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Dossier

Berufsausbildung

Der Ausbildungsmarkt befindet sich in der Krise. Neben dem demografisch bedingten Bewerbermangel passen das Profil der angebotenen Stellen und die Bewerberinteressen oft nicht zueinander. Als Folge gibt es viele unbesetzten Ausbildungsstellen und gleichzeitig viele Bewerberinnen und Bewerber, die keinen Ausbildungsvertrag erhalten. Dieses Themendossier bietet Hintergrundinformationen zur Strukturdaten, Trends und Perspektiven des Ausbildungsmarktes. Im Filter „Autorenschaft“ können Sie auf IAB-(Mit-)Autorenschaft eingrenzen.

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Themendossier Übergänge in Ausbildung und Beschäftigung.

Themendossier IAB-Betriebspanel.

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  • Literaturhinweis

    SPD und Grüne wollen Ausbildungsplatzabgabe einführen (2004)

    Kiss, Markus;

    Zitatform

    Kiss, Markus (2004): SPD und Grüne wollen Ausbildungsplatzabgabe einführen. In: Wirtschaft und Berufserziehung, Jg. 56, H. 2, S. 17-19.

    Abstract

    Kritisiert wird die Ausbildungsplatzabgabe, die von der Koalitionsregierung von SPD und Grünen ab 2004 eingeführt werden soll. Ende 2003 waren bundesweit 97 Prozent aller Bewerber in Ausbildungsplätzen untergebracht. Die IHKs konnten 0,2 Prozent mehr neue Ausbildungsplätze als im Vorjahr verzeichnen, was angesichts der wirtschaftlichen Lage als großer Erfolg angesehen wird und somit gegen die Ausbildungsplatzabgabe spricht. Der Gesetzentwurf zur Ausbildungsplatzabgabe wird kurz vorgestellt, erörtert und kritisiert. Eine Ausbildungsplatzabgabe, in welcher Form auch immer, wird in dem Beitrag als Strafsteuer angesehen, die den erwünschten Lastenausgleich zwischen ausbildenden und nicht ausbildenden Betrieben nicht bringt. Zudem würden durch diese neue Bürokratie Kosten von mehr als zwei Milliarden Euro anfallen. Eine Ausbildungsplatzabgabe beseitigt nicht den Mangel an geeigneten Schulabgängern und differenzierten Berufen, sie reduziert auch nicht die zu hohen Kosten der Ausbildung. Vor allem löst die Abgabe nicht die wirtschaftlichen Probleme, in denen sich zahlreiche Unternehmen befinden. Mit anziehender Konjunktur und steigenden Beschäftigungszahlen steigen auch die Ausbildungszahlen. 'Daher ist die beste Ausbildungspolitik immer noch eine solide Wirtschaftspolitik.' (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Betriebliche Ausbildung in Baden-Württemberg: "Ausbildungslücke" nimmt weiter zu: eine empirische Analyse des betrieblichen Ausbildungsplatzangebots 2003/2004 auf der Basis des IAB-Betriebspanels (2004)

    Klee, Günther; Vogel, Alexander;

    Zitatform

    Klee, Günther & Alexander Vogel (2004): Betriebliche Ausbildung in Baden-Württemberg: "Ausbildungslücke" nimmt weiter zu. Eine empirische Analyse des betrieblichen Ausbildungsplatzangebots 2003/2004 auf der Basis des IAB-Betriebspanels. (IAW-Kurzbericht 2004,02), Tübingen, 26 S.

    Abstract

    Die Auswertung des IAB-Betriebspanels durch das IAW Tübingen zeigt, dass im Jahr 2003 auf der Angebotsseite die so genannte "Ausbildungslücke" in Baden-Württemberg weiter zugenommen hat: Der Anteil ausbildungsberechtigter, aber dennoch nicht ausbildender Betriebe an allen Betrieben stieg gegenüber dem Vorjahr um drei Prozentpunkte auf 32 Prozent an. Im sektoralen Vergleich liegt das Verarbeitende Gewerbe hinsichtlich des Anteils alljährlich neu abgeschlossener Ausbildungsverträge gegenüber dem Handwerk, dem Dienstleistungsbereich sowie Handel und Reparatur mit Abstand an der Spitze. Seit dem Jahr 2000 hat sich die Zahl abgeschlossener Ausbildungsverträge nach Angaben des IAB-Betriebspanels um knapp ein Viertel auf rd. 80 Tsd. reduziert. Insgesamt wurden 2002/2003 fast sechs von zehn Ausbildungsverträgen in Betrieben mit weniger als 100 Beschäftigten vereinbart. Die meisten Ausbildungsverträge (rd. 33 Tsd.) wurden erneut im Dienstleistungsbereich abgeschlossen. Als Gründe für die geringe Ausbildungsbeteiligung der Unternehmen werden angeführt: (1) Die Kosten für eine eigene betriebliche Berufsausbildung sind zu hoch, insbesondere für kleinere Betriebe. (2) Es ist keine Übernahmemöglichkeit nach der Ausbildung vorhanden. (3) Auszubildende verbringen zu viel Zeit in der Berufsschule. "Bedenkt man allerdings, dass eine Nichtübernahme keineswegs zwingend zur Arbeitslosigkeit führt, sondern auch durch einen Wechsel zu einer anderen Bildungseinrichtung, durch Migration, durch einen Wechsel zu einem anderen Betrieb oder aber durch Wehr- oder Zivildienst verursacht sein kann, so kann man zusammenfassend festhalten, dass die Übernahmequoten der betrieblichen Ausbildung in Baden-Württemberg - wie auch in Westdeutschland - mit 59 Prozent immer noch bemerkenswert hoch sind." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Betriebliche Einstellungstests: Lackmustest für Schulqualität (2004)

    Klein, Helmut E.;

    Zitatform

    Klein, Helmut E. (2004): Betriebliche Einstellungstests. Lackmustest für Schulqualität. In: Wirtschaft und Berufserziehung, Jg. 56, H. 3, S. 17-20.

    Abstract

    "In der Bildungspolitik gibt es viele Versäumnisse zu beklagen. So wurden bisher die Schulen nicht dazu verpflichtet, die Wirksamkeit ihrer pädagogischen Bemühungen zu überprüfen. Parallel zur Vernachlässigung der schulischen Effekte ist auch die Diskussion um die zu vermittelnden Lerninhalte in den Hintergrund getreten. Eine Analyse von betrieblichen Eignungs- und Einstellungstests zeigt, dass die Unternehmen von den Schulabsolventen eine Grundbildung erwarten, die jedoch - bedingt auch durch die mangelnde Verbindlichkeit der Lehrpläne - bei vielen Lehrstellenbewerbern nicht in wünschenswerter Weise vorhanden ist. Ein zentrales Motiv für die Arbeitgeberverbände bei der Diskussion um die Einführung von Bildungsstandards, diese als anwendbare Mindestkompetenzen einzufordern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Keine Besserung in Sicht?: zur aktuellen Lage auf dem Ausbildungsstellenmarkt (2004)

    Krekel, Elisabeth M.; Ulrich, Gerd; Troltsch, Klaus Joachim;

    Zitatform

    Krekel, Elisabeth M., Klaus Joachim Troltsch & Gerd Ulrich (2004): Keine Besserung in Sicht? Zur aktuellen Lage auf dem Ausbildungsstellenmarkt. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 33, H. 3, S. 11-14.

    Abstract

    "2003 war kein gutes Jahr für den Ausbildungsstellenmarkt. Offiziell standen nur etwa 97 Ausbildungsplatzangebote 100 Lehrstellennachfragern gegenüber. Dabei ist dieses Ergebnis nur die halbe Wahrheit. Denn es spiegelt lediglich das Endergebnis eines durch zahlreiche Stabilisierungsmassnahmen und Ausgleichsprozesse überformten Marktes wider. Ohne diese Überformungen hätte sich noch ein deutlich dramatischeres Bild ergeben. Leider ist für 2004 mit keiner durchgreifenden Besserung zu rechnen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zukunft der Berufsausbildung in Deutschland: empirische Untersuchungen und Schlussfolgerungen. Ergebnisse der BIBB-Fachtagung am 4./5. November 2003 in Bonn (2004)

    Krekel, Elisabeth M.; Walden, Günter;

    Zitatform

    Krekel, Elisabeth M. & Günter Walden (Hrsg.) (2004): Zukunft der Berufsausbildung in Deutschland. Empirische Untersuchungen und Schlussfolgerungen. Ergebnisse der BIBB-Fachtagung am 4./5. November 2003 in Bonn. (Berichte zur beruflichen Bildung 273), Bielefeld: Bertelsmann, 239 S.

    Abstract

    "Das Bundesinstitut für Berufsbildung hatte Ende 2003 Expertinnen und Experten aus Kammern der betrieblichen Ausbildungspraxis und Forschungseinrichtungen eingeladen, um die schwierige Situation auf dem Ausbildungsstellenmarkt zu erörtern. Im Mittelpunkt standen dabei Probleme und Lösungsansätze aus der Sicht der Anbieter und der Nachfragenden in der beruflichen Bildung. Es geht vor allem um Kosten und Nutzen betrieblicher Berufsausbildung. Weiter werden Lebensverläufe von Jugendlichen, ihre Neigungen sowie ihr Bewerber- und Nachfrageverhalten beleuchtet. Ausgehend von den Problemen auf dem Ausbildungsstellenmarkt werden politische Lösungsansätze und Schlussfolgerungen gezogen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Jugend - Ausbildung - Arbeit: Bildung und Beschäftigung in Ostdeutschland. Band 2 (2004)

    Lutz, Burkart; Grünert, Holle; Steiner, Christine;

    Zitatform

    Lutz, Burkart, Holle Grünert & Christine Steiner (Hrsg.) (2004): Jugend - Ausbildung - Arbeit. Bildung und Beschäftigung in Ostdeutschland. Band 2. (Forschungsberichte aus dem zsh), Berlin: Berliner Debatte, Wissenschaftsverlag, 316 S.

