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Dossier

IAB-Betriebspanel

Das IAB-Betriebspanel ist eine jährliche repräsentative Arbeitgeberbefragung zu betrieblichen Determinanten der Beschäftigung. Die Erhebung wird seit 1993 in Westdeutschland und seit 1996 auch in Ostdeutschland durchgeführt. Sie stellt die zentrale Quelle für Analysen zur Arbeitskräftenachfrage auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland dar.
In diesem Themendossier finden Sie die Daten- und Methodendokumentationen sowie die mit den Daten des IAB-Betriebspanels erstellte Forschungsliteratur. Im Filter „Autorenschaft“ können Sie auf IAB-(Mit-)Autorenschaft eingrenzen.

Das IAB-Betriebspanel ist auch Basis des IAB-Linked-Employer-Employee-Datensatzes (LIAB), in dem die Betriebsdaten aus dem IAB-Betriebspanel mit den zugehörigen Betriebs- und Personendaten aus den Prozessen der Bundesagentur für Arbeit verknüpft sind. Veröffentlichungen zum LIAB finden sie im Themendossier „FDZ Literatur / FDZ Literature“ unter dem Aspekt IAB-Linked-Employer-Employee-Datensatz (LIAB) / Linked Employer-Employee Data from the IAB.
Beim Linked Personnel Panel (LPP) sind die Betriebsdaten aus dem IAB-Betriebspanel mit Befragungsdaten von Personalverantwortlichen und Beschäftigten verknüpft. Veröffentlichungen zum LPP finden Sie im Themendossier „FDZ Literatur / FDZ Literature“ unter dem Aspekt “Linked Personnel Panel (LPP)“.

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im Aspekt "Arbeitsmarktpolitik"
  • Literaturhinweis

    Entwicklung von Betrieben und Beschäftigung in Brandenburg: Ergebnisse der siebten Welle des Betriebspanels Brandenburg (2003)

    Zitatform

    (2003): Entwicklung von Betrieben und Beschäftigung in Brandenburg. Ergebnisse der siebten Welle des Betriebspanels Brandenburg. (Brandenburg, Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Frauen. Reihe Forschungsberichte 22), Berlin, 151 S.

    Abstract

    Vorgestellt werden Ergebnisse der siebten Welle des IAB-Betriebspanels Brandenburg zur Entwicklung von Betrieben und Beschäftigung aus dem Jahre 2002. Abgefragt wurden Daten zu: 1. Entwicklung und Struktur der Betriebe und Beschäftigten, 2. Personalstruktur, 3. Personalpolitik, 4. Ältere Arbeitnehmer, 5. Auszubildende, 6. Arbeitsamt und Betrieb, 7. Öffentliche Förderung sowie 8. Wirtschaftliche Lage der Betriebe. Die Anzahl der bestehenden Betriebe in Brandenburg ist in den letzten Jahren auf knapp siebzigtausend gesunken; gleichzeitig hat sich die Beschäftigtenzahl von Mitte 2001 bis Mitte 2002 um etwa ein Prozent verringert. Die Unterschiede nach Branchen sind beträchtlich; so stieg z.B. die Beschäftigtenzahl im verarbeitenden Gewerbe um zwei Prozent und sank im Baugewerbe um acht Prozent. Schwerpunktthemen der siebten Welle bildeten folgende Fragekomplexe: Leistungsfähigkeit älterer Arbeitnehmer, betriebliche Kontakte mit dem Arbeitsamt und betriebliche Maßnahmen zur Chancengleichheit von Frauen und Männern. Eine insgesamt positive Einschätzung gegenüber älteren Arbeitnehmern schlägt sich nicht in einem adäquaten Einstellungsverhalten nieder. Regelmäßige Kontakte mit dem Arbeitsamt haben 21 Prozent, gelegentliche Kontakte 47 Prozent der Betriebe. Regelmäßige Kontakte führen in höherem Maße zu erfolgreichen Vermittlungen als gelegentliche. Gender Mainstreaming ist nur in 10 Prozent der Unternehmen Brandenburgs ein Handlungsprinzip für unternehmerische Entscheidungen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    IAB-Betriebspanel NRW 2002: Teil 2: Ältere im Betrieb (2003)

    Zitatform

    (2003): IAB-Betriebspanel NRW 2002. Teil 2: Ältere im Betrieb. (Aktuelles aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 02/2003), Düsseldorf, 22 S.

