Einkommensverteilung in Deutschland
Laut einer OECD-Studie ist die Einkommensungleichheit in Deutschland seit 1990 erheblich stärker gewachsen als in den meisten anderen OECD-Ländern. Die zunehmende Kluft zwischen Arm und Reich geht vor allem auf die Entwicklung der Löhne und Gehälter zurück. Die OECD empfiehlt, dem steuer- und sozialpolitisch entgegenzuwirken, mehr Menschen in existenzsichernde Beschäftigung zu bringen sowie mehr in die Bildung Niedrigqualifizierter zu investieren.
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Literaturhinweis
Income inequality and poverty in front of and during the economic crisis: an empirical investigation for Germany 2002-2010 (2012)
Faik, Jürgen;Zitatform
Faik, Jürgen (2012): Income inequality and poverty in front of and during the economic crisis. An empirical investigation for Germany 2002-2010. (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 450), Berlin, 24 S.
Abstract
"Auf der Basis von Daten des Sozioökonomischen Panels (SOEP) werden Einkommensungleichheit und -armut in Deutschland vor und während der ökonomischen Krise in den Jahren 2008-2010 untersucht. Dies beinhaltet binäre logistische Regressionen, bei denen getestet wird, ob eine Person zu einem bestimmten Einkommensbereich gehört oder nicht. Die Untersuchungseinheiten werden nach Wohnort, Staatsangehörigkeit, Geschlecht, Alter, Haushaltsgröße/-typ, Erwerbsstatus usw. differenziert. Beispielsweise ist die Wahrscheinlichkeit für arbeitslose Personen, dem unteren Einkommensbereich anzugehören, zwischen 2007 und 2009 (schwach) gestiegen.
Solche mikroökonomischen Berechnungen werden mit den makroökonomischen Variablen Ökonomisches Wachstum, Inflation und allgemeine Arbeitslosigkeit korreliert. Auf dem Höhepunkt der Krise - 2009 - ging die Ungleichheit zurück; anschließend stieg sie.
Die Armut wurde nicht sonderlich durch die ökonomische Krise beeinflusst; allerdings ergab sich zwischen 2008 und 2009 (im Vergleich zu 2007/2008) mindestens ein Anstieg der Zahl der Personen, welche innerhalb des Armutsbereiches verblieben." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
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Expertise zur Entwicklung der Lohnungleichheit in Deutschland (2012)
Zitatform
Fitzenberger, Bernd (2012): Expertise zur Entwicklung der Lohnungleichheit in Deutschland. (Arbeitspapier / Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung 2012,04), Wiesbaden, 73 S.
Abstract
"In Deutschland ist in den letzten Jahrzehnten ein deutlicher Anstieg der Lohnungleichheit zu beobachten, der sich bis zum Beginn der 1990er Jahre auf den oberen Bereich der Lohnverteilung beschränkte und seitdem kontinuierlich sowohl im oberen als auch im unteren Bereich der Lohnverteilung fortsetzt. Die Expertise umfasst eine zusammenfassende systematische Darstellung und Diskussion der Entwicklung der Lohnungleichheit in Deutschland auf Basis der Ergebnisse von einschlägigen wissenschaftlichen Studien und auf Basis aktueller statistischer Auswertungen bis 2010. Die Expertise sichtet, ob und inwieweit es die vorgelegte empirische Evidenz erlaubt, verschiedene in der Literatur diskutierte Hypothesen zur Erklärung des Anstiegs der Lohnungleichheit zu stützen. Der Anstieg der Lohnungleichheit ist in West- und Ostdeutschland, zwischen und innerhalb von unterschiedlichen Arbeitnehmergruppen, innerhalb verschiedener Regime der Tarifbindung und zwischen Firmen zu beobachten. Die empirischen Ergebnisse legen nahe, dass die Qualifikationsverzerrung in der Arbeitsnachfrage in Verbindung mit einer zunehmenden Bedeutung von Firmenunterschieden und Arbeitsmarktfriktionen auf die Entlohnung sowie die geringer werdende Bedeutung von institutionellen Rigiditäten für jüngere Arbeitnehmer eine wichtige Rolle für den Anstieg der Lohnungleichheit spielen. Dem Rückgang der Tarifbindung per se kommt eine nur untergeordnete Rolle zu, da sich die Lohnungleichheit in allen Regimen der Tarifbindung erhöht hat. Ebenso können die Arbeitsmarktreformen des letzten Jahrzehntes die Entwicklung von der zeitlichen Abfolge her nicht erklären, da auch der Anstieg der Lohnungleichheit im unteren Bereich der Lohnverteilung fast ein Jahrzehnt vorher begann. Einschränkend ist festzuhalten, dass in der Expertise nicht die möglicherweise wichtigen Einflüsse der Migration nach Deutschland und des internationalen Handels behandelt werden konnten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Höhepunkt der Einkommensungleichheit in Deutschland überschritten? (2012)
Zitatform
Grabka, Markus M., Jan Goebel & Jürgen Schupp (2012): Höhepunkt der Einkommensungleichheit in Deutschland überschritten? In: DIW-Wochenbericht, Jg. 79, H. 43, S. 3-15.
Abstract
"Neue Analysen zur personellen Einkommensverteilung in Deutschland auf Basis der Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) zeigen, dass die realen Markteinkommen der privaten Haushalte von 2005 bis 2010 deutlich gestiegen sind. Auch bei den realen verfügbaren Einkommen ist ein Zuwachs zu verzeichnen. Parallel dazu hat die Ungleichheit in der Verteilung der Einkommen sowohl in Westdeutschland als auch in Ostdeutschland abgenommen, für Ostdeutschland ist jedoch bei den verfügbaren Einkommen eine weitere Spreizung im unteren Teil der Verteilung zu beobachten. Im Zug dieser Entwicklung ist das Armutsrisiko in Westdeutschland von 2009 auf 2010 leicht gefallen, während es im Ostteil des Landes unverändert blieb." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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The evolution of income inequality in Germany and Switzerland since the turn of the millennium (2012)
Zitatform
Grabka, Markus M. & Ursina Kuhn (2012): The evolution of income inequality in Germany and Switzerland since the turn of the millennium. (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 464), Berlin, 23 S.
Abstract
"This paper presents and compares trends in income inequality in Switzerland and Germany from 2000 to 2009 using harmonized data from the Socio-Economic Panel (SOEP) and the Swiss Household Panel (SHP). Whereas in Germany inequality has increased substantially during this period, in Switzerland inequality in market incomes has increased only marginally and inequality in disposable incomes has decreased slightly. Economic and demographic indicators suggest that labor market participation - but not economic growth, globalization, or sectoral change - are potential explanations. The decomposition of inequality reveals the effects of Germany's slightly older population and smaller household sizes, as well as the impact of educational expansion and government redistribution." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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What determines the share of labour in national income?: a cross-country analysis (2012)
Guerriero, Marta; Sen, Kunal;Zitatform
Guerriero, Marta & Kunal Sen (2012): What determines the share of labour in national income? A cross-country analysis. (IZA discussion paper 6643), Bonn, 55 S.
Abstract
"Recent evidence on functional income distribution suggests that the shares of capital and labour in national income vary considerably both over time and across countries. Specifically, there seems to be a general reduction in the labour share around the world, in particular from the mid-1980s onwards. Using fixed effects regression methods on a panel dataset covering 89 countries - both developing and developed - over the period 1970-2009, this study examines the mechanisms underlying the variability in the labour share. In particular, it focuses on the relationships between the labour share and measures of international trade and technological change. The results are robust across different specifications, for yearly data as well as 3- and 5-year averages, and after performing instrumental variable estimation. They suggest that trade openness and technological innovation have a positive and significant effect on the labour share. However, Foreign Direct Investments inflows and mechanisation seem to be negative drivers. Moreover, other factors, such as the level of economic development, education, and the strength of the regulations in the labour market, seem to also significantly influence functional distribution of income." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The drivers of labour income inequality: an analysis based on Bayesian Model Averaging (2012)
Koske, Isabell; Wanner, Irmgard;Zitatform
Koske, Isabell & Irmgard Wanner (2012): The drivers of labour income inequality. An analysis based on Bayesian Model Averaging. In: Applied Economics Letters, Jg. 20, H. 2, S. 123-126. DOI:10.1080/13504851.2012.683164
Abstract
"Many Organisation for Economic Co-operation and Development (OECD) countries have seen income inequality rising over the past decade, which has led to a renewed interest among researchers and policy makers in understanding the causes of income inequality. To shed light on this issue, this article investigates the determinants of labour income inequality for a sample of 22 OECD countries. As model uncertainty is likely to be a major issue in such an underpinning, the empirical analysis relies on a Bayesian Model Averaging (BMA) technique. The results suggest that in particular labour, education and tax policies have an important influence on the distribution of labour income." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Nicht einmal jeder Dritte empfindet soziale Unterschiede in Deutschland als gerecht: Analysen zur Entwicklung von Einstellungen zur sozialen Ungleichheit in Deutschland (2012)
Zitatform
Noll, Heinz-Herbert & Stefan Weick (2012): Nicht einmal jeder Dritte empfindet soziale Unterschiede in Deutschland als gerecht. Analysen zur Entwicklung von Einstellungen zur sozialen Ungleichheit in Deutschland. In: Informationsdienst Soziale Indikatoren H. 48, S. 6-11.