    Abstract

    Der Band thematisiert den prekären Ausbildungs- und Arbeitsplatzmangel in Ostdeutschland, der nicht nur die Zukunftschancen der Jugendlichen sondern auch die Entwicklungsperspektiven der ostdeutschen Regionen gefährdet. Die Beiträge entstammen einem Forschungskontext, der bereits Anfang 1998 mit einem von der Volkswagenstiftung geförderten größeren Forschungsprojekt mit dem Titel 'Bildung, Arbeitsmarkt und Beschäftigung in postsozialistischen Gesellschaften - Destrukturierung und mühsame Restrukturierung einer komplexen Beziehung' begründet wurde. Im Rahmen der Untersuchung wurden Unternehmen und Jugendliche befragt sowie Sekundäranalysen amtlicher Statistiken und Umfragedaten durchgeführt. Die Beiträge des ersten Teils behandeln aus der Perspektive der unmittelbar betroffenen Jugendlichen den Übergang von der Schule in die Berufsausbildung. Die Beiträge des zweiten Teils argumentieren überwiegend aus der Perspektive der Betriebe und Institutionen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Bremer Landesprogramm Lernortverbünde und Ausbildungspartnerschaften: Zwischenbilanz (2004)

    Maechtle, Thomas; Eden, Manfred;

    Zitatform

    Maechtle, Thomas (2004): Bremer Landesprogramm Lernortverbünde und Ausbildungspartnerschaften. Zwischenbilanz. (ITB-Arbeitspapiere 50), Bremen, 92 S.

    Abstract

    In Phasen wirtschaftlicher Rezession geht regelmäßig die Ausbildungsbereitschaft der Ausbildungsbetriebe zurück. Seit über einem Jahrzehnt liegt die Ausbildungsquote im Bereich der dualen Berufsausbildung unter dem für stabile Fachkräftemärkte erforderlichen Niveau. Vor diesem Hintergrund zielt das Landesprogramm 'Lernortverbünde und Ausbildungspartnerschaften' darauf ab, speziell die Möglichkeiten partnerschaftlicher Ausbildung zu fördern. Durch die Schaffung von berufsspezifischen Ausbildungsnetzwerken als 'Ausbildungspartnerschaften' sollen die regionalen Ressourcen effizienter genutzt werden. Im Rahmen solcher Netzwerke kann dann sowohl zwischenbetriebliche Kooperation mit dem Ziel eines Austauschs von Auszubildenden und Know-How stattfinden als auch eine verbesserte Kooperation zwischen Ausbildungsbetrieben und Berufsschule organisiert werden. Im Rahmen des Landesprogramms werden folgende Unterziele verfolgt: Erhöhung der Qualität der Ausbildung, Reduzierung von Ausbildungskosten, Erhalt von Ausbildungsplätzen und Schaffung zusätzlicher dualer Ausbildungsplätze, Weiterentwicklung der beruflichen Ausbildung als wichtiges Instrument der Wirtschaftsentwicklung und -förderung. Die Dokumentation der Ergebnisse des Landesprogramms in diesem Bericht dient den Auftraggebern zur Rechenschaftslegung und als Informationsgrundlage für weiterführende Entscheidungen. Eine durchgeführte Evaluation untersucht die Wirksamkeit des Landesprogramms. Dabei werden Effekte des Programms mit den Zielen abgeglichen und ergänzend analysiert, inwiefern diese Effekte auf Unterstützungsmaßnahmen des Programms oder Umwelteinflüsse zurückzuführen sind. Der Bericht zieht das Fazit, dass mit dem Landesprogramm die Ausbildungsqualität und -effektivität erheblich gesteigert werden konnte. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Zur ökonomischen Analyse betrieblicher Lehrstellenangebote in der Bundesrepublik Deutschland (2004)

    Niederalt, Michael;

    Zitatform

    Niederalt, Michael (2004): Zur ökonomischen Analyse betrieblicher Lehrstellenangebote in der Bundesrepublik Deutschland. (Europäische Hochschulschriften. Reihe 5, Volks- und Betriebswirtschaft 3082), Frankfurt am Main u.a.: Lang, 229 S.

    Abstract

    Der Mangel an Lehrstellen sowie die Tatsache, dass sich die Mehrzahl der Betriebe in Deutschland nicht an der Ausbildung beteiligt, wird in den Medien bzw. von Politikern und Gewerkschaften beklagt. Die Arbeit geht den Hintergründen der (nicht)betrieblichen Lehrstellenangebote nach. Hierzu werden die Bestimmungsfaktoren des betrieblichen Ausbildungskalküls theoretisch wie empirisch untersucht mit dem Ziel, Anhaltspunkte zu liefern, wie die betrieblichen Kosten und Erträge einer Ausbildung beeinflusst werden können und wie gegenwärtige Vorschläge zur Verbesserung der Lehrstellensituation zu beurteilen sind. Mit Hilfe der theoretischen Analyse wird gezeigt, dass das betriebliche Ausbildungsverhalten auf ein ökonomisches Kalkül zurückgeführt werden kann. Zudem beeinflussen drei mögliche Ausbildungsmotive, ob und in welchem Umfang Betriebe Lehrstellen anbieten: Erträge durch die Beschäftigung der Lehrlinge während der Ausbildungszeit, Erträge durch die Weiterbeschäftigung der eigenen Absolventen sowie Reputationsvorteile. Welches dieser grundlegenden Motive ausschlaggebend ist, wird durch die Höhe der Erträge sowie durch die mit der Ausbildung einhergehenden Kosten bestimmt. Die empirische Untersuchung, beruhend auf den Daten des IAB-Betriebspanels aus den Jahren 1997 bis 2000, belegen u.a., dass je größer ein Betrieb ist, desto eher beteiligt er sich an der Ausbildung, desto eher steigt er in die Ausbildung ein und desto seltener zieht er sich aus der Ausbildung zurück. Vorgeschlagen wird u.a. eine Rückzahlungsklausel, um der Abwanderungsgefahr in den Ausbildungsbetrieben entgegenzuwirken. Im Zusammenhang mit der Qualität und Aktualität der Ausbildungsinhalte wird gefordert, mehr Spielraum für eine betriebsindividuelle Ausgestaltung der Ausbildungsplätze zu ermöglichen. Als wichtigste Ursache für Ausbildungsstellen-Vakanzen wird jedoch die mangelnde qualifikatorische Eignung der Bewerber angesehen. Neben einer vermehrten Besetzung vorhandener Ausbildungsplätze kann durch eine verbesserte schulische Vorbildung der Bewerber zusätzlich eine Ausweitung der Ausweitung des Lehrstellenangebots resultieren. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Brauchen wir die Ausbildungsplatzabgabe? (2004)

    Philipp, Dieter; Bosch, Gerhard; Knipper, Michael; Alewell, Dorothea ; Jaich, Roman; Nagel, Bernhard;

    Zitatform

    Philipp, Dieter, Michael Knipper, Dorothea Alewell, Bernhard Nagel, Roman Jaich & Gerhard Bosch (2004): Brauchen wir die Ausbildungsplatzabgabe? In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 57, H. 6, S. 3-20.

    Abstract

    Die Autoren setzen sich kritisch mit dem Gesetzesentwurf für eine Ausbildungsabgabe auseinander und entwickeln alternative Lösungen. Vorgeschlagen wird u.a. eine Orientierung an den europäischen Nachbarstaaten. (IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Übergangsproblematik im Kontext beruflicher Erstausbildung in Deutschland (2004)

    Pilz, Matthias ;

    Zitatform

    Pilz, Matthias (2004): Die Übergangsproblematik im Kontext beruflicher Erstausbildung in Deutschland. In: Bildung und Erziehung, Jg. 57, H. 2, S. 175-194.

    Abstract

    Der Beitrag beschäftigt sich vor dem Hintergrund der institutionellen Besonderheiten des deutschen dualen Systems der Berufsausbildung mit den Abstimmungsmechanismen zwischen Ausbildungs- und Beschäftigungssystem und den damit verbundenen Übergangsprozessen. Er relativiert die Bedeutung von Jugendarbeitslosigkeit als Maßstab zur Bewertung des Erfolgs nationaler Übergangsregime und verweist auf die engen Wechselwirkungen zwischen den Mechanismen des Ausbildungsmarktes und denen des Gesamtarbeitsmarktes. Diese Interdependenzen werden mittels eines Modellansatzes herausgearbeitet, der es ermöglicht, die Leistungen und Leistungsgrenzen des dualen Systems bei der Anpassung des Ausbildungsmarktes an veränderte Arbeitsmarktkonstellationen zu beschreiben. Eine besondere Bedeutung kommt dabei der sog. 'zweiten Schwelle', d.h. dem Übergang von der Berufsausbildung in den Arbeitsmarkt zu. Die Untersuchungsergebnisse verweisen auch im internationalen Vergleich auf die Flexibilitäts- und Mobilitätspotenziale des Übergangs an dieser Schwelle aber auch auf die mit der gegenwärtigen Entwicklung verbundenen Risiken. Abschließend werden vor diesem Hintergrund mögliche Entwicklungsperspektiven und Optimierungsmöglichkeiten vorgestellt. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Lehrstück Ausbildungsplatzabgabe (2004)

    Roitsch, Jutta;

    Zitatform

    Roitsch, Jutta (2004): Lehrstück Ausbildungsplatzabgabe. In: Blätter für deutsche und internationale Politik, Jg. 49, H. 7, S. 862-870.

    Abstract

    "Das viel diskutierte 'Berufsausbildungssicherungsgesetz' hat laut Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn das Ziel, 'für alle jungen Menschen eine qualifizierte Ausbildung sicherzustellen.' Wie weit die Republik nach wie vor davon entfernt ist, zeigt der jüngst erreichte 'Kompromiss' über 30000 zusätzliche Stellen. Die Autorin bilanziert die 30jährige Geschichte des Scheiterns einer gesetzlichen Regelung des dualen Systems und legt den instrumentellen Umgang der Verantwortlichen mit der Ausbildungsmisere offen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Selbst finanzierte Verbünde als Modelle konjunkturunabhängiger Ausbildung: Ergebnisse aus Fallstudien erfolgreicher Ausbildungsverbünde (2004)

    Schlottau, Walter;

    Zitatform

    Schlottau, Walter (2004): Selbst finanzierte Verbünde als Modelle konjunkturunabhängiger Ausbildung. Ergebnisse aus Fallstudien erfolgreicher Ausbildungsverbünde. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 33, H. 3, S. 32-35.