    Abstract

    "Der Bericht dokumentiert die Ergebnisse der 2002er Welle des IAB-Betriebspanels Nordrhein-Westfalen. Danach sind Betriebe mit älteren Arbeitnehmern keine Ausnahme. Der Anteil der Älteren - hier definiert als Personen, die 50 Jahre oder älter sind - an der Gesamtzahl der Beschäftigten beträgt 18 Prozent. In 60 Prozent aller Betriebe Nordrhein-Westfalens sind ältere Arbeitnehmer beschäftigt. Zwischen den Branchen gibt es allerdings deutliche Unterschiede. Während in fast allen Betrieben mit 100 und mehr Beschäftigten Ältere tätig sind, sind in nur zwei Drittel der Betriebe mit 5 bis 19 Beschäftigten (67 Prozent) und in weniger als jedem zweiten Betrieb mit 1 bis 4 Beschäftigten (43 Prozent) Arbeitnehmer ab 50 Jahre beschäftigt. Ältere werden von den Betrieben insgesamt als genauso leistungsfähig eingeschätzt wie Jüngere, nur die einzelnen Komponenten der Leistungsfähigkeit sind unterschiedlich ausgeprägt. So sehen Betriebe ältere Arbeitnehmer vor allem beim Erfahrungswissen sowie der Arbeitsmoral bzw. Arbeitsdisziplin im Vorteil gegenüber jüngeren Kollegen. Die Stärken Jüngerer werden vor allem bei den Leistungsparametern körperliche Belastbarkeit, Lernbereitschaft und Lernfähigkeit gesehen. Die positive Einschätzung der Leistungsfähigkeit älterer Arbeitnehmer schlägt sich jedoch nicht in einem adäquaten Einstellungsverhalten der Betriebe gegenüber älteren Arbeitskräften nieder. So würden 42 Prozent der Betriebe in Nordrhein-Westfalen Ältere grundsätzlich nicht oder nur unter bestimmten Voraussetzungen einstellen (Befristung, Teilzeit, Förderung)." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Betriebspanel Sachsen: Ergebnisse der siebten Welle 2002 (2003)

    Abstract

    Dieser Auswertung des IAB-Betriebspanels für Sachsen liegen verwertbare Aussagen von 1.020 Betrieben zugrunde. Im Einzelnen dargestellt wird die Beschäftigungsentwicklung nach Branchen, Betriebsgrößenklassen und Beschäftigungsform. Weitere Themen sind die betriebliche Aus- und Weiterbildung, die Lohnentwicklung sowie die Geschäftsentwicklung. Schwerpunktthemen der siebten Welle waren Fragenkomplexe zur Leistungsfähigkeit älterer Arbeitnehmer, zu betrieblichen Kontakten mit dem Arbeitsamt sowie zur betrieblichen Gleichstellungspolitik (Gender Mainstreaming). Fazit: Die Beschäftigungslage zwischen 2001 und 2002 in Sachsen ist durch einen Rückgang der Erwerbstätigen um 42 Tsd. charakterisiert. Der Bruttodurchschnittslohn lag im Juni 2002 in Sachsen bei 74 Prozent des westdeutschen Niveaus. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Ältere Beschäftigte in Hessen: qualifiziert, aber weniger gefragt? (2003)

    Zitatform

    (2003): Ältere Beschäftigte in Hessen. Qualifiziert, aber weniger gefragt? In: Perspektive. Das Magazin für Personalservice in Hessen H. 6, S. 11.

    Abstract

    Fast zwei Drittel aller hessischen Betriebe beschäftigen Ältere, die 50 Jahre und älter sind. Nach Einschätzung der Personalverantwortlichen ist das Qualifikationsprofil Älterer dem von Jüngeren zumindest gleichwertig, keinesfalls aber unterlegen. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Wage penalties for career interruptions: an empirical analysis for West Germany (2002)

    Beblo, Miriam; Wolf, Elke ;

    Zitatform

    Beblo, Miriam & Elke Wolf (2002): Wage penalties for career interruptions. An empirical analysis for West Germany. (ZEW discussion paper 2002-45), Mannheim, 33 S.

    Abstract

    "This paper examines the wage effects of different types of career interruptions. We consider the timing and duration of non-employment spells by exploiting an administrative data set of German social security accounts (IAB employment sample) supplemented with information on the employees' entire working lives (IAB supplement sample I). These data allow us to distinguish between employment breaks due to registered unemployment, formal parental leave, training or other reasons - a distinction which can only be approximated using just the IAB employment sample. Our IV fixed effects estimation results suggest that women's labor supply is endogenously determined, whereas men's employment histories can be treated as exogenous. Career interruptions reduce the wage rates of both men and women. Moreover, the wage cuts resulting from unemployment, parental leave and additional home time are larger than the pure human capital effects of missing experience, hinting at a possible stigmatization of workers with discontinuous employment histories." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Die Verbreitung betrieblicher Vereinbarungen zur Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern Ende der 90er Jahre (2002)

    Beckmann, Petra; Möller, Iris ;

    Zitatform

    Beckmann, Petra & Iris Möller (2002): Die Verbreitung betrieblicher Vereinbarungen zur Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern Ende der 90er Jahre. In: G. Engelbrech (Hrsg.) (2002): Arbeitsmarktchancen für Frauen (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 258), S. 167-174.

