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Dossier

Einkommensverteilung in Deutschland

Laut einer OECD-Studie ist die Einkommensungleichheit in Deutschland seit 1990 erheblich stärker gewachsen als in den meisten anderen OECD-Ländern. Die zunehmende Kluft zwischen Arm und Reich geht vor allem auf die Entwicklung der Löhne und Gehälter zurück. Die OECD empfiehlt, dem steuer- und sozialpolitisch entgegenzuwirken, mehr Menschen in existenzsichernde Beschäftigung zu bringen sowie mehr in die Bildung Niedrigqualifizierter zu investieren.

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  • Literaturhinweis

    Armut in Deutschland wächst - Reichtum auch: WSI-Verteilungsbericht 2014 (2014)

    Spannagel, Dorothee; Seils, Eric;

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    Spannagel, Dorothee & Eric Seils (2014): Armut in Deutschland wächst - Reichtum auch. WSI-Verteilungsbericht 2014. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 67, H. 8, S. 620-627. DOI:10.5771/0342-300X-2014-8-620

    Abstract

    "Dem Buch 'Das Kapital im 21. Jahrhundert' von Thomas Piketty ist zu verdanken, dass Verteilungsfragen derzeit breit debattiert werden. Dabei geraten insbesondere die negativen Folgen einer steigenden Einkommensungleichheit und einer starken Konzentration von materiellem Wohlstand am oberen Ende der Verteilung in den Blick. Der aktuelle Verteilungsbericht des WSI zeigt: In Deutschland leben immer mehr reiche und sehr reiche Personen, während gleichzeitig gerade für alte Menschen und Arbeitslose das Armutsrisiko steigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Reichtum in Deutschland wächst weiter (2014)

    Spannagel, Dorothee; Broschinski, Sven ;

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    Spannagel, Dorothee & Sven Broschinski (2014): Reichtum in Deutschland wächst weiter. (WSI-Report 17), Düsseldorf, 27 S.

    Abstract

    "Privater Reichtum in Deutschland nimmt zu. Seit Beginn der 1990er Jahre leben immer mehr reiche und sehr reiche Personen in Deutschland. Die Reichen und vor allem die sehr Reichen konnten zudem, anders als der Rest der Bevölkerung, in den letzten Jahrzehnten ihre Einkommens- wie auch ihre Vermögenssituation weiter verbessern. Selbst die Wirtschafts- und Finanzkrise hat diese Entwicklungen nicht nachhaltig geändert. Gleichzeitig nimmt seit den 1990er Jahren die Mobilität in der Einkommensverteilung immer weiter ab. Diese Verfestigung des Einkommensgefüges führt dazu, dass sich das Risiko, aus der gehobenen sozialen Lage in die Mitte der Gesellschaft abzusteigen, für die Reichen und sehr Reichen zunehmend verringert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Ist der Anstieg der westdeutschen Einkommensungleichheit auf die Zunahme bildungshomogener Partnerschaften zurückführbar?: eine Dekompositionsanalyse auf Basis des SOEP (1985-2011) (2014)

    Spitzenpfeil, Martin; Andreß, Hans-Jürgen ;

    Zitatform

    Spitzenpfeil, Martin & Hans-Jürgen Andreß (2014): Ist der Anstieg der westdeutschen Einkommensungleichheit auf die Zunahme bildungshomogener Partnerschaften zurückführbar? Eine Dekompositionsanalyse auf Basis des SOEP (1985-2011). In: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Jg. 66, H. 4, S. 575-601. DOI:10.1007/s11577-014-0290-5

    Abstract

    "Zwar zog die Zunahme der deutschen Einkommensungleichheit seit den 1980er Jahren wissenschaftliche und politische Aufmerksamkeit auf sich, jedoch blieb sie weitgehend unerklärt. Eine häufig geäußerte Hypothese sieht die Zunahme bildungshomogener Partnerschaften als Ursache dieser Entwicklung. Die steigende Einkommensungleichheit sei somit durch das Entfallen der egalisierenden Wirkung bildungsschichtenübergreifender Partnerschaften bedingt. Im vorliegenden Artikel wird diese Hypothese empirisch überprüft. Durch Kreuztabellierung der Bildungsniveaus von westdeutschen Männern und Frauen wird zunächst eine Haushaltstypologie erstellt. Mit log-linearen Modellen wird die Verteilung der Haushaltstypen als Effekt von Bildungsbeteiligung, Präferenzen der Partnerwahl und Neigung zu Singlehaushalten dargestellt. Es werden dann Gewichte berechnet, welche die Schätzung der Einkommensungleichheit in drei kontrafaktischen Szenarien ermöglichen. Es zeigt sich, dass ein allenfalls marginaler Einfluss von Bildungsexpansion und veränderten Präferenzen der Partnerwahl auf die Ungleichheit westdeutscher Einkommen vorliegt, der, entgegen den Erwartungen, eher zu einer Verringerung der Einkommensungleichheit führt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Erklärungsansätze für die Ungleichheitsentwicklung in Deutschland (2014)

    Stein, Ulrike;

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    Stein, Ulrike (2014): Erklärungsansätze für die Ungleichheitsentwicklung in Deutschland. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 63, H. 12, S. 315-321. DOI:10.3790/sfo.63.12.315

    Abstract

    "In den Jahren von 1991 bis 2010 ist die Einkommensungleichheit in Deutschland gestiegen. Dieses wirft grundsätzlich die Frage nach den Bestimmungsfaktoren der Einkommensverteilung auf. Einen ersten allgemeinen Überblick bietet hierfür das Konzept der äquivalenzgewichteten Einkommen und die Wirkungsweise verschiedener Faktoren. Besonders stark stieg die Einkommensungleichheit in den Jahren 1999 bis 2005 an. Zu den Hauptursachen, die dies verursacht haben, gehören die steigende Lohnungleichheit, die sich verändernde Beschäftigungsstruktur und die abnehmende staatliche Umverteilung. Seit 2005 verharrt die Einkommensungleichheit der Nettoeinkommen auf hohem Niveau und dies trotz der guten Entwicklung auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Erklären kann dies möglicherweise die weiter zunehmende Lohnspreizung bei gleichzeitig ansteigender Erwerbstätigkeit." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Is it the income distribution or redistribution that affects growth? (2014)

    Thewissen, Stefan ;

    Zitatform

    Thewissen, Stefan (2014): Is it the income distribution or redistribution that affects growth? In: Socio-economic review, Jg. 12, H. 3, S. 545-572. DOI:10.1093/ser/mwt019

    Abstract

    "This study addresses the central question in political economy how the objectives of attaining economic growth and restricting income inequality are related. Thus far few studies explicitly distinguish between effects of income inequality as such and effects of redistributing public interventions to equalize incomes on economic growth. In fact, most studies rely on data that do not make this distinction properly and in which top-coding is applied so that enrichment at the top end of the distribution is not adequately captured. This study aims to contribute using a pooled time-series cross-section design covering 29 countries, using OECD, LIS, and World Top Income data. No robust association between inequality and growth or redistribution and growth is found. Yet there are signs for a positive association between top incomes and growth, although the coefficient is small and a causal interpretation does not seem to be warranted." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    How fat is the top tail of the wealth distribution? (2014)

    Vermeulen, Philip ;

    Zitatform

    Vermeulen, Philip (2014): How fat is the top tail of the wealth distribution? (European Central Bank. Working paper series 1692), Frankfurt, Main, 44 S.

    Abstract

    "The US Survey of Consumer Finances (SCF) and the Eurosystem's Household Finance and Consumption Survey (HFCS) provide evidence that wealth is heavily concentrated at the upper tail of the wealth distribution. A commonly cited number for the US is that 1 percent of the households hold 30 percent of total household wealth. I investigate the reliability of upper tail wealth estimates from household wealth surveys in the presence of survey differential non-response, i.e. the fact that richer households have lower response rates than poorer households. Differential non-response can often not be remedied by adjustment of survey weights, as wealth of the non-responding households remains unobserved. Differential non-response biases tail wealth estimates downwards. Monte Carlo evidence shows that such a bias can be quite substantial. I provide a method that greatly reduces the bias. The method combines survey data with data from rich lists and uses them jointly to estimate a Pareto (power-law) distribution for tail wealth. Using this method, the paper combines the SCF and HFCS data with Forbes World's billionaires data to provide new estimates of tail wealth. For surveys with low or no oversampling of the wealthy, these estimates tend to indicate a higher concentration of wealth at the top than those calculated from the wealth surveys alone." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Income redistribution in 20 countries over time (2014)

    Wang, Chen ; Caminada, Koen ; Goudswaard, Kees;

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    Wang, Chen, Koen Caminada & Kees Goudswaard (2014): Income redistribution in 20 countries over time. In: International journal of social welfare, Jg. 23, H. 3, S. 262-275. DOI:10.1111/ijsw.12061