    Abstract

    "Das betriebliche Ausbildungsplatzangebot verringerte sich seit 1999 von Jahr zu Jahr. Von Arbeitgeberseite werden immer wieder die ungünstigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen als wesentliche Ursachen dafür hervorgehoben. Um allen Jugendlichen ein ausreichendes und auswahlfähiges Angebot an Ausbildungsplätzen unterbreiten zu können, sind Konzepte erforderlich, mit denen die Konjunkturabhängigkeit der Ausbildung verringert wird. In der berufsbildungspolitischen Diskussion spielen dabei Ausbildungsverbände eine besondere Rolle. Viele dieser Verbünde werden nach wie vor staatlich gefördert. Seit einiger Zeit richtet sich die Aufmerksamkeit auch auf Ausbildungsverbände, die nicht auf eine öffentliche Förderung angewiesen sind. In diesem Beitrag werden Ergebnisse einer BIBB-Untersuchung von Verbünden dargestellt, die sich vollständig selbst finanzieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Betriebspanel Report Hessen: Ausbildung in Hessen 2003. Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel - Hessen 2003 (2004)

    Schmid, Alfons; Leclerque, Gregor;

    Zitatform

    Schmid, Alfons & Gregor Leclerque (2004): Betriebspanel Report Hessen. Ausbildung in Hessen 2003. Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel - Hessen 2003. In: ABF aktuell.

    Abstract

    Der Bericht befasst sich mit dem Ausbildungsverhalten hessischer Betriebe, mit dem Ziel Informationen und Erkenntnisse über die Entwicklung des Arbeitsmarktes, über das betriebliche Beschäftigungsverhalten sowie die wirtschaftliche Situation der Betriebe zu erhalten. Die Ausführungen basieren auf einer repräsentativen mündlichen Befragung von mehr als 1.000 Betrieben vom Sommer 2003. Die Ergebnisse wurden auf alle Betriebe in Hessen hochgerechnet. Die Zahl der Auszubildenden (ohne Beamtenanwärter) betrug zum Zeitpunkt der Befragung ca. 107.100. Im Vergleich zu 2002 stieg die Zahl um 1,5%. Der Anteil der Auszubildenden an den gesamten sozialversicherungspflichtig Beschäftigten lag 2003 bei 4,9%. Die Ausbildungssituation in Hessen spiegelt deutlich die angespannte Lage auf dem Arbeitsmarkt wider. Wie bereits in den vergangenen Jahren ist auch 2003 die Lage durch brachliegende Ausbildungskapazitäten und - trotz einer gewissen Erholung - unbefriedigende Übernahmequoten gekennzeichnet. Der aufgezeigte Zusammenhang zwischen Arbeitskräftebedarf und Ausbildungsaktivität und der Einbruch bei der geäußerten Nachfrage nach Arbeitskräften muss als besonderes Krisenzeichen gewertet werden. Obgleich an zwei Drittel der gesuchten Arbeitskräfte die Anforderung einer abgeschlossenen Berufsaubildung gestellt wird, unternehmen viele Betriebe selbst keine Anstrengungen in dieser Hinsicht. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Eingangsqualifikation von Lehranfängern: Analysen und Schlussfolgerungen (2004)

    Schneeberger, Arthur; Petanovitsch, Alexander;

    Zitatform

    Schneeberger, Arthur & Alexander Petanovitsch (2004): Eingangsqualifikation von Lehranfängern. Analysen und Schlussfolgerungen. (Bildung und Wirtschaft 27), Wien, 91 S.

    Abstract

    "Den Kern der vorliegenden Ausarbeitung bilden Ergebnisse einer 2003 durchgeführten Lehrbetriebsbefragung, die sich auf die Erfahrungen und Erwartungen der Lehrberechtigten im Hinblick auf die Eingangsqualifikationen der Lehrlinge beziehen. Einbezogen werden große Lehrberufe, nämlich drei technisch-gewerbliche Lehrberufe (Elektroinstallationstechnik, Schlosser, Tischler) und der Lehrberuf 'Bürokaufmann/kauffrau'. Die Resultate der Betriebsbefragung werden im weiteren in einen Rahmen gestellt, der diese in ein Verhältnis zu anderen Daten und Fakten setzt. So werden Erfahrungen und Erwartungen der Lehrberechtigten mit Selbsteinschätzungen der Jugendlichen verglichen. Zusätzlich zu den Befragungen der Lehrberechtigten und der Lehrlinge werden schulische Eingangsqualifikationen der Lehranfänger anhand der PISA-2000 Ergebnisse analysiert. Informationen über die formale schulische Vorbildung der Berufsschüler bzw. Lehrlinge sollen das Bild komplettieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Why do business service firms employ fewer apprentices?: a comparison between Germany and The Netherlands (2004)

    Smits, Wendy ; Zwick, Thomas ;

    Zitatform

    Smits, Wendy & Thomas Zwick (2004): Why do business service firms employ fewer apprentices? A comparison between Germany and The Netherlands. In: International journal of manpower, Jg. 25, H. 1, S. 36-54. DOI:10.1108/01437720410524983

    Abstract

    "This paper analyses why in Germany and The Netherlands the share of apprentices in the business service sector is lower than in other economic sectors. A theoretical introduction surveys the potential reasons that could be responsible for this. The subsequent empirical analysis shows that the level of skill apprentices gain is the main explanation for the relatively low supply of apprenticeships in German business service enterprises. In The Netherlands, the option to hire skilled employees from full-time schools instead of training apprentices seems to be crucial. For these reasons, this paper proposes to offer obligatory extra formal training in areas such as IT skills and foreign languages for the apprentices in business service firms in Germany in order to increase the attractiveness of the dual apprenticeship system for prospective apprentices as well as business service firms." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Ausbildungsnachfrage Hessen: Prognose des Nachfragebedarfs von Schulabgängern an Dualen Ausbildungsplätzen von 2004 bis 2020 (2004)

    Tischler, Lothar C.;

    Zitatform

    Tischler, Lothar C. (2004): Ausbildungsnachfrage Hessen. Prognose des Nachfragebedarfs von Schulabgängern an Dualen Ausbildungsplätzen von 2004 bis 2020. (FEH-Report 666), Wiesbaden, 154 S.

    Abstract

    "Die Forschungs- und Entwicklungsgesellschaft Hessen mbH (FEH) wurde vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Technologie beauftragt, eine Vorausschätzung der zukünftigen Nachfrage der Schulabgänger nach Dualen Ausbildungsplätzen zu erarbeiten. Die Untersuchung soll der Landesregierung eine Hilfestellung zur Lösung der Probleme der Ausbildungsplatzsuche der hessischen Jugendlichen liefern.
    Die Untersuchung umfasst
    - eine detaillierte regionalisierte Analyse der Bildungsbeteiligung der männlichen und weiblichen Schüler in Hessen und darauf aufbauend die Vorausschätzung der männlichen und weiblichen Schüler und Schulabgänger der Allgemeinbildenden Schulen für Hessen und die drei hessischen Regierungsbezirke;
    - die Vorausschätzung der Schüler der Beruflichen Schulen für Hessen und die drei hessischen Regierungsbezirke;
    - aufbauend auf diesen Ergebnissen die Vorausschätzung der Nachfrage nach Dualen Ausbildungsplätzen bis zum Jahr 2020 für Hessen und seine Regierungsbezirke, wobei in einer Variante über Altersstrukturquoten die voraussichtliche Zahl der Auszubildenden insgesamt (alle Ausbildungsjahre) und in einer zweiten Variante mittels Übergangsquoten die voraussichtliche Zahl der Nachfrager nach Neuverträgen abgeschätzt wird. Ergebnis der Studie ist die Nachfrage der Schulabgänger nach Ausbildungsplätzen, nicht der zukünftige Bedarf der Betriebe an Auszubildenden. Es handelt sich um eine Status-quo-Prognose, d. h. das derzeitige Bildungsverhalten der Schüler und Schulabgänger wird auch für die Prognosejahre als konstant angenommen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Berufsausbildung in Hessen 2004 (2004)

    Tischler, Lothar C.;

    Zitatform

    Tischler, Lothar C. (2004): Berufsausbildung in Hessen 2004. (FEH-Report 667), Wiesbaden, 75 S.

    Abstract

    "Der Bericht 'Berufsausbildung in Hessen 2004' gibt die Ausbildungs- und Arbeitsmarktsituation der hessischen Jugendlichen, hier die unter 25-Jährigen, im Jahr 2003 wieder. Den Schwerpunkt der Untersuchung bildet die Darstellung der derzeitigen Lage und Entwicklung auf dem Dualen Ausbildungsmarkt in Hessen und seinen Teilräumen. Soweit Daten vorliegen, wird die unterschiedliche Entwicklung der Ausbildungsstellensituation für die männlichen und weiblichen Jugendlichen gegenübergestellt. Die Entwicklung der Ausbildung außerhalb des Dualen Systems, an Berufsfachschulen und Hochschulen sowie die Beamtenausbildung ergänzt die Darstellung. Eine Schulabgängerprognose für die Allgemeinbildenden Schulen bis 2006 liefert die Grundlage für die Vorausschätzung der Nachfrage nach Dualen Ausbildungsstellen. Wieder aufgenommen werden konnte die Darstellung der Ausbildungsbeteiligung der hessischen Betriebe. Erweitert wurde, auch aufgrund der aktuellen Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt, die Darstellung der Arbeitslosigkeit der unter 25 Jahre alten Männer und Frauen in Hessen und seinen Teilräumen. Da Daten über die Zahl der unter 25 Jahre alten männlichen und weiblichen Arbeitslosen für die hessischen Kreise nicht mehr von der Bundesagentur für Arbeit erhältlich sind, erfolgte die Regionalisierung nach Arbeitsamtsnebenstellen. Der Umfang der Merkmale zur Struktur der Arbeitslosen wurde von der Arbeitsverwaltung eingeschränkt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Wege zwischen dem Verlassen der allgemein bildenden Schule und dem Beginn einer beruflichen Ausbildung: ein Rückblick auf die Entwicklung der vergangenen Jahre (2004)

    Ulrich, Joachim Gerd;

    Zitatform

    Ulrich, Joachim Gerd (2004): Wege zwischen dem Verlassen der allgemein bildenden Schule und dem Beginn einer beruflichen Ausbildung. Ein Rückblick auf die Entwicklung der vergangenen Jahre. In: Informationen für die Beratungs- und Vermittlungsdienste der Bundesagentur für Arbeit H. 23, S. 49-61.