    Abstract

    "Das Thema Chancengleichheit von Frauen und Männern entwickelte sich im Laufe der 90er Jahre auf gesellschaftlicher und politischer Ebene immer stärker in eine Richtung, die wegführte vom Frauenförderaspekt und der besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie hin zur Chancengleichheit auf allen gesellschaftlichen Ebenen und die Veränderung von Strukturen. Gleichzeitig nahmen die gleichstellungsorientierten Aktivitäten in der Wirtschaft und öffentlichen Verwaltung zu. Zahlen aus dem IAB-Betriebspanel belegen jedoch, dass sich im Vergleich zu Ende der 80er Jahre die betriebliche Realität in den meisten Fällen nur wenig geändert hat. Demnach arbeitete auch 1998 nur etwa jede zehnte weibliche Beschäftigte in einem Betrieb, der über eine Gleichstellungsvereinbarung verfügt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Möller, Iris ;
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  • Literaturhinweis

    Der "Dritte Sektor": Beschäftigungspotenziale zwischen Markt und Staat (2002)

    Bellmann, Lutz ; Dathe, Dietmar; Kistler, Ernst;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz, Dietmar Dathe & Ernst Kistler (2002): Der "Dritte Sektor": Beschäftigungspotenziale zwischen Markt und Staat. (IAB-Kurzbericht 18/2002), Nürnberg, 5 S.

    Abstract

    Unter dem Dritten Sektor werden z.B. Non-Profit-Organisationen, sozialwirtschaftliche Initiativen oder Selbsthilfeorganisationen verstanden, die weder der Privatwirtschaft noch dem staatlichen Sektor zuzurechnen sind. Der Kurzbericht befasst sich anhand von Daten des IAB-Betriebspanels mit dem Beschäftigungspotenzial dieses Bereichs, der im Jahre 2000 rund 1,9 Mio. Erwerbstätige oder 5,7 Prozent aller Beschäftigten in Deutschland umfasste - mit überdurchschnittlich vielen befristeten Arbeitsverhältnissen und Teilzeitbeschäftigten. Bemerkenswert ist der Dritte Sektor im Hinblick auf seine Integrationsfunktion für Frauen und Ältere, auf Modelle der innovativen Arbeitsgestaltung und auf ein hohes Weiterbildungsengagement. Dem stehen allerdings niedrigere Löhne und eine hohe Personalfluktuation gegenüber. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ;
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  • Literaturhinweis

    Determinanten der Arbeitsnachfrage (2002)

    Bellmann, Lutz ; Kölling, Arnd ; Lahner, Manfred;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz, Arnd Kölling & Manfred Lahner (2002): Determinanten der Arbeitsnachfrage. In: G. Kleinhenz (Hrsg.) (2002): IAB-Kompendium Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 250), S. 265-275.

    Abstract

    "In den letzten 20 Jahren konnte in den amtlichen Statistiken eine Veränderung der Beschäftigtenstruktur zugunsten von höherqualifizierten Arbeitnehmern beobachtet werden. Im Zuge dieser Entwicklung hat sich die Zahl der Ungelernten sowohl relativ wie auch absolut verringert. Gleichzeitig ist die Zahl der Arbeitslosen angestiegen, obwohl die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten zwischen 1980 und 2000 um ca. 1,2 Millionen gewachsen ist. Allein diese vereinfachte Darstellung verdeutlicht, dass die Nachfrage nach Arbeit nicht allein durch eine aggregierte Betrachtungsweise dargestellt werden kann, sondern dass vielmehr die Prozesse, die zu diesen Strukturen führen, näher untersucht werden müssen. Dazu können eine Vielzahl von Erklärungsansätzen herangezogen werden, z.T. die Tertiarisierung oder die Globalisierung der Wirtschaft. Gerade die Verwendung von Mikroangaben auf Betriebsebene hat in den letzten Jahren geholfen, wichtige neue Bestimmungsgründe der Arbeitsnachfrage aufzudecken. Unter anderem konnten damit komplexe Zusammenhänge der verschiedenen Faktoren beschrieben werden. Im folgenden Beitrag wird ein kurzer Abriss über die aktuell diskutierten Ansätze der Arbeitsnachfrage sowie deren empirische Relevanz vorgestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ;
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  • Literaturhinweis

    Weiterbildung und Zuwanderung als mögliche Strategien zur Überwindung des Fachkräftebedarfs (2002)

    Bellmann, Lutz ; Leber, Ute ;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz & Ute Leber (2002): Weiterbildung und Zuwanderung als mögliche Strategien zur Überwindung des Fachkräftebedarfs. In: Politische Studien, Jg. 53, H. Sonderheft 2, S. 87-105.

