Berufsausbildung
Der Ausbildungsmarkt befindet sich in der Krise. Neben dem demografisch bedingten Bewerbermangel passen das Profil der angebotenen Stellen und die Bewerberinteressen oft nicht zueinander. Als Folge gibt es viele unbesetzten Ausbildungsstellen und gleichzeitig viele Bewerberinnen und Bewerber, die keinen Ausbildungsvertrag erhalten. Dieses Themendossier bietet Hintergrundinformationen zur Strukturdaten, Trends und Perspektiven des Ausbildungsmarktes. Im Filter „Autorenschaft“ können Sie auf IAB-(Mit-)Autorenschaft eingrenzen.
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Themendossier Übergänge in Ausbildung und Beschäftigung.
Themendossier IAB-Betriebspanel.
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Literaturhinweis
Evaluierung der Bund-Länder-Programme zur Ausbildungsförderung in den neuen Bundesländern 1996-1999: Bestandsaufnahme, Schlussfolgerungen und Empfehlungen (2002)
Zitatform
Berger, Klaus & Günter Walden (2002): Evaluierung der Bund-Länder-Programme zur Ausbildungsförderung in den neuen Bundesländern 1996-1999. Bestandsaufnahme, Schlussfolgerungen und Empfehlungen. (Berichte zur beruflichen Bildung 255), Bielefeld: Bertelsmann, 191 S.
Abstract
Zum Ausgleich des betrieblichen Ausbildungsplatzdefizits in Ostdeutschland wurden während der neunziger Jahre in erheblichem Umfang zusätzliche Ausbildungsplätze bei außerbetrieblichen Bildungsträgern mit öffentlichen Finanzmitteln gefördert. Der Band bietet eine Bestandsaufnahme der Bund-Länder-Ausbildungsplatzprogramme im Zeitraum von 1996 bis 1999. Der Überblick konzentriert sich auf die Programmausgestaltung, Förderprogramme im Kontext der Nachfrage-Angebots-Situation am Ausbildungsmarkt, geförderte Ausbildungsstruktur nach Förderkomponenten und Ausbildungsberufen, Hinweise auf Erfolge des Förderprogramms und die finanzielle Förderstruktur. Es werden Schlussfolgerungen aus der Analyse des bisherigen Fördergeschehens gezogen und hieraus Empfehlungen für die künftige Bund-Länder-Förderung abgeleitet. (IAB2)
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Literaturhinweis
Tarifliche Ausbildungsförderung begrenzt erfolgreich: eine empirische Wirkungsanalyse (2002)
Bispinck, Reinhard; Kirsch, Johannes; Dorsch-Schweizer, Marlies;Zitatform
Bispinck, Reinhard, Marlies Dorsch-Schweizer & Johannes Kirsch (2002): Tarifliche Ausbildungsförderung begrenzt erfolgreich. Eine empirische Wirkungsanalyse. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 55, H. 4, S. 213-219.
Abstract
"In zahlreichen Tarifbereichen wurden seit Mitte der 90er Jahre auf Initiative der Gewerkschaften, die hiermit auf einen Rückgang der betrieblichen Ausbildungsaktivitäten reagierten, tarifliche Regelungen zur Förderung der Ausbildung vereinbart. Dabei geht es im Wesentlichen um eine Erhöhung der Ausbildungsplatzzahl sowie um die Sicherung der Übernahme nach Abschluss der Ausbildung. In dem Beitrag werden die inhaltliche Struktur und Reichweite der Tarifbestimmungen skizziert und - unter Rückgriff auf die Ergebnisse eines vom WSI durchgeführten Forschungsprojekts - ausgewählte Vereinbarungen einer genaueren Wirkungsanalyse unterzogen. Die AutorInnen kommen bei ihrer vergleichenden Analyse zu dem Ergebnis, dass nur ein Teil der Vereinbarungen erfolgreich umgesetzt wird, also tatsächlich zu einer Erhöhung der Ausbildungsaktivitäten der Betriebe führt. Dies ist vor allem in den Tarifbereichen der Fall, in denen beide Tarifparteien eine zurückgehende Ausbildungsneigung der Betriebe tatsächlich als drängendes Problem wahr zu nehmen, sich bei ihren Verhandlungen zur Ausbildungsförderung auf präzise definierte Ziele einigen und - vor allem - personelle sowie materielle Ressourcen zur Verfügung stellen, um diese Ziele in direktem Kontakt mit Betriebsräten und Personalleitungen auch zu erreichen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Berufsausbildung im dualen System - eine lohnende Investition?: zur ökonomischen Rationalität der betrieblichen Ausbildungsbereitschaft (2002)
Grossmann, Stefan; Meyer, Hans Ludwig;Zitatform
Grossmann, Stefan & Hans Ludwig Meyer (2002): Berufsausbildung im dualen System - eine lohnende Investition? Zur ökonomischen Rationalität der betrieblichen Ausbildungsbereitschaft. Frankfurt am Main u.a.: Lang, 282 S.
Abstract
"Thema der Arbeit ist die Berufsausbildung im Dualen System. Im Mittelpunkt des Interesses stehen die betrieblichen Kosten und Erträge der Ausbildung. In erster Linie die Unternehmen - und vor allem Unternehmen der privaten Wirtschaft - treten als Anbieter von Ausbildungsplätzen auf dem Ausbildungsstellenmarkt auf, bestimmen also die Höhe des Angebots. Dabei unterliegen sie einer Vielzahl von staatlichen Regelungen; sie sind keineswegs frei in der Wahl von Inhalten und Ausgestaltung, sondern müssen detaillierte Ausbildungsordnungen befolgen. Die Aufwendungen der Unternehmen für Ausbildung sollen beträchtlich sein. Wenn man den Unternehmen rationales Verhalten bzw. Gewinnmaximierung unterstellt, muss es gute Gründe für ihre Ausbildungsbereitschaft geben. Diese Gründe aufzuspüren ist das Ziel der Untersuchung. Die Arbeit gliedert sich folgendermaßen: Zunächst werden in Kap. 2 die institutionellen Rahmenbedingungen des Dualen Systems vorgestellt und ein quantitativer Überblick über den Ausbildungsstellenmarkt gegeben. Kap. 3 gibt einen Überblick über den Forschungsstand auf dem Gebiet 'Kosten und Erträge der betrieblichen Berufsausbildung'. Es werden sieben Untersuchungen vorgestellt, an denen die eigene empirische Untersuchung methodisch anknüpft. In Kap. 4 erfolgt eine theoretische Analyse der unternehmensfinanzierten Humankapitalinvestitionen. Zunächst wird die grundlegende Analyse Beckers vorgestellt. Im Modell Beckers sind die Unternehmen nicht bereit, in allgemeine, auch in anderen Unternehmen verwertbare Qualifikationen zu investieren. Genau dieser Charakter hat aber eine Ausbildung im Rahmen des Dualen Systems. Warum bzw. unter welchen Bedingungen Unternehmen dennoch in allgemeines Humankapital investieren, erklären die fünf theoretischen Arbeiten, die anschließend dargestellt werden. Die eigene empirische Analyse erfolgt in Kap. 5 auf der Grundlage einer umfassenden Erhebung von Kosten und Erträgen verschiedener Ausbildungsberufe in 11 Unternehmen der chemischen Industrie und des Kreditgewerbes." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Lehrstellen bei steigenden Schulabgängerzahlen weiterhin knapp (2002)
Jeschek, Wolfgang;Zitatform
Jeschek, Wolfgang (2002): Lehrstellen bei steigenden Schulabgängerzahlen weiterhin knapp. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 69, H. 46, S. 801-808.
Abstract
"In Deutschland gibt es - hauptsächlich in den neuen Ländern - seit mehreren Jahren ein zu knappes Angebot an Lehrstellen. Zudem bestehen berufsstrukturelle und regionale Ungleichgewichte. Zwar entspannte sich die Lage zeitweilig, vor allem in den alten Bundesländern, zuletzt aber war die Situation auf dem Ausbildungsstellenmarkt wieder angespannter. Von der Nachfrageseite kann die Entspannung nicht kommen, denn der Bedarf an Ausbildungsplätzen wird sich voraussichtlich bis zum Jahr 2007 erhöhen. Die Zahl der Schulabgänger wird bis dahin insgesamt steigen, allerdings nur im früheren Bundesgebiet, während sie in den neuen Ländern weiter sinken wird. Durch die zunehmende Nachfrage nach Lehrstellen sind Wirtschaft und Staat weiterhin gefordert. Zum einen sind gering qualifizierte Erwerbspersonen am Arbeitsmarkt weitgehend chancenlos. Zum anderen hängen von der Zahl der Ausbildungsplätze die Entwicklung des Angebots an Fachkräften mit Lehrabschluss sowie die Größe und Zahl der Standorte der Berufsschulen ab. In dem Bericht wird zunächst die Situation auf dem Lehrstellenmarkt in Deutschland - getrennt nach alten und neuen Bundesländern - bis zur Gegenwart untersucht. Danach folgen Modellrechnungen bis 2010 für den schulabgängerbezogenen Bedarf an Ausbildungsplätzen, zur Entwicklung des Fachkräfteangebots und zu Veränderungen an Berufsschulen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
IAB-Betriebspanel Bremen 2001 (2002)
Landsberg, Helma; Wehling, Walter;Zitatform
Landsberg, Helma & Walter Wehling (2002): IAB-Betriebspanel Bremen 2001. (IAB-Betriebspanel Bremen / Freie Hansestadt Bremen, Senatorin für Wirtschaft ...), Bremen, 101 S.