    Abstract

    "In most OECD countries, the gap between rich and poor has widened over the past decades. The present study analysed whether and to what extent direct taxes and social transfers contribute to this trend. The study contributes to the literature by disentangling several parts of fiscal redistribution in a comparative setting. We used micro-data from the Luxembourg Income Study to examine household market inequality and redistribution from transfers and taxes for 20 countries from the mid-1980s to the mid-2000s. The contribution of each programme was estimated using a sequential accounting budget incidence decomposition technique. We observed a sizeable increase in primary household inequality, but tax-benefit systems have offset two thirds of the average increase in primary income inequality. The public old-age pensions attributed 60 per cent to the increase in redistribution, while social assistance accounted for 20 per cent. Direct taxes slowed down redistribution by 16 per cent." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    How was life?: global well-being since 1820 (2014)

    Zanden, Jan Luiten van; Baten, Joerg; Smith, Conal ; Timmer, Marcel; Mira d¿Ercole, Marco; Rijpma, Auke ;

    Zitatform

    Zanden, Jan Luiten van, Joerg Baten, Marco Mira d¿Ercole, Auke Rijpma, Conal Smith & Marcel Timmer (Hrsg.) (2014): How was life? Global well-being since 1820. Paris, 269 S. DOI:10.1787/9789264214262-en

    Abstract

    "Die Lebensqualität der Menschen hat sich seit dem frühen 20. Jahrhundert in großen Teilen der Welt verbessert. Gerade in jüngerer Zeit haben sich die Lebensbedingungen in den Ländern rund um den Globus stärker angeglichen als das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf. Mit einer Ausnahme, den Ländern südlich der Sahara.
    Die Studie 'How Was Life? - Global Well-being since 1820' bietet zum ersten Mal systematische Erkenntnisse über langfristige Trends in Gesundheit, Bildung, sozialer Gleichheit, Umwelt oder persönlicher Sicherheit. Die historischen Daten erstrecken sich von inflationsbereinigten Löhnen über das BIP, die Lebenserwartung, Bildungsabschlüsse, Größe (als Maß für physisches Wohlbefinden und Ernährung), Sicherheit, politische Institutionen, die Umwelt bis hin zur Ungleichheit in Bezug auf Einkommen und zwischen den Geschlechtern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

    Deutschsprachige Zusammenfassung
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    The ins and outs of top income mobility (2013)

    Aaberge, Rolf; Atkinson, Anthony B.; Modalsli, Jorgen;

    Zitatform

    Aaberge, Rolf, Anthony B. Atkinson & Jorgen Modalsli (2013): The ins and outs of top income mobility. (IZA discussion paper 7729), Bonn, 43 S.

    Abstract

    "This paper is concerned with the question of whether top income earners are permanently there or only temporarily receive the highest incomes. How much mobility is there at the top of the income distribution, and how has mobility changed over time? The paper makes both a methodological and an empirical contribution to answering these questions. The first part of the paper introduces a family of top income mobility measures based on differences in average annual incomes of top income earners in short-term and long-term distributions of income. Norwegian income tax records are then employed to study top income mobility in Norway since 1967. The results reveal low levels of top income mobility, but a relatively large increase in mobility starting at the same time as the income shares of the top income receivers started to increase around 1990." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The top 1 percent in international and historical perspective (2013)

    Alvaredo, Facundo; Atkinson, Anthony B.; Piketty, Thomas ; Saez, Emmanuel;

    Zitatform

    Alvaredo, Facundo, Anthony B. Atkinson, Thomas Piketty & Emmanuel Saez (2013): The top 1 percent in international and historical perspective. In: The Journal of Economic Perspectives, Jg. 27, H. 3, S. 3-20. DOI:10.1257/jep.27.3.3

    Abstract

    "The top 1 percent income share has more than doubled in the United States over the last 30 years, drawing much public attention in recent years. While other English-speaking countries have also experienced sharp increases in the top 1 percent income share, many high-income countries such as Japan, France, or Germany have seen much less increase in top income shares. Hence, the explanation cannot rely solely on forces common to advanced countries, such as the impact of new technologies and globalization on the supply and demand for skills. Moreover, the explanations have to accommodate the falls in top income shares earlier in the twentieth century experienced in virtually all high-income countries. We highlight four main factors. The first is the impact of tax policy, which has varied over time and differs across countries. Top tax rates have moved in the opposite direction from top income shares. The effects of top rate cuts can operate in conjunction with other mechanisms. The second factor is a richer view of the labor market, where we contrast the standard supply-side model with one where pay is determined by bargaining and the reactions to top rate cuts may lead simply to a redistribution of surplus. Indeed, top rate cuts may lead managerial energies to be diverted to increasing their remuneration at the expense of enterprise growth and employment. The third factor is capital income. Overall, private wealth (relative to income) has followed a U-shaped path over time, particularly in Europe, where inherited wealth is, in Europe if not in the United States, making a return. The fourth, little investigated, element is the correlation between earned income and capital income, which has substantially increased in recent decades in the United States." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Aktualisierung der Berichterstattung über die Verteilung von Einkommen und Vermögen in Deutschland: Endbericht. Forschungsprojekt (2013)

    Arndt, Christian; Juhasz, Andos; Dengler, Carina; Kleimann, Rolf; Neugebauer, Katja; Schmid, Kai; Rosemann, Martin; Späth, Jochen ; Boockmann, Bernhard; Scheurle, Ulrich; Biewen, Martin ; Tiefensee, Anita;

    Zitatform

    Arndt, Christian, Bernhard Boockmann, Carina Dengler, Rolf Kleimann, Katja Neugebauer, Kai Schmid, Jochen Späth, Ulrich Scheurle, Anita Tiefensee, Martin Biewen & Andos Juhasz (2013): Aktualisierung der Berichterstattung über die Verteilung von Einkommen und Vermögen in Deutschland. Endbericht. Forschungsprojekt. (Lebenslagen in Deutschland. Armuts- und Reichtumsberichterstattung der Bundesregierung 04), Bonn, 424 S.

    Abstract

    "Im Rahmen dieses Forschungsprojekts wird die im 3. Armuts- und Reichtumsbericht vorgenommene Analyse der Einkommensverteilung und ihrer Entwicklung sowie der einschlägigen und auf EU-Ebene vereinbarten Indikatoren auf Basis verschiedener Datenquellen fortgesetzt. Neben allen relevanten und verfügbaren Einkommensdaten werden auch die Angaben zu den Vermögensbeständen privater Haushalte und Personen ausgewertet und in ihrer Entwicklung zur jeweiligen Vorerhebung ausführlich dargestellt. Die Analyse ermittelt auch die Ursachen für Verteilungsänderungen und betrachtet die Verteilungsergebnisse vor dem Hintergrund der gesamtwirtschaftlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und eingeleiteter gesetzgeberischer Maßnahmen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Trade, education, and the shrinking middle class (2013)

    Blanchard, Emily; Willmann, Gerald;

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    Blanchard, Emily & Gerald Willmann (2013): Trade, education, and the shrinking middle class. (Kieler Arbeitspapier 1831), Kiel, 40 S.

    Abstract

    "We develop a new model of trade in which educational institutions drive comparative advantage and determine the distribution of human capital within and across countries. Our framework exploits a multiplicity of sectors and the continuous support of human capital choices to demonstrate that freer trade can induce crowding out of the middle occupations towards the skill acquisition extremes in one country, and simultaneous expansion of middle-income industries in another. Individual gains from trade may be non-monotonic in workers' ability, and middle ability agents can lose the most from trade liberalization. Comparing trade and education policy, we find that targeted education subsidies are more effective than tariffs as a means to preserve 'middle class' jobs, while uniform educational subsidies have no effect." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Ungleiche Verteilung der Einkommen bremst das Wirtschaftswachstum (2013)

    Brenke, Karl; Wagner, Gert G. ;

    Zitatform

    Brenke, Karl & Gert G. Wagner (2013): Ungleiche Verteilung der Einkommen bremst das Wirtschaftswachstum. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 93, H. 2, S. 110-116. DOI:10.1007/s10273-013-1493-5

    Abstract

    "Während in Deutschland seit Beginn der vergangenen Dekade der Lohnanstieg deutlich hinter dem Anstieg der Wirtschaftsleistung zurückgeblieben ist, konnten die Vermögenseinkommen und die Selbständigeneinkünfte zulegen - mit der Folge einer wachsenden Ungleichverteilung der Einkommen. Das damit verbundene Spar- und Ausgabeverhalten bremst den privaten Konsum. Insofern wären stärkere Lohnsteigerungen sinnvoll, die zudem auch den europäischen Konsolidierungsprozess voranbringen würden. Deutschland sollte nach Meinung der Autoren Abschied von dem stark auf den Export ausgerichteten Wachstumsmodell nehmen, das nicht nur die inländische Nachfrage hemmt, sondern auch in der Europäischen Währungsunion für erhebliche Spannungen sorgt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Has labor income become more volatile?: evidence from international industry-level data (2013)

    Buch, Claudia M.;

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    Buch, Claudia M. (2013): Has labor income become more volatile? Evidence from international industry-level data. In: German economic review, Jg. 14, H. 4, S. 399-431. DOI:10.1111/j.1468-0475.2012.00575.x

    Abstract

    "Changes in labor market institutions and the increasing integration of the world economy may affect the volatility of capital and labor incomes. This article documents and analyzes changes in income volatility using data for 11 industrialized countries, 22 industries and 35 years (1970 - 2004). The article has four main findings. First, the unconditional volatility of labor income has declined in parallel to the decline in macroeconomic volatility. Second, the industry-specific, idiosyncratic component of labor income volatility has hardly changed. Third, cross-sectional heterogeneity is substantial. If anything, the labor incomes of high- and low-skilled workers have become more volatile relative to the volatility of capital incomes. Fourth, the volatility of labor income relative to the volatility of capital income declines in the labor share. Trade openness has no clear-cut impact." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Polarisierung von Arbeitseinkommen im internationalen Vergleich: empirische Befunde (2013)

    Burmester, Iris; Scherg, Bettina;

    Zitatform

    Burmester, Iris & Bettina Scherg (2013): Polarisierung von Arbeitseinkommen im internationalen Vergleich. Empirische Befunde. (FFB-Diskussionspapier 96), Lüneburg, 18 S.

