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Dossier

Jugendarbeitslosigkeit

Trotz eines Rückgangs ist die EU-Jugendarbeitslosenquote nach wie vor sehr hoch. Laut EU-Kommission sind derzeit 4,5 Millionen junge Menschen (im Alter von 15 bis 24 Jahren) arbeitslos. Einem großen Teil dieser Generation droht durch fehlende Zukunftsperspektiven soziale Ausgrenzung mit weitreichenden Folgen. Mit Maßnahmen wie der Europäischen Ausbildungsallianz und Jugendgarantien der Länder soll entgegengesteuert werden.
Diese Infoplattform bietet einen Einblick in die Literatur zu den Determinanten von und Strategien gegen Jugendarbeitslosigkeit auf nationaler wie internationaler Ebene.

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  • Literaturhinweis

    High-school dropouts and transitory labor market shocks: the case of the Spanish housing boom (2010)

    Aparicio, Ainhoa;

    Zitatform

    Aparicio, Ainhoa (2010): High-school dropouts and transitory labor market shocks. The case of the Spanish housing boom. (IZA discussion paper 5139), Bonn, 53 S.

    Abstract

    "This paper addresses the implications of transitory changes in labor market conditions for low versus high educated workers on the decision to acquire education. To identify this effect, I use the improvement in the labor market prospects of low educated workers motivated by the increases in employment and wages in the construction sector during the recent housing boom. The estimation strategy is based on the fact that changes in the labor market driven by the construction sector affect only men. Increases in construction activity are found to increase men's propensity to drop out of high-school, relative to women. According to this finding, policies promoting education should strengthen when in the presence of transitory shocks in the labor market that make dropping out more attractive." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The determinants of youth temporary employment in the enlarged Europe: do labour market institutions matter? (2010)

    Baranowska, Anna; Gebel, Michael ;

    Zitatform

    Baranowska, Anna & Michael Gebel (2010): The determinants of youth temporary employment in the enlarged Europe. Do labour market institutions matter? In: European Societies, Jg. 12, H. 3, S. 367-390. DOI:10.1080/14616690903165434

    Abstract

    "This article uses comparative micro data from the 2004 European Union Labour Force Survey (EULFS) for 23 European countries to study the impact of labour market institutions on the youth relative temporary employment probability. We find relatively high temporary employment rates for young workers in all countries but also a large cross-country variation in this respect. The results of multi-level regression analyses confirm that neither employment protection of regular contracts nor its interaction with the level of employment protection of temporary contracts affects the young people's relative risk. Instead, we find a positive association between collective bargaining coverage as a measure of insider-outsider cleavages and the relative temporary employment risk of young persons. These results remain robust even after controlling for macro-structural conditions, such as unemployment rate and business uncertainty." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Youth unemployment: Deja Vu? (2010)

    Bell, David N. F.; Blanchflower, David G. ;

    Zitatform

    Bell, David N. F. & David G. Blanchflower (2010): Youth unemployment: Deja Vu? (IZA discussion paper 4705), Bonn, 58 S.

    Abstract

    "This paper reviews current issues in youth labour markets in developed countries. It argues that young people aged 16-25 have been particularly hard hit during the current recession. Using the USA and UK as cast studies, it analyses both causes and effects of youth unemployment using micro-data. It argues that there is convincing evidence that the young are particularly susceptible to the negative effects of spells of unemployment well after their initial experience of worklessness. Because the current youth cohort is relatively large, the longer-term outlook for youth unemployment is quite good, but there is a strong case for policy intervention now to address the difficulties that the current cohort is having in finding access to work." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Effekte der Weltwirtschaftskrise auf den Arbeitsmarkt: Jugendliche tragen die Hauptlast (2010)

    Bellmann, Lutz ; Buttler, Friedrich;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz & Friedrich Buttler (2010): Effekte der Weltwirtschaftskrise auf den Arbeitsmarkt: Jugendliche tragen die Hauptlast. In: IAB-Forum H. 2, S. 66-71. DOI:10.3278/IFO1002W066

    Abstract

    "Die globale Finanz- und Wirtschaftskrise hat sich in den meisten Ländern wesentlich gravierender auf den Arbeitsmarkt ausgewirkt als in Deutschland. Besonders junge Erwachsene, die Schwierigkeiten beim Übergang in Ausbildung und Beschäftigung haben, sind davon betroffen. Gleiches gilt für diejenigen, die gerade begonnen haben, im Berufsleben Fuß zu fassen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ;
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  • Literaturhinweis

    Erwerbstätigkeit junger Erwachsener ohne abgeschlossene Berufsausbildung (2010)

    Braun, Uta; Bremser, Felix; Schöngen, Klaus; Weller, Sabrina Inez ;

    Zitatform

    Braun, Uta, Felix Bremser, Klaus Schöngen & Sabrina Inez Weller (2010): Erwerbstätigkeit junger Erwachsener ohne abgeschlossene Berufsausbildung. In: M. Friedrich (Red.) (2010): Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2010 : Informationen und Analysen zur Entwicklung der beruflichen Bildung.

    Abstract

    "Ungelernte Erwerbstätige stellen nach den bisherigen Ergebnissen des Mikrozensus keine homogene Gruppe dar. Sie lassen sich damit auch nicht in ihrer Gesamtheit als eine Gruppe definieren, in der einheitliche Problemlagen angetroffen werden. Eine Unterscheidung nach Schulabschlüssen zeigt erhebliche Differenzen in der beruflichen Einmündung: Bei jungen Erwachsenen ohne Schulabschluss überwiegen Tätigkeiten in Hilfsarbeiterberufen und in geringfügiger Beschäftigung - Letzteres v. a. bei jungen Frauen. Bei Ungelernten mit Studienberechtigung hingegen reicht das Erwerbsspektrum nicht selten bis in Selbstständigkeit sowie in qualifizierte kaufmännische und IT-Berufe hinein. Bei Ungelernten ohne schulischen Abschluss finden sich letztere Erwerbsmöglichkeiten so gut wie gar nicht. Bei Ungelernten ergibt sich damit angesichts steigender Anforderungen in der Erwerbsarbeit und des damit einhergehenden Abbaus von Arbeitsplätzen, auf denen sie beschäftigt werden könnten, eine sehr labile Erwerbssituation. Diese hat sich in den vergangenen Jahren noch weiter zugespitzt, weil ihnen die Teilnahme an Qualifizierung durch betriebliche Weiterbildung versagt blieb bzw. weil sie diese nicht wahrnahmen." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zeitarbeit als Erwerbseinstieg nach einer dualen Ausbildung (2010)

    Buch, Tanja; Hell, Stefan; Burkert, Carola ; Niebuhr, Annekatrin ;

    Zitatform

    Buch, Tanja, Carola Burkert, Stefan Hell & Annekatrin Niebuhr (2010): Zeitarbeit als Erwerbseinstieg nach einer dualen Ausbildung. In: Zeitschrift für Soziologie, Jg. 39, H. 6, S. 447-469. DOI:10.1515/zfsoz-2010-0602

    Abstract

    "Werden Jugendliche am Ausbildungsende nicht von ihrem Ausbildungsbetrieb übernommen und finden sie auch in einem anderen Betrieb keine Anstellung in einem regulären Beschäftigungsverhältnis, so stellt die Zeitarbeit eine Option zur Integration in das Erwerbssystem dar. Die Beschäftigung in Leiharbeit an der zweiten Schwelle war bislang nicht Gegenstand der Übergangsforschung. Unsere Untersuchung zeigt, dass Absolventen, die den Erwerbseinstieg über die Leiharbeit vollziehen, ungünstigere Beschäftigungsperspektiven z. B. in Bezug auf Entgelt, Arbeitslosigkeitsbetroffenheit und Berufswechsel haben. Ausgehend von Signaling-Modellen werden die Determinanten einer Leiharbeitsphase nach der Berufsausbildung auf der Basis von Probit Schätzungen ermittelt. Eine besondere Signalwirkung ist vom Schulabschluss und vom Erfolg in den beruflichen Abschlussprüfungen zu erwarten. Die Nutzung eines unikalen Datensatzes ermöglicht es, die genannten Determinanten explizit zu analysieren. Erwerbseinsteiger ohne Schulabschluss und Hauptschulabsolventen sowie Jugendliche mit schlechten Noten in der Berufsabschlussprüfung haben signifikant geringere Chancen auf eine Anstellung in einem regulären Beschäftigungsverhältnis und integrieren sich häufiger über die Leiharbeit in den Arbeitsmarkt. Die Resultate weisen darauf hin, dass in erster Linie Absolventen mit vergleichsweise geringer Produktivität den Einstieg in das Erwerbssystem über eine Beschäftigung in der Zeitarbeitsbranche bewältigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Youth on the move: European youth and geographical mobility (2010)

    Cairns, David ; Haas, Anette; Hauvette, Marion; Growiec, Katarzyna; Smyth, Jim; Delicado, Ana; Damelang, Andreas ; Tiesler, Nina Clara; Pessoa, Ines; Geisen, Thomas ; Queiros, Joao;

    Zitatform

    Cairns, David (Hrsg.) (2010): Youth on the move. European youth and geographical mobility. (Beiträge zur Regional- und Migrationsforschung), Wiesbaden: VS, Verl. für Sozialwissenschaften, 125 S.

    Abstract

    "The aim of this book is to explore concisely several important aspects of the geographical mobility of young people in Europe today. The contributors discuss important issues such as migration in work and study alongside with the consideration of the meanings of various forms of mobility: short-term and long-term stays, voyages relating to finding employment and avoiding unemployment, moves between different European member states and sojourns elsewhere. While seemingly eclectic, a number of significant commonalities emerges out of the contributions from the diverse range of contributors: the salience of national and extra-national identities in transnational movements, the significance of family and peer networks in mediating migratory movements and the impact of broader factors upon mobility patterns, including regional and national economic performance. Added to this mix are the impacts of, and implications upon, national and European youth mobility policies and the practice of youth mobility." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Haas, Anette;
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  • Literaturhinweis

    Keine Perspektive ohne Ausbildung: Eine Analyse junger Erwachsener ohne Berufsabschluss in Westdeutschland (2010)

    Funcke, Antje; Giesecke, Johannes ; Oberschachtsiek, Dirk ;

    Zitatform

    Funcke, Antje, Dirk Oberschachtsiek & Johannes Giesecke (2010): Keine Perspektive ohne Ausbildung: Eine Analyse junger Erwachsener ohne Berufsabschluss in Westdeutschland. Gütersloh, 36 S.

    Abstract

    "Die der Studie zugrunde liegenden empirischen Analysen nehmen die Gruppe der jungen Erwachsenen ohne Berufsabschluss im Alter von 25 bis 34 Jahren in Westdeutschland näher in den Blick. Damit wird zum einen von der in der Bildungsberichterstattung üblichen Altersabgrenzung der 20- bis 29-Jährigen abgewichen, da sich erst ab einem Alter von 25 Jahren bei niedriger qualifizierten Personen keine gravierenden Veränderungen bei den Qualifikationen beobachten lassen. Zum anderen wird aufgrund der deutlichen strukturellen Unterschiede zwischen dem ost- und dem westdeutschen Ausbildungs- und Arbeitsmarkt nur eine auf Westdeutschland beschränkte Untersuchung vorgenommen. Die Analysen zeigen, dass die Gruppe der Hauptschulabsolventen zunehmend von jungen Erwachsenen mit höheren Bildungsabschlüssen im Berufsbildungssystem verdrängt wird. Dementsprechend verfügen rund zwei Drittel der 25- bis 34-Jährigen ohne Ausbildungsabschluss höchstens über einen Hauptschulabschluss." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Sanktionen im SGB II: Unter dem Existenzminimum (2010)

    Götz, Susanne; Ludwig-Mayerhofer, Wolfgang; Schreyer, Franziska;

    Zitatform

    Götz, Susanne, Wolfgang Ludwig-Mayerhofer & Franziska Schreyer (2010): Sanktionen im SGB II: Unter dem Existenzminimum. (IAB-Kurzbericht 10/2010), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Die Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II) soll 'im Rahmen des Arbeitslosengeldes II das soziokulturelle Existenzminimum' gewährleisten - so das Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Das SGB II sieht aber bei normwidrigem Verhalten auch finanzielle Leistungskürzung oder gar -streichung vor. Für unter 25-Jährige gelten besonders scharfe Regelungen. Sanktionen bedeuten für Hilfebedürftige - zumindest zeitlich begrenzt - ein Leben unter dem soziokulturellen Existenzminimum. Darin liegt die besondere Brisanz von Leistungskürzungen in der Grundsicherung.
    In dem Kurzbericht werden die rechtlichen Regeln sowie Eckdaten zu Sanktionen skizziert. Vor allem aber werden Befunde aus 26 Intensivinterviews mit Fachkräften vorgestellt. Diese sind zwar nicht repräsentativ, gewähren aber differenzierte Einblicke in das Sanktionsgeschehen, insbesondere bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Schreyer, Franziska;
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  • Literaturhinweis

    Youth employment in crisis (2010)

    Ha, Byung-jin; McInerney, Caroline; Tobin, Steven; Torres, Raymond;

    Zitatform

    Ha, Byung-jin, Caroline McInerney, Steven Tobin & Raymond Torres (2010): Youth employment in crisis. (International Institute for Labour Studies. Discussion paper 201), Geneva, 38 S.

    Abstract

    "Young people have been disproportionately affected by the global crisis that erupted in the autumn of 2008. These trends have exacerbated earlier challenges and there is concern that the situation of youth will become unsustainable in some countries, representing a threat to social cohesion. The paper shows that all is not lost regarding youth unemployment. Some countries have done better than others in reducing the effects of the crisis on youth employment, which is partly due to relatively favourable initial conditions but partly also to the adoption of effective policies. The shift to fiscal consolidation in a growing number of countries is reducing the scope for pursuing these effective policies. Such a cost-cutting approach would improve fiscal balances in the short term, but at the risk of perpetuating poor employment outcomes for youth in the longer term. The paper thus provides a timely reminder of the need for carefully designed fiscal strategies." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Dropout aus der Schule - Empirisch abgesicherte Risikofaktoren und wirksame pädagogische Maßnahmen (2010)

    Hennemann, Thomas; Hagen, Tobias ; Hillenbrand, Clemens;

    Zitatform

    Hennemann, Thomas, Tobias Hagen & Clemens Hillenbrand (2010): Dropout aus der Schule - Empirisch abgesicherte Risikofaktoren und wirksame pädagogische Maßnahmen. In: Empirische Sonderpädagogik H. 3, S. 26-47.

    Abstract

    "Das frühzeitige Verlassen der Schule ohne Abschluss wirkt sich negativ auf die beruflichen, persönlichen und sozialen Perspektiven der Betroffenen aus. Ausgehend von der Beantwortung der Frage, wie häufig es in Deutschland zum Schulabbruch kommt, wird auf die gravierenden Folgen von schulischem Dropout aufmerksam gemacht. Der vorliegende Beitrag betrachtet den Gegenstand in erster Linie aus pädagogischer Perspektive. Auf Grundlage einschlägiger Metaanalysen wird ein Überblick über empirisch abgesicherte Risikofaktoren auf individueller, familiärer sowie schulischer Ebene gegeben. Darüber hinaus werden die identifizierten Faktoren in einem Entwicklungsmodell zusammengeführt und in Relation zum Entwicklungsverlauf gestellt. Abschließend erfolgt die überblicksartige Darstellung erfolgversprechender Präventionsmaßnahmen, die sich international als wirksam erwiesen haben und bisher hierzulande weitgehend unbekannt sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Schulabbrecher in Deutschland: eine bildungsstatistische Analyse mit aggregierten und Individualdaten (2010)

    Hoffmann, Sarah;

    Zitatform

    Hoffmann, Sarah (2010): Schulabbrecher in Deutschland. Eine bildungsstatistische Analyse mit aggregierten und Individualdaten. (Universität Erlangen, Nürnberg, Lehrstuhl für Arbeitsmarkt- und Regionalpolitik. Diskussionspapiere 71), Erlangen, 55 S.

    Abstract

    "Obwohl viel über Personen mit fehlenden Bildungsabschlüssen diskutiert wird, gibt es für Deutschland bislang keinen umfassenden Bericht über Jugendliche, die die Schule ohne Abschluss verlassen. Diese Studie schließt diese Lücke. Sie gibt einen Einblick über die zeitliche und regionale Entwicklung der Schulabbrecherquote sowie die Verteilung der Schulabbrecher auf unterschiedliche Schulformen. In Ostdeutschland und den Stadtstaaten verlassen überdurchschnittlich viele Jugendliche die Schule ohne Hauptschulabschluss. Jungen, Ausländer und Schüler in Haupt- und insbesondere Förderschulen sind besonders betroffen. Mithilfe von Daten des Sozioökonomischen Panels (SOEP) kann zudem gezeigt werden, dass ausländische Staatsbürgerschaft, gering qualifizierte Eltern und der Besuch einer Hauptschule das Risiko eines Schulabbruchs erhöhen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Frage nach dem guten Leben im Kontext sozialer Exklusionserfahrungen unter besonderer Berücksichtigung Jugendlicher mit beruflichen Einstiegsproblemen: eine deskriptiv-präskriptive Studie des Sozialen (2010)

    Kaiser, Michael;

    Zitatform

    Kaiser, Michael (2010): Die Frage nach dem guten Leben im Kontext sozialer Exklusionserfahrungen unter besonderer Berücksichtigung Jugendlicher mit beruflichen Einstiegsproblemen. Eine deskriptiv-präskriptive Studie des Sozialen. Marburg: Tectum, 307 S.

    Abstract

    "Soziale Ausgrenzung zieht weite Kreise. Vor allem Erwerbsarbeit bildet in unserer heutigen Gesellschaft nach wie vor das zentrale gesellschaftliche Integrationselement. Die Anerkennungsform 'Arbeit' erzeugt aber für viele Erwerbssuchende soziale Missachtungserfahrungen. Angesichts der Vielfältigkeit von sozialer Ausgrenzung muss Politik deshalb gleichsam vielseitiger als bisher nach Gegenstrategien suchen. Denn die neue Herausforderung, vor der die Demokratie heute steht, macht es notwendig, über die Erweiterung der Kriterien von Teilhabe und Ausschluss nachzudenken. Anhand fallbezogener Interviews mit Jugendlichen arbeitet Michael Kaiser heraus, dass Erwerbsarbeit und soziale Rechte aufeinander verweisen und eng miteinander verknüpft sind. Vor dem Hintergrund der Umbrüche in der Erwerbsarbeit werden zwar Betroffenen die Bürgerrechte nicht entzogen, aber sie verlieren an Substanz. Dabei liefert die Sozialethik des Capabilities approach nach Martha Nussbaum eine schlüssige Begründung für ein unbedingtes Recht auf Grundversorgung. Diese Normbegründung erhält ihre Plausibilität letztlich durch den grundlegenden anthropologischen Bezug, auf dessen Fundament eine allgemeine Theorie des Guten entwickelt wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Jugendliche ohne Hauptschulabschluss: Analysen - Regionale Trends - Reformansätze (2010)

    Klemm, Klaus;

    Zitatform

    Klemm, Klaus (2010): Jugendliche ohne Hauptschulabschluss. Analysen - Regionale Trends - Reformansätze. Gütersloh, 56 S.

    Abstract

    "Der Hauptschulabschluss gilt in Deutschland als Basis für eine Lehrstelle und den anschließenden Berufseinstieg - die Chancen von Schülern auf einen solchen Abschluss sind aber regional sehr unterschiedlich verteilt. Während im Jahr 2008 in Mecklenburg-Vorpommern fast 18 Prozent der Schulabgänger ohne Hauptschulabschluss blieben, waren es in Baden-Württemberg nur rund 5,5 Prozent. Das geht aus einer Studie des Bildungsforschers Klaus Klemm im Auftrag der Bertelsmann Stiftung hervor. Demnach war der Anteil von Schülern ohne Abschluss in den östlichen Bundesländern deutlich höher als in den Westländern. Die Studie weist zudem erstmals auch entsprechende Daten auf Kreisebene aus und stellt dabei ebenfalls gravierende Unterschiede fest." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Regional monitoring approaches for the reduction and the prevention of youth unemployment in Europe (2010)

    Larsen, Christa; Kipper, Jenny; Larsen, Christa; Schmid, Alfons; Lindsay, Colin ; Carrion, Miguel Bernal; Lopez, Alberto; Chamoutova, Daniela; MacQuaid, Ronald W.; Graziani, Claudia; Malvache, Jean-Luc; Grelet, Yvette; Martini, Mattia ; Kargalova, Marina; Mezzanzanica, Mario ; Branka, Jiri; Ricceri, Marco; de Bruin, Peter; Westphal, Christiane; Hillau, Bernard; Zackova, Hana; Celik, Kezban; Zukersteinova, Alena; Kukulak-Dolota, Iwona; Greig, Malcolm;

    Zitatform

    Larsen, Christa, Jenny Kipper & Alfons Schmid (Hrsg.) (2010): Regional monitoring approaches for the reduction and the prevention of youth unemployment in Europe. München: Hampp, 181 S.