    Abstract

    Trotz einer drastischen Ausweitung des Bildungsangebotes für Jugendiche im letzten Jahrzehnt hat die Anzahl der Absolventen voll qualifizierender Ausbildungsgänge, die zu einem Berufsabschluss führen, stark abgenommen. Gleichzeitig hat die Zahl der Schulabgänger, die eine berufliche Grundbildung durchlaufen, stark zugenommen. Dies kann einerseits mit den gestiegenen Qualifikationsanforderungen in den Lehrberufen und andererseits mit dem allgemein gesunkenen Qualifikationsniveau der Schulabgänger erklärt werdem. Eine weitere Erklärung ist, dass viele Jugendliche aufgrund des Ausbildungsplatzmangels Bildungsgänge, die eine berufliche Grundbildung vermitteln, als Warteschleife nutzen. Obwohl die Zahl der Einmündungen in Berufsfachschulen, die zu einem Berufsabschluss führen, zugenommen hat, ist dies jedoch nicht ausreichend, um das Ausbildungsplatzdefizit des dualen Systems auszugleichen. Zwei problematische Entwicklungen werden herausgearbeitet: 'zum einen eine möglicherweise suboptimale Beanspruchung von Bildungsressourcen außerhalb des dualen Systems' und zum anderen 'einen wieder wachsenden Anteil von Jugendlichen, die dauerhaft ohne Berufsabschluss bleiben.' (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Wer ist schuld an der Ausbildungsmisere?: Diskussion der Lehrstellenprobleme aus attributionstheoretischer Sicht (2004)

    Ulrich, Gerd;

    Zitatform

    Ulrich, Gerd (2004): Wer ist schuld an der Ausbildungsmisere? Diskussion der Lehrstellenprobleme aus attributionstheoretischer Sicht. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 33, H. 3, S. 15-19.

    Abstract

    "Über die Ursachen der Probleme auf dem Lehrstellenmarkt wird zur Zeit heftig gestritten. Die Konfliktlinie verläuft mitten zwischen den Anbietern und Nachfragern von Ausbildungsplätzen bzw. ihren Repräsentanten, den Wirtschaftsverbänden und Gewerkschaften. Die Wirtschaft kritisiert vor allem die mangelnde Mobilität und fehlende Reife der Jugendlichen, die Gewerkschaft die kurzsichtige Personalpolitik der Betriebe. Diese Argumente sind nicht neu und bereits aus vergangenen Krisenzeiten bekannt. Gleichwohl scheint die Debatte nicht so recht voranzukommen. Warum fällt eine Annäherung eigentlich so schwer? Sozialpsychologische Forschungsansätze zu den spezifischen Sichtweisen von Konfliktparteien bieten hierfür eine verblüffende Erklärung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Disparitäten auf der Nachfrageseite des Ausbildungsstellenmarktes (2004)

    Ulrich, Joachim Gerd; Krewerth, Andreas; Leppelmeier, Ingrid;

    Zitatform

    Ulrich, Joachim Gerd, Andreas Krewerth & Ingrid Leppelmeier (2004): Disparitäten auf der Nachfrageseite des Ausbildungsstellenmarktes. In: A. Krewerth, T. Tschöpe, J. G. Ulrich & A. Witzki (Hrsg.) (2004): Berufsbezeichnungen und ihr Einfluss auf die Berufswahl von Jugendlichen : theoretische Überlegungen und empirische Ergebnisse (Berichte zur beruflichen Bildung, 270), S. 16-34.

    Abstract

    Trotz der drastischen Verknappung des Lehrstellenangebots in der Bundesrepublik gibt es große Ungleichgewichte auf dem Lehrstellenmarkt. Neben Berufen mit hohem Bewerberüberhang gibt es solche, deren Ausbildungsplätze immer noch nicht oder nur teilweise besetzt werden können. Als weiteres Problem erweist sich die anhaltende Geschlechtersegregation bei der Berufswahl. Der Beitrag untersucht diese Disparitäten zwischen Angebot und Nachfrage, zwischen den Geschlechtern und den Abgängern unterschiedlicher Schultypen auf der Grundlage von Daten der amtlichen Statistik. Dabei wird auch der Einfluss der Berufsbezeichnungen auf das Berufswahlverhalten näher betrachtet. Die Daten belegen, dass im Jahr 2003 nur 2,6 Prozent der Ausbildungsplätze unbesetzt blieben, der niedrigste Wert seit der Wiedervereinigung. Überproportional viele dieser Ausbildungsplätze entfallen auf die Ernährungsberufe (Bäcker, Konditor, Fleischer) sowie eine Reihe von Dienstleistungsberufen, wie z.B. Zahnmedizinische Fachangestellte/-r und Fachmann/frau für Systemgastronomie. Stark nachgefragt sind dagegen Ausbildungsstellen in Dienstleistungsberufen wie z.B. Bank-, Werbe-, Einzelhandels-, Bürokaufmann/frau, Verwaltungsfachangestellte/-r sowie Ausbildungen zum/zur Mechatroniker/-in, Chemielaborant/-in und Informations- und Telekommunikationssystem-Elektroniker/-in. Im Hinblick auf die Geschlechterverteilung zeigt sich, dass 85 Prozent der Ausbildungsgänge einseitig von einem bestimmten Geschlecht dominiert werden. Die Analyse ergibt, dass Frauen vor allem Berufsbezeichnungen favorisieren, die auf feinmotorisch-gestalterische Arbeiten - bevorzugt in Verbindung mit kontaktreichen Tätigkeiten - hindeuten. Weiterhin wird festgestellt, dass der Anteil von Ausbildungsanfängern mit Abitur im Sinken begriffen ist, was auf die Krise der von diesen bevorzugten Bereiche Banken und Versicherungen zurückgeführt wird. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Biete Ausbildung: suche Image (2004)

    Venema, Charlotte;

    Zitatform

    Venema, Charlotte (2004): Biete Ausbildung. Suche Image. In: Wirtschaft und Berufserziehung, Jg. 56, H. 11, S. 17-21.

    Abstract

    Der im September 2004 für Hessen unter Beteiligung der Bundesagentur für Arbeit, der Vereinigung der hessischen Arbeitgeberverbände, der Arbeitsgemeinschaft der hessischen Industrie- und Handelskammern, des Verbandes der freien Berufe sowie Vertretern der kommunalen Spitzenverbände abgeschlossen 'Ausbildungspakt' hat zum Ziel, auf freiwilliger Basis 2000 neue Ausbildungsplätze sowie 1500 Plätze für Einstiegsqualifizierungen zu schaffen. Kern der Initiative ist eine Werbekampagne für betriebliche Ausbildung, die positive Aspekte kommunizieren soll. Unterschwellig wirbt die Kampagne mit der Botschaft, dass Ausbildungsunternehmen das Image, das mit der Ausbildung verbunden ist, für sich nutzen können. Allerdings, so das Fazit: 'Imagekampagnen sind kein Sprint, sondern einem Marathonlauf vergleichbar. ' (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Übersicht über die offiziellen Statistiken der beruflichen Aus- und Weiterbildung: Abschlussbericht (2004)

    Vock, Rainer; Balschun, Boreslav;

    Zitatform

    Vock, Rainer & Boreslav Balschun (2004): Übersicht über die offiziellen Statistiken der beruflichen Aus- und Weiterbildung. Abschlussbericht. (Bundesinstitut für Berufsbildung. Wissenschaftliche Diskussionspapiere 71), Bonn, 28 S.

    Abstract

    "Die Statistiken zur Berufsbildung werden immer komplexer und laufen Gefahr, nur noch für wenige Spezialisten verständlich zu sein. Das Gutachten bietet eine kommentierte Übersicht zur besseren Handhabung der amtlichen und anderen einschlägigen Statistiken. Es enthält Angaben zu deren Herkunft, den zugrunde liegenden Erhebungsmethoden, der Aussagekraft und Validität der Daten sowie Hinweise auf deren Vereinbarkeit mit weiteren Datensätzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ausbildungsstellenmarkt zwischen Beschäftigungsrückgang und Fachkräftemangel (2004)

    Werner, Dirk;

    Zitatform

    Werner, Dirk (2004): Ausbildungsstellenmarkt zwischen Beschäftigungsrückgang und Fachkräftemangel. In: IW-Trends, Jg. 31, H. 3, S. 14-23.

    Abstract

    "Die Umfrage zu Ausbildung und Beschäftigung des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln vom Frühjahr 2004 kommt zu dem Ergebnis, dass der Rückgang beim betrieblichen Ausbildungsstellenangebot in diesem Jahr erneut moderater ausfallen wird als befürchtet. Dennoch ist mit einem sinkenden Angebot von knapp 3 Prozent zu rechnen, und die rechnerische Lehrstellenlücke wird im Herbst 2004 voraussichtlich bei rund 25.000 bis 30.000 liegen. Mit Hilfe des Ausbildungspakts, der neben neuen Ausbildungsstellen auch Einstiegsqualifizierungen vorsieht, könnte trotz dieser Vorzeichen ein Ausgleich auf dem Ausbildungsstellenmarkt bis zum Jahresende erreicht werden. Grund für die schwierige Situation sind die schwache Konjunktur und der damit verbundene abnehmende Personalbedarf der Betriebe. Insgesamt verstärkt sich der Trend zur Höherqualifizierung. Zudem leidet bereits derzeit trotz hoher Arbeitslosigkeit ein Fünftel der Betriebe an Fachkräftemangel. Als Ursache hierfür werden am häufigsten Qualifikationsdefizite der Bewerber angeführt. Nach Ansicht der befragten Betriebe können zahlreiche Maßnahmen der Bildungs- und Arbeitsmarktpolitik sowie intensivere Qualifizierungsanstrengungen der Betriebe Abhilfe schaffen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Regionale Mobilität jugendlicher Auszubildender: Untersuchung zum Einfluss der Mobilität auf das Lehrstellensuch- und -wahlverhalten von Jugendlichen in Hessen (2004)

    Wolf, Klaus; Haberstroh, Michael; Schaade, Peter; Langhagen-Rohrbach, Christian; Stylau, Annette; Theiss, Alexander;

    Zitatform

    Wolf, Klaus, Christian Langhagen-Rohrbach, Michael Haberstroh, Annette Stylau & Alexander Theiss; Peter Schaade (Bearb.) (2004): Regionale Mobilität jugendlicher Auszubildender. Untersuchung zum Einfluss der Mobilität auf das Lehrstellensuch- und -wahlverhalten von Jugendlichen in Hessen. In: ABF aktuell H. v. 10.9.2004, S. 1-25.