Abstract
"Die soziale und ökonomische Ungleichheit hat - folgt man der Berichterstattung der Medien und Studien internationaler Organisationen - in den zurückliegenden Jahren oder sogar Jahrzehnten in vielen Gesellschaften - darunter auch Deutschland - nicht unerheblich zugenommen. Das gilt in besonderem Maße für die Ungleichheit der Verteilung der Einkommen, wie z. B. aus Studien der OECD (2008, 2011) hervorgeht. Ursachen für diese Entwicklung werden in Veränderungen demographischer und sozialer Strukturen sowie in der Deregulierung der Arbeitsmärkte, aber nicht zuletzt auch in der Finanzkrise gesehen. Ob und wie soziale und ökonomische Ungleichheit die Wohlfahrt und Lebensqualität der Bürger beeinträchtigen, ist gegenwärtig Gegenstand intensiver und zum Teil auch kontroverser Diskussionen. Aber wenn die Behauptung zutreffen sollte, dass 'der Abbau von Ungleichheiten der beste Weg zur Verbesserung unserer sozialen Lebenswelt und damit der Lebensqualität für alle ist' (Wilkinson/Pickett 2010: 44), muss eine Zunahme der Ungleichheit Besorgnis erwecken." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Ist Deutschland wirklich so progressiv?: Einkommensumverteilung im europäischen Vergleich (2012)
Zitatform
Peichl, Andreas, Nico Pestel & Sebastian Siegloch (2012): Ist Deutschland wirklich so progressiv? Einkommensumverteilung im europäischen Vergleich. (IZA Standpunkte 53), Bonn, 20 S.
Abstract
"Deutschland wird im europäischen Vergleich häufig ein überdurchschnittlich progressives Steuersystem attestiert. Die einzigartige, mehrstufige Progressionsformel der Einkommensteuer trägt ohne Zweifel zu dieser Sichtweise bei. Um ein umfassendes Bild der Progressivität eines Gesamtsystems zu bekommen, müssen jedoch andere Steuer- und Abgabenarten, wie indirekte Steuern und Sozialversicherungsabgaben, mit einbezogen werden. Im vorliegenden Beitrag wird die Gesamtprogressivität des deutschen Steuer-, Abgaben- und Transfersystems quantifiziert und im europäischen Kontext verglichen. Darüber hinaus werden die vom Steuersystem ausgehenden Umverteilungswirkungen analysiert. Unsere Ergebnisse zeigen, dass die Progressivität Deutschlands im europäischen Vergleich insgesamt eher im mittleren Bereich anzusiedeln ist. Selbst der Einkommensteuer kann nur eine mittlere Progressivität, dafür aber eine relativ hohe Umverteilungswirkung bescheinigt werden. Diese wird allerdings durch die stark regressiv wirkenden Sozialversicherungsbeiträge und die indirekten Steuern reduziert. Daher sollte an die Stelle des gegenwärtigen Systems ein integriertes Steuer- und Abgabensystem treten, das die Regressivität der Sozialversicherungsabgaben beseitigt und eine Reduktion der Progression für mittlere Einkommen erreicht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Does size matter? The impact of changes in household structure on income distribution in Germany (2012)
Zitatform
Peichl, Andreas, Nico Pestel & Hilmar Schneider (2012): Does size matter? The impact of changes in household structure on income distribution in Germany. In: Review of Income and Wealth, Jg. 58, H. 1, S. 118-141. DOI:10.1111/j.1475-4991.2011.00448.x
Abstract
"Income inequality in Germany has been continually increasing during the past 20 years. One cause of this development, among others, could be structural shifts in household formation due to long-term societal trends. These affect per capita incomes, which has repercussions for the income distribution even if wages remain constant. The aim of this paper is to quantify the proportion of changing household structures in the increase in inequality. We find that the growth of the income gap in Germany (for both East and West from 1991 to 2007) is indeed strongly related to changes in household structure and employment behavior, and a large part of this increase is compensated by the welfare state." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Gesellschaftliche Polarisierung in Deutschland: ein Überblick über die Fakten und die Hintergründe (2012)
Pfaller, Alfred;Zitatform
Pfaller, Alfred (2012): Gesellschaftliche Polarisierung in Deutschland. Ein Überblick über die Fakten und die Hintergründe. (WISO Diskurs), Bonn, 16 S.
Abstract
"In kaum einem anderen reichen Land ist die Ungleichheit in den letzten etwa 15 Jahren so stark gestiegen wie in Deutschland. Die Lohnquote ging - außer in der tiefen Rezession 2009 - immer weiter zurück. Der Niedriglohnsektor expandierte stark. Die personelle Einkommensverteilung verschlechterte sich rapide, auch wenn der immer noch recht ordentliche Sozialstaat die schlimmsten Extreme korrigierte. Trotzdem nahm auch das Armutsrisiko zu. Die Studie gibt einen Überblick über die wichtigsten empirischen Studien und ihre Kernaussagen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Bildung, Meritokratie und Ungleichheit: gibt es einen Zusammenhang zwischen Bildungsungleichheiten, Meritokratieglauben und der Verteilung der Einkommen in fortgeschrittenen Gesellschaften? (2012)
Ruß, Uwe;Zitatform
Ruß, Uwe (2012): Bildung, Meritokratie und Ungleichheit. Gibt es einen Zusammenhang zwischen Bildungsungleichheiten, Meritokratieglauben und der Verteilung der Einkommen in fortgeschrittenen Gesellschaften? (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Discussion papers SP 1 2012-501), Berlin, 52 S.
Abstract
"Bei dem vorliegenden Text handelt es sich um eine überarbeitete Version meiner Magisterarbeit, die ich im Jahre 2011 am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) angefertigt und an der Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Georg-August-Universität Göttingen eingereicht habe. Im Kern geht es um die Frage, welche Bedeutung Bildungsungleichheiten einerseits und das Ausmaß des Meritokratieglaubens andererseits für die Höhe der Einkommensungleichheit haben. Unter Verwendung von PISA-, OECD- und ISSP-Daten wird anhand eines internationalen Vergleichs entwickelter Länder gezeigt, dass zwar ein Zusammenhang zwischen Bildungsungleichheiten und der Ungleichheit der Markteinkommen besteht, diese jedoch nicht mit der Ungleichheit der verfügbaren Einkommen zusammenhängen. Genau umgekehrt verhält es sich mit dem Meritokratieglauben. Dieser korreliert zwar nicht mit der Höhe der Marktungleichheit, steht aber in starkem Zusammenhang mit der Ungleichheit der verfügbaren Einkommen. Im Hinblick auf die Diskussion um die Ablösung des versorgenden durch den vorbeugenden und investiven Sozialstaat heißt das, dass das sozialpolitische Ziel der Verringerung von Einkommensungleichheit durch den Abbau von Bildungsungleichheiten allein nicht erreicht werden kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Einkommensverteilung als Baustein der Wohlfahrtsmessung: ein Beitrag der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung (2012)
Schwahn, Florian; Schwarz, Norbert;Zitatform
Schwahn, Florian & Norbert Schwarz (2012): Einkommensverteilung als Baustein der Wohlfahrtsmessung. Ein Beitrag der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung. In: Wirtschaft und Statistik H. 10, S. 829-842.