    Abstract

    "Eine wachsende Einkommenspolarisierung und die damit verbundene Einkommensspreizung erfahren in der öffentlichen Diskussion eine steigende Aufmerksamkeit. Eine Zunahme der Polarisierung der Einkommen ist nicht nur hinsichtlich des gesellschaftlichen Zusammen-hangs und des Empfindens von Ungerechtigkeit von enormer Bedeutung, sondern auch unter wohlfahrtstheoretischen Aspekten und der Frage nach dem strukturellen Zusammenhang von Wirtschaft und Gesellschaft von großer Relevanz.
    Bei einem Anstieg der Polarisierung verändert sich die Form der Verteilung derart, dass sowohl der obere als auch der untere Rand quantitativ an Masse gewinnt, während die Mitte der Verteilung zurückgeht. Damit stellt die Polarisierung eine spezielle Form der Ungleichheit dar. Erst seit den neunziger Jahren entstanden neue Maße, die den Unterschied zwischen Ungleichheit und Polarisierung berücksichtigen. Die Studien, die sich mit Einkommenspolarisierung befassen, beziehen sich auf die Verteilung von Einkommen auf der Haushaltsebene. Die Polarisierung von individuellen Arbeitseinkommen ist bislang nicht thematisiert worden.
    Diese Lücke schließt der Beitrag durch die Analyse der Polarisierung von Arbeitseinkommen unter Berücksichtigung von makroökonomischen Einflüssen. Dazu wird ein international vergleichbarer Datensatz für die 27 Länder der Europäischen Union verwendet (Working Conditions Survey (EWCS)), wodurch ein breites Spektrum verschiedener Einkommensverteilungen zur Verfügung steht. Neben der Form der Verteilung soll überprüft werden, ob Arbeitsmarktbedingungen wie Mindestlöhne mit dem Grad der Polarisierung in Zusammenhang gebracht werden können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Intergenerational earnings mobility: a new decomposition of investment and endowment effects (2013)

    Cardak, Buly A. ; Martin, Vance L. ; Johnston, David W.;

    Zitatform

    Cardak, Buly A., David W. Johnston & Vance L. Martin (2013): Intergenerational earnings mobility. A new decomposition of investment and endowment effects. In: Labour economics, Jg. 24, H. October, S. 39-47. DOI:10.1016/j.labeco.2013.05.007

    Abstract

    "This paper investigates the contribution of investments and endowments in generating intergenerational persistence in earnings. The empirical analysis involves the estimation of a theoretical model where log-earnings of children are determined by the log-earnings of parents and two sources of randomness arising from labor market and endowment shocks. An important feature of the model is that it predicts a nonlinear relationship between earnings across generations, thereby providing support for nonlinear specifications adopted previously. Using PSID data on father - son pairs in the US over the period 1968 to 2005, the results show that about one-third of the intergenerational earnings elasticity arises from investments with the remaining two-thirds coming from endowments. The results also show that the relative decomposition varies with log-earnings of fathers, with the investment effect dominating the endowment effect at low incomes and the reverse occurring at high incomes." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Einkommen, Armut und Lebensbedingungen in Deutschland und der Europäischen Union: Ergebnisse aus LEBEN IN EUROPA/EU-SILC 2011 (2013)

    Deckl, Silvia;

    Zitatform

    Deckl, Silvia (2013): Einkommen, Armut und Lebensbedingungen in Deutschland und der Europäischen Union. Ergebnisse aus LEBEN IN EUROPA/EU-SILC 2011. In: Wirtschaft und Statistik H. 3, S. 212-227.

    Abstract

    "Der Artikel ist ein weiterer Beitrag zur regelmäßigen Berichterstattung über die Statistik EU-SILC in dieser Zeitschrift. Diese Panelerhebung liefert wichtige Indikatoren über Einkommen, Armut und Lebensbedingungen in der Europäischen Union (EU) und ermöglicht einen direkten Ergebnisabgleich zwischen den an der Erhebung teilnehmenden Ländern. EU-SILC wird in Deutschland unter der Bezeichnung LEBEN IN EUROPA jährlich seit 2005 durchgeführt und ist die amtliche Hauptdatenquelle für die Bereitstellung von Sozialindikatoren über Einkommen, Armut und Lebensbedingungen für Deutschland insgesamt. Ergebnisse aus LEBEN IN EUROPA 2011 sind auch im vierten Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung enthalten.
    Es folgt zunächst eine Einführung zum aktuellen Stand europäischer und nationaler sozialpolitischer Strategien. Anhand ausgewählter Sozialindikatoren, die aus EU-SILC ermittelt werden, wird dann im Folgenden das Abschneiden Deutschlands innerhalb der EU hinsichtlich Einkommensungleichheit, Armut, materieller Entbehrung und wirtschaftlicher Belastungen sowie weiteren wohlstandsrelevanten Aspekten, wie den Wohn- und Lebensbedingungen der Bevölkerung, gezeigt. Der Artikel schließt mit Informationen zu den Zugriffsmöglichkeiten auf das Daten- und Indikatorenangebot von LEBEN IN EUROPA/EU-SILC beim Statistischen Bundesamt und beim Statistischen Amt der Europäischen Gemeinschaften (Eurostat)." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Familienlohn und Armutssicherung im Normalarbeitsverhältnis: zur Einkommenssituation von Männern und Frauen in Ost- und Westdeutschland (2013)

    Dingeldey, Irene ; Berninger, Ina;

    Zitatform

    Dingeldey, Irene & Ina Berninger (2013): Familienlohn und Armutssicherung im Normalarbeitsverhältnis. Zur Einkommenssituation von Männern und Frauen in Ost- und Westdeutschland. In: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Jg. 65, H. 4, S. 669-696. DOI:10.1007/s11577-013-0235-4

    Abstract

    "In dem Beitrag befassen wir uns mit der Einkommenssituation und der Struktur der Armutsrisiken männlicher und weiblicher Normalarbeitnehmer in Ost- und Westdeutschland. Es wird eine historische Perspektive eingenommen, bei der die enge Verknüpfung des Normalarbeitsverhältnisses (NAV) mit dem männlichen Ernährermodell und dem Erwirtschaften eines Familienlohns aufgezeigt wird. Mit den Daten des Sozio-ökonomischen Panels (SOEP) der Jahre 1995 bis 2011 wird die selektive Verbreitung des NAV und des Familienlohns sowie die Struktur der Armutsrisiken mit einer deskriptiven Zeitreihenanalyse nach Geschlecht und Region dargestellt. In Abhängigkeit der aufgezeigten historischen Entwicklung ist das NAV in Westdeutschland weiterhin stark männlich geprägt, da Mütter nur selten im NAV beschäftigt sind. Westdeutsche Männer erwirtschaften weiterhin mehrheitlich einen Familienlohn oder können den finanziellen Bedarf ihres Haushaltes mit ihrem Lohn plus Sozialtransfers decken. Für westdeutsche Frauen sowie alle ostdeutschen Normalarbeitnehmer gilt dies in deutlich geringerem Maße. Dass sie dennoch selten arm sind, erklärt sich dadurch, dass sie in kleinen Haushalten leben (insbesondere westdeutsche Frauen) und/oder mit erwerbstätigen Partnern zusammenleben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Determinants of functional income distribution: theory and empirical evidence (2013)

    Dünhaupt, Petra;

    Zitatform

    Dünhaupt, Petra (2013): Determinants of functional income distribution. Theory and empirical evidence. (Global Labour University working papers 18), Genf, 32 S.

