Integrierte Erwerbsbiografien (IEB)
Die Integrierten Erwerbsbiografien (IEB) des IAB sind Registerdaten der Bundesagentur für Arbeit (BA), die individuelle Informationen zu Beschäftigungszeiten, Bezugszeiten von SGB-II- bzw. SGB-III-Leistungen beinhalten sowie Informationen zu Zeiten, in denen arbeitsmarktpolitische Maßnahmen absolviert wurden. Die IEB enthalten umfassende und tagesgenaue Angaben zu Beschäftigung, Verdiensten, Arbeitslosigkeit, Leistungsbezug, Anforderungsniveau der ausgeübten Tätigkeit und einigen persönlichen Merkmalen von Erwerbspersonen, die für die wissenschaftlichen Analysen von IAB-Mitarbeitenden genutzt werden können.
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Literaturhinweis
Information asymmetry, education signals and the case of Ethnic and Native Germans (2009)
Zitatform
Hornig, Stephan O., Horst Rottmann & Rüdiger Wapler (2009): Information asymmetry, education signals and the case of Ethnic and Native Germans. (CESifo working paper 2683), München, 28 S.
Abstract
"Das Papier analysiert die Auswirkungen von Signalen über das erreichte Bildungsniveau von (Spät-)Aussiedlern und 'übrigen Deutschen'. Die Analyse beruht auf der Sorting-Theorie mit produktivitätserhöhenden Effekten der Bildung. Aus dieser theoretischen Analyse folgen vier Hypothesen, inwiefern sich die Bildungssignale zwischen den beiden Gruppen unterschiedlich auswirken sollten. Diese Hypothesen werden mittels einem von uns neu zusammengestellten Datensatz zu (Spät-)Aussiedlern anhand der Prozessdaten der Bundesagentur für Arbeit empirisch getestet. Die empirische Analyse steht im Einklang mit allen Hypothesen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Wapler, Rüdiger;Ähnliche Treffer
auch erschienen als: IAB Discussion Paper , 14/2009 -
Literaturhinweis
Information asymmetry, education signals and the case of Ethnic and Native Germans (2009)
Zitatform
Hornig, Stephan O., Horst Rottmann & Rüdiger Wapler (2009): Information asymmetry, education signals and the case of Ethnic and Native Germans. (IAB-Discussion Paper 14/2009), Nürnberg, 29 S.
Abstract
"Das Papier analysiert die Auswirkungen von Signalen über das erreichte Bildungsniveau von (Spät-)Aussiedlern und 'übrigen Deutschen'. Die Analyse beruht auf der Sorting-Theorie mit produktivitätserhöhenden Effekten der Bildung. Aus dieser theoretischen Analyse folgen vier Hypothesen, inwiefern sich die Bildungssignale zwischen den beiden Gruppen unterschiedlich auswirken sollten. Diese Hypothesen werden mittels einem von uns neu zusammengestellten Datensatz zu (Spät-)Aussiedlern anhand der Prozessdaten der Bundesagentur für Arbeit empirisch getestet. Die empirische Analyse steht im Einklang mit allen Hypothesen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Wapler, Rüdiger;Ähnliche Treffer
auch erschienen als: CESifo working paper , 2683 -
Literaturhinweis
Identifying and explaining inconsistencies in linked administrative and survey data: the case of German employment biographies (2009)
Zitatform
Huber, Martina & Alexandra Schmucker (2009): Identifying and explaining inconsistencies in linked administrative and survey data. The case of German employment biographies. In: Historical social research, Jg. 34, H. 3, S. 230-241.