Abstract
"Die Frage nach geeigneten Indikatoren zur Wohlfahrtsmessung hat auf nationaler und internationaler Ebene in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. In den Fokus rückte das Thema Wohlfahrtsmessung durch den von der französischen Regierung in Auftrag gegebenen sogenannten Stiglitz-Sen-Fitoussi-Bericht und die Initiative 'BIP und mehr' der Europäischen Kommission. Vor dem Hintergrund der Banken- und Staatsschuldenkrise wurde damit der Anstoß gegeben, die bestehenden statistischen Berichtssysteme kritisch zu hinterfragen. In Deutschland wird seit knapp zwei Jahren in der Enquête-Kommission 'Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität' des Deutschen Bundestages über die Messung und Darstellung von Wohlfahrt diskutiert. Im Jahr 2013 soll der Abschlussbericht veröffentlicht werden. Im Kern geht es um die Frage, welche Messgrößen materielles Wohlergehen und nicht materielle Lebensqualität sowie ökologische Nachhaltigkeit widerspiegeln. Eine zentrale Rolle dabei spielt die Verteilung materieller Möglichkeiten, die sich insbesondere in der Verteilung von Einkommen zeigt. In der amtlichen Statistik liegen hierzu Daten aus verschiedenen Quellen vor, die sich aufgrund abweichender Konzepte jedoch unterscheiden. Um die Einkommensverteilung im Kontext der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen (VGR) betrachten zu können, werden auf europäischer Ebene zudem konzeptionell und empirisch auf die Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen abgestimmte Verteilungsdaten gefordert. Im vorliegenden Aufsatz werden verschiedene Einkommenskonzepte erörtert, mögliche Datenquellen für die Ermittlung einer VGR-basierten Einkommensverteilung verglichen und ein Verfahren vorgestellt, diese mit den Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen in Einklang zu bringen. Ziel ist es, eine auf VGR-Konzepten und VGR-Daten basierende Schichtung privater Haushalte nach der Einkommenshöhe zu ermitteln." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Wege aus der Knechtschaft der Märkte: WSI-Verteilungsbericht 2012 (2012)
Schäfer, Claus;Zitatform
Schäfer, Claus (2012): Wege aus der Knechtschaft der Märkte: WSI-Verteilungsbericht 2012. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 65, H. 8, S. 589-600. DOI:10.5771/0342-300X-2012-8-589
Abstract
"Der jährliche Bericht präsentiert neu verfügbare Daten und Informationen zur Verteilung von Löhnen, Gewinnen und Haushaltseinkommen in Deutschland. Sie unterstreichen die seit Langem auseinandergehende Schere zwischen Arm und Reich. Detailliertere Analysen gehen beispielsweise den Fragen nach, an welchem Ende der Verteilung die stärksten Veränderungen auftraten, welche Auswirkungen die Gewinnentwicklung auf die Unternehmensfinanzierung hat oder wie Arbeitszeit und Form der Beschäftigungsverhältnisse (z. B. Minijobs) von materiell prekären Lagen beeinflusst werden. Da die negativen Folgen dieser Entwicklungen nicht auf die nationale Ebene beschränkt bleiben und sich in Wechselwirkung mit anderen Ländern gegenseitig verstärken, werden die Folgen auch anhand der aktuellen wirtschaftlichen Lage in der Europäischen Union diskutiert. Schließlich werden Vorschläge für eine Verteilungspolitik jenseits neoliberaler Positionen gemacht, um die 'Knechtschaft durch die Märkte' zu überwinden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Higher and higher? Performance pay and wage inequality in Germany (2012)
Sommerfeld, Katrin;Zitatform
Sommerfeld, Katrin (2012): Higher and higher? Performance pay and wage inequality in Germany. (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 476), Berlin, 43 S.
Abstract
"Performance pay is of growing importance to the wage structure as it applies to a rising share of employees. At the same time wage dispersion is growing continuously. This leads to the question of how the growing use of performance pay schemes is related to the increase in wage inequality? German SOEP data for the years 1984 to 2009 confirm the large increase in the application of performance pay schemes. This in turn led to an upward shift of the wage distribution by about one log point. However, it did not contribute to the growth in wage inequality. Even though wage inequality grew within the group of employees who receive performance pay, it grew even more so within the group who do not receive it. Still, the wage difference between both wage schemes remained flat over the distribution. The empirical analysis employs sequential decompositions in a quantile regression framework." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Trends in intragenerational income mobility in the western states of Germany and the United States (1984-2006) (2011)
Zitatform
Bayaz, Gulgun, Richard V. Burkhauser & Kenneth A. Couch (2011): Trends in intragenerational income mobility in the western states of Germany and the United States (1984-2006). In: Schmollers Jahrbuch, Jg. 131, H. 2, S. 359-368. DOI:10.3790/schm.131.2.359
Abstract
"Using the Shorrocks R, we compare trends in intragenerational income mobility for the western states of Germany and the United States (1984-2006) and test the sensitivity of our results to the starting point and number of years considered. We find that our mobility estimates do not converge to a constant over time so the starting year chosen for the analysis matters. We conclude that income mobility declined in the western states of Germany over time and is now much closer to income mobility in the United States than was the case in the 1980s." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Soziale Gerechtigkeit im Spiegel der Einkommensverteilung in Deutschland (2011)
Becker, Irene;Zitatform
Becker, Irene (2011): Soziale Gerechtigkeit im Spiegel der Einkommensverteilung in Deutschland. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 64, H. 4, S. 171-177. DOI:10.5771/0342-300X-2011-4-171
Abstract
"Der Beitrag zeigt zunächst auf, dass Chancen-, Leistungs- und Bedarfsgerechtigkeit durch vielschichtige Interdependenzen miteinander verwoben sind. Eine systematische Zielanalyse offenbart einige Zielkonflikte, zum großen Teil aber komplementäre Beziehungen. Angesichts dieser Komplementarität, insbesondere von Chancen- und Bedarfsgerechtigkeit, erscheinen Wertedebatten, in denen Teilziele als Alternativen behandelt werden, als verkürzt. In einem zweiten Schritt geht es um die Einkommensverteilung in Deutschland und die Frage, inwieweit aktuelle Entwicklungen das Ziel der sozialen Gerechtigkeit reflektieren. Die Analyse der institutionellen Rahmenbedingungen und empirischer Indikatoren ergibt ein zwiespältiges Bild. Einerseits sind Verbesserungen insbesondere beim Angebot außerhäuslicher Kinderbetreuung und Impulse zur Angleichung der Berufschancen von Männern und Frauen erfolgt. Andererseits sind die Hürden im Bildungssystem für untere Einkommensschichten weiterhin besonders groß, und zunehmende Restriktionen im Transfersystem im Zusammenhang mit steuerlichen Entlastungen für obere Schichten führen tendenziell zu einem rückläufigen Umverteilungseffekt. Defizite bei der Umsetzung von Chancengleichheit werden durch eine abnehmende Bedarfsgerechtigkeit verstärkt. Steuerfinanzierte Transfers mit stärkerer vertikaler Umverteilung können dem entgegenwirken." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Einkommensungleichheit im internationalen Vergleich: Wenig Brot für viele, viel Brot für wenige (2011)
Zitatform
Bellmann, Lutz, Friedrich Buttler & Jens Stephani (2011): Einkommensungleichheit im internationalen Vergleich: Wenig Brot für viele, viel Brot für wenige. In: IAB-Forum H. 1, S. 56-63. DOI:10.3278/IFO1101W056
Abstract
"International vergleichende Studien betonen die große Bedeutung von Einkommensunterschieden zum Beispiel für die individuelle Lebenserwartung, Gesundheit und Bildung - und für die Krisenanfälligkeit einer Volkswirtschaft. Entscheidend für wachsende Einkommensungleichheit sind die Expansion des Niedriglohnsektors und der überproportionale Zuwachs am anderen Ende der Einkommensskala. Entgegen dem langfristigen Trend hat sich durch die globale Wirtschaftskrise die Ungleichheit zumindest temporär verringert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Can employment changes explain rising income inequality in Germany? (2011)
Zitatform
Biewen, Martin & Andos Juhasz (2011): Can employment changes explain rising income inequality in Germany? In: Schmollers Jahrbuch, Jg. 131, H. 2, S. 349-357. DOI:10.3790/schm.131.2.349
Abstract
"From 2000 to 2005, Germany experienced an unprecedented rise in net equivalized income inequality and poverty. At the same time, unemployment rose to record levels and overall employment stagnated, suggesting that changes in households' conditional employment outcomes were partly responsible for the inequality increase observed. Using DiNardo/Fortin/Lemieux's semiparametric kernel density reweighting method, we examine what part of the inequality and poverty increase can be accounted for by changes in households' conditional employment outcomes. Our results suggest that employment outcomes explain only around 14 percent of the inequality increase observed, and around 23 percent of the poverty increase observed, leaving plenty of room for the contribution of other factors." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Einkommensumverteilung schwächt privaten Verbrauch (2011)
Brenke, Karl;Zitatform
Brenke, Karl (2011): Einkommensumverteilung schwächt privaten Verbrauch. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 78, H. 8, S. 2-12.
