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Dossier

Regionale Arbeitsmärkte in Deutschland

Unter den einheitlichen Rahmenbedingungen der Bundesrepublik Deutschland finden sich Regionen, die von einer tiefen Arbeitsmarktkrise betroffen sind, und andere, in denen nahezu Vollbeschäftigung herrscht. Welches sind die Ursachen dieser regionalen Disparitäten? Wie werden sich der Arbeitskräftebedarf und das Erwerbspersonenpotenzial in den Regionen zukünftig entwickeln? Welche regionalen Beschäftigungsaussichten bestehen, für Jüngere und Ältere, in Wirtschaftszweigen, in Ballungsräumen und ländlichen Gebieten? Dieser IABInfoPool erschließt Informationen zum Forschungsstand.

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im Aspekt "Regionale Vergleiche"
  • Literaturhinweis

    Prägende Einflüsse der Regionalentwicklung in Ostdeutschland (2003)

    Blien, Uwe ;

    Zitatform

    Blien, Uwe (2003): Prägende Einflüsse der Regionalentwicklung in Ostdeutschland. In: vhw-Forum Wohneigentum. Zeitschrift für Wohneigentum in der Stadtentwicklung und Immobilienwirtschaft, Jg. 4, H. 5, S. 247-251.

    Abstract

    In dem Beitrag wird über unterschiedliche Entwicklungspfade von Regionen an Hand von Ergebnissen des ENDOR-Projekts (Entwicklung der ostdeutschen Regionen) berichtet. Im Rahmen dieses Forschungsprojekts wurden die Determinanten der Regionalentwicklung in den neuen Bundesländern mit qualitativen und quantitativen Methoden untersucht. Es wird festgestellt, dass sich die regionalen Disparitäten innerhalb des Ostens vertiefen. Sie weisen eine relativ kleinräumige Struktur auf. Benachteiligt sind vor allem die ländlichen Gebiete weitab der Zentren. Auf der Ebene von Bundesländern findet hingegen eher eine Angleichung statt. Die regionale Entwicklung der Beschäftigung wird auch in Ostdeutschland durch Branchenstrukturen beeinflusst. Daneben spielen aber auch die regionalen Löhne und die Qualifikationsstruktur der Arbeitskräfte eine Rolle. Das Erbe der von Kombinaten geprägten Monostrukturen der späten DDR hat die regionale Beschäftigungsentwicklung negativ beeinflusst. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Regionale Beschäftigungsentwicklung und regionaler Lohn in Ostdeutschland (2003)

    Blien, Uwe ; Haas, Anette; Wolf, Katja ;

    Zitatform

    Blien, Uwe, Anette Haas & Katja Wolf (2003): Regionale Beschäftigungsentwicklung und regionaler Lohn in Ostdeutschland. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 36, H. 4, S. 476-492.

    Abstract

    "In dem Aufsatz werden die Wirkungen regionaler Lohnunterschiede auf die Beschäftigungsentwicklung in Ostdeutschland untersucht. Dazu wird eine Modellvorstellung kurz entwickelt, die vor allem auf unterschiedliche Marktkonstellationen einzelner Wirtschaftszweige abzielt. Als empirischer Ansatz wird eine Shift-Share Regression verwendet, die erlaubt, regionale Lohnunterschiede auf die Entwicklung einzelner Wirtschaftszweige zu beziehen. Tatsächlich zeigen sich mit Daten der Beschäftigtenstatistik gegensätzliche Effekte des regionalen Lohnniveaus. Ebenfalls getestet werden die Einflüsse der regionalen Lohnentwicklung, die jedoch einheitlicher ausfallen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Haas, Anette; Wolf, Katja ;
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  • Literaturhinweis

    Die Entwicklung der ostdeutschen Regionen (2003)

    Blien, Uwe ; Eickelpasch, Alexander; Blume, Lorenz; Geppert, Kurt; Maierhofer, Erich; Wolf, Katja ; Blien, Uwe ; Vollkommer, Dieter;

    Zitatform

    (2003): Die Entwicklung der ostdeutschen Regionen. (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 267), Nürnberg, 493 S.

    Abstract

    "Die ostdeutschen Regionen haben seit der Vereinigung mit Westdeutschland bereits eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Auch mehr als ein Jahrzehnt nach dem Fall der Mauer gehen die Bewertungen des wirtschaftlichen Aufholprozesses der neuen Bundesländer noch weit auseinander. Die Entwicklung der Regionen Ostdeutschlands von 1993 bis 1999 ist Gegenstand der Analysen. Ziel ist es, Ursachen für unterschiedliche Entwicklungspfade herauszuarbeiten. Ansatz, Theorie, Daten, Methoden und vor allem die Ergebnisse der Untersuchungen werden umfassend dargestellt. Die Ergebnisse beruhen auf einer selten angewandten Kombination von flächendeckenden quantitativen und von qualitativen Methoden in Fallstudien. Eingeschlossen sind Aussagen zu verschiedenen arbeitsmarkt- und wirtschaftspolitischen Maßnahmen, die ebenfalls einem Test unterzogen werden konnten. Wichtige Fragen zur Regionalentwicklung konnten sehr differenziert bearbeitet werden: Wie wirkt sich die sektorale Spezialisierung auf die regionale Entwicklung aus? Welchen Einfluss hat die Lage einer Region auf die Beschäftigungsentwicklung? Welche Effekte haben verschiedene wirtschaftspolitische Instrumente und welchen Einfluss hat die regionale Lohnentwicklung? Wie wirkt sich die Rolle lokaler 'Leitpersönlichkeiten' aus? Die Ergebnisse sind nicht nur relevant für die Erklärung von Vorgängen in den Regionen Ostdeutschlands. Sie dienen generell dazu, Einsicht über ökonomische Prozesse zu gewinnen und wichtige Fragen von allgemeiner Bedeutung zu klären.

    Beteiligte aus dem IAB

    Wolf, Katja ;
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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktverhalten und Leistungsfähigkeit Hamburger Betriebe: Auswertung des IAB-Betriebspanels für Hamburg 2001 (2003)

    Borrmann, Christine; Keller, Dietmar;

    Zitatform

    Borrmann, Christine & Dietmar Keller (2003): Arbeitsmarktverhalten und Leistungsfähigkeit Hamburger Betriebe. Auswertung des IAB-Betriebspanels für Hamburg 2001. (HWWA-Report 223), Hamburg, 108 S., Anhang.

    Abstract

    Vorgestellt werden Ergebnisse des IAB-Betriebspanels aus dem Jahre 2001 zum Arbeitmarktverhalten und zur Leistungsfähigkeit Hamburger Betriebe. Es wurden dieselben Betriebe wie im Jahr 2000 schriftlich befragt. Im Mittelpunkt der Befragung stand das Innovationsverhalten der Betriebe. Als Ergebnisse lassen sich u.a. festhalten: Die Struktur der Betriebe verschiebt sich weiterhin in den Dienstleistungssektor. Die Beschäftigung wuchs um 2,3 Prozent gegenüber einem Prozent in Westdeutschland. Trotz Rückläufigkeit dominieren die 'Normalarbeitsverhältnisse'. Teilzeit-Arbeit sowie befristete und geringfügige Beschäftigungsverhältnisse nehmen zu. In der Hälfte der Betriebe werden bezahlte und unbezahlte Überstunden geleistet. Die Ausbildungssituation hat sich weiterhin verschlechtert. Die Förderung von Weiterbildungsmaßnahmen leisten sich 33 Prozent der Betriebe gegenüber 36 Prozent in Westdeutschland. Der durchschnittliche Umsatz pro Betrieb ist bedingt durch die Größe der Betriebe in Hamburg höher als in Westdeutschland. Jedoch ist der Umsatz pro Beschäftigten gesunken, was auch für die Wertschöpfungsproduktivität gilt. Es wird in Hamburg mehr verdient als in den anderen Referenzregionen. Die Exportleistung ist zurückgegangen. Die Investitionstätigkeit bewegt sich weitgehend im westdeutschen Durchschnitt, doch wird der Modernitätsgrad der Betriebe subjektiv niedriger eingeschätzt. Die Ergebnisse der Studie weisen auf eine hohe Innovationsbereitschaft der Betriebe hin. Fazit: Die Hamburger Betriebe konnten ihre vor allem hinsichtlich ihrer wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit gute oder sogar führende Position im Bundesvergleich bewahren. Allerdings ist der Abstand geringer geworden. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Hessenreport 2003: Prognose zu Wirtschaft und Arbeitsmarkt in Hessen und seinen Regierungsbezirken bis 2020 (2003)