    Abstract

    "Fighting unemployment, especially among the young, is an important goal of many actors working at the regional labour market level. The transparency of the processes of the regional labour market is an important prerequisite for the systematic application of measures and other strategies to help reducing youth unemployment. With the instruments of regional labour market monitoring, a high degree of transparency can be continuously maintained. Therefore this anthology shows various monitoring systems and approaches of different countries including specific geographical, social, political and regulatory conditions of the different regions. This book was developed by several members of the European Network of Regional Labour Market Monitoring." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Les eleves sans qualification: la France et les pays de l'OCDE. Rapport pour le Haut Conseil de l'Education (2010)

    Melnik, Ekaterina; Verdier, Eric; Steedman, Hilary; Trehin-Lalanne, Remi; Möbus, Martine; Olympio, Noemie;

    Zitatform

    Melnik, Ekaterina, Martine Möbus, Noemie Olympio & Remi Trehin-Lalanne (2010): Les eleves sans qualification. La France et les pays de l'OCDE. Rapport pour le Haut Conseil de l'Education. Paris, 169 S.

    Abstract

    "Cette synthèse comparative et européenne fait le point sur les élèves qui sortent du système scolaire sans qualification en France, en Allemagne et au Royaume-Uni. Les auteurs analysent le contenu et la portée du 'benckmark' européen concernant les jeunes sortis précocement du système puis exposent pour les trois pays en question les caractéristiques des jeunes sans qualification et leur devenir sur le marché du travail. Enfin sont examinés les dispositifs d'action publique qui s'efforcent de remédier aux difficultés rencontrées par ces jeunes." (Resume d'auteur, IAB-Doku) ((fr))

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  • Literaturhinweis

    The importance of cognitive and social skills for the duration of unemployment (2010)

    Niepel, Verena;

    Zitatform

    Niepel, Verena (2010): The importance of cognitive and social skills for the duration of unemployment. (ZEW discussion paper 2010-104), Mannheim, 51 S.

    Abstract

    "Die Studie erforscht die Rolle von Fähigkeiten in der Kindheit für die Dauer der ersten Arbeitslosigkeitsperiode im Jugend- und frühen Erwachsenenalter. Es wird somit untersucht, ob bereits früh im Lebensverlauf Fähigkeiten entdeckt werden können, die im späteren Leben für die Wahrscheinlichkeit eine Beschäftigung zu finden relevant werden. Hierzu wird insbesondere auf die Unterscheidung zwischen kognitiven und sozialen Fähigkeiten eingegangen, da diese unter Umständen verschiedene Zielgrößen für mögliche Politikmaßnahmen von seiten des Staates darstellen. Die empirische Analyse beruht auf Daten einer Kohortenstudie aus Großbritannien, die alle Personen, die in einer bestimmten Woche im März 1958 geboren wurden, an verschiedenen Zeitpunkten im Leben befragt. Soziale Fähigkeiten werden anhand einer Beurteilung des Verhaltens der Kinder durch deren Lehrer gemessen. Das Maß für kognitive Fähigkeiten setzt sich aus vier in der Schule absolvierten Tests zusammen. Die Analysen zeigen, dass höhere kognitive und soziale Fähigkeiten im Alter von sieben Jahren mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit Arbeitslosigkeit zu verlassen und eine Beschäftigung zu finden einhergehen. In Bezug auf Männer scheint der Zusammenhang allerdings hauptsächlich für diejenigen zu gelten, die in der Kindheit niedrige soziale Fähigkeiten hatten. Die qualitativen Ergebnisse ändern sich durch die Berücksichtigung des erreichten Bildungsabschlusses nicht. Zudem sind die Effekte nicht allein durch beobachtbare Unterschiede im familiären Hintergrund der Individuen, elterliches Engagement oder Schulcharakteristika zu erklären. Die Ergebnisse dieser Studie deuten somit darauf hin, dass Maßnahmen, die zur Erhöhung von kognitiven und sozialen Fähigkeiten in der Kindheit beitragen, auch das Risiko langer Arbeitslosigkeitsperioden im Jugend- und frühen Erwachsenenalter verringern. Im Lichte der Debatten über das Abschneiden in internationalen Schülerleistungstests, die sich oft auf Unterschiede in kognitiven Fähigkeiten konzentrieren, liefert diese Studie weitere Evidenz dafür, dass Investitionen in die sozialen Fähigkeiten von Kindern nicht außer Acht gelassen werden sollten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The impact of the economic and financial crisis on youth employment: measures for labour market recovery in the European Union, Canada and the United States (2010)

    O'Higgnis, Niall;

    Zitatform

    O'Higgnis, Niall (2010): The impact of the economic and financial crisis on youth employment. Measures for labour market recovery in the European Union, Canada and the United States. (Employment working paper 70), Geneva, 69 S.

    Abstract

    "This paper looks at the effects of the economic and financial crisis on the labour market experiences of young people in the European Union, Canada and the United States and discusses the policy responses which have thus far been introduced in an attempt to mitigate these deleterious effects." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Youth labour market performance in European regions (2010)

    Perugini, Cristiano ; Signorelli, Marcello ;

    Zitatform

    Perugini, Cristiano & Marcello Signorelli (2010): Youth labour market performance in European regions. In: Economic Change and Restructuring, Jg. 43, H. 2, S. 151-185. DOI:10.1007/s10644-009-9082-8

    Abstract

    "The aim of this paper is to analyse differences and changes in youth labour market performance in a large sample of European regions. The first part provides some key theoretical background. Then, after some basic descriptive analysis, regional male and female youth unemployment rate determinants are studied econometrically by means of dynamic spatial panel techniques (1999 - 2006). The analysis distinguishes the two samples of western and eastern regions. Descriptive outcomes show remarkable stability of youth unemployment rates at high levels, and their clear-cut temporal and spatial patterns. Among youth unemployment determinants, some structural factors and institutional and policy settings emerge as the most significant, but their role strongly depends on the gender group and the geographical sample considered." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Perspektive Prekarität: Wege benachteiligter Jugendlicher in den transformierten Arbeitsmarkt (2010)

    Reckinger, Gilles;

    Zitatform

    Reckinger, Gilles (2010): Perspektive Prekarität. Wege benachteiligter Jugendlicher in den transformierten Arbeitsmarkt. (Analyse und Forschung 68), Konstanz: UVK Verlagsges., 180 S.

    Abstract

    "Angesichts der wachsenden Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt haben Jugendliche mit abgebrochener Schullaufbahn oder Ausbildung immer geringere Chancen auf abgesicherte und kontinuierliche Beschäftigung. Der Schulabbruch wird zum Stigma für die Betroffenen, denen mangelnder Leistungswille, Durchhaltevermögen und Disziplin zur Last gelegt wird. In dieser ethnographischen Studie nähert sich der Autor in verstehenden Interviews den Perspektiven der Jugendlichen selbst. Die empirischen Portraits machen deutlich, welche Auswirkungen die Widersprüche zwischen realen Arbeitsmarktchancen und Selbstaktivierungsdiskursen haben, und welche gesellschaftspolitischen Folgen es mit sich bringt, die junge Generation in der Lebensperspektive Prekarität zu belassen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Jugendhilfe und § 31 Abs. 5 SGB II (2010)

    Riehle, Eckart;

    Zitatform

    Riehle, Eckart (2010): Jugendhilfe und § 31 Abs. 5 SGB II. In: ZFSH/SGB. Zeitschrift für die sozialrechtliche Praxis, Jg. 49, H. 8, S. 462-466.

    Abstract

    "Jugendliche im Alter bis 25 Jahre, die unter das SGB II fallen, erfahren in besonderem Maße, was 'Fördern und Fordern' heißt. Sie erfahren in besonderem Maße, welche Folgen es für sie hat, wenn der aktivierende Sozialstaat, der meint, zu aktivierende Fähigkeiten wären immer schon vorhanden, damit konfrontiert wird, dass diese Fähigkeiten erst entwickelt werden müssen, und wenn Fordern sich nicht an den Lebensbedingungen junger Menschen orientiert." (Textauszug, IAB-Doku)

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    Jugendsozialarbeit im Kontext von Jugendarmut und Ausgrenzung: Hintergründe, Zahlen, Ansätze (2010)

    Schindler, Brigitte; Schrieverhoff, Hannah; Simon, Titus; Müller, Stefanie; Skrobanek, Jan ; Mögling, Tatjana; Tillmann, Frank; Groh-Samberg, Olaf ; Oehme, Andreas;

    Zitatform

    (2010): Jugendsozialarbeit im Kontext von Jugendarmut und Ausgrenzung. Hintergründe, Zahlen, Ansätze. (Aspekte Jugendsozialarbeit 67), Düsseldorf, 83 S.

    Abstract

    "Eine zunehmende Zahl junger Menschen gelingt es aus sehr unterschiedlichen Gründen nicht, ihre vorhandenen Kompetenzen im Sinne einer gelingenden Lebensgestaltung einzusetzen. Zum gesunden Aufwachsen und zur Entfaltung ihrer Persönlichkeit stehen ihnen gesellschaftliche Möglichkeiten nur in begrenztem Maße zur Verfügung. Die BAG KJS hat das Europäische Jahr 2010 gegen Armut und soziale Ausgrenzung zum Anlass genommen, auf die besondere Lebenssituation dieser jungen Menschen hinzuweisen sowie eine Verbesserung ihrer Lebensbedingungen und Teilhabechancen einzufordern. Im Rahmen einer bundesweiten Kampagne zur Bekämpfung von Jugendarmut wurden diese Jugendlichen in den Mittelpunkt gerückt. Diese Veröffentlichung beschreibt die Herausforderungen an Jugendsozialarbeit angesichts Jugendarmut und gesellschaftlicher Exklusion und liefert Hintergrundwissen. Die Vorstellung des Ansatzes niedrigschwelliger Jugendsozialarbeit bzw. einer Pädagogik der Inklusion bietet gute Nachahmungsmöglichkeiten für die Praxis und rundet die Aufsatzsammlung ab." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Bestimmungsgründe der Arbeitslosigkeit nach der dualen Berufsausbildung (2010)

    Somaggio, Gabriele;

    Zitatform

    Somaggio, Gabriele (2010): Bestimmungsgründe der Arbeitslosigkeit nach der dualen Berufsausbildung. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 59, H. 6/7, S. 190-197. DOI:10.3790/sfo.59.6-7.190

    Abstract

    "Die meisten Jugendlichen absolvieren eine duale Berufsausbildung. Sie ist aufgrund der institutionellen Gegebenheiten Grundlage für einen reibungslosen Übergang von der dualen Berufsausbildung ins Erwerbsleben. Allerdings ist in den letzten Jahren ein Anstieg der Arbeitslosigkeitsrisiko unter den Ausbildungsabsolventen zu erkennen, von diesem aber nicht alle dieser Absolventen gleichermaßen betroffen sind. Gründe liegen hierbei in den Merkmalen der dualen Berufsausbildung, die trotz des formal identischen Abschlusses erhebliche Unterschiede aufweisen, womit die Ursachen der Arbeitslosigkeit nach der dualen Berufsausbildung erklärt werden können. Der vorliegende Beitrag kommt hierbei zu dem Ergebnis, dass die betrieblichen Rahmenbedingungen während der dualen Berufsausbildung einen entscheidenden Einfluss auf das Arbeitslosigkeitsrisiko ausüben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Somaggio, Gabriele;
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  • Literaturhinweis

    Off to a good start?: Jobs for youth (2010)

    Sonnet, Anne; Manfredi, Thomas; Quintini, Glenda;

    Zitatform

    Sonnet, Anne, Thomas Manfredi & Glenda Quintini (sonst. bet. Pers.) (2010): Off to a good start? Jobs for youth. (Jobs for Youth), Paris, 162 S. DOI:10.1787/9789264096127-en

    Abstract

    "Promoting a smooth transition from school to work, and ensuring that youth are given the opportunities to move on in their careers and lives, have long been issues of fundamental importance for our economies and societies. Today, they are even more pressing challenges as the global economy emerges from the worst crisis of the past 50 years. Indeed, young people have borne much of the brunt of the recent jobs crisis. The youth unemployment rate is approaching 20% in the OECD area, with nearly 4 million more youth among the unemployed than at the end of 2007. The initial experience in the labour market has a profound influence on later working life. Getting off to a good start facilitates youth integration into the world of work and lays the foundation for a good career, while it can be difficult to catch up after an initial failure. In particular, the jobs crisis is likely to leave long-lasting 'scarring' effects on some of the current generation of school-leavers, particularly if they face multiple disadvantages, such as having low skills and also coming from a disadvantaged background. Tackling the youth jobs crisis requires a strong commitment from all: the youth themselves, the government through well-targeted and effective policy measures, social partners though their participation in the dialogue, and other key actors - such as teachers, practitioners and parents - who can really make a difference to investing in youth. This report makes an important contribution to a new agenda of youth-friendly employment policies and practices. It analyses the situation of youth employment and unemployment in the context of the jobs crisis and identifies successful policy measures in OECD countries. But it also discusses structural reforms in education and in the labour market that can facilitate the transition from school to work. The report draws on both recent data and the main lessons that emerged from the 16 country reviews conducted as part of the OECD Jobs for Youth/Des emplois pour les jeunes programme." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Ein-Euro-Jobs für hilfebedürftige Jugendliche: hohe Verbreitung, geringe Integrationswirkung (2010)

    Wolff, Joachim; Popp, Sandra; Zabel, Cordula ;

    Zitatform

    Wolff, Joachim, Sandra Popp & Cordula Zabel (2010): Ein-Euro-Jobs für hilfebedürftige Jugendliche. Hohe Verbreitung, geringe Integrationswirkung. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 63, H. 1, S. 11-18. DOI:10.5771/0342-300X-2010-1-11

    Abstract

    "Mit der Einführung des Sozialgesetzbuches II im Jahr 2005 haben öffentlich geförderte Zusatzjobs ('Ein-Euro-Jobs') mit teils mehr als 700.000 Förderungen pro Jahr eine herausragende Bedeutung gewonnen. Insbesondere Hilfebedürftige zwischen 15 und 24 Jahren werden überproportional häufig in Zusatzjobs vermittelt. Das Ziel besteht in ihrer Heranführung an den Arbeits- und Ausbildungsmarkt. Ob Zusatzjobs die Ausbildungs- und Erwerbschancen von hilfebedürftigen Jugendlichen tatsächlich erhöhen und zu einer Beendigung des Leistungsbezugs führen, wird anhand von administrativen Personendaten geschätzt. Mit 'Prospensity Score Matching' werden dabei Kontrollpersonen bestimmt, die nicht an Zusatzjobs teilnehmen, sich bezüglich persönlicher Eigenschaften von jungen Zusatzjobteilnehmern aber nur wenig unterscheiden. Unser Vergleich zwischen Teilnehmern und Kontrollpersonen weist insgesamt eher keine oder gar negative Teilnahmeeffekte nach. Allerdings erhöht sich für spezifische Personengruppen, wie z. B. ostdeutsche Männer ohne Berufsabschluss, die Chance auf Arbeit oder betriebliche Ausbildung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wolff, Joachim; Zabel, Cordula ;
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  • Literaturhinweis

    Massnahmen für Jugendliche 2010: Zusammenfassung (2010)

    Zitatform

    (2010): Massnahmen für Jugendliche 2010. Zusammenfassung. (Bericht des Europäischen Beschäftigungsobservatoriums), Birmingham, 68 S.

    Abstract

    "In Europa stehen junge Menschen beim Übergang von Bildung und Ausbildung in den Arbeitsmarkt zahlreichen Hindernissen gegenüber. Sie sind häufiger arbeitslos als ältere Generationen und befinden sich öfter in einer schwierigen Arbeitsmarktlage, d. h. sie erhalten niedrigere Löhne und sind häufig befristet oder nur teilzeitbeschäftigt. Junge Menschen gehören auch zu den Gruppen, die am stärksten unter der Wirtschaftskrise zu leiden hatten und oft als Erste ihren Arbeitsplatz verloren haben. Einige Gruppen sind dabei stärker betroffen als andere: So wird unter geringqualifizierten Jugendlichen auch die höchste Arbeitslosenquote verzeichnet, da sie im aktuellen Konjunkturklima offenbar besonders stark durch Arbeitslosigkeit gefährdet sind. Die Situation stellt sich in den 33 von diesem Bericht erfassten Ländern allerdings recht unterschiedlich dar." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Jobs for youth : Denmark 2010 (2010)

    Abstract

    "This report contains - for Denmark - a survey of the main barriers to employment for young people, an assessment of the adequacy and effectiveness of existing measures to improve the transition from school-to-work, and a set of policy recommendations for further action by the public authorities and social partners." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
    Content:
    Chapter 1. The Challenge Ahead
    -1. Demographics and main labour markets outcomes
    -2. Transition from school to work
    -3. Key points
    Chapter 2. Initial Education and On-the-job Training
    -1. The provision of education services
    -2. Performance of the education system
    -3. Strategies to improve educational attainment
    -4. Between school and work
    -5. Continuing education
    -6. Key points
    Chapter 3. Demand-Side Opportunities and Barriers
    -1. GDP growth and overall employment in Denmark
    -2. Youth employment and the business cycle
    -3. Starting wages and labour relations
    -4. Non-wage costs and other barriers to employment
    -5. Gender wage gap
    -6. Key points
    Chapter 4. The Role of Welfare and Activation Policies
    -1. The role of passive labour market measures
    -2. The role of activation
    -3. Active labour market programmes
    -4. Public and private employment services.

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    Hohes Verarmungsrisiko Jugendlicher (2009)

    Adamy, Wilhelm;

    Zitatform

    Adamy, Wilhelm (2009): Hohes Verarmungsrisiko Jugendlicher. Berlin, 16 S.

    Abstract

    "Die Erfolge beim Abbau der Jugendarbeitslosigkeit haben nichts daran ändern können, dass Jugendliche ein überdurchschnittliches Verarmungsrisiko haben. Fast 1 Mio. Jugendliche zwischen 15 und 24 Jahren waren noch im Sommer 2008 auf Hartz IV angewiesen. Zwar konnte ihre Zahl im Vergleich zum Vorjahr um gut 77.000 verringert werden, doch zählte nach wie vor gut jeder zehnte Jugendliche in Deutschland zu den Hartz IV-Empfängern. Diese Jugendlichen wachsen im Hinterhof der Wohlstandsgesellschaft auf. Nur der kleinere Teil von ihnen zählt offiziell als arbeitslos. Rechnet man die Kinder hinzu, waren trotz wirtschaftlicher Belebung noch 2,8 Mio. Menschen unter 25 Jahren auf Hartz IV angewiesen. Die gesellschaftlichen und sozialen Herausforderungen bei der Integration unserer Kinder und Jugendlichen sind enorm und gehen weit über die Zahl der registrierten Arbeitslosen und Ausbildungssuchenden hinaus." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Noncognitive skills, school achievements and educational dropout (2009)

    Coneus, Katja; Gernandt, Johannes; Saam, Marianne ;

    Zitatform

    Coneus, Katja, Johannes Gernandt & Marianne Saam (2009): Noncognitive skills, school achievements and educational dropout. (ZEW discussion paper 2009-019), Mannheim, 32 S.