Abstract
"Befragungen ziehen oft bestimmte Probleme nach sich: Erinnerungslücken kommen vor und Befragte erinnern sich nicht mehr an jede Einzelheit. Eine Möglichkeit diese Probleme zu lösen, ist die zusätzliche Nutzung von qualitativen Informationen. Eine weitere, bisher jedoch vernachlässigte Möglichkeit ist die Verwendung von administrativen Daten zur Ergänzung von Befragungsdaten. Der Schwerpunkt dieses Beitrags liegt auf den Potenzialen und Problemen bei der Verknüpfung von administrativen Daten mit Befragungsdaten. Insbesondere soll dies anhand retrospektiv erhobener Berufsbiographien und den entsprechenden administrativen Daten aufgezeigt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Schmucker, Alexandra; -
Literaturhinweis
Mikroökonomische Beschäftigungseffekte des Hamburger Modells zur Beschäftigungsförderung: Evaluation eines Kombilohns (2009)
Zitatform
Jirjahn, Uwe, Christian Pfeifer & Georgi Tsertsvadze (2009): Mikroökonomische Beschäftigungseffekte des Hamburger Modells zur Beschäftigungsförderung. Evaluation eines Kombilohns. In: Schmollers Jahrbuch, Jg. 129, H. 1, S. 37-82. DOI:10.3790/schm.129.1.37
Abstract
"Das Hamburger Kombilohnmodell zielt darauf ab, Arbeitslose mit geringen Verdienstmöglichkeiten und schlechten Arbeitsmarktchancen durch zeitlich befristete Zuschüsse, die sowohl den Teilnehmern an der Maßnahme als auch den Arbeitgebern gewährt werden, in den regulären Arbeitsmarkt zu integrieren. Der Beitrag vergleicht auf der Basis eines Propensity Score Matching den Arbeitsmarkterfolg von Arbeitslosen, die eine Förderung erhalten haben, mit dem Arbeitsmarkterfolg derjenigen, die keine Förderung erhalten haben. Die Ergebnisse sprechen für einen über den Förderungszeitraum hinaus anhaltenden positiven Effekt auf die individuellen Arbeitsmarktchancen. Eine mögliche Erklärung für diesen zumindest mittelfristig anhaltenden Effekt der temporären Zuschüsse könnte darin bestehen, dass die Teilnehmer während der Maßnahme zusätzliche Erfahrungen sammeln und ihre Produktivität steigt. Eine zweite Erklärung besteht darin, dass durch die Zuschüsse die auf der Arbeitnehmer- und auf der Arbeitgeberseite anfallenden Fixkosten, die mit der Aufnahme eines Beschäftigungsverhältnisses verbunden sind, effektiv gesenkt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Short-term training variety for welfare recipients: the effects of different training types (2009)
Kopf, Eva;Zitatform
Kopf, Eva (2009): Short-term training variety for welfare recipients: the effects of different training types. (IAB-Discussion Paper 17/2009), Nürnberg, 50 S.
Abstract
"Seit 2005 müssen arbeitslose erwerbsfähige Hilfebedürftige dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Aktivierungsmaßnahmen sollen sie hierbei unterstützen. Zahlenmäßig bedeutsam sind die kurzen Eignungsfeststellungs- und Trainingsmaßnahmen, die verschiedene Qualifikationen vermitteln oder beim Bewerbungsprozess unterstützen sollen. Es ist jedoch nur wenig über die Wirksamkeit solch kurzer Maßnahmen für Arbeitslosengeld II-Empfänger bekannt. Diese Arbeit evaluiert die Effekte von sieben Trainingsmaßnahmearten in der Einführungsperiode einschneidender Arbeitsmarktreformen Anfang 2005 auf die individuelle Beschäftigungswahrscheinlichkeit der Teilnehmer. Es werden dazu administrative Daten und Propensity Score Matching verwendet. Die Ergebnisse zeigen, dass betriebliche Trainingsmaßnahmen starke positive Effekte haben. Außerdem ist Kenntnisvermittlung wirksamer als andere Arten von Training. Dennoch können die direkten Vergleiche von Kenntnisvermittlung mit anderen Maßnahmetypen nicht konsistente positive Effekte zeigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Wirkung von Trainingsmaßnahmen für ALG-II-Bezieher: Auf den Inhalt kommt es an (2009)
Kopf, Eva; Wolff, Joachim;Zitatform
Kopf, Eva & Joachim Wolff (2009): Die Wirkung von Trainingsmaßnahmen für ALG-II-Bezieher: Auf den Inhalt kommt es an. (IAB-Kurzbericht 23/2009), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"Aktivierungsmaßnahmen für Arbeitslosengeld-II-Bezieher zielen auf direkte Integration in den ersten Arbeitsmarkt.