Abstract
Es werden Ergebnisse des bremischen IAB-Betriebspanels für das Jahr 2001 dargestellt. Im Mittelpunkt stehen dabei die wirtschaftliche Lage und Entwicklung in Bremen sowie die Erwartungen der bremischen Betriebe im regionalen Vergleich, die betriebliche Situation in den Bereichen Innovationen, Qualifizierung und betriebliche Arbeitzeit und Inanspruchnahme öffentlicher Förderungen sowie die Zusammenhänge zwischen ökonomischen Kennzahlen (wie Geschäftslage oder Beschäftigung) der Betriebe und Verhaltensvariablen (wie Investitionen, Innovationen, Qualifizierungsmaßnahmen oder Überstundengeschehen). Dabei lässt sich zwischen den Investitionsaktivitäten und der erwarteten Entwicklung des Geschäftsvolumens sowie den Beschäftigungserwartungen der Betriebe ein positiver Zusammenhang erkennen. Außerdem zeigt sich, dass sich Innovationen positiv auf die Beschäftigung auswirken und dass Betriebe mit guter Ertragslage die Zahl ihrer Ausbildungsstellen erhöht und Fort- bzw. Weiterbildung ihrer Beschäftigten gefördert haben. (IAB)
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Literaturhinweis
Die Ausbildungsentscheidung im Dualen System der Berufsausbildung: Bestimmungsgründe der Allokation von Ausbildungsinteressenten auf Lehrberufe (2002)
Reichenbach, Sabine;Zitatform
Reichenbach, Sabine (2002): Die Ausbildungsentscheidung im Dualen System der Berufsausbildung. Bestimmungsgründe der Allokation von Ausbildungsinteressenten auf Lehrberufe. Mannheim, 278 S.
Abstract
Die Arbeit erläutert die Funktionsweise des Dualen Systems der Berufsausbildung, speziell die Funktionsweise des Ausbildungsmarktes. Zunächst wird die Interaktion zwischen den zentralen Marktteilnehmern, den Unternehmen als Ausbildungsanbietern sowie den Individuen als Ausbildungsnachfragern herausgearbeitet. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, auf welche Weise und wodurch geprägt die berufliche Struktur des tatsächlichen Ausbildungsverhaltens zustande kommt. Nach vorliegenden Analysen wird die berufliche Struktur des aus der Interaktion resultierenden Ausbildungsverhaltens stärker durch die Vorstellungen potentieller Lehrbetriebe als denen der ausbildungswilligen Schulabgänger geprägt. Es wird untersucht, in welcher Weise die Nachfrageseite die Allokation von Ausbildungsinteressenten auf Lehrberufe beeinflusst. Die modelltheoretische Betrachtung des Ausbildungsmarktes demonstriert, dass die Ausbildungsnachfrage auf die tatsächliche Allokation von Ausbildungsinteressenten wirkt, indem die Verteilung der Ausbildungswünsche Rückschlüsse auf die berufliche Eignung respektive Neigung von Individuen gestatten oder erschweren kann. So ist für jene wenigen Lehrberufe, in die angesichts der Vielzahl an Alternativen überdurchschnittlich viele Jugendliche streben, nicht immer eine adäquate persönliche Disposition vorhanden. Jugendliche verzichten auch insbesondere angesichts massiver Suchkosten auf objektiv attraktive Ausbildungsgänge. Andere Alternativen gewinnen an Vorteilhaftigkeit. Auch die Wahl des angestrebten Schulabschlusses erfolgt schichtspezifisch. Abschließend wird festgestellt, dass Ausbildungsanbieter und Ausbildungsnachfrager die berufliche Struktur nur im staatlich vorgegebenen Rahmen determinieren können. (IAB)
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Literaturhinweis
Betriebspanel Report Hessen 2001: Teil 2: Ausbildung in Hessen (2002)
Schmid, Alfons; Baden, Christian;Zitatform
Schmid, Alfons & Christian Baden (2002): Betriebspanel Report Hessen 2001. Teil 2: Ausbildung in Hessen. In: ABF aktuell H. 2, S. 1-11.
Abstract
Auf der Basis der mündlichen Befragung von 993 Betrieben in Hessen vom Herbst 2001 analysiert der Bericht das Ausbildungsverhalten hessischer Betriebe. (IAB)
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Literaturhinweis
Ohne Lehre in die Leere?: Ergebnisse der BIBB/BA-Bewerberbefragung 2001 (2002)
Ulrich, Joachim Gerd; Eden, Andreas; Rebhan, Volker; Ehrenthal, Bettina;Zitatform
Ulrich, Joachim Gerd, Bettina Ehrenthal, Andreas Eden & Volker Rebhan (2002): Ohne Lehre in die Leere? Ergebnisse der BIBB/BA-Bewerberbefragung 2001. In: Informationen für die Beratungs- und Vermittlungsdienste der Bundesanstalt für Arbeit H. 27, S. 2119-2198.
Abstract
Der Bericht enthält die Ergebnisse der im Spätherbst 2001 von der Bundesanstalt für Arbeit und dem Bundesinstitut für Berufsbildung durchgeführten Befragung von Ausbildungsstellenbewerbern, die bis zum 30.9.2001 nicht in eine Lehrstelle einmündeten. Die Befragung erstreckte sich auf Verbleib, Bewertung der jetzigen Situation durch die Jugendlichen, Ursachen für den Nichtbeginn einer betrieblichen Berufsausbildung, Rückblick auf die Lehrstellensuche, Zukunftserwartungen der Ausbildungsstellenbewerber und Erfahrungen mit der Berufsberatung. Die Ergebnisse zeigen unter anderem, dass das Interesse Jugendlicher an einer Lehre sehr viel größer ist, als es die offizielle Nachfrage nach Ausbildungsplätzen widerspiegelt. Viele der nicht vermittelten Bewerber planen weiter eine duale Ausbildung. (IAB)
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Literaturhinweis
Nutzen der betrieblichen Ausbildung für Betriebe: erste Ergebnisse einer empirischen Erhebung (2002)
Walden, Günter; Herget, Hermann;Zitatform
Walden, Günter & Hermann Herget (2002): Nutzen der betrieblichen Ausbildung für Betriebe. Erste Ergebnisse einer empirischen Erhebung. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 31, H. 6, S. 32-37.
Abstract
Im Rahmen einer im Jahr 2001 durchgeführten repräsentativen empirischen Erhebung bei rund 2500 Ausbildungsbetrieben wurden neben den Ausbildungskosten auch wichtige Dimensionen des Ausbildungsnutzens erhoben. Die in dem Aufsatz dargestellten Ergebnisse zeigen, dass Betriebe in der Regel einen erheblichen Nutzen erzielen, wenn sie Ausbildung betreiben. "Der Gesamtnutzen dürfte die Ausbildungskosten dabei deutlich übersteigen. Allerdings sind in der Höhe des Nutzen (wie auch in der Höhe der Ausbildungskosten) beträchtliche Unterschiede zwischen einzelnen Betrieben vorhanden. Insbesondere ergeben sich hier für einzelne Ausbildungsberufe sehr verschiedene Werte." (IAB2)
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Literaturhinweis
Warum Betriebe (nicht) ausbilden (2002)
Walden, Günter; Beicht, Ursula; Herget, Hermann;Zitatform
Walden, Günter, Ursula Beicht & Hermann Herget (2002): Warum Betriebe (nicht) ausbilden. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 31, H. 2, S. 35-39.
Abstract
"Nur knapp ein Viertel der Betriebe in Deutschland bildet aus. Was veranlasst Betriebe zu einer eigenen Ausbildung? Und warum verzichtet die weitaus überwiegende Zahl der Betriebe hierauf? Vieles deutet darauf hin, dass unterschiedliche Einschätzungen des Aufwands bzw. der Schwierigkeiten von Ausbildung sowie des Ausbildungsnutzens hierbei eine entscheidende Rolle spielen. Hierzu hat das BIBB eine Befragung von ausbildenden und nicht ausbildenden Betrieben durchgeführt. In dem Beitrag werden ausgewählte Ergebnisse vorgestellt und berufsbildungspolitisch wichtige Schlussfolgerungen gezogen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Betriebliche Ausbildung in Sachsen: ein Ranking der Bundesländer (2002)
Winkelvoss, Ekkehard;Zitatform
Winkelvoss, Ekkehard (2002): Betriebliche Ausbildung in Sachsen. Ein Ranking der Bundesländer. In: Informationen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung H. 2, S. 1-7.