Abstract
"Der private Verbrauch hat sich in den letzten Jahren in der Bundesrepublik nur schwach entwickelt. Stattdessen wurde vermehrt gespart. Ein großer Teil der Haushalte - 40 Prozent - kann allerdings kein Geld zurücklegen. Sparen können vor allem die Bezieher hoher Einkommen. Die zunehmende Spartätigkeit hängt deshalb damit zusammen, dass sich die Verteilung der verfügbaren Einkommen hin zu den Einkünften aus Unternehmertätigkeit und Vermögen sowie hin zu den Haushalten mit einem hohen Einkommen verschoben hat. Die Lohnentwicklung war schwach, und die Sozialleistungen waren bis zur jüngsten Krise auf dem Rückmarsch. Haushalte mit hohen Einkünften sparen generell nicht nur mehr als die Bezieher mittlerer oder geringer Einkommen, sondern sie haben in der Zeit vor der Krise den Anteil ihrer Einnahmen, der in die Ersparnisse floss, sogar noch deutlich aufgestockt. Im Jahr 2009 entfielen 60 Prozent aller laufenden monatlichen Ersparnisse auf das Viertel aller Haushalte mit dem höchsten Einkommen. Haushalte mit geringem Einkommen haben dagegen nicht vermehrt gespart. Der seit Jahren schwache Konsum in Deutschland ist mithin auch auf die starke Einkommensverteilung zurückzuführen. Hinzukommen dürften Verhaltensänderungen insbesondere vor dem Hintergrund der Diskussion über die private Altersvorsorge. Die Wirtschafts- und Finanzkrise ab 2008 bedeutete für den Trend der Einkommensumverteilung ein vorübergehendes Aussetzen, denn die Krise wirkte sich vor allem auf die Einkünfte aus Unternehmertätigkeit und Vermögen dämpfend aus. Getroffen wurden also vorrangig Haushalte mit hohen Einkommen. Allerdings gibt es starke Anzeichen dafür, dass nach dem Ende der Rezession solche Einkommen nun wieder besonders kräftig zulegen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Lifetime earnings inequality in Germany (2011)
Bönke, Timm; Lüthen, Holger; Corneo, Giacomo;Zitatform
Bönke, Timm, Giacomo Corneo & Holger Lüthen (2011): Lifetime earnings inequality in Germany. (DIW-Diskussionspapiere 1160), Berlin, 44 S.
Abstract
"This paper documents the magnitude, pattern, and evolution of lifetime earnings inequality in Germany. Based on a large sample of earning biographies from social security records, we show that the intra-generational distribution of lifetime earnings of male workers has a Gini coefficient around .2 for cohorts born in the late 1930s and early 1940s; this amounts to about 2/3 of the value of the Gini coefficient of annual earnings. Within cohorts, mobility in the distribution of yearly earnings is substantial at the beginning of the lifecycle, decreases afterwards and virtually vanishes after age forty. Earnings data for thirty-one cohorts reveals striking evidence of a secular rise of intra-generational inequality in lifetime earnings: West-German men born in the early 1960s are likely to experience about 80 % more lifetime inequality than their fathers. In contrast, both short-term and long-term intra-generational mobility have been rather stable. Longer unemployment spells of workers at the bottom of the distribution of younger cohorts contribute to explain 30 to 40 % of the overall increase in lifetime earnings inequality." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Zur Entwicklung der Einkommensverteilung unter älteren Menschen in Deutschland seit der Wiedervereinigung (2011)
Zitatform
Bönke, Timm, Carsten Schröder & Katharina Schulte (2011): Zur Entwicklung der Einkommensverteilung unter älteren Menschen in Deutschland seit der Wiedervereinigung. In: Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung, Jg. 80, H. 2, S. 81-99. DOI:10.3790/vjh.80.2.81
Abstract
"Unter Verwendung des Sozio-oekonomischen Panels untersuchen wir, wie sich die Einkommensverteilung für Haushaltsgemeinschaften älterer Personen im Alter von 55 Jahren und älter seit der Wiedervereinigung entwickelt hat. Innerhalb dieser Gruppe unterscheiden wir zwischen Haushaltsgemeinschaften mit Wohnsitz in den Neuen und Alten Bundesländern. Ferner unterscheiden wir zwischen Nichtrentner- und Rentner-Haushalten. Nichtrentner-Haushalte unterscheiden sich von den Rentner-Haushalten dadurch, dass in der erstgenannten Gruppe die Arbeitseinkommen die Renteneinkommen übersteigen. Alle von uns ermittelten Verteilungsmaße sind nach Einkommensarten zerlegt, und mit Hilfe der Bootstrap-Methode testen wir auf statistische Signifikanz." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arm, ärmer, am ärmsten: Menschen mit niedrigem Einkommen steigen immer häufiger ab (2011)
Zitatform
Ehlert, Martin & Jan Paul Heisig (2011): Arm, ärmer, am ärmsten: Menschen mit niedrigem Einkommen steigen immer häufiger ab. In: WZB-Mitteilungen H. 134, S. 7-9.
Abstract
"Die soziale Ungleichheit in Deutschland nimmt zu, auch der Mittelstand befürchtet den Abstieg. Doch in den verschiedenen Einkommensschichten hat sich die Wahrscheinlichkeit zu verarmen über die letzten 25 Jahre sehr unterschiedlich entwickelt. Die Verarmungsquote stieg in den unteren Einkommensschichten von ca. 10 auf ca. 15 Prozent, während sie für die mittlere und die obere Einkommensschicht gleichmäßig niedrig geblieben ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Demografie und Einkommensungleichheit (2011)
Faik, Jürgen;Zitatform
Faik, Jürgen (2011): Demografie und Einkommensungleichheit. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 64, H. 1, S. 19-26. DOI:10.5771/0342-300X-2011-1-19
Abstract
"Deutschland steht vor einem gewaltigen demografischen Umbruch. Die Alterung (und Schrumpfung) der bundesdeutschen Bevölkerung dürfte auch spürbare Auswirkungen auf die personelle Einkommensverteilung haben. Es werden voraussichtlich nicht nur die Verteilungskämpfe in den bundesdeutschen Sicherungssystemen an Schärfe gewinnen. Vielmehr dürften sich aktuellen Trends zufolge auch die erwarteten wirtschafts- und haushaltsstrukturellen Veränderungen wesentlich auf die gemessene Einkommensungleichheit in Richtung Ungleichheitsanstieg auswirken.'" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
A new framework of measuring inequality: variable equivalence scales and group-specific well-being limits - sensitivity findings for German personal income distribution 1995-2009 (2011)
Faik, Jürgen;Zitatform
Faik, Jürgen (2011): A new framework of measuring inequality. Variable equivalence scales and group-specific well-being limits - sensitivity findings for German personal income distribution 1995-2009. (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 401), Berlin, 26 S.
Abstract
"The discussion paper examines sensitivity influences on the German personal income distribution in a time-series perspective and in a methodically broad manner. The author spins on the following 'adjusting screws' of distributional analyses: (1) different kinds of equivalence scales, (2) different demarcations of income areas (in the sense of social classes), (3) different inequality indicators, and (4) different income operationalisations.
Furthermore, the new approach related to measuring income inequality, which is presented in the paper and which incorporates variable equivalence scales, is applied to socio-demographic stratification in Germany to exemplarily demonstrate the power of this new approach.
All in all, the analyses of the paper point to the necessity of a rigorous methodological foundation of distributional studies, especially concerning the selection of a set of (preferably variable) equivalence scales, the choice of the inequality indicator, and - not least - of the income variable.
This paper refers to data from the German Socio-Economic Panel (1995-2009) in contrast to FaMa discussion paper 6/2010 which partly was similar to this paper but methodologically less elaborated; the last-mentioned paper was related to the German Income and Consumption Surveys ('Einkommens- und Verbrauchsstichproben') 1993-2003." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
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Regionale Strukturen der Einkommensverteilung zwischen Krise und Aufschwung (2011)
Göddecke-Stellmann, Jürgen;Zitatform
Göddecke-Stellmann, Jürgen (2011): Regionale Strukturen der Einkommensverteilung zwischen Krise und Aufschwung. In: Informationen zur Raumentwicklung H. 2, S. 135-142.
Abstract
"Die Wirtschafts- und Finanzkrise brachte eine tiefgreifende Erschütterung der globalen Finanzmärkte mit sich, deren Folgen weit über die Bankenwelt hinausreichten. Das Vertrauen breiter Bevölkerungsschichten in die Stabilität der Finanzmärkte und die Seriosität der Banken war in Mitleidenschaft gezogen und befürchtet wurde ein 'Durchschlagen der Finanzkrise' auf die sog. Realwirtschaft, mit entsprechend negativen Folgen für die Einkommenssituation der privaten Haushalte. Auf diese Folgen für die privaten Haushalte konzentriert sich der Beitrag. Er untersucht, welche strukturellen Unterschiede zwischen einzelnen Regions- und Gemeindetypen im Hinblick auf die Einkommensverteilung bestehen und welche Effekte die Wirtschafts- und Finanzkrise hierauf gehabt hat. Die räumliche Differenzierung steht deshalb im Mittelpunkt, weil sie sonst in den Untersuchungen wenig Beachtung findet. Die Analyse basiert auf Erhebungsdaten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) und fokussiert auf die aktuelle Entwicklung seit 2005. Die Auswertungen lassen nicht nur die bekannten Ost-West-Unterschiede erkennen, sondern zeigen auch erhebliche Differenzen zwischen den unterschiedlichen Regions- und Gemeindetypen auf." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Lebenszufriedenheit und Einkommensreichtum: eine empirische Analyse mit dem SOEP (2011)
Hajek, Andre;Zitatform
Hajek, Andre (2011): Lebenszufriedenheit und Einkommensreichtum. Eine empirische Analyse mit dem SOEP. (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 362), Berlin, 103 S.
