Transformationsprozess in Ostdeutschland – Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Gesellschaft
Seit der Wiedervereinigung ist die Angleichung der Lebensverhältnisse in Ost- und Westdeutschland Leitlinie deutscher Politik. Dennoch unterscheiden sich auch viele Jahre nach dem Fall der Mauer Wirtschaft und Arbeitsmärkte in Ost und West noch immer deutlich, mit weitreichenden Konsequenzen für den gesellschaftlichen Wandel und die Lebenslagen ostdeutscher Bürgerinnen und Bürger.
Dieses Dossier präsentiert wissenschaftliche Analysen und Positionen politischer Akteure zum Strukturwandel in den Bereichen Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Bevölkerung, Gesellschaft und Bildung.
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- Personengruppen
- geografischer Bezug
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Literaturhinweis
Abschlußbericht zur repräsentativen Umfrage 10/90 unter Ost-Berliner Arbeitslosen (1991)
Abstract
"Gegenstand der Untersuchung war eine repräsentative Umfrage unter Arbeitslosen in Ost-Berlin zur Klärung folgender Fragestellungen:
- Soziale Zusammensetzung der registrierten Arbeitslosen Ostberlins
- Bisherige Tätigkeitsbereiche und Entlassungsgründe
- Bewerbungsverhalten und Meinung zu den eigenen Arbeitsmarktchancen
- Einstellungen zu Umschulungs- und Qualifizierungsmaßnahmen
- gewünschte Umschulungsthemen
- Meinungen zum Arbeitsamt
- Aktuelle Befindlichkeit der Arbeitslosen, Erwartungen, Hoffnungen sowie
- Einstellung zu verschiedenen aktuellen politischen Sachverhalten." (Autorenreferat) -
Literaturhinweis
Frauen in den neuen Bundesländern im Prozeß der deutschen Einigung: Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage (1991)
Zitatform
(1991): Frauen in den neuen Bundesländern im Prozeß der deutschen Einigung. Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage. (Materialien zur Frauenpolitik 11/1991), Bonn, 54 S.
Abstract
Im Mittelpunkt dieser Repräsentativumfrage bei 1.432 Frauen in der ehemaligen DDR (16-60 Jahre) stehen die Probleme der Vereinbarkeit von Familie und Beruf und zwar in der spezifischen Konstellation der früheren DDR, aber mit Blick auf die Rahmenbedingungen und Wertvorstellungen der alten Bundesrepublik. Damit im Zusammenhang stehen Fragen zur Erwerbstätigkeit und zu dem Stellenwert, den sie für die Frauen hat, wie auch Fragen nach der Arbeitsteilung im Haushalt und die Meinungserforschung zur Gleichberechtigung und zur geschlechtsspezifischen Rollenzuweisung. Als wesentliches Ergebnis kristallisiert sich dabei heraus, daß die Berufstätigkeit für die Frauen in den neuen Bundesländern ein selbstverständliches und obendrein unverzichtbares Element ihrer Lebensplanung ist. Die Alternativrolle "Hausfrau" existiert generell nicht als Lebensperspektive und ist nur für eine deutliche Minderheit im eigenen Wertsystem verankert. Trotzdem unterscheidet sich die geschlechtsspezifische Arbeitsteilung zwischen Männern und Frauen nicht wesentlich von der in der alten Bundesrepublik. (IAB2)
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Literaturhinweis
Beschäftigungsperspektiven für Frauen in den neuen Bundesländern (1990)
Brandner, Sylvia;Zitatform
Brandner, Sylvia (1990): Beschäftigungsperspektiven für Frauen in den neuen Bundesländern. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 43, H. 35/36, S. 32-39.
Abstract
Der politische und wirtschaftliche Systemwandel auf dem Gebiet der ehemaligen DDR führte innerhalb kurzer Zeit zu einer hohen Zahl von Arbeitslosen und Kurzarbeitern. Angesichts des allgemeinen Beschäftigungsrückgangs und der zu erwartenden strukturellen Veränderungen gilt es, die Aussichten verschiedener Gruppen von Arbeitnehmern auf dem neugeschaffenen Arbeitsmarkt zu untersuchen. Hierbei spielen neben dem Wirtschaftszweig, in dem diese Personen bisher beschäftigt waren, ihrer beruflichen Qualifikation sowie regionalen Gesichtspunkten auch demographische Merkmale wie z.B. Alter und Geschlecht eine Rolle. Die überproportional hohe Frauenarbeitslosigkeit ist Anlaß für eine zusammenfassende Darstellung der Frauenerwerbstätigkeit und ihrer Voraussetzungen in der ehemaligen DDR. Daran schließt sich ein Überblick an über die bisherige Entwicklung der Arbeitslosigkeit in den neuen Bundesländern unter besonderer Berücksichtigung der Auswirkungen auf Frauen. In der sektoralen Betrachtung lassen sich einige Problembereiche mit einem starken Beschäftigungsabbau aufzeigen, wie z. B. in der Textil- und Leichtindustrie. Andererseits bestehen im Dienstleistungsbereich günstige Aussichten. Inwieweit Frauen diese Chancen wahrnehmen können, wird allerdings vom Angebot an Kindertagesstätten und von der Beteiligung der Frauen an Weiterbildungsmaßnahmen abhängen. (IAB)
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Literaturhinweis
Manager ehemaliger DDR-Betriebe: Zwischen Fehleinschätzung und Zweckoptimismus: Ergebnisse einer Befragung in den neuen Bundesländern (1990)
Abstract
Der Band dokumentiert die Ergebnisse einer Befragung von Geschäftsführern, Hauptabteilungsleitern oder Direktoren in 155 Betrieben der fünf neuen Bundesländer. Im Mittelpunkt der Interviews standen Fragen nach
- der Akzeptanz der sozialen Marktwirtschaft
- der Existenzfähigkeit ihrer Betriebe,
- den Absatzchancen ihrer Produkte,
- der Notwendigkeit westlicher Hilfe zum Überleben und
- den Erwartungen an die Treuhand und die Gesamtregierung.
Dabei zeigte sich bei den Befragten häufig eine völlig unterschiedliche Bewertung von Chancen und Risiken ihrer Betriebe. (IAB2) -
Literaturhinweis
Erwerbsbeteiligung und Familienstand von Frauen: ein deutsch-deutscher Vergleich (1993/94)
Roloff, Juliane;Zitatform
Roloff, Juliane (1993/94): Erwerbsbeteiligung und Familienstand von Frauen. Ein deutsch-deutscher Vergleich. In: Zeitschrift für Bevölkerungswissenschaft, Jg. 19, H. 1, S. 105-112.
Abstract
Familienstand, Altersstruktur und Kinderzahl beeinflussen die Erwerbsbeteiligung von Frauen im Westen der Bundesrepublik. In den neuen Bundesländern weicht dagegen nur die Erwerbsquote der älteren Frauen über 55 Jahre in nennenswertem Umfang von der sonst gleichmäßig hohen Erwerbsbeteiligung der Frauen ab. In puncto Wochenarbeitszeit ergeben sich die Unterschiede zwischen Ost und West im Hinblick auf das Vorhandensein von Kindern. (IAB)
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