    Abstract

    "Wir analysieren die Determinanten eines Abbruchs der schulischen und beruflichen Ausbildung in Deutschland anhand von Daten für 17- bis 21-Jährige des Sozio-ökonomischen Panels (SOEP) von 2000 bis 2007. Über klassische Einflussgrößen wie Familienhintergrund und Schulleistungen hinaus untersuchen wir den Effekt nicht-kognitiver Fähigkeiten. Bei gleichen Schulnoten verringern nicht-kognitive Fähigkeiten das Risiko, die Schule oder Ausbildung abzubrechen. Der Einfluss des Schulerfolgs auf das Risiko, Bildungsabbrecher zu sein, sinkt tendenziell mit dem Alter, während der Einfluss nichtkognitiver Fähigkeiten steigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Youth unemployment and crime in France (2009)

    Fougère, Denis; Kramarz, Francis; Pouget, Julien;

    Zitatform

    Fougère, Denis, Francis Kramarz & Julien Pouget (2009): Youth unemployment and crime in France. In: Journal of the European Economic Association, Jg. 7, H. 5, S. 909-938. DOI:10.1162/JEEA.2009.7.5.909

    Abstract

    "In this paper we examine the influence of unemployment on property crimes and on violent crimes in France for the period 1990 to 2000. This analysis is the first extensive study for this country.We construct a regional-level data set (for the 95 départements of metropolitan France) with measures of crimes as reported to the Ministry of Interior. To assess social conditions prevailing in the département in that year, we construct measures of the share of unemployed as well as other social, economic, and demographic variables using multiple waves of the French Labor Survey. We estimate a classic Becker-type model in which unemployment is a measure of how potential criminals fare in the legitimate job market. First, our estimates show that in the cross-section dimension, crime and unemployment are positively associated. Second, we find that increases in youth unemployment induce increases in crime. Using the predicted industrial structure to instrument unemployment, we show that this effect is causal for burglaries, thefts, and drug offenses. To combat crime, it appears thus that all strategies designed to combat youth unemployment should be examined." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Social security programs and retirement around the world: the relationship to youth employment. Introduction and summary (2009)

    Gruber, Jonathan ; Wise, David A.; Milligan, Kevin ;

    Zitatform

    Gruber, Jonathan, Kevin Milligan & David A. Wise (2009): Social security programs and retirement around the world. The relationship to youth employment. Introduction and summary. (NBER working paper 14647), Cambridge, Mass., 74 S. DOI:10.3386/w14647

    Abstract

    "This is the introduction and summary to the fourth phase of an ongoing project on Social Security Programs and Retirement Around the World. The first phase described the retirement incentives inherent in plan provisions and documented the strong relationship across countries between social security incentives to retire and the proportion of older persons out of the labor force. The second phase documented the large effects that changing plan provisions would have on the labor force participation of older workers. The third phase demonstrated the consequent fiscal implications that extending labor force participation would have on net program costs-reducing government social security benefit payments and increasing government tax revenues. This volume presents the results of analyses of the relationship between the labor force participation of older persons and the labor force participation of younger persons in twelve countries. Why countries introduced plan provisions that encouraged older persons to leave the labor force is unclear. After the fact, it is now often claimed that these provisions were introduced to provide more jobs for the young, assuming that fewer older persons in the labor force would open up more job opportunities for the young. Now, the same reasoning is often used to argue against efforts in the same countries to reduce or eliminate the incentives for older persons to leave the labor force, claiming that the consequent increase in the employment of older person would reduce the employment of younger persons. The validity of such claims is addressed in this volume." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Who is targeted by One-Euro-Jobs?: a selectivity analysis (2009)

    Hohmeyer, Katrin ; Kopf, Eva;

    Zitatform

    Hohmeyer, Katrin & Eva Kopf (2009): Who is targeted by One-Euro-Jobs? A selectivity analysis. In: Schmollers Jahrbuch, Jg. 129, H. 4, S. 597-636. DOI:10.3790/schm.129.4.597

    Abstract

    Ein-Euro-Jobs stehen seit Einführung des SGB II im Jahre 2005 als ein Instrument zur Verfügung, mit dem Arbeitslosengeld II-Bezieher aktiviert werden sollen. Sie wurden in großem Umfang eingeführt, bereits im ersten Jahr gab es mehr als 600.000 Zugänge. Dieses Papier untersucht die Selektion in Ein-Euro-Jobs für eine Stichprobe von arbeitslos gemeldeten Arbeitslosengeld II-Empfängern im Frühjahr 2005 mit der Hilfe von binären Probit-Modellen. Um die Unterschiede in den Teilnahmewahrscheinlichkeiten von ost- und westdeutschen Frauen zu analysieren, wird eine Blinder-Oaxaca-Zerlegung angewendet. Während Frauen eine geringere Teilnahmewahrscheinlichkeit haben, wenn sie ein Kind unter drei Jahren haben, macht dies für Männer keinen Unterschied. Arbeitslose unter 25 Jahren sind eine Hauptzielgruppe von Ein-Euro-Jobs und weisen eine höhere Teilnahmewahrscheinlichkeit auf als andere Altersgruppen. Andere potentielle Zielgruppen von Ein-Euro-Jobs wie Personen mit Migrationshintergrund werden hingegen nicht verstärkt gefördert. Es zeigt sich, dass die unterschiedliche Teilnahmewahrscheinlichkeit von Frauen in Ost- und Westdeutschland zum Teil durch Unterschiede in den Eigenschaften - wie Qualifikation und Erwerbshistorie - der Frauen in beiden Regionen erklärt werden kann, zum Teil aber auch durch Unterschiede in der Verfügbarkeit von Kindertagesstättenplätzen. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Hohmeyer, Katrin ;
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  • Literaturhinweis

    Ausbildungsabbrüche vermeiden - neue Ansätze und Lösungsstrategien (2009)

    Jasper, Gerda; Richter, Ulrike A.; Vogel, Henri; Haber, Isabel;

    Zitatform

    Jasper, Gerda, Ulrike A. Richter, Isabel Haber & Henri Vogel (2009): Ausbildungsabbrüche vermeiden - neue Ansätze und Lösungsstrategien. (Reihe Berufsbildungsforschung 06), Bonn, 64 S.

    Abstract

    "Derzeit werden zu viele Ausbildungsverträge vorzeitig aufgelöst - mit negativen Folgen. Viele Abbrecher/innen finden nur schwer einen neuen Ausbildungsplatz. und die Betriebe ziehen sich aufgrund solcher Erfahrungen aus der Ausbildung zurück. Die Expertise zeigt Wege auf, die aus diesem Dilemma führen könnten: Die Förderung der Nachqualifizierung muss ausgebaut werden und sich an individuellen Bedürfnissen der Betroffenen und der Betriebe ausrichten, die Konfliktbewältigung Thema von Präventivprogrammen werden. Vor allem aber besteht Forschungsbedarf: Über Motive, Hintergrund und Verbleib von echten Abbrecher/innen gibt es so gut wie keine gesicherten wissenschaftlichen Informationen. Auch hinter der Wirksamkeit der vorhandenen Förderprogramme steht oft noch ein Fragezeichen." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    A ticket to work: policies for the young unemployed in Britain and Germany (2009)

    Kohlrausch, Bettina;

    Zitatform

    Kohlrausch, Bettina (2009): A ticket to work. Policies for the young unemployed in Britain and Germany. (Schriften des Zentrums für Sozialpolitik 18), Frankfurt am Main: Campus-Verl., 176 S.

    Abstract

    "Immer mehr Jugendliche verlassen die Schule ohne qualifizierten Abschluss. Um ihnen dennoch den Zugang zum Arbeitsmarkt zu ermöglichen, gibt es jenseits des traditionellen Ausbildungssystems eine Vielzahl staatlicher Maßnahmen. Die Autorin vergleicht diese sogenannten Übergangssysteme in Deutschland und Großbritannien und zeigt, dass in beiden Ländern die staatlichen Modelle mittlerweile ein bedeutendes Segment des Ausbildungssystems sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Erhöht dualer Schulalltag die Abschlussquote und die Berufsfähigkeit von Hauptschüler/innen?: erste Ergebnisse einer Projektevaluation des SOFI (2009)

    Kohlrausch, Bettina; Solga, Heike ;

    Zitatform

    Kohlrausch, Bettina & Heike Solga (2009): Erhöht dualer Schulalltag die Abschlussquote und die Berufsfähigkeit von Hauptschüler/innen? Erste Ergebnisse einer Projektevaluation des SOFI. In: Mitteilungen aus dem SOFI, Jg. 3, H. 7, S. 1-4.

    Abstract

    In den letzten zwei Jahren hat sich am Soziologischen Forschungsinstitut Göttingen (SOFI) ein neuer Zweig der Evaluationsforschung etabliert, in dessen Rahmen die Bildungsverläufe von besonders abschlussgefährdeten Hauptschüler im Längsschnitt erhoben und ausgewertet werden. Das Modellprojekt 'Abschlussquote erhöhen - Berufsfähigkeit steigern' verfolgt den Ansatz der Einführung eines 'dualisierten Schulalltages', in dem die Schüler einen bestimmten Anteil der Unterrichtszeit im Betrieb verbringen, um dort praxisrelevante Lernerfahrungen zu sammeln. Damit soll schulmüden Hauptschülern der Weg in eine berufliche Ausbildung ermöglicht werden. Entsprechend lauten die Zielformulierungen, die Chancen von akut schulabschlussgefährdeten Jugendlichen für den Erwerb eines einfachen Hauptschulabschlusses sowie den Zugang zu einer voll qualifizierenden Ausbildung zu verbessern. Die Evaluation des Projektes zeigt, dass es sowohl in Bezug auf das Erreichen des Hauptschulabschlusses (Erfolgsquote 92 Prozent) als auch den Beginn einer beruflichen Ausbildung (Erfolgsquote 47 bei Teilnehmern und Teilnehmerinnen bzw. 38 Prozent bei Schulabgängern und Schulabgängerinnen) als erfolgreich zu bezeichnen ist. Praktika als Kernstücke des Projekts haben sich immer dann bewährt, wenn das Praktikum tatsächlich neue Lernerfahrungen gewährleistete, indem qualifizierte Tätigkeiten im Praktikum ausgeübt wurden. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Jugendliche ohne Berufsabschluss: Handlungsempfehlungen für die berufliche Bildung (2009)

    Krekel, Elisabeth M.; Ulrich, Joachim Gerd;

    Zitatform

    Krekel, Elisabeth M. & Joachim Gerd Ulrich (2009): Jugendliche ohne Berufsabschluss. Handlungsempfehlungen für die berufliche Bildung. Berlin, 60 S.

    Abstract

    Das Gutachten untersucht, wie der Bildungserfolg bei den nichtstudienberechtigten Schulentlassenen verbessert und insbesondere der Anteil der Jugendlichen mit einer qualifizierten Berufsausbildung erhöht werden kann. Zunächst wird im ersten Abschnitt die jüngere Entwicklung der beruflichen Bildungssysteme skizziert. Vor diesem Hintergrund wird im zweiten Kapitel auf Basis von Daten der BIBB-Übergangsstudie untersucht, aufgrund welcher Umstände welchen Gruppen von Jugendlichen die Aufnahme und der Abschluss einer Berufsausbildung misslingen. Aufbauend auf den analytischen Teil wird im dritten und vierten Kapitel aus einer bildungsbiografischen Perspektive diskutiert, wie der Anteil der Jugendlichen ohne Berufsabschluss in Zukunft verringert werden kann. Dabei wird der Schwerpunkt auf die Prävention von Ausbildungslosigkeit gelegt. Auch kurative Maßnahmen zur nachträglichen Qualifizierung von jungen Erwachsenen werden kurz betrachtet. Voraussetzungen für eine signifikante Verringerung der Ausbildungslosenquote ist nach Meinung des Autors eine kontinuierliche individuelle Begleitung der Jugendlichen aus den Haupt- und Förderschulen, die über episodische Beratung und punktuelle Kontaktaufnahme weit hinausgeht. Dies gilt insbesondere für sozial benachteiligte Jugendliche. Er empfiehlt daher, in allen Kommunen Mentorensysteme in Kombination mit regionalem Übergangsmanagement zu etablieren. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Neue Arbeitsmarktpolitische Instrumente für Jugendliche. Expertise (2009)

    Lippegaus-Grünau, Petra;

    Zitatform

    Lippegaus-Grünau, Petra (2009): Neue Arbeitsmarktpolitische Instrumente für Jugendliche. Expertise. Berlin, 120 S.

    Abstract

    Der Bundesgesetzgeber hat speziell für junge Menschen neue und zusätzliche Instrumente eingeführt, mit dem erklärten Ziel Jugendlichen mit besonderen Schwierigkeiten auf dem Arbeitsmarkt zusätzliche Unterstützung zu bieten. So wurden im Jahr 2007 mit dem Vierten Gesetzes zur Änderung des Dritten Sozialgesetzbuches u. a. neue Kombilöhne für junge Menschen geschaffen, Veränderungen bei der Einstiegsqualifizierung vorgenommen und erweiterte Möglichkeiten zur Berufsorientierung gegeben. Für den Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit hat der paritätische Gesamtverband im Rahmen einer Expertise untersuchen lassen, wie diese neuen Instrumente bislang umgesetzt wurden und welchen Nutzen sie für benachteiligte Jugendliche entfalten. Die Expertise zeigt, dass die neuen arbeitsmarktpolitischen Instrumente für Jugendliche bislang kaum umgesetzt werden; die Förderzahlen sind bei den meisten Instrumenten minimal. Zum einen richtet sich nur ein Teil dieser neuen Instrumente gezielt an benachteiligte Jugendliche. Zum anderen passen für die schwächeren Jugendlichen häufig die Förderbedingungen nicht. Die Expertise formuliert eine Reihe von Empfehlungen, wie die einzelnen Instrumente sinnvoll weiterentwickelt und auch passgenauer für benachteiligte Jugendliche ausgebaut werden können. Dazu gehören insbesondere Qualitätsempfehlungen zur Umsetzung der vertieften Berufsorientierung und Hinweise zur Ausgestaltung trialer Ausbildungskonzepte für benachteiligte Jugendliche. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    A portrait of the youth labor market in 13 countries, 1980-2007 (2009)

    Martin, Gary;

    Zitatform

    Martin, Gary (2009): A portrait of the youth labor market in 13 countries, 1980-2007. In: Monthly labor review, Jg. 132, H. 7, S. 3-21.

    Abstract

    "This article analyzes the youth unemployment picture in a selected group of industrialized countries over the 1980-2007 period. The data are primarily from a database compiled by the Organization for Economic Cooperation and Development (OECD) and, with few exceptions, are annual averages based on national labor force surveys. In one case, Canada, BLS makes adjustments to the country's national data to enhance comparability with U.S. definitions. Besides allowing comparisons of unemployment by age group, the OECD database permits comparisons of labor force participation rates and of the proportion that young people constitute of unemployment, the labor force, and the population. In addition, the surveys provide statistics on the duration of unemployment by age group. The portrait of the youth labor market situation is filled in further with less widely available statistics - with regard to both time and place - on combining school and work, youth living arrangements, and job turnover rates. Finally, an indicator of 'idleness' tracks trends and levels for the number of young people who are neither in school nor at work." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Schulabsentismus und Dropout: Erscheinungsformen - Erklärungsansätze - Intervention (2009)

    Ricking, Heinrich ; Knot-Dickscheit, Jana; Kiy, Matthias; Knorth, Erik; Schulze, Gisela; Mooren, Francis van der; Christe, Gerhard; Popp, Kerstin; Grünke, Manfred; Ricking, Heinrich ; Hintz, Anna-Maria; Schmitz, Carmen; Wagner, Michael ; Schultz, Ann-Kathrin; Grosche, Michael ; Schulze, Gisela; Huyghen, Anne-Marie; Spies, Anke; Hillenbrand, Clemens; Sutherland, Kevin S.; Wittrock, Manfred; Thoma, Colleen;

    Zitatform

    (2009): Schulabsentismus und Dropout. Erscheinungsformen - Erklärungsansätze - Intervention. (UTB 3213), Paderborn: Schöningh, 319 S.

    Abstract

    "Die Ursachen für das dauerhafte Fortbleiben vom Unterricht sind vielfältig und die Häufigkeit des Schulabsentismus nimmt zu. Die Erscheinungsformen von Schulabsentismus / Drop-out sowie Präventions- und Interventionsmöglichkeiten werden in diesem Lehrbuch dargestellt, das von einschlägig ausgewiesenen Experten stammt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Job entry and the ways out of benefit receipt of young adults in Germany (2009)

    Schels, Brigitte ;

    Zitatform

    Schels, Brigitte (2009): Job entry and the ways out of benefit receipt of young adults in Germany. (IAB-Discussion Paper 16/2009), Nürnberg, 33 S.

    Abstract

    "Die Studie betrachtet die Ausstiegswege junger Erwachsener aus dem Arbeitslosengeld-II-Bezug über den Arbeitsmarkt. Unter 25-Jährige sind eine besondere Zielgruppe der deutschen Sozialpolitik: Um längerfristige Abhängigkeit von sozialstaatlichen Leistungsbezug zu vermeiden, sollen junge Hilfeempfänger so schnell wie möglich in Beschäftigung oder Ausbildung vermittelt werden. Das Risiko einer Verfestigung im Hilfebezug wird aus unterschiedlichen Perspektiven diskutiert: Basierend auf arbeitsmarkttheoretischen Überlegungen kann längerer Hilfebezug auf geringe Opportunitätsstrukturen von jungen Leistungsbeziehern auf dem Arbeitsmarkt zurückgeführt werden. Dagegen wird in der politischen und öffentlichen Diskussion in Deutschland häufig angeführt, dass die jungen Leistungsempfänger nur ein geringes Arbeitsangebot zeigen würden und sich auf Dauer im Hilfebezug einrichten. Dieser Artikel untersucht die Chancen von rund 650 18- bis 24-jährigen Arbeitslosengeld-II-Beziehern im Januar 2005, den Hilfebezug über eine Integration in den Arbeitsmarkt zu beenden. Die Analysen basieren auf der Studie 'Lebenssituation und Soziale Sicherheit 2005' des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) und administrativen Längsschnittdaten der Bundesagentur für Arbeit über drei Jahre, 2005 bis 2007. Die Ergebnisse zeigen, dass die meisten jungen Hilfeempfänger im Beobachtungszeitraum einen Job oder eine Ausbildung aufnehmen. Dennoch beziehen viele von ihnen weiterhin Arbeitslosengeld II. Längerer Hilfebezug erscheint in erster Linie als Konsequenz der eingeschränkten Arbeitsmarktperspektiven gering qualifizierter junger Erwachsener und junger Alleinerziehenden. Dagegen zeigen sich keine Hinweise, dass längerer Hilfebezug mit einem geringen Arbeitsangebot seitens der jungen Hilfebezieher zusammenhängt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Typen von Schulabbrechern (2009)

    Stamm, Margrit;

    Zitatform

    Stamm, Margrit (2009): Typen von Schulabbrechern. In: Die Deutsche Schule, Jg. 101, H. 2, S. 168-180.

    Abstract

    "Die deutschsprachige Bildungsforschung setzt sich in jüngster Zeit verstärkt mit Schulabbrechern ('Dropouts') auseinander. Selten wird dabei untersucht, wer diese Dropouts sind und ob sie sich möglicherweise voneinander unterscheiden. Dieser Frage widmet sich der vorliegende Aufsatz. Auf der Basis einer empirischen Typologie konnten vier unterschiedliche Arten von Schulabbrechern identifiziert werden: ruhige Außenseiter, Schulversager, Schulmüde und Rebellen. Mit Blick auf ihre unterschiedlichen personalen und sozialen Risikofaktoren belegen diese Ergebnisse die Notwendigkeit, Schulabbrecher in unterschiedliche Profile zu differenzieren. Vor diesem Hintergrund diskutiert der Aufsatz auch die Bedeutung verschiedener Präventionsstrategien." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Junge Arbeitnehmermilieus: Explorationen der typologischen Differenzierung jüngerer Berufsmilieus von Arbeitnehmern. Abschlussbericht (2009)

    Teiwes-Kügler, Christel; Vester, Michael;

    Zitatform

    Teiwes-Kügler, Christel (2009): Junge Arbeitnehmermilieus. Explorationen der typologischen Differenzierung jüngerer Berufsmilieus von Arbeitnehmern. Abschlussbericht. Hannover, 157 S.