Die Wirkungsanalysen (Auswertung von anonymisierten administrativen Personendaten der BA-Statistik) zeigen, wie sich unterschiedliche Förderarten auf die Beschäftigungschancen der Teilnehmer (im Jahr 2005) auswirken und ob die Wirkungen nachhaltig sind.
Die Ergebnisse beziehen sich auf sechs verschiedene Typen von Trainingsmaßnahmen (TM): vier schulische Maßnahmetypen (Bewerbungstrainings, die Vermittlung von Kenntnissen und Fähigkeiten, Eignungsfeststellungen sowie Kombinationen der Maßnahmen) und zwei betriebliche Maßnahmearten (Vermittlung von Kenntnissen und Fähigkeiten sowie Kombinationen und Eignungsfeststellungen).
Am stärksten fallen die Beschäftigungseffekte für Teilnehmer an den zwei Arten betrieblicher TM aus, gefolgt von schulischen TM zur Vermittlung von Kenntnissen sowie Eignungsfeststellungen. Im Schnitt weisen die Ergebnisse auf keine oder teils etwas nachteilige Wirkungen der Teilnahmen an Bewerbungstrainings hin." (Autorenreferat, IAB-Doku)Beteiligte aus dem IAB
Wolff, Joachim;Weiterführende Informationen
- Beschäftigungseffekt der schulischen Trainingsmaßnahmen für ALG-II-Bezieher 28 Monate nach Maßnahmebeginn und Anteil der ungefördert sozialversicherungspflichtig Beschäftigten unter den ehemaligen Maßnahmeteilnehmern
- Beschäftigungseffekt der betrieblichen Trainingsmaßnahmen für ALG-II-Bezieher 28 Monate nach Maßnahmebeginn und Anteil der ungefördert sozialversicherungspflichtig Beschäftigten unter den ehemaligen Maßnahmeteilnehmern
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Literaturhinweis
Bildungsgutscheine in der aktiven Arbeitsmarktpolitik (2009)
Zitatform
Kruppe, Thomas (2009): Bildungsgutscheine in der aktiven Arbeitsmarktpolitik. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 58, H. 1, S. 9-19. DOI:10.3790/sfo.58.1.9
Abstract
"Seit dem Jahr 2003 wird der Zugang in Maßnahmen der beruflichen Weiterbildung durch die Arbeitsagenturen über die Vergabe von Bildungsgutscheinen gesteuert. Diese Studie diskutiert zunächst aus theoretischer Sicht die Prozesse bei der Vergabe und Einlösung. Sie legt zudem erste Befunde vor, welche Arbeitslosen die erhaltenen Bildungsgutscheine tatsächlich eingelöst haben. Grundlage der Untersuchung ist eine - hier erstmalig durchgeführte - Verknüpfung der originären Geschäftsdaten der Bundesagentur für Arbeit zu Bildungsgutscheinen mit Forschungsdaten des IAB, den Integrierten Erwerbsbiographien (IEB). Probit-Schätzungen zeigen, dass insbesondere Gruppen mit schlechten Arbeitsmarktchancen - z.B. Arbeitslose mit geringer Qualifikation - den Bildungsgutschein mit vergleichsweise geringer Wahrscheinlichkeit einlösen. Ursachen hierfür können auf Seiten der Anbieter von Bildungsmaßnahmen als auch auf Seiten der Arbeitnehmer liegen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Active labour market policy in East Germany: waiting for the economy to take off (2009)
Zitatform
Lechner, Michael & Conny Wunsch (2009): Active labour market policy in East Germany. Waiting for the economy to take off. In: Economics of Transition, Jg. 17, H. 4, S. 661-702. DOI:10.1111/j.1468-0351.2009.00362.x
Abstract
Untersucht werden die Beschäftigungseffekte der bedeutendsten arbeitsmarktpolitischen Programme in Ostdeutschland. Hierzu wurde eine breitangelegte und informative Datenbasis administrativer Daten analysiert. Unter Anwendung von matching-Verfahren zeigt sich, dass sich die Beschäftigungschancen der Programmteilnehmer auf dem ersten Arbeitsmarkt im Verlauf von 2,5 Jahren nach Programmstart nicht bessern. Trotzdem haben die Programme angesichts der angespannten Situation auf dem ostdeutschen Arbeitsmarkt auch Auswirkungen auf die Teilnehmer, die als positiv angesehen werden können. (IAB)
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Literaturhinweis
Are training programs more effective when unemployment is high? (2009)
Zitatform