Abstract
"In Sachsen sind 131.768 Betriebe wirtschaftlich aktiv. Weniger als die Hälfte der Betriebe (43,6%) erfüllen die gesetzlichen Voraussetzungen zur Berufsausbildung (vergleiche Grafik 1). 53,2% der Betriebe mit einer Ausbildungsberechtigung bildeten Mitte 2001 auch tatsächlich aus, das sind 23,2% aller Betriebe. Anders gesagt: 20,4% aller ausbildungsberechtigten Betriebe bilden auch tatsächlich aus. Daraus ergibt sich bereits rein rechnerisch ein erhebliches Potential für zusätzliche betriebliche Ausbildungsstellen, würden bestehende Ausbildungsberechtigungen auch realisiert werden. Im Vergleich der Bundesländer wird Sachsen mit einem Anteil ausbildungsberechtigter Betriebe von ca. 44% nur noch von dem "Stadtstaat" Hamburg mit 40% unterboten (dazu Grafik 2). Sachsen-Anhalt und Thüringen lagen mit 53% bzw. 55% deutlich darüber. Auch im Anteil der aktiv ausbildenden Betriebe an der Gesamtheit aller Betriebe liegt Sachsen mit 23% am unteren Ende der Skala, nur Hamburg mit 20% und Berlin mit 22% liegen noch darunter. Sachsen-Anhalt und Thüringen und Thüringen haben mit 32% bzw. 30% eine deutlich bessere Position. Ursächlichkeiten aus den unterschiedlich besetzten Betriebsgrößenklassen, den differierenden Branchenstrukturen und anderen möglichen Einflussfaktoren wurden nicht ermittelt. Grundsätzlich sind solche Auswertungen möglich, nur stehen die länderspezifischen Datensätze dem LA Sachsen nicht zur Verfügung (siehe dazu Abschnitt Methodik - Finanzierung und Auswertevorrechte)." Die Ergebnisse basieren auf Daten des IAB-Betriebspanels. (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ausbildungsmarkt 2001/2002: Ergebnisse, Einschätzungen, Folgerungen aus Sicht der Ausbildungsvermittlung 1. Oktober 2001 bis 30. September 2002 (2002)
Zitatform
(2002): Ausbildungsmarkt 2001/2002. Ergebnisse, Einschätzungen, Folgerungen aus Sicht der Ausbildungsvermittlung 1. Oktober 2001 bis 30. September 2002. In: Informationen für die Beratungs- und Vermittlungsdienste der Bundesanstalt für Arbeit H. 44, S. 2991-2996.
Abstract
"Die günstige Entwicklung der letzten beiden Jahre auf dem Ausbildungsmarkt hat sich im Berichtsjahr 2001/2002 nicht fortgesetzt. Als Folge der konjunkturellen Schwäche ist das gemeldete Ausbildungsstellenangebot deutlich gesunken. Der Rückgang betrifft insbesondere betriebliche Ausbildungsstellen. Bei insgesamt rückläufigen Bewerberzahlen ist die Zahl der noch nicht vermittelten Bewerber) gestiegen und übersteigt den Bestand an unbesetzten Ausbildungsstellen. Damit fällt erstmals seit dem Berufsberatungsjahr 1998/99 die rechnerische Lücke zwischen nicht vermittelten Bewerbern und unbesetzten Stellen zu Ungunsten der Bewerber aus. Obwohl die Zahl der Schulabgänger in diesem Jahr gegenüber dem Vorjahr erneut gestiegen ist, haben sich - wie bereits in den Vorjahren erneut weniger Jugendliche zur Vermittlung einer Ausbildungsstelle bei den Arbeitsämtern registrieren lassen. Dieser Rückgang der Bewerberzahlen bedeutet nicht, dass die Nachfrage insgesamt rückläufig ist. Ausbildungssuchende nutzen verstärkt die Selbstinformationseinrichtungen über Ausbildungsstellen, insbesondere den Ausbildungs-Stellen-Informations-Service (asis). Ein Teil der Jugendlichen ist auf diese Weise bei der Ausbildungssuche offensichtlich erfolgreich und benötigt nicht die individuelle Vermittlungshilfe. Obwohl sie als Nachfrager auf dem Ausbildungsmarkt auftreten, erscheinen diese Ausbildungssuchenden nicht als Bewerber in der Geschäftsstatistik der Bundesanstalt für Arbeit. In den alten Bundesländern ist bei den gemeldeten Ausbildungsangeboten nach den Steigerungen in den Vorjahren in diesem Jahr eine deutliche Trendwende zu verzeichnen, Dies hat unter anderem zur Folge, dass die Zahl der unbesetzten Ausbildungsstellen um fast ein Drittel zurückgegangen ist. In den neuen Bundesländern hat sich das Ausbildungsplatzangebot weiter deutlich verringert. Gegenüber dem Vorjahr wurde jede zehnte betriebliche Ausbildungsstelle nicht mehr gemeldet. Damit ist die Zahl der nicht vermittelten Bewerber bei rückläufigen Bewerberzahlen deutlich gestiegen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Innovationen und betriebliches Ausbildungsverhalten: Ergebnisse des IAB-Betriebspanels (2001)
Alda, Holger;Zitatform
Alda, Holger (2001): Innovationen und betriebliches Ausbildungsverhalten. Ergebnisse des IAB-Betriebspanels. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 30, H. 1, S. 30-34.
Abstract
Betriebliche Innovationen wirken auf die betriebliche Nachfrage nach Arbeitskräften und damit auch häufig auf die Ausbildungsaktivitäten der Betriebe. Im Kooperationsprojekt BIBB/IAB "Aus- und Weiterbildung im IAB-Betriebspanel" wurde auf der Basis der Befragung von 1998 der Zusammenhang von Innovations- und Ausbildungsaktivitäten der Betriebe untersucht. Ziel war zu klären, wie die Ausbildungsleistung von innovativen Unternehmen zu bewerten ist und ob sich die Ausbildungsaktivitäten von nicht-innovativen Betrieben unterscheiden. Das Ausbildungs- und Innovationsgeschehen wurde zu folgenden Aspekten in Beziehung gesetzt: Produktinnovation, Umstellungen in den betrieblichen Arbeitsabläufen und organisatorische Änderungen, Forschung und Entwicklung, Markt- und Absatzforschungsaktivitäten. Im Ergebnis zeigt sich, dass sich Betriebe mit Produktinnovationen überdurchschnittlich in der Berufsausbildung engagieren. (IAB2)
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Literaturhinweis
Entwicklung der tariflichen Ausbildungsvergütungen von 1976 bis 2000 (2001)
Beicht, Ursula;Zitatform
Beicht, Ursula (2001): Entwicklung der tariflichen Ausbildungsvergütungen von 1976 bis 2000. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 30, H. 3, S. 36-40.
Abstract
Im Bundesinstitut für Berufsbildung wird seit 1976 die Entwicklung der tariflichen Ausbildungsvergütungen beobachtet und analysiert. Der Beitrag stellt die Gesamtentwicklung 1976 bis 2000 jeweils getrennt für Westdeutschland und Ostdeutschland dar (Vergütungsstrukturen, Vergleich zur Lohn- und Gehaltsentwicklung). Die Beobachtung der Ausbildungsvergütungen in den letzten 25 Jahren zeigt, daß die Vergütungshöhe immer nur dann als besonderes Problem angesehen wurde, wenn das Angebot an Ausbildungsplätzen nicht ausreichte. Für das unzureichende Lehrstellenangebot wurden dann häufig die hohen Ausbildungskosten verantwortlich gemacht und gleichzeitig ein Einfrieren oder Absenken der Vergütungen gefordert. Bei dem Mangel an geeigneten Bewerbern für bestimmte Berufe sollte daran gedacht werden, daß attraktive Ausbildungsvergütungen entscheidend für die Attraktivität einer betrieblichen Ausbildung sind und einen wichtigen Aspekt für Jugendliche bei der Entscheidung über ihren Bildungsweg darstellen können. (BIBB2)
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Literaturhinweis
Die Lage auf dem betrieblichen Ausbildungsmarkt 2000: Ergebnisse des IAB-Betriebspanels (2001)
Zitatform
Bellmann, Lutz & Tilo Gewiese (2001): Die Lage auf dem betrieblichen Ausbildungsmarkt 2000. Ergebnisse des IAB-Betriebspanels. In: Arbeit und Beruf, Jg. 52, H. 7, S. 201-203.
Abstract
Nach den Ergebnissen des IAB-Betriebspanels 2000 erfüllen immer mehr Betriebe die gesetzlichen Voraussetzungen, um eigene betriebliche Ausbildungen durchzuführen. Es beteiligen sich aber nicht alle ausbildungsberechtigten Betriebe aktiv an der Berufsausbildung. Vielmehr sind die Anteile der eigentlichen Ausbildungsbetriebe sowohl in West- als auch in Ostdeutschland auf ein Mehrjahrestief gesunken. Insbesondere die Betriebsgröße und verschiedene Gründe seitens der Personalverantwortlichen spielen hierbei wesentliche Rollen. (IAB2)
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Literaturhinweis
Wie ausbildungsbereit sind Klein- und Mittelbetriebe?: Ergebnisse einer empirischen Untersuchung und Ansatzpunkte für eine systematische Förderung (2001)
Beutner, Marc;Zitatform
Beutner, Marc (2001): Wie ausbildungsbereit sind Klein- und Mittelbetriebe? Ergebnisse einer empirischen Untersuchung und Ansatzpunkte für eine systematische Förderung. In: Berufsbildung, Jg. 55, H. 71, S. 40-42.