    Abstract

    "Die hier von der Hans Böckler Stiftung und vom Vorstand der Industriegewerkschaft Metall geförderte Kurzstudie zu den jungen Arbeitnehmermilieus diente der Exploration eines bisher erstaunlich wenig untersuchten Feldes. Wie eine jüngst an der Universität Jena durchgeführte Sichtung der Jugendforschung (Eversberg 2009) bestätigt hat, gibt es zwar viele Forschungen über 'die Jugend' oder 'die jüngere Generation' als solche, aber so gut wie keine Studien, die innerhalb dieser Großkategorie nach den verschiedenen Berufs-, Schicht- oder Milieuzugehörigkeiten oder nach arbeitnehmerischen oder nichtarbeitnehmerischen Lagen unterscheiden. Die Aufgabe des Kurzprojektes war es, dieses unerforschte Gebiet näher auszuleuchten. Es trägt daher den Untertitel 'Exploration der typologischen Differenzierung jüngerer Berufsmilieus von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern'. Diese Differenzierung ist aus Gründen relevant, die mit dem Wandel der Erwerbsarbeit und dem Wandel der Mitbestimmung - den beiden Förderschwerpunkten der Hans Böckler Stiftung, denen diese Kurzstudie zugeordnet ist - zusammenhängen. Die Kurzstudie folgt dem theoretischen Ansatz der typenbildenden Habitus- und Milieuanalyse. Sie stützt sich auf die Konzepte des Habitus, des sozialen Raums und der Felder des französischen Soziologen Pierre Bourdieu und auf den daraus weitergeführten Ansatz der sozialen Milieus von Vester u.a. In der Studie werden Zusammenhänge hergestellt zwischen sozialstrukturellen Veränderungen in der Gesellschaft und Wandlungen der Lebensführung und der Mentalitäten der Arbeitnehmermilieus, in die die beruflichen und interessenpolitischen Haltungen des Berufsethos eingebunden sind. Die Studie untersucht diese Zusammenhänge aus zwei Perspektiven: a. aus einer makrosoziologischen Perspektive, indem in einer parallelen Studie die repräsentativen Daten des Sozioökonomischen Panels (SOEP) in einem neuartigen Sektorenmodell von Daniel Oesch aufbereitet und damit die Veränderung der deutschen Erwerbsstruktur und die Bewegungen zwischen den Berufsgruppen und den Wirtschaftssektoren über den Zeitraum von 1990 bis 2007 genauer bestimmt werden konnten (Vester/Gardemin/Groh 2009); b. aus einer mikrosoziologischen Perspektive, indem mittels Gruppenbefragungen für ausgewählte jüngere Arbeitnehmergruppen verschiedener Qualifikationsstufen (für jüngere technische Expertinnen und Experten, für jüngere technische Fachangestellte der IT-Branche, für jüngere kaufmännisch-organisatorische Angestellte und für jüngere Facharbeiter) die Lebensentwürfe, die Wahrnehmungs- und Bewältigungsmuster zu den veränderten Lebens- und Arbeitsbedingungen sowie das interessenpolitische Handeln vertiefend exploriert wurden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Hauptschule: Entwicklung, Initiativen und Perspektiven (2009)

    Zedler, Reinhard;

    Zitatform

    Zedler, Reinhard (2009): Die Hauptschule. Entwicklung, Initiativen und Perspektiven. In: Wirtschaft und Berufserziehung, Jg. 61, H. 9, S. 13-20.

    Abstract

    "Ob Einheitsschule oder Gesamtschulen die bessere Alternative zum dreigliedrigen Schulsystem sind - darüber wird heftig gestritten. Im Mittelpunkt steht dabei die Hauptschule. Die Meinungen von Experten und Politikern gehen weit auseinander: Während die einen fordern, sie ganz abzuschaffen, unterstützen andere diese Schule und ihre Schüler. Dreh- und Angelpunkt für diesen Streit sind die Chancen der Hauptschüler in der Berufsausbildung. Die Berufsausbildung im dualen System steht im Prinzip zwar allen Schulabsolventen offen; aber für die Entwicklung von Ausbildungsordnungen gilt - oder zumindest galt - der Grundsatz, dass vom Abschluss der Hauptschule auszugehen ist. Da viele Hauptschüler - aus verschiedenen Gründen - nicht die Grundvoraussetzungen für eine Berufsausbildung mitbringen, kommen sie oft erst über Umwege in eine Berufsausbildung. Aufgrund der demographischen Entwicklung werden künftig Hauptschulen nicht immer eigenständig bleiben, sondern mit Realschulen zusammengelegt werden. Angesichts dieser absehbaren Entwicklung ist alles zu unternehmen, Hauptschulen zu stärken und ihren Absolventen berufliche Chancen zu vermitteln. Deshalb stehen im Mittelpunkt des Artikels einige ausgewählte Initiativen zur Stärkung der Hauptschule." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Stand der Jugendarbeitslosigkeit in der Krise - Ursachen und soziale Absicherung: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion Die Linke (Drucksache 16/13907) (2009)

    Zitatform

    (2009): Stand der Jugendarbeitslosigkeit in der Krise - Ursachen und soziale Absicherung. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion Die Linke (Drucksache 16/13907). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 16/13991 (07.09.2009)), 24 S.

    Abstract

    Die Fraktion DIE LINKE geht auf der Grundlage von Statistiken der Bundesagentur für Arbeit davon aus, dass junge Menschen (bis 25 Jahre) in besonderer Weise Opfer der Wirtschaftskrise werden und mit Arbeitslosigkeit konfrontiert sind. So ist die registrierte Arbeitslosigkeit von Jüngeren zwischen Mai 2008 und Mai 2009 um insgesamt 16,1 Prozent angestiegen und die Erwerbslosenquote bei den 20- bis 24-Jährigen liegt mit 9,3 Prozent im Mai 2009 ein Prozentpunkt über der Erwerbslosenquote für alle zivilen Erwerbspersonen. Die Fraktion fragt die Bundesregierung in einer in 29 Einzelfragen gegliederten Kleinen Anfrage nach den Ursachen dieser Entwicklung, nach der Höhe der Erwerbsquote junger Menschen bis 25 Jahre sowie nach der sozialen Absicherung der betroffenen Personen. Zu den behandelten Themenkomplexen gehören die soziale Absicherung junger Erwerbsloser im Rahmen der 'Grundsicherung für Arbeitssuchende' und die Auswirkungen der geplanten Verlängerung der Lebensarbeitszeit auf 67 Jahre auf die Zugangschancen Jüngerer zum Arbeitsmarkt. Die Daten für Menschen mit Behinderungen sowie junge Menschen mit Migrationshintergrund sollen separat ausgewiesen werden. Die Bundesregierung betont in Ihrer Antwort, dass die Jugendarbeitslosigkeit seit dem Jahr 2005 beständig zurückgeht und 2008 der niedrigste Jahresdurchschnittsbestand seit der Wiedervereinigung Deutschlands erzielt werden konnte. Sie räumt ein, dass die Zahl der arbeitslosen Jugendlichen infolge der Weltwirtschaftskrise deutlich gestiegen ist und dass jüngere Menschen in konjunkturell schlechteren Zeiten ein höheres Arbeitslosigkeitsrisiko tragen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Problemschüler auf die Pole-Position: wie man benachteiligten Jugendlichen ins Berufsleben hilft (2008)

    Arnold, Jens;

    Zitatform

    Arnold, Jens (2008): Problemschüler auf die Pole-Position. Wie man benachteiligten Jugendlichen ins Berufsleben hilft. Marburg: Tectum Verlag, 157 S.

    Abstract

    "Jeder zehnte Jugendliche in Deutschland schafft keinen Schulabschluss. 2004 verließen 82 000 Schüler die allgemein bildenden Schulen ohne Abschlusszeugnis. 14 Prozent der jungen Menschen zwischen 15 und 25 sind ohne Ausbildung. Das hat gravierende Folgen: Nur selten können sich die Betroffenen ins Berufsleben und in die Gesellschaft integrieren. Damit entstehen gesellschaftliche Hypotheken für Jahrzehnte. Eine Berufsausbildung bleibt der Schlüssel zur Integration benachteiligter Jugendlicher. Je nach den sozialen, körperlichen oder geistigen Aspekten der Benachteiligung muss deshalb eine individuelle Förderung möglichst auf eine Ausbildung hinarbeiten. Jens Arnold nimmt dazu vergleichend Förderprogramme in Bayern und Mecklenburg-Vorpommern unter die Lupe. Er geht dabei auf die speziellen 'Altlasten' des DDR-Erziehungssystems ebenso ein wie auf eine Konzeption neuer Förderstrukturen in den Modellregionen Schwerin und Nürnberg." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Analysen zur Situation und zum Verbleib der an BUS beteiligten Schülerinnen und Schüler: Ergebnisbericht zur Befragung der Lehrkräfte der BUS-Klassen 2005/2006 (2008)

    Beer, Doris ; Ternes, Elvira;

    Zitatform

    Beer, Doris & Elvira Ternes (2008): Analysen zur Situation und zum Verbleib der an BUS beteiligten Schülerinnen und Schüler. Ergebnisbericht zur Befragung der Lehrkräfte der BUS-Klassen 2005/2006. Bottrop, 24 S.

    Abstract

    Das Projekt Betrieb und Schule (BUS) gibt jährlich ca. 3.600 benachteiligten Jugendlichen im letzten Pflichtschuljahr, die die Schule voraussichtlich ohne den Hauptschulabschluss verlassen würden, die Chance auf eine konkrete Perspektive für einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz. Diese Jugendlichen werden durch eine Kombination schulischen Lernens mit betrieblicher Erfahrung in Förderpraktika auf den Übergang in Ausbildung oder Beschäftigung vorbereitet. Dabei wirken Schule, Arbeitsmarktpolitik und Jugendhilfe zusammen, um den Jugendlichen frühzeitig individuelle Übergänge in Beruf und Arbeit zu ermöglichen. Der Ergebnisbericht einer repräsentativen Untersuchung der Gesellschaft für Innovative Beschäftigungsförderung, Bottrop (G.I.B.) zum Verbleib der an BUS beteiligten Schülerinnen und Schüler zeigt, dass jeder zweite Schüler das landesweite Förderprogramm 'Betrieb und Schule' (BUS) erfolgreich abschließt. Einzelergebnisse zeigen u.a., dass Jungen häufiger in eine Ausbildung gelangen als Mädchen. 22,7 Prozent der Jugendlichen nehmen eine betriebliche oder überbetriebliche Ausbildung auf. Knapp 40 Prozent der Schülerinnen und Schüler gehen in Berufsvorbereitung oder sind nach dem Förderpraktikum so weit motiviert, dass sie die Schulausbildung fortsetzen können. 22 Prozent der Jugendlichen können nicht nachhaltig vom Förderpraktikum profitieren. Leistungsschwäche, Verweigerungshaltung und Kommunikationsstörungen gehen häufig einher mit Abbrüchen oder unbefriedigenden Entwicklungsverläufen. Besondere Bedeutung hat die Nachbetreuung. Sie stabilisiert die Schülerinnen und Schüler bei Schwierigkeiten in Schule und/oder Betrieb, überbrückt Krisensituationen und verhindert Abbrüche. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Welche Jugendlichen bleiben ohne Berufsausbildung?: Analyse wichtiger Einflussfaktoren unter besonderer Berücksichtigung der Bildungsbiografie (2008)

    Beicht, Ursula; Ulrich, Joachim Gerd;

    Zitatform

    Beicht, Ursula & Joachim Gerd Ulrich (2008): Welche Jugendlichen bleiben ohne Berufsausbildung? Analyse wichtiger Einflussfaktoren unter besonderer Berücksichtigung der Bildungsbiografie. (BIBB-Report 2008,06), 14 S.

    Abstract

    "Der Anteil der Jugendlichen, der ohne Berufsausbildung bleibt, stagniert nach Auswertungen des Mikrozensus bereits seit etwa zehn Jahren bei rund 15% - und damit auf hohem Niveau. Dies ist angesichts der beträchtlichen Arbeitsmarktrisiken, die Personen mit fehlendem Berufsabschluss zu tragen haben, und angesichts des sich bereits abzeichnenden Fachkräftemangels sozial und wirtschaftlich kaum zu verantworten. Besonders häufig bleiben Jugendliche mit fehlendem Schulabschluss oder schlechten Schulnoten ohne Ausbildung. Aber auch die familiäre Herkunft, die Wohnregion, das Geschlecht sowie eigene Kinder, die betreut werden müssen, sind von Bedeutung. Dem Werdegang in der ersten Phase nach Verlassen der allgemeinbildenden Schule kommt eine Schlüsselrolle zu. Dies wird auf Datenbasis der Übergangsstudie des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) aufgezeigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Integration benachteiligter Jugendlicher - aber wie? (2008)

    Christe, Gerhard;

    Zitatform

    Christe, Gerhard (2008): Integration benachteiligter Jugendlicher - aber wie? In: Neue Gesellschaft, Frankfurter Hefte, Jg. 55, H. 9, S. 47-51.

    Abstract

    "8% der Jugendlichen eines jeden Altersjahrgangs verlassen die Schule ohne Abschluss. Obwohl die Gründe weitgehend bekannt sind und seit über einem vierteljahrhundert ein 'Auffangsystem' besteht, hat sich die Situation keineswegs verbessert. Integration durch Bildung erreicht längst nicht alle Jugendlichen aus bildungsfernen Schichten, adäquate Unterstützung sogenannter 'dropouts' muss weiter greifen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    First-time jobseekers versus unemployed with previous work experience: impact of individual, familial and institutional factors on unemployment durations in Italy (2008)

    Covizzi, Ilaria;

    Zitatform

    Covizzi, Ilaria (2008): First-time jobseekers versus unemployed with previous work experience. Impact of individual, familial and institutional factors on unemployment durations in Italy. In: European Societies, Jg. 10, H. 5, S. 711-735. DOI:10.1080/14616690701744380

    Abstract

    "Italy has one of the highest incidences of long-term unemployment among OECD countries. The share of first-time jobseekers among the long-term unemployed is outstanding compared to that of the unemployed who have lost a job. Using data from the Italian Household Panel survey and event history analysis, this paper investigates the impact of individual, familial and institutional factors on the duration of unemployment spells of Italian first-time jobseekers and those unemployed who have lost their job, and assesses the issue of duration dependence. Findings emphasise the importance from a policy perspective of analysing these two unemployment experiences separately. The two unemployed groups undergo very different processes of exiting unemployment due to some specific institutional and structural features of the Italian socio-economic context. Results indicate that in Italy the chances of finding a first job decrease with time, and education proves to be effective only after long job searches. On the contrary, among Italian adult unemployed the probability of finding a new job largely depends on individual and familial characteristics rather than on mechanisms associated to the length of time spent unemployed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Bildungsarmut und Arbeitslosigkeit (2008)

    Dressel, Kathrin;

    Zitatform

    Dressel, Kathrin (2008): Bildungsarmut und Arbeitslosigkeit. In: G. Hopfengärtner (Hrsg.) (2008): Armut in der Großstadt : Analysen, Argumente und Ansätze der Armutsprävention in Nürnberg, S. 38-53.

    Abstract

    "Bildung gilt in unserer Gesellschaft als zentrale Dimension für die Bestimmung von Lebenslagen. So prägt Bildung in erster Linie die Teilhabechancen auf dem Arbeitsmarkt, hat aber auch auf Bereiche außerhalb des Erwerbslebens enormen Einfluss. Diskutiert man also über Armut, wie dies in der ersten Nürnberger Armutskonferenz im November 2007 geschehen ist, darf die Frage nach dem Ausmaß und den Folgen von Bildungsarmut nicht fehlen. Im folgenden Beitrag werden zunächst mögliche Definitionen von Bildungsarmut vorgeschlagen, um im Anschluss daran einen Überblick über ihr Ausmaß geben zu können. Im dritten Abschnitt wird der Frage nachgegangen, welche sozialen Gruppen besonders von Bildungsarmut betroffen sind. Dabei werden zunächst die Zusammenhänge zwischen Bildungschancen beziehungsweise -erfolge und sozialer wie kultureller Herkunft problematisiert. Aber auch das Geschlecht spielt beim Zugang zu Bildung noch immer eine wichtige Rolle - auch wenn sich hier die Vorzeichen geändert haben. Der zweite Teil dieses Beitrags befasst sich mit den Folgen von Bildungsarmut; insbesondere mit den Schwierigkeiten, die Jugendliche aus dem unteren Bildungsspektrum an der Schwelle in berufliche Ausbildung haben. Abschnitt fünf greift die Teilhabechancen bildungsarmer Personen auf dem Arbeitsmarkt auf. Neben dieser ökonomischen Verwertungsperspektive werden aber auch andere Lebensbereiche betrachtet, die von Bildungsarmut berührt werden. Der Beitrag schließt mit einer Reihe von Überlegungen zum derzeitigen Umgang mit von Bildungsarmut gefährdeten Schülern in Deutschland und diskutiert mögliche Ansatzpunkte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    A national responsibility: the school-to-work transition of young people without diplomas (2008)

    France, Conseil de l'Emploi;

    Zitatform

    (2008): A national responsibility. The school-to-work transition of young people without diplomas. (CERC report 09), Paris: Documentation Francaise, 104 S.

    Abstract

    Mit dem Bericht legt CERC eine Analyse und Bestandsaufnahme der Situation der jungen Menschen in Frankreich vor, die den Übergang von der Schule in den Beruf ohne Schulabschluss bewältigen müssen. Im Jahre 2004 verließen 117.000 Jugendliche die Hauptschule ohne Schulabschluss. Dies entspricht einem Generationenanteil von 17 Prozent. Da in Frankreich die freiwillige Aufnahme eigener Bildungsanstrengungen äußerst selten ist, ist davon auszugehen, dass Jugendliche ohne Schulabschluss auch in ihrem Berufsleben keinen berufsqualifizierenden Abschluss erwerben. Der Bericht analysiert den Kenntnisstand der Politik über diese Bevölkerungsgruppe und mit welchen Mitteln sie versucht, sie beim Übergang in den Beruf zu unterstützen. In drei Kapiteln werden die Gründe für vorzeitigen Schulabbruch und die Quellen des Scheiterns, die Schwierigkeiten des Übergangs von der Schule in den Beruf und die öffentlichen Maßnahmen zur Förderung des Personenkreises analysiert. Abschließend wird ein Überblick über die Situation und die Maßnahmen der Politik in anderen europäischen Ländern gegeben. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Ausbildungschancen junger Menschen im SGB II: Expertise (2008)

    Förster, Heike;

    Zitatform

    Förster, Heike (2008): Ausbildungschancen junger Menschen im SGB II. Expertise. Halle, 109 S.

    Abstract

    Die vom Deutschen Jugendinstitut im Auftrag des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes mit Unterstützung des Bundesfamilienministeriums erstellte Studie untersucht, welche Ausbildungschancen junge Menschen durch die Förderung im Rechtskreis des SGB II tatsächlich erhalten. Im Mittelpunkt der Expertise steht die Fragestellung, inwiefern Jugendliche ohne Berufsabschluss vorrangig in eine Ausbildung und erst nachrangig hierzu in eine Arbeitsstelle vermittelt werden. Gleichermaßen interessiert, ob Jugendliche gezielt gefördert werden, um an eine Ausbildung herangeführt zu werden, soweit sie noch nicht über die nötige Ausbildungsreife verfügen. Die zentralen Befunde der Studie zeigen, dass in der Grundsicherung für Arbeitssuchende überproportional viele bildungsferne und sozial benachteiligte Jugendliche betreut werden. Darüber hinaus wird deutlich, dass die Praxis der Vermittlungs- und Integrationsarbeit im SGB II keinen ausreichenden Beitrag leistet, um die Aufstiegschancen für diese jungen Menschen zu verbessern. Schlecht abgestimmte Organisationsstrukturen, unzureichend qualifizierte und dauerhaft beschäftigte MitarbeiterInnen und wenig zielführende Förderangebote sind die Hauptgründe für diesen negativen Befund. Das Gesamturteil lautet, dass die Praxis der Ausbildungsförderung im SGB II von einer planmäßigen integrativen Hilfe noch weit entfernt ist. Abschließend werden Vorschläge unterbreitet, wie die Ausbildungsförderung der Argen und Optionskommunen verbessert werden kann und Grundzüge weiteren Forschungsbedarfs skizziert. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Ohne Schulabschluss in die Berufsausbildung: Ergebnisse einer Längsschnittuntersuchung (2008)

    Gaupp, Nora; Lex, Tilly; Reißig, Birgit;

    Zitatform

    Gaupp, Nora, Tilly Lex & Birgit Reißig (2008): Ohne Schulabschluss in die Berufsausbildung. Ergebnisse einer Längsschnittuntersuchung. In: Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, Jg. 11, H. 3, S. 388-405.