    Busch, Uwe van den; Dimitrova, Gergana; Kokot, Stefan;

    Zitatform

    Busch, Uwe van den, Gergana Dimitrova & Stefan Kokot (2003): Hessenreport 2003. Prognose zu Wirtschaft und Arbeitsmarkt in Hessen und seinen Regierungsbezirken bis 2020. (FEH-Report 657), Wiesbaden, 96 S.

    Abstract

    "Gegenstand des nun vorliegenden 'Hessenreports 2003' sind die Prognosen der Wirtschafts- und Arbeitsmarktentwicklung. Anhand der Indikatoren Bruttowertschöpfung bzw. Bruttoinlandsprodukt, Erwerbstätigkeit und Arbeitsproduktivität wird die wirtschaftliche Entwicklung bis zum Jahr 2020 dargestellt. Anschließend werden das gemäß der Bevölkerungsvorausschätzung zu erwartende Arbeitsangebot und die aus der Wirtschaftsprognose zu erwartende Arbeitsnachfrage in Form von Arbeitsmarktbilanzen zusammengeführt. Aus den nun vom Statistischen Bundesamt vorgelegten Ergebnissen der 10. koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung für Deutschland wurden die für Hessen zu erwartenden Effekte abgeschätzt und in der Erwerbspersonenprojektion berücksichtigt. In Teil 1 werden die Rahmenbedingungen und Prognoseannahmen für die wirtschaftliche Entwicklung diskutiert, die langfristige Entwicklung für Hessen und Deutschland differenziert nach Wirtschaftsbereichen dargestellt und die zu erwartende wirtschaftliche Entwicklung in den hessischen Regierungsbezirken aufgezeigt. In Teil 2 erfolgt eine Abschätzung der Bevölkerungsentwicklung in Hessen und den hessischen Regierungsbezirken auf Grundlage der 10. koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung für Deutschland. Anschließend wird eine Arbeitsmarktbilanz mit den zu erwartenden Erwerbspersonen bzw. Erwerbstätigen und Erwerbslosen in Hessen und den hessischen Regierungsbezirken erstellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Hysteresis in German labor market participation?: an East-West comparison using regional data (2003)

    Möller, Joachim; Aldashev, Alisher ;

    Zitatform

    Möller, Joachim & Alisher Aldashev (2003): Hysteresis in German labor market participation? An East-West comparison using regional data. Regensburg, 24 S.

    Abstract

    Die Studie analysiert die geschlechtsspezifische Erwerbsbeteiligung auf regionaler Ebene und nutzt die deutsche Vereinigung als ein natürliches Experiment. Ausgehend von theoretischen Überlegungen werden zunächst deskriptive Belege für die Beziehung zwischen Erwerbsverhalten, der regionalen Arbeitslosenquote und der Lohnhöhe präsentiert. Mit Hilfe eines räumlichen ökonometrischen Ansatzes werden dann die Determinanten der Erwerbsbeteiligung in einem umfassenden Modell, in dem die Unterschiede zwischen den alten und neuen Bundesländern explizit berücksichtigt werden, untersucht. Es zeigt sich, dass im allgemeinen die regionalen Erwerbsquoten eine konkave Funktion der Bevölkerungsdichte sind. In Bezug auf die ökonomischen Bedingungen ergibt sich ein gemischtes Bild. Ein statistisch signifikanter Einfluss der Lohnhöhe kann nur für männliche Arbeitnehmer im Westen festgestellt werden. Arbeitslosigkeit vermindert die Erwerbsbeteiligung männlicher Arbeitnehmer in beiden Teilen des Landes und die weiblicher Arbeitnehmer im Westen. Im Gegensatz dazu scheinen die Erwerbsquoten weiblicher Arbeitnehmer, die die entsprechenden Durchschnittszahlen für westdeutsche Regionen um mehr als 10 Prozentpunkte übertreffen, in den neuen Ländern durch regionale ökonomische Variablen nicht beeinflusst zu werden. Dies führt zu dem Schluss, dass Hysteresephänomene, die aus der Hartnäckigkeit von Gewohnheiten resultieren, wichtig für ein völliges Verständnis des Erwerbsverhaltens sind. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Möller, Joachim;
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  • Literaturhinweis

    Beschäftigungsanpassung in Ost- und Westdeutschland: eine makroökonometrische Analyse für die deutschen Bundesländer (2003)

    Smolny, Werner;

    Zitatform

    Smolny, Werner (2003): Beschäftigungsanpassung in Ost- und Westdeutschland. Eine makroökonometrische Analyse für die deutschen Bundesländer. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 36, H. 4, S. 428-438.

    Abstract

    "Die derzeitige Arbeitsmarktlage in Deutschland sieht trotz der zur Zeit wieder etwas günstiger werdenden Konjunkturprognosen nicht rosig aus. Insbesondere die hohe und weiter ansteigende Arbeitslosigkeit in Ostdeutschland ist ein zentrales Problem für die aktuelle Wirtschaftspolitik. Eine Mitverantwortung dafür tragen Rigiditäten auf dem Arbeitsmarkt, die sich unter anderem in einer nicht dem Markt angepassten Lohnsetzung manifestieren. In dem Aufsatz wird die Rolle der Lohnsetzung für die Beschäftigungsentwicklung anhand einer empirische Analyse für die deutschen Bundesländer für den Zeitraum 1970-2002 analysiert. Als ein Ergebnis ist festzuhalten, dass die schnelle Lohnanpassung in Ostdeutschland in der ersten Hälfte der neunziger Jahre in hohem Maße für die schlechte Arbeitsmarktentwicklung verantwortlich ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    In the spotlight: German labour market trends (2003)