Abstract
"Diese Arbeit untersucht die Beziehung von Lebenszufriedenheit und Einkommensreichtum im Quer- und Längsschnitt. Die Daten dieser Publikation beruhen auf Zahlen des Soziooekonomischen Panels (SOEP) am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), Berlin. Es wird ein Zeitraum von 2002-2008 betrachtet. Der Fokus liegt auf der Wirkung der Social Treadmill auf die Lebenszufriedenheit Einkommensreicher. Ein zentrales Ergebnis der Fixed-Effect-Regression ist der signifikante Einfluss des relativen Einkommens auf die Lebenszufriedenheit Einkommensreicher, wobei deutliche geschlechterspezifische Diskrepanzen zu beobachten sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Die sozialen Klassen im ethnisch heterogenen Milieu: ein soziologischer Ansatz zur Erklärung der Unterschiede der Einkommensverteilung in den Ländern der Welt (2011)
Zitatform
Haller, Max (2011): Die sozialen Klassen im ethnisch heterogenen Milieu. Ein soziologischer Ansatz zur Erklärung der Unterschiede der Einkommensverteilung in den Ländern der Welt. (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Discussion papers SP 1 2011-210), Berlin, 54 S.
Abstract
"Die Einkommensverteilung innerhalb der verschiedenen Länder der Welt weist enorme Unterschiede auf. Diese Form der Ungleichheit bleibt im Zeitalter der Globalisierung zentral, da auf der Ebene des Staates die relevanten politischen Entscheidungen getroffen werden; die intranationale Ungleichheit nimmt neuerdings zu, während jene zwischen den Nationen kleiner wird. Es wird ein soziologischer Ansatz entwickelt, der ausgeht von der These, dass die Interaktion zwischen Klassenbildung/ Schichtung und ethnischer Differenzierung entscheidend für die innerstaatliche Ungleichheit des Einkommens ist. Sie explodiert geradezu, wenn sich eine 'ethnische Klassenschichtung' herausgebildet hat, d.h. soziale Klassen auch ethnisch voneinander differenziert sind. Anknüpfend an die Weber'sche Idee der Soziologie als Wirklichkeitswissenschaft wird argumentiert, dass die Vielfalt und Komplexität der Formen ethnischer Schichtung am besten dadurch zu erfassen ist, dass idealtypische Strategien und Schichtungsmuster herausgearbeitet werden, die in verschiedenen Regionen und Kulturen der Welt entwickelt worden sind. Dabei werden drei Grundformen unterschieden: Strategien zur Bewahrung bzw. Wiederherstellung ethnischer Homogenität, Strategien zur Kontrolle der Herausbildung ethnischer Heterogenität, und Strategien zur Etablierung der Herrschaft von Ethnoklassen. Im Lichte dieser Typologie finden die internationalen Differenzen in den nationalen Einkommensverteilungen eine plausible Erklärung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Des Reichtums fette Beute: wie die Ungleichheit unser Land ruiniert (2011)
Zitatform
Horn, Gustav A. (2011): Des Reichtums fette Beute. Wie die Ungleichheit unser Land ruiniert. Frankfurt am Main: Campus-Verl., 270 S.
Abstract
"Wir müssen erkennen, dass wir die Krise einer ganz bestimmten Entwicklung zu verdanken haben - einer Entwicklung, die sich international genauso zeigt wie innerhalb der Grenzen unseres Landes. Ich meine die zunehmende Bereicherung weniger und das Zurückfallen vieler im Hinblick auf Einkommen und Vermögen. Diese Entwicklung stellt unsere Gesellschaften nicht nur vor große intellektuelle, politische und auch ethisch-moralische Herausforderungen, die bei Weitem noch nicht angenommen wurden. Sie ist vor allem für unsere Wirtschaft von letztlich zerstörerischer Wirkung. Deshalb ist es höchste Zeit, dass die Ökonomie ihre gewohnten Bahnen verlässt und neue Denkweisen entwickelt. Schon im Vorfeld der Krise hat der Mainstream der deutschen Ökonomen mit seiner von einzelwirtschaftlichem Denken geprägten wirtschaftspolitischen Ausrichtung krass versagt. Nun gilt es, die richtigen Schlüsse zu ziehen und das Ruder herumzureißen. Mit diesem Appell wende ich mich als Ökonom aber nicht nur an die Kollegen vom Fach, sondern vor allem an die Bürger und die Politik." (Textauszug, IAB-Doku)
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Patterns of persistent poverty: evidence from EU-SILC (2011)
Zitatform
Jenkins, Stephen & Philippe Van Kerm (2011): Patterns of persistent poverty. Evidence from EU-SILC. (ISER working paper 2011-30), Colchester, 26 S.
Abstract
"The persistent at-risk-of-poverty rate is one of the EU's 11 primary indicators of social inclusion but it has received little attention compared to the current at-risk-of-poverty rate. Using the 2008 EU Statistics on Income and Living Conditions (EU-SILC) database, we compare persistent income poverty rates across European nations and examine differences in poverty profiles for subgroups defined by age and sex. We draw attention to similarities between the profiles for persistent at-risk-of-poverty rates and at-risk-of-poverty rates, and are led to question the relevance of the former measure in its current form as a key EU indicator of social progress." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Inequality and employment sensitivities to the falling labour share (2011)
Karanassou, Marika; Sala, Hector;Zitatform
Karanassou, Marika & Hector Sala (2011): Inequality and employment sensitivities to the falling labour share. (IZA discussion paper 5796), Bonn, 32 S.
Abstract
"This paper aims at identifying the labour share (wage-productivity gap) as a major factor in the evolution of inequality and employment. To this end, we use annual data for the US, UK and Sweden over the past forty years and estimate country-specific systems of labour demand and Gini coefficient equations. Further to the statistical significance of our models, we validate their economic significance through counterfactual simulations. In particular, we evaluate the contributions of the labour share to the trajectories of inequality and employment during specific time intervals in the post-1990 years. We find that during the nineties the cost of a one percent increase in employment was in the range of 0.7%-0.9% higher inequality in all three countries. However, in the 2000s, whereas the inequality-employment sensitivity ratio slightly fell in the US, it exceeded unity in the countries on the other side of the Atlantic. It obtained its highest value in the UK, where a 1% growth in employment was achieved at the expense of 1.3% worsening in income inequality. In the light of the significant influence of the time-varying labour share on the inequality and employment time paths documented in our sample, the evolution of the wage-productivity gap deserves the attention of policy makers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Die Entwicklung der funktionalen Einkommensverteilung und ihrer Einflussfaktoren in ausgewählten Industrieländern 1960-2010 (2011)
Zitatform
Krämer, Hagen (2011): Die Entwicklung der funktionalen Einkommensverteilung und ihrer Einflussfaktoren in ausgewählten Industrieländern 1960-2010. (IMK study 2011,01), Düsseldorf, 81 S.
Abstract
"Im ersten Teil der Studie wird die Entwicklung der funktionalen Einkommensverteilung in sechs ausgewählten Industrieländern seit Beginn der 1960er Jahre dargestellt. Als Maß wird dazu die Arbeitseinkommensquote verwendet, die das Verhältnis der gesamtwirtschaftlichen Arbeitseinkommen zum Volkseinkommen angibt. Im zweiten Teil der Untersuchung wird die Arbeitseinkommensquote tautologisch erweitert, um eine Identifizierung der wesentlichen Einflussfaktoren der Arbeitseinkommensquote zu ermöglichen. Die Aufspaltung in einzelne Komponenten erlaubt es, eine Gegenüberstellung der Entwicklung von Verteilungsspielräumen und Lohnzuwächsen vorzunehmen. Ziel ist es, die Entwicklung der einzelnen Komponenten zu quantifizieren und damit Veränderungen der Arbeitseinkommensquote im letzten Jahrzehnt detaillierter zu analysieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Ist eine bessere Einkommensverteilung möglich?: über ein modernes Konzept sozialer Gerechtigkeit. Studie (2011)
Martner, Gonzalo Daniel;Zitatform
Martner, Gonzalo Daniel (2011): Ist eine bessere Einkommensverteilung möglich? Über ein modernes Konzept sozialer Gerechtigkeit. Studie. Berlin, 16 S.
Abstract
"Ungerechte und ungleiche Gesellschaften zerstören die soziale Kohäsion. Es besteht eine hohe Korrelation zwischen Ungleichheit und sozialen Problemen auf der einen sowie zwischen Ungleichheit und Vertrauen, Bürgerbeteiligung und Gewaltlosigkeit auf der anderen Seite. Gleichheit und Gerechtigkeit stehen weltweit auf der politischen Agenda, weil sich die Einkommensverteilung in den letzten Jahrzehnten eher verschlechtert als verbessert hat.