Abstract
Zur Förderung der Ausbildungsbereitschaft von Betrieben ist es notwendig, die Einflussfaktoren und das Gewicht einzelner Einflussgrößen zu kennen. In einer Längsschnittstudie wurden die Einflussfaktoren auf die Ausbildungsbereitschaft von Handwerksbetrieben ermittelt. Befragt wurden Betriebsinhaber unterschiedlicher Gewerke an drei Standorten in Nordrhein- Westfalen nach ihren Einstellungen. Fördernde und hemmende Einflussfaktoren wurden erfasst und ihre relative Gewichtung untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass zur Förderung der Ausbildungsbereitschaft Maßnahmebündel anstelle von Einzelmaßnahmen notwendig sind. (BIBB2)
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Literaturhinweis
Vorausdenken - mittelständische Unternehmen stärker an die Ausbildung heranführen (2001)
Cramer, Günter;Zitatform
Cramer, Günter (2001): Vorausdenken - mittelständische Unternehmen stärker an die Ausbildung heranführen. In: Informationen für die Beratungs- und Vermittlungsdienste der Bundesanstalt für Arbeit H. 21, S. 1377-1383.
Abstract
Der Autor stellt Überlegungen zur Verstärkung der Ausbildungsaktivitäten mittelständischer Unternehmen an, mit denen Qualifikations- und Fachkräftebedarf gedeckt werden könnten. Dazu sollten der Ausbildungsbedarf und die Kosten ermittelt werden. (IAB)
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Literaturhinweis
Why do firms train?: empirical evidence on the first labour market outcomes of gratuated apprentices (2001)
Zitatform
Euwals, Rob & Rainer Winkelmann (2001): Why do firms train? Empirical evidence on the first labour market outcomes of gratuated apprentices. (IZA discussion paper 319), Bonn, 33 S.
Abstract
"The apprenticeship system is the most important source of formal post-secondary training in Germany. Our paper contributes to the ongoing debate as to why firms are willing to invest in such training even though many apprentices will leave the training firm soon after completion of the apprenticeship. Using German register data - the IAB Employment Sample - we find that apprentices staying with their training firm after graduation have (1) higher wages and (2) longer first-job durations than apprentices leaving the training firm. These results support theories according to which firms use the apprenticeship system to select and retain the more able apprentices, thereby recouping the costs of investing in skills that are portable in principle." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Betriebliche Berufsausbildung: Was du heute kannst besorgen ... (2001)
Gewiese, Tilo;Zitatform
Gewiese, Tilo (2001): Betriebliche Berufsausbildung: Was du heute kannst besorgen ... In: IAB-Materialien H. 1, S. 14-16.
Abstract
Anhand der Daten des IAB-Betriebspanels von 1999 wird gezeigt, dass gut die Hälfte aller deutschen Betriebe ausbildungsberechtigt ist, von diesen aber knapp die Hälfte keine Auszubildenden unter Vertrag hat. Die Betriebe haben also ausreichend Reserven, um einem künftigen Fachkräftebedarf auch mit Hilfe der betrieblichen Berufsausbildung zu begegnen. (IAB)
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Literaturhinweis
Betriebliche Berufsausbildung: Alte Traditionen pflegen, neue begründen! (2001)
Gewiese, Tilo;Zitatform
Gewiese, Tilo (2001): Betriebliche Berufsausbildung: Alte Traditionen pflegen, neue begründen! In: IAB-Materialien H. 4, S. 12-13.
Abstract
Mit Daten des IAB-Betriebspanels von 1996 bis 2000 wird gezeigt, dass vor allem in jenen Betreiben, die seit längerem ausbilden, zusätzliche Ausbildungspotenziale zu erschließen wären. (IAB)
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Literaturhinweis
Auswirkung der demographischen Entwicklung auf Ausbildung und Beschäftigung (2001)
Jagoda, Bernhard;Zitatform
Jagoda, Bernhard (2001): Auswirkung der demographischen Entwicklung auf Ausbildung und Beschäftigung. In: Zentralverband des Deutschen Handwerks (Hrsg.) (2001): Demographische Entwicklung : eine Herausforderung für die Berufsbildung im Handwerk. Dokumentation der Fachtagung des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks am 25. und 26. Juni 2001 in Berlin (Zentralverband des Deutschen Handwerks. Schriftenreihe, 59), S. 25-36.
Abstract
Dargestellt wird die herausragende Rolle des Handwerks auf dem Arbeits- und Ausbildungsmarkt. So sind ein Viertel der Unternehmen in Deutschland Handwerksbetriebe, die rund sechs Millionen Menschen beschäftigen. Zudem stellt das Handwerk fast 40 Prozent aller Ausbildungsplätze zur Verfügung. Im Folgenden geht der Autor auf die Auswirkungen des demographischen Wandels auf das Handwerk ein. Als problematisch erweist sich der Rückgang des Erwerbspersonenpotenzials ab dem Jahr 2020. Die Erwerbspersonen werden zunehmend älter sein. Neben der Berufsausbildung wird deshalb dem lebenslangen Lernen eine wachsende Bedeutung zukommen. Die Qualifikation wird zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor auf dem Arbeitsmarkt, da die Arbeitsplätze im Trend immer anspruchsvoller werden. Dies wird anhand einer Projektion 'Arbeitslandschaft 2010' des IAB und der Prognos AG belegt. So werden in Zukunft vor allem hochqualifizierte Dienstleistungen gefragt sein. Daraus ergeben sich auch neue Herausforderungen für die Arbeitgeber. Um den Fachkräftenachwuchs zu sichern, müssen mehr Unternehmen als bisher Ausbildungsplätze anbieten. Hierzu tragen auch die Ausbildungsoffensiven der Bundesanstalt für Arbeit bei, welche abschließend beschrieben werden. (IAB)
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Literaturhinweis
Berufsausbildung in freien Berufen: quo vadis Ausbildungsbereitschaft? (2001)
Kulmann, Marcus;Zitatform
Kulmann, Marcus (2001): Berufsausbildung in freien Berufen. Quo vadis Ausbildungsbereitschaft? In: Wirtschaft und Berufserziehung, Jg. 53, H. 2, S. 8-10.
Abstract
Die in Deutschland ansässigen über 702 000 selbstständigen Freiberufler (Ärzte, Zahnärzte, Apotheker, Rechtsanwälte, Notare, Steuerberater, Architekten, Ingenieure) beschäftigen ca. 161 000 Auszubildende, deren Ausbildung nach Paragraph 25.1 Berufsbildungsgesetz (BBiG) im Rahmen des dualen Ausbildungssystems erfolgt. Damit stellen die Freien Berufe nach Industrie, Handel und Handwerk den drittgrößten Ausbildungsbereich mit einem Anteil von knapp 10 Prozent. Der Beitrag skizziert die Strukturen einer qualifizierten Ausbildung in den Freien Berufen, beschreibt die zukunftsträchtigen Weiter- und Fortbildungsmöglichkeiten und betont abschließend die überdurchschnittliche Übernahmequote sowie die Zunahme neu abgeschlossener Ausbildungsverträge. (BIBB2)
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Literaturhinweis
Das betriebliche Aus- und Weiterbildungsverhalten im ostdeutschen Baugewerbe (2001)
Leber, Ute;Zitatform
Leber, Ute (2001): Das betriebliche Aus- und Weiterbildungsverhalten im ostdeutschen Baugewerbe. In: (2001): Tagungsband der Regionalkonferenz "Gebäudesanierung - Eine Chance für Klima und Arbeitsplätze", Magdeburg, 2001, S. 1-10.
Abstract
"Auf Basis der Daten des IAB-Betriebspanels 1999 werden Angaben zum betrieblichen Aus- und Weiterbildungsverhalten präsentiert, wobei insbesondere die Situation im Baugewerbe (und speziell die in Sachsen-Anhalt) von Interesse ist. Zunächst wird ein knapper Überblick über die verwendete Datenbasis gegeben, bevor anschließend die betrieblichen Aus- und Weiterbildungsaktivitäten durchleuchtet werden, um einen Überblick über betriebliche Qualifizierungprozesse zu erhalten." (IAB)
Beteiligte aus dem IAB
Leber, Ute; -
Literaturhinweis
Betriebliches Ausbildungsverhalten zwischen Kosten-Nutzen-Kalkül und gesellschaftlicher Verantwortung: Einflussfaktoren der Ausbildungsintensität von deutschen Betrieben (2001)
Zitatform
Niederalt, Michael, Claus Schnabel & Christian Kaiser (2001): Betriebliches Ausbildungsverhalten zwischen Kosten-Nutzen-Kalkül und gesellschaftlicher Verantwortung. Einflussfaktoren der Ausbildungsintensität von deutschen Betrieben. (Universität Erlangen, Nürnberg, Lehrstuhl für Arbeitsmarkt- und Regionalpolitik. Diskussionspapiere 07), Nürnberg u.a., 35 S.