    Abstract

    "Die Veröffentlichung stellt wichtige Trends auf dem gesamtdeutschen Arbeitsmarkt seit der Wiedervereinigung im Jahre 1990 dar. Dabei werden verschiedene Aspekte des Erwerbslebens in einem internationalen Licht auf der Grundlage vergleichbarer Statistiken analysiert. Ein erster Teil befasst sich mit der Entwicklung der Erwerbstätigkeit in Deutschland im Vergleich zu anderen, insbesondere europäischen Staaten. Im Zusammenhang mit der zunehmenden Bedeutung des Dienstleistungssektors in der Wirtschaft - der so genannten Tertiärisierung - stellt sich vor allem die Frage, ob die Bundesrepublik auf dem Wege zu einer Informations- und Dienstleistungsgesellschaft hinter anderen Ländern zurückbleibt oder ob sich die Dienstleistungslücke als weniger ausgeprägt erweist als gemeinhin angenommen. Auch wird die Entwicklung der Frauenerwerbstätigkeit analysiert. Ihre Förderung spielt nicht nur in der nationalen, sondern auch in der europäischen Beschäftigungs- und Sozialpolitik mittlerweile eine wichtige Rolle. Die Untersuchung zeigt, dass ein eindeutiger Trend zu einer paritätischen Verteilung der Erwerbstätigkeit zu erkennen ist, und zwar neben anderen Staaten insbesondere in der Bundesrepublik Deutschland. Nicht nur in diesem Zusammenhang ist die Darstellung der Entwicklung der Teilzeitarbeit ein unabdingbares Element in der Arbeitsmarktanalyse, sind es doch vorwiegend Frauen, die einer Teilzeitbeschäftigung nachgehen. Die in dem Band enthaltenen Informationen machen allerdings deutlich, dass die Möglichkeit der Teilzeitarbeit nicht nur für Frauen, sondern zunehmend auch für Männer von Interesse ist. Ein zweiter Teil setzt sich mit der Entwicklung der Erwerbslosigkeit auseinander. Hierbei wird zunächst auf definitorische Unterschiede zwischen der in der deutschen Öffentlichkeit stärker wahrgenommenen Arbeitslosenzahl der Bundesanstalt für Arbeit und der international vergleichbaren Zahl der Erwerbslosen gemäß dem Konzept der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) hingewiesen. Im Band wird die Entwicklung der Zahl der Erwerbslosen in Deutschland analysiert, und zwar ihre Entwicklung in verschiedenen Regionen und unterschiedlichen Altersgruppen. Es wird herausgestellt, dass vor allem der Osten der Bundesrepublik und hier besonders die älteren Menschen von der Erwerbslosigkeit betroffen sind. Im internationalen Vergleich stellt sich die deutsche Struktur der Erwerbslosigkeit insoweit als besonders dar, als dass in fast allen anderen europäischen Staaten und auch in den Vereinigten Staaten die Jugend- und weniger die Alterserwerbslosigkeit am ausgeprägtesten sind. Auch die Langzeitarbeitslosigkeit ist in Deutschland im Vergleich zu anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union ungewöhnlich hoch. Am Ende der Veröffentlichung werden einige gängige Argumente zur Bekämpfung der strukturellen Schwierigkeiten auf dem Arbeitsmarkt angesprochen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Modelling and simulation of migration, regional employment development and regional gross wage payment in Germany: the Bottom-up approach (2002)

    Binder, J.; Haag, G.; Koller, Martin;

    Zitatform

    Binder, J., G. Haag & Martin Koller (2002): Modelling and simulation of migration, regional employment development and regional gross wage payment in Germany. The Bottom-up approach. In: I. Johansson & R. Dahlberg (Hrsg.) (2002): Uddevalla Symposium 2001 : regional economies in transition. Papers presented at the Uddevalla Symposium 2001, 14-16 June, Vänersborg, Sweden (University of Trollhättan/Uddevalla. Research report, 02, 01), S. 119-141.

    Abstract

    "This article aims to bring together insights from regional economics, population dynamics and migration. In a bottom-up approach the economic development of the regional gross wage payment and the volume of employment are linked with the spatial redistribution processes due to migration and demographic changes. Explicit attention is given to the model based analysis and the simulation of the regional gross wage payment on the level of the 441 districts of Germany for the period 1994 to 1998. Simulations for different scenarios with the time horizon 2003 are also discussed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Ostdeutschland: Effekte der Arbeitsmarktpolitik auf die regionale Beschäftigung (2002)

    Blien, Uwe ; Wolf, Katja ; Maierhofer, Erich; Vollkommer, Dieter;

    Zitatform

    Blien, Uwe, Erich Maierhofer, Dieter Vollkommer & Katja Wolf (2002): Ostdeutschland: Effekte der Arbeitsmarktpolitik auf die regionale Beschäftigung. (IAB-Kurzbericht 13/2002), Nürnberg, 5 S.

    Abstract

    Der Kurzbericht basiert auf Ergebnissen des ENDOR-Projekts (Entwicklung der ostdeutschen Regionen) des IAB. Darin wurden die Determinanten der Regionalentwicklung in den neuen Bundesländern mit Hilfe eines regionalen Entwicklungsmodells und stark differenzierter Daten der Beschäftigten- und Arbeitsmarktstatistik sowie weiterer Quellen untersucht. Es wird festgestellt, dass die Arbeitsmarktpolitik der Bundesanstalt für Arbeit von 1993 bis 1999 einen positiven Einfluss auf die regionale Beschäftigungsentwicklung in Ostdeutschland hatte. Dies gilt sowohl für Fortbildungsmaßnahmen als auch für Arbeitsbeschaffungs- und Strukturanpassungsmaßnahmen. Für verschiedene Instrumente der Investitionsförderung wurden ebenfalls positive Effekte auf die Beschäftigung Ostdeutschlands gefunden. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wolf, Katja ;
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  • Literaturhinweis

    Regional development of employment and deconcentration processes in Eastern Germany: an analysis with econometric analogue to shift-share techniques (2002)

    Blien, Uwe ; Wolf, Katja ;

    Zitatform

    Blien, Uwe & Katja Wolf (2002): Regional development of employment and deconcentration processes in Eastern Germany. An analysis with econometric analogue to shift-share techniques. In: I. Johansson & R. Dahlberg (Hrsg.) (2002): Uddevalla Symposium 2001 : regional economies in transition. Papers presented at the Uddevalla Symposium 2001, 14-16 June, Vänersborg, Sweden (University of Trollhättan/Uddevalla. Research report, 02, 01), S. 179-192.

    Abstract

    "The paper examines the development of regional employment in eastern Germany. An approach by Möller & Tassinopoulos is taken up for the analyses using very differentiated data from the employment statistics. This approach uses a generalisation o an econometric analogue of the common shift-share method, which is suggested here as a new 'workhorse' for regional analyses. The results show that deconcentration processes play a key role in explaining regional disparities. Inverse localisation and positive urbanisation effects are visible. On the one hand the development can be interpreted as a long-term consequence of the transformation,. since the regions of the GDR were virtually characterised by monostructures. On the other hand similar but weaker deconcentration processes are currently occurring in general in European and North American regions and have also been shown for western Germany by Möller & Tassinopoulos. Such processes can be understood with approaches of 'New Economic Geography' (based on Krugman et al.), whereas the general significance of industry specific effects, which is also becoming clear, can be explained using approaches of structural change, following amongst others Appelbaum & Schettkat. In addition, positive impulses of the qualification structure on regional development are detectable, which can be understood by endogenous growth theory." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Wolf, Katja ;
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  • Literaturhinweis

    Ostdeutschland: Determinanten der regionalen Beschäftigungsentwicklung (2002)

    Blien, Uwe ; Vollkommer, Dieter; Wolf, Katja ; Maierhofer, Erich;

    Zitatform

    Blien, Uwe, Erich Maierhofer, Dieter Vollkommer & Katja Wolf (2002): Ostdeutschland: Determinanten der regionalen Beschäftigungsentwicklung. (IAB-Kurzbericht 12/2002), Nürnberg, 6 S.