Wachstum führt zu Ungleichheit, ermöglicht aber gleichzeitig, diese zu verringern. Mangelndes Wachstum und ein Verharren in struktureller Ungleichheit kann soziale und politische Krisen verursachen. Es ist also sinnvoll, zwischen 'reiner Umverteilung ' und 'effizienter Umverteilung' zu unterscheiden, wobei Letztere dann zum Tragen kommt, wenn Marktversagen einen direkten Eingriff in die Ressourcenallokation rechtfertigt.
Die Erfahrungen in Lateinamerika zeigen, dass eine radikale, kurzfristig orientierte Umverteilung durch Lohnpolitik, massive staatliche Beihilfen und Verstaatlichungen zu wirtschaftlicher und - früher oder später - auch zu politischer Instabilität (Chile von 1970 bis1973, Nicaragua von 1979 bis 1989) führen kann. Um die Ungleichverteilung bei den Einkommen zu verringern, muss der Staat ex ante den Markt regulieren und ex post einen Ausgleich für die Familien mit den niedrigsten Einkommen schaffen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
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The effects of age, skill and sector composition on the wage inequality in Germany (2011)
Zitatform
Möller, Joachim & Christian Hutter (2011): The effects of age, skill and sector composition on the wage inequality in Germany. In: B. Genser, H. J. Ramser & M. Stadler (Hrsg.) (2011): Umverteilung und soziale Gerechtigkeit (Wirtschaftswissenschaftliches Seminar Ottobeuren, 40), S. 9-32.
Abstract
"This paper aims at analyzing the development of wage inequality for the German labor market from 1984 to 2008. Using the S-IAB, a large administrative data set based on social security data, we have access to very reliable earnings information for a 2 percent random sample of the German workforce. We find that between 1984 and 2008, average earnings of full-time male workers aged 25 to 55 increased by 13 percent in real terms. However, the development of earnings was very different in different parts of the distribution. At the first decile real wages have fallen by about 10 percent, whereas at the ninth decile they have increased by more than 30 percent. Moreover, we show that between 1984 and 2008 earnings inequality rose both between and within age and education subgroups. A substantial part of the increase in inequality is due to changes below the median. Following the decomposition method based on Juhn, Murphy, Pierce (1993), we can disentangle the different sources for the increased wage inequality, namely the price effect, the effect of characteristics and the effect of unobserved residuals which account for 12, 25 and 63 percent respectively in 2008. But also here there are substantial differences between the different subgroups, and the composition shows remarkable changes over time as well. We show that controlling for sector information partly reduces the otherwise clearly dominating residual effect. However, the main explanation (78%) for the increase in the raw variation of male earnings is that wage dispersion within the different sectors increased whereas composition effects seem to be only of minor importance." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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A call for comparative research: Consequences of a rising income inequality for state activities (2011)
Neubäumer, Renate;Zitatform
Neubäumer, Renate (2011): A call for comparative research: Consequences of a rising income inequality for state activities. (IZA discussion paper 5651), Bonn, 10 S.
Abstract
"The aim of this discussion paper is not only to activate a debate over the interrelation between rising income inequality and economic policy measures but also to initiate comparative research in several European countries and North America. It discusses the consequences of a rising income inequality and its implications for state activities and economic policy. Using a simple model it becomes evident that an increasing income inequality leads to higher government spending, as a share of Gross Domestic Product, though the state does not take over more responsibilities. It also leads to a higher tax share though rates of taxation are not increased. This forces economic politicians to act. If they want to prevent an increase of these shares in order not to fall behind in the international competition, they must accept a rising public debt and/or must move away from socially accepted value judgments about 'social standards', the degree of redistribution by taxes and/or an 'adequate' supply of public goods. This might result in disenchantment with politics." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Mehr Ungleichheit durch kleinere Haushalte? Der Zusammenhang zwischen Veränderungen der Haushaltsstruktur und der Einkommensverteilung in Deutschland (2011)
Zitatform
Peichl, Andreas, Nico Pestel & Hilmar Schneider (2011): Mehr Ungleichheit durch kleinere Haushalte? Der Zusammenhang zwischen Veränderungen der Haushaltsstruktur und der Einkommensverteilung in Deutschland. In: Zeitschrift für ArbeitsmarktForschung, Jg. 43, H. 4, S. 327-338. DOI:10.1007/s12651-011-0068-4
Abstract
"In den letzten 20 Jahren ist die Einkommensungleichheit in Deutschland kontinuierlich gestiegen. Gemeinhin wird dies als Ausdruck für einen Anstieg der Lohnungleichheit gedeutet, was wiederum zu Rückschlüssen auf veränderte Verhandlungsmacht von Arbeitnehmern dient. Weitgehend vernachlässigt wird dagegen die Rolle von Veränderungen der Haushaltsstruktur. Gesellschaftliche Trends wie Geburtenrückgang und steigendes Scheidungsrisiko wirken sich auf das Pro-Kopf-Einkommen in Haushalten aus und damit auf die Einkommensverteilung, selbst wenn sich an den gezahlten Löhnen nichts ändert. Das Ziel des Beitrags besteht in einer Quantifizierung des Anteils veränderter Haushaltsstrukturen an der Zunahme der Ungleichheit. Es zeigt sich, dass der Anstieg der Ungleichheit in der Vergangenheit tatsächlich deutlich stärker von demografischen Trends getrieben wurde als von Veränderungen der Löhne. Darüber hinaus lässt sich feststellen, dass ein bedeutsamer Teil dieses Anstiegs durch sozialstaatliche Eingriffe kompensiert wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Verteilungsbericht 2010: Aufschwung für alle sichern! (2011)
Zitatform
Riedel, Robby, Mehrdad Payandeh & Martin Stuber (2011): Verteilungsbericht 2010. Aufschwung für alle sichern! (Profil), Berlin, 61 S.
Abstract
Der Verteilungsbericht 2010 stellt die konjunkturelle Lage und die Situation auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland aus Sicht des DGB dar. Betrachtet werden unter anderem die Entwicklung der Lohnquote und der Verteilungsspielräume für Lohnzuwächse, die Arbeitseinkommen in Deutschland und im internationalen Vergleich, die Lohndrift und Ost-West-Angleichung. Die Entwicklung der Kapitaleinkommen von Unternehmen und privaten Haushalten wird dargestellt und eine Schieflage bei der Vermögens- und Einkommensverteilung festgestellt. Ein Kapitel widmet sich den Arbeitskosten und den Lohnstückkosten im europäischen Vergleich. Der Bericht schließt mit einer Zusammenfassung der zentralen Ergebnisse und politischen Schlußfolgerungen des DGB. (IAB)
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Literaturhinweis
Einkommensungleichheit und Homogamie (2011)
Schröder, Christoph;Zitatform
Schröder, Christoph (2011): Einkommensungleichheit und Homogamie. In: IW-Trends, Jg. 38, H. 1, S. 67-79. DOI:10.2373/1864-810X.11-01-05
Abstract
"Im Zeitraum 1998 bis 2008 war ein merklicher Anstieg der Einkommensungleichheit in Deutschland zu beobachten. Der Gini-Koeffizient auf Basis des Nettoäquivalenzeinkommens stieg um insgesamt 15 Prozent an, wobei die Ungleichheit nach dem Jahr 2005 nicht weiter zunahm. Beim Konzept des Äquivalenzeinkommens wird unterstellt, dass Einkommensunterschiede innerhalb eines Haushalts ausgeglichen werden. Die Ausgleichswirkung ist umso stärker, je unterschiedlicher die individuellen Einkommen der einzelnen Haushaltsmitglieder sind. Diese haushaltsinternen Unterschiede haben jedoch merklich abgenommen. Eine Analyse von Paarhaushalten ergibt, dass vor allem die Kombination von niedrigen Einkommen beider Partner deutlich häufiger vorkommt als zuvor. Beim Erwerbsverhalten zeigt sich, dass die Kombination von Vollzeittätigkeit und Nicht-Erwerbstätigkeit, die zu Einkommensunterschieden innerhalb eines Haushalts führt, deutlich an Gewicht verloren hat. Durch zunehmend homogame Partnerschaften, die sich durch ähnliche Ausbildung, Erwerbsneigung und Einkommen auszeichnen, nimmt die Ungleichheit innerhalb der Haushalte ab und zwischen den Haushalten zu." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