    Abstract

    "Ziel des Projektes war es, die vorhandene Mobilität jugendlicher Auszubildender in peripheren Regionen Hessens zu untersuchen, um Aussagen zur Mobilität bei der Suche und der Annahme einer Ausbildungsstelle treffen zu können. Ferner sollten Entscheidungsfaktoren für Orte, an denen nach einer Lehrstelle gesucht wird, identifiziert werden, um prüfen zu können, ob Mobilitätsanreize wie Lehrlingswohnheime und staatliche Mobilitätsbeihilfen zu einer räumlichen Ausweitung der Lehrstellensuche beitragen können. Aus den Ergebnissen wurden Handlungsempfehlungen für die regionale Ausbildungsvermittlung und die Verkehrsbetriebe und -verbünde entwickelt, die zur Erhöhung der Mobilität von Jugendlichen auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz führen können, um somit einen Beitrag zur Milderung der angespannten Lage auf dem Ausbildungsmarkt leisten zu können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Regionale Mobilität jugendlicher Auszubildender in Hessen: Untersuchung zum Einfluss der Mobilität auf das Lehrstellensuch- und -wahlverhalten von Jugendlichen aus den Landkreisen Lahn-Dill und Hersfeld-Rotenburg (2004)

    Wolf, Klaus; Langhagen-Rohrbach, Christian; Haberstroh, Michael; Theiss, Alexander; Stylau, Annette;

    Zitatform

    Wolf, Klaus, Christian Langhagen-Rohrbach, Michael Haberstroh, Annette Stylau & Alexander Theiss (2004): Regionale Mobilität jugendlicher Auszubildender in Hessen. Untersuchung zum Einfluss der Mobilität auf das Lehrstellensuch- und -wahlverhalten von Jugendlichen aus den Landkreisen Lahn-Dill und Hersfeld-Rotenburg. In: ABF aktuell.

    Abstract

    "Ziel des Projektes war es, die vorhandene Mobilität jugendlicher Auszubildender in peripheren Regionen Hessens zu untersuchen, um Aussagen zur Mobilität bei der Suche und der Annahme einer Ausbildungsstelle treffen zu können. Ferner sollten Entscheidungsfaktoren für Orte, an denen nach einer Lehrstelle gesucht wird, identifiziert werden, um prüfen zu können, ob Mobilitätsanreize wie Lehrlingswohnheime und staatliche Mobilitätsbeihilfen zu einer räumlichen Ausweitung der Lehrstellensuche beitragen können. Aus den Ergebnissen wurden Handlungsempfehlungen für die regionale Ausbildungsvermittlung und die Verkehrsbetriebe und -verbünde entwickelt, die zur Erhöhung der Mobilität von Jugendlichen auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz führen können, um somit einen Beitrag zur Milderung der angespannten Lage auf dem Ausbildungsmarkt leisten zu können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Entwicklung betrieblicher Kosten und Nutzen der Berufsausbildung (2004)

    Wößmann, Ludger ;

    Zitatform

    Wößmann, Ludger (2004): Entwicklung betrieblicher Kosten und Nutzen der Berufsausbildung. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 57, H. 6, S. 21-24.

    Abstract

    "Die Anzahl der von den Unternehmen angebotenen Ausbildungsstellen ist in den letzten beiden Jahren deutlich hinter die Nachfrage zurückgefallen. Dies hat in den letzten Monaten zu regelmäßigen Forderungen nach einer Ausbildungsplatzabgabe und nun dazu geführt, dass die SPD-Bundestagsfraktion einen entsprechenden Gesetzesentwurf vorbereitet. Solche Forderungen sind politisch attraktiv, oft wird aber übersehen, dass es Gründe dafür gibt, weniger Ausbildungsplätze anzubieten. In diesem Beitrag werden die möglichen zugrunde liegenden Ursachen für den Ausbildungsplatzmangel analysiert. Diese dürften wohl in konkreten Verschlechterungen des Kosten-Nutzen-Verhältnisses von Ausbildungsplätzen für die Betriebe und in den generell dürftigen Zukunftsaussichten der Wirtschaft liegen. Beidem ist nur durch eine Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Wissensgesellschaft beizukommen, nicht aber durch eine die Situation nur verschlimmernde Ausbildungsplatzabgabe." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Streit über Ausbildungsabgabe (2004)

    Zedler, Reinhard;

    Zitatform

    Zedler, Reinhard (2004): Streit über Ausbildungsabgabe. In: Wirtschaft und Berufserziehung, Jg. 56, H. 5, S. 19-22.

    Abstract

    Der Ausbildungsstellenmarkt in Deutschland hat sich im Jahr 2003 so verhalten entwickelt, wie es angesichts der wirtschaftlichen Lage zu erwarten war. Aus volkswirtschaftlicher Sicht gibt es weniger Ausbildungsplätze, da sich die Kosten-/Nutzen-Relation von Ausbildung für die Betriebe verschlechtert hat, die schwache Konjunktur zu einer Senkung der Ausbildungsbereitschaft führt und der strukturelle Wandel der Wirtschaft hin zum Dienstleistungssektor noch nicht abgeschlossen ist. Aufgrund der demographischen Entwicklung werden 2004 ca. 10.000 Jugendliche mehr als 2003 eine Lehrstelle suchen. Die Bundesregierung plant eine Ausbildungsabgabe, mit der Ausbildungsplätze gefördert werden sollen. Der vorgelegte Gesetzentwurf wird von den Wirtschaftsverbänden abgelehnt und von den Forschungsinstituten kritisiert. Der Beitrag erläutert die Eckpunkte der Ausbildungsplatzabgabe, und legt die Vorbehalte der Regierungsfraktionen, der Wirtschaftsverbände und der Forschungsinstitute dar. Aus volkswirtschaftlicher Sicht müssen bessere Rahmenbedingungen für die Ausbildung geschaffen werden. Dazu gehört ein allgemein bildendes Schulwesen, das die ausreichende Qualifizierung der Ausbildungsbewerber sichert. Für die Ausbildungsbetriebe müssen Aufwand und Ertrag in besserer Relation stehen. Hilfreich wären dabei Zugeständnisse bei den Ausbildungskosten und bei der Übernahmeverpflichtung. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Berufsausbildung: Wirtschaftlicher gestalten (2004)

    Zedler, Reinhard;

    Zitatform

    Zedler, Reinhard (2004): Berufsausbildung. Wirtschaftlicher gestalten. In: Wirtschaft und Berufserziehung, Jg. 56, H. 3, S. 13-16.

    Abstract

    "Bildungspolitisch wird in diesen Tagen heftig darüber gestritten, wie das Ausbildungsplatzangebot gesteigert werden kann. Kein Thema ist dabei so aktuell wie das der Kosten und des Nutzens der Berufsausbildung. Manche Unternehmen klagen über die hohen Ausbildungskosten. Gegenüber diesen Klagen ist der große Nutzen eigener Berufsausbildung gegenüber zu stellen. Statt der Drohung mit der Ausbildungsplatzabgabe ist die Betonung der Ausbildungserträge mehr Erfolg versprechend. Eine Ausbildungsabgabe ist für die Ausbildungsbereitschaft kontraproduktiv." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Das IAB-Betriebspanel: Repräsentative Umfrage zur Ausbildung: Ausbildungskapazitäten weiterhin nicht ausgeschöpft (2004)

    Zitatform

    (2004): Das IAB-Betriebspanel: Repräsentative Umfrage zur Ausbildung. Ausbildungskapazitäten weiterhin nicht ausgeschöpft. In: Perspektive. Das Magazin für Personalservice in Hessen H. 5, S. 12-14.

    Abstract

    Die Ergebnisse einer repräsentativen Befragung von ca. 1000 hessischen Unternehmen im Jahre 2003 werden skizziert. Mit 29 Prozent liegt der Anteil an ausbildenden Unternehmen knapp unter dem Durchschnitt für Westdeutschland. Etwa ein Drittel der hessischen Unternehmen bildet trotz Ausbildungsberechtigung nicht aus. Die höchste Ausbildungsbereitschaft findet sich in Großunternehmen, im verarbeitenen Gewerbe und im Baugewerbe sowie in Unternehmen mit Arbeitskräftebedarf. Die geringste Ausbildungsbereitschaft findet sich in Kleinstbetriebe mit weniger als 10 Beschäftigten und in der Branche der Dienstleistungen für Unternehmen. Die Übernahmequote ist in Hessen im verarbeitenen Gewerbe am höchsten und im Baugewerbe am niedrigsten. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Ausbildungsbereitschaft in deutschen und ausländischen Betrieben: Ergebnisse des IAB-Betriebspanels 2002 (2003)

    Alda, Holger; Bellmann, Lutz ;

    Zitatform

    Alda, Holger & Lutz Bellmann (2003): Ausbildungsbereitschaft in deutschen und ausländischen Betrieben. Ergebnisse des IAB-Betriebspanels 2002. In: Arbeit und Beruf, Jg. 54, H. 12, S. 359-361.