    Abstract

    Der Kurzbericht fasst Ergebnisse des ENDOR-Projekts (Entwicklung der ostdeutschen Regionen) des IAB zusammen. Darin wurden die Determinanten der Regionalentwicklung in den neuen Bundesländern mit Hilfe regional stark differenzierter Daten der Beschäftigten-, Arbeitsmarkt- und Maßnahmestatistik untersucht. Es zeigte sich, dass sich die regionalen Disparitäten innerhalb Ostdeutschlands - trotz ausgleichender Maßnahmen der Arbeitsmarktpolitik und der Investitionsförderung - in den letzten Jahren vertieft haben. Wesentlich für die regionale Entwicklung der Beschäftigung sind die Branchenstrukturen, die Stärke des "überregionalen" Sektors, der nicht für den lokalen Markt produziert, und die Qualifikation der Arbeitskräfte in einer Region. Besonders benachteiligt sind ländliche Gebiete. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wolf, Katja ;
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  • Literaturhinweis

    Regional development of employment in eastern Germany: an analysis with an econometric analogue to shift-share techniques (2002)

    Blien, Uwe ; Wolf, Katja ;

    Zitatform

    Blien, Uwe & Katja Wolf (2002): Regional development of employment in eastern Germany. An analysis with an econometric analogue to shift-share techniques. In: Papers in regional science, Jg. 81, H. 3, S. 391-414.

    Abstract

    "We extend in this analysis an approach introduced by Patterson and suggested by Möller and Tassinopoulos. Our approach uses a generalization of an econometric analogue of the common shift-share method, suggested here as a new 'workhorse' for regional analyses. The results obtained with this shift-share-regression, and with very differentiated data from the employment statistics of eastern Germany, show that processes of deconcentration play a role in explaining regional disparities, since inverse localization and positive urbanization effects are visible. The relevant processes can be understood by implementing approaches of 'new economic geographys', structural change and endogenous growth theory." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Wolf, Katja ;
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  • Literaturhinweis

    Overeducation, regional labour markets and spatial flexibility (2002)

    Büchel, Felix; Ham, Maarten van ;

    Zitatform

    Büchel, Felix & Maarten van Ham (2002): Overeducation, regional labour markets and spatial flexibility. (IZA discussion paper 424), Bonn, 13 S.

    Abstract

    "For most workers, access to suitable employment is severely restricted by the fact that they look for jobs in the regional labour market rather than the global one. In this paper we analyse how macro-level opportunities (regional labour market characteristics) and microlevel restrictions (the extent to which - job searchers are restricted to the regional labour market) can help to explain the phenomenon of overeducation. For the purposes of this project we obtained special permission to link regional data supplied by the German Federal Office for Building and Regional Planning to data provided by the respondents in the German Socio-Economic Panel (GSOEP), based on their region of residence. The use of multilevel models made it possible to combine both individual and regional characteristics in the same models. In addition, we used the Heckman two-step procedure to control for selective access to employment. The results show that the size of the labour market is an important factor in avoiding overeducation: looking for a job on a large labour market increases the probability of finding a suitable job. Access to a car for personal use and a longer commuting time reduce the risk of working in a job for which one is overeducated." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Estimations of occupational and regional matching efficiencies using stochastic production frontier models (2002)

    Fahr, Rene; Sunde, Uwe ;

    Zitatform

    Fahr, Rene & Uwe Sunde (2002): Estimations of occupational and regional matching efficiencies using stochastic production frontier models. (IZA discussion paper 552), Bonn, 23 S.

    Abstract

    Unter Verwendung stochastischer Methoden werden die Zusammenhänge zwischen freien und unbesetzten Stellen analysiert, wobei sich neue Details der Mechanismen zur Schaffung von Stellen zeigen. Für unterschiedliche Arbeitsmärkte in Bezug auf regionale Verteilung sowie Beschäftigung werden am Beispiel Deutschland als wichtige Determinanten Nachfrage- und Angebotsfaktoren isoliert. Aus den ermittelten Daten lassen sich differenzierte Maßnahmen für die Arbeitsmarktpolitik ableiten. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Determinanten der Beschäftigungsentwicklung in Ost- und Westdeutschland von 1995 bis 2000 unter besonderer Berücksichtigung von Exportaktivitäten (2002)

    Fischer, Gabriele ;

    Zitatform

    Fischer, Gabriele (2002): Determinanten der Beschäftigungsentwicklung in Ost- und Westdeutschland von 1995 bis 2000 unter besonderer Berücksichtigung von Exportaktivitäten. In: L. Bellmann (Hrsg.) (2002): Die ostdeutschen Betriebe in der internationalen Arbeitsteilung (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 263), S. 65-83.

    Abstract

    "Die Internationalisierung der Wirtschaft kann für die einzelnen Betriebe Vor- und Nachteile haben: Auf der einen Seite vergrößern sich die Absatzmöglichkeiten durch die Erschließung neuer Märkte. Auf der anderen Seite bedeutet die Öffnung der Märkte auch einen größeren Konkurrenzdruck, dem die Betriebe ausgesetzt sind. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, welche Auswirkung die internationalen Aktivitäten von Betrieben auf die Beschäftigung haben. Dieser Frage wurde mit Hilfe einer Längsschnittanalyse mit Daten des IAB-Betriebspanels von 1996 bis 2000 nachgegangen. Es wurde untersucht, welche Betriebe eine positive bzw. negative Beschäftigungsentwicklung zu verzeichnen haben und welche Rolle dabei die Exportaktivität der Betriebe spielt, d. h. ob und - wenn ja - welchen Einfluss sie auf die Beschäftigungsentwicklung haben. Dabei stellte sich heraus, dass die Exportaktivitäten in den neuen Bundesländern in positivem Zusammenhang mit der Beschäftigung stehen, in den alten Bundesländern hingegen nicht. Es handelt sich bei dieser Analyse um eine erste Annäherung an das Thema. Der Beitrag will auf Möglichkeiten und Schwierigkeiten der Längsschnittanalyse mit den Daten das IAB-Betriebspaniels hinweisen. Da viele Fragen dabei nur angeschnitten werden konnten, ist diese Untersuchung in erster Linie als Diskussionsbeitrag und als Anregung zu weiterführenden Analysen zu verstehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Entwicklungsprobleme und -perspektiven der ehemaligen innerdeutschen Grenzregionen: Analysen - Handlungsnotwendigkeiten - Wirtschaftspolitische Konsequenzen. NIW-Workshop 2001 (2002)

    Krüsemann, Markus; Maier, Jörg; Kawka, Rupert; Tetsch, Friedemann; Jung, Hans-Ulrich; Jarosch, Detlef; Wolf, Katja ; Rosenfeld, Martin T.W.;

    Abstract

    "Auch eine gute Dekade nach der deutschen Einigung ist die unterschiedliche wirtschaftliche Entwicklung in den alten und den neuen Bundesländern offensichtlich, und sie ist Gegenstand sowohl volkswirtschaftlicher Analysen als auch Mittelpunkt wirtschaftspolitischer Kontroversen. In den Kreisen und Städten zu beiden Seiten der ehemaligen Grenze, die heute erfreulicher Weise nur noch Bundesländer trennt, scheint es allerdings auch gegenläufige Entwicklungen zu geben. So hört man aus den alten Bundesländern die Klage, dass nach Fortfall der ehemaligen Randsituation neue ökonomische Nachteile durch den Sogeffekt des Fördergefälles entstehen und dass die Belastung des Arbeitsmarktes durch Zuzüge und Einpendler wächst. Auf der anderen Seite wird von den aus Sicht der westdeutschen Nachbarschaft 'bevorzugten' Regionen in Ostdeutschland auf Entwicklungsrückstände gegenüber pros-perierenden Teilgebieten in den neuen Bundesländern verwiesen, die ihrerseits wiederum von gleichen Förderpräferenzen profitieren, obwohl sie dank ihrer Ausstattungsvorteile (Technologie, Infrastruktur) eine Eigendynamik entwickelt haben. Vor diesem Hintergrund war es Zielsetzung des Workshops, zunächst empirische Befunde zur tatsächlichen Entwicklung und ihrer Unterschiede vorzulegen sowie wirtschaftspolitische Implikationen zu diskutieren. Gleichzeitig bot es sich vor diesem Hintergrund an, die Philosophie der Regionalpolitik im Allgemeinen zu thematisieren: Sie sucht zwischen den Polen 'Ausgleichsorientierung' und selektive 'Wachstumsförderung' mit erhofften Nach-zieheffekten ihren Standort. Gerade vor der Perspektive einer Erweiterung der EU nach Osten sowie finanziell und sachlich eingeengter nationaler Handlungsspielräume dürften Regionen mit Entwicklungsnachteilen sowohl an (überregionaler) Wahrnehmung und zugleich an Fördermöglichkeiten einbüßen. Hierauf sollte man sich bereits jetzt einstellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wolf, Katja ;
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  • Literaturhinweis