Lechner, Michael & Conny Wunsch (2009): Are training programs more effective when unemployment is high? In: Journal of labor economics, Jg. 27, H. 4, S. 653-692. DOI:10.1086/644976
Abstract
"We estimate short-run, medium-run, and long-run individual labor market effects of training programs for the unemployed by following program participation on a monthly basis over a 10-year period. Since analyzing the effectiveness of training over such a long period is impossible with experimental data, we use an administrative database compiled for evaluating German training programs. Based on matching estimation adapted to address the various issues that arise in this particular context, we find a clear positive relation between the effectiveness of the programs and the unemployment rate over time." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Homogene und heterogene Teilnahmeeffekte des Hamburger Kombilohnmodells: ein Verfahrensvergleich von Propensity Score Matching und linearer Regression (2009)
Zitatform
Pfeifer, Christian (2009): Homogene und heterogene Teilnahmeeffekte des Hamburger Kombilohnmodells. Ein Verfahrensvergleich von Propensity Score Matching und linearer Regression. In: Wirtschafts- und Sozialstatistisches Archiv, Jg. 3, H. 1, S. 41-65. DOI:10.1007/s11943-009-0055-1
Abstract
"Der vorliegende Beitrag untersucht die Teilnahmeeffekte des Hamburger Kombilohnmodells mit Daten der Stichprobe der Integrierten Erwerbsbiografien. Hierfür werden neben dem Verfahren des Propensity Score Matching auch lineare Regressionen durchgeführt. Die so ermittelten Teilnahmeeffekte variieren nur geringfügig zwischen den beiden Evaluierungsmethoden. Jedoch ist die Ermittlung und Interpretation von heterogenen Teilnahmeeffekten mit linearen Regressionen einfacher als mit Matching Methoden. Insgesamt zeigen sich stark positive Teilnahmeeffekte, die bei Problemgruppen am Arbeitsmarkt höher ausfallen. Daher scheint das Hamburger Kombilohnmodell neben allgemein positiven Wirkungen auch zielgruppenorientiert zu sein." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Cleansing procedures for overlaps and inconsistencies in administrative data: the case of German labour market data (2009)
Zitatform
Scioch, Patrycja & Dirk Oberschachtsiek (2009): Cleansing procedures for overlaps and inconsistencies in administrative data. The case of German labour market data. In: Historical social research, Jg. 34, H. 3, S. 242-259.
Abstract
"In den letzten zehn Jahren wurden prozessgenerierte und administrative Daten stetig wichtiger für die Arbeitsmarktforschung. Die größten Vorteile dieser Daten sind große Stichprobenumfänge, das Fehlen von Beobachtungslücken und Totalausfällen. Dennoch bleibt die Qualität und Validität der Informationen unklar. Diese Arbeit greift diesen Punkt auf und richtet den Schwerpunkt auf den Einfluss von alternativen Bereinigungsprozeduren auf Forschungsergebnisse. Insbesondere nutzt die vorliegende Arbeit die von Wunsch/Lechner (2008) vorgeschlagenen Prozeduren der Datenaufbereitung bei der Evaluation von Programmen der aktiven Arbeitsmarktforschung in Deutschland. Die ersten Ergebnisse sind auf Sensitivitätsanalysen bei der Erstellung von Beobachtungsgruppen beschränkt. Die Ergebnisse zeigen, dass die Zusammensetzung der Gruppen robust gegenüber einer Änderung der Datenaufbereitung ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ungleiche Erwerbsbeteiligung: Messkonzepte für ein segmentiertes Beschäftigungssystem (2008)
Alda, Holger; Bartelheimer, Peter;Zitatform
Alda, Holger & Peter Bartelheimer (2008): Ungleiche Erwerbsbeteiligung: Messkonzepte für ein segmentiertes Beschäftigungssystem. In: S. Gensior, L. Lappe & H. G. Mendius (Hrsg.) (2008): Im Dickicht der Reformen: Folgen und Nebenwirkungen für Arbeitsmarkt, Arbeitsverhältnis und Beruf (Deutsche Vereinigung für Sozialwissenschaftliche Arbeitsmarktforschung. Arbeitspapier, 2008-01), S. 49-78.