    Abstract

    "Der Beitrag macht es sich zur Aufgabe, von den grundsätzlich möglichen Wegen zur Anpassung an die geschilderten kurz-, mittel und langfristigen Arbeitsmarkterfordernisse die Weiterbildung und die Zuwanderung herauszugreifen und einer näheren Betrachtung zu unterziehen. Zu diesem Zweck werden in Abschnitt 2 zunächst einige Befunde zum aktuellen Arbeitskräftebedarf in der Bundesrepublik vorgestellt und Überlegungen zur zu erwartenden Entwicklung der Arbeitsmarktsituation angestellt. In Abschnitt 3 werden sodann knapp einige der prinzipiell gegebenen Möglichkeiten zur Überwindung eines Arbeitskräftemangels skizziert, bevor das Augenmerk anschließend in den Abschnitten 4 und 5 auf die hier speziell interessierenden Strategien gerichtet wird. In diesem Kontext wird analysiert, ob und inwieweit eine Zuwanderung ausländischer Fachkräfte auf der einen Seite sowie Weiterbildungsaktivitäten auf der anderen Seite einen bestehenden bzw. möglicherweise drohenden Fachkräftebedarf beheben bzw. abmildern können. Dabei werden nicht nur grundlegende theoretische Überlegungen angestellt; diese werden darüber hinaus durch entsprechende empirische Befunde ergänzt. Abschnitt 6 fasst schließlich die wesentlichen Erkenntnisse der vorangegangenen Untersuchung zusammen und zieht Schlussfolgerungen hinsichtlich der Wirksamkeit der betrachteten Instrumente." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ; Leber, Ute ;
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  • Literaturhinweis

    Betrieblicher Wandel und Fachkräftebedarf (2002)

    Bellmann, Lutz ; Kölling, Arnd ;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz & Arnd Kölling (Hrsg.) (2002): Betrieblicher Wandel und Fachkräftebedarf. (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 257), Nürnberg, 241 S.

    Abstract

    Seit 1995 führt die Projektgruppe "IAB-Betriebspanel" regelmäßig ein jährliches Forschungstreffen durch. In dieser Tradition fand am 4./5. Oktober 2001 die 7. Veranstaltung dieser Art zum Thema "Betriebliche Reorganisation und Fachkräftebedarf" statt. Der Band dokumentiert die Beiträge und Korreferate der Tagung. Hübler/Jirjahn untersuchen, wie betriebliche Mitbestimmung und betriebliche Reorganisationsmaßnahmen im Hinblick auf die Arbeitsproduktivität zusammenwirken. Gerlach/Meyer/Tsertsvadze untersuchen die Segregation sowohl zwischen den un-/angelernten Arbeitern und qualifizierten Angestellten als auch zwischen den Gruppen der un-/angelernten Arbeiter und Facharbeiter und der Gruppe der qualifizierten angestellten. Bertschek/Kaiser untersuchen die Effekte von organisatorischen Veränderungen in Form von verstärkter Gruppenarbeit und abgeflachten Hierarchien auf die Arbeitsproduktivität von Unternehmen. Backes-Gellner/Schmidtke untersuchen die Frage, warum es den Betrieben in unterschiedlicher Weise gelingt, ihren Personalbedarf zu befriedigen. Im Mittelpunkt des Interesses stehen dabei die nicht direkt beobachtbaren Arbeitsplatz- und Unternehmenscharakteristika. Beckmann/Bellmann untersuchen, welchen Einfluss der technische Fortschritt und organisatorische Änderungen auf die Personalstruktur ausüben und finden empirische Evidenz dafür, dass technologische Innovationen und Kombinationen bzw. Bündel von Reorganisationsmaßnahmen zu Churning (d.h. einen Mitarbeiteraustausch bei in etwa konstanter Beschäftigung) führen. Kölling/Möller untersuchen die Auswirkungen von innovativen "work practices" auf die Beschäftigtenstruktur, wobei sie das betriebliche Entscheidungsproblem der Einführung moderner Arbeitssysteme explizit berücksichtigen. Hagen/Boockmann untersuchen die Bestimmungsgründe der betrieblichen Nachfrage nach befristeten Verträgen, Leiharbeit und freien Mitarbeiter - also der so genannten atypischen Arbeit. (IAB2)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ;
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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktpolitik - betriebliche Weiterbildung und Fachkräftebedarf (2002)

    Bellmann, Lutz ; Kölling, Arnd ; Leber, Ute ;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz, Arnd Kölling & Ute Leber (2002): Arbeitsmarktpolitik - betriebliche Weiterbildung und Fachkräftebedarf. In: Arbeit und Beruf, Jg. 53, H. 4, S. 108-109.

    Abstract

    "Im Beitrag liegt der Fokus auf der betrieblichen Weiterbildung und es wird danach gefragt, ob und inwieweit Betriebe tatsächlich von diesem Instrument zur Deckung eines gegebenen Fachkräftebedarfs Gebrauch machen. Eine Antwort auf diese Frage kann das IAB-Betriebspanel geben, eine seit 1993 in den alten und seit 1996 auch in den neuen Bundesländern jährlich durchgeführte Befragung von Arbeitgebern zu verschiedenen Bereichen der betrieblichen Beschäftigungs- und Personalpolitik. In der Erhebung des Jahres 2000 bildete der Themenkomplex "Fachkräftebedarf und nicht besetzte Stellen" einen Befragungsschwerpunkt. Hier wurden zum einen Informationen zur Anzahl der Einstellungen und der nicht besetzten Stellen im ersten Halbjahr 2000 (differenziert nach verschiedenen Qualifikationsgruppen) erhoben, zum anderen liegen auch Angaben dazu vor, ob ein Betrieb in der Weiterbildung engagiert war." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ; Leber, Ute ;
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  • Literaturhinweis

    Strukturmerkmale von Frauenbetrieben in Deutschland (2002)

    Fehrenbach, Silke;

    Zitatform

    Fehrenbach, Silke (2002): Strukturmerkmale von Frauenbetrieben in Deutschland. Mannheim u.a., 25 S.