    Regionale Arbeitslosigkeit, Risikoausgleich und staatliche Transfersysteme: theoretische Überlegungen und empirische Evidenz (2002)

    Kurz, Claudia;

    Zitatform

    Kurz, Claudia (2002): Regionale Arbeitslosigkeit, Risikoausgleich und staatliche Transfersysteme. Theoretische Überlegungen und empirische Evidenz. (Berichte aus der Volkswirtschaft), Aachen: Shaker, 167 S.

    Abstract

    Die Arbeit beschäftigt sich mit den Transferleistungen an Arbeitslose aus regionaler Sicht, wobei der Vergleich zentraler und dezentraler Systeme im Mittelpunkt steht. Am Beispiel der Bundesrepublik Deutschland werden die Arbeitslosenversicherung und die Sozialhilfe in den westdeutschen Ländern untersucht. Zunächst werden wirtschaftliche Schocks und ihre Bedeutung für die Entwicklung der regionalen Arbeitslosigkeit analysiert. Es folgt eine Beschreibung der regionalen Zahlungen durch die Arbeitslosenversicherung und ihren Potenzialen zur Stabilisierung regionaler Schocks. Anhand theoretischer Überlegungen wird die Struktur eines nationalen und eines regionalen Versicherungsbudgets miteinander verglichen. Am Beispiel eines alternativen Transfersystem wird die Belastung der Sozialhilfe durch Arbeitslosigkeit untersucht. Die theoretischen Überlegungen lassen vermuten, dass die stabile langfristige Verteilung der Arbeitslosenquoten in Westdeutschland zu dauerhaften regionalen Transfers zwischen den Landesarbeitsamtsbezirken führt. Die Schätzungen für die Hilfe zum Lebensunterhalt bestätigen, dass Arbeitslosigkeit vor allem langfristig einen signifikanten positiven Einfluss auf die Ausgaben für Sozialhilfe hat. Es zeigt sich, das Arbeitslosigkeit langfristig nicht das Versicherungssystem, sondern dezentral finanzierte Systeme wie die Sozialhilfe belastet. Das bestehende System der Sozialhilfe hat Auswirkungen auf das regionale Wachstum, und eine starke Belastung wirtschaftlich schwacher Gemeinden mit hohen Sozialausgaben wirkt sich ungünstig auf die weiter Entwicklung der Region aus. Die Arbeitslosenversicherung impliziert signifikante Stabilisierungseffekte, aber keine Umverteilung. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Residential location and youth unemployment: the economic geography of school-to-work transitions (2002)

    Riphahn, Regina T. ;

    Zitatform

    Riphahn, Regina T. (2002): Residential location and youth unemployment. The economic geography of school-to-work transitions. In: Journal of population economics, Jg. 15, H. 1, S. 115-135.

    Abstract

    In dem Beitrag wird mit Hilfe von Daten der ersten 14 Wellen des Sozio-ökonomischen Panels der Berufseinmündungsprozess von Schulabgängern des Sekundarbereichs untersucht. Als mögliche Einflussfaktoren werden Charakteristiken der Jugendlichen, ihres Haushaltes, der Eltern, des Wohnorts und des lokalen Arbeitsmarkts betrachtet. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Projektion bis 2015: Gute Chancen für moderaten Aufbau der Beschäftigung: Berechnungen mit dem IAB/INFORGE-Modell (2002)

    Schnur, Peter; Zika, Gerd ;

    Zitatform

    Schnur, Peter & Gerd Zika (2002): Projektion bis 2015: Gute Chancen für moderaten Aufbau der Beschäftigung. Berechnungen mit dem IAB/INFORGE-Modell. (IAB-Kurzbericht 10/2002), Nürnberg, 6 S.

    Abstract

    Der Beitrag enthält eine Langfristprognose zur Entwicklung des Arbeitskräftebedarfs in Deutschland, die auf Modellrechnungen unter "Status-Quo-Bedingungen" basiert. Bis 2005 wird demnach die Zahl der Erwerbstätigen wieder den Stand von 2000 erreichen und bis 2015 um etwa 1 Million zunehmen. Dieser moderate Anstieg dürfte sich aber auf Westdeutschland konzentrieren - es sei denn, die gemeinsamen Anstrengungen der Arbeitsmarktakteure führen zu einer strategisch angelegten Wachstums- und Beschäftigungspolitik, die auch in Ostdeutschland die Bedingungen verbessert. In sektoraler Hinsicht dürfte sich der Trend zur Tertiarisierung fortsetzen. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Zika, Gerd ;
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  • Literaturhinweis

    Beschäftigung, Dienstleistungen und Industriebasis: zwei nordrhein-westfälische Regionen im Vergleich (2002)

    Siebe, Thomas;

    Zitatform

    Siebe, Thomas (2002): Beschäftigung, Dienstleistungen und Industriebasis. Zwei nordrhein-westfälische Regionen im Vergleich. In: RWI-Mitteilungen, Jg. 53, H. 1-4, S. 223-234.

    Abstract

    "Die vereinfachende Vorstellung, dass Arbeitsplätze nur im Dienstleistungsgewerbe entstehen, während sie in der Industrie wegfallen, erscheint auf den ersten Blick plausibel. Für eher industriell geprägte Regionen gilt sie allerdings nur bedingt: Die Emscher-Lippe-Region als altindustrieller Standort ist durch unterdurchschnittliche Beschäftigungserfolge im Dienstleistungsgewerbe gekennzeichnet. Das Münsterland weist Beschäftigungszuwächse in der Industrie und noch stärker im Dienstleistungsgewerbe auf. Beides deutet eher auf komplementäre Beziehungen. Vor diesem Hintergrund analysiert die Arbeit langfristige Strukturänderungen beider Regionen. Die Substitutionsthese vernachlässigt die sich ändernde Arbeitsteilung zwischen den Wirtschaftszweigen. Um ihre Rolle zu untersuchen, muss die Vorleistungsverflechtung zwischen den Wirtschaftszweigen einbezogen werden. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass eine wettbewerbsfähige Industriebasis in beiden Regionen nach wie vor eine Voraussetzung für Beschäftigungserfolge im Dienstleistungsgewerbe ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsplatzdynamik in der baden-württembergischen Industrie: eine Analyse mit amtlichen Betriebspaneldaten (2002)

    Strotmann, Harald ;

    Zitatform

    Strotmann, Harald (2002): Arbeitsplatzdynamik in der baden-württembergischen Industrie. Eine Analyse mit amtlichen Betriebspaneldaten. (Hohenheimer volkswirtschaftliche Schriften 39), Frankfurt am Main u.a.: Lang, 343 S. DOI:10.3726/b13917