Abstract
Die Arbeitsmarktforschung produziert nicht nur wissenschaftliches Zahlenmaterial, sondern übt auch politische Deutungsmacht über das Arbeitsmarktgeschehen aus. Ihre Kennzahlen entscheiden mit darüber, wie politische Akteure die Arbeitsmarktsituation deuten und welche Probleme des Beschäftigungssystems sie als Gegenstand politischen Handelns akzeptieren. Der Beitrag plädiert daher für eine Erweiterung der Arbeitsmarktbeobachtung um dynamische Messkonzepte, die über Stichtagsdaten und Bestandsgrößen hinausgehen und Zustandsänderungen und Verläufe abbilden können. Die Autoren entwickeln exemplarisch den Vorschlag einer verlaufsorientierten Kennziffer der individuellen Erwerbsbeteiligung, die auf Daten der Stichprobe integrierter Erwebsbiografien basiert. Anhand gemeldeter Zeiten in regulärer sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung wird die 'Beschäftigungsleistung' des deutschen Arbeitsmarktes gemessen und ein individuelles Maß für die Erwerbsbeteiligung vorgeschlagen. Hierzu wird für einen Fünfjahreszeitraum der Grad der Arbeitsmarktintegration und die Verteilung auf Zonen der Erwerbsbeteiligung bestimmt. Zudem werden Beschäftigungszeiten im Niedriglohnsektor berücksichtigt. Es zeigt sich, dass obwohl rund zwei Drittel der Erwerbspersonen stabil beschäftigt sind, der Befund einer segmentierten Erwerbsgesellschaft, in der die Risiken des Arbeitsmarktes ungleich verteilt sind, bestehen bleibt. (IAB)
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Literaturhinweis
Turning unemployment into self-employment: effectiveness of two start-up programmes (2008)
Zitatform
Baumgartner, Hans J. & Marco Caliendo (2008): Turning unemployment into self-employment. Effectiveness of two start-up programmes. In: Oxford Bulletin of Economics and Statistics, Jg. 70, H. 3, S. 347-373. DOI:10.1111/j.1468-0084.2008.00505.x
Abstract
"Turning unemployment into self-employment has become a major focus of German active labour market policy (ALMP) in recent years. If effective, this would not only reduce Germany's persistently high unemployment rate, but also increase its notoriously low self-employment rate. Empirical evidence on the effectiveness of such programmes is scarce. We evaluate the effectiveness of two start-up programmes for the unemployed, where we include the probability of being employed, the probability of being unemployed and personal income as outcome variables. Our results show that at the end of the observation period, both programmes are effective. The considerable positive effects present a stark contrast to findings from evaluations of other German ALMP programmes in recent years. Hence, ALMP programmes aimed at moving the unemployed into self-employment may prove to be among the most effective, both in Germany and elsewhere." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Contracting out placement services in Germany: is assignment to private providers effective for needy job-seekers? (2008)
Zitatform
Bernhard, Sarah & Joachim Wolff (2008): Contracting out placement services in Germany. Is assignment to private providers effective for needy job-seekers? (IAB-Discussion Paper 05/2008), Nürnberg, 38 S.