    Abstract

    "Die Arbeit beinhaltet einen Vergleich der Strukturmerkmale von Frauen- und Männerbetrieben in Deutschland. Sie basiert auf Auswertungen der achten Welle des IAB-Betriebspanels, die einen repräsentativen Querschnitt der Betriebe für das Jahr 2000 liefert. Die Analyse bezieht sich auf die wichtigsten betriebsdemografischen Merkmale sowie auf einige unternehmensstrategische Elemente. Die gesamtwirtschaftliche Bedeutung von Frauen als Unternehmerinnen ist noch immer vergleichsweise gering: Frauen stellen weniger als ein Viertel aller InhaberInnen, GeschäftsführerInnen und Vorstände der personengeführten Betriebe in Deutschland. In Frauenbetrieben finden insgesamt zwei Millionen Beschäftigte einen Arbeitsplatz. Dies entspricht lediglich 9% aller Beschäftigten in inhabergeführten Betrieben. Frauenbetriebe sind deutlich kleiner als Männerbetriebe und unter den Großbetrieben kaum bzw. überhaupt nicht vertreten. Eine nach Beschäftigtengrößenklassen und Wirtschaftsbereichen differenzierte Betrachtung zeigt, dass Frauenbetriebe auch innerhalb einzelner Wirtschaftszweige tendenziell kleiner und umsatzschwächer sind als Männerbetriebe. Unternehmerinnen sind insgesamt weniger in Kapitalgesellschaften und häufiger als Einzelunternehmerinnen tätig. Darüber hinaus weisen Frauenbetriebe seltener Exportaktivitäten und insgesamt geringere Investitionssummen auf als Männerbetriebe. Diese Unterschiede können zumindest zum Teil auch mit der geringeren Betriebsgröße und stärkeren Dienstleistungsorientierung von Frauenbetrieben erklärt werden, denn damit geht in der Regel eine stärkere Orientierung auf lokale und regionale Märkte sowie eine geringere Kapitalintensität einher." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Strukturmerkmale und Potentiale der von Frauen geführten Betriebe in Deutschland: eine empirische Untersuchung anhand der Daten des IAB-Betriebspanels (2002)

    Fehrenbach, Silke; Leicht, René;

    Zitatform

    Fehrenbach, Silke & René Leicht (2002): Strukturmerkmale und Potentiale der von Frauen geführten Betriebe in Deutschland. Eine empirische Untersuchung anhand der Daten des IAB-Betriebspanels. (Institut für Mittelstandsforschung. Grüne Reihe 47), Mannheim, 84 S.

    Abstract

    "Trotz des überproportional hohen Anstiegs der Zahl selbständig tätiger Frauen in den 1990er Jahren, stellen Frauen nach wie vor nur einen geringen Teil aller Selbständigen bzw. UnternehmerInnen. Zudem sind die Betriebe von Frauen nach Forschungserkenntissen der 80er und frühen 90er Jahre tendenziell kleiner, häufig weniger gewinnträchtig und vorwiegend in traditionellen Dienstleistungen angesiedelt. Mit dieser Arbeit werden aktuelle und gleichzeitig repräsentative Informationen zum Umfang und zur Struktur der unternehmerischen Tätigkeit von Frauen in der Bundesrepublik vorgestellt, die auf Auswertungen des IAB-Betriebspanels im Jahr 2000 beruhen. Die Untersuchung umfasst Betriebe mit sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. Im Mittelpunkt steht die Frage nach den Besonderheiten ausschließlich von Frauen geführter Betriebe bspw. hinsichtlich Betriebsgröße und -alter, Umsatz, Rechtsform, Wirtschaftszweig, Investitions- und Exporttätigkeit sowie Personalstruktur. Schlussfolgerungen im Hinblick auf die Leistungspotentiale von Frauenbetrieben basieren auf Informationen zur Ertragslage sowie zur Beschäftigten-, Umsatz- und Investitionsentwicklung. Schließlich wird eine Subpopulation von in den 90er Jahren gegründeten Betrieben betrachtet um zu identifizieren, ob sich betriebliche Strukturen und Leistungspotentiale von Frauenbetrieben im Zuge des 'Gründerinnenbooms' verändert bzw. denen von Männerbetrieben angeglichen haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Strukturmerkmale jüngerer Frauenbetriebe in Deutschland (2002)

    Fehrenbach, Silke;

    Zitatform

    Fehrenbach, Silke (2002): Strukturmerkmale jüngerer Frauenbetriebe in Deutschland. Mannheim, 20 S.