    Abstract

    "Jugendliche, die die allgemeinbildende Schule ohne Abschluss verlassen, tragen ein erhöhtes Risiko, keine Berufsausbildung abzuschließen und langfristig von stabiler Beschäftigung ausgeschlossen zu bleiben. Allerdings gelingt einem Teil der Absolventen ohne Abschluss der Zugang zu Ausbildung und Erwerbsarbeit. Auf der Basis einer repräsentativen Stichprobe von Absolventen der bayerischen Praxisklassen zeichnet der Beitrag die an den Schulbesuch anschließenden Bildungs- und Ausbildungswege nach. In einer Längsschnittanalyse werden einerseits Bildungswege identifiziert, die direkt oder mit Zwischenschritten in Ausbildungsverhältnisse führen und andererseits Verlaufsmuster dargestellt, in denen sich Jugendliche sukzessiv vom Bildungs- und Ausbildungssystem entfernen. Ein Vergleich von gelungenen und misslungenen Übergangsverläufen macht u.a. folgende Determinanten sichtbar, die pädagogisch gestaltet werden können: Betriebspraktika, Unterstützung durch die Herkunftsfamilie und eine professionelle Unterstützung des Berufswahlprozesses. Neben diesen Einflussfaktoren ist auch die Lage auf den regionalen Arbeitsmärkten für eine gelungene Eingliederung in ein Ausbildungsverhältnis von großer Bedeutung. Durch die enge Verknüpfung mit dem (z.T. schlechten) Arbeitsmarkt, sind den pädagogischen Interventionsmöglichkeiten Grenzen gesetzt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Is temporary employment a stepping stone for unemployed school leavers? (2008)

    Göbel, Christian; Verhofstadt, Elsy ;

    Zitatform

    Göbel, Christian & Elsy Verhofstadt (2008): Is temporary employment a stepping stone for unemployed school leavers? (ZEW discussion paper 2008-093), Mannheim, 38 S.

    Abstract

    "Many school-leavers enter the labour market via temporary employment. In this paper we investigate the impact of a temporary employment spell at the start of the career on the transition rate into permanent employment. We compare the case of temporary employment to the hypothetical case of a direct transition from unemployment to permanent employment. In order to control for selective participation in temporary employment we include a large set of explanatory variables which have been especially collected to study school-leavers. We apply the AIC-information criterion to select the appropriate specification for unobserved heterogeneity. Based on the information criteria we conclude that given our data, there is no support for a model with selection in unobserved characteristics. Simulation exercises provide insights into the development of the effect of temporary employment over time. For a sample of unemployed Flemish school-leavers we find that in the short run temporary employment delays the school leaver's transition to permanent employment. However, in the long run temporary employment acts as a stepping stone and decreases the duration until permanent employment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Trainingsmaßnahmen: Für welche unter 25-jährigen Arbeitslosengeld-II-Empfänger erhöhen sie die Beschäftigungschancen? (2008)

    Hartig, Martina; Wolff, Joachim; Jozwiak, Eva;

    Zitatform

    Hartig, Martina, Eva Jozwiak & Joachim Wolff (2008): Trainingsmaßnahmen: Für welche unter 25-jährigen Arbeitslosengeld-II-Empfänger erhöhen sie die Beschäftigungschancen? (IAB-Forschungsbericht 06/2008), Nürnberg, 74 S.

    Abstract

    "Bedürftige Jugendliche und junge Erwachsene unter 25 Jahren sind eine besondere Zielgruppe der Arbeitsmarktpolitik. Das Sozialgesetzbuch (SGB) II sieht vor, dass sie möglichst schnell in Arbeit, Ausbildung oder Arbeitsgelegenheiten vermittelt werden. Ein Instrument zur Aktivierung sind Eignungsfeststellungs- und Trainingsmaßnahmen, mit denen junge Erwachsene in besonderem Maße gefördert werden und durch die eine Eingliederung in Erwerbsarbeit beschleunigt werden könnte. Diese Studie untersucht mit Hilfe von Propensity Score Matching, inwieweit Trainingsmaßnahmen dies für unterschiedliche Gruppen von Jugendlichen bewirken. Dabei wird zwischen den Wirkungen betrieblicher und nicht-betrieblicher Maßnahmen unterschieden. Wir betrachten Teilnehmer, die kurz nach der Einführung der Grundsicherung für Arbeitsuchende, von Februar bis April 2005 eine Trainingsmaßnahme begonnen haben, und eine adäquate Vergleichsgruppe von bedürftigen Personen, die in diesem Zeitraum nicht daran teilgenommen haben. Die Ergebnisse zeigen, dass eher betriebliche Trainingsmaßnahmen dazu beitragen, dass junge Erwachsene eine reguläre Beschäftigung aufnehmen. Dabei profitieren Teilnehmer, die bereits vorher Berufserfahrung gesammelt haben etwas mehr von der Förderung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wolff, Joachim;
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  • Literaturhinweis

    Who is targeted by One-Euro-Jobs?: a selectivity analysis (2008)

    Hohmeyer, Katrin ; Jozwiak, Eva;

    Zitatform

    Hohmeyer, Katrin & Eva Jozwiak (2008): Who is targeted by One-Euro-Jobs? A selectivity analysis. (IAB-Discussion Paper 08/2008), Nürnberg, 44 S.

    Abstract

    Ein-Euro-Jobs stehen seit Einführung des SGB II im Jahre 2005 als ein Instrument zur Verfügung, mit dem Arbeitslosengeld II-Bezieher aktiviert werden sollen. Sie wurden in großem Umfang eingeführt, bereits im ersten Jahr gab es mehr als 600.000 Zugänge. Dieses Papier untersucht die Selektion in Ein-Euro-Jobs für eine Stichprobe von arbeitslos gemeldeten Arbeitslosengeld II-Empfängern im Frühjahr 2005 mit der Hilfe von binären Probit-Modellen. Um die Unterschiede in den Teilnahmewahrscheinlichkeiten von ost- und westdeutschen Frauen zu analysieren, wird eine Blinder-Oaxaca-Zerlegung angewendet. Während Frauen eine geringere Teilnahmewahrscheinlichkeit haben, wenn sie ein Kind unter drei Jahren haben, macht dies für Männer keinen Unterschied. Arbeitslose unter 25 Jahren sind eine Hauptzielgruppe von Ein-Euro-Jobs und weisen eine höhere Teilnahmewahrscheinlichkeit auf als andere Altersgruppen. Andere potentielle Zielgruppen von Ein-Euro-Jobs wie Personen mit Migrationshintergrund werden hingegen nicht verstärkt gefördert.
    Es zeigt sich, dass die unterschiedliche Teilnahmewahrscheinlichkeit von Frauen in Ost- und Westdeutschland zum Teil durch Unterschiede in den Eigenschaften - wie Qualifikation und Erwerbshistorie - der Frauen in beiden Regionen erklärt werden kann, zum Teil aber auch durch Unterschiede in der Verfügbarkeit von Kindertagesstättenplätzen. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Hohmeyer, Katrin ;
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  • Literaturhinweis

    Unemployment benefits and parental resources: what helps the young unemployed with labour market integration? (2008)

    Jacob, Marita ;

    Zitatform

    Jacob, Marita (2008): Unemployment benefits and parental resources. What helps the young unemployed with labour market integration? In: Journal of youth studies, Jg. 11, H. 2, S. 147-163. DOI:10.1080/13676260701863413

    Abstract

    "This article deals with the question of how different resources affect the labour market integration of the young unemployed. Previous research has often focused on the effects of unemployment compensation benefits on labour market outcomes. However, for young unemployed people additional parental resources may be even more important. The article examines the effects both of unemployment benefits and family-related resources. The main hypothesis it advances is that individuals who have access to different resources will enter more stable jobs after unemployment than those lacking such different kinds of support. Using data from a longitudinal study on youth unemployment in Germany, I find that subsequent job duration increases with the receipt of unemployment benefits but decreases with parental support. Accordingly, benefits actually improve post-unemployment job tenure, whereas parental support functions rather as a 'safety net' enabling young people to quit a job." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Übergangsmanagement - Wege zur beruflichen und sozialen Integration junger Menschen: die Aufgaben der Jugendhilfe an der Schnittstelle zwischen Schule, Ausbildung und Beruf (2008)

    Kammerer, Bernd; Hutzler, Thomas; Schreiner, Manfred; Schruth, Peter; Klier, Manfred; Gref, Kurt; Schleicher, Thomas; Dülp, Matthias; Scherzer, Jutta; Fink, Ursula; Schaufler, Dorothea; Frank, Susann; Reißig, Birgit; Grüner, Roland; Reihl, Marlene; Wenninger, Norbert; Probst, Richard; Vogler, Melanie; Plicht, Hannelore; Trommer, Michael; Pletzer, Winfried; Spitzbarth, Uta; Pfaffinger, Carola; Severing, Eckart; Peters, Eva; Jugel-Kosmalla, Herbert; Muntahder, Nadja; Fiebrig, Daniela; Merz, Kathrin; Gaupp, Nora; Martin, Bernd; Wendt, Peter-Ulrich; Lutz, Klaus; Stegmann, Lothar; Lüders-Wolkersdorfer, Petra; Seegets, Heidi; Lohwasser, Karin; Förtsch, Dominique; Lex, Tilly; Uhlenbrock, Gabi; Kronbeck, Uwe; Braun, Frank; Kretschmer, Andreas; Spieker, Christa; König, Joachim; Hack, Gerhard; Kohl, Ralf;

    Zitatform

    Hutzler, Thomas, Manfred Schreiner, Peter Schruth, Manfred Klier, Thomas Schleicher, Matthias Dülp, Jutta Scherzer, Ursula Fink, Dorothea Schaufler, Susann Frank, Birgit Reißig, Roland Grüner, Marlene Reihl, Norbert Wenninger, Richard Probst, Melanie Vogler, Hannelore Plicht, Michael Trommer, Winfried Pletzer, Uta Spitzbarth, Carola Pfaffinger, Eckart Severing, Eva Peters, Herbert Jugel-Kosmalla, Nadja Muntahder, Daniela Fiebrig, Kathrin Merz, Nora Gaupp, Bernd Martin, Peter-Ulrich Wendt, Klaus Lutz, Lothar Stegmann, Petra Lüders-Wolkersdorfer, Heidi Seegets, Karin Lohwasser, Dominique Förtsch, Tilly Lex, Gabi Uhlenbrock, Uwe Kronbeck, Frank Braun, Andreas Kretschmer, Christa Spieker, Joachim König, Gerhard Hack & Ralf Kohl, Kammerer, Bernd & Kurt Gref (Hrsg.) Nürnberger Forum der Kinder-und Jugendarbeit, 2007 (2008): Übergangsmanagement - Wege zur beruflichen und sozialen Integration junger Menschen. Die Aufgaben der Jugendhilfe an der Schnittstelle zwischen Schule, Ausbildung und Beruf. Nürnberg: Emwe-Verlag, 298 S.

    Abstract

    "Übergangsmanagement hat eine Mittlerfunktion zwischen Jugendlichen (einschließlich ihrer Familien) und dem vorhandenen Spektrum von Angeboten des Bildungssystems (insbesondere der Schule), der Jugendhilfe, des Arbeitsmarktes, der Arbeitsagenturen, der Jobcenter und der freien Träger bis hin zu Sport- und Kulturangeboten sowie sozialraumbezogenen Angeboten der Jugend- und Sozialarbeit. Zugänge müssen gerade zu den Jugendlichen geschaffen werden, die sich bisher den Angeboten der Jugendberufshilfe entzogen haben. Die soziale und berufliche Integration soll auch in schwierigen Fällen sichergestellt werden. Bei Bedarf müssen neue, an den Bedürfnissen und Möglichkeiten dieser Personengruppe orientierte Angebote geschaffen werden. Insbesondere Übergänge zwischen Schule und Beruf, zwischen den Trägern, den Arbeitsagenturen, den Kommunen (insbesondere den Sozial- und Jugendämtern), Schulen und Bildungsträgern und lokalen Wirtschaftsvertretern müssen abgestimmt werden. Übergangsmanagement hilft dabei, die unterschiedlichen Professionalitäten der Fördersysteme fallweise zu bündeln." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Jugendarbeitslosigkeit: Not und Leidenschaft des Lernens (2008)

    Mackscheidt, Klaus; Heinen, Norbert;

    Zitatform

    Mackscheidt, Klaus & Norbert Heinen (2008): Jugendarbeitslosigkeit. Not und Leidenschaft des Lernens. In: Aus Politik und Zeitgeschichte H. 49, S. 27-32.

    Abstract

    "Dauerhafte Jugendarbeitslosigkeit ist eine schwere Last für unsere Gesellschaft und ein Elend für die Betroffenen. Um aus potentiellen Langzeitarbeitslosen erfolgreiche Lehrlinge zu machen, sollten Unternehmer durch staatliche Fördergelder ermutigt werden, auch Jugendliche ohne Schulabschluss auszubilden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Schülerbewegungen und Beschäftigungschancen vor und nach Einführung eines dritten Jahres in den beruflichen Bildungsgängen der Sekundarstufe II (2008)

    Murray, Asa;

    Zitatform

    Murray, Asa (2008): Schülerbewegungen und Beschäftigungschancen vor und nach Einführung eines dritten Jahres in den beruflichen Bildungsgängen der Sekundarstufe II. In: Europäische Zeitschrift für Berufsbildung H. 44, S. 127-149.

    Abstract

    "Thema der vorliegenden Studie sind die Schülerbewegungen vor und nach der jüngsten Reform des Sekundarbereichs II, mit der ein drittes Jahr, ein neues Benotungssystem und neue Aufnahmevoraussetzungen für die beruflichen Bildungsgänge eingeführt wurden. Als Ausgangsbasis für die Studie dienen veröffentlichte und unveröffentlichte Daten zu den Schülerbewegungen im oberen Sekundarbereich vor und nach der Reform. Wie die Untersuchung zeigt, ist die Zahl der Schüler, die die Sekundarstufe II ohne Abschluss verlassen, seit der Reform drastisch gestiegen. Allerdings erfolgen die meisten Abbrüche erst gegen Ende des dritten Jahres. In dieser Gruppe waren die Beschäftigungschancen weitaus besser als bei den Schülern, die bereits im ersten oder zweiten Jahr abgingen, aber nicht so gut wie bei denen, die einen berufsbildenden Abschluss der Sekundarstufe II erlangten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland: eine Analyse aus Sicht der Arbeitsmarktökonomik (2008)

    Neumann, Michael ; Schmidt, Jörg;

    Zitatform

    Neumann, Michael & Jörg Schmidt (2008): Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland. Eine Analyse aus Sicht der Arbeitsmarktökonomik. In: Wirtschaftswissenschaftliches Studium, Jg. 37, H. 8, S. 425-432.

    Abstract

    "Der Beitrag gibt einen Überblick über die grundlegenden Probleme der gegenwärtig festzustellenden Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland und diskutiert im Rahmen eines mikroökonomischen Partialmodells verschiedene Ansatzpunkte, wie die Jugendarbeitslosigkeit verringert werden könnte. Die Analyse zeigt, dass eine bessere Qualifizierung der potenziellen Ausbildungsplatzbewerber sowie nach Produktivität differenzierte Ausbildungsvergütungen die Ergebnisse auf den Ausbildungsmärkten nachhaltig verbessern können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Do you feel excluded? The subjective experience of young state benefit recipients in Germany (2008)

    Popp, Sandra; Schels, Brigitte ;

    Zitatform

    Popp, Sandra & Brigitte Schels (2008): Do you feel excluded? The subjective experience of young state benefit recipients in Germany. In: Journal of youth studies, Jg. 11, H. 2, S. 165-191. DOI:10.1080/13676260701851111

    Abstract

    Der Beitrag untersucht den Zusammenhang zwischen mehrfacher Deprivation und den subjektiven Ausgrenzungserfahrungen junger Sozialleistungsempfänger in Deutschland im Jahr 2005. Während in den meisten Untersuchungen Deprivation mit sozialer Ausgrenzung gleichgesetzt wird, bezieht sich der Beitrag auf aktuelle Konzepte, wonach sowohl Integration als auch Partizipation erfahren werden müssen: Personen, die mehrfach benachteiligt sind, sind nicht ausgegrenzt solange sie sich als zugehörig zur Gesellschaft empfinden. Die subjektive Erfahrung sozialer Ausgrenzung ist Ergebnis eines Verarbeitungsprozesses, der durch familiäre Integration und soziale Unterstützung vermittelt wird. Der Beitrag basiert auf der IAB-Studie 'Lebenssituation und Soziale Sicherung 2005', für die 1783 junge Erwachsene im Alter von 18 bis 24 befragt wurden. Es zeigt sich, dass sich ein großer Anteil der jungen Sozialleistungsempfänger in mehrerer Hinsicht benachteiligt fühlen, jedoch fühlen sich nur wenige sozial ausgegrenzt. Die Analyse zeigt, dass subjektive Ausgrenzungserfahrungen zunehmen, wenn Personen mehrfach benachteiligt sind. Familiäre Integration stellte einen Puffer für die negativen Konsequenzen dar. Die Untersuchung zeigt, dass die Erfahrung von Integration nicht ausschließlich von finanziellen Aspekten und Erwerbstätigkeit abhängt, sondern auch vom sozialen Kontext. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Junge Erwachsene und Arbeitslosengeld II: Hilfebezug in jungen Jahren verfestigt sich viel zu oft (2008)

    Schels, Brigitte ;

    Zitatform

    Schels, Brigitte (2008): Junge Erwachsene und Arbeitslosengeld II: Hilfebezug in jungen Jahren verfestigt sich viel zu oft. (IAB-Kurzbericht 22/2008), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "In Deutschland ist eine beträchtliche Zahl von jungen Erwachsenen auf Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende angewiesen: Im Jahresdurchschnitt 2007 bezogen rund 1,35 Millionen erwerbsfähige Personen zwischen 18 und 29 Jahren Arbeitslosengeld II. Armutserfahrungen in dieser Lebensphase werden als besonders gravierend angesehen. Vor allem längerfristige finanzielle Notlagen können die Entwicklungsmöglichkeiten von jungen Menschen nachhaltig einschränken und zu weiteren Schwierigkeiten im späteren Alter führen. Eine Analyse der Dauer und Kontinuität des Arbeitslosengeld-II-Bezugs von jungen Erwachsenen zeigt: Etwa 40 Prozent der 18- bis 29-Jährigen, die im Januar 2005 erstmalig Arbeitslosengeld II bezogen hatten, waren bis Ende 2006 durchgängig im Leistungsbezug. Rund 60 Prozent der jungen Leistungsbezieher schafften zwar den Ausstieg aus dem Hilfebezug. Jedoch war etwa die Hälfte von ihnen bis Ende 2006 zumindest zeitweise erneut auf Arbeitslosengeld II angewiesen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Just a phase? Youth unemployment in the Republic of Ireland (2008)

    Smyth, Emer ;

    Zitatform

    Smyth, Emer (2008): Just a phase? Youth unemployment in the Republic of Ireland. In: Journal of youth studies, Jg. 11, H. 3, S. 313-329. DOI:10.1080/13676260801946472

    Abstract

    "Ireland has experienced an unprecedented level of economic growth since the mid-1990s. The present article assesses the extent to which this phenomenon has altered the level and nature of youth unemployment, using data from six waves of a nationally representative survey of school-leavers. The main impact of the 'Celtic Tiger' has been to smooth the transition from school to paid employment, significantly reducing the proportion of young people unemployed. The profile of the unemployed has changed markedly. Social class and examination grades have become less important predictors while parental employment and having upper-secondary qualifications have become more significant in shaping employment chances. In particular, the qualifications gap has continued to widen in the post-boom period, with employment growth not sufficient to counter the marginalisation of less qualified young people within the labour market. It is argued that the exploration of youth unemployment in the Irish context provides more general insights into the dynamics of youth transitions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Engaging Youth Enquiry (EYE): Eine Studie zur Nichtpartizipation in (Aus-)Bildung in England und Wales: Ansätze und Probleme (2008)

    Wilde, Stephanie;

    Zitatform

    Wilde, Stephanie (2008): Engaging Youth Enquiry (EYE): Eine Studie zur Nichtpartizipation in (Aus-)Bildung in England und Wales. Ansätze und Probleme. In: Die berufsbildende Schule, Jg. 60, H. 10, S. 279-283.