    Abstract

    Es werden Ergebnisse des IAB-Betriebspanels 2002 vorgestellt, der die Ausbildungsbereitschaft in deutschen und ausländischen Betrieben hinterfragt. Es wurden ca. 16.000 Betriebe aller Wirtschaftszweige und Betriebsklassen befragt, inwiefern das duale Berufsausbildungssystem verbreitet ist. Ca. 4.300 Betriebe hatten einen ausländischen Eigentümer, darunter viele größere Betriebe mit mehr als 500 Beschäftigten. Diese sind jedoch aufgrund der Ausbildungseignungsverordnung weit weniger häufig als deutsche Betriebe ausbildungsberechtigt. Den höchsten Anteil der ausbildungsberechtigten Betriebe, die auch tatsächlich Auszubildende am Stichtag 30. Juni 2002 beschäftigt haben, erreichen die auslandskontrollierten Betriebe. Nur weniger niedriger ist der Anteil bei Betrieben in westdeutschem Eigentum, danach folgen die Betriebe des öffentlichen Sektors. Bezogen auf die ausbildungsberechtigten Betriebe bilden die Betriebe in ostdeutschem Eigentum spürbar weniger aus. Es zeigt sich, dass sich die Struktur auslandskontrollierter Betriebe in Richtung Großbetriebe verschoben hat. Fazit: Das duale Berufsausbildungssystem findet bei auslandskontrollierten Betrieben eine hohe Akzeptanz, oftmals sogar höher als in Betrieben in deutschem Eigentum. Durch die Aussetzung der Ausbildungseignungsverordnung kann sich bei Unterstützung von institutioneller Seite ein noch positiverer Effekt auf die Ausbildungsbereitschaft ergeben, zunächst u.a. auch der Möglichkeit des Anbietens einer betrieblichen (oder überbetrieblichen) Ausbildung auslandskontrollierter Betriebe ergeben. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ;
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  • Literaturhinweis

    Entwicklung der betrieblichen Berufsausbildung im Bereich der Handwerks-, Industrie- und Handelskammern in den Jahren 2000 bis 2002 (2003)

    Alda, Holger; Bellmann, Lutz ;

    Zitatform

    Alda, Holger & Lutz Bellmann (2003): Entwicklung der betrieblichen Berufsausbildung im Bereich der Handwerks-, Industrie- und Handelskammern in den Jahren 2000 bis 2002. In: Arbeit und Beruf, Jg. 54, H. 9, S. 262-263.

    Abstract

    Im Rahmen des IAB-Betriebspanels wurde die Ausbildungsbereitschaft von Handwerks-, Industrie- und Handelsunternehmen in einem Dreijahreszeitraum betrachtet. Es wird festgestellt, dass in Westdeutschland etwa jeder fünfte Betrieb mit Auszubildenden im Jahr 2000 im Jahr 2002 keine Auszubildenden mehr hatte. In Ostdeutschland sind die Rückgänge noch weitaus höher. Die Entwicklung ist in erster Linie auf Veränderungen im kleinbetrieblichen Ausbildungssegment zurück zu führen. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ;
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  • Literaturhinweis

    Schaffung von Ausbildungsplätzen durch Vereinbarungen der Tarifparteien (2003)

    Beicht, Ursula; Berger, Klaus ;

    Zitatform

    Beicht, Ursula & Klaus Berger (2003): Schaffung von Ausbildungsplätzen durch Vereinbarungen der Tarifparteien. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 32, H. Sonderausgabe "Jugendliche in Ausbildung bringen", S. 24-27.

    Abstract

    Ab Mitte der 90er Jahre wurden in vielen Branchen tarifliche Vereinbarungen zur Ausbildungsförderung geschlossen. Hiermit sollten zum einen die betrieblichen Ausbildungskapazitäten erhöht bzw. gesichert, zum anderen die Chancen von Ausbildungsabsolventen für eine Übernahme in ein Beschäftigungsverhältnis verbessert werden. Angesichts des erheblichen Rückgangs des Ausbildungsplatzangebotes rückt in jüngster Zeit die tarifliche Ausbildungsförderung wieder verstärkt ins Blickfeld. Hierbei stellt sich die Frage, unter welchen Voraussetzungen tarifliche Vereinbarungen wirksam zur Entspannung der Situation auf dem Lehrstellenmarkt beitragen können. Der Beitrag gibt einen Überblick über die Entwicklung der Vereinbarungen und referiert Fallstudienergebnisse zur Wirksamkeit tariflicher Ausbildungsförderung. (BIBB2)

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  • Literaturhinweis

    Ausbildungsberechtigung und deren Nutzung durch die Betriebe: ein Vergleich von Zeitpunkt- und Zeitraumwerten auf Basis des IAB-Betriebspanels (2003)

    Bellmann, Lutz ; Hartung, Silke;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz & Silke Hartung (2003): Ausbildungsberechtigung und deren Nutzung durch die Betriebe. Ein Vergleich von Zeitpunkt- und Zeitraumwerten auf Basis des IAB-Betriebspanels. In: Arbeit und Beruf, Jg. 54, H. 7, S. 199-201.

    Abstract

    In dem Beitrag wird auf Basis der Daten des IAB-Betriebspanels die qualitative Entwicklung der Ausbildungsberechtigungsquoten, der ständig ausbildungsberechtigten Betriebe, der Nutzung der Ausbildungsberechtigung, der Ausbildungsbeteiligung der ständig berechtigten Betriebe sowie der ständig ausbildenden Betriebe untersucht. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ;
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  • Literaturhinweis

    Was kostet den Staat die Ausbildungskrise?: Umfang und Struktur staatlicher Ausgaben zur Ausbildungsförderung (2003)

    Berger, Klaus ;

    Zitatform

    Berger, Klaus (2003): Was kostet den Staat die Ausbildungskrise? Umfang und Struktur staatlicher Ausgaben zur Ausbildungsförderung. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 32, H. 2, S. 5-9.

    Abstract

    "In den letzten Jahren haben Bund, Länder, Bundesanstalt für Arbeit und die Europäische Union in den Regionen mit angespanntem Ausbildungsmarkt erheblich zur Förderung der betrieblichen Ausbildung beigetragen. Unter der Vielzahl der Finanzierungsträger und Förderprogramme leidet die Transparenz der Förderausgaben. Kritische Stimmen sehen in der staatlichen Förderung einen Beitrag zur Subventionierung betrieblicher Ausbildungsplätze. In dem Beitrag werden Analyseergebnisse zu Umfang und Struktur öffentlicher Förderausgaben (Bund und Länder) im Zeitraum 1997 bis 2001 dargestellt, wobei drei Finanzierungsschwerpunkte unterschieden werden: Kurative Förderung, Strukturförderung, Zielgruppenförderung. Schließlich wird untersucht, inwieweit die öffentliche Hand dabei Betriebe von ihrer Verantwortung entlastet, die Ausbildung selbst zu finanzieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Öffentliche Ausbildungsförderung in Ostdeutschland unter der Lupe: Ergebnisse aktueller Evaluationsstudien (2003)

    Berger, Klaus ; Walden, Günter;

    Zitatform

    Berger, Klaus & Günter Walden (Hrsg.) (2003): Öffentliche Ausbildungsförderung in Ostdeutschland unter der Lupe. Ergebnisse aktueller Evaluationsstudien. (Berichte zur beruflichen Bildung 258), Bielefeld: Bertelsmann, 183 S.

    Abstract

    "Das Bundesinstitut für Berufsbildung führte im Mai 2002 ein Kolloquium zum Thema 'Evaluierung von Ausbildungsprogrammen' durch. Teilnehmer waren Vertreter der für die Ausbildungsförderung in den neuen Bundesländern zuständigen Bundes- und Landesressorts, Vertreter der Institutionen, die die öffentlich finanzierten Ausbildungsplatzprogramme in den neuen Ländern evaluieren sowie Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertreter. Der vorliegende Band dokumentiert die Vorträge der Referenten sowie einschlägige Stellungnahmen von Teilnehmern. Vertreter von Bund und neuen Ländern stellen zunächst die Rahmenbedingungen, Aktivitäten und Ziele der Ausbildungsförderung in Ostdeutschland vor. Es folgen die Ergebnisse aktueller Evaluationsstudien. Schließlich werden die Perspektiven der Ausbildungsförderung und die Rolle des Staates in der beruflichen Ausbildung thematisiert. Auf die Bedeutung von Evaluationsstudien zur öffentlichen Ausbildungsförderung wird in einem abschließenden Beitrag eingegangen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Strukturverbesserung der Ausbildung in ausgewählten Regionen (STAR): neue Initiative zur betriebsbezogenen Ausbildung in Problemregionen (2003)

    Brand, Thorsten; Markert, Werner;

    Zitatform

    Brand, Thorsten & Werner Markert (2003): Strukturverbesserung der Ausbildung in ausgewählten Regionen (STAR). Neue Initiative zur betriebsbezogenen Ausbildung in Problemregionen. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 32, H. SH, S. 17-20.

    Abstract

    "Die zunehmend angespannte Situation beim Ausbildungsplatzangebot aufgrund des deutlichen Rückgangs betrieblicher Ausbildungsplätze erfordert zusätzliche Initiativen der Bundesregierung. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat die Ausbildungsoffensive 2003 gestartet, in der Initiativen zur Schaffung neuer betrieblicher Ausbildungsplätze gefördert werden sollen. Dabei bildet das STAR-Programm eine dieser Initiativen. In diesem Programm soll auf die Nachhaltigkeit der Fördermaanahmen für die Teilnehmer besonderer Wert gelegt werden. Es wird von einem Programmdurchführungsträger organisiert, der beim BIBB angesiedelt ist. Im Beitrag werden erste Eckpunkte von STAR vorgestellt." (Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    Ausbildungsstellenmangel unvermeidbar? (2003)

    Böhme, Stefan;

    Zitatform

    Böhme, Stefan (2003): Ausbildungsstellenmangel unvermeidbar? In: Arbeitsmarkt Bayern. Hintergrund-Informationen H. 2, S. 1-4.

    Abstract

    Der Beitrag gibt Hintergrundinformationen zum Ausbildungsstellungsmangel in Bayern für das Jahr 2003. Gegenüber 2002 wird im September 2003 ein Rückgang von Ausbildungsstellen um über zehn Prozent erwartet. Gleichzeitig steigt die Zahl der Schulabgänger aus allgemeinbildenden Schulen in Bayern und die Zahl der gemeldeten Bewerber für Berufsausbildungsstellen bei den Arbeitsämtern. Vor dem Hintergrund gedämpfter Konjunkturaussichten steuert der Ausbildungsmarkt in Bayern ohne Gegenmaßnahmen auf einen sicheren Mangel an Ausbildungsstellen in der Größenordnung von 10.000 zu. Trotz überdurchschnittlicher Ausbildungsleistung der bayerischen Betriebe, die mit sechs Prozent über dem Bundesdurchschnitt liegt, gibt es ein zu knappes Stellenangebot. Die Gründe liegen einerseits in den hohen Einpendlerzahlen von Auszubildenden aus den neuen Bundesländern, andererseits aber auch an dem relativ niedrigen Anteil von Jugendlichen in weiterführenden Schulen. Fazit: Für einige Jugendliche kann der Weg in einen schulischen Ausbildungsgang oder der Besuch einer weiterführenden Schule erfolgversprechend sein. Mittel- und langfristig gesehen soll das Bildungsverhalten der bayerischen Schüler dahingehend angepasst werden, die Abiturientenquote und die Studieneignung zu erhöhen. Kurzfristig muss eine deutliche Ausweitung des Ausbildungsstellenangebots angepeilt werden. Außerdem haben sich die von den Arbeitsämtern finanzierten ausbildungsbegleitenden Hilfen oder die Mobilitätshilfen bewährt. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Böhme, Stefan;
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  • Literaturhinweis

    Zur Lage auf dem Ausbildungsstellenmarkt (2003)

    Ehrenthal, Bettina; Ulrich, Joachim Gerd;

    Zitatform

    Ehrenthal, Bettina & Joachim Gerd Ulrich (2003): Zur Lage auf dem Ausbildungsstellenmarkt. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 32, H. Sonderausgabe "Jugendliche in Ausbildung bringen", S. 9-12.