    Abstract

    "Die Betrachtung aggregierter Beschäftigungsentwicklungen greift zu kurz, wenn man sich für die Dynamik und die Unterschiedlichkeit betriebsindividueller Beschäftigungsveränderungen interessiert. Für diese Arbeit wurden daher erstmals für die baden-württembergische Industrie und die Jahre 1980 bis 1999 amtliche Betriebsdaten zu einem Betriebspaneldatensatz verknüpft. Ausgehend von einer fundierten Analyse der betrieblichen Arbeitsplatzdynamik werden mögliche betriebsindividuelle, branchenspezifische, aber auch regionale Einflussfaktoren des betrieblichen Beschäftigungswachstums einer empirischen Überprüfung unterzogen. Eine ökonometrische Analyse möglicher Determinanten des Auftretens und insbesondere des Überlebens von neu gegründeten Industriebetrieben rundet die Arbeit ab." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Pendlerbewegungen für Ost-Bundesländer und Arbeitsamtsbezirke Sachsens (2002)

    Winkelvoss, Ekkehard;

    Zitatform

    Winkelvoss, Ekkehard (2002): Pendlerbewegungen für Ost-Bundesländer und Arbeitsamtsbezirke Sachsens. In: Informationen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung H. 4, S. 1-21.

    Abstract

    Das Material gibt einen Überblick über die Pendlerbewegungen in Sachsen und über die Landesgrenze hinaus. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Wirtschafts- und Arbeitsmarktentwicklung in den ostdeutschen Regionen an der ehemaligen innerdeutschen Grenze (2002)

    Wolf, Katja ;

    Zitatform

    Wolf, Katja (2002): Wirtschafts- und Arbeitsmarktentwicklung in den ostdeutschen Regionen an der ehemaligen innerdeutschen Grenze. In: Niedersächsisches Institut für Wirtschaftsforschung (Hrsg.) (2002): Entwicklungsprobleme und -perspektiven der ehemaligen innerdeutschen Grenzregionen : Analysen - Handlungsnotwendigkeiten - Wirtschaftspolitische Konsequenzen. NIW-Workshop 2001, S. 29-48.

    Abstract

    Die Autorin berichtet über ein Projekt von IAB und IAW zur Erforschung der Einflussfaktoren für die erfolgreiche Entwicklung ostdeutscher Regionen. Aufbauend auf dieser Untersuchung werden insgesamt 16 ehemalige innerdeutsche Grenzregionen betrachtet, welche eine im Vergleich zu den restlichen Regionen Ostdeutschlands positive Beschäftigungsentwicklung aufweisen. "Mit Hilfe eines regressionsanalytischen Shift-Share-Ansatzes wird gezeigt, dass nur ein kleiner Teil dieser Entwicklung auf eine besonders gute Ausgangslage bei der Branchenstruktur zurückzuführen ist." Diese erwies sich aufgrund des vorherrschenden Verarbeitenden Gewerbes und der Landwirtschaft eher als nachteilig. Als Hauptgrund für die trotzdem positive Beschäftigungsentwicklung wird die Betriebsgrößenstruktur, die vor allem von Klein- und Mittelbetrieben geprägt ist, angesehen. Hinzu kam vor allem in Thüringen das hohe Qualifikationsniveau der Beschäftigten. Außerdem "waren die verausgabten Mittel an Investitionsförderung und Arbeitsmarktförderung überdurchschnittlich hoch." (IAB2)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wolf, Katja ;
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  • Literaturhinweis

    Pendlerpotential in den Grenzregionen an der EU-Außengrenze: Methoden, Ergebnisse und Prognosen (2001)

    Alecke, Björn; Untiedt, Gerhard;

    Zitatform

    Alecke, Björn & Gerhard Untiedt (2001): Pendlerpotential in den Grenzregionen an der EU-Außengrenze. Methoden, Ergebnisse und Prognosen. (Strukturpolitik und Raumplanung in den Regionen an der mitteleuropäischen EU-Aussengrenze zur Vorbereitung auf die EU-Osterweiterung. Untersuchung zu Deutschland. Teilprojekt D-7), Münster, 40 S.

    Abstract

    "Der Teilbericht gliedert sich wie folgt: Zunächst werden die gegenwärtigen rechtlichen Regelungen zu den sogenannten Grenzarbeitnehmern und die Größenordnung des bisherigen Pendleraufkommens aus Polen und Tschechien dargestellt. Anschließend wird die ost-westdeutsche Pendelwanderung seit der Wiedervereinigung beschrieben, die die Grundlage für das empirische Prognosemodell liefert. Im vierten Abschnitt werden einige methodische Überlegungen zum Gravitationsmodell vorgestellt, das als Ansatz zur Erklärung des grenzüberschreitenden Berufspendelns verwendet wird. Der fünfte Abschnitt enthält die regressionsanalytischen Ergebnisse für die Ost-West-Pendler. Eine Abschätzung des Pendlerpotentials in die deutschen Grenzregionen aus Polen und Tschechien wird im sechsten Abschnitt vorgenommen. Der letzte Abschnitt fasst die Ergebnisse zusammen." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktentwicklung an der früheren innerdeutschen Grenze: was folgt daraus für die Regionen an den EU-Ostgrenzen? (2001)

    Barjak, Franz ;

    Zitatform

    Barjak, Franz (2001): Arbeitsmarktentwicklung an der früheren innerdeutschen Grenze. Was folgt daraus für die Regionen an den EU-Ostgrenzen? In: Wirtschaft im Wandel, Jg. 7, H. 4, S. 75-81.

    Abstract

    "Der Beitrag beschreibt ausgewählte Entwicklungen auf den Arbeitsmärkten beiderseits der früheren innerdeutschen Grenze. Sie können als exemplarisch hinsichtlich der Konsequenzen einer Grenzöffnung für die regionalen Arbeitsmärkte entlang der derzeitigen EU-Ostgrenze angesehen werden. Es wird gezeigt, dass sich die ehemalige ostdeutsche Grenzregion günstiger, ihre Nachbarregion im Westen dagegen eher ungünstiger entwickelt hat, als die Bundesländer, denen die Regionen zugehören. Dies spiegeln sowohl die Arbeitslosigkeits- und Beschäftigungsdaten als auch die Lohn- und Gehaltsdaten in der Industrie wider. In der Folge dieser Entwicklung auf den Arbeitsmärkten haben auch die Pendlerbewegungen zwischen den ost- und den westdeutschen Grenzregionen weniger zugenommen als zwischen den Bundesländern. Eine mögliche Ursache für die eher ungünstige Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt im westdeutschen Grenzraum könnten ungünstige Standortbedingungen sein, die dazu beigetragen haben, dass Unternehmen nach dem Wegfall der Zonenrandförderung den Raum als Investitionsstandort in geringerem Maße angenommen haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Regionale Disparitäten auf ostdeutschen Arbeitsmärkten (2001)

    Blien, Uwe ; Wolf, Katja ;

    Zitatform

    Blien, Uwe & Katja Wolf (2001): Regionale Disparitäten auf ostdeutschen Arbeitsmärkten. In: Informationen zur Raumentwicklung H. 1, S. 49-57.