Abstract
"Theoretische Überlegungen und empirische Analysen auf Basis einer Befragung von 35 Ausbildungsbetrieben in Bayern zeigen, dass der Beschäftigtenanteil von Auszubildenden mit der Betriebsgröße und den Bruttokosten einer Ausbildung tendenziell abnimmt. Besonders intensiv bilden Betriebe im Falle eines Fachkräftemangels aus und falls extern Ausgebildete eine längere Einarbeitungszeit aufweisen als selbst Ausgebildete. Dies deutet darauf hin, dass die Ausbildungsentscheidungen der Arbeitgeber weniger kurzfristiges Kostendenken als vielmehr langfristige Humankapitalinvestitionen widerspiegeln. Weitere von den Befragten genannten Ausbildungsmotive sind die Tradition des Betriebes sowie die Schaffung eines guten Rufes am Arbeitsmarkt, doch kann der letztere Einfluss ökonometrisch nicht bestätigt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Wissenschaftliche Begleitung zur Erprobung des Pilotprojektes "Externes Ausbildungsmanagement" im Ausbildungsjahr 2000/ 2001: Abschlussbericht (2001)
Puxi, Marco; Stetefeld, Andrej;Zitatform
Puxi, Marco & Andrej Stetefeld (2001): Wissenschaftliche Begleitung zur Erprobung des Pilotprojektes "Externes Ausbildungsmanagement" im Ausbildungsjahr 2000/ 2001. Abschlussbericht. Dresden, 96 S.
Abstract
"Seit Juli 2000 führt das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit (SMWA) das Pilotprojekt 'Externes Ausbildungsmanagement' durch. Das Externe Ausbildungsmanagement verfolgt das Ziel, zur Steigerung der betrieblichen Ausbildungsbereitschaft von KMU diesen ein betriebsspezifisches, begleitendes und integriertes Lösungskonzept anzubieten. Es soll insbesondere eine optimale Vorbereitung des Betriebs auf das erstmalige Ausbildungsengagement ermöglichen. Dies erfolgt durch Lösung administrativer und organisatorischer Aufgaben vor und während der Ausbildung. Das Konzept des Externen Ausbildungsmanagements wird erstmalig flächendeckend in einem Bundesland eingesetzt. Innovativ sind auch der nicht-monetäre Charakter des Pilotprojekts, da Unternehmen keine direkte finanzielle Unterstützung erhalten, sowie die dezentrale Umsetzung über regionale Projektstandorte. Die ISG-Dresden GmbH wurde vom SMWA mit der wissenschaftlichen Begleitung der ersten Phase des Pilotprojekts beauftragt. Ziel der Evaluation war es, Effizienz und Effektivität der Pilotprojektarbeit zu bewerten, Optimierungsvorschläge zu erarbeiten und Empfehlungen für die Weiterentwicklung des Pilotprojekts an Programmverantwortliche, Projektträger und relevante Berufsbildungseinrichtungen zu geben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Bewerberstatistik der Bundesanstalt für Arbeit und Nachfragerstatistik des Bundesinstituts für Berufsbildung: zwei Seiten ein- und derselben Medaille oder voller Widersprüche? (2001)
Ulrich, Joachim Gerd;Zitatform
Ulrich, Joachim Gerd (2001): Bewerberstatistik der Bundesanstalt für Arbeit und Nachfragerstatistik des Bundesinstituts für Berufsbildung. Zwei Seiten ein- und derselben Medaille oder voller Widersprüche? In: Informationen für die Beratungs- und Vermittlungsdienste der Bundesanstalt für Arbeit H. 21, S. 1369-1376.
Abstract
Der Autor belegt anhand einiger Berechungen und Ergebnisse aus ergänzenden Untersuchungen des BIBB und der BA, dass die Bewerberzahlen der Bundesanstalt für Arbeit alles in allem plausibel sind. "Die Bewerberstatistik der Bundesanstalt für Arbeit ist in sich stimmig, gerade auch in der Zusammenschau mit der Nachfragerstatistik des Bundesinstituts für Berufsbildung. Hier liefert sie sehr wertvolle ergänzende Informationen, auf die bei der Beurteilung der Entwicklung des Interesses der Jugendlichen an beruflicher Ausbildung und der aktuellen Marktsituation nicht verzichtet werden kann. Schade ist nur, dass die Berufsberatungsstatistik standardmäßig einige Informationen nicht erfasst: Dazu zählt z.B. die Frage nach der erstmaligen Inanspruchnahme der Dienste der Bundesanstalt für Arbeit. Zu diesem Punkt, aber auch zur Ermittlung des bisherigen Entwicklungsweges der Bewerber und des weiteren Interesses an einer Lehrstelle bei erfolgloser Suche sind zurzeit noch repräsentative Stichprobenuntersuchungen erforderlich." (IAB2)
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Literaturhinweis
LehrstellenPLUS durch Patenschaften: ein Weg zu mehr Ausbildungsplätzen (2001)
Zitatform
(2001): LehrstellenPLUS durch Patenschaften. Ein Weg zu mehr Ausbildungsplätzen. In: Informationen für die Beratungs- und Vermittlungsdienste der Bundesanstalt für Arbeit H. 49, S. 3703-3765.
Abstract
Die Spitzenrunde im Bündnis für Arbeit, Ausbildung und Wettbewerbsfähigkeit hat am 6. Juli 1999 einen Ausbildungskonsens beschlossen. Danach können Unternehmen und Privatpersonen durch Übernahme von Ausbildungspatenschaften Mittel für zusätzliche Ausbildungsplätze bereitstellen. Vorrang haben dabei Ausbildungsplätze in neuen Berufen. Die Patenschaftsmodelle reichen von großen, mit erheblichen Mitteln ausgestatteten Initiativen über regionale und lokale Initiativen unter maßgeblicher Beteiligung der Wirtschaft bis hin zu Verbundmodellen und Ausbildungsplatz-Initiativen aus privaten Spendengeldern. Durch sie entstehen nicht nur zusätzliche Ausbildungsplätze, sondern sie verhelfen auch sozial- und marktbenachteiligten Jugendlichen zu einer Chance oder wenden sich lernschwachen jungen Menschen zu, indem sie ihnen schon beim Übergang von der Schule in den Beruf helfen, den Anforderungen einer betrieblichen Ausbildung gerecht zu werden. Diese Sonderausgabe vermittelt einen Überblick über verschiedene Patenschaftsmodelle, wie Brancheninitiativen, bundesweite Ausbildungsplatz-Initiativen, regionale branchenübergreifende Initiativen sowie Verbundmodelle, die mit Spenden von Unternehmen oder Privatleuten in Teilen ihrer Arbeit unterstützt werden. Die aufgeführten Ansprechpartner und Internetadressen der jeweiligen Initiative erschließen weitere Informationsmöglichkeiten. (IAB2)
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Literaturhinweis
Ausbildungsmarkt 2000/2001: Ergebnisse, Einschätzungen, Folgerungen aus Sicht der Ausbildungsvermittlung 1. Oktober 2000 bis 30. September 2001 (2001)
Zitatform
(2001): Ausbildungsmarkt 2000/2001. Ergebnisse, Einschätzungen, Folgerungen aus Sicht der Ausbildungsvermittlung 1. Oktober 2000 bis 30. September 2001. In: Informationen für die Beratungs- und Vermittlungsdienste der Bundesanstalt für Arbeit H. 48, S. 3629-3694.
Abstract
Der Artikel informiert über die allgemeine Situation auf dem Ausbildungsmarkt, über besondere Aspekte, politische und geschlechtsspezifische Initiativen zur Verbesserung der Situation auf den Ausbildungsmarkt, Aktivitäten der Berufsberatung, Aktivitäten und Initiativen Dritter, aktuelle Entwicklungen im Bereich der beruflichen Bildung. "Die Lage auf dem Ausbildungsmarkt in der Bundesrepublik Deutschland ist auch weiterhin gekennzeichnet von Ungleichheiten in regionaler, berufsfachlicher, branchen- und personenbezogener Hinsicht. Mit Blick auf die äußerst unterschiedliche Situation in den alten und neuen Bundesländern kann im Prinzip von einen gespaltenen Ausbildungsmarkt in Deutschland gesprochen werden." (IAB2)
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Literaturhinweis
Umsetzung des Sofortprogramms zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit: Bericht über die Transregio-Konferenzen in Bonn, am 28. November 2000 und Berlin, am 30. November 2000 (2001)
Zitatform
(2001): Umsetzung des Sofortprogramms zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit. Bericht über die Transregio-Konferenzen in Bonn, am 28. November 2000 und Berlin, am 30. November 2000. In: Informationen für die Beratungs- und Vermittlungsdienste der Bundesanstalt für Arbeit H. 30, S. 2473-2494.
Abstract
Der Beitrag faßt die Ergebnisse von zwei Diskussionsrunden zusammen, deren Ziel es war, "einen Erfahrungsaustausch zwischen den Akteuren über die in den Regionen umgesetzten Maßnahmen in Gang zu setzen". Dabei ging es vor allem um die Schaffung zusätzlicher Ausbildungsplätze, aber auch um "Ansätze, die sich der Beratung junger Menschen und deren Heranführung an Ausbildung bzw. Beschäftigung widment." (IAB2)
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Literaturhinweis
Vorschläge für eine lokale Ausbildungsmarktpolitik (2000)
Bennewitz, Heiko;Zitatform
Bennewitz, Heiko (2000): Vorschläge für eine lokale Ausbildungsmarktpolitik. (Berichte aus der Arbeitsmarktforschung 04), Mainz, 53 S.