    Abstract

    "Die jüngsten Entwicklungen auf dem Lehrstellenmarkt wurden vom starken Einbruch des Ausbildungsplatzangebots bestimmt. Der Beitrag untersucht, wie die Jugendlichen auf den Rückgang des Lehrstellenangebotes reagierten, wie flexibel sie sich bei der Ausschöpfung der Angebote zeigten und welche Gruppen von der Entwicklung besonders betroffen waren. Anschließend geht es um Probleme aus Sicht der Betriebe. Trotz des Bewerberüberhanges gab es Unternehmen, die Schwierigkeiten hatten, ihre Lehrstellen zu besetzen. Für das laufende Jahr deuten die bisherigen Ergebnisse auf eine weitere Verringerung des Lehrstellenangenbotes hin. Von der angestrebten Trendwende dürfte vor allem die nächste Vermittlungsperiode profitieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Öffentliche Programme zur Förderung der Ausbildung (2003)

    Jablonka, Peter; Schlottau, Walter;

    Zitatform

    Jablonka, Peter & Walter Schlottau (2003): Öffentliche Programme zur Förderung der Ausbildung. Bonn, 93 S.

    Abstract

    "Vor dem Hintergrund der prekären Entwicklung auf dem Ausbildungsstellenmarkt sind zusätzliche Maßnahmen aller Beteiligten erforderlich, um das berufsbildungspolitische Ziel erreichen zu können, allen Jugendlichen, die dies anstreben und dazu in der Lage sind, eine duale Berufsausbildung zu ermöglichen. Insbesondere im Hinblick auf die demographische Entwicklung und den absehbaren Fachkräftemangel soll mit der Ausbildungsoffensive ein stärkeres Engagement für die betriebliche Ausbildung erreicht werden. Der bereits seit mehreren Jahren geleistete finanzielle Beitrag aus Förderprogrammen des Bundes, der Länder und der Europäischen Union wird im Zusammenwirken mit weiteren bildungspolitischen Schwerpunkten neu akzentuiert. Die Viellzahl der Finanzierungsträger, der Förderprogramme und der Förderziele erschwert die Transparenz und die Nutzung der Förderprogramme für die ausbildungsbereiten Betriebe. Mit dem vorliegenden Band soll ein aktueller Überblick über die Art und Ausgestaltung der Programme zur öffentlichen Ausbildungsförderung gegeben werden. Um die Nutzung zu erleichtern und den Umfang in Grenzen zu halten, sind die Informationen aus den Förderprogrammen unter den sieben wichtigsten Gesichtspunkten einheitlich strukturiert und verdichtet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Betriebliche Ausbildung in Baden-Württemberg 2002: "Ausbildungslücke" nimmt deutlich zu (2003)

    Klee, Günther;

    Zitatform

    Klee, Günther (2003): Betriebliche Ausbildung in Baden-Württemberg 2002. "Ausbildungslücke" nimmt deutlich zu. (IAW-Kurzbericht 2003,02), Tübingen, 10 S.

    Abstract

    Mit Hilfe von Auswertungen des IAB-Betriebspanels für Baden-Württemberg 2002 wird untersucht, durch welche Maßnahmen sich die wachsende Kluft zwischen Ausbildungsberechtigung und Ausbildungsbeteiligung der Betriebe am besten schließen lässt. Zunächst wird die Größenordnung der Ausbildungslücke in Baden-Württenberg festgestellt. Danach wird nach den Gründen für fehlende Ausbildungstätigkeit gefragt. Zur besseren Ausschöpfung des betrieblichen Ausbildungspotenzials wird eine mehrgleisige Vorgehensweise vorgeschlagen. "Höchste Priorität gilt es jenen Maßnahmen einzuräumen, die im Rahmen einer Wachstum fördernden Wirtschaftspolitik (Steuer- und Abgabenentlastung, Entbürokratisierung) auf eine rasche und nachhaltige Belebung der Konjunktur abzielen. Zur kurzfristig notwendigen Aufhellung des Wirtschaftsklimas können darüber hinaus auch glaubwürdige und verlässliche Schritte zur Reform der arbeitsmarktpolitischen Rahmenbedingungen einen substantiellen Beitrag leisten. Damit sind aber nicht politisch wohlfeile Notmaßnahmen gemeint, wie die Aufteilung von Ausbildungsplätzen und -vergütungen unter zwei Bewerbern oder die Erhebung einer Ausbildungsplatzabgabe bei nicht ausbildenden Unternehmen. Vielmehr sollten finanzielle Anreize (z. B. über Steuernachlässe oder Kreditsubventionen) jenen Betrieben gewährt werden, die über den eigenen Bedarf hinaus ausbilden. Außerdem sollten tarifvertragliche Übernahmeverpflichtungen gelockert werden, um Ausbildung über den eigenen Bedarf weiter anzuregen, anstatt zu bestrafen. Mittel- und langfristig gilt es jedoch eine Verringerung der Kosten für die Ausbildung (insbesondere bei kleineren Betrieben) über eine Strategie der (möglichst effizienten und damit auch weit gehend kostenneutralen) Qualitätsverbesserung anzustreben. In diesem Kontext erscheint insbesondere eine laufende und vor allem zeitnahe Optimierung (Flexibilisierung) des tradierten Systems der dualen Ausbildung unvermeidlich." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Betriebliche Ausbildung als kollektives Phänomen (2003)

    Niederalt, Michael;

    Zitatform

    Niederalt, Michael (2003): Betriebliche Ausbildung als kollektives Phänomen. (Universität Erlangen, Nürnberg, Lehrstuhl für Arbeitsmarkt- und Regionalpolitik. Diskussionspapiere 20), Erlangen u.a., 33 S.

    Abstract

    "Das Ausbildungsgeschehen in Deutschland lässt sich als kollektive Handlung betrachten. Zur Überwindung des grundsätzlich vorliegenden Trittbrettfahrerproblems tragen Betriebe, die unabhängig von ihrem Fachkräftebedarf rentabel ausbilden können, einen maßgeblichen Anteil bei. Interdependenzen der Entscheidungen der Betriebe können darüber hinaus bewirken, dass sich nach dem Überschreiten einer 'kritischen Masse' durch einen 'Schneeballeffekt' zunehmend Betriebe für die Ausbildung entscheiden und das Ausbildungsangebot in ein stabiles Gleichgewicht mündet. Unzureichende Flexibilität verhindert jedoch einen automatischen Ausgleich zwischen Angebot und Nachfrage, so dass in Zeiten der Unterversorgung von Jugendlichen staatliche Eingriffe gefordert werden. Mit Hilfe der vorliegenden Analyse lassen sich Auswirkungen von derartigen Eingriffen auf das Ergebnis am Ausbildungsmarkt untersuchen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Verbundausbildung als Maßnahme zur Erhöhung des betrieblichen Lehrstellenangebots: Untersuchungsergebnisse zu Artikel 2 des Jugendsofortprogramms (2003)

    Raskopp, Kornelia;

    Zitatform

    Raskopp, Kornelia (2003): Verbundausbildung als Maßnahme zur Erhöhung des betrieblichen Lehrstellenangebots. Untersuchungsergebnisse zu Artikel 2 des Jugendsofortprogramms. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 32, H. Sonderausgabe "Jugendliche in Ausbildung bringen", S. 47-49.

    Abstract

    Seit der Wiedervereinigung erlebt die Verbundausbildung eine Renaissance. Im Rahmen des Jugendsofortprogramms gilt Verbundausbildung als wichtiges Instrument, um zusätzliche Ausbildungsplätze zu erschließen. Dabei hebt sich ein organisatorisches Element besonders hervor: die Koordinierung von Verbünden als besondere Dienstleistung. Der Beitrag berichtet dazu aus der Begleitforschung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) 2001, die sich schwerpunktmäßig der Koordinierung von Verbundausbildung widmete. (BIBB2)

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  • Literaturhinweis

    Verbundförderung: Anschubfinanzierung für betriebliche Ausbildungsplätze: Ergebnisse einer Befragung von Verbundbetrieben und -koordinatoren (2003)

    Schlottau, Walter;

    Zitatform

    Schlottau, Walter (2003): Verbundförderung: Anschubfinanzierung für betriebliche Ausbildungsplätze. Ergebnisse einer Befragung von Verbundbetrieben und -koordinatoren. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 32, H. Sonderausgabe "Jugendliche in Ausbildung bringen", S. 28-30.

    Abstract

    Viele kleine und mittlere Betriebe mit einem hohen Spezialisierungsgrad stehen vor dem Problem, nicht den vollen Umfang der Ausbildungsinhalte abdecken zu können, verfügen aber in den neuen Technologien oder im Dienstleistungsbereich häufig über ein hohes Qualifikationspotenzial. Deshalb ist es sinnvoll, sie durch geeignete Fördermaanahmen für die Schaffung von Ausbildungsplätzen in einem Ausbildungsverbund zu gewinnen. Im Rahmen eines BIBB-Forschungsprojekts sind Verbundbetriebe und -koordinatoren befragt worden nach den Anlässen für eine Verbundgründung, den Einflussfaktoren für eine gute Zusammenarbeit im Verbund und den Vor- und Nachteilen der Verbundausbildung. Die Befunde belegen die hohe Wertschätzung für die Verbundausbildung bei den Akteuren und daa in der Förderpraxis wie im laufenden Verbundbetrieb nur wenige Probleme auftreten. Ihr Anteil an Ausbildungsplätzen ist insgesamt mit bundesweit rund 2 Prozent jedoch sehr gering; hier besteht nach wie vor ein großes Potenzial an hochwertigen betrieblichen Ausbildungsplätzen, dessen Erschließung noch nicht ausgeschöpft ist. (BIBB2)

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  • Literaturhinweis

    Betriebspanel Report Hessen 2002: Teil 3: Ausbildung in Hessen (2003)

    Schmidt, Alfons; Leclerque, Gregor;

    Zitatform

    Schmidt, Alfons & Gregor Leclerque (2003): Betriebspanel Report Hessen 2002. Teil 3: Ausbildung in Hessen. In: ABF aktuell H. vom 16.07.2003, S. 1-11.