    Abstract

    "Die Autoren beschäftigen sich mit der internen Differenzierung der Arbeitsmärkte in Ostdeutschland und versuchen, diese anhand kausaler Faktoren empirisch zu erklären. Vor dem Hintergrund neuerer Ansätze der regionalen Entwicklungstheorie berücksichtigen sie als relevante Faktoren die Verteilung der Beschäftigten nach Wirtschaftszweigen, die Höhe des regionalen Lohns sowie das Qualifikationsniveau der Beschäftigten. Ihre Ergebnisse legen die wirtschaftspolitische Konsequenz nahe, dass eine Verbesserung der Situation Ostdeutschlands die Ansiedlung innovativer Industrien erfordert, für die einerseits ein schneller technischer Fortschritt und andererseits ein aufnahmefähiger Markt maßgeblich sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wolf, Katja ;
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  • Literaturhinweis

    Qualifizierungstrends und regionale Disparitäten: eine Untersuchung auf Grundlage der IAB-Regionalstichprobe aus der Beschäftigtenstatistik (2001)

    Haas, Anette; Möller, Joachim;

    Zitatform

    Haas, Anette & Joachim Möller (2001): Qualifizierungstrends und regionale Disparitäten. Eine Untersuchung auf Grundlage der IAB-Regionalstichprobe aus der Beschäftigtenstatistik. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 34, H. 2, S. 139-151.

    Abstract

    "Vor dem Hintergrund des generellen Trends zur Höherqualifizierung stellt sich die Frage, wie sich die regionalen Unterschiede im durchschnittlichen Qualifikationsniveau der Beschäftigten im Zeitablauf entwickeln. Im Hinblick auf räumliche Disparitäten ist von großer Bedeutung, ob der Qualifizierungstrend zu einem interregionalen Ausgleich oder einer zunehmenden Divergenz des Qualifikationsniveaus der Beschäftigten führt. Neue Industrien und Dienstleistungszweige in meist auffälligen regionalen Clustern sprechen für eine dynamische Entwicklung. Dennoch ist davon auszugehen, dass sowohl die Ausbildungsmöglichkeiten als auch die Anforderungen an das Ausbildungssystem start von regionalen Gegebenheiten geprägt sind und sich nur träge verändern. Ausgangspunkt bildet eine deskriptive Analyse mit der IAB-Regionalstichprobe für den Zeitraum 1980-1997 nach Qualifikationsgruppen, Bundesland und Regionstyp. Des Weiteren wird ein Panelmodell mit verzögerten Endogenen geschätzt, um den Anpassungsprozess der Veränderungen im Qualifikationsniveau der Beschäftigten zu modellieren. Die Ergebnisse zeigen ein scheinbares Paradox: Einerseits steigt die Qualifikationsintensität in der Produktion in den Kernstädten im Verhältnis zum Durchschnitt aller Regionen an, obwohl andererseits die räumliche Konzentration der Hochqualifizierten abnimmt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Haas, Anette; Möller, Joachim;
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  • Literaturhinweis

    Erwerbsverhalten von Frauen: Trotz Annäherung immer noch deutliche Unterschiede zwischen Ost und West (2001)

    Holst, Elke; Schupp, Jürgen ;

    Zitatform

    Holst, Elke & Jürgen Schupp (2001): Erwerbsverhalten von Frauen: Trotz Annäherung immer noch deutliche Unterschiede zwischen Ost und West. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 68, H. 42, S. 648-658.

    Abstract

    In dem Beitrag wird die Frauenerwerbsarbeit mit Hilfe der Ergebnisse des Sozio-oekonomischen Panels der Jahre 1991 bis 2000 für Ost- und Westdeutschland analysiert. "Trotz anhaltend schwieriger Arbeitsmarktlage bleibt die Erwerbsorientierung von Frauen in Ostdeutschland hoch; in Westdeutschland hat sie merklich zugenommen. In Ostdeutschland allerdings sind die Frauen häufiger unfreiwillig teilzeitbeschäftigt. Beim Arbeitszeitumfang zeichnet sich in ganz Deutschland ein Trend zu mehr Teilzeitarbeit ab. Der Wunsch nach Vollzeitbeschäftigung nimmt wieder zu. Dies steht im Zusammenhang mit der Pluralisierung der Lebensformen, die eine eigenständige Existenzsicherung insbesondere der Frauen immer wichtiger werden lässt." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Regionalisierung der Arbeitsmarktpolitik: Evaluierung der Strategien in drei ostdeutschen Bundesländern (2001)

    Terbach, Markus;

    Zitatform

    Terbach, Markus (2001): Regionalisierung der Arbeitsmarktpolitik. Evaluierung der Strategien in drei ostdeutschen Bundesländern. (Universität Bochum, Fakultät für Sozialwissenschaft. Diskussionspapier 01-04), Bochum, 51 S.

    Abstract

    "Die deutsche Einheit sorgte vor allem im Bereich der Wirtschaft und der Arbeitsmärkte für einen Transformationsschock in den neuen Bundesländern. Es kam kurzfristig zu einer erheblichen Freisetzung von Arbeitskräften und einer umfassenden Verschiebung der Beschäftigungs- und Wirtschaftsstrukturen. Arbeitsmarktund Wirtschaftspolitik wurden binnen kurzer Zeit zu den wichtigsten Politikbereichen. Dieser ökonomische Umbruch sorgte sehr rasch für die Herausbildung einer Beschäftigungslücke, welche nicht nur die Bundesregierung, sondern auch die Landesregierungen in den neuen Bundesländern unter einen extremen Handlungsdruck stellte. Neben den arbeitsmarktpolitischen Instrumenten der Bundesanstalt für Arbeit und über den Europäischen Strukturfond (ESF) finanzierten Projekten wurden auch Landesprogramme aufgelegt. Trotz der identischen Konstellation kam es von Beginn an zu divergierenden Strategien in Bezug auf die Lösung der sozio-ökonomischen Probleme, wobei eine regionale Einbettung und eine sowohl wirtschafts- als auch bevölkerungsnahe Ausgestaltung im Mittelpunkt standen. (Koschatzky u.a. 1999; Benz 1998). Im Falle der für diese Untersuchung ausgewählten ostdeutschen Bundesländer beinhalten die arbeitsmarktpolitischen Landesprogramme Elemente der Regionalisierung. Sie gehen über eine bloße administrative Grenzziehung hinaus, entsprechen der Initiierung regionaler/lokaler Netzwerke. Akteure aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung sind einbezogen. Die vorliegende Studie setzt sich mit der Arbeitsmarktpolitik in drei Bundesländern auseinander, um Differenzen in der Ausgestaltung aufzuzeigen und eine Evaluation der Arbeitsmarktpolitik vorzunehmen. Sie beruht auf Recherchen für die vom InWis- Institut in Zusammenarbeit mit der Uni Tübingen für das Thüringische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Infrastruktur durchgeführten Untersuchung 'Evaluierung der Regionalisierung der Arbeitsmarktpolitik im Freistaat Thüringen'" (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Mobilitätszuwachs ohne Ende? Pendlerbewegungen und regionale Arbeitsmärkte in Brandenburg (2000)

    Schuldt, Karsten;

    Zitatform

    Schuldt, Karsten (2000): Mobilitätszuwachs ohne Ende? Pendlerbewegungen und regionale Arbeitsmärkte in Brandenburg. (LASA-Studie 35), Potsdam, 82 S.