    Abstract

    "Since the 1980s, the share of wages in national income declined almost all over the world. This paper provides an overview of the evolution of labour's share in selected OECD countries. Several theoretical approaches explaining functional income distribution are summarised. In light of the different theoretical stances, this paper reviews the empirical literature on potential explanations for the prolonged fall. While heterodox economists regard neo-liberalism, financialisation and the shift in workers' bargaining power as the main determinants for the decline in labour's share, neoclassical economists relate the fall to skilled-biased technological change and globalisation. The paper also offers recommendation on how to stabilise labour's share." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Job loss among rich and poor in the United States and Germany: who loses more income? (2013)

    Ehlert, Martin;

    Zitatform

    Ehlert, Martin (2013): Job loss among rich and poor in the United States and Germany. Who loses more income? In: Research in Social Stratification and Mobility, Jg. 32, H. June, S. 85-103. DOI:10.1016/j.rssm.2012.11.001

    Abstract

    "This article compares household income losses after involuntary job loss between household income quintiles in the United States and Germany. I argue that income trajectories after job loss vary between social strata in country-specific ways because of differences in the labor market, the family and the welfare state. Using panel data from the Panel Study of Income Dynamics and the German Socio-Economic Panel, I calculate household income after job loss for each household income quintile. The results show that job loss in the United States has the most severe effect on the poorest quintile whereas in Germany, the middle quintiles lose most after job loss. My analysis reveals that this is due to differences in the factors that buffer income losses between the strata: In both countries, the lower quintiles have the highest losses in earnings and family income support is comparatively low among them. In Germany, the welfare state ameliorates this because it has a higher impact on the lower quintiles than on the upper quintiles. In the United States on the other hand, the welfare state has a more equal impact among the quintiles and hence does not offset the disadvantages of the lower quintiles that the labor market and the family generate." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Should we be using social security benefits data as proxies for income poverty? (2013)

    Fenton, Alex ;

    Zitatform

    Fenton, Alex (2013): Should we be using social security benefits data as proxies for income poverty? In: The journal of poverty and social justice, Jg. 21, H. 3, S. 207-218. DOI:10.1332/175982713X13812242833217

    Abstract

    "Administrative data on means-tested benefits have come to be widely used as proxy measures of local poverty rates in the UK. Two such uses are described: allocating funding to local government, and constructing neighbourhood deprivation indices. The paper argues that such uses risk errors of both measurement and interpretation. Income poverty is conventionally defined against percentages of national median income. The paper shows that out-of-work means-tested benefit claims are valid, but incomplete, proxies for income poverty so conceived. Further, there is considerable regional variation in the statistical relationship between rates of income poverty and rates of benefit claims. Benefits data should be used only with caution to describe spatial differences in poverty." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Income inequality, mobility and the accumulation of capital (2013)

    García-Peñalosa, Cecilia ; Turnovsky, Stephen J. ;

    Zitatform

    García-Peñalosa, Cecilia & Stephen J. Turnovsky (2013): Income inequality, mobility and the accumulation of capital. (CESifo working paper 4559), München, 33 S.

    Abstract

    "We examine the determinants of income mobility and inequality in a Ramsey model with elastic labor supply and heterogeneous wealth and ability (labor endowment). Both agents with lower wealth and with greater ability tend to supply more labor, implying that labor supply decisions may have an equalizing or unequalizing effect depending on the relative importance of the two sources of heterogeneity. Moreover, these decisions are central to the extent of mobility observed in an economy. The relationship between mobility and inequality is complex. For example, a reduction in the interest rate and an increase in the wage rate reduce capital income inequality and allow upward mobility of the ability-rich. However, the increase in the labor supply of high ability agents in response to higher wages raises earnings dispersion and thus has an offsetting effect. As a result, high mobility can be associated with an increase or a decrease in overall income inequality." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Rückgang der Einkommensungleichheit stockt (2013)

    Grabka, Markus M. ; Goebel, Jan ;

    Zitatform

    Grabka, Markus M. & Jan Goebel (2013): Rückgang der Einkommensungleichheit stockt. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 80, H. 46, S. 13-23.

    Abstract

    "Die Ungleichheit der verfügbaren Einkommen in Deutschland ist nach dem Höhepunkt im Jahr 2005 leicht zurückgegangen. Diese Tendenz hat sich jedoch zuletzt - im Jahr 2011 - nicht weiter fortgesetzt. Maßgeblich dafür war die wieder gestiegene Ungleichheit der Markteinkommen und hier unter anderen der Kapitaleinkommen. Neben diesem Befund zeigen die aktualisierten Analysen zur personellen Einkommensverteilung auf Basis des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP), dass das Armutsrisiko nach einer langen Phase des Anstiegs nicht weiter gewachsen ist. Von sozialpolitisch ebenfalls großer Bedeutung ist die Einkommensmobilität im zeitlichen Verlauf, das heißt der Auf- oder Abstieg einzelner Personengruppen in der Einkommenshierarchie. Hier bestätigen die jüngsten Analysen die Tendenz einer seit der Wiedervereinigung signifikant rückläufigen Einkommensmobilität. So ist die Chance, innerhalb eines Vierjahreszeitraums aus dem Armutsrisiko zu entkommen, in den vergangenen Jahren um zehn Prozentpunkte auf 46 Prozent gesunken." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Konvergieren die Einkommen zwischen Ost- und Westdeutschland?: das deutsch-deutsche Experiment aus wachstumsökonomischer Sicht (2013)

    Grossmann, Volker ; Steger, Thomas ;

    Zitatform

    Grossmann, Volker & Thomas Steger (2013): Konvergieren die Einkommen zwischen Ost- und Westdeutschland? Das deutsch-deutsche Experiment aus wachstumsökonomischer Sicht. In: Ifo Dresden berichtet, Jg. 20, H. 2, S. 29-32.

    Abstract

    "Die bisherigen Daten scheinen auf eine lediglich begrenzte Einkommenskonvergenz zwischen Ost- und Westdeutschland anstatt auf eine Angleichung in absehbarer Zeit hinzudeuten. In diesem Beitrag konzentrieren sich die Autoren auf die Frage, ob in Deutschland zukünftig vollständige Konvergenz der realen Durchschnittseinkommen, also eine vollständige Angleichung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit, erwartet werden darf, oder ob alternativ von begrenzter Konvergenz der realen Durchschnittseinkommen ausgegangen werden muss. Obschon diese Frage heute noch nicht mit Sicherheit beantwortet werden kann, spricht vieles für dauerhafte Ost-West-Unterschiede." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Does better education cause higher income? (2013)

    Homann, Malte; Jensen, Uwe ;

    Zitatform

    Homann, Malte & Uwe Jensen (2013): Does better education cause higher income? (HWWI research paper 145), Hamburg, 22 S.

    Abstract

    "While the positive influence of higher education on income has been repeatedly confirmed, the linking channel can be ambiguous. Within the framework of estimating the effect of income on life satisfaction, various sources of endogeneity caused by joint determination are addressed and the earnings equation is reconsidered, too: We cast doubt on the hypothesis of the direct influence of educational achievement on income, using two separate cross-section datasets for full-time employed, male white- or blue-collar workers from German SOEP data. Our data rather suggest that the socio-economic rank of an occupation serves as a factor which links educational achievement and income. One explanation relates to the signaling theory by Spence, another possible explanation is yielded by the existence of a regime of regulations in Germany that require certain formal qualifications to obtain highly-prestigious jobs which are, in general, also better paid." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Income mobility (2013)

    Jäntti, Markus ; Jenkins, Stephen P. ;

    Zitatform

    Jäntti, Markus & Stephen P. Jenkins (2013): Income mobility. (IZA discussion paper 7730), Bonn, 229 S.

    Abstract

    "This paper is prepared as a chapter for the Handbook of Income Distribution, Volume 2 (edited by A. B. Atkinson and F. Bourguignon, Elsevier-North Holland, forthcoming). Like the other chapters in the volume (and its predecessor), the aim is to provide comprehensive review of a particular area of research. We survey the literature on income mobility, aiming to provide an integrated discussion of mobility within- and between-generations. We review mobility concepts, descriptive devices, measurement methods, data sources, and recent empirical evidence." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Steuer- und Transferpolitik auf dem Weg in die Sackgasse: eine Analyse der Umverteilungswirkung (2013)

    Kammer, Andreas;

    Zitatform

    Kammer, Andreas (2013): Steuer- und Transferpolitik auf dem Weg in die Sackgasse. Eine Analyse der Umverteilungswirkung. (WISO Diskurs), Bonn, 31 S.