    Abstract

    Der Beitrag ist Teil des Forschungsprojekts "Gründerinnen in Deutschland" und befasst sich mit Frauenbetrieben, die in den 90er Jahren gegründet wurden. Datengrundlage ist die 2000er Welle des IAB-Betriebspanels. Es zeigt sich, dass Frauenbetriebe insgesamt jünger sind. Neugegründete Frauenbetriebe gleichen sich (langfristig) nach durchschnittlicher Beschäftigtenzahl und Umsatzstärke den jüngeren Männerbetrieben an. Diese Angleichung läßt sich auch bei der wirtschaftlichen Tätigkeit beobachten. Allerdings weisen Gründerinnen nach wie vor Defizite in Bezug auf ihr Humankapital und ihre finanzielle Ausstattung auf. Es zeigt sich aber auch, dass der Gründerinnenboom zum großen Teil ein Akademikerinnenboom ist. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Quantilsregressionen der westdeutschen Verdienste: ein Vergeich zwischen der Gehalts- und Lohnstrukturerhebung und der IAB-Beschäftigtenstichprobe (2002)

    Fitzenberger, Bernd ; Reize, Frank;

    Zitatform

    Fitzenberger, Bernd & Frank Reize (2002): Quantilsregressionen der westdeutschen Verdienste. Ein Vergeich zwischen der Gehalts- und Lohnstrukturerhebung und der IAB-Beschäftigtenstichprobe. (ZEW discussion paper 2002-79), Mannheim, 46 S.

    Abstract

    "Diese Arbeit vergleicht die Verdienststrukturen in Westdeutschland fur die Jahre 1990 und 1995 basierend auf der Gehalts- und Lohnstrukturerhebung und der IAB -- Beschäftigtenstichprobe. Wir betrachten Verdienstunterschiede im Hinblick auf die berufliche Qualifikation, das Geschlecht, den Erwerbsstatus, die Branchenzugehörigkeit und das Alter. Die Analyse verwendet die Methode der Quantilsregressionen und ist rein deskriptiver Natur. Die beiden Datensätze unterscheiden sich teilweise in der Stichprobenzusammensetzung und es finden sich zum Teil Unterschiede in den geschätzten Verdienstrelationen. Qualitativ stimmen die Ergebnisse vor allem für Männer relativ gut überein. Die Verdienststrukturen erweisen sich als sehr differenziert, beispielsweise nehmen geschlechtsspezifische und qualifikatorische Verdienstunterschiede wie auch die Verdienstdispersion innerhalb einer Arbeitnehmergruppe typischerweise mit dem Alter zu." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Fitzenberger, Bernd ;
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  • Literaturhinweis

    Zukunftssektor Gesundheitswesen - Motor für die Beschäftigung (2002)

    Gewiese, Tilo;

    Zitatform

    Gewiese, Tilo (2002): Zukunftssektor Gesundheitswesen - Motor für die Beschäftigung. In: IAB-Materialien H. 1, S. 1-2.

    Abstract

    Mit Daten des IAB-Betriebspanels des Jahres 2001 wird die Beschäftigungsdynamik im Gesundheitswesen nachgezeichnet. Da immer mehr Menschen immer gesünder älter werden wollen, eröffnen sich für medizinische Fachkräfte und qualifiziertes Pflegepersonal günstige Perspektiven. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Mikroökonomische Analyse der Arbeitsnachfrage: eine Untersuchung von Beschäftigungsdynamik und Überstundennachfrage unter dem Einfluss von Anpassungskosten mit deutschen Betriebsdatensätzen (2002)

    Gold, Michael;

    Zitatform

    Gold, Michael (2002): Mikroökonomische Analyse der Arbeitsnachfrage. Eine Untersuchung von Beschäftigungsdynamik und Überstundennachfrage unter dem Einfluss von Anpassungskosten mit deutschen Betriebsdatensätzen. (Volkswirtschaftliche Forschungsergebnisse 81), Hamburg: Kovac, 262 S.