    Abstract

    "Die Engaging Youth Enquiry (EYE) untersucht die Hintergründe, Kontexte und Probleme, die zum relativ hohen Anteil (um 10%) an Nichtpartizipation von 16- bis 18-Jährigen in England und Wales führen. Weiterhin hat die Studie einen Dialog mit Jugendlichen, Expertinnen, Forscherinnen und Politikerinnen eröffnet, um nach innovativen Ansätzen, möglichen Lösungen und Unterstützungsmöglichkeiten für diese Jugendlichen zu suchen. Dieser Dialog findet in einer Reihe partizipatorischer Workshops in England und Wales statt. EYE findet ihren Abschluss im Oktober 2008 mit einer Präsentation der Hauptergebnisse im Parlament in London. EYE ist eine Kollaboration zwischen der Nuffield Review of 14-19 Education and Training (www.nuffieldl4-19review.org.uk) und der karitativen Organisation Rathbone (www.rathboneuk.org), die in 70 regional Zentren in Großbritannien mit Jugendlichen zusammenarbeitet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Jobs for youth: United Kingdom (2008)

    Abstract

    "Getting off to a good start in one's working life facilitates integration into the world of work and lays the foundation for a good career, while a failure can be difficult to make up. This report on the UK report contains a survey of the main barriers to employment for young people, an assessment of the adequacy and effectiveness of existing measures to improve the transition from school-to-work, and a set of policy recommendations for further action by the public authorities and social partners." (author's abstract, IAB-Doku)
    Contents:
    Chapter 1. The Challenge Ahead
    Chapter 2. Initial Education and Learning on the Job
    Chapter 3. Removing Demand-Side Barriers
    Chapter 4. Passive and Active Labour Market Policies to Mobilise Young People into Work. ((en))

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    Jugendarbeitslosigkeit wird unterschätzt (2008)

    Zitatform

    (2008): Jugendarbeitslosigkeit wird unterschätzt. (Arbeitsmarkt aktuell 2008,08), Berlin, 10 S.

    Abstract

    "Jugendliche haben in Deutschland ein doppelt so hohes Risiko den Job zu verlieren wie andere Beschäftigte. Das wahre Ausmaß der Jugendarbeitslosigkeit wird zudem unterschätzt. Der Grund: Sie wird in der Statistik der Bundesagentur für Arbeit nicht umfassend abgebildet. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie des Bereichs Arbeitsmarktpolitik beim Deutschen Gewerkschaftsbund" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Junge Erwachsene im Rechtskreis SGB II: gefördert, gefordert und beforscht (2007)

    Achatz, Juliane; Schels, Brigitte ; Popp, Sandra;

    Zitatform

    Achatz, Juliane, Sandra Popp & Brigitte Schels (2007): Junge Erwachsene im Rechtskreis SGB II: gefördert, gefordert und beforscht. In: Jugend, Beruf, Gesellschaft, Jg. 58, H. 1, S. 40-48.

    Abstract

    Der Beitrag erläutert Untersuchungsauftrag, Untersuchungsdesign und erste Ergebnisse des vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung durchgeführten Forschungsprojekts 'Jugendliche als besondere Zielgruppe im SGB II'. Das Projekt erarbeitet bis zum Jahre 2008 Grundlageninformationen über die soziale Lage von jungen Hilfebedürftigen und deren Integrationsprozess in Ausbildung und Erwerbstätigkeit. Dabei werden folgende Themenbereiche behandelt: 1. Die differenzierte Beschreibung der Lebenssituation und der Arbeitsmarktperspektiven der 15- bis 24-Jährigen; 2. Die Untersuchung der Beteiligung an und der subjektiven Bewertung von zielgruppenspezifischen administrativen Verfahren und Maßnahmeangeboten der Grundsicherungsträger; 3. Die Analyse der Dauer der Hilfebedürftigkeit, ihrer Bestimmungsgründe sowie der Wege des Ausstiegs aus dem Leistungsbezug. Die vorgestellten Untersuchungsergebnisse zeigen, dass unter den jungen Leistungsbeziehern 'Bildungsarme' und Personen mit Migrationshintergrund überproportional vertreten sind. Sprach- und Bildungsdefizite sind nur Teil weiterer Unterversorgungslagen in anderen Lebensbereichen. Soll der Ausstieg aus dem Leistungsbezug gelingen, müssen im Hilfeprozess die gesamten Lebensumstände in den Blick genommen werden. Nach Ansicht der Autoren ist das Fallmanagement die zentrale Steuerungseinheit um Berufshilfe und Unterstützungsleistungen bei weiteren Problemlagen individuell und in geeigneter Weise zu verzahnen. (IAB)

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    Jugendliche: Die Schwächsten kamen seltener zum Zug (2007)

    Antoni, Manfred ; Matthes, Britta ; Plicht, Hannelore; Dietrich, Hans ; Jungkunst, Maria;

    Zitatform

    Antoni, Manfred, Hans Dietrich, Maria Jungkunst, Britta Matthes & Hannelore Plicht (2007): Jugendliche: Die Schwächsten kamen seltener zum Zug. (IAB-Kurzbericht 02/2007), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Der seit Jahren steigende Anteil von Altbewerbern an den Lehrstellenbewerbern eines Jahrgangs zeigt, dass die Probleme beim Übergang in eine betriebliche Ausbildung zunehmen. Dies gilt auch für besser qualifizierte Jugendliche. Auch bei den Alternativen zur betrieblichen Ausbildung wie z.B. den berufsvorbereitenden Maßnahmen oder der Berufsausbildung in außerbetrieblichen Einrichtungen steigt der Anteil der besser Qualifizierten. Für leistungsschwächere Bewerber verstärken sich damit die Zugangsprobleme zu einer beruflichen Ausbildung. Selbst bei jungen Erwachsenen mit beruflichem Abschluss ist seit Ende der 90er Jahre ein Anstieg der Arbeitslosigkeit zu beobachten. Dadurch verschärfen sich wiederum die Probleme derjenigen, die den Übergang in Beschäftigung ohne beruflichen oder schulischen Abschluss bewältigen müssen. Bei Maßnahmen der aktiven Arbeitsförderung ist eine ähnliche Entwicklung zu beobachten: Jugendliche ohne beruflichen Abschluss kamen seltener zum Zug. Im Jahr 2005 konnten sie jedoch bei diesen Maßnahmen teilweise aufholen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Veränderungen der seelischen Gesundheit durch arbeitsmarktpolitische Maßnahmen: eine Analyse am Beispiel des Jugendsofortprogramms JUMP (2007)

    Behle, Heike ;

    Zitatform

    Behle, Heike (2007): Veränderungen der seelischen Gesundheit durch arbeitsmarktpolitische Maßnahmen. Eine Analyse am Beispiel des Jugendsofortprogramms JUMP. (IAB-Bibliothek 308), Nürnberg, 396 S.

    Abstract

    "Arbeitsmarktpolitische Maßnahmen werden zumeist anhand der späteren Eingliederung ins Erwerbsleben evaluiert. Die vorgelegte Arbeit geht einen anderen Weg; die Teilnahme an einer arbeitsmarktpolitischen Maßnahme wird hier bezogen auf die Veränderung der seelischen Gesundheit der partizipierenden Jugendlichen untersucht. Jugendliche, die Problemlagen im Übergang von der Schule ins Berufsleben erleben, können einen Teufelskreis zwischen psychischen Belastungslagen und erschwerter Eingliederung in die Erwerbstätigkeit erfahren. Ein Ziel arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen wie dem Jugendsofortprogramm JUMP ist es deswegen, zur psychischen Stabilisierung der seelischen Gesundheit von Teilnehmenden beizutragen. Nach einer Diskussion der Problemlagen, die Jugendliche im Übergang erfahren können, einem Forschungsüberblick über die seelische Gesundheit und das Erwerbsleben und einer Übersicht über spezielle Förderungssysteme für Jugendliche (unter spezieller Berücksichtigung des Jugendsofortprogramms JUMP) wird das Konzept der Veränderung der seelischen Gesundheit für Jugendliche in Maßnahmen diskutiert. Chancen und Grenzen zur Verbesserung der seelischen Gesundheit Jugendlicher durch die Teilnahme an arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen werden aufgezeigt. In einem empirischen Teil wird dieser theoretische Bezugsrahmen umgesetzt. Anhand der JUMP-Eintrittskohorte 1999 wird untersucht, ob sich die seelische Gesundheit der Jugendlichen veränderte und welche Einflussfaktoren zur Veränderung beigetragen haben. Es wird dabei zwischen kurzfristiger Veränderung (direkt nach Beendigung der Maßnahme) und nachhaltiger Veränderung (ein Jahr nach Beendigung der Maßnahme) unterschieden. Bei der Mehrheit der Teilnehmenden ist ein Erhalt oder eine Stabilisierung der seelischen Gesundheit nach der Teilnahme an JUMP zu beobachten. Jugendliche in den alten Bundesländern profitieren nachhaltiger von der Teilnahme an JUMP. Dieser Befund kann durch die unterschiedliche soziale Komposition Jugendlicher beider Regionen erklärt werden. Während westdeutsche Jugendliche häufig aufgrund geringer beruflicher Qualifikation Problemlagen im Übergang erfahren, sind ostdeutsche Jugendliche oft durch den stärker verschlossenen Arbeitsmarkt von der Teilnahme am Erwerbsleben ausgeschlossen. Weitere Einflüsse, die auf die Veränderung der seelischen Gesundheit hinwirken, sind der Maßnahmetyp, der Grund der Teilnahme, der aktuelle Arbeitsmarktstatus, Veränderung in der Arbeitsorientierung sowie persönliche Merkmale, Erfahrungen am Arbeitsmarkt und weitere Veränderungen im Jugendalter. Die individuelle Zukunftssicht hat den stärksten Einfluss auf die Veränderung der seelischen Gesundheit Jugendlicher." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Une formation qualifiante differee pour les jeunes non diplomes?: un eclairage a partir du cheminement professionnel de jeunes sortis du systeme educatif en 1998 (2007)

    Besses, Marie de; Verley, Elise; Cart, Benoit; Gasquet, Céline; Mouy, Philippe; Mora, Virginie;

    Zitatform

    Besses, Marie de, Benoit Cart, Céline Gasquet, Virginie Mora, Philippe Mouy & Elise Verley (2007): Une formation qualifiante differee pour les jeunes non diplomes? Un eclairage a partir du cheminement professionnel de jeunes sortis du systeme educatif en 1998. (Centre d'Etudes et de Recherches sur les Qualifications. RELIEF 23), Marseille, 136 S.

    Abstract

    "Dans une Europe qui entend favoriser l'avenement d'une societe de la connaissance, environ 120 000 jeunes sortent encore chaque annee du systeme educatif francais sans diplome, soit un sur six. Loin de disparaitre, ces sorties qu'on pourrait qualifier de 'prematurees' ont eu plutot tendance a stagner depuis le milieu des annees quatre-vingt-dix. En 2004, suite a une annonce presidentielle concernant des mesures pour l'emploi des jeunes et plus precisement des 'jeunes au bord du chemin', les cabinets ministeriels ont cherche a construire une nouvelle offre de 'formation qualifiante differee' pour les jeunes sans diplome. Pour ce faire, ils ont sollicite le concours de la Direction de l'evaluation, de la prospective et de la performance et du Cereq. Ce fut le point de depart d'une etude dont les resultats sont publies dans ce nouvel ouvrage du Cereq." (Resume d'auteur, IAB-Doku) ((fr))

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  • Literaturhinweis

    Dropping out of post-compulsory education in the UK: an analysis of determinants and outcomes (2007)

    Bradley, Steve ; Lenton, Pam;

    Zitatform

    Bradley, Steve & Pam Lenton (2007): Dropping out of post-compulsory education in the UK. An analysis of determinants and outcomes. In: Journal of population economics, Jg. 20, H. 2, S. 299-328. DOI:10.1007/s00148-006-0110-y

    Abstract

    "We analyse the decision to drop out of post-compulsory education over the period 1985-1994 using data from the Youth Cohort Surveys. We show that the dropout rate declined between 1985 and 1994, in spite of the rising participation rate in education, but is still substantial. Dropping out is more or less constant over the period of study, though the risk of dropout does vary with young people's prior attainment, ethnicity, family background and the state of the labour market. The course of study has a substantial effect on the risk of dropout." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Die Bundesmodellprogramme "Entwicklung und Chancen junger Menschen in sozialen Brennpunkten" und "Lokales Kapital für soziale Zwecke" im Kontext neuer kommunalpolitischer Strategien: Endbericht der zweiten Phase der wissenschaftlichen Begleitung (2004 - 2006) (2007)

    Burchardt, Susann; Förster, Heike; Harmsen, Christiane; Mögling, Tatjana; Tillmann, Frank;

    Zitatform

    Burchardt, Susann, Heike Förster, Christiane Harmsen, Tatjana Mögling & Frank Tillmann (2007): Die Bundesmodellprogramme "Entwicklung und Chancen junger Menschen in sozialen Brennpunkten" und "Lokales Kapital für soziale Zwecke" im Kontext neuer kommunalpolitischer Strategien. Endbericht der zweiten Phase der wissenschaftlichen Begleitung (2004 - 2006). München, 238 S.

    Abstract

    "Dieses Buch ist das Ergebnis der zweiten Phase wissenschaftlichen Begleitung des Bundesprogramms 'Entwicklung und Chancen junger Menschen in sozialen Brennpunkten', das seit 1999 in den Stadtteilen mit besonderem Entwicklungsbedarf gefördert wurde. Das jugend- und jugendpolitische Programm 'Entwicklung und Chancen junger Menschen in sozialen Brennpunkten' (E&C) ist vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) mit der Zielsetzung ins Leben gerufen worden, vor allem die über den Kinder- und Jugendplan (KJP) des Bundes geförderten Träger der Kinder- und Jugendhilfe zu motivieren, sich verstärkt in benachteiligten städtischen Gebieten und strukturschwachen ländlichen Regionen zu engagieren. Neue Ansätze und Maßnahmen für Kinder und Jugendliche in problembelasteten Gebieten sollen erprobt und mit anderen in den Stadtteilen tätigen Institutionen abgestimmt werden. Durch eine direkte Kopplung mit dem Bund-Länder-Programm 'Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf - die soziale Stadt' wurden dabei zugleich sozialräumliche Aspekte der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen stärker in den Mittelpunkt gerückt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Moderne Dienstleistungen und Integrationsangebote für Jugendliche oder neue Unübersichtlichkeit, Doppelstrukturen und Warteschleifen?: ein Überblick über die Situation von Jugendlichen im SGB II (2007)

    Dietrich, Hans ;

    Zitatform

    Dietrich, Hans (2007): Moderne Dienstleistungen und Integrationsangebote für Jugendliche oder neue Unübersichtlichkeit, Doppelstrukturen und Warteschleifen? Ein Überblick über die Situation von Jugendlichen im SGB II. In: I. Kolf (Red.) & S. Gensler (Mitarb.) (2007): Jugendarbeitslosigkeit : Jugendliche und Hartz IV: Was macht das Fördern?, S. 7-9, 32-41.

    Abstract

    Dargestellt wird die Ausbildungs- und Arbeitsmarktsituation von SGB II-Jugendlichen im Zusammenhang mit der Lage auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt Jugendlicher insgesamt. Diese ist gekennzeichnet durch eine Stagnation der Bildungsexpansion seit Mitte der 1980er Jahre, einen Anteil von 9 Prozent aller Jugendlichen, die das Schulsystem ohne Abschluss verlassen sowie von 20 Prozent "kompetenzarmen" Jugendlichen mit elementaren Lese-, Rechtschreib- und Rechenmängeln (PISA-Studie). Die Schüler sind unzureichend über Arbeitsmarkt und Beruf informiert, und es fehlt eine systematische Debatte über geringer qualifizierte Jugendliche. Es folgen Befunde zur Struktur arbeitsloser Jugendlicher nach SGB II: Zurzeit sind ca. 1 Mio. Jugendliche im SGB II-Rechtskreis. Davon sind zwei Drittel nicht arbeitslos gemeldet. Diese Jugendlichen haben häufig keinen Schulabschluss, keine Berufsausbildung, sind Migranten und haben keine Berufserfahrung. Fazit: "Der Übergang von der Schule in Ausbildung und Beschäftigung gestaltet sich insbesondere für leistungsschwächere Jugendliche zunehmend schwieriger. Gleichzeitig wächst die Notwendigkeit berufliche Abschlüsse zu erwerben, auch wenn berufliche Abschlüsse immer weniger hinreichend sind, um den Übergang in Beschäftigung zu garantieren. In hohem Umfang wird versucht, kritische Übergänge maßnahmebasiert abzufedern; vielfach wird dabei der Weg in Ausbildung oder Beschäftigung verlängert. Daraus ergeben sich mehrere Perspektiven: den Anteil der Schulabgänger ohne Abschluss bzw. mit unzureichenden Kompetenzen deutlich reduzieren; für Jugendliche ausreichend Ausbildungsangebote bereitstellen; dazu ist auch über Alternativen zum dualen System nachzudenken; das Beschäftigungsangebot für Jugendliche erhöhen; das Maßnahmeangebot auf seine Wirksamkeit überprüfen und Maßnahmen gezielt einsetzen." (IAB2)

    Beteiligte aus dem IAB

    Dietrich, Hans ;
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  • Literaturhinweis

    Les sept premières années de vie active des jeunes non diplômés: la place des mesures publiques pour l'emploi (2007)

    Gasquet, Céline; Roux, Valérie;

    Zitatform

    Gasquet, Céline & Valérie Roux (2007): Les sept premières années de vie active des jeunes non diplômés. La place des mesures publiques pour l'emploi. In: Economie et Statistique H. 400, S. 17-43.

    Abstract

    "Im Jahre 1998 verließen 116 000 Jugendliche die Ausbildungsstätten ohne Abschluss. Aufgrund des generellen Anstiegs des Ausbildungsniveaus haben diese Jugendlichen mehr Schwierigkeiten als die anderen, eine Beschäftigung zu finden. Jedem dritten Jugendlichen gelingt es dennoch, sich rasch und dauerhaft ins Erwerbsleben zu integrieren. Bei den anderen dauert die Eingliederung länger: weit über die ersten drei Jahre ab Eintritt in den Arbeitsmarkt hinaus. Diese Jugendlichen, die ein Ausbildungsdefizit haben und mit der Konkurrenz ihrer besser ausgebildeten Altersgenossen oder den Vorbehalten der Arbeitgeber konfrontiert sind, nehmen dann oftmals die für sie bestimmten beschäftigungspolitischen Maßnahmen in Anspruch. Mehr als vier Jugendliche ohne Abschluss von zehn profitierten so in den ersten sieben Jahren ihres Erwerbslebens von einer Ausbildung oder einer ABM-Maßnahme; und für 16% der Jugendlichen ohne Abschluss war diese Erfahrung der ersten Jahre am Arbeitsmarkt sogar sehr strukturierend. Mehr als in der Vergangenheit werden solche öffentlichern Maßnahmen mehrere Jahre lang nach Verlassen der Ausbildungsstätten in Anspruch genommen. Sie decken äußerst unterschiedliche Situationen ab. Insbesondere sind sie nicht unbedingt im Zusammenhang mit einem Prekariat zu sehen, da mehr als jeder vierte Jugendliche, der solche Maßnahmen nutzte, eine relativ stabile Berufslaufbahn kennt. Allerdings gehen solche Maßnahmen in vier von zehn Fällen mit befristeten Arbeitsverträgen oder Arbeitslosigkeit einher; in jedem zehnten Fall betreffen sie die Erwerbslosigkeit." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Schulabbrüche und Ausbildungslosigkeit: Strategien und Methoden zur Prävention (2007)

    Hofmann-Lun, Irene; Richter, Ulrike; Michel, Andrea; Schreiber, Elke;

    Zitatform

    Hofmann-Lun, Irene, Andrea Michel, Ulrike Richter & Elke Schreiber (2007): Schulabbrüche und Ausbildungslosigkeit. Strategien und Methoden zur Prävention. (Übergänge in Arbeit 08), München: Verlag Deutsches Jugendinstitut, 252 S.