Abstract
"Zentrales Ziel der Einbindung privater Vermittlungsdienstleister - über so genannte Beauftragungen Dritter mit der gesamten Vermittlung - ist die Einführung von Wettbewerb. Über den Marktmechanismus soll sich die Effektivität der Arbeitsvermittlung erhöhen. Die Studie untersucht die Effektivität der zeitlich begrenzten Überweisung von Arbeitslosengeld-II-Empfängern an private Vermittlungsdienstleister und vergleicht deren Arbeitsmarktergebnisse hinsichtlich regulärer Beschäftigung, der Vermeidung von Arbeitslosigkeit und Arbeitslosengeld-II-Bezug mit denen einer geeigneten Kontrollgruppe. Die Kontrollgruppe wurde auf Basis von Prozessdaten mit Hilfe von statistischen Propensity-Score-Matching gebildet. Im Blickpunkt der Untersuchung steht der Zeitraum nach Inkrafttreten des vierten Gesetzes für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt im Jahr 2005. Mit diesem so genannten IV. Hartz-Gesetz wurde das bedarfsorientierte Arbeitslosengeld II eingeführt und gleichzeitig die Betonung auf die Aktivierung arbeitsloser Hilfebedürftiger gelegt.
Schwer vermittelbare Arbeitslose in Beschäftigung zu bringen, erfordert in der Regel größere Anstrengungen. Es ist daher eine interessante Frage, ob Menschen mit a priori unterschiedlichen Beschäftigungschancen auch unterschiedlich von ihrer Überweisung an private Vermittlungsdienstleister profitieren. Um diese Frage zu beantworten, werden verschiedene Teilgruppen getrennt nach Geschlecht, Alter, Migrationshintergrund, beruflicher Ausbildung und Dauer seit der letzten Beschäftigung analysiert. Die Ergebnisse zeigen, dass in einigen Fällen die Überweisung an private Vermittler relativ wirksamer für solche Gruppen von Arbeitsuchenden ist, die eher schwer zu vermitteln sind. Trotz positiver Beschäftigungseffekte für einige Teilgruppen zeigen die Ergebnisse insgesamt jedoch, dass die Überweisung an private Vermittler im Allgemeinen ineffektiv und für einige Teilgruppen in Bezug auf die Vermeidung von Arbeitslosigkeit und Arbeitslosengeld-II-Bezug kontraproduktiv ist." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Wirkungen der Beschäftigungspflicht schwerbehinderter Arbeitnehmer: Erkenntnisse aus der Einführung des "Gesetzes zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit Schwerbehinderter" (2008)
Zitatform
Braakmann, Nils (2008): Wirkungen der Beschäftigungspflicht schwerbehinderter Arbeitnehmer. Erkenntnisse aus der Einführung des "Gesetzes zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit Schwerbehinderter". In: Zeitschrift für ArbeitsmarktForschung, Jg. 41, H. 1, S. 9-24.
Abstract
"Die Studie untersucht mit Hilfe eines neu verfügbaren Datensatzes aus Prozessdaten der Bundesagentur für Arbeit, der Stichprobe der Integrierten Erwerbsbiographien, die Wirkung einer verpflichtenden Beschäftigungsquote für schwerbehinderte Arbeitnehmer in Deutschland. Wir nutzen die exogene Senkung dieser Quote durch die Einführung des 'Gesetzes zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit Schwerbehinderter' als natürliches Experiment und schätzen die Änderung in der Wahrscheinlichkeit einer Beschäftigungsaufnahme durch regressionskorrigierte Difference-in-Differences-Schätzer. Unsere Ergebnisse legen nahe, dass die Änderung der Beschäftigungsquote die Beschäftigungschancen von Schwerbehinderten weder verbessert noch verschlechtert hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
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Start-up subsidies in East Germany: finally, a policy that works? (2008)
Zitatform
Caliendo, Marco (2008): Start-up subsidies in East Germany. Finally, a policy that works? (IZA discussion paper 3360), Bonn, 32 S.
Abstract
"The German government has spent between 7bn and 11bn Euro per year on active labor market policies (ALMP) in East Germany in the last decade. The effectiveness of the most important programs (in terms of participants and spending) such as job-creation schemes and vocational training has been evaluated quite thoroughly in recent years. The results are disappointing, indicating that nearly all of these 'traditional' programs have to be rated as a failure. In light of these findings, policies to encourage unemployed people to become self-employed gained increasing importance. We present first evidence on the effectiveness of two start-up programs in East Germany. Our findings - even though partly preliminary - are rather promising, showing that these programs increase employment chances and earnings of participants. Hence, start-up subsidies might work even in a labor market with structural problems such as the one in East Germany." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Individuelle und betriebliche Determinanten des Übergangserfolgs nach dualer Ausbildung (2008)
Zitatform
Dietrich, Hans (2008): Individuelle und betriebliche Determinanten des Übergangserfolgs nach dualer Ausbildung. In: Bundesinstitut für Berufsbildung, Bonn (Hrsg.) (2008): Zukunft berufliche Bildung : Potenziale mobilisieren - Veränderungen gestalten. 5. BIBB-Fachkongress 2007. Ergebnisse und Perspektiven. Mit umfassender Dokumentation auf CD-ROM, o. Sz.