    Abstract

    "Ausgehend von der Diskussion zunehmender Arbeitslosigkeit und den damit verbundenen Anpassungshemmnissen wird in der vorliegenden Arbeit die Nachfrageseite des Arbeitsmarktes betrachtet. Basierend auf mikroökonomisch theoretischen Überlegungen wird ein empirischer Beitrag mit ökonometrischen Analysen unter Verwendung von Betriebsdatensätze geliefert. Im Mittelpunkt stehen die Wirkungen von Anpassungskosten auf die Beschäftigungsdynamik (Arbeitskräfte) und auf Überstunden (Arbeitszeit).
    Vier zentrale Fragen werden behandelt: Wie wirken Anpassungskosten auf die optimale Beschäftigungshöhe und die Beschäftigungsdynamik? Welche institutionellen und betrieblichen Faktoren stehen im Zusammenhang mit Anpassungskosten und wie lassen sie sich abbilden? Welchen Stellenwert haben Anpassungskosten für die Beschäftigungsdynamik und welche Wirkungsrichtungen werden von einzelnen Faktoren erwartet? Wie wirken sich Anpassungskosten auf die Existenz von Überstunden und das realisierte Ausmaß der Überstunden aus?
    Nach einer Einleitung folgt eine modelltheoretische Analyse (Kapitel 2) der optimalen Beschäftigungshöhe sowie der Wirkungen von Anpassungskosten auf die Beschäftigungsdynamik und auf Überstunden. Anschließend folgen die Beschreibung der Datensätze (Kapitel 3) und die empirischen Analysen der Anpassungskosten auf die Beschäftigungsdynamik (Kapitel 4) und die Überstunden (Kapitel 5). In der Schlussbetrachtung (Kapitel 6) werden die zentralen Ergebnisse zusammengefaßt und abschließend diskutiert." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Determinanten der Nachfrage nach befristeten Verträgen, Leiharbeit und freier Mitarbeit: empirische Analysen auf Basis des IAB-Betriebspanels (2002)

    Hagen, Tobias ; Boockmann, Bernhard;

    Zitatform

    Hagen, Tobias & Bernhard Boockmann (2002): Determinanten der Nachfrage nach befristeten Verträgen, Leiharbeit und freier Mitarbeit. Empirische Analysen auf Basis des IAB-Betriebspanels. In: L. Bellmann & A. Kölling (Hrsg.) (2002): Betrieblicher Wandel und Fachkräftebedarf (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 257), S. 199-235.

    Abstract

    "So genannte atypische Arbeit - befristet Beschäftigte, Leiharbeiter und freie Mitarbeiter - ist seit vielen Jahren ein Thema in der wirtschaftspolitischen Diskussion. Meist wird Flexibilität für ihre Deregulierung empfohlen oder werden sozialpolitische Argumente für ihre stärkere Regulierung vorgebracht. Allerdings liegt bisher kaum empirische Evidenz bezüglich der Gründe für den Einsatz dieser Beschäftigungsformen vor. Die ökonomische Theorie liefert mehrere Hypothesen über die Nachfrage nach atypischer Arbeit. Sie basierten meist auf den Anpassungskosten, die Unternehmen bei einem Mitarbeiterwechsel entstehen. Kosten, die bei Kündigung eines festen Mitarbeiters entstehen, können den Einsatz atypischer Beschäftigung in bestimmten Situationen profitabel machen. So etwa, wenn die Unternehmen kurzfristig mit einer erhöhten Güternachfrage konfrontiert sind, wenn sie reguläre Arbeitnehmer aufgrund von Krankheit ersetzen müssen oder wenn sie bezüglich der Dauerhaftigkeit einer positiven Nachfrageentwicklung noch unsicher sind. Durch die Kontaktaufnahme mit Leiharbeitern über eine Zeitarbeitsfirma können Unternehmen außerdem die Kosten der Rekrutierung von neuen Beschäftigten senken. Kleine Betriebe können zudem bestimmte spezialisierte Aufgaben an freie Mitarbeiter vergeben. Auch in der Einsparung von Sozialversicherungsbeiträgen dürfte ein Anreiz für die Nachfrage nach freien Mitarbeitern liegen. Die Studie identifiziert den Effekt der Entlassungskosten auf den Einsatz atypischer Arbeit anhand der Änderung des Kündigungsschutzgesetzes (KschG) im Oktober 1996. Für die befristete Beschäftigung bestätigt sich die Vermutung in der empirischen Analyse, dass die Kündigungskosten fest angestellter Mitarbeiter den Einsatz temporärer Arbeit fördern. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Unternehmen atypische Beschäftigung einsetzt, steigt außerdem bei Umsatzsteigerungen und sinkt bei fallendem Umsatz. Auch die Existenz eines Betriebsrats erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass ein Unternehmen befristete Verträge einsetzt. Dies steht im Einklang mit der Hypothese, wonach die Mitbestimmung die Entlassungskosten permanent Beschäftigter erhöht. Befristete Beschäftigte werden außerdem verstärkt eingesetzt, um Arbeitnehmer in Mutterschaft und Erziehungsurlaub zu vertreten, während sich dieser Zusammenhang nicht für Leiharbeiter und freie Mitarbeiter zeigt. Auch die Vermutung, dass spezialisierte Tätigkeiten, wie beispielsweise die Wartung von EDV-Systemen, an freie Mitarbeiter vergeben wird, scheint durch die Schätzergebnisse bestätigt zu werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Beschäftigungsentwicklung in Bayern: die Einschätzung der Betriebe. Repräsentative Analysen auf Basis des IAB-Betriebspanels 2001. Bericht an das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen und das Landesarbeitsamt Bayern (2002)

    Heinecker, Paula; Kistler, Ernst; Hilpert, Markus; Huber, Andreas ;

    Zitatform

    Heinecker, Paula, Markus Hilpert, Andreas Huber & Ernst Kistler (2002): Beschäftigungsentwicklung in Bayern. Die Einschätzung der Betriebe. Repräsentative Analysen auf Basis des IAB-Betriebspanels 2001. Bericht an das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen und das Landesarbeitsamt Bayern. Stadtbergen, 73 S.