    Abstract

    Die Expertise untersucht die Entwicklung der Einkommensungleichheit in Deutschland und die Reformtrends in den wichtigsten einkommensbezogenen Steuer- und Transferpolitiken, die sich auf die Struktur der Einkommensverteilung auswirken. Der Untersuchungszeitraum deckt die Jahre zwischen 1991 und 2010 ab. Einleitend werden grundlegende Funktionen der Steuerpolitik und die Mechanismen, die in der Finanzpolitik zu Umverteilungseffekten führen, erläutert. Anschließend werden die Entwicklungstrends der folgenden steuer- und transferpolitischen Instrumente dargestellt und deren Verteilungseffekte mit Hilfe von mikrofundierten Messverfahren evaluiert: Einkommenssteuer, Mehrwertsteuer und Sozialversicherungsbeiträge. Fazit: 'Zusammengenommen lässt sich eine sinkende Umverteilungsleistung in der Steuererhebung beobachten. Steuerpolitik scheint sich zunehmend auf die Einnahmeerzielung zu konzentrieren und Fragen nach einer gerechten Verteilung der Steuerlasten zu vernachlässigen. (┐) Während die Umverteilungsleistung in der Steuerpolitik sinkt, steigt die Umverteilungsleistung in der Transferpolitik.' (IAB)

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    Die Wiederkehr der Konformität: Streifzüge durch die gefährdete Mitte (2013)

    Koppetsch, Cornelia;

    Zitatform

    Koppetsch, Cornelia (2013): Die Wiederkehr der Konformität. Streifzüge durch die gefährdete Mitte. Frankfurt am Main: Campus-Verl., 200 S.

    Abstract

    "Ängste vor sozialem Abstieg prägen das Lebensgefühl der Mittelschicht. Je größer die Verunsicherung, desto mehr wird die 'Mitte' als Hort von Sicherheit und Normalität herbeigesehnt. Anpassung mutiert dabei zur zentralen Strategie im Wettbewerb um Lebenschancen. Zugleich polarisiert sich die Mittelschicht immer mehr. Am unteren Ende kämpfen prekär Beschäftigte gegen den sozialen Abstieg, oben gelingt es dem bildungsorientierten Bürgertum, durch Abgrenzung Besitzstände zu verteidigen. Und dazwischen erhebt das moderne Kleinbürgertum die Selbstoptimierung zur Lebensaufgabe. Die neue Mitte, so das Fazit, ist von Leistungsdruck und Überforderung ebenso geprägt wie von der Rückkehr zu konservativen Werten - was sich nicht zuletzt in der Renaissance alter Rollenmuster in Ehe und Familie spiegelt. Dies hat Folgen für alle, denn der Mittelstand hat als stilbildendes Großmilieu Vorbildfunktion. Cornelia Koppetsch schildert in einer Reihe von Stimmungsbildern, wie sich in dieser Lage Lebensformen und Mentalitäten in unserer Gesellschaft verändern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Alterssicherung in Deutschland 2011 (ASID 2011): Lebens- und Einkommenssituation im Alter von Personen mit und ohne Migrationshintergrund (2013)

    Kortmann, Klaus; Heien, Thorsten; Heckmann, Jochen;

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    (2013): Alterssicherung in Deutschland 2011 (ASID 2011). Lebens- und Einkommenssituation im Alter von Personen mit und ohne Migrationshintergrund. (Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht Sozialforschung 431/MH), Berlin, 39 S.

    Abstract

    "Im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales hat TNS Infratest Sozialforschung, München, im Jahr 2011 zum siebten Mal nach 1986, 1992, 1995, 1999, 2003 und 2007 eine breit angelegte Untersuchung zur Alterssicherung in Deutschland durchgeführt. Analysiert werden die Lebenssituation sowie Art, Höhe, Verteilung und Determinanten der Einkommen der Bevölkerung ab 55 Jahren auf der Ebene von Personen und Ehepaaren. Mit dem Ziel, die Datenlage zur Einkommenssituation älterer Ausländer zu verbessern, wurde 2011 erstmals die Bevölkerung mit einer ausländischen Staatsbürgerschaft differenzierter erfasst. Hierzu wurde zum einen für die zahlenmäßig fünf stärksten ausländischen Nationalitäten - Türken, Italiener, Kroaten, Griechen, Polen - eine überproportionale Ausländerstichprobe einbezogen. Zum anderen wurden für eben diese fünf Nationalitäten neben den deutschsprachigen Erhebungsinstrumenten Fragebogen, Anschreiben und Datenschutzerklärungen in der jeweiligen Muttersprache eingesetzt. Außerdem wurden erstmals weitere ausländer- bzw. migrantenspezifische Informationen (z. B. Spätaussiedlerstatus, deutsche Sprachkenntnisse) erhoben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Inequality perceptions, distributional norms, and redistributive preferences in East and West Germany (2013)

    Kuhn, Andreas ;

    Zitatform

    Kuhn, Andreas (2013): Inequality perceptions, distributional norms, and redistributive preferences in East and West Germany. In: German economic review, Jg. 14, H. 4, S. 483-499. DOI:10.1111/j.1468-0475.2012.00577.x

    Abstract

    "This paper analyzes differences in inequality perceptions, distributional norms, and redistributive preferences between East and West Germany. As expected, there are substantial differences with respect to all three of these measures. Surprisingly, however, differences in distributional norms are much smaller than differences with respect to inequality perceptions or redistributive preferences. Moreover, individuals from East Germany tend to be more supportive of state redistribution and progressive taxation and they are less likely to have a conservative political orientation. I finally show that a substantial part of these differences in political preferences can be explained by underlying differences in redistributive preferences." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Trade liberalization and wage inequality: new insights from a dynamic trade model with heterogeneous firms and comparative advantage (2013)

    Lechthaler, Wolfgang ; Mileva, Mariya;

    Zitatform

    Lechthaler, Wolfgang & Mariya Mileva (2013): Trade liberalization and wage inequality. New insights from a dynamic trade model with heterogeneous firms and comparative advantage. (Kieler Arbeitspapier 1886), Kiel, 60 S.

    Abstract

    "We develop a dynamic general equilibrium trade model with comparative advantage, heterogeneous firms, heterogeneous workers and endogenous firm entry to study wage inequality during the adjustment after trade liberalization. We find that trade liberalization increases wage inequality both in the short run and in the long run. In the short run, wage inequality is mainly driven by an increase in inter-sectoral wage inequality, while in the medium to long run, wage inequality is driven by an increase in the skill premium. Incorporating worker training in the model considerably reduces the effects of trade liberalization on wage inequality. The effects on wage inequality are much more adverse when trade liberalization is unilateral instead of bilateral or restricted to specific sectors instead of including all sectors." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Financialization and U.S. income inequality, 1970 - 2008 (2013)

    Lin, Ken-Hou ; Tomaskovic-Devey, Donald ;

    Zitatform

    Lin, Ken-Hou & Donald Tomaskovic-Devey (2013): Financialization and U.S. income inequality, 1970 - 2008. In: American Journal of Sociology, Jg. 118, H. 5, S. 1284-1329. DOI:10.1086/669499

    Abstract

    "Focusing on U.S. non-finance industries, we examine the connection between financialization and rising income inequality. We argue that the increasing reliance on earnings realized through financial channels decoupled the generation of surplus from production, strengthening owners' and elite workers' negotiating power relative to other workers. The result was an incremental exclusion of the general workforce from revenue-generating and compensation-setting processes. Using time-series cross-section data at the industry level, we find that increasing dependence on financial income, in the long run, is associated with reducing labor's share of income, increasing top executives' share of compensation, and increasing earnings dispersion among workers. Net of conventional explanations such as deunionization, globalization, technological change, and capital investment, the effects of financialization on all three dimensions of income inequality are substantial. Our counterfactual analysis suggests that financialization could account for more than half of the decline in labor's share of income, 9.6% of the growth in officers' share of compensation, and 10.2% of the growth in earnings dispersion between 1970 and 2008." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Staatliche Umverteilung in der Europäischen Union (2013)

    Niehues, Judith;

    Zitatform

    Niehues, Judith (2013): Staatliche Umverteilung in der Europäischen Union. In: IW-Trends, Jg. 40, H. 1, S. 51-67. DOI:10.2373/1864-810X.13-01-04

    Abstract

    "Auf Basis europäischer Mikrodaten werden die Umverteilungswirkungen der Abgaben und Transfers in Deutschland und den anderen EU-Mitgliedstaaten berechnet. Die Ergebnisse zeigen eine deutlich überdurchschnittliche Einkommensumverteilung in Deutschland. Im unteren Einkommensbereich machen Transferleistungen den sechsthöchsten Anteil am verfügbaren Nettoeinkommen unter den 27 EU-Ländern aus. Dagegen werden die oberen Einkommen überdurchschnittlich stark durch Abgaben belastet. Neben den westeuropäischen und skandinavischen Ländern haben auch einige osteuropäische Länder eine hohe Umverteilung. Wenig Umverteilung gibt es in den baltischen und südeuropäischen Mitgliedstaaten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Ist Deutschland wirklich so progressiv? Einkommensumverteilung im europäischen Vergleich (2013)

    Peichl, Andreas ; Pestel, Nico ; Siegloch, Sebastian ;

    Zitatform

    Peichl, Andreas, Nico Pestel & Sebastian Siegloch (2013): Ist Deutschland wirklich so progressiv? Einkommensumverteilung im europäischen Vergleich. In: Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung, Jg. 82, H. 1, S. 111-127. DOI:10.3790/vjh.82.1.111