Abstract
Der Bericht bezieht sich auf ein von der Stadt Mainz im Auftrag gegebenes Modellprojekt, "das seine Schwerpunkte im Bereich der Verbesserung der Transparenz, der Förderung von Kooperationen sowie der Optimierung von Steuerungen auf dem lokalen Ausbildungsmarkt hatte". Im einzelnen werden Vorteile und Felder von Kooperation beleuchtet und es wird die lokale Steuerung der Ausbildungsmarktpolitik analysiert. "Die Zusammenarbeit unterschiedlicher lokaler Akteure ist ein wichtiges, aber noch weitgehend ungenutztes Instrument zur Förderung der beruflichen Integration von Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Trotz aller gezeigten Vorteile und ungeachtet der vielfachen Aufforderungen durch Gesetze und Empfehlungen stecjt die tatsächliche Umsetzung von Kooperationen bislang auf lokaler Ebene noch in vielen Kommunen in den Kinderschuhen." (IAB2)
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Literaturhinweis
Chancen der dualen Berufsausbildung: berufliche Entwicklungsperspektiven aus betrieblicher Sicht und Berufserwartungen von Jugendlichen (2000)
Zitatform
Berger, Klaus, Harald Brandes & Günter Walden (2000): Chancen der dualen Berufsausbildung. Berufliche Entwicklungsperspektiven aus betrieblicher Sicht und Berufserwartungen von Jugendlichen. (Berichte zur beruflichen Bildung 239), Bielefeld: Bertelsmann, 233 S.
Abstract
Im Rahmen der Diskussion um die künftige Leistungsfähigkeit und Attraktivität der dualen Berufsausbildung wurde in dem Projekt "Die Wertschätzung der dualen Berufsausbildung und ihre Einflussfaktoren" in repräsentativen Betriebs- und Schulabgängerbefragungen untersucht, "welche Attraktivität die duale Berufsausbildung bei Schulabgängerinnen und Schulabgängern besitzt und welche Nutzenserwartungen sie hiermit verbinden. Andererseits sollte auch die betriebliche Wertschätzung der dualen Ausbildung bei der Gewinnung qualifizierter "Nachwuchskräfte dargestellt werden." Einsatzmöglichkeiten und Beschäftigungsperspektiven für Absolventen einer dualen Ausbildung werden erörtert; außerdem wird der Stellenwert der dualen Ausbildung für die betriebliche Personalentwicklung beleuchtet und es wird die Einstellung der Ausbildungsbetriebe zu Reformüberlegungen beschrieben. Abschließend werden individuelle Erwartungen und betriebliche Realitäten einander gegenübergestellt. (IAB2)
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Literaturhinweis
Zielgerichtetes Personalmarketing für Auszubildende (2000)
Böck, Ruth;Zitatform
Böck, Ruth (2000): Zielgerichtetes Personalmarketing für Auszubildende. In: Personalführung, Jg. 33, H. 7, S. 38-45.
Abstract
"Wenn trotz knapper Lehrstellen Angebot und Nachfrage nicht zusammenpassen und der gesuchte Nachwuchs nicht zu finden ist, empfiehlt sich aktives Marketing für die Berufsausbildung. Das Personalmarketing in Sachen Ausbildung verfügt über einige Instrumente, richtet sich an besondere Zielgruppen und verspricht Erfolg mit einem maßgeschneiderten Marketingmix." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Betriebliches Ausbildungsverhalten im Kontext der betrieblichen Altersstruktur (2000)
Zitatform
Dietrich, Hans (2000): Betriebliches Ausbildungsverhalten im Kontext der betrieblichen Altersstruktur. In: R. George & O. Struck (Hrsg.) (2000): Generationenaustausch im Unternehmen, S. 159-176.
Abstract
Der Aufsatz stellt Befunde aus dem IAB-Betriebspanel zum betrieblichen Ausbildungsverhalten unter Berücksichtigung der Altersstruktur der im Betrieb Beschäftigten vor. Es zeigt sich, dass entgegen den Erwartungen mit steigendem Anteil Älterer an der Belegschaft auch die Ausbildungswahrscheinlichkeit der Betriebe sinkt. Die Befunde enthalten Hinweise darauf, daß sich die Betriebe bei der Entscheidung, betrieblich im Rahmen des dualen Systems auszubildenden, vorrangig an den aktuellen betrieblichen Rekrutierungsbedarfen orientieren, die etwa aus der Beschäftigungsentwicklung oder veränderten Qualifikationsbedarfen resultieren. Längerfristig erwartete Personalbedarfe kommen bei der betrieblichen Ausbildungsentscheidung auf Grund der hier vorgelegten empirischen Befunde weniger zum Tragen. (IAB2)
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Literaturhinweis
Die betriebliche Ausbildungsbereitschaft im technologischen und demographischen Wandel (2000)
Franz, Wolfgang; Steiner, Viktor; Zimmermann, Volker;Zitatform
Franz, Wolfgang, Viktor Steiner & Volker Zimmermann (2000): Die betriebliche Ausbildungsbereitschaft im technologischen und demographischen Wandel. (ZEW-Wirtschaftsanalysen 46), Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft, 115 S.
Abstract
"Der Arbeitsmarkt für Jugendliche nimmt in jüngster Zeit einen hohen Stellenwert in der öffentlichen Diskussion ein. Die zunehmende Jugendarbeitslosigkeit bei einer rückläufigen quantitativen Bedeutung der bislang wichtigsten Institution auf dem Jugendarbeitsmarkt, dem Dualen System der Berufsausbildung, hat das Interesse an einer Untersuchung der Bestimmungsfaktoren des Angebots an betrieblichen Ausbildungsstellen (wieder) geweckt. Der Band stellt eine überarbeitete Version eines Gutachtens des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) für das Staatsministerium Baden-Württemberg dar. Das Gutachten wurde im August 1998 abgeschlossen. Zielsetzung war es, ausgehend von einer Darstellung der zeitlichen Entwicklung und der aktuellen Situation auf dem Lehrstellenmarkt in Baden-Württemberg und im Bundesvergleich die Determinanten der betrieblichen Ausbildungsbereitschaft theoretisch und empirisch zu analysieren und darauf aufbauend Handlungsempfehlungen für die Bildungspolitik abzuleiten. Dabei wird speziell auf die Bedeutung des technologischen und demographischen Wandels eingegangen. Die Handlungsempfehlungen beziehen sich sowohl auf die Angebots- als auch auf die Nachfrageseite des Lehrstellenmarkts. Sie umfassen unter anderem die Reduktion der Nettokosten der Berufsausbildung, organisatorische Reformen im Bereich der Berufsschulen und eine Lockerung der restriktiven Regelungen bei der Berechtigung zur Berufsausbildung sowie die Stärkung finanzieller Anreize zur Erhöhung der räumlichen Mobilität." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Lohnt sich die betriebliche Ausbildung?: eine Studie am Beispiel der DaimlerChrysler AG (2000)
Hansjosten, Heiko;Zitatform
Hansjosten, Heiko (2000): Lohnt sich die betriebliche Ausbildung? Eine Studie am Beispiel der DaimlerChrysler AG. (Managementkonzepte 14), München u.a.: Hampp, 317 S.
Abstract
Ziel der Untersuchung ist eine Kosten-Nutzen-Analyse der "betrieblichen Ausbildung der DaimlerChrysler AG, die in ihrer theoretischen Fundierung wie auch in der empirischen Zugangsweise über die bisherigen Arbeiten der Berufsbildungsforschung zu diesem Thema hinausgeht. Der Zugang erfolgt einerseits über ein Investitionsrechnungsmodell, das sich an die in der bildungsökonomischen Fachliteratur bekannten Modelle anschließt, andererseits aber auch über einen am Stakeholdermanagement orientierten neuen Ansatz. Der Grund für dieses zweigleisige Vorgehen liegt in der Vermutung begründet, dass sich die Ausbildungsanstrengungen von Unternehmen nicht alleine durch eine Investitionsrechnungslogik, wie sie in der Bildungsökonomie der sechziger und siebziger Jahre eingefordert wird, erfassen lassen. Deshalb wird mit einem neuen Ansatz, der sich am Stakeholderkonzept orientiert, eine weitere Perspektive auf mögliche Nutzungsaspekte der betrieblichen Ausbildung, die dazu führen können, dass Unternehmen sich für die Ausbildung entscheiden eingenommen. Der Ertrag der Arbeit soll dabei auch darauf hinauslaufen, Möglichkeiten und Grenzen der ökonomischen Betrachtung betrieblicher Ausbildungsaktivitäten auf Einzelfallstudienbasis neu zu bestimmen. In diesem Sinne schließt der erste Teil mit einer Darstellung der terminologischen Grundlagen der Arbeit. Dieser Abschnitt hat nicht alleine definitorische Funktion, sondern soll auch zeigen, wie der Themenbereich 'Humankapital, Ausbildung und Beruf' interdisziplinär bearbeitet wird. Im Zentrum der Arbeit steht die Analyse der unternehmensseitigen Ausbildungsbeteiligung am Beispiel der kaufmännischen Berufsausbildung der Zentrale Stuttgart der DaimplerChrysler AG auf Basis eines an humankapitaltheoretischen Modellen orientierten Investitionsrechnungsinstruments. Die Perspektive, die dabei eingenommen wird, wird im darauffolgenden Teil der Arbeit erweitert. An die Seite der Investitionsrechnung tritt eine umfassende Nutzenbetrachtung der betrieblichen Ausbildung. Dabei soll untersucht werden, inwieweit die Ausbildungsbeteiligung seitens des Unternehmens zu einer Nutzengenerierung für die verschiedenen Anspruchsgruppen beiträgt und welche Relevanz diese für die Entscheidungspraxis des Unternehmens besitzt. Diese Frage ist insbesondere für das im Wettbewerb stehende Unternehmen von Interesse, da mit hoher Wahrscheinlichkeit Wechselwirkungen zwischen Ausbildungsbeteiligung und dem Verhalten der Stakeholder zu vermuten sind. Hier wird zunächst eine theoretische Analyse durchgeführt, die durch eine qualitative Analyse des empirischen Feldes ergänzt wird. Sie soll Aufschluss darüber geben, welche Nutzungsaspekte der betrieblichen Ausbildung aus der Sicht des Unternehmens ausschlaggebend sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Lehrstellen bleiben knapp (2000)
Jeschek, Wolfgang;Zitatform
Jeschek, Wolfgang (2000): Lehrstellen bleiben knapp. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 67, H. 42, S. 677-687.