    Abstract

    Die Auswertung des IAB-Betriebspanels 2001 beruht auf der Analyse von 1.104 Interviews zu aktuellen Beschäftigungstrends und zur wirtschaftlichen Situation der Unternehmen. Untersucht wurden die Beschäftigungsentwicklung, die wirtschaftliche Lage der Betriebe, Investitionen, betriebliche Aus- und Weiterbildung, Personalstruktur, Löhne und Gehälter sowie die Arbeitszeiten. In Bayern hat sich zwischen 2000 und 2001 ein leicht positive Beschäftigungsentwicklung ergeben, die auch bis zur Jahresmitte 2002 noch abgeschwächt anhält, inzwischen aber begleitet von einer deutlich steigenden Arbeitslosigkeit. In einer längerfristigen Vorausschau auf die nächsten fünf Jahre erwartet die Mehrzahl der Betriebe eine stagnierende Beschäftigtenzahl. Insgesamt beurteilten 35 Prozent der befragten bayerischen Betriebe ihre Ertragslage als sehr gut oder gut. Aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Schwäche und des hohen Anteils von Kleinbetrieben, lag die Investitionssumme pro Beschäftigten in Bayern unter dem Durchschnitt der alten Bundesländer. Dies schlägt sich auch in der Stagnierung des Anteils auszubildender Betriebe nieder. Der Anteil der Betriebe, die Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen ihrer Mitarbeiter förderten lag etwas höher als im Durchschnitt Westdeutschlands. Personaleinstellungen und Meldequote offener Stellen entsprachen in etwa dem gesamtdeutschen Durchschnitt. Der Anteil der Teilzeitbeschäftigten insgesamt war geringer als im Durchschnitt der alten Bundesländer, der Frauenanteil hingegen höher; das gilt auch für Teilzeitbeschäftigungen. Für zwei Drittel der Betriebe galten Branchen- oder Haus-/Firmentarifverträge, die durchschnittlich vereinbarte Wochenarbeitszeit lag bei 38,5 Stunden, wobei in knapp der Hälfte der Betriebe Überstunden geleistet wurden. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Beschäftigung im Umweltschutzsektor: theoretische Überlegungen und empirische Ergebnisse auf der Basis des IAB-Betriebspanels (2002)

    Horbach, Jens ; Blien, Uwe ; Hauff, Michael von;

    Zitatform

    Horbach, Jens, Uwe Blien & Michael von Hauff (2002): Beschäftigung im Umweltschutzsektor. Theoretische Überlegungen und empirische Ergebnisse auf der Basis des IAB-Betriebspanels. In: J. Horbach (Hrsg.) (2002): Der Umweltschutzsektor und seine Bedeutung für den Arbeitsmarkt (Schriften des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle, 10), S. 32-56.

    Abstract

    "Der Beitrag beschreibt einen neuen Ansatz zur Erfassung des Angebots an Umweltschutzgütern und -dienstleistungen und der damit verbundenen Beschäftigung im Umweltschutz auf Basis der Daten des Betriebspanels des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Die empirische Analyse hat ergeben, dass im Jahre 1998 mit Umweltschutzgütern und -dienstleistungen ein Gesamtumsatz von 112 Mrd. DM erwirtschaftet wurde. In der Produktion bzw. Erstellung dieser Güter und Dienstleistungen waren ca. 913.000 Personen beschäftigt, darunter waren ca. 788.000 sozialversicherungspflichtige Beschäftigte. Eine Auswertung nach Umweltschutzbereichen zeigt, dass sich die Beschäftigung mittelfristig vor allem in den Bereichen gut entwickeln wird, die eher dem so genannten integrierten Umweltschutz zugerechnet werden können. Die Untersuchungen sind u. a. durch einen Theorieansatz motiviert, der das Arbeitslosigkeitsproblem der modernen westlichen Volkswirtschaften über die zunehmende Inelastizität der Nachfrage im Strukturwandel bzw. im Produktzyklus erklären will. Dabei wurde im Umweltsektor eine der möglichen positiven Ausnahmen vermutet und den betreffenden Bereichen unterstellt, dass sie bei raschem technischen Fortschritt einer eher elastischen Nachfrage gegenüberstehen. In der Tat zeigen sich indirekte Befunde in den empirischen Analysen, die diese Vermutung stärken:Zum einen ist die Qualifikationsstruktur höher als in anderen Betrieben. Dies deutet auf ein verschärftes Tempo des technischen Fortschritts hin. Zum anderen deuten die an verschiedenen Stellen überdurchschnittlich häufig geäußerten Erwartungen eines Fachkräftemangels und die Erwartungen eher steigender Beschäftigung auf eine positive Personalentwicklung hin." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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