Abstract
Auf Basis von Daten der IEB (Integrierte Erwerbsbiographien) des IAB und von Daten der BIBB-Studie 'Kosten und Nutzen der betrieblichen Ausbildung' untersucht der Beitrag die individuellen und betrieblichen Determinanten des Übergangs nach dualer Ausbildung. Er kommt zu dem Ergebnis, dass ein enger Zusammenhang zwischen der betrieblichen Ausbildungsstrategie und dem Übergangserfolg nach der betrieblichen Ausbildung besteht, wobei die betriebliche Ausbildung in Abhängigkeit vom Ausbildungsmodus unterschiedliche Perspektiven des Betriebsverbleibs, des Übergangs in einen anderen Betrieb oder auch den Zugang in Arbeitslosigkeit oder Maßnahmenteilnahme eröffnet. Mit zunehmender Dauer ab Ausbildungsende steigt im Falle der produktivitätsorientierten Ausbildungsstrategie die Wechselwahrscheinlichkeit. Demgegenüber ist bei Auszubildenden, die nach dem Investitionsmodell ausgebildet werden, die Wahrscheinlichkeit, im Ausbildungsbetrieb zu verbleiben deutlich höher und die des Übergangs in Arbeitslosigkeit oder in Maßnahmen deutlich geringer. Regionale Effekte sind besonders bei Auszubildenden, die produktivitätsorientiert ausgebildet wurden, zu beobachten. Diese können in strukturschwachen Regionen auch durch individuelle Charakteristika nicht kompensiert werden. Die Untersuchungsergebnisse zeigen deutliche Stratifizierungsmuster im dualen System. Der Autor kommt daher zu dem Schluss, dass es für den weiteren Erwerbsverlauf nicht unerheblich ist, in welchem Beruf und in welchem Betrieb eine betriebliche Ausbildung erworben wurde. (IAB)
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Literaturhinweis
Déjà vu? Short-term training in Germany 1980-1992 and 2000-2003 (2008)
Zitatform
Fitzenberger, Bernd, Olga Orlyanskaya, Aderonke Osikominu & Marie Waller (2008): Déjà vu? Short-term training in Germany 1980-1992 and 2000-2003. (IZA discussion paper 3540), Bonn, 54 S.
Abstract
Gemessen an der Zahl der Teilnehmer haben sich kurzzeitige Trainingsmaßnahmen zum wichtigsten Instrument aktiver Arbeitsmarktpolitik entwickelt. Über die Effizienz unterschiedlicher Formen von Trainingsmaßnahmen und über ihre langfristigen Auswirkungen ist jedoch wenig bekannt. In dem Beitrag werden die Auswirkungen kurzzeitiger Trainingsmaßnahmen in Westdeutschland im Zeitraum von 1980 bis 1992 und im Zeitraum 2000 bis 2003 hinsichtlich der beiden Ergebnisse Erwerbstätigkeit und Teilnahme an Langzeit-Trainingsmaßnahmen geschätzt. Es werden meist persistente positive und häufig signifikante Beschäftigungseffekte kurzzeitiger Trainingsmaßnahmen nachgewiesen. Trainingsmaßnahmen, die einen Schwerpunkt auf Kontrolle des Suchaufwandes legen, zeigen im Vergleich mit reinen Trainingsprogrammen geringfügig geringere Effekte. Die Dauer der Lock-In-Perioden war in den 1980er Jahren und in den 1990er Jahren länger als zu Anfang des 21. Jahrhunderts. Kurzzeitige Trainingsmaßnahmen führen zu einer häufigeren Teilnahme an Langzeit-Trainingsmaßnahmen, wobei diese Auswirkung im früheren Zeitraum stärker ausgeprägt ist. (IAB)
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Literaturhinweis
Déjà vu? Short-term training in Germany 1980-1992 and 2000-2003 (2008)
Zitatform
Fitzenberger, Bernd, Olga Orlyanskaya, Aderonke Osikominu & Marie Waller (2008): Déjà vu? Short-term training in Germany 1980-1992 and 2000-2003. (IAB-Discussion Paper 27/2008), Nürnberg, 55 S.