Abstract
"Das Angebot an Lehrstellen in Deutschland war in den letzten Jahren - hauptsächlich in den neuen Ländern - unzureichend, obwohl das Ausbildungsplatzangebot stark subventioniert wurde. Auch wenn sich die Lage insgesamt etwas entspannt hat, gibt es weiterhin regionale und berufsstrukturelle Ungleichgewichte. Der Bedarf an beruflichen Ausbildungsplätzen wird voraussichtlich bis zum Jahr 2006 noch steigen, da sich die Zahl der von allgemeinbildenden und beruflichen Schulen abgehenden Schüler bis dahin erhöht; nur in den neuen Ländern werden die Abgängerzahlen vom übernächsten Jahr an sinken. Junge Menschen, die allgemeinbildende Schulen verlassen, möchten immer noch zum überwiegenden Teil eine berufliche Ausbildung im dualen System absolvieren; Abgänger beruflicher Schulen, an denen eine Berufsausbildung nicht abgeschlossen werden kann, streben dies zu einem großen Teil an. Die steigende Nachfrage nach Lehrstellen ist eine Herausforderung für Wirtschaft und Staat, auch weil künftig Erwerbsfähige ohne beruflichen Ausbildungsabschluss weitgehend chancenlos am Arbeitsmarkt sein werden. Notwendig sind wieder mehr Investitionen in die betriebliche Ausbildung sowie der weitere Ausbau und die Modernisierung des dualen Systems." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Globalisierung und internationale Berufskompetenz: die IW-Umfrage zu Ausbildung und Beschäftigung 2000 (2000)
Lenske, Werner; Werner, Dirk;Zitatform
Lenske, Werner & Dirk Werner (2000): Globalisierung und internationale Berufskompetenz. Die IW-Umfrage zu Ausbildung und Beschäftigung 2000. In: Beiträge zur Gesellschafts- und Bildungspolitik H. 245, S. 1-59.
Abstract
Zum vierten Mal in Folge liegen die Ergebnisse einer 'Frühjahrsumfrage zum Ausbildungsstellenmarkt' vor. Wie bereits mit den Ergebnissen aus den vorhergehenden Betriebsumfragen prognostiziert, hat die in jedem Jahr in der Öffentlichkeit beschworene Lehrstellenkatastrophe nicht stattgefunden. Im Gegenteil: Seit 1997 ist eine durchschnittliche jährliche Steigerungsrate von 2,5 Prozent oder rund 14 500 Stellen absolut bei den neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen zu verzeichnen. Damit lag die prozentuale Zunahme bei der Ausbildung deutlich über der Beschäftigungsentwicklung. Bis 2005 sind allerdings weiter steigende Schulabgängerzahlen zu erwarten, was fortgesetzte Anstrengungen von Seiten der unternehmerischen Wirtschaft erforderlich macht. Einen wesentlichen Beitrag zur deutlichen Zunahme der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge haben die seit 1997 bestehenden neuen IT-Berufe geleistet. Diese wurden daher auch vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion um den IT-Fachkräftemangel in diesem Jahr intensiv in der Umfrage berücksichtigt. Doch neben der quantitativen Ausweitung der Berufsausbildung sind weitere Modernisierungsfelder zu bearbeiten. Hierzu zählen die neuen Chancen und Märkte eröffnende Globalisierung und deren Konsequenzen für den Bedarf an internationaler Berufskompetenz von Fachkräften, die daher als das diesjährige Schwerpunktthema der Umfrage gewählt wurden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Das Ausbildungsverhalten von Betrieben: eine Analyse der Kosten und Nutzen der betrieblichen Berufsausbildung in Westdeutschland (2000)
Zitatform
Richter, Julia (2000): Das Ausbildungsverhalten von Betrieben. Eine Analyse der Kosten und Nutzen der betrieblichen Berufsausbildung in Westdeutschland. Berlin: Logos-Verl., 291 S.
Abstract
Die Studie überprüft, ob sich der Lehrstellenmarkt in der Krise befindet, ob das Ausbildungsangebot der Betriebe tatsächlich unzureichend ist, und es wird analysiert, wie die unterschiedliche Bewertung der Situation auf dem Lehrstellenmarkt zustande kommt. Es wird auch der Frage nachgegangen, warum Betriebe im Rahmen des dualen Berufsbildungssystems in Ausbildungsaktivitäten investieren, obwohl die Ausbildung Kosten verursacht. Hierzu werden zunächst drei verschiedene Indikatoren zur Beschreibung und Bewertung der Ausbildungsplatzsituation dargestellt und einem Vergleich unterzogen, um dann die Lehrstellensituation zwischen 1980 und 1997 abzubilden. Basierend auf einer Literaturauswertung werden die Erklärungsgrößen des Ausbildungsplatzangebots in Gruppen zusammengefasst dargestellt. Die verschiedenen Kosten- und Nutzenbestandteile der betrieblichen Berufsausbildung werden dargestellt, und das Grundmodell der Humankapitaltheorie von Bekker wird überprüft. Die Untersuchung des betrieblichen Ausbildungsverhaltens differenziert nach Branchen zeigt, dass der überwiegende Anteil (83 Prozent) der jährlich abgeschlossenen Ausbildungsverhältnisse in Industrie/Handel und Handwerk besteht, wobei die Zahl neuer Ausbildungsverträge in Industrie und Handel größer ist als im Handwerk. Unterschiede in der Ausbildungsbereitschaft von Betrieben aus Industrie und Handel bzw. Handwerksbetrieben konnten auf der Basis des vorliegenden Datenmaterials nicht nachgewiesen werden. (IAB)
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Literaturhinweis
Warum sich Ausbildung lohnt: Argumente für betriebliche Bildungskräfte zum Nutzen der Berufsausbildung (2000)
Zitatform
(2000): Warum sich Ausbildung lohnt. Argumente für betriebliche Bildungskräfte zum Nutzen der Berufsausbildung. In: Informationen für die Beratungs- und Vermittlungsdienste der Bundesanstalt für Arbeit H. 26, S. 2929-2931.
Abstract
Der Artikel beleuchtet verschiedene Dimensionen des Nutzens betrieblicher Berufsausbildung: Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit, günstige Form der Personalrekturierung, Nutzen bereits während der Ausbildung. "Um in der Ausbildung einen möglichst hohen Nutzen zu erzielen, kommt es entscheidend darauf an, dass die betriebliche Bildungsarbeit und die Fachabteilung eng zusammenarbeiten." (IAB2)
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Literaturhinweis
Ein Jahr Ausbildungskonsens - Erfahrungsaustausch und Perspektiven der regionalen Ausbildungsplatzkonferenzen: Dokumentation zur Arbeitstagung 16. Oktober 2000 in Berlin (2000)
Zitatform
(2000): Ein Jahr Ausbildungskonsens - Erfahrungsaustausch und Perspektiven der regionalen Ausbildungsplatzkonferenzen. Dokumentation zur Arbeitstagung 16. Oktober 2000 in Berlin. In: Informationen für die Beratungs- und Vermittlungsdienste der Bundesanstalt für Arbeit H. 48, S. 4855-5006.
Abstract
Das Heft dokumentiert die in vier Workshops erarbeiteten Beiträge zur Ausbildungsplatzsituation, die auf einem von der Arbeitsgruppe Aus- und Weiterbildung im Bündnis für Arbeit, Ausbildung und Wettbewerbsfähigkeit im Oktober 2000 in Berlin präsentiert wurden. "Mit den im Ausbildungskonsens vereinbarten jährlichen Ausbildungsplatzkonferenzen werden dauerhafte Kooperationsformen zwischen den Sozialpartnern, den Kammern, der Arbeitsverwaltung und anderen für die Berufsausbildung Verantwortlichen geschaffen und selbsttragende Strukturen in den Regionen gestärkt." (IAB2)
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Literaturhinweis
Verdrängte Lehrstellenbewerber oder Jugendliche mit geänderten Ausbildungsabsichten? (2000)
Zitatform
(2000): Verdrängte Lehrstellenbewerber oder Jugendliche mit geänderten Ausbildungsabsichten? In: Informationen für die Beratungs- und Vermittlungsdienste der Bundesanstalt für Arbeit H. 46, S. 4747-4782.