"No Representation without Taxation": WSI-Verteilungsbericht 2011 (2011)
Schäfer, Claus;Zitatform
Schäfer, Claus (2011): "No Representation without Taxation": WSI-Verteilungsbericht 2011. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 64, H. 12, S. 677-686. DOI:10.5771/0342-300X-2011-12-677
Abstract
"Der WSI-Verteilungsbericht 2011 gibt einen Überblick über aktuelle Daten zur gesamtwirtschaftlichen und personellen Einkommensverteilung. Diese bestätigen den bekannten Trend einer wachsenden und zugleich verfestigten Ungleichheit. Zumindest auf ökonomischer Ebene aber sind die Nachteile von nationaler Ungleichheit zugleich mit internationalen Ungleichheiten verknüpft, die letztlich auch zur jüngsten Wirtschaft- und Finanzkrise geführt haben - und jetzt sogar das 'Projekt Europa' bedrohen. Dass die Politik diesen Zusammenhang nicht erkennt und die Verteilung nicht korrigiert, wird im Beitrag kritisch betrachtet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Einkommenseinbußen durch Arbeitslosigkeit in Deutschland: alters- und geschlechtsspezifische Differenzen im Vergleich (2011)
Zitatform
Strauss, Susanne & Steffen Hillmert (2011): Einkommenseinbußen durch Arbeitslosigkeit in Deutschland. Alters- und geschlechtsspezifische Differenzen im Vergleich. In: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Jg. 63, H. 4, S. 567-594. DOI:10.1007/s11577-011-0151-4
Abstract
"Der Beitrag analysiert die Folgen von Arbeitslosigkeit für das Erwerbseinkommen nach dem Wiedereinstieg in Beschäftigung. Größenordnung und Veränderungen dieser Effekte im Lebensverlauf werden auf Basis vorhandener Untersuchungen und mittels eigener Analysen beschrieben. Letztere basieren auf Daten der Versicherungskontenstichprobe (VSKT) 2006 der Deutschen Rentenversicherung. Da sich bisherige Studien sowohl hinsichtlich der Abgrenzung der Stichprobe als auch bezüglich der verwendeten Verfahren der Kausalanalyse unterscheiden, wird die eigene Analyse altersgruppen- und geschlechterspezifischer Effekte auf Basis eines einheitlichen Datensatzes und mit unterschiedlichen Verfahren durchgeführt. Es zeigt sich, dass die Einkommens- sowie Lohneinbußen durch Arbeitslosigkeit mit dem Alter deutlich zunehmen. Die gesamten finanziellen Einbußen von Frauen sind insbesondere in der jüngsten Altersgruppe deutlich höher als die von Männern." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Divided we stand: Why inequality keeps rising (2011)
Verbist, Gerlinde ; Goglio, Alessandro; Richardson, Linda; Immervoll, Herwig ; Chen, Wen-Hao; Kincaid, Ken; Fron, Pauline; Llena-Nozal, Ana; Förster, Michael; Matthews, Stephen; Queisser, Monika; Mohier, Marlène;Abstract
"In Deutschland ist die Einkommensungleichheit seit 1990 erheblich stärker gewachsen als in den meisten anderen OECD-Ländern. In den 80er und 90er Jahren gehörte das Land zu den eher ausgeglichenen Gesellschaften, inzwischen liegt es nur noch im OECD-Mittelfeld. Mit durchschnittlich 57.300 Euro verdienten die obersten zehn Prozent der deutschen Einkommensbezieher im Jahr 2008 etwa achtmal so viel wie die untersten zehn Prozent (7400 Euro). In den 90ern lag das Verhältnis noch bei 6 zu 1, der aktuelle OECD-Durchschnitt ist 9 zu 1. Die Studie geht den Ursachen steigender Ungleichheit auf den Grund. Sie widerlegt die Annahme, dass Wirtschaftswachstum automatisch allen Bevölkerungsgruppen zugutekommt und, dass Ungleichheit soziale Mobilität fördert. Die zunehmende Kluft zwischen Arm und Reich geht vor allem auf die Entwicklung der Löhne und Gehälter zurück. Diese machen etwa 75 Prozent des Haushaltseinkommens aus. In den vergangenen 15 Jahren hat sich die Lohnschere zwischen den obersten und untersten zehn Prozent der Vollzeitarbeitenden um ein Fünftel erweitert. Die Autoren von 'Divided we stand' erläutern verschiedene Wege, die den Trend zu größerer Ungleichheit stoppen und sogar umkehren können. Mehr Menschen in Lohn und Brot zu bringen und hochwertige Arbeitsplätze mit echten Karriereaussichten zu schaffen, verspricht dabei die größten Erfolge." (Textauszug, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
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Überprüfung der These einer "schrumpfenden Mittelschicht" in Deutschland: Expertise des ISG Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik e.V. Forschungsprojekt (2011)
Zitatform
(2011): Überprüfung der These einer "schrumpfenden Mittelschicht" in Deutschland. Expertise des ISG Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik e.V. Forschungsprojekt. (Lebenslagen in Deutschland. Armuts- und Reichtumsberichterstattung der Bundesregierung 04), Bonn, 28 S.
Abstract
"Die Studie hat zum Thema, ob die Mittelschicht in Deutschland 'schrumpft', während die Bevölkerungsanteile, die der Unter-und Oberschicht zuzurechnen sind, zunehmen. Um einer Klärung dieser seit einiger Zeit in den Medien erörterten Frage näher zu kommen, werden zum einen die unterschiedlichen Positionen innerhalb dieser Diskussion ausgewertet und zum andern eigene Datenauswertungen und Analysen auf Basis des SOEP (1993 bis 2009), des Mikrozensus (1998 bis 2008) und des EU-SILC (2009) durchgeführt. Daraus wird das Fazit gezogen, dass sich zwar leichte Schwankungen der Mittelschichts-Anteile bestätigen lassen, woraus aber nicht auf einen 'Mega-Trend' eines langfristig angelegten Rückgangs der Mittelschicht geschlossen werden kann. Auch in längerfristiger Perspektive betrachtet erscheinen die leichten Schwankungen der Ränder der mittleren Einkommensschicht - in Anbetracht der gesellschaftlichen Veränderungen der Nachkriegszeit, des umfassenden wirtschaftlichen Strukturwandels in den 1970er und 1980er Jahren, der Strukturprobleme der deutschen Einigung in den 1990er Jahren oder der seither deutlich werdenden Auswirkungen der Globalisierung - doch eher harmlos." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Growing income inequality in OECD countries: what drives it and how can policy tackle it? (2011)
Abstract
In den meisten OECD-Ländern hat die Einkommensungleichheit in den letzten Jahren zugenommen; Ausnahmen sind nur wenige Länder wie Chile, Mexiko oder die Türkei. Seit den 1980er Jahren hat sich in Ländern, die bisher bereits eine hohe Einkommensungleichheit aufwiesen (z.B. USA und Israel) die Einkommenslücke nochmals deutlich erweitert. Allerdings sind auch Länder mit traditionell geringer Einkommensungleichheit wie Dänemark, Schweden und Deutschland nicht länger vor wachsender Einkommensungleichheit bewahrt geblieben. Die Ungleichheit hat in diesen Ländern sogar am stärksten zugenommen. Zu den wichtigsten Gründen der wachsenden Einkommensungleichheit rechnet die OECD vor allem die nachlassende Wirkung steuer- und sozialpolitischer Mittel. In einigen Ländern nahm im letzten Jahrzehnt die redistributive Wirkung von Steuern und Sozialausgaben sogar ab. Auch durch Eheschließung zwischen Personen mit hohen und niedrigen Einkommen werden Einkommensungleichheiten nicht eingeebnet. Hier wird der gegenteilige Trend beobachtet, nämlich dass jeweils eher Personen im selben Berufs- und Einkommensbereich Familien gründen. Als Maßnahmen zum Abbau der Einkommensungleichheiten werden Reformen der Umverteilungspolitik empfohlen, Maßnahmen zur beruflichen Integration, Abbau des hohen Anteils der Niedriglohnbeschäftigung und der atypischer Beschäftigung sowie die Erhöhung der Bildungsbeteiligung. (IAB)
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Literaturhinweis
Income distribution determinants and public spending efficiency (2010)
Zitatform
Afonso, António, Ludger Schuknecht & Vito Tanzi (2010): Income distribution determinants and public spending efficiency. In: Journal of Economic Inequality, Jg. 8, H. 3, S. 367-389. DOI:10.1007/s10888-010-9138-z
Abstract
"This paper examines the impact of public spending on income distribution in OECD countries, paying attention in particular to the impact of the quality of education and public institutions. The paper assesses the efficiency of public spending in improving income distribution by using Data Envelopment Analysis. The empirical analysis shows the existence of both input and output inefficiencies across countries when relating public social spending to the inequality in income distribution." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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A detailed decomposition of changes in wage inequality in reunified post-transition Germany 1999-2006 (2010)
Al-farhan, Usamah;Zitatform
Al-farhan, Usamah (2010): A detailed decomposition of changes in wage inequality in reunified post-transition Germany 1999-2006. (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 269), Berlin, 67 S.