    Abstract

    "Deutschland wird im europäischen Vergleich häufig ein überdurchschnittlich progressives Steuersystem attestiert. Die einzigartige, mehrstufige Progressionsformel der Einkommensteuer trägt ohne Zweifel zu dieser Sichtweise bei. Um ein umfassendes Bild der Progressivität eines Gesamtsystems zu bekommen, müssen jedoch andere Steuer- und Abgabenarten, wie indirekte Steuern und Sozialversicherungsabgaben, mit einbezogen werden. In dem Beitrag wird die Gesamtprogressivität des deutschen Steuer-, Abgaben- und Transfersystems quantifiziert und im europäischen Kontext verglichen. Darüber hinaus werden die vom Steuersystem ausgehenden Umverteilungswirkungen analysiert. Unsere Ergebnisse zeigen, dass die Progressivität Deutschlands im europäischen Vergleich insgesamt eher im mittleren Bereich anzusiedeln ist. Selbst der Einkommensteuer kann nur eine mittlere Progressivität, dafür aber eine relativ hohe Umverteilungswirkung bescheinigt werden. Diese wird allerdings durch die stark regressiv wirkenden Sozialversicherungsbeiträge und die indirekten Steuern reduziert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Messung von Ausmaß, Intensität und Konzentration des Einkommens- und Vermögensreichtums in Deutschland (2013)

    Rosemann, Martin; Tiefensee, Anita;

    Zitatform

    Rosemann, Martin & Anita Tiefensee (2013): Messung von Ausmaß, Intensität und Konzentration des Einkommens- und Vermögensreichtums in Deutschland. (IAW-Diskussionspapiere 95), Tübingen, 42 S.

    Abstract

    "In diesem Beitrag wird der obere Rand der Einkommens- und Vermögensverteilung in Deutschland mit Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) analysiert. In Anlehnung an das von Sen (1976) für die Armutsmessung vorgeschlagene Vorgehen werden zunächst unterschiedliche Schwellenwerte definiert, oberhalb derer eine Person zum reichen Teil der Gesellschaft gehört. Anschließend wird untersucht, wie viele Menschen über diesen Schwellen liegen (Ausmaß), über wie viel Einkommen oder Vermögen diese im Durchschnitt verfügen (Intensität) und wie diese finanziellen Mittel zwischen den reichen Personen verteilt sind (Konzentration). Eine simultane Analyse von Ausmaß, Intensität und Konzentration ermöglicht ein breites Verständnis des oberen Rands der Einkommens- und Vermögensverteilung sowie dessen Dynamik. Zum Beispiel ergeben die Untersuchungen, dass im Vergleich zum Durchschnitt in Deutschland Beamte sowohl beim Einkommen als auch beim Vermögen ein hohes Ausmaß, aber eine geringe Intensität aufweisen. Zudem sind ihre finanziellen Ressourcen weniger konzentriert als im deutschen Durchschnitt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Explaining rising income inequality in Germany, 1991-2010 (2013)

    Schmid, Kai Daniel; Stein, Ulrike;

    Zitatform

    Schmid, Kai Daniel & Ulrike Stein (2013): Explaining rising income inequality in Germany, 1991-2010. (IMK study 32), Düsseldorf, 45 S.

    Abstract

    "Seit der Jahrtausendwende hat die Ungleichheit der bedarfsgewichteten Nettoeinkommen in Deutschland deutlich zugenommen. In dieser Studie analysieren wir die Ursachen für den Anstieg der Einkommensungleichheit sei der deutschen Wiedervereinigung. Wir erklären die Entwicklung der Verteilung der bedarfsgewichteten Nettoeinkommen durch Veränderungen der Ungleichheit der Markteinkommen und durch Veränderungen der Wirkung des Steuersystems und öffentlicher Transferzahlungen. Die wichtigsten Einflussfaktoren der Entwicklung der Einkommensungleichheit sind Schwankungen des Beschäftigungsniveaus, die Entwicklung das Anteils atypisch beschäftigter Personen und die Veränderung der stabilisierenden Wirkung staatlicher Umverteilung. Neben der Ursachenanalye diskutieren wir spezifische Verteilungsaspekte, wie die Entwicklung des Niedriglohnsektors und des Armutsrisikos, Anpassungen der Einkommensbesteuerung und die Verteilungsimplikationen von Veränderungen der Verbrauchssteuern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Intergenerational transmission of socioeconomic conditions in Austria in the context of European welfare regimes (2013)

    Schnetzer, Matthias ; Altzinger, Wilfried ;

    Zitatform

    Schnetzer, Matthias & Wilfried Altzinger (2013): Intergenerational transmission of socioeconomic conditions in Austria in the context of European welfare regimes. In: Momentum Quarterly, Jg. 2, H. 3, S. 108-126.

    Abstract

    "Dieser Artikel befasst sich mithilfe von Daten aus dem EU-SILC 2005 mit intergenerationeller (Einkommens-)Mobilität in Österreich und ausgewählten Mitgliedsstaaten der Europäischen Union. Anhand einer ökonometrischen Untersuchung wird der Zusammenhang zwischen der finanziellen Situation der Elterngeneration und dem Einkommen der Kindergeneration erörter. Die Daten legen substantielle Unterschiede in Bezug auf intergenerationelle Persistenzen in verschiedenen Europäischen Wolfahrtsregime offen und zeigen, dass vor allem in den nordeuropäischen Ländern eine ausgeprägte Mobilität als in den kontinentaleuropäischen Vergleichsstaaten (inkl. Österreich) zu beobachten ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Verteilungsbericht 2013: Trendwende noch nicht erreicht (2013)

    Unger, Brigitte; Bispinck, Reinhard; Spannagel, Dorothee; Seils, Eric; Pusch, Toralf ;

    Zitatform

    Unger, Brigitte, Reinhard Bispinck, Toralf Pusch, Eric Seils & Dorothee Spannagel (2013): Verteilungsbericht 2013. Trendwende noch nicht erreicht. (WSI-Report 10), Düsseldorf, 70 S.

    Abstract

    "Die Lohneinkommen stagnieren, die Einkommensungleichheit wächst und damit nimmt auch das Armutsrisiko in der Bevölkerung immer mehr zu. Zu diesem Ergebnis kommt der WSI-Verteilungsbericht in seiner Analyse der Entwicklung seit Beginn der 1990er Jahre. Nach langen Jahren einer sinkenden Lohnquote zeigt die funktionelle Einkommensverteilung in der jüngsten Zeit eine Aufwärtsentwicklung der Arbeitseinkommen. Noch ist offen, ob sich diese Entwicklung stabilisieren wird. Bei der personellen Einkommensentwicklung weisen die realen Markteinkommen im unteren Bereich eine Stagnation, im oberen Bereich dagegen deutliche Steigerungen auf. Ein eindeutiger Trend hin zu einer ausgeglicheneren Verteilung in den letzten Jahren ist bei den haushaltsbezogenen Lohneinkommen nicht zu erkennen. Nach wie vor ist eine erhebliche Armutsgefährdung der Arbeitnehmerhaushalte zu konstatieren. Dabei ist das Armutsrisiko keineswegs nur auf wenige Branchen und besonders prekäre Beschäftigungsverhältnisse konzentriert. Die Analyse deutet auf die Notwendigkeit einer nachhaltigen Steigerung der Arbeitseinkommen ebenso hin wie auf weiteren Handlungsbedarf bei der sozialstaatlichen Begrenzung der Armutsgefährdung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Die neue Umverteilung: soziale Ungleichheit in Deutschland (2013)

    Wehler, Hans-Ulrich;

    Zitatform

    Wehler, Hans-Ulrich (2013): Die neue Umverteilung. Soziale Ungleichheit in Deutschland. (Beck'sche Reihe 6096), München: Beck, 192 S.

    Abstract

    "Schwindelerregende Managergehälter am einen Ende der sozialen Stufenleiter - wachsende Kinderarmut und Hartz-IV-Tristesse am anderen. Die Schere öffnet sich, soviel ist klar. Hans-Ulrich Wehler, einer der renommiertesten deutschen Sozialhistoriker, wollte es etwas genauer wissen: Wer kommt hierzulande nach oben, wer bleibt in der Regel stecken? Wie viel Vermögen haben wie viele? Wer wird gut versorgt, wenn er krank wird, wer ist schlecht dran? Wer heiratet wen? Wer wohnt wie? Verschärft sich die soziale Ungleichheit im Alter? Wie steht es um die Bildungschancen und die Rolle von Geschlecht, Herkunft, Religion, um das Verhältnis von West und Ost? Die Diagnose ist ernüchternd und nicht selten bedrückend: Bei allen eindrucksvollen Leistungen der deutschen Wirtschaft und aller unbestrittenen Wohlstandssteigerung der vergangenen Jahrzehnte ist die Bundesrepublik ein Land der 'exzessiven Hierarchisierung' geblieben, in dem der Fahrstuhl nur für wenige nach oben führt, aber für immer mehr nach unten." (Textauszug, IAB-Doku)

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    Lohnverteilung in Deutschland 1984 bis 2008: Entwicklungen und Ursachen (2013)

    Zenzen, Jupp;

    Zitatform

    Zenzen, Jupp (2013): Lohnverteilung in Deutschland 1984 bis 2008. Entwicklungen und Ursachen. (Schriftenreihe volkswirtschaftliche Forschungsergebnisse 191), Hamburg: Kovac, 299 S.

