dem Programm liegt die Annahme zugrunde, dass niedrige Bildungsabschlüsse eher die Folge finanzieller Zwänge als die einer auf Information beruhenden Entscheidung sind. Die Evaluation des Programms liefert wertvolle Hinweise darüber, ob solche Beihilfen, die einen effektiven Beitrag zur Reduzierung der Bildungskosten leisten, auch tatsächlich die Zahl der Schulabbrecher vermindern. Die Ergebnisse zeigen, dass EMA bei Jungen und Mädchen aus Familien mit niedrigem Einkommen, die Anspruch auf die volle EMA-Zahlung haben, die größten Wirkungen erzielt. In dieser Bevölkerungsgruppe ist die Schulabbrecherquote sehr hoch und EMA hat sich als ein wirkungsvolles Instrument erwiesen, diese zu senken und Kindern aus solchen Familien eine bessere Lebensperspektive zu eröffnen. (IAB)
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Der lange Arm der sozialen Herkunft: Bildungsentscheidungen arbeitsloser Jugendlicher (2006)
Zitatform
Dietrich, Hans & Corinna Kleinert (2006): Der lange Arm der sozialen Herkunft: Bildungsentscheidungen arbeitsloser Jugendlicher. In: C. J. Tully (Hrsg.) (2006): Lernen in flexibilisierten Welten : wie sich das Lernen der Jugend verändert, S. 111-130.
Abstract
Der Beitrag beschäftigt sich mit der Frage, welche arbeitslosen Jugendlichen, die bereits eine berufliche Ausbildung erworben haben, eine erneute Ausbildung aufnehmen und auf diesem Wege - zumindest vorläufig - aus der Arbeitslosigkeit ausscheiden. Als theoretische Zugänge, die individuelle Bildungsentscheidungen beeinflussen, werden zum einen die Humankapitaltheorie, zum anderen die Theorie der schichtspezifischen Bildungsentscheidung herangezogen. Die empirische Untersuchung basiert auf einer Befragung des IAB zu Übergängen Jugendlicher aus der Arbeitslosigkeit. Zielgruppe waren junge Menschen im Alter von 15 bis 24 Jahren, die zwischen 1998 und 1999 arbeitslos waren. Diese wurden bis 2001 mehrfach telefonisch befragt. Es zeigt sich, dass der Übergang in eine erneute Ausbildung für jugendliche Arbeitslose einen quantitativ bedeutsamen Weg aus der Arbeitslosigkeit darstellt. "Bildungsentscheidungen werden in einem zeitlichen Prozess von differenzierten Abfolgen getroffen, die von bereits vollzogenen Entscheidungen und Bildungsergebnissen abhängen." Ein wesentlicher Einfluss geht auch von institutionellen Regelungen aus, die die Aufnahme einer erneuten Ausbildung oftmals von vorhandenen Zertifikaten, Noten und Altersnormen abhängig machen. "Auch die soziale Herkunft beeinflußt, welche Ausstiegsoption aus Arbeitslosigkeit Jugendliche wählen und für welche Form von Qualifizierung sie sich entscheiden." (IAB2)
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Literaturhinweis
Influence of education and training systems on participation of young people in labour market of CEE economies: a comparison of Poland and Slovenia (2006)
Zitatform
Domadenik, Polona & Francesco Pastore (2006): Influence of education and training systems on participation of young people in labour market of CEE economies. A comparison of Poland and Slovenia. In: International Journal of Entrepreneurship and Small Business, Jg. 3, H. 5, S. 640-666. DOI:10.1504/IJESB.2006.010548
Abstract
"Little attention has been given to youth unemployment in transition countries. However, it has significant detrimental effects in factors that affect welfare in the long term, such as human capital accumulation and fertility rates. The aim of this paper is to study the determinants of participation of young people in labour market in two countries (Poland and Slovenia) that implemented different reform paths to the market system. The analysis is carried out using individual level data drawn from the labour force survey in 1997 and 2002. The focus is on education and training systems. The results of a multinomial LOGIT model of the probability belong to six different labour market status suggests that tertiary educational attainment and participation in training programmes work as buffers against unemployment especially for adults." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Zielgruppenerreichung und Teilnehmerstruktur des Jugendsofortprogramms JUMP (2006)
Zitatform
Dornette, Johanna & Marita Jacob (2006): Zielgruppenerreichung und Teilnehmerstruktur des Jugendsofortprogramms JUMP. (IAB-Forschungsbericht 16/2006), Nürnberg, 54 S.
Abstract
"Im Jahr 1999 wurde das Jugendsofortprogramm der damaligen rot-grünen Bundesregierung zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit initiiert und mehrere Jahre fortgeführt. Im Rahmen des Sofortprogramms 'Jugend mit Perspektive' wurden bis zum Jahr 2003 zahlreiche Maßnahmen angeboten, die danach zum Teil in den Katalog der Regelförderung übernommen wurden. Der Bericht präsentiert Ergebnisse aus der JUMP-Begleitforschung zu dem Umfang unterschiedlicher Förderangebote während der fünfjährigen Programmlaufzeit sowie deren regionalen und maßnahmebezogenen Schwerpunkten und der Struktur der Teilnehmer. Darüber hinaus diskutieren wir die Ergebnisse zahlreicher Analysen zu Zuweisungsmustern und deren Veränderungen zwischen 1999 und 2003 sowie zur Erreichung der Zielgruppen des Programms. Die meisten Eintritte in das Jugendsofortprogramm konnten 1999 im ersten Jahr der Laufzeit beobachtet werden. Sowohl der quantitative Umfang als auch der Einsatz unterschiedlicher Maßnahmen veränderten sich im Förderzeitraum: Während 1999 relativ häufiger ausbildungs- und qualifizierungsbezogene Maßnahmen eingesetzt wurden, stand seit 2000 die Förderung arbeitsloser Jugendlicher mit Lohnkostenzuschüssen und Qualifizierungs-ABM im Vordergrund. Etwa 40 Prozent aller JUMP-Maßnahmen wurden in Ostdeutschland durchgeführt. Hier beobachten wir vergleichsweise viele beschäftigungsschaffende Maßnahmen, während in Westdeutschland berufliche Fort- und Weiterbildung sowie Berufsvorbereitung und Erstausbildung Schwerpunkte bildeten. Die Zuweisung von Jugendlichen zu den Maßnahmen des Jugendsofortprogramms erfolgte i. d. R. gemäß den Vorgaben durch die Richtlinien zum Jugendsofortprogramm und mit einer Ausnahme wurden die in den Richtlinien definierten Zielgruppen entsprechend ihren Anteilen an allen arbeitslosen Jugendlichen erreicht. Jugendliche mit Migrationshintergrund wurden in geringerem Umfang als beabsichtigt gefördert. Es traten auch über die Zeit relativ konstante Zuweisungsmuster zu den JUMP-Maßnahmen auf. Behinderte nahmen im gesamten Förderzeitraum mit hoher Wahrscheinlichkeit an AQJ-Maßnahmen und Qualifizierungs-ABM teil; Benachteiligte wiesen ebenfalls eine erhöhte Förderwahrscheinlichkeit in Qualifizierungs-ABM auf. Migranten nahmen mit hoher Wahrscheinlichkeit an beschäftigungsbegleitenden Hilfen teil, in deren Rahmen auch Sprachunterricht angeboten wurde und sie wurden häufig sozialpädagogisch betreut." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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