    Abstract

    "Warum gehen Kinder und Jugendliche trotz Schulpflicht nicht zur Schule? Was bedeutet die Abwesenheit von der Schule für das Gelingen der Schulbildung? Wie kann einem Ausstieg aus der Schule präventiv begegnet werden? Wie kann (tatsächlich oder vermeintlich) schulmüden Jugendlichen der Abschluss der Schule und der Übergang in Ausbildung gelingen? Wie können Jugendliche, die von der Schule nicht mehr erreicht werden, wieder für systematisches Lernen gewonnen werden? An vielen Orten in Deutschland haben Schulen und Träger der Jugendsozialarbeit begonnen, Antworten auf diese Fragen zu suchen. Gefördert aus Länderprogrammen, durch Stiftungen und besorgte Kommunen wurden vielfältige Experimente durchgeführt und dabei Methoden und Strategien entwickelt und erprobt, die darauf zielen, die Bedingungen für das Lernen in der Schule und an anderen Lernorten und die Lebensumstände von Kindern und Jugendlichen so zu verbessern, dass ihre Schulkarrieren zum Erfolg führen und Grundlagen für den Einstieg in die Erwerbsarbeit gelegt werden. Das Deutsche Jugendinstitut hat diese Ergebnisse und Erfahrungen ausgewertet und fasst sie in diesem Buch zusammen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Hoffnungslos arbeitslos? Psychosoziale Auswirkungen von Arbeitslosigkeit auf Schulabgänger (2007)

    Häfke, Andreas;

    Zitatform

    Häfke, Andreas (2007): Hoffnungslos arbeitslos? Psychosoziale Auswirkungen von Arbeitslosigkeit auf Schulabgänger. Marburg: Tectum Verlag, 120 S.

    Abstract

    "Seit vielen Jahren fehlen Lehrstellen. Nicht einmal rechnerisch sind es genug, um die aktuelle Nachfrage zu decken. Tatsächlich konkurrieren die Suchenden mit Älteren aus höheren Jahrgängen, die im zweiten, dritten oder vierten Jahr nach dem Schulabschluss auf ihre Chance hoffen. Das Berufsleben vieler Jugendlicher beginnt so mit einer Sackgasse. Von der Schule rutschen sie ohne Puffer in die Arbeitslosigkeit. Ein Desaster nicht nur für die Volkswirtschaft. Auch die Betroffenen selbst werden dadurch demotiviert, an den Rand gedrängt. Sozialverbände und Gewerkschaften befürchten psychische Störungen. Aber: Lassen diese sich tatsächlich nachweisen? Der Autor ging dieser Frage mit einer teilstandardisierten Stichprobenerhebung über ein Jahr lang nach. 385 Jugendliche mit bzw. ohne Ausbildungsplatz füllten seinen Fragebogen aus. Glück im Unglück: Markante Unterschiede zur Vergleichsgruppe blieben bei den Teilnehmern ohne Lehrstelle aus. Enttäuschungen am Beginn ihres Arbeitslebens stecken Heranwachsende offenbar überraschend unbeschadet weg. Das verbessert ihre Aussichten, wenn sich später doch ein Einstieg bietet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Children of the post-communist transition: Age at the time of the parents' job loss and dropping out of secondary school (2007)

    Kertesi, Gabor; Kezdi, Gabor;

    Zitatform

    Kertesi, Gabor & Gabor Kezdi (2007): Children of the post-communist transition: Age at the time of the parents' job loss and dropping out of secondary school. In: The B.E. Journal of Economic Analysis and Policy, Jg. 7, H. 2, S. 1-27. DOI:10.2202/1935-1682.1824

    Abstract

    "Using data on children whose parents lost their jobs during the post-communist transition of Hungary, we address the causal effect of unexpected long-term unemployment of parents on their children's educational achievement. We estimate the effect of the children's age at the time of their parents' job loss on their probability of dropping out of secondary school (an event that follows the parents' job loss by many years). The treatment is an additional year reared in a family with regularly employed parents, which can be interpreted as additional human capital investment. We provide bounding estimates to the causal effect. The estimated bounds are tight, they show a substantial effect, and the effect is significantly stronger for preschool age children than for older ones." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Dropout, school performance, and working while in school (2007)

    Montmarquette, Claude ; Viennot-Briot, Nathalie; Dagnais, Marcel;

    Zitatform

    Montmarquette, Claude, Nathalie Viennot-Briot & Marcel Dagnais (2007): Dropout, school performance, and working while in school. In: The Review of Economics and Statistics, Jg. 89, H. 4, S. 752-760. DOI:10.1162/rest.89.4.752

    Abstract

    "We develop an econometric model where the determinants of working while in school, academic performance, and the decision to drop out are set in the context of two types of high school students: those who prefer schooling and those who are more likely to join the labor market. The likelihood function of this model with heterogeneous preferences for schooling is composed of 48 individual contributions of a standard quadrivariate normal function. Exploiting a unique Canadian microdata set of high school students and school dropouts, we show that being a female student, attending a private school, and living with educated parents are linked to having a strong preference for schooling over the labor market. We also find that working fewer than fifteen hours per week while in school is not necessarily detrimental to success in school. Our results indicate that the decision to drop out is affected by the legal age to access the labor market, high minimum wages, and low unemployment rates. Several policies that aim at reducing the number of high school dropouts are identified." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Zwischen Schule und Beruf: Dilemmata einer europäisch vergleichenden Übergangsforschung (2007)

    Niemeyer, Beatrix ;

    Zitatform

    Niemeyer, Beatrix (2007): Zwischen Schule und Beruf: Dilemmata einer europäisch vergleichenden Übergangsforschung. In: Europäische Zeitschrift für Berufsbildung H. 41, S. 132-154.

    Abstract

    "Vor dem Erfahrungshintergrund der Koordination mehrerer EU-Forschungsprojekte zur Verbesserung des Übergangs von der Schule in die Berufsausbildung von Jugendlichen mit schlechten Startchancen thematisiert der Beitrag Probleme der Vergleichbarkeit von Fördermaßnahmen in Europa und die handlungspraktische Relevanz vergleichender EU-Forschung. Im ersten Teil werden die Dilemmata einer solchen europäisch vergleichenden Übergangsforschung dargelegt und ein Überblick über den Forschungsstand gegeben. Daran anschließend werden im Rekurs auf Wohlfahrtsregime- und Jugendforschung die Determinanten der Übergangsgestaltung modellhaft zusammengestellt. Es wird skizziert, unter welchen Bedingungen dieses Modell handlungsleitende Erträge für eine veränderte pädagogische Praxis liefern kann. Diese Überlegungen werden durch die Erträge des Leonardo-Projektes "Transnational evaluation of social and professional re-integration programmes for young people" exemplarisch illustriert. Abschließend werden Fragen für die weitere Forschung und Förderpolitik formuliert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Jugendliche auf dem Arbeitsmarkt: eine Analyse von Beständen und Bewegungen (2007)

    Rothe, Thomas ; Tinter, Stefanie;

    Zitatform

    Rothe, Thomas & Stefanie Tinter (2007): Jugendliche auf dem Arbeitsmarkt. Eine Analyse von Beständen und Bewegungen. (IAB-Forschungsbericht 04/2007), Nürnberg, 56 S.

    Abstract

    "Jugendliche sind auf dem Weg ins Erwerbsleben mit einer Reihe von Arbeitsmarktübergängen konfrontiert. Der Arbeitsmarkt für Jugendliche ist durch zahlreiche Arbeitslosigkeitsphasen mit vergleichsweise kurzen Dauern und einer Vielzahl arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen geprägt. Um die Auswirkungen von Arbeitslosigkeit für die betroffenen Jugendlichen sowie für die gesamte Gesellschaft möglichst gering zu halten, lässt sich an den Arbeitsmarktübergängen ansetzen. Wie hohe und tendenziell steigende Arbeitslosenquoten und Maßzahlen zur Betroffenheit belegen, bereiten diese Übergänge vielen Jugendlichen Schwierigkeiten. Andererseits bieten Arbeitsmarktübergänge nicht nur Risiken, sondern auch Chancen, die es zu nutzen gilt. Eine vergleichende Analyse der Bestände und Bewegungen auf dem Arbeitsmarkt zeigt für Jugendliche eine wesentlich höhere Arbeitslosendynamik und eine bedeutend geringere Beschäftigungsstabilität als unter den übrigen Erwerbspersonen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Jugendarbeitslosigkeit und psychisches Wohlbefinden (2007)

    Schels, Brigitte ;

    Zitatform

    Schels, Brigitte (2007): Jugendarbeitslosigkeit und psychisches Wohlbefinden. (IAB-Forschungsbericht 13/2007), Nürnberg, 51 S.

    Abstract

    "Der Beitrag betrachtet das psychische Wohlbefinden und die Erwerbssituation junger Menschen von 15 bis 24 Jahren in Deutschland, die bereits einmal arbeitslos waren. Im Fokus stehen die Auswirkungen von Arbeitslosigkeit im Zusammenhang mit der finanziellen Situation. Obwohl es bereits mehrere Studien in anderen Ländern zur Arbeitslosigkeit Jüngerer und ihrem psychischen Wohlbefinden gibt, wurde dies in Deutschland bislang selten thematisiert. Datenbasis der Untersuchung ist die deutsche Teilstichprobe der europäischen Vergleichsstudie 'Übergänge aus Jugendarbeitslosigkeit'. Die befragten Jugendlichen waren im Jahr 1998 für mindestens 90 Tage arbeitslos registriert und wurden zu zwei Zeitpunkten befragt. Auf dieser Grundlage betrachtet der Beitrag zum einen den Einfluss der aktuellen Lebenslage auf das psychische Wohlbefinden und zum anderen die Zusammenhänge zwischen dem weiteren Erwerbsverlauf der Jugendlichen und der Veränderung ihres psychischen Wohlbefindens. Wie sich zeigt, sind ein erfolgreicher Einstieg in das Erwerbsleben und eine zufriedenstellende finanzielle Situation zentral für das psychische Wohlbefinden der Jugendlichen. Erwerbstätigkeit hat allerdings für junge Frauen eine andere Bedeutung als für junge Männer: Während für die jungen Frauen der Einkommenserwerb im Vordergrund steht, steigt das Wohlbefinden der jungen Männer mit Aufnahme einer Erwerbstätigkeit unabhängig von finanziellen Faktoren. Dies verweist auf die konstitutive Rolle der Erwerbsarbeit auch jenseits finanzieller Aspekte für ein gelungenes Erwachsenwerden der Männer." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland und Schweden: die berufliche Bildung unter Reformdruck (2007)

    Abstract

    "Die Quote der Jugendarbeitslosigkeit liegt in Europa im Durchschnitt doppelt so hoch wie die der über 25-jährigen und beträgt ca. 18 Prozent. Auch Schweden und Deutschland haben eine hohe Jugendarbeitslosigkeit zu verzeichnen. Ihre Systeme der Berufsbildung unterscheiden sich grundsätzlich: Während Deutschland noch immer auf das traditionelle Modell der dualen Bildung setzt, findet die Berufsausbildung in Schweden an staatlichen Schulen statt. Unser duales Ausbildungssystem genießt in Schweden Vorbildcharakter, kann aber mittlerweile weniger als 50 Prozent der Jugendlichen aufnehmen. Schweden steht Modell für ein weitgehend egalitäres Ausbildungssystem. In beiden Ländern steht das Bildungssystem unter Reformdruck. Die Systeme der beruflichen Bildung müssen auf die hohe Jugendarbeitslosigkeit reagieren. Mit dem Ziel, Impulse für eine Reformdebatte zur Modernisierung beruflicher Ausbildungssysteme zu geben, haben die Friedrich-Ebert-Stiftung und die schwedische Botschaft im September 2007 den Fachdialog 'Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland und Schweden - Die berufliche Bildung unter Reformdruck' organisiert. Die vorliegende Publikation fasst die auf diesem deutsch-schwedischen Fachdialog gehaltenen Beiträge und Diskussionen zusammen. Sie werden damit anderen Fachleuten zugänglich gemacht." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Welche Arbeit nutzt der Jugend?: Sachstand und Entwicklungsbedarf der öffentlich geförderten Beschäftigung für Jugendliche. Bundesweite Arbeitstagung für Fach- und Leitungskräfte der Jugendsozialarbeit und Beschäftigungsförderung, Fach- und Leitungskräfte aus den ARGEn, optierenden Kommunen und Jugendämtern, 18. September 2007, Frankfurt am Main (2007)

    Abstract

    Der Bericht dokumentiert die Beiträge der ersten Arbeitstagung des neu gegründeten Kooperationsverbundes Jugendsozialarbeit. Schwerpunkt dieser Tagung war die Situation der benachteiligten Jugendlichen, die von den Arbeitsgemeinschaften und Optionskommunen betreut werden und von ihnen ein Angebot der öffentlich geförderten Beschäftigung erhalten. Insbesondere ging es um den erfolgreichen Einsatz von Arbeitsgelegenheiten für Jugendliche.

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  • Literaturhinweis

    Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit durch Qualifizierung: Programm zur Eingliederung in die Berufs- und Arbeitswelt (EIBOE) (2006)

    Berthold, Heinrich;

    Zitatform

    Berthold, Heinrich (2006): Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit durch Qualifizierung: Programm zur Eingliederung in die Berufs- und Arbeitswelt (EIBOE). In: Wirtschaft und Berufserziehung, Jg. 58, H. 3, S. 19-21.

    Abstract

    Das 'Programm zur Eingliederung in die Berufs- und Arbeitswelt' (EIBE), das seit August 2000 im Auftrag des Hessischen Kultusministeriums durchgeführt und vom Europäischen Sozialfonds gefördert wird, zielt darauf ab, die Zielgruppe der zwischen fünfzehn und neunzehn Jahre alten Jugendlichen, die am Hauptschulabschluss scheitern, in einem umfassenden Sinne zu qualifizieren. Diese Gruppe der Jugendlichen, die größtenteils aus Migrantenfamilien stammen und starke Defizite im sprachlichen, kognitiven und sozialen Bereich sowie erhebliche Lernhemmnisse aufweisen, umfasst in Hessen seit Beginn der neunziger Jahre mehr als zwanzig Prozent der Hauptschüler. Der Beitrag erläutert das EIBE-Förderkonzept, das sich an sechs Zielsetzungen orientiert: Verzahnung von Theorie und Praxis, Orientierung an betrieblichen Abläufen, praxisbezogene Vermittlung von Basis- und Fachkompetenzen, Profilierung im Rahmen betrieblicher Praktika, sozialpädagogische Betreuung und Beratung sowie Stärkung des Selbstbewusstseins der Jugendlichen durch öffentliche Anerkennung. Der Erfolg des Programms lässt sich daran ablesen, dass viele EIBE-Schüler beruflich schneller und besser Fuß fassen können als Jugendliche, die auf Anhieb ihren Hauptschulabschluss erlangt haben. Jugendliche, die an dieser Fördermaßnahme teilgenommen haben, sind besonders gut für die Arbeitswelt und das Arbeitsleben gerüstet und zudem in der Lage, angemessen über ihre beruflichen Erfahrungen zu kommunizieren. Seit Beginn der auf eine Laufzeit von sieben Jahren angelegten Maßnahme haben bereits knapp 20.000 Schülerinnen und Schüler EIBE-Klassen besucht. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Education subsidies and school drop-out rates (2006)

    Dearden, Lorraine ; Emmerson, Carl ; Frayne, Christine; Meghir, Costas ;

    Zitatform

    Dearden, Lorraine, Carl Emmerson, Christine Frayne & Costas Meghir (2006): Education subsidies and school drop-out rates. (CEE discussion paper 53), London, 43 S.

    Abstract

    In Großbritannien ist die Zahl derjenigen, die im Alter von 16 Jahren die Schule abbrechen und damit auf weiterführende Qualifikationen verzichten, im Vergleich zu den meisten entwickelten Industrieländern sehr hoch. Der Beitrag untersucht die Auswirkungen eines Beihilfeprogramms für Kinder und Jugendliche, die die Schule zwei Jahre über das schulpflichtige Alter hinaus besuchen wollen (Education Maintenance Allowance - EMA). Dem Programm liegt die Annahme zugrunde, dass niedrige Bildungsabschlüsse eher die Folge finanzieller Zwänge als die einer auf Information beruhenden Entscheidung sind. Die Evaluation des Programms liefert wertvolle Hinweise darüber, ob solche Beihilfen, die einen effektiven Beitrag zur Reduzierung der Bildungskosten leisten, auch tatsächlich die Zahl der Schulabbrecher vermindern. Die Ergebnisse zeigen, dass EMA bei Jungen und Mädchen aus Familien mit niedrigem Einkommen, die Anspruch auf die volle EMA-Zahlung haben, die größten Wirkungen erzielt. In dieser Bevölkerungsgruppe ist die Schulabbrecherquote sehr hoch und EMA hat sich als ein wirkungsvolles Instrument erwiesen, diese zu senken und Kindern aus solchen Familien eine bessere Lebensperspektive zu eröffnen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Der lange Arm der sozialen Herkunft: Bildungsentscheidungen arbeitsloser Jugendlicher (2006)

    Dietrich, Hans ; Kleinert, Corinna ;

    Zitatform

    Dietrich, Hans & Corinna Kleinert (2006): Der lange Arm der sozialen Herkunft: Bildungsentscheidungen arbeitsloser Jugendlicher. In: C. J. Tully (Hrsg.) (2006): Lernen in flexibilisierten Welten : wie sich das Lernen der Jugend verändert, S. 111-130.

    Abstract

    Der Beitrag beschäftigt sich mit der Frage, welche arbeitslosen Jugendlichen, die bereits eine berufliche Ausbildung erworben haben, eine erneute Ausbildung aufnehmen und auf diesem Wege - zumindest vorläufig - aus der Arbeitslosigkeit ausscheiden. Als theoretische Zugänge, die individuelle Bildungsentscheidungen beeinflussen, werden zum einen die Humankapitaltheorie, zum anderen die Theorie der schichtspezifischen Bildungsentscheidung herangezogen. Die empirische Untersuchung basiert auf einer Befragung des IAB zu Übergängen Jugendlicher aus der Arbeitslosigkeit. Zielgruppe waren junge Menschen im Alter von 15 bis 24 Jahren, die zwischen 1998 und 1999 arbeitslos waren. Diese wurden bis 2001 mehrfach telefonisch befragt. Es zeigt sich, dass der Übergang in eine erneute Ausbildung für jugendliche Arbeitslose einen quantitativ bedeutsamen Weg aus der Arbeitslosigkeit darstellt. "Bildungsentscheidungen werden in einem zeitlichen Prozess von differenzierten Abfolgen getroffen, die von bereits vollzogenen Entscheidungen und Bildungsergebnissen abhängen." Ein wesentlicher Einfluss geht auch von institutionellen Regelungen aus, die die Aufnahme einer erneuten Ausbildung oftmals von vorhandenen Zertifikaten, Noten und Altersnormen abhängig machen. "Auch die soziale Herkunft beeinflußt, welche Ausstiegsoption aus Arbeitslosigkeit Jugendliche wählen und für welche Form von Qualifizierung sie sich entscheiden." (IAB2)

    Beteiligte aus dem IAB

    Dietrich, Hans ;
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  • Literaturhinweis

    Influence of education and training systems on participation of young people in labour market of CEE economies: a comparison of Poland and Slovenia (2006)

    Domadenik, Polona ; Pastore, Francesco ;

    Zitatform

    Domadenik, Polona & Francesco Pastore (2006): Influence of education and training systems on participation of young people in labour market of CEE economies. A comparison of Poland and Slovenia. In: International Journal of Entrepreneurship and Small Business, Jg. 3, H. 5, S. 640-666. DOI:10.1504/IJESB.2006.010548

    Abstract

    "Little attention has been given to youth unemployment in transition countries. However, it has significant detrimental effects in factors that affect welfare in the long term, such as human capital accumulation and fertility rates. The aim of this paper is to study the determinants of participation of young people in labour market in two countries (Poland and Slovenia) that implemented different reform paths to the market system. The analysis is carried out using individual level data drawn from the labour force survey in 1997 and 2002. The focus is on education and training systems. The results of a multinomial LOGIT model of the probability belong to six different labour market status suggests that tertiary educational attainment and participation in training programmes work as buffers against unemployment especially for adults." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Zielgruppenerreichung und Teilnehmerstruktur des Jugendsofortprogramms JUMP (2006)

    Dornette, Johanna; Jacob, Marita ;

    Zitatform

    Dornette, Johanna & Marita Jacob (2006): Zielgruppenerreichung und Teilnehmerstruktur des Jugendsofortprogramms JUMP. (IAB-Forschungsbericht 16/2006), Nürnberg, 54 S.