    Abstract

    "Im Jahr 1993 wurde für das Land Brandenburg erstmals für eines der neuen Bundesländer eine repräsentative Situationsanalyse zur Arbeitspendelwanderung durchgeführt. Diese Analyse wurde in den Jahren 1995 und 1996 aktualisiert sowie inhaltlich - insbesondere um Fragen der Pendelverflechtungen im engeren Verflechtungsraum von Berlin mit dem brandenburgischen Umland sowie um Angaben zu kleinräumigen Verflechtungen innerhalb Brandenburgs - erweitert. Anknüpfend an diese Untersuchungen verfolgte das hier dokumentierte Forschungsvorhaben zur Pendlerproblematik im Land Brandenburg das Ziel, das Pendlerverhalten und die räumlichen sowie arbeitsmarktlichen Effekte dieses Verhaltens zu analysieren, kleinräumige Pendelverflechtungen - insbesondere für die Ebene der Landkreise - auszuweisen sowie die künftige Entwicklung der Pendlerströme im engeren Verflechtungsraum - auf der Basis von Trendentwicklungen und unter Berücksichtigung eines interregionalen Vergleichs - abzuschätzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Differenzen in der Arbeitsnachfrage zwischen den neuen Bundesländern: regionale Disparitäten auf dem Arbeitsmarkt (1999)

    Kölling, Arnd ; Wolf, Katja ;

    Zitatform

    Kölling, Arnd & Katja Wolf (1999): Differenzen in der Arbeitsnachfrage zwischen den neuen Bundesländern. Regionale Disparitäten auf dem Arbeitsmarkt. In: U. Schasse & J. Wagner (Hrsg.) (1999): Entwicklung von Arbeitsplätzen, Exporten und Produktivität im interregionalen Vergleich : empirische Untersuchungen mit Betriebspaneldaten. Beiträge zum Workshop FiDASt '99, Hannover, 7.-8. Oktober (NIW-Vortragsreihe, 13), S. 69-98.

    Abstract

    Der Beitrag untersucht, ob es in den neuen Bundesländern Unterschiede in der Nachfrage nach Arbeit gibt und ob sie beobachtete regionale Verschiedenheiten in der Beschäftigungssituation erklären können. Datenbasis sind die Beschäftigtenstatistik der Bundesanstalt für Arbeit und Daten des IAB-Betriebspanels der Jahre 1996-1998. Mittels deskriptiver und multivariater Analysen werden zunächst regionale Unterschiede bestimmt und danach den Gründen für die Unterschiede nachgegangen. Die gewählte regionale Ebene ist das Bundesland, 'da hier ein besonderes öffentliches Interesse vorliegt und bestimmende politische Entscheidungen getroffen werden.' Mittels eines aufgrund theoretischer Überlegungen abgeleiteten dynamischen Arbeitsnachfragemodells wird simultan die Nachfrage nach qualifizierten und unqualifizierten Arbeitskräften bestimmt. Sowohl die deskriptive Analyse als auch die mit Hilfe des multivariaten Ansatzes auf der Grundlage des theoretisch hergeleiteten Modells mittels der dreistufigen kleinsten Quadrate-Methode (3SLS) ermittelten Schätzungen zeigen, dass die Qualifikationsstruktur der Beschäftigten in den einzelnen Bundesländern Ostdeutschlands variiert und unterschiedliche Entwicklungen der qualifikatorischen Arbeitsnachfrage zwischen Ost- und Westdeutschland zu beobachten sind. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wolf, Katja ;
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  • Literaturhinweis

    Die aktive Arbeitsmarktpolitik der Bundesländer im Vergleich: Programme, Konzepte, Strategien (1998)

    Blancke, Susanne; Schmid, Josef;

    Zitatform

    Blancke, Susanne & Josef Schmid (1998): Die aktive Arbeitsmarktpolitik der Bundesländer im Vergleich. Programme, Konzepte, Strategien. (Europäisches Zentrum für Föderalismus-Forschung. Occasional papers 18), Tübingen, 72 S.

    Abstract

    "Gegenstand des vorliegenden Arbeitspapiers ist die bislang kaum untersuchte aktive Arbeitsmarktpolitik der deutschen Bundesländer. Angesichts der drängenden Probleme auf dem Arbeitsmarkt und aufgrund der Kompetenz- und Mittelzuweisung durch die Europäische Union entwickeln die Länder seit Ende der 80er Jahre zunehmend Aktivitäten im Bereich der aktiven Arbeitsmarktpolitik. Dabei weichen ihre Politiken z.T. von den herkömmlichen Strategien der Bundesanstalt für Arbeit (BA) ab. Ziel der vorliegenden Untersuchung ist es, die Innovationsbereitschaft der Länder im Verhältnis zur herkömmlichen Politik der BA vergleichend zu untersuchen. Hierfür wird ein Katalog mit verschiedenen Indikatoren, die auf eine innovative Politik hindeuten, entwickelt. Datengrundlage bilden die arbeitsmarktpolitischen Rahmenprogramme und Richtlinien der sechzehn Bundesländer. Auf dieser Basis werden darüber hinaus Typologien arbeitsmarktpolitischer Strategien und deren Kontexten auf Länderebene entwickelt. Insgesamt, so zeigt sich, besitzen die Länder im Vergleich zur Politik der Bundesanstalt (bzw. der Bundesregierung) eine deutliche Innovationsbereitschaft; dabei orientieren sie sich an den allgemeinen Forderungen der Arbeitsmarktforschung. Die Analyse kann außerdem zeigen, daß die Länder höchst unterschiedlich auf die arbeitsmarktpolitischen Herausforderungen reagieren - sowohl was ihre Innovationsbereitschaft anbelangt als auch was ihre allgemeinen arbeitsmarktpolitischen bzw. wirtschaftspolitischen Strategien betrifft. Die Ursache für die Differenzen, so kann angenommen werden, sind in erster Linie in den arbeitsmarktpolitischen und ökonomischen Problemlagen und in den finanziellen Kapazitäten der Länder zu suchen; eine weitere Bedeutung scheinen politische Interessen und Grundhaltungen der Regierungen zu haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Eine regionale Beschäftigungsprognose: Ergebnisse für Arbeitsmarktregionen auf dem Gebiet der alten Bundesländer (1996)

    Tassinopoulos, Alexandros;

    Zitatform

    Tassinopoulos, Alexandros (1996): Eine regionale Beschäftigungsprognose. Ergebnisse für Arbeitsmarktregionen auf dem Gebiet der alten Bundesländer. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 29, H. 3, S. 363-377.

    Abstract

    "Der vorliegende Entwurf des Arbeitsförderungs-Reformgesetzes (AFRG) sieht die Dezentralisierung von Entscheidungskompetenzen auf die Ebene der Landesarbeitsämter und Arbeitsämter vor. Nicht nur deshalb entsteht bei der Gestaltung der Mittelallokation im Rahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik ein weiter erhöhter Bedarf an regionalisierter Information. Ein wichtiges Element der Entscheidungsbasis ist die Prognose von Entwicklungen auf kleinräumiger Ebene. Der Aufsatz beschreibt die Ergebnisse, Vorgehensweise und Probleme der regionalen Beschäftigungsprognose, die für die Arbeitsmarktregionen der Alten Bundesländer erstellt wurde. Die Prognose ist Bestandteil des IAB-Projekts 'Regionales Arbeitsmarkt-Informationssystem' REGARIS, das aus verschiedenen weiteren Informations- und Analysemodulen besteht. Als Grundlage für die Vorgehensweise diente der Ansatz der Shift-share-Methode. Sie wurde mit den amtlichen Beschäftigtenzahlen (30.06.) für 328 West-Kreise auf jährlicher Basis dynamisch von 1987 bis 1995 mit einer Differenzierung nach 11 Wirtschaftsabteilungen durchgeführt. Die Analyse-Ergebnisse wurden in den weiteren Prognoseschritten mit Szenarien über das zukünftige Sektorwachstum ergänzt. Nach umfangreichen Plausibilitätskontrollen - die verschiedene Sonderlösungen zur Folge hatten - wurden die Kreiswerte zu ihren jeweiligen Arbeitsmarktregionen zusammengefaßt. Es entstanden damit 166 Zeitreihen für ein jeweils optimistisches und pessimistisches Szenario." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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