    Abstract

    "Der Bericht befasst sich mit dem Ausbildungsverhalten hessischer Betriebe. Die Ausführungen basieren auf der mündlichen Befragung von rund 1.100 Betrieben in Hessen vom Sommer 2002. Diese Stichprobe ist repräsentativ; die Ergebnisse wurden auf alle Betriebe in Hessen hochgerechnet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Warum Betriebe (nicht) ausbilden (2003)

    Walden, Günter; Herget, Hermann; Beicht, Ursula;

    Zitatform

    Walden, Günter, Ursula Beicht & Hermann Herget (2003): Warum Betriebe (nicht) ausbilden. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 32, H. Sonderausgabe "Jugendliche in Ausbildung bringen", S. 42-46.

    Abstract

    "Nur knapp ein Viertel der Betriebe in Deutschland bildet aus. Was veranlasst sie zu einer eigenen Ausbildung? Und warum verzichtet die weitaus überwiegende Zahl der Betriebe hierauf? Vieles deutet darauf hin, daa unterschiedliche Einschätzungen des Aufwands bzw. der Schwierigkeiten von Ausbildung sowie des Ausbildungsnutzens hierbei eine entscheidende Rolle spielen. Hierzu hat das BIBB eine Befragung von ausbildenden und nicht ausbildenden Betrieben durchgeführt. Gefragt wurde nach den Gründen für den Verzicht auf Ausbildung und einer Einschätzung des möglichen Nutzens von Ausbildung. Im Beitrag werden ausgewählte Ergebnisse vorgestellt und berufsbildungspolitisch wichtige Schlussfolgerungen gezogen. (BIBB2)

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  • Literaturhinweis

    Nutzen der betrieblichen Ausbildung für Betriebe: erste Ergebnisse einer empirischen Erhebung (2003)

    Walden, Günter; Herget, Hermann;

    Zitatform

    Walden, Günter & Hermann Herget (2003): Nutzen der betrieblichen Ausbildung für Betriebe. Erste Ergebnisse einer empirischen Erhebung. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 32, H. Sonderausgabe "Jugendliche in Ausbildung bringen", S. 36-41.

    Abstract

    Ausbildung stellt eine Investition in die Zukunft dar, und die Höhe des Ausbildungsnutzens bzw. die Relation zu den Ausbildungskosten ist dabei ein wesentlicher Grund für betriebliche Ausbildungsaktivitäten. Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat im Rahmen des Projektes "Nutzen und Nettokosten der Berufsausbildung für Betriebe" in einer im Jahr 2001 durchgeführten repräsentativen empirischen Erhebung bei rund 2.500 Ausbildungsbetrieben neben den Ausbildungskosten auch wichtige Dimensionen des Ausbildungsnutzens untersucht (Nutzen durch die Auszubildenden, durch die Ausgebildeten, durch die Ausbildung, Rekrutierungskosten, Leistungsunterschiede zwischen betrieblich und extern Ausgebildeten, Fehlbesetzungs- und Fluktuationskosten, Ausfallkosten). Erste Ergebnisse werden in dem Beitrag dargestellt. Insgesamt machen diese deutlich, dass Betriebe in der Regel einen erheblichen Nutzen erzielen, wenn sie ausbilden; der Gesamtnutzen dürfte die Ausbildungskosten dabei deutlich übersteigen, wobei sich für einzelne Ausbildungsberufe sehr verschiedene Werte ergeben. (BIBB2)

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  • Literaturhinweis

    Ausbildungsoffensive 2003 (2003)

    Wallraff, Arnold; Ulrich, Rita;

    Zitatform

    Wallraff, Arnold & Rita Ulrich (2003): Ausbildungsoffensive 2003. In: Bundesarbeitsblatt H. 6, S. 4-10.

    Abstract

    "Das bewährte System der dualen beruflichen Bildung hat eine Achillesferse: Das betriebliche Lehrstellenangebot ist von der Konjunktur abhängig. Wenn das Angebot an betrieblichen Ausbildungsplätzen nicht erhöht werden kann, ist die Glaubwürdigkeit des gesamten Systems gefährdet. Damit die Ausbildung in Betrieb und Berufsschule ein entscheidender deutscher Standortvorteil bleiben kann, hat die Bundesregierung - gemeinsam mit Wirtschaftsverbänden und Gewerkschaften - eine Ausbildungsoffensive ins Leben gerufen. Ihr Ziel ist es, allen Jugendlichen, die dies anstreben, eine duale Berufsausbildung zu ermöglichen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Angebotsrückgang am Ausbildungsmarkt: Ursache und Maßnahmen (2003)

    Werner, Dirk;

    Zitatform

    Werner, Dirk (2003): Angebotsrückgang am Ausbildungsmarkt. Ursache und Maßnahmen. In: IW-Trends, Jg. 30, H. 2, S. 58-66.

    Abstract

    "Die Frühjahrsumfrage zu Ausbildung und Beschäftigung im Jahr 2003 des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln kommt zu dem Ergebnis, dass der Rückgang beim betrieblichen Angebot an Ausbildungsstellen in diesem Jahr deutlich moderater ausfallen wird als befürchtet. Die Lücke wird im Herbst 2003 noch 20.000 bis 30.000 Lehrstellen betragen, kann aber bis zum Jahresende verringert werden. Grund für das abnehmende Angebot sind vor allem eine fehlende wachstumsfördernde Wirtschaftspolitik und die schwache Konjunktur in Verbindung mit hohen Arbeitskosten und mangelnder Arbeitsmarktflexibilität. Aber auch die Qualifikationsdefizite von Schulabgängern stellen zunehmend ein Ausbildungshemmnis dar. Abhilfe könnten nach Meinung der befragten Betriebe eine steuerliche Entlastung von Ausbildungsbetrieben sowie eine bessere schulische Vorbildung der Bewerber schaffen. Eine Ausbildungsabgabe wird für keine neuen Lehrstellen sorgen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Why some firms train apprentices and many others do not (2003)

    Wolter, Stefan C. ; Schweri, Jürg ; Muehlemann, Samuel ;

    Zitatform

    Wolter, Stefan C., Samuel Muehlemann & Jürg Schweri (2003): Why some firms train apprentices and many others do not. (IZA discussion paper 916), Bonn, 24 S.

    Abstract

    Neuere Kosten-Nutzen-Analysen der betrieblichen Berufsausbildung in Schweizer Unternehmen zeigen, dass die meisten Auszubildenden ihre Ausbildungkosten durch den produktiven Beitrag ihrer Arbeit ausgleichen. Vor diesem Hintergrund wird untersucht, warum dennoch so wenige Unternehmen Ausbildungsplätze anbieten. Maximum-Likelihood-Modelle werden angewandt, um die Nettokosten der betrieblichen Ausbildung für Firmen ohne Berufsausbildungsprogramme zu schätzen. Es wird gezeigt, dass Firmen, die nicht ausbilden, zum einen mit bedeutend höheren Nettoausbildungskosten während der Ausbildungszeit rechnen müssen, wenn sie zu einer Berufsausbildungspolitik übergehen, und zum anderen dass dieses ungünstige Kosten-Nutzen-Verhältnis weniger auf höherer Kosten, sondern auf entgangene Erträge zurückzuführen ist. Hieraus wird geschlossen, dass keine regulativen oder institutionellen Eingriffe zur Schaffung von Ausbildungsplätzen notwendig sind, wenn die Ausbildungsordnung und die Marktsituation eine kosteneffiziente Berufsausbildung zulassen. Die Ergebnisse aus der Schweiz sind auch für die Diskussion in Deutschland über Arbeitsmarktderegulierung und Berufsbildungssystem von Interesse. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Jugendliche in Ausbildung bringen (2003)

    Zitatform

    (2003): Jugendliche in Ausbildung bringen. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 32, H. Sonderausgabe "Jugendliche in Ausbildung bringen", S. 1-56.

    Abstract

    In dem Heft werden das neue Programm des Bundesiministeriums für Bildung und Forschung zur Strukturverbesserung der Ausbildung in Regionen mit besonderem Förderbedarf (STARRegio-Programm) vorgestellt, über weitere Ausbildungsinitiativen berichtet, Forschungsergebnisse des Bundesinstituts für Berufsbildung zu zentralen Problem der gegenwärtigen Ausbildungskrise präsentiert und mögliche Lösungswege aufgezeigt. (IAB2)
    Inhalt des ersten Teils: Helmut Pütz: Jugendliche in Ausbildung bringen. Kommentar (3-4); Edelgard Bulmann: Sicherung der Zukunftsfähigkeit der dualen Berufsausbildung (5-8); Bettina Ehrental, Joachim Gerd Ulrich: Zur Lage auf dem Ausbildungsstellenmarkt (9-12); Elisabeth M. Krekel, Klaus Troltsch, Joachim Gerd Ulrich: Betriebliche Ausbildungsbeteiligung bei schwieriger Wirtschaftslage. BIBB startet neues Forschungsprojekt (13-16); Thorsten Brand, Werner Markert: Strukturverbesserung der Ausbildung in ausgewählten Regionen (STAR) - neue Initiative zur betriebsbezogenen Ausbildung in Problemregionen (17-20); Brigitte Seyfried: Berufsausbildungsvorbereitung und Qualifizierungsbausteine (21-23); Ursula Beicht, Klaus Berger: Schaffung von Ausbildungsplätzen durch Vereinbarungen der Tarifparteien (24-27); Walter Schlottau: Verbundförderung: Anschubfinanzierung für betriebliche Ausbildungsplätze. Ergebnisse einer Befragung von Verbundbetrieben und -koordinatoren (28-30).
    Im zweiten Teil werden Beiträge aus den Jahren 2002 und 2003 der BWP nachgedruckt.

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