    Abstract

    "Im Jahr 1999 wurde das Jugendsofortprogramm der damaligen rot-grünen Bundesregierung zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit initiiert und mehrere Jahre fortgeführt. Im Rahmen des Sofortprogramms 'Jugend mit Perspektive' wurden bis zum Jahr 2003 zahlreiche Maßnahmen angeboten, die danach zum Teil in den Katalog der Regelförderung übernommen wurden. Der Bericht präsentiert Ergebnisse aus der JUMP-Begleitforschung zu dem Umfang unterschiedlicher Förderangebote während der fünfjährigen Programmlaufzeit sowie deren regionalen und maßnahmebezogenen Schwerpunkten und der Struktur der Teilnehmer. Darüber hinaus diskutieren wir die Ergebnisse zahlreicher Analysen zu Zuweisungsmustern und deren Veränderungen zwischen 1999 und 2003 sowie zur Erreichung der Zielgruppen des Programms. Die meisten Eintritte in das Jugendsofortprogramm konnten 1999 im ersten Jahr der Laufzeit beobachtet werden. Sowohl der quantitative Umfang als auch der Einsatz unterschiedlicher Maßnahmen veränderten sich im Förderzeitraum: Während 1999 relativ häufiger ausbildungs- und qualifizierungsbezogene Maßnahmen eingesetzt wurden, stand seit 2000 die Förderung arbeitsloser Jugendlicher mit Lohnkostenzuschüssen und Qualifizierungs-ABM im Vordergrund. Etwa 40 Prozent aller JUMP-Maßnahmen wurden in Ostdeutschland durchgeführt. Hier beobachten wir vergleichsweise viele beschäftigungsschaffende Maßnahmen, während in Westdeutschland berufliche Fort- und Weiterbildung sowie Berufsvorbereitung und Erstausbildung Schwerpunkte bildeten. Die Zuweisung von Jugendlichen zu den Maßnahmen des Jugendsofortprogramms erfolgte i. d. R. gemäß den Vorgaben durch die Richtlinien zum Jugendsofortprogramm und mit einer Ausnahme wurden die in den Richtlinien definierten Zielgruppen entsprechend ihren Anteilen an allen arbeitslosen Jugendlichen erreicht. Jugendliche mit Migrationshintergrund wurden in geringerem Umfang als beabsichtigt gefördert. Es traten auch über die Zeit relativ konstante Zuweisungsmuster zu den JUMP-Maßnahmen auf. Behinderte nahmen im gesamten Förderzeitraum mit hoher Wahrscheinlichkeit an AQJ-Maßnahmen und Qualifizierungs-ABM teil; Benachteiligte wiesen ebenfalls eine erhöhte Förderwahrscheinlichkeit in Qualifizierungs-ABM auf. Migranten nahmen mit hoher Wahrscheinlichkeit an beschäftigungsbegleitenden Hilfen teil, in deren Rahmen auch Sprachunterricht angeboten wurde und sie wurden häufig sozialpädagogisch betreut." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Ein nicht eingelöstes Versprechen: stellen die Unruhen in den Vorstädten Frankreichs das Konzept der Kohäsion in Frage? (2006)

    Fromm, Sabine; Lang, Kristina;

    Zitatform

    Fromm, Sabine & Kristina Lang (2006): Ein nicht eingelöstes Versprechen. Stellen die Unruhen in den Vorstädten Frankreichs das Konzept der Kohäsion in Frage? In: Sozialmagazin. Die Zeitschrift für soziale Arbeit H. 5, S. 30-38.

    Abstract

    "Im Herbst 2005 kam es zu schweren Unruhen in den französischen Vorstädten, an denen vor allem Jugendliche aus Immigrantenfamilien beteiligt waren. Der Konflikt hatte aber nicht nur eine ethnische Dimension; er legte soziale Spaltungstendenzen offen, die in der sozioökonomischen Benachteiligung der Bewohner der so genannten 'Banlieues' wurzeln und Frankreichs Selbstverständnis als egalitäres und solidarisches Gemeinwesen ('Egalite, fraternite, liberte') in Frage zu stellen scheinen. Diese Spaltungstendenzen stehen in Widerspruch zu der für Frankreich zentralen Idee der 'cohesion' und werfen die Frage auf, ob die spezifisch französische Variante dieses Konzepts, das seit den achtziger Jahre auch eine bedeutsame Rolle für internationale und andere nationale Politiken spielt, gescheitert ist. Der Blick auf Frankreich ist deshalb auch wichtig für andere Länder: Als allgemeine Tendenz ist in den letzten Jahren eine Veränderung der Politik für schlecht integrierte Gruppen der Bevölkerung zu beobachten. Dies gilt für die Migrationspolitik ebenso wie zum Beispiel für die Politik der 'Aktivierung' für Bevölkerungsgruppen, die nicht am Arbeitsmarkt partizipieren. Allgemein wird eine stärkere Anpassung an die Normen der Mehrheitsgesellschaft gefordert. Welche Erkenntnisse lassen sich für eine Politik der Kohäsion aus den Problemen Frankreichs gewinnen?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Not a very NEET solution: representing problematic labour market transitions among early school-leavers (2006)

    Furlong, Andy ;

    Zitatform

    Furlong, Andy (2006): Not a very NEET solution. Representing problematic labour market transitions among early school-leavers. In: Work, employment and society, Jg. 20, H. 3, S. 553-569. DOI:10.1177/0950017006067001

    Abstract

    "Concern with youth unemployment has been replaced with a focus on those not in education, in employment, or in training (NEET). With current levels of youth unemployment low, this emphasis helps remind us that an increase in employment levels is not necessarily accompanied by a reduction in vulnerability. While NEET can be used as a concept for representing problematic transitions, it is an ill-considered concept that places an undue and often misleading emphasis on voluntarism. Drawing on the Scottish School Leavers Survey, the article explores the policy implications of different definitions of NEET, highlights its prevalence, and examines the characteristics of those who are NEET. It is argued that to represent vulnerable youth effectively we must either use a set of definitions that are narrower than that represented by NEET, or adopt a much broader definition that provides a basis for more far-reaching interventions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The impact of welfare and labour market institutions on informal recruitment in European youth labour markets (2006)

    Harsløf, Ivan ;

    Zitatform

    Harsløf, Ivan (2006): The impact of welfare and labour market institutions on informal recruitment in European youth labour markets. In: European Societies, Jg. 8, H. 4, S. 555-576. DOI:10.1080/14616690601002616

    Abstract

    "Youth labour markets where informal recruitment practices predominate are likely to amplify existing inequalities among young job seekers. Whereas most literature on informal recruitment focuses on characteristics of individual job seekers and the nature of the jobs they obtain, this article suggests to relate this important issue to overarching dynamics of welfare and labour market institutions. Analyses of survey data among young people with a history of longer-term unemployment in eight European countries suggest that comprehensive welfare state arrangements may substitute for the importance of personal network resources in the job search process. Thus the welfare state may intervene by providing active measures to facilitate the job-matching process and by providing economic means to make young people less dependent on their social network. The level of youth unemployment also seems to be related to the extent of informal recruitment, which is found to be more widespread in the countries with high rates of youth unemployment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Quartalsbericht zum Stand der Umsetzung der Initiative "Jugend in Arbeit - plus" des Landes Nordrhein-Westfalen: Stichtag 30. September 2006 (2006)

    Kempken, Jürgen;

    Zitatform

    Kempken, Jürgen (2006): Quartalsbericht zum Stand der Umsetzung der Initiative "Jugend in Arbeit - plus" des Landes Nordrhein-Westfalen. Stichtag 30. September 2006. Bottrop, 28 S.

    Abstract

    "Seit Beginn 2006 sind in den ersten neun Monaten des Jahres gut 5.350 Jugendliche der Initiative Jugend in Arbeit plus zugewiesen worden. Davon sind bereits rund 2.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in eine Beschäftigung gewechselt. Der neue Quartalsbericht informiert über aktuelle Vermittlungsergebnisse. Die Initiative ermöglicht Jugendlichen und jungen Erwachsenen unter 25 Jahren, die sich auf dem Arbeitsmarkt besonders schwer tun und länger als ein halbes Jahr arbeitslos sind, den Einstieg oder Wiedereinstieg in das Berufsleben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Youth unemployment and social exclusion: objective dimensions, subjective experiences, and institutional responses in six European countries (YUSEDER). Final report (2006)

    Kieselbach, Thomas; Heeringen, Kees von; Starrin, Bengt; Sokou, Katerina; LaRosa, Michele; Lemkow Zetterling, Louis;

    Zitatform

    (2006): Youth unemployment and social exclusion. Objective dimensions, subjective experiences, and institutional responses in six European countries (YUSEDER). Final report. Bremen, 148 S.

    Abstract

    "The research project 'Youth Unemployment and Social Exclusion: Objective Dimensions, Subjective Experiences, and Innovative Institutional Responses in Six European Countries' (YUSEDER) within the Targeted Socio-Economic Research Programme (TSER) of the 4th Framework Programme tries to answer some crucial questions with regard to the risk of social exclusion associated with long-term youth unemployment. The first research question asks for key mechanisms linking the experience of long-term youth unemployment to various dimensions of social disintegration, conceived of in the theoretical framework of social exclusion. In this context, not only the mechanisms exacerbating the stress of unemployment (vulnerability factors) but also the protective mechanisms preventing or reducing the risk of social exclusion have to be taken into consideration. The second research question relates to new options of institutional and political intervention and counteraction in different national contexts. These analyses have been undertaken in three Northern European countries (Sweden, Belgium, Germany) and three Southern European countries (Spain, Italy, Greece)." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Social disadvantage and education experiences (2006)

    Machin, Stephen;

    Zitatform

    Machin, Stephen (2006): Social disadvantage and education experiences. (OECD social, employment and migration working papers 32), Paris, 34 S. DOI:10.1787/715165322333

    Abstract

    Der Beitrag untersucht, wie soziale Benachteiligungen die Lernerfahrungen von Familienhaushalten mit geringen wirtschaftlichen Ressourcen auf jeder Stufe des persönlichen Lebensweges beeinflussen. Bildung kann sich einerseits als 'Aufzug' aus der sozialen Benachteiligung erweisen, auf der anderen Seite kann ein Scheitern bei Lernanstrengungen dazu führen, die Benachteiligung noch zu verstärken. Dies zeigt sich u.a. daran, dass eine signifikante Minderheit in mehreren OECD-Ländern keine abgeschlossene Grundschulausbildung vorweisen kann. Der Beitrag diskutiert, in welcher Weise und mit welchen Maßnahmen Bildungs- und Sozialpolitik auf die Lernerfahrungen von Personen mit Benachteiligungshintergrund als Teil einer breit angelegten Strategie zur Bekämpfung von Armut und sozialer Exklusion eingehen kann. Bei der Entwicklung von einschlägigen Bildungsprogrammen kommt es auf das richtige 'Timing' an. Unter diesem Gesichtspunkt präsentiert der Beitrag Erkenntnisse aus drei unterschiedlichen Programmen: (1) schulbasierte Programme für die Zielgruppe benachteiligter Schüler, (2) finanzielle Unterstützung und Begleitung von benachteiligten Schülern und (3) Programme für Erwachsene und Schulabbrecher. Die Evaluation der Programme lässt den Schluss zu, dass sie geeignet sind, sowohl die Beschäftigungs- als auch die Einkommensperspektiven von Personen aus armen Familien zu verbessern, wenn sie richtig organisiert sind, zielgruppenorientiert durchgeführt werden, angemessen finanziert sind und von evaluierenden Begleituntersuchungen beobachtet werden. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Out of unemployment?: a comparative analysis of the risks and opportunities longer-term unemployed immigrant youth face when entering the labour market (2006)

    Malmberg-Heimonen, Ira; Julkunen, Ilse ;

    Zitatform

    Malmberg-Heimonen, Ira & Ilse Julkunen (2006): Out of unemployment? A comparative analysis of the risks and opportunities longer-term unemployed immigrant youth face when entering the labour market. In: Journal of youth studies, Jg. 9, H. 5, S. 575-592. DOI:10.1080/13676260601021054

    Abstract

    "Because of high unemployment rates among youth in Europe, comparative research has focused on identification of those risks and opportunities associated with the integration process from unemployment to work. The integration process of immigrant youth, however, received much less attention, despite their initially higher risk of unemployment than that for non-immigrant youth. Therefore, this study aims to analyse the exit from longer-term unemployment, with a focus on the integration into work of young immigrants in Finland, Sweden, France and Germany, countries that represent different welfare models and have different integration policies towards immigrants. The research is based on a European survey on youth unemployment with representative samples of longer-term unemployed young people in each of the studied countries. The results demonstrate that longer-term immigrant youth, compared with their non-immigrant counterparts, are less likely to find employment in Finland, face greater risks of mental health problems in Sweden and face increased risks of financial deprivation in France. In agreement with previous literature, these findings demonstrate that, with regard to expectations, the social democratic welfare states in particular have failed to promote the integration of longer-term unemployed young immigrants." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Ausgleich auf dem Ausbildungsmarkt: die Kompensationsleistungen der ausbildungsbezogenen Förderung durch die Bundesagentur für Arbeit (2006)

    Neubauer, Jennifer;

    Zitatform

    Neubauer, Jennifer (2006): Ausgleich auf dem Ausbildungsmarkt. Die Kompensationsleistungen der ausbildungsbezogenen Förderung durch die Bundesagentur für Arbeit. (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 303), Nürnberg, 359 S.

    Abstract

    "Als eigenständiges Angebot auf dem Ausbildungsmarkt war die Möglichkeit, Berufsvorbereitung und Berufsausbildung zu fördern, nicht gedacht. Dennoch hat sie sich seit ihrer Implementierung im Arbeitsförderungsrecht zu einem eigenständigen Angebot der Ausgleichspolitik auf dem deutschen Ausbildungsmarkt entwickelt. Die große und weiterhin zunehmende Bedeutung, die den beitragsfinanzierten Maßnahmen in Trägerschaft der Bundesagentur für Arbeit in der förderpolitischen und hochgradig segmentierten Aufstellung der Ausgleichspolitik zukommt, ist dabei nicht nur den sozial selektiven Effekten des chronischen Ungleichgewichts auf dem Ausbildungsstellenmarkt geschuldet. Neben der Kompensationsfunktion gegenüber dem dualen Ausbildungsstellenmarkt übernimmt die Förderung auch in erheblichem und zunehmendem Maße Ausfallbürgschaften gegenüber vergleichbaren Angeboten, die von den Ländern im Rahmen der schulischen Berufsbildung und der befristeten Programmförderung der Gebietskörperschaften bereitgestellt werden. Die Arbeit rekonstruiert die Entwicklung des Leistungsspektrums und des Leistungsumfangs der ausbildungsbezogenen Förderung nach SGB III (Förderung von Berufsvorbereitung und Berufsausbildung durch die Bundesagentur für Arbeit zwischen 1969 und 2003) und analysiert den Zusammenhang mit den Entwicklungen der Bilanz auf dem Ausbildungsstellenmarkt, der schulischen Förderung von Berufsvorbereitung und Berufsgrundbildung sowie der entsprechenden Programmförderung von Bund und Ländern. Die Ergebnisse werden hinsichtlich ihrer ordnungs- und leistungsstaatlichen Problemstellungen kritisch diskutiert. Überlegungen zu einer aus Sicht der Autorin notwendigen Neuregelung der ausbildungsbezogenen Förderung in Deutschland bilden den Abschluss der Untersuchung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Junge Erwachsene im Rechtskreis SGB II: Viele können noch gar nicht aktiviert werden (2006)

    Popp, Sandra; Wenzel, Ulrich; Schels, Brigitte ;

    Zitatform

    Popp, Sandra, Brigitte Schels & Ulrich Wenzel (2006): Junge Erwachsene im Rechtskreis SGB II: Viele können noch gar nicht aktiviert werden. (IAB-Kurzbericht 26/2006), Nürnberg, 6 S.

    Abstract

    "Hilfebedürftigkeit kann bei jungen Erwachsenen aus unterschiedlichen Gründen entstehen. Bei vielen ist Arbeitslosigkeit ausschlaggebend, oftmals im Zusammenhang mit Qualifikationsdefiziten. Fast ebenso viele sind aber noch in der Schule, in der Ausbildung oder betreuen kleine Kinder. Bei diesen ist eher die Bedürftigkeit der Eltern oder des Lebenspartners die Ursache des Leistungsbezugs. Ein großer Teil der jungen Erwachsenen, die Anfang 2005 Leistungen nach SGB II bezogen haben, kann keine Bildungszertifikate vorweisen: Rund ein Fünftel der 18- bis 24-Jährigen besitzt nach Ende der allgemeinen Schulzeit keinen Abschluss. Drei Viertel haben bislang noch keinen Ausbildungsabschluss. Für viele der jungen Erwachsenen im SGB II-Rechtskreis ist eine Arbeitsmarktintegration noch gar nicht notwendig. So ist zwar die Hälfte arbeitslos oder in einer Maßnahme. Ein großer Teil der jungen Erwachsenen befindet sich jedoch noch in Schul- und Berufsausbildung. Ebenso vielgestaltig wie die Gründe für den Leistungsbezug sind die notwendigen Integrationsmaßnahmen. Beratung und Betreuung durch die SGB II-Träger sollen sich daher an der Lebenssituation der Hilfebezieher orientieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wenzel, Ulrich;
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  • Literaturhinweis

    Starting well or losing their way? The position of youth in the labour market in OECD countries (2006)

    Quintini, Glenda; Martin, Sebastien;

    Zitatform

    Quintini, Glenda & Sebastien Martin (2006): Starting well or losing their way? The position of youth in the labour market in OECD countries. (OECD social, employment and migration working papers 39), Paris, 71 S. DOI:10.1787/351848125721

    Abstract

    "Despite the fact that today's young cohorts are smaller in number and better educated than their older counterparts, high youth unemployment remains a serious problem in many OECD countries. This reflects a variety of factors, including the relatively high proportion of young people leaving school without a basic educational qualification, the fact that skills acquired in initial education are not always well adapted to labour market requirements, as well as general labour market conditions and problems in the functioning of labour markets. The paper highlights the trends in youth labour market performance over the past decade using a wide range of indicators. It also presents new evidence on i) the length of transitions from school to work; ii) the wages, working conditions and stability of jobs performed by youth; and iii) the degree of so-called 'over-education', i.e. the gap between the skills of young people and the jobs they get." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Das SGB II und seine Auswirkungen auf die Kinder- und Jugendhilfe: Empfehlungen für die kommunale Ebene der Kinder- und Jugendhilfe für die Arbeitsgemeinschaften (ARGEn) (2006)

    Scheeres, Sandra;

    Zitatform

    (2006): Das SGB II und seine Auswirkungen auf die Kinder- und Jugendhilfe. Empfehlungen für die kommunale Ebene der Kinder- und Jugendhilfe für die Arbeitsgemeinschaften (ARGEn). (Arbeit), Berlin, 24 S.

    Abstract

    "Die Neuregelungen des Sozialgesetzbuch II haben zu zahlreichen Änderungen im Bereich der Unterstützung von Erwerbsarbeit suchenden Menschen geführt. Die örtliche Kinder- und Jugendhilfe sowie die Träger der Grundsicherung nach dem SGB II stehen vor der großen Herausforderung, jungen Menschen eine Perspektive mit dem Ziel einer dauerhaften Integration in den Arbeitsmarkt zu eröffnen. Diese Integration junger Menschen kann jedoch nur gelingen, wenn die Leistungen der Sozialgesetzbücher II, III und VIII aufeinander abgestimmt werden. Abgestimmte Leistungen setzen voraus, dass die Träger der Grundsicherung und die Kinder- und Jugendhilfe vor Ort kooperieren und gemeinsam das 'Fördern und Fordern' junger Menschen mit Leben füllen. Mit dem Ziel diesen Kooperationsprozess zu unterstützen, haben die Arbeitsgemeinschaft für Jugendhilfe (AGJ) und die Bundesagentur für Arbeit (BA) gemeinsame Empfehlungen formuliert, die sich an die kommunale Ebene der Kinder- und Jugendhilfe und die Arbeitsgemeinschaften (ARGEn) richten." (Textauszug, IAB-Doku)

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