Abstract
Der Bericht gibt Ergebnisse der im Spätherbst 1999 von der Bundesanstalt für Arbeit und dem Bundesinstitut für Berufsbildung durchgeführten Befragung von Ausbildungsstellenbewerbern zu ihrer jetzigen Lage und den Gründen hierfür wieder. Die Befragung erstreckte sich auf Verbleib, Bewertung der jetzigen Situation durch die Jugendlichen Rückblick auf die Lehrstellensuche, Erfahrungen mit der Berufsberatung. (IAB)
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Literaturhinweis
Ausbildungskonsens im Rahmen des Bündnisses für Arbeit, Ausbildung und Wettbewerbsfähigkeit: Vereinbarung vom 06.Juli 1999: "Jeder junge Mensch, der kann und will, wird ausgebildet." (1999)
Görner, Regina; Issen, Roland; Zwickel, Klaus; Schmoldt, Hubertus; Mai, Herbert;Zitatform
Görner, Regina, Hubertus Schmoldt, Roland Issen, Klaus Zwickel & Herbert Mai (1999): Ausbildungskonsens im Rahmen des Bündnisses für Arbeit, Ausbildung und Wettbewerbsfähigkeit. Vereinbarung vom 06.Juli 1999: "Jeder junge Mensch, der kann und will, wird ausgebildet.". In: Gewerkschaftliche Bildungspolitik H. 7/8, S. 2-7.
Abstract
Der Artikel enthält den Text des Ausbildungskonsenses in der Vereinbarung vom 06. Juli 1999 sowie einige Kurzbewertungen und Meinungen der verschiedenen Einzelgewerkschaften. Anschließend wird die Bedeutung dieser Ausbildungsgarantie speziell für ausländische Jugendliche beschrieben, wobei diese Problemgruppe auch bei einer Neuauflage des Sofortprogramms der Bundesregierung besser integriert werden sollte. (BIBB)
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Literaturhinweis
Der Ausbildungsstellenmarkt der Bundesrepublik Deutschland: eine theoretische und empirische Analyse (1999)
Neubäumer, Renate;Zitatform
Neubäumer, Renate (1999): Der Ausbildungsstellenmarkt der Bundesrepublik Deutschland. Eine theoretische und empirische Analyse. (Sozialpolitische Schriften 77), Berlin: Duncker & Humblot, 416 S. DOI:10.3790/978-3-428-49407-1
Abstract
"Ausgangspunkt der Analyse ist die empirische Beobachtung, dass in einer Reihe von Berufen die Zahl der Ausgebildeten die Zahl der dort später Beschäftigten deutlich übersteigt und umgekehrt in anderen Berufen "zu wenig" ausgebildet wird. Da eine "Ausbildung über und unter Bedarf" unverändert über einen langen Zeitraum auftritt, wird unterstellt, dass dieses Phänomen das Ergebnis ökonomisch rationalen Verhaltens ist. Die Autorin entwickelt in drei Stufen ein Modell zu dessen Erklärung: Ein auf dem Humankapitalansatz basierender Zwei-Sektoren-Ansatz wird transaktionskostentheoretisch erweitert und auf segmentierte Arbeitsmärkte angewandt. Empirisch wurde das Modell mit einem umfangreichen Datensatz überprüft, der auf einer Auswertung der Beschäftigtenstatistik sowie auf zwei weiteren Untersuchungen zu den Kosten und Erträgen der Berufsausbildung und zur Zufriedenheit mit der beruflichen Tätigkeit basiert. Dabei erwiesen sich die theoretisch abgeleiteten Schlussfolgerungen als evident, und es konnte gleichzeitig ein detailliertes Bild der Dualen Berufsausbildung und der sich ihr anschließenden Mobilitätsprozesse entwickelt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku; © Duncker & Humblot)
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Literaturhinweis
The training guarantee: its impact and legacy 1990-1994. Main report (1996)
Fraser, Doug;Zitatform
Fraser, Doug (1996): The training guarantee. Its impact and legacy 1990-1994. Main report. (EMB report 05/96), Canberra, 130 S.
Abstract
Der Bericht evaluiert die Auswirkungen des von August 1990 bis Juni 1994 geltenden Weiterbildungsförderungsprogrammes, das einen Teil der Reform der Aus- und Weiterbildungsinfrastruktur in Australien bildete. Beschrieben werden Konzeption, Art und Inhalt, Kosten, Auswirkungen, Schwachpunkte, Verhalten der Betriebe. Es zeigt sich, daß trotz teilweise steigender Bildungsaufwendungen und -anstrengungen der Betriebe in einer Rezessionsphase dort, wo keine etablierte Aus- und Weiterbildungskultur der Betriebe existiert, keine entscheidenden Verhaltensänderungen und Erfolge erzielt werden konnten; auch benachteiligte Zielgruppen und strukturschwache Regionen konnten nur in geringem Umfang erreicht werden. Um Interventionen auf dem Gebiet der Weiterbildungsförderung mehr Wirksamkeit zu sichern, mußten neue Ansätze in Betracht gezogen werden, die von stärkerer Zielgruppenorieniterung, intensiverer Schwerpunktsetzung im Hinblick auf Verhaltensänderung bei einzelnen Betrieben und der Betonung von Weiterbildung als Input für die Qualifikationsentwicklung auf allen Ebenen der beschäftigten Arbeitnehmer ausgehen. (IAB)
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Literaturhinweis
Der Berufseinstieg von Betriebswirten (1995)
Daniel, Hans-Dieter;Zitatform
Daniel, Hans-Dieter (1995): Der Berufseinstieg von Betriebswirten. In: Personal : Zeitschrift für Human Resource Management, Jg. 47, H. 10, S. 492-499.
Abstract
"Im Sommersemester 1993 befragte die Universität Mannheim erstmals ihre Absolventen. Die Mehrthemenbefragung sollte u.a. dazu beitragen, die Zusammenhänge zwischen voruniversitärer Bildungsbiographie, Studienverlauf, Studienerfolg und Berufseinstieg aufzuklären. Im Studiengang Betriebswirtschaftslehre besteht ein positiver linearer Zusammenhang zwischen der Fachstudiendauer der Absolventen und der Gesamtnote im Abschlußexamen. D.h.: Je kürzer die Studienzeit, desto besser die Abschlußnote. Beide Indikatoren des Studienerfolgs lassen sich vor allem durch die voruniversitäre Bildungsbiographie der Absolventen (Besuch eines klassischen Gymnasiums und Abschluß einer kaufmännischen Lehre vor dem Studium), die Abiturnote und die Zahl der Wiederholungsprüfungen im Studium prognostizieren. Absolventen mit sehr guten und guten Examensergebnissen erwarben während des Studiums häufiger zusätzliche Qualifikationen als weniger gut benotete Absolventen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Situation auf dem Ausbildungsmarkt in den neuen Ländern und Maßnahmen zur Einhaltung der vom Bundeskanzler versprochenen Ausbildungsgarantie: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Fraktion der SPD - Drucksache 12/8226 (1994)
Zitatform
(1994): Situation auf dem Ausbildungsmarkt in den neuen Ländern und Maßnahmen zur Einhaltung der vom Bundeskanzler versprochenen Ausbildungsgarantie. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Fraktion der SPD - Drucksache 12/8226. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 12/8325 (22.07.1994)), 22 S.
Abstract
In ihrer Antwort nimmt die Bundesregierung zu folgenden Sachverhalten Stellung:
-Situation auf dem Ausbildungsmarkt in den neuen Ländern bis zum Herbst 1994;
-Förderung der Ausbildungsbereitschaft des Handwerkes und von Betrieben im gewerblich-technischen Bereich, des Handels, im Dienstleistungsbereich, in der Landwirtschaft und im öffentlichen Dienst;
-Förderung außerbetrieblicher Ausbildungsplätze und Maßnahmefinanzierung;
-Beurteilung der langfristigen Qualifikationsentwicklung in den neuen Bundesländern;
-Stand der Ausbildungspendler nach Westdeutschland;
-Arbeitsplatzchancen nach der Ausbildung;
-Höhe der Abbrecherquote. (IAB) -
Literaturhinweis
Zur Struktur der Berufsausbildung in acht westeuropäischen Ländern: eine Zusammenfassung von vergleichenden Studienberichten (1970)
Heckenauer, Manfred; Brock, Adolf;Zitatform
Heckenauer, Manfred & Adolf Brock (1970): Zur Struktur der Berufsausbildung in acht westeuropäischen Ländern. Eine Zusammenfassung von vergleichenden Studienberichten. (Gewerkschaftliche Beiträge zu Fragen der beruflichen Bildung 14), Bochum: Berg-Verlag, 39 S.
Abstract
"Informationen und Ueberlegungen zu den Berufsausbildungssystemen in Belgien, in der Bundesrepublik Deutschland, in Frankreich, Grossbritannien, Italien, in den Niederlanden, in Schweden und in der Schweiz auf Grund von Studien, die auf Anregung der Abteilung Berufliche Bildung beim Bundesvorstand des Deutschen Gewerkschaftsbundes von ausländischen und deutschen Sachverstaendigen erstellt wurden. Die Länderberichte enthalten in etwa folgendes Gliederungsschema 1. Institutionen und Traeger der Berufsausbildung 2. Die Berufsausbildung in Schulen 3. Die betriebliche und ueberbetriebliche Berufsausbildung 4. Die Erwachsenenberufsausbildung 5. Finanzierung der Berufsausbildung 6. Berufsforschung 7. Ausbildung der Ausbilder 8. Beteiligung der Gewerkschaften."