    Abstract

    "Seit den 90er Jahren rückte die Lohnverteilung in den Fokus der wirtschaftswissenschaftlichen Diskussion. In den USA nahm in den 80er Jahren nach einer Dekade mit vergleichsweiser stabiler Lohnstruktur die Lohnspreizung deutlich zu. In Deutschland ist dieser Trend ebenfalls zu beobachten. Allerdings gab es hierzulande bis weit in die neunziger Jahre hinein nur geringfügige Veränderungen der Lohndispersion. Eine deutliche Spreizung der Lohnstruktur ist erst ab Mitte Neunziger zu beobachten. Das Werk befasst sich mit der Lohnverteilung in Deutschland zwischen 1984 und 2008. Auf Basis der Arbeitsmarktdaten des Sozio-ökonomischen Panels werden sowohl die Entwicklung der Lohndifferentiale als auch mögliche Theorien zur Erklärung der Lohnspreizung untersucht. Insgesamt werden dabei vier Erklärungsansätze näher beleuchtet: Erstens kann eine Änderung der Struktur der Arbeitnehmer, beispielsweise aufgrund von demographischen Prozessen, auf die Lohnstruktur einwirken. Zweitens könnte eine Skill Biased Technical Change bestehen, der die Nachfrage nach qualifizierter Arbeit relativ stärker steigen lässt als die Nachfrage nach unqualifizierter Arbeit und so zu einer Lohnspreizung beiträgt. Drittens besteht der Ansatz, dass sich im Zuge des technischen Wandel, der Automatisierung und der Globalisierung die Nachfrage nach bestimmten Berufsgruppen und Tätigkeiten verschoben hat und dadurch die Lohnverteilung ungleicher wird. Der vierte Erklärungsversuch setzt am institutionellen Arrangement auf dem Arbeitsmarkt an. Möglicherweise haben sich Rahmenbedingungen verändert, die einen entscheidenden Einfluss auf die Lohnhöhe und damit auch auf die Lohnverteilung ausüben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Why does income redistribution differ between countries?: comparative evidence from Germany and Switzerland (2013)

    Zweifel, Peter ; Neustadt, Ilja;

    Zitatform

    Zweifel, Peter & Ilja Neustadt (2013): Why does income redistribution differ between countries? Comparative evidence from Germany and Switzerland. In: CESifo DICE report, Jg. 11, H. 3, S. 39-47.

    Abstract

    Die Autoren fragen nach den Ursachen für das unterschiedliche Ausmaß der Umverteilung in den Industriestaaten. So werden in der Schweiz nur 12 Prozent des Bruttoinlandsprodukts für Sozialleistungen ausgegeben, in Deutschland hingegen 25 Prozent. Als Erklärung hierfür wurden die unterschiedlichen Präferenzen der Bevölkerung für Umverteilung untersucht. Hierzu wurden Discrete-Choice-Experimente in beiden Ländern durchgeführt. Im Ergebnis zeigt sich, dass Deutsche den optimalen Wert der Umverteilung bei 51 Prozent des Bruttoinlandsprodukts ansetzen, Schweizer bei lediglich 21 Prozent. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Lebenslagen in Deutschland: Der Vierte Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung (2013)

    Zitatform

    (2013): Lebenslagen in Deutschland: Der Vierte Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung. (Lebenslagen in Deutschland. Armuts- und Reichtumsberichterstattung der Bundesregierung 04), Bonn, 491 S.

    Abstract

    Die Bestandsaufnahme der sozialen Lage in Deutschland umfasst den Zeitraum von 2007 bis 2012. Der Bericht richtet den Fokus seiner Analyse auf die soziale Mobilität der Bevölkerung innerhalb des eigenen Lebensverlaufs (intragenerationale Mobilität). Er betrachtet Armutsrisiken als veränderbaren Prozess und trägt hierfür die Erkenntnisse der Forschung zusammen, benennt die wichtigsten Faktoren, welche die individuellen Abstiegsrisiken erhöhen, und identifiziert Ansatzpunkte für eine erfolgreiche Organisation von Chancen zur Überwindung von Risikolagen. Der Bericht orientiert sich an den einzelnen Lebensphasen. Dabei wird ein besonderes Augenmerk auf die entscheidenden Weichenstellungen (Übergänge wie z. B. Schuleintritt, Wechsel auf eine weiterführende Schule oder von der Schule in die Ausbildung) in den einzelnen Lebensphasen für die erfolgreiche Teilhabe insbesondere am Bildungs- und Erwerbssystem und am gesellschaftlichen Leben gelegt. Subjektive Sichtweisen der Bevölkerung und einzelner Personengruppen werden im engen Zusammenhang mit objektiven Befunden in die Berichterstattung einbezogen. Der Bericht konstatiert insgesamt eine positive Entwicklung der Lebenslagen in Deutschland, insbesondere bezüglich der Arbeitsmarktindikatoren und des verfügbaren Einkommens. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Factor shares and income inequality: empirical evidence from Germany 2002-2008 (2012)

    Adler, Martin; Schmid, Kai Daniel;

    Zitatform

    Adler, Martin & Kai Daniel Schmid (2012): Factor shares and income inequality. Empirical evidence from Germany 2002-2008. (IAW-Diskussionspapiere 82), Tübingen, 21 S.

    Abstract

    "We examine the interplay between changes in the functional distribution of income and the distribution of market income among households. We use micro data from the German Socio-Economic Panel as well as macro data from the German Federal Statistical Office from 2002 to 2008. We categorize and evaluate the implications of changes in the functional distribution of income upon the distribution of income among individuals on the basis of a simple theoretic framework that links the degree of the concentration of income from asset flows among individuals to the (structural) relationship between individuals' levels of market income and their respective income shares from asset ows. Our empirical analysis officers two insights: First, the relative rise of income from asset ows reported by German National Accounting Statistics is also evident in the micro data taken from the German Socio-Economic Panel. Second, rising capital income shares are associated with an increasing concentration of market income." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Redistribution and insurance in the German welfare state (2012)

    Bartels, Charlotte ;

    Zitatform

    Bartels, Charlotte (2012): Redistribution and insurance in the German welfare state. In: Schmollers Jahrbuch, Jg. 132, H. 2, S. 265-295.

    Abstract

    "Welfare states redistribute both between individuals reducing annual inequality and over the life-cycle insuring against income risks. But studies measuring redistribution often focus only on a one-year period. Using German SOEP data from 1984 to 2009, longterm inequality over a 20-year period is computed and then decomposed into an inter- and intra-individual component. Results show that annual inequality is higher than longterm inequality, but redistribution is also larger from an annual perspective. In the longterm, the German welfare state clearly prioritizes insurance over redistribution. This gets even more pronounced at later stages of the life-cycle through the payment of social security pensions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Understanding rising income inequality in Germany, 1999/2000-2005/2006 (2012)

    Biewen, Martin ; Juhasz, Andos;

    Zitatform

    Biewen, Martin & Andos Juhasz (2012): Understanding rising income inequality in Germany, 1999/2000-2005/2006. In: Review of Income and Wealth, Jg. 58, H. 4, S. 622-647. DOI:10.1111/j.1475-4991.2012.00514.x

    Abstract

    "We examine the causes for rising income inequality in Europe's most populous economy. From 2000 to 2006, Germany experienced an unprecedented rise in net equivalized income inequality and poverty. At the same time, unemployment rose to record levels and there was evidence for a widening distribution of labour market returns, as well as that of other market incomes. Other factors that possibly contributed to the rise in income inequality were changes in the tax system, changes in the household structure (in particular the rising share of single parent households), and changes in other socio-economic characteristics (e.g. age or education). We address the question of which factors were the main drivers of the observed inequality increase. Our results suggest that most of the increase can be explained by both changes in employment outcomes and in market returns, and, to a similar extent, by changes in the tax system. Changes in household structures and other household characteristics seem to have played a much smaller role. Put into an international perspective, our results suggest that rising income inequality in non-Anglo-Saxon countries is the likely result of both increasing inequality in market returns and increasing inequality in employment outcomes, as well as of idiosyncratic changes such as tax reforms." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Einkommen und soziale Ausgrenzung (2012)

    Boeckh, Jürgen;