Abstract
Gemessen an der Zahl der Teilnehmer haben sich kurzzeittige Trainingsmaßnahmen zum wichtigsten Instrument aktiver Arbeitsmarktpolitik entwickelt. Über die Effizienz unterschiedlicher Formen von Trainingsmaßnahmen und über ihre langfristigen Auswirkungen ist jedoch wenig bekannt. In dem Beitrag werden die Auswirkungen kurzzeitiger Trainingsmaßnahmen in Westdeutschland im Zeitraum von 1980 bis 1992 und im Zeitraum 2000 bis 2003 hinsichtlich der beiden Ergebnisse Erwerbstätigkeit und Teilnahme an Langzeit-Trainingsmaßnahmen geschätzt. Es werden meist persistente positive und häufig signifikante Beschäftigungseffekte kurzzeitiger Trainingsmaßnahmen nachgewiesen. Trainingsmaßnahmen, die einen Schwerpunkt auf Kontrolle des Suchaufwandes legen, zeigen im Vergleich mit reinen Trainingsprogrammen geringfügig geringere Effekte. Die Dauer der Lock-In-Perioden war in den 1980er Jahren und in den 1990er Jahren länger als zu Anfang des 21. Jahrhunderts. Kurzzeitige Trainingsmaßnahmen führen zu einer häufigeren Teilnahme an Langzeit-Trainingsmaßnahmen, wobei diese Auswirkung im früheren Zeitraum stärker ausgeprägt ist. (IAB)
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Literaturhinweis
Trainingsmaßnahmen: Für welche unter 25-jährigen Arbeitslosengeld-II-Empfänger erhöhen sie die Beschäftigungschancen? (2008)
Hartig, Martina; Wolff, Joachim; Jozwiak, Eva;Zitatform
Hartig, Martina, Eva Jozwiak & Joachim Wolff (2008): Trainingsmaßnahmen: Für welche unter 25-jährigen Arbeitslosengeld-II-Empfänger erhöhen sie die Beschäftigungschancen? (IAB-Forschungsbericht 06/2008), Nürnberg, 74 S.
Abstract
"Bedürftige Jugendliche und junge Erwachsene unter 25 Jahren sind eine besondere Zielgruppe der Arbeitsmarktpolitik. Das Sozialgesetzbuch (SGB) II sieht vor, dass sie möglichst schnell in Arbeit, Ausbildung oder Arbeitsgelegenheiten vermittelt werden. Ein Instrument zur Aktivierung sind Eignungsfeststellungs- und Trainingsmaßnahmen, mit denen junge Erwachsene in besonderem Maße gefördert werden und durch die eine Eingliederung in Erwerbsarbeit beschleunigt werden könnte. Diese Studie untersucht mit Hilfe von Propensity Score Matching, inwieweit Trainingsmaßnahmen dies für unterschiedliche Gruppen von Jugendlichen bewirken. Dabei wird zwischen den Wirkungen betrieblicher und nicht-betrieblicher Maßnahmen unterschieden. Wir betrachten Teilnehmer, die kurz nach der Einführung der Grundsicherung für Arbeitsuchende, von Februar bis April 2005 eine Trainingsmaßnahme begonnen haben, und eine adäquate Vergleichsgruppe von bedürftigen Personen, die in diesem Zeitraum nicht daran teilgenommen haben. Die Ergebnisse zeigen, dass eher betriebliche Trainingsmaßnahmen dazu beitragen, dass junge Erwachsene eine reguläre Beschäftigung aufnehmen. Dabei profitieren Teilnehmer, die bereits vorher Berufserfahrung gesammelt haben etwas mehr von der Förderung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Wolff, Joachim;