Abstract
"In this article, I analyze the changes in wage inequality in the eastern region, western region and reunified Germany a decade after reunification. For that purpose, I use data from the German Socio-Economic Panel for the period 1999-2006, and implement the decomposition methodologies of Fields (2003) and Yun (2006). I find that during the sub-period 1999-2002 each of the characteristics effect, coefficient effect and residual effect contributed to the increasing levels of wage inequality in Germany. On the other hand, the relative stability in wage inequality during the sub-period 2002-2006 was caused by the fact that the characteristics effect and the residual effect influenced wage inequality negatively, whereas the coefficient effect maintained a positive influence in both the western region, eastern region and in reunified Germany alike. Hence, I conclude that after 1999, changes in wage inequality in Germany can be explained by both; changes in workers characteristics and changes in the wage structure, and not by changes in the wage structure alone, as the case has been during the transition process in the first decade after reunification." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Macro Determinants of Individual Income Poverty in 93 Regions of Europe (2010)
Anne, Reinstadler; Jean-Claude, Ray;Zitatform
Anne, Reinstadler & Ray Jean-Claude (2010): Macro Determinants of Individual Income Poverty in 93 Regions of Europe. (LISER working papers 2010,13), Esch-sur-Alzette, 34 S.
Abstract
"The analysis of the at-risk-of-poverty determinants can be improved by taking into account factors at macro (regional) level. This hypothesis has already been made in previous research, at country-level, on cross-sectional data. We use longitudinal data in this analysis in order to get more precise estimated parameters, and we test if the regional unemployment rate and the regional GDP affect the individual at-risk-of-poverty status. The countries taken into account are those present in the Statistics on Income and Living Conditions (EU-SILC) dataset." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Polarization and rising wage inequality: comparing the U.S. and Germany (2010)
Zitatform
Antonczyk, Dirk, Thomas DeLeire & Bernd Fitzenberger (2010): Polarization and rising wage inequality. Comparing the U.S. and Germany. (IZA discussion paper 4842), Bonn, 52 S.
Abstract
"This paper compares trends in wage inequality in the U.S. and Germany using an approach developed by MaCurdy and Mroz (1995) to separate age, time, and cohort effects. Between 1979 and 2004, wage inequality increased strongly in both the U.S. and Germany but there were various country specific aspects of this increase. For the U.S., we find faster wage growth since the 1990s at the top (80% quantile) and the bottom (20% quantile) compared to the median of the wage distribution, which is evidence for polarization in the U.S. labor market. In contrast, we find little evidence for wage polarization in Germany. Moreover, we see a large role played by cohort effects in Germany, while we find only small cohort effects in the U.S. Employment trends in both countries are consistent with polarization since the 1990s. We conclude that although there is evidence in both the U.S. and Germany which is consistent with a technology-driven polarization of the labor market, the patterns of trends in wage inequality differ strongly enough that technology effects alone cannot explain the empirical findings." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Möglichkeiten und Grenzen der Reichtumsberichterstattung: Bericht an das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (2010)
Zitatform
Arndt, Christian, Rolf Kleimann, Martin Rosemann, Jochen Späth & Jürgen Volkert (2010): Möglichkeiten und Grenzen der Reichtumsberichterstattung. Bericht an das Bundesministerium für Arbeit und Soziales. (Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht Sozialforschung 403), Berlin, 139 S.
Abstract
"Das Projekt liefert eine umfassende Bestandsaufnahme der Arbeiten im Bereich der empirischen Reichtumsforschung. Zentrales Ziel ist es, Forschungslücken in der bisherigen Reichtumsforschung und Reichtumsberichterstattung in Deutschland zu identifizieren und Vorschläge zu machen, wie diese geschlossen werden können. Dabei werden insbesondere die bisherigen Arbeiten zum Thema Reichtum im Rahmen der Armuts- und Reichtumsberichterstattung der Bundesregierung mit den gefundenen Forschungspotenzialen abgeglichen und konkrete und realistische Vorschläge zur Weiterentwicklung der Reichtumsberichterstattung formuliert. Neben inhaltlichen und methodischen Aspekten werden auch die Verwendung zusätzlicher Datengrundlagen und die Zusammenhänge des Einkommens- und Vermögensreichtums mit angrenzenden Forschungsgebieten - beispielsweise Bildungsforschung, Arbeitsmarktforschung, Genderforschung und Elitenforschung - einbezogen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Income and living conditions in Europe (2010)
Atkinson, Anthony B.; Marlier, Eric;Zitatform
Atkinson, Anthony B. & Eric Marlier (Hrsg.) (2010): Income and living conditions in Europe. (Eurostat statistical books), Luxemburg: Publications Office of the European Union, 424 S. DOI:10.2785/53320
Abstract
"Diese Publikation beschäftigt sich mit den Einkommen und Lebensstandards der Menschen in Europa. Es behandelt Beschäftigung, Einkommensunterschiede und Armut, Wohnsituation, Gesundheit, Bildung, Armut und soziale Ausgrenzung.
Der Leser lernt ausserdem andere soziale Problembereiche in Europa kennen.
- Wie viel Einkommensarmut gibt es in Europa?
- Nimmt die Ungleichheit zu?
- Genügt eine Garantie für Beschäftigung, um der Einkommensarmut zu entkommen?
- Wie bewältigt der europäische Wohlfahrtsstaat die Wirtschaftskrise?
Das Buch ist ein rechtzeitiger Beitrag zur Agenda 2020, da es die Agendaziele sowie die Implikationen für deren Überwachung auf EU und nationaler Ebene erforscht." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
What determines wage differentials across the EU? (2010)
Zitatform
Behr, Andreas & Ulrich Pötter (2010): What determines wage differentials across the EU? In: Journal of Economic Inequality, Jg. 8, H. 1, S. 101-120.
Abstract
"We analyse determinants of the wage differentials observed between thirteen European countries using the European Community Household Panel (ECHP). The empirical decomposition is based on a proportional hazards model. The approach based on rank invariant estimators is borrowed from the literature on failure time data and has been adapted by Donald et al. (Rev Econ Stud 67:609 - 633, 2000) to analyse differences in wage distributions. Extending this approach and using natural splines to allow for nonlinear regression effects we isolate three different underlying forces for wage differentials: differences in characteristics, differences in weights of characteristics and differences in the returns-to-skill functions. The analysis reveals that country differences in returns-to-skill functions contribute most to observed wage differences while differences in observed characteristics contribute surprisingly little." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Ältere Menschen in Deutschland: verfügbares Einkommen und Ressourcenverwendung (2010)
Bieber, Ulrich; Stegmann, Michael;Zitatform
Bieber, Ulrich & Michael Stegmann (2010): Ältere Menschen in Deutschland. Verfügbares Einkommen und Ressourcenverwendung. In: Deutsche Rentenversicherung, Jg. 65, H. 1, S. 17-33.
Abstract
"Die Debatte um die ökonomische Situation von Senioren und speziell von Rentnern ist mittlerweile fast zu einer Art sozialpolitischer 'Dauerbaustelle' geworden. Der Beitrag aktualisiert Betrachtungen auf Basis des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP), die die Einkommenssituation der Älteren in der gesamten Einkommensverteilung verorten. Geringere Rentenanpassungen führen beispielsweise nur dann zu einer Verschlechterung der relativen Position von Senioren, wenn sich gleichzeitig die Situation der jüngeren Bevölkerungsteile etwa durch Lohnerhöhungen oder neue Erwerbschancen verbessert. Daneben spielt auch die Entwicklung anderer Einkommenskomponenten der Senioren eine Rolle, und für Querschnittentwicklungen sind strukturelle Faktoren relevant, die auf die Einkommensverteilung im Zeitvergleich einwirken. Denn die Zusammensetzung der betrachteten Gruppe verändert sich zwischen den Erhebungszeitpunkten durch Zu- und Abgänge. Alles in allem sind die Einflussfaktoren so komplex, dass sich die Entwicklung der relativen Einkommenssituation der 65-Jährigen und älteren in den letzten Jahren keineswegs ad hoc abschätzen lässt. Damit erscheinen die diesbezüglichen Auswertungen lohnenswert. Ergänzt wird dieser Ansatz durch die Betrachtung des Sparverhaltens und der freiwilligen Transferleistungen sowie die Darstellung von Merkmalen, die nach Vorstellung der Bevölkerung den notwendigen Lebensstandard in der Gesellschaft prägen, wiederum unterschieden nach Jungen und Alten. Im Ergebnis zeigt sich keineswegs eine besonders prekäre allgemeine Einkommensentwicklung der älteren Bevölkerung. Im Gegenteil lässt sich ein vergleichsweise positives Bild zeichnen. Hinzu kommt, dass der Blick auf wesentliche Lebensstandardmerkmale die Situation der Seniorenbevölkerung ebenfalls in ein vergleichsweise positives Licht rückt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