    Zitatform

    Boeckh, Jürgen (2012): Einkommen und soziale Ausgrenzung. In: E.- U. Huster, J. Boeckh & H. Mogge-Grotjahn (Hrsg.) (2012): Handbuch Armut und soziale Ausgrenzung, S. 319-341. DOI:10.1007/978-3-531-19257-4_16

    Abstract

    "Die Verfügbarkeit über Einkommen und Vermögen bestimmt in zentraler Weise die gesellschaftlichen Teilhabe- und Verwirklichungschancen eines Menschen - sowie der von ihm ggf. abhängigen Familienmitglieder. (...) Zum anderen ist gerade das Vorhandensein von Vermögen häufig wieder selbst Quelle für weiteres Einkommen bzw. Wohlstand, so dass sich durch die Verteilung der Einkommens- und Vermögensbestände strukturelle Auswirkungen auf den Partizipationsgrad der Menschen ergeben.
    Die Analyse zur Einkommens- und Vermögensverteilung zeigt eine zunehmende Verteilungsschieflage in Deutschland. (...) Insgesamt lässt sich feststellen, dass die einkommensgebundenen Armutsrisiken eher von sozialen und damit strukturellen Ursachen abhängen (Einkommenspolarisierung) als ein individuelles Versagen darstellen.
    Auch das Sozialversicherungssystem ist immer weniger in der Lage, eine umfassende Lebensstandardsicherung zu gewährleisten (z.B. Altersarmut). Und die Mindestsicherungssysteme sind schon von ihrer Philosophie her nicht auf das Überspringen der Armutsgrenze ausgelegt. Sie sollen eine kurzfristige Notlage absichern und eine schnelle Reintegration in den Arbeitsmarkt unterstützen. Die Realität zeigt allerdings, dass sich dieser Anspruch für viele Menschen nicht umsetzen lässt." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Income inequality in the European Union (2012)

    Bonesmo Fredriksen, Kaja;

    Zitatform

    Bonesmo Fredriksen, Kaja (2012): Income inequality in the European Union. (OECD Economics Department working papers 952), Paris, 25 S. DOI:10.1787/5k9bdt47q5zt-en

    Abstract

    "Poor growth performance over the past decades in Europe has increased concerns for rising income dispersion and social exclusion. European authorities have recently launched the Europe 2020 strategy which aims to improve social inclusion in Europe on top of already existing European regional policies aiming to reduce regional disparities through stimulating growth in areas where incomes are relatively low. While it is most common to confine measures of inequality to national borders, the existence of such union-wide objectives and policies motivates measuring income dispersion among all Europeans in this paper. Towards the end of the 2000s the income distribution in Europe was more unequal than in the average OECD country, albeit notably less so than in the United States. It is the within-country, not the between-country dimension, which appears to be most important. Inequality in Europe has risen quite substantially since the mid 1980s. While the EU enlargement process has contributed to this, it is not the only explanation since inequality has also increased within a 'core' of 8 European countries. Large income gains among the 10% top earners appear to be a main driver behind this evolution." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Einkommensverteilung in Deutschland: theoretische Überlegungen, empirische Befunde, wirtschaftspolitische Implikationen (2012)

    Brunner, Alexander;

    Zitatform

    Brunner, Alexander (2012): Einkommensverteilung in Deutschland. Theoretische Überlegungen, empirische Befunde, wirtschaftspolitische Implikationen. (Schriftenreihe volkswirtschaftliche Forschungsergebnisse 180), Hamburg: Kovac, 424 S.

    Abstract

    "Die Theorie der Einkommensverteilung ist kein rein ökonomisches Thema und tangiert auch die Gebiete Soziologie, Theologie, Politologie, Psychologie und Philosophie. In dieser Studie wird die Entwicklung der Einkommensverteilung in Deutschland im internationalen Vergleich aus der wirtschaftswissenschaftlichen Sichtweise empirisch untersucht. Dabei werden folgende Fragen beantwortet:
    Wie entwickelt sich die Ungleichheit weltweit?
    Wie entwickelt sich die Ungleichheit innerhalb von Ländern?
    Ging der Anstieg der statischen Ungleichheit mit einer zunehmenden sozialen Mobilität einher?
    Ist das Risiko der Mittelklasse, in Armut abzugleiten, gestiegen?
    Was sind die Treiber der Veränderung der Ungleichheit?
    Kann und sollte die Politik dieser Entwicklung entgegenwirken?
    Hierfür werden zunächst die wesentlichen theoretischen Aspekte erörtert. Zudem werden die zahlreichen Probleme, die mit der Messung von Ungleichheit und Armut einhergehen, an praktischen Beispielen ausführlich diskutiert. Insbesondere die Vielzahl an Werturteilen, die mit den verwendeten Maßzahlen gefällt werden, stellt eine Achillesferse der Forschung dar.
    Im empirischen Teil der Studie wird die Entwicklung der Ungleichheit dann systematisch weltweit und in ausgewählten Ländern herausgearbeitet. Dabei stellt sich heraus, dass die Bedeutung der Ungleichheit innerhalb der Staaten an Bedeutung gewinnt, während die Ungleichheit zwischen den Staaten abnimmt. Der Anstieg der Ungleichheit in Deutschland geht dabei mit einer zunehmenden Rigidität der Einkommensverteilung einher: Den Armen gelingt es immer schlechter, zu den Reichen aufzuholen. Die soziale Mobilität nimmt ab. Als Kehrseite der Medaille lässt sich festhalten, dass die zunehmende Angst der Mittelklasse vor dem Abgleiten in Armut unbegründet ist. Begibt man sich weiter auf Spurensuche, so ergeben sich einige interessante Erkenntnisse: Makroökonomische Rahmenbedingungen sind nicht der wesentliche Treiber der Ungleichheit in Deutschland. Es existiert ein unerklärter Trend. Vielmehr können die Charakteristiken der Haushalte den Anstieg der Ungleichheit erklären. So hat etwa die sinkende Haushaltsgröße in Deutschland einen bedeutenden Anteil an der Zunahme der Ungleichheit. Auch die unterschiedliche Affinität der Haushalte zum Arbeitsmarkt hat einen deutlichen Einfluss. Dem Steuer- und Transfersystem kommt eine ambivalente Rolle zu: Es hat insbesondere in Deutschland eine progressive Wirkung, dieser Effekt wird aber mit einem deutlichen Eingriff in die Rangordnung in der Einkommensverteilung erkauft. Wirtschaftspolitisch gilt es, an den Ursachen anzusetzen: Ein flexibler Arbeitsmarkt kann als kurzfristige Lösung dienen. Langfristig ist die frühkindliche Bildung ein probates Mittel zur Reduktion der Ungleichheit. Letztere ist eine der wenigen politischen Maßnahmen, die sowohl auf Effizienz als auch auf Gerechtigkeit positiv wirkt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Income comparisons and non-cognitive skills (2012)

    Budria, Santi; Ferrer-i-Carbonell, Ada;

    Zitatform

    Budria, Santi & Ada Ferrer-i-Carbonell (2012): Income comparisons and non-cognitive skills. (IZA discussion paper 6419), Bonn, 29 S.

    Abstract

    "People gain utility from occupying a higher ranked position in the income distribution of the reference group. This paper investigates whether these gains depend on an individual's set of non-cognitive skills. Using the 2000-2008 waves of the German Socioeconomic Panel dataset (SOEP), a subjective question on Life Satisfaction, and three different sets of noncognitive skills indicators, we find significant and robust differences across skills groups. People who are more neurotic, extravert and have low external locus of control and low negative reciprocity are more sensitive to their individual position in the economic ladder. By contrast, the Life Satisfaction reaction to changes in economic status is significantly lower among individuals who score high (low) in negative (positive) reciprocity, and are at the bottom of the distribution of neuroticism, extraversion. The heterogeneity on the importance of income comparisons needs to be taken into account when, for example, introducing them into economic models, predicting individuals' behaviour, or making welfare judgments." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    LEBEN IN EUROPA/EU-SILC 2010: Bundesergebnisse für Sozialindikatoren über Einkommen, Armut und Lebensbedingungen - Deutschland im Vergleich zur Europäischen Union (2012)

    Deckl, Silvia; Rebeggiani, Luca;

    Zitatform

    Deckl, Silvia & Luca Rebeggiani (2012): LEBEN IN EUROPA/EU-SILC 2010. Bundesergebnisse für Sozialindikatoren über Einkommen, Armut und Lebensbedingungen - Deutschland im Vergleich zur Europäischen Union. In: Wirtschaft und Statistik H. 2, S. 152-165.

    Abstract

    "In diesem Beitrag werden ausgewählte Querschnittsergebnisse für europäische Sozialindikatoren vorgestellt, die aus der amtlichen Erhebung LEBEN IN EUROPA (EU-SILC) 2010 für Deutschland ermittelt wurden. Der Artikel führt damit die Ergebnisberichterstattung über LEBEN IN EUROPA in dieser Zeitschrift fort. Die Darstellung der Indikatoren für Deutschland wird um Ergebnisse aus den Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) ergänzt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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